Meinungsfreiheit

Pistorius reagiert wütend auf kritische Frage zur Ukraine und entzieht dem Fragesteller das Wort

Beim "Dialogforum der Bundesregierung" sollte sich Verteidigungsminister Pistorius den Fragen der Bürger stellen. Ein Teilnehmer stellte jedoch eine Frage, die dann abgewürgt wurde. Der darauf folgende Dialog macht international Schlagzeilen, wird von deutschen Medien jedoch verschwiegen.

Am 3. Oktober ging abends eine Meldung durch die internationalen Nachrichtenagenturen, die bei der TASS beispielsweise die Überschrift „Pistorius reagierte negativ auf Äußerungen über die Möglichkeit einer Einigung mit Russland über die Ukraine“ trug. In der Meldung ging es um einen Vorfall, bei dem ein Bürger den deutschen Verteidigungsminister gefragt hat, warum Bundeskanzler Scholz den Krieg in der Ukraine nicht im Vorwege durch Verhandlungen verhindert hat.

Danach spielte sich eine Posse ab, denn dem Fragesteller wurde das Wort entzogen und Pistorius reagierte wütend und ging auf die Frage gart nicht ein, sondern hielt ein Kurzreferat über die „intakte“ Meinungsfreiheit in Deutschland. Angesichts der Tatsache, dass er das einem Mann sagte, dem er gerade genau dieses Recht verweigert hat, war das eine sehr kuriose Situation, auf die internationale Medien heute aufmerksam machen, über die in Deutschland aber nicht berichtet wird.

Für mich war dabei am bemerkenswertesten, wann genau dem Mann das erste Mal unterbrochen wurde. Er wies darauf hin, dass es unwahr sei, das Putin nicht verhandeln wollte und sagte, dass Putin mehrmals versucht habe, die Eskalation in der Ukraine durch Verhandlungen zu verhindern. Als er dem hinzufügte, dass die deutschen Medien darüber nicht berichten, wurde sofort versucht, ihm das Wort zu entziehen.

Ich werde hier den gesamten Dialogdokumentieren , der sich bei dem „Dialogforum der Bundesregierung“ abgespielt hat. Im Video, das die Bundesregierung live übertragen hat, ist das ab Minute 43.10 zu sehen.

Die Episode begann, als die Moderatorin ankündigte, dass das Gespräch sich seinem Ende neige und man zu den letzten Fragen komme, woraufhin ein Zuschauer rief, er habe eine unangenehme Frage. Da zu solchen Veranstaltungen normalerweise nur ausgewählte Menschen, oft Parteimitglieder der etablierten Parteien, eingeladen werden, gibt es da normalerweise nur „Wohlfühlfragen“. Daher sagte Pistorius, der offenbar keine wirklich „unangenehme Frage erwartete, er sei sehr neugierig auf die unangenehme Frage und dem Mann wurde das Wort erteilt.

Daraufhin spielte sich folgender Dialog ab.

Fragesteller: Herr Pistorius, ich bin gegenteiliger Meinung. Es ist eine Frage, die man in Deutschland gar nicht stellen darf.“
Pistorius: Hier darf man jede Frage stellen.
Fragesteller: Das sagen Sie. Aber im Alltäglichen ist es sehr schwer. Ich leg los.
Am 25. September 2001 hat Wladimir Putin im Bundestag eine Rede gehalten und sie sind alle aufgestanden und haben applaudiert. Warum ist unser Bundeskanzler Olaf Scholz an dem Tag, bevor der Krieg angefangen ist, warum hat er sich nicht vorgenommen, sich so lange an den Tisch zu schnallen mit Wladimir Putin, bis auf diplomatischem Wege dieser Krieg gar nicht erst entstanden wäre?
Und ich muss hier auch berichtigen: Wladimir Putin hat sehr wohl mehrfach angeboten, zu verhandeln. Nur in den Medien kommt das nicht rüber…
Moderatorin: Darf ich kurz unterbrechen? Nur aus Rücksicht auf… Bitte kurz abbinden.
Fragesteller: Ich weiß, das ist unangenehm, aber stellen Sie sich vor, wir hätten auf diplomatischem Wege alles geregelt. Wir sind verrückt, wir aus acht oder neun Länder importieren wir jetzt die Energie nach Deutschland. Davor war doch alles in Ordnung.
Moderatorin: Ich darf Sie kurz unterbrechen, stellen Sie bitte Ihre Frage, aufgrund der Zeit, das wäre ganz nett den anderen gegenüber.
Pistorius: In diesem Lande, das ist die Errungenschaft diese fabelhaften Grundgesetzes, bei dem sich übrigens einige Vertreter eine inzwischen als rechtsextrem einzustufenden Partei gerne hinstellen und sagen, dieses Grundgesetz gilt aber nicht für alle, es gilt nicht für Homosexuelle (
Applaus), es gilt nicht für Migranten, dieses Grundgesetz erlaubt jedem, die Wahrheit – nicht die Wahrheit, die Wahrheit sowieso – aber die Meinung zu sagen. Der entscheidende Punkt ist ein anderer.
Jetzt bin ich dran, sorry.
Der entscheidende Punkt ist ein anderer. Nur weil ich das Recht habe, meine Meinung zu sagen, habe ich noch lange keinen Anspruch darauf, dafür auch noch Beifall zu kriegen, um es mal sehr deutlich zu sagen. Nein, es gibt darauf keinen Anspruch, sorry.
Meinungsfreiheit heißt Meinungsfreiheit, aber der Anspruch darauf, dafür Beifall zu bekommen. Punkt. (
Applaus)
Und nur, weil es Menschen in diesem Land gibt, die immer wieder sagen, man dürfe seine Meinung nicht sagen, weil sie dafür keinen Beifall kriegen, ist die Meinungsfreiheit hier immer noch intakt. Und bei denjenigen, die das bestreiten, das sind diejenigen, bei deren Herrschaft die Meinungsfreiheit dann endgültig die Wuppe rübergehen würde.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich finde es ziemlich absurd, dass man jemandem das Wort entzieht und das Mikrofon ausschaltet (an der Reaktion von Pistorius sieht man ja, dass der Mann versucht hat, seine Frage zu stellen, aber er war nicht mehr hörbar), und dann einen Vortrag über eine „intakte“ Meinungsfreiheit hält.

Hinzu kommt, dass Pistorius überhaupt nicht auf die Frage eingegangen ist, warum die Bundesregierung nicht versucht hat, die Eskalation in der Ukraine auf diplomatischem Wege abzuwenden. Stattdessen hat Pistorius über die AfD gesprochen, die überhaupt nicht das Thema war.

Im Archiv des Anti-Spiegel kann übrigens in Artikeln aus den Monaten von Dezember 2021 bis Februar 2022 nachlesen, dass der Fragesteller recht hat, denn die russische Regierung hat damals viele Versuche gemacht, zu verhandeln. Dabei sei nur an die gegenseitigen Sicherheitsgarantien erinnert, die Russland den USA und der NATO im Dezember 2021 vorgeschlagen hat. Wäre der Westen bereit gewesen, darüber zu verhandeln, wäre die Eskalation in der Ukraine verhindert worden.

Der Westen hat diese Verhandlungen aber zum Monatswechsel Januar/Februar 2022 abgelehnt, weshalb der Eskalation unabwendbar wurde.

Anstatt eine diplomatische Lösung zu suchen, wurden im Westen bereits ab spätestens November 2021 die Russland-Sanktionen vorbereitet, weil man wusste, dass man Russland keine andere Wahl lassen würde, als seine Sicherheit gewaltsam sicherzustellen.

Aber Pistorius, der all das weiß, ist dieser Frage ausgewichen und hat dem kritischen Fragesteller das Wort entzogen. So viel zur „intakten“ Meinungsfreiheit in Deutschland.

Die Chronologie der Eskalation

Zur Verdeutlichung werde ich noch einmal aufzeigen, wie es zu der Eskalation in der Ukraine gekommen ist.

Anfang Dezember 2019 fand der letzte Normandie-Gipfel in Paris statt. Selensky kam danach zurück nach Kiew und verkündete seinen Leuten hinter verschlossenen Türen, dass er das Abkommen von Minsk nicht umsetzen wird. Allen Beteiligten in der Ukraine war damit klar, dass ein Krieg mit Russland unvermeidbar geworden war und Kiew begann mit konkreten Kriegsvorbereitungen. Das hat der Chef des ukrainischen Sicherheitsrates, Alexej Danilow, im August 2022 in einem Interview offen erzählt und auch Selensky hat das nun in dem Spiegel-Interview bestätigt.

Im Januar 2021 wurde Joe Biden US-Präsident. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Trump, der keine Eskalation in der Ukraine wollte, gab Biden Selensky grünes Licht. Daraufhin begann Selensky im Februar 2021 gegen die Opposition vorzugehen, woraufhin der Chef der größten Oppositionspartei unter Hausarrest gestellt und alle oppositionellen Medien wurden verboten wurden.

Im März 2021 setzte Selensky die neue Militärdoktrin der Ukraine in Kraft, in der ein Krieg mit Russland mit dem Ziel festgeschrieben wurde, die Krim gewaltsam zurückzuerobern und den Konflikt im Donbass gewaltsam zu entscheiden.

Mitte April 2021 verkündete die Biden Regierung den Abzug aus Afghanistan bis zum 11. September.

Im April und Mai 2021 stand die Ukraine kurz vor einem Krieg mit Russland, wurde aber von den USA noch einmal zurückgepfiffen. War der Grund, dass die US-Truppen noch in Afghanistan und damit verwundbar waren, oder dass die USA die Ukraine nicht so umfänglich unterstützen konnten, solange sie noch in Afghanistan gebunden waren?

Mitte Juni 2021 fand ein Gipfeltreffen der Präsidenten Putin und Biden statt, bei dem es aber keine Annäherung gab.

Im August 2021 fand die überstürzte Flucht der NATO- und US-Truppen aus Afghanistan statt.

Während Kiew die Situation im Donbass ab Ende 2021 wieder eskaliert hat und die NATO ihre Truppenpräsenz in der Ukraine unter dem Vorwand von Manövern und Ausbildungsmissionen erhöht hat, haben Deutschland und Frankreich das Minsker Abkommen im November 2021 offiziell beerdigt, worüber es in westlichen Medien allerdings keine Berichte gab.

