Gegen den Neokolonialismus

Der Westen verliert in Afrika immer schneller an Einfluss

Der Westen verliert in Afrika rasend schnell an Einfluss. Immer mehr afrikanische Länder schmeißen westliche Truppen aus ihren Ländern, sperren westliche Medien und ziehen ihre Goldreserven aus den USA ab.

Die Liste der afrikanischen Länder, die sich offen vom Westen abwenden, wird immer länger. Nach Mali und Burkina Faso hat auch die durch einen vom Volk unterstützten Putsch an die Macht gekommene nigrische Regierung angefangen, die westlichen Truppen aus dem Land zu werfen. Hinzu kommen der Tschad, wo die USA ihre Truppenkontingent reduzieren müssen, und Senegal, wo ein Präsident die Wahl gewonnen hat, der den französischen Einfluss zurückdrängen und die Souveränität des Landes stärken will.

Zuerst hat die nigrische Regierung die französischen Truppen aus dem Land geworfen, worüber sich die USA zunächst sogar gefreut haben, weil ihr Stützpunkt zunächst im Land bleiben konnte und die USA offenbar dachten, sie könnten ihren Einfluss in Westafrika auf Kosten Frankreichs ausbauen. Aber inzwischen hat Niger auch den Vertrag mit den USA gekündigt und die US-Truppen müssen das Land räumen, wobei auf der eigentlich amerikanischen Basis inzwischen auch russische Soldaten untergebracht sind, was zeigt, wem sich diese Länder zuwenden, denn auch Mali und Burkina Faso setzen längst auf russische Hilfe beim Kampf gegen islamistische Rebellen.

Westliche Medien unerwünscht

Burkina Faso beispielsweise schaltet inzwischen immer mehr westliche Medien ab. Neben dem britischen Guardian, der französischen Zeitung Le Monde und dem französischen Sender TV 5 hat die staatliche Medienaufsicht des Landes nun auch die Sperrung des deutschen Staatssenders Deutsche Welle verfügt. Zuvor waren BBC und der US-Staatssender Voice of America vorübergehend für zunächst zwei Wochen gesperrt worden.

Der Grund dafür ist eine Meldung von Human Rights Watch, die die Armee von Burkina Faso beschuldigt hat, beim Kampf gegen islamistische Terroristen mehr als 250 Zivilisten getötet zu haben, darunter auch Kinder. Die Regierung bestreitet das entschieden und weist darauf hin, dass sich die Islamisten oft als Soldaten verkleiden, wenn sie ihre Verbrechen begehen, um das Land mit Meldungen über Massaker der Armee zu destabilisieren. Wie die anderen genannten Medien hat auch die Deutsche Welle die Meldung von Human Rights Watch jedoch als Tatsachenbehauptung weiterverbreitet.

Man muss wissen, dass Human Rights Watch 1978 in den USA unter der Bezeichnung Helsinki Watch als anti-sowjetisches Projekt gegründet wurde, um die Einhaltung der Schlussakte von Helsinki durch die Sowjetunion zu dokumentieren und um Menschenrechtsgruppen zu unterstützen, die Verstöße in der Sowjetunion gesucht haben. 1988 vereinigte sich Helsinki Watch mit anderen internationalen Organisationen zu Human Rights Watch.

Human Rights Watch folgt offen der westlichen Politik und wird zur westlichen Einflussnahme in die inneren Angelegenheiten vieler anderer Länder unter dem Vorwand genutzt, für Menschenrechte zu kämpfen. Sie wird daher außerhalb des kollektiven Westens keineswegs als neutrale und unabhängige NGO gesehen. Die in China erscheinende Global Times bezeichnet Human Rights Watch als eine „Gerüchteküche“, die unter dem Vorwand, die Menschenrechte schützen zu wollen, Desinformation und Propaganda verbreitet. Westliche Medien verbreiten Meldungen von Organisationen wie Human Rights Watch ungeprüft weiter und stellen sie als Tatsachen dar, wie das Beispiel aus Burkina Faso ein weiteres Mal zeigt.

Russland-Sanktionen als Bumerang

Westliche Medien berichten ungerne darüber, aber das Einfrieren von 300 Milliarden Dollar an russischen Vermögenswerten und die Diskussionen über deren Konfiszierung zu Gunsten der Ukraine haben weltweit Unsicherheit ausgelöst und können den westlichen Währungen Dollar und Euro schweren Schaden zufügen. Inzwischen haben mehrere Länder Afrikas und des Nahen Ostens begonnen, ihre Goldreserven aus den USA abzuziehen. Das zeigt das zunehmende Misstrauen dieser Staaten gegenüber dem US-Dollar und US-amerikanischen Finanzinstituten als sicherer Hafen für Zentralbankreserven und dürfte vor allem eine Reaktion auf das Einfrieren der Reserven der russischen Zentralbank sein.

