EU in Washington abgemeldet

Macron, Starmer und Kallas reisen nach Washington, um sich Abfuhren zu holen

n dieser Woche sind der französische Präsident Macron, EU-Chefdiplomatin Kallas und der britische Premierminister Starmer nach Washington gereist, um die Trump-Regierung für die weitere Unterstützung Kiews zu gewinnen. Macron und Starmer hatten keinen Erfolg, Kallas wurde offen gedemütigt.

Dass die Trump-Regierung von der EU keine gute Meinung hat, ist offenbar noch sehr diplomatisch ausgedrückt. Bei den Gesprächen mit Russland sitzt die EU bisher nicht mit am Tisch und wird oft nicht einmal vorher informiert, so hat man in Brüssel beispielsweise von dem Telefonat zwischen Trump und Putin aus den Medien erfahren.

Die Führung der EU und vieler EU-Staaten scheinen fest entschlossen zu sein, den Krieg gegen Russland weiter führen zu wollen. Notfalls anscheinend sogar ohne die USA. Von Frieden in der Ukraine will in Brüssel niemand etwas wissen, obwohl der Krieg gegen Russland für die Ukraine – und damit für den Westen, der Kiew so massiv unterstützt – verloren ist. Jeder weitere Tag bringt nur mehr Blutvergießen, jedoch keine Aussicht auf ukrainische Erfolge.

In dieser Woche sind der französische Präsident Macron, EU-Chefdiplomatin Kallas und der britische Premierminister Starmer nach Washington gereist, um die Trump-Regierung für die weitere Unterstützung Kiews zu gewinnen, aber die Reisen waren gelinde gesagt nicht erfolgreich. Während Trump Macron und Starmer noch persönlich empfangen hat und vor der Presse auf den ersten Blick recht freundlich zu ihnen war, wurde EU-Chefdiplomatin Kalles offen gedemütigt. Die US-Regierung hat damit einmal mehr gezeigt, was sie von der EU und ihrer heutigen Führung hält.

Macron macht den Anfang

Als erster reiste der französische Präsident Macron am 24. Februar in die USA. Macron präsentiert sich den Franzosen schon lange als internationaler Staatsmann. Da er keine innenpolitischen Erfolge vorweisen kann und seine Beliebtheitswerte Negativrekorde brechen, hat er auch kein anderes Thema mehr. Daher drängelte Macron sich ins Rampenlicht, denn ursprünglich war geplant, dass er gemeinsam mit dem britischen Premier Starmer nach Washington reisen sollte. In dem Spiegel-Artikel über Macrons USA-Besuch, den wir uns gleich anschauen, wurde das so formuliert:

„In Paris hört man, er habe auf amerikanischer Seite sehr insistiert, damit das Tête-à-Tête mit Trump zustande kommt – genau drei Tage, bevor der britische Premierminister Keir Starmer am Donnerstag nach Washington kommt, um mit Trump ebenfalls über die Ukraine zu sprechen. »Macron wollte der Erste und ganz allein auf dem Foto sein«, so zitierte die französische Tageszeitung »Le Monde« einen Gesprächspartner aus dem Umfeld des Präsidenten. „

Der Spiegel berichtete über Macrons Besuch in einem verhalten optimistisch gehaltenen Artikel mit der Überschrift „Ukrainetreffen von Macron und Trump – Viel Schulterklopfen, wenig Gemeinsamkeiten“. Darin schrieb der Spiegel auch, dass Macron vor seiner USA-Reise öffentlich erklärte, wie er meinte, Trump von einer Fortsetzung der Unterstützung Kiews überzeugen zu können:

„Macron selbst hatte auf den sozialen Medien zuvor ausführlich erklärt, wie er gedenke, Donald Trump zu überzeugen: »Ich werde ihm sagen, du kannst dich nicht schwach zeigen gegenüber Präsident Putin. Das bist du nicht, das ist nicht dein Markenzeichen und es ist auch nicht in deinem Interesse.«“

Dieser plumpe Versuch, Trump bei seiner Eitelkeit zu packen, war zum Scheitern verurteilt. Trumps Eitelkeit ist zwar sprichwörtlich, aber dass man ihn manipulieren kann, indem man sich bei ihm so plump „einschleimt“, wäre mir neu.

