Verzweiflung in Kiew

Wie das russische Fernsehen den anstehenden NATO-Gipfel kommentiert

Ein NATO-Beitritt der Ukraine ist aufgrund der erfolglosen Offensive unrealistisch geworden, der Druck des Westens auf Selensky wächst, wenn er nicht am Ende alleine dastehen will.

Selensky steht mit dem Rücken zur Wand, nachdem seine Gegenoffensive gescheitert ist und die USA einen NATO-Beitritt der Ukraine offen auf lange Zeit ausgeschlossen haben. Selensky könnte am Ende vom Westen alleine gelassen werden, was nicht nur das Ende für seine Pläne bedeuten, sondern auch für ihn persönlich gefährlich werden könnte. Selenskys letzte Chance liegt in einem Überraschungscoup auf dem NATO-Gipfel und was wäre da effektiver als Russland eine nukleare Provokation vorzuwerfen?

Zwar deuten alle Meldungen darauf hin, dass die USA Selensky deutlich vor so etwas gewarnt haben, aber Selenksy hat fast nichts mehr zu verlieren.

Hier übersetze ich einen Kommentar zu dem Thema, der am Sonntagabend im wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens ausgestrahlt wurde.

Beginn der Übersetzung:

Die monumentale Skulptur „Mutter-Heimat“ in Kiew, die vor mehr als vierzig Jahren zum Tag des Sieges aufgestellt wurde, wurde in diesen Tagen mit einer Projektion der amerikanischen Flagge beleuchtet. Es sah so aus, als ob das amerikanische Leichentuch über die Figur geworfen wäre. Ich weiß nicht, ob das die Idee war, aber es wirkte wirklich dumm. Eine blasphemische Dummheit.

Übrigens ist die „Mutter-Heimat“ in Kiew fast zehn Meter höher als die amerikanische Freiheitsstatue in New York und sie steht noch immer unversehrt auf dem Hochufer des Dnjepr. Doch nun hat man beschlossen, sie zu beschmutzen, weil das Geschehene weder ihrer Größe noch ihrer Intention entspricht.

Die Projektion der amerikanischen Flagge auf der „Mutter-Heimat“ ist eine Aktion, die zeitlich mit dem von der ukrainischen Regierung so lange erwarteten NATO-Gipfel in Vilnius zusammenfällt. Aber sie ist sehr plebejisch ausgefallen. Das war der Verlust der letzten Reste von Würde.

Selensky kriecht vor den USA buchstäblich auf dem Bauch. Man hat in Washington so große Stücke auf ihn gesetzt, aber nun so eine Schande. Überhaupt drängt sich bei der heutigen Ukraine das Bild eines kriechenden Losers auf. General Saluzhny, Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, bezeichnete die Leopard-Panzer kürzlich in einem Interview mit der Washington Post in seiner Verzweiflung als „kriechende Zielscheiben“. Die Hoffnungen des Westens auf die Leopard-Panzer, wie auch auf Selensky, waren anfangs tatsächlich groß.

„Diese Ausrüstung ist nicht für Paraden oder Fototermine mit Politikern und Berühmtheiten gekommen. Sie ist gekommen, um auf dem Schlachtfeld zu töten. Aber der Leopard entpuppte sich auf dem Schlachtfeld nicht als Leopard, sondern als eine kriechende Zielscheibe“, sagte Saluzhny.

Ist das kein Schrei der Verzweiflung? So ist es jetzt auch bei Selensky selbst. Ende Juni versuchte Selensky zu bluffen und drohte, dass er nicht zum NATO-Gipfel in Vilnius kommen würde, wenn die Ukraine nicht sofort ein direktes Angebot zum NATO-Beitritt bekäme. Zumindest hat Igor Zhovkva, der stellvertretende Berater seiner Präsidialverwaltung, das erklärt: „Dieser Antrag liegt jetzt auf den Tischen der Staatschefs der NATO-Verbündeten. Der Gipfel von Vilnius wäre ein sehr guter Anfang für eine Antwort auf diesen Antrag. Und mit Antwort meinen wir eine Einladung zur Mitgliedschaft, die nur der erste Schritt ist“.

