Propaganda-Lehrbuch

Mit welchen Tricks der Spiegel den Artikel über die Sprengung von Nord Stream einordnet

Der Spiegel hat über 24 Stunden gebraucht, bis er den Artikel von Seymour Hersh über die Sprengung von Nord Stream durch die USA erwähnt hat. Der Spiegel-Artikel darüber ist ein Lehrstück über die Methoden der westlichen Propaganda.

Aufmerksame Leser der westlichen Medien kennen die Methode, mit der der Spiegel auf den Artikel von Seymour Hersh über die Sprengung von Nord Stream durch die USA reagiert hat, zur Genüge: Der Inhalt des Hersh-Artikels wird praktisch nicht erwähnt und der Inhalt wird auch nicht widerlegt. Stattdessen wird der Verfasser in ein schlechtes Licht gerückt. Die Spiegel-Leser sollen nicht erfahren, worum es in der Sache geht, sondern werden von dem eigentlichen Thema abgelenkt.

Der Spiegel-Artikel mit der Überschrift „Steilvorlage für Russland – US-Journalist sieht USA hinter Nord-Stream-Sabotage“ über den Artikel von Seymour Hersh über die Sprengung von Nord Stream durch die USA ist ein hervorragendes Lehrstück, um diese Methode im Detail zu demonstrieren. Daher werden wir uns das nun genau anschauen. Übrigens ist es lustig, dass die ursprüngliche Überschrift des Spiegel-Artikel „Russland – Duma-Sprecher Wjatscheslaw Wolodin bezeichnet Joe Biden als Terroristen“ lautete, aber das ist nur eine Randnotiz.

Dies wird, davor warne ich sofort, wieder einer meiner gefürchteten langen Artikel, aber wer sich für die Propaganda-Techniken westlicher Medien interessiert, wird garantiert auf seine Kosten kommen.

Seymour Hersh

Seymour Hersh ist eine Journalisten-Legende, denn er hat bei der Aufdeckung der meisten Skandale der US-Regierung seit dem Vietnamkrieg mitgewirkt. Schon 1969 wurde er weltbekannt, als er während des Vietnamkriegs Kriegsverbrechen der US-Armee aufdeckte. 2004 deckte er den Folterskandal der US-Armee während Irakkrieges im irakischen Abu-Ghuraib-Gefängnis auf, er war es, der als erster die wahre Geschichte über die Ermordung von Bin Laden veröffentlicht hat, er deckte politische Morde unter der Regierung von Bush und Obama auf, und so weiter und so fort. Die Liste seiner Enthüllungen ist unglaublich lang.

Der Spiegel hat Hersh früher nicht nur als „Legende“ bezeichnet, sondern sogar als „Ikone“. 2010 zum Beispiel lautete die Überschrift eines Spiegel-Artikels über Seymour Hersh noch: „Journalismus-Ikone Seymour Hersh – Das Internet muss „unkontrolliert“ bleiben„. In dem Artikel hat Hersh davor gewarnt, dass westliche Regierungen das Internet kontrollieren wollen und dass die Internetkonzerne, wie zum Beispiel Google, zu mächtig werden. So eine Warnung hat der Spiegel damals noch detailliert veröffentlicht, heute – nachdem die Warnung von Hersh Realität geworden ist – ist das im Spiegel undenkbar geworden und wer so etwas heute behauptet, wird als „Verschwörungsideologe“ bezeichnet.

Das ist auch Hersh passiert, denn er hat auch nach 2010 noch viele Skandale der US-Regierung aufgedeckt, nur wird das von den Medien heute nicht mehr gelobt, sondern als „Verschwörungstheorien“ beschimpft, während sie die Erklärungen der US-Regierung unkritisch zitieren. Hätten die Medien schon 1969 so gearbeitet, wie der Spiegel heute, hätte Hersh kein einziges Kriegsverbrechen der USA im Vietnamkrieg aufdecken können, weil alle Medien, anstatt den Skandal aufzudecken, die Antwort des Weißen Hauses zitiert hätten, das Kriegsverbrechen in Vietnam natürlich abgestritten hat. Und damit wäre das Thema für die Medien erledigt gewesen.

So arbeiten Medien wie der Spiegel heute, wie das aktuelle Beispiel von Hershs Enthüllungen zeigt.

Dass Hersh nun die Geschichte der Nord-Stream-Sprengungen durch die US-Regierung aufgedeckt hat, ist daher sehr ärgerlich für die Medien, die den Pulitzerpreisträger Hersh früher noch als „Ikone“ bezeichnet haben. Daher ist ihre wichtigste Aufgabe klar: Hersh muss in den Augen der Leser diskreditiert werden.

Betreutes Denken

Der Artikel von Hersh war sehr lang und ich habe ihn komplett übersetzt. Die Spiegel-Redaktion wusste offensichtlich zunächst nicht, wie sie auf den Artikel von Hersh reagieren sollte. Ob man sich erst bei transatlantischen NGOs Tipps holen musste, oder ob die Spiegel-Redaktion selbst so lange nachdenken musste, weiß ich nicht. Fakt ist, dass der Spiegel erst etwa 24 Stunden nach dem Erscheinen von Hershs Artikel etwas darüber veröffentlicht hat. So lange braucht der Spiegel bei Meldungen, die der Spiegel-Redaktion gefallen nie.

Dem Spiegel war es sehr wichtig, dass seine Leser – noch bevor sie etwas über den Inhalt von Hershs Artikel erfahren – schon wissen, was sie darüber denken müssen. Um die Leser unterbewusst in die gewollte Richtung zu beeinflussen, werden wertende Formulierungen benutzt. Die Einleitung des Spiegel-Artikels lautete daher folgerichtig:

„Der umstrittene US-Journalist Seymour Hersh schreibt in einem schwach belegten Blogbeitrag, die USA hätten die Nord-Stream-Pipelines gesprengt. Die russische Propaganda nutzt die Behauptung bereits für ihre Zwecke.“

Die „Ikone“ Hersh wird nun als „umstrittenee US-Journalist“ bezeichnet, was seine Glaubwürdigkeit in den Augen des Lesers schon mal stark reduziert. Außerdem erfährt der Leser auch noch, dass Hersh einen „schwach belegten Blogbeitrag“ geschrieben habe, wobei „Blogbeitrag“ auch eine (Ab-)Wertung ist, schließlich hat Hersh nicht in einer „renommierten Zeitung“ veröffentlicht, sondern nur auf seinem Blog. Dabei ist es doch egal, wo jemand etwas veröffentlicht, wichtig ist der Inhalt.

Da außerdem jeder Spiegel-Leser weiß, dass die Russen böse sind, musste der Spiegel auch noch erwähnen, dass „russische Propaganda die Behauptung bereits für ihre Zwecke nutzt“.

In der kurzen Einleitung hat der Spiegel seinen Lesern also schon alles gesagt, was sie wissen sollen: Ein „umstrittener US-Journalist“ schreibt einen „schwach belegten Blogbeitrag“, den die „russische Propaganda bereits für ihre Zwecke nutzt“.

Was Spiegel-Leser über den Artikel von Hersh erfahren

Nur im ersten Absatz des insgesamt 14 Absätze umfassenden Spiegel-Artikels geht zumindest in einem Satz ein bisschen um das, was Hersh in seinem Artikel geschrieben hat. Dieser erste Absatz lautet:

„Die Hintergründe des Anschlags auf die Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee im vergangenen Herbst sind weiter unklar. Die Debatte über mutmaßliche Auftraggeber der Tat wird nun von einem Bericht des umstrittenen US-Journalisten Seymour Hersh neu angeheizt. Der 85-jährige Pulitzerpreisträger schreibt in seinem eigenen Blog unter Berufung auf eine einzelne anonyme Quelle, dass Taucher der US-Navy die Pipeline durch Sprengsätze zerstört hätten – angeblich in Zusammenarbeit mit Norwegen und im Auftrag des US-Präsidenten Joe Biden. Laut Hersh sei die nicht näher benannte Quelle direkt mit den Planungen vertraut gewesen.“

Damit ist klar, worauf der Spiegel und die anderen deutschen Medien sich für den Umgang mit dem Artikel von Hersh geeinigt haben müssen, denn sie alle reiben sich daran, dass Hersh sich nur auf eine Quelle beruft.

„Nur“ eine Quelle?

Was die Medien (einschließlich Spiegel) hier machen, ist unseriös und verlogen, denn sie selbst arbeiten nicht anders als Hersh in seinem Artikel. In Meldungen, in denen Medien über irgendwelche Gespräche hinter verschlossenen Türen berichten, berufen sie sich fast immer auf nur eine einzige Quelle. Das liegt in der Natur der Sache, wenn eine kleine Gruppe von Menschen hinter verschlossenen Türen etwas plant, über etwas verhandelt oder über etwas streitet.

Journalisten leben davon, gut vernetzt zu sein und davon, dass ihre Quellen sie mit Informationen aus solchen vertraulichen Gesprächen versorgen. Dabei hat man nur selten mehr als eine Quelle, die aus verständlichen Gründen ungenannt bleiben will. Wer als Journalist gegen diese Diskretion verstößt, wird arbeitslos, weil keine Quelle ihm mehr Informationen gibt, wenn sie befürchten muss, er würde die Identität der Quelle aufdecken.

Aus diesem Grund stand der Quellenschutz von Journalisten in Deutschland früher unter besonderem gesetzlichen Schutz, was aber inzwischen durch viele Gesetze praktisch aufgehoben wurde. Alleine die Tatsache, dass in Deutschland auch Journalisten befürchten müssen, dass ihre elektronischen Geräte mit „Staatstrojanern“ durchsucht werden, macht in Deutschland fast jeden Quellenschutz zunichte.

Das ändert jedoch nichts daran, dass es der Quellenschutz wichtig ist und dass es die Grundlage von journalistischer Arbeit ist, sich auf Quellen zu berufen, die man nicht nennen kann. Und fast immer hat man (zu Anfang) eben nur eine einzige Quelle, dazu gleich mehr.


Da ich in den Kommentaren auf meiner Seite gesehen habe, dass selbst einige Stammleser es missverstehen, ein genereller Hinweis dazu: Die Tatsache, dass ungenannte Quellen zur journalistischen Arbeit gehören, ändert nichts daran, dass das nicht für „ungenannte Quellen“ aus Geheimdiensten oder Ministerien gilt, die den Medien irgendwelche (angeblich) geheimen Informationen oder Dokumente zuspielen. Dabei handelt es sich nämlich immer dann um Manipulation der Leser, wenn es danach keinen Skandal gibt und der Geheimdienst oder das Ministerium nicht eine Suche nach der undichten Stelle starten, weil die Quelle Staatsgeheimnisse verraten hat. Das passiert aber nie, obwohl die Medien jede Woche berichten, sie hätten etwas Vertrauliches aus Geheimdienstquellen oder Ministerien erhalten. Und das bedeutet, dass es sich bei diesen Informationen um bewusst vom Geheimdienst oder Ministerium durchgestochene Informationen handelt, die öffentlich gemacht werden sollen. Wer dabei mitspielt, macht sich zum Instrument des Geheimdienstes oder Ministeriums, was per Definition nichts mehr mit Journalismus zu tun hat. Was jemandem droht, der echte Geheiminformationen ohne grünes Licht „von oben“ an die Presse weitergibt, zeigt das Beispiel von Edward Snowden.


Wenn die Medien Hersh nun also vorwerfen, er beziehe sich nur auf eine Quelle, dann ist das verlogen, denn sie haben oft auch nicht mehr Quellen für ihre Berichte. Überhaupt haben fast alle Skandale mit nur einer Quelle begonnen, als Beispiel sei die „Barschel-Affäre“ genannt, die zunächst auch nur auf der Aussage einer Quelle (Reiner Pfeiffer) beruhte, was den Spiegel seinerzeit aber nicht daran gehindert hat, sie sofort als Titelstory zu veröffentlichen.

So funktionierte es früher mal, als die Medien noch die „vierte Macht im Staat“ waren: Sie haben über einen Skandal berichtet, für den es oft nur eine Quelle gab. Danach begannen andere Medien zu recherchieren (und vielleicht auch die Behörden) und der ganze Skandal wurde Stück für Stück aufgedeckt. Wenn es hingegen als frei erfundene Geschichte herausgestellt hat, dann hat sich jemand furchtbar blamiert, wie zum Beispiel bei den gefälschten Hitler-Tagebüchern. Aber der erste Schritt war immer, dass die Medien selbst zu einem veröffentlichten Skandal recherchiert haben, anstatt – wie heute im Fall von Hersh und Nord Stream – jede Recherche sofort abzulehnen.

