Jahrespressekonferenz

Lawrows wichtigste Aussagen über die Lage der internationalen Politik

Der russische Außenminister Lawrow hat seine Jahrespressekonferenz gegeben und fast drei Stunden lang die Fragen der internationalen Journalisten beantwortet.

Im Gegensatz zu westlichen – und vor allem deutschen – Politikern stellen sich russische Regierungsmitglieder regelmäßig den Fragen internationaler Journalisten, wobei auch Journalisten des „Gegners“ ausführlich die Gelegenheit bekommen, Fragen zu stellen. Heute hat der russische Außenminister Lawrow sich auf seiner Jahrespressekonferenz fast drei Stunden den Fragen der internationalen Journalisten gestellt. Da die Pressekonferenz zu lang war, um sie komplett zu übersetzen, übersetze ich hier die Zusammenstellung der wichtigsten Aussagen Lawrows, die die russische Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht hat.

Beginn der Übersetzung:

Russlands Freunde und die Verhandlungen mit Kiew. Worüber Lawrow auf der Pressekonferenz gesprochen hat

Russlands Ziel im Jahr 2024 ist es, sich von jeglicher Abhängigkeit vom Westen zu befreien. Das sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow auf der Pressekonferenz zu den Ergebnissen der russischen Diplomatie im Jahr 2023.

Der russische Außenminister zerstreute Gerüchte über angeblich bevorstehende direkte Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew und zählte auch die Länder auf, die „zu Russlands engstem Kreis“ gehören.

Die TASS hat die wichtigsten Aussagen Lawrows zusammengestellt.

Über Russlands Freunde

Russlands Beziehungen zu China erleben die beste Zeit in ihrer jahrhundertelangen Geschichte. „Diese Beziehungen sind stärker, zuverlässiger und fortschrittlicher als ein Militärbündnis in seinem früheren Verständnis der Ära des Kalten Krieges.“ „In allen Fällen sind die Interessen Russlands und Chinas durch Verhandlungen auf einen gemeinsamen Nenner gebracht worden und das ist ein Modell für die Lösung jeglicher Probleme für alle anderen Teilnehmer der globalen Beziehungen.“

Die Beziehungen einer besonders privilegierten Zusammenarbeit mit Indien entwickeln sich schrittweise. Russland ist auch dabei, die Beziehungen zu den afrikanischen Ländern auf eine echte strategische Ebene zu bringen und die Beziehungen zum lateinamerikanischen Kontinent auszubauen. Zu Russlands engstem Kreis gehören der Iran, die Türkei, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar.

Über die BRICS

Etwa 30 Länder sind an einer Annäherung an die BRICS interessiert. Die Organisation hat eine große Zukunft. Als überregionale globale Struktur symbolisieren die BRICS „den Reichtum der multipolaren Welt“.

Die Erklärung der neuen argentinischen Regierung, den BRICS-Beitritt zum jetzigen Zeitpunkt abzulehnen, ist die souveräne Entscheidung des Landes. „Es ist keine Weigerung, [den BRICS] beizutreten, sondern eine Erklärung, warum sie jetzt nicht dazu bereit sind.“

Über die Ukraine

Russland ist nicht gegen Abkommen anderer Länder mit der Ukraine, aber das ändert nichts an den Plänen Moskaus: Die Ziele der Militäroperation werden erreicht. „Es besteht keine Hoffnung, dass Russland in irgendeiner Weise besiegt wird. <…> Diejenigen, die die Geschichte nicht gelernt haben, und davon gibt es viele im Westen, können über dieses Thema phantasieren.“

Die Ukraine erwarte das Schicksal Afghanistans, „denn wenn man sich auf den Herrn verlässt und nicht begreift, dass der Herr nur an sich selbst denkt und nicht an dich, dann kann man nicht erwarten, dass die Interessen deines Volkes irgendwie berücksichtigt werden.“

Russland steht den Signalen des Westens für eine Beilegung des Konflikts um die Ukraine philosophisch gegenüber. Im Jahr 2022 sagte der russische Präsident Wladimir Putin „noch einmal: Wir weigern uns nicht zu verhandeln, aber diejenigen, die sich weigern, sollten verstehen, dass es umso schwieriger wird zu verhandeln, je länger sie es hinauszögern.“ „Jetzt sehen wir, wie sich diese Prophezeiung bewahrheitet“.

