Kriegsbeteiligung

Werden NATO-Piloten die F-16 in der Ukraine fliegen?

Da bereits bekannt ist, dass NATO-Soldaten in der Ukraine aktiv sind, stellt sich die Frage, wer die F-16 fliegen wird, die demnächst an Kiew geliefert werden sollen.

Dass NATO-Soldaten in der Ukraine kämpfen, ist längst kein Geheimnis mehr. Neben Ausbildern der NATO sind dort auch Angehörige von Spezialeinheiten aus NATO-Staaten aktiv und auch die Bedienungsmannschaften der modernen westlichen Waffensysteme (zum Beispiel HIMARS oder Patriot) dürften – zumindest teilweise – ebenfalls aus NATO-Staaten stammen. Dass diese Soldaten vorher formell ihre Armeen verlassen haben oder vom Dienst beurlaubt werden, ist nur ein Feigenblatt, das die Tatsache, dass die NATO längst mit eigenen Soldaten gegen Russland Krieg führt, nicht verdecken kann.

Im wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens wurde erklärt, dass auch die Piloten für die F-16 wahrscheinlich aus (ehemaligen) Kampfpiloten von NATO-Staaten rekrutiert werden. Die Ausbildung ukrainischer Piloten würde wohl etwa ein Jahr dauern, aber es ist zu erwarten, dass die F-16 wesentlich früher in der Ukraine auftauchen werden, was bestätigen würde, dass sie in Wahrheit von NATO-Soldaten geflogen werden.

Ich habe den Kommentar zu dem Thema aus der russischen Sendung übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Die Ausbildung ukrainischer Piloten ist ein Bluff

Es ist passiert. Die Amerikaner haben sich endlich für die Lieferung von F-16-Kampfflugzeugen an die Ukraine entschieden. Die aktive Arbeit daran hat bereits begonnen. Der Sprecher des US-Außenministeriums, Matthew Miller, erklärte ganz kategorisch: „Das hat für uns Priorität und wir werden in den kommenden Monaten mit der Implementierung beginnen“. Das war Millers Antwort auf die Frage eines Journalisten nach der Gefahr, dass Kiew US-Waffen für Angriffe auf Wohngebiete in Russland einsetzen könnte. Es gibt also bereits keinerlei Vorbehalte oder Einschränkungen mehr.

Die Gefahr bei der Lieferung von F-16 besteht darin, dass dieses multifunktionale Flugzeug unter anderem auch Atomwaffen tragen kann. Das heißt, es ist eine qualitativ neue Stufe der Eskalation. Und das bedeutet neue Risiken, denn niemand weiß, was die F-16 unter ihren Flügeln hat, ob es Atomwaffen sind oder nicht.

Bereits im März 2017 haben die Amerikaner die thermonukleare Bombe B61-12 auf der Kirtland Air Force Base in New Mexico getestet, wobei eine F-16 als Träger verwendet wurde. Letztes Jahr wurden die B61-12-Bomben von den Amerikanern bereits in Europa stationiert. Es ist also schon alles vorbereitet.

Natürlich sind für die F-16 spezielle Start- und Landebahnen, eigener Service und eigener Treibstoff erforderlich, aber das Wichtigste sind die Piloten. Die Ukraine verfügt nicht über solche Piloten, aber die Briten waren die ersten, die sich bereit erklärten, sie auszubilden. Wir haben bereits letzte Woche gesagt, dass Großbritannien generell vor der Welle schwimmt und die Eskalation des Konflikts in der Ukraine auf neue Höhen treibt. Diese Woche bestätigte der britische Premierminister Rishi Sunak stolz: „Wir waren das erste Land der Welt, das ukrainische Truppen ausgebildet hat, das erste in Europa, das tödliche Waffen geliefert hat, das erste, das Panzer zur Verfügung gestellt hat und das erste, das Langstreckenraketen geliefert hat. Wir stehen jetzt an der Spitze der Koalition bei der Ausbildung und Ausrüstung der ukrainischen Luftstreitkräfte. Wir sind nach den USA der zweitgrößte Geldgeber, aber in diesem Jahr werden wir mit ihnen gleichziehen oder sie sogar übertreffen.“

Dieser Prozess ist bereits im Gange. Die Briten übernehmen die Ausbildung ukrainischer Piloten, die die Kiew zugesagten Kampfflugzeuge fliegen werden. Niemand weiß jedoch, wie lange das dauern wird. Die einen sagen Monate, die anderen mehr als ein Jahr. Meiner Meinung nach ist diese angebliche Ausbildung ukrainischer Piloten ein Bluff. Sie ist nicht notwendig. Oder, genauer gesagt, sie ist nur notwendig, um die Aufmerksamkeit abzulenken. Die Idee ist eine andere: Piloten anzuheuern, die die F-16 bereits fliegen können.

Auf dem Markt gibt Angebote. So viele, wie man will. Zum Beispiel den Amerikaner Dan Hampton. Nach zwanzig Jahren in der US-Airforce, in denen er Jugoslawien und den Irak bombardiert hat, erklärte Dan Hampton voller Energie, dass er bereit sei, die ukrainischen Luftstreitkräfte persönlich zu verstärken. Dan Hampton ist ein außergewöhnlicher Pilot. Er hat über 150 Kampfeinsätze hinter sich und gilt als der erfolgreichste F-16-Pilot. Er hat Auszeichnungen wie kein anderer, darunter das „Purple Heart“, das für Tod oder schwere Verletzung bei einer Heldentat verliehen wird.

Dan Hampton ist nun also auf dem Markt und bereit, als Freiwilliger in die Ukraine zu gehen. Das bedeutet, dass er im Falle eines Falles als Privatmann in einer ukrainischen Uniform fliegen wird, und dass die USA nichts mit ihm zu tun haben werden.