Im Spiegel erfahren wir dann über das Treffen:

„Immerhin, Trump hat für Macron fast seinen gesamten Kalender umgeschmissen. Die beiden Spitzenpolitiker verbringen beinahe fünf Stunden miteinander. Einem gemeinsamen Treffen zwischen Trump und Macron im Oval Office und einem Mittagessen geht eine Videokonferenz mit den Staats- und Regierungschefs der G7 voraus. Beide Politiker werden später sagen, dieses vertrauliche Treffen sei sehr gut gelaufen. »Perfekt«, wie es Macron formuliert. Allerdings sickern auch danach nur sehr wenige Einzelheiten dazu durch.“

Ja, der G7-Videogipfel, der war eine ganz eigene Geschichte. Trump hatte sich dabei an seinen Schreibtisch gesetzt und Macron, wie einen unwichtigen Assistenten an der Ecke des Tisches platziert. Darüber haben europäische Medien möglichst nicht berichtet und das soll offenbar auch nicht bekannt werden, denn bei einer Google-Suche nach Bildern davon, fand ich fast nichts, während die russische Suchmaschine Yandex die Bilder zeigt.

Trump zeigte Macron, und damit den Europäern insgesamt, was er von ihnen hält. Macron sieht er nicht als gleichberechtigten Gesprächspartner an, den man ernst nehmen müsste. Das allerdings hat der Spiegel, wie auch fast alle europäischen Medien, verschwiegen.

Außerdem hat Trump Macron auch bei dem Abkommen mit der Ukraine über die ukrainischen Bodenschätze erniedrigt. Inzwischen haben französische Minister erklärt, Frankreich sei auch an den ukrainischen Bodenschätzen interessiert und würde mit der Ukraine auch gerne ein Abkommen über deren Förderung abschließen, wie man am 27. Februar, also mit einigen Tagen Verspätung, auch im Spiegel erfahren konnte. Das wird in dem amerikanischen Abkommen jedoch ausgeschlossen, denn die USA sichern sich darin alle ukrainischen Bodenschätze. Für die Europäer bleibt nichts übrig.

Das scheint Trump sehr lustig zu finden, denn der Spiegel schreibt auch, dass Trump Macron das die ganze Zeit unter die Nase gerieben hat:

„Dafür kommt Trump bei seiner Begegnung mit Macron immer wieder auf den von ihm geforderten »Deal« mit der Ukraine zu sprechen: Das Land solle den USA einen Teil seiner Vorkommen an seltenen Erden überlassen, bekräftigt der US-Präsident bei seinem Treffen mit Macron.“

In der Sache hat Macron nichts erreicht, denn vor der Presse sagte Trump, Frankreich sei einverstanden, dass Europa die Führungsrolle in Fragen der ukrainischen Sicherheit übernehmen muss. Von einem US-Engagement, von dem Macron Trump überzeugen wollte, war hingegen keine Rede.

Laut Politico wurde die Reise von Macron in Brüssel danach als „Zeitverschwendung“ bezeichnet.

EU-Chefdiplomatin Kallas wird ausgeladen

Am 26. Februar war mit EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas endlich eine führende Vertreterin der EU in Washington eingetroffen. Meines Wissens war das der erste Besuch einer EU-Kommissarin in Washington seit Trumps Amtseinführung vor über einem Monat, was für sich genommen schon zeigt, wie man in der Trump-Regierung über die EU und ihre Führung denkt.

Und das machte die Trump-Regierung noch einmal deutlich, denn nach ihrer Ankunft in Washington wurde Kallas mitgeteilt, das geplante Treffen mit US-Außenminister Rubio falle „aus Termingründen“ aus. Dass Rubio das Treffen mit Kallas, die dafür extra nach Washington geflogen war, erst nach ihrer Ankunft abgesagt hat, ist eine nur schwer zu toppende diplomatische Demütigung.

Und als sei das noch nicht genug, verkündete die Trump-Regierung parallel dazu die Einführung von 25-prozentigen Zöllen auf Autos und andere Waren aus der EU, was die Demütigung noch größer macht, denn Gespräche darüber mit Kallas hat die US-Regierung mit der Absage des Treffens von Kallas mit Rubio abgelehnt.

Kallas hat sich das nicht zuletzt selbst zuzuschreiben, denn vor der USA-Reise fühlte sie sich bemüßigt, Trump offen anzugreifen und seine Pläne zur Beendigung des Ukrainekriegs öffentlich als „schmutzigen Deal“ zu bezeichnen. Damit war das Gesprächsklima schon vor ihrer Ankunft in den USA vergiftet und Rubio schien keine Lust zu haben, seine Zeit mit dieser Demagogin zu verschwenden.

