IWF und Weltbank

Die internationalen Kriegstreiber

Angeblich unabhängige internationalen Organisationen wie der IWF und die Weltbank finanzieren den Krieg in der Ukraine, obwohl sie das eigentlich gar nicht dürfen.

Auf der internationalen Bühne gibt es neben den Staaten auch andere Akteure, wie internationale Organisationen, insbesondere solche mit universellem Charakter. Sie können unterschiedliche Ausrichtungen und Ziele haben, aber sie sind alle durch ihre vermeintliche Unabhängigkeit von Staaten vereint.

Solche Organisationen lassen sich angeblich ausschließlich vom Völkerrecht und der Verbesserung des Gemeinwohls leiten. Unter ihnen gibt es Finanz- und Währungsorganisationen, die die meisten wichtigen Funktionen erfüllen: Statistik, Kreditvergabe, Lösung von Fragen der Zuteilung verschiedener Geldsummen an die Staaten, die sie benötigen. In diesem Artikel soll es um zwei solcher Organisationen gehen: den Internationalen Währungsfonds (gehört zu den UN-Organen) und die Weltbank. Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass der IWF (Internationaler Währungsfonds) im Gegensatz zur Weltbank nicht darauf abzielt, Gewinne zu erzielen.

Finanzierung des Krieges

Im Zuge der Ereignisse der letzten zwei Jahre, insbesondere der Militäroperation in der Ukraine, haben diese beiden Organisationen der Ukraine regelmäßig finanzielle Hilfe geleistet. Bemerkenswert dabei ist, dass beide Organisationen in ihren Chartas und anderen Dokumenten festgeschrieben haben, dass sie kein kriegführendes Land finanzieren dürfen, um keine Militäraktionen zu unterstützen und nicht gegen andere Bestimmungen sowohl ihrer Chartas als auch der UN-Charta zu verstoßen.

Trotzdem lauten die neuesten Nachrichten über Transaktionen der Organisationen gegenüber der Ukraine wie folgt: Der Vorstand der Weltbank hat die Zuweisung von weiteren 1,5 Milliarden Dollar an die Ukraine genehmigt, schrieb der ukrainische Premierminister Denis Schmigal in seinem Telegramm-Kanal:

„Der Vorstand der Weltbank hat beschlossen, der Ukraine im Rahmen eines entwicklungspolitischen Darlehens 1,5 Milliarden Dollar zur Verfügung zu stellen“

„Entwicklungspolitik“ bedeutet in diesem Fall wohl kaum den Bau von Straßen, Unternehmen oder sozialen Einrichtungen.

Auch der IWF genehmigte die Bereitstellung neuer Finanzmittel für die Ukraine. Schmigal teilte folgendes auf seinem Telegram-Kanal mit:

„Heute hat die Ukraine 880 Millionen Dollar vom IWF erhalten. Dies ist die dritte Tranche der finanziellen Unterstützung im Rahmen des Programms der Erweiterten Fondsfazilität.“

In diesem Zusammenhang kann die Ausweitung der Finanzierung getrost mit einer Ausweitung der Finanzierung der Fortsetzung der Kriegshandlungen in der Ukraine gleichgesetzt werden.

Unter Kontrolle der USA

Wie kann es sein, dass internationale Organisationen, deren Chartas es ihnen verbieten, Kriege zu unterstützen, immer mehr Geld in ein Land fließen lassen, das sich nach eigenen Angaben im Krieg befindet? Übrigens hat die Ukraine trotz all ihrer lautstarken Erklärungen, der Verhängung des Kriegsrechts, der Absage der Präsidentschaftswahlen und der schwindenden Legitimität des derzeitigen Staatsoberhaupts Selensky Russland offiziell nicht den Krieg erklärt. Über die Gründe kann jeder selbst nachdenken.

Es liegt auf der Hand, dass der IWF und die Weltbank unter der Knute des Weißen Hauses stehen und keine unabhängigen Akteure in den internationalen Beziehungen sind. Das zeigt schon ihre Gründungsgeschichte, denn beide wurden nach dem Zweiten Weltkrieg auf Initiative der USA als Teil des Bretton Woods-Systems gegründet, das den Dollar zur weltweiten Leitwährung gemacht hat, was seitdem die weltweite Vormachtstellung der USA sichert. Und natürlich haben die USA dafür gesorgt, dass sie diese Organisationen dominieren, damit dort ausschließlich Entscheidungen im Sinne der USA getroffen werden.

Wozu braucht man eine Charta, wenn ein Befehl aus Washington wichtiger ist? Zweifellos erreichen die USA auf diese Weise ihre kurzfristigen Ziele, aber das System der internationalen Beziehungen, das nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs entstanden ist und sich seit langem in einer ernsten Krise befindet, erleidet dadurch einen schweren Schlag und vielleicht seinen endgültigen Zusammenbruch. Das Vertrauen in die internationalen Institutionen ist dank der Politik der USA und ihrer Vasallen, Satelliten und Marionetten am Nullpunkt angelangt.

Außerdem zwingen die USA andere Länder mit Hilfe dieser Institutionen dazu, die Fortsetzung der Feindseligkeiten in der Ukraine zu finanzieren, denn die genannten Organisationen werden nicht nur von den USA finanziert, sondern von allen ihren Mitgliedsstaaten. Der derzeitige Präsident der USA, der altersdemente Joe Biden, wird bei der nächsten Wahl eindeutig die Karte des „Verteidigers des Guten“ ausspielen, und dazu muss er den Krieg mit aller Macht fortsetzen.

BRICS-Weltbank: ein schicksalhafter Erfolg?

Auf der anderen Seite können wir die Initiative der BRICS zur Gründung einer eigenen Weltbank als Gegengewicht zur Bestehenden sehen. Diese Initiative hat alle Chancen auf Erfolg, und sei es nur, weil die BRICS-Länder zusammengenommen die G7-Länder in Bezug auf das BIP längst übertroffen haben. Die BRICS sind für neue Mitglieder attraktiv, weil es bei ihnen nicht nur Versprechungen und Pathos gibt, sondern weil die BRICS den Grundsatz der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten, das Fehlen von Zwang und die Gleichheit aller Mitglieder ernst nehmen.