Natürlich ist Dan Hampton auf seine Weise einzigartig, aber es gibt genügend qualifizierte Piloten für die F-16 auf dem Markt. Die F-16 ist das meistproduzierte Kampfflugzeug und wird seit Ende der 1970er Jahre hergestellt. Und was die Piloten angeht, so gibt es in den USA oder auch in Kanada seit langem fliegende private Sicherheits- und Militärunternehmen. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, im Einverständnis mit den Verteidigungsministerien ihrer Länder, bei der Ausbildung für den Luftkampf Staffeln imaginärer Feinde zu spielen. Aber diese privaten Militärfirmen können auch im Rahmen anderer Verträge arbeiten. Warum nicht in der Ukraine? Zum Beispiel könnten sich die amerikanische Draken International oder die kanadische Top Aces für diese Aufgabe melden. Beide verfügen über F-16 sowie über Piloten für diese Maschinen.

Generell hat der Einsatz von ausländischen Gastpiloten eine lange Tradition. Im Ersten Weltkrieg kämpften Hunderte freiwilliger amerikanischer Piloten in französischen Uniformen im Lafayette Air Corps gegen die Deutschen. Während des Zweiten Weltkriegs kämpften amerikanische Piloten auf der gleichen Grundlage auf der Seite Chinas gegen die Japaner. Ihnen wurden 500 Dollar für jedes abgeschossene japanische Flugzeug bezahlt. Und da ist die kanonische Geschichte der sowjetischen Fliegerasse, die die Amerikaner im Koreakrieg besiegt haben. Und zwar sehr effektiv. Und nach dem Vietnamkrieg gab es bei uns sogar ein populäres Lied darüber, wie der Pilot Li Si Qing eine amerikanische Phantom vom Himmel geschossen hat.

Unsere Leute durften natürlich kein Russisch sprechen, sondern nur die Landessprache, aber wer würde in Momenten des Angriffs schon an Verbote denken? Die russische Rockband „Chizh&Co“ besingt die Geschichte eines in Vietnam abgeschossenen Amerikaners:

Wieder auf dem verdammten Boden gehen
Ohne Helm auf meinem Kopf
Soldaten stoßen mich in die Rippen
Mit ihren Gewehren von hinten
Mein Leben stand auf der Kippe.

„Wer war der Pilot, der mich umgehauen hat?“
fragte ich einen der Vietcong.
Charlie verhörte mich und antwortete:
„Er war unser Pilot Lee Si Tsyn“

Du lügst ohne jeden Nutzen
Ich hörte den Funk deutlich:
„Kolja, los! Und ich werde sie abschießen!“
„Wanja, schlag sie! Ich gebe dir Deckung!“
Das russische Ass Iwan hat mein Flugzeug abgeschossen.

Wenn wir auf die Ukraine zurückkommen, sind die Amerikaner und andere NATO-Mitglieder bereits bis über die Ohren involviert. Die Aufklärungsdaten, einschließlich aus dem Weltraum, kommen von ihnen, die Planung von Kampfeinsätzen der Ukraine wird von ihnen durchgeführt. Es ist klar, wer an den Kontrollpulten der Patriot-Luftabwehrsysteme sitzt. Und Leaks wie dieses können wir auch nicht ignorieren:

„Wir wissen, dass es NATO-Offiziere gibt, die in der Ukraine als Berater und in anderen Funktionen tätig sind. Wir riskieren viel. Meine Vermutung, und das ist nur meine Vermutung, ich wiederhole, dass ich mich irren kann, aber der Kreuzer „Moskwa“ scheint von einer NATO-Rakete getroffen worden zu sein, die wahrscheinlich von der französischen Seite geschickt wurde. Ich könnte mich irren, aber die dafür verwendeten Raketen sind eine so wertvolle und gefährliche Waffe, dass ich bezweifle, dass sie der ukrainischen Seite anvertraut und von der ukrainischen Seite eingesetzt wurde. Sie sehen, dass wir Risiken eingehen, dass wir diese extrem rücksichtslosen Aktionen durchführen und die Risiken jedes Mal erhöhen“, sagte der pensionierte Oberst der US-Armee Richard Black.

Das Gleiche zeigt sich jetzt mit den F-16. Ukrainische Piloten mögen irgendwo ausgebildet werden, aber man wird ihnen kaum die amerikanischen Kampfflugzeuge anvertrauen. Die USA werden ihre Reputation nicht riskieren. Die Risiken sind zu groß. Und wenn das so ist, werden die F-16 vielleicht schon sehr bald am Himmel über der Ukraine auftauchen. Und wir müssen bereit sein, sie zu „knacken“. Einfach so werden die sich nicht beruhigen.

Ende der Übersetzung


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

47 Antworten

  1. Vermutlich haben die Russen Recht, dass es NATO-Piloten sein werden – dazu ist die Ausbildung viel zu komplex & zu lange um Ukrainer fliegen zu lassen.
    Andererseits fragt man sich ob die NATO es sich leisten kann, viele ihrer ausgebildeten Piloten zu verlieren? Und welcher Pilot lässt sich auf solche Selbstmord-Mission schicken?
    Russen haben ja eine Engelsgeduld aber wenn sie die verloren haben, gnade den ‚NATOd – PIloten‘ Gott oder eher der Teufel….

    1. Aus einigen internationalen Veteranentreffen mit amerikanischen Freunden sind mir sogar persönlich einige sehr hoch dekorierte Piloten bekannt. Und wie der Artikel auch beschreibt, fliegen nicht wenige von ihnen nach der offiziellen Dienstzeit weiter in „privaten“ Firmen. (Wobei ich wieder gerade bei einer mir bekannten Firma das „“ PRIVAT““ in doppelte Anführungszeichen setzen möchte) . Im Ergebnis: Die Beschaffung von Piloten ist ein „Klacks“. Wahrscheinlich einfacher, als in Deutschland eine Stelle für einen Handwerksmeister zu besetzen.

      Die von ihnen beschriebene Angstsituation trifft in der Ukraine nicht zu, welche das Anheuern von Piloten verhindern würde. Sogar die Unterstellung unter die Ukrainische Befehlskette schließe ich DEFINITIV aus.

