LGBT-Leute als Soldaten?

Wie das russische Fernsehen über die Medienkampagne für einen Krieg gegen Russland berichtet

Die westlichen Medien überschlagen sich derzeit mit Meldungen über einen angeblich bevorstehenden Krieg mit Russland und auch der deutsche Verteidigungsminister spricht davon, die Deutschen sollten kriegsbereit sein. Beim russischen Fernsehen schüttelt man den Kopf…

Der Bericht des Deutschland-Korrespondenten ist für mich immer ein Höhepunkt im wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens, denn sein Blick von außen auf den Zirkus, den man in Deutschland „Politik“ nennt, ist oft mit beißender Ironie gewürzt. So auch dieses Mal, als er über die Kriegspanik berichtet hat, die deutsche Medien und Politiker derzeit schüren. Das Blöde ist eben nur, dass niemand in Krieg will und die Bundeswehr Personalnot hat. Aber vielleicht kann man aus den LGBT-Leuten, die schon hysterisch die Fassung verlieren, wenn man verwechselt hat, als was sie sich momentan identifizieren, und sofort von „Hassrede“ fabulieren, die ihre Gefühle ganz doll verletzt hat, brauchbare Soldaten rekrutieren?

Ich habe den Bericht des Deutschland-Korrespondenten wie jede Woche übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

In Deutschland wird der Mythos eines unmittelbar bevorstehenden russischen Angriffs geschürt

In diesen Tagen laufen die letzten Vorbereitungen für die aktive Phase des NATO-Manövers „Steadfast Defender-2024“ in Europa. Militärische Ausrüstung und Personal werden über den Atlantik nach Deutschland, Polen und ins Baltikum verlegt.

Es wird das größte NATO-Manöver seit dem Kalten Krieg: 100.000 Militärangehörige aus 31 Ländern, 50 Kriegsschiffe, 80 Flugzeuge, mehr als 1.000 Stück militärischer Bodenausrüstung. Diese ganze NATO-Armee wird vom 31. Januar bis zum 31. Mai den Krieg gegen Russland trainieren.

Die Grüne Woche ist Europas größte Landwirtschaftsmesse. Außerhalb des Berliner Messegeländes mag es bröckeln, aber hier sieht die europäische Landwirtschaft hervorragend aus. Zur Grünen Woche kommen die Deutschen um etwas Schönes zu erleben. Hier kann man echte Landluft schnuppern, sich ein Pferd oder eine Kuh kaufen oder einfach nur ein Steak essen.

Für Kinder gibt es lehrreiche Attraktionen. Wo sonst kann ein Stadtkind erfahren, woher die Wurst kommt, die Mama auf den Teller legt. Für Erwachsene ist es ein gastronomisches Paradies: ausgezeichnete Balik und Salami mit Trüffel zu ganz normalen Ladenpreisen. Für junge Leute gibt es die Möglichkeit, sich bei der Bundeswehr einzuschreiben.

Man könnte meinen, was haben ein Panzerwagen und die Messe gemeinsam, außer dass sie beide grün sind. Aber die deutsche Armee braucht dringend Rekruten, da wird jede Gelegenheit wahrgenommen. Junge Männer versuchen, die Norm von Liegestützen in einer kugelsicheren Weste zu erfüllen, also mit 16 Kilogramm zusätzlichem Gewicht. Eine Gruppe von Mädchen füllt Fragebögen aus. Die Armee ist ein wichtiger Arbeitgeber: Sie bietet Arbeit im Stab, in der Kommunikationstechnik und in medizinischen Berufen, aber am meisten werden natürlich Infanteristen gebraucht. Ohne sie kann man nun mal keinen Krieg gegen die Russen führen.

Die NATO ist in Bewegung geraten, wie seit 1988 nicht mehr. Nächste Woche findet das Manöver Steadfast Defender 2024 statt, das von der Ostküste der USA bis zu den westlichen Grenzen Russlands und Weißrusslands reicht. Dabei werden Aktionen zur Blockade des Kaliningrader Gebiets zu Lande, zu Wasser und aus der Luft simuliert – für den Fall, dass die Russen versuchen, in ihre Exklave vorzudringen und die baltischen „Tiger“ vom Rest des Zoos abzuschneiden.