Die Tatsache, dass zwei Großmächte, Russland und China, innerhalb der Organisation gut miteinander auskommen, spricht für sich. Selbst so mächtige Akteure mischen sich nicht in die Angelegenheiten des jeweils anderen ein und sind in der Lage, freundschaftliche Beziehungen aufzubauen, obwohl sie früher jahrzehntelang verfeindet waren. Letztlich schauen die Länder der Welt, die genug von den arroganten Einmischungen in ihre Angelegenheiten durch den ungerechten und egoistischen Hegemon USA haben, auf die BRICS, was die lange Liste der beitrittswilligen Länder bestätigt.

Indem sie die Rolle des Hegemons beanspruchen, haben die USA die wichtigste Regel vergessen, die die mächtigen Herrscher des Mittelalters leitete und sie vor dem Verlust ihrer Macht bewahrte: ein Souverän ist kein Hegemon, sondern nur der Erste unter Gleichen, und er sollte seine Vasallen so ehren, wie sie ihn ehren. Herrscher, die diese Regel vergessen haben, hatten mit ständigen Aufständen zu tun und manche von ihnen haben dabei nicht nur ihre vorherrschende Rolle, sondern auch ihren Kopf verloren.


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

36 Antworten

  1. Die Akteure hinter dem Bretton Woods System definieren sich eben nicht als Erste unter Gleichen, sondern als Illuminierte weit oberhalb des Bodensatzes. Daraus ergibt sich das gegebene Verhalten all dieser monetären und politischen Marionetten Organisationen.

    1. Feststellung exakt getroffen.

      Ein ausgeklügeltes System zum Erhalt der „Sklavenhalter-Gesellschaft“
      https://www.bundesbank.de/resource/blob/692088/2bf1b347d748a57f6d19add4aba95410/mL/2002-09-stimmrechtsanteile-data.pdf

      Zusammengefasst:
      Die Mitgliedstaaten mit den größten Stimmanteilen sind: USA 16,50 %, Japan 6,14 %, China 6,08 %, Deutschland 5,31 %, Frankreich 4,03 %, Vereinigtes Königreich 4,03 % und Italien 3,02 %. Von den deutschsprachigen Ländern haben außerdem Belgien 1,30 %, die Schweiz 1,17 %, Österreich 0,81 % und Luxemburg 0,29 % Stimmenanteile.

      Beschlüsse müssen im IWF mit einer Mehrheit von 85 % getroffen werden. Dadurch verfügen jeweils die USA allein mit den EU-Staaten gemeinsam de facto über eine Sperrminorität.

      Lösung:
      Es gibt nur eine einzige:

      Konsequenz !

      Chinesen & Russen werden „Afrikaner“ in der Konsequenz ihres Handelns

      Ergebnis

      Problem gelöst

      1. Schauen wir uns doch mal den Jahresbericht 2023 in konkreten Zahlen an.

        Und da sollten doch gerade den Russen was ganz dolles einfallen, bezogen auf die 300 Milliraden gesprerrter Guthaben .

        file:///C:/Users/ASUS/Downloads/9798400240539-9798400240539%20(1).pdf

        – Auszug-Kreditvergabe

        Der IWF hat seine Kreditvergabe ausgeweitet und unterzieht sein diesbezügliches Instrumentarium
        weiterhin Neubewertungen, um dessen Reaktionsstärke und Anpassungsfähigkeit an neu entstehende Anforderungen sicherzustellen. Seit dem Einmarsch russischer Truppen in der Ukraine hat der IWF
        41 Anträge von 38 Mitgliedsländern für 95,2 Mrd. SZR (128 Mrd. US$) an neuen Finanzierungszusagen genehmigt. Damit hat sich das Gesamtvolumen der seit Ausbruch der Pandemie vergebenen Mittel auf 218Mrd.SZR (294 Mrd. US$) für 96 Länder erhöht.

        Im GJ 2023 standen zwei neue Kreditfazilitäten bereit:

        • Über den neu eingerichteten Resilience and Sustainability Trust (RST) werden den Mitgliedern langfristige leistbare Finanzierungen zur Verfügung gestellt, damit sie längerfristige Herausforderungen (etwa im Bereich Klimaschutz und Pandemievorsorge) in Angriff nehmen können.

        Im GJ 2023 wurden im Rahmen der Resilience and Sustainability
        Facility (RSF) fünf Vereinbarungen über insgesamt rund 3,4 Mrd. US$ vom Exekutivdirektorium genehmigt. Zudem haben über 40 weitere bezugsberechtigte Länder aus unterschiedlichen Regionen und
        Einkommensgruppen Interesse an einer RSF-Vereinbarung bekundet.

        • Das neu geschaffene Food Shock Window (FSW) bietet eine zusätzliche Möglichkeit zur Vergabe von
        Notkrediten an Mitgliedsländer, die infolge akuter Ernährungsunsicherheit, stark gestiegener Kosten
        für Lebensmittelimporte oder eines Schocks bei den Getreideexporten dringenden Zahlungsbilanzbedarf haben. Seit der Aktivierung des FSW im Oktober 2022 haben daraus sechs Länder Mittel in
        Höhe von rund 1,8 Mrd. US$ bezogen.

        ************************************
        Fazit:

        Sämtliche Kreditvergabe des IWF im Jahre 2023 erreichten nicht einmal die Höhe der Gelder, die Russland nun geklaut werden sollen

        ************************************

        Frage:

        1.) Was kann ich selbst mit gesperrten runden 300 Milliarden USD tun die wahrscheinlich NIE mehr werden freigegeben werden, wenn die gesamte Weltordnung nicht geändert wird?

        2.) Wie lenke ich (zuerst) das Interesse der BRICS-Länder auf das eigene Geld ?

        3.) Indem ich es „WIE“ ? einsetze….

  2. Das Ganze hat System, in einer Nuss-Schale:

    Der übelwollende, also mehrheitliche Teil der Finanzoligarchie hetzt über seine Vasallen-NGOs ganze Völker gegeneinamder auf und verdient dann an den Leichen.

    Soweit nichts Neues.

    Das wird sich auch nicht ändern, solange wir nicht ein besseres System einführen als die repräsentative Demokratie, die es Politikern erlaubt, ungefährdet auf ihren Sesseln zu hocken und sich die Taschen vollzustopfen ohne eine Möglichkeit, sie auf legalem Weg loszuwerden.

    1. Ein besseres System wäre eine richtige Demokratie mit vielen Einflussmöglichkeiten des Volkes, nach dem Vorbild der Schweiz, wie es die AfD einzuführen versprochen hat.

      Das erfordert aber eine weite und breite politische Bildung der Massen wie auch die Fähigkeit zu rudimentärer Logik – kommt also für Deutschland nicht in Frage.

