Biden-Clan

Vertuschung: Das Weiße Haus hat wichtige Dokumente gelöscht

Das Weiße Haus hat wichtige Dokumente, die Trump seinerzeit auf der Seite des Weißen Hauses veröffentlicht hat, vom Netz genommen. Das Weiße Haus vertuscht damit korrupte Machenschaften der US-Demokraten und des Biden-Clans.

Manche Dinge bemerkt man nur zufällig, dieser Artikel erzählt eine solche Geschichte. Im Januar habe ich einen Artikel mit der Überschrift „Ein Lehrstück in Propaganda – Wie „Die Zeit“ ihre Leser über die Korruption der Bidens desinformiert“ veröffentlicht, in dem ich sehr detailliert aufgezeigt habe, mit welchen Mitteln „Die Zeit“ ihre Leser über die korrupten Machenschaften des Biden-Clans desinformiert. Der Artikel war sehr lang, denn ich habe darin einen langen Artikel der „Zeit“ komplett zitiert und jeden Absatz daraus analysiert, um die Propaganda-Werkzeuge der deutschen Medien an einem praktischen Beispiel zu erklären.

Da ich seit kurzem auch eine russische Seite betreibe, hatte ich die Idee, den Artikel auch auf meiner russischen Seite zu veröffentlichen, denn die Russen fragen mich ständig, warum die Deutschen nicht verstehen, was in der Welt los ist und den westlichen Lügen glauben. Das hat der „Zeit“-Artikel sehr gut aufgezeigt, denn an dem Beispiel konnte man sehen, wie die deutschen Medien ihre Leser in die Irre führen, von wichtigen Fragen ablenken und desinformieren. Die meisten Deutschen wissen einfach gar nicht, was wirklich passiert, weil ihre Medien es ihnen nicht berichten.

Das eilig gelöschte Telefonat

In dem „Zeit“-Artikel konnte man unter anderem lesen:

„Letzterer (gemeint ist Trump, Anm. d. Verf.) hatte bereits über ein Jahr zuvor versucht, Biden im Wahlkampf zu schaden, indem er vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj erneute Ermittlungen gegen den ukrainischen Energiekonzern Burisma erpressen wollte, bei dem Hunter beschäftigt war – was zu einem ersten, schlussendlich gescheiterten Amtsenthebungsverfahren führte.“

Das habe ich wie folgt kommentiert (Links wie im Original):

„Die „Zeit“ behauptet, Trump habe versucht, Selensky zu erpressen. Das war 2019 und es hat diese „Erpressung“ nie gegeben, wie ein Blick in das offizielle Protokoll des fraglichen Telefonats zeigt. Das ist längst bekannt, auch wenn die deutschen Medien alles getan haben, es dem deutschen Publikum zu verheimlichen. Die „Zeit“ verbreitet dieses Märchen nun wieder, um ihre Leser in die gewollte Stimmung zu versetzen.“

Der Link zum Protokoll des Telefonates führt zu einem Artikel von mir, in dem ich die vom Weißen Haus veröffentlichte Mitschrift des Telefonates verlinkt und das gesamte Telefonat auf Deutsch übersetzt habe. Da ich meinen russischen Lesern keinen Link zu meinem auf Deutsch geschriebenen Artikel präsentieren wollte, wollte ich in meinem russischen Artikel das vom Weißen Haus seinerzeit veröffentlichte Telefonat verlinken.

Dabei erlebte ich jedoch eine Überraschung, denn wenn man die Seite aufruft, erscheint eine Fehlermeldung. Das Weiße Haus hat die Mitschrift des Telefonates zwischen den Präsidenten Trump und Selensky gelöscht, man findet es nur noch im Internetarchiv. Im Internetarchiv kann man sogar sehen, wann es gelöscht wurde: Am 20. Januar 2021 war es noch online, am 22. Januar2021, nur einen Tag nach Bidens Amtseinführung, war es bereits gelöscht. Man hatte es damit offenbar sehr eilig.

Warum das Telefonat so wichtig war

Wir alle erinnern uns noch an das Jahr 2019. Damals haben die US-Demokraten behauptet, Präsident Trump habe den frischgewählten ukrainischen Präsidenten Selensky unter Druck gesetzt, damit er in der Ukraine nach „Schmutz“ über Biden suchen lässt. Die „Zeit“ benutzte in ihrem Artikel sogar die Formulierung, Trump habe Selensky „erpressen“ wollen.

Das soll in eben jenem fraglichen Telefonat geschehen sein, wie ein angeblicher Whistleblower aus den US-Geheimdiensten kurz danach gemeldet hat. Dieser angebliche Skandal beherrschte ab Ende September 2019 die Schlagzeilen und die Geschichte führte schließlich im Dezember 2019 zu dem gescheiterten Amtsenthebungsverfahren gegen Trump.

