Kriegsbeteiligung der USA

Die Ukraine setzt aus dem Westen gelieferte illegale Chemiewaffen ein

Nun hat das russische Verteidigungsministerium endlich berichtet, was ich schon sehr lange weiß: Die ukrainische Armee setzt im Kampf gegen die russische Armee illegale Chemiewaffen ein, die sie aus Beständen der USA bekommen hat.

Wenn man, wie ich, als Kriegsreporter an die Front fährt und sich dort so frei bewegen kann, wie es in einem Kriegsgebiet eben möglich ist, und dabei eng mit Soldaten zusammenlebt, dann erfährt man einiges, worüber man nicht berichten kann. Daher werde ich auch jetzt keine Details darüber preisgeben, wann und wo ich welche Informationen über den Einsatz von Chemiewaffen bekommen habe. Aber nachdem das russische Verteidigungsministerium heute offiziell über den Einsatz von Chemiewaffen aus der USA durch die ukrainischen Truppen berichtet hat, will ich dieses Thema endlich einmal aufgreifen.

Was ich aus eigenem Erleben weiß

Zu einem bestimmten Zeitpunkt begannen russische Soldaten an verschiedenen Frontabschnitten mir zu erzählen, dass ukrainische Drohnen Kanister mit chemischen Kampfstoffen über den russischen Linien abgeworfen haben. Da das ab einem bestimmten Zeitpunkt praktisch gleichzeitig an verschiedenen Frontabschnitten gehört habe, war es ausgeschlossen, dass mir Leute aus einer Einheit eine erfundene Horrorgeschichte erzählt haben. Mir war damit klar, dass die ukrainische Armee Chemiewaffen einsetzt, wenn auch in begrenztem Rahmen und bisher nicht im großen Stil, aber die Tatsache war offensichtlich.

Dass Russland darüber nicht öffentlich berichtet hat, habe ich mir dadurch erklärt, dass Russland dann offiziell mitteilen müsste, dass es sich faktisch im Krieg mit den USA befindet, die der Ukraine diese Waffen geliefert haben. Oder wie würden die USA es umgekehrt empfinden, wenn Russland beispielsweise Rebellen, gegen die die USA im Irak vorgehen, mit Chemiewaffen beliefern würde, die dann gegen US-Soldaten eingesetzt werden?

Ich habe über das, was ich an der Front darüber erfahren habe, nicht berichtet. Das Thema war und ist mit zu heiß, als ich derjenige sein möchte, der über Dinge berichtet, die das Potenzial haben, den Konflikt in der Ukraine in etwas weitaus größeres eskalieren zu lassen. Ich werde auch weiterhin nichts über das berichten, was ich vor Ort zu diesem Thema erfahren habe, aber ich kann eines ganz sicher sagen: Das, was das russische Verteidigungsministerium heute berichtet hat, entspricht der Wahrheit. Ich weiß davon schon sehr lange, wenn man bedenkt, dass mein letzter Frontbesuch schon über ein halbes Jahr her ist.

Russland liefert Beweise an die OPCW

Allerdings ist Russland offensichtlich hinter den Kulissen aktiv geworden und hat die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) schon vor einiger Zeit informiert und ihr Beweise vorgelegt. Das OPCW ist jedoch eine weitere vorgeblich neutrale Organisation, die vom US-geführten Westen de facto gekapert wurde (siehe beispielsweise hier und hier), weshalb die OPCW nicht auf die russischen Eingaben reagiert hat.

Nun hat das russische Verteidigungsministerium eine offizielle Erklärung herausgegeben und darüber berichtet. Die Erklärung hat der Kommandeur der russischen ABC-Truppen verlesen, der auch immer wieder über die US-Biowaffenprogramme berichtet. In seiner Erklärung hat er über mehrere Fälle berichtet, in denen die ukrainische Armee verschiedene Chemiewaffen eingesetzt hat, die sie aus den USA haben muss.

Das deckt sich auch mit dem, was ich bei meinen Reisen an die Front erfahren habe, denn die von den ukrainischen Drohnen abgeworfenen Kanister mit Chemiewaffen trugen laut den russischen Soldaten Beschriftungen, die sie eindeutig als aus den USA stammend identifizierten.

Gewisse westliche Politiker scheinen eine Eskalation zu wollen

Dass Russland diese Informationen nun öffentlich macht, also keine Angst mehr davor zu haben scheint, offen zu sagen, dass es sich de facto im Krieg mit den USA befindet, ist sehr alarmierend. Allerdings ist es angesichts der immer feindseligeren Rhetorik aus dem Westen und den immer offeneren Forderungen westlicher Politiker, die Ukraine solle Waffen bekommen, mit denen sie auch tief ins russische Hinterland schießen kann, nicht wirklich überraschend.

Es ist inzwischen ohnehin klar, dass der US-geführte Westen recht offen einen Krieg gegen Russland führt. Die Gefahr einer Eskalation ist groß, gewisse westliche Politiker scheinen es regelrecht darauf anzulegen, die NATO in einen Krieg mit Russland zu treiben.

Warum veröffentlicht Russland die Informationen gerade jetzt?

Ich vermute daher, dass die heutige russische Erklärung, wie auch die Informationen über die US-Biowaffenprogramme in der Ukraine, vor allem für die Staaten des globalen Südens bestimmt war, die den russischen Erklärungen sehr aufmerksam zuhören. Die Fachleute der OPCW-Mitgliedsstaaten treffen sich nämlich demnächst zu einer Tagung, was den Zeitpunkt der russischen Erklärung bestimmt haben dürfte.

Die Russen wollen das Thema dort ansprechen, denn die russischen Eingaben an die OPCW über den Einsatz der Chemiewaffen durch die Ukraine sind dort bekannt. Die weltweiten Experten werden dann, wie schon bei den US-Biowaffenprogrammen und den Treffen der Vertragsstaaten der Biowaffenkonvention, Zeugen davon, wie die USA jede Antwort verweigern.

Ich übersetze die russische Erklärung hier zur Information vollständig, die Links und Folien habe ich aus dem Original übernommen.

Beginn der Übersetzung:

Die 105. Tagung des Exekutivrates der Organisation für das Verbot chemischer Waffen wird vom 5. bis 8. März 2024 in Den Haag, Niederlande, stattfinden.

Diese Organisation wurde 1997 nach dem Inkrafttreten des Chemiewaffenübereinkommens gegründet. Einer der Initiatoren des Übereinkommens war die Russische Föderation, die es 1993 unterzeichnet und 1997 ratifiziert hat.

Russland hat seine gesamten Chemiewaffenbestände im September 2017 vernichtet, und zwar früher als geplant. Die Vernichtung erfolgte unter vollständiger Kontrolle durch die OPCW und Inspektoren aus westlichen Ländern, vor allem aus den USA.

Die vollständige Beseitigung der Chemiewaffenbestände wurde auf der 86. Sitzung des Exekutivrats vom Generaldirektor der Organisation offiziell bestätigt.

Gemäß den von der OPCW gesetzten Fristen hätten die USA die Vernichtung der gemeldeten Chemiewaffenbestände im Jahr 2007 abschließen müssen, doch trotz des vorhandenen wirtschaftlichen Potenzials taten sie das erst im Jahr 2023, wobei sie die Frist unter dem Vorwand finanzieller, organisatorischer und technischer Schwierigkeiten zweimal verschoben haben.

Dabei wurde die Vernichtung durch Inspektionsteams in begrenzter Zusammensetzung überwacht, denen keine russischen Experten angehörten. Die USA verfügen noch immer über hochgiftige Reaktionsmassen, die nach der Vernichtung der toxischen Stoffe an den Standorten Blue Grass, Kentucky, und Pueblo, Colorado, übrig geblieben sind.