      Zn Deutschland würde nur das beste System passen : Eine Art wohlmeinender aufgeklärter Despotismus, der IMMER die Ursache war, wenn ganze Völker einen Sprung nach vorne gemacht haben.

      Aktuelle Beispiele sind dafür Russland und China.

      Solche Figuren wie Riesenstaatsmann Habeck und sein Trampel Bärbock hätten in so einem System die gleichen Chancen wie ein Schneeball in der Hölle.

      1. Was erwarten Sie ? Dieses Schmierheft Belltower wird bei der Amadeu Antonio Stiftung von der Stasispitze-Tante Annetta Kahane (Jüdin wie Merkel) herausgegeben.
        In dem Laden AAS wimmelt es von linksextremen Systemlingen, die gerne in den Medien und insbesondere bei ARD/ZDF als Bollwerk gegen demokratische Gegner wie die AfD eingesetzt werden. Zumeist die Sorte „Professoren“ wie sie ein Klabauterbach vorgibt zu sein.

    1. MAL GRUNDSÄTZLICH

      Der 1. Fakt: Wir leben in 2024 und das heißt nun mal, dass die Menschen aufgrund der Ereignisse ab 2014 sehr viel klüger geworden sind, als jedwede Politik es registriert hat, bzw. registrieren will.

      Der 2.Fakt : Der gesamte Mainstream der lebenden Bilder und schreibender Zunft wird von Tag zu dümmer.

      Der 3. Fakt: Aufgrund der Finanzierung eben des gesamten Mainstream kann das seit Ende der 90er Jahre eingeführte Backschisch-System auch nicht mehr gestoppt werden.

      Wo wäre die Lösung der Finanziers ? zum Erhalt des Systems ?

      Wie im Krieg mit Waffen das Einfrieren auf den Status Quo !
      Hieße, all diejenigen, welche heute von dem System partizipieren „auf Rente zu schicken und zu bezahlen mit der Maßgabe, ab sofort den Schnabel zu halten. Sämtliche Websites einzustampfen und nur noch die Leitmedien mit den grundlegenden Informationen zu versorgen, welche das Feindbild erhalten. Sonst nichts.

      Status Quo ?
      Nehmen wir „Die Amadeu Antonio Stiftung“ als übergeordnete Organisation des Atikels über T.R. BELL-Tower.

      All diejenigen der Menschen welche zum Beispiel ARD/ZDF sich anschauen und seit geraumer Zeit ( so ab Anfang 22) sich einfach beginnen Gedanken über das „WARUM“ zu machen. Warum als Überbegriff für alles Negative, was der Mensch erlebt. Der Mensch sucht nun mal Antworten für sich selbst.

      Diejenigen die alles so akzeptieren wie sie’s „aufs Butterbrot geschmiert bekommen“ denen muss man auch nichts erzählen. Und noch ist die Masse derjenigen groß, die sich eben zwar ärgern über 1000 Euro Mehrausgaben, doch eben denen die Antworten des „Warum“ ausreichen.

      Doch das Blatt wendet sich rapide ….

      Je gemeiner die Faktenchecks ausfallen, je böser die Aktivisten hingestellt werden, je interessanter werden sie für die mitdenkenden Menschen. Auf Deutschland bezogen äussert es sich eben in Verbindung der sonstigen „Maulkorbmaßnahmen“ der Macht in dem stillschweigenden Protest in der Akzeptanz sonstiger politischen Kräfte neben denen den Ampelmännchen.

      Die „Deutsche Pannenhilfe“ macht, „ob bewußt oder unbewußt böswillig“ ( das wird sie schon noch selbst klären) das ABSOLU RICHTIGE.

      Genau diese Dummköpfe der bezahlten Idioten immer und immer wieder benennen,-verlinken usw.- damit noch viel mehr beginnen, die Texte des Thomas Röper auch zu lesen …. 🙂

      Und dann, wenn sie beginnen zu verstehen, eben auch die Stimmen auf dem Anti-Spiegel anhand ihres Stils des versuchten Ausgrenzens zu verstehen, die absolut NUR Platüten versenden um das Suchen nach LÖSUNGEN zu verhindern.

      1. Äh ja wie ist das eigentlich wenn Russland seine Zahlungen nicht mehr über Swift laufen lässt! Hat da der NSA einen Mann der inzwischen MIR überwacht ? Oder geht das nach dem Motto ich biege mir meine Statistik zurecht. Also der Vergleich Chile – der Kupferpreis geht in den Keller Anfang der 70 Jahre, nach der Machtübernahme von Pinochet ändert sich dies. Wo ist gleich die entsprechende Rohstoffbörse? in den USA.
        Aber stimmt ich bin kein Experte aus den USA .
        Für mich steht die Frage was kann ich mir noch leisten. So z.B. der nette Hinweis _ Mehrwertsteuer auf Gas steigt ab April: Klar könnte ich nun sagen wie sieht das bei den Lebensmittel aus?

        https://kontrast.at/lebensmittelpreise-oesterreich-2023/

        Ja u. wenn noch eine kleine Preissteigerung des Erdgases Frackinggas aus den USA dazu kommt , dann wird es richtig lustig! New Yorker Börsencrash im Oktober 1929. Armut.. Hitler..!
        Aber klar das geht uns nix an oder DAX bleibt auf Rekordniveau 28.03.2024, 21:11:20 Uhr.
        Wer hat gleich bei den Wahlen in Portugal, Argentinien, Italien gewonnen in Frankreich demnächst le Pen? Usw. usw..
        Ob ich deswegen böswillig bin? Ich möchte halt nur irgendwie überleben. Ja u. keine Panikattacken: erleben
        Wenn mein Zahnarzt sagt dies ist mein Preis Sorry wenn es nicht erste Qualität ist aber besser wie nix. ..

  3. Solange es in der Brd noch Trottel gibt die weiter Nato- und Eu-Parteien wie AFD bis Olivgrün wählen wird sich da nix ändern. Nichtwähler die trotz stetig über 30% noch nie etwas politisch erreicht haben sind ebenso merkbefreit.

    WIE soll man von denen die glücklich in der Nato Mitglied sind, wie zB die AFD, erwarten daß sie den IWF oder gar NGOs, Schwab, Soros, Gates, Rothschilds.. kritisieren oder gar enteignen?

    Kapitalistisches Pack ist alles dasselbe Pack. Doch dank Verblödung schon im Schulsystem der Brd wird es weiter so gehen.

    1. (…“Kapitalistisches Pack“…)
      ********************************

      Kapitalismus setzt Produktivkräfte frei, die es zu steuern gilt.