„Die Übung wird in vier Phasen durchgeführt und beinhaltet vor allem das Szenario einer reibungslosen Verlegung amerikanischer und europäischer Truppen an die Ostflanke der NATO“, so deutsche Journalisten.

Der Besuch Putins im Kaliningrader Gebiet hat bei westlichen Militäranalysten für Anspannung gesorgt, weil der ja nicht einfach so dahin fährt. In den Medien häufen sich die Szenarien für einen möglichen Konflikt. Die Daily Mail hat eine Karte des Angriffs gezeichnet: Russische Panzer, die von künstlicher Intelligenz gesteuert werden, stürmen ins Baltikum, russische Hacker, die sich aus irgendeinem Grund in Tunesien befinden, greifen die Transportinfrastruktur Europas an und Raketen treffen zivile Objekte in Deutschland, Frankreich und Großbritannien.

Natürlich, wozu auch militärische Ziele angreifen? Die Daily Mail hat das alles für 2044 geplant, obwohl sie sich nicht auf den Zeitrahmen einigen können, es könnte auch früher passieren.

„Militärexperten gehen davon aus, dass Russland mehrere Jahre brauchen wird, um in der Lage zu sein, den Krieg zu beginnen. Aber das ist nur eine Vermutung. Niemand weiß es genau. Wir sollten die nächsten drei bis fünf Jahre aktiv nutzen, um uns zu bewaffnen“, argumentiert der deutsche Verteidigungsminister Pistorius.

Mit Waffen sieht es schlecht aus. Am Ende des Kalten Krieges verfügte die Armee der kleinen Niederlande über tausend Panzer, jetzt sind es nur noch ein paar Stück, also praktisch keine. Und nun müssen die Niederländer, und mit ihnen alle anderen, davon überzeugt werden, dass sie dringend neue Panzerdivisionen brauchen, um den Russen damit Angst zu machen. Im Laufe der Woche wurde dieses Thema nicht nur von aktuellen, sondern auch von ehemaligen Ministern kommentiert, auch vom ehemaligen deutschen Verteidigungsminister zu Guttenberg.

„Selbst wenn die Wahrscheinlichkeit eines Angriffs aus Russland bei fünf bis zehn Prozent liegt, ist es unsere verdammte Pflicht, in jeder Hinsicht vorbereitet zu sein“, zitierten deutsche Medien den Politiker.

Aber Waffen zu besorgen ist nur ein Teil des Problems, wenn man keine Leute hat, die man bewaffnen kann. Wegen der hohen Fluktuation wird die Idee der Rückkehr zur Wehrpflicht in die Medien gebracht. Pistorius hat es versucht, aber der Kanzler ist dagegen. In Großbritannien schwärmen Generalstabschef Sanders und der – übrigens auch ehemalige – Verteidigungsminister Elwood von einer „Bürgerarmee“.

„Wir waren zu selbstgefällig. Was sich am Horizont abzeichnet, sollte uns schockieren. Es sollte uns beunruhigen, und wir sind nicht darauf vorbereitet“, sagte der ehemalige Verteidigungsminister Tobias Elwood.

Deshalb versuchen die Lobbyisten des westlichen militärisch-industriellen Komplexes ihr Bestes, um die Widerstandsfähigkeit der Ukraine zu unterstützen und gleichzeitig eine militärische Hysterie bei sich zu Hause zu schüren. Noch ohne großen Erfolg, denn es gibt auch genügend reputable Gegner.

„Die moderne russische Militärdoktrin besagt, dass ein Atomschlag im Falle einer Bedrohung des russischen Territoriums, der russischen Nation und des russischen Staates erlaubt ist. Wir haben es also mit einer Doktrin zu tun, die ganz eindeutig und offensichtlich defensiver Natur ist. Die Behauptung, Russland wolle die Welt erobern, wäre, ich weiß nicht, Wahnsinn“, meint der Historiker Emmanuel Todd.

Es ist wohl eher eine Simulation des Wahnsinns. In der Atmosphäre einer belagerten Festung ist es leichter, mit innerer Rebellion umzugehen. In der deutschen Regierung, so schreibt der Spiegel, wurde ein geheimes Hauptquartier eingerichtet, um die Folgen von Trumps Rückkehr als US-Präsident abzuschätzen. Damit würde angeblich drohen, dass Europas wichtigster Verbündeter plötzlich das Schlachtfeld verlässt, auf das sich Europa selbst geschleppt hat.