Die Russland-Sanktionen wurden, wie Politico im Oktober 2022 berichtet hat, bereits mindestens ab November 2021 in Gesprächen zwischen Washington und Brüssel vorbereitet. Das war drei Monate vor dem Beginn der russischen Intervention in der Ukraine und just zu dem Zeitpunkt, als Berlin und Paris das Minsker Abkommen beerdigt haben. Dass die Abkehr vom Minsker Abkommen zum Krieg in der Ukraine führen würde, war den Entscheidungsträgern in Washington und Brüssel (und wahrscheinlich auch in Berlin und Paris) offenbar klar, weshalb sie parallel die entsprechenden Sanktionen vorbereitet haben. Afghanistan war Vergangenheit und damit hatten die USA die Hände frei für einen neuen Konflikt.

Im Dezember 2021 forderte Russland von den USA und der NATO ultimativ gegenseitige Sicherheitsgarantien und den Abzug der NATO-Truppen aus der Ukraine und erklärte, dass es im Falle einer Ablehnung gegenseitiger Sicherheitsgarantien gezwungen sei, „militärtechnisch“ zu reagieren. Damit war klar, dass Russland auf weitere Bestrebungen, die Ukraine in die NATO zu ziehen, militärisch reagieren würde. Das war der Moment, in dem allen verantwortlichen Politikern bewusst war, dass eine Ablehnung von Verhandlungen mit Russland zu einem Krieg in der Ukraine führen würde. Der Krieg und all das Elend hätte verhindert werden können, wenn die USA bereit gewesen wären, einen neutralen Status der Ukraine dauerhaft zu akzeptieren und zu garantieren.

Am 8. Januar 2022 wurde Scott Miller zum US-Botschafter in der Schweiz berufen. In einem Interview vom November 2022 erzählte er ganz offen, dass die USA „Geheimdienstinformationen über die Invasion“ gehabt hätten und er diese sofort, also Anfang Januar 2022, der Schweizer Regierung gezeigt hätte. Da die Gespräche zwischen Russland und den USA über die Frage, ob es zu Verhandlungen über die von Russland geforderten gegenseitigen Sicherheitsgarantien kommen würde, zu diesem Zeitpunkt noch liefen, belegt die Aussage von Miller, dass die USA bereits beschlossen hatten, nicht in Verhandlungen einzutreten und sich der Folgen, nämlich der russischen Intervention in der Ukraine, in vollem Umfang bewusst waren. Miller bestätigte damit außerdem indirekt den Bericht von Politico darüber, dass die Sanktionen schon Monate vorher ausgearbeitet wurden, was Bundeskanzler Scholz und andere westliche Politiker später auch bestätigt haben, als sie sagten, dass die Russland-Sanktionen „von langer Hand vorbereitet“ waren.

Ende Januar 2022 wurde in den USA das Lend-Lease-Gesetz für die Ukraine eingebracht, über das bei seiner Einreichung in den Kongress geschrieben wurde:

„Mit diesem Gesetzentwurf wird vorübergehend auf bestimmte Anforderungen im Zusammenhang mit der Befugnis des Präsidenten, Verteidigungsgüter zu verleihen oder zu leasen, verzichtet, wenn die Verteidigungsgüter für die ukrainische Regierung bestimmt sind und zum Schutz der Zivilbevölkerung in der Ukraine vor der russischen Militärinvasion erforderlich sind“

Das bestätigt ein weiteres Mal, dass die USA sich bereits auf den Krieg vorbereitet haben, während sie offiziell noch immer mit Russland über mögliche Verhandlungen über gegenseitige Sicherheitsgarantien gesprochen haben, denn das Gesetz zur Unterstützung der Ukraine gegen die „russische Militärinvasion“ wurde einen Monat vor der russischen Intervention in den Kongress eingebracht.

Fast gleichzeitig mit der Einreichung des Gesetzes haben die USA und die NATO Ende Januar 2022 die von Russland vorgeschlagenen Verhandlungen über gegenseitige Sicherheitsgarantien abgelehnt.

Am 19. Februar 2022 hat Selensky auf der Münchner Sicherheitskonferenz unter dem Applaus der hochrangigen westlichen Zuhörer die atomare Bewaffnung der Ukraine angedroht. Damit war das russische Eingreifen nicht mehr zu verhindern, denn dass sich die Ukraine, die in ihrer Militärdoktrin offen einen Krieg gegen Russland vorbereitet hat, sich dazu auch noch mit Rückendeckung des Westens nuklear bewaffnen könnte, war für Russland eine inakzeptable Bedrohung der eigenen Sicherheit.

Am 21. Februar 2022 hat Putin die Donbass-Republiken anerkannt und Beistandsabkommen mit ihnen geschlossen. In seiner Rede dazu hat Putin Kiew deutlich vor den Folgen einer weiteren Eskalation gewarnt. Kiew hat den Beschuss auf zivile Ziele im Donbass danach aber noch einmal demonstrativ erhöht.

Am 24. Februar 2022 hat Putin in einer weiteren Rede den Beginn der russischen Militäroperation in der Ukraine verkündet.

Am 29. März 2022 gab es Verhandlungen zwischen Kiew und Moskau über einen Waffenstillstand. Kiew selbst machte dabei den Vorschlag, die Krim als russisch anzuerkennen und eine Verhandlungslösung für den Donbass zu finden. Darüber hinaus hat Kiew zugesagt, keine ausländischen Truppen mehr in seinem Land zu stationieren und nicht NATO-Mitglied zu werden. Ein EU-Beitritt der Ukraine war hingegen möglich. Außerdem erklärte Russland als Zeichen des guten Willens, seine Truppen aus der Region Kiew abzuziehen, was westliche Medien sofort als militärische Niederlage Russlands umdeklarierten, obwohl der russische Rückzug ohne Kampfhandlungen stattgefunden hat.

Am 3. April 2022 erschienen die Meldungen von angeblichen Massakern der russischen Armee in Butscha, die sich jedoch schnell als False-Flag-Operation herausstellten. Dennoch wurde Butscha als russisches „Verbrechen“ bezeichnet und in den Medien breit behandelt, während die mögliche Verhandlungslösung, die nur Tage zuvor erreicht worden war, kein Thema in den Medien war.

Großbritannien ist ebenfalls nicht auf die erreichte Verhandlungslösung eingegangen, sondern hat der Ukraine stattdessen am 8. April 2022 Militärhilfe in Höhe von 100 Millionen Pfund für die Fortsetzung des Kampfes gegen Russland versprochen, was zum damaligen Zeitpunkt noch eines der größten bisherigen Hilfspakete gewesen ist.

Einen Tag später, am 9. April 2022reiste der britische Premierminister Johnson nach Kiew und sprach mit Selensky, der das ukrainische Angebot im Anschluss an diese Gespräche zurückzog und stattdessen verkündete, die Entscheidung müsse auf dem Schlachtfeld erfolgen.

Am 30. September 2022 hat der ukrainische Präsident Selensky Verhandlungen mit einem von Putin geführten Russland per Dekret und Strafe gestellt.


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

79 Antworten

  1. Das Thema „Meinungsäußerungsfreiheit “ ist in D. schon lange von unseren Bessermenschen pervertiert worden.

    Wer nicht ihrer Meinung ist, darf durchaus auch ohne Konsequenzen und ohne Aufschrei der Journaille mit dem Tod bedroht werden.

    Die jüngste Giftblüte dieser Entwicklung : Alice Weidel ist von der Polizei wegen massiver Morddrohungen aus dem Verkehr gezogen worden, weil die Polizei sich außerstande sieht, die wirksam zu beschützen.

    https://www.youtube.com/watch?v=g2zBqa1TDPs

    Pistorius passt in dieses Biotop wie der Arsch auf den Eimer.

    1. Natürlich kann die Polizei nicht die Frau Weidel schützen. Sie wird von der von der Regierung bezahlten Schlägertruppe bedroht. Das wäre so, als wenn damals die Polizei gegen die Gestapo vorgegangen wäre.

    2. war 1991in sarajewo und weiß.was krieg und elend bedeutet. wenn ich von schwarz vermummten bedroht werden würde,ginge ich dahin,wo die hausen und mehr schreibe ich nicht. habe mich auf der kasseler coronademo mit solchen idioten angelegt ,verpisst haben sie sich als wir mit 3 mann auf sie zugingen und ein paar worte wechselten.

  2. Der Unrechtsstaat Brd war noch nie demokratisch, sondern stets die Diktatur der Bourgeoisie.
    Demokratie gabs nur 40 Jahre lang in einem Deutschland, bis zur Besatzung und Annexion.

    Ein interessanter Zeitvergleich: Ehrliche Wahlen in der DDR – betrügerische „Wahlen“ in der BRD.
    https://sascha313.wordpress.com/2021/09/21/ehrliche-wahlen-in-der-ddr-gegen-betrugerische-wahlen-in-der-brd/
    In schöner Regelmäßigkeit erscheinen an den Straßenrändern große Plakate und hängen an den Laternenmasten die Bilder und Sprüche der zu wählenden Abgeordneten. Was soll das? Man kann sich wie bei „Wünsch Dir was!“ die wohlklingendsten Floskeln heraussuchen. Grinsende, giftgrüne oder rotschillernde Köpfe und griffige Parolen fordern die Wähler geradewegs dazu auf, „ihren“ Kandidaten zu wählen – freilich, eine Wahl zwischen Pest und Cholera! Die Merkel-Diktatur gegen Bärbusch oder Lauschner tauschen, oder einen Schmolz gegen einen Bratsch? Na, das wär‘ doch mal was! Endlich ein Politikwechsel? Pustekuchen! Nix Wechsel – der Kapitalismus bleibt! Doch werfen wir ein Blick zurück auf die Deutsche Demokratische Republik…

  3. Genau das zeichnet doch einen exzellenten Politiker aus.
    Im richtigen Moment das Wort an sich reißen (mit freundlicher Unterstützung der Moderatorin),
    auf die Frage nicht eingehen sondern den Fragesteller auf der persönlichen Ebene angreifen. Das mit flapsigen Phrasen und Gesten. Damit hat er die Mehrheit der Leute auf seiner Seite wegen seines Wissens, seines politischen Überblicks und seiner überragenden Lässigkeit. Man applaudiert gerne und laut.