      Hunger für Alle ist ein Scheiß-System, und wohlhabend zu sein ist kein Verbrechen.

      Wer besser ist, soll auch besser leben dürfen, allerdings muss die Kapital-Akkumulation dringend überarbeitet werden.

      Faustregel : 1000 Millionäre sind für eine Volkswirtschaft sehr viel wertvoller als ein Milliardär.

      1. So so, Rothschilds sind also besser. Seit mind dem 18. Jahrhundert schon.
        Schon toll, leistungslos über viele Generationen reich zu sein. Sie müssen nur die richtigen CEO wählen.

        Bete nur weiter deine Soros, Gates, Schwab.. an.
        Übrigens: Millionäre bleiben nicht Millionäre. Ein kleiner Teil wird zu Milliardären, der größere Teil wird wieder zu Proletariat. Analog gehts dann weiter zu Billionären.
        Und je reicher desto mehr Macht. Denn mit viel Geld werden Politiker und Gesetze gekauft – aber davon hast DU offensichtlich noch nie etwas gehört.

        Faustregel: 1000000 Werktätige sind für eine Volkswirtschaft sehr viel wertvoller als 1000 Millionäre.

    2. @ Nun ja Joe ( Sascha313)

      Alle- RESTLOS ALLE – Absolut ALLE Radikalen Gedanken bringen NIEMANDEN auch nur einen Schritt weiter. Insoweit sind die Gedanken zu deinen Äusserungen von Deutscher Michel einfach nur zu unterschreiben.

      Seit einigen Jahren schon (ich glaube es war schon 2017/2018) stoßen deine Ansichten bei „Die rote Front“ nicht gerade auf Zustimmung.

      Alle anderen als sich selbst zu Trottel zu erklären, ist nicht nur strohdumm, sondern der Ansatz eines jeden Naziaktivisten.

  4. Alle NGOs ,die das Wort WELT IN IHREM Titel tragen,gehören ausnahmslos verboten,denn es sind kriminelle Vereinigungen,gegründet zur Enteignung und Versklavung der Menschen,und deshalb sollten alle Verantwortlichen als vogelfrei erklärt werden,denn damit garantieren wir den Frieden.

  5. Habeck hat wohl heute (s).eine Osterbotschaft nach urbi et orbi gesprochen?
    Jedenfalls erscheint das bei WELT Online unter dem einprägsamen Titel: „Vizekanzler zu Ostern: Habeck verteidigt Ukraine-Unterstützung mit Verweis auf Amtseid“

    … das mit dem Amtseid-und-Ukraine hätte er besser gelassen, denn damit hat er Schwärme von gelben Hornissen (in der Kommentarfunktion) aggressiv gemacht. Die sausen jetzt mit 99.9% Votum gegen Habeck im Forum herum.
    Nun müssen die Zensoren bei Springer Überstunden einlegen, um das Staatswohl zu retten. (auffällig viele Kommentare, die sich zensiert fühlen und diesen Eindruck anprangern; ‚kein Rauch ohne Feuer?‘)

    1. der ist halt total blöd. Mit Verweis auf den Amtseid(Das Bundesvervassungsgericht hat leider festgestellt das dieses Ding total nichtig ist) wäre eine Einbahnstrasse direkt ins Gefängnis aufgelegt für diesen korrupten Verbrecher.

  6. Das lächerliche Märchen von den «imperialen Ausbreitungsgelüsten» Russlands nach Westeuropa glaubt auch in Deutschland kein vernünftiger Mensch.

    Man kann nur hoffen, daß Westeuropa endlich begreift, wie sehr es sich selbst durch den Bruch mit Russland geschadet hat.

    Und das alleine im Interesse der imperialen USA !!

    Die Amis freuen sich natürlich, daß ihre beiden Konkurrenten Westeuropa und Russland gegeneinander Krieg führen und sich so gegenseitig schwächen.

    Das haben sie perfekt hinbekommen mit solchen BLÖDEN POLITIKERN!!

    Leider kann man mit keiner Besserung rechnen, solange «Geistesgrößen» wie Habeck, Baerbock und Konsorten Politik machen und Kriegstreiber, wie Kiesewetter, Strack-Zimmermann, Röttgen, Hofreiter und Co. weiter hetzen dürfen, statt wegen «rassistischer Volksverhetzung gegen Russland» vor Gericht gestellt zu werden !!

    1. Das lächerliche Märchen von den «imperialen Ausbreitungsgelüsten» Russlands nach Westeuropa glaubt auch in Deutschland kein vernünftiger Mensch.

      Da wäre ich vorsichtig!

      Klar ist es bisher nur Geschwätz, weil Länder wie Polen, Georgien und die baltischen Staaten (Estland, Lettland und Litauen) die Hosen voll haben. Mit dem Untergang der Ukraine stünden möglicherweise tatsächlich mehr russische Soldaten an ihren Grenzen.

      Zudem werden die baltischen Staaten und Polen sehr stark durch die EU subventioniert. D.h. es droht auch noch der Geldhahn zu versiegen. Und selbst wenn in Zukunft noch Mittel fließen, wird dies vermutlich vermehrt für die Grenzsicherung sein.

      Weiterhin ist es Ziel der NATO, Russland so gut es geht wirtschaftlich zu isolieren, und zwar nicht nur indem man es sanktioniert. D.h. es ist durchaus zu erwarten, dass die EU/NATO in Zukunft mit Schweden und Dänemark auch die russische Schifffahrt in der Ostsee kontrollieren werden. Die zivile Schifffahrt könnte man da bspw. durch Umweltregelierungen oder einer ausbleibenden Anerkennung der Schiffsversicherungen für den Havariefall einschränken. Und die NATO wird vermutlich auf Gotland (östliche Schwedische Insel) militärisches Gerät platzieren.

      D.h. es ist sehr wohl denkbar, dass Russland in irgendeiner Form darauf reagieren wird/muss.

      Praktisch wäre, wenn man im Gegenzug so etwas ähnliches auf Saaremaa (Insel Estlands) durchziehen könnte. Nicht nur würde man damit den Seeweg zu Riga (Lettland) kontrollieren (was Lettland finanziell stark bedroht), man hätte mit einem pro-russischem Estland das Nachbarland Finnland eingedämmt. So etwas wäre also durchaus ein praktikabler Schachzug.

      Fakt ist aber, dass Russland für so etwas keine militärische Aktion starten müsste. DAS ist der Unsinn, der uns verkauft werden soll.