Bis vor kurzem fanden die Amerikaner in ihren Artilleriearsenalen regelmäßig nicht nachregistrierte chemische Munition, die sie einseitig und ohne rechtzeitige Benachrichtigung der OPCW vernichteten. Solche Vorfälle ereigneten sich in Anniston, Alabama, Hawthorne, Nevada, und Fort Greely, Alaska. Die OPCW machte den Amerikanern gegenüber deswegen keine Vorwürfe wegen Verletzung von Artikel III des Übereinkommens geltend.

Gleichzeitig werden ähnliche Maßnahmen, die Syrien vor seinem Beitritt zum Übereinkommen zur Vernichtung chemischer Fliegerbomben ergriffen hat, von der Organisation immer noch nicht anerkannt und sind im so genannten „syrischen Chemiedossier“ aufgeführt.

In Panama und Kambodscha wurden Reste von verseuchter US-Munition gefunden. Auf irakischem Hoheitsgebiet haben die USA zwischen 2003 und 2011 mehr als 4.500 Luftbomben, Artilleriegeschütze und Raketen mit Senfgas und Sarin gefunden, von denen einige ohne Genehmigung der OPCW vor Ort entsorgt wurden, während andere in die USA verbracht wurden, wobei ihr weiteres Schicksal unbekannt ist.

Außerdem haben die USA bis 2018 jährlich 460 Tonnen nicht spezifizierter toxischer Substanzen gemeldet, was etwa zwei Prozent des Gesamtbestandes entspricht. Unseren Daten zufolge handelt es sich dabei um Verbindungen, die zur Klasse der Amidididofluorphosphate gehören, die der amerikanischen Öffentlichkeit besser als Nowitschok bekannt sind.

Washington hat nach wie vor ein großes Interesse an der Verwendung chemischer Kampfmittel zur Bekämpfung von Unruhen. Im Jahr 2007 verabschiedeten die USA eine militärische Charta über den Einsatz nicht-tödlicher Waffen und 2015 billigte der Ausschuss der Stabschefs die Leitlinien für die Umsetzung der Bestimmungen des Chemiewaffenübereinkommens.

Die Dokumente definieren das Verfahren für den Einsatz nicht-tödlicher chemischer Waffen durch Soldaten bei Spezialeinsätzen, humanitären Operationen, Terrorismusbekämpfung und friedenserhaltenden Missionen. Während die Amerikaner früher davon sprachen, dass derartige Waffen nur als Reaktion auf eine chemische Aggression eines Gegners eingesetzt werden dürfen, enthalten die neuen Regeln einen wichtigen Aspekt, nämlich die Möglichkeit, giftige Chemikalien einseitig einzusetzen.

Im Jahr 2021 begann die US-Armee nach Versuchen in Afghanistan, die US-Bodentruppen mit VKS-Luftgewehren mit chemischer Munition auszustatten, die mit Capsaicin versetzt ist. Die Munition kann bis zu 50 Meter weit abgefeuert werden.

Um den Gegner auf größere Entfernungen zu bekämpfen, sollen 120-Millimeter-Minen, 155-mm-Artilleriegeschosse und 120-mm-Panzergeschosse eingesetzt werden. Es ist schwer vorstellbar, dass diese Munition für die Auflösung von Demonstrationen oder andere friedliche Zwecke benötigt wird.

Die Weitergabe nicht-tödlicher chemischer Waffen an Drittländer – Irak, Afghanistan und Ukraine – ist ein weiterer Beweis dafür, dass die USA gegen das Übereinkommen verstoßen. Für ihren Kauf zum Einsatz in Kampfgebieten in Syrien und im Irak hat die Haushaltsplanungsabteilung des US-Verteidigungsministeriums im Haushaltsjahr 2018 zehn Millionen US-Dollar bereitgestellt.

Im Zuge der Militäroperation wurden Fälle des Einsatzes US-amerikanischer chemischer Munition durch die ukrainischen Streitkräfte verzeichnet.

So hat ein unbemannter Kopter im taktischen Abschnitt Krasnoliman am 28. Dezember 2023 Gasgranaten amerikanischer Herkunft mit der Substanz „CS“ auf Stellungen der russischen Truppen abgeworfen. Diese Substanz hat eine reizende Wirkung auf die Augen und die oberen Atemwege und kann in hohen Konzentrationen Hautverbrennungen, Atemlähmung und Herzstillstand verursachen. Die Substanz gehört zur Klasse der chemischen Aufstandsbekämpfungsmittel.

Mehr noch, allein die Tatsache, dass die USA derartige Munition in einen militärischen Konflikt liefern, stellt einen Verstoß gegen Artikel I des Übereinkommens dar, der die Vertragsstaaten verpflichtet, „niemals und unter keinen Umständen chemische Waffen direkt oder indirekt an irgendjemanden weiterzugeben“.

Dies ist kein Einzelfall für den Einsatz nicht-tödlicher chemischer Waffen durch die Ukraine. Am 7. und 21. April 2023 haben ukrainische Drohnen Handgranaten mit chemischen Reizstoffen mit der Bezeichnung „Teren-6“ auf Stellungen russischer Truppen abgeworfen.

Am 31. Januar 2024 wurde eine unbekannte toxische Chemikalie gegen Stellungen russischen Truppen eingesetzt, deren Wirkung zu Verbrennungen der oberen Atemwege, Übelkeit und Erbrechen führte. Die Untersuchungen ergaben das Vorhandensein der giftigen Substanz Anthrachinon, die eine ausgeprägte toxische Wirkung hat und zu Erblindung, Leber- und Nierenfunktionsstörungen führt. Anthrachinon ist in der EU aufgrund seiner krebserregenden Wirkung verboten.

Bereits am 15. Juni 2023 wurde eine Drohne mit einem Kunststoffbehälter, der eine Mischung aus Chloracetophenon und Chlorpikrin enthielt, auf russische Soldaten in der Nähe der Siedlung Rabotino in der Region Saporoschje eingesetzt. Während das erstgenannte Gemisch als chemisches Aufstandsbekämpfungsmittel eingestuft ist, steht Chlorpikrin auf der Liste 3 des Chemiewaffenübereinkommens und darf nicht einmal zu Strafverfolgungszwecken nicht eingesetzt werden. Am 3. und 11. August 2023 wurde in der Gegend von Rabotino wiederholt Chlorpikrin-Munition eingesetzt.

Die Ukraine beschränkt sich also nicht nur auf den Einsatz nicht-tödlicher Chemikalien, sondern setzt in Komplizenschaft mit westlichen Ländern aktiv auch erfasste Chemikalien ein.

Ich möchte auf die Erklärung von Vertretern der ukrainischen Streitkräfte hinweisen, dass sie über diese Verbindungen verfügen, einschließlich Analoga des Kampfstoffs Tabun (GI), der in Liste 1 des Übereinkommens aufgeführt ist und während des Großen Vaterländischen Krieges von den Nazis eingesetzt wurde.

Es sind Fälle festgehalten, in denen die ukrainischen Streitkräfte giftige Substanzen gegen russische Soldaten eingesetzt haben.

Ich werde Beispiele nennen.

Am 19. August 2022 wurde eine giftige Chemikalie verwendet, die ein Analogon des chemischen Kampfstoffs BZ ist, der in Liste 2 des Übereinkommens aufgeführt ist.

