Organhandel

Warum müssen ukrainische Soldaten kanadische Organspenderbögen ausfüllen?

Am Dienstag habe ich mit ukrainischen Kriegsgefangenen gesprochen, von denen mir einer erzählt hat, dass in Frankreich ausgebildete ukrainische Soldaten eine "Krankenversicherung" abgeschlossen haben, die in Wahrheit eine Zustimmung zur Organentnahme war.

Ich bin derzeit im Gebiet Kursk, weil mir angeboten wurde, hier mit ukrainischen Kriegsgefangenen zu sprechen. Das ist eine seltene Gelegenheit, die ich natürlich wahrgenommen habe. Deshalb bin ich spontan nach Kursk gefahren und am Dienstag war ich in einem Kriegsgefangenenlager. Darüber werde ich bei Anti-Spiegel-TV demnächst berichten und auch einige Interviews mit Kriegsgefangenen zeigen, denn die waren ausgesprochen interessant.

In dem Lager sind ukrainische Kriegsgefangene, die zwangsmobiliert wurden und dankbar sind, dass sie noch leben. Dort geht es erstaunlich locker zu und die Soldaten haben sogar Zugang zum Internet und können regelmäßig mit ihren Verwandten in der Ukraine telefonieren. So geht es natürlich nicht in jedem russischen Kriegsgefangenenlager zu, warum das hier so ist, werde ich später berichten.

Generell erlaubt die russische Armee übrigens allen ukrainischen Kriegsgefangenen nach der Gefangennahme, ihre Verwandten in der Ukraine über Videotelefonat anzurufen und ihnen mitzuteilen, dass sie am Leben und in Sicherheit, wenn auch nicht in Freiheit sind.

Zwischen den Interviews, die ich mit den Kriegsgefangenen geführt habe, hatten wir viele lockere Gespräche bei einer Zigarette oder einem Kaffee. Und dabei hat mir ein Ukrainer, der in Deutschland ausgebildet wurde und dann zusammen mit in Frankreich ausgebildeten Soldaten in eine Einheit gekommen ist, etwas erzählt, worüber ich hier berichten will.

„Versicherungspolicen“

In Frankreich wurde mit viel PR-Tamtam die ukrainische Brigade „Anna von Kiew“ ausgebildet, über die ich schon berichtet habe. Die Brigade hat sich im Kriegseinsatz als vollkommen untauglich erwiesen und schon während der Ausbildung in Frankreich sind dort ukrainische Soldaten verschwunden, der Spiegel berichtete beispielsweise von 50 in Frankreich desertierten ukrainischen Soldaten. Allgemein ging man davon aus, dass diese ukrainischen Soldaten desertiert und in Europa untergetaucht sind, aber anscheinend gibt es noch eine andere Erklärung.

Die ukrainischen Soldaten, die in Frankreich ausgebildet wurden, haben dort eine angebliche Versicherungspolice zur Unterschrift vorgelegt bekommen. Angeblich haben sie eine französische Krankenversicherung unterschrieben und abgeschlossen. Das haben sie geglaubt, denn Französisch haben sie nicht verstanden und sie konnten nicht lesen, was sie da unterschrieben haben.

Tatsächlich aber, so stellte sich später heraus, haben sie eine Einwilligung zur Organspende unterschrieben. Da sie in Frankreich auch medizinisch untersucht wurden, vermutet man, dass sie quasi als Organspender vorgemerkt wurde. Auch dass einige Soldaten in Frankreich verschwunden sind, erklären die Soldaten nun nicht mehr mit Desertation, denn sie haben sich ohnehin gefragt, wohin die verschwundenen Kameraden ohne Geld, Papiere und Sprachkenntnisse denn desertiert sein sollen.

Der Verdacht, den sie haben, ist, dass einige ukrainische Soldaten direkt in Frankreich zu unfreiwilligen Organspendern wurden, was ihr Verschwinden erklären würde. Das sind natürlich Spekulationen, über die ich eigentlich nicht berichten wollte und die ich leider auch nicht auf Video festgehalten habe, was ich bei Bedarf aber nachholen kann.

