Rockefellers langer Arm

Das Bretton-Woods-System, oder die Entstehung der Allmacht des US-Dollar

Da immer wieder vom Finanzsystem die Rede ist, will ich hier einmal erklären, wie unser heutiges Finanzsystem entstanden ist und wer seine Architekten waren. Das ist wichtiger als man denkt, wenn man das Thema verstehen möchte.

Bevor wir zum eigentlichen Thema kommen, müssen wir uns bewusst machen, dass das gesamte Finanzsystem und das Völkerrecht als Folge des Endes des Zweiten Weltkriegs entstanden sind. Bereits 1943, als in Stalingrad der Wendepunkt des Krieges kam, war den Alliierten klar, dass das künftige Schicksal der Welt in ihren Händen als Siegermächten liegen würde. Sie mussten also eine neue Weltordnung erschaffen.

Daher gab es schon während des Krieges eine Reihe von Treffen, darunter die bekanntesten in Teheran, Jalta, und Potsdam. Die Themen dieser Treffen waren die Weltordnung für die Zeit nach dem Krieg, die Schaffung einer universellen internationalen Organisation für den internationalen Frieden – die heutige UNO -, die Aufteilung der Welt in Einflusszonen der Sieger und natürlich die Zukunft Deutschlands.

Was ist Bretton Woods?

Noch während des Krieges wurde allen Alliierten klar, dass die europäischen Länder, einschließlich der Sowjetunion, die gigantischen Schäden aus eigener Kraft kaum würden beheben können. Also schlugen die USA vor, den Dollar zur Währung des internationalen Zahlungsverkehrs zu machen und ihn an Gold zu binden. Für jeden Dollar sollte man jederzeit bei der US-Zentralbank eine Unze Gold bekommen können.

Ob damals allen klar war, welche Macht die USA sich damit geben wollten, weiß ich nicht. Aber die Briten, deren Pfund bis dahin die wichtigste Währung der Welt gewesen war, dürften verstanden haben, dass ihre Zeit als Weltmacht zu Ende ging und die Zeit der USA kam.

Die anderen Länder, darunter die Sowjetunion, waren gezwungen, dem Vorschlag zuzustimmen, da zu dem Zeitpunkt nur die USA in der Lage waren, die internationale finanzielle und wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten, da das Land kaum am Krieg teilgenommen hatte. Die USA waren weder den Bombenteppichen, noch Völkermord oder anderen katastrophalen Folgen des Krieges ausgesetzt.

Im Gegenteil, die USA schafften es, schon vor dem offiziellen Kriegseintritt sehr gut zu verdienen, da amerikanische Konzerne sowohl mit den Alliierten als auch mit den Achsenmächten Handel trieben und Waffen und Ausrüstungen an beide Seiten verkauften. Eine Studie des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages ist auf dieses Thema eingegangen und bestätigt die sehr fragwürdigen Handelsbeziehungen von US-Konzernen wie IBM, Standard Oil und anderen.

Die USA nutzten, wie schon im Ersten Weltkrieg, ihre historische Chance und profitierten geschickt vom Krieg. Im und nach dem Ersten Weltkrieg wurden die USA quasi zur Bank der Welt und nach dem Zweiten Weltkrieg übernahmen sie die Rolle des weltweiten Garanten für wirtschaftliche Stabilität, indem sie andere Länder in die Abhängigkeit vom Dollar zwangen.

Die USA waren während des Zweiten Weltkriegs eine wichtige Kraft auf der internationalen Bühne, aber sie waren keineswegs die stärkste. Die wahre Macht der USA wurde erst durch eine schicksalhafte Entscheidung möglich: Die Schaffung des Bretton-Woods-Systems, das den IWF und die Weltbank schuf, die bis heute beide von den USA kontrolliert werden, und den USA die Kontrolle über die Währungspolitik anderer Länder ermöglichte und diese Länder zwang, den Dollar als Reservewährung zu verwenden.

Diese Abhängigkeit vom Dollar war damals akzeptabel, weil der Dollar ja fest an Gold gebunden war, denn was macht es für einen Unterschied, ob man einen Dollar oder sein Goldäquivalent besitzt, da sie austauschbar sind?

Bretton Woods und der Marshall-Plan

Ein wichtiges Instrument der USA zur Erlangung der Kontrolle über seine neuen europäischen Vasallen war der Marshall-Plan. In der Schule lernen wir, wie die USA Deutschland und Europa großzügig mit dem Marshallplan geholfen haben.

Im Zuge des Marshall-Plans bekamen die westdeutschen Besatzungszonen 1948 und dann von 1949 bis 1952 die Bundesrepublik Deutschland insgesamt 1,4 Milliarden Dollar von den USA.

Was wir in der Schule nicht lernen, ist, dass die Bundesrepublik den USA gleichzeitig die Kosten für ihre Besetzung erstatten musste. Zahlen dazu sind nicht leicht zu finden, aber allein 1950 waren das 4,5 Milliarden Deutsche Mark oder nach damaligem Kurs etwa 1,1 Milliarden Dollar. Das bedeutet, dass die Bundesrepublik den USA in der Zeit des Marshall-Plans weit mehr für die Besetzung des eigenen Landes bezahlt hat, als sie gleichzeitig im Zuge des Marshall-Planes aus den USA bekommen hat. Die Deutschen haben den Marshall-Plan also praktisch selbst bezahlt.

Hinzu kommt, dass die Gelder, die Deutschland und andere europäische Länder im Zuge des Marshall-Plans bekamen, nur für den Kauf von US-amerikanischen Produkten ausgeben werden durften. Der Marshall-Plan war also vor allem ein Konjunkturprogramm zur Stützung der US-Industrie.

Dazu gab es mal eine Doku auf Arte, die auf YouTube immer gelöscht wird, wenn sie jemand neu hochlädt, denn diese unangehmen Wahrheiten sollen sich nicht allzu sehr herumsprechen. Die trägt den Titel “Marshall-Plan: gefährliche Waffe des US-Imperialismus” und ist derzeit unter diesem Link zu finden.

Jedenfalls erlangten die USA durch diese Maßnahmen eine noch nie dagewesene Macht über die Wirtschaft und damit auch über die Länder Europas und darüber hinaus. Bis heute hält der geschickte Schachzug, den Dollar zur Weltreservewährung zu machen, die mit ihrem riesigen Außenhandels- und Staatsdefizit eigentlich kaputte US-Wirtschaft am Leben und ermöglicht es den USA, unbegrenzte Schulden anzuhäufen, die sie niemals zurückzahlen werden. Nicht nur, weil sie es nicht können, sondern auch, weil niemand es von ihnen verlangt, solange der Dollar die Weltreservewährung bleibt.

Die Wende kam 1966 als der französische Staatspräsident de Gaulle die USA aufforderte, die französischen Dollarreserven in Gold umzutauschen und das Gold nach Frankreich zu liefern. Da wurde klar, dass die USA zur Deckung ihrer enormen Defizite, die der Vietnamkrieg oder das Mondprogramm verursacht hatten, viel mehr Dollar gedruckt als Gold vorrätig hatten.

Die USA beschränkten daraufhin die Einlösepflicht von Dollar in Gold und US-Präsident Richard Nixon stoppte die nominale Goldbindung des Dollar am 15. August 1971 endgültig.

Das war das Ende des Bretton-Woods-Systems und es ist daher kein Zufall, dass ausgerechnet Anfang der 1970er Jahre schwere Krisen, zum Beispiel die Ölkrise, die Welt, und vor allem die Weltwirtschaft, erschütterten. Die USA mussten sich dringend etwas ausdenken, um die Stellung des US-Dollars als “Weltwährung” zu erhalten, auf der ja die ganze Macht der USA selbst basiert.

Der Zusammenbruch von Bretton Woods und die Folgen

Nun wird es interessant und wir müssen die Details des Überganges von Bretton Woods zum heutigen Finanzsystem anschauen, der der US-Regierung Anfang der 1970er Jahre gelang. Die Geschichte hat es nämlich in sich!

Gegen Ende seines Bestehens befand sich das Bretton-Woods-System in einer systemischen und lang anhaltenden Krise, die 1968 mit der Eröffnung eines „dualen Marktes“ für Gold begann. Das bedeutete, dass der Goldpreis auf den privaten Märkten frei nach Angebot und Nachfrage festgelegt werden konnte, aber bei offiziellen Transaktionen zwischen den Zentralbanken der Länder wurde der in den 1940er Jahren im Bretton Woods System festgeschriebene Wechselkurs von 35 Dollar pro Feinunze Gold beibehalten. Das war der erste Riss im etablierten System, der an seinen Grundfesten rüttelte: dem absoluten Festpreis von Gold zu seinem Dollar-Gegenwert.

Der zweite Schritt zum Zusammenbruch des Systems war die Ankündigung von Präsident Richard Nixon am 15. August 1971, dass die Zentralbanken den Dollar nicht mehr zu einem festen Kurs in Gold umtauschen müssen.

Das war der Punkt, an dem das System starb, aber das war der Plan, den man sich in den Jahren zuvor ausgedacht hatte, denn die USA hatten alle Finanzsysteme mit ihren Zahlungs- und Währungsinstrumenten durchdrungen und die Staaten der Welt gezwungen, den Dollar für die Abwicklung des Außenhandels zu verwenden. Nun schnitten sie die Möglichkeit der umgekehrten Einflussnahme vollkommen ab, weil es nun unmöglich war, durch die plötzliche Umwandlung riesiger Mengen von Dollar in Gold irgendeinen Einfluss auf die amerikanische Wirtschaft zu nehmen.

Daraufhin wurde der Dollar gegenüber dem Gold mehrfach abgewertet, so dass sein Wechselkurs nicht mehr 35, sondern 42 Dollar für eine Feinunze Gold betrug, und was Gold heute kostet, ist bekannt. Im Grunde war schon das ein riesiger Betrug, denn alle Staaten, die in Jahren zuvor Reserven in Dollar aufgebaut hatten, weil sie glaubten, dass sie damit eine stabile und an Gold gekoppelte Sicherheit in ihrem Depot hätten, mussten nun zusehen, wie ihre Dollars an Wert verloren.

Im März 1973 begann die internationale Jamaika-Konferenz, auf der alle Währungen den Regeln des Marktes von Angebot und der Nachfrage unterworfen wurden.

In diesem System leben wir alle noch heute. Es wird auch “Fiat-Money” genannt, weil “fiat” auf Latein “glauben” heißt. Das bedeutet, wie der Name schon sagt, dass unsere heutigen Währungen im Grunde wertlos sind, aber wir sie trotzdem nutzen, weil wir glauben (müssen), dass sie einen Wert haben.

Viele Politiker und Wirtschaftswissenschaftler, die das Finanzsystem kritisieren, haben sich über die Ungerechtigkeit beider Systeme geäußert. Eines der wortgewaltigsten Zitate ist ein Ausschnitt aus den Überlegungen von Fidel Castro, der sagte:

„Die USA, das einzige entwickelte Land, das durch seine geografische Lage nicht völlig zerstört wurde, besaßen fast das gesamte Gold des Planeten und den Überschuss an Industrie- und Agrarprodukten und zwangen der Weltwirtschaft durch das berühmte Bretton-Woods-Abkommen schändliche Bedingungen auf, mit katastrophalen Folgen, die noch heute zu spüren sind.“

Unrecht hatte Castro damit keineswegs, denn alle Finanz- und Währungskrisen, die wir seit dem Ende von Bretton Woods erlebt haben, sind eine Folge des “Fiat-Money”, denn nun können “die Märkte” – also die größten Investoren und vor allem die US-Ratingagenturen – entscheiden, ob sie an eine Währung glauben oder nicht. Und wenn nicht, dann schicken sie einen Staat in den Bankrott.

Das ist keine leere Behauptung, wie das Beispiel Griechenland zeigt. Als dessen berühmte Finanzkrise 2010 begann, war es mit etwa 148 Prozent des BIP verschuldet und wurde von “den Märkten” für bankrott erklärt. Inzwischen ist Griechenland angeblich saniert, aber 2023 betrug sein Schuldenstand 169 Prozent des BIP. Wie ich immer zu sagen pflege: Finde den Fehler!

Rockefellers Spur

Die Entstehungsgeschichte des Jamaika-Systems war begleitet von einigen Merkwürdigkeiten. Das begann damit, dass US-Vizepräsident Agnew Ende 1973, also kurz nach der Konferenz von Jamaika, wegen Korruptionsvorwürfen zurücktreten musste.

Präsident Nixon ernannte daraufhin Gerald Ford zu seinem neuen Vizepräsidenten und die USA hatten nun einen Vizepräsidenten, der von niemandem gewählt worden war.

Parallel dazu lief 1973 auch der berühmte Watergate-Skandal. Im Kern ging es darum, dass Nixon im Wahlkampf versucht hatte, seinen Gegner von der Demokratischen Partei abzuhören und auszuspionieren. Schließlich leitete das US-Repräsentantenhaus ein Impeachment-Verfahren gegen Nixon ein, doch um einer Absetzung zuvorzukommen, trat er freiwillig vom Präsidentenamt zurück.

Das war im August 1974, weniger als ein Jahr nach der Ernennung von Gerald Ford zum Vizepräsidenten, und damit wurde Gerald Ford, den niemand gewählt hatte, neuer US-Präsident. Zu seinem Vizepräsidenten wurde Nelson Rockefeller ernannt, ein Mitglied des Rockefeller-Clans, der eng mit Henry Kissinger verbunden war.

