Waffen für Kiew

Wie die USA Griechenland über den Tisch ziehen wollen

Griechenland hat in Luftabwehrsysteme russischer Bauart in seinem Arsenal. Das ärgert die USA schon lange und nun soll Griechenland die Systeme an die Ukraine liefern, wobei die USA dafür eine Entschädigung leisten wollen. Die Entschädigung hat jedoch reichlich Fallstricke.

Die Ukraine hat bekanntlich einen akuten Mangel an Luftabwehrsystemen, weshalb die USA versuchen, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Dass Griechenland noch immer russische Luftabwehrsysteme im Arsenal hat, ist den USA von jeher ein Dorn im Auge. Nun versuchen die USA, Griechenland dazu zu drängen, diese Systeme an Kiew zu liefern. Als Entschädigung bieten die Lieferung von Fregatten, Schützenpanzern, anderen Waffen und einen Bonus von 200 Millionen Dollar. Doch die „Entschädigung“ hat einige Haken, wie das griechische Portal pronews.gr berichtet hat.

Veraltete Schützenpanzer und Fregatten

Das griechische Nachrichtenportal pronews.gr berichtet über einen Deal, den die USA mit Griechenland machen wollen. Demnach erhält Griechenland von den USA veraltete Schützenpanzer und Fregatten im Austausch für die Luftabwehrsysteme aus russischer Produktion, die Washington an die Ukraine liefern will. Die als Ausgleich versprochenen 200 Millionen Dollar reichen jedoch nicht aus, um auch nur eine westliche Luftabwehrbatterie zu kaufen, die den russischen Tor-, Osa- und S-300-Systemen an Kampfkraft gleichkommt.

Die griechische Regierung hat erklärt, dass die Teilnahme am F-35-Programm zum Kauf von 20 plus 20 Kampfjets der fünften Generation sowie ein umfangreiches US-Hilfspaket eine bedeutende Stärkung der griechischen Verteidigungskapazitäten bedeuten, aber das Portal fragt, ob das auch der Wahrheit entspricht. In einem Schreiben von US-Außenminister Anthony Blinken an Premierminister Kyriakos Mitsotakis wird angedeutet, dass hinter der „umfangreichen kostenlosen Militärhilfe“ für Griechenland der Druck steht, die russischen Systeme, die bei den griechischen Streitkräfte im Dienst sind, an die Ukraine zu liefern. Das Portal schreibt:

„Der Druck, Athen zu zwingen, die russischen Luftabwehrsysteme Tor, Osa und S-300 an Kiew zu übergeben, ist bekannt, und nun versprechen die USA, 200 Millionen Dollar zu geben, was nicht ausreicht, um auch nur eine westliche Luftabwehrbatterie mit den entsprechenden Eigenschaften zu kaufen. Und das alles zu einer Zeit, in der die türkische Luftwaffe neue Flugzeuge erhält und nach dem (von den USA) angekündigten Riesenpaket (an Waffen für die Türkei) über Hunderte von Präzisionswaffen verfügen wird“

Das US-Außenministerium verkündete die offizielle Zustimmung zur griechischen Anfrage für F-35 zusammen mit der gleichzeitigen Bereitstellung eines sehr wichtigen Pakets kostenloser militärischer Ausrüstung aus US-Arsenalen, das unter anderem vier LCS-Fregatten (Littoral Combat Ship), zwei C-130-Transportflugzeuge, 60 gepanzerte Kampffahrzeuge sowie Patrouillenschiffe umfasst, so das Portal weiter. Obwohl diese Waffen kostenlos abgegeben werden könnten, kostet es Geld – und zwar bei den Fregatten sehr Geld -, sie zu modernisieren, damit sie ihre Missionen ausführen zu können, stellt das Portal fest.