Bis November ist jedoch noch Zeit, die eigene Situation an der Front zu verschärfen. Am 1. Februar will die EU-Kommission ein Finanzhilfepaket für die Ukraine durchdrücken: 50 Milliarden Euro sollen ins Nichts fließen. Um das zu erreichen, muss man Ungarn sein Stimmrecht nehmen, was die Slowakei ablehnt, also muss man auch seine Meinung irgendwie ignorieren.

Alles in allem zeichnet sich ein lebhafter Gipfel ab – mit Folgen. Zumal das 13. Sanktionspaket und die Überweisung nicht nur von eingefrorenen russischen Vermögenswerte an die Ukraine, sondern auch von Einkünften aus ihnen noch immer auf dem Tisch liegen, was an sich schon seltsam ist: wie kann etwas blockiertes Einkünfte bringen? Aber die Hauptsache ist, dass sie eine Entscheidung treffen und die Juristen werden sich später um die Feinheiten kümmern.

Allerdings klopfen dieselben Anwälte den Herstellern der Sanktionen von Zeit zu Zeit auf die Finger, weil sie auf der Grundlage anonymer Anzeigen eingeführt werden. Der russische Geschäftsmann Alisher Usmanov gewann eine weitere Verleumdungsklage gegen Forbes, indem er die Tatsache nutzte, dass Forbes Usmanov unbelegt beschuldigt hat, eine Beteiligung am russischen Mobilfunkbetreiber MegaFon zu kaufen, um einige „Geschäftsprobleme“ Putins zu „lösen“. Zuvor musste sich auch der österreichische „Kurier“, der ebenfalls schrieb, dass der russische Präsident Usmanov „seinen Lieblingsoligarchen“ genannt habe, und zwar ohne Quelle, was aber zehnmal wiederholt wurde, wegen Verleumdung von Usmanov verantworten.

Und so ein Unsinn wird zur Rechtfertigung für die Aufnahme neuer Namen in die Sanktionslisten. Der Europarat bezeichnet Usmanov nicht mehr als Oligarchen, was jedoch nicht bedeutet, dass die Praxis der Verhängung individueller Sanktionen auf der Grundlage manipulativer Artikel in Wikipedia und der russischen Oppositionspresse nicht mehr funktioniert. Alles funktioniert. Die Lüge ist ein Instrument ihrer Politik.

Am Tag der Befreiung von Auschwitz durch die Rote Armee lügt die Chefin der EU-Kommission, von der Leyen, darüber, dass die Tore des schlimmsten Todeslagers von „alliierten Truppen“ geöffnet wurden. Gott bewahre uns vor einem Hauch von Sympathie, von Dankbarkeit gegenüber Russland und den Russen.

In der Slowakei hat sich die liberale Presse über den stellvertretenden Parlamentspräsidenten Lubos Blaha ausgelassen. Vor einer Sitzung wurde ihm eine Souvenir-Bierdose mit einem roten Stern, einem St.-Georgs-Band und der Aufschrift „CCCP“ überreicht, die er nicht versteckte, sondern auf den Tisch stellte. Daraufhin wies er die Presse auf ihren Platz und sagte: „Es tut mir leid, aber ich werde niemals Geschenke verstecken, die den Sieg über den Faschismus symbolisieren. Auf die Idee komme ich nicht. Ich danke der Roten Armee, ich danke dem russischen Volk für die Befreiung vom Faschismus und ich danke allen Völkern der UdSSR, die für uns gekämpft haben“