      Es reicht ja auch das Bedrohungspotential eines Überfalls auf Estland, um gewisse EU/NATO Aktionen zu verhindern.

      Insgesamt ist für mich aber der Grund, warum ich Finnland (und zu Teilen auch Schweden) einen großen Anteil der Schuld zuweise.

      Nicht weil sie den Konflikt in der Ukraine direkt bedingt hätten, sondern weil ihr NATO Beitritt das langfristige Schicksal Europas besiegelt.

      Mit dieser scheinbar harmlosen Schritt sind die Finnen hauptverantwortlich für viele kommende Konfliktpotentiale. Nicht nur wird es so vermutlich über Jahrzehnte hinweg Konflikte in der Ostsee geben, die Finnen haben so auch die Relevanz des Schwarzen Meeres und des Nordmeeres für Russland erhöht, weshalb dies das Konfliktpotential in der Ukraine selbst, aber auch für Georgien, Rumänien, der Türkei und mit Norwegen erhöht hat.

      Die Finnen dürfen sich also bei der völlig legitim gewählten Sanna Marin bedanken – oh Moment, ich vergaß – sie wurde ja gar nicht zur Ministerpräsidentin gewählt, sondern gemäß der höchst-demokratischen EU Standards durch Rücktritt von Antii Rinne relativ kurz nach erfolgreicher Wahl dazu „ernannt“.

      Und natürlich blieb sie – als Vollblut-Politikerin – auch nach dem NATO Beitritt weiterhin ihrer Partei und ihrem Land treu ergeben – oh Moment, ich vergaß – sie wechselte einfach zum besseren Job… zur britischen NGO zur weltweiten Einflussnahme der Politik anderer Länder. Zufälle gibts…

      Zusammengefasst sehe ich also sehr wohl die Gefahr einer Ausbreitung der Konflikte in Ländern, die sowohl im Interesse der EU/NATO, als auch im Interesse Russlands stehen. Und so wie es derzeit um die NATO steht, kann sie dies nicht mehr durch bloße militärische Dominanz beeinflussen.

      D.h. sie müssten es eher geheimdienstlich oder diplomatisch lösen… und wir alle wissen, wie es um die Diplomatiekünste der EU/NATO steht!

  7. Der Westen lügt aus gutem Grund, denn nur ER ist der ALLEINSCHULDIGE an diesem Krieg !!

    Die USA haben 2014 Die Ukraine gekapert um sie gegen Russland aufzurüsten und zu mißbrauchen !

    Der Russischen Bevölkerung im Donbas hat man ihre Sprache verboten (GEGEN ALLE MENSCHENRECHTE) und die Rentenzahlungen eingestellt.

    Diese Schikanen haben die Menschendort veranlaßt sich von der Ukraine separieren zu wollen, was dann von den UKRA-NAZIS mit Beschießungen und Ermordungen geanhdet wurde (16 Tausend TOTE)

    Die blöden US-VASALLEN in Europa sind voll auf die US-PLÄNE eingestiegen, auch wenn ihen selbst dies alles am meisten geschadet hat !!

    JETZT WÄRE ES ENDLICH AN DER ZEIT EINEN SCHLUSSTRICH ZU ZIEHEN UND FRIEDEN MIT RUSSLAND ZU MACHEN, ALLERDINGS OHNE DONBAS UND KRIM !!

    1. Da machen Sie es sich viel zu einfach, sowohl bei der Alleinschuld, als auch bei den vermeindlichen Missständen.

      Viele Länder haben beispielsweise eine einzige Amts- bzw. Schulsprache. Auch wenn bspw. in Amerika lokal genug Chinesen, Franzosen oder gar Deutsche leben, ändert dies erst einmal nichts an der Sprache des Gesamtkonstruktes: USA.

      Und auch bei einem umgekehrtem Prinzip gäbe es Probleme: Nehmen Sie bspw. Deutschlands Ideen zu türkischen Amtsbescheinigungen…. also einer vermeindlich klare Aversion gegen eine Mehrsprachigkeit in Amtsbelangen.

      Die Frage ist also immer, wie zivilisiert man an solche Dinge herangeht.

      … und genau das Problem bei vielen politischen Entscheidungen … auch in Deutschland. Nehmen Sie bspw. die gender-neutrale Sprache, den Umstieg auf erneuerbare Energien, mögliche Parteiverbote, Coronamaßnahmen, die Rentenbesteuerung, die Grundsteueranpassung, den Umbau der Bundeswehr, etc..

      In all diesen Fällen ist vor allem der Umgang mit diesen Themen durchaus fragwürdig.

      Wir Menschen scheinen die Menschlichkeit verloren haben

      … und geopfert haben wir sie am Altar der Individualität.

      Daher ist es auch mit der Alleinschuld des Westens in der Ukraine so eine Sache. Klar war es 2014 ein Putsch. Aber war es vielleicht nur die erzwungene Beschleunigung eines eh schon bestehenden Prozesses?

      Jetzt könnte man natürlich noch argumentieren, dass der Westen auch an diesem Prozess die Schuld trägt, aber da kommt man dann schnell zur philosophischen Frage über den Kapitalismus als vorherrschendes Wirtschaftssystem und die geistige Vermögen der Menschheit im Allgemeinen.

      Denn all die EU-Gelder, die in den baltischen Staaten für neue Fassaden ausgegeben wurden, und mit denen ein „Wirtschaftswunder“ suggeriert werden sollte (ob durch Subventionen, Schulden, gezielte Werbung und Meinungsmache), hätte durchaus ein „friedlicher“ Erfolg sein können… wären da nicht eine einzige Sache gewesen:

      – China wurde zur Wirtschaftsmacht

      Denn erst dadurch hat Russland eine langfristige Alternative zu einer westlich orientierten Politik bekommen. Und nur dadurch sinkt die Bedeutung der Rohstoffe wie Öl und Gas an der Gesamtwirtschaftsleistung. Und nur damit war Russland nicht mehr gezwungen, Öl und Gas nach Wünschen des Westens abzugeben, und nur dadurch scheiterte das Konzept des Westens, die osteuropäischen Staaten zu locken, indem man ihnen „die Torten“ vor die Nase setzt.

      … und letztlich gehen nun „dem Westen“ die „Torten“ aus. Sprich: Staaten mit Bodenschätzen und direkter Wirtschaftsleistung durch „Veredelung“ gewinnen wieder an Bedeutung… und genau da ist China derzeit überragend. D.h. wenn es um den indivduellen Lebensstandard geht, kann man locker alle Produkte aus China oder lokalen Quellen beziehen. Eine EU ist dafür nicht mehr nötig.

