Was die USA, Russland und die Ukraine vereinbart haben und wie der Spiegel darüber berichtet

Die Verhandlungen in Saudi-Arabien zwischen den USA, Russland und der Ukraine waren kein Durchbruch, aber wenn das, worauf sich geeinigt wurde, umgesetzt wird, waren sie ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem Frieden.
Im Kern hat man sich auf zwei Punkte geeinigt: Erstens für 30 Tage von Angriffen auf die Energie-Infrastruktur des Gegners zu verzichten und zweitens die Kampfhandlungen im Schwarzen Meer einzustellen, um die Sicherheit der Handelsschifffahrt zu gewährleisten. Dabei geht es im Grunde um die Wiederaufnahme des Getreideabkommens von 2022.
Schauen wir uns einmal an, was genau vereinbart wurde und wie der Spiegel darüber berichtet. Dabei ist das Interessanteste, was der Spiegel seinen Lesern alles verschweigt, was man auch „Desinformation durch Weglassen“ nennt.
Aussetzung von Angriffen auf die Energie-Infrastruktur
Der Spiegel hat unter der Überschrift „Russlands Krieg gegen die Ukraine – Die Illusion vom schnellen Frieden“ über das Ergebnis der Verhandlungen in Saudi-Arabien berichtet, bei denen die US-Vertreter nacheinander mit Vertretern der Ukraine und Russlands verhandelt haben. Über das vereinbarte Ende von Angriffen Angriffen auf die Energie-Infrastruktur des jeweils anderen schreibt der Spiegel:
„Zum einen geht es in der Vereinbarung um einen 30-tägigen Angriffsstopp auf die Energieinfrastruktur. Darauf hatten sich Russland und die Ukraine bereits vergangene Woche geeinigt – und beschuldigten einander direkt darauf des Bruchs.“
Dass es dazu bereits letzte Woche eine Einigung zwischen Russland und der Ukraine gegeben hat, ist schlicht nicht wahr. Die Fakten sind, dass Trump Putin das in ihrem Telefonat vorgeschlagen hat und dass Putin umgehend einen einseitigen Stopp russischer Angriffe auf die ukrainische Energie-Infrastruktur angeordnet hat.
Selensky hingegen hat sich zunächst dagegen ausgesprochen und stattdessen gefordert, der Angriffsstopp solle auch für andere Infrastrukturen wie Häfen und so weiter gelten. Außerdem hat die Ukraine in der Tagen danach demonstrative russische Energie-Infrastruktur (ein Öllager und eine Gaspipeline) angegriffen.
Davon wissen Spiegel-Leser allerdings nichts, denn das hat der Spiegel verschwiegen. Der hat stattdessen berichtet, Russland greife Ziele in der Ukraine an, um seinen Lesern zu suggerieren, Russland halte sich nicht an die Absprache mit Trump. Allerdings erwähnt der Spiegel in seinen Artikeln keine einzige ukrainische Energie-Infrastruktur, die Russland angegriffen hat. Nur weist der Spiegel seine Leser darauf, dass Russland sich an die Absprache hält, nicht hin, sondern suggeriert stattdessen mit täglichen Artikeln über russische Luftangriffe das Gegenteil.
Ob die Vereinbarung von Saudi-Arabien tragfähig ist, wird die Zeit zeigen, denn die Ukraine bleibt als bei ihrer Lesart, dass auch Häfen und anderes unter diese Regelung fallen. Im Spiegel klingt das so:
„Es sollen Maßnahmen entwickelt werden, den Angriffsstopp auch umzusetzen. Doch offenbar konnten sich beide Seiten weiterhin nicht darauf einigen, was sie unter Energieinfrastruktur verstehen. Die Ukraine möchte, dass zivile Einrichtungen, Bahnanlagen und Häfen als Energieanlagen gelten. Der Kreml fordert einen Angriffsstopp auf Raffinerien, Pipelines, Lagerstätten und Kraftwerke.“
Russland fordert also genau das, was Trump vorgeschlagen hat, während Selensky so ziemlich alles als Energie-Infrastruktur definieren will. Aber davon war nie die Rede.
Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis Selensky Russland Verstöße gegen die Abmachung vorwerfen wird, weil Russland beispielsweise einen Zug mit Waffen für die Front bombardiert hat. Genau aus diesem Grund ist es während laufender Kampfhandlungen kaum möglich, sich auf eine Pause beim Beschuss von beispielsweise Bahnanlagen zu einigen, weil das dem Gegner helfen würde, Nachschub an die Front zu fahren. Selenskys Forderungen zeigen einmal mehr, dass er an einem Frieden nicht interessiert ist.
Das zeigt sich auch daran, dass die Ukraine am auf die Verhandlungen folgenden Tag trotz der Einigung, keine Energie-Infrastruktur zu anzugreifen, die Stromversorgung im Gebiet Kursk bombardiert hat, was zu einem Stromausfall in diversen Ortschaften geführt hat. Aber auch darüber hat der Spiegel nicht berichtet.
Das Getreideabkommen
Vor allem die Verhandlungen über eine Einstellung der Kampfhandlungen im Schwarzen Meer sind dem Spiegel anscheinend ein Dorn im Auge. Um zu verstehen, wie ich zu dieser Aussage komme, müssen wir uns kurz daran erinnern, worum es dabei geht.
Im Kern geht es um das Getreideabkommen, das im 2022 geschlossen wurde und über das westliche Medien wie der Spiegel von Beginn an unvollständig berichtet haben. Dort war immer nur davon die Rede, dass das Abkommen den Export von ukrainischem Getreide über das Schwarze Meer erlauben soll. Was westliche Medien dabei nicht erwähnt haben, war, dass es dabei um Gegenseitigkeit ging, denn es sollten auch die Exporte von Getreide und Düngemitteln aus Russland ermöglicht werden, wozu laut dem Abkommen gehörte, dass der Westen die Sanktionen gegen Versicherungen, Schiffe, Logistikfirmen und Banken aufhebt, die den russischen Export behindern.
Besonders wichtig waren dabei immer die Sanktionen gegen russische Banken und deren Abtrennung vom Zahlungssystem SWIFT, denn wie soll Russland Getreide und Düngemittel exportieren, wenn andere Länder wegen der Sanktionen gegen russische Banken gar nicht für die Waren bezahlen können?
Begründet wurde das Getreideabkommen im Westen aus propagandistischen Gründen damit, dass das ukrainische Getreide für die ärmsten Länder der Welt lebenswichtig sei. Dass Russland viel mehr Getreide exportiert als die Ukraine, Russlands Exporte aber von westlichen Sanktionen behindert werden, haben die westlichen Medien dabei verschwiegen.
Aber auch das im Rahmen des Abkommens exportierte ukrainische Getreide ging gar nicht an die ärmsten Länder der Welt, sondern vor allem an China, in die EU und die Türkei. Das kann man auf der entsprechenden Seite der UNO nachlesen, die immer noch online ist. Dass die notleidenden Länder Afrikas und Asiens, die laut den westlichen Medien das Getreide bekommen sollten, fast nichts bekommen haben, haben die Medien im Westen nicht berichtet.
Russland hat das Getreideabkommen nach einem Jahr auslaufen lassen, weil der Westen sich nicht an seinen Teil gehalten und die entsprechenden Sanktionen aufgehoben hat. Aber das haben Medien wie der Spiegel in ihren Artikeln dazu natürlich verschwiegen und Russland stattdessen wieder vorgeworfen, den ärmsten Ländern der Welt ukrainisches Getreide vorenthalten zu wollen.
Desinformation durch Weglassen im Spiegel
Und das Verschweigen geht weiter. Schon vor den Verhandlungen in Saudi-Arabien hat der Spiegel über die Verhandlungen über die Schifffahrt im Schwarzen Meer berichtet und stellte es so dar, als benutze Russland die Handelsschifffahrt im Schwarzen Meer als eine Art Geisel, um Sanktionen abzubauen.