Heute tun Medien wie der Spiegel das exakte Gegenteil von dem, was Journalisten per Definition tun sollten, indem sie jede Recherche über Skandale, die für die Regierung peinlich werden könnten, ablehnen und stattdessen denjenigen angreifen, der den Skandal aufgedeckt hat. Der Artikel von Seymour Hersh ist das perfekte Beispiel für dieses Vorgehen der Medien, denn niemand in den Mainstream-Medien zeigt Interesse daran, sich mit dem Inhalt von Hershs Artikel zu beschäftigen.

Das Ablenkungsmanöver

Der Spiegel-Artikel ist also nur im ersten Absatz ein ganz kleines bisschen auf den Inhalt von Hershs Artikel eingegangen und hat die Arbeit von Hersh dabei gleich in Zweifel gezogen, weil Hersh sich nur auf eine „nicht näher benannte Quelle“ bezieht. Damit beginnt die Ablenkung der Leser vom eigentlichen Thema.

Der ganze Spiegel-Artikel ist nichts weiter als ein Ablenkungsmanöver vom eigentlichen Thema, denn nach dem ersten Absatz geht es in dem Spiegel-Artikel gar nicht mehr um Hershs Artikel. Ich will darauf nicht im Detail eingehen, sondern fasse hier zur Veranschaulichung nur zusammen, worum es in den folgenden 13 Absätzen geht.

Im zweiten Absatz werden die Regierungen der USA und Norwegens zitiert, die natürlich alles empört von sich weisen. Der Spiegel hinterfragt dabei nichts. Das wäre so, als wenn der Spiegel bei der Barschel-Affäre bei Barschel angerufen und gefragt hätte: „Herr Barschel, ein Herr Pfeiffer erzählt wilde Geschichten. Stimmen die? Nein? Ok, danke.“ Und damit wäre die Barschel-Affäre erledigt gewesen.

Im dritten Absatz des Spiegel-Artikels geht es um die Reaktionen aus Russland, wobei – im Gegensatz zu den Reaktionen aus den USA und Norwegen – alles für den Leser in wertende Formulierungen eingebettet ist: In Russland werde die Geschichte „bereits propagandistisch für eine US-amerikanische Verstrickung gewertet“, der russische Parlamentspräsident wird als „Hardliner und loyaler Unterstützer von Kremlchef Wladimir Putin“ bezeichnet und natürlich hätten „kremltreue Medien Hershs Bericht bereits aufgegriffen“. Der Spiegel gibt seinen Lesern mit diesen Formulierungen vor, was sie denken sollen.

Im vierten Absatz erfahren wir, dass „der Blogbeitrag zudem vom in Russland festsitzenden NSA-Whistleblower Edward Snowden (…) verbreitet“ wurde. Der Spiegel erinnert dabei nicht daran, weshalb Snowden in Russland „festsitzt“: Weil er aufgedeckt hat, dass die NSA die US-Bürger illegal flächendeckend abgehört, ausspioniert und überwacht hat. Die Verantwortlichen in den USA wurden dafür nicht bestraft, Strafe droht in den USA stattdessen Edward Snowden, der den Skandal (wieder übrigens nur eine Quelle) aufgedeckt hat.

In den Absätzen fünf bis zehn macht der Spiegel Hersh schlecht, wobei er sich darauf verlässt, dass Spiegel-Leser nicht informiert sind (kein Wunder, sie lesen ja den Spiegel). Ein Beispiel: Es geht dabei unter anderem um angebliche Giftgasangriffe in Syrien, bei denen Hersh eine andere Meinung hat, als die Berichte der OPCW. Kein Wunder, schließlich haben viele Whistleblower der OPCW vorgeworfen – und es auch belegt -, dass die Syrienberichte der OPCW aus politischen Gründen gefälscht wurden, um dem von der US-Regierung gewollten Narrativ zu entsprechen. Von diesen Whistleblowern (das sind inzwischen übrigens viele Quellen, nicht nur eine) hat der Spiegel seinen Lesern aber nie berichtet.

Der Spiegel hat dem Inhalt von Hershs Artikel nur einen Absatz (und darin auch nur einen Satz) gewidmet, aber er hat der Diskreditierung von Hersh volle sechs Absätze gewidmet.

In den Absätzen elf und zwölf geht es noch einmal um die russischen Reaktionen, wobei natürlich wieder Formulierungen wie „der russischen Propaganda spielt der neuerliche Hersh-Bericht zu den Ostsee-Pipelines indes in die Karten“ nicht fehlen dürfen.

In Absatz 13 erwähnt der Spiegel zur Erinnerung noch, dass „die russische Führung indes selbst im Verdacht“ stehe, „für die massiven Schäden an den von Russland nach Deutschland führenden Pipelines verantwortlich zu sein“. Man muss wohl Spiegel-Leser sein, um zu glauben, dass Russland seine eigene, Milliarden teure Infrastruktur, mit der es hunderte Milliarden am Gasexport verdienen wollte, selbst in die Luft gesprengt hat.

Der letzte Absatz des Spiegel-Artikels lautet:

„Russland hatte Nord Stream 1 zum Zeitpunkt der Explosionen wegen angeblicher technischer Probleme bereits abgeschaltet. Die laut Moskau trotz Beschädigung weiter einsatzfähige Leitung Nord Stream 2 hat bis heute keine Zulassung von deutschen Behörden erhalten.“

Spiegel-Leser wissen weniger

Der Spiegel-Artikel zeigt ein weiteres Mal exemplarisch, wie die Propaganda der westlichen Medien funktioniert: Die eigentlichen Neuigkeiten werden komplett verschwiegen, wenn sie nicht ins gewollte Bild passen. Der Leser wird stattdessen vom eigentlichen Thema abgelenkt und ihm wird mit wertenden Formulierungen eingetrichtert, was er denken soll. Das eigentliche Thema wird nicht behandelt, es wird nicht mit Argumenten gearbeitet.

Und der Witz ist, dass diese simplen Regeln aus dem Propaganda-Handbuch funktionieren. Die allermeisten Spiegel-Leser merken nicht einmal, dass sie Artikel lesen, die per Definition Propaganda sind.

Der Spiegel und nur eine Quelle

Zum Abschluss will ich noch einmal an eine meiner Lieblingsgeschichten des Spiegel erinnern. Dabei hat der Spiegel nämlich genau das getan, was er Hersh jetzt vorwirft: Der Spiegel hat aus nur einer Quelle eine große Geschichte, sogar eine Titelgeschichte, gemacht. Sollten Sie den Anti-Spiegel 2019 noch nicht gekannt haben, wird Sie das interessieren. Erinnern Sie sich noch an dieses Spiegel-Cover?

Am 5. April 2019 brachten Spiegel und ZDF einen „Skandal“ ans Licht, denn angeblich hatte Russland einen Abgeordneten der AfD „vollständig unter Kontrolle“. Die Quelle für die Information war Michail Chodorkowski.

Der „Skandal“ stützte sich auf nur eine Quelle, die dem Spiegel nur ein „Dokument“, genauer gesagt eine einzige Email, vorgelegt hatte. Da das ZDF die Email-Adresse in seinen Teasern für den Beitrag zeigte, konnte man sie googeln und schon fand man heraus, dass sie nicht, wie von Spiegel und ZDF behauptet, einem Duma-Mitarbeiter gehörte, sondern einem ahnungslosen Mann in Moskau, der damit rein gar nichts zu tun hatte.

Der „Skandal“ war in der folgenden Woche die Titelgeschichte des Spiegel und „Frontal21“ hat ebenfalls einen ausführlichen Bericht gesendet.

Allerdings hatte ich, bevor der ZDF-Bericht gesendet wurde, bereits aufgezeigt, dass die Mail nicht echt war. Das ZDF hat daraufhin in aller Eile die Email-Adresse, die in den Teasern für den Frontal21-Beitrag noch gezeigt wurde, geschwärzt, sodass der aufmerksame Zuschauer diese Dinge in dem von „Frontal21“ gezeigten Beitrag nicht mehr erkennen konnte.

Die Geschichte war vollkommen verrückt, denn es kam noch hinzu, dass selbst Chodorkowski, die einzige Quelle von Spiegel und ZDF, nicht einmal behauptet hat, die Mail sei echt. Er hat mitteilen lassen, die Mail sei ihm aus unbekannter Quelle zugespielt worden, ob sie authentisch ist, wisse er nicht. Das hat Spiegel und ZDF aber nicht daran gehindert, daraus eine große Geschichte zu machen. Einzelheiten über diese Geschichte finden Sie in diesem Artikel, in dem Sie weitere Links zu weiteren Details dieser absurden Geschichte finden.

Aber heute beschwert sich der Spiegel, dass Hersh sich nur auf eine Quelle beruft…


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

144 Antworten

  1. So lang ist der Artikel doch gar nicht!? Allerdings ist er weitgehend überflüssig, diesem NATO-Schmierblatt glaubt sowieso nur noch, wer zwingend auch an diesen Dreck glauben WILL!
    Egal wie viele aufklärerische Artikel sich den Lügel-Gangstern widmen, es wird keinen einzigen mehrfach geimpften „Ukraine-Freund“ überzeugen, denn das WOLLEN sie nicht! Die Fronten sind inzwischen geklärt und bereinigt!

    1. Bin ganz Deiner Meinung, dieser Artikel ist insofern „überflüssig“, weil durch die westliche Propaganda manipulierte Bürger sich weigern Artikel zu lesen, die ihre Vorurteile widerlegen.

    2. Nein, dass sehe ich nicht so. Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie heutige Medien arbeiten und manipulieren. Dabei geht es in der Sache nicht nur darum ob der Spiegel ein Schmierenblatt geworden ist, den so oder so nur noch Unwissende lesen, es geht viel mehr um die Aufklärung, wie Medien heute unter der Regie der Regierung zu Propagandazwecken mißbraucht und umfunktioniert wurden. Diese Aufklärung ist immer und immer wieder notwendig, den schon in LTI von Viktor Klemperer beschrieben Sprache verführt und wird mißbraucht, der Spiegelartikel steht exemplarisch dafür, deshalb ist die Aufklärung über die Art der Manipulation an Beispielen immer wieder erforderlich, der Spiegel allerdings in besondere Weise. So habe ich Thomas Röper verstanden.
      Thomas, vielen Dank für diese und alle anderen Artikel, vielen Dank für die unglaubliche Arbeit.

    3. Unter ihrer Prämisse ist auch eine Anne Frank umsonst gestorben. Wenn auch nur ein einziges unschuldiges Leben gerettet wurde, durch diese damals üblichen Flugblätter hat sich der Aufwand gelohnt.

      Medienkompetenz ist nicht Gottgegeben und Aufklärung ist der Schlüssel zur Vernunft. Das Abwägen von Fakten und Information obliegt jedem selber. Jedoch ist es wichtig, dass es auch alternative Informationen gibt, um das zu können. Wenn auch nur ein einziger durch diesen Artikel geläutert wurde und die Welt mit einem breiteren Horizont sieht, hat sich jeder Satz gelohnt.

        1. @wodkaontherocks

          Jede Sekunde liefern all unserer Sinne einen Datenstrom, der vergleichbar ist mit 1 Terabyte. Unser Gehirn ist dazu nicht ausgelegt sämtliche Daten in Echtzeit zu verarbeiten und somit greift sich das Gehirn die für die jeweilige Situation nur die Elemente aus dem Datenstrom raus, die notwendig sind, um diesen einen Moment zu leben. Der Rest wird je nach Bewertung unserer kognitiven Fähigkeit in verschiedenen Hirnregionen gespeichert, Langzeitgedächtnis, Kurzzeitgedächtnis,,,, also im Keller, Speicher Kämmerchen ablegt, bis man es irgendwann mal braucht. Oder,,, Brauch ich nicht, kann weg. Ab ins Nirwana.

          Wenn man nun eine bewusste Entscheidung treffen muss außerhalb dieser Momentaufnahme, die ja automatisch abläuft, in unserem vegetativen Nervensystem verwendet das Gehirn nicht nur die aktuellen Daten aus dem Datenstrom, sondern greift eben auch auf die gespeicherten Information zurück. Nur als Metapher jetzt. Auge sieht Spinne, aktueller Datenstrom erkennt Gefahr, Spinne (gefährlich, giftig, potenziell tödlich usw.) Abgleich mit gespeicherten Daten, ist nur eine Weber spinne, zwar ekelig aber nicht gefährlich, erschlage ich jetzt oder nicht. Aber warum jetzt eigentlich dieser lange Text und was hat das damit zu tun.