Veröffentlichungen, wonach Moskau und Kiew angeblich direkte Verhandlungen in Genf führen könnten, sind Gerüchte. „Nicht die Ukraine wird entscheiden, wann es aufhört und sie anfängt, ernsthaft über realistische Bedingungen für die Beendigung dieses Konflikts zu sprechen“, „darüber muss man mit dem Westen sprechen“.

„Der Westen will keine konstruktive Lösung, die den legitimen Interessen der Russischen Föderation Rechnung trägt“. Das zeige sich daran, dass er Kiew „zu einem immer aggressiveren Einsatz von Langstreckenwaffen anstiftet und drängt, um sowohl die Krim anzugreifen und unbewohnbar zu machen als auch tief in russisches Kernland vorzudringen, und zwar nicht nur durch Anstiftung, sondern auch durch den Transfer entsprechender Waffen.“

Über Rüstungskontrolle

Vor einiger Zeit hat Washington das Thema Rüstungskontrolle „nur deshalb angesprochen, um die Inspektionen und Besuche in [russischen] Atomanlagen wieder aufzunehmen“. „Gleichzeitig beliefern sie die Ukrainer mit Waffen, mit denen zum Beispiel die Basen unserer strategischen Bomber beschossen wurden.“ „Es sieht also so aus: ‚Ja, ihr seid unser Feind, wir haben euch zum Feind erklärt. Aber wenn es darum geht, dass wir uns euer strategisches Atomwaffenarsenal noch einmal ansehen, sind wir bereit zu reden. Das ist etwas anderes.'“

Es ist unmöglich, mit den USA über die Wiederaufnahme des Dialogs über strategische Stabilität losgelöst von der allgemeinen Sicherheitslage zu sprechen, daher gibt es jetzt keinen Grund für ein Gespräch. Moskau „lehnt diese Idee für die Zukunft natürlich nicht ab, ebenso wie die Möglichkeit einer politischen und diplomatischen Lösung der bestehenden Differenzen“. „Aber wir knüpfen diese Möglichkeit strikt und fest an eine vorherige umfassende Ablehnung des bösartigen Kurses des Westens, der die Sicherheit und die Interessen Russlands umfassend untergräbt, und unsere Interessen demonstrativ und öffentlich missachtet“. Doch „die Amerikaner haben sich noch nie zu einer sol umfassenden Betrachtung der Probleme der strategischen Stabilität hinreißen lassen“.

Über die Situation im Jemen

Die USA und ihre Verbündeten haben alle Bestimmungen des Völkerrechts mit Füßen getreten. „Niemand hat irgendwen ermächtigt, den Jemen zu bombardieren“. „Und die entschuldigenden Erklärungen, die aus Washington ertönen, sie wirken <…> irgendwie sehr erbärmlich.“

Es sei schwierig, Prognosen über die Möglichkeit eines Dialogs abzugeben. „Das Wichtigste ist jetzt, die Aggression gegen den Jemen zu stoppen, denn je mehr die Amerikaner und Briten (den Jemen – Anm. TASS) bombardieren, desto weniger sind die Huthis bereit zu reden.“

Über den palästinensisch-israelischen Konflikt

US-Präsident Joe Biden und andere westliche Länder sind sich darüber im Klaren, dass die Situation im Nahen Osten ohne die Gründung eines palästinensischen Staates nur sehr schwer zu lösen sein wird.