Die Entscheidung, nationale Goldreserven nach Hause zu holen, zeigt das Misstrauen dieser Länder über die Entwicklung der USA aber nicht nur wegen der inflationär eingesetzten Sanktionen und dem Missbrauch des Dollar als politische Waffe, sondern auch wegen der Lage der US-Wirtschaft. Westliche Medien melden zwar, der US-Wirtschaft gehe es hervorragend, aber das ist Augenwischerei, weil dem Wirtschaftswachstum die vollkommen außer Kontrolle geratene Staatsverschuldung und die negative Außenhandelsbilanz von über 1,1 Billionen Dollar pro Jahr gegenüber steht. Auch das lässt das Misstrauen gegenüber dem Dollar wachsen.

Zu den Ländern, die nun angefangen haben, ihre Gold- und Devisenreserven nach Hause zu holen, gehören Nigeria, Südafrika, Ghana, Senegal, Kamerun, Algerien, Ägypten und Saudi-Arabien, die allesamt regionale Schlüsselstaaten in ihren Regionen in Afrika und dem Nahen Osten sind. Man beachte, dass auch der eigentliche US-Verbündete Saudi-Arabien zu den Staaten gehört, die offenbar beginnen, dem Dollar zu misstrauen.

Der Stern des Westens ist am Sinken

Der globale Süden sieht den Ukraine-Krieg ganz anders als der Westen, der globale Süden sieht in der Ausdehnung der NATO mindestens eine Mitschuld des Westens für die Eskalation in der Ukraine und der Druck des US-geführten Westens auf die Länder des globalen Südens, sich der anti-russischen Politik anzuschließen, war dort nicht populär.

Die einseitige Unterstützung Israels bei seinem Völkermord in Gaza hat dem Rest der Welt endgültig die Doppelmoral des Westens aufgezeigt, der sich gleichzeitig von den von ihm kontrollierten Organisationen wie Human Rights Watch konstatieren lässt, er sei politisch auf dem richtigen Weg. Und während westliche Politiker in den letzten Jahren recht erfolglos durch Afrika getingelt sind, um dort mit erhobenem Zeigefinger auf die Einhaltung der „westlichen Werte“ zu pochen, hat Russland den Ländern die Hand ausgestreckt und beispielsweise kostenlos hunderttausende Tonnen Getreide geliefert, um den Hunger zu lindern, den die Politik des Westens (mit) ausgelöst hat.

Da der Westen in seiner neokolonialen Arroganz anscheinend immer noch nicht bemerkt hat, dass seine Methoden – also der Kombination aus Überheblichkeit und politischem und wirtschaftlichem Druck bis hin zur Erpressung – immer weniger funktionieren, wenden sich immer mehr Länder des globalen Südens immer offener Russland und China zu, die niemandem vorzuschreiben versuchen, wie er zu leben und welche Politik er umzusetzen hat.


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

29 Antworten

      1. Nigerias Ex-Minister: „Russland hat als einziges Land erfolgreich gegen Dschihadisten gekämpft“

        Wir alle bewundern Präsitent Putin und wir bewundern was Russland auf dem Afrikanischen Kontinent
        und in der ganzen Welt tut.

        Der ehemalige Kultur- und Tourismusminister sowie auch ehemaliger Luftfahrtminister Nigerias, Femi Fani-Kayode, hat zu Ostern in einem Interview mit „Arise News“ über die nigerianischen Beziehungen zum Westen und zu Russland gesprochen.

        Er gab an, dass er Russland und Präsident Wladimir Putin bewundern würde und dass er spätestens seit dem Krieg in Syrien ein großer Unterstützer sei. Russland habe die säkulare Regierung Baschar al-Assads gegen die dschihadistisch-islamistische Miliz IS unterstützt. Nur deswegen habe sich die syrische Regierung gegen die Terrorgruppe durchsetzen können.