      Schon die Start-und Landemöglichlkeiten innerhalb der Ukraine , welche heute möglicherweise noch vorhanden sind, werden definitiv dann nicht mehr vorhanden sein, wenn die Amifliegerchen in den Berichten der für die Russen zuständigen Geheimdiensten erscheinen würden… und nicht erst, wenn sie dann vom Radar erfasst würden.

      Wobei wir eben nun gedanklich an dem Punkt angelangt sind, welche die russische Diplomatie nicht ausspricht. Ab dem Punkt, dass die bis dahin nur besprochene Belieferung der Ukraine mit den Fliegerchen tatsächlich in die Tat umgesetzt werden SOLLTE…. greift die russische Militärdoktrin zu 100 % insoweit, dass es auch in Polen -Rumänien keinen Start-und Landeplatz mehr geben darf, von dem die Amerikaner/Nato Russland mit den Waffen angreifen kann, die ihren Abschuss weit vor der eigentlichen Front hatten und dann selbstständig ihr Ziel zu treffen versuchen.

      Zumindest zum jetzigen Zeitpunkt ziehe ich das Fazit, dass sämtliche dolle Pläne der Nato und der USA reine Hirngespinste darstellen, um die Ukrainer „bei der Stange zu halten“.

  2. Die F-16 ist eine Konstruktion, die auf dem Stand der Technik Ende der 60er Jahre basiert. Mit ihren unbestritten guten Eigenschaften als Jagdflugzeug ist sie auch heute noch ein starker Gegner für die russische Luftwaffe. Gefährlich wird sie aber erst als Träger verschiedenster, moderner Waffensysteme bis hin zu Lenkwaffen mit atomar bestückbaren Gefechtsköpfen.
    Doch Alles, was Russland gegen solche Bedrohungen einsetzen kann, steht technologisch auf jüngeren, höheren Stufe. Angefangen bei den schon als veraltet zu bezeichnenden S-300, von den Nachfolgeversionen, S-350, S-400, S-500 ganz zu schweigen.
    Als Beispiel für die Effektivität der russischen Luftabwehr sei das Tontaubenschiessen auf die europäischen Storm-Shadow’s erwähnt. Als einziger „Erfolg“ dieser eigentlich „unsichtbaren“ Marschflugkörper kann bis heute die Ermordung unbeteiligter Zivilisten in Lugansk vermeldet werden.
    Mit Sicherheit hat Russland da noch ein paar Asse im Ärmel und der Ausgang dieser Konfrontation ist von vornherein klar. Klar auch, dass massgebende Yankee’s genau vor dem Ergebnis dieser Begegnung „Schiss“ haben, denn die echten Fachleute in den USA wissen, was auf sie zu kommt. Das Ergebnis dürfte dem Patriot-Versagen ähneln und einmal mehr keine Werbung für die Ami-Rüstungsindustrie sein.
    Aber eben: Das Bestreben der Yanks besteht nicht im Gewinnen eines Krieges. Die verfolgen bekanntermassen „höhere“ Ziele.

  3. ….möge der Schrottplatz größer und größer werden – viel Material für die künftige Schwerindustrie… – wer nun im Endeffekt diese Dinger fliegt (natürlich werden es nato-Freaks sein – sooo schnell läßt sich kein Pilot an diesem Elektronikspielzeug ausbilden!) – sie werden alle schneller „bodenständig“ – als ihnen lieb ist….. ⚰⚰😎

    1. Für den Bau eigener Flegerchen müssen die Russen dann doch ganz normal die entsprechenden Rohstoffe aus der Erde buddeln, verhütten usw. bis die in die verschiedenen Pressen gelangen um zu fertigen Teile der Montage zugeführt werden können…..

      F-16 Schrott wird es durch ABGESCHOSSENE auf ukrainischem Territorium nicht geben. Sofern die Laberhannese der NATO/USA dann doch… sollten mal Probeweise versuchen, ihren Laberquark umzusetzen von Polen-Rumänien oder dem Baltikum , dann müssen sie auf die Russen warten, oder eben die Einzelteile selbst aus der „Flugplatzasche“ herausfiltern…

    2. Viel mehr interessiert, ob es noch überhaupt noch LEOS gibt, die in den kommenden Paraden in Donzek-Lugansk oder gar Moskau mitfahren dürfen, oder on sie nicht doch schon alle in unter den „Garagen“ verschütt gegangen sind …

      1. ….da es keine heldenhafte Erwähnung der Leo’s im westlichen Quak-Quak-Raume gibt… – gehen wir dann mal davon aus – daß eben diese Leo’s fragmentiert in der Wildnis als Denkmäler zu bestaunen sind… 😝😝

        1. Vielleicht sollten sich die Gedanken etwas von der Tagespolitik und auch Wunschdenken abwenden im Versuch zu analysieren was passiert, wenn die Europäer permanent sich selbst in den Abgrund schieben, in die Füße schießen usw.

          Dort beginnen zu denken in Zielstellung Normalität zu schaffen (Frieden) wenn man dem folgt, was eben falsch gemacht wurde durch die Europäer, indem sie eben NICHT dem Ideengeber folgten, der ja weltweit als der Ursprungsideengeber gilt, wie man Russland in die Knie zwingt…. Und so dann, kann eine Diskussion in Gang bringen auf der Basis, wie man sie mit den eigenen Waffen schlagen kann…
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          In Folge ein Auszug aus

          Brzezinski: Der Westen sollte die Ukraine bewaffnen
          Von Zbigniew Brzezinski, American Interest

          Hier wiederum als Laienüberarbeitung der Übersetzung in gekürzter Fassung „Mutual Security on Hold? Russland, der Westen und die europäische Sicherheitsarchitektur“ von Dr.
          Zbigniew Brzezinski am Wilson Center, 16. Juni 2014.