Die USA hatten damit zum ersten und einzigen Mal in der Geschichte einen Präsidenten und einen Vizepräsidenten, die beide von niemandem gewählt, sondern durch Tricksereien ins Amt gekommen waren. Und das ausgerechnet zu dieser entscheidenden Zeit der Ölpreis-, Wirtschafts- und Währungskrisen, in der es um das Wohl und Wehe der großen US-Oligarchen wie Rockefeller ging.

Zusammen mit einem Team von Gleichgesinnten hatte Rockefeller, dem Vernehmen nach auch unter Mitarbeit von Kissinger, schon 1960, also lange vor Rockefellers Ernennung zum Vizepräsidenten, das interessante Buch „Prospect for America: The Rockefeller Panel Reports“ verfasst, das einige sehr interessante Aussagen darüber enthielt, welche Art von Zukunft für die USA die Herren gerne hätten und mit welchen Mitteln sie das erreichen wollten. Sie hatten ihre Pläne offen niedergeschrieben.

Sie dachten dabei sogar an Änderungen der Grundbegriffe der internationalen Politik. In dem Buch schreiben sie:

„Infolgedessen beschreiben die Worte, die das Lexikon der historischen Diplomatie ausmachen – Souveränität, Unabhängigkeit, Neutralität, Nichteinmischung, Internationalismus – die Realitäten, auf die sie sich beziehen, nur unvollkommen.“

Das beschreibt die heutige US-Politik mehr als treffend, denn die USA setzen darauf, ihren “Verbündeten” die Souveränität und Unabhängigkeit zu nehmen, die USA sind gegen jede Form von Neutralität und bedrohen jeden Staat, der sich in Konflikten neutral verhält, heute mit Sanktionen. Und das Prinzip der Nichteinmischung in die Angelegenheiten anderer Länder hat die USA ohnehin noch nie interessiert.

Staaten über deren Wirtschaft kontrollieren

Aber zurück zum Thema Wirtschaft und Währungen, und wie man damit Macht ausüben kann. In dem Buch von Rockefeller wird recht ausführlich darüber sinniert, dass die Wirtschaft zu einem der wichtigsten Instrumente zur Machtausübung auf Drittstaaten geworden ist:

„Die Wirtschaft bietet einen viel tieferen Kanal der Einflussnahme, als dies in traditionellen diplomatischen Konzepten üblich ist. <…> Als Exporteur von Kapital und technischen Fähigkeiten spielt Amerika eine immer wichtigere Rolle. Es ist auch wichtig, an die Macht zu denken, die durch wechselseitige oder absorptive Mittel ausgeübt wird. Amerika ist einer der größten Abnehmer von Waren und Rohstoffen in der Welt; das Leben vieler Länder hängt in hohem Maße von diesen Käufen ab. Zu oft wird die Bedeutung dieser Rolle nicht richtig gewürdigt. <…> Die amerikanische Privatwirtschaft ist in allen Teilen der Welt tätig.“

Im Klartext wurde damit die Sanktionspolitik, die der Westen inzwischen seit Jahrzehnten so inflationär betreibt, beschrieben, also andere Länder mit wirtschaftlichen Maßnahmen unter Druck zu setzen und für Ungehorsam gegenüber den USA zu bestrafen.

Rockefeller und seine Ko-Autoren waren sich der Macht des damals bestehenden Bretton-Woods-Systems und des Marshall-Plans natürlich bewusst. Das waren die wichtigsten Faktoren, die zur Steigerung des Wohlstands und der Macht der USA geführt haben. In ihrem Buch sagten sie ganz klar, dass die USA physisch in der Lage und (ihrer Meinung nach) vollkommen berechtigt seien, durch wirtschaftliche Maßnahmen Druck auf andere Länder auszuüben.

Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten die USA die Volkswirtschaften der großen Industriemächte jener Jahre durchdrungen. Ganz Europa war abhängig vom Dollar und die europäischen Wirtschaften waren abhängig von der US-Wirtschaft. In dem letzten Satz des Zitates wurde ja ganz offen gesagt, dass die USA es geschafft hatten, alle Volkswirtschaften Europas zu zwingen, amerikanische Geschäftsleute ins Land zu lassen, die letztlich die neuen Herren dieser Volkswirtschaften wurden. Das wäre vor dem Zweiten Weltkrieg noch undenkbar gewesen.

Spätestens 1971 war Bretton Woods jedoch kaputt und damit war die Dominanz der USA in Gefahr. Das stellte natürlich vor allem für die Finanzeliten der USA eine existenzielle Gefahr dar.

Der Reichtum der Rockefellers

Und einer der mächtigsten Clans der USA sind die Rockefellers. Weil viele das als Verschwörungstheorie bezeichnen, schließlich wird das Vermögen der Rockefellers heute mit nur drei oder vier Milliarden Dollar angegeben, muss ich das kurz erklären.

Als John D. Rockefeller vor etwa 110 Jahren in Ruhestand ging, war er mit einem Vermögen von 900 Millionen Dollar der wohl reichste Mann der Welt. Die Summe würde heute über 300 Milliarden entsprechen.

Selbst wenn Rockefeller sein Geld auf einem Sparbuch mit nur zwei Prozent Zinsen angelegt hätte, wäre der Clan heute fast sieben Milliarden schwer. Rockefeller hielt sein Geld aber in Firmenanteilen, also Aktien, und die sind weitaus stärker als zwei Prozent pro Jahr gestiegen.

Es ist ausgesprochen schwierig, das Vermögen des Clans korrekt zu schätzen, denn sie sind wahre Meister darin, ihr Vermögen zu verschleiern, indem sie es in ungezählte Foundations eingebracht und dann über Fonds investiert haben. Das Thema würde ein eigenes Buch füllen. Fakt dürfte aber sein, dass die Rockefellers seitdem der reichste und mächtigste Clan der USA waren und bis heute sind.

Rockefeller hatte sein Geld mit Öl gemacht und ihm gehörten fast alle Ölquellen der USA. Alle heutigen Ölkonzerne der USA sind aus seinem Konzern Standard Oil hervorgegangen und wenn man sich deren Aktionärsstruktur anschaut, ist vollkommen unklar, wem die Konzerne heute gehören, denn die Aktien werden von unzähligen Investment Fonds gehalten, die wiederum das Geld anderer Leute – also auch der Rockefellers – verwalten.

Die Macht der Rockefellers

Weniger bekannt ist, dass die Rockefellers auch an der Erschließung der arabischen Ölquellen beteiligt waren und die staatliche saudische Ölgesellschaft heißt bis heute Aramco, was die Abkürzung für Arabian American Oil Company ist, und sie ging aus der Rockefeller-Firma California-Arabian Standard Oil hervor. Die Rockeffellers haben am arabischen Öl von Anfang an mitverdient, wie hoch ihr Anteil (und ihr Einfluss auf Saudi-Arabien selbst) heute ist, ist mir allerdings nicht bekannt.

Das kolossale Wachstum der Ölproduktion auf der arabischen Halbinsel schuf vor dem Hintergrund der Bindung des Dollars an Gold ein zweischneidiges Schwert: einerseits stieg die Ölproduktion sowie die Gewinne der Ölgesellschaften (natürlich fast alles Unternehmen, die direkt oder indirekt mehrheitlich dem Rockefeller-Clan gehörten); andererseits wirkte sich die Bindung des Dollars an das Gold negativ auf die Ölpreise aus und verhinderte, dass man seinen Wert manipulieren konnte, da es den sehr harten und unantastbaren Gegenwert des Dollars gab.

Aus diesem Grund wollten die Rockefellers die internationalen Beziehungen den Regeln des Marktes unterwerfen: Angebot und Nachfrage.

Wie aktiv die Familie Rockefeller an der Gründung des Jamaika-Systems beteiligt war, ist spekulativ, aber da die folgenden Entwicklungen ziemlich genau dem entsprachen, was Rockefeller sich gewünscht hatte, kann man festhalten, dass – selbst, wenn Nelson Rockefeller nicht persönlich an der Gründung des Jamaika-Systems beteiligt war – die USA und der Rockefeller-Clan davon am meisten profitiert haben.

Noch wichtiger ist etwas anderes, denn in dieser Zeit schafften es die USA, mit den Saudis den Deal zu machen, dass die ihr Öl ausschließlich für Dollars verkaufen. Im Gegenzug konnten sie sich auf den Schutz der USA verlassen und ohne Einschränkungen US-amerikanische Waffen kaufen.

Als auch die OPEC diese Regel übernahm, war das die Geburtsstunde des Petro-Dollar. Damit war der Dollar zwar nicht mehr fest an den Preis eines Rohstoffes gebunden, aber die USA hatten immerhin erreicht, dass jeder, der Öl kaufen will, zuerst Dollar kaufen muss.

Damit hatten die USA es geschafft, die Macht des Dollar – und damit ihre eigene Macht – zu retten und konnten nun sogar nach Lust am Dollarkurs herummanipulieren und unbegrenzt Dollars drucken, ohne deshalb eine große Inflation im Inland befürchten zu müssen, denn die Dollars wurden auf der ganzen Welt nachgefragt.

Tatsächlich hat das aber eine enorme Entwertung des Dollar ausgelöst, wie der Vergleich mit dem Öl- und Goldpreis zeigt. Öl kostete 1970 1,67 Dollar pro Barrel, Gold kostete wegen der Bindung ans Gold 35 Dollar pro Unze. Der Wert des Dollar ist inzwischen auf fast ein Hundertstel seines früheren Wertes abgestürzt, weil die USA sich seit dem Ende des Bretton Woods Systems ungehemmt auf Kosten der ganzen Welt verschulden und Dollar drucken können. Darum ist der Dollar für die USA so wichtig, denn ohne seine Macht und die Möglichkeit, sich unbegrenzt zu verschulden, um ihr Militär zu finanzieren, wären sie pleite.

Und diese Entscheidungen wurden Anfang der 1970er Jahre getroffen, als die USA einen nicht gewählten, sondern durch Tricks ins Weiße Haus gekommenen Vizepräsidenten Rockefeller hatten, dessen Familie zu den größten Profiteuren dieses Deals gehört.

Spekulation als Selbstzweck

“Fiat-Money” hat damit der Spekulation Tür und Tor geöffnet. Nicht ohne Grund begannen die ersten Spekulationsgeschäfte auf den Finanzmärkten Mitte der 1970er Jahre, denn die Experten erkannten schnell die Möglichkeiten, die ein an nichts gekoppeltes Währungssystem mit sich bringt.

George Soros hat sein Vermögen beispielsweise gemacht, weil er vor etwa 30 Jahren gegen das britische Pfund spekuliert hat. Das hat eine große Währungs- und Wirtschaftskrise in Großbritannien ausgelöst, Soros aber quasi über Nacht zu einem der ,mächtigsten Menschen gemacht.

Wären die Währungen an echte Werte gekoppelt, wäre so etwas unmöglich. Etwa 90 Prozent des Weltwährungsmarktes bestehen aus spekulativen Geschäften. Jeden Tag werden weltweit Währungen im Wert von etwa 6,6 Billionen Dollar gehandelt, und davon sind 6 Billionen reine Spekulationsgeschäfte, also Zockerei. Dieses Geld wird nicht in Investitionen in die Produktion, die Landwirtschaft oder den Bau von etwas Nützlichem investiert, sondern damit wird an der Börse gezockt.

Andere Waren, wie zum Beispiel Weizen, sind dadurch ebenfalls zu Spekulationsobjekten geworden. Auf den Märkten wird ein Vielfaches des Weizens gehandelt, den es tatsächlich gibt. Und das gilt für die meisten Waren. Die Welt wird von einem virtuellen Geld beherrscht, das keinen Gegenwert hat, aber hervorragend zur Manipulation genutzt werden kann, um Spekulationsgewinne zu erzielen oder um ungehorsame Staaten zu bestrafen.

Wie der Schuldner mächtiger als der Gläubiger wurde

Obwohl es das Bretton Woods System nicht mehr gibt, halten immer noch alle Länder Dollar-Währungsreserven, unter anderem, weil der Petro-Dollar sie dazu zwingt. Etwa 60 Prozent der weltweiten Devisenreserven werden nach wie vor in Dollar gehalten.

Nur die USA können neue Dollars drucken, und die USA sind das Land mit der höchsten Auslandsverschuldung der Welt, die sich derzeit auf über 33 Billionen Dollar beläuft. Wenn dem amerikanischen Finanzsystem etwas zustößt, leiden darunter alle Länder, die Dollar-Anlagen halten.

Das erklärt auch, warum zum Beispiel China, das ja gigantische Dollar-Reserven hält, nicht daran interessiert ist, einen ernsthaften Streit mit den USA anzufangen. China könnte die US-Wirtschaft vielleicht mit einem Schlag vernichten, wenn es seine Dollar-Reserven auf den Markt wirft, aber damit würde China auch alle Werte, die es in Jahrzehnten angehäuft hat, vernichten.

Dank dieses Finanzsystems können die USA nicht pleite gehen, ohne die ganze Welt mitzureißen. Damit haben die USA sich ein System geschaffen, in dem sie – sogar, wenn sie komplett verschuldet sind – immer noch am längeren Hebel sitzen. Sie haben die ganze Welt damit in Geiselhaft genommen.

Wie sind die Perspektiven?

Die endlos aufgeblähte US-Staatsverschuldung ist eine ständige Erinnerung daran, wie die ganze Welt durch die Dollar-Abenteuer getäuscht wurde, und die USA werden sie niemals zurückzahlen, denn wenn das Dollar-Schuldensystem mit den USA an der Spitze der Pyramide zusammenbricht, wird das gesamte Finanzsystem zusammenbrechen und alle Staaten, die einen bedeutenden Teil ihrer Vermögenswerte in Dollar halten, werden irreparable Schäden erleiden. Die darauf zwangsläufig folgende Wirtschaftskrise wird aber auch alle anderen Staaten, die versuchen, sich vom Dollar fernzuhalten, schwer treffen.