Dass Kallas eine Fehlbesetzung ist, ist nicht neu, denn das einzige, was die Dame zu bieten hat, ist Arroganz und Russenhass, was nicht eben Qualifikationen für das Amt einer Chefdiplomatin sind. Das scheinen auch die Journalisten in Brüssel bemerkt zu haben, denn nach dem Affront wurde eine Sprecherin der EU-Kommission gefragt, wie sie die Absage von Rubio kommentiert. Die Antwort war:

„Die Hohe Repräsentantin Kallas ist keineswegs isoliert. Sie hat zahlreiche Treffen und Kontakte mit Vertretern verschiedener Länder und Regionen, und jetzt führt sie in den USA Gespräche mit Vertretern der amerikanischen Regierung. Sie verteidigt bei allen Treffen die Position der Ukraine.“

Daraufhin wurde nachgefragt, wozu man eine Hohe Repräsentantin brauche, „mit der die Russen nicht reden wollen, mit der sich die Amerikaner nicht treffen wollen und die in Brüssel blockiert ist?“ Auf die Nachfrage, ob Rubio das Treffen mit Kallas im Zusammenhang mit den Gesprächen mit Russland in der Türkei abgesagt habe, antwortete die Sprecherin, die EU-Kommission wisse „nicht, was Minister Rubio dazu gezwungen habe, das Treffen abzusagen“.

Auch Starmer scheitert

Über den Besuch des britischen Premierministers Starmer berichtete der Spiegel unter der Überschrift „Starmer-Besuch bei Trump – Post vom König für Präsident Pomp“ und im Gegensatz zu dem Artikel über Macrons Besuch war der Spiegel inzwischen desillusioniert, wie die Einleitung des Artikels zeigte:

„Die Europäer geben sich im Weißen Haus die Klinke in die Hand. Jetzt war der britische Premier Keir Starmer an der Reihe. Die Taktiken ähneln sich, das Ergebnis auch: Trump lässt sich nicht einhegen.“

Dass Starmer bei Trump etwas erreichen könnte, was von vorneherein ausgeschlossen, denn Starmer ist für Trump toxisch, weil der seine PR-Spezialisten zur Unterstützung von Bidens Wahlkampf in die USA geschickt hatte, was Trump Starmer nicht verziehen hat. Unvergessen ist auch, wie Elon Musk Starmer wegen eines Pädophilie-Skandals angegriffen hat. Starmer war sicher der Falsche, wenn es darum ging, Trump in Sachen Ukraine von irgendetwas zu überzeugen.

Starmers wichtigstes Ziel war es, von Trump irgendwelche Garantien für den Fall zu bekommen, dass London „Friedenstruppen“ in die Ukraine schickt, die dort in eine direkte Konfrontation mit Russland geraten könnten. Daran scheiterte Starmer grandios, wobei die Details nicht nur interessant, sondern auch unterhaltsam sind.

Der Termin von Trump und Starmer vor der Presse war von kleinen Spitzen durchsetzt, während die beiden dessen ungeachtet freundlich in die Kameras blickten. So betonten Trump und Starmer vor den Journalisten wiederholt, dass das Bündnis zwischen den beiden Ländern schon lange bestehe und Starmer unterstrich, dass die USA jederzeit auf die Hilfe Großbritanniens zählen könnten. Trump wandte sich daraufhin an Starmer und fragte scherzhaft, ob Großbritannien „allein mit Russland fertig werden“ könne. Daraufhin lächelte der britische Regierungschef nur verlegen, während die Journalisten laut auflachten.

Als Trump gefragt wurde, ob er die Ukraine auch in Zukunft unterstützen werde, antwortete er:

„Ich denke, dass im Großen und Ganzen Europa dafür verantwortlich sein wird. Jetzt liefern wir nichts. Wissen Sie, das [Hilfe für die Ukraine] betrifft auch Europa. Wir hatten sehr gute Verhandlungen mit Russland, wir hatten sehr gute Verhandlungen mit der Ukraine.“

Auf die Frage, ob man die USA überhaupt dazu bewegen könne, einer möglichen Friedensmission der EU „Luftunterstützung zu gewähren“, um diesen Kräften eine militärische „Barriere“ gegen Russland zu bieten, erwähnte Trump die Möglichkeit einer militärischen Beteiligung der USA an einer solchen Mission mit keinem Wort, sondern sprach stattdessen wieder über das Abkommen über Bodenschätze:

„In diesem Sinne ist es sehr gut. Man kann sagen, dass dies die Barriere ist. Ich glaube nicht, dass irgendjemand herumalbern wird, wenn wir dort sind, wenn wir viele Arbeiter dort haben.“

Weiter sagte Trump, er wisse, dass Frankreich und Großbritannien Truppen in die Ukraine schicken wollten, was er auch gut fände, aber amerikanisches Militär werde da nicht gebraucht.