          ______!Findet jeder der denkt „ALLES QUATSCH selbst, der danach sucht.!______

          Wenn die Ukraine unterstützt werden muss, damit sie Widerstand leistet, müssen die Ukrainer wissen, dass der Westen bereit ist, ihnen beim Widerstand zu helfen. Und es gibt keinen Grund, darüber ein Geheimnis zu machen.

          Es wäre viel besser, offen darüber zu sprechen und den Ukrainern und denen, die die Ukraine bedrohen könnten, zu sagen, dass die Ukrainer Waffen haben werden, wenn sie Widerstand leisten. Und wir werden einige dieser Waffen vor dem eigentlichen Akt der Invasion zur Verfügung stellen.

          Denn wenn dies nicht der Fall ist, kann die Versuchung einzudringen und uns zuvorzukommen, eintreten.

          Aber welche Art von Waffen ist wichtig. Und aus meiner Sicht sollten es Waffen sein, die es den Ukrainern besonders ermöglichen, einen effektiven urbanen Widerstand zu führen. Es hat keinen Sinn, zu versuchen, die Ukrainer zu bewaffnen, um es mit der russischen Armee auf offenem Feld aufzunehmen: Tausende von Panzern, eine Armee, die für die Anwendung überwältigender Gewalt organisiert ist.

          Es gibt eine Geschichte, die man hier vom städtischen Widerstand im Zweiten Weltkrieg und zuletzt in Tschetschenien lernen kann, dessen Hauptstadt drei Monate lang in Häuserkämpfen verharrte. Der Punkt ist, wenn die Invasionsbemühungen politisch erfolgreich sein sollen, müssten sie die Einnahme der großen Städte beinhalten. Wenn die Großstädte, sagen wir Charkiw, sagen wir Kiew, Widerstand leisten würden und Straßenkämpfe zu einer Notwendigkeit würden, würde es langwierig und kostspielig werden. Und Tatsache ist, dass Russland – und hier ist der Zeitpunkt dieser ganzen Krise wichtig – noch nicht bereit ist, diese Art von Anstrengungen zu unternehmen. Es wird zu teuer sein an Blut, lähmend teuer an Finanzen. Und würde lange dauern und immer mehr internationalen Druck erzeugen.

          Dementsprechend bin ich der Meinung, dass wir den Ukrainern klar machen sollten, dass wir, wenn sie entschlossen sind, Widerstand zu leisten, wie sie sagen, dass sie es tun und dies anscheinend versuchen (wenn auch nicht sehr effektiv), ihnen Panzerabwehrwaffen, Panzerabwehrwaffen und Handraketen zur Verfügung stellen werden – Waffen, die für den Einsatz im städtischen Nahkampf geeignet sind. Dies ist keine Bewaffnung der Ukraine für eine Invasion Russlands. Man marschiert nicht mit Verteidigungswaffen in ein Land ein, das so groß ist wie Russland. Aber wenn du defensive Waffen hast und Zugang dazu hast und weißt, dass sie ankommen, ist es wahrscheinlicher, dass du Widerstand leistest. Das wirkt also abschreckend und kann ihnen wiederum effektivere Operationen ermöglichen, um einen Teil der Gewalt zu beenden, die an den Grenzen zwischen der Ukraine und Russland gesponsert wird.

          Das, denke ich, würde auf jeden Fall dazu beitragen, das Risiko und die Versuchung einzudämmen, dieses Problem mit Waffengewalt zu lösen. Auf russischer Seite kann angesichts der großen Ekstase über den schnellen und entschlossenen Erfolg der Krim, der auf keinen Widerstand stieß, die Versuchung, seine Wiederholung zu suchen, für einen politischen Führer, der dringend einen großen Erfolg braucht, sehr verlockend sein.

          Gleichzeitig müssen wir jedoch mögliche Vereinbarungen für ein Kompromissergebnis ausloten. Vor allem, wenn den Russen und Herrn Putin klar wird, dass entweder die Destabilisierung der Ukraine oder ihre gewaltsame Einnahme große Risiken birgt und möglicherweise nicht erreichbar ist. Die Abschreckung muss daher von einem Bemühen um einen Dialog begleitet werden. Wie sollte die Formel für einen solchen möglichen Kompromiss lauten?

          Ich denke, es ist relativ einfach: Die Ukraine kann ihren Prozess fortsetzen, der von einer überwältigenden Mehrheit des ukrainischen Volkes öffentlich befürwortet wird, Teil Europas zu werden. Aber es ist ein langer Prozess. Den Türken wurde dieses Ergebnis versprochen, und sie engagieren sich bereits seit 60 Jahren in diesem Prozess. Mit anderen Worten, es ist nicht sehr schnell erledigt. Daher ist die Gefahr für Russland nicht unmittelbar und die negativen Folgen sind nicht so zerstörerisch.

          Gleichzeitig sollte aber klar sein, dass die Ukraine kein Mitglied der NATO sein wird.

          Ich denke, das ist aus verschiedenen politischen Gründen wichtig. Wenn man sich die Karte anschaut, ist es für Russland aus psychologischer, strategischer Sicht wichtig. Die Ukraine wird also kein Mitglied der NATO sein. Aber aus dem gleichen Grund muss Russland verstehen, dass die Ukraine kein Mitglied einer mythischen Eurasischen Union sein wird, die Präsident Putin auf der Grundlage dieser neuen Doktrin einer Sonderstellung Russlands in der Welt zu fördern versucht. Die Ukraine wird kein Mitglied der Eurasischen Union sein, aber die Ukraine kann ein separates Handelsabkommen mit Russland abschließen, insbesondere unter Berücksichtigung der Tatsache, dass bestimmte Formen des Austauschs und des Handels für beide Seiten von Vorteil sind. Landwirtschaftliche Produkte zum Beispiel aus der Ukraine bis nach Russland. Industrieprodukte, die Russland braucht und die in der Ukraine hergestellt werden. Nicht viele Menschen wissen, dass einige der besten Raketen Russlands, die meisten Triebwerke für die russische Zivilluftfahrt und einige der von den Vereinigten Staaten verwendeten Raketen in der Ukraine hergestellt werden. Es ist ein profitables und erfolgreiches Industrieunternehmen. Und das sollte daher im Rahmen einer Vereinbarung fortgesetzt werden, in der die Ukraine und Russland einen Sondervertrag haben.