Das System selbst führt aufgrund seines spekulativen Charakters zwangsläufig immer wieder zu Krisen, wie beispielsweise 2008. Das ist aufgrund seiner Konstruktion unvermeidlich.

Mit mathematischer Sicherheit wird das System irgendwann zusammenbrechen. Das Einzige, was die Staaten der Welt tun können, ist, sich auf den Untergang vorzubereiten, indem sie ihre Dollar-Vermögenswerte abstoßen und durch “echte” Werte wie Gold und ähnliches ersetzen. Die BRICS-Ländern sind derzeit die Lokomotive der internationalen Anti-Dollar-Bewegung, die sich am aktivsten auf das Unvermeidliche vorbereitet. Der Abschied vom Dollar steht bei jedem Treffen der BRICS ganz oben auf der Tagesordnung.

Wann das System implodiert, weiß wohl niemand, aber auch im Westen bereitet man sich aktiv darauf vor, indem man die traditionellen Währungen Schritt für Schritt abschafft – es sei nur an die Tendenzen zur Bargeldabschaffung erinnert – und dann durch ein neues virtuelles Geld, die Zentralbank-Coins, ersetzt. Daran wird bekanntlich aktiv gearbeitet.

Daran sieht man, dass auch der Westen sich auf das Implodieren seines Finanzsystems vorbereitet, indem den Menschen dort das Bargeld verboten und jede Zahlung als Zentralbank-Coin transparent und kontrollierbar gemacht wird. Die EZB beispielsweise arbeitet mit Hochdruck daran.

Das klingt heute wie eine Verschwörungstheorie, aber lassen Sie uns darüberin fünf oder sechs Jahren nochmal sprechen.

Außerhalb des Westens gibt es keine Tendenzen, das Bargeld abzuschaffen oder dessen Nutzung zu beschränken, was zeigt, dass man dort eher darauf setzt, nach dem Zusammenbruch des aufgeblähten Fiat-Money-Systems wieder auf durch Rohstoffe gedeckte Währungen überzugehen. Darauf deuten auch die Goldkäufe vieler Zentralbanken hin, die ihre Währungsreserven schrittweise in Goldreserven umtauschen.


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

100 Antworten

  1. Also dieser Artikel ist einer der besten Zusammenfassungen der dieses Thema betrifft den ich je gelesen habe…
    Bei weiten besser als all die Bücher oder Artikel usw. von den ganzen Studierten Wirtschaft „ Experten“..
    Hervorragend kurz und bündig…
    Wer schon mal versucht hat selbst sich über dieses doch äußerst komplexe Thema zu informieren wird wissen was ich meine..
    Danke hervorragend 👍👍👍

    1. Korrektur: neben Libor nutze Keynes auch den Begriff bancor!
      Und noch etwas:
      Die allgemeine Wertschöpfung setzt sich zusammen aus:
      Ressourcenwerten + Arbeit (pysisch) + Arbeit (geistig)== Wert

      Wobei abhängig sind die Ressourcenwerte = ( Ort, Klima, externe Kosten, Steuern, Renten, usw)
      Es ist also leider nicht ganz so einfach wie hier dargestellt!!!!
      P

    2. Auseinanderhalten sollte man die Begriffe USA und Finanzakteure.
      Amerika war diesbezüglich immer nur ein Vehikel. Selbst Grosskonzerne wie Ford und IBM waren Abhängige der Finankaste. Ein Grund wieso Henry Ford ein bekennender Antisemit war.
      Das heutige System geht auf Cecil Rhodes und den Rothshilds zurück und wurde mit der Gründung der FED und deren FIAT Geld zur Doktrin.
      Schon im 19 Jahrhundert wurden die Geschicke Europas und auch Russlands durch Rothshilds Anleihen finanziert. Genau diese Vorgehensweise wurde von den FED Beteiligten durch Gründung
      zusätzlicher Institutionen wie UNO, Weltbank, IWF, BIZ usw. und mit politischer und miltärischer Hilfe Amerikas, global ausgeweitet.

  2. Thomas, großes Lob, habe diese ausgezeichnete Analyse gerade rumgeschickt. Dazu muß man noch auf das auch hier beschriebene Traumpaar Rockefeller https://www.kla.tv/Rockefeller/27869&autoplay=true
    und Kissinger hinweisen. Rockefeller ein Betrüger von Anfang an. Solche Leute wie diese 2 windlichtigen Figuren bestimmen seit 150 Jahren die US-Politik. Lügen, tricksen und betrügen. Schon im 1. WK vergab Morgan an England, Frankreich und Rußland (unsere Gegner) Anleihen, wofür die „neutralen“ USA heimlich an England und Frankreich über bestimmte Häfen Waffen verkauften, ehe sie 1917 unter einer riesigen medialen Propagandamaschinerie selbst in den Krieg einstiegen. 1. lebten sie von der Rückzahlung der Anleihen mit Zinsen und 2. mußten die Waffen ja auch bezahlt werden. Kein Wunder, daß es mit England abwärts ging. Ein Betrüger schlug den anderen.
    Vom Raub lebte dann ihre Wirtschaft wie auch nach dem 2. WK auf. Gold (liegt bis heute dort, wenn es das noch gibt), Patente, Industrieanlagen, Reparationen, die Besetzung geht bis heute und wird auch bis heute bezahlt.

    1. Näheres zu den morgan Anleihen weiß man aus dem Buch von Charles Callan Tansill „Amerika geht in den Krieg“. Geschriebeen wurde es 1939, bei uns erschienen 2001im Verlag Pour le Merite. Es ist in seinen Details stinklangweilig, aber den Betrug kann man deutlich erkennen, weil es seither die Handschrift der US Politik ist. Nun ja, die Berater dieser Geldleute stammen aus demselben Nest.

  3. Habe noch nicht zu Ende gelesen, aber man könnte zur Bretton Woods Konferenz noch anmerken, daß John Maynard Keynes (1883-1946, als Repräsentant der Briten und wohl der „Globalisten“) gegen den Dollar als Leitwährung war und stattdessen einen „Bancor“ (Wiki) als Weltwährung einführen wollte. Aber der Ami agierte aus der Position der Stärke und setzte seinen Dollar durch.

    Kleine Anmerkung zum Marshall-Plan: Es waren keine Geschenke, sondern Kredite, die zurückgezahlt werden mußten.

    Ein Schulfreund wies in der mündlichen Prüfung des Staatsexamens fürs Lehramt in Berlin darauf hin, daß die „amerikanischen Freunde und Verbündeten“ mit dem Marshall-Plan durchaus eigene Interessen verfolgten. Da wurde der Prüfer wütend („Was die Amerikaner alles für uns getan haben!“), machte ihn zur Schnecke und ließ ihn durchfallen.

    1. Lumi, der Prüfer litt offensichtlich am Stockholm-Syndrom.
      Ja, sehr guter Artikel, aber 5-6 JAHRE??? SOOOOO lange noch?
      Skynet übernimmt doch schon 2025 AD, sagt zumindest AI-Roboter „Sophia“- und der „great-reset“ läuft doch schon VIER Jahre….

        1. Vladi, wie immer willst du mich produzieren (frei nach dem Känguru), und selbstredend weißt du als alter lebenserfahrener Mann in wohlverdienter Rente doch, was AD heißt, nämlich A-nno D-omini, im Jahr des Herrn Jesus Christus! Yeah!!! Sehr gerne schreibe ich das so, weil ich diese Zeitrechnung ganz super kalifragelixtisch bombastisch phantastisch finde, und zwar VÖLLIG unabhängig von der Diskussion über Jesus, über CHRISTUS, über die verlorenen oder hinzugefügten Jahrhunderte, über sonstige Fragen von Raum und Zeit… etc pp!
          Wir leben Alle Zusammen Im Jahr Des Herren J.C. 2024! Yeah!
          antichrist wird die Zeitrechnung ändern, aber NOCH ist es nicht so weit

    2. Der Bancor Entwurf, den John Maynard Keynes als den englischen einreichte und der sich mit seinem Namen verbinden sollte, geht offenbar zurück auf den aus Deutschland emigrierten Ernst Friedrich Schumacher (1911-77). Dessen Mutter Edith war die Tochter des Juristen Ernst Zitelmann (1852-1923); und seine Tochter Elisabeth heiratete Werner Heisenberg.

      Der Bancor war offenbar eine gute Sache, weswegen die amerikanische Seite ihn ablehnte. Deren Gegenentwurf, die Dollar/Gold Mogelpackung, stammte von Harry Dexter White aus dem jüdischen Morgenthau Ministerium. Sie sollte sichtlich die Dominanz der USA verstetigen.

    3. genau, das European Recovery Programm (Marshall Plan) war auf Kreditbasis.

      In BRD wurde zu diesem Zweck 1948 die kfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) gegründet. Einhergehend mit der einseitigen Währungsreform in der Trizone (US/GB/F). Die UdSSR hatte man da schon ausgebootet.

      Sollten die Ukrainer mal darüber nachdenken, was „Hilfe“ im US-Sinne bedeutet….werden sich noch wundern.

  4. …und dieses schmarotzerische Betrugssystem wird uns wohl doch noch ein paar Jährchen begleiten – bis sich das Gefüge reguliert hat, doch das bedeutet ein richtiges Großreinemachen von Grund auf, sonst wird das nichts.

    Aber wie schon erwähnt von den Mitforisten – sehr guter Artikel. 👍👍

  5. Und wenn ihr denn aktuellen Trend beim Goldpreis beobachtet ( höchster seit über 80 Jahren ) dann kann man wohl davon ausgehen das sehr große Player hier Gold aufkaufen, denn Private Kleinanleger hätten solch Wirkung nicht.
    Benjamin Graham ( Größter Börsen Guru der Neuzeit) wies darauf hin
    “ Wer den Zusammenbruch Vorhersagen will, muss den Goldpreis im Auge behalten das einzig verlässliche Zeichen wann er kommt „

    1. @Mx Nx Das war auch wieder Betrug. Die Abstimmung im Parlament fand am 23.12. 1913 statt, wo viele Politiker auf dem Heimweg zu den Feiertagen waren. Die paar, die abstimmten, waren bestochen (ist immer ihre Masche). Mit dem Untergang der Titanic stimmte wohl auch einiges nicht, von wegen Eisberg (erinnert mich an den 11.9.2001 mit den 2 Flugzeugen in den Türmen, die dann wie bei einer Sprengung gezielt zusammenfielen). Auf der Titanic saßen Finanzexperten, die gegen die Fed waren. Wäre schön, noch zu erleben, wie die US-Betrüger ihre Zeche für all das Leid, das sie seit über 100 Jahren über die Menschheit brachten, endlich bezahlen. Der Tod wäre für die zu human. Kissinger hat sich rechtzeitig aus dem Staub gemacht.

      1. @Grete

        ja richtig. Deswegen sollte man diesen Teil nicht verschweigen.
        Auch das Geld aus den nichts erschaffen wird worauf man dann Zinsen verlangt. Um diese Zinsen zu zahlen muss man wieder Geld aus dem nichts erschaffen. Ein riesen Schneeballsystem

      2. Die angebliche Titanic war ja in Wahrheit ihr Schwesterschiff, die Olympic, welche nach einer Kollision mit der HMS Hawke der Royal Navy am 20. September 1911 nicht mehr voll seetüchtig war (Kiel verzogen). Der Kapitän der Olympic hatte zwar keinen Fehler gemacht, aber vor Gericht hat die Royal Navy immer recht, weswegen die Versicherung nicht zahlte.

        Die Versenkung der Olympic unter dem Namen der Titanic sieben Monate später am 15. April 1912 war also in erster Linie ein Versicherungsbetrug (wie natürlich auch 9/11). Die beiden Schiffe waren vorher beide in Belfast im Dock. Dort müssen sie vertauscht worden sein.

        Daß dabei Menschen zu Schaden gekommen sind, ist nicht erwiesen und tut nicht not. Die namenlosen Passagiere der dritten Klasse kann man einfach herbei fabulieren. Die bekannten und berühmten Existenzen sowie das Personal können an der Prämie partizipiert haben und dann nötigenfalls (Ableben, Prämie) unter anderem Namen weiter gelebt haben. Bin dem aber nicht genauer nachgegangen und ist ja nun auch schon 112 Jahre her.

        Eine interessante Personalie zu den beiden Schiffen ist Violet Constance Jessop (1887-1971). Sie war beteiligt am Unfall der Olympic 1911, an ihrer Versenkung 1912 und auch am Untergang der Britannic, dem dritten Schiff der Reihe, am 21. November 1916 in einem deutschen Minenfeld.

      3. Die echte Titanic fuhr bis 1935 als Olympic weiter.

        Übrigens ist die Geschichte der Atlantik Schiffahrt Anfang des 20.Jh eng verbunden mit dem Namen J.P. Morgan. Der wollte darüber nämlich ein Monopol errichten. Er kaufte die amerikanischen Linien, die englische White Star und Dominion, und traf Absprachen mit HAPAG und NDL/Bremen. Er brauchte aber alle Europäer. Und das klappte nicht, weil die britische Cunard sich weigerte und dabei vom Staat unterstützt wurde. Dafür mußte sie im Gegenzug ihre Schiffe kriegstauglich nach Anforderungen der Royal Navy bauen. Denn man bereitete in London schon den Ersten Weltkrieg gegen Deutschland vor. Auch die französische CGT verweigerte sich dem Ami. In der Folge sah Morgan sich einem ruinösen Konkurrenzkampf ausgesetzt. Seine IMMC (International Mercantile Marine Company) meldete 1915 Konkurs an, wurde dann aber praktischerweise durch den Krieg gerettet. Noch mal Glück gehabt!