    (Ist viel Sarkasmus verpackt!)

  4. „In der Meldung ging es um einen Vorfall, bei dem ein Bürger den deutschen Verteidigungsminister gefragt hat, warum Bundeskanzler Scholz den Krieg in der Ukraine nicht im Vorwege durch Verhandlungen verhindert hat.“
    Obacht! Auf der nächsten Eskalationsstufe wird man für solche undemokratischen Fragen weggesperrt.
    Wer nicht fragt bleibt dumm, läuft aber wenigstens noch frei herum.

  5. Boris Ludwig Pistorius hat hier keineswegs ein Alleinstellungsmerkmal, daß kann einem x-beliebigen Bürger in einer Sitzung einer Kommunalvertretung, wo er „unpassende“ Fragen stellt, genauso passieren. Die ganze Sache nennt sich dann Demokratie.

  6. Abgesehen davon, dass man jedem Fragesteller, der zu lange redet, irgendwann das Mikro abstellt, und dass er seine Frage ja stellen konnte: Wie soll denn die Antwort lauten, wie soll denn ein Herr Scholz gegen den Plan und den Willen der gesamten angloamerikanischen Verbrecherbande eine Verhandlung erwzwingen?

    1. Beispielsweise hätte er Nordstream garnicht erst als Verhandlungs- bzw Sanktionsmasse zulassen dürfen.
      Es war doch klar, das die USA, nachdem sie Jahrelang versucht haben das Projekt durch Sanktionen gegen den „Freund“ Deutschland zu stoppen, sich keine weitere Gelegenheit zum Stopp entgehen lassen würden.

    1. … deshalb ist der Herr Kriegsminister bei den
      MSM so beliebt. Da kommen Kraftmeiereien
      sehr gut an: ein „Macher“, wenn auch nur
      mit dem Maul.

      Da war mir seine Vorgängerin noch lieber,
      die real gegen ein Unwetter kämpfte!

      Aber in diesem Lande zählen nur eine dicke
      Lippe und Opportunismus etwas. Und
      diesen Giftzwerg würde sogar noch der
      kurze Schatten der AA-Chefin überdecken.
      Eine absolute Lachnummer dieser Typ.
      Wenn die Lage nicht so ernst wäre.

      1. Der Spacke passt zu 100% zu den restlichen Kasperlfiguren. Gibt es einen ernstzunehmenden Vertreter in Altparteien oder Bundesverwaltung? Sorry, jeder Stricher ist seriöser, als jeder beliebige von denen.

  7. Es fehlt ein wichtiges Datum: Am 10.XI.2021 schloß die Ukraine mit den USA einen Vertrag, in dem die USA die Ukraine u.a. in deren Krimansichten unterstützten, s.
    https://www.state.gov/u-s-ukraine-charter-on-strategic-partnership/
    darin Sektion II.
    Dieser Vertrag dürfte ein wichtiger Grund sein, warum Rußland auf die Garantie der ukrainischen Nichtmitgliedschaft in der Nato bestand.

    Außerdem forderte Putin in seiner Rede vom 21.II.2022 von dem ukrainischen Regime die sofortige Einstellung des ukrainischen Krieges gegen den Donbass und kündigte für den Fall des fortgesetzten Donbasskrieges unmißverständlich an, nicht weiter tatenlos zuzusehen.

  8. Das Problem ist eher, dass der Fragesteller erst damit anfängt, dass man etwas nicht sagen kann, was ja IMMER Quatsch ist, denn er durfte ja, aber so lange rumlabert, dass Pistorius anfangen kann, selber rumzuschwurbeln.

    Sowas muss man kurz und knackig formulieren, in etwas:

    Was sagen Sie zu den falschen Behauptungen, dass Russland nicht verhandlungsbereit ist, während seit mehreren Jahren Verhandlungen zur und über die Ukraine liefen, siehe Minsk 1 und 2, und sogar in den letzten beiden Jahren während des Krieges ein Waffenstillstand ausgehandelt wurde, der von Boris Johnsson torpediert wurde?
    Und warum hält sich die Bundesregierung zurück oder giesst noch in Person von Frau Baerbock mit ihren Bemerkungen Öl ins Feuer ?

    So hätte das kommen müssen…

    1. Volle Zustimmung. Pistorius hat ja überhaupt nicht auf seine Frage antworten müssen, weil es vorher einen endlosen Vorspann von „man darf seine Meinung nicht äußern“ oder „die Medien berichten nicht“ gegeben hat. Auch wenn das ja stimmt, das war eine Steilvorlage für Pistorius´ Hetzrede (sic!) und Propaganda.

  9. Der Fragesteller hatte den bemerkenswerten Mut seine „unangenehme Frage“ zu stellen. Das muss man sich erst mal trauen.
    Leider hat er nach seiner Frage gestoppt und die Antwort abgewartet. Sondern mit seinen Worten …die deutschen Medien berichten nicht darüber… dem Herrn Minister eine Steilvorlage für die üblichen Hetztiraden gegen die AfD gegeben. Und dass der Herr Minister dies für seine Selbstdarstellung genutzt hat, wundert mich nicht.
    Selbst schuld. Entschuldigung, aber so sehe ich das.

  10. Es war ein Spruch auf den Plakaten der DDR- Opposition: „Freiheit ist die Freiheit der Andersdenkenden!“ Es ist ein verkürztes Zitat von Rosa Luxemburg. Was wurden die Leute die diese Transparente trugen von den Medien der BRD damals 1987 gefeiert. Man bekam sprichwörtlich die Zeitung nicht mehr zu. Dabei und das weiß kaum ein Westdeutscher gab es auch in einer BRD keine Meinungsfreiheit, aber da ging es ja „nur“ gegen die bösen Kommunisten, dass ist ja was ganz, ganz, ganz Anderes. Man machte es genau so wie die großen Vorbilder in den USA in den 1950. Jahren. Dort wurden die Kommunisten regelrecht gejagt und ins Gefängnis gesteckt. So rigoros konnte man in der „BRD“ natürlich nicht vorgehen gab es auf der anderen Seite die DDR und man hatte ja eine Schaufensterfunktion zu erfüllen. Aber man verbot die KPD und belegte deren Mitglieder mit Berufsverbot. Ja, ja werden jetzt gleich wieder welche sagen es durfte sich ja eine DKP gründen, aber was hat das mit einer eigentlichen Meinungsfreiheit zu tun. Bei einer Meinungsfreiheit setze ich mich mit den Argumenten der anderen Seite in Diskurs auseinander verbiete diese aber nicht. Übrigens geht man heute noch viel weiter man lässt gar keine andere Meinung mehr zu man stigmatisiert die andere Meinung nur noch und stellt sie in die rechte Ecke. Einen richtigen Meinungsaustausch gibt es hier im „besten Deutschland aller Zeiten“ schon lange nicht mehr und so richtig Fahrt aufgenommen hat diese Entwicklung zur Krise 2007/08. Warum gerade da, kann jeder ja mal nachdenken!

    1. Sie sollten das Buch „Charakterwäsche“ von Schrenck-Notzing einmal studieren. Eine Heidenarbeit, aber hochinteressant.
      Die armen Kommunisten sind immer nur für Unruhe, Streit und Terror gut.

  11. Das eigentlich Erschreckende ist doch, was für rhetorisch jämmerliche Gestalten, die noch dazu in ihre eigenen primitiven Fallen tappen (wie in diesem Fall Pisstorius), diese „BRD“ seit Kohl (incl.) emporspült. Man kann es kaum fassen. Das wäre einst als Kassenwart beim Kegelverein schon zu wenig gewesen….

  12. Wenn ich die vielen jungen Leute in der vordersten Reihe betrachte, wie sie begeistert Minister Pisstorius Applaus spenden, anstatt sich mit dem kritischen Fragesteller (der ja Fakten nennt) zu solidarisieren, wird mir angst und bange.
    Das sind sie, die Schleimspurkarrieristen aus gutem Hause, die nach ihrem Studium als Richter regierungskonforme Urteile fällen, als Uni-Professoren nur die eine wissenschaftliche Meinung vertreten, nämlich die von Big Pharma und Gesundheitsministerium oder in Kooperation mit dem Gesinnungsministerium als Intendanten oder Chefredakteure der öffentlich-rechtlichen Staatsmedien Ihre persönliche Haltung als Journalismus verkaufen.

  13. Sehr geehrter Herr Röper,

    also sooo nicht, nicht wahr?!

    Herr Boris Pistorius hat sehr wohl geantwortet!
    Nicht auf die ihm gestellte Frage, aber das ist ja wohl zweitrangig in Zeiten der Meinungsfreiheit!
    Es war richtig und wichtig, hierauf hinzuweisen!

    WO kommen wir denn dahin, wenn wir uns bei 360° waschen!
    Oder unsere Wäsche!
    Die wird ja ganz klein und bunt, die Kochwäsche!

    Um beim Thema zu bleiben:
    mein Bruder i s t Koch.
    Ein ausgezeichneter dazu.

    Leider lebt er zur Zeit viele hunderttausend Kilometer von uns – also der reinrassigen Ursprungsfamilie – entfernt, aber hallo: sein Kosaken-Zipfel ist ein Gedicht!

    Womit ich lediglich am Rande andeuten wollte, dass mein Bruder auch noch excellent bäckt.

    Und apropos bunt/Buntwäsche:
    unsere europäische Gesellschaft – und ja, allen voran Deutschland inmitten Mütterchen Deitschland – ist sogar so bunt, dass mir mitunter schwindelig wird.

    Unser Hausarzt hat mir daher die vierte Impfung dringend anempfohlen.
    Jawoll!

    Und wenn Sie jetzt wirklich so viel von Meinungsfreiheit halten, Sie kleiner Diktator, wie Sie immer zu sein scheinen wollen, dann drucken Sie m e i n e M e i n u n g bitteschön ab.
    Im Sinne der Demokratur!

    Wo kommen wir denn dahin, wenn solche … (bitte ganz demokratisch willfährig einsetzen) … wenn solche … (piep) … , die noch nicht einmal ….(piep) … und jetzt werde ich auch noch entbunden – ich meine abgebunden!

