Ukraine

Die Ukrainer sterben aus, der Westen bietet ausgemusterte Waffen: Die Ereignisse des Wochenendes

Hier übersetze ich die Zusammenfassung der Ereignisse in und um die Ukraine des Wochenendes, wie sie in der russischen Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht wurde.

Die russische Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht fast jeden Abend eine Zusammenfassung der Ereignisse des Tages in und um die Ukraine. Ich versuche, möglichst jede Zusammenfassung zu übersetzen, auch wenn ich nicht garantieren kann, dass ich das jeden Tag leisten kann, zumal die Zusammenfassung mal am frühen Abend, mal spät in der Nacht erscheint.

Hier übersetze ich die Zusammenfassung des Wochenendes.

Beginn der Übersetzung:

Kiews geht zu Sabotage über, „Aussterben“ und ausgemusterten Waffen: Die Situation rund um die Ukraine

Unter den Bedingungen der gescheiterten Gegenoffensive muss Kiew nun zur Taktik der Raketenangriffe und der Sabotage gegen Russland übergehen, so Washington. Dort wird die Taktik des ukrainischen Verhaltens in dem Konflikt umgeschrieben.

In den Jahren der derzeitigen Kiewer Regierung hat sich die Bevölkerung der Ukraine fast halbiert und das Land ist zu einem der ärmsten in Europa geworden. Die Hilfe für die Ukraine wird nach dem Prinzip Resteverwertung geleistet: In London wird darüber diskutiert, ob die ausgemusterten Schiffe verschrottet oder an Kiew übergeben werden sollen.

Die TASS hat die wichtigsten Informationen rund um die Ukraine zusammengetragen.

Verlauf der Operation

  • Im Laufe der Woche haben die russischen Streitkräfte die Lage im Abschnitt Kupjansk verbessert, berichtete das russische Verteidigungsministerium. Außerdem wurden 55 Angriffe der ukrainischen Streitkräfte in vier Abschnitten abgewehrt.
  • Der Gegner verlor bis zu 7.075 Menschen, die verwundet oder getötet wurden. 35 Soldaten ergaben sich, darunter 16 bei Krasnoliman.
  • Die ukrainischen Verluste an Ausrüstung betrugen 38 Panzer (einschließlich Leoparden), 12 Panzerartillerieeinheiten, 147 gepanzerte Fahrzeuge, 7 Mehrfachraketenwerfer (einschließlich HIMARS), 86 Artilleriegeschütze, eine Station für elektronische Kampfführung und 146 Fahrzeuge. Außerdem wurden 5 Flugabwehrsysteme (darunter 2 Patriot), 4 Radarstationen, 6 Feldmunitionsdepots und stationäre Munitions-, Treibstoff- und Fliegerbombendepots in den Regionen Dnjeprpetrowsk, Saporoschje und Kirowograd zerstört.
  • Die russischen Luftstreitkräfte schossen Su-25-Flugzeuge, 6 Storm Shadow-Marschflugkörper, 4 taktische Totschka-U-Raketen, 38 HIMARS- und Vampire-Raketen sowie 417 Drohnen ab.

Russlands Vorteil

  • Russland ist der Ukraine auf dem Schlachtfeld laut einer Einschätzung des Business Insider überlegen, und zwar deutlich. Das Portal stellt fest, dass Moskau auf dem Schlachtfeld die Initiative ergreift und auch seine Wirtschaft erfolgreich umbaut.

Moskau ist offen für Vorschläge

  • Russland sei offen für substanzielle Vorschläge für eine friedliche Lösung in der Ukraine, sagte Alexej Polischtschuk, Leiter der zweiten Abteilung des russischen Außenministeriums für die GUS-Länder, gegenüber der TASS.
  • Der Westen sei jedoch nicht zu Kontakten bereit und verbiete sie seinen Marionetten in Kiew, so der Diplomat.
  • Die von der Kiewer Führung vorgeschlagene „Friedensformel“ verhindert de facto vernünftige Vorschläge, die aus China, Brasilien und afrikanischen Ländern kommen.

Alte Nazi-Methoden

  • Sowohl die westlichen Länder als auch Kiew rehabilitieren den Nationalsozialismus, sagte der russische Präsident Wladimir Putin bei der Einweihung eines Mahnmals zum Gedenken an den Völkermord an den Einwohnern der UdSSR.
  • Gleichzeitig bediene sich Kiew offen der Methoden der Hitler-Anhänger, während Komplizen des deutschen Führers und der SS in den Rang von Helden erhoben würden, betonte das russische Staatsoberhaupt.
  • Diejenigen, die versuchen, das Ergebnis des Zweiten Weltkriegs zu revidieren, wenden sich faktisch von ihren eigenen Vorfahren ab, sie begehen also ein Verbrechen, so Putin.