          Wenn ein Mensch sein Leben lang nur mit bestimmten Einflüssen in Verbindung kommt, speichert er im Lauf seines Lebens in seinem Keller, Speicher, Kämmerchen naturgemäß nur Dinge, die diesem Lebensumfeld entsprechen. Muss/will er irgendwann aktiv eine bewusste Entscheidung treffen, kann er eben nur auf die gespeicherten Erfahrungen zurückgreifen, die hinterlegt sind.

          Einfach mal plakativ jetzt. Wenn jemand sein Leben lang von Geburt an nur Informationen vom Spiegel aufsaugt und sonst nichts, wird diese Person eben auch nur auf Information zurückgreifen können, die eben durch den Spiegel beeinflusst abgelegt wurden. Wenn jemand sein Leben lang den Spiegel und auch Anti-Spiegel gelesen hat, kann er eben auf einen breiteren Informationsschatz zugreifen und Situationen und Entscheidungen besser bewerten, da einfach mehr Vergleich möglich ist. Das Gleiche gilt natürlich auch für das Wochenblatt der Stürmer aus dem Jahr 1932, nicht nur für den linken Spiegel.

          1. @Paule

            Sorry für die späte Antwort, aber ich denke, dass du da einen wichtigen Punkt nicht beleuchtest.

            Das eine sind die alltäglichen Erfahrungen, dass was man jeden Tag erlebt, kennt und in sich aufgesogen hat.

            Das andere sind die Erfahrungen, die man mit der Zeit macht. Die eigenen Erlebnisse, seien sie noch so abgeglichen, so siegt doch irgendwann die Neugier und Neugier ist nicht bei jedem gleich ausgeprägt.

            Ja, ich habe damals eine Menge Comics gelesen. Spreche ich deshalb so, wie man es in den Comics gewohnt ist? Nein. Auch die Bild gehörte mal eine Weile zu meinem Speiseplan, dann kam der Spiegel, der Focus und später die Times. Danach kam das Internet und viele Bücher weiter kann man glaube ich sagen, dass die Fähigkeit aus Texten zu abstrahieren, was man denkt, wissen zu müssen, wächst. Auch und gerade wenn man doch immer in der psychologischen Falle steckt. Als Person, die sich mal intensiv mit Börsenhandel auseinandergesetzt hat, gehörte Psychologie zu einem wichtigen Gebiet, denn wenn man z.B. ein Thema, oder eine Aktie ganz besonders toll findet, dann selektiert man selbst die Berichte schon so, wie man das unterbewusst auch erwartet. Man googelt ganz anders, negative Berichte lässt man weg, oder man findet Entschuldigungen, warum gerade diser Bericht nicht ganz objektiv sein kann. Versuchen Sie es mal. Es ist eine ganz nette Sache. Das hat mich gelehrt, vorsichtig zu sein. Bei diesem geopolitischen Spiel ist das ganz besonders wichtig, denn ich bin fest davon überzeugt, das hier gar keiner objektiv sein kann. Es gibt nur Interessen, sonst nichts! Mein Interesse an erster Stelle war das günstige Gas, an zweiter Stelle die Unnötigkeit dieses Kriegs und an dritter Stelle kam bei mir erst das wie und warum des Kriegs, denn die Ukraine hatte und hat in dieser Auseinandersetzung das allerwenigste zu sagen. Wenn man das erst begriffen hat, dann liest man einige Texte rund um diese Auseinandersetzung ganz anders und man stellt auch andere Fragen. Die Initialzündung zu diesem Thema gab mir damals das Buch von T.Röper auf mit dem Titel:“Seht Ihr, was Ihr angerichtet habt!“ Sehr komplex führt einen dieses Buch vor Augen, dass es nicht nur die eine, logische, tolle, westliche Betrachtung einer Angelegenheit gibt, sondern mindestens immer auch eine andere, die man hier nicht kennt.
            Das war für mich soetwas wie der Sündenfall. Mein Geist musste die bequeme Zone der MSM verlassen und sich auf dieses Abenteuer der verschiedenen Betrachtungsweisen einlassen. Seitdem bin ich wohl jemand, der irgendwie darin gefangen ist, denn Wahrheiten sind plötzlich verschwommen und dienen immer irgendwie einem Grund. Die Frage: Qui bono! steht über allem. Aber auch das wissen wir nur vom „hörensagen“, da wir als Quelle nur auch wieder Artikel und Kommentare von anderen lesen. Hier sticht Herr Röper für mich heraus, da er zu vielen seiner Annahmen und Aussagen (bzw. Überseztungen) auch immer wieder Quellen angibt und darüberhinaus uns unsere eigenen Schlüsse ziehen lässt. Natürlich bin ich zur Zeit äusserst Proussisch eingestellt, aber auch nur wegen der Faktenlage und nicht weil ich irgendjemandem einfach etwas glaube, oder ein Putin ein so friedliches oder intellekutelles Gesicht hat…
            Da wir alle nur in einem Teich von Informationen schwimmen, ist es auch immer wieder interessant und toll neue Fakten zu kennen und die Rückschlüsse darauf zu ziehen. Solange es keinen Atomkrieg gibt, hat die multipolare Welt und Wirtschaftsordnung noch eine Chance und ich bin zuimindest insofern davon überzeugt, da es bei dieser Form keinen Hegemon mehr gibt. Ergo müsste ein gerechterer Handel existieren, der insgesammt eher der Menschheit dient, als andersherum. Siehe die jetzige Abhängikeit. Die PSA-Verträge, die Kriege um Resourcen! Das ist doch nicht für die gute Koexistenz. Das ist Ausbeuterei und wenn du nicht willst, so nutze ich Gewalt. Ein paar wenige herrschen mit fiesen Methoden und mit Gewalt über die Mehrheit, die es sich nicht leisten kann, sich zu entwickeln! Dann stellen wir uns hin und sagen sinngemäß: Wir leben in einem Garten, während da draussen ein Dschungel ist! Was für eine Hybris! Das muss ja schieflaufen und aus genau diesem Grund bin ich froh, mich hinsichtlich dieser Beziehungen und Zusammenhänge weiterentwickelt zu haben…

      1. @Paule:
        „Unter ihrer Prämisse ist auch eine Anne Frank umsonst gestorben. “
        Tatsächlich hatte ausgerechnet der Spiegel vor einigen Jahrzehnten diese Autobiographie von Anne Frank als ein erfundene Fake-Geschichte enttarnt. Müsste eigentlich noch im Netz zu finden sein.

        1. War die Anne Frank Geschichte ein Fake? Woher soll ich das Wissen, ich kenn auch nicht die 100% Wahrheit. Aber, darum gehts auch garnicht denn selbst wenn es genau diese Anne Frank nicht gegeben hat dann hat es defintiv andere Anne Franks gegeben und diese kann man alle gerne als Symbolik verstehen für den Widerstand gegen das Unrecht.

          Die Intention und Aussagekraft unterliegt nicht dem Umstand einer einzelnen Person sondern es geht um die Sache als solches. Gerne kann man dann diese Anne Frank als Metapher sehen.

          1. @Paule:
            Es war nur ein Hinweis, dass einst der Spiegel lesenswert und der Wahrheit verpflichtet war, und das bei für Deutschland schwierigen Themen.

            Natürlich haben die von Hitler und den Faschisten überfallenen Länder unglaublich gelitten mit zig-Millionen ermordeten Menschen. Mein Großvater hatte als Sklavenarbeiter im Ruhrgebiet wie durch ein Wunder überlebt. Seine im Unterarm eintätowierte Nummer werde ich nie vergessen.

            1. Mein Fehler, ich bezog den Einwurf auf die Anne Frank nicht auf den Spiegel.

              Lesenswert sind auch Grimms Märchen insofern gab es seit dem Ende des WK II keine freie Presse mehr in D, so denke ich zumindest. Das Internet hat diese Welt aber derart verändert das die Big Bosse wohl nicht damit gerechnet haben das sogar ein „kleines“ Portal wie Anti-Spiegel mehr Reichweite besitzt wie Flugblätter an Bäumen. 🙂

              Deswegen seh ich den Anti-Spiegel wie auch alle anderen „alternativen“ Medien als Must have an, die gewonnen Information muß man natürlich immer noch selber bewerten.

    4. Ich denke trotzdem kann jeder in seinem Umfeld etwas tun, die Mehrheit ist zumindest sehr skeptisch was die Mainstream medien angeht. Ich betreibe in der BRD ein Einzelhandelsgeschäft, viele Kunden meinen über Politik reden zu müssen, was ich zwar nicht leiden kann weil ich deren bescheuerte Meinung ja kenne, trotzdem weise ich vorsichtig immer mal auf den Anti Spiegel hin oder die Weltwoche von Roger Köppel, die eine oder andere positive Resonanz habe ich dann doch bekommen.

    5. Und warum das so ist, hat uns vor langer Zeit keiner besser erklärt als Freud.

      Wir haben Unrecht,wenn wir unsere Intelligenz als selbständige Macht einschätzen und ihre Abhängigkeit vom Gefühlsleben übersehen. Unser Intellekt kann nur verläßlich arbeiten, wenn er den Einwirkungen starker Gefühlsregungen entrückt ist; im gegenteiligen Falle benehme er sich einfach wie ein Instrument zu Handen eines Willens und liefere das Resultat, das ihm von diesem aufgetragen sei. Logische Argumente seien also ohnmächtig gegen affektive Interessen, und darum sei das Streiten mit Gründen in der Welt der Interessen so unfruchtbar. Die psychoanalytische Erfahrung kann zeigen, daß sich die scharfsinnigsten Menschen plötzlich einsichtslos wie Schwachsinnige benehmen, sobald die verlangte Einsicht einem Gefühlswiderstand bei ihnen begegnet, aber auch alles Verständnis wieder erlangen, wenn dieser Widerstand überwunden ist.

      1. Die Verhaltensforschung sagt das Gleiche.
        Frau Pawlova (Enkelin von Pawlov) sagte das in etwa so.
        Im Zustand der Angst ist das Denken unmöglich. Es bleibt Todesstarre, Weglaufen oder Angriff. Kreative Lösungen sind im Zustand der Angst nicht möglich.

        Deshalb nutzen die Herrscher auch immer unsere Angst.

    1. Ja, Paco! „Der 85-jährige Pulitzerpreisträger“ … was ist so Besonderes? Teddy Roosevelt (26. president-us) ist nun sogar 165-jähriger Friedensnobelpreisträger!😂 Allerdings wurde er noch Preisträger, da war Alzheimer und Demenz im heutigen Maßstab noch nicht als Volkskrankheit beschrieben. Unsere grünen Helden im Auswärtigen Amt machen ja nun auch ihren täglichen Schwarz(afrika)humor-Rassismus: ‚alles leichte Länder!‘😂; ‘wenn Lawrow Sie besucht, sucht er bei Ihnen Leoparden-Safari’😂 … die Grünschnäbel brauchen noch lange, vermutlich, um noch 85 zu werden. Das damit imaginierte Niveau (was real nicht stimmt!) aber haben sie längst erreicht!😂

  2. Der Spiegel war früher ein lesenswertes Magazin, damals brachte der Spiegel Informationen, die andere Medien nicht brachten. Die Artikel im Spiegel waren in leicht verständlichem Stil geschrieben, was darauf zurück zu führen war, dass die Autoren dabei sorgfältig vorgingen.

    Was die Politik betrifft, hat der heutige Spiegel BILD-Niveau, das gilt übrigens auch für die ehemals lesenswerten Zeitungen wie SZ und Zeit.

    Spiegel, SZ und Zeit sind heute überflüssig, alles was diese Medien über Politik bringen kann man auch bei BILD finden.

    1. Interessant wird sein, ab wann diese Medienhäuser Selbstzensur betreiben. Sie veröffentlichen schließlich ihre alten, oft sehr US-kritischen Artikel immer noch. Vielleicht auch deshalb, weil Archive.org existiert und ob dies mit entsprechender Macht schon erfolgreich zensiert wurde, entzieht sich meiner Kenntnis.

      1. > Interessant wird sein, ab wann diese Medienhäuser Selbstzensur betreiben. Sie veröffentlichen schließlich ihre alten, oft sehr US-kritischen Artikel immer noch.

        Dann hast du Propaganda noch nicht verstanden.

        Selbstzensur findet seit dem Tag der Gründung statt. Permanent. Nur jetzt immer stärker und vor allem plakativer. Und die alten Artikel BEKRÄFTIGEN die neuen „Informationen“, beweisen sie doch wie kritisch man ist. Nur gibt’s im Moment einfach nichts zu kritisieren.