Und dann fügte Zhovkva, der der NATO „mangelnden Mut“ vorwarf, hinzu, dass Selensky im Falle einer Ablehnung keinen Grund habe, den Gipfel zu besuchen.

Innerhalb einer Woche hat sich alles geändert. Nein, glauben Sie nicht, der NATO-Block hätte seine Meinung geändert, die Ukraine wird „vor ihrem Sieg über Russland“ nicht in die NATO aufgenommen. Das ist in Kiew bereits bekannt. Kirill Budanow, der Geheimdienstchef der ukrainischen Streitkräfte, hat Entwürfe der vorbereiteten Reden gesehen und sich gegenüber der britischen Zeitung The Times beklagt: „Es fällt mir aus einem ganz einfachen Grund schwer, den NATO-Gipfel zu loben, denn die Erwartungen unserer Gesellschaft werden nicht erfüllt. Ich bin mir sicher, dass einige Worte gesprochen werden, aber mehr auch nicht. Ich habe die Entwürfe der Reden gesehen.“

„Einige Worte werden gesprochen“ bezieht sich offensichtlich auf die gerade getroffene Entscheidung der USA, das Selensky-Regime mit Streumunition zu beliefern, was eindeutig einen neuen Schritt der Eskalation darstellt. Biden sagte: „Ich habe schließlich die Empfehlung des Verteidigungsministeriums akzeptiert – nicht dauerhaft, aber für diese Übergangszeit, bis wir mehr Waffen und Munition des Kalibers 155 Millimeter haben, um sie den Ukrainern zu übergeben -, ihnen etwas mit einer sehr niedrigen Ausfallrate zu geben“

Wollen wir das mal entschlüsseln. Die Streumunition wird der Ukraine für eine Übergangszeit zur Verfügung gestellt, weil die herkömmlichen 155-Millimeter-Granaten zur Neige gehen. Um neue herzustellen, brauchen die USA Zeit – etwa ein Jahr. Das ist die „Übergangszeit“, von der Biden spricht. Jetzt werden sie also Krieg mit Streubomben führen, wie Biden sagte, „mit einer sehr niedrigen Ausfallrate“.

Die „sehr niedrige Ausfallrate“ bezieht sich auf die Streumunition. Das Prinzip von Streumunition besteht darin, dass eine Streubombe oder eine Streugranate bei der Detonation unabhängige Munition, so genannte Submunition, um sich herum verteilt. Einige explodieren sofort und vernichten Leben und Gegenstände in ihrer Umgebung, aber ein erheblicher Prozentsatz dieser Submunition explodiert nicht, weil die Zünder nicht perfekt sind. Dieser technische „Fehler“ konnte bis heute nicht behoben werden. Infolgedessen verwandeln sich die nicht explodierten Granaten der tödlichen Streumunition in Zeitbomben. Sie können Jahre später unerwartet explodieren. Die Minenräumung ist extrem schwierig.

Es sind vor allem Zivilisten, Kinder, die unter den späteren Explosionen leiden. Biden ist sich dieser Besonderheit von Streumunition bewusst, weshalb er von einer „sehr geringen Ausfallrate“ spricht. „Geringe Ausfallrate“ ist eine leere Beruhigung. Die Hersteller geben eine Ausfallrate von drei Prozent an. In Wirklichkeit ist sie zehnmal höher. Das bedeutet, dass etwa ein Drittel der dicht verstreuten und oft unsichtbaren Munition auf ihre Stunde wartet. Die USA haben Streumunition in Vietnam, Afghanistan, Irak und Jugoslawien eingesetzt. Brutal.