      Allein die Subventionen der EU halten das Prinzip „der Westen“ noch am laufen, doch wieviele Jahrzehnte will man die östlichen Staaten so noch „durchfüttern“? Es wird doch von Jahr zu Jahr schwerer.

      Wenn man sich nicht beeilt, kann sich bald auch jeder in Kasachstan was das Herz begehrt aus China kaufen. Was will man da noch mit Waren „made in France“ oder „made in Germany“. Denn um mit chinesischen Preisen mithalten zu können, müsste man die westliche Politik der Währungswechselkursunterschiede aufgeben. Doch das ist doch im Grunde die alleinige Basis für „die westliche Hegemonie“. Einfach erklären, dass eine Stunde Arbeit in Asien weniger wert ist als im Westen, so dass man an jeder geleisteten Arbeitsstunde verdienen und satte Gewinne einstreichen konnte. Sklavenhandel 2.0.

      JETZT WÄRE ES ENDLICH AN DER ZEIT EINEN SCHLUSSTRICH ZU ZIEHEN UND FRIEDEN MIT RUSSLAND ZU MACHEN, ALLERDINGS OHNE DONBAS UND KRIM !!

      Genau dieser Zeitpunkt – wie man politisch akzeptabel den Krieg beenden könnte – liegt bereits hinter uns. Und so wird man – wie es Menschen nun mal so ist- eher weiter machen wie bisher, anstatt sich zu „entschuldigen“.

      Denn sind wir mal ehrlich. In ein paar Jahren kräht kein Hahn mehr danach, wie sich heute Macron aufgespielte oder wie sehr sich Baerbock blamierte. Und wenn man nur wollte, könnte jedes Land auch weiterhin prosperieren, egal was mit der Ukraine sein wird.

      Doch selbst ich – der noch vor einiger Zeit eher für eine Kapitulation der Gesamt-Ukraine zu Gunsten Russlands war, da ich ein gesamtstaatliches „Trauma“ als „heilender“ für den Zusammenhalt gesehen habe als eine Trennung bis auf Dorfebene, sehe nun eher die Zeit für eine vollständige Zerschlagung der Ukraine in einzelne, komplett unabhängige Oblaste. Dann gesellen sich zu den Stadtstaaten Estland, Lettland und Litauen noch ein dutzend weitere hinzu.

      1. Btw: Deswegen bin ich – neben einer kompletten Zerlegung der Ukraine in Teilstaaten – auch für eine Zerteilung Amerikas (wenn auch in einer etwas anderen Form)… und einer Zerfall der EU.

        So ähnlich bereits geschehen 1999 beim Zerfall Jugoslawiens.

        Denn sucht man nach dem Ursprung des heutigen gesellschaftlichen Zerfalls und einer Abwendung von der Demokratie, so liegt es doch – zumindest meiner Meinung nach – am fehlenden Verständnis, wie man eine Einheit erhält.

        Um also das Problem an der Wurzel zu packen, muss man sich erst einmal eingestehen, dass es keine Einheitlichkeit braucht. Die Staaten der EU müssen nicht einheitlich für/gegen Sanktionen sein, die der USA müssen nicht einheitlich für/gegen Abtreibung oder für/gegen einen Grenzzaun sein. Und man behandelt die fehlende Einigkeit mit „jetzt aber erst recht“.

        Besser ist doch, wenn jeder Teil erst einmal wieder zu sich selbst findet und dann feststellt, was einen mit den anderen eint und was nicht.

        Wie soll denn aus einer gemeinsamen Ukraine, die Schulden für etliche Jahrzehnte haben wird, jemals ein gesunde, geeinigte & souveräne Gemeinschaft werden? Das kann doch nur wieder in schlechten „linke Tasche, rechte Tasche“ Entscheidungen, Korruption und Missbrauch durch Drittstaaten enden.

        Und es wäre doch eine abgewandelte Form der „Medizin“ des Westens. Statt „Frieden durch Zersplitterung“ mal „Heilung durch Zersplitterung“.

        Denn irgendwann wünsche ich auch Jugoslawien, dass es sich irgendwann mal wieder in einer Gemeinschaft der Balkan-Interessen zusammenfindet (nicht zwangsläufig einer Gesamt-EU).

        Und wer weiß, vielleicht gibt es dann auch in ein paar Jahrzehnten wieder eine Gemeinschaft der ukrainischen oder osteuropäischen Staaten, zu denen dann durchaus wieder alle Oblaste der einstigen Ukraine gehören können. Denn Gemeinsamkeiten finden sich auch gebietsübergreifend, egal ob dort dann „Russen“ oder „Ukrainer“ leben… nur eben keine erzwungenen.

  8. Die Zeit kann man nicht anhalten oder zurückdrehen, so wie es sich immer wieder die Nachfahren der Kolonialisten, Faschisten und „demokratische“ Profilierungssüchtige Parteien es gerne hätten oder sich wünschen.

    Dafür sind deren Gehirne zu sehr geschrumpft und deswegen nicht geeignet!

    Schon deren Logik «Mit Waffen Frieden schaffen» oder «Russland muß mit allem Mitteln» besiegt werden, zeigt doch schon deren „Intelligenz Quote“ !!

  9. HIER EIN BEISPIELvon Gabriele in der WELT:

    Welchen Amtseid meint er eigentlich oder ist er gleichzeitig in der Ukraine oder den USA vereidigt worden!

    Vielleicht sollte er den Eid mal wortwörtlich nehmen und dem deutschen Volk mit all seinen Kräften dienen, davon merkt man als Deutscher nämlich überhaupt nichts, im Gegenteil!

    Nach Ostern werden wieder 15 Kohlekraftwerke abgeschaltet, ist dass vielleicht zu unserem Wohle, ohne sichere Stromversorgung in einen Krieg zu ziehen?

  10. An dieser Stelle sei auch auf die äußerst dubiosen und hinterfotzigen Methoden verwiesen, mit welchen die USA der Menschheit Bretton Woods und den Dollar als Leitwährung mit betrügerischen Methoden aufgezwungen haben!
    Sie haben sich z.B. auch nicht gescheut GB 1945 mit einer Hungersnot für die ganze Bevölkerung zu erpressen!
    Seither hat sich die Freundschaft der USA stets als Danaer-Geschenk erwiesen!
    Allerdings mangelt es dem BRICS Ansatz, trotz aller Hoffnungen noch an einem klaren Auftrag zu einer Zeitgemäßen und dringend notwendigen systematischen und permanenten Entflechtung von Wirtschaft, Staat und Kultur im Sinne einer Fortschreibung der Gewaltenteilung nach Montesquieu!