    —-

    Nach langer Zeit mal wieder gelacht. Lauthals, was ich mir sonst verkneife, weil ich an die vielen Russen und russischstämmigen Menschen denke, die so sehr litten und wieder leiden müssen.

    Verzeiht mir.
    Kann sein, dass dieser alltägliche Schwachsinn mich mittlerweile einholt und dass ich deswegen lache, damit es mich nicht erdrückt.

    1. „Unser Hausarzt hat mir daher die vierte Impfung dringend anempfohlen.
      Jawoll!“
      Lustig. Mir hat ein Krankenhaus Unfall-Arzt 4 Mal eine erste Impfung empfohlen. Als Antwort bekam er jedesmal „Vielen Dank, aber ich bin sehr gut informiert.“

  14. Der Fragesteller hat mehrfach die Unvorsicht begangen, darauf hinzuweisen, dass seine Frage unangenehm sei und man in Deutschland manche Dinge nicht mehr sagen könne. Seine Frage ist leider untergegangen. Ein geschulter Rhetoriker wie Pistorius nimmt eine solche Steilvorlage natürlich dankbar auf, schwadroniert über Grundgesetz und Meinungsfreiheit und entfernt die Aufmerksamkeit so weit von der möglicherweise interessanten Frage, dass die Zuschauer vergessen, wo die Reise begonnen hat. Merken wir uns das! Die Absicht, Politiker öffentlich zu grillen ist klasse und unbedingt notwendig. Aber wir müssen üben, Fragen kurz, knapp und ohne Haken und Ösen vorzulegen, die dem Politiker das Werkzeug in die Hand geben, uns zu Fall zu bringen.

    Die kleine Doofmaus aus der elfen Klasse, die sich mehr Präsenz der Bundeswehr bei der Werbung auf dem Arbeitsmarkt wünscht und offenbar möchte, dass ihre männlichen Klassenkameraden an der Front geschlachtet werden, ist dagegen ein Skandal erster Ordnung. Ein derart dämliches Geschöpf sollte vom Abitur ausgeschlossen und zur Schichtarbeit am Fließband oder zum Putzen geschickt werden!

    1. … die kleine Doofmaus habe ich mir gerade dann auch noch angetan, von daher kleine Ergänzung:

      Die kleine Doofmaus wünscht sich mehr Bundeswehr-Präsenz allgemein = auf dem Arbeitsmarkt und Marketing strategisch … tata … m e h r in den Schulen, da, wie sie anführt, die Schüler (z.B.) in der 11. oder die Abiturienten der 12. Klasse … noch nicht so richtig Plan haben und ‚auf den Zug der Bundeswehr aufzuspringen‘ karrierefördernd ist.
      Bis zum Tod, klar.
      Aber das ist schließlich bei jedem Job so;).

      Die kleine Doofmaus gehört zur Spezies:
      ‚Scheheff, im Keller brennt noch Licht.“
      „Na, dann machen Sie‘ s doch aus.“
      „Hab‘ schon.“

      Ja, solche jungen Menschen sind wirklich ein Skandal und gleichzeitig Offenbarungseid einer durch und durch verkommenen, geistig verwahrlosten Gesellschaft.
      Danke f den Hinweis.

    2. War die kleine Doofmaus nur dumm, oder war dies genau so gewollt? Könnte man so etwas auch unter Werbung abhaken? Werbung für die Bundeswehr am Feiertag – mit richtig guter Zuschauer -Quote. kostenlos. Bezahlt natürlich vom Gebührenzahler. Klar wir denken so frech sind die nicht, aber dies sind sie doch!

  15. Pistorius ist doch evangelisch – also christ – bei denen ist es doch Gang und Gäbe mit dem Finger auf andere zu zeigen bzw. andere zu attackieren, um von sich selber und ihren Schandtaten abzulenken – also was wundert ihr euch?!? 😤😈😝

    1. Wer keine Ahnung von Menschen hat, über die er spricht, sollte besser schweigen.

      Christen (zumindest die, die ihren Glauben ernst nehmen) sind anders als von VladTepes verleumdet.
      Sie begehen erstens keine Schandtaten und zeigen zweitens nicht mit dem Finger auf andere.

      Nicht zu vergessen: Neben leider einigen Christen (die wahrscheinlich auch ihren Glauben nicht ernstnehmen) begehen auch viele Nichtchristen Schandtaten.
      Und die Christen, die Schandtaten begangen haben, zeigen nicht mit dem Finger auf andere.
      Die Bischöfe bitten ja um Verzeihung für Schandtaten, die nicht einmal sie selbst begangen haben.

      1. Du sollst nicht lügen! – sei DEIN oberstes Gebot!

        Erst mal Geschichte und Verbrechen aufarbeiten – dann können wir eventuell weiterdiskutieren – doch bis dahin schweig fein still! 😝😝😈

          1. Lügner und arroganter Ignorant! – mehr bist du nicht – wie alle deiner götzendienenden Satanisten… 😈😈

            Kehret endlich vor der eigenen Tür – da ist’s gar mächtig mistig… 😱😱

  16. @ vaderu

    Der Mann war ja kein Profi und sicherlich auch sehr nervös (schon alleine aus dem Grunde, da er eine für den Mainstream unangenehme Frage stellte). Das ist ja persé schon rechts bis AFD. Immer dann, wenn man nicht mehr weiter weiss, wird dann entwas komplett anderes beantwortet. Hauptsache der Mund geht auf und zu. Der Schlafschafgeimpfte wird es dann nicht mehr wahrnehmen, sondern nur erkennen, dass darauf eben was geantwortet wurde. Wieviel Gehalt das Gesagte hatte, dass ist vollkommen unwichtig. Wäre das wichtig, hätten wir ganz andere Politiker an der Spitze stehen. Fragen Sie mal einen Ottonormalbürger auf der Strasse was genau das „Budapester Memorandum“ war und in welchem Zusammenhang er die aktuell vorgehenden Ereignisse in diesem Licht bewertet?

    Nun zu diesem Artikel und die Lesenden selbst: Sind wir wirklich frei?

    Ich erinnere in diesem Zusammenhang an einen Schlüsselsatz von Herrn Pistorius:“Der entscheidende Punkt ist ein anderer. Nur weil ich das Recht habe, meine Meinung zu sagen, habe ich noch lange keinen Anspruch darauf, dafür auch noch Beifall zu kriegen, um es mal sehr deutlich zu sagen. Nein, es gibt darauf keinen Anspruch, sorry.“

    Recht und Anspruch wo genau liegt der Unterschied da?

    Bemühen wir mal den Thesaurus (https://www.openthesaurus.de/synonyme/recht)…:

    Recht auf etwas od. jmd.:

    Bedeutungen:
    1. Recht im objektiven Sinn: staatlich festgelegte und anerkannte Ordnung des menschlichen Zusammenlebens, deren Einhaltung durch staatlich organisierten Zwang garantiert wird 2. Recht im subjektiven Sinn: Befugnis einer Person, etwas zu tun, zu unterlassen oder zu verlangen, die sich aus dem Recht im objektiven Sinn ableiten lässt 3. ohne Plural: ein Anspruch, der nach dem Rechtsempfinden der Menschen und der Rechtsordnung gerecht und richtig ist 4. [veraltet] Jura, Rechtswissenschaft

    Synonyme:
    1. objektives Recht, Rechtsordnung, Rechtssystem 2. subjektives Recht, Anspruch 3. Billigkeit, eines Menschen gutes Recht, Gerechtigkeit, Richtigkeit

    … unter der Rubrik „Synonyme“ (aber auch bei den Bedeutungen) findet sich unter 2. der Begriff: „Anspruch“.

    Wer nun in Mathe gut aufgepasst hat, der wird mir zustimmen, wenn man dann behaupten darf, dass diese Wörter miteinander invertierbar sind. Ganusogut könnte man das Wort „Anspruch“ durch „Recht“ ersetzen. Der Sinn würde dabei unangetastet bleiben.

    Machen wir also den Versuch:

    „Der entscheidende Punkt ist ein anderer. Nur weil ich das Recht habe, meine Meinung zu sagen, habe ich noch lange keinen Recht darauf, dafür auch noch Beifall zu kriegen, um es mal sehr deutlich zu sagen. Nein, man hat kein Recht darauf, sorry.“

    In diesem Fall ging es Ihm wohl um darum zu bewerten ob man ein Recht darauf hat in einer Demokratie Beifall zu bekommen? Was das mit dem Thema des Fragenden zu tun hat, entzieht sich meiner Kenntnis…

    DANN GLEICH DANACH:“Und nur, weil es Menschen in diesem Land gibt, die immer wieder sagen, man dürfe seine Meinung nicht sagen, weil sie dafür keinen Beifall kriegen, ist die Meinungsfreiheit hier immer noch intakt. Und bei denjenigen, die das bestreiten, das sind diejenigen, bei deren Herrschaft die Meinungsfreiheit dann endgültig die Wuppe rübergehen würde.“

    Leider machen die verschachtelten Sätze keinen richtigen Sinn, da Pistorius 2 verschiedene Dinge versucht in einen Satz zu pressen, was dialektisch garnicht funktionieren kann. Dies war seiner Aufgeregtheit geschuldet, denn auf diese Situation war er nicht vorbereitet. Das passiert vielen Politikern, aber vor allem Frau Bärbock!

    Ich versuche das mal in „einfaches Deutsch“ zu übersetzen…

    1. Man darf keine Meinung sagen, weil man kein Beifall bekommt.

    und oder

    2. Nur weil es Menschen gibt, die Ihre Meinung nicht sagen, ist die Meinungsfreiheit noch intakt…
    (Ich erinnere an eine Aussage Selenskys ganz am Anfang des Kriegs Sinngemäß:“Wenn wir die Wahrheit sagen, dann fällt alles in sich zusammen.“)

    Im ersten Fall impliziert er, dass solche Fragesteller persé Narzisten sind, denn wenn man Fragen stellt sollt man auch immer Beifall bekommen, sonst wäre das ja tragisch. In diesem Fall: lieber nicht stellen! Was für ein Quatsch!

