US-Wahlkampf 2024

Welche Aussagen in dem Interview mit Andrej Derkatsch warum sehr interessant waren

Vor einigen Tagen hat der ukrainische Abgeordnete Andrej Derkatsch ein Interview über die Korruption von Joe Biden in der Ukraine gegeben. Darin waren einige Aussagen enthalten, die sehr interessant sind, weil sie auf politische Spielchen hindeuten, die einen Keil zwischen Biden und Selensky treiben können.

Am 11. Januar habe ich das Interview übersetzt, das der ukrainische Abgeordnete Andrej Derkatsch der Italienerin Simona Mangiante gegeben hat. In dem Interview hat Derkatsch einige interessante Dinge gesagt, die den meisten Lesern, die die Geschichte nicht gut kennen, entgangen sein dürften. Darum will ich hier erklären, was die in meinen Augen interessanten Aussagen in dem Interview waren, warum es demnächst weitere Enthüllungen geben dürfte und was das mit dem anstehenden US-Wahlkampf Biden gegen Trump zu tun hat.

Andrej Derkatsch ist der ukrainische Abgeordnete, der 2020 viele mitgeschnittene Telefonate veröffentlicht hat, die der damalige ukrainische Präsident Poroschenko in den Jahren 2015 und 2016 mit dem damaligen US-Vizepräsidenten Biden geführt hat. In den Telefonaten, deren Echtheit nicht ernsthaft bestritten wurde, die inzwischen aber gründlich aus dem Netz gelöscht sind, haben die beiden Politiker sehr offen über illegale Geschäfte und die Lenkung der Ukraine durch die US-Regierung gesprochen.

Stammleser des Anti-Spiegel kennen die Geschichte gut, denn ich haben damals ausführlich über die Veröffentlichungen von Derkatsch berichtet. Auch mein neuestes Buch „Das Ukraine-Kartell“ basiert zum Teil auf diesen Informationen. Ich habe 2020 ein vielbeachtetes, zweistündiges Interview mit Alexander Onischenko geführt, der in der fraglichen Zeit bis 2016 die rechte Hand von Poroschenko und dessen „Mann fürs Grobe“ gewesen ist.

Onischenko hat mir damals vieles erzählt, was neu war und sich zu der Zeit nicht überprüfen ließ. Aber da seitdem fast vier Jahre vergangen sind, sind inzwischen viele neue Informationen öffentlich geworden und eines kann jeder überprüfen: Onischenko hat mir, soweit es sich überprüfen lässt, die Wahrheit gesagt. Keine seiner Aussagen hat sich als unwahr erwiesen.

Onischenko hat dabei auch seine eigene Rolle nicht geschönt, sondern ist offen mit dem umgegangen, was er dieser Zeit getan hat. Darüber hat er schon 2018 das Buch „Peter der Fünfte. Die wahre Geschichte des ukrainischen Diktators“ geschrieben.

Woher kommen die Telefonmitschnitte?

Onischenko hat mir in dem Interview und auch in anderen Gesprächen, die wir ohne Kamera geführt haben, erzählt, dass die 2020 veröffentlichten Telefonate von ihm gekommen seien. Die Mitarbeiter der ukrainischen Präsidialverwaltung bekommen offiziell nur sehr kleine Gehälter, weshalb es in Kiew üblich ist, dass der Präsident deren Gehälter durch eigene Zuwendungen aufbessert, um sich ihre Loyalität zu sichern. Poroschenko sei jedoch extrem geizig gewesen, weshalb es für Onischenko kein Problem gewesen sei, einigen Mitarbeitern der Präsidialverwaltung Zahlungen zukommen zu lassen, wofür diese ihm im Gegenzug gewünschtes Material, darunter die Telefonmitschnitte und andere Dokumente, zum Beispiel Kontoauszüge über Korruptionszahlungen, übergeben hätten.

Onischenko war Anfang 2020, in deutscher Haft und in Lebensgefahr, weshalb er Derkatsch die Bänder zugespielt habe, damit dieser sie veröffentlicht. Onischenko, auf den Poroschenko zur Jagd geblasen hatte, nutzte die Bänder als eine Art Lebensversicherung.