        Der ehemalige Minister sprach auch über die Erfahrung Nigerias mit solchen Terrorgruppen: „Während des Höhepunkts des Krieges gegen Boko Haram sagte uns die amerikanische Regierung, dass sie uns keine Waffen für unseren Kampf gegen Boko Haram verkaufen würde. Zu dieser Zeit hatte Boko Haram bereits die Hälfte des Nordostens von Nigeria eingenommen (…) Sie gingen sogar so weit zu sagen, dass kein anderes Land, das mit ihnen verbunden war, uns Waffen verkaufen sollte.“
        Er fügte hinzu, dass die USA erst seit dem Jahr 2014 Boko Haram als Terrororganisation einstuften, obwohl diese bereits seit 2009 das nigerianische Volk ermordet hätte.

        „Wer steckt hinter Boko Haram? Wer finanziert Boko Haram? Wer hat Al-Qaida gegründet? Wer hat ISIS gegründet? Wer hat all diese dschihadistischen Organisationen geschaffen?“, fragte Fani-Kayode. „Der Westen!“, antwortete der Moderator.

        „Unsere ehemaligen Kolonialherren haben uns meiner Meinung nach völlig verraten (…) Es ist an der Zeit, dass wir anfangen, andere Völker zu suchen, die bereit sind, uns zu helfen, den Feind zu bekämpfen und Nigeria wieder dahin zu bringen, wo es hingehört (…) Russland und die Sowjetunion haben sich immer gegen die Unterdrücker in Afrika gestellt“, so Fani-Kayode.

        https://odysee.com/@RTDE:e/Nigerias-Ex-Minister-Russland-hat-als-einziges-Land-erfolgreich-gegen-Dschihadisten-gek%C3%A4mpft:7?src=embed&t=16.639749

        1. ⚡ Fresh photographs of General Surovikin somewhere in Africa.
          Judging by the photos, he continues to work on the process of decolonization on the African continent.

          Russia-Ukraine War … by WriiterNg: 6:58am, 2024-05-01
          https://www.nairaland.com/7481160/russia-ukraine-war-world-news-weapons/1707#129723128

          Dort werden erstklassige Leute gebraucht. Die Kampfzone in 404 ist dagegen derzeit wenig anspruchsvoll, Schema F.

        2. „Bill und Hillary Clinton und Rassismus – Afrikanische Sexsklavinnen“

          „Erneut wurde diese Anwältin der Frauen- und Kinderrechte 2011 wiederholt aufgefordert, Boko Haram als Terrororganisation zu kennzeichnen, nachdem die Gruppe das Hauptquartier der Vereinten Nationen in Abuja bombardiert hatte. Das Außenministerium der Ministerin Clinton lehnte dies ab, obwohl Anfragen des US-Justizministeriums, des FBI, der CIA und zahlreicher Senatoren und Kongressabgeordneter vorlagen. … General Carter Ham, der Chef des US-Afrika-Kommandos, sagte, daß Boko Haram einen ’sicheren Hafen‘ für Al-Qaida im Maghreb (Al-Qaida in Nordafrika) bereitstellte und wahrscheinlich Sprengstoff und Geld mit der Gruppe teilte.
          […]
          Boko Haram ist heute eine Provinz des islamischen Staates, hielt aber zu dieser Zeit Al-Qaida die Treue. Außenministerin Hillary Clinton verhandelte auf Geheiß französischer und britischer Unternehmensinteressen mit mehreren Al-Qaida-Mitgliedern – Al-Qaida im Maghreb, der libyschen islamischen Kampfgruppe und Ansar al Shariah -, um Muammar Gaddafi in Libyen zu destabilisieren und wollte ihre Verbündeten nicht antagonisieren oder entfremden.

          Anfang 2014 entführte Boko Haram 276 Schülerinnen im Teenageralter, von denen die meisten schwarz waren, und kündigte ihre Absicht an, sie als Sexsklavinnen zu verkaufen.“

          https://www.conservapedia.com/Bill_and_Hillary_Clinton_and_racism#Naked_racism

    1. Nuland wußte, wie man mit denen umgehen muß, die war dort bis zu ihrem Rückzug aus dem Amt zuständig. Aber dann kamen welche, die haben sich benommen, als seien sie in Europa, und es an der nötigen Achtung und Höflichkeit fehlen lassen. Sogar von Arroganz war die Rede. Damit ließ sich für die US-Basen keine weitere Übergangslösung mehr finden.

      An und für sich haben sie in Niger nichts gegen die USA, und mit den Basen gab es keine Probleme, es ging nur grundsätzlich um die Souveränität des Landes. Und die Amis wollen nun wohl kein weiteres Porzellan zerschlagen und halten sich an das, was über den Abzug ausgehandelt wurde. Die AES-Länder sind ein bedeutender Faktor, es gibt für die USA vieles, wie sie dort noch ins Geschäft kommen können.

