Zugvögel als Biowaffe und neue Verdachtsmomente gegen die USA wegen Covid-19
Russland hat neue Informationen über die Biowaffenprogramme des Pentagon in der Ukraine veröffentlicht. Dieses Mal ging es neben der Forschung an Zugvögeln zum Zweck der Verbreitung von Infektionskrankheiten auch um neue Vorwürfe gegen die USA wegen Covid-19.
Ich erinnere daran, dass die russischen Erklärungen über das US-Biowaffenprogramm keine russische Propaganda sind, sondern dass mir und meinem Informanten, mit dem ich für das Buch „Inside Corona“ recherchiert habe, viele der jetzt von Russland veröffentlichten Informationen schon lange aus öffentlich zugänglichen Quellen bekannt waren. Das Pentagon hat das meiste jedoch nach Beginn der russischen Veröffentlichungen vom Netz genommen, um die Spuren zu verwischen, wie ich hier aufgezeigt habe. Wenn Sie nicht wissen, worum es in dem Buch geht, lesen diese beiden aufeinander aufbauenden Artikel dazu, zuerst diesen und dann diesen.
Schon in den ersten Veröffentlichungen des russischen Verteidigungsministeriums zu dem Thema vor über einem Jahr wurde berichtet, dass die USA in der Ukraine die Routen von Zugvögeln erforscht haben, da Zugvögel ideal zur Verbreitung von Biowaffen geeignet sind. In der letzten Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums ging es Anfang Mai 2023 wieder darum und jetzt wurden dazu neue Informationen veröffentlicht.
Das russische Verteidigungsministerium hat Covid-19 bereits im August 2022 als von den USA entwickelte Biowaffe bezeichnet. Das muss man zum Verständnis im Hinterkopf haben, wenn man die neueste Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums liest, in der Russland weitere kritische Fragen zur Rolle der USA bei Covid-19 stellt.
Dieses Mal ging es um Italien, das zu Beginn der Pandemie am stärksten betroffen war, und um die Rolle eines US-Biowaffenlabors in dem Land. Ich habe auch diese russische Erklärung wieder komplett übersetzt und die Folien und die Links aus dem Original übernommen. Im Anschluss an die Übersetzung finden Sie auch die Chronologie der russischen Veröffentlichungen seit dem Beginn der Militäroperation in der Ukraine.
Beginn der Übersetzung:
Das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation analysiert weiterhin die militär-biologischen Aktivitäten der USA und ihrer Verbündeten in der Ukraine und anderen Regionen der Welt.

Wir haben bereits darauf hingewiesen, dass im Rahmen der Militäroperation Beweise dafür gefunden wurden, dass Mitarbeiter des Biosphärenreservats in der Siedlung Askania Nova in der Region Cherson die Flugrouten von Zugvögeln sowie die Auswahl und den Transfer von biologischem Material ins Ausland untersucht haben.
Die Task Force des russischen Verteidigungsministeriums sowie Beamte des FSB und vom Rosselchosnadzor (russische Landwirtschaftsaufsicht) bestätigt haben, dass Stämme von Vogelgrippeviren mit hohem epidemischem Potenzial und der Fähigkeit, auf andere Lebewesen überzuspringen, gesammelt und zertifiziert wurden, insbesondere der Stamm H5N8, dessen Sterblichkeitsrate bei der Übertragung auf den Menschen bis zu 40 Prozent betragen kann. Ich möchte daran erinnern, dass die Sterblichkeitsrate des neuen Coronavirus bei etwa einem Prozent liegt.
Trotz der Versuche der Mitarbeiter des Reservats, die gesammelten Biomaterialien eilig zu vernichten, indem sie die Stromzufuhr zu den Kühlanlagen abschalteten und die Kryolagerung mit flüssigem Stickstoff zerstörten, fanden Spezialisten des 48. zentralen Forschungsinstituts des russischen Verteidigungsministeriums selbst in den der Zersetzung unterzogenen Proben Spuren von genetischem Material der hochpathogenen Vogelgrippe, des Newcastle-Virus und von Avuloviren.