Und in dem Artikel, den der Spiegel nach den Verhandlungen veröffentlicht, klang das dann so:
„Genauso unklar ist, ob eine Waffenruhe im Schwarzen Meer umgesetzt wird. Denn Russland knüpft sie an eigene Bedingungen: Eine Feuerpause werde erst in Kraft treten, wenn Russlands Zugang zum Weltmarkt für Agrarprodukte und Düngemittel wiederhergestellt würde. Dafür müssten westliche Sanktionen gegen russische Finanzinstitute aufgehoben werden. Russland fordert, wieder ans SWIFT-System angeschlossen zu werden, einem internationalen Zahlungsnetz zwischen Finanzdienstleistern, dessen Blockade Russlands Wirtschaft schwächt. Doch für die Aufhebung dieser Sanktionen wäre die Zustimmung der Europäischen Union erforderlich, die bei den Gesprächen fehlte.“
Kein Wort erfährt der Spiegel-Leser darüber, dass die Aufhebung dieser Sanktionen schon Teil des 2022 geschlossenen Getreideabkommens war und dass der Westen das Getreideabkommen dadurch sabotiert hat, dass er das nicht umgesetzt hat.
Stattdessen stellt der Spiegel es so dar, als sei Trump auf der Seite Russlands:
„Die Trump-Regierung scheint sich Moskaus Willen zu beugen. In ihrer Erklärung schrieben die USA, sie wollten »dazu beitragen, Russlands Zugang zum Weltmarkt für Agrar- und Düngemittelexporte wiederherzustellen«.“
Wer spaltet den Westen?
Der Spiegel versteht, dass die Frage des Schwarzen Meeres zu einem Problem für die EU werden kann, und weist in mehreren Artikeln darauf hin, dass bei der Frage eine Spaltung des Westens drohe, von der nur Putin profitiere. In diesem Spiegel-Artikel klang das so:
„Trump könnte Europa nun unter Druck setzen, die Sanktionen gegen Russland abzuschwächen. Sollte sich Europa widersetzen, droht ein noch schärferer Konflikt in der transatlantischen Beziehung. Brüssel hat die Forderung Russlands bisher zurückgewiesen, berichtet die »Financial Times«. Die Europäische Kommission erklärte am Mittwoch, das Sanktionsregime werde bis zum »bedingungslosen Abzug« der Moskauer Truppen aus der Ukraine in Kraft bleiben.“
So, wie der Spiegel es formuliert, ist Trump der Bösewicht, der sich auf die Seite des bösen Russlands stellen und damit weiteren Streit mit der EU riskieren will, während die gute EU prinzipientreu der armen Ukraine hilft. Dass es der Westen war, der das Getreideabkommen mit seinen Sanktionen zum Scheitern gebracht hat, und dass Trump nun nichts anderes tun würde, als den im Getreideabkommen festgeschriebenen Abbau der entsprechenden Sanktionen endlich umzusetzen, damit das Getreideabkommen wieder in Kraft gesetzt werden kann, erwähnt der Spiegel hingegen nicht.
Das funktioniert nur, weil die deutschen Medien ihre Leser durch Weglassen von Informationen unwissend halten. Der Ausdruck dafür lautet „Lückenpresse“, was wesentlich schlimmer ist als „Lügenpresse“, denn eine Lüge könnten die Leser erkennen, aber die Desinformation zu erkennen, wenn man nicht weiß, was einem alles verschwiegen wird, ist praktisch unmöglich.
18 Antworten
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„Rüstungs-ETFs im Check
Der beste Weg zum Kauf von Rüstungsaktien
ETFs auf Rüstungstitel sind das neue Ding am Fondsmarkt. Anleger investieren so in den Wachstumsmarkt und streuen ihr Risiko. “
Quelle: manager magazin
Der „Spiegel“ gehört zur Manager-Grupper wie das Manager Magazin. Das ist DASSELBE Haus.