Eine ähnliche Substanz wurde am 28. Januar 2024 bei operativen Durchsuchungsmaßnahmen in einem Versteck in der Stadt Melitopol gefunden. Die Substanz befand sich in Fläschchen mit der Aufschrift „Biosporin“ in ukrainischer Sprache.

Am 8. und 16. Februar 2023 wurde der Einsatz von Blausäure durch Drohnen festgehalten.

Die ukrainischen Streitkräfte setzen toxische Substanzen nicht nur bei militärischen Operationen, sondern auch bei Terroranschlägen ein.

So wurde am 9. August 2022 der Verwaltungschef des Gebiets Cherson Wladimir Saldo mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus eingeliefert. Bei Laboruntersuchungen wurde in biomedizinischen Proben die Substanz Ricin nachgewiesen, die in Liste 1 des Chemiewaffenübereinkommens aufgeführt ist.

Darüber hinaus wurde am 5. Dezember 2023 der Verwaltungschef der Volksrepublik Lugansk Leonid Pasetschnik mit Phenolverbindungen schwer vergiftet.

Auch andere Fälle von Vergiftungen hochrangiger Beamter sind bekannt, die Ermittlungen dauern an.

Nach vorliegenden Informationen entwickelt das Kiewer Regime mit Hilfe der westlichen Kuratoren eine neue Taktik für die Durchführung militärischer Operationen unter Verwendung eines „speziellen chemischen Gürtels“. Dabei sollen beim Vormarsch russischer Truppen Tanks mit Blausäure und Ammoniak zur Explosion gebracht werden. Von September bis Oktober 2023 wurden die besagten Chemikalien in die Gebiete der Städte Kramatorsk und Kupjansk geliefert, wo sie entlang von Autobahnen und an wichtigen Verkehrsknotenpunkten platziert werden sollen.

Es wird erwartet, dass diese Taktik die Offensivoperationen der russischen Streitkräfte erheblich behindern und Kiew zusätzliche Zeit verschaffen wird, um Verteidigungslinien in den Regionen Saporioschje, Charkow und Sumy vorzubereiten.

Die Pläne für den groß angelegten Einsatz von Giftstoffen werden durch die Ersuchen der Ukraine um die Lieferung von Gegenmitteln, also Gasmasken und anderer persönlicher Schutzausrüstung belegt.

Beachten Sie das Ersuchen der Ständigen Vertretung der Ukraine bei der EU an das militärische Hauptquartier der EU um die Lieferung von allgemeinen militärischen Schutzausrüstungen und Gasmasken an die Ukraine im Jahr 2024. Es ging um 283.000 Schutzhandschuhe und 500.000 Antichemikalienbeutel. Die angeforderte Nomenklatur umfasst auch 150.000 Antidot-Kits und 20.000 Tests zur schnellen Erkennung von chemischen Kampfstoffen.

Im Jahr 2023 haben die NATO-Länder der Ukraine bereits über 55.000 Kits persönliche Schutzausrüstungen, 600.000 Ampullen Gegenmittel für phosphororganische Kampfstoffe, sowie 750.000 Ampullen Präparate zur Entgiftung von Senfgas, Lewisit und Blausäurederivaten geliefert.

Die von der Ukraine geforderten Mengen sind für ein Land, das nicht über chemische Waffen verfügt, offensichtlich übertrieben.

Ich möchte anmerken, dass die Untersuchung aller oben genannten Vorfälle gemäß den Anforderungen der OPCW durchgeführt wurde, wobei Feld- und stationäre Labors eingesetzt wurden, die es ermöglichen, die Art der chemischen Verbindung und das Herstellungsland zuverlässig zu bestimmen.

Die eingehende Analyse der Proben erfolgte im chemisch-analytischen Labor des 27. Wissenschaftlichen Zentrums der russischen ABC-Waffen, das seit 25 Jahren von der OPCW akkreditiert ist und über die höchsten Qualifikationen verfügt.

Für alle diese Fälle liegen die erforderlichen Beweise vor und wurden dem Technischen Sekretariat der OPCW vorgelegt. Nach vier Monaten hat die Organisation noch immer nicht auf die von uns vorgelegten Beweise für die Verstöße der Ukraine gegen das Übereinkommen reagiert.

Abschließend möchte ich auf den aktuellen Stand der Dinge bei der OPCW zurückkommen.

Ich möchte daran erinnern, dass die wichtigsten Organe der Organisation die Konferenz der Vertragsstaaten, der Exekutivrat und das Technische Sekretariat, zu dem der Generaldirektor, das Inspektorat sowie wissenschaftliche und technische Abteilungen gehören, sind.

Obwohl die Aktivität der Organisation die Gleichberechtigung der Teilnehmer voraussetzen, wurde die Russische Föderation im November 2023 zum ersten Mal seit der Unterzeichnung des Übereinkommens aus dem Exekutivrat der OPCW verdrängt. An ihre Stelle traten die Ukraine, Polen und Litauen, also Länder, die eine klar anti-russische Politik verfolgen und nie über chemische Waffen verfügt haben. Dabei wurde Litauen drei Stunden vor Ablauf der Frist in die Liste eingetragen.

Auf diese Weise wurde eine weitere internationale Plattform geschaffen, deren Aktivitäten vollständig von den USA kontrolliert und von ihnen genutzt wird, um politische Rechnungen mit unerwünschten Ländern zu begleichen.

Wir können uns vorstellen, in welche Richtung sich die Arbeit der OPCW in Bezug auf unseren Staat entwickeln wird.

Es ist geplant, dass ähnlich wie bei der Untersuchung des Dossiers über die syrischen Chemiewaffen ein Beschluss gefasst wird, Russland seine Rechte als Vertragsstaat des Übereinkommens zu entziehen und ihm das Stimmrecht sowie die Möglichkeit zu entziehen, in die entsprechenden Gremien gewählt zu werden und dort Ämter zu bekleiden. Anschließend wird das Material über die angeblichen „Verstöße“ der Russischen Föderation an die UN-Generalversammlung und den Sicherheitsrat weitergeleitet, wie es bereits im Falle Syriens geschehen ist.

Ich möchte Ihnen mitteilen, dass alle uns zur Verfügung stehenden Dokumente, die den Sachverhalt der Verstöße der USA und der Ukraine gegen die Bestimmungen des Chemiewaffenübereinkommens bestätigen, dem Untersuchungskomitee der Russischen Föderation zur Verfahrensentscheidung vorgelegt wurden.

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

47 Antworten

  1. Man, man , man. Da wird sich wirklich sehr ins Zeug gelegt doch noch die 3.0 loszutreten. Bis jetzt war Rußlnd sehr besonnen. Möge dieses auch weiterhin der Fall sein. Wir brauche ein großes Wunder damit die ganze Sache nicht noch weiter eskaliert. Denn von sich aus werden die Drahtzieher wohl ehr nicht klein bei geben. Danke für den Artikel.

  2. Das ist schon länger bekannt –

    https://orbisnjus.com/2023/02/19/ukrainische-streitkraefte-setzen-chemische-waffen-ein-und-der-kollektive-westen-haelt-die-fuesse-still-videos-21/

    Wichtiger wäre es, diese Sachen irgendwie international großflächig publik zu bekommen und ein passendes Tribunal zu schaffen – welches diese Sachen auch wirkungsvoll verurteilen und abstrafen kann, sonst gibt es einfach nur ein „weiter so“ bis zum globalen Fall-Out!

    Was mich bei diesen kriegsgeilen Vollidioten immer wieder beschäftigt – haben die keine Kinder – und was wollen die denen denn für eine Erde hinterlassen? Eine verbrannte Erde und ein permanentes leben im Bunker?!?