Nach Angaben der verbliebenen Mitarbeiter des Reservats bot die ukrainische Seite ihnen eine hohe Vergütung für die Beseitigung oder Vernichtung der Forschungsergebnisse an.
Beschlagnahmte Dokumente aus dem Veterinärlabor des Reservats belegen, dass das Charkower Institut für Veterinärmedizin an den Projekten UP-8, P-444 und FLU-FLYWAY beteiligt war.
Ihr Ziel war es, die Bedingungen zu bewerten, unter denen Übertragungsprozesse von Krankheitserregern wirtschaftlich bedeutsamer Infektionen unkontrollierbar werden, wirtschaftlichen Schaden verursachen und Risiken für die Lebensmittelsicherheit schaffen könnten.
Ich möchte noch einmal betonen, dass der Auftraggeber der Projekte das US-Verteidigungsministerium war, eine Behörde, die mit der Erforschung von Vogelzugrouten nichts zu tun hat.

Wir haben Sie bereits auf das dokumentierte Massensterben von Vögeln im Naturschutzgebiet Askania Nova im Jahr 2021 aufmerksam gemacht, das nach Ansicht von Experten infektiöser Natur war.
Es wurde festgestellt, dass das gleichzeitige Sterben der Vögel durch die durchgeführten Experimente und einen nachlässigen Umgang mit den Anforderungen an die biologische Sicherheit ausgelöst wurde.
Besonders besorgniserregend ist vor diesem Hintergrund das zunehmende Auftreten der Vogelgrippe in Russland und in europäischen Ländern, wo die Krankheit nach Angaben des Internationalen Tierseuchenamtes zu einem ganzjährigen Phänomen geworden ist und die Verluste sich seit 2021 auf über drei Milliarden Euro belaufen.
Seit Beginn dieses Jahres wurden in Russland 32 Ausbrüche der Vogelgrippe in allen Föderalbezirken registriert. Allein in der letzten Woche wurde die Krankheit in Geflügelbetrieben in den Regionen Kirow und Jaroslawl festgestellt. In Moskau sind seit dem 17. Mai 2023 Quarantänemaßnahmen für die hochpathogene Geflügelpest eingeführt worden.
Der Gesamtschaden in der Landwirtschaft durch diese Krankheit betrug in den letzten drei Jahren über 4,5 Milliarden Rubel, mehr als 10 Millionen Vögel wurden vernichtet.
Obwohl es in den USA selbst seit 2003 Epizootien der Vogelgrippe gibt, wurden in ihrem Hoheitsgebiet seither keine Fälle von Afrikanischer Schweinepest oder Maul- und Klauenseuche, die eine große Bedrohung für die Lebensmittelsicherheit darstellen, festgestellt. Gleichzeitig erforscht das US-Militär diese wirtschaftlich bedeutsamen Infektionskrankheiten aktiv außerhalb des nationalen Territoriums in Biolaboratorien, die sich entlang der Grenzen ihrer geopolitischen Gegner befinden.
Dies bestätigt einmal mehr, dass die USA Komponenten von Biowaffen außerhalb ihres Hoheitsgebiets entwickeln, auch auf dem Territorium der Ukraine.

Ich erinnere daran, dass die USA im Oktober 2022 die Nationale Strategie zur Bekämpfung biologischer Bedrohungen veröffentlicht haben. Das Dokument ist doktrinärer Natur und definiert das biologische Risikomanagement als eine wesentliche Priorität der USA.
Mit der genehmigten Strategie plant Washington die Schaffung einer von den USA kontrollierten Architektur für die Prävention, Reaktion und Neutralisierung von Biogefahren im nationalen Interesse.
Ein Bereich der strategischen Entwicklung ist die Verbesserung der individuellen und gruppenbezogenen Biosicherheit für US-Militärpersonal auf verschiedenen Kriegsschauplätzen. Gleichzeitig wird angestrebt, die Erreger besonders gefährlicher Infektionskrankheiten in bestimmten Gebieten weiter zu erforschen.