Daraufhin wurde Trump von Journalisten gebeten, klarzustellen, ob die USA im Falle eines „direkten Zusammenstoßes mit russischen Streitkräften“ in der Ukraine bereit wären, Großbritannien zu Hilfe zu kommen. Trump äußerte seine Zuversicht, dass die „europäischen Länder“, die „direkt vor Ort“ seien, eine „Barriere“ errichten könnten. Die USA seien „sehr weit weg, ein Ozean trennt uns“.

Dann wiederholte er, dass das Abkommen zwischen Washington und Kiew als eine Art „Barriere“ angesehen werden könne. Er glaube einfach nicht, dass es ein Problem mit der Umsetzung einer möglichen Einigung über eine Lösung des Ukraine-Konflikts geben werde, so Trump

Auch auf die erneute Bitte um Klarstellung, ob die US-Streitkräfte den Briten zu Hilfe kommen würden, sollten diese in der Ukraine unter Beschuss geraten, antwortete er ausweichend:

„Ich war immer der Meinung, dass die Briten nicht viel Hilfe brauchen. Sie können sehr gut auf sich selbst aufpassen. Das klingt wie eine ausweichende Antwort, aber es ist keine ausweichende Antwort. Die Briten sind ausgezeichnete Soldaten, sie können auf sich selbst aufpassen. Wenn sie jedoch Hilfe brauchen, werde ich immer bei den Briten sein. Ich werde immer bei ihnen sein. Aber sie brauchen keine Hilfe.“

Daraufhin erklärte Starmer, dass die britischen Truppen in der Lage seien, für sich selbst einzustehen, woraufhin Trump Starmer lächelnd die oben schon zitierte Frage stellte:

„Können Sie mit Russland alleine fertig werden?“

Kurz und gut, Trump hat auch Starmer auflaufen lassen, was allerdings, wie erwähnt, nicht verwunderlich ist.

Die EU will immer noch „Frieden durch Stärke“

Die EU-Kommission lässt sich von all dem jedoch nicht vom Kurs abbringen, sondern will in der Ukraine weiterhin auf einem „Frieden durch Stärke“ bestehen und beabsichtigt, auf dem EU-Gipfel am 6. März neue Lieferungen von Luftabwehrsystemen, Munition und Waffen nach Kiew zu vereinbaren, wie der Sprecher von Kallas in Brüssel das bevorstehende Treffen zwischen US-Präsident Trump und Selensky in Washington kommentierte:

„Wir glauben, dass ein Frieden in der Ukraine auf der Grundlage von Stärke erreicht werden sollte. Wir unterstützen diese Position. Unsere Position hat sich nie geändert.“

Außerdem bestehe Brüssel darauf, alle Fragen im Zusammenhang mit der Ukraine unter Beteiligung Kiews zu erörtern, und dass „alle Fragen der Sicherheit der Ukraine sollten unter Beteiligung der Europäischen Union erörtert werden.“ In seinen Antworten setzte er auch den Streit mit der US-Regierung darüber fort, wer mehr Geld für die Ukraine ausgegeben habe, und meinte, die EU habe mehr Geld für Kiew ausgegeben.

Ich weiß nicht, wie ich es anders kommentieren soll, aber es scheint wirklich, dass man in Brüssel „den Schuss nicht gehört hat“, wie man so schön sagt.

Es scheint wirklich so, als wolle die EU den Krieg gegen Russland ohne die USA fortsetzen. Sollte die EU ihre Meinung ändern, nachdem Russland und die USA zu einer Einigung gefunden haben, wäre die EU international endgültig blamiert. Das radikale Führungspersonal der EU-Kommission um von der Leyen und Kallas scheint die neuen Realitäten einfach nicht akzeptieren zu wollen, was für die EU sehr gefährlich werden kann.