„Halbgeschlossene Kontakte“, an denen die USA, Israel und einzelne arabische Staaten beteiligt sind, „bedeuten keinen direkten Dialog zwischen Palästinensern und Israelis, sondern gehen davon aus, dass die großen Onkel sich darauf einigen, wie die Palästinenser leben sollen, und es ihnen dann verkünden.“ „Das wird keinerlei Erfolg haben.“

„Ohne die Gründung eines palästinensischen Staates kann es keine verlässliche Sicherheit für Israel geben. Und Russland ist sehr daran interessiert, dass Israel und die Israelis in Sicherheit leben. Es ist unser langjähriger Partner.“

Über Armenien und Aserbaidschan

Der Mangel an Fortschritten bei der Normalisierung der Beziehungen zwischen Armenien und Aserbaidschan ist auf die Position Jerewans zurückzuführen. Es wird vom Westen beraten, der die Umsetzung der trilateralen Abkommen zwischen Moskau, Baku und Jerewan verhindern will.

Aserbaidschan ist bereit, in Russland einen Friedensvertrag mit Armenien zu unterzeichnen, aber die Position Jerewans ist unklar. „Es gibt allen Grund zu der Annahme, dass der Westen die von Russland vermittelten Vereinbarungen zwischen Jerewan und Baku nicht zulassen will.“

Das „3+3-Format“ für den Transkaukasus sei vielversprechend, „weil es von keiner globalen geopolitischen Konjunktur abhängt und frei vom geopolitischen Spiel der Hegemonieerhaltung ist, das Washington derzeit zusammen mit seinen Brüsseler Kollegen spielt.“

Ende der Übersetzung


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

46 Antworten

    1. Zur Erklärung für die Deutschen gar keine so üble Darstellung.

      Doch nun spricht Russland NICHT mehr um Verständnis zu bekommen sondern aus einer Position heraus, an die sich ALLE im Westen noch gewöhnen müssen. Ob sie das wollen, oder eben NICHT.

      Der erste Satz: – Viele überlesen den ganz einfach –

      Russlands Ziel im Jahr 2024 ist es, sich von jeglicher Abhängigkeit vom Westen zu befreien.

      Ist der entscheidende Satz.

      Wieder in Verbindung der Sätze, die sich auf die Beziehungen Russlands zu allen anderen wichtigen Staaten der Welt, ausserhalb der REGELBASIERTEN USA-HÖRIGEN Welt.

      In dem Zusammenhang stelle ich meine eigenen Gedanken zu der Türkei, die ich so hatte…mal zurück bis zum Ende des Jahres 2024.

      1. „ Zur Erklärung für die Deutschen gar keine so üble Darstellung.“,
        Wir Deutschen haben halt so wenig vergleichbare Politiker… ausser vor WK I

        Mich interessieren ihre Gedanken zur Türkei, da ich die nächsten Tage hier lesen und kommentieren werde wäre es nicht in den Wind geschrieben.

    1. DIE weiß genau bescheid evtl. aber erst jetzt was Putin zur Lieferung gesagt hat…
      Und wurde evtl aufgeklärt das es ernst ist ?
      “ Wenn von Deutschland eine Gefahr für Russland ausgeht…ist Russland berechtigt Deutsche Alliierten Gebiete wieder zu Besetzen “
      So festgehalten in den Alliierten Verträgen von 1946 !
      Und weder USA noch England dürften das verhindern…was dann einer Kriegserklärung gleich käme.
      .
      Und das ist KEIN Aluhut so in den 2+4 Verträgen sogar wieder Bestandteil !

        1. Man oh man
          Er sagte :
          Sollte Deutschland Taurus liefern, müsste Russland in Erwägung ziehen diese Produktionsstätten zu zerstören .
          Ob es dazu noch einen direkten Kontakt zu Scholz gab….werden wir NIE erfahren !
          Mal Telegramm Kanäle in Russischer Sprache Lesen….aber Vorsicht…jede Menge Fak Kanäle unterwegs.
          Wer Russisch kann,Russland etwas kennt bemerkt schnell welcher ein Fake Kanal ist…nur wer kann schon Russisch im Westen ???