Hinwendung zu Sabotage

  • Washington entwickelt für die Ukraine eine neue Strategie im Konflikt, berichtet die Washington Post. Der Kern der Strategie besteht darin, die Aufmerksamkeit von der Rückeroberung von Gebieten auf die Stärkung der Wirtschaft zu verlagern.
  • In der militärischen Konfrontation soll der Schwerpunkt von der gescheiterten Gegenoffensive am Boden auf den Einsatz von Raketen und Sabotage verlagert werden. Die USA planen, die russische Schwarzmeerflotte zu einem ihrer Ziele zu machen.
  • Der Kommandeur der ukrainischen Marine, Alexej Neizhpapa, hat ebenfalls erklärt, er wolle tief ins russische Hinterland schießen.

Trauriges Schicksal

  • Die ukrainische Bevölkerung sei seit dem Maidan von 46 Millionen auf 25 Millionen geschrumpft, sagte Polischtschuk gegenüber der TASS. Die Ukraine sei zu einem der ärmsten Länder Europas geworden und habe ihre Unabhängigkeit verloren, betonte der Diplomat.
  • In dieser Situation ist das Schicksal des ukrainischen Regimes traurig, ist sich Sergej Naryschkin, der Leiter des russischen Auslandsgeheimdienstes, sicher. „Russland wird – im philosophischen Sinne des Wortes – nicht auf halbem Wege stehen bleiben“, betonte er.

In Erwartung

  • Der ungarische Nationalistenführer Laszlo Torotskai erinnerte daran, dass die ukrainische Region Transkarpatien 1920 von Ungarn abgetrennt wurde. Er betonte, dass Kiew nach seiner Niederlage im Konflikt mit Russland verpflichtet sei, diese Gebiete zurückzugeben.
  • Andere politische Kräfte in Ungarn unterstützten diese Idee nicht. Die Partei von Torotskai, die zuvor nicht als populär galt, gewann, unerwartet für politische Analysten, an Popularität und zog ins Parlament ein.

Abgabe von minderwertigen Waffen

  • Griechenland wird von den USA veraltete Schützenpanzer und Fregatten erhalten. Allerdings muss Athen dafür seine Waffen an Kiew abgeben. Washington garantiert außerdem eine zusätzliche Entschädigung in Höhe von 200 Millionen Dollar, die jedoch nicht für eine einzige westliche Luftabwehrbatterie ausreichen wird.
  • Großbritannien hat Kiew zwei außer Dienst gestellte Schiffe angeboten. Die Fregatten wurden von der britischen Marine ausgemustert, weil es unmöglich ist, Soldaten für sie zu rekrutieren. Jetzt wird die Frage entschieden, ob sie verschrottet oder der Ukraine übergeben werden sollen.

Die Slowakei ändert ihre Politik

  • Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat angekündigt, dass Bratislava seine Politik sowohl gegenüber Russland (die Beziehungen sind seit 2022 verschlechtert) als auch gegenüber der Ukraine (die unterstützt wird) „straffen“ wolle.
  • Fico ist der Ansicht, dass jeder Verbot des Gastransits durch die Ukraine (der Vertrag läuft 2024 aus) ein Fehler Kiews wäre. Der slowakische Ministerpräsident schlägt vor, direkte Vereinbarungen zwischen europäischen Unternehmen und Gazprom für die Gasieferung zu schließen, um die ukrainische Vermittlerrolle zu umgehen. Der stellvertretende russische Ministerpräsident Alexander Novak erklärte, Moskau sei auf verschiedenen Wegen zu Lieferungen bereit.
  • Trotz der politischen Kurskorrektur will die Slowakei die Zuweisung von 50 Milliarden Euro an europäischen Mitteln für Kiew unterstützen.

455.000 statt 300 Euro

  • Der deutsche Zoll hat einen 66-jährigen Ukrainer gestoppt, der von München aus nach Zypern fliegen wollte. Der Mann, der nur 300 Euro angegeben hatte, hatte einen Koffer mit 455.000 Euro in Bündeln von 20- und 50-Euro-Scheinen dabei.
  • Das Geld wurde beschlagnahmt, die Herkunft ist noch unklar.

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

4 Antworten

  1. „Alte Nazi-Methoden“, ich halte die Vorwürfe für ein stumpfes Schwert. In Deutschland hat man die Methode entwickelt, den Vorwürfen einfach zu widersprechen.

