Westliche Werte

„Demokratie“ ist, wenn eine Mehrheit gegen die Regierung ist

Die New York Times hat eine Umfrage veröffentlicht, die zeigt, dass Olaf Scholz einer der unbeliebtesten Regierungschefs der Welt ist, was in Deutschland ein paar Schlagzeilen gemacht hat. Die eigentliche Kernaussage der Umfrage wurde hingegen nicht thematisiert.

Die New York Times hat eine Umfrage veröffentlicht, in der die Beliebtheit von Regierungschefs verglichen wurde. Scholz kommt dabei mit 73 Prozent Ablehnung bei nur 22 Prozent Zustimmung auf den drittletzten Platz der Liste. Unbeliebtert sind nur noch die Regierungschefs von Tschechien und Japan mit jeweils 17 Prozent Zustimmung.

Einige deutsche Medien haben darüber berichtet und getitelt, dass Scholz der unbeliebteste Politiker des Westens sei. Soweit, so gut, es gab einige hämische Schlagzeilen über den unbeliebten Scholz und das war’s auch, dabei ist die Kernaussage der Umfrage viel brisanter.

Der in seinem Land beliebteste Politiker auf der Liste ist der indische Regierungschef Modi, der von 78 Prozent der Inder unterstützt wird, während nur 16 Prozent ihn ablehnen. Übrigens hat die New York Times ihren Lesern vorsorglich verschwiegen, dass der russische Präsident Putin laut dem aus dem Westen finanzierten Levada-Zentrum sogar von 86 Prozent der Russen unterstützt wird, was ja auch bei Wahl bestätigt wurde. Aber das sollen die Leser im Westen nicht erfahren.

Dass Putin die Präsidentschaftswahl vor einem Monat mit 87 Prozent gewonnen hat, klingt für westliche Ohren nach Wahlbetrug, weil sich im Westen niemand vorstellen kann, dass eine Regierung tatsächlich das tut, was die Menschen in ihrem Land wollen, und daher so große Unterstützung in ihrem Volk haben kann. Im Westen ist es schließlich eher die Ausnahme, dass Regierungen das tun, was die Menschen mehrheitlich wollen.

Im Westen, also in den selbsternannten „Demokratien“, ist praktisch in allen Ländern die Ablehnung der eigenen Regierung höher als die Zustimmung. Aber was sind das dann für „Demokratien“, wenn die Regierungen offensichtlich etwas anderes tun, als die Menschen in den Ländern wollen?

Das Problem im Westen ist, dass es zwar Wahlen gibt, dass die Wähler dabei aber im Grunde nur zwischen Kandidaten wählen können, die alle für die gleiche neoliberale Politik stehen. Und diese neoliberale Politik steht nun einmal für Abbau des Sozialstaates, für Unterstützung der Interessen der Konzerne anstatt der Verbraucher, für alle möglichen – vollkommen durchgeknallten – „Werte“ und so weiter. Wenn Kandidaten oder Parteien auftauchen, die eine auch nur ein wenig andere Politik wollen, werden sie von den Medien angegriffen (siehe AfD oder Trump) oder sogar von Geheimdiensten überwacht.

Die schleichende Implementierung der neoliberalen Politik, die wir in den letzten 20 oder 30 Jahren im Westen erlebt haben, trägt nun ihre Früchte. Die Armut steigt in den Ländern des Westens und die sozialen Probleme wachsen, aber den Regierungen ist das egal. In Deutschland wird beispielsweise gefordert, die Sozialprogramme einzufrieren, um noch mehr Geld an die Rüstungskonzerne überweisen zu können. Und beim letzten EU-Gipfel haben die angeblich so demokratischen und auf das Wohlergehen ihrer Bürger achtenden Staats- und Regierungschefs der EU nicht einmal über die Themen Wirtschaft und Soziales gesprochen. Diese Themen standen nicht auf der Tagesordnung.