In dem Bewusstsein, dass Amerika am Rande einer weltweiten Verurteilung steht, greift Washington nach einem Strohhalm: „Die Ukraine hat schriftlich zugesichert, dass sie die Streumunition sehr vorsichtig einsetzen wird, um jedes Risiko für Zivilisten zu minimieren.“

Das ist leer und zynisch. Man muss schon sehr naiv sein, um das zu glauben.

Da Russland in der Ukraine aller Sünden beschuldigt wird, lancierte der Westen im vergangenen Jahr den Blödsinn, dass die Russen Streumunition einsetzen. Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, erinnerte jetzt daran, wie Jane Psaki dazu befragt wurde: „Was denken Sie darüber, dass die Russen in der Ukraine Streumunition einsetzen?“

Darauf antwortete Psaki: „Ich kann das nicht bestätigen, aber wenn das so ist, dann ist Streumunition ein Kriegsverbrechen.“

Wenn es um Russland geht, dann ist es ein Kriegsverbrechen. Wenn es um die USA geht, dann ist es die Verteidigung demokratischer Werte. Zumindest wird Biden seine angekündigte „wichtige“ Rede in Vilnius der „Unterstützung der Ukraine“ und dem „Schutz der demokratischen Werte“ widmen.

Überhaupt wird der Gipfel in Vilnius aufwändig präsentiert. Man gibt sich alle Mühe, ihn mit Symbolen, Zeichen und Botschaften zum fast wichtigsten in der Geschichte der NATO zu machen. Ja, er findet östlichster statt als alle bisherigen. Ja, eine Rekordzahl von Nationen nimmt teil. Ja, er findet in einer Zeit des Krieges für Europa statt. Das Kulturprogramm ist noch größer und findet getrennt für die Ehefrauen der Staats- und Regierungschefs statt.

Selensky selbst hat vor dem Gipfels eine Reise durch vier Länder unternommen. Er begann mit Bulgarien, wo er Präsident Radev beschimpfte. Das lief so ab:

Radev: „Wir sind bereit zu unterstützen, aber nicht mit direkten Munitionslieferungen“

Selensky: „Sie unterstützen keine Waffenlieferung, damit Ihre Armee nicht geschwächt wird? Oder Sie unterstützen sie nicht, damit die Ukraine nicht gestärkt wird? Ich möchte Ihnen sagen: Ihre ganze Armee wird nicht ausreichen, um gegen die Russische Föderation zu kämpfen, die hierher zu Ihnen kommen wird“

Radev: „Für diesen Konflikt gibt es keine militärische Lösung. Ich stelle keine Munition zur Verfügung, schon gar nicht aus den Reserven der bulgarischen Armee. Mein Appell ist folgender: Im Moment hören wir das Wort ‚Sieg, Sieg, Sieg‘. Ich verstehe, dass das für ein Land, das sich im Krieg befindet, das wichtigste Wort ist. Aber wir würden auch gerne öfter das Wort ‚Frieden‘ hören.“

Damit sind sie kühl auseinandergegangen. Dafür haben die Tschechische Republik und die Slowakei sich für Selensky erwärmt und ihm Kampfhubschrauber und Haubitzen versprochen. In der Türkei sagte Erdogan, die Ukraine „verdient die NATO-Mitgliedschaft“.

Doch in der Praxis ändern Erdogans Worte nichts. Zumal Erdogan später seinen Wunsch zum Ausdruck brachte, dass Moskau und Kiew trotz ihrer Differenzen zum Frieden zurückkehren sollten. Das ist nicht viel für Selensky.

Interessant ist trotz aller schrillen PR aber der formale Ablauf des zweitägigen NATO-Gipfels in Vilnius. Die Ukraine steht dort als Thema ganz am Ende, fast in der Rubrik „Sonstiges“. Hier ist der Zeitplan für den zweiten Tag, den 12. Juli: Um 9:00 Uhr die Eröffnungsrede von Generalsekretär Stoltenberg. Dann vier Stunden Arbeitsgespräch über Schweden im Vorfeld seines Beitritts. Die Frage ist im Prinzip geklärt, aber dann wurde in Stockholm ein mit Schweinefett beschmierter Koran, das heilige Buch, verbrannt. Und die Türkei hatte aus irgendwelchen Gründen etwas dagegen. Kurzum, für Schweden nehmen sie sich volle vier Stunden.