      1. Kein Friedensvertrag, Feindstaatklausel. wenn sich DE unanständig benimmt… wird es bombastisch, abgesegnet von der UN-Charta.
        Unanständig war DE ja schon öfter seit 99. Aber irgendwann ist ein Schlag gegen DE legitimiert, die Grenzen dazu ziehen die ehemaligen Alliierten…
        Vermutlich hat StrackZi jetzt Angst um ihre Grundstücke.

          1. Das sagt ja der Status aus. Die RF kann jederzeit diesen Feindstaat ohne UN-Resolution des Sicherheitsrates mit Gewalt bestrafen, und ist dabei im Rahmen des Völkerrechts.
            Vermutlich haben Sie mich missverstanden, oder wollten es verdeutlichen.

        1. Ohne Friedensvertrag und mit Feindstaatenklausel wäre eine Wiedervereinigung unmöglich gewesen, schließlich war der Osten im Warschauer Pakt und der Westen in der Nato. 34 Jahre nach der Ratifizierung des Souveränitätsvertrags (2+4) wird noch immer solch reaktionärer Unsinn verbreitet.

          Solche U-Boote wie Sie sind der Sand im Getrieben des Forschritts. Das Internet konnte man nicht sich selbst überlassen, und irgendwo müssen die Querdenker der Sozialdemokraten schließlich sein.

          1. @hauke

            ES GAB NIE EINEN FRIEDENSVERTRAG!!

            Es gab auch nie eine „Wiedervereinigung“

            Es war eine Annexion und nichts anderes. Nicht einmal die Völker durften zustimmen oder ablehnen. So mit war es völkerrechtswidrig was 1990 geschah. Zudem hatte die DDR eine Verfassung die vom Volk legitimiert war. Die BRD hatte ein aufdokriniertes GG, was von 11 Leuten unterhalten schrieben wurde, wovon 7 Nazis waren. Bis heute hat das Volk nie darüber abgestimmt.

            Das bedeutet, das GG hätte nicht einmal Bestand vor dem Internationalen Gerichtshof, da eine Verfassung nur das Volk bestätigt werden kann. Und da es keine Verfasung ist, heißt es auch nicht Verfasung, sondern GG.

            Begriffen?

  1. Haltet ihr es für möglich, dass eine falsche Aktion vorbereitet wird, von Nato-Seite, um den Krieg gegen die RF zu erklären, der mögliche Angriff aus Richtung der baltischen Staaten?
    Auch begründet, dass europäische Wirtschaften sich in einer Rezession befinden.
    Geschichtlich ähneln sich aus wirtschaftlicher Sicht die Verhältnisse, auch zu den Vorkriegszeiten WK2 war die europäische Wirtschaft in einer Dauerkrise, politische instabile Verhältnisse, aufkommender Nationalsozialismus Ideologie, der einzige Ausweg war der Beginn des Zweiten Weltkrieges .
    Auch damals war Russophobie angesagt. Um Europa politisch, wirtschaftlich letztendlich gegen Russland aufzureiben, gepaart mit Nationalsozialismus-

    paka

    1. Im momentanen Zustand der NATO….eher nicht !
      Drohkulisse ja
      Der Welt zeigen “ heh NATO kann noch “ …ja
      Denn :
      Die NATO ist voll dabei ihr Gesicht zu verlieren, muss irgendetwas tun sonst zerfällt sie schneller als gedacht !
      KEIN Land der NATO wäre momentan bereit ihr eigenes Atomwaffen auszusetzen falls “ z.B Polen “ übermütig wird oder gar die Engländer…
      Nicht einmal USA… die ihre Flugzeugträger sofort verlieren würden als so ziemlich erste Gegenmaßnahme der Russen ( Dank Hyberschall )
      Was sind USA OHNE Flugzeugträger ??? Richtig NICHTS…ihnen bliebe nur der Angriff mit Ballistischen Atomwaffen.
      Wobei SIE (NATO) nicht wissen ob dies durch kommen Russen hüten nicht umsonst die Taktischen Daten ihrer S500 !!