    Früher gab es da mal einen irgendwie passenden Sinn-Spruch – „Meine Kinder sollen lächeln – nicht strahlen!“

    1. Das- nachfolgende als Kopie aus dem Artikel- sollte man dann schon gelesen haben, bevor man große Töne spuckt was WICHTIGER wäre als der Artikel.

      Anti-Spiegel
      Warum veröffentlicht Russland die Informationen gerade jetzt?

      Ich vermute daher, dass die heutige russische Erklärung, wie auch die Informationen über die US-Biowaffenprogramme in der Ukraine, vor allem für die Staaten des globalen Südens bestimmt war, die den russischen Erklärungen sehr aufmerksam zuhören. Die Fachleute der OPCW-Mitgliedsstaaten treffen sich nämlich demnächst zu einer Tagung, was den Zeitpunkt der russischen Erklärung bestimmt haben dürfte.

      Die Russen wollen das Thema dort ansprechen, denn die russischen Eingaben an die OPCW über den Einsatz der Chemiewaffen durch die Ukraine sind dort bekannt. Die weltweiten Experten werden dann, wie schon bei den US-Biowaffenprogrammen und den Treffen der Vertragsstaaten der Biowaffenkonvention, Zeugen davon, wie die USA jede Antwort verweigern.

    2. Egal, wie großfächig man es publiziert, die Lügenmedien und die reGIERungen von US/EU/UK/CH/NO werden das ganze als russische Propaganda abtun, egal wie eindeutig die Beweise sind.

      Im Zweifelsfall hat Putin dann irgendwo US-Chemiewaffen gestohlen (und dabei wahrscheinlich seinen Pass verloren) und sie gegen das eigene Militär eingesetzt, um es der armen unschuldigen Ukraine, die sich doch nur verteidigt, indem sie Kieselsteine auf die russischen Atombomben wirft, etwas böses zu unterstellen.

    1. Was die Sanktionen betrifft, scheint hier eine unüberwindliche Lernschwäche vorzuliegen.
      Es dürfte sich doch mittlerweile rumgesprochen haben, daß sie damit nur sich selbst schaden,
      bzw. , wie es Wladimir Putin in einer Seiner Reden so treffend ausgedrückt hat, ins eigene Knie
      wenn nicht gar etwas weiter oben, schießen.
      Also weiter so. Das beschleunigt das Ende der EU.

      1. *Es dürfte sich doch mittlerweile rumgesprochen haben, daß sie damit nur sich selbst schaden.*

        Komischerweise freut man sich in Russland nicht darüber, dass „der Feind“ sich ohne Vorteil einfach selbst schwächt, sondern dient im Wochentakt erneut seine günstigen Rohstoffe an und fordert das Ende von den „bösen illegalen“ Sanktionen. Wann geht Power of Siberia 2 nochmal in Betrieb? Achja stimmt, man verhandelt noch mit seinem BFF über die Höhe des Rabatts.

        *Also weiter so. Das beschleunigt das Ende der EU.* Der Handel mit Russland war schon vor Feb 2022 vom Umfang nicht übermäßig bedeutend. Mit dessen Ende geht die europäische Welt sicher nicht unter. Aber ich verstehe, dass man gern ganz wichtig und unverzichtbar sein möchte. Schauen Sie sich gern die Gasfutures an, der Preis sinkt und sinkt, wenn ich das richtig sehe sind wir aktuell auf dem niedrigsten Stand der letzten 5 Jahre. Aber klar, Götterdämmerung, wird schon irgendwem Angst machen. Zugegeben, Mitte 22 war es mal echt brenzlig. Aber das ist durch und wird hier nur als toter Gaul immer und immer wieder durchs Dorf geritten.

          1. Diese Info hatten wir schon vor Monaten hier in der Disskusion zerlegt. „Rekordmengen“ relativ in Bezug auf frühere Mengen von LNG welches lange im Energiemix keine Rolle spielte. Als Anteil am Gesamtenergieverbrauchs der EU sind diese Mengen belanglos . LNG für 5Mrd Eu-weit.. toll.. Alleine Deutschland importiert für weit über 100 Mrd Energie jährlich. Und ja russiches LNG wird bis jetzt nicht sanktioniert. Wünschen Sie sich das?

            1. Sie werden es auch in 10 Jahren nicht kapieren, was die EU-Eliten für armselige Deppen sind, sich selbst die günstige Energie wegsanktioniert zu haben.
              Insoweit machen sie sich von mir aus selbst weiter froh und singen ihr Halleluja.

            2. LNG ist eigentlich auch nicht besonders teuer. Die Mondpreise entstehen über künstliche Verknappung, Börsen, Zwischenhandel und weitere Abzockmodelle. Deshalb ist russisches Leitungsgas für die Kleptokratie der EU sehr schädlich, da in gigantischen Mengen billig verfügbar. Russisches LNG dagegen läßt sich über die gleichen Mechanismen knapp und teuer halten wie anderes LNG auch, damit wird es quasi „arisch“.

        1. DnRI hats kapiert.

          „Der Handel mit Russland war schon vor Feb 2022 vom Umfang nicht übermäßig bedeutend. Mit dessen Ende geht die europäische Welt sicher nicht unter.“

          Für deutsche energieintensive Unternehmen reicht es, und viele Privathaushalte müssen auch deutlich mehr bezahlen …. aber scheinbar bist du ja nicht betroffen, und deine Empathie scheint auch nicht allzu ausgeprägt zu sein.

          Die USA möchten auch ganz wichtig und unverzichtbar sein…. darum liefern die uns auch nun ihr teureres Gas, und überlegen sich gerade, ob sie die Lieferungen nicht einschränken – sind halt unsere besten Freunde.

          1. Politische Entscheidungen kosten manchmal Geld und Wohlstand. Sie müssen deswegen nicht falsch sein. Russland kosten seine Entscheidungen aktuell ebenfalls einige 100 Mrd $ im Jahr und zusätzlich das Leben hunderttausender seiner Soldaten und Reservisten aus der arbeitsfähigen Bevölkerung. Auch das wird wohl nicht spurlos an diesem Land vorübergehen. Dies vor dem Hintergrund einer demografischen Entwicklung in Russland, welche ähnlich übel aussieht wie die in Westeuropa. Nochmal deutlich. Mein Punkt ist, abseits jedweder Emotionalität, dass die europäischen Gasfutures nahelegen, dass sich die Gaspreise in Europa aktuell auf niedrigem Vorkriegsnievau stabilisieren. Ob diese in zwei Jahren noch niedriger oder wieder höher sind weiß ich nicht. Aktuell lässt sich aber schlussfolgern, dass der hier wöchentlich wiedergekaute und bunt ausgeschmückte „wirtschaftliche Untergang Europas ohne russische Energieträger“ ins Märchenreich russischer Propaganda gehört und scheinbar dem Wunsch entspringt am aktuellen Status Quo etwas zu ändern.

            1. Das ist aber auch alles, was Sie an Ruhm zu bieten haben: Daß es Ihnen gelingt, mittels einer Million durch den Naziblock verheizter Ukrainer 100000 Russen umbringen zu lassen, ohne dabei eigene Soldaten zu opfern. Dabei sehen Sie die Ukrainer offenbar als „Arier III. Klasse“, eigentlich auch nur Untermenschen, um die es nicht schade ist.

              Am Ende müssen wir damit rechnen, von beiden die Quittung zu bekommen: Von Rußland und von der postfaschistischen Ukraine. Und von der gesamten zivilisierten Welt. Alle Länder, über die wir seit 1999 hergefallen sind, werden am Ende auf der Seite der Siegermächte stehen.

