USA

Wie in Russland über die erste Hinrichtung mit Stickstoff berichtet wurde

Vor einigen Tagen wurde in den USA zum ersten Mal ein Mensch mit Stickstoff hingerichtet. Während deutsche Medien darüber sehr sachlich und trocken berichtet haben, waren russische Medien sichtlich schockiert.

Die Todesstrafe gilt als barbarisch und westliche Medien regen sich jedes Mal auf, wenn beispielsweise im Iran ein Mensch hingerichtet wird. Dann vermitteln die deutschen Medien den Eindruck, der Iran habe ein brutales und archaisches Regime, das so unmenschliche Dinge tut, wie Menschen hinzurichten.

Dieser moralische Zeigefinger fehlt jedoch in den deutschen Medien, wenn in den USA ein Mensch hingerichtet wird. Im selbsternannten Hort von Demokratie und Menschenrechten herrscht ein Rechtssystem aus dem Wilden Westen, bei dem Staatsanwälte bemüht sind, viele und hohe Gefängnisstrafen zu verhängen, weil Gefängnisse in den USA von Konzernen betrieben werden, für die das ein Geschäftsmodell ist. Aus diesem Grund sind in den USA prozentual mehr Menschen im Gefängnis als in jedem anderen Land der Welt.

Und auch Hinrichtungen gehören zu dem aus dem Wilden Westen stammenden Rechtssystem der USA. In Russland empfindet man das als barbarisch, wie der Bericht zeigt, den das russische Fernsehen in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick gezeigt hat und den ich übersetzt habe.

Beginn der Übersetzung:

Das war Folter: Amerika diskutiert über die erste Hinrichtung mit Stickstoff

Im Gegensatz zu Russland praktizieren die USA noch immer die Todesstrafe. Konnte ein zum Tode Verurteilter früher erschossen, gehängt, auf den elektrischen Stuhl gesetzt oder durch die Injektion von Gift in eine Vene vergiftet werden, so wurde den Henkern jetzt eine neue Methode anvertraut: Den Unglücklichen zu ersticken. Genau das haben sie am Samstag im Bundesstaat Alabama getan, wie unser Korrespondent berichtet.

Kenneth Eugene Smith hat 25 Jahre auf seine Hinrichtung wegen eines Auftragsmordes gewartet. Schließlich wurde ihm eine Maske auf den Kopf geschraubt, durch die das Gas Stickstoff gepumpt wurde. Stickstoff ist der Hauptbestandteil der normalen Luft, aber wir atmen die Luft nicht um des Stickstoffs willen, sondern um des Sauerstoffs willen, der zu etwa 20 Prozent darin enthalten ist. Der Sauerstoff ist es, den sie Kenneth Eugene Smith entziehen wollten. Es war brutal.

Die Einladungen zur Hinrichtung von Kenneth Eugene Smith wurden live durch ganz Amerika gesendet. Das Mittelalter online.

„Alle Augen sind auf Atmore gerichtet. Alabama bereitet sich darauf vor, die erste Hinrichtung mit Stickstoff in diesem Land durchzuführen“, verkündeten die Sender.

Nach ein paar Stunden wollten selbst diejenigen, die nur die Details gelesen haben, die ganze Sache vergessen. Insgesamt 22 Minuten dauerte die barbarische Tortur für Smith, der 1996 wegen des Mordes an der Frau eines Predigers zum Tode verurteilt worden war. Und selbst den Angehörigen des Opfers bereitete es keine Freude.

„Es war ein harter Tag. Wir machen keine Freudensprünge und schreien Hurra. Wir sind froh, dass dieser Tag vorbei ist“, erklärte Mike, der Sohn des Opfers Elizabeth Sennett.

Für Smith begann der Tag mit einem Telefonat mit seiner Frau und der letzten Mahlzeit. Er teilte mit seiner Familie ein Stück Fleisch, Käsepfannkuchen und Rührei aus einem billigen Diner. Dann nahm die Familie im Nebenraum Platz, wo sie den Verurteilten bereits hinter Glas die letzten Worte in ein Mikrofon sprechen hörten.

„Heute Abend zwingt Alabama die Menschheit dazu, einen Schritt zurück zu machen. Ich gehe mit Liebe und Frieden. Danke, dass ihr mich unterstützt habt. Ich liebe euch alle“, waren die letzten Worte von Eugene Smith.

Wenige Augenblicke später wurde Smith eine Maske, ähnlich der von Feuerwehrleuten, über das Gesicht gestülpt. Und dann brach für ihn die Hölle los. Auf einer Liege ausgestreckt, kämpfte der Mann, dessen Arme und Beine mit Lederriemen fest gebunden waren, in einem Regierungshemd und einer Hose mit der Aufschrift „Alabama Department of Corrections“ vor seinem Beichtvater verzweifelt um sein Leben.

„Als sie den Stickstoff einschalteten, fing er an zu krampfen, er zitterte und rüttelte immer wieder auf der Trage und schüttelte sich. Die Justizvollzugsbeamten waren, glaube ich, sehr überrascht, dass es nicht so glatt lief, und einer der Vertreter des Staates war so nervös, dass er ununterbrochen mit den Füßen aufstampfte. Alle wollten, dass es so schnell wie möglich vorbei ist. Er hielt vielleicht neun oder zehn Minuten lang den Atem an. In dieser Nacht wurde in Alabama ein unvorstellbares Übel entfesselt. Das war Folter“, beschrieb Jeff Hood, der geistliche Beistand des Verstorbenen, das Geschehen.

Es war die zweite in seinem Leben und auch für seine Frau Dina. In dem gleichen T-Shirt mit der Aufschrift „never alone“ war sie schon vor zwei Jahren bei einer missglückten Hinrichtung dabei.

„2022 wurde Herr Smith in eine Zelle gebracht, auf eine Liege gebunden und es wurde vier Stunden lang versucht, eine Nadel in eine Vene zu bekommen, um eine Injektion zu verabreichen und die Hinrichtung zu vollenden. Das war Folter und barbarisch“, erinnert sich der Menschenrechtsaktivist Bryan Stevenson.

Obwohl das Bezirksgericht die Hinrichtung zwei Minuten vor ihrem offiziellen Beginn abgesagt hatte, setzte sich das Hinrichtungsteam in bunten Kitteln in Bewegung. Bei dem Versuch, Smith den tödlichen Cocktail aus Midazolamhydrochlorid, Rocuronium, Bromid und Kaliumchlorid zu injizieren, stachen die Gefängniswärter dem Verurteilten in die Venen. Irgendwann forderte der Gefängnisdirektor Smith auf, ihnen zu helfen und seinen Kopf zu heben.

„Kenny, es ist nur zu deinem Besten“, betonte er.

Der Verurteilte weigerte sich. Jetzt, nach seinem Tod, wird er erneut beschuldigt. Es heißt, er habe sich hartnäckig gewehrt und Widerstand geleistet.

