Offensive

Russland rückt in der Region Charkow vor

Die russische Armee hat eine Offensive in der Region Charkow gestartet. Muss man mit einer Schlacht um die zweitgrößte Stadt der Ukraine rechnen?

Seit Freitag scheint die russische Armee bei Charkow eine Offensive gestartet zu haben. Die ukrainische Seite meldet Evakuierungen von Siedlungen, Russland meldet täglich die Einnahme von Ortschaften. Schauen wir uns an, was über die Offensive bekannt ist.

Vorbereitungen auf die Operation

Die Vorbereitungen für die Operation laufen offenbar seit dem Winter. Damals hat die russische Luftwaffe durch den erfolgreichen Einsatz von gelenkten FAB- und KAB-Bomben wichtige militärische Einrichtungen in Charkow und den umliegenden Städten lahm gelegt. Für die Operation wurde ein neuer Truppenverband gebildet, der den Namen „Nord“ erhielt und mit einem eigenen Erkennungszeichen ausgestattet wurde. Er umfasst nach unterschiedlichen Schätzungen zwischen 30.000 und 70.000 Mann. Militäranalysten stellen fest, dass diese Zahl nicht ausreicht, um Charkow einzunehmen, wo vor dem Krieg mehr als eine Million Menschen gelebt haben. Auch dürfte Russland bemüht sein, ein “zweites Mariupol” zu verhindern. Die Möglichkeit, die Stadt einzukesseln, sei jedoch gegeben.

Andere Analysten sprechen von einem Plan zur Schaffung einer „Pufferzone“, um den Beschuss von Belgorod aus Dörfern der Region Charkow zu unterbinden. Auch Präsident Putin hat mehrmals erklärt, das Ziel sei die Schaffung einer Pufferzone, die so groß sein müsse, das ukrainische Angriffe auf russisches Gebiet unmöglich werden. Dazu wurde in Russland auch gesagt, dass die aus dem Westen gelieferten Waffen mit immer größerer Reichweite Russland zwingen würden, die geplante Pufferzone entsprechend zu vergrößern.

In den russischen Telegrammkanälen kursieren Informationen darüber, dass eine ähnliche Operation auch in der Region Sumy, die nördlich von Charkow an der russischen Grenze liegt, vorbereitet wird.

Wie in der Ukraine über die Offensive berichtet wurde

Selensky und sein Team haben seit Monaten versucht, die ukrainische Bevölkerung davon zu überzeugen, dass keine Offensive auf Charkow geplant sei und dass alle Informationen darüber russische Propaganda seien. Damit dürfte man versucht haben, eine Massenflucht aus der Region verhindern. Die ukrainische Regierung benutzt ihre Bevölkerung immer wieder als menschliche Schutzschilde, um behaupten zu können, dass „die Russen nur Zivilisten vernichten“, wie es seinerzeit in Mariupol der Fall war.

Tatsächlich stellt die ukrainische Armee Artillerie- und Infanteriestellungen oft in Wohnvierteln auf, damit russisches Antwortfeuer möglichst zivile Ziele beschädigt.

Außerdem ist Charkow eines der größten Industriezentren der Ukraine. Viele Unternehmen, die für die ukrainische Armee arbeiten, sind hier angesiedelt. Zum Beispiel das Traktorenwerk Charkow, das Panzerfahrzeuge repariert. Die Nähe zur Frontlinie ermöglicht eine schnelle Lieferung von reparierten Panzern, gepanzerten Mannschaftstransportwagen und Fahrzeugen. Eine Flucht der Bevölkerung würde die Arbeit der Betriebe stören oder zum Erliegen bringen und die Instandsetzung der Ausrüstung für die Armee erschweren. Deshalb wurde der Bevölkerung gesagt, die Informationen über eine russische Offensive seien „von Russland verbreitete Desinformation“.

Inzwischen hat Selensky eingestanden, dass die Offensive Realität ist. Auf Telegram sagte er:

„Entlang der gesamten Frontlinie finden schwere Kämpfe statt. Unsere besondere Aufmerksamkeit gilt den Gebieten in Charkow, Pokrowsk und anderen Gebieten in der Region Donezk“

In Woltschansk, einer kleinen Stadt an der Grenze zu Russland, wurde eine Evakuierung der Zivilbevölkerung verkündet.