  2. Ich denke es wird als Option vorbereitet, das die Nato „All In“ geht. Ist aber eher als Drohkulisse zu sehen, andernfalls als die Vorbereitung globalen Versagens. Die Nato würde daran ersticken und damit werden global andere Kräfte frei. Der RF würde es übrigens auch nicht gut gehen, da sie alles was sie hat mobilisieren müsste. So eine Kräfteverschiebung könnte selbst China nicht erfreuen, da in die Lücke viele Staaten drängen und mehr Chaos als Ordnung entsteht.

    1. @ Ikaros

      Du verkennst völlig die Situation!!

      Die NATO werde nicht ersticken, maximal einige Länder davon.

      Analysiere doch mal tiefgründig.

      Worum geht es wirklich ?

      Dazu müssen wir genau analysieren die Gegebenheiten auf militärstrategische Maßnahmen die auch mit den Finanzströmen in Verbindung stehen.

      Trump löste alle Abrüstungs- und Sicherheitsabkommen einseitig mit Russland auf.

      Der Nahost-Konflikt ist die perfekte mediale Ablenkung. Es ist kein Zufall, was gerade geschieht und das Interesse damit auf das Rote Meer und den Gaza gelenkt wird. Wie wir wissen waren westliche Geheimdienste „informiert“ über die Attacke in Israel. Wurde die Hamas vielleicht sogar von Geheimdiensten bewusst geführt und hat Israel den Schutz seiner Grenze mit Absicht vernachlässigt?

      Schauen wir uns ein Szenario an, welches ab jetzt möglich ist.

      Defender Europe 2020 war unter den Maßnahmen des 1. Lockdowns zu den geheimnisvollsten Manöver an russischer Grenze unter völligen Ausschluss der Öffentlichkeit

      Da wurden militärstrategische Bedingungen geschaffen für einen bevorstehenden Angriff der NATO-Staaten gegen Russland.

      Nun wird 2024 das mit Abstand größte „Manöver“ seit 1988 durchgeführt. Diesmal aber direkt an russischer Grenze von Norwegen über Finnland, Schweden, den baltischen Staaten, Polen bis nach Rumänien. Das stinkt gewaltig nach Krieg gegen Russland. Ukraine kann man quasi zu den NATO-Streitkräften dazurechnen, wie auch die Türkei, obwohl offiziell noch chr am Manöver beteiligt ist, aber als NATO-Staat am russischen Gewässer liegt.

      Rechnet man Streitkräfte der NATO zusammen die daran beteiligt sind, dann kommen wir auf eine Höhe von über 2.5 Millionen Soldaten plus Paramilitärische Einheiten dieser Länder, wo allein Polen mit über 120.000 Mann aufwiegen kann. Nicht zu vergessen die Reservisten.

      So eine konzentrierte militärische Macht an russischer Grenze gab es noch nie seit Ende des 2. Weltkriegs.

      Ein Video verdeutlicht, dass ein Angriff der NATO mit Enthauptungsschlag durch Hyperschallraketen mit atomaren Sprengköpfen in weniger als einer Minute erfolgen könnte bei 20 Mach.

      Das Video finden Sie im Kanal der Page die 2013 den Putsch in der Ukraine vorhersagte und das jetzige Resultat.

      https://t.me/nachdenkseiteanonym/256

      Als Resultat werden über 90 Millionen Russen getötet und durch den russischen Gegenschlag könnten bis zu 200 Millionen Europäer Opfer der NATO-Politik werden.