Als ich am Abend zurück ins Hotel kam und die Nachrichten durchgeschaut habe, da stieß ich eine Meldung des russischen Verteidigungsministeriums, in der ein ukrainischer Kriegsgefangener eine ganz ähnliche Geschichte erzählt hat.

Ein gewaltsam zum Kriegsdienst Eingezogener ukrainischer Soldat berichtete in einem Video, unmittelbar bevor seine Einheit zu ihren vorgesehenen Stellungen bei Sudscha im russischen Gebiet Kursk abrückte, hätten die ukrainischen Offiziere allen Soldaten Bögen zum Ausfüllen in die Hand gedrückt. Ihnen wurde gesagt, das sei eine französische Krankenversicherungspolice und sollten sie verwundet werden, würden sie in die besten französischen Kliniken kommen. Ausfüllen und zurückgeben sollten die Soldaten die angeblichen Versicherungspolice in den Fahrzeugen auf dem Weg zu den Stellungen.

Da das Fahrzeug, in dem dieser Soldat war, unter Mörserbeschuss geriet, kam er nicht dazu, sein Formular zu unterschreiben und zurückzugeben. Also blieb es in seiner Tasche und geriet bei seiner Gefangennahme in die Hände der russischen Armee. Tatsächlich handelte es sich bei dem Formular um keine französische Krankenversicherung, sondern um eine kanadische Einverständniserklärung zur Organspende, wie sich dann schnell herausstellte.

Das passt erstaunlich gut zu der Geschichte, die mir am gleichen Tag der andere Soldat in dem Gefangenenlager im Kursker Gebiet erzählt hat, weshalb ich die Geschichte interessant genug fand, nun doch über sie zu berichten.

Da die Geschichte ziemlich unglaublich klingt, will ich noch einmal daran erinnern, dass es schon lange den sehr begründeten Verdacht gibt, dass ukrainische Verwundete als Organspender „ausgeschlachtet“ und ihre Organe in den Westen verkauft werden.

„Menschenhandel zum Zweck der Organentnahme“

Wenn Sie diese Hintergrundinformationen lieber anschauen als lesen möchten, können Sie sich diese Folge von Anti-Spiegel-TV anschauen, in der wir das Thema detaillierter behandelt haben, als ich es hier jetzt schriftlich tun werde.

Die westlichen Medien berichten darüber fast nicht, aber das Thema „Menschenhandel zum Zweck der Organentnahme“ ist keine Verschwörungstheorie, denn die internationale Organisationen thematisieren das immer wieder, wie zum Beispiel auf der Konferenz der OSZE von 2020 mit dem Titel „Expertentreffen zur Bekämpfung des Menschenhandels zum Zweck der Organentnahme“, deren Einleitung wie folgt begann:

„Obwohl Menschenhandel zum Zweck der Organentnahme (THB/OR) in der international anerkannten Definition von Menschenhandel (THB) explizit erwähnt wird, handelt es sich dabei um die Form von Menschenhandel, die weltweit am wenigsten bekannt ist und um die es am wenigsten Bemühungen gibt.“

Weiter hieß es in der Einleitung:

„Im Weltbericht des Büros der Vereinten Nationen für Drogen und Verbrechensbekämpfung (UNODC) zum Menschenhandel aus dem Jahr 2018 wird betont, dass Menschenhandel zum Zwecke der Organentnahme hauptsächlich in Nordafrika, Zentral und Südosteuropa sowie Osteuropa aufgedeckt werde, was darauf hinweist, dass die OSZE Region vor dieser Form des Menschenhandels nicht gefeit ist. Zwar ist die Anzahl identifizierter Opfer des Menschenhandels zum Zweck der Organentnahme nach wie vor beschränkt, den Anzeichen nach wird diese Form von Menschenhandel allerdings von organisierten kriminellen Netzwerken über längere Zeiträume hinweg betrieben, wodurch hohe Opferzahlen entstehen, ehe die TäterInnen gefasst werden. Zudem ist Menschenhandel zum Zweck der Organentnahme Berichten zufolge eine höchst lukrative Form von Menschenhandel“