Man kann also sagen, dass es „westliche Demokratie“ ist, wenn der Regierung die wahren Sorgen der Menschen in ihrem Land vollkommen wurscht sind. Und für diese „Werte“ sollen nun sogar westliche Soldaten in der Ukraine sterben…


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

31 Antworten

  1. Ein beliebtes Schlagwort der im deutschen Bundestag vertretenen Parteien lautet: „Arbeit muss sich lohnen“ und um das zu erreichen, gibt es zwei Möglichkeiten, man erhöht das Einkommen der arbeitenden Bevölkerung oder man reduziert die Beiträge für die Arbeitslosen.

    Leider bevorzugen unsere Parteien – insbesondere die FDP – sich für die zweite Möglichkeit, begründet wird es damit, dass so Arbeitsplätze geschaffen werden, was Kreaturen wie Lindner (FDP) dabei verschweigen ist, dass dies Arbeitsplätze für Sklavenarbeit sind.

    Noch eine Anmerkung. Die Behauptung, dass was dem Arbeitgeber nützt auch stets dem Arbeitnehmer nützt ist falsch.

    1. Was verstehen Sie unter „Sklavenarbeit“? Nackt, in Fesseln und ausgepeitscht? Genau DIESE Arbeit (Sie meinen wohl körperliche Arbeit, muß die nicht auch gemacht werden? Melden Sie sich doch dazu an, statt auf dem Sofa zu philosophieren, natürlich über die bösen anderen!

      1. @fulgor

        Natürlich muss auch körperliche Arbeit gemacht werden, und gerade weil auch körperliche Arbeit gemacht werden MUSS, soll sie auch entsprechend bezahlt werden, aber wenn man Lohen-Empfänger körperlicher Arbeit vor die Wahl stellt, entweder für ein Existenzminimum zu arbeiten oder zu verhungern, dann fasse ich das als Sklavenarbeit auf.

        Jetzt bin ich Rentner und ich hatte das Glück, ständig eine Arbeit zu finden, ich war mir aber stets bewusst welches Glück ich hatte, denn ich war ehrlich genug einzugestehen, dass viele deutsche Berufstätige, die vielleicht besser waren als ich, nicht so viel Glück hatten.

      2. Hey Fulgor.

        Betr. : „Sklavenarbeit“

        Mein Vorschlag :
        Geh mal arbeiten .

        Fließband in der Fabrik .
        Reinigungskraft in der Putzkolonne .
        Straßenarbeiter im Autobahnbau .
        Fahrer im Paketdienst.
        Ausbeinen im Schlachthof .

        wenn du möchtest auch gern „nackt oder in Fesseln“.

    2. @henio

      Es sollte nie nur ein Schlagwort sein, -„Arbeit muss sich lohnen“ sollte nur im wahrsten Sinne des Wortes gelten!
      Ob BT oder geneigte Promis an Politikern das aussprechen, ist es gelogen & geheuchelt – DAS ist das Problem daran – doch wer den guten Mitbürgern mal lauscht wenn die sich aufregen, dass hier & da wegen höhere Abschlüsse gestreikt wird – fragt sich manchmal, ob es noch verblödeter geht!

      „Die Behauptung, dass was dem Arbeitgeber nützt auch stets dem Arbeitnehmer nützt ist falsch.“

      Auch diese, ihre Behauptung halte ich für falsch in ihrer Pauschalität.

      Man kann sich ja gerne mal selbstständig machen & dann noch einmal drüber nachdenken.
      Natürlich sind Extreme in alle Richtungen genau so falsch…..

  2. Noch schlimmer als die permanenten Manipulationen durch Halb- und Unwahrheiten ist die gravierend fortschreitende Verdummung der Massen – mit System verstehet sich, und durch die „Erzeuger&Aufzieher“ noch erleichtert…

    „Meine Kinder sollen es mal besser haben als wir.“ – pöööhh – genau da liegt der Hase im Pfeffer – anstatt die Kinder realistisch auf das Leben vorzubereiten wird verhätschelt und vertätschelt – das Ergebnis „regiert gerade“ … 😤😤

    Ich hoffe, daß sich mal wieder Vernunft und Verantwortung durchsetzen – doch momentan sehe ich da tief-schwarz!