      4. Der fatale Eisberg stammt aus dem 1898 erschienenen Roman Futility. Der war kein großer Erfolg, aber die Neuauflage nach dem „Untergang der Titanic“ ging dann schon etwas besser … siehe Wiki. Da wird von einer „Vorahnung“ des Autors schwadroniert, aber in Wahrheit wird natürlich andersherum ein Schuh daraus: Der Roman inspirierte die Betrüger zu ihrem Betrug, in dem ein böser Eisberg die Hauptrolle als Schurke spielte.

        1. Mhhh …. Du haust aber auch immer Kamellen raus 😉
          Die Olympic war ja eigentlich vor der Titanic in Dienst gestellt. Heute würde man sagen Schwesternschiff, da die Olympic aber eigentlich der Prototyp war, flossen baulische Änderungen dann in die Titanic ein. Die Fertigstellung der Titanic verzögerte sich, weil die Olympic zweimal das Dock für Reparaturen brauchte.
          Nach dem UIntergang der Titanic war nur noch ein Schiff da. Wenn es die Titanic war, die dann als Olympic fuhr, wohin liess man dann die eigentliche Olympic verschwunden?
          Und wie hat man die Statisten denn ausgesetzt, die als Schiffbrüchige der Titanic aufgenommen wurden? Immerhin war der zweite Offizier der Titanic ja darunter und wurde von der Carpathia aufgenommen.

          1. Jaja, „bauliche Änderungen flossen in die Titanic ein“. Die Schwesterschiffe lagen nach dem Unfall der Olympic nebeneinander im Dock in Belfast, wurden dort vollends angeglichen, und dann eben vertauscht.

            Wohin die Olympic verschwunden ist? Sie liegt natürlich auf dem Grunde des Atlantik. In den Aufnahmen der Tauchmissionen sieht man, daß keineswegs – wie behauptet – der Rumpf aufgeschlitzt wurde. Der schurkige Eisberg ist einfach eine nette Geschichte.

            Die Partezipanten der Versenkung der Olympic müssen alle finanziell abgefunden worden sein, ob sie nun den Status „überlebend“ oder „umgekommen“ haben. Das Geld dazu muß aus den Versicherungen gekommen sein. Wie weiter oben gesagt, habe ich die Frage nicht studiert, daher kann ich leider nicht mehr dazu sagen.

            Motiviert ist das ganze einfach durch den Unwillen der Eigner des Schiffes, die Olympic nach der Kollision mit der Hawke am 20. September 1911, also keine vier Monate nach ihrer Indienststellung am 31. Mai und ihrer Jungfernfahrt am 14. Juni 1911, als Totalverlust abzuschreiben. Denn so ein Schiff ist sehr teuer und keine Massenware.

            Habe kein Buch zum Thema gelesen, aber es gibt ein paar, hier ein Artikel der WELT von 1995: War die „Titanic“ gar nicht die „Titanic“?

            Allerdings tut ein Eisberg überhaupt nicht not, weil man das Schiff auch anders versenken kann (mit Sprengstoff zum Beispiel), und natürlich will niemand sein Leben dabei lassen. Aber warum nicht bei einem Betrug mitwirken und dabei zwei oder zehn Jahresgehälter mitnehmen? Dazu werden sich viele Menschen bereit finden. War bei 9/11 nicht anders.

            Kamellen sind eher das, was uns die Massenmedien auftischen. Ich suche einfache Erklärungen und machbare Szenarien.

            1. Ah ok, der WELT Artikel schafft ein wenig Klarheit.
              Es gab also ein Schiffsunglück, egal ob ausversehen oder provoziert.
              Das Propellerargument an sich macht Sinn, weil die Olympic ja tatsächlich ein Propellerblatt verlor, repariert werden musste nd dafür der Bau der Titanic zurück gestellt wurde.
              Der Absprung wichtiger Passagierwe ein Indiz auch ok.

              Der Unterschied in der Bewertung zwischen uns liegt halt darin, dass ich es als mögliche Theorie akzeptiere, daraus aber eben nicht die feste Behauptung ableiten würde, dass es nun definitiv die Olympic ist, die auf dem Meeresgrund liegt 🙂

              1. Gut, ich kann es natürlich auch nicht sicher wissen. Aber das Wrack der „Oltanic“ zeigt nicht den aufgeschlitzten Rump, von dem (angebliche oder tatsächliche) Augenzeugen des Unterganges berichteten – und der Teil der Überlieferung geworden ist. Daher muß der zeitgenössische Bericht in Zweifel gezogen werden.

                Ich bin mir sicher, daß man beim Suchen weitere Auffälligkeiten finden würde. Aber ich habe nicht gesucht und auch weder das Buch von Gardiner & van der Vat noch von Gerhard Wisnewski noch sonst was dazu gelesen. Meine Vermutung ist jedenfalls, daß die Opfer fingiert wurden, um die Prämie der Lebensversicherung zu kassieren. Das kann sich lohnen, zum Beispiel für proletarische Werftarbeiter und Heizer bei einem Wechsel aus dem armen Irland nach Amerika. Sogar für Reiche kann es sich lohnen. Auch Milliardäre können verschwinden:

                Der Fall Karl-Erivan Haub – RT DE – 18. April ’24

                Man muß auch bedenken, daß keine Schiffskatastrophe memoriell so gefeiert wird wie der Untergang der Titanic. Das sollte zu denken geben, denn das Reich der Lüge sorgt immer dafür, daß seine Lügen mit großem Pomp in die Geschichte eingehen. Rein zahlenmäßig viel schlimmere Schiffsunglücke sind dagegen in Vergessenheit geraten.

          2. Interessant dazu auch der sehr enge Zeitplan von Kapitän Smith, der praktisch einen fliegenden Wechsel von der Olympic auf die Titanic gemacht haben soll.

            « The more I discovered, the more ominous the picture became. Once I had taken into account the Hawke/Olympic incident six months previously, the consequences for Titanic began to loom very large indeed. » – Was will Ann Victoria Roberts damit sagen?

            « And yet no one seemed to be connecting up the dots – they were viewing that maiden voyage in isolation, and not in the context of the time. A time when shipwrecks were distressingly common, when navigational aids were limited to charts, sextants and the human eye – and wireless was a recent innovation. » – Offenbar verteidigt sie in ihrer Novelle den Kapitän des Schiffes, aber mir scheinen ihre Ausführungen etwas doppelbödig.

    2. Mx Nx, mann könnte auch bis zu JESUS von Nazareth zurückgehen, gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, UND GOTT, WAS GOTTES IST! –Nachgeordnete Sätze werden leider allzu oft ignoriert und vergessen!!

      Und es geht noch weiter: Damals 1 Dinar mit Abbild des Cäsaren, heute der Dollar-Schuldschein mit massiven Freimaurer-Symbolen (Zahlreiche Erklärvids auf YT/falls zensiert, dann Bitchute, Odyssee…)
      Das „allsehende Auge“ auf der Pyramidenspitze symbolisiert NICHT Gott, wie viele irrtümlich immer noch meinen, sondern Luzifer. Luzifer ist das erlöste Böse, anders als satan; aber die Erlösung wird erst manifest wenn der Erlöser Jesus Christus endlich wiederkommt (JA, Er ist schon da, aber noch nicht für ALLE!).

  6. Ein hilfreicher Artikel dem ich folgendes hinzufüge:

    1….weil “fiat” auf Latein “glauben” heißt. Zitatende.

    Diese Übersetzung ist falsch. Jeder „Lateiner“ würde es mit „geschehen, es werde, stattfinden“ übersetzen.

    2. Die Dominanz des US-$ ergibt sich aber nicht nur aus seiner vorherrschenden Rolle als Reserve – oder Handelswährung. Er ist zudem die führende Finanzierungswährung UND die Verkehrswährung für Devisentransaktionen. In all diesen Bereichen nimmt der $ nach aktuellen Zahlen eine absolut dominierende Rolle ein.
    3. Ein paar Zahlen: Eine Schätzung des Anteils des US-$ im internationalen Handel für 1999 -2019 beläuft sich auf 96%des gesamten Handels in Nord – und Südamerika. 74% im asiatisch-pazifischen Raum und 79% in der übrigen Welt. Nur in Europa dominiert der EURO mit 66%.
    4. Anekdotisch referierte Belege für eine Abkehr vom US-$ erwecken manchmal den Eindruck eines fortschreitenden Niedergangs dieser Währung. Dem ist nicht so, denn sie ignorieren die Aspekte, die die Dominanz des US-$ überhaupt begründen. Das hat ja Th. Röper sehr gut herausgearbeitet. Aber zurück zum hier und jetzt. Realwirtschaftliche Probleme, die sich aus der Verwendung alternativen Währungen ergeben, zeigen sich jetzt im russisch-chinesischen Handel: Während chinesische Banken die Auswirkungen der Sanktionsregimes bei der Abwicklung von Geschäften mit russischen Unternehmen fürchten (die 4 größten verweigern sich den Russen), erweist sich die Abwicklung für russische Händler als sehr problematisch, berichtet die russ. Zentralbank. Für russ. Importe und Exporte stelle die Volatilität des NICHT konvertierbaren Yuan ein sehr hohes Risiko dar, für das es nicht ausreichende Derivate zur Absicherung gebe.
    5. Ähnliches zwischen Russland und Indien: Nachdem Verhandlungen zur Abwicklung des Ölhandels in Rupien teilweise euphorisch März 2023 begannen, wurden sie schon Mai 2023 wieder abgebrochen. Russland will keine Rupien als Zahlungsmittel akzeptieren, oder tut sich zumindest schwer damit.
    6. Der US-$ muss auch unbedingt als Finanzierungswährung berücksichtigt werden. Ungefähr 25% des WELTWEITEN BIPs sind auf in US-$ denominierte Kredite zurückzuführen.
    7. Ein Land, das, was die Reservewährung angeht – von Th. Röper hinreichend erwähnt – unter Beobachtung steht, ist China. Der chinesische Verkauf von 21,2 Milliarden Anleihen 2023! wurde schon in den Medien als „Abstoßen“ hochstilisiert. Ein Argument für die beginnende US- Entdollarisierung. Vor dem Hintergrund von 32 Billionen! US-$ an offiziellen Devisen ist der Verkauf von 0,66% eher als gering einzustufen.

    Ich habe das alles erwähnt, um die nachvollziehbare Euphorie bei dem einen oder anderen etwas zu dämpfen, der glaubt, der US-$ würde in absehbarer Zukunft allein durch BRICS Aktivitäten an Einfluss verlieren. Es wird noch viel Wasser die Wolga runterfließen, bis dieser Verbrecherstaat seine Praktiken der Ausbeutung anderer Länder wird nicht mehr aufrecht erhalten können. Daran wird gearbeitet, kann aber noch dauern.
    Danke.

    1. boh ey, komm mal runter! WIE Oft hast du das jetzt hier reingeschmiert???
      „die GANZE Wahrheit“, jajaja, wenn ich das schon lesen muss, mannmannmann. DIE GANZE WAHRHEIT ist GOTT, sonst nix. Vergiss deine depperte VT!
      und richtig: FIAT bedeutet wie beschrieben.
      Glaubensgeld wäre Fides-Money o.Ä. (Glaube= Fides; –Religio!)

  7. Ich erinnere mich dunkel an etwas:
    Irgendwann mal hat „die BundesREPUBLIK“ Deutschland von den USA die Herausgabe ihrer Goldreserven gefordert und wenn ich mich richtig erinnere haben die USA damals nur einen Teil davon rausgerückt und behaupted der andere Teil wäre „verschwunden“.

    Ich habe den Artikel mit zunehmenden Entsetzen gelesen und war zwischendurch etwas ernüchtert und auch erschrocken.
    Diese finanztechnischen Zustände so klar und deutlich ausgeführt erinneren mich sehr stark an genau die Art von „liberaler, kapitalistischer Weltrepublik“ vor welcher ausdrücklich beim letzten gr0ßen Krieg gegen die entgegengerichteten Weltanschauungen gewarnt worden ist.

    WENN diese offensichtlich geplante Weltrepublik, mit Folge der Auflösung der Nationalstaaten, Vernichtung von Kultur, – böses Wort- Rassenvermischung um das Blut und Boden Prinzip auszuhebeln- Verzeihung für die Parallele, aber es ist einfach wahr, am Ende in irgendetwas Gutes münden soll, dann verschließt sich mir leider im Moment komplett was daran gut werden soll.

    WENN unsere Technologie weiter so fortschreitet und wir uns nicht selber vernichten könnten wir das Zeitalter der selbst denken und sich selbst reproduzierenden Maschine bald einleiten, und dann haben wir unseren Zweck erfüllt und starten wohl erneut in die Zeitschleife.

    Allerdings könnte auch , a la Atlantis bald mal die Verstärkung hier ankommen die nachschauen will was aus dem Raumschiff geworden ist was seinerzeit hier notgelandet ist.

    Ich weiß nicht mehr was die Wahrheit ist – denke das ist so gewollt, Zeitalter der absoluten Information- und demnach weiß ich auch nicht mehr worauf das Alles hier hinauslaufen wird.
    Ich habe mal gelesen, jede Zeit hat ihr Totaldenken und Mensch kann nicht anderes als die Welt so zu sehen wie sie sich zum Zeitpunkt darstellt, da ist vielleicht was Wahres dran.