    Der 2. Fall ist noch abstruser, entlarvt aber was Pistorius tunlichst vermeiden wollte. In diesem Fall ist seine Aussage ein „Zirkelbezug“ und daher inhaltlicher Unsinn! Da wir aber alle abstrahieren gelernt haben, kann man schon sehen, was er damit aussagen wollte: Leute, wo denkt Ihr eigentlich, wo Ihr lebt? In einer Demokratie, wo jeder sagen kann, was er will? Nein, es gibt nur eine Meinung und der Rest darf Ihre Meinung (Ihre Sicht der Dinge) nicht sagen. Darauf hat er (Sie, es) keinen Anspruch (Recht).

    Fertig! Eigentlich wolle er unbedingt das so sagen, sein Herz wollte es, aber sein Hirn hat es Ihm verboten und zwischen diesen beiden Direktiven kam dann dieser Murks heraus.

    Der Rest war sowieso eher nichtssagender Monolog über vollkommen verfehlte Aussagen über Dinge, die der Fragesteller garnicht wissen wollte. Aber er wurde nunmal da hin platziert. Ist in einer Demokratur aber so üblich.

    Sorry für diese Analyse, aber es ist eigentlich zum Himmelschreiend einfach das zu sehen. Kein Wunder, dass sich Russland den Kopf reibt uns sich fragt: Was geht eigenlich mit dem Volk da ab? Was haben die denen zu essen gegeben, dass die so ruhig bleiben. Manchmal könnte ich verzweifeln… aber nur manchmal!

  17. Wenn Geschwafel auf Realität trifft, gewinnt die Realität, dies lässt sich nicht mehr wegschwafeln!
    Wer in der DDR kein Westfernsehen schaute war Doof und wer heute kein Ostfernsehen schaut ist auch Doof!

  18. Sorry, aber das hier sehe ich anders. Es handelte sich (anscheinend) um eine Regierungsveranstaltung. Der Fragesteller durfte reden. Seine Position wurde klar. Er wurde abgekanzelt. So ist das eben, wenn man auf einer Regierungsveranstaltung Opposition ist. Pistorius hat sehr klar seine Position bezeichnet. Es bleibt beim Zuhörer, wie er das beurteilt. So funktioniert tatsächlich Meinungsfreiheit. Der Kampf um die Meinungshoheit heisst deswegen Kampf, weil es ein Kampf ist. Mit Sieg und Niederlage aber nicht schmerzfrei. Hier bin ich nicht ihrer Meinung, Herr Röper. Herr Pistorius hat lediglich seine Meinung vertreten, eine Meinung, die ich nicht teile, die aber auch legitim ist. Herr Pistorius hat dem Fragesteller sogar aktiv Raum gegeben, seine Meinung zu äussern. Und sogar zugegeben, dass dieser kein Recht auf Beifall habe. Sehr geehrter Herr Röper, auch Sie stehen in der Gefahr, in Propaganda abzugleiten. Ich habe eine Lektüre-Empfehlung für Sie: „ Wassili Grossman – Leben und Schicksal“ – Sie können dieses Meisterwerk sogar im Original lesen. Ich muss mich mit der Übersetzung begnügen – noch:)

  19. Oje da hat ein Politiker eine Frage nicht beantwortet, da ist er der Beweis der Unterdrückung für die letzten Verteidiger der Meinungsfreiheit. Ich gebe mal mit, dass Menschen in bedeutenden Positionen abwägen müssen wem Sie in einer Diskussion eine Bühne geben, da mit dieser Bühne automatisch eine gewisse Legitimation der
    dann vertretenen Inhalte einhergeht. Hatten Sie mitbekommen, dass die Journalistin welche das „Nein zum Krieg“ Schild im Tv hochgehalten hatte nun in Abwesenheit mit Verspätung zu langer Haft verurteilt wurde? Hab mich schon gefragt warum das so lange gedauert hat.

    1) Die beklatschte Putinrede im Bundestag hatte „der kalte Krieg ist vorbei“ als Überschrift und wirtschaftliche Öffnung und Zusammenarbeit als Thema. Auch Medwedew ist ja mal als liberaler Reformer gestartet. Danach hat Putin angefangen seine Konflikte mit Stärke, und oft militärisch, zu lösen und damit innenpolitisch gepunktet. Das Handeln Russlands fanden die westlichen Politiker dann spätestens die letzte Dekade nicht mehr wirklich Applaus wert.

    2) Deutschland konnte im Alleingang nicht viel verhandeln. Was konnte man aus deutscher Sicht anbieten oder drohen? Wirtschaftliche Zusammenarbeit oder deren Ende? (hat man) Seinen Einfluss in der Nato mit Verhinderung der ukrainischen Mitgliedschaft als Teil einer Lösung (hat man). Wie viele westliche Länder hat auch der deutsche Kanzler bis kurz vor dem Einmarsch noch versucht den russischen Angriff mit einem Wechselspiel aus Drohungen und Gesprächsangeboten abzuwenden. Russland hat seine Position in der vermeitlichen Annahme großer Stärke aber völlig überschätzt. Viele hier tun immernoch so, als handle Russland aktuell aus einer Position der Stärke. Dass man schon viele 100Mrd $ seine halbe Armee und 1000ende Panzer verloren hat wird gekonnt täglich ausgeblendet oder umgedeutet als „Erweckung der Nation“. Dabei ist politische Schwäche der Grund für den Einmarsch, für den Russland einen extrem hohen Preis zahlt, militärisch, menschlich und wirtschaftlich. Dieser Tage war zu lesen, nächstes Jahr fließen laut Plan 40%+ des russischen Staatshaushaltes in den Krieg. Gesellschaft mit Vorbildfunktion würde ich sagen.

    3) Das russische „Verhandlungsangebot“ war eine mehr als dreiste Forderung und deratig abseits jedweden Realismus, dass es im Westen sofort als „indiskutabel“ beiseitegewischt wurde. Hätte nur noch gefehlt, dass man noch Polen und Alaska für eine „friedliche Lösung“ gefordert hätte, um es noch absurder zu machen. Dass diese Forderungen völlig unrealistisch waren, hat selbst die russische Presse so kommentiert. Dieses „Verhandlungsangebot“ war nicht mehr als ein vergiftetes Feigenblatt um den Überfall auf die Ukraine propagandistisch zu flankieren.

    4) Russland hatte zu keinem Zeitpunkt irgendetwas in der Hand um der Nato ernsthaft zu drohen. Russland traut sich auch jetzt nicht die Nato direkt zu bedrohen. Denk ihr nicht auch, dass es stategisch vorteilhaft wäre man würde mal ein paar Aufklärungsdronen im schwarzen Meer abschießen? Die sind offensichtlich höchstvermutlich irgendwie in den Konflikt involviert. Traut man sich nicht? Die Jets sind ja immerhin da um zu drängeln und Treibstoff abzukippen. Man traut sich nicht! Stattdessen hat man Dritte bedroht in der Annahme diese hätten einem nicht viel entgegenzusetzen. Hat man sich wohl getäuscht.

    Dann kommt wieder der übliche russiche Spin und zum 100. Mal die Verdrehung aller Ereignisse. Minsk 2 wurde von beiden Seiten nicht erfüllt. Aus internationaler Sicht hat Russland die Ostukraine nachhaltig destabilisiert und militarisiert und keine ernsthaften Anstrengungen unternommen eine Umsetzung möglich zu machen. Dass man offziell behauptet hat „Man könne für nichts“ wurde im Westen offen als gezielte Lügen und Desinformation
    bewertet. Das auch ein Selensky Minsk nicht mehr umsetzen wollte, ja das war so. Hat er sich mit Russland nix genommen. Die Ukraine hat niemals ernsthaft eine erneute atomare Bewaffnung angestrebt. Dass man in Russland meint aus einer einzelnen Rede einen sofortigen Kriegsgrund ableiten zu können indem man wieder massig Kontext unterstellt ist typisch. Wenn das danach gänge , schaue man sich die Twitterhistorie des D.Medwedew an. Bei diesen albernem Nonstopgedrohe müsste ja die halbe Welt Russland „wegen ernsthafter Bedrohung“ den Krieg erklären. Auch wollte die Ukraine niemals Russland angreifen. Zu der Zeit vor dem russischen Angriff ging man davon aus, dass die Ukraine Russlands Armee kaum mehr als 1-2 Wochen würde standhalten können. Warum hätte die Ukraine da Russland angreifen wollen? Die wollten ihre eigenen Gebiete zurück, welche mit russischer Unterstützung militärisch destabilisiert wurden. Auch wird zum 100. Mal behauptet die Ukraine hätte gezielt und verstärkt Zivilisten beschossen. Hierfür gab und gibt es aber keine seriösen Belege. Die Mehrzahl der Opfer im Donbaskonflikt vor Feb22 waren die Kombatanten beider Seiten, es gibt sehr ausfürliche OSZE Berichte dazu. Klar gab es dabei zivile Opfer, wie in jedem Krieg, aber nicht den gezielten oder gar ausschließlichen Beschuss von Zivilisten der hier ständig beleglos unterstellt wird. Und selbst wenn es so wäre, was es nicht war. Wer bei jedem Völkerrechtsbruch der US aus Rage fast in Selbstentzündung gerät, der sollte dann evtl auch ein Problem dabei haben wenn Russland völlig ohne Legitimation der UN ein Land in Schutt und Asche legt. Selbst mit heheren Absichten wäre dieses Vorgehen nicht akzeptabel. Die „Anerkennung der Republiken“ auf dem Hoheitsgebiet eines fremden Landes, gerade in einer derartigen aufgeladenen Konfliktsituation an der man selbst beteiligt ist, ist für sich schon ein Verstoß gegen das Völkerrecht. Die Anexionen in der Ostukraine werden international als Scheinreferenden bewertet. Sie wurden von niemandem anerkannt (auch von den Brics nicht) und international scharf verurteilt. Der im Anschluss verkündete Angriffskrieg entbehrte jedweder Legitimation und dient dem russischen Ziel den eigenen Machtbereich militärisch auszudehnen. Die erheblichen Folgen und Gegenbewegungen vieler Länder sind völlig logisch und nachvollziehbar. Russland hat sich in eine Lage manövriert aus der es keinen politischen Ausweg gibt. Man hat in Folge immer wieder eskaliert und endet bei einem „Krieg gegen den ganzen Westen“ dem man in seiner Position im Feb22 sicher nicht geplant hatte. Koventionell kann man da nichts gewinnen, dazu hat man weder die Infrastruktur, noch genug Menschen, noch genug wirtschaftliche Kraft, deswegen rasselt man so oft möglich den nuklearen Säbel. Klar ist aber ,dass auch die offenen und verdeckten Unterstützer Russlands so gar keine Lust darauf haben, für dessen Erfolg in der Ukraine die weltweiten Folgen eines, selbst begrenzten, Einsatzes von Nuklearwaffen auszubaden. Und gegen das chinesische „Net“ halte ich es für ziemlich unwahrscheinlich, dass sich Russland den offensiven Einsatz von Nukleartechnik traut und sich damit für Jahrzehnte zum internationalen Pariah macht.