    Wäre es anders, hätten wir heute nicht solche Zustände!

    Falls sich jetzt Jemand auf den Schlips getreten fühlt und der Meinung ist, sich schützend vor sein Versagen stellen zu müssen – diesbezügliche Kritik perlt an mir ab wie damals an merkel … 😎

  3. Was ist eigentlich Demokratie?
    Es gibt westliche Wertedefinitionen und tatsächliche gelebte und Beteiligung an der „Volksherrschaft“.
    Der DPI Democacy Perception Index sagt das China da auf Platz 6 steht. Irdendwann viel Später danach kommt die BRD. Schweiz übrigens auf Platz Eins(Wer weiss wie lange noch)

  4. Muss ich so eine US-amerikanische Umfrage ernst nehmen? Einfach lächerlich.
    Eine Umfrage, in der der „Kettensägen Faschist“ Milei auf Platz drei der Beliebtheit steht, spricht für sich. Falls jetzt Argumente kommen, tja, der Milei ist aber gewählt, antworte ich: das ist der Scholzomat auch. Und der steht da vor er hingehört.
    Die NYT sollte sich in Argentinien (und in allen anderen Ländern), – bei der „normalen“ Bevölkerung, die zu Hunderttausenden auf die Straße gegen die „Kettensäge“ geht- Umfragen starten, und nicht bei denen, die der Zeitung wohlgesonnen sind.
    Völliger Schwachsinn, dieser Scheiß. Wie völlig zu Recht erwähnt: Putin wird nicht genannt. Wahrscheinlich ist er nach den Kriterien der NYT nicht gewählt worden.
    Also bitte, aber wenn Scholz bei dieser Zeitung auf den drittletzten Platz kommt, dann kann er sich geschmeichelt fühlen.
    Ich werde bestätigt: Was aus Ami-Land kommt ist einfach Scheiße. Egal was diese Typen machen.

    1. Milei ist denke ich noch relativ beliebt, weil er noch nicht genug Zeit hatte, um die Auswirkungen seiner Politik zu zeigen. Wenn er erst einmal mit seinem BRICS-Austritt und seinem (de facto)-Anschluss an die USA fertig ist, werden die Umfragewerte umschlagen.

      Im Moment hat er noch den „Er ist nicht das selbe wie der Vorgänger, es kann nur besser werden“-Bonus.

      Die NYT hat wahrscheinlich „alternative Fakten“ dazu, warum Putin gewählt wurde — z.B. dass die Leute ihn nur gewählt haben, weil er der einzige Kandidat war, der richtig gegendert war (Put*IN).

  5. Das Problem der doofgeimpften deutschen Blockparteienwähler die gegen Scholz sind ist, die wählen dann CDU/CSU mit dem Superatlantiker Merz, und der hätte die Taurus schon längst geliefert. Das doofe kriegt man aus dem Blockparteienwähler erst raus, wenn er richtig von seinem Wohlstand in die Scheiße kommt. Und an der Scheiße arbeiten die atlantischen Vasallen ja.
    Warte noch ein weilchen, dann kommt der Merz mit seinem Hackebeilchen.

    1. Wetten, dass die CDU/CSU-Wähler 2025, wenn Adolf Merz Kanzler ist und Kiesewetter und Röttgen die Aussenpolitik bestimmen (was zwangsläufig zum direkten Krieg gegen Russland mit allen Mitteln führt), behaupten, sie hätten das nicht gewusst und unmöglich voraussehen können?

      Ich bin alles andere als ein Anhänger von Scholz, aber lieber 10 Scholze als ein Merz (und immer noch lieber ein Merz als ein Kiesewetter).