Wirtschaftlich ist ganz sicher gefährlich, denn die EU gerät wirtschaftlich gerade in einen „Dreifrontenkrieg“ mit Russland, China und nun auch mit den USA.

Immerhin sieht es bisher nicht danach aus, als ob die EU sich auch militärisch an dem Krieg gegen Russland beteiligen will. Man muss sich bei dem Personal in Brüssel heutzutage über jede „gute Nachricht“ freuen.


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

26 Antworten

    1. Das tun sie doch, und so was kommt dabei heraus.

      Schneid und Haltung haben sie. Krieg gegen Rußland, Auftritte als Herrenmenschen, wo sie nur hin kommen, Krawall gegen die VR China und gegen die USA. So mutig waren „Deutschland und Europa“ zuletzt 1941.

      1. Vorhersage.
        Trump und Putin werden sich einigen. Russland bekommt das Gebiet bis zum Dnipro sowie die Landbrücke über Odessa nach Transnistrien.
        Dafür erhalten die Amerikaner die Schürfrechte in den „neuen Gebieten“.
        AUCH in den“neuen Gebieten“. In der Restukraine sowieso. Hat Putin in einem Interview so gesagt. Trump sagt Sinngemäß „Es macht keiner Spielchen, wo unsere Leute sind“
        Selenski bekommt einen Arsch voll Geld und darf sich absetzten. Oder er fliegt einmal zu viel.
        Europa bekommt wieder russische Rohstoffe. Allerdings über eine amerikanische Firma.
        Ein Amerikaner will NorthStream kaufen.
        Die Europäer wollen eine eigene Atomstreitmacht. Sie bekommen 1000 alte Raketen aus den USA. Die machen uns zu einem prima Ziel und funktionieren im Ernstfall nicht.

        1. So ähnlich könnte ich mir das auch vorstellen.

          Allerdings eher dass Selenski ein mal zu viel fliegt oder geselbstmordet wird (anstatt nen Arsch voll Geld zu kriegen weil ich glaube dass Trump mit ihm aber sowas von fertig ist).

          Und zu schürfen soll’s ja wohl außerhalb Novorossia nicht so unbedingt viel geben…

    1. Es liegt ja wohl nahe, dass diese grüne Aussenministerin wohl ihr Heil an einer Universität in der Ukraine suchen wird, wo sie sie dann schon mal ehrenhalber den Doktortitel im Völkerrecht erhalten wird.
      Die Universität in Lwiw wäre aus meinem Gefühl heraus für Frau Baerbock am besten geeignet, schon allein wegen der langen und wechselnden Tradition.

  1. Die EU ist ein US-Kind, das aus Washington gelenkt seit dem 2. Weltkrieg systematisch aufgebaut wurde. Dies lief über die Geheimdienste. Damit ist die EU ein Teil des Geheimdienst – Tiefenstaat- Demokratische Partei – Komplexes, dem Trump jetzt den Kampf angesagt hat.
    Auch wenn es den hier gescholtenen AFD Anhänger gut tut, daß sie von der Trump Regierung hofiert statt geschnitten werden, das hat nichts mit einer Europafreundlichkeit zu tun. Washington wird Europa noch immer als Vasallen ansehen und behandeln, wie Zig Brezinsky geschrieben hat, nur über andere Wege.

    Für diejenige denen das seltsam klingt, empfehle ich auf Youtube die Dok-Sendungen „Operation Wunderland“ und „Germany made in USA“ über die Entwicklungen der Nachkriegszeit anzusehen. Ich musste dannach mein Weltbild auch neu justieren. (Wenn man dann schon dabei ist: „Operation Täuschung -Die Methode Reagan-“ [v=rc0jThe2F4Q]], und vielleicht noch: „Ronald Reagan – Ein maßgeschneiderter Präsident (arte2015)“ [v=Fq7w5bQFOOY])

    PS: Schlüsselstelle zur EU:
    https://youtu.be/NmT08hSmSOE?list=PLoMbGPwfNYNm9pNTWwkcK0Ah-ZMj5Xg1U&t=1480

    1. Ihr Kommentar zeigt sehr deutlich, daß Sie der alten globalistischen Denkweise verhaftet sind.
      Ich möchte mich kurz fassen: Bevor Donald Trump antrat, war Amerika globalistisch ausgerichtet.
      Er möchte das nun beenden und Amerika wieder zu einem starken Nationalstaat machen. (MAGA)
      Wir haben es hier mit einer Zeitenwende zu tun. Es gibt nun BT und AT… before Trump/after Trump.
      Das sollte unterschieden werden. There’s a new sheriff in town.