Die LCS-Fregatten verfügen über eine Bewaffnung von Patrouillenbooten und sie auch nur auf das Niveau von Korvetten zu bringen, wäre sehr teuer. Das Gleiche gilt für die „gepanzerten Kampffahrzeuge“, bei denen es sich wahrscheinlich um die Bradley-Schützenpanzer handelt. Das würde, neben den deutschen Mardern, die Aufnahme eines weiteren Fahrzeugtyps in das griechische Arsenal und damit zusätzliche Investitionen für eine sehr geringe Anzahl von Fahrzeugen bedeuten. Dabei weiß niemand, was es kosten würde, die Bradleys auf die neueste Version aufzurüsten, denn, wie das Portal schreibt, hat Kroatien beispielsweise fast fünf Millionen für die Modernisierung jedes einzelnen Bradley bezahlt.

F-35 für Griechenland

Das US-Außenministerium hatte zuvor den möglichen Verkauf von F-35 und dazugehöriger Ausrüstung an Griechenland für 8,6 Milliarden Dollar genehmigt, teilte die Security Cooperation Agency des Pentagon, die für die Lieferung von militärischer Ausrüstung und Waffen ins Ausland zuständig ist, am Freitag mit. Der Erklärung zufolge geht es um den Kauf von bis zu 40 Kampfflugzeugen, 42 Triebwerken, Leitsystemen, Ersatzteilen und anderer Ausrüstung.

Die US-Regierung hat den Kongress bereits über die Entscheidung informiert. Der Kongress hat nun 30 Tage Zeit, das potenzielle Geschäft zu prüfen und möglicherweise zu blockieren.

Der Preis ist heiß

Der Preis der Griechenland versprochenen F-35-Kampfjets ist allerdings von 80 Millionen auf 215 Millionen Dollar pro Stück gestiegen, wie das griechische Portal weiter berichtet.

Im November 2021 hat die griechische Tochtergesellschaft des Herstellers Lockheed Martin bei der Präsentation des Kampfflugzeugs in Athen erklärt, dass der Preis für jedes Flugzeug unter 80 Millionen Dollar liegen würde.

Allerdings erklärte das Pentagon am Freitag, dass das US-Außenministerium den möglichen Verkauf der 40 F-35 und zugehöriger Ausrüstung an Griechenland für 8,6 Milliarden Dollar genehmigt hat. Dem Portal zufolge lässt sich dieser Preisanstieg nur mit Schmiergeldern erklären, denn „wenn aus 80 Millionen Dollar 215 Millionen Dollar werden, werden einige Leute sehr reich“.

Den Autoren des Artikels zufolge wollen die Amerikaner mit der gleichzeitigen Schenkung von gebrauchtem Militärgerät „die Pille versüßen“. Dabei werden nur 62 Bradleys kostenlos geliefert, obwohl die griechischen Streitkräfte mindestens 400 solcher Fahrzeuge benötigen und nicht bekannt ist, wie viel Geld für deren Modernisierung benötigt wird, schreibt das Portal.

Ein alter Trick

Die USA „spenden“ Griechenland regelmäßig einen Teil ihrer alten Waffen. Dabei sparen sie einerseits die Entsorgungskosten und binden andererseits die griechischen Streitkräfte an den US-Markt, schreibt das Portal. Durch diese „Spenden“ werden die griechischen Streitkräfte mit den Kosten für Modernisierung, Wartung und Ersatzteile belastet. Die US-Zerstörer Adams und die Fregatten Nox, die der griechischen Marine früher übergeben wurden, wurden innerhalb von fünf Jahren nach ihrer Übergabe von Griechenland verschrottet, erinnert das Portal.

Dsss die USA die LCS-Fregatten an Griechenland verschenken wollen, ist ebenfalls keine großzügige Geste. Der in den 2000ern entwickelte Schiffstyp hat von Beginn an Probleme gemacht und dass die gebauten Schiffe schon seit 2020 wieder ausgemustert werden, weil die nötige Modernisierung viel zu teuer ist, spricht für sich. Also verschenken die USA die Schiffe, sparen sich die Kosten der Verschrottung, und wenn Griechenland die Schiffe modernisieren möchte, dann bedeutet das sogar noch Aufträge für die US-Rüstungskonzerne, die die Schiffe einst gebaut haben.