              Die Energiepreise (Gas und Strom) sind hier etwa 1000% teurer als in günstigen Ländern. Es waren schon vor dem Krieg Mondpreise. So was hält keine produzierende Wirtschaft auf Dauer durch, deshalb massive Deindustrialisierung.

              Rußland dagegen bekam dank der EU-Sanktionen im Außenhandel Rekordüberschüsse. Kurzfristig haben die EU-Sanktionen zu einigen Schäden geführt, die aber durch den Nutzen weit kompensiert wurden, und langfristig ist der Vorteil durch die EU-Sanktionen für Rußland immens.

              “Aber lassen Sie mich noch eine andere Zahl nennen, die wirklich beeindruckend ist: Wenn man die Unterstützung einbezieht, die die europäischen Regierungen zahlen mussten, um ihren Familien und Unternehmen zu helfen, die hohen Strom- und Lebensmittelpreise zu verkraften, belaufen sich die Subventionen für unsere Bürger zur Bewältigung der Kriegsfolgen auf 700 Milliarden Euro – zehnmal mehr als die Unterstützung für die Ukraine.”

              — Josep Borrell, 3.6.2022 in Singapur
              https://www.eeas.europa.eu/eeas/singapore-speech-hrvp-borrell-shangri-la-dialogue_en?s=178

              “Wir bestehen darauf, dass diese Sanktionen funktionieren. Wir können sie nicht aufheben, solange sie keine Ergebnisse liefern.”

              — Josep Borell, 13.9.2022, EU-Parlament

              1. Sie verkaufen einmal mehr das Psychopatenargument. Das Opfer und seine Unterstützer sind für die Zunahme ihres Leids verantwortlich sie mögen doch bitte endlich aufhöhren sich zu wehren dann ging es schneller vorbei. Dass viel mehr Ukrainer als Russen sterben.. sie werden das sicher ganz genau wissen. Unvorstellbar schlimm ist es so oder so für beide Seiten.

                Sinnvolle Investitionsentscheidungen vieler Unternehmen hängen sicher nicht nur an Fragen der Energie- oder Lohnkosten sonst gäbe es hier schon Jahrzehnte nichts mehr. Wenn Sie der Meinung sind, dass man momentan lieber in Russland denn in Europa investieren sollte, können Sie das gern tun. Ich hätte da so meine Zweifel.

                Wenn die Sanktionen wie Sie sagen so toll für Russland und so schlecht für Europa sind, dann lassen Sie es doch im Interesse Russlands endlich mal gut sein und freuen sich drüber. Warum will dieser Meinungblog hier jede Woche wieder zwei mal mit neuen Themen skizzieren wie toll die günstigen russischen Energieträger sind und wie schlimm es uns ohne diese angeblich geht. Nicht dass noch irgendwann wer fragt für „welches Team“ Sie hier eigentlich spielen.

                1. Wir haben es mit Opfern von Nazis zu tun. 2004 und 2013 Nazis gegen Ukraine, ab 2014 Nazibesatzer gegen Ostukraine. Aktuell besorgen die Nazis per „Heldenfang“ Kanonenfutter, um es auf russischen Staatsgebiet gegen Russen anrennen zu lassen.

                  2004 haben die Nazis – mit dem Pfeilkreuzler Soros an der Spitze – ihre Methoden noch stolz in die Welt herausposaunt. 2013 haben sie ihren Umsturz ganz offen betrieben. Und nun sollen wir glauben, so sei es gar nicht gewesen? Sogar alte Lügenpressen beweisen das Gegenteil.

                  „US-Kampagne hinter den Unruhen in Kiew

                  Die Ukraine, traditionell passiv in ihrer Politik, wurde von den jungen Demokratieaktivisten mobilisiert und wird nie wieder dieselbe sein. … ist die Kampagne eine amerikanische Kreation, eine raffinierte und brillant konzipierte Übung in westlichem Branding und Massenmarketing….

                  Das National Democratic Institute der Demokratischen Partei, das International Republican Institute der Republikanischen Partei, das US-Außenministerium und USAid sind die wichtigsten Agenturen, die an diesen Basiskampagnen beteiligt sind, ebenso wie die NGO Freedom House und das Open Society Institute des Milliardärs George Soros.“

                  US campaign behind the turmoil in Kiev
                  https://www.theguardian.com/world/2004/nov/26/ukraine.usa

                2. Ja die olle Nazikeule geht immer, praktisch dass man selbstermächtigt per Definition immer auf der Seite der Lichtkrieger steht egal was der eigene Diktator und die eigene Armee verzapft. „Alles Satanisten“ statt „alles Nazis“ wird in Russland gerade auch gern genommen. Ura zum Sieg! Aber mal ganz sachlich, selbst zum entnazifizieren, braucht es ein UN-Mandat oder gibts da Ausnahmeregeln?

                  Und gibt es irgendein Land der Erde dessen Diplomaten offiziell den russische Umdeutung seiner Expansion als „Kampf gegen den Nazismus“ rezipieren oder als solchen anerkennen?
                  Soweit ich weiß spricht auch China trotz Opportunismus immernoch davon dass „auch die Souverainität der Ukraine anerkannt werden muss“. Und vom indischen Premier bekommt Selensky „nen Drücker“ wie jeder andere auch. Die Haltung der UN und 140+ seiner Mitglieder brauche ich sicher nicht nochmal verdeutlichen. Und das obwohl das so olle Nazis sind?

                3. Europa führt immer Krieg. Deutschland seit 25 Jahren ununterbrochen. In der Ukraine seit 2013 / 2014.

                  Alle sind froh, daß der Krieg diesmal in Europa selber, statt, wie sonst üblich, bei ihnen oder bei ihren Nachbarn stattfindet.

                  Um den „Gärtner“ zu zitieren, über die Diplomaten bei den G20:

                  „… andere beklagen sich über „doppelte Standards“ oder wollen einfach ihre guten bilateralen Beziehungen zu Rußland bewahren. Und viele bleiben vage und wollen nicht Partei ergreifen, weil dies ihre geopolitischen Interessen gefährden würde. … Die globale Schlacht der Narrative ist in vollem Gange, und im Moment gewinnen wir nicht.“

                  10.07.2022 Josep Borrell, G20: difficult times for multilateralism
                  https://www.eeas.europa.eu/eeas/g20-difficult-times-multilateralism_en

                  Im „Dschungel“ ist über den „Gärtner“ zu lesen:

                  „BORRELL IST UNZUFRIEDEN MIT DER NATO-VATERSCHAFT IM UKRAINE-KONFLIKT.“

                  „Doch Borrell ist mit der Urheberschaft der NATO im Ukraine-Konflikt nicht zufrieden. Borrell will den Konflikt nicht in eine Entwicklung einordnen, er muß ihn aus dem Kontext, in dem er sich bewegt, herausschneiden, um ihn für sich selbst darzustellen. Denn nur so kann Rußland für den Konflikt verantwortlich gemacht werden.“

                  Bamada, Bamako, Mali, 13/10/2022 – BORRELL N’EST PAS SATISFAIT PAR LA PATERNITÉ DE L’OTAN DANS LE CONFLIT UKRAINIEN
                  [http://bamada.net/borrell-nest-pas-satisfait-par-la-paternite-de-lotan-dans-le-conflit-ukrainien]

                  Ganz so dumm, wie Sie hoffen, sind die in der Außenwelt nun doch nicht.

