Westliche Werte

Französische Medien berichten über „totale Zensur“ in der Ukraine

Dass die Ukraine unter Selensky schon 2021 zu einer Diktatur umgebaut wurde, berichtet der Anti-Spiegel schon seit Jahren. Nun haben auch französische Medien über die "totale Zensur" in der Ukraine berichtet, allerdings ohne das nennenswert in Frage zu stellen.

Die absurden Behauptungen westlicher Politiker und Medien, die Ukraine sei eine Demokratie, die Europa und die „westlichen Werte“ gegen eine „russische Aggression“ verteidige, sind für jeden, der sich in der Ukraine auskennt, vollkommener Blödsinn. Westliche Medien berichten nur sehr vereinzelt und auch dann nur sehr unvollständig darüber, was in der Ukraine wirklich vor sich geht.

Regierungskritiker leben in der Ukraine seit dem Maidan-Putsch von 2014 gefährlich. Schon 2019 habe ich in einem Artikel 13 Mordopfer des ukrainischen Regimes namentlich aufgeführt, und das waren nur die bekanntesten Fälle. Im September 2023 habe ich darüber berichtet, dass The Economist einen sehr ausführlichen Artikel über das Mordprogramm veröffentlicht hat, das die ukrainischen Geheimdienste seit spätestens 2015 betrieben haben, um Kritiker des Kiewer Regimes umzubringen. Und im Oktober 2023 hat die Washington Post berichtet, dass die CIA dem ukrainischen Geheimdienst beim Aufbau der Abteilung für politische Morde und Terroranschläge unterstützt hat.

Wie nicht anders zu erwarten, haben deutsche Medien darüber nicht berichtet, die deutschen Leser müssen ja nicht alles wissen, erst recht nicht die Wahrheit über das Regime in Kiew, das die Bundesregierung so großzügig unterstützt.

Schon im Februar 2021, also ein Jahr vor der Eskalation in der Ukraine, hat Selensky in der Ukraine eine strenge Zensur eingeführt und praktisch alle oppositionellen Medien verboten. Anschließend ist Selensky systematisch gegen die Opposition vorgegangen und hat den Oppositionsführer im Parlament anklagen lassen.

All das ist bekannt, wird im Westen jedoch verschwiegen. Nun hat eine französische Zeitung immerhin mal über die „totale Zensur“ in der Ukraine berichtet, dabei aber nicht die Frage gestellt, wen die französische Regierung in Kiew unterstützt und finanziert und vor allem hat sie nicht danach gefragt, wofür französische Soldaten sterben sollen, die Macron jetzt in die Ukraine schicken will.

Das war Maria Sacharowa, der Sprecherin des russischen Außenministeriums, auf ihrer wöchentlichen Pressekonferenz eine offizielle russische Erklärung wert, die sie in ihrer berühmten ironisch gehaltenen Art vorgetragen hat und die ich übersetzt habe.

Beginn der Übersetzung:

Es gibt in Paris neue Informationen über die Vorbereitung eines Militärkontingents, das in die Ukraine entsandt werden soll. Zu diesem Zweck hat das Kommando der französischen Fremdenlegion Anfang März die Aufstellung einer taktischen Bataillonsgruppe von etwa 1.500 Mann genehmigt. Es wird erwartet, dass die Gruppe im April in volle Kampfbereitschaft versetzt wird, um schnell auf den ukrainischen Kriegsschauplatz geschickt zu werden.

Gleichteitig setzen die Franzosen einen Teil ihrer Geschichte fort, der eigentlich in Vergessenheit geraten sollte: das Werk ihrer Vorfahren, die heimlich Kulturgüter aus der Ukraine abtransportieren, darunter alte byzantinische Ikonen, die angeblich in Frankreich „aufbewahrt“ werden sollen.

Das Kiewer Regime fährt fort, den Medienraum zu säubern und im Land totale Zensur einzuführen. Am 28. März dieses Jahres veröffentlichte die französische Zeitung Le Figaro einen Artikel über 70 in der Ukraine getötete Journalisten und die Schließung von 250 Medien. Das ist natürlich großartig. Es gibt ja den Spruch „besser spät als nie“.

Aber es gibt eine Frage, denn wir haben über all das gesprochen, auch mit „Le Figaro“, das den russischen Botschafter interviewt hat. Wir haben all diese Materialien in all den Jahren veröffentlicht und ins Französische übersetzt. Wo war diese Zeitung in den letzten zehn Jahren? Schließlich sind die 70 in der Ukraine getöteten Journalisten in diesen Jahren Opfer des kriminellen Regimes in Kiew geworden. Das geschah nicht über Nacht.

Außerdem stellen die französischen Medien aus irgendeinem Grund nicht die Frage, warum Paris das Kiewer Regime bezahlt, warum es es politisch unterstützt, warum es nicht nur bereit ist, „die Hand auszustrecken“, sondern immer mehr Geld, Waffen und alles andere, was zur Begehung von Terroranschlägen dient, in die ausgestreckten Hände von Selensky zu „schütten“? Wir sprechen Tag und Nacht darüber. Wir sehen, dass diese Informationen allmählich in die westliche Presse durchsickern. Aber wir möchten, dass es nicht nur bei solchen dürftigen Veröffentlichungen bleibt. Es braucht eine umfassende Analyse und einen umfassenden Blick auf die Situation, indem wir die westlichen Regime fragen, wo sie die ganze Zeit waren und wofür sie weiterhin Geld geben. Wieweit müssen sie die Situation noch bringen, bis es selbst den „Koryphäen“ der freien Presse schwerfällt, die Verbrechen des Kiewer Regimes zu vertuschen?