Für das Kollektiv von der Leyen ist Lubos Blaha ein Todfeind, der die anti-russische Mythologie zerstört. Und er ist auch nicht allein. Sarah Wagenknecht ist das Gesicht einer neuen politischen Partei in Deutschland, die in totaler Opposition zur deutschen Regierung steht, auch in ihrem Geschichtsverständnis. Die spricht von der Ukraine als „junge Demokratie“, aber auch Nazi-Deutschland habe als „junge Demokratie“ begonnen, so Wagenknecht: „In dem Land, das heute angeblich so mutig unsere Freiheit und unsere Werte verteidigt, wird der Nazi-Kollaborateur Stepan Bandera, der während des Holocausts der Ordnungspolizei angehörte und für die Ermordung von Tausenden von Juden, Russen und Polen verantwortlich war, als Nationalheld verherrlicht – Straßen und Plätze werden ihm zu Ehren benannt. Ich finde es seltsam, dass unsere grünen Moralisten sich daran überhaupt nicht stören. Das ist die Doppelmoral und Heuchelei ihrer Politik.“

Wagenknechts Partei ist vom deutschen Establishment noch nicht als existenzielle Bedrohung erkannt worden. Im Gegensatz dazu hat sich die AfD endgültig als solche etabliert. Vor dem Hintergrund der Proteste gegen die Politik der Koalition unternehmen die Regierungsparteien gigantische Anstrengungen, um die AfD zu kompromittieren, um die mit der Regierung unzufriedenen Wähler abzuschrecken. Linksextremisten demonstrieren in Aachen mit Slogans wie „Tötet die Führer der AfD“ – das ist in Ordnung.

Das deutsche Fernsehen interviewt Teilnehmer von Kundgebungen für die „Demokratie“, die sich als Mitarbeiter derselben Fernsehanstalten entpuppen. Ausschnitte der Menge, die vor dem Bundestag antifaschistische Lieder singt, werden ins Internet hochgeladen. Dann stellte sich heraus, dass es die Menschenmenge gab, aber keine Lieder gesungen wurden. Bei einer Kundgebung in Stralsund, die sich ebenfalls für die Demokratie aussprach, trat ein Lehrer auf die Bühne und zitierte die erste Zeile der deutschen Nationalhymne in die Menge: „Einigkeit, Recht und Freiheit“ und ihm wurde sofort das Mikrofon weggenommen und die Polizei zerrte ihn von der Bühne.

Dies ist nicht der richtige Zeitpunkt, um sich auf staatliche Symbole zu berufen. Aber wenn die deutsche Hymne so eine Reaktion hervorruft, ist es eine offene Frage, ob diese Menschen für Deutschland in den Krieg ziehen werden. Vielleicht werden sie es tun, aber bis jetzt gibt es keine Warteschlangen an den Rekrutierungsstellen.

Bald wird es in Berlin eine weitere Ausstellung geben. Es ist auch die größte in Europa, aber eine, auf der nicht mit Fleisch, sondern mit Körpern gehandelt wird: die Leistungsschau der Erotikindustrie Eroticmesse-24. Vielleicht sollte die Personalabteilung des deutschen Generalstabs über die Anmietung eines Pavillons nachdenken.

Ende der Übersetzung


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

25 Antworten

  1. Tja, und wenn man das aktuelle Täuschland-Szenario in geballter Zusammenfassung wie oben liest, so könnte man fast glauben man lebe in einem Land wie es Otto Basil in seinem Buch ‚Wenn das der Führer wüßte‘ beschreibt. Völlige ausgeuferte Dekadenz auf den Wegen in den totalen Irrsinn….

  2. Der Korrespondent hat wohl den Insektenstand auf der Grünen Woche übersehen. Mein Neffe war da am letzten Donnerstag mit seiner Klasse (5.) und hat dort zum ersten Mal eine riesengroße, panierte Grille verspeist. Ich denke, Kühe und Schweine werden wir noch vor Ablauf dieser Dekade auf der grünen Woche nicht mehr sehen.

    1. Es soll Leute geben, die essen Shrimps und nennen es Meeresfrüchte. Dafür essen andere kein Schweinefleisch. Es hängt immer davon ab, wie man aufwächst. Heuschrecken als Nahrungsmittel sind in Asien, Lateinamerika und Afrika üblich. Solange es deklariert ist, ist dagegen auch nichts einzuwenden.

      1. Die Logik funktioniert vielleicht bei stylishen Produkten. Chia-Samen, Erbsenprotein etc. Weil das „Hip“ ist. Kann man vor „Freunden“ mal wieder angeben, was man „Tolles“ gefunden hat und beweisen, wie nah am Puls der Zeit lebt.