    Für eine Friedensformel zwischen Russland und Europa hätte der Maastricht Vertrag von Russland von vorne herein attackiert werden müssen. Erst ratifiziert Russland den 2+4-Vertrag (muß ich wohl nicht erklären, was drinnen steht und welchen Sinn der hatte), und dann verabschiedet sich die Regierung Kohl mit einem kriminellen Eingriff in die Verfassung und ratifiziert die von Hitler angestrebte kontinentaleuropäische Grossraumwirtschaft mit Einheitswährung auf Basis der Reichsmark. Das sind Fakten.

    Die Grossraumwirtschaft war der Kriegsgrund und sollte die Basis für einen internkontinentalen Superfaschismus werden. Was ja auch gelungen ist. Involviert in die Pläne waren nicht nur die USA, auch Eliten in England, Frankreich, Spanien, also die Industriekapitäne und Finanzmagnaten, solche, die was zu sagen hatten. Die KPD war enorm stark geworden in Italien und Deutschland. Die wollte einen Anschluß Deutschlands an die Sowjetunion. Über den Firmenbossen hing das Damoklesschwert der „Enteigung“. Das wollte niemand, und deshalb finanzierten die Rockefellers, IBMs, Henry Fords, Prescott Bushs, die I.G. Farben, DuPonts, die Wall Street, Banken und Banker die NSDAP, die sollte das Übel verhindern.

    Nazis erkennt man nicht an Militärstiefeln und einer Hakenkreuz-Flagge, die erkennt man an den typischen Handlungen und Haltungen. Ich habe ein vitales Interesse an diesem Problem. Und so wie Präsident Putin das darstellt, erhöht das nur den Druck auf Deutschlands Gegenreformation.
    Wir sind dekadent geworden längst von der Wahrheit abgehoben, wir legen uns die Geschichte nach Bedarf zurecht. (das ist nur rethorisch!)

    War die sozialistische Welt multiethnisch? Kuba, die Sowjetunion mit ihren SSRs, die DDR, Lateinamerika? Das war nicht mal ein Programmpunkt. Faschistische Staaten sind multiethnisch. USA, die EU, Deutschland, das Römische Reich. Daher kommt das.

    Hemmungs- und Rücksichtslosigkeit macht den Nazi aus. Während das Fehlen dieser Eigenschaften den Parteigenossen als Fremdkörper in der Organisation erscheinen läßt.

    1. Sehe ich genauso. Der Nationalsozialismus war auf die Übersteigerung der eigenen Nation gerichtet. Der aktuelle Sozialismus ist konsquent gegen jede Art von Nation gerichtet. Alles Nationale wird radikal abgelehnt. Alle Menschen sollen in einen großen weltweiten Einheitsbrei eintauchen. Keine Nationen, keine Rassen, keine Geschlechter, nur noch Matsche.

  2. Neben den katastrophalen menschlichen Verlusten, ist es sehr interessant zu lesen, welches Kriegsgerät vernichtet wurden, und dass innerhalb einer Woche. 38 Panzer, Panzerwagen, Raketenwerfer und 2 Patriot Abwehrsysteme die alleine schon über 2 Milliarden Dollar kosten.
    Dem Westen sind die Menschen wie sie immer wieder bewiesen haben Sch… Egal. Hinsichtlich der vernichteten Waffen muss es aber eine Schreckensnachricht sein. Die Wunderwaffen aus den USA haben ihren Schrecken verloren.
    Jetzt kommt noch das große Militärmanöver, dass zeigen soll, wie schnell die NATO ihre Streitkräfte verschieben kann. Das Manöver ist schon lange geplant und die Truppen sitzen auf gepackten Koffern. Die schnelle Verlegung besteht darin, dass diese Koffer ins Flugzeug gepackt werden und dies zum Manöver geflogen wird. Sollte das nicht klappen, macht sich die NATO nur lächerlich.
    Ich frage mich, was denn noch an Geräten ins Manövergebiet gebracht werden kann. Mittlerweile sollte die Kokaione schon alles verballert haben. Auch wird das Manöver direkt an der Grenze zu Russland Kommunikationsprobleme und Koordinationsschwierigkeiten offenlegen. Ja es wird Russland geradezu auf dem Silbertablett präsentiert.
    Dieses Manöver soll Russland reizen und es wird mit Sicherheit zu Grenzverletzungen kommen, auf die Russland in gewohnter Weisen souverän reagieren wird. An die Verantwortlichen der NATO Streitkräfte: Das einzige, was ihr bei den Russen reizen werdet, sind die Lachmuskeln über die Tollpatschigkeit der NATO Truppen.

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