    2. »Der Deutsche gleicht dem Sklaven, der seinem Herrn gehorcht ohne Fessel, ohne Peitsche,
      durch das bloße Wort, ja durch einen Blick. Die Knechtschaft ist in ihm selbst, in seiner Seele;
      schlimmer als die materielle Sklaverei ist die spiritualisierte.
      Man muss die Deutschen von innen befreien, von außen hilft nichts.«
      (-Heinrich Heine – Gedanken und Einfälle, Kap. 4)

  6. Ich halte die Umfrageergebnisse ausserdem noch für zu Gunsten der Machthaber in den jeweiligen Ländern manipuliert.

    56% Zustimmung für die Neutralitätsvernichterin Amherd? Ich kenne niemanden, der ihr eine gute Arbeit bescheinigen würde, die Meinungen reichen eher von „könnte noch schlimmer sein“ bis „muss sofort weg“.

    Ich vermute deshalb, dass schon ein „könnte schlimmer sein“ oder „wenigstens ist sie nicht Berset“ als Zustimmung gewertet wurde.

  7. China ist auch nicht auf der Liste.

    Ganz schwache Interpretation. Russland toll und Westen schlecht.

    Etwas mehr Tiefgang würde helfen. Lassen wir das drum herum mal weg verfolgt Putin zumindest ein Ziel was aus seiner Sicht dem Land und der Bevölkerung nutzt und muss sich weniger um Wiederwahl oder persönlich finanzielles Sorgen. Diese Punkte hat er gelöst. Politik ist in D zu einem Beruf geworden und hat ungefähr das gleiche Ergebnis als wenn man Betriebsräte ein Unternehmen durch die Krise steuern lässt. D ist ziellos, planlos und inkonsequent. Warten wir ab wie es in 20a ohne Putin aussieht denn aktuell hält er von außen betrachtet vieles in der Hand.

    1. „Ganz schwache Interpretation. Russland toll und Westen schlecht.“

      Irgendwie eine infantiler Zirkelschluß & nirgendwo steht, dass „Russland toll& Westen schlecht“ ist….

      „Lassen wir das drum herum mal weg verfolgt Putin zumindest ein Ziel was aus seiner Sicht dem Land und der Bevölkerung nutzt und muss sich weniger um Wiederwahl oder persönlich finanzielles Sorgen.“

      So, so…auch hier wieder infantiler Gedankengang…
      „Putin aus SEINER Sicht“? Irgendwie muss es dem Land & der Bevölkerung gefallen haben, sonst wäre er eben NICHT wieder gewählt worden!

      Und was meint man so mit „persönliche finanzielle Sorgen“? Passt sicher aber auch zu typisch westlich infantiler Einstellung…..
      Ich frag mich da immer, was der Partylöwe Putin mit den ganzen Mrd. macht – pausenlos ist der auf seinen zig Yachten, in seinem zig Palästen unterwegs, fliegt jeden 3.Tag ein anderen Privatjet & die Schneider der Welt haben halbstündlich Termine mit ihm zum Anpassen seiner vielen luxuriösen Abndkleider – & dann erst seine ganzen Luxusaufenthalte auf seinen privaten Inseln da weiß man echt nicht, wann der Mann überhaupt arbeitet – wo der auch noch die Kriege dieser Welt führt, sich in alle Wahlen des Westens einmischt, Hackerangriffe startet & auch noch Kinder & Jugendliche verschleppen lässt & so wie so, ist der Typ überall gleichzeitig auf der Welt um die vielen armen Wohlstandsverwahrlosten Westler zu manipulieren….. oder bezahlt der die gar mit seinen Mrd.? Übrigens Rubel oder $?

      „denn aktuell hält er von außen betrachtet vieles in der Hand.“

      Nur wenn man Klatsch&Tratsch im Westen verfolgt…..es liegen immer noch zu viele YellowPress-Journale beim Friseur rum….

      1. Finanzielle Sorgen:
        Mit >20 Jahren an der Macht hat er sicher mehr als seine bekannte Wohnung in Moskau. Aber sorry er macht es natürlich nur aus Liebe zu seinem Land und quasi umsonst. Was sollte er auch sonst tun? Die meisten westlichen Politiker (auch die die tatsächlich mal angetreten sind etwas zu verändern) gehen irgendwann in die „Beratung“ weil die Politik gut aber eben nicht zu gut bezahlt ist.