          Ich denke, so etwas könnte irgendwann tatsächlich reizvoll werden. Und es sollte im Zusammenhang mit einer offenen, nicht verdeckten Anstrengung auftauchen, die Russen davon zu überzeugen, dass jede Gewaltanwendung negative, aber dauerhafte Folgen für Russland selbst haben wird, die keine Bedrohung für die Sicherheit Russlands darstellen, sondern steigende Kosten für die Behauptung der russischen Macht auf Kosten der ukrainischen Unabhängigkeit. Meines Erachtens sollte die NATO in diesem Zusammenhang auch etwas entschlossener vorgehen, um die Unsicherheit der NATO-Länder zu verringern, die an Russland grenzen und in denen russische Staatsangehörige leben, die im Durchschnitt etwa 25 % ihrer Bevölkerung ausmachen. Ich spreche insbesondere von Estland und Lettland. Amerika hat seine Militärpräsenz dort zugesagt.

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            1. Bringt es wirklich etwas POSITIVES, wenn man – wie Thomas Röper permanent den Brezinski als denjenigen darstellt, dem nun die USA und die EU nach seinen „Vorgaben“ (in anderen Artikel ) folgen , wenns absolut nicht stimmt…. Und man eben gerade die DR-EU Idioten gerade an dem Umstand gegenüber der Öffentlichkeit auch als Idioten darstellen kann…. INklusive den SPIEGEL…

              Das sie eben noch zu blöd sind, einer militärischen Strategie zu folgen…

              ( Der Mann war wirklich ein Genie )

              Und aufgrund dessen eben nur ALLES VERLIEREN…

                1. Es ist nicht die Aufgabe von Röper… Seine ist es FAKTEN, die auf WAHRHEIT beruhen ….

                2. Ich habe da noch was, was ich gerade DIR NICHT zeigen müsste, weil zu 100 % du die Zeilen von TOM auch gelesen hast…und im Gleichklang sogar bisschen Selbstgespräch führtest.. 🙂

                  https://pressefreiheit.rtde.live/meinung/171230-krieg-und-wirtschaftssuizid-geschichte-wirds/

                  Und dieses Hinarbeiten auf die andere Zeit, geht nun mal nur Faktenbasiert um dieses Regelbasierte Gesocks an die Wand zu fahren… oder zu stellen, wer weiß schon, wie weit die Zeitenwende von der Zeitenwende dann gehen muss….

                3. @ Petry

                  Vielen, sehr vielen Dank für den Text. Um mit dem Einfachsten anzufangen: Gerassimov wird seinen Brzezinski auch gelesen haben, und diese „erfolglose“ Strategie der Russen, denen es „nicht gelingt“, große Gebiete und große Städte einzunehmen, war dann wohl die einzig richtige. Mehr als das. Die Sonderoperation wird als strategisches und geopolitisches Meisterwerk die Bücherregale in den Militärakademien füllen.

              1. @ Petry

                Die waren nicht direkt zu blöd, einer militärischen Strategie zu folgen. Teils haben die Russen die Strategie durchkreuzt, indem sie völlig anders vorgegangen sind, als es gedacht war. Und teils wollten auf westlicher Seite verschiedene Fraktionen mit unterschiedlichen Zielen diesen Krieg haben, und einige dieser Ziele haben nun einmal nicht mit Brzezinskis Strategie zusammengepaßt.

                Was die Amis angeht, gibt es verschiedene Lesarten, was die mit dem „Projekt Ukraine“ eigentlich vorhatten, darunter plausible und gut begründete, die aber nicht zusammenpassen. Darunter das „Projekt Brzezinski“. Also was wollten die Amis wirklich? Diese Fraktionen haben sich geeinigt, zusammen erst einmal den Krieg zu führen, um dabei möglichst viel von ihren eigenen Zielen gegen die rivalisierenden durchzusetzen.

                Das ist die US-Seite, die dadurch noch komplizierter wird, daß Trump bei den Kriegsplänen nicht mitspielen wollte. Daneben ist die EU-Seite, Merkel, Steinmeier und Anhang, die diese US-Fraktionen in ihre ganz eigenen Pläne hereinintrigiert haben. Hier sind diese Pläne seit Gaucks Kriegsreden 2012 kontinuierlich ausgebaut worden, nicht in den USA, wo das „Projekt Ukraine“ in der Ära Trump einem Teil der Interessenten aus dem Fokus geraten ist.

                Vor fünf Jahren hätten sie den Ostfeldzug mit guter Aussicht führen können, das hat Trump ihnen verdorben. Als sie dann Biden hatten, hätten sie es besser bleiben lassen. Sie sind schwächer als früher, Rußland hat unter den Schlägen des GröSaZ (Größten Sanktionskrieges aller Zeiten) nur kurz ein wenig gewackelt, hat S500, Hyperschall und einen Bund mit China. Vergesst es!

                Wenige Wochen nach Beginn der Operation Z war das „Projekt Ukraine“ vollständig gescheitert. Seitdem wird der Krieg m.E. nur noch weitergeführt, um so viel Schaden anzurichten wie möglich. Ukraine lieber zerstören, als daß die Russen was bekommen, und die Russen sollen so viel abbekommen, daß sie selber auch schwer angeschlagen werden und keinesfalls am Ende gegenüber der EU in der Position einer Siegermacht aus dem Krieg hervorgehen.