    1. du weißt nicht mehr, was die Wahrheit ist???
      GOTT ist die Wahrheit!
      Und wenn deine doofen Raumschiffe kommen, so sind das NICHT außerirdische „Götter“, sondern Dämonen aus dem Reich der Finsternis, ALIEN DECEPTION!
      Was du schreibst: „Ich habe mal gelesen, jede Zeit hat ihr Totaldenken und Mensch kann nicht anderes als die Welt so zu sehen wie sie sich zum Zeitpunkt darstellt, da ist vielleicht was Wahres dran.“
      DAS IST TOTAL FALSCH!!!
      Die WAHRHEIT ist IN dir!

  8. @mx..
    Ja, muss man! Das ist der eigentliche Hit: Einige private Banker überführen die Geldpolitik der USA in private Hände. FED beinhaltet ja Federal= dezentral. Ist es mitnichten! Eine Privatbank mit Null Einlagen und Null Risiko, die aber die Vormacht des $$ weltweit begründet. Die Loslösung von einem realen Tauschobjekt-in dem Fall Gold- war nur eine logische Abfolge. Man hätte als Äquvivalent auch Kühe oder Elfenbein nehmen können.
    Fällt mir wieder ein: Man wollte in einem arabischen Land mal meine blonde Frau kaufen. Es waren mir zuwenig Kamele als Gebot und ein Weisses war schon garnicht dabei. Musste ich ablehnen.;-))

  9. Rockefeller – Dazu auch das Buch von Hermann Ploppa – Hitlers amerikanische Lehrer.
    Sie waren schon immer Förderer von Eugenik, biologischen Waffen, Malthusianismus. Heute schön im Hintergrund von Gates und WHO.
    Was das Bretton Woods System und den Dollar betrifft so hätte es schon in den 50ern gestürzt werden können – wenn nicht Stalin von der antikommunistischen Chruschtschow-Clique ermordet worden wäre.

    Sowjetischer Rubel anstatt Dollar?
    https://sascha313.wordpress.com/2013/12/04/sowjetischer-rubel-anstatt-dollar/
    Es hätte Anfang der 1950er Jahre nicht viel gefehlt, da wäre der Dollar vom sowjetischen Rubel als Weltwährung abgelöst worden, schreibt die Zeitschrift „Moderne Finanzen“. Damals fand unter Leitung Stalins eine internationale Wirtschaftskonferenz statt. Doch kurz darauf wurde Stalin ermordet…

    1. Rubel oder Dollar, das war doch eine Schmiere, dieselben Hintermänner. Wer organisierte und finanzierte die UdSSR? Hier wie dort dasselbe Ergebnis: Kampf gegen Kirche, Familie, reine und homogene Völker und Eigentum (ist hier gerade auf gutem Wege). 1917 mit einem Knall, in den USA und dem besetzten Westeuropa auf Samtpfoten.
      Europa müßte sich von beiden Seiten als Mittelmacht befreien. Aber die dunklen Kräfte denken sich, mit Europa dasselbe wie mit den Deutschen nach den beiden Kriegen machen zu können, zersplittern, berauben und besetzen. Mit der NATO und der EU ist Europa an die USA gekettet (militärisch und wirtschaftlich, finanziell durch den Dollar als Weltwährung) Westeuropa seit 1945 und die Erweiterung bis Tallinn und Sofia erledigte das grüne Papiergeld mit medialer Begleitung. Nicht umsonst hat Maxwell nach der Wende sämtliche Medien im Ostblock aufgekauft.

      1. @Grete

        „Kampf gegen ……..reine und homogene Völker“

        Danke wieder einmal für den Lacher des Tages an die Frau, die sich selber KEINE „reine & homogene (Völker)Familie gönnt sondern ein Mischvolk-Familienmodell selber (?) wählte?

        Sie merken sicher, dass Sie als Einzelperson sehr zu ihrer reinrassigen Völkerfamilie beitragen konnten aber es nicht taten!

        Und damit der Verschwörung gegen die reinrassigen Deutschen unterstützen!
        Chapeau – das muss man auch erst einmal schaffen….🤣😉

  10. Die Abschaffung des Bargelds im Westen dient hauptsächlich der Vorbereitung der faschistischen Diktatur. Mit einem Zentralbankgeld wird er Mensch wirtschaftlich völlig abhängig und erpressbar. Die Finanzkrise ließe sich auch anders lösen.
    Letztendlich bestimmt der Umfang der physischen Warenproduktion die Macht einer Volkswirtschaft. Das mussten die Briten in der Dotcom-Blase bitter lernen. In dem Maß, wie die BRICS und Co. wirtschaftlich die G7 überholen, steigen auch deren Möglichkeiten, sich des imperialistischen Drucks durch den Dollar zu entledigen.
    Das Kapital war übrigens schon immer ehrlich und hat alles veröffentlicht, was es so plant. Es liest nur niemand und die Medien, die dem Kapital gehören, drucken es nicht ab.

    1. „Das Kapital war übrigens schon immer ehrlich und hat alles veröffentlicht…“ hust,
      du meinst so, wie Hitler sein Vorhaben in „Mein Kampf“ veröffentlicht hat, so hat Schwab seines in „The Great Reset“ veröffentlicht??
      „ehrlich“ möchte ich das nicht nennen, es ist eher so, dass das Böse seine Pläne veröffentlichen muss;– und wenn das Volk, die Menschheit, NICHT WIDERSPRICHT, gilt das als ZUSTIMMUNG, und satan darf schalten und walten, denn das Böse kriegt seine Macht nur durch UNS, uns Menschen!!!

    2. v.a. wird er Mensch mit reinem Digitalgeld erpress-, erzieh- und lenkbar.

      Unerwünschten Personen wird dann einfach die „Bezahlkarte“ (oder ersetze wahlweise mit Kreditkarte, Girokarte etc.) limitiert, regional begrenzt oder nur für bestimmte Warengruppen freigeschaltet oder einfach ganz gesperrt.

      Freundlicherweise „testen“ das die nichtukrainischen Zunwanderer gerade kostenfrei.

      1. Der Implantierte Mikrochip als Malzeichen des antichristen, Offenbarung 13, 16 & 17– damit wird dann nicht nur die „Bezahlkarte“ gesperrt, sondern bei Bedarf gleich der ganze Mensch ausgeschaltet: Tot & Metaverse=Hölle

  11. Sehr schön erklärt. Das Dollarsystem ist wohl in der Tat das Kontrollsystem über andere Staaten. Der Ami exportiert einfach seine Inflation und läßt sich für lau beliefern.

    Es kommen weitere Betrügereien hinzu. Die BRD soll ihre Exportüberschüsse gegen den Ami jedes Jahr schreddern. In einem ehrlichen System müßten diese per Gold ausgeglichen werden und die schwache Währung (also hier der Dollar) abgewertet werden. Mit dem Euro haben wir nun selber die Oliven im Boot und zudem akkumuliert die BRD nur TARGET Salden bei der EZB, die man nicht einfordern kann. Also komplette Arschkarte noch ggü den 1980ern.

    Die in die Welt hinaus geblasenen Dollar fischen sich die USA über ihre Pensionsfonds wieder zurück, heute föderiert durch Blackrock, State Street & Vanguard, das wohl die Spitze der Pyramide bildet, in der sich die Reichen und Mächtigen der Welt eingenistet haben. Damit die Fischzüge sich auch lohnen, werden zum Beispiel Pandemien organisiert, wie Thomas in seinem Buch beschreibt, oder eben Kriege, wie zum Beispiel in der Ukraine. Das ist ein Bombengeschäft und saugt die Dollars aus der Welt zurück in die USA, was das Dollarsystem natürlich stärkt und stabilisiert. Solange die Welt das mitspielt, sehe ich keine Gefahr für dies System.

    Der Mittelfinger von Nixon ggü der Welt am 15. August ’71 ist auch als Teil 2 seines Doppelwumms bekannt, nachdem er genau einen Monat vorher verkündete, daß die USA fürderhin die Volksrepublik China statt Taiwan als echtes China anerkennen wollen. Dies war die berühmte „Wende nach China“ („pivot to China“), die einen Keil ins kommunistische Lager treiben sollte, was auch gelang.

    Übrigens war im August ’71 der US Finanzminister ein gewisser John Connally, der am 22.11.63 in Dallas in Kennedys Limousine sitzen mußte, weil nämlich JFK darauf bestanden hatte. Connally soll mit zum Kreis der Verschwörer gehört haben, aber er konnte sich der Anordnung von JFK schlecht widersetzen, ohne großen Verdacht zu erregen. Connally wurde angeschossen, was eventuell den ursprünglichen Plan der Attentäter durchkreuzte (dazu David Lifton, ein Krankenwagen mit eingeweihtem Personal soll bereit gestanden haben, um alles zu vertuschen – nicht bewiesen, und letztlich auch nur ein technisches Detail, und vertuscht wurde auch so, wenn auch vielleicht nicht so nahtlos).

    Bei der Watergate Affäre soll es auch um den Mord an JFK gegangen sein, aber genaueres weiß ich nicht. LBJ, Nixon und eventuell auch Gerald Ford gehörten zu den Verschwörern. Jedenfalls ist nicht plausibel, daß ein kleiner Einbruch und ein bißchen Abhören so einen großen Skandal darstellen sollen. Als wären die Wahlen in den USA irgendeine heilige Veranstaltung, ein „demokratischer Prozeß“.

  12. Nelson und David Rockefeller stehen auch Paten für die Zwillingstürme des WTC, das World Trade Center, in Wahrheit das World Fake Center, ein potemkinsches Simulakrum, das den Schlüssel zum Verständnis von 9/11 liefert (→ ein paar Hinweise in Telegram @WTC_911). Sein Bau fällt in die gleiche Zeit Ende der 60er Jahre und Anfang der 70er.

  13. Wirklich starke Zusammenfassung, die für mich wie in einem Film, viele Erfahrungen aus Zeiten der Jugend hervorrufen. Danke Herr Röper, danke auch an die Foristen mit ihren Ergänzungen. Ich werden diesen Text gerne in die Runde schicken. Lesenswert auf jeden Fall. Danke! b.schaller

  14. (…“Themen dieser Treffen waren die Weltordnung für die Zeit nach dem Krieg, die Schaffung einer universellen internationalen Organisation für den internationalen Frieden – die heutige UNO -, die Aufteilung der Welt in Einflusszonen der Sieger und natürlich die Zukunft Deutschlands.“…)

    ****************************************

    Hat ja prima geklappt.

    Wenn man die paar Millionen Umgebrachten nicht rechnet.

  15. Guter artikel, da er die tatsaechliche macht der USA zeigt. Die Macht des US Finanzsystems ist staerker als die gesamte US Armee.
    Lustig ist auch das Datum der Goldbindung des Dollars: Die Losloesung von der Goldkopplung am 15.August 1971 fand auch an einem Sonntag statt, so wie der Mauerbau am Sonmtag 13.August 1961.
    Im Ausmass bei weitem schlimmer als der Mauerbau, weil es die groesste Enteignungsmassnahme der Weltgeschichte war, staerker als bei Maoismus, Sowjetkommunismus usw, weil es die ganze Welt betraf und nicht nur bestimmte Regionen.
    Damit ist der Westen das System , wo das Eigentum vor dem STAAT niemals geschützt war ( reine Illusion von freie Marktideologen), andere Beispiele sind die Verstaatlichung von Banken, Immobilienfirmen( Funny May, Freddy Mac) usw. Wie in einer der westlichen Finanzkrisen 2008.

    Ergaenzend zum Artikel sollte man noch erwaehnen

    1. zu den bekannten Namen gehoeren auch die Dulles Brüder , da diese den Versailler Vertrag mit entworfen haben, um dann an das Eigentum der dt. Firmen wie IG Farben, Fa. Opel usw. Heranzukommen und die Finanzmarktregel mit gestaltet haben.

    2. Den Trick mit der losloesung vom gold durch das Umwandeln der Goldschulden in US-Staatsanleihen, die aber verzinst werden. Damit konnten dann auch die Us-Knechtstaaten wie Spanien, Frankreich, Deutschland usw. die Kroete besser schlucken
    Ohne den Glauben an die Geldkirche Dollar in Frage zu stellen.

    3. Der Trick mit den Staatsanleihen funktioniert auch umgekehrt, wenn man andere Laender dazu zwingt ihre Staatsanleihen inder Fremdwaehrung US Dollar auszugeben. Wenn man dann auch noch die Ratingagenturen (Fitch, Moodys, S&P) kontrolliert, die die Zinsaetze der Staatsanleihen „neutral“ festsetzen hat man die Macht ueber den Verlauf der.Wirtschaftszyklen von ganzen Welt-Regionen.

    3. Wenn man dann auch noch die Preisboersen von Rohstoffen zentralisiert ( Chicago, London) und kontrolliert, kann man ziemlich genau ausrechnen, wann es einem Entwicklungsland gut oder schlecht geht.

    4. Das westliche Geldsystem war nie etwas anderes als nur die Illusion bzgl. einer realen Leistung, denn die Schuldscheine, auch Waehrung genannt, sind nur ein Versprechen auf reale Leistung. Eine Rueckzahlbarkeit von Schulden auf Null wuerde dem Gesamtsystem das Zahlungsmittel komplett entziehen, denn ohne Schulden gibt es auch kein Geld!!!

    1. Das ganze Betrüger-System fungiert auf Zentralismus und Hierarchie. Kleine Einheiten sind nicht kontrollierbar/erpreßbar/korrumpierbar.
      Wenn hinter dem Geldsystem reale Leistung oder Gold stände, würden die Betrüger der Jahrhunderte im Regen stehen. Dagegen wehren sie sich natürlich mit all ihrer Macht.