        An dem Tag, an dem man die alten kritischen Artikel serienweise verbirgt, gibt man auch zu, zum Propaganda-Blättchen verkommen zu sein. Das passiert also logischerweise erst, wenn der aktuell bereits stattfindende Umbau der – vor allem westeuropäischen, momentan allen voran der deutschen – westlichen „Wertegemeinschaft“ zum Totalitarismus abgeschlossen ist. Denn dann ist schon der Gedanke „Ah! Ein Propaganda-Blättchen!“ ein verfolgbares Gedankenverbrechen.

        (Ja, an der Verfolgung von Gedankenverbrechen arbeitet man gerade zu diesem Zeitpunkt. Dann wird es schon strafbewehrt sein, dass man aus den Formulierungen in Wort oder Schrift eine oppositionelle Meinung heraushören oder -lesen KÖNNTE. So weit ist es bereits in Richtung 1984 gegangen. Und es beschleunigt seit einem Jahr rapide.)

        1. Ein schönes Beispiel, wie es funktioniert, findest du – wir sind hier beim Anti-Spiegel – im Spiegel-Online Forum.

          Versuche dort mal einen Spiegel-kritischen Inhaltskommentar zu lancieren! Dann siehst du hervorragend, wie das – dort dreistufige – Propaganda-System funktioniert:

          Stufe 1.
          Dein Kommentar verschwindet kommentarlos im Nirvana. Gelöscht? In die toxische Geheimecke verschoben? Keine Ahnung! Dein Kommentar verschwindet genauso, wie die Oppositionellen unter Pinochet: Spurlos.

          Stufe 2
          Dein Kommentar wird nach etlichen Stunden freigegeben. Die Strukturierung des Kommentarbereichs und die Kommentarfrequenz lassen deine Einlassung zwischen Hunderten und Tausenden anderen so gut wie ungelesen verschwinden.

          Stufe 3
          Dein Kommentar wird direkt einem Mob von Kruger-Dunning-Leuten überlassen, die ihn verlässlich in Windeseile mit so viel Quaksprech zuscheißen, dass er ebenfalls praktisch ungelesen, viel wichtiger aber, undiskutierbar wird.

          Zensur ist vielschichtig und keinesfalls nur auf Löschung beschränkt. Auch die Spiegel-Zensur nutzt noch längst nicht alle Möglichkeiten. Da geht noch einiges; und wir werden es schon bald brühwarm erleben….

  3. „Der in Russland lebende Kreml-Propagandist und Verschwörungs-Ideologe T. R. behauptet immer wieder anhand nur eines einzigen, mit schwachen Argumenten gespickten Artikels, die international anerkannten und renommierten deutschen Medien würden nicht angemessen arbeiten“.

    So oder so ähnlich würde diese widerwärtige Bande sudelnder Schmierfinken wohl schreiben…

  4. @„Übrigens ist es lustig, dass die ursprüngliche Überschrift des Spiegel-Artikel „Russland – Duma-Sprecher Wjatscheslaw Wolodin bezeichnet Joe Biden als Terroristen“ lautete, aber das ist nur eine Randnotiz.“

    Kein Problem – die Überschrift bleibt der Medienwelt erhalten:

    „Nach Nord-Stream-Enthüllungen: Duma-Sprecher bezeichnet US-Präsidenten als Terroristen“

    https://de.rt.com/international/162449-nach-nord-stream-enthuellungen-duma/

    Beide Redaktionen gehören nicht zum selben Pressekonzern? (Scherz)

  5. Immer wieder werden in dem Spiegel Artikel solche ‚Nachrichten‘ eingestreut,. wie z.B.
    „Die russische Propaganda nutzt die Behauptung bereits für ihre Zwecke.“

    Das erfüllt gleich mehrere Funktionen auf die ich einmal näher eingehen möchte:
    1. Es ist Propaganda, also ist es unwahr.
    2. Hersh ist ein russischer Einflussagent der sich für Zwecke Russlands einspannen lässt.
    3. Wenn du als Leser dieser Behauptung glauben schenkst, dann bist du auch ein russischer Agent und dann wird mit dir das Gleiche geschehen, wie jetzt mit Hersh.

    Ich denke sogar, dass die 3. Botschaft die wichtigste von den 3. Botschaften ist und dass sie deshalb in leicht veränderter Form über den ganzen Artikel hinweg auch ständig wiederholt wird.

    1. @„dann bist du auch ein russischer Agent und dann wird mit dir das Gleiche geschehen, wie jetzt mit Hersh.“

      Dass die beschimpfen, bin ich längst gewohnt – wenn man die Klappe hält, beschimpfen die dennoch – und zocken rücksichtslos ab.

      Die im Artikel beschriebene Diffamierung-Methode scheint die übliche der Linksgrünen zu sein.
      In einem Webforum wurde vor ein paar Wochen mal einer der US-Experten zitiert, die kommende Ukro-Niederlage sehen. Prompt hat der dort tobende Propagandist der Woken einen ganzen neuen Thread angelegt, wo im Topic (mehr habe ich mir nicht angetan) stand, dieser Militärexperte sollte auf sehr junge Mädchen stehen. Unabhängig davon, ob es denn stimmen sollte – ich sehe nicht den geringsten Zusammenhang mit dem Militärwissen. Gibt es Michels, bei den so etwas zieht?

        1. Versuchen Sie zuerst zu verstehen, was ich überhaupt geschrieben habe. Ich erkläre es noch mal:

          # Hersh berichtet über NS-Sprengung – der „Spiegel“ bewirft den Journalisten mit Deeck als einzige „Argumentation“.

          # Ein kritischer US-Militärexperte zweifelt den Ukro-Endsieg an – ein Woker Propagandist bewirft den Experten mit Dreck ohne Zusammenhang zum Militärwissen, ohne jegliche sachliche Gegenargumente.

          Es sind nur zwei Beispiele der gleichen Methode – ich habe unzählige mitgekriegt, doch darüber müsste man ganze Bücher schreiben.

          1. Die Strategie, die Meinung eines anderen Menschens dadurch zu entwerten, dass man sich auf andere Bereiche verlagert, ist ja uralt und weit verbreitet… also natürlich auch in Internet-Foren…

            Was mich verwundert, ist die Tatsache, dass amerikanische Medien sonst sehr gut darin sind, eine Diskreditierung schon im Vorfeld aufzubauen oder sie besser zu nutzen weiß.

            Der Artikel enthält nur drei prisante Dinge:
            – das Maß der Beteiligung der Norweger
            – die zeitlich versetzte Sprengung
            – Bidens Beteiligung

            Die alltägliche Art der Entkräftigung dieses Artikels (nur eine anonyme Quelle // Putin-Propaganda) zeigt meiner Ansicht nach, dass einer der Punkte den Amerikanern besonders sticht… und es werden wohl nicht die ersten beiden Punkte sein.

            D.h. dass durch diese Veröffentlichung die ganze startende Inszenierung um Bidens mögliche Wiederwahl gehörig ins Wanken gerät. Denn nun gibt es neben den ‚totgeschwiegenem‘ Laptop (was man ja auch noch als Diskreditierung abtun konnte) noch eine weitere, wesentlich direktere Anschuldigung.

            Denn wenn der Ukraine-Konflikt für die USA schmachvoll enden sollte, hat man jetzt die konkrete Vermutungen für die Taten Bidens in diesem Spiel.

            Da geht dann auch die mediale Kampagne um einen einzelnen Ballon nicht so glatt wie erhofft.

            Wenn jetzt die USA schon wegen EINES BALLONS ihre Rechte verletzt sehen und nach ‚Garantien‘ schreien, wirkt diese Kampagne doch arg lachhaft im Vergleich zu einer Sprengung.

            Sind Internetkabel künftig legitime Ziele, aber Luftaufnahmen (siehe Google Maps) zu verbieten?

          1. Die Methode heißt „character assassination“ (auch harmloser „ad hominem“ genannt) und ist seit langem fest etabliert.

            Assange = „Vergewaltiger“
            Snowden = „a troubled young man“
            Ganser = „Verschwörungstheoretiker“
            Hersh + jeder, der gegen den Mainstream anschreibt = „umstritten“, „schwach belegt“ etc.

            Leider funktioniert sie immer wieder, denn wer nicht wissen will, der wehrt ab – mit allen Mitteln; bevorzugt, indem er den Verfasser persönlich zu diskreditieren versucht. Das erspart jedes Eingehen auf den Sachverhalt.

  6. Tja, vielleicht schreibt man demnächst von dem früheren Ikonenblatt „Der Spiegel“ auch, dass er umstritten sei. Wobei, der Spiegel war ja früher eher „umstritten“. Heute ist er total embedded.

  7. Alles was recht ist: das war nun auch für den durchschnittlichen Spiegelleser schwer verdaulich sein, wenn er vom eigentlichen Vorgang nichts erfährt und nur eine Verunglimpfung Hershs zu lesen bekommt. Propaganda, die sich selbst entlarvt.

    Warum ist es immer wieder dieser Hersh, der die Lügen aufdeckt? Er ist es eben, dem man diese Stories zuschickt und er prüft sie dann äußerst kompetent. Gerade in Syrien und beim Fall Skripal lag er nämlich richtig. Unser Thomas ist auf dem besten Wege, der deutsche Hersh zu werden. Richtig gemütlich wird das aber nicht. Wie man sieht, kann man da auch mit 85 noch nicht in Rente.

    Apropos Hersh: so um 2010 herum hat er aufgedeckt, dass die Mehrzahl der 19 Attentäter bei 9/11 noch am Leben sind, ich meine es wären 15 gewesen. Darüber sind alle Berichte aus dem Internet verschwunden. Eben darum dürften sie interessant sein.

    Was hieße das? Die Attentäter checkten ein, setzten sich aber nicht in die Flugzeuge. Diese wurden dann ferngesteuert ins Ziel gelenkt.

    Wollte ich erwähnt haben.

      1. erzähle doch nicht so einen Scheixx, ein Freund von mir hat dort im Turm 2 gearbeitet, er hat überlebt und alles gesehen was dort passiert ist. Es gibt hunderte Augenzeugen ausserhalb der Türme die alles gesehen haben, es sterben heute noch Menschen die zwar nicht in den Türmen waren aber den Asbeststaub eingeathmet haben

        1. Der Staub mag Spuren von Asbest enthalten haben. Was aus den Türmen beim Kollaps herausstaubte, war wahrscheinlich Flugasche. Das ist Abfall, billig und massenhaft verfügbar. Flugasche enthält alle möglichen Schadstoffe. Mit der enormen Staubwolke, die natürlich sehr eindrucksvoll war, sollte wohl Beton simuliert werden, der in den Türmen nicht in großen Mengen verbaut war, weil sie eben nie wie beschrieben gebaut worden waren.

          Allein wie der Beton zu Staub wurde, konnte bis heute nicht erklärt werden.

          Die Türme sind zu Staub zerfallen wie Vampire im Sonnenlicht.

          Kannst du sagen, bei welcher Firma dein Freund dort gearbeitet hat – und auf welcher Etage das war?

          Und wurde er auch entschädigt, als jüngst am 30. September 2022 noch mal 2,7 Milliarden Dollar für insgesamt 5364 Personen nachgeschoben wurden (New York Times)? War er vorher beim VCF dabei? Oder hat er „business compensation“ erhalten?

          1. @Lumi: Lass es einfach bleiben. Du hast keine Ahnung weder von Bauingenieuwesen, Materialwissenschaft, Masse, Kinetik, Gravitation, Nukleartechnik, Schockwellen, Impulssatz, … noch vieles andere mehr.

            „es gab weder Attentäter noch Flugzeuge beim 9/11 Spektakel.“
            „Allein wie der Beton zu Staub wurde, konnte bis heute nicht erklärt werden.“

            Aber Du bist ein guter Märchenerzähler. Mach ein Theater auf.

            1. Es ist fürwahr eine Umwälzung der Wissenschaft, die wir von „Lumi“ hier erfahren.

              Nur die Fundamente der Türme bestanden aus Beton. Die Türme selber bestanden aus Stahlsäulen. Ein inneres Rechteck aus Stahlsäulen um Fahrstühle und Versorgungsschächte, ein äußeres aus Stahlsäulen zwischen den Fenstern. Beide verbunden durch stählerne Brückenträger, die die Böden und Deckenverkleidungen trugen. Der Staub bestand folglich nicht aus Beton, sondern aus dem Estrich der Fußböden, Verkleidungen aus Rigips o.ä., und dem Asbest.