              2. @ Petry

                Zu den russischen Zielen:

                „Wir sehen nicht bloß Neonazismus. Wir sehen, wie sich echter Nationalsozialismus in immer mehr europäischen Ländern ausbreitet“
                — Sergej Lavrov, 14.3.2023, Rede bei den „Russophilen“

                „Aber es ist sinnlos, an die Vernunft unserer Feinde im Westen zu appellieren. Das ist auch nicht notwendig. Unsere Feinde müssen gezwungen werden, in einer verlorenen wirtschaftlichen Schlacht um Gnade zu bitten. Und beenden wir es mit ihrer vollständigen und bedingungslosen Kapitulation.“
                — Dmitrij Medwedew, 6.10.2022, Telegram

                Sie wollen die Gefahr weiterer Ostfeldzüge gründlich beseitigen, sie wollen – auch im Dienste Chinas – die Kriegsserie überall auf den Seidenstraßen befrieden. Diesen kriegerischen Wanderzirkus seit 1999. Sie wollen den „Atlantizismus“ zerstören und haben als Ziel dessen schwächere – und ihnen benachbarte – Festung ausgewählt, die EU.

                Die Russen wollen die EU ruinieren. Zerstörung des EU-Militärpotentials nach und nach in der Ukraine, Ruin der EU durch die Kosten für „Ukraine“, geschickte Ausnutzung des Sanktionskrieges gegen den Feind, Nutzung der selbstzerstörerischen Tendenzen der EU und innerhalb des Blocks zwischen EU und USA.

                Das können die Russen uns nicht sagen. Sie können uns auch nicht auf die Idiotie der eigenen Regierung hinweisen, die uns da hereingeritten hat. Die Deutschen sind zu gute Untertanen. Sie wissen ja, was hier passiert, wenn jemand Merkel und Scholz als Verantwortliche und nicht als „Opfer der Amis“ sieht. Also werfen sie uns die Amis (incl. Brzezinski) zum Fraß vor. Gegen „die Angelsachsen“ lassen sich viele Deutsche leicht in Wallung bringen.

                Auch die „Bundestrolle“ werfen uns die Amis zum Fraß vor, als für die Dissidenten geeignetes Narrativ. Besser, wir halten uns an die als an Scholz. Außerdem geht es vielleicht in zwei Jahren sowieso wieder gegen die „Linie Trump“. Das macht es den Russen leichter.

                Für die USA haben die Russen das Narrativ von den „Antiamerikanern“ in Washington, der von „Europe“, WEF, Schwab, der EU indoktrinierten Clinton-Mafia.

                Es ist Krieg, und durch solche Narrative innerhalb des feindlichen Blocks die einen gegen die anderen aufzubringen ist ein legitimes Mittel. Ich habe volles Verständnis für die Russen und ihre Lage. Das heißt aber nicht, daß ich mich verpflichtet sehe, diesen Mist zu glauben.

                1. „Die Russen wollen die EU ruinieren. “
                  Der ist gut…..
                  Danke, ich hatte heute noch nicht viel zu lachen.

                2. @ fjr1300

                  …du kennst doch das hannibalgemurkste – nun unter dem oben angegebenen Nick… – da kann ja nix Vernünftiges bei rüberkommen… 😝😝

                3. @ Das heißt aber nicht, daß ich mich verpflichtet sehe, diesen Mist zu glauben.

                  Alles gelesen. Heißt aber nicht, dass die Schlussfolgerungen, die man sich selbst aus den EIGENEN zieht, dann wiederum auch die tatsächliche Faktenlage darstellt…. nach denen man denkt, seine EIGENE Wertung dann abzugeben…

                  In einem stimme ich jedoch ihnen ZU :

                  Ich zitiere:

                  Die Sonderoperation wird als strategisches und geopolitisches Meisterwerk die Bücherregale in den Militärakademien füllen.

                  (Wobei zu bedenken ist, dass Meisterwerke in Verbindung Militär, nun mal erst ganz am Schluss sich als das beweisen….. Bis dahin sind es einfach nur mal altmodisch gesagt, gewonnene Schlachten )

      2. Schön anständig vom Kasperletheater wärs ja…das noch par übrigbleiben, . dami man ein par in Donezk sehen könnte… als Touristenattraktion…. 3 Runden um den Block 10 Euro 🙁

  4. Wenn man das hier https://uncutnews.ch/wissenschaftler-warnen-dass-gentechnische-insekten-leicht-als-waffen-benutzt-werden-koennten/
    liest, dann brauchen die usa bald keine Menschen mehr in direkter Kriegstrieberei. Die usa, namentlich die darpa, „forschen“ daran, Insekten zur Kriegsführung scharf zu machen und einzusetzen.
    Ich stelle fest: Die usa sind eine offene Psychiatrie (Forensik). Die darpa ist ersatz- und entschädigungslos abzuwickeln. Die sozial und menschlich verwahrlosten „Wissenschaftler“ bei der darpa, die auf Insekten als „Krieger“ unvrhohlen setzen, sind anzuklagen, zu verurteilen und Zeit ihres Lebens ins Gefängnis zu stecken.
    Solche kriminellen „Wissenschaftler“ dürfen von mir aus auch gern der vorzeitigen Beendigung ihres miesen Lebens zugeführt werden. Wer Insekten für ihren Einsatz als Kriegswaffen scharf macht, hat selber das Leben seines Lebens für immer verwirkt.

    1. Nicht nur die DARPA ist „abzuwickeln“. Mittlerweile ist auch die WHO zur kriminellen/terroristischen Vereinigung mutiert, die mit „Gesundheit“ nun gar nichts mehr zu tun hat, sondern mit dem Gegenteil davon. Auch die ist unschädlich zu machen – und zwar komplett und einschließlich ihrer Finanziers und Hintermänner, deren bekanntester ein Herr namens Gates ist. Es gibt so viel aufzuräumen auf der Welt …

    2. Na na na, doch nicht ins Gefängnis. Auf eine einsame Insel – wie Napoleon. Nein, nicht Elba! Richtig einsam! Nein, auch nicht St. Helena. Die ist zwar richtig einsam, und ein schönes Fleckchen Erde noch dazu – aber diese Gestalten haben etwas Besonderes verdient. Ein Tropenparadies. Mit traumhaftem Sandstrand. Unter Palmen. Ja, ich glaube, das Bikini-Atoll wäre genau das Richtige.