Die OSZE nennt bewusst Osteuropa als eines der betroffenen Gebiete und in internationalen Berichten wird dabei immer wieder die Ukraine genannt. Sogar der Spiegel hat 2009 mal einen Artikel mit der Überschrift „Lukratives Geschäft – Deutsche Firma handelt mit ukrainischen Leichenteilen“ veröffentlicht, in dem es zwar nicht um den Handel mit Organen ging, sondern darum, dass in der Ukraine ohne Wissen der Angehörigen Leichen auseinandergenommen wurden, „um daraus medizinische Produkte zu gewinnen.“

Organhandel in der Ukraine außer Kontrolle

Russland weist immer wieder darauf hin (siehe zum Beispiel hier), dass in der Ukraine im Dezember 2021, also unmittelbar vor Beginn der russischen Militäroperation, die gesetzliche Grundlage dafür geschaffen wurde, dass Verstorbenen Organe auch ohne Erlaubnis des Spenders oder seiner Hinterbliebenen entnommen werden können. In einem hochgradig korrupten Land wie der Ukraine ist das geradezu eine Einladung, Verstorbenen ungefragt Organe zu entnehmen und sie dann für viel Geld zu verkaufen.

Und als wäre das noch nicht genug, hat die Ukraine im April 2022, also unmittelbar nach Beginn der russischen Militäroperation, sogar die Mehrwertsteuer auf Organtransplantationen abgeschafft. Dass es dabei faktisch um die Legalisierung des Handels mit Organen geht, liegt auf der Hand, denn welchen Sinn hat eine solche Gesetzesänderung sonst? Wozu sollte ein Land, dass der Welt verkündet, es kämpfe in einem Krieg um sein Überleben, sich mit solchen Gesetzen befassen, wenn nicht, um mit den Organen gefallener Soldaten Handel zu treiben?

Für den Handel mit den Organen gefallener ukrainischer Soldaten gibt es viele Hinweise aus der Ukraine, es gibt sogar Meldungen, dass schwer verletzte Soldaten bewusst getötet werden, wenn ein passender Spender auf ihre Organe wartet. Das lässt sich im Krieg leicht verschleiern, denn nach den vorliegenden Informationen werden die Leichen anschließend entsorgt und die Opfer nicht als gefallen, sondern als vermisst gemeldet.

Auch hier gilt, dass die ganze Kette der Vorgänge, also wer den Organhandel deckt und daran verdient, noch nicht vollständig geklärt oder bewiesen ist, aber auch hier führen die vorhandenen Spuren in die EU.

Auch dafür, dass diese Machenschaften in der EU „von oben“ gedeckt werden, gibt es schon lange Hinweise. Es sei nur daran erinnert, dass auch die damalige Chefanklägerin des Internationalen Tribunals für das ehemalige Jugoslawien Carla Del Ponte zu dem Thema ermitteln wollte, weil es solche Fälle schon in dem damaligen Krieg gab. In ihren Memoiren hat sie geschrieben, dass sie wegen des illegalen Organhandels ermitteln wollte, aber dabei auf Widerstand des Westens gestoßen ist, der die Ermittlungen verhindert hat.

Der Verdacht, dass Organe von ukrainischen Soldaten in den Westen verkauft werden, ist also nicht absurd und die Aufforderung an sie, französische und/oder kanadische Einverständniserklärungen zur Organspende zu unterschreiben, kann darauf hindeuten, dass man diese Organspende damit in diesen Ländern legalisieren will – frei nach dem Motto, er hat ja zugestimmt.

Nachtrag: Weil in den Kommentaren unter diesem Artikel mal wieder geäußert wurde, man könne Organe nur bei lebenden Menschen entnehmen, muss ich das richtigstellen: Angehörige werden unmittelbar nach dem Tod eines Menschen nach der Erlaubnis für Organspenden gefragt, weil es ein Zeitfenster gibt, in dem Organe und Gewebe nach dem Tod entnommen werden können.