Wo die Kämpfe im Moment stattfinden

Die Informationen, die jetzt verfügbar sind, sind recht widersprüchlich. Aber selbst die ukrainischen Militärs geben zu, dass ihre Armee mehrere kleine Dörfer entlang der Grenze aufgegeben hat. Die Offensive erfolgt aus drei Richtungen, also nicht nur von Süden aus dem Donbass, sondern auch von Osten und Norden aus Russland.

Um die Grenzstadt Woltschansk, die von der russischen Armee während der Offensive 2022 aufgegeben wurde, sind Kämpfe entbrannt. Ukrainische Quellen berichten, dass Einheiten der neonazistischen und terroristischen Einheiten Russisches Freiwilligenkorps, Russische Freiheitslegion und Sibirisches Bataillon bereits dorthin verlegt wurden. Auch Verstärkungen und Einheiten der ukrainischen Nationalgarde werden eilig dorthin verlegt. Ukrainische Quellen berichten:

„In der Region Charkow gehen die schweren Kämpfe weiter. Wegen des starken Drucks der Russen mussten sich unsere Verteidiger von einigen Stellungen zurückziehen. Um 14 Uhr begannen die Kämpfe um die strategisch wichtige Siedlung Glubokoje. Die Russen sterben massenhaft, aber sie drängen weiter und haben an einigen Stellen Erfolg. Die Nacht wird sehr schwer“

Wie geht es weiter?

Es sieht so aus, als ob die russische Führung plant, die angekündigte Pufferzone einzurichten, um Belgorod und andere russische Grenzregionen zu sichern. Vielleicht werden russische Truppen versuchen, Charkow einzukesseln. Aber das birgt Risiken und die Gefahr eines “zweiten Mariupol”.

In jedem Fall zwingt die jetzige Operation die Ukraine, Truppen von anderen Frontabschnitten abzuziehen, was von Russland genutzt werden kann, um den Druck auf den Donbass zu erhöhen. Zum Beispiel, um die wichtige Stadt Tschasow Jar unter seine Kontrolle zu bringen.

Russland dürfte die ukrainischen Linien in nächster Zeit an so ziemlich allen Frontabschnitten testen, um zu sehen, wo Durchbrüche möglich sein könnten. Die russische “Schule” bevorzugt bei Offensiven, an mehreren Stellen gleichzeitig vorzugehen. Die nächsten Tage und Wochen werden zeigen, ob Charkow nur ein Ablenkungsmanöver, oder der Beginn einer russischen Großoffensive, die russische Analysten für Sommer erwarten.


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

41 Antworten

  1. oooch, Leute, könnt ihr das nicht endlich beenden??
    Klar, auch ich wünsche, dass unser Erlöser Jesus Christus endlich wiederkommt, aber das geht auch OHNE weltzerstörenden Krieg!
    Echt jetzt!

    1. Was soll so ein Unsinn? Sie wissen genau warum der Krieg gegen Russland begonnen worden ist. Solche Kommentare sind bestenfalls Blauäugigkeit – eher aber bösartige Agentenarbeit.

  2. sehr gut aber… Zitat Herr Röper: Es sieht so aus, als ob die russische Führung plant, die angekündigte Pufferzone einzurichten, um Belgorod und andere russische Grenzregionen zu sichern…. leider sieht es eben nicht danach aus. So ein Unglück wie gerade passiert in Belgorod wäre vermeidbar gewesen, denke ich. Die dort lebenden Menschen sollten evakuiert und endlich in Sicherheit gebracht werden. Russlands Menschen haben auf ihre Sicherheit vertraut und nicht das sie umgebracht werden. Tabula rasa mit den Ukrainern und keine Rücksicht mehr nehmen. Sie hatten die Möglichkeit zu fliehen undzwar nach Russland. Wenn sie das nicht wollten müssen sie eben wissen, daß auf sie auch keine Rücksicht mehr genommen werden kann. Und überhaaupt verstehe ich gar nicht mehr warum man trotz Regeln in diesem furchbaren Spiel Zivilisten angreift statt Millitär. Da muß es doch endlich mal dämmern, denen die für die Regeleinhaltung zuständig sind.