    1. grübelgrübel, für einen Trollkommentar ist das hier eigentlich zu lang…oder?
      Nur mal ein, zwei Punkte herausgreifend: Z.elendsky wollte sehr wohl natod-Beitritt und Atomwaffen gegen wen wohl?! Und NACH dem Gespräch mit wem wohl?!
      „..aus jedem Völkerrechtsbruch der US aus Rage fast in Sebstentzündung…“HA! Schön geschrieben. und es sind eben die usa, die ganze Länder und Völker „in Schutt und Asche legen“, Russland tut das NICHT!
      Russland versucht mit einer militärischen Spezialoperation sein eigenes Land zurückzugewinnen, und wie du so schön schreibst: „Klar gab es dabei zivile Opfer..“
      Denk doch noch mal gründlich nach

      1. *Nur mal ein, zwei Punkte herausgreifend: Z.elendsky wollte sehr wohl natod-Beitritt und Atomwaffen gegen wen wohl?! Und NACH dem Gespräch mit wem wohl?!*

        Natürlich möchte die Ukraine einen Natobeitritt. Ich habe mir die Rede um die das russische Narrativ so einen Affentanz macht nochmal angeschaut. Selensky redet minutenlang über die Bereitschaft zu Friedensgesprächen in jedwedem sich bietendem Format. Dann geht es um das Thema der dauerhaften Sicherheit für sein Land. Er sagt dass eine Natomitgliedschaft hierfür die beste Lösung sei und dass das Budapester Memorandum seinem Land nicht die versprochene Sicherheit gebracht habe. Wir erinnern uns nochmal: Mit dem Budapester Memorandum hat die Ukraine ihre Atomwaffen abgegeben und dafür von US,Russland,GB,Kasachstan und Weißrussland Sicherheitsgarantien für seine territoriale Unversehrtheit erhalten. Dieses Abkommen hat Russland durch seinen Überfall mit Füßen getreten. Und wenn das halbe Land in Trümmern liegt kann man als Staatsführer schon mal auf die Idee kommen zu erwähnen, dass es wohl keine gute Idee war seine Atomwaffen abzugeben und dafür auf Versprechen zu vertrauen, dass das eigene Land danach trotzdem noch sicher sei. Aus dieser Aussage eine angestrebte atomare Neubewaffnung zu implizieren ist reiner Spin russischer Propaganda.

        *„..aus jedem Völkerrechtsbruch der US aus Rage fast in Sebstentzündung…“HA! Schön geschrieben. und es sind eben die usa, die ganze Länder und Völker „in Schutt und Asche legen“, Russland tut das NICHT!*
        Genau die einen sind immer die bösen und die anderen immer die Guten. Russland hat in der Ukraine schon 100.000ende Soldaten, 10.000ende Panzer und Fahrzeuge und diverse Schiffe,Helis und Flugzeuge verloren und verschießt ballistische Raketen und Angriffsdronen so schnell es sie produzieren/kaufen kann . Was glauben Sie was die gerade machen? Kaffeekränzchen mit Mütterchen Mü bei einer ganz defensiven Friedensmission im Donbass? Dafür ein UN Mandat zu beantragen hatte man irgendwie aus Versehen vergessen?

        *Russland versucht mit einer militärischen Spezialoperation sein eigenes Land zurückzugewinnen*
        Na super, da kommen wir doch zum Kern der Sache. Zu Beginn der „Spezialoperation“ meinten ja viele noch es
        gänge nur um den Schutz der armen Mütterchen und Kinder vor Genozid und um die Befriedung des Donbas. Dann sind wir uns schon mal einig, dass Russland in der Ukraine versucht Land zu gewinnen. Ein Globus oder Google Maps könnte Ihnen aber nochmal dabei helfen zu bewerten um wessen Land gekämpft wird.

        1. Um wessen Land gekämpft wird? Na, um Russland! NovoRussia ist Russland, die Krim ist Russland, das gehört alles zu Russland. Ukrostan könnte in gewissen Grenzen ein eigenständiger Staat bleiben, aber wozu? Damit die Neo-Nazis dann Europa hassen?
          Das ist aber alles nicht, worum es MIR geht. Mich interessiert Gott, Gott ist die Wahrheit!
          Und so wie die WAHRHEIT von den G7 mit Füßen getreten wird, ist es so abscheulich abstoßend (zB Butcha…), dass ich allein deshalb Partei ergreifen will. Aber Moment…. das darf ich ja gar nicht, oder??? Es gilt der neugeschaffene Straftatbestand: „Rechtfertigung eines Angriffskrieges“, DREI JAHRE GEFÄNGNIS!!!
          Aber so etwas wie „Rechtfertigung eines Angriffkrieges“ (welcher Angriffskrieg?) würde ich natürlich NIEMALS TUN! (Meinungsfreiheit, hust…).
          Weil du, dnrl, dir so viel Mühe gegeben hast mit ausführlicher Antwort, will ich dir noch mal extra was zum Nachdenken geben: Wenn Russland, wie du meinst, „alles in Schutt und Asche“ legt, WO GENAU treffen sich dann die EU-Aussenminister in Kiew?!?

          1. * NovoRussia ist Russland, die Krim ist Russland, das gehört alles zu Russland.*

            Das sieht Ihr Globus und die ganze Welt anders. Niemand, wirklich niemand erkennt die russischen Annexionen an. Nun gut Syrien und Nordkorea eventuell, da bin ich möglicherweise nicht auf dem aktuellen Stand.

            *Wenn Russland, wie du meinst, „alles in Schutt und Asche“ legt, WO GENAU treffen sich dann die EU-Aussenminister in Kiew?!?* Denken Sie das ist ein Widerspruch? Alles nicht so schlimm weil nicht jeden Tag Raketen in der Hauptstadt detonieren? Heute hat es wieder Charkiw getroffen. Aber klar alles Fake News.

            1. Ja, alles FakeNews! Nicht die Raketen und Bomben als solche, aber die LÜGE, dass das Russland war! Die Ganzen LÜGEN des Lügenimperiums: Am Anfang haben sich die Neo-Nazis selbst beschossen(aus Versehen runtergekommene Trümmerteil..), weil zu doof zum Schießen und aus bösartigem Manipulationswillen heraus (Butcha!), und „heute hat es wieder Charkiw getroffen“, ja, das hat mir mein email-provider auch aufgenötigt, zusammen mit der ganzen HASSUNDLÜGENPROPAGANDA! aber nur weil der Hass und die Lügen immer lauter werden, werden sie NICHT wahr/er! Bei mir nicht! Ich habe auch eine Theorie entwickelt, warum ich Lüge erkennen kann, die ganzen Volksverdummten depperten Propagandaopfer aber nicht! Möchtest du sie hören/lesen?

              1. Klar immer her damit. Die Grundfrage die man sich stellen muss wenn man einen Großteil der verfügbaren Informationen pauschal als „Lügen“ ablehnt ist, wie kann man sich sicher sein dass man sich nicht in einem geschlossenen Erklärungsmodell eingemauert hat?

                Auch bei Themen wie Qanon/NWO, Reptloidenunterwanderung, der flatearth Theorie oder sämtlichen „auserwähltes Volk/Gruppe“ Erzählungen kann man ja deckungsgleich argumentieren. Etwas passt nicht ins Narrativ? Lügner und Verschwörer, allesamt.
                Ist halt ein sehr einfacher Weg sicherzustellen dass alles zusammenpasst.

    2. Exponentielle Distorsion erreicht das Nirwana der Perversion …

      … und entspricht den Vorgaben aus der 25.000 köpfigen Schar der Journaillenvertreter*innen aus dem ‚Fünfeck‘ am Potomac-River; da, wo im Spätsommer 2001 eine riesige Boeing 757 sich durch ein 5 Meter breites Loch gezwängt hat. Damals war die Corporate-Journaille auch ‚foll übelzeugt‘, dass das Objekt zu 100% ‚vaporised‘ wurde.

      Nochmal für den Schreiberling „DnRI“. Lies dir mal die nikleare Doktrin der Russischen Föderation durch; da steht klar und deutlich drin, dass Russland NIE NICHT einen atomaren Erstschlag auch nur erwägt; ganz im Gegenteil zu den völlig durchgeknallten Bübchen aus ‚Gods-Own-Country‘, wie dem Jakob Sullivan, oder der Ficktoria Neuland, oder dem Rechts-Außen-Blinker, die allesamt und allen Ernstes einen atomaren Erstschlag diskutieren.

      In dem Geschreibsel ist eigentlich jeder Satz eine unverschämte Umdrehung der Positionen, dass ich es mir erspare diesen Unsinn en detail auseinander zu nehmen.

      1. Srry aber das ist Käse. Die westliche Welt hat weder direkt noch indirekt mit dem Einsatz von Atomwaffen gedroht schon gar nicht mit einem Erstschlag. Schon der Gedanke wäre absurd, warum sollte man in der jetzigen Situation, wo niemand in diesen Ländern irgendwie unter Druck oder in Gefahr ist, seine Bevölkerung der Gefahr der gegenseitigen Vernichtung aussetzen? Das macht weder theoretisch noch praktisch Sinn. Man hat weder Nuklearwaffen in irgendeine Bereitschaft versetzt noch überhaupt darüber gesprochen. Man ist so damit umgegangen wie es sich gehört, man hat sie und redet nicht darüber.

        Wenn Russland Atomwaffen wirklich nur als Vergeltung gegen einen atomaren Erstschlag einsetzen kann und will ist ja alles super und wir werden keinen Einsatz dieser Waffen sehen. Aber ist die Lage so klar? Spricht man nicht ständig davon, dass ein Einsatz auch bei (konventioneller) Bedrohung der russischen Souveränität denkbar ist? Und wo beginnt diese Souveränität dann? In Cherson?