„Smith hielt den Atem an, so lange er konnte. Er hat sich natürlich ein wenig gewehrt, es gab unwillkürliche Bewegungen und qualvolles Atmen. Aber insgesamt war das alles zu erwarten. Und dann die Nebenwirkungen, die wir bei Stickstoffhypoxie kennen. Wir haben also nichts Ungewöhnliches gesehen, sondern das, was wir erwartet haben“, so John Hamm, der Leiter der Strafvollzugsbehörde von Alabama.

Woher diese Sicherheit kommt, ist unklar. Schließlich hat sogar die Firma, die die bei der Hinrichtung verwendete Maske hergestellt hat, darum gebeten, den Firmennamen vorsichtshalber mit Klebeband abzudecken. Der Hersteller, der bereits als Händler des Todes bezeichnet wird, ist jedoch bereits enthüllt worden.

Es handelt sich um eine Firma namens Allegro Industries mit Sitz in South Carolina. Eine Aussage auf deren Website klingt nach sehr schwarzem Humor: „Seit 1987 ist unser Wachstum auf diesem Markt das Ergebnis unseres Engagements für die Entwicklung und Herstellung zuverlässiger, innovativer und qualitativ hochwertiger Produkte, die den Anforderungen der Branche entsprechen und die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften erleichtern.“

Ob Allegro Industries damit einverstanden sein wird, weiterhin als technischer Sponsor unmenschlicher tödlicher Folter aufzutreten, ist eine große Frage. Stickstoff wurde in Alabama, Oklahoma und Mississippi für Hinrichtungen genehmigt, weil die Pharmariesen sich weigern, US-Gefängnisse mit den Chemikalien für Injektionen zu beliefern.

„Jeder in diesem Raum weiß, dass sie das erste Team im Land sind, das eine Hinrichtung mit Stickstoff durchführt. Und was gestern Abend geschah, war wie aus dem Lehrbuch. Sie verdienen eine enorme Menge an Anerkennung. Danke, für Ihren Wunsch, die Ersten in diesem Land zu sein, die das tun. Und ich vermute, dass nun viele Staaten unserem Beispiel folgen werden“, zeigte sich Alabamas Generalstaatsanwalt Steve Marshall zuversichtlich.

Was die Gefängniswärter von Alabama als Leistung bezeichnen, ist für alle anderen das Eingeständnis, dass ein unvorhersehbares Experiment an einem lebenden Menschen stattgefunden hat. Smith ist vielleicht nicht gestorben, sondern in einem vegetativen Zustand geblieben oder an seinem eigenen Erbrochenen erstickt. Die Todesstrafe ist in Amerika eine Alltäglichkeit.

Auch die Sprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, ist bei einer Pressekonferenz danach gefragt worden und sie sagte dazu: „Der Präsident ist natürlich informiert worden. Der Präsident hat davon gesprochen, dass er sehr besorgt darüber ist, wie die Todesstrafe angewendet wird und ob sie mit unseren Werten vereinbar ist.“

Ob Gaskammern mit den amerikanischen Werten vereinbar sind, ist ein Test, auf den sich der Staat Arizona seit zwei Jahren vorbereitet.

Dies ist der Zeugenraum. Auf dieser Seite befindet sich die Gaskammer, die von den zum Tode Verurteilten als Hinrichtungsmethode gewählt werden kann.

Die Kammer wurde seit 22 Jahren nicht mehr für den vorgesehenen Zweck verwendet. Doch als Probleme mit den Komponenten der Injektionen auftraten, wurde sofort ein Ausweg gefunden.

„Die Strafvollzugsbehörde von Arizona hat mehr als 2.000 Dollar für den Kauf von Zutaten zur Herstellung von Zyanidgas ausgegeben. Die Behörde hat für 1.530 Dollar ein Brikett aus Kaliumcyanid sowie Natriumhydroxid und Schwefelsäure gekauft, die für die Herstellung des tödlichen Gases erforderlich sind“, berichtet die Gefängnisbehörde von Arizona.

Die einfache mechanische Verbindung von Kaliumcyanid-Pellets mit Schwefelsäure führt zu einer heftigen chemischen Reaktion, deren Produkt Blausäure ist, ein giftiges Gas, das die Zellatmung stoppt.

Es wurde erstmals Ende des 19. Jahrhunderts in Kalifornien als Pestizid zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Danach wurde damit die Kleidung mexikanischer Einwanderer bearbeitet. Die chemische Industrie in Deutschland perfektionierte die Substanz. Unter dem Markennamen „Zyklon B“ wurde es in den Todeslagern der Nazis für Massenexekutionen verwendet, in Gaskammern.

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

74 Antworten

  1. „Und auch Hinrichtungen gehören zu dem aus dem Wilden Westen stammenden Rechtssystem der USA“

    Es sind nicht nur die USA. Ich behaupte (weil es mir so vorkommt), das es bei einer Hinrichtung nie wirklich gewollt war oder ist, das der Deliquent schmerzfrei aus dem Leben geht. Man will ihm bis zur letzten Sekunde seines Lebens seine Schuld spüren lassen.
    Giftspritze – wie leicht könnte es sein. Man versetzt den Mensch in eine reguläre Narkose und setzt ihm danach die Herzspritze. Er wacht nie wieder auf.
    Aber man möchte sich lieber an der Perversion des absichtlichen Leidens ergötzen. Dabei wiegt der Aspekt der Abschreckung für andere null gleich nichts schaut man auf die täglichen Mordraten in den USA. Ich persönlich halte nichts von den Methoden der Hinrichtungen bei denen endlos gelitten wird. Und ja, ich verstehe den Schmerz der Angehörgen Ermordeter, die sich den gleichen Schmerz für den Täter wünschen. Es darf eben nicht ohne das gleiche Leid des Opfers aus dem Leben geschieden werden.
    K E I N – Mensch hat das Recht einem anderen das Leben zu nehmen.
    ‚Du sollst nicht töten‘
    Such den Fehler….

    1. > Aber man möchte sich lieber an der Perversion des absichtlichen Leidens ergötzen.
      Wenn dem wirklich so wäre, dann ist das aber ein sehr untauglicher Versuch.

      Pfählen, z.B. wäre da viel langwieriger. Oder Isolation und medizinische Hilfe gar nicht oder nur sehr ungenügend zu Teil werden lassen, dabei braucht man noch nicht mal ein Todesurteil und kann den Deliquent gar über Jahre seine Schuld spüren lassen, wie Sie schreiben. Mir fallen da ganz spontan gleich zwei aktuelle Fälle ein, bei denen man kein Todesurteil/-strafe benötigte …

    2. Gewiß gab es absichtlich schmerzhafte Hinrichtungen, erinnert sei an das altenglische Hängen, Ausweiden und Vierteilen, das chinesische Lingchi, das Pfählen, Rädern und die Kreuzigung – und das sind nur wenige Beispiele. Der menschliche Erfindungsreichtum in Sachen schmerzhafter Hinrichtungen ist geradezu atemberaubend.

      In neuerer Zeit gab es aber doch auch Bestrebungen, schmerzarm hinzurichten.

