Filmtipp – Der Fall Selensky

Heute hat NuoViso begonnen, einen vierteilige russische Doku über den ukrainischen Präsidenten Selensky zu veröffentlichen, in der auch ich als Experte zu Wort gekommen bin.

NuoViso hat heute den ersten Teil einer vierteiligen Doku veröffentlicht, die anderen Teile folgen in den nächsten Tagen. Die Doku zeigt die Karriere von Selensky, wie er als junger Komiker angefangen und sich zum sowohl in Russland als auch in der Ukraine beliebten Comedy-Star entwickelt hat, bevor er dann ukrainischer Präsident wurde.

Die Doku ist für das russische (und ukrainische) Publikum gemacht und dem deutschen Zuschauer dürfte nicht alles verständlich sein, weil es um Menschen und Ereignisse geht, die in Deutschland nicht bekannt sind. Da ich für die Doku ebenfalls zu einigen Themen befragt wurde, wurde mir angeboten, die Doku auch auf Deutsch zu untertiteln und NuoViso fand sie so interessant, dass es sie ins Programm aufgenommen hat.

Hier ist der erste Teil der Doku, die restlichen drei Teile erscheinen in den folgenden Tagen täglich.


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

21 Antworten

  1. Ich hab einen Filmtipp für Röper. ich weiß ja, dass er gerne meine Kommentare liest. Der neue Streifen von Roman Polanski, „The Palace“. Von den USA und Hollywood komplett ignoriert. Der Film spielt in einem Schweizer Hotel in der Silvesternacht 1999, zu sehen sind u.a. die Neujahrsansprachen von Putin und Jelzin. Eine hervorragende Gesellschafts Satire.

      1. Das er aktiv ist, bestreite ich nicht.
        Ich sprach von öffentlichen Auftritten, wie z.B. EU Gipfel etc…..
        Das könnte darauf schließen lassen, daß gewissen Kreise ihn langsam fallen lassen.

    1. Oh das würde ich nicht sagen…
      Er gab vor kurzem ein nettes Interview wo er wieder mal davon schwadroniert das Moskau sobald sie mit der Ukraine fertig wäre erst die Baltischen Staaten danach Polen und Deutschland einen Besuch abstatten würde.. Schön inszeniert auf einen Schutthaufen… Der Lebt halt in seiner ganzen eigenen kleinen Welt die immer kleiner wird sogar von einer neuen Sommer Offensive Träumt er

  2. Nichts Neues, die Methoden gleichen sich überall. Da ist der Vergleich mit den Fröschen im Topf, die Bemühungen um die Jugend, ihre Nase in der Bildung, die Zentralisierung der Medien unter ausgesuchten Lakaien, hübsche Bilder über Revolutionen, bei denen eine Masse vorgespielt wird, die nicht vorhanden ist. Und Schmiergeld spielt auch eine Rolle.
    Mir ist Selensky sympathischer geworden. Es drängt sich mir der Film „Der letzte Kaiser“ auf. Ja, die Methoden sind gleich. 1911 begannen die Angloamerikaner, die Kultur in China zu zerstören und sie zu zu amerikanisieren.
    Der gelehrige Schüler, dem viel versprochen wurde, endete im Arbeitslager bis zu seinem Tod. Selensky wird es ähnlich gehen, wenn er fallengelassen und nicht mehr gebraucht wird. DIESE Herren handeln immer gleich.
    Und ja, auch die Bemühungen der UdSSR kamen zur Sprache, die Völker dort zu „homogenisieren“, was heißt zu mischen. Das zeigt mir, daß die UdSSR und die uSA dieselben Herren hatten.
    Putins Rußland wehrt sich, es geht um „sein“ oder „nicht sein“. Wer die Ukraine beherrscht Eurasien. Früher hieß es, wer Deutschland beherrscht, beherrscht Europa, das überalterte und gemischte wirtschaftsschwache Europa hat sich nicht gewehrt, sich mit uns nicht solidarisiert, sondern bekämpft und sitzt nun mit uns am Boden, gefesselt, geknebelt, wehrlos. Auch Gorbatschow hat die fiesen Taktiken der USA nicht erkannt, anders als Putin. Daß er nicht allein ist, bin ich mir sicher. Bis zuletzt funktionierte dort noch die Bildung, und auch aus den Interviews ist ersichtlich, daß hinter Putin ein Apparat steht, der die schleimigen Methoden der Amis durchschaut. Ist ja auch eigentlich nicht schwer.
    Schaun wir mal.

    1. Kafka, Gogol, Bulgakow kann ein Normaler nicht lesen. Ein Geist, der von A nach B denkt, versteht diese Verwirrten niemals. Ich begreife nur nicht die Leute, die sowas hochloben und -handeln, auch in der Malerei. Überhaupt ist deren „Kunst“ unvereinbar mit gutem Geschmack, auch in der Architektur. Gerald Menuhin beschreibt sie in seinem Buch, daß sie unfähig sind, auch nur einen geschmackvollen Garten anzulegen. Ich hätte jetzt nicht darauf antworten müssen, aber einmal muß Schluß sein, diese Art Mensch dermaßen unverdient hochzuloben.

      1. Als Herrenmenschin, die DE, DE über alles haben will, weil nur der gute alte Adolf die Welt retten konnte aber gehindert wurde, ist es kein Wunder, dass SIE nichts verstehen, was über ihren Horizont hinaus geht…. aber wer Menuhin „versteht“ zeigt sehr schön sein eigenes geistiges Potenzial, was wohl auf einen IQ unter 80 schließen lässt…

  3. Es ist immer wieder ein Phänomen, dass eigentlich apolitische, aber denunziatorische (siehe Ronald Reagen) Menschen, die künstlerische tätig sind, mit einem Mal umschwenken und wie im Falle Zelenskys selbst an ihre eigenen Lügen glauben, eine Anschauung mit Hilfe ihrer Kuratoren bilden, die sie dann ihrer Bevölkerung auftragsgemäß verkaufen. Zelensky ist wegen seiner Aussagen, er wolle Frieden schaffen, gewählt worden. Seine ausländischen Kuratoren haben ihm immer wieder die Richtung gewiesen, in die er politisch zu gehen hat. Heute glaubt er tatsächlich seine eigenen Lügen, er kann nicht ungestraft (Assow und Werte-Westen) aus diesem
    Konstrukt herausfinden. Die Geschichte wird von Gewinnern geschrieben. Der Westen wird sich noch wundern, dass all die Narrative letztlich nur temporären Bestand hatten. Frieden wird nicht durch einseitige Narrativen geschaffen. Frieden ist ein Konstrukt des Willens. Zelensky wird als der Diktator, der den Willen seiner Kuratoren umgesetzt hat, in die Geschichte eingehen, aber auch als derjenige, der sich selbst die Taschen vollgestopft und dafür gesorgt hat, dass seine Entourage es ihm gleich tun konnte.

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