    1. Genau das. Jeden Tag ne neue Räuberpistole, Hauptsache reißerische Überschrift. Viel Text, wenig Beleg, wie immer hier. Und die Kontrollinstanzen sind natürlich Teil der großen Verschwörung, is klar. Aber ja als politischer Meinungsblogger kann man viel schreiben. Tucker Carlson hat vor Gericht ja auch argumentiert, er wäre Propagandist und kein Journalist und damit überhaupt nicht an banale Dinge wie Fakten oder journalistische Sorgfalt gebunden.

      Der letzte, der ernsthaft Chemiewaffen eingesetzt hat war der syrische Diktator Assad. Die Bilder der zuckenden Kinder mit Schaum vorm Mund gingen um die Welt. Und den prorussischen Spin bring ich gleich auch noch mit. Das war, natürlich, eine false flag operation der US. Ist einfach logisch, denn die sind per Definition die Bösen und Russland die heiligen Krieger für das Gute, weise, besonnen, und beim imperalistischen Vormarsch bemüht ja den Gartenzaun von Mütterchen Mü nicht zu beschädigen.

      1. Tja DnRI … Da kann man schon einen Tobsuchtsanfall bekommen wenn man als Transatlantiker erfährt, dass sein Idol Stück für Stück vom Thron geholt wird und sich als den entpuppt, was er ist. Ein ganz stinknormaler Drecksack.

      2. Die Geschichte vom Chemiewaffeneinsatz durch Syrien hast Du auch nur aus der westlichen Presse: das ist noch nicht mal vom Hörensagen: das ist schlicht Propaganda.
        Die zuckenden Kinder mit Schaum vorm Mund haben unsere US-Feinde auf dem Gewissen.

        Na, wer die USA als die Guten versteht….

        1. Keiner behauptet dass die US „die Guten“ sind, deratige Zuschreibungen bilden die Komplexität von Geopolitik wohl kaum passend ab. Klar ist, dass Russland im Unkrainekrieg der „Agressor“ oder „Angreifer“ ist, da ist bei einem Einmarsch mit 200.000 Mann, 2000 Panzern und Ansage im TV nur schlecht drum rum zu reden. Die propagandistischen Feigenblätter wie „Provokationen“ „verletzte Sicherheitsinteressen“ „Schutz von Minderheiten in einem fremden Land ohne UN Mandat“ oder „kollektive Selbstverteidigung mit einem Fantasiestaat“ legitimieren mit Sicherheit keinen militärischen Überfall auf einen fremden souverainen Staat. Russland konnte und kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass sein Angriffskrieg über keine völkerrechtliche Legitimation verfügt und die (im russischen TV offen kommunizierte) russische Landnahme aus revisionistischen imperialen Beweggründen nur äußerst lückenhaft kaschiert. Dass einige wichtige globaler Player sich diesem Ansinnen aus Opportunismus nicht in den Weg stellen heißt sicher nicht, dass diese die Lage nicht sachlich treffend bewerten.

          Aber zum Thema US false flag in syrien, war ja klar. Wenn Sie meinen..

          http://www.securitycouncilreport.org/atf/cf/%7B65BFCF9B-6D27-4E9C-8CD3-CF6E4FF96FF9%7D/s_2017_904.pdf

          Womit wir wieder beim geschlossenen Erklärungsmodell sind. Alles Lügen, alle Sklaven der US, alle Teil der Verschwörung inklusive der UN und sämtlicher internationaler Kontrollinstanzen. OSZE,OVCW,IGH,IStGH egal was, alles nur Marionetten. Die Wahrheit steht nur im Internet und auf der Homepage von Tass und RT denn die sind die letzten die frei arbeiten und die Wahrheit berichten dürfen. Jeder der etwas anderes behauptet ist Lügenpresse und sollte „entnazifiziert“ werden.

          1. Bekanntlich hatten die RF und die Volksrepubliken Beistandsverträge und haben nach schwerem Beschuß durch die Nazis beim UNSC einen Fall kollektiver Selbstverteidigung nach Kap.VII Art.51 UNO gemeldet.

            „Wir kämpfen einen Krieg gegen Rußland“, wie das Auswärtige Amt im Rat der EU erklärte. Wir haben weder ein Bündnis mit der Ukraine, noch einen Bündnisfall nach Kap.VII Art.51 UNO gemeldet, noch ein UNO-Mandat, noch sonst irgendeine Befugnis oder Zuständigkeit. Es ist also ein verbotener Angriffskrieg.

            Ab 1999 ist Deutschland mit vielen Verbrechen dieser Art straflos durchgekommen. So ein Ostfeldzug gegen Rußland ist aber immer wieder „der eine Krieg zuviel“. Ihr zurechtgelegter Unsinn könnte als „geltende Wahrheit“ durchgesetzt werden, wenn Sie siegen. Unser Kanzler scheint dafür wieder einmal bei folgender Strategie angekommen zu sein – sehr hoffnungsvoll:

            “ ‚Das Entscheidende ist aber, dass man … den Gegner schädigt, soweit man ihm schaden kann, … und niemals auch nur im geringsten an Kapitulation oder an eine sogenannte Verständigung ohne irgendeinen Erfolg denkt. … Es werden sich Schwächemomente bei den andern zeigen. Man muss nur entschlossen sein sie auszunutzen.’…

            Ein einziger innerer Zusammenbruch bei den Gegnern könne die ganze feindliche Front plötzlich zu Fall bringen. … aus Russland träfen Meldungen über innere Schwierigkeiten ein. Stalin scheine nicht mehr gesund zu sein. Er hat jedoch keinen Nachfolger von Format.“

            — Stenogramm, Führerhauptquartier, 13.X.43
            https://wwii.germandocsinrussia.org/ru/nodes/2303#page/47/mode/inspect/zoom/4

            1. *bekanntlich..* Das Gespinne des russischen Angriffskriegs als „kollektive Selbstverteidigung“ ist nichts als bedeutungslose russische Propaganda. Schon die Anerkennung der Fanasierepubliken in einem fremden Staat ohne dessen Beteiligung durch Russland werten Völkerrechtler als agressiven Akt und Bruch des Völkerrechts. Was die UN von diesem Angriffskrieg und den Annexionen hält, hat sie mehr als deutlich gemacht. Das man selbst meint „Das ist doch gar kein Angriffskrieg sondern ein Kaffeekränzchen, wir verstehen das Problem nicht“ ändert daran gar nichts.

              Gab es denn vom ihrem „UNSC“ eine belegete Rückmeldung abseits von Entsetzen und möglicherweise einem diplomatisch verklausulierten Hinweis, dass man doch wohl bitte einen an der Waffel hat? Sprich haben sie da Belege irgendeiner positiven oder negativen Reaktion seitens irgendeiner relevanten Institution? Irgendwas greifbares was dem Ganzen auch nur einen Hauch von inhaltlichem Gewicht verleiht? Oder bleibt es beim schlechten Versuch, diesen Angriffskrieg mit zwei Halbsätzen zu einem Akt der Verteidigung umzudeuten einfach indem man festlegt, „es sei so“? Und gibts denn irgendein Land dieser Erde außer Russland, welches beim Ukrainekonflikt von „kollektive Selbstverteidigung der freien Republiken und Russland gegen ukrainische Agression“ spricht? Ein Einziges? Hab ich außer von Ihnen noch nie gehört. Sicher haben Sie dazu lesenswerte Quellen, etwa zu russischen Anträgen im UN Sicherheitsrat? Wie viele der Freunde Russlands im globalen Süden vertreten international diese Position? Das würde ja dann die Unterstützer der Ukraine zu Angreifern machen. Lustige Vorstellung, wenn ich nicht vermuten müsste, dass Sie das ernst meinen. Ich bin aber unschlüssig ob wirklich ernst. oder sie nicht einfach immer wieder einfach die vorgebene Propagandalinie rausdonnern um mit klassischer Desinformation die Faktenlage zu verwischen.