Daß man damit sein Risiko streut, da bin ich mit nicht so sicher? Ich sehe da eher die Gefahr, daß man ein unkalkuliebares Risiko finanziert.
Apropos Getreideabkommen: Die unnachahmliche Agnes Strack-Zimmermann hat mal wieder einen echten Klopper rausgehauen. Was heißt einen… eine ganze Flut von Blödsinn, diesmal in einer Diskussion im ORF.
Neben dem üblichen Unsinn über Putins Psyche und seinen „unstillbaren Hunger“ als „Men Eater“ behauptete sie auch, die Ukraine hätte bis zu Russlands Blockade „70 Milliarden Menschen mit Getreide versorgt“.
Nein, das ist kein Tippfehler meinerseits! 70 Milliarden! Laut Strazi bringt er ja auch 400.000 Menschen am Tag um (Wahlkampfauftritt in Ravensburg). Und da auf diese Weise ganz schön was zusammenkommt, behauptete sie in derselben ORF-Sendung auch, daß Putin schon mehrere hundert Millionen Menschen umgebracht hätte…
Da fällt einem nichts mehr zu ein!
Wers nicht glaubt, hier der Link zur Sendung:
https://youtu.be/_DufNPDEfq0?si=41I4HK4O2KXyVPI_
👍
Ergänzung: die Weltwoche mag ich auch. Köppel hat es drauf aussenpolitisch. Ich mag den wirklich.
Innenpolitisch, mit Silberlöffel im Popo geboren kann man halt links und rechts nicht unterscheiden😉
…was diese noch in Aushandlung sich befindenden „Abkommen“ denn für einen „Wert“ haben – sieht man doch aktuell schon an der Rhetorik, den Reaktionen und den Handlungen…..
…ein normaler Heißluftfön ist da definitiv effektiver als das ganze Geplapper… 😤😤
WIE DIE EUROPÄISCHE UNION DAS RISIKO EINGEGANGEN IST, HUNGERSNÖTE IN AFRIKA ZU VERURSACHEN.
In ihrem fünften Sanktionspaket gegen Rußland hatte die EU am 8. April ein umfassendes Verbot für die Einfuhr russischer Düngemittel in die EU verhängt. In den Monaten nach diesem Verbot behauptete Brüssel, daß es formal nicht für Lieferungen an Drittländer, z. B. in Afrika, gelte. Solche Lieferungen wurden jedoch dadurch unmöglich gemacht, daß die EU-Sanktionen gegen den russischen Transport- und Finanzsektor diesen die notwendige logistische und finanzielle Basis entzogen.
[…]
WIE DIE EUROPÄISCHE UNION DIE SYMPATHIEN ZERSTÖRT, DIE SIE IN DER WELT HATTE.
Am 24. Mai 2022 beklagte sich der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz, daß auch Länder, die entweder Zuschauer – wie die afrikanischen Länder – oder nicht am Konflikt in der Ukraine beteiligt sind, ebenfalls unter den Sanktionen gegen Rußland leiden.
Anfang August fehlten dem afrikanischen Kontinent 2 Millionen Tonnen Düngemittel. Die Weltbank prognostizierte, daß der Mangel an Düngemitteln zu einem Rückgang der Nahrungsmittelproduktion in Afrika um mindestens 20 % oder mehr führen könnte. Laut dem Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen haben in den 82 Ländern, in denen es tätig ist – darunter viele afrikanische Länder – der Krieg in der Ukraine und die Sanktionen des Westens etwa 70 Millionen Menschen zu der großen Zahl derjenigen hinzugefügt, die bereits unter akuter Ernährungsunsicherheit leiden.
[…]
Après un blocus de huit mois, l’Union Européenne laisse l’Afrique s’approvisionner en engrais russes
Par maliweb -22 Déc 2022
https://www.maliweb.net/international/apres-un-blocus-de-huit-mois-lunion-europeenne-laisse-lafrique-sapprovisionner-en-engrais-russes-3004365.html
Infolge der EU-Sanktionen waren 2022 viele Länder in Afrika und weitere wie Bangladesch völlig von der Lieferung russischer Düngemittel (G2G-Verträge zu sehr günstigen Preisen, teils sogar kostenlos) abgeschnitten. Desgleichen Lieferungen von Speiseöl, Getreide und Kraftstoffen.