In seinem Interview hat Derkatsch nun eine sehr interessante Aussage über die Telefonmitschnitte gemacht. Derkatsch ist ein Profi, der über 30 Jahre Erfahrung in der Politik hat und seine Worte immer sehr genau abwägt. Er sagte zu den Bändern:

„Der zweite Grund für die Intensivierung der Ermittlungen gegen sie ist, dass Dubinsky im August in einem der Strafverfahren aussagte, dass das Büro von Präsident Selensky hinter den Tonbändern mit Aufnahmen von Biden und Poroschenko und deren Verteilung steckte. Und er machte diese Aussage im Nationalen Antikorruptionsbüro NABU, das vollständig unter der Kontrolle der amerikanischen Botschaft steht.“

Das erweckt auf den ersten Blick den Eindruck, dass Derkatsch behauptet, dass die Bänder von Selenskys Team gekommen sind. Derkatsch, der die Bänder veröffentlicht hat, weiß sehr genau, woher sie kommen. Daher ist die Wortwahl wichtig, denn er hat diese Behauptung nicht selbst aufgestellt, sondern von der Aussage eines anderen Beteiligten erzählt.

Dem fügte Derkatsch hinzu:

„In einer Situation, in der Selensky zusammen mit Jermak bei Biden und Blinken um Geld bettelt, ist die Geschichte, dass sie zu einem bestimmten Zeitpunkt Probleme für Bidens Wahlkampagne geschaffen haben, wie sie glauben, natürlich von entscheidender Bedeutung für sie. Darüber hinaus kann ich bestätigen, dass das Büro von Präsident Selensky an der Verteilung und Organisation der Berichterstattung über die Poroschenko-Biden-Bänder beteiligt war. Sie verfolgten jedoch ihre eigene Agenda.“

Derkatsch sagte, „dass das Büro von Präsident Selensky an der Verteilung und Organisation der Berichterstattung über die Poroschenko-Biden-Bänder beteiligt war.“ Was er nicht selbst sagt, ist, dass die Bänder von Selenskys Büro gekommen sind.

Seine Aussage dürfte in jedem Fall stimmen, denn nach ihrer Veröffentlichung 2020 haben die Bänder in der Ukraine viel Aufmerksamkeit erregt und Selensky hat sie für seinen innenpolitischen Kampf gegen Poroschenko genutzt. Dass Selenskys Team „an der Verteilung und Organisation der Berichterstattung über die Poroschenko-Biden-Bänder beteiligt war“, muss aber noch nicht bedeuten, dass die Bänder auch von Selenskys Team durchgestochen wurden.

Aber eines ist offensichtlich: Derkatsch will diesen Eindruck erwecken, wobei er aber nicht selbst explizit sagt, dass die Bänder von Selensky gekommen sind.

Was kann das bedeuten?

Die Hintergründe

Um das zu verstehen, müssen wir uns in die Jahre 2019 und 2020 zurückversetzen. Im April 2019 gewann Selensky die Präsidentschaftswahlen gegen Poroschenko. Zwischen den beiden tobte ein Machtkampf buchstäblich bis auf’s Blut, der auch nach der Wahl weiterging. Dabei dürfte Selensky sehr schnell bemerkt haben, was Poroschenko alles verbrochen hatte und mit wem. Und er dürfte sehr schnell bemerkt haben, dass Poroschenko unter dem Schutz der US-Demokraten und von Joe Biden stand.

Damals, direkt nach seiner Wahl zum ukrainischen Präsidenten und während seines Machtkampfes mit Poroschenko im Sommer 2019, konnte Selensky nicht ahnen, dass Biden zwei Jahre später US-Präsident werden würde.

Am 25 Juli 2019, knapp zwei Monate nach Selenskys Amtsantritt, fand ein Telefonat zwischen US-Präsident Trump und Selensky statt. Am 20. September 2019 begannen die Medien über einen neuen Skandal zu berichten, denn ein Whistleblower hatte gemeldet, Trump habe den ukrainischen Präsidenten Selensky in dem Telefonat unter Druck gesetzt, damit dieser kompromittierende Informationen über Biden sucht. Biden war zu diesem Zeitpunkt nur einer der möglichen Präsidentschaftskandidaten der Demokraten für die Wahl 2020.