      1. Trump will keinen Nationalstaat EvaMaria. Trump will die Weltmacht unter anderen Bedingungen.
        Er hat erkannt, dass Militär nur eine Komponente ist
        Am Beispiel der Ukraine und der ausgebooteten EU zeigt er deutlich wie es geht.
        Und wenn er die Macht über den Panamakanal, den Suezkanal und dem arktischen Seeweg, deshalb Grönland,
        besitzt, dann ist es egal ob der Dollar abschmiert oder BRICS noch existiert.
        Und mit dem Militär sperrt er auch mal ganz schnell die Straße von Gibraltar.

        1. Auch Sie scheinen es noch nicht erkannt zu haben und die Gesamtzusammenhänge nicht
          zu verstehen. Again: BT/AT

          „Die amerikanischen Truppen werden sich auf jeden Fall aus Europa zurückziehen. Wir haben eine strategische Entscheidung getroffen, uns aus Europa zurückzuziehen. Wir werden nicht zulassen, dass die NATO in Zukunft eine treibende Kraft der amerikanischen Außenpolitik und der nationalen Sicherheitspolitik ist. Die amerikanischen Stützpunkte in Deutschland werden auf jeden Fall aufgelöst. Es ist nur eine Frage des Zeitpunkts.“ – So analysiert der US-Militärexperte und ehemalige UN-Waffeninspekteur, Scott Ritter, die Zukunft der US-amerikanischen Militärbasen in Europa.

          https://www.youtube.com/watch?v=FQaB7tcms9w

    2. Was verstehen Sie unter „Europafreundlichkeit“? Europa besteht aus zwei Hälften, die spinnefeind und absolut inkompatibel miteinander sind und durch einen Eisernen Vorhang getrennt gehören: Die ewigen Ostfeldzügler und ihre vorgesehene Beute.

      Die USA passen gut mit Rußland zusammen, und von Westeuropa sind die USA restlos bedient. Und Rußland hätte in seinem Kampf mit den Ostfeldzüglern die USA gern freundlich oder wenigstens neutral. Paßt doch gut. Ansonsten werden sich die USA sich in Zukunft an ihnen freundliche Länder Europas halten, Ungarn, Slowakei, Serbien, perspektivisch einige weitere.

      „Nun, ich würde sagen, daß es sich um mehr als ‚eine Generation‘ handelt, denn die europäische Politik ist ein brennender Müllcontainer, und bis er vollständig ausgebrannt ist und nur noch schwelende Reste übrig bleiben, sind keine sinnvollen Kontakte möglich, aber dann wird das Europa, wie wir es kannten, verschwunden sein, und ich bezweifle, daß es dann noch jemanden gibt, mit dem man reden kann – ich übertreibe nicht, wenn ich sage, daß der Westen (wie in Europa) vorbei ist. Wir beobachten diesen Prozeß, während ich dies schreibe.“

      Reminiscence of the Future, USA, May 18, 2024
      https://smoothiex12.blogspot.com/2024/05/some-comments.html

      1. @Evamaria

        Vor 5 Minuten kam eine unbeschreibliche Sendung in Phönix, in der Selensky von Trump und Vance nach allen Regeln der Kunst vorgeführt wurde.

        So eine Sendung könnte ich viele Stunden lang zuschauen und ich bin davon überzeugt, dass auch du und die meisten Leser von Anti-Spiegel eine Freude an ihr hätten

    1. „Wir glauben, dass ein Frieden in der Ukraine auf der Grundlage von Stärke erreicht werden sollte. Wir unterstützen diese Position. Unsere Position hat sich nie geändert.“

      Diese Haltung der EU-Kommission und deren Anhängerstaaten gleicht dem Ritter ohne Arme und Beine, der auf seinem Stumpf sitzend, seinem unversehrten Gegenüber ein Unentschieden anbietet – in dem Film „Ritter der Kokusnuss“ von Monty Python.

      Da weiß ich nicht ob ich lachen oder weinen soll!