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

22 Antworten

  1. Das Wichtigste: Griechenland darf die Systeme ohne Einwilligung des Lieferanten Rußland gar nicht weitergeben. Über die Einhaltung von Verträgen ist man im EU-Europa längst hinweg. Das wird sich rächen.

    Für Rußland ist die EU kein Faktor mehr, mit dem irgendwelche Konsultationen oder Kompromisse möglich oder notwendig wären. Nach der absehbaren Niederlage in 404 werden Russen, Chinesen, Afrikaner u.s.w. als Neutrale, und natürlich auch patriotische Ukrainer zusammen eine europäische Nachkriegsordnung entwerfen, und draußen wird ein Schild sein mit einem sternhagelkreisblauen Euro-Pudel: „Wir müssen draußen bleiben.“

    „In letzter Zeit haben die griechischen Behörden häufiger über ihre Bereitschaft gesprochen, die auf Kreta stationierten Boden-Luft-Raketensysteme S-300PMU-1 im Austausch gegen weitere Patriot-Raketensysteme aus US-amerikanischer Produktion an die Ukraine zu übergeben.

    Wir betrachten die provokativen Pläne, die S-300 und andere in Rußland/der Sowjetunion hergestellte Luftabwehrsysteme an das Kiewer Regime zu liefern, als einen unverhohlen aggressiven Schritt gegen Rußland. Die Meinung der griechischen Bürger wird ignoriert, während sich 70 Prozent von ihnen laut Meinungsumfragen gegen die Lieferung von Waffen an die Ukraine aussprechen.

    Das offizielle Athen kümmert sich nicht darum, daß es durch die Lieferung von Waffen in die Kampfzone zum direkten Komplizen der ukrainischen Neonazis wird, die einen verbrecherischen Krieg gegen die Zivilbevölkerung im Donbass und in den Regionen Zaporoshje und Cherson, einschließlich der zahlreichen dort lebenden ethnischen Griechen, geführt haben.

    Wir möchten Sie daran erinnern, daß es sich darüber hinaus um einen eklatanten Verstoß gegen die russisch-griechischen Regierungsabkommen über die militärisch-technische Zusammenarbeit vom 30. Oktober 1995 und über die Lieferung von Militärgütern vom 3. Dezember 2013 handelt, die es Griechenland ausdrücklich untersagen, unsere militärischen Ausrüstungen ohne die Zustimmung Rußlands an Dritte zu reexportieren. Die Verletzung der vertraglichen Verpflichtungen wird unweigerlich Folgen haben, die über eine erhebliche Schwächung der griechischen Luftverteidigungsfähigkeiten hinausgehen.“

    Comment by Foreign Ministry Spokeswoman Maria Zakharova on the information about plans to transfer to Ukraine Russian-made air defence systems currently in service with Greece
    19. Dezember 2022
    https://www.mid.ru/ru/foreign_policy/news/1844341/?lang=en

    1. Russland war nicht der direkte Liferant der S-300 an Griechenland.
      Russland hat Zypern 2 komplette Batterien geliefert, diese haben sie auf Druck der Türken dann in Kreta eingelagert und später komplett an Griechenland verkauft. Inwieweit dann Russland all seine Klauseln in diesen Vertrag unterbringen konnte ist nicht bekannt. „Unsere Militärgüter“ können dann je nach Lesart durch Russland direkt gelieferte Güter oder Güter russischer Produktion umfassen. Dies sind in der Regel Punkte, über die Juristen dann nach Herzenslust streiten. Die S-300 kamen Ende der 90er Jahre nach Griechenland, der letzte russische Vertrag ist später …
      Bereits 2019 übergab Griechenland übrigens zumindest einen Teil des S-300 komplexes an Israel, damit diese die Sicherheit der Flugzeuge gegen diese Raketen verbessern konnten.
      Es ist also noch 1 komplettes System mit dem technischen Stand Ende der 90er Jahre in Griechenland vorhanden, plus Ersatzfahrzeuge aus der ehemaligen 2ten Batterie. Sollen sie liefern … helfen wird das eher nicht.