Trump reagierte schnell und das Weiße Haus veröffentlichte schon am 25. September die Abschrift des fraglichen Telefonates. Wer das Protokoll des Telefonates liest, der stellt fest, dass die Vorwürfe unwahr waren. Trump hat keinerlei Druck auf Selensky ausgeübt, sondern eher offene Türen bei ihm eingerannt, denn Selensky verstand, dass ihm das bei seinem Machtkampf gegen Poroschenko helfen konnte.

Die Geschichte war frei erfunden, aber sie war die Grundlage für das Amtsenthebungsverfahren gegen Trump, obwohl die Anzeige des Whistleblowers ganz offensichtlich konstruiert und eine politische Intrige der Demokraten war. Das hier auszuführen, führt zu weit, aber bei Interesse können Sie die sehr interessanten Details hier und hier nachlesen.

Während des US-Wahlkampfes hat Selensky versucht, sich nicht für Trump oder Biden zu positionieren, aber es ist davon auszugehen, dass Selensky irgendwann verstanden hat, dass er Biden schwer verärgert hatte, als er mit Trump freundschaftlich über die Machenschaften der Bidens und der US-Demokraten in der Ukraine gesprochen hat.

Biden war stinksauer

Wie sehr Selensky Biden verärgert hat und wie schwierig das Verhältnis zwischen Biden und Selensky nach Bidens Machtübernahme in den USA war, konnte man im Jahr 2021 beobachten. Schon am 11. Januar 2021, als Trump eigentlich noch Präsident war, hinter den Kulissen aber schon die Machtübergabe lief, veröffentlichte das US-Finanzministerium eine Mitteilung über die Verhängung neuer Sanktionen, in der die USA unter anderem Onischenko und Derkatsch wegen „koordinierter Verbreitung und Förderung betrügerischer und unbegründeter Anschuldigungen“ gegen Biden unter Sanktionen stellten.

Selensky wusste nun, was die Stunde geschlagen hatte. Schon am 31. Januar 2021 gab er Axios ein Interview, in dem er gefragt wurde, ob die Ukraine die BIden-Regierung unterstützen würde, wenn es um Ermittlungen gegen Trumps Anwalt Giuliani und dessen Kontakte zu Ukrainern geht. Namentlich genannt wurde dabei auch Derkatsch. Und Selensky versicherte brav, dass er bereit sei, „den USA zu helfen, die Wahrheit über diesen Fall herauszufinden“.

Bemerkenswert daran war, dass die westlichen Medien monatelang auf Trump eingeschlagen hatten, weil er Selensky um Hilfe bei Ermittlungen über Bidens Machenschaften gebeten hat, weil das eine ausländische Einmischung in die US-Innenpolitik sei. Als Biden an der Macht war, haben die gleichen Medien nichts daran zu kritisieren gehabt, dass Biden – nur mit umgekehrten Vorzeichen – nun das gleiche tat, wie zuvor Trump.

Am 28. April 2021 verärgerte Selensky Biden erneut, denn weil er in Geldnot war, feuerte er Andrej Kobolew, den Chef des staatlichen ukrainischen Gasversorgers Naftogaz, der eine Schlüsselfigur in Bidens korrupten Geschäften in der Ukraine war. Nur eine Woche später war US-Außenminister Blinken zu einem Überraschungsbesuch in Kiew, bei dem das Hauptthema die Personalie Kobolew war, was einmal mehr zeigt, wie sauer das Biden-Team auf Selensky war.