      1. ….sxhon Richtig.. ..aber es ist das Erste Mal, dass die US – Söldner auf Druck der Regierung eine Basis räumen müssen und Russische Soldaten nachrücken !!.. …sozusagen eine „Welt – Premiere“ !!..😎

        1. „Welt-Premiere“
          und wir haben das Privileg in der ersten Reihe zu sitzen.

          Wobei ich @ паровоз ИС20 578 nur ungern widerspreche, aber mit Schurkenstaaten sollte
          man keinerlei Geschäfte mehr tätigen. Auch wenn Frau Nuland das ganze Spektakel noch
          versucht hatte zu verhindern.

          Vielleicht ist ja dieser Bericht ein Augenöffner:

          Studentenproteste in den USA gegen Israel – Reaktionen und Analyse
          Über 50 Universitäten in den USA protestieren gegen den israelischen Genozid in Gaza. Wir schauen uns die dreiste Reaktion der israelischen Regierung an und analysieren ein neues Antisemitismus-Gesetz der USA, das als Reaktion auf die Proteste verabschiedet wurde.

          https://www.youtube.com/watch?v=S7Pc8N1pgGI

          1. Studenten und Professoren, die in den USA „wegen Gaza“ von den Universitäten verwiesen werden, haben ein Angebot der Universität Schiraz, Iran. Dort sind sie willkommen. Heute kam ein ähnliches Angebot von den Huthi für die Universitäten des Jemen.

            Der Jemen ist eine bedeutende Mittelmacht, und Standort für Hochtechnologie, sogar Hyperschall. Die Raketen Shahed-136 (Waid-2) haben eine Reichweite von 2500 km. Das reicht für den Indischen Ozean von Pakistan bis Tansania, und für das östliche Mittelmeer.

            ⚡ Die jemenitischen Streitkräfte kündigen den Beginn der vierten Eskalation wie folgt an:

            🔻 Anvisieren aller Schiffe, die gegen den Beschluss zum Verbot der israelischen Schifffahrt verstoßen, und aller Schiffe, die die israelischen Häfen im Mittelmeer ansteuern, in jedem Gebiet in unserer Reichweite.

            🔻 Wenn der israelische Feind beabsichtigt, eine Operation gegen Rafah zu starten, werden die jemenitischen Streitkräfte umfassende Sanktionen gegen alle Schiffe von Unternehmen verhängen, die mit der Belieferung israelischer Häfen in Verbindung stehen und diese anlaufen, und sie werden alle Schiffe dieser Unternehmen daran hindern, das Operationsgebiet der jemenitischen Streitkräfte zu passieren.

            Russia-Ukraine War … by WriiterNg: 6:47pm On May 03, 2024
            https://www.nairaland.com/7481160/russia-ukraine-war-world-news-weapons/1717#129768878

            Putin: Yemen Is a Undeniable Force, and Will Be Russia’s Strongest Ally in the Middle East
            ⚡Russian President Putin says „Yemen will be Russia’s strongest and most stable ally in the future.“
            Russian President Vladimir Putin announced that he will unite with Yemen in the future, because Yemen has become an invincible force.

            Das zirkuliert gerade von Afrika bis Pakistan.

            1. „Studenten und Professoren, die in den USA „wegen Gaza“ von den Universitäten verwiesen werden, haben ein Angebot der Universität Schiraz, Iran. Dort sind sie willkommen. Heute kam ein ähnliches Angebot von den Huthi für die Universitäten des Jemen.“

              Das ist ja mal eine schöne Nachricht. Ich denke, dort sind die Professoren weit besser aufgehoben,
              als dort wo man sie momentan ihrer Existenz berauben möchte.
              Im Grunde bewahrheiten sich immer wieder Wladimir Putins weise Worte, daß der Wertewesten mit
              seinem aggresiven Gebaren letztlich nur allein sich selbst schadet.

              1. Derzeit gibt es Meldungen über einen Verteidigungspakt Saudi-Arabiens mit den USA, der ausgehandelt wird. Dafür erkennt Saudi-Arabien Israel diplomatisch an und Israel teilt sich in Zukunft die Besetzung von Gaza mit arabischen Ländern, während China bereit ist für den Wiederaufbau von Gaza.

                Also ob nun genau so, irgendetwas tut sich da jedenfalls im Hintergrund.