              Ihr „Wir kämpfen Krieg gegen Russland“ Zitat wird nach dem 20. Mal auch langweilig. Medwedev haut 3x die Woche weit Schlimmeres raus. Würde man entsprechend mimosig tun, dann hat Russland mittlerweile schon der halben Welt offiziell mehr als deutlich den Krieg erklärt. In der Praxis ändert das alles nichts, Russland traut sich aktuell nicht westliche Staaten direkt anzugreifen und der Westen scheut aktuell davor zurück die Ukraine durch direkte Beteiligung, etwa die Errichtung einer Flugverbotszone, zu unterstützen und damit eigene Soldaten zu gefährden. Aber auf die versuchte russische Abschreckung durch das Ziehen von „roten Linien“ gibt seit 2 Jahren scheinbar nicht wirklich jemand etwas. Man eskaliert nicht,aber sorgt konstant dafür dass Russland sein „Sieg“ verwehrt bleibt in der Hoffnung, dass Russland irgendwann von seinem Opfer ablässt ohne das das Ganze vollständig eskaliert.

              1. Die UNO-Statuten gelten heute als Teil des Völkerrechts. Der Art. 51 kann also auch von Nichtmitgliedern der UNO in Anspruch genommen werden. Der massive Beschuß Anfang 2022 durch die Nazi-NATO-Truppen auf den Donbass ist eine Tatsache, die auch vom Westen (OSZE) gar nicht in Abrede gestellt wurde. So etwas ist verboten und berechtigt zur Gegenwehr.

                Deutschland dagegen führt einen Krieg gegen Rußland ohne jeden legitimen Grund. Es behauptet nicht, von Rußland angegriffen geworden zu sein. Es hat keine eigenen, sondern nur „ukrainische“ Forderungen an Rußland, für die es definitiv nicht zuständig ist. Kein Bündnis, kein Art.51, nichts als imperiale Anmaßung in der Tradition von Hitlers „geopolitischem Europa“.

                „UNSC“ ist übrigens die amtliche Abkürzung für den UNO-Sicherheitsrat. Dort haben RF, LNR und DNR die Sonderoperation nach Art.51 angezeigt. Mit Entscheidungen des UNSC ist – wie üblich – erst nach Abschluß zu rechnen. Deutschland stünde es frei, ein Bündnis mit der Ukraine zu schließen und dann ebenfalls eine Beteiligung nach Art.51 zu erklären. Ohne das ist es ein „wilder“ Angriffskrieg gegen Rußland außerhalb jeder Legitimität.

                Sie argumentieren völlig außerhalb der Regeln des Rechts. Innerhalb eines selbsterklärten „regelbasierten“ Parallel-Völkerrechts, das außerhalb Ihrer Blase nicht existent ist.

                Um eine solche Vergewaltigung des Rechts als „geltende Wahrheit“ durchsetzen zu können, brauchen Sie einen Sieg. Wenn Sie den nicht bekommen, steht Scholz da wie der Adolf 1945. Der weiß das:

                – Die Ukraine darf den Krieg nicht verlieren. …
                – Das heißt, Herr Bundeskanzler, Russland muss den Krieg verlieren?
                – Russland darf mit seinen Zielen nicht durchkommen …

                Video:
                https://vk.com/wall-196246969_641

                Wenn doch, werden Rußland und die postfaschistische Ukraine gemeinsam Scholz und die ganze Bande als Hauptkriegsverbrecher vor das Tribunal schleifen.

    2. Der Autor vergass die Überschrift https://telegra.ph/Briefing-by-Chief-of-Nuclear-Chemical-and-Biological-Protection-Troops-of-Armed-Forces-of-Russian-Federation-Lieutenant-General–02-18

      Unterrichtung des Chefs der Truppen für nuklearen, chemischen und biologischen Schutz der Streitkräfte der Russischen Föderation, Generalleutnant Igor Kirillow, über die Verletzungen der Chemiewaffenkonvention durch die USA und die Ukraine

      Insoweit sollte nun klar sein, dass der Artikel KEINE EIGENPRODUKTION ist, sondern die Übersetzung dessen, was der Generalleutnant im Auftrag der RF ermittelte.

        1. @ EST „Eine absolut objektive Quelle……und es bleibt immer noch unglaubwürdig.“
          Die Quelle mag nicht objektiv sein, arbeitet aber mit prüfbaren Fakten. Wenn eine Vergewaltigte auf den Täter zeigt, ist das dann auch sofort eine „unglaubwürdige“ Quelle? Ihrer Definition nach ja.
          Nun wäre es schwer zu beweisen das die Ukraine KEIN Giftgas eingesetzt hat. Aber wenn man eine Untersuchung verschleppt, behindert oder verweigert, kann ein neutraler Beobachter auch zum Schluss kommen, dass das nicht ganz so aus der Luft gegriffen ist.

  3. Ich habe auch Probleme mit diesen „Gerüchten“. Mag alles so sein, aber gibt es auch etwas konkretes? Die OPCW ist nicht zu trauen, das ist schon seit Syrien (wohl auch im globalen Süden) bekannt. Daher ist von dem Laden, seitens Russland, auch nichts weiter zu erwarten.

    Was will man da also im März genau erleben?

    Das ist doch einfach immer das Gleiche in Endlosschleife, nichts wird dabei herauskommen.
    Niemand wird die USA ächten, wegen etwas Tränengas und anderen ominösen chemischen Substanzen.
    Worum geht es hier? Moralischer Sieger zu werden?

      1. Na ja, ginge es um echte Gefahrenabwehr, würde man wohl nicht nur appellierende Folien basteln und auf irgendwelchen Kongressen von westlichen Organisationen demonstrativ NICHT merken, das niemand mehr mit einem reden will.

        Und der globale Süden, klar, der ist schlau und hält sich raus. Was soll er auch anderes machen? Moralischer Sieger halt.

  4. Sorry, aber so richtig überzeugend klingt das nicht. Blausäure, Ricin, Phenolverbindungen – die mag man für Giftmorde hinter den feindlichen Linien einsetzen. Als Waffen, die im Flächeneinsatz an der Front Vorteile bringen, taugen sie wohl nicht.

    CS-Gas klingt schon eher plausibel. Vor allem auch, weil die Ukraine Russland vor einigen Wochen den Einsatz von CS-Gas vorgeworfen hat. Eine Vorwärtsverteidigung, die die Ukraine gerne einsetzt: Man behaupted, „die Russen“ täten etwas illegales – wenn Russland später die Ukraine (korrekt) beschuldigt, verzieht man hämisch die Mundwinkel und tut die Anschuldigung als „wenig originell“.

    Wobei die Verurteilung des Einsatzes von CS-Gas Haarspalterei ist: die Polizei setzt das Zeug in großen Mengen gegen Demonstranten ein, unter regelmäßig großem Beifall von Medien und Regierung. Solange die Demonstranten Corona- oder Kriegsgegner sind jedenfalls.

    Der Einsatz von CS-Gas (durch jede der Kriegsparteien) wäre auch plausibel: mit dem Zeug kann man Soldaten, die keine Schutzausrüstung dabei haben, zuverlässig aus Schützengräben heraustreiben, um sie dann zu erschießen. Nicht nett, aber auch nicht so brutal wie etwa der Einsatz von weißem Phosphor durch die USA und Israel gegen Soldaten und Zivilisten, der ebenso von der Chemiewaffenkonvention von 1992 geächtet ist.