    1. ….warum sollte es Häuserkampf um Charkow geben, um den US – Auftraggebern, einen Gefallen zu tun ??.. ..es reicht, die Stadt TOTAL zu blockieren, wie früher, bei Belagerungen !.,
      …muss halt nur konsequent gemacht werden !.. ..“Raus kann Alles, Rein Niemand“ !!..😈

      1. 👍👍👍 Wahre Worte. Bei nahezu allen Großstädten auf der Welt reicht es, ein paar Bundes-, Landstraßen und Autobahnen zu sperren. Dafür kommt man mit wenig Personal aus, und im Kriegsfall ist dies auch eine sehr „humane“ Methode. Das lernen sogar Hilfskräfte, die für ein reibungsloses Funktionieren bei einem Städte Marathonlauf aushelfen.
        Bis jetzt gab es aber immer Verräter im Staatsapparat, die genau solche einfachen, effektiven und schonenden Methoden verhindert haben.
        Ein Optimist würde sagen, dass sich diese Kräfte bald NICHT mehr durchsetzen können.

        1. ….man kann auch „Pesttote“ mit Katapulten in die Stadt schiessen, wie die Mongolen bei der Belagerung von Kaffa 1347 ??.. ….oder „Corona – Tode“ aus den NATO – Kolonien ??🙈🙈

  3. Weiß nicht so recht was das da soll von Russland. Mir sieht das alles anderes als Vorbereitet aus. Viel zu wenig Soldaten und die Verluste der Russen sind wirklich sehr hoch wenn man sich die Videos anschaut. Es gibt nahezu keine Panzerutnerstützung, fast ausschließlich nur Infanterie die dazu in bis zu 50iger Gruppen unterwegs sind.

  4. Natürlich wird Charkiw eingenommen werden müssen. Wer das bestreitet soll bitte schön einmal erklären, wie man unter Umgehung aller Großstädte bis nach Kiew marschiert und die dortige Führung dann zur Kapitulation zwingt. 🙂
    Der Vergleich mit Mariopol hinkt und ist völlig unangebracht. In Mariopol war die Zentrale von Asow und dort saßen auch noch einige ranghohe NATO Offiziere. Nachdem diese im Netz waren, hat ach Asow recht schnell kapituliert.
    Im zweiten Weltkrieg rückte die Rote Armee auf das Schlesische Industriegebiet vor. Um die Industrieanlagen nicht alle zu zerkloppen wurde weiträumig umfasst und ein Rückzugskorridor auf gehalten. im Ergebnis waren die Zerstörungen dort minimal.
    Es ist derzeit einfach noch nicht die Zeit für Charkiw, die Stoßrichtungen der Russen stimmen für so einen Angriff auch nicht. Die Ukraine war an der Grenze sehr schwach aufgestellt, das hektische Heranführen von Reserven führt in der Regel eher zu Verlusten als zu Ergebnissen. Zumal diese Reserven ja woanders abgezogen werden müssen. Die Russen werden einfach schauen, wie weit sie relativ leicht kommen, den Druck an den anderen Fronten aufrecht erhalten und sich im Zweifel dann eine neue Richtung suchen, wo sie weiter machen. Außer dass die Telegramm- und sonstigen Kanäle nun endlich mal wieder Bewegung zu berichten haben und munter spekulieren können, ist eigentlich gar nichts passiert.
    Im MSM war gestern die Offensive bei Charkiw auf allen Kanälen Thema, heute ist das Thema aus den Nachrichten verschwunden. Läuft also scheinbar nicht so gut für Kiew 😉

    1. …hatten wir ja schon und sind uns einig.. …einen „Sturm“ auf Charkow wird es nicht geben, aber ein „Zudrehen“ kann es geben.. .. ist auch wegen der Terroraktionen der Ukros, nördlich von Charkow, zwingend notwendig !!..😈