                In den USA ist die Lage unübersichtlich: „NGOs“, also Deep State, sind offenbar an der Organisation der Proteste beteiligt, und gleichzeitig die Niederschlagung, und Verfolgung der Protestierer, und das „Antisemitismusgesetz“.

                Provisorisch gesagt scheint es so, als wolle die Regierung Biden aus den Zwickmühlen herauskommen, indem sie im Kielwasser Chinas Teil einer Friedenslösung wird. China ist an Ruhe in der Gegend interessiert, um dort freie Bahn für ein Drehkreuz der Seidenstraßen zu haben, und generell, seine Position auf der Weltbühne immer weiter zu stärken auf Kosten des Westens.

                Die haben Biden in eine Situation gebracht, wo ihm nichts bleibt, als mitzuspielen, um da wieder herauszukommen, und wenn er das tut, kann er gern ein paar Vorteile und etwas Prestige dafür haben.

        2. „Dakar, Apr. 12, (dpa/GNA) – Rußland hat ein Luftabwehrsystem und 100 Militärausbilder nach Niger in Westafrika geschickt.

          Militärangehörige des russischen Verteidigungsministeriums sollen das System installieren und Nigers Soldaten im Umgang damit schulen, berichtete der nigrische Staatssender RTN am späten Donnerstag.

          Vorausgegangen war ein Telefongespräch zwischen dem Chef der Militärjunta, Abdourahamane Tchiani, und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin Ende März.“

          Ghana News Agency, Russia sends air defence system and soldiers to Niger
          https://gna.org.gh/2024/04/russia-sends-air-defence-system-and-soldiers-to-niger/

          Die Luftabwehr soll aktuell Logistikflüge für die Terroristen unterbinden, die immer noch große Gebiete Nigers unsicher machen. Hinter denen steht Frankreich, nach einhelliger Meinung und Aussage der drei AES-Regierungen.

          Die Russen waren sogar gleichzeitig mit US-Soldaten auf der Basis, aber in einem schon geräumten Teil, und in Diensten der nigrischen Armee.

          Der General Surowikin ist in der Gegend. Was er da genau macht weiß ich nicht, aber der hätte die Kompetenz, aus den drei Armeen der Sahel-Allianz und der russischen Technik ein wirksames Abwehrsystem gegen die Terrorlogistik zu implementieren. Die geopolitische Bedeutung des Sahel wird hier gemeinhin weit unterschätzt, und von den Russen werden dort konkrete, spürbare Erfolge erwartet.

  1. Wenn China großzügige Kredite vergibt, am besten Zinslos, so können die Afrikaner ihre Schuldzahlungen an den Westen einstellen. Die neuen Kredite bedienen dann nicht die alten, sondern laufende sinnvolle Projekte.
    Wenn die Afrikaner merken, das ihre Probleme mit Rebellen, durch Abzug der Ausländer sich verbessern, wird Russland von ganz allein im Status gestärkt werden.
    Baut einfach dort wo es Kaffee gibt auch die Kaffee Fabrik hin!

    1. Also ganz so grosszügig ist China nicht. Als Griechenland den Hafen von Pyräus verkauft hat, sollte es Arbeitsplätze regnen. Das hat, aber nur für Chinesen.
      Man sollte vielleicht nicht ganz so blauäugig das eine verdammen und das andere bejubeln. Der Rückweg ist stets der über die Eselsbrücke.

      1. ….die Romanen, sind halt nicht so „arbeitswütig“ wie die Chinesen !!.. …tagsüber ist es heiss, da sitzt man lieber im Schatten, ist auch zu verstehen !!.. …war vor 40 Jahren auf dem Peleponnes schon so !!..
        ….und in der brd – Kolonie, sterben diel letzten „Deutschen Facharbeiter“ gerade aus und die „brd – Generation Z“ rückt nach !!.. ..da geht auch der „Ofen“ aus !!…🙈

        1. Ich würde das mit der Generation Z jetzt auch nicht verallgemeinern.
          Es gibt mittlerweile viele junge Menschen, die dieses System durchschaut haben
          und sehr erfolgreich ihr eigenes Ding machen. Wer arbeitet schon gerne für die Firma Diehl oder eine
          andere Waffenschmiede, nur um versorgt zu sein ?

  2. Burkina Faso: Bürgerprotest vor der Botschaft der USA in Ouagadougou.

    Die nationale Koordination der Vereinigungen zur patriotischen Bürgerwache hat dem abwesenden Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika in Burkina Faso ihre Verwunderung und ihr Mißfallen über die Veröffentlichung der gemeinsamen Erklärung der USA und des Vereinigten Königreichs zu einem möglichen Massaker an Zivilisten durch die Streitkräfte von Burkina Faso mitgeteilt.