Es ist zwar gelungen, die Lieferungen wieder aufzunehmen, aber die sind bis heute erschwert und unnötig kostspielig. Für Sie in Berlin mag das ein „Heißluftfön“ sein, aber für Rußland und die betroffenen Länder ist es sehr wichtig, die Lieferungen mit Hilfe der USA wieder normalisiert zu bekommen.
??? – Bezug zu Artikel bzw. Kommentar – ???
Haben Sie den Artikel oben gar nicht gelesen? „Das Getreideabkommen“. Und auch sonst. Das, was für Sie „das ganze Geplapper“ ist, wird von Lawrow und Putin als sehr wertvoll eingeschätzt.
„Die Präsidenten waren sich einig, daß der Dialog über alle Fragen wieder aufgenommen werden sollte, die auf die eine oder andere Weise unter Beteiligung Rußlands und der Vereinigten Staaten gelöst werden können. … Wir sollten unseren amerikanischen Gesprächspartnern zuhören.“
Foreign Minister Sergey Lavrov’s statement and answers …, Moscow, February 17, 2025
https://mid.ru/ru/foreign_policy/news/1998052/?lang=en
….hier steht es so nicht zur Debatte, schon gar nicht als Lückenfüller für Spambottrolle… – belästige Andere, denen sowas gefällt.
Wir haben eine eigene Meinung und brauchen keine Manipulationen … 😤😤
„Putin und trumpy haben nichts ‚miteinander‘ zu bereden“
— (m/w/d) „VladTepes“, 11. Februar 2025 um 17:19 Uhr
Für die (m/w/d) in Ihrem Institut steht die Meinung von Lawrow und Putin nicht zur Debatte, die haben „eine eigene Meinung“. Die ihrer Chefs, der Baerböcke.
Nun, die sind nicht dabei, das machen Trump und Putin ganz ohne sie.
Wladimir Putin: „… nach ihren Handlungen zu urteilen, glaube ich nicht, daß sie die Situation vollständig erfassen. Noch wichtiger ist, daß die europäischen Politiker, anders als der US-Präsident, tief mit dem Kiewer Regime verstrickt sind. … Da sie auch mit innenpolitischen Herausforderungen konfrontiert sind, wie Wahlen, Wiederwahlen, parlamentarischen Auseinandersetzungen usw., ist eine Änderung ihrer Haltung unter diesen Umständen praktisch undenkbar.
Im Gegensatz dazu hat der neu gewählte Präsident der Vereinigten Staaten einen weitaus größeren Handlungsspielraum. Er ist nicht an frühere Verpflichtungen gebunden, die ihn daran hindern würden, voranzugehen und auf eine Lösung des Konflikts hinzuarbeiten. Seine direkte und ungehemmte Art spiegelt seinen Charakter wider.
Er befindet sich in einer einzigartigen Position: Er sagt nicht nur, was er denkt, sondern auch, was er will. Und das ist nun einmal das Privileg eines Leaders einer großen Weltmacht.“
Pawel Zarubin: „… wobei die Europäer darauf bestehen und fordern, sich in die Ukraine-Gespräche einbringen zu können. Was denken Sie darüber?“
Wladimir Putin: „… niemand kann in dieser Situation Forderungen stellen – schon gar nicht an Rußland. Sollen sie doch ihre Forderungen und Bitten an jemand anderen richten.