Diese Zeitung schreibt insbesondere, dass Selensky beschlossen hat, die Meinungsfreiheit in der Ukraine in jeder Hinsicht abzuschaffen. Ein schöner Beginn des Jahres 2024! Das hat auch sein Vorgänger Poroschenko getan. Sie haben das zusammen mit ihrem SBU und anderen „unheimlichen“ Organisationen getan. Besonders fleißig waren dabei die nationalistischen Bataillone, die dann Teil der Streitkräfte der Ukraine wurden. Erinnert sich denn niemand mehr an die Provokation mit dem „Journalisten“ Babtschenko? Das wurde als Attentat ausgegeben, an dem demnach Russland und Russen beteiligt waren. Dann zeigte sich, dass das von ukrainischen Geheimdiensten inszeniert worden ist.

Journalisten, schreibt die westliche Presse, können nicht in Ruhe arbeiten: Sie werden ständig bedroht und die ukrainischen Behörden hindern sie unter dem Vorwand der „militärischen Geheimhaltung“ daran, an Informationen zu gelangen. Die Zensur im ukrainischen Fernsehen zeigt sich daran, dass seit Beginn des Konflikts sechs Sender im Rahmen des „Teletmarathons“ die gleichen Kriegsberichte ausstrahlen. Laut dem Journalisten, der die Machenschaften im ukrainischen Verteidigungsministerium unter dem ehemaligen Minister Resnikow aufgedeckt hat, ist Selensky „eine echte Bedrohung für die Demokratie“. Nur sind diese Einschätzungen zu weich. Ich sage nicht einmal verspätet, sondern zu weich. Es geht nicht um Behinderung, nicht um Zensur der Medien und Journalisten. Hier geht es um deren Leben und Tod.

Die Direktorin des ukrainischen Instituts für Masseninformation Romanjuk, gab freimütig zu, dass das Land in Sachen Pressefreiheit viele Jahre „zurückgeworfen“ ist. Der Kampf gegen Andersdenkende wird in der Ukraine immer härter und der repressive Apparat der Diktatur geht hart gegen diejenigen vor, die es wagen, die Regierung zu kritisieren, insbesondere in der Öffentlichkeit. All dies ist eine Folge des Mediengesetzes, das vor mehr als einem Jahr – am 31. März 2023 – in Kraft getreten ist und das die willkürliche Behandlung der Presse endgültig legitimiert hat. Wir haben seinerzeit ausführlich darüber gesprochen.

Das alles ist ein grober Verstoß gegen die Menschenrechte und Freiheiten, eine Bedrohung für das Leben der Menschen in der Ukraine. All das ist eine Verhöhnung der verkündeten „Standards“ der EU. Aus irgendeinem Grund ist das in Brüssel noch immer niemandem peinlich. Für sie ist Selensky der „Richtige“, und alles andere sind der „Preis der Demokratie“, worüber man hinwegsehen kann, denn das alles geschieht „nicht aus Liebe“ zur Ukraine, wie Borrell sagte, sondern um Russland eine „strategische Niederlage“ zuzufügen

Ende der Übersetzung


In meinem neuen Buch „Das Ukraine Kartell – Das Doppelspiel um einen Krieg und die Millionen-Geschäfte der Familie des US-Präsidenten Biden“ enthülle ich sachlich und neutral, basierend auf Hunderten von Quellen, bisher verschwiegene Fakten und Beweise über die millionenschweren Geschäfte der Familie des US-Präsidenten Joe Biden in der Ukraine. Angesichts der aktuellen Ereignisse stellt sich die Frage: Ist eine kleine Gruppe gieriger Geschäftemacher möglicherweise bereit, uns für ihren persönlichen Profit an den Rand eines Dritten Weltkriegs zu bringen?

Das Buch ist aktuell erschienen und ausschließlich direkt hier über den Verlag bestellbar.

Hier geht es zum neuen Buch
Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

5 Antworten

  1. So also auch der west-Europäer auf die völlige Zensur vorbereitet wird – anstatt die Zustände zu kritisieren, nein – die Kritik spart man sich lieber aus-dem-Finger-gesaugt für „Feinde“ auf… 😤😤

  2. das sind unsere demokratischen werte die von der ukraine verteidigt werden! ich kann dazu nur eines sagen: deutschland lebt schon lange in der diktatur der bürokratie usw. usw.

  3. Ich bin froh … und also gut hämisch … dass die Ukraine … unsere Zukunft!! bedeutet.
    Lieber ein Ende mit Schrecken … als … ein …

    gez. M e r k e l nochmal.

  4. Hier sagen die Lügenmedien ausnahmsweise einmal die Wahrheit — die Ukraine ist tatsächlich das Vorbild für die „westliche Demokratie“.
    Abgesagte Wahlen, Nichtanerkennung von Volksabstimmungen im eigenen Land, Krieg mit Nachbarn… Genau das, was auch die EU und ihre Freunde auf der anderen Atlantikseite ausmacht.

Schreibe einen Kommentar