Dass ich von einem „angeblichen Whistleblower“ rede, hat Gründe, deren Details hier aber zu weit führen würden. Kurz gesagt, war der Whistleblower-Bericht frei erfunden und wurde in Absprache mit den Demokraten geschrieben, um Trump mit dem Amtsenthebungsverfahren zu beschäftigen und ihn medial in die Defensive zu bringen.

Darüber hat damals sogar die New York Times berichtet, sie hat den Artikel allerdings so schnell wieder vom Netz genommen, dass er nicht einmal im Internetarchiv gespeichert werden konnte. Bei Interesse finden Sie die Details in zwei Artikeln, wobei Sie zum Verständnis zuerst diesen und dann diesen lesen sollten. Die Geschichte mit dem „Whistleblower“ war so wichtig, dass sie in meinem Buch „Das Ukraine-Kartell“ ein eigenes Kapitel bekommen hat.

Wenn die Sache so eindeutig wäre, wie die US-Demokraten behaupten, dann stellt sich sofort die Frage, warum Biden, kaum hatten seine Leute nach seiner Amtseinführung das Weiße Haus betreten, als eine ihrer ersten Amtshandlungen eben diese Telefonmitschrift, die ja angeblich Trumps böse Taten bewiesen hat, aus dem Netz gelöscht haben.

Der Grund ist ganz einfach: Es gab keinerlei Druck von Trump und erst recht keine Erpressung, wie aus dem Protokoll des Telefonates eindeutig hervorgeht. Die ganze Geschichte war frei erfunden und der Whistleblower-Bericht war eine Intrige der US-Demokraten, die noch nicht einmal einen wahren Kern enthalten hat.

Humor ist, wenn man trotzdem lacht: Bidens erste Amtshandlungen

Überhaupt war Biden nach Beginn seiner Amtszeit vor allem damit beschäftigt, die Spuren seiner Machenschaften zu vertuschen und denen seine Dankbarkeit zu zeigen, die ihm dabei früher geholfen haben.

Da die korrupten Machenschaften des Biden-Clans das Thema meines neuesten Buches „Das Ukraine-Kartell“ sind, werde ich hier ein weiteres Beispiel aufzeigen, indem ich eine Passage aus dem Buch als Leseprobe veröffentliche:

„Meine persönliche Lieblingsmeldung kam am 23. Februar 2021, also einen Monat nach Bidens Amtseinführung. Das US-Außenministerium hat an dem Tag verkündet, einen neuen Orden geschaffen zu haben, der an Ausländer für ihre Verdienste im Kampf gegen Korruption verliehen wird. Sie werden als „weltweite Champions im Kampf gegen Korruption“ gefeiert. Unter den ersten zwölf Leuten, denen der Orden am 23. Februar verliehen wurde, war auch der ehemalige ukrainische Generalstaatsanwalt Rjaboschapka, der die Ermittlungen gegen Burisma Anfang 2020 durch Übergabe der Unterlagen an das NABU endgültig geschreddert hatte.

Über Ruslan Rjaboschapka hieß es beim US-Außenministerium:

„Ruslan Rjaboschapka war Vorreiter bei der Umstrukturierung der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft und begann einen innovativen Prozess, um die Tausende von Staatsanwälten in der Ukraine zu rezertifizieren und diejenigen zu entlassen, die als korrupt oder wirkungslos erachtet wurden. Die Initiative wurde unter seinem Nachfolger fortgesetzt, trotz ständiger Angriffe von Partikularinteressen. Rjaboschapkas Überprüfungsverfahren werden von der internationalen Gemeinschaft als ein entscheidender erster Schritt bei der Schaffung der Unabhängigkeit der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft angesehen. In früheren Regierungspositionen führte er rechtliche Rahmenbedingungen ein, die die ukrainische Infrastruktur zur Korruptionsbekämpfung etablierten und ein mächtiges und dauerhaftes Vermächtnis hinterließen, das den anhaltenden Kampf der Ukraine gegen die Korruption gestärkt hat.“

Als ich das gelesen habe, musste ich so laut lachen, wie noch nie während meiner Arbeit, denn wir erinnern uns noch, wie diese „Rezertifizierung“ der Staatsanwälte durch die Firma Symetrix abgelaufen ist. Faktisch bedeutete dieser US-Orden für Rjaboschapka, dass Joe Biden sich gegenüber den Menschen dankbar zeigte, die in der Vergangenheit geholfen haben, seine Korruption zu decken. Und das tat er, indem er ihnen einen Orden für den Kampf gegen Korruption verleihen ließ. Auf diese Idee muss man erst einmal kommen!“

Soweit die Leseprobe aus dem Buch. So amüsant man die Geschichte- eine gehörige Portion schwarzen Humor vorausgesetzt – auch finden mag, so deutlich zeigt sie vor allem eines: Bidens Team hat sich nach seinem Amtsantritt als US-Präsident zunächst vor allem darum gekümmert, alle Spuren für seine Verbrechen zu vertuschen und seine Komplizen mit Orden oder lukrativen Posten zu versorgen.