Das wird durch ein weiteres langfristiges Planungsdokument bestätigt – die neue US-Bioabwehrstrategie, die am 23. März 2023 verabschiedet wurde. Ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass die Strategie vom US-Militärapparat entwickelt wurde. In dem Dokument werden langfristige Ziele für die Entwicklung der Biotechnologie und die Suche nach ihren militärischen Anwendungen festgelegt.
Das erklärte Ziel ist es, „die technologische Souveränität auf dem Gebiet der Bioproduktion zu sichern und strategische Rivalen zu übertreffen“
Die Finanzierung der Aktivitäten im Rahmen der genehmigten strategischen Dokumente wird sich in den kommenden fünf Jahren auf etwa 90 Milliarden Dollar belaufen. Gleichzeitig beabsichtigen die USA, die globale Kontrolle über die biologische Situation in der Welt zu verstärken und behalten sich das Recht vor, Dual-Use-Forschung zu betreiben, auch außerhalb des nationalen Territoriums.
Die USA haben ihre militär-biologischen Aktivitäten im postsowjetischen Raum bereits intensiviert. Die US Defense Threat Reduction Agency (DITRA) und die Auftragnehmer des Pentagon wurden durch zwischengeschaltete zivile Organisationen wie die US Centers for Disease Control and Prevention und das Forschungsunternehmen Gryphon Synthetic ersetzt. Unter dem Deckmantel der Lösung rein friedlicher Aufgaben in den Staaten Zentralasiens und Transkaukasiens ist die Sammlung und Genotypisierung von Proben von Erregern besonders gefährlicher, in diesen Regionen endemischer Infektionen – Pest, Milzbrand und Tularämie – geplant.
Dabei bedient sich die US-Regierung des erprobten Szenarios vermeintlich „humanitärer“ Zusammenarbeit.
Zuerst wird die Besorgnis über den Zustand der biologischen Situation zum Ausdruck gebracht. Dann werden die zuständigen Ministerien zur Zusammenarbeit aufgefordert und zwischenstaatliche Abkommen geschlossen.
Dann wird eine Einrichtung zur biologischen Eindämmung gebaut, die an das einheitliche Biomonitoring-System angeschlossen wird. Alle biologischen Entwicklungen des Landes, einschließlich der Erregersammlungen, gehen in das Eigentum der USA über, und die bestehenden Labore werden ohne amerikanische Unterstützung nutzlos.

Ich möchte darauf hinweisen, dass die Zahl der Biolaboratorien mit den maximalen Isolationsstufen BSL-3-plus und BSL-4 in den USA in den letzten Jahren erheblich gestiegen ist.
Einem Bericht des King’s College London zufolge gibt es in den USA 25 aktive und drei im Bau befindliche Labors, in denen an hochgefährlichen Viren und Bakterien geforscht wird.
Dem Dokument zufolge sollen in den nächsten Jahren weitere 18 BSL-4-Labors eröffnet werden, von denen die meisten in asiatischen Ländern außerhalb der nationalen Gerichtsbarkeit der USA liegen.
Es wurde die Besorgnis geäußert, dass der Betrieb dieser Einrichtungen ernsthafte Risiken mit sich bringt: Die Labors befinden sich in dicht besiedelten Gebieten, beim Bau wird auf Kosten von Schutzausrüstungen gespart, und in den Ländern, in denen sie angesiedelt sind, fehlen wirksame Vorschriften zur biologischen Sicherheit.
In der vom US-Geheimdienst veröffentlichten globalen Bedrohungsanalyse vom Februar 2023 betonen die Autoren außerdem, dass „es keinen wirksamen Mechanismus zur Kontrolle und Beseitigung von Biorisiken gibt und dass die internationalen Regulierungsbehörden, die in diesem Bereich zuständig sind, unkoordiniert arbeiten und keine ausreichenden Vollmachten haben“
Trotz überzeugender Argumente der Fachwelt ist die US-Regierung nicht in der Lage, die richtigen Schlüsse zu ziehen, und führt weiterhin undurchsichtige biologische Aktivitäten in der ganzen Welt durch.