Für Organe bedeutet das, dass das Herz-Kreislaufsystem künstlich am Laufen gehalten werden muss, bis die Organe entnommen werden, auch wenn der Patient bereits tot ist. Bei Gewebe ist das jedoch nicht nötig. Auf der Seite des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit heißt es dazu beispielsweise:

„Abhängig von der Art des Gewebes ist eine Spende bis zu 72 Stunden nach Eintritt des Herz-Kreislauf-Stillstands möglich.“

Im Fall von ukrainischen Soldaten bedeutet das, dass man Organe nur entnehmen kann, wenn ein Soldat verwundet geborgen wird und das Herz-Kreislaufsystem dann in einer medizinischen Einrichtung künstlich am Laufen gehalten werden kann, bis die Organe entnommen sind. Gewebe kann jedoch auch toten Soldaten entnommen und verkauft werden.


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

26 Antworten

  1. Ich möchte darauf hinweisen das Organe dem lebendigen Organismus entnommen werden. Ist der Mensch Tod, sind Diese unbrauchbar. Was das bedeutet, kann sich jeder selbst beantworten. Dieses Thema, gerade auch in seiner Tiefe zu begreifen, halte ich für sehr wichtig. Danke für den Artikel und sei baldigst wieder unversehrt bei Deinen Lieben zu Hause.

    1. Danke, daß Sie darauf hingewiesen haben. Genau so ist es nämlich.
      Das sollte sich jeder, der meint einen Organspendeausweis sein Eigen zu nennen
      bewusst machen. Zumal die jede Organspende, auch aus spiritueller Sicht gesehen,
      sehr bedenklich ist.

      1. DANKE, an euch beide, absolut richtig und präzise erkannt !

        Als Soldat kann und will ich niemals verstehen, warum die Soldaten sich in der Ukraine für ein solch korruptes Land, daß ihnen ja nicht einmal mehr gehört und das es nach diesen Krieg auch nicht mehr geben wird, mit Hurra absolut sinnlos verheizen lassen!
        Das kann wirklich niemand verstehen, außer das man erkennt, wie tief der Mensch sinken kann, wenn er die Wahrheit der Heiligen Schrift ablehnt.

        1. @ Offizier
          Richtig, wenn der Mensch glaubt, selbst Gott spielen zu müssen endet das in einer Hybris.
          Aber es gibt Hoffnung:

          Donald Trump hat seine erste Kabinettssitzung mit einem Eröffnungsgebet, gesprochen von Scott Turner am 26. Februar 2025 begonnen: Gott möge der neuen Regierung helfen, den Glauben in den USA wiederherzustellen und ein Segen für die Menschen in Amerika zu sein.

          Unser Volk in Demut vor Dir regieren

          „Vater, wir danken Dir für dieses wunderbare Privileg, in Deiner Gegenwart zu sein. Wir danken Dir, dass Du uns erlaubt hast, diesen Tag zu erleben. Die Bibel sagt, dass Deine Barmherzigkeit jeden Morgen neu ist, und Gott, unser Vater, wir geben Dir die Herrlichkeit und Ehre. Wir danken Dir, Gott, für Präsident Trump, dass er uns berufen hat, diese Aufgabe zu übernehmen.

          Vater, wir beten, dass Du dem Präsidenten und dem Vizepräsidenten Weisheit gibst, damit sie uns führen können. Vater, ich bete für alle meine Kollegen an diesem Tisch und in diesem Raum.

          Herr, unser Gott, wir beten, dass wir mit rechtschaffener Klarheit regieren werden. Gott, unser Vater, wenn wir den Menschen dieses Landes in jeder Behörde, in jedem Amt, das wir haben, dienen, wollen wir dies in Demut vor Dir tun und so regieren, wie Du uns berufen hast, zu regieren und zugleich zu dienen.

          Die Bibel sagt: „Gesegnet ist das Volk, dessen Gott der Herr ist“. Aber Vater, wir ehren Dich heute, und an Deiner Stelle, Vater, danke ich Dir, dass Du uns die Möglichkeit gibst, den Glauben in diesem Land wiederherzustellen und ein Segen für die Menschen in Amerika zu sein.