      Die USA wollen die Europäischen Staaten weiter mit hereinziehen bis Ende dieses „Manövers“, damit es kein Zurück geben wird, daher erfolgen bis Mai keine Zahlungen bzw nur geringfügig für die Ukraine. Europa wird so oder so zum Schlachtfeld der Transatlantiker.

      Alles Militärstrategie Made in USA.

  3. Heute :
    Medvedev teilt dies in einem aktuellen Telegraph-Beitrag mit. Er besteht darauf, dass es keine Ukraine mehr geben sollte, sondern dass diese Länder (vermutlich mit Ausnahme von Galizien) wieder Teil des „historischen Russlands“ werden. Schließlich ist Kiew die Mutterstadt Russlands, deren Geschichte bis in die Zeit der Kiewer Rus zurückreicht.

    Vielleicht handelt es sich bei seiner Aussage um einen Versuchsballon, vielleicht handelt es sich aber auch um eine Politik im Mutterleib. Die logische Annahme ist, dass sich die Ansichten innerhalb der inneren Kreise des Kremls verschärfen könnten. Das ist auf jeden Fall eine weitere Beobachtung wert.

    1. Medwejew nicht überbewerten, der hält den rechten Rand in der RF auf moderaten Kurs, mit diesen Aussagen. Spielt also böser Bulle.
      Um Medwedew zu bewerten einfach mal seine Aussagen von früher betrachten, als er noch höhere Ämter inne hatte.

      1. Eine grosse Offensive kostet noch mehr Opfer, insbesondere zivile.
        Ist so ein Sofakrieger. Die RF macht halt Entmilitarisierung bei Schonung der eigenen Kräfte. Krieg ist so oder so immer grausam.

      2. Ihre militärische Überlegenheit ausnutzen und die Ukraine überrollen, Kiev besetzen, Selensky und seine Schergen sofort hinrichten. Dann ist der Krieg in 3 Tagen aus. Scheinbar ist das aber nicht gewollt. Deswegen abgekartetes Spiel.

        1. Das Problem dabei ist m.E., daß die RF nicht nur gegen die Ukraine kämpft, sonst wäre das sicher eine Option, sondern gegen die gesamte NATO. Somit hat man sich von seiten der RF wohl für einen Abnutzungskrieg entschieden. Das dauert zwar länger, verhindert aber eine Eskalation und den damit einhergehenden Flächenbrand mit wesentlich größerer Zerstörung.

          1. Wie lang soll dieser Abnutzungskrieg denn noch dauern? An der Front passiert doch seit 1-2 Jahren nichts mehr. Der Konflikt plätschert nur noch vor sich hin. Und da Russland vom Westen eh gebasht wird, egal was sie machen, sollten die sich mal überlegen ob man vielleicht nicht doch die Strategie ändert und klare Verhältnisse schafft.

            1. Wenn dieser Zustand, dass seit längerer Zeit nicht viel passiert, bisher funktioniert, warum sollte man ihn dann ändern? Ziel Russlands ist die Vernichtung (besser: Auflösung) der NATO (nicht der Ukraine!) und das Zurückdrängen der USA auf deren eigenes Territorium. Dies ist ein großes Ziel, so groß, dass es im Westen noch nicht viele Leute verstanden haben. Also braucht das eben seine Zeit, bis auch in Washington und Brüssel die Groschen gefallen sind.

              Ich bewundere die russische Regierung für ihre Geduld.

    1. Ja, die UN-Agenda SDG wird von Russland und China voll und ganz unterstützt. Ebenso die von UN-Institutionen in die Welt gesetzten Hoaxes Klima und Viren. Und Drittens das verheerende private Eigentumsrecht und damit verbunden das Geldwesen, das die Volkssouveränität jedes Landes bricht.

      Es ist so, dass die drei Reiche Russland, China und der Westen unter jeweiliger Führung einer elitären Klasse und den „Weltbanken“ am Kapitalismus festhalten und sich gegenseitig bekämpfen, indem sie verdeckte und offene Kriege führen.

