Die Folgen der westlichen Hass-Propaganda
Ein aktuelles Beispiel zeigt sehr anschaulich auf, wie die westlichen Medien Hass propagieren, obwohl im Westen „Hassrede“ sogar bestraft wird. Die Frage ist eben nur, gegen wen man hetzt.
Vor einigen Tagen gab es schwere Angriffe auf Odessa, bei denen auch eine Kathedrale beschädigt wurde. Natürlich schäumte die ukrainische und die westliche Propaganda deswegen und beschuldigte „die Russen“, gezielt Kathedralen anzugreifen. Der Spiegel titelte sogar, den Russen sei „nichts mehr heilig“. Dass die Schäden an der Kathedrale zeigen, dass es eine abgestürzte ukrainische Flugabwehrrakete war, die die Kathedrale getroffen hat, musste ja niemand erfahren. Wäre das ein gezielter Treffer einer russischen Rakete gewesen, wäre von der Kathedrale nichts übrig geblieben.
Das Ergebnis der Hass-Propaganda
Der Spiegel berichtete daraufhin über die Reaktion des Bürgermeisters von Odessa auf Telegram:
„Der Bürgermeister von Odessa, Hennadij Trukhanov, hat sich in einer Videobotschaft auf Russisch direkt an die Angreifer gewandt – und seinem Hass Ausdruck verliehen. »Ich wünschte, Sie wüssten, wie sehr Odessa Sie hasst – nicht nur hasst, sondern auch verachtet«, sagte Trukhanov in einem Video auf Telegram. »Im Laufe dieses Krieges hat man euch mit verschiedenen Namen beschimpft: Ruskisten, Orks, Bastarde, Ungeziefer, aber das waren noch freundliche Namen. Ihr seid einfach Kreaturen ohne Familie, Geschichte, Moral, Werte und Zukunft. Ihr kennt das Volk von Odessa zu schlecht. Ihr werdet uns nicht brechen, ihr werdet uns nur noch wütender machen. Die Stärke unserer Verteidiger, multipliziert mit dem Schmerz und der Wut der einfachen Leute, wird eure Strafe sein«.“
Nun werden die meisten Menschen denken, dass das eine vollkommen normale Reaktion eines Mannes ist, dessen Stadt bombardiert wird. Aber das stimmt nicht, wie wir gleich sehen werden. Das ist die Reaktion eines Mannes, dessen Hass von der Propaganda der westlichen Medien geschürt wurde.
Dass das so ist, zeigt der Vergleich mit dem Donbass. Donezk wird seit 2014 von der ukrainischen Armee beschossen und es gab ungezählte tote Zivilisten. Aber dort sagt niemand zu den Ukrainern, sie würden gehasst, niemand entmenschlicht die Ukrainer dort, indem er sie als „Orks, Bastarde, Ungeziefer“ bezeichnet. In Donezk richtet sich der Hass derer, deren Stadt bombardiert wird, nicht gegen „die Ukrainer“, sondern gegen die Regierung in Kiew insgesamt und oft gegen Selensky (oder früher Poroschenko) im Besonderen.
Woher kommt der Unterschied? Warum wird in der Ukraine (und übrigens auch im Spiegel, der das kommentarlos zitiert) der Hass gegen „die Russen“ und alles Russische kultiviert, während im Donbass und in Russland nicht „die Ukrainer“, sondern deren „Regime“ verhasst sind?
Der Unterschied
Der Grund dafür ist, dass die russischen Medien immer streng zwischen der Bevölkerung und der Regierung trennen, während die westlichen Medien immer den Hass gegen Menschen („die Russen“) kultivieren, die (angeblich) Gräueltaten begehen.
Selbst im Zweiten Weltkrieg wurde in den sowjetischen Medien zwischen den Nazis und den Deutschen getrennt. Selbst damals wurde kein Hass gegen „die Deutschen“ verbreitet, sondern gegen die deutsche Nazi-Regierung und gegen die Täter, also konkrete Kriegsverbrecher. Aber nie gegen die Deutschen insgesamt.
Das ist auch heute so. In Russland werden das Kiewer Regime und die westlichen Regierungen kritisiert, aber nie die Menschen, die in einem Land leben. Etwaige Verbrechen werden nicht einem ganzen Volk angehängt, sondern den konkreten Tätern oder deren Vorgesetzten in der entsprechenden Regierung.
Daher kommt es, dass es in Russland keinen Hass auf „die Ukrainer“ gibt, ausgenommen die konkreten Nazis in der Regierung oder zum Beispiel im Asow-Regiment. Kein russischer Bürgermeister, dessen Stadt von der ukrainischen Armee bombardiert wurde, hat sich danach in sozialen Netzwerken pauschal an „die Ukrainer“ gewandt, um ihnen mitzuteilen, wie sehr sie gehasst werden. Gründe dafür hätte es nach inzwischen neun Jahren Dauerbeschuss von Donezk und anderen Städten im Donbass zur Genüge gegeben, aber es ist nie passiert.
Am 28. Juli wurde die russische Stadt Taganrog Opfer des ukrainischen Beschusses. Eine ukrainische Rakete ist dort in die Stadt gestürzt und hat ein Café getroffen, wobei es auch Tote gegeben hat. Im Gegensatz zur ukrainischen Propaganda geben die Russen zu, dass die Rakete nicht auf das Café gezielt hat, sondern dass sie von der russischen Luftabwehr abgefangen wurde und dabei ins Stadtzentrum gefallen ist. Das Schadensbild ist übrigens mit der Kathedrale von Odessa vergleichbar.
Der Bürgermeister von Taganrog fühlte sich danach nicht berufen, seinen Hass auf die Ukrainer auf Telegram zu verkünden. Auf die Idee würde in Russland niemand kommen, weil die russischen Medien im Gegensatz zu den westlichen Medien keinen Hass predigen.
Der ukrainische Hass
Die westlichen und auch die ukrainischen Medien hingegen tun genau das: sie predigen Hass. Das Ergebnis sehen wir täglich. Nehmen wir zum Beispiel den Angriff auf die Krimbrücke vor einigen Tagen. Dabei wurden zwei Menschen, die Eltern eines kleines Mädchens, in ihrem Auto getötet und die Tochter wurde schwer verletzt.
Das führte in der ukrainischen Stadt Lwow dazu, dass sich eine Fleischerei dazu motiviert sah, ein Bild zu posten, auf dem die Familie abgebildet war. Die Gesichter der getöteten Eltern wurden dabei als Hackfleisch dargestellt und dazu wurde geschrieben, die Fleischerei liefere ihr Hackfleisch sehr schnell aus.

Dieses Bild bekam sogar viele Likes, was die Folgen des Hasses, den die ukrainischen Medien predigen, sehr anschaulich demonstriert. In Russland wäre so ein Bild über getötete ukrainische Zivilisten nicht nur undenkbar, es wäre ein Fall für den Staatsanwalt.
Aber die Methode der westlichen Medien, deren gelehriger Schüler die ukrainischen Medien sind, zielt darauf ab, Menschen zu entmenschlichen und so deren Ermordung sogar zu feiern. Selbst dann, wenn es sich um vollkommen unschuldige Zivilisten handelt.
Weitere Beispiele für den Hass, den die Medien in der Ukraine getreu der „westlichen Schule“ predigen, und für die Folgen, finden Sie hier.
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