      Musterbeispiel dafür ist gerade die Guillotine, erfunden von dem Arzt(!) Guillotin, und zwar gerade um einen schnellen und schmerzarmen Tod zu erreichen. Kurz und schmerzlos, mindestens aber schmerzarm sollte das Guillotinieren sein. Wohl nicht erwarteter Nebeneffekt war aber, daß die Guillotine das Hinrichten deutlich erleichterte und damit zu häufigeren Hinrichtungen verlockte.

      Auch in den USA war und ist man auf der Suche nach schmerzarmen Hinrichtungen.
      Die Giftspritze wird beispielsweise auch beim Einschläfern von Tieren benutzt, und das nun wirklich nicht in der Absicht, das Tier zu quälen.

      Was nun den Tod durch Stickstoff betrifft: Die Todesqualen entstehen weder durch den Stickstoff noch durch den Entzug von Sauerstoff, sondern durch Übersättigung mit Kohlenstoffdioxid. Es kamen schon Unfälle vor, in denen Menschen in stickstoffgesättigten Räumen umkamen, weil sie gar nicht bemerkten, daß sie am Ersticken waren. Denn die Kohlenstoffdioxidabgabe beim Ausatmen funktioniert eben auch in Stickstoffräumen.
      Indem der Verurteilte aber den Atem anhielt und sich wehrte, verursachte er gerade dadurch die Kohlenstoffdioxidübersättigung und damit seine Todesqualen.
      Es ist allerdings zu hinterfragen, inwieweit das Kohlenstoffdioxidausatmen mit dieser Maske möglich war.

      1. Meine Zustimmung, ich hatte ja ähnliches geschrieben. Zum letzten Satz: Das war eine gewöhnliche Vollgesichtsmaske, wie sie bei Tauchern und Feuerwehrleuten eingesetzt wird. Die schaffen es, damit das CO2 abzuatmen.
        Es ist aber nicht völlig ausgeschlossen daß da irgendwas nicht wie erwartet funktionierte, ohne daß ich das irgendwie belegen kann. Gründe: Erstes Mal, über die Sachkunde der Maskenanleger weiß ich nichts, die Maske wurde einem Dritten angelegt der selbst (sehr wahrscheinlich) nicht einschlägig ausgebildet ist.

    3. Ich wäre für die Todesstrafe, falls ich denn irgendjemandem ein Urteil zutrauen würde.

      Auch sehe ich nicht ein, warum ein Mehrfachmörder nur einfach sterben sollte.

      Aber ich traue keinem Ermittler und Richter, oder gar einer Jury, ein neutrales und unvoreingenommenes Urteil zu. Von der Beweismittelaufnahme, über die kompetente Verteidigung bis zum Richter, oder der Richtergruppe, sind zu viele Möglichkeiten der gezielten, oder auch leichtfertigen, Manipulation möglich. Täglich können wir sehen, dass diese Manipulationsmöglichkeiten auch tatsächlich genutzt werden. Fehlurteile sind keine Ausnahme, sondern kommen häufig vor.

      Genau dies ist der Grund, warum ich persönlich gegen die Todesstrafe bin.

  2. Eine Nation die jährlich 800 Milliarden Dollar für Rüstung ausgibt sollte eigentlich wissen wie man Menschen umbringt. Aber weit gefehlt. Ersticken gilt als die grausamste aller Todesarten. Bei vollem Bewusstsein erlebt der Delinquent, dass im der Sauerstoff allmählich ausgeht.
    Wenn der Justizvollzug der USA schon zu dumm dazu ist, sich die Narkosemittel aus dem nächsten OP-Saal zu requriern, dann könnte man ja auch, falls man auf Teufel komm raus, jene archaische Bestrafungsmethode Todesstrafe weiter praktizieren muss, konsequenter Weise auch zu den archaischen Methoden greifen. Saudi Arabien ist da um einiges konsequenter.

    1. Wäre eine schonende Methode gewollt, wäre fixieren, betäuben mit Lachgas und töten mit Kohlenmonoxidgas die schonendste Methode. Verabreichung von Kohlenmonoxidgas ohne das Wissen des Verurteilten wären dieser schläft sogar noch schonender. Das belegen viele Kohlenmonoxidgasunfälle der Vergangenheit.

  3. Liberale (wie insbesondere Murray Rothbard) entwickelten schon vor langer Zeit konsistente Vorstellungen eines privaten Rechtssystems. Bei Mord beispielsweise könnte nicht irgendeine Obrigkeit die Strafe bestimmen, sondern die Hinterbliebenen, für die beispielsweise eine 10jährige Zwangsarbeit möglicherweise vernünftiger ist als jahrzehntelange Haft und eine aufregende Hinrichtung – beides auf Kosten der Steuerzahler.

  4. Ich stelle immer wieder fest, das Wort:

    „Was kümmert Dich der Splitter im Auge Deines Bruders, entferne erst einmal den Balken vor Deinem eigenen Auge“

    stimmt immer wieder. Hier auch. Die künstlich erzeugte Aiufregung bei Hinrichtugnen in Saudi-Arabien und im Iran oder die angeblichen Folterungen von Navalny steht in keinem Verhältnis zum Schweigen eines solch brutalen Verbrechens in den USA. Heuchelei ohne Grenzen kann man da nur sagen. Und im Grunde haben diejenigen, die zu solchen Verbrechen schweigen, das Recht verloren, andere wegen ähnlicher Verbrechen anzuklagen. BASTA!

    1. „Folterungen“ von Navalny … 🤣😂🤣😂🤣

      Der Typ ist von seinem Drogenkonsum so fertig, den foltert Niemand in Russland!
      Als er noch frei rumlief, bezog er so viel Prügel von der Bevölkerung, wie kaum ein Anderer!
      Echte Prügel! … Den Rassisten will keiner!

      Zur westlichen Agenda passt er hingegen sehr gut! Deswegen hat man ihn ja auch ausgewählt!
      Gut, dass dieser Idiot für eine lange Zeit im Arbeitslager der Gesellschaft dienen kann!
      Für die Front im Donbass ist er ja zu feige gewesen, das Großmaul!

    2. Nawalny hatte einen metabolischen Schock, und die Fluggesellschaft (Notlandung) und die Ärzte in Omsk oder wo das war haben alles getan, ihm das Leben zu retten. Sogar eine Sondergenehmigung für einen privaten Rettungsflieger in die Charité hat er bekommen. Und über sein Gefängnis gibt es keinerlei Beanstandungen, da ist er – ohne Rauschgift – so gesund wie nie.

      Ansonsten ist die Justiz eine innere Angelegenheit. Alte Zivilisationen wie China, Korea und der Iran haben die Todesstrafe. Andere Länder haben sie nicht, und die EU hat ihr übliches Verfahren: Vorgesehen, offiziell nicht angewendet, extralegal schon. Seltsame Todesfälle, Nichtbehandlung von Krankheiten in Gefängnissen, und das Gröbere überläßt man Stellvertretern. Todeslisten, Todesschwadronen, befreundete Geheimdienste und Terrorbanden.