      Eine besonders menschenverachtende Strategie des Westens ist die Migration. Sie entzieht (vom Westen destabilisierten) Herkunftsländern Humankapital, das im Westen gar nicht benötigt wird! Sie ist nicht im Interesse des Volkssouveräns, aber im Interesse einer elitären Klasse und eines autoritären Staates – beides zulasten des Volkssouveräns (Klasse der Armen). Offensichtlich erzielt der Reiche aus inneren Unruhen Gewinn und Machterhalt sowie eine westlich indoktrinierte Remigration.

      Vor diesem Hintergrund wecken die Aussagen des RU-Aussenministers Lawrows keine Hoffnungen. Der Krieg in der Ukraine wäre nicht entstanden, wenn Glasnost und Perestroika in Richtung klassenloser Gesellschaften geführt hätte. Wie die Französische Revolution sofort Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit verraten hat, ist auch der Umbau der UdSSR 1985 von Anfang an von Geiz, Wucher und Vorsicht okkupiert worden und zerfallen.

      In Europa halten auch die Rechten an der Migration fest, obwohl sie lautstark dagegen wettern: Die Waffe soll lediglich geschärft werden, indem Neuzuzüger „begutachtet“ und „Verhaltensauffällige“ ausgewiesen werden. An der Aristokratie des Geldes halten sie vereint mit den Linken fest, die ihrerseits im Sinne der Rechten die Waffe schärfen.

      Russland könnte aufgrund seiner natürlichen Ressourcen im grossen Stil migrieren, hat aber keine Werte, die es remigrieren könnte. Diese Gefahr für den Westen ging damals vom Sozialismus aus und ist gebannt (1991), die westliche Elite zusammen mit den Weltbanken sind seither entfesselt. Russland versucht seit 2000 (Putin) zwischen Reichen zu unterscheiden, die „den Gesamtinteressen des Landes“ dienen und solchen, die ihnen schaden – ähnlich China (Xi). Die USA entwickeln ähnliche Werte (Trump). Die „Demokraten“ streben Starke Institutionen an (SDG 16) – Weltdiktatur!

      Der Reiche ist stets ein Schädling, nie ein Nützling. Diese Erkenntnis ist fast so alt wie die Geschichte der Menschheit und so alt wie das Strafrecht. „Niemand hat das Recht zu strafen“ – Tolstoi.

  4. dass ich das noch erleben durfte. Danke Thomas für die Übermittlung. Auf so eine Rede eines sowjetischen/russländischen Aussenminsters warte ich schon seit 1990!!! Geht wahrscheinlich erst jetzt, weil die Russen stark und der Westen endlich schwach genug dafür ist. Wenn ich so die Kommentare lese, glaube ich aber dass viele hier das immer noch nicht ganz verstanden haben, genauso wie Jack in dem wunderbaren Klassiker „Hit the road jack“ nicht versteht, was seine lady von ihm will (never came back again)

    1. Der Song von Sugarlove, bringt es auf Punkt: Don’t call us, we call you
      Die RF wird ihre Arbeit tun und Tatsachen schaffen. Der Westen wird dann merken,
      wenn sie damit fertig ist. Die Zeit der diplomatischen Gespräche ist ein für alle mal vorbei.

    1. Mal davon abgesehen, dass da angebliche Infos aus 3. & 4. Hand verbreitet werden – nannte sich früher schon das „Stille-Post-Spiel“.

      Alina Lipp teilt leider des Öfteren angebliche Nachrichten, die sich relativ schnell als Unsinn heraus stellen, die eigentlich jedes Kleinkind sofort erkennen würde.

      Hier wird „Bloomberg“ genannt…. warum wird das nicht verlinkt, damit man den Originalartikel dazu lesen kann?
      Sollte man sich auf Alina verlassen, dass sie die einzige Wahrheitsverkünderin ist?

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