        Bei Insekten aber nicht. Die gelten nunmal derzeit nicht wirklich als Nahrung. In Asien ist man es gewohnt, in Europa nicht. Wer, mit Geld, würde sie kaufen? Von den obig genannten wohl eher niemand. Vielleicht mal als „Mutprobe“ an Silvester … haha.

        Der Weg um diesen Markt zu schaffen, muss also über die „Armen“ gehen. Billiger „Ersatzstoff“. Kein Kapitalist wird darauf verzichten wollen. Wenn man Rendite erhöhen kann, durch billigere Rohstoffe, dann tut man´s auch.

        Die „Armen“ haben dann keine Wahl mehr. Höchstens, mal einen Tag auf Essen zu verzichten, damit man sich mal wieder was „Normales“ leisten kann. Die Gesellschaft wird das auch noch fördern. Denn, m.M.n. ist das Motto: „Wer nix schafft, soll auch nix essen“, SEHR weit verbreitet in dieser ach-so-solidarischen Gesellschaft. Sprich; Bürgergeld klein halten. Sonst drehen die Arbeitenden ja durch, müssen die ganze Welt durchfüttern… haha.

        Außerdem haben die keine Lobby im Land, also wird der Widerstand auch gering bleiben. Die restliche Bevölkerung, zum. die, die den Machterhalt sichern, werden damit wirklich nur zu tun haben, wenn sie es wollen.

        So schafft man einen neuen Markt und bewahrt den Glauben an ein Land, welches es längst nicht mehr gibt. Freiheit ist der Geldbeutel. Mehr nicht.

  3. Wohin wandern bei Mobilisierung in Deutschland wohl die Deutsch Jugend aus ??
    Über Russen die ihr Land verließen feierte man in Deutschen Medien…
    Feiern die Medien dann auch in Deutschland die Tausende Wehrdienstverweigerer ?

    1. Deutsche Jugend? Auswandern wegen Einberufung??? Hahahar, selten so gelacht.
      Denke mal an die Impfung. 8 Soldaten haben sich geweigert und nachdem eine Impflobbyistin im Richterstuhl sie dazu zwingen wollte, haben sie Ihre Marken zerbrochen. Der Rest? Der machte Tick-Tock-Videos, in denen sie heulend hinter dem Lenkrad saßen und flennten:

      „Die haben mich gezwungen! Sie haben gesagt ich muss das machen!“

      Und GENAU SO wird das dann auch laufen. Sie werden Tick-Tock-„Widerstand“ aus ihren Panzern machen, in denen sie heulend um Mitgefühl betteln, weil „man ihnen gesagt, sie müssten in den Panzer steigen und sich abschlachten lassen!“
      Es ist immer einfacher mit zu nicken und zu hoffen, dass es nur die anderen trifft, als sich selbst ein Rückgrat wachsen zu lassen. Und DARIN…, sind wir Deutschen unangefochtene Weltmeister. Mit Abstand.

  4. Von Monty Python gibt es einen Sketch die Tuntenparade. Am Schluss ist es selbst dem Vorgesetzten zu Dumm. Das ist es, auf das die Bundeswehr sich hinbewegt. Eine Wehrpflicht wird dafür sorgen, dass sich um die 3. Toilette gestritten wird. Dass Männer auf einmal als Soldatin angesprochen werden müssen und dass es auch zu einer neuen Einkleidung kommen muss. Ach und was ist, wenn die vormals Männlichen Soldaten dann ihre Tage haben?
    Abgesehen davon was machen wir mit den Querulanten? Ich weiß von vielen jungen Leuten, die die AFD gut finden und auch zu Russland ein viel entspannteres Verhältnis haben als die Medien uns vermitteln wollen. Was macht man mit jenen, die erzählen, der Krieg ist 2014 von der Ukraine begonnen worden. Die erzählen, wie Russland unter Putin aufgeblüht ist, die beweisen, dass die Kokaine von einem Haufen Nazis regiert wird. Kurzum die Feindbilder der Bundeswehr vernichten? Was machen wir mit den Klugscheißern, die darlegen, dass die von der Heeresleitung so hoch gepriesenen Waffen nichts anderes als Schrott sind und dies am Schießstand durch eine hohe Schussfolge auch eindrucksvoll beweisen?
    Das was die BW mit Sicherheit nicht braucht sind Wehrpflichtige. Berufssoldaten können, wenn diese sich als Querulanten erweisen entlassen werden. Bei Wehrpflichtigen wird es sich rumsprechen, dass man als Querulant früher nach Hause kommt.
    Und sollte Russland wirklich die EU angreifen, dass besorgt euch schnell eine russische Fahne auf der in Kyrillischer Schrift steht: Wir begrüßen unsere russischen Befreier.