      1. @Nordwind Ich weiss, dass Sie sich mit Ökonomie auskennen.
        Aus der selben Quelle ist von einem Auslands Nettovermögen (Guthaben minus Schulden) Deutschlands von knapp 3 Billionen im letzten Quartal 2023 die Rede. https://www.bundesbank.de/resource/blob/614930/e3a377017af412a0fce3a5d734c7d89c/mL/s2wb0009-data.png Ob man das „Geld“ in Form echter Werte jemals wieder sieht ?
        Als Belohnung ein Video über die Lüge vom Deutschen Wirtschaftsaufschwung
        –https://www.youtube.com/watch?v=y-jwKVVJjpk–
        und ein weiteres, wie man mit dem Nachkriegsprojekt „Die Waage / Operation Wunderland“ das BRD Volk zu Kapitalis Fans umerzieht.
        –https://www.youtube.com/watch?v=o6K-M9crRCc–

        1. Danke, für diesen sehr erhellenden Youtube link.
          Es ist erstaunlich, daß dieser Beitrag damals von der ARD ausgestrahlt wurde.
          Das sogenannte „Wirtschaftswunder“ wurde uns als Kindern von allen, die den Krieg
          erlebt hatten, exakt so geschildert und ich denke, diese Geschichte wird auch bis heute, nur von sehr
          wenigen angezweifelt.

          Genau wie der Glaube, es wären seit damals nur noch lupenreine Demokraten in der Regierung.

          Eine Auswahl Deutscher Nazi-Karrieren nach 1945
          http://www.gelsenzentrum.de/deutsche_nazi_karrieren.htm

          1. Dank zurück. Bei DKP nahen Lehrern und Professoren konnte man schon spätestens Ende der 70er diese Wirtschaftswunderlüge kennenlernen; zumindest im Bundesland NRW.
            Auch das extreme Übertreiben der Kriegsschäden in der BRD wurde behandelt.
            Das emotionale Thema „Trümmerfrauen“ lasse ich mal besser weg; oder ?

      2. Die USA wie auch Deutschland steckten in der Deflation, der „New Deal“ sollte diese mildern.
        Eine Inflation ist zeitliche begrenzt aber eine Deflation kann ewig dauern.
        Erst die Kriegswirtschaft änderte den Status!

  16. Wenn eine Geldmenge an Gold gebunden wird, wird diese Geldmenge auch zwanghaft wachsen müssen, da der Zinseszins nur durch Umverteilung geschaffen wird.
    Dieser Zins erzwingt aber weiteres Wachstum und wenn die Geldmenge begrenzt bleibt, bekommt das System die große Deflationskrise.
    Silvio Gesell erklärt das sehr gut und bietet auch noch die Lösung an, wie man Geldmenge und Geldumlauf ohne Krise steuern kann. Es entsteht eine Marktwirtschaft die auch ohne Wachstum existieren kann. Die Zinsen verschwinden aus den Preisen.
    In China , im alten Ägypten und sogar in den damaligen USA gab es schon alternative Systeme.
    In Deutschland und Europa gab es ein Verrufgeld, bei dem nur die Leute Steuern zahlten die auch Geld hatten. Knapp 300 Jahre lief dieses einzigartige Erfolgsmodell, wo es kaum Kriege gab und einen sehr breiten Wohlstand und Sozialleistungen. Walkers beschreibt dies in seinem Buch, er kannte Silvio Gesell. Ich erfuhr von Devisenhändlern, die nach eigener Aussage mit diesem Wissen ihren Job machten. In der normalen Universität wird man es nicht lernen, in Chemnitz gab es da wohl mal eine Ausnahme. Das ist auch der Grund, warum der Bitcoin niemals zu normalen Geld werden kann und warum es keine Metallgedeckten Währungen mehr geben wird, wenn überhaupt, nur zu einer Neueinführung. Heute sind Schulden gleich Geldmenge und werden durch Kreditvergabe erzeugt!
    http://freigeldpraktiker.de/weltenaufgang/blog/article/nur-zwei-buecher

  17. Ich habe leider auch nach diesem Artikel die Funktion des Dollars noch nicht ganz verstanden.

    Warum beispielsweise würde China alle seine Werte verlieren, wenn es seine Dollar-Reserven abstoßen würde? Werte sind doch meinem Verständnis nach etwas Reales im Gegensatz zum (virtuellen) Dollar. Firmen bspw. Oder Infrastruktur. Das wäre doch nicht weg – oder?

    Und warum ist immer von den USA die Rede, obwohl der Dollar nicht vom US-Staat, sondern einem Konglomerat aus US-Privatbanken herausgegeben wird, bei dem – wenn ich das richtig verstanden habe – auch der US-Staat selbst in der Kreide steht?

    1. Sie liegen richtig. Das mit China schmeißen auch klügere Mainstream Medien sehr oft durcheinander.
      Modellhaft geht das etwa so :
      – China verkauft real produzierte Werte, Produkte, Dienstleistungen gegen Dollar. Die realen
      Werte sind jetzt tatsächlich weg.
      – Statt sich dann für die Dollars etwas sinnvolles – egal ob Produktions oder Investitionsgüter
      zu kaufen, parkt China die Dollars in US Staatsanleihen. Offiziell betrugen nur die
      genannten Zahlen November 2023 über 3.000 Milliarden Dollar; ganz ohne die privaten
      Chinesen. Und die Zahl der geparkten Dollars wächst stetig.
      – Die Chinesen haben laut Meinungen der offiziellen wie auch der alternativen Medien die
      durchaus reale Befürchtung, dass falls sie ihr Geld wieder zurückholen, der Dollar sehr
      nach unten fällt. und ein Großteil der real produzierten Produkte für die Katz war.
      Kleiner Tipp für Länder, die sich gerne mit Exportüberschüsse brüsten. Als Volkswirtschaft muss man diese Überschüsse so schnell wie möglich wieder ausgeben und nicht im Ausland parken. Eine Weisheit, die sogar in Berufsschulen ganz am Anfang seit zig oder gar über 100 Jahren vermittelt wird; die gilt auch im Sozialismus.
      Zitat Das „magische Viereck“ ist ein wesentliches Konzept der makroökonomischen Politik, das die Kernziele einer Volkswirtschaft definiert. Es besteht aus vier miteinander verbundenen Zielen: Preisniveaustabilität, hohe Beschäftigung, außenwirtschaftliches Gleichgewicht und nachhaltiges Wirtschaftswachstum.

      1. @Logik Fan

        Erst mal Danke für den Versuch, meine Frage zu beantworten. Leider kann ich immer noch nicht ganz folgen. Die Werte Chinas bestehen doch nicht in den für Dollars verkauften Gütern, die dann wiederum in US-Staatsanleihen oder was auch immer geparkt werden. Dieser Kapitalismus ist doch nicht folgenlos am Land vorbei gerauscht.
        China hat doch sozusagen „ganz nebenbei“ auch das eigene Land ungeheuer stark entwickelt. Selbst wenn die mobilen Güter weg sein sollten, hält China weiterhin die immobilen – die Produktionsstätten, die Infrastruktur usw. Das alles ist doch dann – Dollar hin oder her – nicht „weg“. Sondern wäre die Grundlage, um auch unter neuen Vorzeichen weiter wirtschaften, produzieren und Handel treiben zu können.

        Deutschland war nach dem 2. WK wesentlich kaputter, als China. Und ihm standen wesentlich weniger Finanzmittel zur Verfügung. Dennoch konnte es durch Produktivität und Innvovation wieder prosperieren. Das traf in bescheidenerem Umfang – aber global gesehen durchaus bemerkenswert – sogar auf die DDR zu.

        Ich verstehe also leider immer noch nicht, in welcher vom Dollar abhängigen Gefahr China schweben sollte. Das Land ist de facto die Werkbank der ganzen Welt. Viel mehr als vom virtuellen US-Dollar ist doch die Welt von den realen China-Erzeugnissen abhängig.

        Oder ich steige bei diesem Thema einfach nicht durch. Was ja auch sein kann. Sätze wie dieser jedenfalls

        „nach dem Zweiten Weltkrieg übernahmen (die USA) die Rolle des weltweiten Garanten für wirtschaftliche Stabilität, indem sie andere Länder in die Abhängigkeit vom Dollar zwangen.“

        sind für mich keine gute Erklärung. Warum waren die USA der „Garant für wirtschaftliche Stabilität“, wenn sie andere Länder „in die Abhängigkeit vom Dollar zwangen“? Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Das würde ja im Umkehrschluss bedeuten, dass es auf der Welt keine wirtschaftliche Stabilität geben kann, wenn der Währungsmarkt „multipolar“ aufgestellt ist…

        1. 1) Sie haben schon Recht, was die Widersprüchlichkeit der angeblichen „Macht des Dollars angeht“ in den Medien angeht. Die Dollar Vorteile für die USA gibt es, aber so dolle sind die auch nicht (Prof. Dr. Heiner Flassbeck). Der grösste Vorteil des Dollars ist, dass jede Menge Verschwörungstheoretiker Millionen Klicks mit wirren Thesen und dummen Lügen generieren können.
          2) Wenn ein Land in ein anderes Land was verkauft, ist die Ware / Produkt erst einmal weg. Man hat zwar Forderungen oder Geld in der Währung des „Einkaufsland“,
          2a) aber wenn man zu lange wartet kann das einkaufende Land z.B Griechenland / Argentinien eventuell nicht mehr alles zurückzahlen.
          2b) wenn man zu lange wartet und daher zuviel „fremder Währung“ auf der hohen Kante hat, besteht die bereits erwähnte Gefahr, dass beim Umtausch von soviel Dollars in Yuan eine Abwertung des Dollars und eine Aufwertung des Yuan entsteht. (hohe Nachfrage beim Yuan gegen hohes Angebot beim Dollar)
          Das ist jetzt modellhaft skizziert, da Staatsanleihen nicht gleich mit Bar- / Giralgeld geichgestzt werden sollten
          3) Natürlich haben Sie recht. Wenn ein Land zum Beispiel hochproduktiv ist, kann auch ein super Wohlstand entstehen, obwohl so gut wie gar kein Aussenhandel stattfindet. Hochproduktiv hieße konkret, dass ein Land wesentlich mehr herstellt – oder es zumindest könnte – als es konsumiert.
          3a) Und genau dieser Überschuss an Produktion sorgt dann dafür, dass gerade solche Länder auch eine reichhaltige Infrastruktur haben;
          3b) falls der gesellschaftliche Reichtum nicht nur ein paar Wenigen zugute kommt.
          4) Generell haben produktivere Länder auch eine stabilere Währung und einen höheren Wechselkurs.
          5) DDR. Natürlich kann man (der Westen) einem produktiven Land wie der DDR trotzdem schwer schaden. Man muss nur dafür sorgen, dass die DDR ZUVIEL für Vorprodukte und Rohstoffe beim Einkauf bezahlt und anderseits viel ZUWENIG für seine Exporte bekommt.

          1. zu 2b) Man (wer auch immer das sein mag) geht davon aus, dass ein zu „starker Yuan“ einem Exportland wie China schadet. Tatsächlich – einfach mal den Yuan kurs bei Finanzen net beobachten – bemüht sich China extrem, dass der Kurs eben nicht den Yuan stärker und den Dollar schwächer macht.
            Wenn ein solches Szenario (Dollar geht nach unten, Yuan steigt) eintreten sollte, wird es wohl kaum eine Katastrophe geben.
            Beispiel : Die türkische Lira wurde in paar Jahren gegenüber dem Euro auf ein Zehntel „geschrumpft“.
            Trotzdem kann man keinen Urlaub für 80 Euro in der Türkei machen und einen Grillteller für 70 Cent essen. Zur DM Zeit sind auch viele südlichen Währunngen extrem gegeüber der DM „geschrumpft“ und trotzdem hatte der deutsche Urlauber sogar mehr DM bezahlt.
            Selbst wenn die USA Waren billiger würden und die chinesischen teurer ? Wen juckt’s ? Und wenn es doch juckt, subventioniert China einfach etwas seinen Export und die USA freut sich, auch einmal das Wort „Exportüberschuss“ in der Praxis erleben zu dürfen. Oder die USA machen sowas wie Exportzölle, damit nicht zu viele heimisch benötigte Waren das Land verlassen. Russland hat doch auch noch Exportzölle, damit die Preise für bestimmte Produkte nicht zu sehr steigen.

    2. Marco, ich möchte es auch versuchen zu erklären!
      So wie ich es verstehe, geht es um den PETRO-Dollar, dies Geld, in dem das weltweite Schmiermittel Öl gehandelt wird. Wie im Artikel beschrieben, war früher ein Dollar eine Unze Gold wert, und ein Fass Öl kostete ?. Mit Fässern voll Öl (oder lebenden Kühen, Tonnen Getreide….) zu handeln ist unpraktisch, deshalb ein Dollar, eine Schuldverschreibung für den exakten Wert von 1 Unze Gold, garantiert! Die US-Zentralbank hat das garantiert, diesen 1 Dollar (Schuldschein) konntest du damals in Gold (etwas Reales) umtauschen, usa als Kriegsgewinnler besaß fast alles Gold, s.o.
      Obwohl heute eine Unze Gold etwa 2300 $ kostet, findet der Welthandel immer noch in dieser Währung statt. BRICS versucht das zu ändern. Wenn China jetzt aber die Dollar abstößt, fällt der Handels-Kurs des Dollar („verliert an Wert“), es geht der MAßSTAB verloren, das Mittel, den Wert zu messen. So?? Puh, echt schwer zu erklären. Eine „multipolare“ Währung ist möglich, nur wie? Es geht um den MAßSTAB zum MESSEN, verstehst du, es muss ja irgendwie weltweit tauschbar sein, wenn überhaupt Welthandel stattfinden soll. Multipolar wird ja ein WährungsKORB angedacht, ein Gebinde verschiedener Währungen… sehr kompliziert…
      Konnte ich helfen?
      Der Satz, auf dem du herumkaust „nach dem Zweiten Weltkrieg übernahmen (die USA) die Rolle des weltweiten Garanten für wirtschaftliche Stabilität, indem sie andere Länder in die Abhängigkeit vom Dollar zwangen.“ usa übernimmt Garantie für Stabilität durch die GOLDDECKUNG der Weltwährung, die anderen Länder mussten das annehmen, sofern sie überhaupt (Welt-) Handel treiben wollten (=Zwang).