Washingtons erklärtes Bekenntnis zu „globalen Standards und Normen der biologischen Sicherheit“ wird in der Praxis zu einer Verweigerung internationaler Initiativen zur Stärkung der Biowaffenkonvention und zu einer Blockade der Entwicklung seines Verifikationsmechanismus.

Es muss darauf hingewiesen werden, dass sich die USA nie eindeutig zur Sicherheit der Forschung in den von ihnen kontrollierten Biolabors bekannt haben.
Dies wird durch eine Überprüfung von Dokumenten der US National Institutes of Health über Verstöße gegen die Sicherheitsvorschriften bestätigt. Im Rahmen einer von der unabhängigen Firma Intersept durchgeführten Untersuchung wurden mehr als 5.500 Seiten an Berichten über Zwischenfälle untersucht. Sie kam zu dem Schluss, dass die an Universitäten in Washington, Minnesota und Illinois durchgeführten Forschungsarbeiten zu Infektionen im Labor führten und das Risiko einer weiteren Verbreitung gefährlicher Krankheitserreger mit sich brachten.
In diesen Statistiken sind Vorfälle in biologischen Militäreinrichtungen nicht berücksichtigt. Eine der wichtigsten Einrichtungen ist das Medical Research Institute for Infectious Diseases in Fort Detrick. Das Institut war wegen seiner intransparenten und unsicheren Aktivitäten wiederholt Gegenstand von Untersuchungen der US-Bundesbehörden.
So wurde der Betrieb des Instituts 2009 wegen Verstößen gegen die Vorschriften für die Buchführung über Biomaterialien, wodurch die Gefahr von Verlust, Diebstahl und illegalem Handel mit Krankheitserregern bestand, ausgesetzt. Es sei daran erinnert, dass der Mikrobiologe Bruce Evans, der Hauptverdächtige bei den biologischen Terroranschlägen der Versendung von Milzbrandsporen in die USA im Jahr 2001, an diesem Institut arbeitete.
Im Jahr 2019 untersagten die US-Bundesbehörden aufgrund der mangelnden Wirksamkeit der Dekontaminierungssysteme für Abwässer und zahlreicher Sicherheitsverstöße, deren Behebung fast ein Jahr dauerte, die Arbeit mit gefährlichen Krankheitserregern in Fort Detrick.
Laut einer offiziellen Erklärung des chinesischen Außenministeriums wurden in dieser Zeit in mehreren Teilen der USA örtlich begrenzte Ausbrüche von Lungenentzündungen unbekannter Herkunft gemeldet.

Die systematischen Verstöße gegen die Sicherheitsvorschriften in US-Biolabors haben in der Weltgemeinschaft berechtigte Besorgnis ausgelöst.
So hat beispielsweise die Verlegung des US Naval Biological Warfare Laboratory (NAMRU-3) von Kairo auf den sizilianischen Luftwaffenstützpunkt Sigonella im Dezember 2019 eine äußerst negative Reaktion der italienischen Bevölkerung hervorgerufen.
Italienischen Medien zufolge nutzten die USA die Pandemie, um die öffentliche Aufmerksamkeit von der Tatsache abzulenken, dass das Biolaboratorium verlegt worden war. Das Portal El-anti-diplomatico meint dazu: „Es ist äußerst verdächtig, dass dieses Labor nicht bekannt gemacht wurde, wenn es auf dem Papier doch dazu dient, Gesundheitsrisiken zu untersuchen.“
Ich möchte daran erinnern, dass Italien von allen europäischen Ländern am stärksten vom COVID-19-Virus betroffen war und dass das russische Verteidigungsministerium auf Ersuchen der italienischen Regierung der italienischen Bevölkerung auf dem Höhepunkt der Epidemie sofort Hilfe geleistet hat. Gleichzeitig werden in keiner einzigen Quelle die Aktivitäten von NAMRU-3 zum Schutz der italienischen Bürger erwähnt, obwohl der Ausrüstungsstand der Einrichtung eine umfassende Forschung mit dem Erreger der neuen Coronavirus-Infektion erlaubt hat und weiter erlaubt.
