Jordanien beabsichtigt, sowohl iranische als auch israelische Drohnen abzuschießen

Der stellvertretende Ministerpräsident und Außenminister Ayman al-Safadi sagte, Jordanien könne seine Interessen schützen

BEIRUT, 14. April./ Jordanien ist in der Lage, seine Interessen in einer Situation zu schützen, in der eine Eskalation alle Länder des Nahen Ostens bedroht und die Eskalation des Konflikts im Gazastreifen zu einem regionalen Krieg Realität werden könnte. Das berichtete der Fernsehsender Al Mamlaka TV unter Berufung auf den jordanischen Vizepremierminister und Außenminister Ayman al-Safadi.

„Wir werden jede Drohne oder Rakete abschießen, die in unseren Luftraum eindringt“, warnte er. „Diese Ziele werden beschossen, unabhängig davon, ob sie iranisch oder israelisch sind. Wir werden nicht zulassen, dass irgendjemand die Sicherheit Jordaniens und das Leben seiner Bürger gefährdet.“

Der Außenminister des Königreichs wies darauf hin, dass der iranische Botschafter in Jordanien am Sonntag ins Außenministerium einbestellt wurde, um gegen Äußerungen in iranischen Medien zu protestieren, die in Amman als Einmischung in innere Angelegenheiten angesehen wurden.

Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Fars, die als dem Korps der Islamischen Revolutionsgarden (Eliteeinheiten der iranischen Streitkräfte) nahestehend gilt, berichtet, dass der Iran das Vorgehen Jordaniens überwache und das Königreich angreifen könne, wenn es den Angriff der Islamischen Republik auf Israel behindere. In dem Bericht der Agentur hieß es, die iranische Regierung hätte 72 Stunden vor der Operation „notwendige Warnungen“ an die Nachbarländer, darunter auch Jordanien, geschickt.

Am 14. April gab die Regierung des Königreichs eine Erklärung ab, wonach die jordanische Luftabwehr über Nacht Drohnen und Raketen abgefangen habe, die vom Iran in Richtung Israel abgeschossen wurden und den Luftraum des Königreichs verletzt haben.


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

9 Antworten

  1. Jordanien hat garnicht das Geld, um Drohnenangriffe zu verhindern – sowas ist ausgesprochen teuer.

    Israel hat das soeben erfahren – nach vorläufigen Schätzungen hat die Abwehr des iranischen Angriffs mindestens eine Milliarde Dollar gekosten – und jetzt ist die Munition alle.

    Netanyahu wird in Berlin Schadensersatz ordern in 3… 2…. 1….

  2. ….der Zaunkönig von US – Israels – Gnaden !!.. …dieser Typ wird schon richtg eingeschätzt, als „Handlanger“ und Bereitsteller von US – Soldaten, Rückzugsraum von IS usw. !!.. …siehe den illegal besetzten Grenzübergang in Syrien, von den US – Söldnern mit ihren Islamisten, getarnt als „Widerstand gegen Assad“ !!.. …ein Typ wie der damalige Schah im Iran !!..😈

  3. WORLD WIDE TERROR
    NATOSRF: „Jordanien verteidigt den Luftraum und gerät dadurch in Bedrängnis“. NATOSRF verschweigt, dass Jordanien von NATO-Truppen besetzt ist – die Anti-IS„Islamischer Staat“-Koalition“ ist NATO. Das Atlantik-Grosskapital (NATO) hat den IS geschaffen und finanziert ihn.

    Der „Kampf gegen Terror“ ist genauso Lug, Trug und Terror wie der „Kampf gegen Klima“ und der „Kampf gegen Viren“ und der „Kampf gegen Rechts“.

    Aber langsam erkennen die westlichen Völker, welche Organisation den grössten Terror ausübt und in wessen Interesse sie geführt wird und welche Staaten Hauptsponsor des internationalen NATO-Terrorismus sind. „Ein Bekenntnis zur Nato – und zwar eines, das von Herzen kommt – ist die Voraussetzung für jede Koalition“ – Kanzler Scholz, 2021.

    DAS ATLANTIK-KAPITAL MUSS ENTMACHTET, DEREN UN-AGENDA 2030 GESCHREDDERT WERDEN. RAUS AUS DEM NATO-REICH!

  4. Es geht halt um Menschenleben. Allerdings nicht um den Erhalt. Die Ukrainer sterben sowieso. Ob man denen Geld gibt oder auch nicht. Hauptsache keine Verhandlungen.
    Und Israel benötigt noch ein paar mehr Waffen um da noch mehr Massegräber zu füllen.
    Einfach nur ekelig was unser Land macht.

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