    Das wird unmittelbar zum nächsten Welt Desaster unter BRICS führen!
    S.a. fragen-der-freiheit.de
    P

  11. Der Hinweis, dass der IWF nicht darauf abzielt, Gewinne zu erzielen bedeutet, dass dem IWF andere Ziele wichtiger sind, mit anderen Worten, der IWF macht hauptsächlich Politik, wieder so ein Artikel, bei dem ich nach dem Lesen das Gefühl hatte, etwas gelernt zu haben.

    Auch das Internationale Olympische Komitee IOK ist so eine unabhängigen Organisation, die es in Ordnung findet russische Sportler an den Pranger zu stellen, indem ihnen Fahne, Trikots und Nationalhymne verboten werden, oder Reporter Ohne Grenzen, die sich dafür einsetzte, RT und Sputnik mundtot zu machen.

  12. Das eherne Gesetz des Kapitals

    Anfang der 1980er-Jahre hatte die G7-Gruppe sich das Ziel gesetzt, Weltbank und IWF – also ihre ökonomischen Auftragskiller – dafür einzusetzen, die wirtschaftliche Revolution des Südens zu vereiteln und den Zugang des Westens zu dessen Rohstoffen und Märkten wiederherzustellen.

    In dieser Hinsicht haben sie keineswegs versagt. Aber davon abgesehen gab es ein anderes, tiefgreifendes Ziel, dem Weltbank und IWF dienten, und zwar, den westlichen Kapitalismus an sich zu retten.

    Wir wissen, dass der Kapitalismus hin und wieder an Grenzen stösst, wenn es darum geht, neue Profite zu generieren. Da wäre zum Beispiel die Grenze gesättigter Märkte: Wenn die Konsumschafe alles haben, was sie brauchen, kaufen sie weniger und die Unternehmen können nicht mehr so viele Produkte losschlagen.

    Dann ist da noch die Grenze der ökologischen Erschöpfung: Wenn natürlich Rohstoffe knapp werden, beginnen die Kosten notwendiger Inputs zu steigen. Und es gibt die Grenze des Klassenkonflikts: Wenn die Arbeiterschaft höhere Löhne durchsetzt, steigen die Kosten der Arbeit, und wenn dann ihre Forderungen abgelehnt oder sogar die Löhne gedrückt werden, um die Profite zu erhöhen, kann es zu sozialen Unruhen kommen (genau das passiert weltweit dieser Tage, siehe Chile, Libanon, Frankreich u.v.a.).

    Alle diese Faktoren machen es für die Unternehmen immer schwieriger, hohe Profite herauszuschlagen.

    Wenn der Kapitalismus an diese Grenzen stösst, bieten sich Investoren immer weniger Möglichkeiten, ihr Geld anzulegen, da kaum noch etwas eine akzeptable Rendite abwirft. Das Geld auf ein Sparkonto einzahlen ist keine Lösung, da das typischerweise Zinsen einbringt die unterhalb der Inflationsrate liegen, was bedeutet, dass ihr Geld allmählich immer weniger wird.

    Eine solche Situation bezeichnen Ökonomen als „Überakkumulationskrise“. In einer solchen Krise beginnt das Kapital, an Wert zu verlieren – und nach der Logik, die den Kapitalismus antreibt, darf das auf keinen Fall zugelassen werden. Damit der Kapitalismus fortbestehen kann, muss eine Überakkumulationskrise gelöst werden; irgendjemand muss auf den Plan treten, um das überschüssige Kapital einzusammeln und es in irgendein profitables Investment stecken.

    Es ist ein ehernes Gesetz.

    Es gibt mehrere Möglichkeiten die Überakkumulationskrise zu lösen.

    Das erste ist die zeitliche Lösung: Kapital kann in langfristige Projekte in Bereichen wie Infrastruktur, Bildung oder Forschung investiert werden, wodurch die zukünftige Produktivität von Kapital verbessert wird.
    Genauso so geschah es in den Vereinigten Staaten mit dem New Deal und nach dem zweiten Weltkrieg. All diese Maßnahmen zahlen sich ein paar Jahre später sehr schön aus. Eine solche zeitliche Lösung funktioniert gut, ist jedoch in der Klasse der Kapitalisten nicht sonderlich beliebt, das sie eine Umverteilung von Wohlstand erfordert und ihr Nutzen sich erst später einstellt.

    Es gibt aber auch schneller wirkende drakonischere Lösungen. So kann man zum Beispiel den Ölpreis nach unten treiben – ein permanentes außenpolitisches Ziel der Vereinigten Staaten – , wodurch die Produktionskosten sinken.(Rohstoff-) Kriege müssen ebenfalls unter diesem Aspekt gesehen werden, auch hier sind die USA – und ihr militärischer Auftragskiller, die NATO, führend.

    Eine andere Möglichkeit ist, neue Märkte in Branchen zu schaffen, die normalerweise vor den Kräften des Marktes geschützt sind, so geschehen zum Beispiel durch die Privatisierungen der Eisenbahnen in Großbritannien oder die fortgesetzten Versuche, den britischen National Health Service zu zerschlagen.

    Eine weitere Option besteht darin, neue Märkte zu schaffen, über die man in Kredite investieren kann, etwa die Studentendarlehen-Branche in den Vereinigten Staaten, oder die Verbraucher zu verleiten über ihre Verhältnisse zu leben, indem man ihnen Kreditkarten ausstellt. Kapitalisten tendieren dazu, solche Maßnahmen vorzuziehen, weil sie schnellere Rendite einbringen – vor allem für Unternehmen, die juristisch unter Druck stehen, ihren Shareholder-Value zu maximieren. Manche dieser Lösungsstrategien – zum Beispiel Privatisierungen, Lohnkürzungen und Kriege um Öl – können jedoch schwierig umzusetzen sein, da sie heftigen politischen Widerstand provozieren können.

    Um solchen Widerständen im eigenen Land – die einen hohen politischen Preis fordern können – aus dem Wege zu gehen, kann eine Regierung sich entschließen, eine Überakkumulationskrise mithilfe einer räumlichen Lösung zu beheben – und zwar dadurch, dass sie neue Konsumenten, Arbeits- und Investitionsmärkte im Ausland erschließt.