Am Ende des kurzen Arbeitstages gibt es eine abschließende Pressekonferenz, aber davor gibt es zwei Stunden für den Ukraine-NATO-Rat auf der Ebene der Staats- und Regierungschefs unter Beteiligung Schwedens. Zwei Stunden sind für Erklärungen von drei Dutzend Staatsoberhäuptern und Regierungschefs nicht viel. Wo soll Selensky hier seine Show abziehen? Alles ist kalt, bürokratisch und sehr distanziert, nach dem Motto „Komm nicht näher! Geh kämpfen! Wisse, was deine Aufgabe ist! Ab mit dir!“

In Vilnius wird über die Ukraine nach dem Gießkannenprinzip gesprochen, weil viel Geld und Waffen nach Kiew geflossen sind, es aber trotzdem keinen Sieg über Russland gibt. Die Gegenoffensive läuft seit zwei Monaten, die Leoparden und Bradleys brennen hübsch, aber die russische Verteidigung an der tausend Kilometer langen Frontlinie ist undurchdringlich.

Der Westen und die Ukraine schieben sich gegenseitig die Schuld für die Misserfolge zu. Einig sind sie sich nur darin, dass die Gegenoffensive schief gelaufen ist. Selensky hat beschlossen, selbst eine Gegenoffensive zu starten – und zwar schon gegen den Westen: „Als Führer bin ich den USA für die uns geleistete Unterstützung dankbar, aber ich habe ihnen und den europäischen Führern gesagt, dass wir unsere Gegenoffensive gerne früher starten würden und dass wir alle Waffen und Munition dafür brauchen. Warum? Weil wir, wenn wir später beginnen, viel langsamer vorankommen werden.“

Aber diese Ausrede ist nur ein sinnloser Blick in die Vergangenheit. Sie ändert nichts. Der Loser Selensky nervt alle. Aber die Gefahr ist, dass Selensky unter dem Druck der Verpflichtungen, die er gegenüber dem Westen im Tausch gegen Geld und Waffen eingegangen ist, irgendwann durchdreht und einen verzweifelten Schritt nach dem Prinzip „dann bleibt von der Ukraine eben nichts übrig“ macht.

Das Wasserkraftwerk Kachowka hat er schon in die Luft gesprengt. Jetzt bricht in Odessa die Cholera aus. Ein anderes Ziel soll ein Angriff auf das Kernkraftwerk Saporoschschje sein. Das Kraftwerk steht seit letztem Jahr unter russischer Kontrolle. Vor etwa drei Wochen begann Kiew mit medialen Vorbereitungen und behauptete, Russland habe das Kernkraftwerk mit Sprengfallen versehen und wolle es in die Luft jagen, so, wie es beim Wasserkraftwerk Kachowka auch begann.

Am Dienstag sagte Selensky, dass auf dem Dach der Kraftwerksblöcke Objekte gesichtet worden seien, die „wie Sprengstoff aussehen“. In einer Videobotschaft, in der er sich auf Erkenntnisse seiner Geheimdienste beruft, sagt er, Russland könnte auch „einen Angriff auf das Kraftwerk simulieren“ oder „ein anderes Szenario“ haben.

Allerdings haben US-Satelliten keine Sprengsätze beim AKW Saporoschschje gesehen, auch die Experten der IAEA bestätigen die russische Boshaftigkeit nicht, aber wen interessiert das in Kiew? Schließlich kann man, wie man so schön sagt, unter falscher Flagge angreifen und dann sagen, man habe ja gewarnt. Man kann irgendwas in die Luft jagen, dann eine schmutzige Bombe werfen, und dann die radioaktive Verseuchung mit der Explosion verbinden.