  5. Den Sofamilitaristen möchte ich folgendes in Erinnerung rufen:
    Die Ukraine war (ist) die zweitstärkste Armee in Europa. Jedem sollte klar sein, dass die russische Armee aber nicht nur gegen die ukrainische Armee kämpft, sondern gegen die Nato, gegen den gesamten Wertewesten. Das bedeutet, ganz so einfach, wie hier immer gefordert geht es nicht, schon gar nicht, wenn der Kampf so geführt wird, dass – wenn möglich – so wenig russische Soldaten wie möglich zu Tode kommen. Das ist nicht einfach, aber es geht vorwärts. Es kann dauern. Die Zeit ist auf Seiten der russischen Armee. Der Sieg ist klar, aber die terroristischen Anschläge der Ukraine/Nato gegen die russische Zivilbevölkerung werden nicht in Gänze verhindert werden können. russische Föderation wird siegen, da kann es keine zwei Meinungen geben. Bitter, wie gesagt, es wird dauern. Ich habe absolutes Vertrauen in die russische Führung, denn eines kann sich Russland wirklich nicht leisten: eine Niederlage. Denn dann würde es anschließend Russland nicht mehr geben. Also……… sie werden siegen. Absolut sicher!

    1. …im Prinzip Richtig, aber die „Pufferzonen“ erstrecken sich vom Schwarzen Meer bis hinauf zum „Dreiländereck“, Russland, Weissrussland, NOCH – Ukraine !!.. …und nicht nur bis Charkow, vom Süden !!.. …wird ja seit Monaten mehr Feuerkraft eingesetzt, aber da wäre noch was zu machen !!.. …Gibt doch genügend Freunde mit den Kapazitäten, ist doch nicht wie bei den NATO – Vasallenund dem US – Imperium selbst ??..😈

  6. Sehr unwahrscheinlich das Russland eine Grossoffensive Startet oder im Plan hat!
    Warum wozu?
    Das Ziel der Russen war die Demilitarisierung der Ukraine, die kommen doch kaum
    übersehbar diesem Ziel täglich ein Stück näher.
    Kaum übersehbar, die Ukrainische Armee steht vor der Aufreibung.
    Braucht es für die schaffung einer Pufferzone einen Bodeneinsatz?
    Ganz klar NEIN, mit einer grossen Bodenoffensive müssten auch jede Menge
    Infanterie eingestzt werden, an erster Stelle zur Sicherung der eingenommenen
    Gebiete.
    Das würde die Voraussetzung für einen Partisanentaktische weiterführung des Krieges
    durch die Ukraine schaffen!
    In diesem Fall drohte der Russischen Armee eine Vietnam, oder Afghanisten.
    Soooo ein Szenarium dürfte kaum im Interesse der Russen sein.
    Eine Pufferzone ist auch aus der Luft durchsetzbar, das heisst jeglicher Aufmarsch
    mit schwerem Gerät würde umgehend mit Luftkampfmitteln ausgeschaltet.
    Nur mit Infanterie der Ukrainer sind die Abwehrlinien der Russen nicht zu knaken.
    Aktuell sieht es danach aus das die Ukrainische Armee vor der totalen Aufreibung steht
    im klartext faktisch nicht mehr existiert.
    Danach ist nicht einmal mehr ein Waffenstillstand nötig, weil es nur noch die eine
    Armee bleibt. Das bedeutet der Krieg wird zu Russischen Bedingungen
    eingefroren, etwa zur Bedingung, das Russland weiterhien die Lufthoheit behält,
    das über die ganze Ukraine nicht nur über einer Pufferzone.
    Der zivile Wiederaufbau in der Westukraine und in der entmilitarisierten Zone mit
    anschluss an die EU kann beginnen.
    Damit bliebe die Ukraine ein souveräner Staat, mit erheblich eingeschränkter
    Militärischer Souveränität.
    Das womöglich auf länger sicht, bis zu einem umfassenden Friedensvertrag.
    Sehr unwahrscheinlich das sich die Russen die ganze Ukraine einverleibt.
    Dazu 2 handfeste Gründe.
    1. Einen Staat mit zumindest zu Teilen feindlichen Bevölkerung bringt nur Dauerärger.
    2.Der rest der Ukraine ist eine sehr kostspieliege angelegnheit!
    WARUM sollten sich die Russen diesen Megakostenfaktor unter den Nagel reissen.
    Hat da jemand eine rationale Idee, WARUM die das im eigeninteresse sollten???