  5. Weswegen nicht auf die Ukraine verzichten oder NATO Soldaten dort kämpfen lassen um bei Entdeckung ein Krieg zwischen der Nato mit Russland zu riskieren. Der Vorgesehene Nato Stützpunkt auf der Krim wird durch Russland verhindert und die USA zieht jetzt jeden Nato Verbündung mit rein . Es wird nicht lange dauern die die Nato selbst in der Ukraine offiziell kämpfen wird. Es wird der Anfang vom Ende sein.

  6. TASS-Nachricht:
    Ein pensionierter russischer Armeeoffizier, Iwan Iwanow, feuerte eine Sarmat-Atomrakete auf London ab. Das russische Verteidigungsministerium und Putin selbst haben damit nichts zu tun.
    Kann das sein?

    1. @Kamak
      Nur wenn er die Rakete in seinem Vorgarten hatte!
      Dazu braucht es ein 50 Meter tiefes Silo mit 4 Metern Durchmesser!
      Und natürlich die Genehmigung vom Chef! … Ohne Befehl geht nichts!

      🤣😂🤣

    1. @Joe
      Völlig richtig!
      In Jugoslawien haben S-125 sogar zwei F-117 abgeschossen und eine dritte F-117 so schwer beschädigt, dass sie später verschrottet wurde! Die einzigen offiziell bestätigten Abschüsse von „Stealth“-Flugzeugen!
      Die F-16 ist für eine S-125 sehr leicht zu erwischen!

  7. „Dan Hampton ist ein außergewöhnlicher Pilot. Er hat über 150 Kampfeinsätze hinter sich und gilt als der erfolgreichste F-16-Pilot. Er hat Auszeichnungen wie kein anderer, darunter das „Purple Heart“, das für Tod oder schwere Verletzung bei einer Heldentat verliehen wird.“

    Dann werden wir für ihn extra ein „Purple Heart“ auf die R-37M Luft-Luft Rakete malen, die ihn ins Jenseits schicken wird! Weil das „Purple Heart“ bekommt man ja auch postum! 👍🤣😂🤣

    Die Amis sind Idioten!

  8. Die F-16 ist im Prinzip ein altes Flugzeug. Ergo geht es vor allen Dingen um die Kampfwertsteigerungen des Fliegers. Die Amis werden den Ukros ganz sicher keine F-16 anvertrauen, die sie normal selbst benutzen. Aber ohne diese Modernisierungen wäre die F-16 in etwa auf dem Niveau einer MIG-29. Ohne beispielsweise die modernen Radare oder Feuerleitsysteme wäre die F-16 der russischen Luftabwehr, als auch Luftwaffe hoffnungslos unterlegen.
    Also darf man getrost davon ausgehen, dass man dann bei den Piloten der abgeschossenen F-16 westliche Ausweise finden wird.
    Und…dieser angesprochene Ami-Superpilot hatte es bisher noch nie mit den modernsten russischen Flugzeugen und auch nicht mit deren Piloten zu tun. Geschweige denn mit der russischen Luftabwehr. Ich gehe stark davon aus, dass man diese gelieferten F-16 getrost als Schrott von morgen sehen kann.

  9. Es ist sehr wahrscheinlich, dass da Söldner fliegen werden. Trotzdem werden ukrainische Piloten tatsächlich ausgebildet. Und an vielen anderen Sachen mehr. Z.B. auf dem ehemals sowjetischen Fliegerhorst Holzdorf in Brandenburg. Von amerikanischem Militärpersonal.
    Normaler Weise darf das amerikanische Militär nur zur Durchreise und Übernachtung auf ehemaligen DDR-Boden…, also sowjetischer Besatzungszone „erscheinen“. Vor 8-9 Jahren gaben sie sich diesbezüglich auch noch Mühe und tarnten etwaige Lager (z.B. in der Umgebung von Chemnitz). jetzt ist ihnen das alles Schnurz. Die ausführenden Soldaten wissen von nichts und ziehen die ihnen gegebenen Anordnungen durch. Und die Befehlsgeber sitzen weit weg im sicheren Bunker.

    Und die Deutschen? Schauen weg. Ist ja nicht ihr Problem. Bis es wieder Bomben regnet. Dann geht das gemeinschaftliche Geheule wieder los.

    „Was sollten wir auch tun?“
    „Es war uns verboten, dagegen zu sein!“
    „Wie hätten wir das wissen sollen?“
    „Wir dachten das beträfe uns nicht!?

    Wie die typischen Sprüche von ertappten Hehlern „Woher sollte ich wissen dass das illegal ist?“, werden die auch nicht ziehen.

  10. Putin unterzeichnete heute das Gesetz zur Kündigung des Vertrags über konventionelle Streitkräfte in Europa.
    Was bedeutet das?

    Die Geste ist zwar eher symbolischer Natur als von praktischer Bedeutung aber logisch und konsequent. Russland hat seine Teilnahme am KSE-Vertrag bereits 2007 ausgesetzt. Schon damals war klar, dass der Westen viele Lücken im Vertragstext vorhergesehen hatte.

    Erstens beschränkte das Abkommen die Menge an militärischer Ausrüstung in bestimmten Ländern und berücksichtigte nicht die Erweiterung der NATO. Formal gab es in den westlichen Ländern die gleiche Anzahl an Panzern, aber das Gesamtpotenzial der Allianz wuchs. Zweitens wurde der Vertrag von vielen Staaten Europas nicht unterzeichnet, darunter auch von den dreibaltischen Staaten Lettland, Estland und Litauen. Nichts hinderte Washington und Brüssel daran, diese Länder mit Truppen zu überschwemmen und sie zum Sprungbrett für einen Angriff auf Russland zu machen.