      Amtsblatt der Europäischen Union
      ERLÄUTERUNGEN (*) ZUR CHARTA DER GRUNDRECHTE (2007/C 303/02) (…)

      Erläuterung zu Artikel 2 — Recht auf Leben (…)

      a) a) Artikel 2 Absatz 2 EMRK: „Eine Tötung wird nicht als Verletzung dieses Artikels betrachtet, wenn sie durch eine Gewaltanwendung verursacht wird, die unbedingt erforderlich ist, um (…)
      b) jemanden rechtmäßig festzunehmen oder jemanden, dem die Freiheit rechtmäßig entzogen ist, an der Flucht zu hindern;
      c) einen Aufruhr oder Aufstand rechtmäßig niederzuschlagen“.
      b) b) Artikel 2 des Protokolls Nr. 6 zur EMRK: „Ein Staat kann in seinem Recht die Todesstrafe für Taten vorsehen, die in Kriegszeiten oder bei unmittelbarer Kriegsgefahr begangen werden….“

      https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=uriserv:OJ.C_.2007.303.01.0017.01.DEU

    1. Also du meinst auch eine 2-Komponenten-Spritze. Nach dem covid kommt dann die eigentlich tödliche Spritze. Bei den Nebenwirkungen zum Teil schlimmer als die Stickstofferdtickung.

      Ich finde es auch hart, dass man in den USA anscheinend noch an neuen Hinrichtungsarten „forscht“. Denn ohne vorherige Versuche (Tiere, Affen) werden noch nicht mal die Amis das direkt an Menschen probieren.
      Wenn ich mir vorstelle wie da Ingenieure Tierversuche anstellen und Tabellen füllen mit so Werten wie Dauer bis zum Exitus und vielleicht noch „Verbesserungen“ vornehmen wir einem schon was komisch. Andererseits übernehmen die ja vielleicht auch know how ausxdem Schlachthöfen.

  5. Ob die Amis ewig brauchen, um zu erfahren, wer sie wirklich regiert?
    Die deutschen Opfer in Nürnberg nach dem WK II hat man auch absichtlich fast eine halbe Stunde lang gehängt. Mal gurgeln, WER die Henker waren und wie das durchgeführt wurde. Ich las das schon vor mehr als 15 Jahren, als ich noch an die deutsche Kriegsschuld glaubte, aber ich war empört über diese Hinterhältigkeit und Grausamkeit, wie ich es nach dem Lesen dieses Artikels bin. Dieses Land steckt ja noch im Mittelalter.

  6. #LaRog Stimmt. Als ich meinen Hund einschläfern liess, bekam er erst eine Spritze, die ihn in den Schlaf versetzte und dann die Todesspritze. Er hatte es geahnt, aber alles ging ohne Aufregung und Zucken. Er ist friedlich eingeschlafen. Das wäre beim Menschen auch möglich oder wie schon seit langem dem Erschießen. Ganz klar, die USA will nicht.

    1. Der Gebrauch jeglicher Medizinprodukte führt unmittelbar zu einem Shitstorm gegen deren Hersteller. Insofern sind die wohlmeinenden Shitstormer eine Mit-Ursache dafür daß es immer kreative neue Ideen zur Hinrichtung gibt.

  7. Ja, Ersticken ist wohl eine der schlimmsten Todesarten. Etwas mehr „Action“ gäbe es wohl nur noch beim in Scheiben schneiden (also von unten nach oben) und selbst da rettet den Delinquenten wohl irgendwann die Ohnmacht. Beim Ersticken ist man bis zum Ende „dabei“.

    Einfach nur pervers! Wie wäre es mit einer gewöhnlichen Erschießung?

    Übrigens ist die hier hervorgeholte Tötungsart mit dem unsachgemäßen Hängen vergleichbar. Wenn die Fallhöhe nicht ausreicht um das Genick zu brechen, kann das auch recht lange dauern.

    1. Das machten die amerikanischen Befreier mit den Verurteilten vom Nürnberger Gerichtshof. Die Öffnungen waren so eng bemessen, dass die Verurteilten mit dem Körper anschlugen, sich verletzten und die Wucht herausnahmen. Der Strick erdrosselte sie langsam.

    2. 2017 wurde in einem demokratischen Land was den sogenannten westlichen Industriestaaten zugerechnet wird eine 70 Jährige Frau (schwarze Witwe) zum Tode verurteilt,weil sie 3 Männer des Geldes wegen umgebracht hat !! Wie heißt das Land Japan !!

      1. Und wenn die „Eliten“ zuviel Angst vor uns bekommen werdrnnduecsuchbin Europa ruck zuck wieder barbarisch töten. Die Riege von heute hat da absolut kein Problem mit. Ein paar Tage Propaganda und alle schreien nach einer möglichst qualvolen Hinrichtungsmethode.

  8. Wow, dieser „Artikel“ wäre wohl selbst für die Sun oder die BILD zu unseriös!
    Warum ist diese Hinrichtungsmethode denn „Barbarisch“?
    Welche Rolle spielt die Kleidung der Wärter?
    Was hat das mit dem Mittelalter zu tun? Im Mittelalter hat man auch Wasser getrunken, ist damit Wasser trinken auch barbarisch?
    Und was bitte soll da „Folter“ gewesen sein??
    Foltern ist jemandem um der Schmerzen und Qualen willen Schmerzen und Qualen zuzufügen, nicht zu versuchen jemanden möglichst schnell und unspektakulär das Leben zu nehmen.

    Die Krünung ist dann noch die Verwendung des Wortes „Gaskammer“ als wäre er in einem KZ…
    Dabei kann man hier beim besten Willen nicht von einer Gaskammer sprechen.
    Herr Röper hätte so einen Vergleich der Westlichen Medien (völlig zu Recht) in der Luft zerrissen!
    Hier wird dieser Nazi-relativierende Schwachsinn einfach kritiklos übernommen. Aua!
    Jaja, nur eine Übersetzung…trotz dem Doppelmoral.

    Und weil es nicht genügt hat mit dem Gas musste man noch ne Story mit einer Giftspritze einbauen, damit der Leser auch ja abgeholt wird und auf keinen Fall denken könnte das es eventuell doch nicht so grausam oder schelcht war.

    Es gibt so viele gute Argumente gegen die Todesstrafe, leider hat man in dem Artikel nicht ein einziges verwendet.
    Auf Übersetzungen solcher Artikel kann ich getrost verzichten, da kann ich genau so irgend einen Mist aus dem Westen lesen.
    Nur weil es Kritik an den Amis ist macht es das noch lange nicht in Ordnung oder seriös. Wäre ich ein Gegner vom Antispiegel, ich würde genau solche Artikel nehmen um zu „belegen“ was für ein unsachlicher Quatsch hier zu finden ist.
    Und es geht mir nicht um die Meinung, es geht mir darum WIE (billig) diese veruscht wird an den Mann zu bringen.

    Es ist ja völlig in Ordnung die Todesstrafe oder auch die Art und Weise der Hinrichtung zu kritisieren, aber wenn man dafür auf unsachliche, reißerische und völlig deplatzierte „Argumente“ zurückgreifen muss, dann sollte man sich die Frage stellen ob man das Thema denn wirklich weit und tief genug durchdacht hat.