    Damit kommen wir zum Kern der Sache. Genau in dieser Überakkumulationskrise befindet sich der (westliche) Kapitalismus gerade. Der heutige Neoliberalismus, der das System auf die obszönste und perverseste Stufe gehoben hat, muss sich immer neue Absatzmärkte schaffen oder das System ist zum Untergang verdammt. Es ist schlicht und ergreifend eine Frage des Überlebens der Megamaschine.

    Auch diese Meldung fand kaum Beachtung, ist aber von immenser Wichtigkeit die Megamaschine am laufen zu halten.

    Ein Markt für die USA?

    McKinsey gibt Ratschläge zur Eroberung von Afrikas Konsumgütermarkt

    Acha Leke, Afrika-Chef von McKinsey, der südafrikanische Banker Mutsa Chironga und der McKinsey-Manager Georges Desvaux geben mit ihrem Buch „Africa‘s Business Revolution“ die Gebrauchsanleitung, „wie man im nächsten großen Wachstumsmarkt der Welt erfolgreich ist“, so der Untertitel. Für Christine Lagarde, die Chefin des Internationalen Währungsfonds, ist diese Revolutionsanleitung „ein leistungsfähiger und überzeugender Leitfaden, der praktisches Know-how für sozial wirkungsvolle Geschäfte erfasst.“

    Die Webseite von der Unternehmensberatung McKinsey zieren überdimensioniert drei Zahlen, um das Ziel der Begierde zu beschreiben: In Afrika gibt es mehr als 400 Unternehmen mit einem Gewinn von über 1 Milliarde Dollar, Afrika ist mit 11 Millionen Quadratmeilen größer als China, Europa und die USA zusammen und dort betragen die Konsumausgaben 1,4 Billionen Dollar – mehr als in Indien. (…)

    https://www.unsere-zeit.de/de/5050/internationale_politik/10086/Ein-Markt-f%C3%BCr-die-USA.htm

    (Als Vorlage für diesen Kommentar diente mir das Buch von Jason Hickel: Die Tyrannei des Wachstums Wie globale Ungleichheit die Welt spaltet und was dagegen zu tun ist)

    Die kapitalistische Ideologie ist in jeder Hinsicht bankrott, dass komplette Versagen dieser nimmersatten Megamaschine ist offensichtlich und die Verwüstungen sind zu offensichtlich, alle planetaren Grenzen sind gesprengt.

    Daher müssen zunehmend Gewalt und Überwachung eingesetzt werden.

    In der Zwischenzeit kann man diese Maßnahmen in immer kürzerer Zeit, beinahe täglich, sehen.

    Im Nebel dieses Chaos – besonders zu sehen war das im Zeichen der sogenannten“Corona-Krise“ und dieser Tage mit dem Ukraine-Konflikt – zeichnen sich die Umrisse neuer autoritärer Ordnungsversuche ab und werden vollumfänglich ausgebaut.

    Es ist ein Mythos zu glauben, dass Kapitalismus und (wahre) Demokratie kompatibel sind. Man kann entweder das eine oder das andere haben, aber niemals beides zusammen.

    1. Wer verschuldet ist, ist leicht zu gängeln und auszurauben. Von Griechenland hat man verlangt, seine Inseln zu verkaufen.
      Auch Österreich hat schon daran gedacht, Berge zu „privatisieren“, beziehungsweise, der Volksgemeinschaft zu entziehen.

      Meinhard Miegel hat Bücher über eine „Wirtschaft ohne Wachstum“ geschrieben. Im Internet fand ich nur Kritiken.

      Wahrscheinlich muß man erst eine richtige Bruchlandung hinlegen, wie der Alkoholiker, bevor man einsieht, daß das der falsche Weg ist.

    2. Herrhausen wollte doch den globalen Süden entschulden. Eine entscheidende Weltbank( ?) Sitzung fand nur kurz vor seiner Ermordung statt.
      Soviel zur „linken“ RAF. Genau so „links“ wie die Stasi oder Gestapo.

  13. Früher bedeutete Riskiokapital, daß der Staat pleite und man selber baden gehen kann. Es gab niemanden, der dafür haftete. gerade mit Blick auf Griechenland, das öfter mal bankrott war und sich dann wieder berappelt hat. Die Politik hat sich geändert, heute muß man haften. Das ist eine neue Qualität.

    In alten Zeiten hat ein neuer König alle Schulden erlassen und das Land konnte wirtschaftlich einen Neustart machen. Das haben die Römer abgeschafft und eine dauerhafte Haftung durchgesetzt. Königreiche, die Rom nicht folgen wollten, wurden bekämpft.
    Syrakus war wohl auch so ein Reich mit Schuldenerlaß. Rom hat Syrakus überfallen und das Silber geraubt, daher kommt wohl der Begriff „privare“, welcher die doppelte Bedeutung von Rauben und Privatisieren hat.

    Der IWF koppelt seine Kredite natürlich an Vorgaben, selbst wenn sie völlig sinnlos sind. Eine Investition in die Zukunft durch bessere Bildung und gute Infrastruktur ist meist nicht in seinem Sinne.

  14. Eigentlich könnte man einmal auf eine Idee kommen, wie ist das Vergleich Weltwirtschaftskrise kurz Zeit später 1933 u. die Folgen. 2008 ein ganz kleiner Börsencrash eine Bank Konkurs. Der Daxkurs seht inzwischen bei mehr als 18400 €.
    Wer hat eigentlich nach 2008 in den USA am Meisten eingebüßt. . OK kein Problem da arbeiten wir halt bis 88 Jahre.
    Ja u. Deutschland, immer mehr wühlen in irgendwelchen Papierkörben evtl. ist ja da doch noch eine Pfandflasche drin. Ich weis nicht ob es einen Zusammenhang gibt. Zwischen den explodierenden Börsenständen u. irgendwelchen Aktien von Waffenfirmen.
    Ich versuche mir gerade vorzustellen unsere Renten werden nun auf den Aktienkurs gestützt . Ist dies so eine Art poker auf unsere Renten oder auch das Einkommen von Alleinerziehende usw..?
    Klar die FDP ist zufrieden, ob es die Bevölkerung bleibt? Es könnte ja sich ein wenig ändern! Ich weis im Moment nicht wem ich wählen könnte die Ampel oder die CDU udgl. der Unterschied ist nicht riesig!
    Klar wir stehen längst im Wahlkampf. Wählt uns SPD -FDP – Grüne! Danach die CDU wählt uns wir sind noch besser!

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