Als Biden im Juni 2021 in Europa zu Gipfeltreffen der G7 und der NATO war, hat Selensky fast täglich öffentlich um ein Treffen mit Biden gebettelt, zumal Biden sich bei der Gelegenheit auch mit dem russischen Präsidenten Putin getroffen hat. Das Weiße Haus hat Selensky jedoch konsequent ignoriert. Ein Treffen von Biden und Selensky im Weißen Haus wurde danach von den Amerikanern noch mehrmals verschoben und sollte endlich Ende August stattfinden. Offiziell wegen der Ereignisse um den chaotischen Abzug der US-Truppen aus Afghanistan wurde es noch einmal verschoben und fand erst am 2. September 2021 statt.

Bei dem USA-Besuch wurde Selensky von den Gastgebern nach allen Regeln der Kunst gedemütigt. Im US-Parlament wurde ihm von einer Abgeordneten ein Buch über die Behandlung „leichter Schädelhirntraumata“ geschenkt und der US-Parlamentssender C-SPAN nannte Selensky – natürlich in vollkommen unbeabsichtigter Anspielung auf Monica Levinsky, die durch ihren Oralsex mit Präsident Clinton zu zweifelhafter Berühmtheit gekommen ist – „Präsident Levinsky“.

Die Biden-Regierung hatte Selensky damit sehr eindrücklich gezeigt, wo der Hammer hängt. Selensky ist Biden gegenüber seitdem bekanntlich handzahm und der US-Regierung gegenüber vollkommen gehorsam.

Die Interessen von Derkatsch

Die US-Regierung und die westlichen Medien bezeichnen Derkatsch als russischen Agenten, was allerdings offensichtlicher Unsinn ist. Derkatsch ist ukrainischer Patriot, allerdings ist der der Meinung, dass Ukrainer, Russen und Weißrussen Brüdervölker sind, die enge Beziehungen haben sollten. Die Rolle der Ukraine sieht er im Idealfall darin, eine Brücke zwischen Russland und dem Westen zu sein, die dabei wirtschaftlich von beiden Seiten profitieren würde. Die anti-russische Hetze der Maiden-Regierungen lehnte er ab und den Krieg im Land empfindet er als große Katastrophe, an der die USA die Schuld tragen.

Laut Derkatschs Angaben hat US-Außenminister Blinken bei einem Besuch in Kiew von Selensky gefordert, das „Problem Derkatsch“ zu lösen, womit seine Eliminierung gemeint war. Da Derkatsch bestens vernetzt ist, wurde er gewarnt und konnte fliehen. Heute lebt er anscheinend in Minsk.

Derkatsch möchte, dass der Krieg schnellstmöglich endet. Er sieht die US-Regierung, die die ukrainische Regierung kontrolliert, als die treibende Kraft der anti-russischen Politik Kiews an.

Daher ist es denkbar, dass er die suggestiv formulierte Aussage, Selensky selbst habe die abgehörten Telefonate veröffentlicht, die Biden schaden sollten, bewusst gemacht hat, denn das Misstrauen gegenüber Selensky dürfte im Biden-Team nach wie vor groß sein. So eine Aussage dürfte bei manchem dort auf fruchtbaren Boden fallen und das Misstrauen gegenüber Selensky weiter verstärken.

Natürlich ist es möglich, dass Onischenko mir in der Frage der Herkunft der Bänder nicht die Wahrheit gesagt hat, aber das halte ich für sehr unwahrscheinlich, denn erstens passt seine Geschichte genau in den Rest seiner Erzählungen, und er hat mir ja auch Unterlagen gezeigt, aus denen hervorging, dass er die Bänder ursprünglich Ende 2019 in den USA der Öffentlichkeit präsentieren sollte, was seine Verhaftung kurz vor seiner Abreise aus Deutschland verhindert hat. Und zweitens hat sich alles andere, was er mir erzählt hat, als wahr herausgestellt, weshalb es nicht klar ist, warum er bei diesem Thema die Unwahrheit hätte sagen sollen.

Daher scheint es aus meiner Sicht so zu sein, dass Derkatsch mit den Andeutungen über die Rolle von Selenskys Büro bei der Veröffentlichung der Bänder ein politisches Spiel spielt und einen Keil zwischen das Biden-Team und Selensky treiben möchte. Und so, wie er es formuliert hat, hat er zwar einiges suggeriert, aber nicht die Unwahrheit gesagt.