    1. Nur eine Frage:
      Warum hat man sich denn nun eine „neue Methode“ ausgedacht, um staatlich verordnet
      Menschen legal töten zu dürfen?
      Waere es nicht einfacher, wie hier schon in den Kommentaren geschrieben, den Deliquenten
      zu narkotisieren und dann eine Giftspritze ins Herz zu injektieren?
      Die Ausrede, daß die Pharmaindustrie diese Mittel nicht mehr verkaufe, ist doch mehr als
      laecherlich und waere so aehnlich, als wenn ein Waffenhersteller nun keine Munition mehr
      herstellen würde.
      Egal, ob man nun die Todesstrafe für gerechtfertigt haelt oder nicht, gaebe es zig humanere
      Methoden, um jemand um die Ecke zu bringen, angefangen bei der Giftspritze oder auch ein
      schnelles Erschießen.
      Nur dieses will man anscheinend gar nicht in den USA, da man sich doch wie in alten Rom bei
      den Gladiatorenkaempfe so richtig „aufgeilt“ bei solchen öffentlichen und landesweit
      angekündigten Spektakel.
      Dazu passt es dann auch, wenn sich der Deliquent noch minutenlang krümmt und zuckt,
      erinnert dann irgendwie an dem Film „The Green Mile“, einschließlich evt „Kotzszenen“ in
      den Zuschauerraum.

      PS: Bitte verwechseln sie nicht eine Übersetzung aus dem russischen Fernsehen mit der
      eigenen Meinung des Übersetzers, hier Herr Röper….

      1. > Warum hat man sich denn nun eine „neue Methode“ ausgedacht, um staatlich verordnet
        Menschen legal töten zu dürfen?

        Weil die Verwendung jeglicher Medizinprodukte zu einen Shitstorm gegen deren Hersteller führt, in dessen Folge die Hersteller sich den Gebrauch ihrer Produkte hierfür verbitten.

    2. @jsm36
      „Und was bitte soll da „Folter“ gewesen sein??
      Foltern ist jemandem um der Schmerzen und Qualen willen Schmerzen und Qualen zuzufügen, nicht zu versuchen jemanden möglichst schnell und unspektakulär das Leben zu nehmen.“

      Aha. Darf man das jetzt als Lichtblick Deinerseits werten gemessen an dem was Du zuvor um deine obigen Zeilen drumrum geschrieben hast ? Du hast damit selbst eigentlich alles Wesentliche auf den Punkt gebracht.
      Nämlich das es Folter ist „jemandem um der Schmerzen und Qualen willen Schmerzen und Qualen zuzufügen“.

      Nichts anderes – war es was man experimentell an dem im Topic besagten Deliquenten vollzogen hat.

    3. @jsm36
      es sind nicht deine Argumente, von denen ich einige durchaus für vollkommen richtig erachte. Es ist der Ton, der die Musik macht. Du reagierst in deinem Beitrag sehr unsachlich und bist nicht in der Lage, deinen persönlichen Ärger einfach mal weg zu lassen und die Diskussion fachlich, auf Fakten gestützt, zu führen.
      Da du sicher ein informierter Mensch bist, wird dir nicht entgangen sein, dass zur gleichen Zeit in der das Nürnberger Tribunal deutsche Kriegsverbrecher zum Tode für ihre Verbrechen verurteilt hat, die gleichen Verbrechen an Menschen ( Kranke, Häftlinge, Soldaten) durch die USA durchgeführt wurden.
      Wenn es stimmt, was die russischen Beamten zu den Biolaboren in der Ukraine vorgelegt haben , bin ich mit dir einer Ansicht. Die Tötungsmethode für diese grausamen Verbrechen könnte durchaus Stickstoff sein. Im Prinzip würde auch Rattengift genügen.

  9. An die „“Ersticken“ ist so grausam-Fraktion“

    Was glaubt Ihr warum sich so viele im Auto umbringen?
    Was glaubt Ihr warum so viele „aus Versehen“ bei einem Unfall durch Stickstoff sterben?

    Weil man dabei ruhig „einschläft“ und nicht weil es auch nur annähernd sowas wie „ersticken“ unter Wasser oder ganz ohne Atem ist.

    Einfach mal die Emotionen weg lassen und sachlich nachdenken…
    Ist wohl für einige nicht so einfach wie es klingt.

    1. Wer absichtlich sterben will, für den ist es ja eine Erlösung, wer zufällig stirbt merkt es gar nicht. Aber hier mag der Delinquent offenbar nicht sterben. Nicht ganz verwunderlich, wenn man ihn ( zur Folter ? ) 25 Jahre leben lässt.

      Dass die Russen ihre Tradition leben und damit im Gegensatz zu uns gut fahren, bedeutet ja nicht automatisch, dass sie aufgeklärt sind. Da könnte man sicher vieles auch liberaler angehen.

    2. Sie meinen wohl Kohlenmonoxid. Das funktioniert gut im Schlaf, weil es neben der Hämoglobinblockade zusätzlich den Atemreflex unterdrückt. Im wachen Zustand bekommt man ziemlich massive Kopfschmerzen und Panik, bis man wegen Sauerstoffmangels ganz plötzlich wegkippt.

      Leute, die nach einem Brand wegen CO-Vergiftung behandelt werden müssen, sind nervlich reichlich durch den Wind, können aber wegen akuten Sauerstoffmangels keinen Piep von sich geben und sich auch kaum bewegen.

      Erst wenn die CO/CO2-Konzentration recht hoch ist, wird man nach 1-2 Atemzügen schnell bewusstlos.

    3. Was glaubt Ihr warum sich so viele im Auto umbringen?

      Hier ist doch wahrscheinlich die Abgas-Nummer gemeint. Ob die so entspannt abläuft wie in Filmen, wage ich mal zu bezweifeln. Abgesehen davon hat man sich damals mit den Abgasen vergiftet u.A. mit CO. Heutzutage würde ich sowas nicht mehr machen. Die Abgase sind zu sauber und das Auto wahrscheinlich auch nicht dicht genug.

      Nur zur Warnung, nicht das man die Aktion nach ein paar Stunden abbrechen muss, weil man Hunger bekommt. 😉

    4. @JSM36 – du hast gar keine Ahnung, wovon du da redest – hattest du schon mal mit einem richtigen Erstickungstod zu kämpfen?!?
      Wenn du mehrere Minuten lang überhaupt keine Luft bekommst, weil die Luftröhre komplett blockiert ist und verkrampft?!?

      Ich kann dir sagen – es ist der blanke Horror – und nicht etwa die Krämpfe sind das Schlimme, sondern die eigene Panik, die du unter Kontrolle bekommen mußt – um dich zu beruhigen (soweit du das kannst!) – und danach mußt du die Luftröhre erstmal soweit frei bekommen, daß wieder Luft durchkommt …

      Ich kann dir sagen – der erste qualvolle Atemzug ist unbeschreiblich – und richtig schmerzhaft!