              1. Die Umwälzung bringt wie so oft der äußerst kreative Herr @Magufuli. Ich erlaube mir, die orthodoxe und offizielle Version dagegen zu stellen:

                SCIENTIFIC AMERICAN
                When the Twin Towers Fell
                One month after the attack on the World Trade Center, M.I.T. structural engineers offer their take on how and why the towers came down

                By Steven Ashley on October 9, 2001

                … Each steel floor deck was covered with ***four inches of concrete***. „With almost an acre of area for each floor and figuring about 100 pounds per square foot of area,“ he estimated that „each floor system weighed about 3,200,000 pounds.“

                Wir haben also 4 Zoll oder gut 10 cm Beton je Stockwerk. Nur leider sieht man von diesem Beton in den viel zu kleinen Trümmerhaufen so gut wie nichts. Wo zum Kuckuck ist der Beton hin?

                (Und sofern Sie noch einen Estrich gießen wollen, kommt der hinzu – aber das sind Peanuts.)

                M.I.T. Professor Eduardo Kausel schlägt für das Beton Problem folgende Lösung vor (im selben Bericht): „The huge gray dust clouds that covered lower Manhattan after the collapse were probably formed when the concrete floors were pulverized in the fall and then jetted into the surrounding neighborhood.“

                „Probably formed when the concrete floors were pulverized in the fall …“ Sagt Kausel vom M.I.T. Ist das nicht wunderbar? Einfach pulverisiert, 1450 t je Etage, also etwa 1450 * 100 = 145.000 t Beton je Turm pulverisiert. Das entspricht etwa 58.000 m³ je Turm. Einfach schwuppdiwupp pulverisiert. Kausel hält es für wahrscheinlich. 🙂

                Und haben Sie eigentlich Bilder vom Erdbeben in der Türkei und Syrien gesehen? Wurden dort auch alle Stockwerke pulverisiert? Gibt es dort auch relativ zur Größe der Häuser so winzige Trümmerberge wie am WTC? Ob Kausel da wohl ins Grübeln käme? 🤔

                1. Der Estrich ist genau genommen auch eine Art von Beton, Leichtbeton aus Bims o.ä. mit Bindemittel. Der hat keinerlei tragende Funktion (außer für Möbel und so), soll den Trittschall dämpfen und von der Stahl-Unterkonstruktion isolieren. Leichtbeton auf Trapezblechen. Das löst sich beim Einsturz in Staub und Brösel auf.

                  Wie kommen Sie auf 1450 Tonnen Beton pro Etage? Dann wären die Türme wohl schon beim Bau eingestürzt. Real wohl eher gegen 200 Tonnen Leichtbetonauflage, der Rest des Gewichts ist Stahlkonstruktion.

                  Die eingestürzten Häuser in der Türkei sind völlig anders gebaut. Es ist schwer, das jemandem zu erklären, dem allzusehr die Kenntnisse fehlen.

                2. Ich muß Ihnen recht geben und mich korrigieren. Auf die Masse von 1450 t an Beton kam ich durch die Angabe von 3.200.000 amerikanischen Pfund (~450 g) je „floor system“, also je Etage im Rohbau. Davon muß man natürlich die Stahlträger und weiteres konstruktives Material abziehen, um die reine Betonmasse zu erhalten.

                  Gehen wir also einen anderen Weg. Laut Wiki (en) haben wir je Turm 400.000 m² Bodenfläche. Das ergibt sich, wenn man 63m * 63m * 101 Etagen nimmt. Da man etwas für Schächte aussparen muß, nehmen wir 3883 m² * 103 Etagen. Kommt also hin mit 400.000 m².

                  Mit der Angabe von vier Zoll starkem Beton kommen wir also nur auf gut 40.000 m³ statt 58.000 m³ Beton je Turm. Zur Dichte des verwendeten Leichtbetons habe ich keine Angaben gefunden. Aber die Druckfestigkeit schätzt das NIST auf 28,3 MPa für den verwendeten Leichtbeton (gegenüber 20,7 MPa laut Spezifikation). Das wäre die Klasse LC 25/28. Die Druckfestigkeit hängt stark von der Dichte ab. Je poröser die Körnung, desto geringer die Dichte, desto geringer die Feste.

                  Bei einem spezifischen Gewicht von 1,6 kg/dm³ für Leichtbeton sind das 64.000 t Beton je Turm. (Oben war ich von einer Dichte von 2,5 kg/dm³ für Normalbeton ausgegangen. Das war falsch.) Teilen wir durch 100 Etagen (oder 110), so erhalten wir nur 640 t (582 t) Beton je Etage.

                  Der genaue Wert für eine normale Etage ist nicht ganz klar, aber in dieser Größenordnung bewegt sich das. Denn es sind nicht alle Etagen gleich. In der Lobby zum Beispiel sind keine durchgehenden Etagen. Und die sogenannten mechanischen Stockwerke sind verstärkt gebaut.

                  Mit Ihren 200 t Beton je Etage kommen wir nicht hin. Es sind etwa drei mal so viel. Mein Wert von 1450 t Beton war auch falsch. Das ist das Gesamtgewicht des Bodens im Rohbau. Wir treffen uns also in der Mitte. 🙂

                  Das Menge von 600 t Beton je Etage paßt auch zum neuen 1WTC. Dort wurden für den Boden einer Etage 600 amerikanische Tonnen à 907 kg gepumpt. Siehe im Video bei 40s: Building Safe Buildings: Pouring Concrete at the World Trade Center.

                  Ja, Estrich (welcher zum WTC nicht erwähnt wird – screed, pavement) ist auch eine Art feiner Beton. Er käme als Masse hinzu. Etwaiger Estrich von nur 1 Zoll würde die Masse auch noch um 25% erhöhen. Aber da er nicht erwähnt wird, lasse ich ihn weg.

                  Der Beton wird natürlich auf Zug brechen und auch bröseln und dabei wird es auch stauben. Aber er wird sich nicht vollkommen aus dem Staub machen wie am WTC.

                  Wenn man in den Trümmern so gut wie keinen Beton sieht, so kann dies nur bedeuten, daß so gut wie kein Beton verbaut war. Ganz einfach.

                3. @Magufuli, ich habe vorhin geantwortet, aber der Kommentar ist noch in der Moderation. Stolpere aber gerade im bereits zitierten SCIENTIFIC AMERICAN Artikel über ein weiteres Paradox:

                  « Once high temperatures weakened the towers‘ supporting steel structures, it was only a matter of time until the mass of the stories above initiated a rapid-sequence „pancaking“ phenomena in which floor after floor was instantly crushed and then sent into near free fall to the ground below. »

                  Die alberne Pfannkuchen Theorie ist ja an sich schon lustig genug. Aber selbst wenn man sie mal aus Jux für wahr nimmt, so ist sie mechanisch unvereinbar mit der Zerstäubung des Betons. Denn um einen Impakt auf das darunter liegende Geschoß zu haben, darf der Beton nicht zu Staub werden, sondern muß hart und konkret bleiben. Davon sehen wir aber in den Trümmern keine Spuren.

                  Die Staubwolke ist Teil des Zaubertricks wie der ganze Rest.

        2. Die haben vielleicht gedacht Sie hätten was gesehen, weil einer geschrienen hat, ein Flugzeug war es und schon haben alle die nichts gesehen haben ein Flugzeug gesehen. Die meisten Menschen sind so dumm, das ich es bis heute nicht begreifen kann wie die durchs Leben kommen. Aber das ging bis jetzt auch nur mit einer vollen Brieftasche und dem glauben an einer Regierung gut, die wie Sie denken es gut mit Ihnen meint. Ich verachte alle diese Kinder in Körpern von Erwachsenen. wahrscheinlich sind das alles seelenlose Puppen.
          Ich kenne Spinner, welche sich z.B. von Telegramm abgemeldet haben, weil der angebliche Staat die Plattform nicht gut findet und man bestimmt ein Reichsbürger ist wenn man dort angemeldet ist. Auch gibt es immer noch so Spacken welche mit Lappen vor dem häßlichen Gesicht bei Lidl/Aldi stehen und Abstand wollen. Wenn die noch ein paar Booster hatten, haben Sie auch den Abstand in Form von Erde über sich. So und jetzt werfe ein Stück Schaumstoff durch die Betonwand und glaube was Du willst.

  8. Der NZZ Artikel dazu ist genauso schlecht wie der Speigel Artikel. Einfach eine journalistische Bankrotterklärung!
    Leider wird dies immer so gehandhabt. Wenn der Inhalt nicht ins eigene Weltbild passt, so wird etwas anderes geschrieben oder die entsprechenden Personen diffamiert.

  9. Was mich interessiert, da ich den Spiegel zu seiner glorreichen Zeit nur gelegentlich gelesen habe, wann hat sich deren Berichterstattung geändert? Gab es einen zeitlich politischen Anlass oder handelte sich um einen natürlichen Generationswechsel in der Redaktion?

    In den letzten Jahren, wenn ich eine Ausgabe in die Hände bekomme, fällt mir auf, dass
    • das Titelbild reißerisch gestaltet ist.
    • das Heft erheblich dünner ist.
    • auffallend wenig Leserbriefe zu lesen sind.
    • extrem wenig Werbung im Vergleich zu früher und
    • diese zu mehr als 3/4 von eigenem Verlag stammt.

    Ich denke, dass der Spiegel vom Ruhm der vergangenen Tage lebt.
    Würde das Magazin, in der Art von heute, neu auf den Markt kommen, müsste es früher oder später aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt werden.

      1. Ich würde es auf ca 2005 – 2007 datieren – die GRÜNEN hatten ihre 1. Regierungszeit mit den Sozis hinter sich, haben ihre Leute in den Institutionen etabliert ( als Staatssekretäre, die man nicht unterschätzen sollte!), die grünen Schmierfinken haben angefangen, sich an der Macht zu berauschen – besonders als Merkel sie dann noch 2008 offiziell einbezogen hat, die Finanzkrise kleinzuschreiben & die Leute zu täuschen….man hat sich mit der Macht ins Bett gelegt – zwar nur als Hure – aber dann hat man das Verhältnis ausgenutzt & heute treibt die Medien-Bubble die „Regierung vor sich her & glaubt, DER eigentliche Machthaber zu sein.

    1. Ich habe den SPIEGEL während der gesamten 90er Jahre verschlungen. Nun war ich Anfang der 90er noch ein Teenager und vielleicht etwas naiv, aber selbst damals ist mir der „Relotiusstil“ vieler Artikel schon auf die Nerven gegangen. Ich würde sagen, der Abstieg begann in den frühen Jahren der Ära Aust, und spätestens Ende der 90er, als die Verschwörungstheorien von Fischer und Scharping über die Geschehnisse am Balkan nachgebetet wurden, wurde es offensichtlich. Ab September 2001 hat sich das Blatt dann den Titel „ehemaliges Nachrichtenmagazin“, verliehen von Mathias Bröckers, redlich verdient.

    2. Sicher ist (siehe „Commited Grants“ bei der Bill/Mellinda Gates Foundation), dass der Spiegel von eben dort Geld bezog. Das erklärt aber sicher noch nicht die sklavische US-Regierungshörigkeit.
      Karrierekreise, Beziehungen, Ernte, die die USA einfahren…

  10. Besonders witzig ist ja, dass wenn man die Leute versucht, darauf hinzuweisen, ich denke hier besonders an den Fluechtlingswahnsinn 2015 ff., und , naja, Korona ist dann noch mal eine Klasse fuer sich, dass das also praktisch nicht moeglich ist.
    Die meisten Leute sind rationalen Argumenten tatsaechlich in keiner Weise zugaenglich.
    Das Asch-Experiment zeigt, wie 70 % der Leute ihre eigene Wahrnehmung anzweifeln und spontan zu luegen anfangen,nur weil ein kleines Grueppchen vollkommen Fremder herum was andres behauptet.

    Wenn entsprechend die Gruppe groesser und autoritaetsaufgeladener ist, also Staat + Medien + Oma + Polizei + Gerichte + Papst + Annalena B ist der %-Satz noch deutlich hoeher.

    Eigentlich kann man doch diese Armleuchter nur noch auslachen.

    Frueher, 2015/16, hatte mich das noch entsetzt, und ich hab selber derartige Luegenmedienrecherchen betrieben.

    Heute erwarte ich eigentlich nur noch Wahnsinn und Selbstzerstoerung, und man wird nicht enttaeuscht.