Tatsächlich haben sie seit Tausenden von Jahren Forderungen an ihre Vasallen gestellt, aber jetzt sind sie diejenigen, die mit Forderungen konfrontiert sind. Lassen Sie sie also zu Hause bleiben und ihre Forderungen für sich behalten, damit sie darüber nachdenken und verstehen können, wie sie dahin gekommen sind, wo sie heute sind.“
Answers to questions from journalist Pavel Zarubin
February 24, 202523:00Novo-Ogaryovo, Moscow Region
http://en.kremlin.ru/events/president/news/76331
….verschone uns mit deinem copy&paste – wir brauchen deine Manipulations- und Desinformations-, sowie Bevormundungsversuche nicht, denn sie sind die pure Diktatur – um uns auf dein Hamsterrad im Abstellgleis zu zwingen…
Du hast keine Chance – wir belesen uns selber, informieren uns selber und denken auch selber – wir brauchen deinen Müll nicht…
Du wirst es NIE schaffen…..
„Ich denke, daß alle gewinnen würden und es keine Verlierer gäbe, wenn die Vereinigten Staaten zum Beispiel ihren Kurs im Umgang mit Rußland und China ändern würden, indem sie von ihrer Politik der doppelten Eindämmung zu einem trilateralen Kooperationsrahmen übergehen.“
Vladimir Putin … Valdai International Discussion Club, November 7, 2024, Sochi
http://en.kremlin.ru/events/president/news/75521
Sie können Putin gerne für „Müll“ halten. Aber der hat nun einmal nach dessen Wahl einen roten Teppich für seinen Freund Trump ausgerollt, der „trilaterale Kooperationsrahmen“ ist rapide am Entstehen. Neben den Vier Großen (auch Modis Besuch bei Trump war ein großer Erfolg) ist für eine Rolle „Europas“ als Großmacht kein Platz, das ist vorbei.
Auch wenn Ihnen das gar nicht gefällt – es wäre besser, verstehen zu wollen, was vor sich geht, als Putin einfach mit „Müll“ abzutun.
…noch mehr Müll?!?
Die deutschsprachigen Medien allgemein sind sowohl Lücken- als auch Lügenpresse. Wichtige Informationen lassen sie weg, und von dem, was sie berichten, sind ca. 1/3 ganz erlogen und 1/3 Halbwahrheiten (das letzte Drittel sind dann weniger wichtige Meldungen wie „Fussballteam A besiegt Team B 1.0“, „Bürgermeister hält Festrede zum 1000. Jahrestag der Ortsgründung“ oder „Morgen werden leichte Regenschauern erwartet“.
Nun ja, die beim Publikum beliebten deutschsprachigen Medien. Es gibt viele andere, im In- und Ausland, und die werden vom Publikum verschmäht, da sie nicht „korrekte Haltung“ und die dazu passend erwarteten Lügen bieten.
Hier eine Zeitung aus Ungarn, दैनिक समाचार हंगरी :
विदेश मंत्री सिज्जार्तो वार्ता के लिए मास्को पहुंचे, अमेरिका-रूस वार्ता की सराहना की
मार्च २०,२०२१
Die gibt es auf Hindi, Chinesisch, aber auch auf Deutsch:
„Außenminister Szijjártó reist zu Gesprächen nach Moskau und begrüßt den amerikanisch-russischen Dialog“
TÄGLICHE NACHRICHTEN UNGARN 26. MÄRZ 2025
https://dailynewshungary.com/de/Szijjarto-reist-nach-Moskau-und-spricht/
Warum macht der Spiegel das? Bei Interessengruppen, vielleicht auch politischen Parteien, Regierungen kann man nachvollziehen, weshalb die ein Interesse an einer polarisierten Darstellung haben könnten.
Aber was motiviert eine Zeitschrift, noch dazu eine, die sich als investigativ positioniert und großen Wert legt auf Qualitätsjournalismus, die Wirklichkeit dermaßen verzerrt, so unprofessionell ab zu bilden?
Was hat der SPIEGEL davon, parteiisch zu berichten?
„Was hat der SPIEGEL davon, parteiisch zu berichten?“
Geld ?
Macht ?
Einfluss ?
Das Gefühl die „Auserwählten“ zu unterstützen ?
Suchen sie sich was passendes aus ^^