Die werden so viel Lärm machen, dass alle vergessen werden, womit alles angefangen hat. Und die westliche Öffentlichkeit wird es glauben. Die von Kiew kontrollierten Ukrainer werden es vielleicht auch glauben, weil der Hass schon als Reflex kultiviert wird.

Die Idee ist, diese Welle zu nutzen, um den NATO-Block in den Krieg zu ziehen. Wenn nicht den ganzen Block, dann die besonders heißblütigen. Die Polen, zum Beispiel. Bis zum Gipfel in Vilnius bleiben noch ein Paar Nächte. Was wird der Loser Selensky anrichten können? Wer wird für ihn bürgen?

Ende der Übersetzung


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

13 Antworten

  1. > Die Idee ist, diese Welle zu nutzen, um den NATO-Block in den Krieg zu ziehen. Wenn nicht den ganzen Block, dann die besonders heißblütigen. Die Polen, zum Beispiel. <

    Die polnische Gesellschaft hat bestimmt keine Lust, für Schnorrlensky zu krepieren. Hoffentlich berücksichtigt es Morawiecki.

    Die Stimmung ist eher, dass all die Banderas bereits Zuviel kosten, wie im Westen.

      1. Wer unter dem Wolfsangel-Zeichen losstürmen wollte, hat längst bei den Nazis als Söldner angeheuert. Gibt es glaubwürdige Zahlen, wie viele aus Schland die Russen bisher erwischt haben? Bei polnischen Söldnern schwanken die Schätzungen zwischen ein paar bis etwa 2000.

        1. Wenn Baer*inbock*oderziege fragt „Wollt Ihr den totalen Krieg?“ werden genau wie ein paar Jahrzehnte früher alle begeistert ja schreien, und viele auch direkt mitmachen – immerhin geht es ja um die Endlösung der Russenfrage, und Der Führer in WARshington D.C. sagt, Russen sind gaaaaanz böse.

  2. Die Türkei laviert mal wieder herum. Einerseits möchte sie in die SOZ, andererseits stattet sie die Ukraine mit Waffen aus. Und der Rest der Meute spielt das gleiche Spiel, bis der letzte Ukrainer geopfert wurde, die letzte Granate verschossen wurde und die NATO nackt da steht. Was wird sie dann gegen Russland aufbringen? Millionen Regenbogenfahnen? Sie werden sich wundern, sollte dieser Fall eintreten, dass die russische Armee stoppt und statt die wehrlos Ukraine einzukassieren nur die östlichen Teile sichert, so wie in Moldawien und Georgien. Und dann?

    1. Länder wie die Türkei wundern mich – was erwarten sie noch vom untergehenden Imperium? Selbst viele Amerikaner erwarten, dass es höchstens in einem Jahr implodiert.

      „Oberst: Ich glaube nicht, dass wir es bis zur Wahl 2024 schaffen werden, die Dinge werden implodieren“

      https://uncutnews.ch/oberst-ich-glaube-nicht-dass-wir-es-bis-zur-wahl-2024-schaffen-werden-die-dinge-werden-implodieren/

      „… Im PBD-Podcast äußerte sich der pensionierte Oberst Douglas Macgregor besorgt über die Zukunft der USA und äußerte Zweifel daran, dass das Land bis zur Wahl 2024 stabil bleiben könne. … Macgregor ist der Meinung, dass die Dinge in Washington bis dahin in einem katastrophalen Zustand sein werden. Er warnt vor einer möglichen Implosion und betont, dass die US-Wirtschaft äußerst fragil sei. …“

      Keine Zeit für Kotaus – sondern um sich rechtzeitig von den USA abzusetzen.