    Bitte machen Sie weiter, und lassen Sie sich impfen.
    Immer wieder :-))))

    1. Das ist eine ganz normale Urangst die da für Konformität sorgt.
      Wenn du aus der Gemeinschaft ausgeschlossen wirst, bist du tot.
      Zudem ist Wahrheit auch kein Ding oder ein Fakt innerhalb der zwischenmenschlichen Interaktion. Wahrheit ist das Konstrukt das eine Gemeinschaft benötigt um miteinander koordiniert handeln zu können. Weshalb tun wir alle so blöde Sachen wie uns ständig gegenseitig z.B. einen „Guten Morgen“ oder einen „Guten Tag“ zu bestätigen. 1. Das Gut bedeutet, wir meinen es beide gut miteinander, wir treffen uns in Frieden 2. Das Morgen oder Tag bedeutet: Wir bestätigen uns gegenseitig, das wir zumindest rudimentär die gleiche Realität teilen. Diese Dinge laufen ständig automatisch und unbewusst ab. Aber ohne rudimentär übereinstimmendes Realitätskonstrukt kann man nichts gemeinsam bewerkstelligen. Deshalb ist da schon etwas dran, wie Sigmund Freud es mal sage: „Macht ist im Besitz der Wahrheit zu sein.“ Das gemeinsame Realitätskonstrukt regiert über die ganze Gesellschaft. Und um nichts anderes dreht sich der Streit in den Medien.

      1. Sehr gute Kommentare, finde ich. Der Mensch ist in der Tat nur unzureichend rational ansprechbar. Ängste und Gefühle bestimmen sein Weltbild – seine „Wahrheit“. Das verstehen die Techniker der demokratischen Mentalkontrolle seit über 100 Jahren sehr gut auszunutzen. In den letzten Jahrzehnten wurde das ohnehin zu geringe rationale Niveau noch weiter reduziert. Es sieht in der Masse trotz Internet nicht sonderlich gut aus.

        Dennoch muß man dagegen halten, wenn man sich damit nicht abfinden mag. Strikt rational, empirisch, logisch und materiell. Kriminalistisch. Auch wissenschaftlich, aber nicht im Sinne einer bloßen Berufung auf wissenschaftliche Autoritäten und Reputationen, von denen die meisten im Sinne des zitierten Freud mit der Macht kollaborieren, wie u.a. der Corona Betrug wieder mal eindrucksvoll demonstriert hat.

      2. Gut, stimmt wohl, bis auf, ich korrigiere:
        SOZIALE „Wahrheit“ ist das Konstrukt das eine Gemeinschaft benötigt um miteinander koordiniert handeln zu können.

        => Es gibt naemlich noch eine andere Art Wahrheit, die objektive…

        Und die versohlt den Lemmingen sowas von den Hintern, jeden Tag neu 🙂

        Hach was is dat schoen 🙂

        1. Danke, eine sehr gute Ergänzung.
          Wenn du an der Mutterbrust saugst, deine Mutter in D-Dur leise summt und du sanft gewogen wirst, dann ist das die Wahrheit. Wenn die Grundebene stimmt, ist es völlig wurscht welche Worte dazu gesprochen werden. Aber die Musik sollte stimmen. Und wir brauchen alle die Wahrheit um zu leben.* Die unterste Ebene ist immer die wichtigste wenn es darum geht die Lüge von der Wahrheit zu unterscheiden. Umkehrt, wenn die soziale Ebene nicht stimmt und dazu nette Worte gesprochen werden, dann sollten alle Alarmglocken klingel. Diese Worte sind dann für die Katz.

          *Ich bin die Wahrheit, das Leben und das Licht.
          Der Spruch ist deshalb so mächtig weil die drei Begriffe das zusammengehören. Sie sind das Gleiche auf unterschiedlichen Ebenen.

          @Lumi
          Gerade umgekehrt. Wir werden recht häufig sozial betrogen und werden stattdessen mit schönen Worten ausgehalten. Das rationale nutzt dir nichts, wenn der soziale Unterbau, die soziale Wirklichkeit nicht wahr ist. Nicht das Leben trägt.
          Oder andersherum ausgedrückt. Die Fakten zu checken ist das letzte was der Faktenchecker tut. Er entzieht dir die soziale Wirklichkeit und die Fakten spielen dann auch keine Rolle mehr.

          1. P.S.: Aber im öffentlichen Leben, wo wir so gut wie nie mit einander körperlich verkehren und es dann um komplexe soziale Dinge geht wie Job und gesellschaftliche Anerkennung geht, bewegen wir uns meistens in der virtuellen Welt der Sprache und der geistigen Konstrukte. Und auf der gesellschaftlich politischen Eben hat der die Macht, der das Narrativ bestimmt. Siehe oben.

          2. Bin mir nicht ganz sicher, ob ich dich richtig verstehe. Also mir persönlich hat das Rationale schon häufiger genützt. Für mich selbst. Und in gewissen Kontexten wird es auch anerkannt. Wo es um Objektivität geht, was selten ist. Aber das Leben trägt es nicht. Das wäre auch zuviel verlangt.

            Anders sieht es zwischenmenschlich aus. Oder gar in der Masse, die von der Propaganda beherrscht wird. Da spielt das Rationale fast keine Rolle. Es geht, wie du schreibst, um die Grundebene, die Musik.

            Der sogenannte „Faktenchecker“ ist für mich das Komplement zur völlig irrationalen VT Invasion à la Qanon. Ich sehe in beiden eine dialektisch doppelgesichtige Metastase des Propaganda Apparates. Die einen versinken im VT Sumpf, und wer da nicht mit will, für den hat der Faktenchecker das passende Angebot.

            Da gab’s mal einen Artikel, mir fällt grad nicht ein, wo wem. So vor etwa zwei Jahren. Der Propaganda Apparat quasi als Mutter Ersatz für Erwachsene. Die beruhigende Stimme, die ständige Rückversicherung. Woran man lebenslang nuckelt. Ganz von der Hand zu weisen war der Artikel nicht. 🙂

  11. Es gibt einen guten – uralten – und immer noch voll gültigen Spruch dazu…:

    Bei bekannten und prominenten Personen mußt du erst den Namen zerstören – bevor du sie umbringen kannst, sonst machst du sie zum Märtyrer.

    So ist das jetzt auch wieder bei Herrn Hersh in vollem Umfang zu sehen.

    Wobei in der heutigen Zeit der „Mord“ nicht mehr tätlich geschehen muß – man ruiniert diese Menschen nach der massiven Verunglimpfung gleich – und läßt sie dann in bitterer Armut verrecken…..

  12. „Dabei handelt es sich nämlich immer dann um Manipulation der Leser, wenn es danach keinen Skandal gibt und der Geheimdienst oder das Ministerium nicht eine Suche nach der undichten Stelle starten, weil die Quelle Staatsgeheimnisse verraten hat. “

    Dem möchte ich widersprechen.
    Richtig dürfte aus der Aussage nur der Teil „… der Geheimdienst oder das Ministerium nicht eine Suche nach der undichten Stelle starten“ sein, der Skandal kann durchaus gewollt sein.

    Das Beispiel NSU hat über Monate gezeigt, daß auch Skandale zur Manipulation der Leser beitragen.
    Immer wenn die Politik / Polizei / Nachrichtendienste irgendwie in die Schußlinie gerieten, wurde der nächste kleine Skandal veröffentlicht, dieser wuchs in der darauffolgenden Zeit und wenn er zu groß werden drohte, ließ man wieder einen kleinen Skandal „durchsickern“, auf den sich die Medien dann stürzten und den vorherigen nun schon „groß gewordenen“ Skandal „vergaßen“.
    Nicht um sonst sind die Akten auf absehbare Zeit hinter Schloss und Riegel.

    1. „Limited hangout“ genannt.

      Die Immunisierung gegen die ganz großen Schweinereien funktioniert auch bestens über Hollywood+Co, z.B. „Die 3 Tage des Condor“ oder „House of Cards“ etc.

  13. Der Spiegel ist, wie die meisten westlichen Medien, bezahlte Nachrichten. Die Leute bezahlen, um sie zu lesen. Leser von Nachrichtenpublikationen wissen, dass sie offen belogen werden, und sie zahlen weiterhin Geld, um Lügen zu lesen. Und ich verstehe nicht ganz, warum Menschen mit manischer Beharrlichkeit dies weiterhin tun. Meiner Meinung nach ist das eine Art Perversion.

    1. Das wichtige am Nachrichtenlesen ist doch, immer auf dem Laufenden zu sein welche Lüge gerade aktuell ist, damit man schnell genug sich daran anpassen kann und weiß wo es was zu holen gibt und was man besser vermeiden sollte.
      Anstatt Lüge hätte ich auch Wahrheit schreiben können, denn das ist funktionell das Gleiche mit dem einzigen Unterschied, dass die Lügen dann doch die etwas kürzeren Beine haben.

      1. P.S.:
        Kritische Stimmen sagen denn auch, dass es bei den News, sich schon allein deshalb oft um Lügen handeln müsse, weil ginge es nur um die Wahrheit, es kaum etwas Neues gäbe über das berichtet werden könnte.

          1. Du schreibst Oben: „…das ist eine Art Perversion“
            Dann erkläre ich dir welche Logik in dieser Art der Perversion liegt.
            Und du antwortes darauf:“Das ist…perverse Logik“

            Ich werte das mal als eine Zustimmung.

  14. @„Ein „umstrittener US-Journalist“ schreibt einen „schwach belegten Blogbeitrag“, den die „russische Propaganda bereits für ihre Zwecke nutzt“.“

    Der „Spiegel“ wollte sich bisher als linksliberale Zeitschrift verstehen – jetzt darf sie nichts mehr über Armut und Verarmung im Westen schreiben. Das könnte nämlich „russische Propaganda bereits für ihre Zwecke nutzen“:

    „Sprudelnde Gewinne, satte Subventionen: Großkonzerne zocken in der Krise ab“

    https://de.rt.com/inland/162317-sprudelnde-gewinne-konzerne-zocken-in/

    Ich wollte nur vorwarnen – nicht dass die Redakteurenden*Innen schon wieder Überschriften oder gar ganze Artikel umschreiben müssen.

  15. Die Ablenkung besteht doch darin, daß man die einzige relevante Frage ausblendet – nämlich:
    Waren es die Russen?
    So – und weil jeder, der noch über eine Resthirn verfügt, schon diese Frage für absurd hält, und offenbar der überwiegende Teil der betroffenen Völker insoweit hinreichend bestückt ist, folgt daraus – logisch – die Frage: Wer war es dann?

    Damit sind wir bei dem eigentlichen Kernproblem:

    Wenn wir in der Weise filtern, als das wir diejenigen ausschließen, die rein theoretisch auch ein Interesse haben könnten, jedoch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus verschiedenen Gründen nicht in Betracht kommen (z.B. China, oder die Türkische Republik) – dann bleibt nur die Nato und die EU – also unsere Bündnispartner.

    Und das reicht eigentlich schon für eine ganz solide Schizophrenie.
    Und genau das wird systematisch ausgeblendet, vernebelt, und insoweit ist auch Hersh nicht besonders hilfreich …

    Wenn wir dann weiter fragen, welcher Nato- bzw. EU-Staat auch technisch, sowie logistisch zu so etwas fähig ist, bleiben da nicht viele übrig – berücksichtigt man zudem, daß der „Mut“, so etwas zu tun, doch ein vergleichsweise erhebliches miltiär-politisches, wie auch ökonomisches Gewicht voraussetzt – sind es nur noch wenige, die auch ein Interesse am Tot von NS/NS2 haben – und sei es nur, um den Russen zu schaden.

    Die fünf Finger einer Hand genügen da völlig.

    Und wenn wir dann noch annehmen, daß diejenigen trotz ihrer Befähigung dennoch auf Unterstützung oder zumindest Duldung von Staaten vor Ort angewiesen sind, und sei es nur in Gestalt „glaubwürdiger Bestreitbarkeit“ – dann müßte die Kacke hier eigentlich schon lichterloh brennen …

    1. Ja Hummel. Die Kernaussage lautet:“– dann müßte die Kacke hier eigentlich schon lichterloh brennen …!“

      Tut sie aber nicht, denn der Masse eines Volkes ist das Aussengeschehen so lange gleichgültig, wie diese irgendwie den Alltag noch bewältigen können. Momentan ist das für die meisten schwierig, aber noch machbar. Erst wenn es hier zu staatl. bedingten Zahlungsausfällen käme, oder die Energieversorgung irgendwie nicht mehr funktionieren würde, oder die Inflation in nie dagewesene Höhen schnellen würde… dann würde der Michel sich mal bemühen müssen zu hinterfragen. Vorher ist der Allgemeinheit das alles zu lästig. Das Volk bettelt darum belogen zu werden hat aber gleichzeitig den Anspruch immer die Wahrheit zu erfahren. Wer diese Ideologie nicht unterstützt, der wird ganz schnell weg sein. Sieht man ja auch schon an ganz normalen Vorgängen. Jeder betrauert den Toten, oder einen negativen Zustand. Niemand interessiert, wie der Tote gestorben ist, wie er nach Luft gerungen hat, die letzten Sekunden und die Pein, der Schmerz, bis er/sie loslassen musste! Man akzeptiert Fakten und sagt sich insgeheim (Puh, Gottseidank war ich zu dem Zeitpunkt nicht da…) Genauso ist das mit der Ukraine. Alle gucken zu, aber keiner muss da sein! Da insteressiert der Grund, warum es da so dazu gekommen ist nicht wirklich mehr. Zudem gibt es einen Duktus, den die Politik, wie auch die Medien wohl bis zum eigenen Untergang verfolgen. Kadergehorsam! Jeder kontrolliert jeden!

