Reuters meldet, dass die Zusicherungen der amerikanischen Regierung die Rechte des WikiLeaks-Gründers nicht garantieren.

LONDON, 20. Mai. /TASS/. Der Oberste Gerichtshof von England und Wales in London hat dem WikiLeaks-Gründer Julian Assange erlaubt, die frühere Entscheidung, ihn an die USA auszuliefern, erneut anzufechten.

Wie Reuters berichtet, waren die Richter der Ansicht, dass die Zusicherungen der amerikanischen Regierung nicht gewährleisteten, dass Assanges Rechte im Falle seiner Auslieferung respektiert würden.

Die im Gerichtsgebäude versammelten Unterstützer des Australiers begrüßten diese Entscheidung mit Jubel.

Der 52-jährige Assange konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich an der Gerichtsverhandlung teilnehmen.