  5. Interessante Zeiten und neue schlechte Nachrichten :

    Maaßen die Schlaftablette und seine Mannen wollen wieder ins CDU-Bettchen kriechen und dann unter den Grünen mitregieren.

    Wieder eine Hoffnung auf Mäßigung futsch.

    Alles läuft darauf hinaus, dass Putin die Samthandschuhe ausziehen muss.

    Die Wahnsinnigen des tiefen Staates in Washington, die mit den kleinen Mützen, wollen und bekommen ihren Krieg.

    Daraus ergeben sich drei Ziele für Warnschüsse :

    Guam : Tut weh und ist nicht zu ersetzen

    Ramstein : Nicht so schön, aber notwendig

    Washington : beendet den Krieg, bevor er richtig warmläuft.

  6. Die USA bzw. NATO haben ja auch die Chemiewaffen für den Einsatz in Syrien geliefert. Sowohl GB (von denen eine Sendung in der nichts ahnenden Türkei beschlagnahmt wurde) als auch Deutschland mit Chlorgasflaschen waren darin verwickelt.

    Ein Gutachten des MIT aus Boston (USA) bestätigte dieses.

      1. Es gibt mehr als genug Belege. Um abzuwenden, was da unabwendbar kommt, bräuchten Sie den Endsieg. Ja, wo bleibt denn der? So wieder?

        „Unsere Feinde behaupten, daß die Soldaten des Führers als Eroberer durch die Länder Europas zogen, aber wohin sie kamen, verbreiteten sie Wohlstand und Glück, Ruhe, Ordnung, gefestigte Verhältnisse, Arbeit in Hülle und Fülle und als Folge davon ein menschenwürdiges Leben.

        Unsere Feinde behaupten, ihre Soldaten kämen in dieselben Länder als Befreier, aber wo sie auftreten, folgen ihnen Armut und Herzeleid, Chaos, Verwüstung und Vernichtung, Arbeitslosigkeit, Hunger und Massensterben….

        Wenn also die Welt noch lebt, nicht nur die unsere, sondern auch die übrige, wem anders hat sie es zu verdanken als dem Führer! Sie mag ihn heute schmähen und verunglimpfen und mit ihrem niedrigen Haß verfolgen … Er wird seinen Weg bis zum Ende gehen….

        Das aber ist der Sieg!“

        – Joseph Goebbels, Rede zum Vorabend des Führergeburtstags, 19.4.1945

        https://archive.org/details/1945-04-19-joseph-goebbels-rundfunkansprache-am-vorabend-des-56.-geburtstags-adolf-hitlers-29m-18s

        1. Ach Endsieg.. Man traut sich doch aktuell beidseitig noch nicht einmal miteinander zu kämpfen. Wenn Russland von der Ukraine ablassen würde, wären die meisten Staaten sicher mehr als erleichtert und würden sich liebend gerne wieder so gar nicht mehr für Russland interessieren.

          Es gibt stichhaltige Belege dass US,GB,DTL und die Nato Chemiewaffen für den Einsatz in Syrien geliefert haben? Echte Belege? Zeigen Sie doch mal.

          Ihre Einstellung, dass der Mächtige definiert was Wahrheit ist, offenbart eine Haltung die für zu Ihnen passend halte. Ihre ständigen NS Zitate in jedem zweiten Beitrag tragen inhaltlich irgendwie nichts bei, außer der Erkenntnis, dass Sie da scheinbar irgendeine Obszession für die NS Zeit haben. Zu der Zeit ging es ja auch in der SU unter Stalin ziemlich.. robust.. zu. Was ich nicht verstehe ist, warum man, wenn man sich intensiv mit der NS-Zeit und dem bösen Deutschland beschäft, die aktuellen gesellschaftlichen Parallelen in Russland nicht sehen kann oder will. Einparteinsystem, Führerfigur, Svasika, verletzer Stolz, Revisionismis, Nationalismus, Militarismus, Expansionismus, Medienkontrolle, innerstaatliche Repressionen, politische Morde, Freund-Feind Narrative,Agressivität, Aufrüstung, Krieg, Fatalismus. Geschwafel vom heiligen gerechten Kampf usw. Russland ist aus der Außenansicht gerade wie ein Buffet faschistioden Wahns mit Propagandisten welche im TV allem und jedem Tod und Vernichtung wünschen der sich den Interessen der russischen Staatsführung nicht unterwerfen möchte.

          1. Natürlich gibt es Belege. Die Regierung Assad hat alles dokumentiert. Syrien wird am Ende auf der Seite der Siegermächte stehen; es wird erwartet, daß am Ende auch unsere anderen Kriege seit 1999 vor das internationale Kriegsverbrechertribunal kommen, das in Donetsk vorbereitet wird.

            Die Mächtigen definieren keineswegs die Wahrheit. „Brutkastenlüge“, „Hufeisenplan“, „Waschpulverlüge“ – es war immer gelogen, ganz offen und ungetarnt, aber das Imperium der Lügen war mächtig genug, von der Welt zu verlangen, sich diesen Lügen zu beugen. Albrights 500000 tote Kinder waren nicht gelogen, da mußte die Welt hinnehmen, daß deren Tod „es wert“ sei.

            Dieser Bann ist nun verflogen. Wie in Nigeria zu lesen ist:

            „None of us is on the battlefield, so none of us knows the actual truth, we are therefore working with abstract models which are more like a game with rules than actual reality.

            We can compare the pro-zelensky model with the pro-russia model. When we do so, we realize that the pro-russia model leads to accurate predictions of events whereas the pro-zelensky model leads to bad predictions of events.

            This is why the pro-russia people hardly get surprised by events on the ground whereas the pro-zelensky people keep getting surprised.

            I said pro-russia in order to give an unfair advantage to the pro-clown-zelensky people, god knows they need it now and will need it forever, in reality a lot of neutral people would be counted amongst the pro-russia crowd, because the abstract model of the pro-russia people is based on logic and logic doesn’t care for labels.“

            Russia-Ukraine War: World News, Weapons & Battlefield Discussions – Live
            by Ghostagain: 1:10pm On Feb 18, 2024
            https://www.nairaland.com/7481160/russia-ukraine-war-world-news-weapons/1373#128516276

            „Profession before becoming president:
            1. Putin: KGB colonel then FSB boss
            2. Zelensky: clown and comedian who plays the piano with his manhood.“
            by Ghostagain, Feb 20, 2024, Re: /1383#128552856

            Mit ihrer Niederlage fallen die Lügen der Nazis und Neokolonialisten zusammen. Es bleiben das Abscheuliche, das Satanische, das absolut Böse, aber ohne seine frühere Macht, als eine schon heute unbegreifliche Schande einer untergehenden Ära.

            „Wir sind sicher, dass die russische Armee und das russische Volk definitiv einen großen Sieg im heiligen Kampf erringen werden, um die Ansammlung des Bösen zu bestrafen“

            — Kim Jong-un, Vorsitzender der Partei der Arbeit Koreas

    1. Kommunikationskanäle offen halten:
      (1) zum Westen – und sei es auch dafür, deren ‚Diplomaten‘ vorzuführen (siehe auch https://freeassange.rtde.life/international/195932-russischer-diplomat-westliche-diplomaten-primitiv/) – immerhin haben auch westliche Staaten Nuklearwaffen.
      (2) zum globalen Süden – um vom westlichen Mainstream unabhängig Informationen verteilen zu können, so lange die Alternativen noch nicht voll wirksam sind
      Sobald diese alternativen Organisationen für (2) stark genug sind, dürfte die UN massiv an Bedeutung verlieren … Bitte ein wenig Geduld – auch mir fällt das schwer 😉

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