      1. @ Rosendorn, wie haben die Menschen denn bis 1945 gehandelt, denn seitdem haben die uSA sich selbstherrlich als Weltmacht erklärt? Man muß doch auch einmal umdenken können. Der Dollar ist an nichts gebunden, was ist, wenn das Fiatgeld als ungültig erklärt und die Welt-Spielbank geschlossen wird? Meiner Meinung nach haben Betrüger das Geldsystem an sich gerissen.

    3. Werte sind dann Werte wenn du sie im eigenen Land hast und anfassen kannst!
      Hier geht es um den „Wert“ von Schuldverschreibungen, wenn der Schuldner kollabiert.
      Da aber dann auch die amerikanische Armee kollabiert, neben der Wirtschaft, könnte es für China besser sein den Verlust hinzunehmen. Zumal die Schuld dann bei der USA .

  18. ich dachte immer – FIAT Money heisst FIAT Money, weil

    „Fiat lux!“

    das gleiche ist wie

    „Es werde Licht!“

    = also der Anfang der Bibel, wo die Welt aus Nichts geschaffen wurde,
    und Fiat-Money wird ja auch aus nichts geschaffen …

    ich dachte, deshalb heisst es so?

    1. Korrekt. Praktisch ist das eine bilanzerweiterung bei der bank,
      wo schulden mit schulden gedeckt sind. also wenn eine Nicht-bank z.b. natuerliche Person einen Kredit aufnimmt, um ein Haus zu kaufen moechte die bank im gegenzug einen schuldvertrag der Nichtbank mit dem kleinen Unterschied, dass sie sich im Grundbuch als Hauptglaeubiger eintragen laesst.
      Die Nicht-bank kann dann das aus dem Nichts erzeugte Geld nehmen und einer weiteren Nicht-bank das Geld , also die Schuldscheine der Bank mit unbegrenzter Laufzeit, im Erwerb der Immobilie weitergeben.
      Dumm nur, dass die Bank dafuer Zinsen nimmt, fuer die Sie kein Geld erzeugt. Faktisch ist damit das Geld fuer Nichtbanken ein knappes Gut, das dann nach der Glaubensideologie der „freien“ Marktwirtschaft einen Eigenwert erhaelt, das es in wirklichkeit garnicht hat. Mit anderen Worten Geld an sich ist nur ein unverbindliches Versprechen auf reale Leistung. Damit man den Glauben daran nicht verliert, muss man mit den hybriden Kriegsmethoden der US Oligarchie arbeiten (z.b. frühkindliche Erziehumg von der „naturwissenschaftlich“ festgelegten Markgesetzen).
      Leider wird das in Altlinken Kreisen und Marxisten auch nicht wirklich verstanden, weil man selber von naturwissenschaftlichen Gesetzmaessigkeiten ausgeht und von einer evolutionaeren Gesellschaftsentwicklung von nieder zu hoeherentwickelten Gesellschaften. Genau daran ist der Ostblock gescheitert weil sie nie ueber das Geldsystem des Westens gesprochen haben.
      Dass das aber heutzutage von immer mehr maechtigen Markteilnehmern verstanden wird, beweist allein schon das Entstehen der BRICSplus Organisation.

      1. Geldschöpfung aus dem Nichts ist was ganz Normales, und in meiner Jugendzeit hatten viele ihr eigens Geld in Form von „Wechseln“ geschöpft. Diese „Wechsel“ oder Schuldversprechen müssen oder sollten zumindest mit realen Werten unterlegt sein.
        Wenn ich beim Metzger, im Möbelgeschäft oder gar im Autohaus einkaufe und denen eine Art Wechsel (bitte googeln) als Zahlungsmittel gebe mit einem Eurobetrag ist es einfach nachzuvollziehen. Noch einfacher könnte es sein, wenn auf dem Wechsel steht : 2 Stunden Arbeit als Steuerberater für den Fleischeinkauf, 40 Stunden für den Möbeleinkauf, 600 Stunden für den Auto Kauf.
        Dieser Wechsel platzt oder diese Spezial-Währung crasht, wenn ich schon woanders versprochen habe zigtausende Stunden meiner Arbeitskraft einzutauschen, oder Wechsel ausgestellt habe die schon jetzt mein Lebenseinkommen mehrfach überschreiten. Wenn das passierte, musste man sich dann schnell zu schönen Konsul Weyer ins sonnige Paraguay aufmachen 😉
        Sogenannte „Geldpolitik“ kann immer nur eine kleine Feinjustierung sein. Ein unproduktives, armes Land kann dadurch nicht dauerhaft reich werden. Und ein reiches hoch produktives Land kann dadurch nicht dauerhaft arm werden.

        1. Arm und reich ist relativ da die preisbildung nicht notwendigerweise von Angebot und Nachfrage sondern von Machtverhaeltnissen abhaengt. ich bin ja nicht deswegen arm, weil ich nur Bauer in einem Entwicklunsland bin, sondern weil ich die Preisbildung nicht wirklich beeinflussen kann. Tue ich mit ganz vielen Bauern zusammen, was faktisch ein Kartell darstellt, kann ich von den Nachfragern auch einen hoeheren Preis verlangen. Habe ich dann die Macht das durchzuhalten , werden die Nachfrager mit den Preis bezahlen, damit ich mir deren Produkte leisten kann. Das westliche Kolonialsystem hat seit mindestens 500 Jahren so funktioniert.

    2. feelfunktion, korrekt.
      Darf ich erweitern zu : Am Anfang war das Wort- Johannes 1, 1
      Es ist Klang, Energie, Vibrationsschwingung— die Welt, das ganze Universum der Universen besteht aus Schwingungsfrequenzen, Lichtteilchen, Quanten.. dem WORT GOTTES, LOGOS!
      Im AT schafft „Gott“ auch nicht aus „nichts“, sondern dort ist es tohuwabohu und der GEIST schwebt über den WASSERN!
      So ist es auch mit dem Fiat-Geld, es ist der GLAUBE, dass es real ist, der es real sein lässt….

      1. <>

        Aber wenn ich mal ehrlich bin – GOLD funktioniert doch auch bloß durch GLAUBE …

        Denn so einen richtigen praktischen Verwendungszweck hat Gold, ehrlich gesagt, auch nicht: ich kann mir daraus Ohrringe machen – aber wenn ich schon 58 Ohrringe habe, habe ich keinen Verwendungszweck für Gold… Wie die Indianer schon wussten: man kann Gold nicht essen …
        Eigentlich basiert es auch bloß auf dem NIMBUS, dass seit Urzeiten alle denken: „Oho, Gold! Das ist so gediegen, so schwer, glänzt so würdig – das hat muss ja WERT haben!“ …. Nee, hat es eigentlich nicht – es hat auch bloß dadurch Wert, dass man sich drauf GEEINIGT hat, es habe dollen Wert … und dass ich deshalb weiß: ich finde immer einen, der mein Gold gerne will, darum kann ich immer damit bezahlen!

        (im Unterschied zu FIAT-Money kann man’s nicht beliebig herstellen und vermehren – DAS ist natürlich ein Unterschied!)

        (P.S.: ja ja, ich weiß, Gold ist nicht nur für Ohrringe wichtig, sondern auch für Mikroelektronik und so – aber ihr versteht, was ich meine …)

        1. yesyes, ich habe dir auch gar nicht widersprochen! Nehmen wir an, diese Welt ist real, dann ist auch das darin befindliche Gold real. Gold hat ganz spezielle Eigenschaften, die gar keine anderes Edel/Metall weltweit erreicht. Wenn du die jahrtausendealte Analogie-Lehre betrachtest, so steht Gold für die Sonne (Merkur für Quecksilber, etc). Klar, für mich ist das Gold auch nicht wichtig. Jesus sagt: Entweder Gott Oder Mammon, wir können NICHT BEIDES haben! Bergpredigt, Matthäus 5-7.
          Aber für Leute, die Geldfinger haben, ist Gold REAL, anders ein Papier SCHEIN ist eben das: Schein, Lug & Trug, eine Schuldverschreibung (gib mir eine Unze Gold für den, ach nee, gib mir nur noch den 2300.Teil einer Unze Gold für den..).
          Ganz verdreht wird es jetzt mit den Bitcoins, reine Energieverschwendung, durch das „Schürfen“ baut die KI ihr satanisches irdisches Reich, aber die Leute (Viele auch sehr Kluge Leute) rennen dem ausgedachten Alptraum hinterher als ob es echtes Gold wäre, als ob es GOTT wäre!

    3. Fiat Geld lenkt ab – ein „gedecktes Geld“ führt auch immer in die Krise.
      Heutiges Geld wird durch Kredit „gedeckt“, wenn der Schuldner pleite ist, ist es auch weg.

      Ein umlaufgesteuertes Vollgeld kommt aus dem Nicht und geht wieder ins Nichts, so das der Umlauf und die Geldmenge genau geregelt werden kann.

  19. Geld, Money usw ist umgangssprachlich für Schuldschein. Der Emitent, also zB die Nationalbank,verbucht es in seiner Bilanz rechts oben als Fremdkapital, Passiven. Ist die Schuld in Papierform (Geldschein) handelt es sich um ein Inhaberschuldschein mit Schuldscheinnummer und Unterschrift des Schuldners (Nationalbankpräsident). Im elektronischen Fall haben wir einen Register-/Namensschuldschein. Der Schuldner (Nationalbank) verspricht dem Gläubiger ( Geldscheininhaber) jederzeit und sofort bei Vorweisen (Sichtschuld!) die Schuld einzulösen! Früher war die Schuld genau definiert, nämlich Gold. Die Aufhebung des Goldstandarts bedeutet nicht etwa, dass die Nationalbank keine Eintauschpflicht mehr hat – wie von den Nationalbanken gelogen wird – sondern die NB muss nun nach Wunsch des Gläubiger liefern ( Gold, Währung, Aktien etc). Beispiel: Russland liefert Öl an die EU. Die EU hat gerade nichts was sie Russland liefern kann. Sie verspricht Russland, dass sie später liefert. Damit die Sache nicht vergessen geht und Russland einen Beweis in der Hand hat erhält es von der EU €(-Schuldscheine). Die EU kann also gar kei Russischen €-Guthaben einfrieren/ stehlen – der Schuldner kann nicht seine eigenen Schulden stehlen. Er kann sich nur weigern sie zu begleichen; damit kommt er in Schuldnerverzug und gilt als insolvent. USA, EU und CH haben sich mit den Russlandsanktionen somit offiziell für insolvent erklärt!
    Je mehr Geld ein Land im Umlauf hat, desto verschuldete und desto ärmer ist es. Weltrekordhalter auf die Bevölkerungsgrösse und damit ärmstes Land der Welt ist momentan die Schweiz – eine finanzielle H-Bombe. Die Schweizerische Nationalbank verfügt auf der Passivseite über ein Eigenkapital von 60 Mrd und 730 Mrd Schulden. Gedeckt ist das ganze bei den Aktiven mit 670 Mrd € und $ – also EZB und FED Schuldscheine, die wie oben erläutert insolvent sind- und 60Mrd € und $ Aktien und gerade mal 60Mrd Gold. Fällt der € Wechselkurs um weitere 10%, also etwas unter 90 Rappen, ist das EK der SNB aufgebraucht und die SNB bankrott!Bei der Haushaltverschuldung sind Herr & Frau Schweizer ebenfalls Weltrekordhalter mit 126 % BIP.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Haushaltsverschuldung

    https://www.snb.ch/dam/jcr:0723818d-2ef9-4631-a5cd-d2ee5a2f1117/annrep_2023_jahresrechnung.de.pdf

    1. « Weltrekordhalter auf die Bevölkerungsgrösse und damit ärmstes Land der Welt ist momentan die Schweiz » – Das ist per Kopf und zeugt vielleicht nur vom Wohlstand der Schweizer.

      Nun gut, es kommt doch aber auch darauf an, bei wem man verschuldet ist. Wenn die Schweiz bei ihrer eigenen Bevölkerung Schulden hat, dann macht das vielleicht nicht viel und bildet nur den Wohlstand der Schweizer ab.

      War die Schweiz nicht auch genötigt, die inflationäre Nullzinslinie von FED und EZB mitzugehen? Sie haben vielleicht auch mehr Franken in Umlauf gebracht und dafür Dollar und Euro eingebunkert, damit der Franken nicht zu stark anzieht ggü diesen Währungen.

      1. Ich bin nur ein Laie. Ausführliche Erläuterungen findet Ihr bei Dr. Marc Meyer, dem ehemaligen Analysten des Schweizer Bankvereins. Er war der erste der 1996 auf die verherende Schuldenfalle der Nationalbanken hingewiesen hat; noch am selben Tag wurde er fristlos gefeuert und zum „Staatsfeind“ erklärt.
        https://www.oeconomiavera.com/
        Seine Seite ist englisch, aber die Texte deutsch.