      1. Ihnen ist es nicht bekannt, dem MID der RF aber sehr wohl. Wenn Sacharowa sich festlegt, wird es so sein, denn die Frau erzählt keinen Mist.

        15 Monate danach sind die S300 immer noch in Griechenland. Das läßt schließen, daß es auch dort Bedenken gab. Und weiter: „Schließlich sollte kein Zweifel daran bestehen, daß alle an Kiew gelieferten militärischen Ausrüstungsgegenstände von den russischen Streitkräften umgehend aufgespürt und zerstört werden.“ (Sacharowa. a.a.O.)

        Die S300 sind die besten Abwehrsysteme, die die euro-atlantischen Kräfte haben. Und dabei sind sie völlig veraltet, ohne die Modernisierungen, die die russischen S300 hatten.

  2. Die griechische Regierung, das sind richtige Nutten der USA. Bin Grieche und wohne und arbeite im Land. Es sind dreckige Verräter, typisch gekaufte Konservative..Das Volk ist aber zu 90% auf Seiten der Russen. Lediglich die Politik, Presse und einige willige Helfer trommeln.

    1. Ein Freund von mir ist Grieche und schimpft den ganzen Tag lang nur über die Türken, ohne dabei zu merken, wie die USA beide Länder genussvoll gegeneinander aufhetzen. Die Amis können noch ganz ganz lang auf die Dummheit, Naivität und Ahnungslosigkeit ihrer Vasallen zählen.

      1. Die Animositäten zwischen Griechen und Türken sind – ebenso wie jene zwischen Armeniern und Türken – historisch gewachsen und existierten bereits Jahrhunderte vor der Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika.

    2. Wenn 90% der Griechen auf Seiten Rußlands sind, die sich dennoch von „US-Nutten“ regieren lassen, so wirft das doch Fragen auf – z.B. wie funktional „Demokratie“ in deren „Wiege“ ist …

      1. Buck Breaking

        This form of sexual abuse was very popular in the Carribean and it involved white supremacist and slave owners as well as merchants raping a male slave in front of the public to embarrass him and make him feel less of a man. Buck Breaking became very popular when slave rebellions had increased. Enslaved men were first stripped naked and flogged in front of a crowd after which they were raped by a white man to serve as a warning to other slaves.

        On several occasions, enslaved men with families were forced to have sex with each other in front of their family or were raped in front of their sons. Many enslaved men who had gone through the process of buck breaking killed themselves afterwards or run away and never returned. For the white supremacists, buck breaking either on ships or on plantations was a way of utterly embarrassing the men and showing dominance.

        Elizabeth Ofosuah Johnson, October 11, 2018

        https://face2faceafrica.com/article/5-horrifying-ways-enslaved-african-men-were-sexually-exploited-and-abused-by-their-white-masters/3

        Eine Variante dieser Methode der Hohen Europäischen Kultur wurde auf die Griechen angewandt. Die wurden gefickt und gebrochen. Schäuble konnte das auch mit Rollstuhl, bei den Mächten des „Neuen Europa“, die er im Hintergrund hatte.

    1. Griechenland wird langsam aber sicher zum Bordell der amerikanischen Soldaten. Die Amis haben gegenüber den Griechen des bösen Türken geschaffen, dabei rüsten sich die Türken nicht gegen GR sondern gegen die USA.

  3. Die Erpressungen der USA gehen weiter. Nachdem die USA die Schweizer »Allseas Group« vor die Wahl gestellt haben, ihren Vertrag mit Russland zu brechen oder alle ihre Geschäfte mit den USA zu verlieren und damit bankrott zu gehen, zogen die Schweizer es vor ihren Vertrag mit Russland zu brechen.

    Mit ebenso »erfolgreichen« Erpressungen – die USA nennen das Sanktionen – setzten die USA durch, dass die weltweit größte Gruppe von Schifffahrtsversicherern keine keine Schiffe versichern, die an den von Russland geführten Gaspipeline-Projekten beteiligt sind. (Hier gingen die USA auf Nummer sicher und sprengten die deutsch/russischen Pipe-lines einfach).