  7. Es sieht eher danach aus, dass Russland an der gesamten Front, von Odessa bis in den Norden, offensiv Oberwasser gewinnt. Einschließlich der vorher nicht umkämpften direkten Grenze bei Belgorod. Hoert sich toll an, 5 Flugzeuge Su-25 abzuschießen, aber wenn Russland 30 produziert…..

    Die Äußerungen im Westen, Macron Bodentruppen, Deutschland Luftabwehr,sowie Ukraine Total Mobilisierung, deuten auf einen baldigen Kollaps hin. Und die Wehrpflicht in D soll laut SPD und CSU noch im Mai kommen, dh 20 Tage….

    Die Ukrainer fangen Taeglich 150 Wehrfluechtige – Wieviel schaffen es? Orban und Scholz wollen nicht ausliefern, aber Olaf dem Vergesslichen wuerde ich nicht trauen…..

    1. Naja, sobald die Wehrpflicht kommt, bleiben uns noch gut 3 Monate bis irgendwas in die Ukraine geschickt werden kann. Und bei sovielen Alis und Mohameds wie dann eingezogen werden, weiß ich nichtmal ob es eine gute Idee ist…

  8. ..Wladimir Putin und die Russische Führung, scheinen endlich begriffen zu haben, dass das „Gebiet von Charkow bis Sumy“ aus den Operationen der MSO herausgehalten werden kann, NICHT FUNKTIONIERT !!..
    …die „Pufferzonen“ müssen sich von der Regiona Charkow, bis Sumy, wie im Artikel erwähnt wird, erstrecken !!..
    ….ein „bisschen MSO“ funktioniert nicht, zeigt der dauernde Beschuss von Belgorod !!.. ..auch wenn einige dieser Raketenwerfer zerstört wurden, reicht es noch nicht aus !!..
    …eine jegliche militärische Einrischtung oder Truppenbewegung, sobald sie erkannt wird, ist mit voller Feuerkradr anzugreifen !!..
    …Russische Patrioten haben Recht, habe es schon geschrieben, 300 bis 400 K Ukros, müssen noch zwingend „neutralisiert“ werden, samt Material !!..😈

  9. „Wir mussten uns von einigen Stellungen zurückziehen.. Die Russischen sterben massenhaft…“
    Findet den Fehler ?😉
    Jeder der ein wenig militärischen Hausverstand hat wusste das es früher oder später nach all der Provokation der Ukrainer dort an der Grenze. Das Moskau früher oder später regieren wird dazu musste man nicht in eine Glaskugel schauen..
    Nicht zu vergessen es gab genügend Warnungen aus Moskau.
    Der Zeitpunkt ist gut gewählt die Ukraine schwimmt derzeit so gut wie an der ganzen Front.. jetzt müssen sie militärische Ressourcen dort hin umleiten.. Ein paar fragwürdige Miliz Verbände wie diese freiwilligen Verein usw. werden nicht ausreichen die haben ja schon bei ihren kleine PR Aktion eben in diesen Grenz Gebiete ordentlich eins auf die Mütze bekommen..
    Ich bin bis jetzt der Meinung das es dort noch zurzeit um die Schaffung einer Puffer Zone oder einfach um ein Straf Aktion Handelt wir werden sehen..
    Im Grunde hat Kiew sich wieder mal verrechnet und Seine Inkompetenz bewiesen.. Tja jetzt hat man den Salat., Was für Voll Pfosten

    1. …die Kalkulation, dass die „Kiewer im Norden keinerlei Provokationen machen“, ist nicht aufgegangen !!.. …wie schon geschrieben, die Front erstreckt sich vom Schwarzen Meer bis Weissrussland !!..😈

    2. ….der Ukro – Propaganda, glaubt hier Niemand mehr, denke ich !!.. ..Real ist, dass die Front der Realität in der Ukraine, so langsam angepasst wird !!.. …vom Schwarzen Meer bis Sumi !!..😈

      1. Das die Russen massenhaft sterben ist leider keine ukrainische Propaganda. Wenn man sich Videos so ansieht wo 3-4 50iger Trupps in wenigen Minuten ausgelöscht werden, aber gut, vll ist das einfach die russische Mentalität, war im WK II auch nicht anders.