  10. Er wurde NICHT mit Stickstoff umgebracht.
    Er wurde durch den Entzug von Sauerstoff umgebracht.

    Stickstoff ist Lebensmitteltauglich und völlig ungefährlich. Wir atmen kanpp 80% Stickstoff. Mit jedem Atemzug.

    Die Unsachlichkeit des Artikels ist zum Haare raufen.
    Bei Kritik an dem Amis ist offenbar fast alles erlaubt, oder was?

    1. Steht doch so im Text: „Stickstoff ist der Hauptbestandteil der normalen Luft, aber wir atmen die Luft nicht um des Stickstoffs willen, sondern um des Sauerstoffs willen, der zu etwa 20 Prozent darin enthalten ist.“

      Und die Zeile „Vor einigen Tagen wurde in den USA zum ersten Mal ein Mensch mit Stickstoff hingerichtet.“ funktioniert auch mit Wasser statt Stickstoff.

  11. Tja … was fängt man mit Auftragsmördern an …?!

    Persönlich meine ich,
    dass ich dieses Werkzeug keinem Staat in die Hände drücken möchte
    – aus Sorge vor einem unerklärlichen Massensterben von straffällig gewordenen Dissidenten.

    Aber generell halte ich die Todesstrafe für menschlich gerechtfertigt
    – bei Menschen, die ihre Unmenschlichkeit bereits bewiesen haben.

    Mein Tipp:
    Die Todesstrafe NUR aussprechen,
    wenn der Beschuldigte die Tat ausdrücklich bekennt!
    … ungeachtet der Beweislage.

    So kann dann jeder Schwerverbrecher selber für sich entscheiden,
    ob er erschossen werden oder lieber lebenslang „sitzen“ möchte.

    Und der Staat muss sich keine Sorgen um die Art der Todesstrafe machen
    – 4 Patronen kosten nicht viel
    und verrichten ihr Werk zuverlässig.

    1. „Tja … was fängt man mit Auftragsmördern an …?!“

      Gegenfrage:
      „Wie unterscheidet sich moralisch ein vom Gericht beauftragter Henker von einem Auftragsmörder.“

      Tut der Staat hier nicht genau das, was er dem Verurteilten vorwirft?

      1. @Mircutux
        „Gegenfrage:
        „Wie unterscheidet sich moralisch ein vom Gericht beauftragter Henker von einem Auftragsmörder.“

        Tut der Staat hier nicht genau das, was er dem Verurteilten vorwirft?“

        E X A K T

  12. Was unterscheidet den Mord, dem Täter zur Last gelegt wird, von dem Mord, den ein Dutzend verrohte, gehirngewaschene Idioten im Auftrag des Staates verüben? Wenn auf Mord die Todesstrafe steht, was steht dann auf das Ausführen der Todesstrafe? Wie lange dauert es noch, bis die Menschheit die Tür hinter dieser barbarischen Finsternis zuschlägt und ein für allemal versiegelt?

  13. „Was unterscheidet den Mord, dem Täter zur Last gelegt wird, von dem Mord, den ein Dutzend verrohte, gehirngewaschene Idioten im Auftrag des Staates verüben? Wenn auf Mord die Todesstrafe steht, was steht dann auf das Ausführen der Todesstrafe?“

    Mord ist es, wenn bestimmte Mordmerkmale vorhanden sind:
    – Heimtücke
    – niedere Absicht
    – vorsätzlich geplant
    – besondere Grausamkeit

    Eine vollzogene Todesstrafe ist also der Definition nach zunächst mal kein Mord.
    Sie WÄRE dann Mord, wenn der Justiz die Unschuld des Verurteilten bekannt wäre oder sie sich von ihm aus anderen niederen Motiven entledigen wollte.

    1. Richter und Henker verdienen Geld damit. Gewinnabsicht ist eine niedere Absicht.
      Dass man sich dazu von höherer Stelle berufen fühlt, darf dabei kein Maßstab sein.
      Was einen Richter von einem Mörder trennt, das ist die gesellschaftliche Akzeptanz, das Ansehen und die Straffreiheit.

      Das Gesetzt ‚Du sollst nicht töten‘ befolgen jedenfalls beide nicht.

  14. Mein Standpunkt ist, dass ein Staat eine Todesstrafe nicht vollstrecken darf, allein schon wegen der Gefahr einen Unschuldigen (in den USA schon passiert) hinzurichten. Damit müsste logischerweise der Staat wegen Mordes hingerichtet werden. Allerdings bin ich gegen
    Täter-Opfer-Umkehr, dass bestialische Mörder nach spätestens 15 Jahren entlassen werden und neue Opfer produzieren. Bestialische Mörder müssen bis zum Ende ihres Lebens in Sicherheitsverwahrung bleiben. Kostet den Staat, der die Rechtshoheit ausübt viel Geld.
    Alles nicht so einfach in der Menschenwelt.

    1. Die Täter-Opfer-Umkehr ist etwas ganz anderes.
      Es werden auch nicht alle „bestialische Mörder“ nach spätestens 15 Jahren entlassen. Es gibt auch die angeordnete Sicherheitsverwahrung.

      1. Die Täter-Opfer-Umkehr die ich meine, ist eine juristische Technik von Rechtsanwälten, die Täter in die Opferrolle bringen auch im Verhältnis zum Opfer, um ein möglichst geringes Strafmaß für ihren Mandanten vor Gericht zu erreichen. Da hat z.B. ein Rechtsanwalt von einem Mandanten erzählt, der ein Kind bestialisch zur Tode gebracht hat, zur Verteidigung aufgeführt in seiner Jugend in einer kirchlichen Erziehungsanstalt von einem Betreuer Geschichten über einen bestialischen Kreuzfahrer erzählt bekommen zu haben.
        Das es eine Sicherheitsverwahrung gibt ist mir auch bekannt, haben Sie denn auch Daten darüber, wieviel entlassene Mörder wieder zum Täter geworden sind? Was sagt man dann zu den Opfern, Pech gehabt.

  15. Ich schließe mich den Vorpostern an, welche sagen, wenn die USA wollten, dass die Verurteilten schmerzlos sterben, würde man längst entsprechende Methoden verwenden, z.B. durch Vollnarkose vor der eigentlichen Giftinjektion, wie das Einschläfern beim Tierarzt. Selbst ein Bolzenschussapparat, richtig eingesetzt, ist da schneller und schmerzfreier. In den USA stirbt jeder Hund und jedes Rindvieh humaner als die menschlichen Verurteilten! Wahrscheinlich ist sogar das Köpfen, wie etwa in Saudi Arabien praktiziert, humaner als dieser zwanzigminütiger Todeskampf 🙁

  16. Eine Todesstrafe ist eine Strafe, die zum Tode führt! Der Weg dahin darf keine Folter sein!
    Wie krank diese Hirne in den USA sind, ist einfach zu beweisen.