    Kennt jemand einen Fall, bei dem sich ein von den USA erpresster Europäer gegen seine Erpressung erfolgreich gewährt hat?

    1. Bloß dass es den Russen mittlerweile scheißegal ist, ob irgendwelche westlichen Versicherungen ihre Öltanker versichern oder nicht. Die besitzen inzwischen die größte Öltankerflotte der Welt und haben kurzerhand selbst einige Versicherungsunternehmen aus dem Boden gestampft.

      Soviel zum Thema „eine Atommacht und global player zu Tode sanktionieren“…

      1. “Wir haben die härtesten Sanktionen verhängt, die die Welt je gesehen hat. Und ich möchte ganz klar sagen, dass die Sanktionen in Kraft bleiben. Dies ist eine Zeit der Entschlossenheit für uns, nicht der Beschwichtigung. Das sollte ganz klar sein. Die russische Industrie ist in Stücke gerissen.”
        — Ursula von der Leyen, 13.9.2022, EU-Parlament

        „Das wird Russland ruinieren.”
        — Annalena Charlotte Alma Baerbock, 25.2.2022
        https://www.rnd.de/politik/ukraine-krieg-baerbock-ueber-sanktionen-das-wird-russland-ruinieren-RZDYS2DEPRK5OST7ZGGRZ6UN4I.html

    2. Ja, da gibt es Fälle. Sogar halb Europa. Laut Lawrow sind Sanktionen nur eine „Steuer auf Souveränität“. Aber auch Belarus, Türkiye, sogar Kasachstan, das auch einen europäischen Teil hat, scheren sich nicht besonders um die Sanktionen.

      Erpresste Europäer gibt es nicht so wirklich. Serben und Griechen vielleicht. Europäer als Erpresser gibt es sehr wohl. Die EU hat die meisten und härtesten Sanktionen der Welt, sanktioniert auch halb Afrika. Treibende Kraft dabei und Sanktionsweltmeister sind die Deutschen.

      Der Doppelwumms in der Ostsee diente der Zeitenwende:

      „Doppel-Wumms“ und „Zeitenwende“: Was uns Olaf Scholz zu sagen hat
      „Vorwärts“ (SPD), 30. September 2022
      https://web.archive.org/web/20220929215117/https://vorwaerts.de/blog/doppel-wumms-zeitenwende-uns-olaf-scholz-sagen-hat

      Beim „Vorwärts“ wurde die verräterische Seite entfernt:
      404
      Seite nicht gefunden
      Im Archiv gibt es sie noch.

    1. mhh … zumindest bei denen, die in der russischen Armee eingesetzten ist es so, dass eine Freund – Freund – Kennung existiert.
      Allerdings besitzt die Ukraine von Haus aus ja selber S-300, die sie entweder als Luftabwehr oder umgebaut als Boden-Boden Raketen einsetzt. Das die griechischen S-300 gegen russische Technik nicht funktionieren, wage ich zu bezweifeln, zumal die S-300 ja eigentlich uralt sind…

  4. Das mit dem militärischen Verschiebungen ist doch kalter Kaffee! Die USA verhindern seit Jahrzehnten die griechischen Erdgas Erkundungen.
    Und so wie sich Palästinenser und Israelis wegen Spinnefeindschaft auf kein menschenwürdiges Zusammenleben einigen können, kommen Griechenland und Türkei nicht zu einem Gas- und Erdölförderungskompromiss, der beiden Ländern enorme, wenn nicht sogar gigantische Vorteile bringen würde. Wer haut da ständig zwischen? Mr. Dax hat das schon mehrfach rausgehauen, aber leider ohne Megaphon!

  5. „die Teilnahme am F-35-Programm zum Kauf von 20 plus 20 Kampfjets der fünften Generation “

    Was für eine schöne Formulierung für die Umschreibung von Schutzgelderpressung aka Tributzahlungen. Griechenland ist ein europäisches Land, Teil der EU – und sollte eigentlich frei entscheiden (können), mit seinen Geldern für Technologieentwicklung in und den Standort Europa zu fördern statt der Konkurrenz in Amerika.