Offensichtlich diente die Verlegung des NAMRU-3 unter dem Vorwand der Hilfeleistung nicht dem Schutz der Italiener, und die Rolle des Biolabors bei der Ausbreitung von COVID-19 muss noch untersucht werden.
Es überrascht nicht, dass die Entscheidung der Stadtverwaltung von Pesaro, ein nationales Biolabor zu errichten, vor dem Hintergrund der Errichtung der Biowaffenanlage des US-Militärs eine Welle von Protesten der Anwohner in Italien und massenhafte Eingaben an die italienischen Behörden auslöste.

Das russische Verteidigungsministerium hat schon früher über die Einrichtung des globalen biologischen Überwachungssystems (EIDSS) durch das Pentagon berichtet. Die Ausrüstung von Bio-Objekten auf dem Territorium anderer Länder mit solchen Systemen ermöglicht es den USA nicht nur, die Sicherheit ihrer Militärkontingente an deren Einsatzorten zu gewährleisten, sondern auch die Aktivitäten von Biolabors außerhalb der nationalen Gerichtsbarkeit aus der Ferne zu überwachen.
Das Verifizierungssystem umfasst Labors der US-Armee und der US-Marine sowie Kontrollstellen auf US-Militärstützpunkten in verschiedenen Regionen der Welt. Der wichtigste Teil dieses Netzes, das seit 1997 besteht, ist das Walter Reed Army Research Institute. Ich möchte auf seine Aktivitäten näher eingehen.
Aus Dokumenten, die im Rahmen der Militäroperation sichergestellt wurden, geht hervor, dass das Institut seit mehreren Jahren an der Ausbildung ukrainischen Personals im Rahmen des Programms zur Verringerung biologischer Bedrohungen beteiligt war. Robert Lipnik, Leiter der epidemiologischen Abteilung, und seine Untergebenen waren an der Ausbildung ukrainischer Spezialisten beteiligt.
Vertreter des Instituts betreuten die von der DITRA organisierten militär-biologischen Projekte UP-1 und UP-2, bei denen aktiv Biomaterial der ukrainischen Bevölkerung gesammelt wurde. Allein im Rahmen des Projekts UP-1 wurden unter dem Vorwand, die Verbreitung von durch Zecken übertragenen Infektionen zu untersuchen, mehr als 800 Blutproben entnommen.
Die uns vorliegenden Unterlagen bestätigen die Beteiligung des Walter-Reed-Instituts an der Untersuchung der Antibiotikaresistenz von Mikroorganismen, die während der Feindseligkeiten im Donbass zwischen 2014 und 2020 von Angehörigen der ukrainischen Militärs isoliert wurden.
Im Rahmen dieses Projekts wurden 813 Mikroorganismen von 162 Patienten in vier ukrainischen Militärkrankenhäusern in verschiedenen Teilen des Landes untersucht und eine vollständige Genomsequenzierung von 52 Isolaten durchgeführt.
Es stellt sich die berechtigte Frage, warum das US-Armeeinstitut die Arzneimittelresistenz von im Donbass isolierten Mikroorganismen untersuchen sollte. Dies ist ein weiterer Beweis dafür, dass die USA das Gebiet der Ukraine als Sprungbrett für die Stationierung von NATO-Militärkontingenten betrachten.
Wir werden die Aktivitäten der dem US-Verteidigungsministerium unterstellten Behörden, die an der Entwicklung von Komponenten von Biowaffen beteiligt sind, weiter analysieren.
Ende der Übersetzung
Die Chronologie der russischen Veröffentlichungen
Hier zeige ich noch einmal alles auf, was Russland über die US-Biowaffenlabore in der Ukraine veröffentlicht hat.