      Falls jemand reinschauen möchte – geht nur 6 Sekunden: https://www.youtube.com/watch?v=19dD18sSA4E

  2. @Zuiko…. ja dass ist so ziemlich genau so, wie Du das hier beschteibst, weshalb ich es als Schweizer auch sehr gut finde, wenn dieses mit den Römer Verträgen geschaffene EU Gebilde möglichst schnell wieder auseinander fällt. Es diente den westlichen Eliten nur, um zusammen mit der UNO diese sogenannte „Eine 🌎 Welt-Regierung“ entwickeln zu können, weshalb die USA ja mit der NATO auch immer das letzte Wort zu bestimmen hat, indem Europa (Deutschland) immer noch von den USA besetzt und defacto nicht souverän ist. „Die USA drin, Russland draussen, und Deutschland unten zu halten“ Dieses EU Europa hat sich samt Deutschland nie von den USA emanzipiert, obwohl es dazu mehrere Gelegenheiten gehabt hätte. Dass ist jetzt aber bereits zu spät. Statt zu erkennen, wer die wahren, wirtschaftich und innovativ starken Freunde und Partner der EU sein könnten (Asien, China, Russland) liess die EU sich von ihrem vermeintlichem, transatlatischen „Freund“ zum eigenen Schaden gegen Asien in Stellung bringen, statt die USA sich selbst zu überlassen. Wie sagte auch Henry Kissinger so schön; „Amerika hat keine Freunde nur Interessen“ und “ es ist zwar gefährlich Amerika zum Feind zu haben aber tödlich mit ihm verbündet zu sein“…. 🦊🐾

  3. „Die deutsche Elite ist seit mehr als einem Jahrhundert fest entschlossen, die Kontrolle über Europa zu erlangen, wobei sich im Laufe der Jahrzehnte nur die Mittel geändert haben, nachdem die militärischen bereits zweimal auf schreckliche Weise gescheitert sind.

    Das frühere Westdeutschland kam nach dem Zweiten Weltkrieg zu der Überzeugung, daß der beste Weg zur Verwirklichung dieses Plans darin bestand, den Unilateralismus zugunsten des Multilateralismus unter Führung der USA aufzugeben. Das wiederum ermöglichte es, den Rest des Kontinents strategisch zu entwaffnen, vor allem im Vorfeld der Wiedervereinigung mit der ehemaligen DDR, nachdem es allen vorgegaukelt hatte, daß seine Elite endlich ihr Verhalten geändert hatte, obwohl sich nur die Mittel geändert hatten, die zu diesem Zweck eingesetzt wurden.

    Die strategische Geduld, die die deutsche Führung in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg und vor allem nach dem Ende des alten Kalten Krieges an den Tag gelegt hat, war beeindruckend, da es in der Tat so aussah, als hätten die Eliten ihre hegemonialen Pläne endlich aufgegeben.

    Selbst Präsident Putin, der äußerst enge Beziehungen zur ehemaligen Bundeskanzlerin Merkel aufgebaut hat und ihr zu vertrauen schien, wurde trotz seiner früheren Geheimdienstkarriere in gewissem Maße hinters Licht geführt. Immerhin nahm er ihre Regierung beim Wort, daß sie die ‚EuroMaidan‘-Krise lösen würde, die kurz darauf zu einem von Berlin unterstützten Staatsstreich führte, und glaubte dann immer noch, daß es ihr gelingen würde, Kiew zur Umsetzung der vom UN-Sicherheitsrat gebilligten Minsker Vereinbarungen zu bewegen….

    Die ganze Zeit über hielt Deutschland alle zum Narren, indem es hinter den Kulissen Pläne schmiedete, um die Kontrolle über Europa zu erlangen, genau so, wie es dies seit einem Jahrhundert anstrebt, wenn auch mit anderen Mitteln, als die Beobachter es von Berlin gewohnt waren. Anstelle von militärischen Mitteln wurde oberflächlicher Multilateralismus über die EU-Institutionen und die damit verbundene hyperliberale Ideologie eingesetzt, um diese hegemonialen Ambitionen zu verschleiern.

    Deutschland hat die ganze Zeit auf eine große Krise gewartet, die sich schließlich als die jüngste Phase des Ukraine-Konflikts herausstellte, für dessen Provokation die US-geführte NATO allein verantwortlich ist, um ihre beiden miteinander verbundenen Machtspiele zu spielen, die sich nun aktiv entfalten.

    Das erste betrifft die Pläne von Bundeskanzler Scholz, sein Land mit der ‚größten konventionellen Armee‘ in Europa auszustatten, und das zweite seinen jüngsten Vorschlag, auf nationale Vetos zu verzichten, damit die EU mit anderen Großmächten konkurrieren kann. Zu letzterem fügte er vorhersehbar hinzu, daß Deutschland ‚in diesen schwierigen Zeiten Verantwortung für Europa und die Welt übernehmen‘ sollte, was die ganze Scharade als hegemoniales Machtspiel entlarvte.