      Ein Einzelner Held? Fehlanzeige… es ist wohl eher so: https://www.youtube.com/watch?v=gnkW9otbh04

      1. Super Video !
        Genau so geht dieses Spiel.
        Des weiteren werden die, die dann was anderes behaupten von der
        Meute sprichwörtlich „zerissen“ und fertig gemacht.
        Das erklärt dann auch wiederum, warum so viele der Meute folgen.

        1. Ich glaube, ich funktioniere da genau anders herum. Wenn die Mappe grün ist und alle sagen grün, dann sage ich rot. Denn wenn alle einer Meinung sind, dann muss jemand die Antithese formulieren, sonst gibt es auch keine Dialektik und dann ist der Erkenntnisgewinn gleich null.

          1. „sonst gibt es auch keine Dialektik“ – oder keine „Verschwörung“

            Dialektik braucht nicht künstlich erzeugt werden, sie ist der Welt immanent.
            Und so ist dieses Merkmal, was dich auszeichnet, – aus meiner Sicht/ nach meinem Weltempfinden und bitte nicht dich meinend – eine Voraussetzung für die – ich nenn sie mal – „eigentlichen Verschwörer“. Die Welt ist für die Menschen wie sie ist und dann kommt einer und sagt auf eine Nachfrage etwas ganz anderes … , etwa schon eine Lüge ? Warum ? Aus (irgendeinem erfundenem, auch mal lang hergeleitetem, später vlt. noch „energetisiertem“, u.u.u. variablem) Prinzip. Neuerdings sagt man wohl Narrativ dazu.
            [Als Narrativ wird seit den 1990er Jahren eine sinnstiftende Erzählung bezeichnet, die Einfluss auf die Art hat, wie die Umwelt wahrgenommen wird. Es transportiert Werte und Emotionen,[1] … und unterliegt dem zeitlichen Wandel. In diesem Sinne sind Narrative keine beliebigen Geschichten, sondern etablierte Erzählungen, die mit einer Legitimität versehen sind. … Mit dem verstärkten Interesse an den Neurowissenschaften und der Rolle von Emotionen und des Unterbewussten in Entscheidungsprozessen ist auch die Bedeutung von Narrativen in der öffentlichen Diskussion gewachsen. aus: wikip.]
            Ich hab das Wort Narrativ erst vor 3-4 Jahren zum ersten Mal gehört und mich arg gewundert, denn meine innere Stimme sagt mir: hier wird gerade manipuliert.

            Ich würde nur die Farbe/Länge sagen, die ich sehe, egal was die anderen meinen und konnte nie verstehen, dass so etwas wie das Milgram-Experiment überhaupt funktioniert. Aus meiner Sicht ist es ein Fake. (oder ich komme von einem anderen Stern)
            Und mich interessiert, wie Menschen in eine derartige kognitive Abhängigkeit von anderen gelangen, sofern sie sich „normal“ und gesund entwickeln konnten. Warum setzt die erlernte Erfahrung plötzlich aus ? Oder liegen „Einlussfaktoren“ in der gesamten Entwicklung vor, die in … welchen ? … Situationen das bisher gelernte außer Kraft setzen ? usw.

            Ps: wie schon an anderer Stelle gesagt, ich mag derlei Psychoexperimente nicht, erstrecht nicht mit Kindern, und halte sie für völlig sinnlos. Denn alles, was dort letztlich beobachtet wird, kann im täglichen Leben in allen möglichen Situationen beobachtet werden, vielleicht mit etwas wachen und neugierigen Augen – von mir aus.
            Aber sobald experimentell gesettet wird, s. Film, geht es bereits um Manipulation: Welche künstlich geschaffenen Einflüsse haben welche Auswirkungen …? Die anwesenden Studenten werden zum Lügen angestiftet und wir wollen doch mal sehen, was diese Gruppenlüge mit einem Dazukommenden macht – die Welle schwappt über 😉

            1. Es handelt sich hier nicht um „so etwas wie das Milgram-Experiment “ (da geht es um Gehorsam Autoritäten gegenüber), eher um ein Asch-Experiment (Bereitschaft, sich der Guppenmeinung anzupassen).

              Sollte es tatsächlich in dem gezeigten Setting stattgefunden haben, hielte ich das für unverantwortlich. Man stellt niemanden auf diese Art und Weise öffentlich bloß!

              1. Ja, schon klar, dass es unterschiedliche Experimente sind.
                Und ich bin der Ansicht, dass es keine Experimente braucht, um herauszufinden, wie Menschen so sind …, sondern dass unterschiedlichste Experimente vor allem durchgeführt werden, um herauzufinden, wie Menschen manipuliert werden können.

                1. Milgram wäre insofern anwendbar, als man die nach Aufforderung der Dozentin von den Studenten gegebene Antwort „rot“ als Gehorsam gegen die Autorität entgegen besseren eigenen Wissens ansehen könnte.

                2. Ich hoffe doch sehr, dass der Proband hinterher wieder resozialisiert wurde und viel Anerkennung erfahren hat, denn er hat durch sein Verhalten allen die Möglichkeit eröffnet, etwas zu darüber zu lernen wie wir alle gebaut sind.

                  Das Milgram-Experiment offenbart uns eine tückische Wahrheit über die Menschheit.
                  Wenn wir einen vermeidlich guten Auftrag übertragen bekommen, dann stellen fast alle von uns das für die Gemeinschaft angeblich gute Ziel weit über die Existenz eines einzelnen der uns anvertraut wurde.
                  Warst du mal im Jobzenter? Die meisten Behörden würden sonst nicht funktionieren. Das Milgram-Experiment macht das alles deutlich, aber wenn man das einmal kapiert hat was da geschieht, sieht man auch, dass dieses „Experiment“ überall stattfindet.

                3. Im Jobcenter gibt es, soweit ich weiß, noch keine Stromstöße. Letztlich funktioniert aber die Erpressung, dass da „viele“ oder einige mitmachen, durch den miserablen Arbeitsmarkt allgemein. Das hierachische System ! ist so aufgebaut, dass Verantwortung und ausführende Handlung getrennt sind, denn somit wird Kognition und Tatkraft (Kopf und Hand) getrennt. Das heißt eben nicht, dass MENSCH SO IST. Wer das Herz dabei nicht unterdrücken KANN – von natur aus – sitzt auch nicht auf der „falschen Seite“ des Schreibtisches.
                  Ich erspare uns hier noch ein praktisches Beispiel…

        2. Sehn Sie, gute Frau, hier muß ich mal ernstlich dazwischen hauen.

          Abgesehen davon, daß wir nicht wissen, ob dieses Filmchen ein „wirkliches Geschehen“ wiedergibt (ich habe da Zweifel), zudem ich auch nicht weiß, inwiefern einem Nitzsche eine derartig banale Sichtweise auf Menschen eigen war – ich glaube nicht, daß solch beliebte Sprüche nun alles sind, was er dazu zusagen hatte, andernfalls wäre er da nicht sehr klug gewesen, scheint mir doch eine grundsätzliches Verständnis für etwas Entscheidendes zu fehlen.

          Wir haben hier nun schon öfter, das eine oder andere Elaborat über „das Volk“ und seine vielen „Unzulänglichkeiten“ lesen können. Jüngst deklamierte jemand die ganze Litanei sozialwissenschaftlicher Begrifflichkeiten von „Gruppendynamik“ bis „Konformitätsdruck“ etc. etc. etc..
          Und immer ist da diese Atmosphäre von subtiler Abscheu, gar Entsetzen, verbunden mit einer Art jovialer Gönnerhaftigkeit des vermeintlich überlegenen Geistes oder auch gewöhnlicher Arroganz – und dieses u.ä. kinematographische LehrWerke liefern dafür das nötige Futter – weil da nämlich etwas ausgeblendet wird.

          So und nun werde ich den Liberalen unter uns – obwohl, ich erwähnte bereits, daß wir das alle mehr oder weniger sind – ich meine all diejenigen, die doch in das Individuum allzu verliebt, von ihre Einzigartigkeit ganz ergriffen und mit der Sorge um ihre Freiheit nahezu ausgelastet sind – diesen hartleibigen Tröten werde ich jetzt wahrscheinlich, (vielleicht, möglicherweise) den schwärzesten Moment ihres zweifellos einzigartigen Daseins bereiten:

          All das, was sie am Volke so verachten, mit Verständnislosigkeit konstatieren, was sie stört, nervt, anwidert, usw. usf. – all das ist das Fundament dafür, daß es überhaupt so etwas wie „Zivilisation“ gibt, ja geben kann.

          Kant hat den kategorischen Imperativ nicht erfunden – er hat ihn nur formuliert.
          Wir alle haben ihn mehr oder weniger im Hinterkopf, in verschiedener Form – So zum Beispiel: „Was wäre, wenn das jeder tun würde?“

          Die näheren und weiteren Schlußfolgerungen, die sich danach aufdrängen, sind natürlich unangenehm, weil wir hier mit Widersprüchen konfrontiert werden, die wir prinzipiell nicht auflösen, sondern nur so gut als möglich „händeln“ können – und das hat in der bisherigen Geschichte immer wieder einerseits zu Heldenepen, andererseits zu Katastrophen geführt – und selbst die Sichtweise dahingehend, ob es das eine oder das andere oder etwa beides war, ist oft umstritten …

    2. @„und weil jeder, der noch über eine Resthirn verfügt, schon diese Frage für absurd hält“

      Das ist aber nicht die „Spiegel“-Zielgruppe – wer Resthirn hat, dürfte die Propaganda-Gazette genauso wie ÖRR-Talkrunden meiden.

      Bei Gelegenheit – die Details-Quelle von Hersh war durchaus nicht die einzige – zuvor kamen unzählige Aussagen über Indizien, wem die Sprengung am meisten nützt – darunter vom legendären Ökonom Jeffrey Sachs:

      https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/nord-stream-pipelines-wohl-deswegen-zerstoert-jeffrey-sachs-hat-neue-theorien-zu-den-lecks-li.273634

      Ich vermute, den meisten Hirnbesitzern haben bereits all diese Indizien ausgereicht – Hersh hat es zusätzlich bestätigt.

  16. In der 60-jährigen Geschichte Deutschlandfunk dürfte es eine ‚Premiere‘ sein, die ein völlig Neues Kapitel seiner DLF-Geschichte öffnet: Kapitel „Die ‚wollt-Ihr-die‘ -totale Nachrichten-Sabotage? Totaler als Ihr es Euch je vorstellen könntet?“ Dokumentation: (1) Es herrscht totale Totenstarre, 19 Stunden lange Totenstarre (2) 09. FEB 23 10 Uhr Nachrichten: USA weisen Bericht zurück, sie hätten die Pipelines gesprengt (3) Krisensitzung? (4) Schweigen … (5) Rest des Tages: hatten wir 10 Uhr heute? (6) der präsente Tages-Eindruck: 10 Uhr? War da der Zufalls-Generator am Werk? … ‚Bielefeld?‘ – – Der Staatsfunk entscheidet was für den Hörer und Leser gut ist, was nicht gut ist. Er entscheidet dies aus schierem Gutdünken und dem Blick des ‚Ministeriums für Propaganda und Volksaufklärung‘ … unsere wehrhafte Totalokratie nimmt wirklich flott Fahrt auf! Und finalisiert sich in Idiocracy … ich verdecke Seymour Hershs Augenhöhlen, also gibt es ihn nicht. Was der Deutschlandfunk nicht weiß: man kann Augenhöhlen zwar in der Fußgängerzone verbergen, doch sagt dann die Gesichtserkennung: das war Seymor Hersh! … man sollte über eine zukunfts-gewandtere Neugründung unserer bezahlten, öffentlichen Bedürfnisanstalten nachdenken. PS.: (und was noch am Tage geschah: Church of England – Gleichgeschlechtliche Paare können sich bald segnen lassen; Burt Bacharach gestorben)

    1. weil so unfassbar unlogisch und aus Blick unseres Nachrichten-Kosmos eine ‚Marotte‘, deshalb dieser Nachtrag: ja, wer’s nicht glauben will, schlägt nach: deutschlandfunk.deSLASHnachrichtenSLASHnachlesen. 10 Uhr. Mehr war nicht. Aber der Sender kann sagen: „Wir haben es gemeldet!“ Brav!