  20. Guter Artikel lediglich bei der Abschaffung von Bargeld muss man beachten dass andere nicht westliche Länder schon rein aus Bequemlichkeit oder Not auf Bargeld verzichten und gar nicht nachvollziehen können warum man in D nicht überall digital bezahlen kann.

    1. peter, du verbreitest fakenews, wo sind die Faktenprüfer, wenn mann die mal braucht?
      Welches Land verzichtet denn auf Bargeld aus Bequemlichkeit oder Not? Meinst du INDIEN, wo die Regierung gewaltsam das Bargeld zurückdrängen will durch das SEHR plötzlichen Verbot (innert 2 Tagen) bestimmter Rupien-Scheine?? Die gehen so krass ab, dass sogar bill gates Indien gelobt hat als „fortschrittlich“!
      Das ist „Fortschritt“ in die Verdammnis, Bargeldabschaffung heißt die Weltherrschaft des antichristen beschleunigen, schau auch du Offenbarung 13, Vers 16 & 17, am Besten die ELBERFELDER ÜBERSETZUNG.
      Warum nennst du dich nicht gleich Peter666?

  21. OT :

    Putin zitiert Kant, Scholz springt im Quadrat:

    Putin zitierte Kant, dass ein jedes Land anch seinen eigenen Erkenntnissen existieren muss.

    Was den lausigen Feigling Scholz, der grinsend und stumm dnabensteht, wenn ein „US-Präsident“ die Vernichtung SEINES Landes ankündigt, zu einer Kreischorgie inspirierte.

    Putin habe nicht das geringste Recht, Kants Gedanken zu zitieren, denn Kant gehört Scholz.

    Kann man sich nicht ausdenken – wie Döner in die Türkei zu bringen oder Kartoffelpuffer nach Deutschland.

    https://www.zerohedge.com/geopolitical/i-kant-even-german-chancellor-triggered-after-putin-quotes-legendary-philosopher

    1. Was den Döner betrifft :

      Unser Bundes-Uhu Steinmeier reiste in der Türkei an und brachte einen 25kg Dönerspieß samt Koch mit.

      Damit die türkischen Türken auch mal was Leckeres zu essen kriegen.

      Deutschland, Land des Kant, des Hegel, des Schopenhauer, des Goethe und Schiller :

      Wie tief bist du gesunken.

      (Sorry für das OT, aber solche Kapriolen dürfen nicht unbeachtet bleiben)

  22. Im Zuge der Proteste von Demonstanten gegen die israelische Regierung bei der Columbia Universität behauptet der Sprecher des US-Representantenhauses, der Republikaner Mike Johnson, wahrheitswidrig in aller Öffentlichkeit, Hamas hätte am 7. Oktober 2023 Kinder in Öfen gekocht. [1]

    Was Johnson tut ist das gebräuchliche U.S.-amerikanische Arbeiten mit Unterstellungen, Erfindungen, Lügen und das Verschweigen der eigenen Vergehen (Hannibal-Directive, Israelische Zeugenaussagen), um die eigenen Reihen zu schließen und alle gegen einen gemeinsamen Feind aufzuhetzen. Seine sogenannte „Ansprache“ beginnt daher auch mit dem angeblichen Leugnen der Demonstranten von 9/11. Pistorius und auch Scholz lernen von solchen Leuten.

    Die Lüge stammt vom Israeli Eli Beer, einem freiwilligen medizinischem Helfer (Emergency medical services, EMS) der Privatorganisation United Hatzalah (united rescue). [2]

    Video ab 4:28

    .. and they attempted to excuse or to ignore the barbaric attack of Hamas in Israel on October 7th 2023. Where israeli women and children were savagely raped and murdered and infants were cooked in ovens. Crowds of radical activists chanted ‚death to America‘ ..

    [1] 20.04.2024 Video 18:12
    Speaker Johnson Holds News Conference at Columbia University
    Speaker of the House Mike Johnson (R-LA) and other House Republicans called for Columbia University President Minouche Shafik to resign amid pro-Palestinian protests taking place on the campus. He was joined by House Education Committee Chair Virginia Foxx (R-NC) and some members of the New York congressional delegation at the school in New York City. Speaker Johnson decried instances of antisemitism against Jewish students, which he alleged were happening at Columbia and other universities. He and his Republican colleagues were booed by protesters throughout their remarks. The protests at Columbia began in the middle of April when protesters set up an encampment of dozens of tents and demanded the university divest from Israel amid the Israel-Hamas war in Gaza.
    https://www.c-span.org/video/?535167-1/speaker-johnson-holds-news-conference-columbia-university

    [2] 24.04.2024
    Mike Johnson Pushes Debunked Lie That Israeli Babies Were ‚Cooked in Ovens‘ On October 7
    House Speaker Mike Johnson on Wednesday at Columbia University repeated the long-debunked atrocity propaganda lie that Israeli babies were „cooked in ovens“ by Hamas on October 7th.
    „Israeli women and children were savagely raped and murdered and infants were cooked in ovens,“ Johnson claimed.
    [https://www.informationliberation.com/?id=64415]

  23. Und wer kann etwas zum Ausgleich der Handelsungleichgewichte sagen? Habe mal gelesen, daß früher (wo es noch nicht den EURO mit seinen TARGET Salden gab) diese Disbalancen zwischen den Zentralbanken der europäischen Länder (D, F, I etc) unverzüglich (täglich) mit Gold ausgeglichen werden mußten und zugleich analog eine Anpassung der Wechselkurse erfolgte, also eine Abwertung der Währung des defizitären Landes bzw eine Aufwertung der Währung des Überschuß Landes, damit sich das Ungleichgewicht am Folgetag nicht wieder einstellt.

    Naja, und heute sammelt die Bundesbank dafür TARGET Salden, für die man nie irgendwas erhalten wird. Deshalb muß die BRD den Bürger stärker schröpfen.

    Und hinsichtlich der USA, da soll die Bundesbank nie auf Ausgleich des Überschusses bestanden, sondern selbigen als Zeichen der Freundschaft ggü dem Ami einfach geschreddert haben. Also da war schon immer TARGET. Wenn ich das alles richtig verstanden habe.

  24. Sorry, Herr Röper, aber „Fiat“ heißt auf Deutsch nicht „glauben“, sondern „es werde“.

    Und das Fiat-Geld wird Fiat-Geld genannt, weil es (das Geld) eben aus dem Nichts heraus geschaffen wird. Also z. B. wenn eine Bank einem privaten Häuslebauer einen Immo-Kredit von 1 Mio gibt, dann drückt die Bank einen Knopf und im selben Moment hat der Immo-Bauer 1 Mio auf dem Konto. Und damit sind dann „aus dem Nichts“ 1 Mio „geworden“.
    „Fiat“ = „es werde“.

    1. Und damit sind dann „aus dem Nichts“ 1 Mio „geworden

      das stimmt so nicht ganz, erst wenn der“Schuldner“ die 1 mio zurückgezahlt hat, dann ist es reales Geld geworden.
      Den Schuldner muss zusätzlich noch die Zinsen aufbringen welche für die Bank der Gewinn ist

  25. Laut einer Untersuchung der Vermögensverwaltung und Investmentberatung Invesco Ltd. mit Sitz in Atlanta, USA aus dem Jahr 2023 kaufen Zentralbanken und Organisationen nicht nur vermehrt Gold statt Dollar („flight to gold“), sie ziehen ihre Goldreserven auch aus den USA ab wegen der Möglichkeit der Beschlagnahme. Zu den Ländern gehören u.a. Türkei, China, Indien und Afrika („Emerging Markets“).

    Forbes [3] erwähnt auch das Bretton Woods Treffen von 1944.

    Großaktionär von Invesco ist u.a. Blackrock. Im Jahr 2022 lag der Goldpreis bei US$2.000 per Unze (31,1034768 g).

    Im PDF [2] ist es das „Theme 5“ ab Seite 36.

    – A total of 96% of central banks increasing gold allocations cited its status as a ‘safe-haven’ asset (figure 5.5).
    – A substantial percentage of central banks are concerned about the precedent set by the US freezing of Russian reserves, with the majority (58%) agreeing that the event has made gold more attractive. Consequently, central banks now prefer to hold physical gold rather than gold ETFs or derivatives (figure 5.6, Physical gold held in own country).
    – Dedollarisation dilemma: no alternative in sight. The freezing of Russian assets by Western nations has thrust the world’s reliance on the US dollar as the dominant reserve currency into the spotlight, raising questions about its long-term viability amidst high US debt levels.

    [1] Jul 10, 2023, 7:40 AM UTC
    Countries are so spooked by de-dollarization and the Western sanctions against Russia, they are increasingly moving gold assets back home for safekeeping
    Huileng Tan
    – Central banks and sovereign wealth funds are increasingly calling their gold assets back home amid concerns that their assets abroad could be frozen — in a situation similar to Russia after it invaded Ukraine — according to a survey of central banks published on Sunday. [https://www.invesco.com/apac/en/institutional/insights/multi-asset/global-sovereign-study.html]
    – Central banks‘ increased purchase of gold also follows a global shift away from the US dollar as the world’s reserve currency.
    – „People have been looking for alternatives to the dollar and euro for a long time and they would’ve gone to them already if there were any suitable alternatives,“ an unnamed central bank in an emerging market told Invesco.
    [https://markets.businessinsider.com/news/currencies/dedollarizatioin-countries-central-banks-invesco-survey-gold-assets-repatriation-safekeeping-2023-7?op=1]

    [2] Invesco Global Sovereign Asset Management Study 2023
    PDF Download 47 Seiten [https://www.invesco.com/content/dam/invesco/apac/en/pdf/insights/2023/july/igsam-main-study-july-2023.pdf]
    Theme 5: Golden opportunities: central banks seek stability amid currency challenges.
    Central banks looking to combat yield volatility and inflation risk see gold as a safe-haven asset. This spurred record
    gold purchases in 2022, a trend prevailing into the first
    quarter of 2023. While the US dollar retains global reserve
    currency supremacy, central banks are diversifying currency
    holdings, stirred by geopolitical uncertainties and attractive
    opportunities in Emerging Markets.
    [https://www.invesco.com/apac/en/institutional/insights/multi-asset/global-sovereign-study.html]

    [3] 16.07.2023
    The BRICs Go For Gold
    After months of debate about various currency and commodity baskets, a Russia- and China-led consortium has apparently settled on using gold as the basis of a planned new international currency system separate from the US dollar and euro. As recently reported by state-funded Russia Today, an upcoming meeting of leaders from Brazil, Russia, India and China in August may include the formal introduction of the new initiative.
    This would be similar to the Bretton Woods meeting in 1944, where, after the floating currency chaos of the Great Depression, a new gold-based international currency architecture was laid out. The centerpiece was the US dollar, which in turn would be linked to gold at $35/oz., its gold parity since 1933. This laid the foundation for two decades of peace, prosperity, and fixed exchange rates, which sadly came to an end when the US dollar was floated from its golden anchor in 1971.
    [https://www.forbes.com/sites/nathanlewis/2023/07/16/the-brics-go-for-gold/]

    [4] 22.02.2023
    Russia and China have been teaming up to reduce reliance on the dollar. Here’s how it’s going.
    – Russia has been building up gold reserves since 2014
    – China is all too happy to assist Russia in this process. Beijing has a longer-term goal of competing with the dollar and of advancing the yuan as an international currency.
    [https://www.atlanticcouncil.org/blogs/new-atlanticist/russia-and-china-have-been-teaming-up-to-reduce-reliance-on-the-dollar-heres-how-its-going/]

    [5] 31.10.2023
    China leads record central bank gold buying in first nine months of year
    Central banks in emerging markets look to reduce reliance on US dollar for reserves holdings
    China has spearheaded record levels of central bank purchases of gold globally in the first nine months of the year, as countries seek to hedge against inflation and reduce their reliance on the dollar.
    Central banks have bought 800 tonnes in the first nine months of the year, up 14 per cent year-on-year, according to a report by the World Gold Council, an industry group.
    The “voracious” rate of buying has helped bullion prices defy surging bond yields and a strong dollar to trade just shy of $2,000 a troy ounce.
    [https://www.ft.com/content/abc39431-1755-4906-b11e-ee9e53baadfe]

  26. „Bretton-Woods“ hat es sogar indirekt in einen später von Hollywood verfilmten Roman geschafft. In Leon Uris‘ EXODUS (ein durch und durch zionistisches Werk) stellt ein US-amerikanischer Journalist zunächst fest:

    „(…) Kolonien kommen in unserer Zeit aus der Mode. Die Engländer reiten einen toten Gaul. D a s d a, das ist der Soldat eines neuen Weltreichs“, und zog eine Dollar-Note aus der Tasche. „Wir haben Millionen dieser Soldaten in Marsch gesetzt. Überall hin in jeden Winkel der Welt. Es ist die größte Armee, die es je gegeben hat, und sie erobert die Welt ohne Blutvergießen. (…)“

    Im Roman werden diese Worte im Jahr 1946 gesprochen, also zwei Jahre nach dem Abkommen von Bretton-Woods und zwei Jahre vor Implementierung des Marshall-Plans. Da, wo der US-Dollar zur Infiltration nicht ausreichte, mussten in den kommenden Jahrzehnten noch eine Menge Regime Changes und einige Kriege nachhelfen. Aber die Grundintention ist in der fiktiven Aussage über die Dollars als „neue Armee“, die die Welt erobert, gut getroffen.

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