        Wieso nur wenn man Klatsch und Tratsch glaubt? Mit der Aussage ist nicht gemeint dass er persönlich alles weiß und die Entscheidung auf unteren Ebene alleine trifft. Als Staatsoberhaupt muss er die Richtung vorgeben.

        1. @peterpan99
          „Mit >20 Jahren an der Macht hat er sicher mehr als seine bekannte Wohnung in Moskau. “
          Hätte, könnte, sollte, vielleicht, mal sehen, man weiß ja nicht…?
          Kommen Sie sich selber nicht komisch vor?

          „Aber sorry er macht es natürlich nur aus Liebe zu seinem Land und quasi umsonst. “
          Offensichtlich mach er das aus Liebe zu seinem Land – zumindest wird das weltweit behauptet wenn man von Putin spricht.
          Von „umsonst“ hat kein Mensch geredet & um ganz ehrlich zu sein – wenn man die Ergebnisse sieht – von 2000 – 2023 & was der Mann für RF geleistet hat, hätte der definitiv viele Mrd. zu Recht verdient!

          Aus dem was man so „sehen/hören/lesen“ kann, braucht der die Mrd. gar nicht & wie man seiht, glauben ja auch Sie, dass der Typ nur Partymäßig unterwegs ist…er muss ja die Kohle auch mal ausgeben sonst wäre der ja noch dümmer als Sie…

          „Die meisten westlichen Politiker (auch die die tatsächlich mal angetreten sind etwas zu verändern) gehen irgendwann in die „Beratung“ weil die Politik gut aber eben nicht zu gut bezahlt ist.“

          Tja im Gegensatz zu ihren „dt. Politikern“ – wie kommt man überhaupt auf die Idee, dass alle „deutsch“ sein müssen – gilt das bei der Idiotie auch? Immer nach dem Motto “ am deutschen Wesen soll die Welt genesen“? Völlig irre….

          „Als Staatsoberhaupt muss er die Richtung vorgeben.“ – Genau – er ist ja ein Zar & herrscht….

          1. Hören Sie sich eigentlich zu?

            Wieso herrschen? In ihrer Argumentation würde auch jeder Wirtschaftsboss dass Unternehmen wie ein Zar beherrschen.

            Wieso dt.? – die Frage versteh ich nicht. Da ich mich wenig mit Innenpolitik anderer Länder beschäftige habe ich dazu eine Meinung. Und Putin kann ich eben auch nur aus der Ferne beurteilen.

            Da die wenigsten in diesem Forum in Russland leben bin ich immer wieder überrascht wie genau sich alle dort auskennen und alle Verhältnisse einschätzen können.

        2. @peter
          In Ö z.B. gibt es eine nicht 30jährige Schulabbrecherin als unwichtige Politikerin.
          € 17.000 Gehalt, schwerer Dienstaudi mit Schöfför auch für private Zecke rund um die Uhr und dazu noch die üblichen Spesen.
          Und dann wirft man PRÄSIDENT Putin vor finanziell ausgesorgt zu haben?
          Irre, einfach irre.

          1. Wieso vorwerfen? Die Aussage war er muss sich nicht darum kümmern. Und wie gesagt der Vergleich ist schwierig weil irgendwann die 30. jährige was leisten sollte oder verschwindet (was leider zu wenig passiert) – und genau diese Politikgeneration ist das Problem in D.

  8. Nun sind das alles nur Politmarionetten, herrschen tun hier andere. Es ist die Bourgoisie, die Diktatur des Kapitals, die an den Fäden ihrer gekauften Marionetten zieht.

    Echte Demokratie/Volksherrschaft gibts nur wenn das Volk herrscht: Das nennt man die Diktatur des Proletariats.