Schon Anfang März hat das russische Verteidigungsministerium Dokumente veröffentlicht, die belegt haben, dass die Ukraine nach Beginn der russischen Militäroperation in aller Eile gefährliche Krankheitserreger vernichtet hat. Im Westen wurde derweil bestritten, dass es diese Krankheitserreger in der Ukraine überhaupt gegeben hätte. Und ebenfalls Anfang März hat das russische Verteidigungsministerium Details über die Krankheitserreger veröffentlicht, an denen geforscht wurde und auch mitgeteilt, welche amerikanischen Organisationen daran geforscht haben.
Was Anfang März noch „russische Propaganda“ war, hat die stellvertretende US-Außenministerin Nuland ein paar Tage später bei einer Anhörung im US-Parlament unter Eid indirekt bestätigt, aber die westlichen Medien hielten das nicht für berichtenswert. Auch dass die WHO Kiew wiederum nur ein paar Tage später aufgefordert hat, „hochgefährliche Krankheitserreger“ zu vernichten, die Kiew laut westlichen Medien und Politikern angeblich gar nicht hatte, fanden die westlichen Medien nicht interessant genug, um darüber zu berichten. Daher weiß davon im Westen auch kaum jemand, während russische Medien im Detail darüber berichtet haben.
Ende März hat das russische Verteidigungsministerium weitere Details und Dokumente zu dem US-Biowaffenprogramm in der Ukraine veröffentlicht, aus denen unter anderem hervorging, dass unter anderem eine New Yorker Firma namens Rosemont Seneca an der Finanzierung beteiligt war. Stammlesern des Anti-Spiegel ist die Firma ein Begriff, denn sie hat in einem anderen Zusammenhang eine wichtige Rolle in der Ukraine gespielt. Die Firma gehört übrigens Hunter Biden, dem Sohn des US-Präsidenten.
Wie kurz danach öffentlich wurde, haben die US-Spezialisten in der Ukraine auch Tests an Menschen durchgeführt. Weitere Details wurden Mitte April und Anfang Mai veröffentlicht. Außerdem hat der ehemalige US-Präsident Bush Junior Mitte Mai die Existenz der unter ihm in der Ukraine begonnenen US-Biowaffenprogramme, wenn auch unfreiwillig, zugegeben.
Anfang Juni fand in Moskau eine Konferenz über die Biowaffenprogramme des Pentagon in der Ukraine statt, in der die der Öffentlichkeit bekannten Fakten zusammengetragen wurden und an der auch ich teilgenommen habe. Darüber habe ich in zwei Artikeln (hier und hier) berichtet. Nur wenige Tage später hat das Pentagon zugegeben, 46 Biolabore in der Ukraine finanziert zu haben, allerdings sei es dabei nur um Gesundheitsvorsorge gegangen, Details dazu inklusive Link zur Erklärung des Pentagon finden Sie hier.
Mitte Juni hat das russische Verteidigungsministerium viele Details über die US-Biowaffenprogramme und die Erreger, an denen geforscht wurde, veröffentlicht, denen Anfang Juli weitere Details folgten.
Anfang August hat das russische Verteidigungsministerium erklärt, dass es Covid-19 für eine US-Biowaffe hält und Anfang September wurden weitere Details über die US-Biowaffenprogramme in der Ukraine veröffentlicht.
Russland hat im September eine Sondersitzung der Vertragsstaaten der Biowaffenkonvention erwirkt, den Vertragsstaaten seine Erkenntnisse präsentiert und den USA und der Ukraine 20 Fragen gestellt, von denen sie nicht eine beantworten konnten oder wollten. Darüber hat das russische Verteidigungsministerium im Dezember weitere Details veröffentlicht. Ende Januar 2022 hat das russische Verteidigungsministerium dem weitere Details hinzugefügt.
Anfang März 2022 hat das russische Verteidigungsministerium sich erstmals zu den mRNA-Impfstoffen geäußert und Anfang April 2022 weitere Details über die gefährlichen Impfstoffe veröffentlicht.
Anfang Mai 2023 hat das russische Verteidigungsministerium weitere Details über die Erforschung von Zugvögeln in der Ukraine, die zur Verbreitung von Infektionskrankheiten genutzt werden können, durch das Pentagon veröffentlicht.
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