    „Exzellenz Herr Botschafter, mit Erstaunen und Unzufriedenheit richtet die nationale Koordination der Vereinigungen zur patriotischen Bürgerwache diesen offenen Brief an Sie, der sich auf die Veröffentlichung der gemeinsamen Erklärung Ihres Landes mit dem Vereinigten Königreich bezieht, in der die NGO Human Rights Watch (HRW) die falschen Anschuldigungen eines angeblichen Massakers an Zivilisten gegen die burkinische Armee äußert“, erklärte Soumaïla Nana, Sprecher der Koordination.

    Serge Pacome ZONGO, 2024-05-03
    Burkina Faso : Manifestation citoyenne devant l’ambassade des USA à Ouagadougou
    https://burkina24.com/2024/05/03/burkina-faso-manifestation-citoyenne-devant-lambassade-des-usa-a-ouagadougou/

  3. „Nach Informationen der Agence d’Information du Burkina (AIB) wurde der Geschäftsträger der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika in Burkina Faso, Eric P. Whitaker, am Abend des heutigen Donnerstag, den 2. Mai 2024, vom Außenministerium einbestellt.

    Die Einberufung erfolgte nach der Veröffentlichung einer gemeinsamen Erklärung der Vereinigten Staaten von Amerika und des Vereinigten Königreichs, in der die von der NGO Human Rights Watch (HRW) gegen die burkinischen Streitkräfte erhobenen Vorwürfe von Massakern an Zivilisten aufgegriffen wurden.

    Eric P. Whitaker wurde eine Verbalnote mit der Reaktion der burkinischen Regierung auf die gemeinsame Erklärung überreicht. Unseren Quellen zufolge wurde eine weitere Verbalnote an das Hochkommissariat des Vereinigten Königreichs in Burkina Faso mit Sitz in Accra, Ghana, gesandt.

    In beiden Dokumenten äußert Burkina Faso seine Verwunderung darüber, daß die Vereinigten Staaten von Amerika und das Vereinigte Königreich, die normalerweise auf wissenschaftliche Genauigkeit Wert legen, auf der Grundlage eines Berichts mit voreiligen Schlußfolgerungen reagieren.

    Burkina Faso bekräftigt, daß der Bericht von HRW ein Pamphlet ist, dem es an Glaubwürdigkeit mangelt, sowohl was die Methodik der Untersuchung als auch die Daten betrifft, die für die Schlußfolgerungen verwendet wurden.“

    Source : Agence d’information du Burkina, 2 mai 2024
    Burkina/Allégations contre l’Armée : Le chargé d’affaires de l’ambassade des Etats-Unis d’Amérique à Ouagadougou convoqué
    https://lefaso.net/spip.php?article129974

  4. George Soros to Give $100 million to Human Rights Watch

    (New York) – George Soros, philanthropist and financier, today announced a challenge grant of $100 million over 10 years to Human Rights Watch. The grant from his Open Society Foundations, the largest that he has ever made to a nongovernmental organization, will be used to expand and deepen Human Rights Watch’s global presence to more effectively protect and promote human rights around the world.

    https://www.hrw.org/news/2010/09/07/george-soros-give-100-million-human-rights-watch

  5. Und China haut wieder ab aus Afrika : „Loch ohne Boden“

    Wäre doch genaus das Richtige für Bärbockus und ihren Kroketten-Silo : Endlich eine endgültige Verwendung für unsere Steuergelder.

  6. Bei „Human Rights Watch“ muß ich immer an dieses Propagandabild denken:

    https://www.google.com/imgres?imgurl=https://pbs.twimg.com/media/B1PId2sCYAAK3vG.jpg:large&tbnid=gCegK2-l_Uiz4M&vet=1&imgrefurl=https://twitter.com/ApathyKills/status/527985998136111104&docid=qick3qBnZr1JIM&w=1280&h=720&source=sh/x/im/m1/1&kgs=532b6ce2d0d4b2ea&shem=abme,trie

    Das Originalfoto wurde aufgenommen am 2. Mai 2014 im Umfeld des Massakers im Gewerkschaftshaus von Odessa! Die westliche Agentur Reuters hat es in genau diesem Zusammenhang am 3. Mai 2014 verbreitet! Und daraus macht HRW eine Anti-Putin-Propaganda, die offenkundig beim westlichen Publikum nach „russischer Polizeigewalt“ aussehen soll.

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