Was über den Terroranschlag auf den Friedhof im Iran bekannt ist
Am 3. Januar fand ein Terroranschlag auf eine Gedenkfeier des vor drei Jahren von den USA ermordeten General Suleimani statt, bei dem 95 Menschen getötet und 211 verletzt wurden. Hier fasse ich zusammen, was bisher bekannt ist.
Vor genau drei Jahren hat eine US-amerikanische Drohne den iranischen General Suleimani in Bagdad ermordet, als der als Unterhändler Dokumente für Verhandlungen über eine Annäherung zwischen dem Iran und Saudi-Arabien überbringen wollte. An seinem Todestag gab es einen schweren Terroranschlag auf den Friedhof, auf dem Suleiman beerdigt wurde. Die russische Nachrichtenagentur TASS hat zusammengefasst, was bisher bekannt ist und ich habe die TASS-Zusammenfassung übersetzt.
Beginn der Übersetzung:
Was über den Terroranschlag auf dem Friedhof in Iran bekannt ist, auf dem General Suleimani begraben ist
Der iranische Gesundheitsminister Bahram Einolahi bestätigte Informationen über den Tod von 95 Menschen infolge von Explosionen in der Nähe des Friedhofs in der Stadt Kerman. Zuvor hatten iranische Medien auch von 211 Verletzten gesprochen, von denen sich 27 in einem ernsten Zustand befinden.
Die Behörden bezeichneten das Geschehen als Terroranschlag.
Die TASS hat das Wichtigste, was über den Vorfall bekannt ist, zusammengetragen.
Was passiert ist
- Die beiden Explosionen ereigneten sich während einer Zeremonie auf dem Friedhof Golzar-e Shohada in der Provinz Kerman am Todestag des Kommandeurs der Al-Quds-Spezialeinheiten (Eliteeinheiten der Streitkräfte) des Korps der Islamischen Revolutionsgarden Irans, General Qasem Suleimani.
- Nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim ereignete sich die erste Explosion 700 Meter von Suleimanis Grab entfernt, während die zweite Explosion etwa einen Kilometer von der Gedenkstätte entfernt stattfand.
- 95 Menschen wurden getötet. Die iranische Katastrophenschutzbehörde berichtete, dass mindestens sechs Kinder unter den Opfern waren. Vorläufigen Berichten zufolge gab es 211 Verletzte.
- Auch drei Polizisten wurden getötet.
Wie die Regierung reagiert
- Der stellvertretende Gouverneur der iranischen Provinz Kerman bezeichnete die Bombenanschläge als einen Terrorakt, wie Nour News berichtete.
- Die iranische Regierung erklärte den 4. Januar zu einem landesweiten Trauertag für die Opfer der Bombenanschläge.
Internationale Reaktionen
- Der russische Präsident Wladimir Putin übermittelte Irans geistlichem Führer Ayatollah Ali Khamenei und Präsident Ebrahim Raisi ein Beileidstelegramm. „Die Tötung friedlicher Friedhofsbesucher ist in ihrer Grausamkeit und ihrem Zynismus schockierend“, sagte der russische Staatschef und betonte, dass Moskau den Terrorismus aufs Schärfste verurteile und sich zum kompromisslosen Kampf gegen ihn verpflichtet habe.
- Das US-Außenministerium erklärte, die USA und Israel seien nicht an den Bombenanschlägen beteiligt.
- Deutschland verurteilte die Vorfälle.
- Hisbollah-Führer Scheich Hassan Nasrullah sagte, der Name Suleimani mache denen, die ihn getötet hätten, immer noch Angst.
- Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko sprach Raisi sein Beileid aus.
- Khamenei sprach den Familien der Opfer sein Beileid aus und versprach eine harte Reaktion auf die Tat der Angreifer.
- UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte die Bombenanschläge scharf.
Suleimanis Tod
- Suleimani wurde am 3. Januar 2020 bei einem Raketenangriff der US-Luftwaffe in der Nähe des Flughafens von Bagdad getötet. Dies führte in der Nacht zum 8. Januar zu einem iranischen Vergeltungsschlag auf zwei Standorte mit US-Truppen und löste eine Eskalation im Nahen Osten aus.
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