        Gehen wir doch mal die sichtbaren Dinge durch:
        Die russischen Propagandisten fordern (im öffentlichen TV!) wöchentlich die agressive Nutzung der eigenen Nuklearwaffen. Von Poseidon gegen London oder NewYork über Hypersonicangriffe auf DenHaag,Berlin oder Warschau bis zu eher gemäßigten Forderung nach agressiver Wiederaufnahme von Atomtests zur Abschreckung der Unterstützung an die Ukraine kann man sich mindestens einmal pro Woche einen neuen Beitrag anschauen. Ich kann gern mal, sagen wir 10, raussuchen wenn Sie das anzweifeln.

        Das prorussische Narrativ greift diese Thesen auf und ich lese hier faktisch täglich derartige Forderungen, man solle „diese ganzen Nazis ausradieren“ und der Nato mal „zeigen was es bedeutet sich mit Russland anzulegen“ und einen einsamen „Lumi“ mit seinen Thesen, dass alles ums Thema Atom nur Show sei.

        D.Peskow ist Journalistenfragen, ob der nukleare russische nukleare Schutzschirm auch für die „neuen Gebiete“ gelte, sprich ob man seine Eroberungen gegen konventionelle Angriffe nuklear absichern möchte, gezielt ausgewichen.

        W.Putins Reden mit „Konsequenzen wie Sie sie in der Geschichte noch nie erlebt haben“ und „das ist kein Bluff“ sind auch unvergessen. Natürlich hat er die Atomwaffen nicht direkt erwähnt aber der Wink mit dem Zaunspfahl war schwer zu übersehen.

        Im Ergebnis stimme ich Ihnen trotzdem zu, ich sehe aktuell keine ernsthaften Bestrebungen Nuklearwaffen einzusetzen nur aus einem wahrscheinlich anderen Grund. Für den Westen macht es einfach überhaupt keinen Sinn. Für Russland würde es in einer Situation, in der man konventionell zusehend unter Druck gerät eventuell Sinn machen, entsprechend ja auch die Forderungen der Propaganda. Der Einsatz hätte aber vermutlich militärisch einen begrenzten Nutzen, politisch aber einen enorm hohen Preis. Die Hauptfrage die man stellen muss ist, wie würden China, Indien, Saudiarabien usw auf diesen Einsatz politisch reagieren? Diese Frage soll sich gern jeder selbst beantworten.

        1. @DnRI: Sie haben ja sehr ausführlich Ihre Sicht der Ereignisse vor dem Februar 2022 dargelegt. Nur findet man kein Wort von den Minsker Vereinbarungen, in denen zu aller erst Kiew verpflichtet war, in Vorleistungen zu gehen, um den Konflikt zu beenden. Die Regierung in Kiew dachte allerdings zu keinem Zeitpunkt daran, irgendwas davon umzusetzen. Merkel und B. Johnson haben es zugegeben, dass die Verträge nur dazu dienten, Zeit zu gewinnen (um den Konflikt militärisch zu lösen) und die Ukraine gegen Russland in Stellung zu bringen.

          1. *Minsker Vereinbarungen, in denen zu aller erst Kiew verpflichtet war, in Vorleistungen zu gehen*

            Das wäre ein sehr gutes Argument wenn es denn stimmen würde. Der Minskvertrag hat es in der Realität aber versäumt, eine zeitliche Abfolge der Maßnahmen festzulegen und nirgends stand irgendetwas von einer nötigen einseitigen“Vorleistung Kiews“. Wenn Sie da andere Infos und Belege haben immer gern her damit. Beide Parteien haben jeweils auf die andere gezeigt wer zu ernst etwas umsetzen müsse, und Russland hat seinen Griff auf den Donbas zu keiner Zeit gelockert, sondern während Minsk munter weiter militarisiert, Pässe verteilt, den Rubel eingeführt ect.

            *dass die Verträge nur dazu dienten, Zeit zu gewinnen* Merkel ist diese russische Verdrehung ihres Halbsatzes weitergegeben worden. Sie hat in ihrer Antwort sehr deutlich gemacht, dass dies eine absurde Vergewaltigung der Realität darstellt. Man hatte laut ihr sehr wohl eine friedliche Lösung im Sinn, man hatte gleichwohl wenig Illusionen über Russlands Absichten und hat gleichzeitig zum Versuch eine Lösung über Minsk zu erreichen, in weiser Vorraussicht, gleichzeitig die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine gestärkt. Hätte man das nicht, hätte Russland die Ukraine 2022 vermutlich schnell überrannt. Hat man also genau richtig gemacht. Und die Ukraine war auch nie „gegen Russland in Stellung“ Die Ukraine wollte nur ihr eigenes Staatsgebiet zurück, welches mit russischer Hilfe destabilisiert, militarisiert und abgetrennt wurde.

    3. Der einzige Punkt, wo ich Ihnen zustimme ist, daß dies ein untaugliches Beispiel für die Unterdrückung der Meinungsfreiheit ist.

      Auf die übrigen Punkte brauche ich hier nicht einzugehen. Im Anti-Spiegel wurden solche oder ähnliche „Argumente“ bereits widerlegt, sogar mit Einbeziehung anderer, auch nicht russischer, Quellen.

      1. Diese „Widerlegungen“ argumentieren im Kern immer mit einem „alle Quellen und Medien mit abweichender Deutung sind Teil der westlichen Lügenpropaganda und zählen nicht“. Hashtag geschlossenes Erklärungsmodell. Damit kann man alles und nichts erklären, Belege warum die eigenen Medien, welche vorrangig monothematische Meinungsblogs sind, im Gegenzug die letzten Gralshüter der Wahrheit seien, liefert man üblicherweise nicht.

    4. @ DnRl

      So ein langes Geschwurbel aus dem Imperium der Lügen. „Wir kämpfen einen Krieg gegen Rußland.“ Was fehlt, ist der Endsieg. Gäbe es den, könnten Sie und Scholz und Baerbock ihre Sicht der Dinge irgendwie als „geltende Wahrheit“ durchsetzen.

      Derzeit sieht es eher so aus, als würde das Kiewer Naziregime von den USA abserviert und einer Lösung Saigon-Kabul zugeführt. Kollaps und Kapitulation in einem Jahr, oder vorher, den Zeitpunkt entscheiden teils Biden, teils Putin.

      Nach der Kapitulation werden Berlin und Brüssel Null Einfluß und Mitspracherecht in der Ukraine haben. Null. Kiew wird die Tatsache anerkennen müssen, daß es einen Teil seiner Gebiete von 2013 nicht halten kann, mit dem Ergebnis einer Aufteilung wie Äthiopien-Eritrea oder Sudan-Südsudan.

      Was bleibt dann? Ein Teil der Ukraine, der Krieg gegen einen anderen geführt hat, der sich einem dann bereits gescheiterten Naziregime nicht unterwerfen wollte, und die Bilanz des Naziregimes, die eine unheilbare Entfremdung der verschiedenen Bevölkerungsteile der früheren Ukraine als Folge hat. Und der Krieg hat Kiew und Lwow nur leicht demoliert und einzig Neurußland verwüstet, das dann – unbestritten und von Kiew anerkannt – zur Russischen Föderation gehören wird.

      Dazu wird Kiew einiges zur Kriegsschuld, siehe Merkels „Geständnis“, anerkennen müssen und vermutlich insgesamt auf die Seite der Sieger wechseln, den Putsch und die folgenden Naziregimes als Besatzung durch feindliche Mächte erklären und alle Schwarzen Peter der EU, besonders Deutschland, zuschieben.

      Das ist die Lage, mit der Sie rechnen müssen. Eine nachträgliche Anerkennung der Referenden durch Kiew wird bedeuten, daß es einzig ein Krieg in Rußland und gegen Rußland war.

      1. * Geschwurbel aus dem Imperium der Lügen* Schwarz und Weiss, Gut und Böse.

        *Gäbe es den, könnten Sie und Scholz und Baerbock ihre Sicht der Dinge irgendwie als „geltende Wahrheit“ durchsetzen.* Das sehe ich anders. Sicher kann man die Sicht auf Ereignisse in eine Richtung prägen, aber Wahrheit ist nicht so relativ und völlig beliebig formbar wie von Ihnen dargestellt, auch wenn Populisten und Autokraten immer mehr in diese Richtung arbeiten möchten.

        *Derzeit sieht es eher so aus, als würde das Kiewer Naziregime von den USA abserviert und einer Lösung Saigon-Kabul zugeführt. Kollaps und Kapitulation in einem Jahr, oder vorher, den Zeitpunkt entscheiden teils Biden, teils Putin.* Das halte ich für völlig ausgeschlossen, ebenso wie eine Kapitulation der Ukraine. Der Konflikt wird noch lange weitergehen. Wenn Russland es schaffen sollte irgendwann doch noch einen militärischen Sieg zu erringen dann nur unter weiteren erheblichen Opfern. Das beste Szenario wäre dann ein erobertes und dennoch feindliches Land wie es der Irak für die US war, zumal alle weiteren angrenzenden Länder mittlerweile ebenfalls eine feindliche Haltung gegenüber Russland haben. Da gibt es keinen realistischen guten Ausgang. Pessismistisches Szenario wäre eine Eskalation in eine Beteiligung der Nato mit einer deutlichen Steigerung der gegenseitigen Zerstörung.

        Die Ganze „Naziregime“ Story ist auserhalb Russlands nicht im Ansatz mehrheitsfähig. Fast alle Staatsführer der Welt (auch die der Brics) schütteln sehr gern die Hände der ukrainischen Führung. Ist doch komisch oder? Wenn das doch so böse Nazis sind?

        Selbst wenn die Ukraine irgendwann klein beigeben sollte und an Russland Gebiete abtritt. Der politisch und militärisch extrem hohe Preis für Russland bliebe.

        Merkels „Geständnis“ gibt es nur in der russischen Propaganda, sie selbst hat darauf angesprochen nur genervt die Augen verdreht und diese nur auf Umdeutung beruhenden Vorwürfe als absurd abgekanzelt. Zusätzlich möchten Sie gern verschweiden, dass auch und besonders Russland Minsk 2 durch sein praktischen Handeln seit 2014 massiv und absichtlich torpediert hat.