  5. Kiew will seine kriegsgefangenen Soldaten nicht zurückhaben

    https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20241/kiew-will-seine-kriegsgefangenen-soldaten-nicht-zurueckhaben/

    Von Peter Haisenko

    Mittlerweile schickt Kiew zwangsrekrutierte Männer an die Front, die keine ausreichende Ausbildung erhalten haben und auch keine Erfahrung mitbringen.

    Kiews Soldaten beklagen sich, dass sie nur Kanonenfutter sind, die nicht einmal über eine angemessene Ausrüstung verfügen.

    So kann es keinem von denen zum Vorwurf gemacht werden, wenn sie an der Front angekommen schnellstmöglich den Weg in russische Gefangenschaft suchen, um ihr Leben zu retten.

    8.000 Mann könnten die Wahrheit erzählen

    Mit dem Abschuss der IL 76 mit 65 zum Austausch vorgesehenen Soldaten Kiews ist noch eine andere Zahl genannt worden, die sehr interessant ist. Moskau gab bekannt, dass sich 8.000 gefangene Soldaten Kiews in ihrem Gewahrsam befinden.

    Unbekannt ist geblieben, wieviele davon überhaupt in den Machtbereich Kiews zurückkehren wollen.

    Bekannt ist aber, dass es schon ein ganzes Bataillon gibt, das aus Soldaten besteht, die ursprünglich für Kiew im Einsatz waren, gefangen genommen wurden oder überliefen und jetzt für Russland kämpfen.

    Alle Soldaten Kiews, die in russische Hände geraten sind berichten, dass sie von Russland nicht nur gut behandelt worden sind, sondern auch notwendige medizinische Hilfe erhielten, die ihr Leben gerettet hat.

    Genau da liegt das Problem für Kiew.

    Jeder ausgetauschte Soldat Kiews kann gar nicht anders, als über die tadellose bis freundliche Behandlung durch Russlands Soldaten zu berichten.

    Erinnern wir uns dazu an die abscheulichen Videos und Berichte, wie gefangene russische Soldaten von Kiews Schergen gefoltert und ermordet worden sind.

    Es liegen Beweise vor, dass ihnen Körperteile abgeschnitten worden sind, bevor sie an Russland zurückgegeben worden sind.

    Und nun können die Soldaten Kiews nichts desgleichen berichten, wenn sie aus russischer Gefangenschaft entlassen worden sind.

    Wir können sicher sein, dass sich das umso weiter herumspricht, je mehr Soldaten aus russischer Gefangenschaft zurückkehren.

    Das wiederum wird mehr und mehr Soldaten Kiews anregen, sich zu ergeben, wann immer sich die Gelegenheit dazu ergibt.

    Ja sogar überzulaufen, einfach um ihr Leben zu retten oder weil sie mit dem Wahnsinn Kiews nicht einverstanden sind. …ALLES LESEN !!

    1. Das klingt, obwohl es an Grausamkeit nicht zu überbieten ist, logisch.
      Vielleicht sollte die RF zukünftig von derelei Aktionen absehen und stattdessen
      den Familien der Soldaten einen Neuanfang in der RF ermöglichen, so sie das den wollen.
      Bendenklich ist es natürlich dann auch wieder, für die russischen Kriegsgefangenen in der
      Ukraine.
      Vielleicht gibt es ja auch noch einen anderen Weg.

      1. In einem Jahr oder so wird 404 kapitulieren müssen. Die einzigen dort, die dann frisch und munter aus dem Krieg zurückkehren, werden die 10000 oder so Gefangenen aus Rußland sein. Die können bis dahin gesiebt und geschult werden. Nach der Entnazifizierung wird es in der Armee und den sonstigen Ordnungskräften viele freie Stellen geben.