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

12 Antworten

      1. Wieso, es gibt doch ein Europäischen Gerichtshof (kleiner Scherz meinerseits)

        Nein, es gibt schlicht niemanden, der sie vor ein Gericht bringen könnte, da sie ja selbst
        alles unter ihrer Kontrolle haben. Das ist meines Erachtens auch der Grund, warum sie sich
        mittlerweile derart ungeniert alle nur erdenklichen Gaunereien erlauben.

        1. Vor ein Gericht bringen könnte man sie eventuell noch — nur würde das Gericht sie, weil es unter ihrer Kontrolle steht, freisprechen (oder ihnen nur irgendeine Bewährungsauflage verhängen, und wenn sie die ignorieren [z.B. 2 Jahre lang nicht mehr mit Kokain erwischt werden bei Hunter Biden], passiert nichts).

      2. Vor Gericht kann man die bringen, aber genau das werden die verhindern wissen. Wollen keinen unabhängigen und knallharten haben, der sie ins Gefängnis bringt. Sowas wollen die und genau davor haben die richtig Schiß. Also tun sie alles, damit das nicht passiert, wenn es eines Tages kommt. Die Arme der Dems reichen sehr sehr weit und irgendwo habe ich gelesen, das diese Leute den Bill of Right bzw. die Unabhängigkeit vernichtet haben. Soweit sind die gekommen, das dies nicht mehr auf den Papier geschrieben steht wert ist.

      3. Ein amerikanischer Apfelkuchen vielleicht, andere Gerichte erkennen ja US-Amerikaner nicht an. 😉
        Der Rest der Welt, insbesondere der „globale Süden“ singt gerade amerikanische Lieder: 🎶 Bye bye Miss american Pie…🎶

  1. So wie ich das sehe, ersetzt jede neue Administration am Tag der Amtseinführung die alte Webseite durch eine neue (die also schon vorher erstellt ist).

    Es gibt aber ein Archiv von Trumps White House Website:
    https://trumpwhitehouse.archives.gov/

    Und tatsächlich findet man dort auch das Protokoll (also einfach den vorderen Teil des Links ändern):
    https://trumpwhitehouse.archives.gov/wp-content/uploads/2019/09/Unclassified09.2019.pdf

    (Dies ist der nicht funktionierende Link:
    https://www.whitehouse.gov/wp-content/uploads/2019/09/Unclassified09.2019.pdf
    )

    Also es gibt eine rationale Erklärung, auch wenn ich damit natürlich nicht die Bestrebung, Geschichte umzuschreiben, rechtfertigen möchte.

  2. Ohne damit Adolf Biden rechtfertigen zu wollen: Dass alle Inhalte von whitehouse.gov entfernt werden, wenn der Präsident wechselt, ist normal. Das haben (gerade wenn die andere Partei übernimmt) alle Präsidenten so gemacht. „Das Zeug von meinem Vorgänger kann weg, jetzt vertritt das Weisse Haus nur noch mich.“

    Das Transkript wurde von Trump auf whitehouse.gov veröffentlicht, um seine Version der Geschichte zu zeigen, weil Medien und Behörden sich auf die Biden-Version eingeschossen hatten – nicht, weil es irgendwelche Gesetze gegeben hätte, dass das Transkript dort veröffentlicht werden musste. Das entfernen war demnach auch nicht illegal.

    Falls Trump 2024 wieder gewählt wird, wird mit Sicherheit auch jede einzelne whitehouse.gov-Seite von Biden noch am Tag der Amtseinführung verschwinden – einfach nur, damit nicht weiter die Meinung des alten Präsidenten verkündet wird.

    Biden muss für seine Verbrechen zur Verantwortung gezogen werden — aber nicht hierfür.

    1. Mag sein, Aber es ist schon interessant, da es sich ja hier um das angeblich „erpresserische Telefonat“ handelt, das zum Anlaß des Amtsenthebungsverfahrens herhalten mußte, und in dem angeblich Biden das Opfer der geplanten Intrige war. Und das löscht man umgehend, statt es als Beweismittel zu erhalten?

  3. Ein Augiasstall oder auch die Ställe Augias’ ist eine noch heute sprichwörtliche Bezeichnung für einen stark verdreckten Raum. Die Redewendung, „einen Augiasstall ausmisten“, ist in der politischen Rhetorik gebräuchlich. In der Regel wird sie bei der Aufdeckung von Korruption oder der Beseitigung missliebiger Zustände verwendet und bedeutet so viel wie „gründlich aufräumen“. Redensartlich ist also ein Augiasstall ein „Riesensaustall“.

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