    10 Fragen an die Demokratie (und ALLE Antworten)
    https://sascha313.wordpress.com/2018/01/13/10-fragen-an-die-demokratie/
    1. Was ist Demokratie?
    2. Wer herrscht in unserem Land?
    3. Was ist eigentlich ein Staat?
    4. Welche Unterschiede gibt es zwischen den Staaten?
    5. Was ist Gewaltenteilung?
    6. Ist die BRD ein demokratischer Staat?
    7. Was ist eigentlich bürgerliche Demokratie?
    8. War die DDR ein Willkürstaat?
    9. Sind Armut und Reichtum vermeidbar?
    10. Gibt es einen demokratischen Sozialismus?
    Eine Zusatzfrage müssen wir hier doch noch stellen: Warum werden wir in der BRD über das Wesen der Demokratie so im unklaren gehalten?

    1. Scuzi – doch eine „Diktatur des Proletariats“ ist keine Demokratie – wie der Name schon sagt, und das Volk sind ALLE, nicht nur die Arbeiterklasse…

      Und warum wirst du über das Wesen der Demokratie im Unklaren gelassen? – 3x darfst du raten – es bestehet bei den „Führern“ überhaupt kein Interesse an Aufklärung – denn sonst wären sie ja machtlos.

      1. @Vlad

        Nun ja – nichts gegen Minderheiten – das wären ja die Reichen & Schönen, die es aber OHNE ehrliche Arbeit nicht gibt – man kann Minderheiten schützen & die wurden in der „Diktatur des Proletariats“ ja geschützt.
        Mir ist jedenfalls nicht bekannt, dass Intellektuelle, Künstler, Promis (die nicht einer handfesten Arbeit folgten), diskriminiert wurden…
        Jedenfalls haben Arbeit ( dazu gehören ja auch Handwerker) & Bauern & viele fleißige Menschen die Mehrheit gestellt – warum sollten die nicht letztendlich bestimmen, on sie ausgebeutet werden (dürfen) oder nicht?

        Zur Demokratie ist immer noch zu sagen, dass es diese überhaupt nicht gibt – nirgendwo! Also ist es irrelevant, darüber wie im Hühnerstall zu gackern….. bzw. ist es doch von interessierter Seite nur eine Art „Arbeitsbeschaffungsmaßnahme“ oder auch nur ein Zeitvertreib für die Leute, die gerne viel reden aber eher nicht anpacken….

        1. In der DDR gab es die Unterteilung in „Arbeiterklasse“ und „Intelligenz“ – und damit auch Unterscheidungen – wer aus Arbeiterklasse kam hatte mehr Möglichkeiten.

          Aber klar – Demokratie gibbet et tatsächlich nicht, der Gedanke aus dem antiken Griechenland konnte nie richtig umgesetzt werden – eher kam dem das isländische Thing näher, doch als die christen da das Ruder übernahmen war auch dort Ende im Gelände.

          Man beschäftige sich dazu mit der Geschichte der Vikinger – sehr aufschlußreich …

          1. „In der DDR gab es die Unterteilung in „Arbeiterklasse“ und „Intelligenz“ – und damit auch Unterscheidungen – wer aus Arbeiterklasse kam hatte mehr Möglichkeiten.“

            Richtig. Ob es letztendlich klug war, darüber kann man „streiten“ – man wollte Arbeiterkinder nicht benachteiligen lassen & hat sie damit gleichzeitig zu ‚Intelligenzlern‘ gemacht, die dann nicht mehr „Vorteile“ hatten…..

            Übrigens war auch die griechische Demokratie keine Demokratie sondern nur bestimmten Leuten vorbehalten….😎 – damit ist schon die Definition von Demokratie eine Mogelpackung…

            1. Politische Unterscheidungen – darüber läßt sich streiten, Armee wurde ja auch der Arbeiterklasse eingegliedert, obwohl der Offizier wohl eher Intelligenz gewesen wäre.

              Zur Demokratie kann man generell nur sagen – es ist immer ein im Schafspelz versteckter reißerischer Wolf, solange sie nicht ihrer schon im Namen steckender klarer Bedeutung gerecht wird.

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