          Unser Herr, wir bitten Dich, dass Du heute in unserem Gespräch verherrlicht werden mögest.
          In Jesu Namen, Amen.“

          https://philosophia-perennis.com/2025/02/27/donald-trump-beginnt-erste-kabinettssitzung-mit-gebet/

          1. Die Bitte an Gott, rechtschaffen zu regieren – in Demut vor dem Größeren und im Dienst für das Volk zeigt beeindruckend, dass Trump und die Seinen verstanden haben, was Politik davor schützt, zerstörerische und dämonisch zu werden, wie wir das im Transhumanismus, beim deep state usw. erleben:

            Das Wissen der Mächtigsten, dass sie von Voraussetzungen leben, die sie sich nicht selbst gegeben haben; dass sie das Amt von ihrem Schöpfer bekommen haben, um den Menschen zu dienen und einst vor ihrem Schöpfer und dem, der ihnen diese Macht anvertraut hat, werden Rechenschaft ablegen müssen.

            Ein Gedanke, von dem auch unser Grundgesetz lebt, der aber unseren atheistischen und agnostischen Politikern komplett verloren gegangen scheint.

            1. Ich danke Euch für die erweiternden Gedanken. Ich denke nicht das Gott Ämter vergibt. Es sind die Menschen selbst, die ihre Macht, warum auch immer, abgeben, um regiert und dirigiert zu werden. Vielleicht hat man sie über viele Generationen gelehrt Angst zu haben vor der eigen gelebten Macht, so das sie Diese “ Last“ einfach loswerden wollen. Vielleicht ist es auch die Ferne zu sich selbst und damit auch zu Gott, die sie verloren macht, so das sie immer hinter irgend jemandem herlaufen wollen, der es für sie richtet. Wie auch immer, wo das hinführt wird uns, oder zumindest mir, überdeutlich gezeigt, in die Hölle auf Erden.

          2. Gebete sind Lippenbekenntnisse ohne Verbindlichkeit von Mensch zu Mensch.
            Das war schon immer so und man sieht es schnell ein wenn man realisiert, wie die Religion und die Religiosität von jeher als Instrument der Machtausübung missbraucht worden sind. Aus Trumps erster Präsidentschaft ist mir noch die Videoaufzeichnung einer „Andacht“ Trumps mit einem US-Evangelikalen-Team erinnerlich, die ich nur als „ekelhaft“ charakterisieren kann.

  2. Wenn wir illegalen Organhandel unterstellen, dann würde eine Unterschrift zur Einwilligung zur Organspende aber keinen Sinn ergeben.
    Die erste Frage müsste also lauten: Weshalb fälschen die kriminellen Organhändler die Unterschrift nicht einfach selbst?

    Meine Vermutung ist, dass verletzten ukrainischen Soldaten wahrscheinlich tatsächlich in ein reguläres französisches Krankenhaus verbracht werden und dass dort vor der Organspende das Einverständnis schriftlich vorliegen muss.

    In den Fällen bei denen Menschen „verschwinden“ ist über den Verbleib nur zu mutmaßen. Aber sollte hier Organhandel eine Rolle spielen, dann bittet man die Delinquenten ganz bestimmt nicht vorher um ihre Unterschrift.

    1. „Aber sollte hier Organhandel eine Rolle spielen, dann bittet man die Delinquenten ganz bestimmt nicht vorher um ihre Unterschrift.“
      Zumindest die bei RT beschriebene Geschichte setzt das auch nicht voraus 😉
      Die Einheit wurde an die vorderen Linien verlegt, die entsprechenden Bögen sollten sie im Fahrzeug ausfüllen, die Fahrzeuge setzten die Infanterie dann ab und führen mit den ausgefüllten Dokumenten zurück. Der rückwärtige Raum wurde dann vermint, so dass Rückzug eigentlich nicht mehr möglich war …. ein sogenanntes Todeskommando also 😉

      Zumindest entsteht der Anschein, dass man korrekt ausgefüllte Scheine von Soldaten brauchte, für die diese Scheine dann aber nie verwendet werden sollten…..