        Die Gefangenen sind ein wertvoller Aktivposten für die Befriedung nach dem Krieg. Bis dahin können ihre Muttis, Frauen und Kinder froh sein, daß Papi bei den Russen ist und nicht bei der eigenen Armee, von der ja kaum einer unversehrt zurückkommt.

        Das ist schon irgendwie zynisch. Aber Krieg ist Krieg. Und uns Deutschen steht dabei wahrhaftig kein moralisches Hohes Roß zu.

  6. Tag auch,
    dieser ganze Bereich wirkt auf mich lächerlich.
    Die Briten haben ja noch ne einigermaßen Armee, die Franzosen mit der Fremdenlegion ja auch, bei den Regulären kann man da allerdings auch schon zweifeln. Die Anderen laß ich mal weg.
    Doch das was hier zu Lande als Armee bezeichnet wird, sprich von der Presse, schießt wohl eher mit gefüllten Kondomen und Plümchen. Nein, das ist nicht bös gemeint. Alle aber auch alle, die was mit ’Vaterland’ zu tun hatten sind doch rausgenazit worden. Das war doch ein langer von den Kriegsministerinnen angestrengter Säuberungsprozess, für jeden sichtbar und laut verkündet. Also, wenigstens für mich.
    Was ist denn da noch übrig?
    Jetzt zur anderen Seite der Medaille, die Ukraine hat inzwischen festgestellt, was aus Russland kommt macht richtig Dampf. Viel schlimmer ist aber, die sind Strategisch und Taktisch so weit überlegen, daß da absolut kein Blumentopf zu gewinnen ist. Gepaart mit einer Industrie die nicht zu schlagen ist.
    Gegen den gesamten linksbunten Westen haben sich die Russen doch mit Leichtigkeit durchsetzen können und zwar auf dem Schlachtfeld, nicht mit der Großschnauze wie hier.
    Und, Sie haben noch lange nicht ausgepackt, wenn die auch nur begrenzt loslegen, sind alle A-Waffen punkte in idioten -EU , UND usa im Eimer, und das ruck zuck. Die Russen wissen ganz genau wo die Klugscheißer ihre Waffen haben.
    Doch auch die Zurückhaltung der Russen wird hier völlig falsch verstanden, obwohl Herr Putin Xmal davon gesprochen hat. Diese, seine Geduld zielt ausschließlich auf die Zukunft ab. Jedem hier ist das klar.
    Das Blatt wird sich politisch wenden, alle Zeichen stehen dafür.
    Jetzt verringern die Verbrecher in den usa die LNG Lieferungen, man muß ein Vollidiot sein um die Folgen nicht zu erkennen. Verbrechen von daher, weil denen es scheißegal ist ob hier einer verreckt, daß mir hier bitte keiner mit Umweltschutz kommt.
    In ganz EU, also hoffentlich bald wieder EWG, stehn die Leute auf und machen noch friedlichen Protest, obwohl in Frankreich und Belgien schon mehr los ist. Es ist wahr. Die Welt ist im Wandel.
    Jetzt heißt es aufstehen vom Rechner und rausgehen, mal so beim Einkaufen mit den Leuten ein bisschen über Scholz reden, daß fällt am leichtesten, denn der hat so viel verwertbar gelogen, daß die Heide wackelt. Das begreifen sogar die knierutschenden Untertanen, ich habs bereits ausprobiert, bei ALDI und PENNY.
    Es fällt jetzt viel leichter, die Umfragen geben uns doch Recht.
    Laßt uns wieder aufbauen was die Zerstörer vernichtet haben und enteignen diese Leute, daß soll die Strafe sein.
    Denen wird dann die Staatsbürgerschaft aberkannt, weil Sie ihren Schwur gebrochen haben.
    RAUS……………

  7. Letztes Jahr haben wir auf dem Kanal nach einem realistischen Ausstiegsszenario der USA aus dem Konflikt nachgedacht, siehe Randpapier.
    Nun scheint es mir so, als machen die USA den Konflikt nun zu einem inner-europäischen Konflikt…

  8. Ich finde es bemerkenswert, dass einige Schreiber Britannien im Jahr 2024 immer noch „Grossbritannien“ benennen. Wir sprechen doch auch nicht mehr von Grossdeutschland oder Grossrussland oder Grossreich.
    Wenn wir nun die Mehrzahl der englischsprachigen, durchwegs britisch-freundlichen Agenturen durchgehen, so erkennen wir, dass dort (nur) von „Britannien“ oder „Britain“ die Rede ist. Was ist denn heute noch grossartig an Britannien?