    Drittens schließlich mussten alle Vertragsparteien dem Wiener Militärausschuss das Vorhandensein von Waffen in bestimmten Gebieten melden. In vielerlei Hinsicht war es ein Ein-Wicket-Spiel. Russland musste alle Karten offenlegen. Gleichzeitig haben europäische Länder, die dem KSE-Vertrag nicht beigetreten sind, dies vermieden.

    Es ist notwendig, Vereinbarungen mit dem Westen sorgfältiger abzuschließen als mit dem Teufel.
    (Quelle S. Kots)

  11. Der russischen Führung ist meines Erachtens völlig klar, dass
    in nahezu allen Fällen in denen der Westen typisch westliche
    Ausrüstung und Waffensysteme liefert, diese von NATO-SOLDATEN
    auf „Urlaub“, getarnt als Söldner bedient und gewartet werden…!!

    Das eigentliche Problem ist, dass Russland zunehmend die eigenen
    „rote-Linien-Positionen“ schon viel zu lange überdehnt und selbst
    ausgehöhlt und damit letztlich als Drohung völlig unglaubwürdig
    gemacht hat…!!

    Es bedarf deshalb ohne ernstlichen zweifel eines harten Schlages auf
    den kollektiven Hinterkopf der der Skrupellosen Völkermörder aus
    den USA und ihrer EU-Komplizen, um das nukleare Gedächtnis ganz
    dringend wieder aufzufrischen…!!
    Schon nach Lieferung von Uranmunition aus London und der verbalen Zustimmung aus Deutschland zu diesem Munitionstyp, allerspätestens
    aber der nächsten Steigerung in Form von „Storm Shadows“ hätte eine
    unmissverständliche und harte Reaktion aus Moskau erfolgen müssen…!!
    Hierbei habe ich den feigen, westlich natürlich (!!) sanktionierten
    Drohnen-Angriff auf den Kreml noch nicht einmal erwähnt…!!!

    Wer ernstlich immer noch glaubt, man könne diesen Konflikt einfrieren,
    oder sonst mit dem Haufen von Betrügern und Gaunern aus dem Westen
    „irgendwie“ friedlich lösen, der glaubt vermutlich auch, dass Zitronenfalter
    Zitronen falten…!!?

    Dieser Krieg gegen die US-NATO ud ihre schwerverbrecherische Bande
    von politischen EU-Vaterlandsverrätern kann nur durch den geschickten,
    aber unabwendbaren Einsatz tatktischer Atomschläge gegen europäische
    Entscheidungszentren wie London, Paris, Warschau, Berlin nebst Ramstein
    und Büchel eingegrenzt und ein atomarer 3.Welt-Vernichtungs-Krieg
    gerade noch eben verhindert werden, sonst nicht…!!!

    1. Wenn die Russen auf eine Rote Linie hinweisen, dann gilt das. Das ist sehr glaubwürdig. Ob, wann und in welcher Form sie reagieren, entscheiden sie einzig selbst, nach ihren Plänen und militärischer Zweckmäßigkeit. Das kann Monate oder Jahre dauern, oder sich erledigen, weil sie das Problem anders lösen. Aber wenn es geschieht, dann geschieht es.

  12. Ob das der NATO das gewünschte Ergebnis bringt?
    Sehr wahrscheinlich nicht!
    Nebst den bekannten Logistischen Problemen Wartung und Repapatur
    sowie dem Umstand das die Russen das Teritorium der Ukraine aus UDSSR Zeit
    bestens kennen, müsste Logo sein, die würden werden mögliche Start und Landebahnen
    in der Ukraine umgehend angreiffen.
    Wenn es aus Rote Armee Zeit entsprechende schwer ausschaltbare Infrastruktur
    geben sollte. Auch das wäre den Russen bekannt.
    Neues ist kaum vorhanden der Bau von zb. unterirdischen Hangars sowie Start
    und Landebahnen dauert seine Zeit und ist eh aus dem Orbit zu orten.
    Da ist noch ein weiteres Problem für die Ukraine-NATO.
    Das was unter Ukrainischer Armee Firmiert ist ein Technisch zusammengebasteltes
    Gebilde das zusätzlich, Mannschaftsmässig am gleichen krankt, ein Zusammengewürfelter
    Haufen. Das Beste der Ukrainer in Sache Mannschaft ist sehr wahrscheinlich längst
    auf den Friedhöfen oder nicht mehr kampffähig ein Grossteil hat wohl auch noch
    innzwischen obendrauf wenig Motivation für diesen kapputen Staat draufzugehen.
    In der Kriegsgeschichte waren dermassen Zusammengebastelte Armee NUR gegen
    deutlich schlechter aufgestellte Armeen erfolgreich.
    Die US-Armee operierte in den letzten 30 Jahren durchgehend gegen 3. klassige Armeen.
    Die Revormierte neu aufgestellte Russische Armee ist da eine andere Nummer.
    Sowohl Technisch als auch in Sache Qualität der Mannschaft und entsprechender Führung.

  13. Ich kann nur hoffen,dass NATO Piloten die Dinger fliegen,dann wird der Beweis endlich geliefert,dass die USA gegen Russland kämpft,aber kein Ami stirbt,aber dann ist es anders,und wenn die erste F16 heruntergeholt wird ,werden die Russen den Beweis haben.
    Und dann Gnade den Amis,denn Washington oder irgend eine andere Stadt wird in Schutt und Asche gelegt.Slava Ukraini🤮🤮🤮

  14. Piloten und Material werden großzügig vorhanden sein. Defender ´23 wird eine interessante „Übung“
    in diesem Jahr. Im Kosovo und in Moldawien wird schon ordentlich das Feuer geschürt. Wenn das Timing
    passt, wird die NATO womöglich eine eigene Gegenoffensive durchführen, weil die arme, superdemokratische
    Ukraine mit ihrer kein Wässerchen trübenden Regierung, die allesamt dem Kiewer Knabenchor angehören,
    nun endlich „richtig“ unterstützt werden muss.

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