    Rußland scheint endlich begriffen zu haben, daß Deutschland die jüngste Phase des Ukraine-Konflikts mit provoziert hat, denn Außenminister Lawrow beschuldigte Deutschland und Frankreich in einem kürzlich erschienenen Meinungsartikel, die Minsker Vereinbarungen zunichte gemacht zu haben.

    Von dort aus ist es nur ein sprichwörtlicher Sprung, um zu erkennen, daß dies alles Teil des deutschen Plans war, die Kontrolle über Europa zu erlangen, indem man die große Krise, die notwendig war, um die beiden im vorangegangenen Absatz erwähnten, miteinander verbundenen Machtspiele zu entfalten, ‚passiv erleichterte‘.

    Dieses hegemoniale Komplott ist für die deutsche Elite so wichtig, daß sie dafür sogar bereit ist, massiven selbstverschuldeten wirtschaftlichen Schaden in Kauf zu nehmen, wie ihre antirussischen Sanktionen beweisen….  

    Der Unterschied zwischen den letzten beiden Weltkriegen und dem, was viele als eine hybride Form des so genannten ‚Dritten Weltkriegs‘ zu bezeichnen beginnen, besteht darin, daß Deutschland in den Ersteren wirklich nach einer unabhängigen Hegemonie über alle anderen strebte, während es sich im Letzteren bereitwillig als Stellvertreter der USA für die ‚Führung von hinten‘ verhält, um Europa im Namen Washingtons zu verwalten.

    Tatsächlich scheint auch dies Teil eines größeren Plans gewesen zu sein, da Deutschland bereits zweimal auf die harte Tour gelernt hat, daß Amerika es niemals wirklich zu einem unabhängigen Hegemon werden lassen wird, weshalb seine Elite ihren Plan nach dem Zweiten Weltkrieg änderte, indem sie ihren Status als ‚Juniorpartner‘ gegenüber dieser Supermacht von Anfang an in alles einbezog….

    Aus diesen Gründen und sofern es keine schwarzen Schwäne gibt … sollte es daher als selbstverständlich gelten, daß Deutschland früher oder später unweigerlich die Kontrolle über den Kontinent übernehmen wird. Dies stellt die entstehende multipolare Weltordnung und insbesondere Rußland vor eine Reihe komplexer geostrategischer Herausforderungen, die sich aber zumindest besser vorhersagen lassen als bisher, da Moskau nun endlich die hegemonialen Ambitionen Berlins quittiert.“

    Germany’s Century-Long Plot to Capture Control Of Europe Is Almost Complete
    By Andrew Korybko – American political analyst – 20 July 2022
    https://archive.ph/MTqr0

    Sieht so aus, als seien „Deutschland und Europa“ wieder einmal an ihrem Größenwahn gescheitert, und der Größenwahn ist das, was nach dem Scheitern der Pläne noch verbleibt. Der größte schwarze Schwan ist Donald Trump, bei dem die „Führung von hinten“, oder „dienende Führung“, nicht funktioniert. „Deutschland und Europa“ als Großmacht ist weder im Interesse Rußlands noch der USA, und so beginnen sie nun, sich gegen das IV. Reich zu verbünden.

  4. EILMELDUNG ! Selenskij machte Trump beim Treffen im weißen Haus Komplimente über dessen Kleidung.-Selenskij selbst erschien nur im dunklen,langärmeligen Shirt und ebensolcher Hose.-Für den Rohstoffdeal also sehr unpassend gekleidet.-Dann gab es Streit zwischen Selenskij und Trump – vor laufender Kamera ! Trump warf Selenskij vor, er wolle keinen Frieden, sondern riskiere den 3. Weltkrieg. Selenskij wurde laut, nachdem ihm Vance sagte, was Sache ist.-Der Streit eskalierte.-Ergebnis: Trump warf Selenskij aus dem weißen Haus.-Nix mit mehr Waffen von den USA und nix Rohstoffdeal ! Boom !

  5. Wenn jetzt Trump auf Importe aus der EU 25 Prozent Zoll aufschlägt, wie sieht das mit Produkten aus, die von EU Firmen in den USA hergestellt werden?
    Diese Zollnummer scheint nicht mehr ganz modern zu sein.

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