    Ausserdem ist zu beobachten, dass nur einige Staaten mit einem Artikel versehen werden. Aber nur im Deutschen. Nicht im Englischen. Wieso erhalten nur einige Länder im Deutschen einen Artikel verpasst? Grammatikalisch ist dies nicht zu erklären. Es sieht so aus, als ob der Autor / die Autoren versuchen, einige Länder sprachlich zu erhöhen, z.B. die Ukraine, oder: in der Ukraine, sagte die Ukraine, etc.
    Spielen Sie das mal mit einigen Ländern durch oder achten Sie mal darauf.
    Muss diese Höherstellung unbedingt sein? Ich finde es affig.

  9. Herrlich geschrieben, Thomas, dein Text.

    Der Locus,,,

    Stört mich schon lange nicht mehr, dass sie den Narrativen folgen müssen in der nicht mehr vorhanden deutschen öffentlichen Medienlandschaft. Es ist die Vorgabe vom Staat, welchen Doktrinen, deutsche Medien als Meinungsverstärker, keine öffentliche Meinungsbildung ,folgen müssen.

    Von daher hebeln sich die deutschen öffentlichen Medien selbst aus, weil sie immer wieder behaupten, für die Demokratie zu sein, Wertsystem. Auf der anderen Seite lassen sie keine Diskussion und schon gar nicht andere abweichende Meinungen in der deutschen öffentlichen Meinung zu.

    Wer sich Artikel der oben genannten Medien durchliest, egal ob Wirtschaft, Politik, Soziales, sind es mittlerweile Parolen, Durchhaltetexte.
    Noch dazu so schlecht recherchiert, wird alles schamlos veröffentlicht für Klicks. Jeder ist Experte usw.

    paka,

  10. Übersetzungsfehler?

    „Tötet die Führer der AfD“

    Das Demo-Banner lautete „AfDler töten“ und das ist eine Aussage, keine Aufforderung. Die spannende Frage ist jetzt, wo das gestorben ist — auf dem Weg ins Russische oder auf dem Weg zurück …

    1. Also ein Aufruf, alle zu töten und nicht nur die Führung. Einige sind ja bereits auf der Liste von Mitotvorets, die nicht zuletzt unsere Bundesregierung betreiben läßt. Aber alle? Das würde wohl sogar der Antifa „SS-Galizien“ zu viel.

  11. Ha, ‚liberale‘ slowakische Presse! Da kichert der ganze Bauernhof.

    Welche Presse sollte das sein? SME? Die Pravda? Oder womöglich nicht papiergebundener Qualitätstrash wie Markiza oder JOJ?

    Ich hoffe, der Reporter meint hier ‚liberal‘ nach dem Verständnis, welches Dugin letzten Sommer einmal in einem Essay erläutert hat. Dann könnte der Begriff ‚liberal‘ zutreffen.

    Aber es wäre angebracht, das Wort nicht so zu verwenden, weil dann gleich wieder die westlichen Narrative greifen, etwa jenes, dass die Angriffe der ‚rechtextremen‘ Kräfte, womit man noch nicht einmal ne abgehalfterte Witzfigur wie Marian Kotleba meint, auf den diese Bezeichnung wenigsten passen würde, sondern aktuell aus allen slowakischen und europäischen Medienpanzern vorallem Robert auf Fico und seine Leute abzielt, der Grund seien, warum die grosse liberale Lichtgestalt, Präsidentin Čaputová, nun auf eine Wiederwahl freiwillig verzichte.

    Das ist derzeit eines der herausstechendsten Mosaiksteinchen, mit welchem man, auch wegen der in der Slowakei bevorstehenden Präsidentschaftswahlen Ende März, der Bevölkerung penetrant das Bild vom bösen, kriegsgeilen Russen zusammensetzen will, der nun vom bösen Fico, in ungewohnter Eintracht mit dem bösen Orban hofiert wird.

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