      1. Leider nur Wunschdenken. Nach 9/11 haben viele Amerikaner spekuliert, dass sich im „Land of the Free“ keiner gefallen lassen würde, was Bush mit den Grundrechten gemacht hat. Das ist inzwischen über 20 Jahre her. Was ist passiert? Nichts.
        Nachdem klar war, dass Irak nie Massenvernichtungswaffen hatte und Bush das auch nicht ernsthaft geglaubt hat, haben viele gedacht, jetzt wird es aber endlich zu Aufständen kommen. Aber was ist passiert? Nichts.
        Dann kamen die Covid-1984-Lockdowns und man durfte nichtmals die Wohnung verlassen — schlimmer als die schlimmsten Diktaturen. Aber was ist passiert? Nichts.
        Offensichtlicher Wahlbetrug? überhaupt kein Problem, führt nur zu einer touristischen Exkursion ins Capitol Building, die als schlimmster Terrorakt aller Zeiten dargestellt wird.

        Wenn Biden sich morgen vor die Kameras stellen würde, und zugeben würde, dass er den Ukrainekrieg verursacht hat, weil er Russen hasst und Bestechungsgelder von der Rüstungsindustrie einsteckt, und das ganze dann noch mit „Sieg Heil“-Rufen beenden würde, würden die Medien ihm zujubeln, weil er so ehrlich ist – und sonst würde sich gar nichts ändern.

        Das „untergehende Imperium“ wird nicht implodieren, ganz egal was seine Führer anstellen. Und untergehen wird es erst, wenn es seine Untertanen (sowohl in den USA als auch in Europa) bis auf den letzten Cent ausgesaugt hat. Alleine mit den Plänen für CO2-Steuern können die Verbrecher sich noch über Jahrzehnte finanzieren.

  3. > Selensky könnte am Ende vom Westen alleine gelassen werden, was nicht nur das Ende für seine Pläne bedeuten, sondern auch für ihn persönlich gefährlich werden könnte. <

    Mein Mitleid hält sich in extrem engen Grenzen. Gab es in dem Gebiet im 17. Jahrhundert nicht die Sitte des Pfählens? Wer hätte es heute mehr verdient?

  4. 1. »die Ukraine wird „vor ihrem Sieg über Russland“ nicht in die NATO aufgenommen.«

    Ohne den vollen Einsatz der Nato ist ein Sieg über Russland ausgeschlossen.

    Ergo, die Uhraine wird am St. Nimmerlleins Tag in die NATO aufgenommen.

    2. »Die werden so viel Lärm machen, dass alle vergessen werden, womit alles angefangen hat. Und die westliche Öffentlichkeit wird es glauben.«

    Das ist es ja gerade, die westliche Öffentlichkeit glaubt davon kein Wort, trotzdem verbreitet sie diese Lügen.

    3. »Der Leopard entpuppte sich auf dem Schlachtfeld nicht als Leopard, sondern als eine kriechende Zielscheibe«

    Der Westen, insbesondere Deutschland, sieht keine Veranlassung seine Bürger über den Versager »Leopard« zu informieren

  5. Es ist zu viel an Moralen und Hetze gegen Russland von der Blasen-Elite verbreitet worden, so daß es schier unmöglich erscheint den Bettelclown fallen zu lassen. Die Häme über das rückschrittliche Russland durch die Sprüche Russland zu ruinieren oder Russland sei technisch hinter dem Mond, die Russen sind dumm, versoffen und misshandeln ihre Frauen, die verbreitet wurde und wird kann keine Grundlage für eine neues friedliches Zusammensein schaffen. Das ganze westlich Szenario erinnert doch stark an das Tausendjährige Reich. Russische Politiker sind und werden sich im Klaren sein, daß der „Westen“ mit seinem Gefolge auf Grund dieser undiplomatischen, unpolitischen Einlassungen sich nicht geschlagen geben wird. Die jetzigen Akteure werden nicht genug Vevre haben und sich zu ihren Schandtaten zu bekennen. Auch das erinnert an das faschistische Reich, nach dem Zusammenbruch, von den Amis vereinnahmt, wollte keine Seele etwas getanhaben. Alle waren widerständlich. Natürlich haben die Amis dies gestützt, denn es ist nicht leichter ein Volk voller Verbrecher wie dumme Schafe und deren Hüte- und Wachhunde sich gefügig zu machen.