  6. Wer glaubt es gäbe im Westen reale Verbündete der irrt! Genau so ist es hier, Griechenland und die Türkei sind nicht gerade Freunde um das ganz milde zu sagen!
    Die Folge gewisse Länder haben beide Länder mit den gleichen Waffen vollgepumpt. Für Griechenland das Problem der €. Griechenland konnte nicht einmal so schnell seine Währung abwerten wie dies die Türkei konnte!
    Also war Griechenland schnell Pleite. Dazu gab es Wetten so genannte Swaps. Da wurde gewettet ..
    (Die Zocker sind zurück: Internationale Geldhäuser kaufen laut „New York Times“ massenhaft Kreditversicherungen und wetten damit auf eine mögliche Staatspleite Griechenlands – darunter auch die Deutsche Bank. Dieselben Institute sollen an der Verschuldung des Landes verdient haben).
    In Deutschland hatte der Finanzminister Schäuble einen festen Posten im Etat. Deutschland gab Griechenland Kredite und hatte den Zinsgewinn . Weil Deutschland weniger Zinsen zahlen musste für Kredite.
    Auch für die USA sind Kriege udgl. schlicht ein Geschäft.
    Die Angst die USA könnte in Korea genau so einmarschieren wie in den Irak ist groß! Jetzt gibt es den kleinen Unterschied Nordkorea hat Atomwaffen! Was Japan u. den USA gar nicht gefällt. Japan / Südkorea stellen wichtige Elektronik her. Darum auch die Verlagerung z.B. nach Deutschland. (dazu Billigstarbeitskräfte).
    Aber vielleicht ist noch ein Krieg mit China möglich (Taiwan neuer Staatschef).
    Ja dann gibt es noch solch eine Kleinigkeit

    https://finanzmarktwelt.de/blinken-in-vietnam-charmeoffensive-der-usa-gegen-china-267684/

    Die USA wollte Vietnam auslöschen, wegen der Kommunisten! Heute gibt es zwei Seiten die Opfer des Vietnamkrieges bzw. dessen Hinterlassenschaften (Agent Orange) Babys mit Fehlbildungen u. die neuen Beziehungen zur USA . Die nie so richtig an eine Entschädigung der Opfer nachgedacht haben!
    In den USA stellt die Waffenindustrie Waffen für Kleinkinder her. Mit Schulabschluss kommt die Army in die Schulen , kommt zu uns, da habt ihr einen sicheren Arbeitsplatz.
    Ob es bei den beiden Soldaten z.B. dem in Ulm um um Berufssoldaten handelte die in Mali ..Afghanistan odgl. sehr schlechte Erfahrungen gemacht haben, wir werden es nicht erfahren!
    In den US – Kolonien in Europa sagt die USA wo es lang geht Embargos .. bist hin zur Kultur . Es gab bis 1989 noch die Möglichkeit Musik aus der EU zu hören. Heute gibt es zu 99,5 % Musik aus den USA / GB. Seltsamerweise wurden die Sender RIAS und Co nach 1989 sehr schnell eingestellt! Ja und dann gibt es noch die NSA die direkt in Frankfurt Horch und Guck (Internet usw. spielt! Ja und klar die USA haben ja gar nichts mit den Tumulten im Iran zu tun.
    Wie es weitergeht, ob es ein neues Afghanistan gibt, im Kampf gegen die Huthi? Ob man den Gazastreifen ganz platt macht? Jetzt erzählt man uns OK das UN-Hilfswerk UNRWA wäre mit Schuld gewesen.
    Ob dies Israel auch schon ein Jahr vorher wusste? Wie den kleinen Rest laut New York Times. Sprich hält man uns im Rest der Welt für sehr dumm?
    Ob es in den Schären demnächst wieder russ. U-Boote gibt für die Schweden? Ob Julian Assange doch wieder frei gelassen wird, weil der Westen doch angeblich eine Demokratie hat? Wir werden es nicht erfahren!

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