    Die benutzen einfach das völlig falsche Gas. Bei Propan, Helium, Argon oder bei Kohlenmonoxyd, gibt es keinen Erstickungskampf. Bisher wurde in den Gaskammern das grausame Zyklon B verwendet, was nur einen anderen Namen hat. Der Hersteller dieser Kammern war in Europa um sich Fachmännisch die NS Tötungsmaschinen anzuschauen, sein Ergebnis war klar und darf nicht geäußert werden!

    Haben die drüben keine Chemiker oder was ist der Grund? Bei CO schläft man einfach ein, weil CO den Sauerstoff verdrängt und an die Blutplättchen bindet, gibt es auch kein zurück.
    Darf der Tot nicht glücklich sein?

    1. @winfriedKarl: Ich kann Dir versichern, wer ein paar wenige Lungenzüge Stickstoff atmet verliert das Bewusstsein. Ich hab in einem anderen Beitrag beschrieben, was ich meine daß da passiert ist, was beobachtet, und was darüber geschrieben wurde.

  17. Zunächst mal vielen Dank für die Berichterstattung bzw. die Übersetzung davon.

    Ich glaube, dem übersetzten Bericht entnehme ich etwas anderes als die meisten Leser. Das liegt daran, daß mir als technischer Taucher der Umgang mit exotischen Atemgasen und deren möglicher Wirkung auf Menschen vertraut ist. Würde ich Suizid begehen wollen, die Methode Vollgesichtsmaske und Inertgas am Atemregler wäre meine Methode der Wahl, denn sie ist schmerzfrei und todsicher. Warum also wurde bei der Hinrichtung des Herrn Smith anscheinend und/oder scheinbar ein ganz anderer Verlauf beobachtet?

    Dem Artikel entnehme ich, daß der Verurteilte, der ja nicht sterben wollte, sich durch Luft anhalten selbst gefoltert hat bis das nicht mehr möglich war. Bis zum Verlust des Bewusstseins war das also sicher für den Betroffenen nicht so schön. Das ist der Teil zum Wort „anscheinend“ im vorigen Absatz.

    Menschen, die das Tauchen mit Kreislauftauchgeräten erlernen wollen (und vermutlich auch noch andere, etwa Piloten von Flugzeugen, wo der Pilot Atemmaske trägt) läßt man für kurze Zeit unter Aufsicht Inertgas, idR Stickstoff, atmen. Die verlieren dann das Bewusstsein, die Aufsichtsperson entfernt sofort den Atemregler, so daß der Proband Frischluft oder sauerstoffangereichertes Atemgas bekommt. Der Sinn davon ist, daß Menschen individuell verschieden sind: manche bemerken bei Sauerstoffmangel im Atemgas daß etwas nicht stimmt und können sinnvoll reagieren, wenn sie an sich die Symptome kennen. Andere verlieren ohne besondere Wahrnehmung das Bewusstsein und sollten dann ggf. einem anderen Hobby nachgehen.

    Beim Tod durch Sauerstoffmangel (Stickstoff ist chemisch im Menschen inert, 100% Stickstoff als Atemgas hat „nur“ den Nachteil, daß der Sauerstoff fehlt) sterben nicht alle Gewebearten gleich schnell. Ausweislich des zügigen Bewusstseinsverlusts beim atmen eines Inertgases ist davon auszugehen daß das Gehirn ziemlich schnell seine Funktion einstellt, während Muskeln länger funktionsfähig bleiben. Ohne Hirnstamm kommt es aber häufig zu allerlei Nervenreizen, die Muskeln zur Kontraktion anregen. Deshalb ist der Hingerichtete dennoch hirntot.
    Ähnliches kann man als Jäger oder Schädlingsbekämpfer beobachten wenn man Wild oder Schädlinge durch Kopfschuß tötet, auch wenn, etwa bei kleinen Tieren wie Ratten, das Gehirn wirklich ganz sicher komplett weg ist. Ich gehe daher davon aus, daß hier die Beobachter das Gesehene falsch verstanden haben.

      1. Schuld ist ein philosophischer oder juristischer Begriff, das wollte ich, ebensowenig wie das für und wider der Todesstrafe, gar nicht diskutieren.
        Richtig ist aber, der Hinzurichtende hat sich ca. 10 Minuten (berichtet; ich glaube, das war eher kürzer, selbst Profis schaffen ohne besondere Vorbereitung keine 5 Minuten) selbst gequält. Ob das nun sein Selbsterhaltungstrieb war oder eine bewusste Entscheidung kann ich nicht sagen.

  18. „Den Zustand eines Staates erkennt man an seinen Gefängnissen“ (Dostojewski, sinngemaess)

    Der russische Strafvollzug, Straflager, ist aber auch recht hart. Das haengt aber auch mit den Schwerkriminellen bis zu Serienmoerdern und Kannibalen zusammen.

    Und Nawalny mag unbequem, käuflich und ein Idiot sein, ist daran gemessen aber harmlos. Den koennte man auch in eine Datscga in Sibirien in Hausarrest verbannen.

    Iran hat 8.000 und 40.000 linke langsam am Baukran aufgehängt, auch junge 16 jaehrige wegen Unkeuschheit. China hat auch mehrstellige Vollstreckung. Saudi Arabien enthauptet oeffentloch, das Blut spritzt zehn Meter weit. Thailand hat ebenso harten Strafvollzug. Singapur Pruefelstrafe, Caning. Iran hat die Finger ab Maschine fuer Diebe.

    Tolstoi wurde zum Gegner, als er in Frankreich die Gullutine bei der Arbeit sah.

    Human ist nicht viel. Auch so mancher Hund jault erbärmlich auf dem letzten Weg zum Tierarzt.

    Das Verbrechen von Smith, war die Ermordung der Ehefrau eines Pastor mit zwei Komplizen fuer 1.000 Dollar Lohn mittels fingiertem Einbruch. Nur wurde der Pastor hinterher nervös und geriet in Verdacht. Nachdem er es dann seinen Soehnen erzählte, erschoss er sich.

    Wilhelm Busch, Max und Moritz

    Witwe Bolte, mild und weich,
    sprach: „Sieh da, ich dacht es gleich!“
    „Ja, ja, ja!“ rief Meister Böck,
    „Bosheit ist kein Lebenszweck!“
    Drauf, so sprach Herr Lehrer Lämpel:
    „Dies ist wieder ein Exempel!“
    „Freilich!“ meint der Zuckerbäcker,
    „Warum ist der Mensch so lecker!“
    Selbst der gute Onkel Fritze
    sprach: „Das kommt von dumme Witze!“
    Doch der brave Bauersmann
    dachte: „Wat geiht meck dat an?!“
    Kurz im ganzen Ort herum
    ging ein freudiges Gebrumm:
    „Gott sei Dank! Nun ist’s vorbei
    mit der Übeltäterei!!“

    (Das Ende der boesen Buben wird im Ort durchaus begruesst……)

    Dänemark hat fuer Mörder eine Insel, wo sie relativ frei Landwirtschaft machen. Warum keiner abhaut? Sonst sitzt er im Hochsicherheitstrakt. Fuer Kannibalen mit sporadischen Fressanfaellen eher nicht geeignet…..