  6. Elendski läuft nicht aus dem Ruder.

    Er ist zwar inzwischen der Chef der Europäer, die permanent frenetisch jemanden suchen, dem sie sich unterwerfen können, aber die Neocons in DC sind SEINE Chefs.

    Alles, was Elendski tut, ist mit den Amokläufern in DC abgesprochen.

    Was seine Neos nicht daran hindern wird, ihn den Wölfen zum Fraß vorzuwerfen, wenn ein Schuldiger gesucht werden wird.

  7. „Da Russland in der Ukraine aller Sünden beschuldigt wird, lancierte der Westen im vergangenen Jahr den Blödsinn, dass die Russen Streumunition einsetzen. Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, erinnerte jetzt daran, wie Jane Psaki dazu befragt wurde: „Was denken Sie darüber, dass die Russen in der Ukraine Streumunition einsetzen?“

    Darauf antwortete Psaki: „Ich kann das nicht bestätigen, aber wenn das so ist, dann ist Streumunition ein Kriegsverbrechen.“

    Wenn es um Russland geht, dann ist es ein Kriegsverbrechen. Wenn es um die USA geht, dann ist es die Verteidigung demokratischer Werte. Zumindest wird Biden seine angekündigte „wichtige“ Rede in Vilnius der „Unterstützung der Ukraine“ und dem „Schutz der demokratischen Werte“ widmen.“

    ……..

    Geisteskranken fällt es überhaupt nicht schwer, so zu „argumentieren“: „Der Feind mordet, wenn er auf den Terroristen feuert, der Freund und ich tun unsere Pflicht, wenn wir auf den Terroristen feuern. Das ist doch völlig logisch, schließlich ist der Feind ein Mörder und Kriegsverbrecher, wir hingegen selbstverständlich nicht.“

    Was macht man mit Geisteskranken in der Regierung eines x-beliebigen Landes? Nun, eine erste richtige Antwort liefert Claus Schenk Graf von Stauffenberg:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Walk%C3%BCre_%E2%80%93_Das_Stauffenberg-Attentat

    Vermutlich versteht das aber kaum einer in Deutschland von heute, was den logischen Schluß nahelegt:

    ALLE GEISTESKRANK, nicht bloß die Herrschenden!

  8. Ich befürchte, Russland unterschätzt noch immer, welche faulen Tricks die NAziTO noch auf Lager hat.

    Die NAziTO wird – ein paar Nazis haben ja schon den Testballon gestartet – auf ihrem Gipfel beschliessen, die Teile der Ukraine, die gerade von Kiew kontrolliert werden, in die NAziTO aufzunehmen.

    Russland will einen direkten Krieg gegen die NAziTO um jeden Preis vermeiden, weil klar ist, dass das in einem Atomkrieg enden würde, mit mindestens 8-stelligen Opferzahlen auf beiden Seiten. (Die Kriegsverbrecher in WARshington D.C. wollen nebenbei genau diesen Krieg, weil sie denken, dass Russland durch die europäischen NAziTO-Länder effektiv eingekesselt ist, und so viel damit zu tun haben wird, dass es effektiv ein Krieg zwischen Westeuropa und Russland wird, in dem sich die US-Kriegstreiber zurücklehnen, zusehen, und die Westeuropäische Seite mit Waffen beliefern, ohne grosse eigene Verluste zu riskieren.)

    Deshalb wird Russland den in die NAziTO aufgenommenen Teil der Ukraine in Ruhe lassen, um nicht Art. 5 auszulösen und den US-Kreigstreibern genau zu geben, was sie wollen. Das heisst, Russland kann in dem Ukrainekonflikt keine Fortschritte mehr machen.

    Gleichzeitig hat Kiew – ausser dem Widerstand der russischen Armee – keine Probleme damit, vorzurücken, wenn die Situation es erlaubt. Die Front ist damit Richtung Westen festgesetzt, aber kann Richtung Osten verschoben werden, wann immer die neuesten Waffenlieferungen es erlauben.

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