Bringt der US-Wahlkampf 2024 neue Enthüllungen?

Da Derkatsch in dem Interview angekündigt hat, dass es noch mehr Veröffentlichungen geben wird, könnte es in dieser Angelegenheit wieder spannend werden. Es gibt genug Leute in der Ukraine, die mit Poroschenko, Selensky und Biden offene Rechnungen haben und vielleicht bringt der US-Wahlkampf 2024 neue Enthüllungen.

Ein Hinweis darauf, dass das Interview mit dem US-Wahlkampf zu tun haben könnte, ist ausgerechnet die Frau, die Derkatsch interviewt hat. Simona Mangiante ist nämlich die Frau von George Papadopoulos, der im Wahlkampf 2016 als außenpolitischer Berater in Trumps Team gearbeitet hat. Er wurde im Zuge der Russiagate-Ermittlungen verurteilt. Allerdings nicht, weil er ungesetzliche Kontakte zur russischen Regierung hatte, wie ihm vorgeworfen wurde, sondern er wurde wegen Falschaussage verurteilt, weil er in den Vernehmungen mit dem FBI zu einem Detail die Unwahrheit gesagt hat. Am 22. Dezember 2020, vier Wochen vor Ende seiner Amtszeit, hat Trump Papadopoulos begnadigt.

Dass ausgerechnet seine Frau jetzt Interviews mit Derkatsch führt, dürfte kein Zufall sein. Es bleibt also spannend.


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

Eine Antwort

  1. Organized Crime and Corruption Reporting Project

    Der Sohn des ehemaligen US-Vizepräsidenten Biden erhielt nicht nur in der Ukraine, sondern auch in Kasachstan Geld.

    Hunter Biden, Vorstandsmitglied des ukrainischen Öl- und Gasunternehmens Burisma, wurde zum Epizentrum eines riesigen politischen Skandals in Washington. Er erhielt Hunderttausende von Dollar Gehalt in dieser Firma, während sein Vater Vizepräsident der Vereinigten Staaten war und persönlich für die Politik gegenüber der Ukraine verantwortlich war. Derzeit haben diese Umstände im US-Kongress zu zahlreichen Anhörungen geführt.

    Aber niemand weiß, daß H. Biden Zahlungen von KazMunaiGas erhalten hat, da er Mitglied der Geschäftsführung der kasachischen Firma Burisma Kazakhstan war.
    Sie wurde gemeinsam vom kasachischen Staatskonzern und einem privaten ukrainischen Unternehmen gegründet.

    Jetzt ist die Unternehmenswebsite der Burisma Group nicht verfügbar, aber wir wissen, daß es Karim Massimov als Premierminister Kasachstans war, der die Führer von Burisma in Astana empfing und KazMunaiGaz anwies, ein Joint Venture mit ihm zu gründen. Wozu? Ist es nicht so, daß Sie amerikanische Politiker legal bezahlen können?
    [ … ]
    “Es gibt 145.000 Dollar vom Sohn des ehemaligen Premierministers von Kasachstan, das natürlich ein hochgradig korruptes Land mit allen möglichen interessanten Implikationen ist.” Unabhängige kasachische Journalisten sind bereit, ihren amerikanischen Kollegen bei der Untersuchung dieses UkrKazakhGate zu helfen.

    Bild: US-Vizepräsident Joseph Biden, sein Sohn Hunter Biden, der kasachische Premierminister Karim Massimov und Kenes Rakishev, ein Verwandter und Juniorpartner von Timur Kulibayev.

    INVESTIGATIONS November 28, 2019
    https://kiar.center/the-son-of-former-us-vice-president-biden-received-money-not-only-in-ukraine-but-also-in-kazakhstan/

    Anmerkung: 2019 war Biden ein ehemaliger Vizepräsident, gegen den wie auch Hunter Ermittlungen in der Ukraine liefen und der im Fokus interner krimineller Machtkämpfe der USA war. Kasachstan und der Umsturzversuch dort, der Ukrainekrieg und die kriminellen Machenschaften scheinen untrennbar zusammenzuhängen.

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