  19. Habe vor ein paar Jahren eine Doku über die Hinrichtungrn in den USA gesehen. Die Besucher wurden begleitet, auch Personen die nur zum Spaß sich das angeschaut haben
    Die mordlust in den Augen und Gesichtern von 2 Frauen ist mir leider in Erinnerung geblieben. Das ist eine kranke scheiß….., und am Ende hab ich weggeschaltet weil es unerträglich war diese Zuschauer anzusehen wie sich mit prall gefüllter oder feuchter Hose gierig zusehen und ihre Lust ausleben können weil es ja ein moralisch richtiger Mord war und somit es ok ist zu zeigen dass es cool und irgendwie anregend bis aufgeilend ist sowas anzusehen.

  20. vielleicht hat ja eine Zeitung darüber breichtet und den Lesern gezeigt was da passiert ist. Falls jemand hier eine Zeitung kennt oder einen Journalisten der sich getraut hat kann mir bitte den Namen geben. Würde mich freuen wenn es eine Zeitung gäbe hier in Deutschland

  21. Das Einschläfern des geliebten Haustiers wird humaner vollzogen als die staatlich erzwungene Euthanasie bei Todeskandidaten.
    À pro pos „Westliche Werte“:
    Erkläre mir mal bitte jemand, worin sich die Tötung 2024 mit Stickstoff von der Tötung 1941-44 mit Zyklon B unterscheidet? Beide Gifte bewirken einen langen, qualvollen Sterbevorgang. Beide Tötungen, besser gesagt Morde, sind ein Menschheitsverbrechen!

    1. Aus falschen Aussagen folgt beliebiges.

      Stickstoff ist nicht giftig, in keiner Konzentration. Es ist chemisch inert im menschlichen Körper. Eine Hypoxie durch Stickstoff als Atemgas verläuft nicht qualvoll, der Proband verliert das Bewusstsein. Bei fortgesetztem Sauerstoffmangel treten irreparable Schäden und schließlich der Tod ein. Ursächlich ist die Abwesenheit von (ausreichend) Sauerstoffpartialdruck im Atemgas, nicht der Stickstoff. Man könnte das mit exakt gleichem Verlauf mit Edelgasen statt Stickstoff machen. Ausreichend ppO_2 sind wohl 160 mbar, also 16 Volumenprozent bei üblichem Umgebungsdruck. Es gibt Rechenzentren, in denen die Luft nur 16 Prozent Sauerstoff enthält um die Ausbreitung von Bränden zu erschweren.

      Zyanwasserstoff ist sehr giftig, und je nach aufgenommener Menge geht das sehr schnell oder dauert länger, dann sicher auch mit erheblichen Schmerzen.

  22. Man kann sich die ganzen Argumente sparen, Menschen urteilen über den Tod eines „Schuldigen“ aber Menschen urteilen fehlerbehaftet und emotional und damit erübrigt sich jede Diskussion über das ob oder das wie. Wir sind nicht in der Lage wertfrei ein Urteil über den Tod sprechen zu können, kein Richter keine Geschworenen oder Schöffen. Der Wille zur Gerechtigkeit ist auch immer von gesellschaftlichen Normen der jeweiligen Epoche geprägt. Selbst Kindesmord, für uns das abscheulichste was man begehen kann, wurde in anderen Zeiten mit relativ milden Strafen geahndet. Lebenslange Haft ist Strafe genug und erfüllt zu mindestens ansatzweise den Willen nach Gerechtigkeit. Alles andere ist der hilflose Versuch eine Strafe zu finden die einem selbst einen scheinbaren „Frieden“ verspricht.

    1. „Selbst Kindesmord, für uns das abscheulichste was man begehen kann, wurde in anderen Zeiten mit relativ milden Strafen geahndet.“

      Kindesmord ist in dieser „demokratischen Gesellschaft“ nur noch ein Kavaliersdelikt – & wenn es von Frauen begangen wurde ist das Verständnis dafür um so größer….

  23. Da war der „unerwartete Nahschuss“ der DDR humaner.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Erschie%C3%9Fung#Nahschuss

    Dem Todeskandidaten wurde vom „Staatsanwalt“ die Ablehnung seines Gnadengesuchs mitgeteilt, dann fassten die beiden Henkersknechte den Verurteilten an den Armen und führten ihn zum größten Raum des Todestrakts. Auf seinem letzten Weg passierte der Gefangene drei Männer, die mit dem Rücken zur Wand standen: den Staatsanwalt und den Vollstreckungsleiter und in der Mitte der Henker. Wenn die Tür zum leeren Hinrichtungsraum geöffnet wurde, trat der Scharfrichter von hinten heran und bemühte sich, die Mündung seiner Pistole dem Hinterkopf des Opfers möglichst nahe zu bringen, aber die Haut dabei nicht zu berühren, um keine Schreckreaktion auszulösen. Die Vorgabe lautete, der Tod habe „unerwartet“ zu erfolgen.

  24. Die Empörung kommt mir ein bisschen gespielt vor, denn die Todesstrafe gehört auch in Russland zum Rechtssystem. Sie wird aber nicht mehr verhängt, nachdem Russland Ende der 90er dem Europarat beigetreten war und sich zum Aussetzen der Todesstrafe verpflichtet hatte.

  25. Habe mir nun alle Kommentare durchgelesen, bis auf wenige Ausnahmen ja durchaus sachlich. Grundsätzlich sehe ich die Todestrafe, nunmal faktisch, als irreversiebel, Justitzirrtümer sind nicht mehr zu „Heilen“. Ob wir nun Altestamentarisch mit „Aug um Aug und Zahn um Zahn“ verfahren wollen, liegt im Auge des Betrachters. Interessant finde ich aber die Diskussion um die Hinrichtungsmethode. Hier hilft, m.M.n., nur noch massiver Zynismus. Ich habe im Hinterkopf, dass es wohl einen Streit Edison vs. Tesla gab, also Gleich- vs. Wechselstrom, der dazu führte, das der „Elektrische Stuhl“ mit Wechselstrom betrieben wurde (Initiator Edison), um den Nachweis der Gefährlichkeit von Wechselstrom zu führen. Wäre es denn dann heute nicht besser, den Delinquenten mit Kohlendioxid (ich benutze bewusst die Trivialbezeichnung) Einzuschläfern, dass würde doch allen vor Augen führen, wie gefährlich dieses Gas ist (auf die Affinität der roten Blutkörperchen zu CO gehe ich nicht ein)? Jeder Winzer, der Überleben will, geht mit einer Kerze in den Gärkeller. Und, ja, Umgebracht ist schnell, egal ob staatlich legitimiert, oder aus „Spass“ oder warum auch immer (Zynismus off)

    1. Nur ausnahmsweise zur Todesstrafe, nicht zur diskutierten Methode: Eine langjährige unschuldige Inhaftierung ist auch „nicht mehr zu heilen“. Formal gilt das für jeden Freiheitsentzug, aber man ist da bei ein paar Monaten Untersuchungshaft nicht so kleinlich. Daher halte ich das für kein geeignetes Argument gegen die Todesstrafe.

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