  3. Im Kapitalismus ist die Profitmaximierung das vorrangigste Ziel. Mit der Beute in Russland klappts offensichtlich zum fünften Mal seit Napoleon nicht, also muß die Bourgeoisie sich irgendwo schadlos halten.

    Also Organspenden, Lohndrückerei im eigenen Land, Schuldenmachen was die Werktätigen zu bezahlen haben.

    Doch dank der Verblödung schon ab der Schule in der Brd gibts noch immer genug Gläubige dieses kranken Systems. Das beweisen die mind 95% Wähler der kapitalistischen Parteien und auch die Nichtwähler denen alles wurscht ist.

    1. Wo liegt das Problem?
      Ich habe als Rentner bei der Pflege eines total Querschnittgelähmten gedient. Mein 450er Nettolohn war zum Schluß 11, 50 €. Für eine Arbeitsstunde an meinem Fahrzeug zahlte ich 77 €.
      Nicht die „Kapitalisten“ sind das Problem, sonder führende Ideologen in Staat und Gesellschaft, die die Menschen ausplündern um ihre ach so edlen Werke vollbringen zu können.
      Wen kann man ausnehmeen? Wer arbeitet und oder ein wenig Besitz hat.

  4. So funktioniert Kolonialismus, kennt man ja aus der Geschichte! Das, dass heute noch funktioniert zeigt die Masse der Menschheit ist im 21. Jahrhundert noch kein Schritt weiter wie vor 500. Jahren.

  5. hallo
    es macht keinen Sinn Organe von toten zu entnehmen…!Was in meinen Augen sinn macht,: ukro Soldaten die verletzt sind,werden beim Abtransport in Narkose/künstl.Koma gelegt und das war es dann.Sie brauchen dem Verletzten nur eine Infusion legen der schon was zugesetzt ist.

  6. Diese Formulierung ist Quark:

    „Im Fall von ukrainischen Soldaten bedeutet das, dass man Organe nur entnehmen kann, wenn ein Soldat verwundet geborgen wird und das Herz-Kreislaufsystem dann in einer medizinischen Einrichtung künstlich am Laufen gehalten werden kann, bis die Organe entnommen sind. Gewebe kann jedoch auch toten Soldaten entnommen und verkauft werden.“

    Jedes Organ ist Gewebe, aber nicht jedes Gewebe ist ein Organ. Das Zitat vom Bundesamt meint, dass abhängig von der Empfindlichkeit der Zellen (des Gewebes) gibt es ein Zeitfenster für die Organentnahme. Das gilt natürlich auch für Organe.

  7. Vor etlichen Jahren gab es schon den deutschen Film ´´Fleisch´´ mit Jutta Speidel in der Hauptrolle. Der Film spielte in den USA und war wohl damals schon nah an den Tatsachen. Egal ob es sich um Organhandel, Drogenhandel, Pädophile u.v.m. handelt, sind die Auftraggeber und Hintermänner fast ausschließlich im Wertloswesten zu finden.

  8. Das kriminellen Organentnahme zu verurteilen ist ist zweifelhaft kommentarlos zuzustimmen . Es gibt Länder , ( ich glaube auch Spanien ) das ist Organentnahme bei Tot Standart.
    Das es schon immer kriminelle Geschäftemachern egal ist ob einem Lebenden Menschen die Organe entnommen werden (ausschlachten ) ist nicht neu . Im Krieg haben solche Leute freie Hand . Wie Organspende in Frankreich oder Kanada geregelt ist müsste man klären . Ansonsten unterscheiden sich diese Lumpen in der Nato von Nichts mitt den Experimenten im Hitlerdeutschland .

    1. Das von einem toten Menschen entnommene Organ ist ist wertlos.
      Deshalb hat man den sog. Hirntod erfunden. Den gibt es aber nicht. Das ist eine Lüge.
      In den weiter oben verlinkten Berichten von AUF1 wird dies genau erklärt.

Schreibe einen Kommentar