        1. Wirklich ? Welche Videos ?
          Im ersten Kriegsjahr gab es tatsächlich – vor allem auf chinesischen Kanälen – haufenweise Videos vom massenhaften Sterben russischer Soldaten.
          Aber heute ?
          Heute verfügt die russische Armee über Drohnen, verbesserte Kommunikationstechnik und befestigte Verteidigungslinien.

  10. Die Ukraine hat schon Truppen aus Cherson, Ugledar, Kiew, und anderen heiklen Schlachfeldern abziehen müssen;
    es ist zu erwarten, das RUS immer neue Fronten aufmachen wird, wie zB. Richtung Sumy, was die ukr. Front immer weiter ausdünnen wird, die jetzt gänzlich auf dem falschen Fuß erwischt wird.
    Die neuen Verteidigungsgräben sind noch nicht mal richtig ausgegraben, und die neue Mobilisierung ist noch nicht mal richtig angelaufen.

    Übrigens würde ich eine große Offensive genau so anfangen: mit jeder Menge Infanterie, kaum Panzern und mech. Gerät, erstmal sondieren, testen, und die Reaktion des Gegners studieren, vorsichtig besser als nachsichtig.
    Denn der verrückten ukr. Führung sind alle schmutzigen Tricks zuzutrauen.

    Zu Tschasow Jar:
    Nachdem der östliche Bezirk („microdistrict“) umzingelt war, und der westl. davon verlaufende Kanal unter Feuerkontrolle war (Sieversk-Donetsk-Kanal, ist untertunnelt), war wochenlang von keinen Fortschritten zu hören.
    Dann wurde berichtet: Die Russen hatten noch verschiedenste ukr. Truppen über den Kanal in den microdistrict hineingelassen, Sturmtruppen, mech. Infanterie, Special Forces, sowie die berüchtigte „Kraken“-Truppe (deren Aufgabe es ist, eigene Truppen i.F.d. Aufgebens oder Flucht durch Erschießungskommandos daran zu hindern);
    bis der Bezirk eine Überkonzentration von ukr. Truppen hatte.
    Wie es die Ukrainer immer gemacht hatten, in Bakhmut etc., sobald sie sich einbildeten eine umkämpfte Stadt mit allen Mitteln zu halten, wurde ohne Rücksicht immer mehr Kanonenfutter nachgeschoben.
    Darauf dürften die Russen den Bezirk einfach wochenlang bombardiert haben.
    Jetzt (wahrsch. nach tausenden Toten mehr) rückt man in den Bezirk vor.

  11. Deutschland und Österreich sind schlechte Verlierer. Insbesondere Deutschland. Weil man den Weltkrieg verloren hat, diese permanente Propaganda gegen Russland.

    Man stelle sich vor, der russische Vertreter würde in der UNO die Charta zerreißen. Das Palästina, nein, die Ukraine, kein eigener Staat sein darf. Bei Israel ist das keine Rede wert. Demonstratio ad absurdum, was für Heuchler hier zu Werke sind

  12. Russland hat es in 2 Jahren nicht geschafft irgendwas einzukesseln … und da gings um kleinere Ortschaften / Gebiete … und nun solls gleich eine Millionen-Stadt sein … ??? … und das mit weniger als 100T Mann Kampfkraft … wie soll das gehen ?
    Ich kann nur immer wieder sagen, dass die Ukros längst keine Patrone mehr hätten, wenn man sich um die Nachschubwege, insbesondere alle Eisenbahnbrücken, „gekümmert“ hätte.
    Vielleicht ja machts der neue Schoigu ja besser …

    1. In zwei Jahren sind permanent und sehr erfolgreiche russische Kessel entstanden. Leider aber nur auf den Landkarten und Grafiken pro russischer Blogger und Youtube Kanal Betreiber.

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