        *Das ist die Lage, mit der Sie rechnen müssen. Eine nachträgliche Anerkennung der Referenden durch Kiew wird bedeuten, daß es einzig ein Krieg in Rußland und gegen Rußland war.* Verkürzt wollen Sie sagen, dass wenn ein Eroberer ein Land besetzt, er im Nachinein argumentieren kann, dass es sich um einen Verteidigungskrieg auf „seinem Land“ gehandelt hat und nicht um einen Angriff. Ich will Ihnen da die Hoffnung nicht nehmen, aber ich vermute die Chance auf internationale Anerkennung einer derartigen Umdeutung sind eher begrenzt.

  20. Die USA wollen einen Bruch mitten durch Europa und wirken seit langem darauf hin. Es ist sehr schade, Europa ist ein so schöner Kontinent mit schöne Länder.

    Lieber Gruß in die wunderschöne Stadt
    St Petersburg!
    IW

  21. Die ganze Veranstaltung ist ja ganz linientreu gestaltet. Ein PR-Show. Auf dem Video sieht man sehr gut, dass die erste Reihe ein einem Falle klatscht und zwar alle vollständig und nur die erste Reihe, die anderen Teilnehmer nicht.

    Der zweite Hinweis ist die Formulierung der Moderatorin, der Fragesteller solle doch jetzt abbinden. Damit ist im PR Sprech gemeint eine Aussage zu Ende hin mit allgemein gehalten Sätzen abzuschließen, die gar nichts mit dem Text oder Thema zu tun haben.

    Diese Fachfrau für Öffentlichkeitsarbeit hat also den expliziten Auftrag den Bundeskriegsminister und die Affenhausregierung in besten Lichte erscheinen zu lassen. Das Schema ist meist ähnlich: Überkomplex in nebensächlichen Detailfragen und nie erwähnt werden wesentliches an Kritik oder fehlende Informationen.

    Für den naiven Zuschauer hat das künstlich Komplexe eine gewollte abschreckende Wirkung. Es wird der Eindruck vermittelt, dass dies nur Spezialisten verstehen können und wir Bürger sind zu doof dafür. Das hat den praktischen Effekt, dass sich niemand Fragen stellt, da dies ja so kompliziert erscheint.

    Dass diese Kakophonie gewollt ist und abschrecken soll, die geschickte Selbstdarstellung sehr erprobt ist und nichts dem Zufall oder einem „Unfall“ überlassen wird, dass ist die wahre Profession der heutigen Politikerkaste. Mehr Selbstdarsteller und Schauspieler als verantwortungsbewuster und vorausschauender Manager eines Landes oder Ministeriums.

    1. @Maxim

      Du musst aber dann doch zugestehen, dass die PR-Show professionelle gestaltet ist. Was man im ‚Land-Of-The-Free‘ (aka Hollywood) so als professionell versteht. Bunt, grell, vom Pentagon durch gestylt und Korrektur gelesen; nebbich, sonst gips keine Aufnahmegenehmigung für den aktuellen Flugzeugträger „Tschortsch H.W.Bush“. Das ist das Kanonenboot, mit dem das 43.Präservativ der NATOd-USA, der Warpresident ‚George Dabbeljuh‘ versucht hat Afghanistan anzugreifen.

      Aber gottseidank merkelt hier im Land der ‚Richter&Henker‘ nach intensivster Beschallung durch den ÖRR¹ niemand mehr aus der PISA-Generation etwas vom ‚bewährten‘ Faschismus, der wieder über die „Atlantikbrücke“ zu uns gekrochen kommt. Die modernen Apologeten des ‚Unternehmens Barbarossa 2.0‘ sind die schimmelGrünen, die galleGelben und die blutRoten Couchstrategen, die zwar vor der Wahl 2021 verkündet haben „Keine Rüstungsgüter in Kriegsgebiete“, die aber seither alles an die Ostfront werfen, was sie haben – jetzt haben sie gottseidank nix mehr, denn die Nazis aus Kiew mit ihrem Komiker _elendski² als ‚Führer 2.0‘ verballern wesentlich mehr Munition, als im gesamten Werte-Westen produziert werden kann. Das ist die „aktive“ Form der Abrüstung; so, wie sie in den Irrenanstalten der obsoleten NATO exerziert werden, um Mackinders Heartland-Theorie von 1906 doch noch zu realisieren …

      … gut, es hat mit dem Angriff im Osten des russischen Bären nicht geklappt, wie man an der Flucht der Expeditionskorps aus Afghanistan mit dem letzten Flieger sehen konnte³ – eine Wiederholung des Vorgangs vom 30.04.1975 in Saigon⁴, als sich die Pappnasen der Greatest-Army am letzten Hubschrauber fest klammerten, wie in Kabul am Fahrwerk der letzten ‚Fluchtmaschine‘.

      _____________________

      ¹ „Öffentlich-Rechtloser-Rabulistensender“

      ² das ‚Z‘ hat der Gnom selbst verboten!

      ³ gucksu hier:
      https://www.migazin.de/wp-content/uploads/2021/08/flugzeug_afghanistan_flucht_taliban-768×432.jpg

      ⁴ gucksu hier:
      https://static.dw.com/image/42097658_303.jpg

  22. Sehr interessant, dieser Vorgang. Liest man nicht in Zeit, Spiegel, T-Online etc. pp. Was für eine Posse!

    Dazu möchte ich nur sagen, dass mir seit langem folgendes klar ist:
    1. Die USA sind der Erzeuger der Konfrontation mit Russland, weil sie die Schwächung Russlands wollen.
    2. Die Ukraine ist der Spielball der Großmächte und die Menschen dort werden zur Flucht gezwungen oder als Kanonenfutter verheizt, weil in Kiew Marionetten der US-Regierung sitzen, die das zulassen. Selenskj und seine korrupte US-hörige Regierung tragen die Hauptschuld an der Zerstörung der Ukraine und dem Tod von Hundertausenden Ukrainern und Russen.
    3. Deutschland als Vasall der USA waren nicht autorisiert mit Putin über Sicherheitsgarantien zu verhandeln.
    4. Jeder Verhandlungsversuch und Aufruf europäischer Staaten zum Frieden und Nichtangriff Russlands musste fehlschlagen, weil diese keine Garantien im Namen der USA geben konnten und können.
    5. Ich halte es für falsch, dass diese unterwürfige Strategie der deutschen Bundesregierung auf Dauer erfolgreich sein wird. Die USA und ihre engsten Verbündeten werden uns wieder und wieder erpressen, bei ihren Kriegszügen mitzumachen. Wann also ist Schluss damit, den Kopf in den Sand zu stecken? Die einzig richtige Strategie unter Berücksichtigung der Geschichte wäre die strikte Blockneutralität Deutschlands und der Abzug aller US-Streitkräfte inklusive ihrer Atombomben.
    Fazit: Trotz beginnenden Wahlkampfes in USA werden die USA und GB versuchen, den Konflikt am Köcheln zu halten, um Russland Deutschland und die EU wirtschaftlich zu schädigen. Ein Funke kann zu einem großen europäischen Krieg führen. Die USA wollen als einzige davon profitieren, wie bei WK II.

  23. Was soll Pistorius auch antworten? Er weiß ganz genau, dass der Fragesteller Recht hat und kennt die Hintergründe des Ukrainekonflikts sicher detailliert. Die Eskalation dieser europäischen Urkatastrophe des 21. Jahrhunderts wurde vom Westen genau einkalkuliert. Hier waren die NATO – Hardliner äußerst erfolgreich in ihrer bekannten Strategie der Anzettelung von neuen Kriegen. Kritische Fragen und Meinungen werden neuerdings immer abgewürgt. Die Wahrheit ist unerwünscht und passt einfach nicht in die Märchenerzählung vom guten freien Westen und den Bösewichten anderswo, die man für die Hochrüstung und die angestrebte Durchsetzung der regelbasierten (West-) Ordnung braucht.

  24. Das Pisstorius-Video ist mit dem verlinkten Artikel schon nicht mehr erreichbar, dieser ist also offenbar offline: „404-Meldung: Die von Ihnen gewählte URL kann leider nicht aufgerufen werden.“ Er kann dank einer Sicherung aber im Webarchiv nachgelesen werden:
    https://www.bundesregierung.de/breg-de/mediathek/dialogforum-verteidigungsminister-pistorius-2227200

    Obwohl der Artikel verschwand, ist das Pisstorius Video selbst aber noch halbwegs normal erreichbar:
    https://video.bundesregierung.de/2023/10/03/ncv984-source.mp4?download=1

    1. Ja, habe ich auch gerade bemerkt. Die Webseite lässt sich noch aufrufen, eine Kopie scheint wohl da zu sein. Aber ob das Video lädt, warte ich gerade darauf.
      https://web.archive.org/web/20231004092142/https://www.bundesregierung.de/breg-de/mediathek/dialogforum-verteidigungsminister-pistorius-2227200

      Die Seite scheint zu laden, das Video nur sehr langsam. Du musst wohl mit einem Download-Tool arbeiten, dass die Wiederaufnahme von Downloads (z.B. wget –continue https://web.archive.org/web/20231004092142mp_/https://video.bundesregierung.de/2023/10/03/ncv984-source.mp4 )

  25. Die Grundrechte sind Abwehrrechte des Bürgers GEGEN den Staat! Der Staat darf in die Grundrechte (Art. 1 bis 19 GG) weder mit Gesetzen eingreifen, noch darf er das Wesen der Grundrechte verändern (siehe Art. 19,2).
    Die Grundrechte sind nicht Pistorius Rechte, die sind unsere Rechte vor Übergriffen der SPD.
    Auch andere Artikel sind unveräußerlich. Wenn wir damit allerdings anfangen, dann sind wir morgen noch dabei.

  26. Was, bitte, ist ein Pistorius? Kann man das Essen oder kann das weg? Diese Spacken denken doch immer, ihnen kann nichts passieren, sie sind ja Politiker. Das dachten die im 3. Reich auch. Wie es endete, hat man gesehen … und die hatten viel mehr Heils-Brüller als heutzutage. Jedoch waren die Menschen damals nicht so unsäglich dumm wie die heutige Jugend. Das Ende kommt … es ist unausweichlich, auch wenn es noch Jahre dauern sollte.

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