    2. Wir unterbrechen für eine kurze Live Schaltung: „Herr Professor Lech, war die Mondlandung real? Die Mondlandung war real, die Erde ist rund und wer daran zweifelt wird von der Scheibe geschubst und landet sofort in der ewigen medialen Verdammnis. Mögen die Zweifler im ewigen Shitstorm des Fegefeuers schmoren.“ Hmm, jetzt werde ich aber nachdenklich.

      1. Erinnert Sie, Mircutux, dieser angestaubte Begriff: ‚Beredtes Schweigen‘? Sarkastisch wäre es noch viel treffender auf den Punkt: „Die -totale Nachrichten-Sensation? Totaler als Ihr es Euch je vorstellen könntet?“ – – Verpeilen wir mal das gestrige Tages-Chaos am Deutschlandfunk auch in diese Richtung: Da kommt unvermittelt um 10 Uhr diese Meldung: USA weisen Bericht zurück! Da erhebt sich doch spontan die Frage nach der verpassten Grundlage der Meldung: Bericht? Welcher Bericht? – – Unsere Generation ‚Bologna‘ nervt schon mal intellektuell-schlecht-bestallte ‚alte weiße Männer‘. Supertramp (Crime of the century) haben die hohle Mentalität (the nervous breakdown) dieser heroischen Werte-Mischlingsrasse schon vor 45 Jahren vorausgesetzt. And even though the stars are listening And the ocean’s deep, I just go to sleep And then I create a silent movie You become the star, is that what you are? – – wir sind stoisch middle on the road zu Sternenstaub … „ich begreife, Sie kommen schon mal an Brüderchen Mond entlang!“

          1. Heut ist Freitag! Machen wir uns den gelungenen Kinoabend: mit Sean Connery, William von Baskerville, den Name der Rose und einer lecker brennenden Fackel in der ersten Reihe … ‘n ordentlicher Lederhandschuh nicht vergessen!!

            1. Lieber Rambo III ich mag das immer wieder sehen, wenn Silvester diese tollen Afghanen von den bösen Russen befreit. Herrlich, da war das Weltbild noch in Ordnung. gut war gut, böse war böse und die Amis haben gesiegt.

              1. Bitte melde Dich bei mir – zum Stiefel-Dienst! Ich bin der bekannte Sadist con nombre ‚El gran pequeño caballero de bahía de cochinos playa girón‘. Ich mag die, die an meinem Stiefel lecken und es macht mich … wenn dabei solche Ammen-Märchen wie ‚pobres Yankees ganando‘ (arme Siegende aus Boston) in mein geneigtes Ohr fallen … danach kann ich immer beruhigt und sehr friedlich schlafen.

                1. Estás muy loco, pero es divertido saltar por el precipicio mental contigo.
                  El humor es la reconciliación de la certeza de la muerte con la paradoja de la vida.

  17. Ich denke mal, man tut ihnen kein Unrecht, wenn man annimmt, dass Leute, die heute noch Spiegel, ARD, ZDF und dergleichen für bare Münze nehmen, bis auf weiteres nicht mehr ernst zu nehmen sind.

    Von daher ist es vollkommen egal was die oben Genannten absondern. Leider hat aber deren Propaganda Auswirkungen auf unser tägliches Leben und auf die Zukunft unserer Gesellschaft. Daher ist es müßig auf das große Erwachen der Massen zu warten und mit ihnen zu Reden. Einzelne werden eventuell aufwachen. Aber die Masse nicht.

    Damit sich in einem Land was ändert . . .

  18. Google DE NEWS, Top Meldungen:

    Keine Erwahnung davon. Es dudelt Radio Belgrad.

    Beim den West-MSM faehrt man immer am besten, wenn man das genaue Gegenteil von allem annimmt was sie sagen. Gut, wenn sie was sagen 🙂

    Was ist der Westen doch fuer ein jaemmerliches, abgrundtief verlogenes Scheisshaus geworden.

  19. Erschreckend, dass die Ad-Hominem-Methode vielen Michels zum weiteren Glauben reicht; zum Glück wird in der Welt immer irrelevanter, was Baizuos im Baizuostan glauben mögen – China verlangt wie Russland Erklärungen:

    https://tkp.at/2023/02/10/nord-stream-china-und-russland-verlangen-von-usa-antworten/

    Dabei spricht China bereits im Namen internationaler Gemeinschaft – für 90% der Welt müssten die USA bloß nur noch ein Schurkenstaat sein. Zum Land der Homo Klebicus (weitgehend ohne Sapiens) reicht ein Satz:

    „.. Für Deutschland interessieren sich Russland und China gar nicht mehr. …“

    Könnte jemand eine Übersicht versuchen, was Medien großer Länder wie Indien, Brasilien, Indonesien, Japan, Mexiko, Nigeria, Ägypten zum Thema schreiben?

    1. Homo Klebicus – ein Mutant von Homo Klebericus (mit Zweitem sieht alles besser, Aus) ? Anwort (‚könnte jmd.‘): schrieb vorgestern zu ‚Hersh/ News auf Google‘-Suche: Platz1 DWN Platz2 bulgarianmilitary Platz7 weltwocheCH Platz9 CostaRica, erst Platz10 US (Yahoo) dazwischen alles portugues – Deutschland niente! beim jägern und sammlern …

      1. Die evolutionäre Sackgasse von Homo Klebicus erklärt ein TE-Bericht von der „Besetzung“ eines Autosalons durch „Last Generation“ – die brachen rein, haben sich an den Boden angeklebt und fingen nach kürzester Zeit an, im Internet zu jammern, die besetzte Firma möge die jetzt füttern. Ferner sollte sie die Rückgabe der Futter… Ergebnisse in die Natur organisieren – was reichlich schwierig ist, wenn man am Boden angeklebt ist.
        Schon ulkig – Leute, die behaupten, das Klima 100 Jahre im Voraus kennen zu können, kennen die Bedürfnisse des eigenen Körpers Stunden im Voraus nicht.

        So wie erschreckend ist, dass vielen Michels als „Gegenbeweis“ reicht, den Steller einer These wüst zu beschimpfen – genauso erschreckend finde ich, dass für Manche zum „Beweis“ werden kann, dass sich wer an etwas anklebt und mit dem Hysterisieren anfängt. Es ist so absurd, dass man es instinktiv für unmöglich hält – doch in Deutschland scheint es doch wahr zu sein.

        Gab es in den 1980er Jahren in der BRD eine Aktion, in die Gehirne Chips zu implantieren – der ich entging, da ich damals noch im Ostblock lebte? Anders kann man es kaum erklären.

        1. „Gab es in den 1980er Jahren … eine Aktion, in die Gehirne Chips zu implantieren?“ Exakt, Hannibalmurkle, exakt! Exakt am 12. November 1982, Freitag! Ich war damals ‚fahrende Rockmusik‘. 36 Stunden vorher war Leonid Brezhnew verstorben. Daher wurden wg. Staatstrauer alle Muggen (Abk. f. musikalische Gelegenheitsgeschäfte) abgesagt. Am verpassten Veranstaltungsort hätte ich ihn auch gekriegt. Leider so nicht. Ich friste jetzt ein jämmerliches Dasein … und abseits, wo waren Sie?

  20. Orbans Antwort auf Zelenskj: „Nur Frieden rettet Leben“

    Der ungarische Ministerpräsident Orban erteilte dem ukrainischen Präsidenten Zelenskj in dessen Gier nach immer noch mehr tödlichen Waffen eine radikale Friedensoption:

    „Ungarn wird der Ukraine weiterhin humanitäre und materielle Hilfe leisten.

    Ein sofortiger Waffenstillstand ist notwendig, um weitere Leben zu schützen. Ungarn steht auf der Seite des Friedens!“

  21. Bereits 2014 hat George Friedman beim Chicago Council of Foreign Affairs gesagt (https://www.youtube.com/watch?v=vln_ApfoFgw), dass die USA alles tun muss um das Verhältnis zwischen Deutschland/EU und Russland zu schädigen, wo es nur ginge.

    Wo käme es hin wenn wir nicht mehr vom Ami abhängig wären !!

    Russland bedroht nicht Amerikas globale Position, aber die bloße Möglichkeit, dass es mit Europa und insbesondere Deutschland zusammenarbeitet, eröffnet die größte Bedrohung in diesem Jahrzehnt, eine langfristige Bedrohung, die im Keim erstickt werden muss.

    George Friedman

    und weiter: Die Aufrechterhaltung eines starken Keils zwischen Deutschland und Russland ist für die Vereinigten Staaten von überwältigendem Interesse !!

    George Friedman

    Diese Forderung hat Friedman bei seinem Auftritt vor dem Chicago Council on Global Affairs (vormals Chicago Council on Foreign Relations), einem transatlantischen Thinktank, im Jahre 2015 erneuert:.

    Das Hauptinteresse der Vereinigten Staaten, wegen dem wir jahrhundertelang Kriege geführt haben – den Ersten, den Zweiten und den Kalten Krieg –, ist die Beziehung zwischen Deutschland und Russland, weil sie dort vereint die einzige Kraft sind, die uns bedrohen könnte. Und wir müssen sicherstellen, dass das nicht passiert.

    George Friedman

    Im April 2011 veröffentlicht der Deutschlandfunk eine wenig schmeichelhafte Rezension zu Friedmans „The Next Decade“. Darin wird seine geostrategische Grundüberzeugung folgendermaßen zusammengefasst:

    Aufgabe kommender US-Präsidenten sei es, zur Eindämmung Deutschlands die EU-Partner systematisch gegeneinander auszuspielen und vor allem enge Beziehungen etwa zu Polen oder Dänemark zu pflegen.

    Von der früher gepflegten transatlantischen Rhetorik ist bei Friedman nichts mehr zu finden.

    Er argumentiert sogar, dass die USA zur Durchsetzung ihrer Politik der regionalen Balancen lieber gleich Organisationen wie die Nato abwickeln sollten.
    .
    Deutschlandfunk über „The Next Decade“ von George Friedman

    https://www.telepolis.de/features/Die-Aufrechterhaltung-eines-starken-Keils-zwischen-Deutschland-und-Russland-7286781.html?seite=all

    Die USA wollen den Atomkrieg in DE und Europa.. und das US-hörige BRD-Regime macht mit !!

  22. Die USA hat schon immer viele Verbrecher produziert.

    Wen wunderts also, wenn auch die Regierung der Vereinigten
    Staaten von Verbrechern durchsetzt ist, die auch vor Morden an Kindern nicht zurückschreckten.

    Ganz abgesehen davon, daß das Militär der USA schon immer
    für die eine oder andere gewalttätige Aktion außerhalb
    jeglicher Legalität mehr als gut war !!!!

    Vermutlich ist das GENETISCH bedingt, denn die Auswanderer waren in der Regel Verbrecher und Tunichtgute aus aller Welt.

    Sie haben die Ureinwohner abgeschlachtet und alles geraubt was möglich war.

    Nachher haben die das gleiche mit der ganze Welt gemacht und wollen alle Läder ausgerauben !!

    1. @Sting
      Bin eine Zeitlang in den USA zu Schule gegangen – Ostküste.
      Die gewöhnlichen Menschen, meine Lehrer und Mitschüler waren ausnahmslos freundlich und wohlgesonnen.
      Da hatte ich in DLand als auch äußerlich unauffälliger Mitteleuropäer aber mit fremdem Familiennamen erheblich mehr Rassismus erlebt, bis hin zu Institutionen, die mein Studium zu verhindern wussten.

      Habe dann mein Medizinstudium eben anderswo abgeschlossen und später Sachen erlebt und gestaltet, die in DLand nie möglich gewesen wären.

      Die Eliten sind – und das gilt für Deutschland und die gesamten sog. EU-Eliten – ruchlos und frei von Anstand und Moral.

  23. Die USA haben unsere gesamten Machtinstrumente installiert. Alles, was gegen den Willen der USA läuft, wird mit Lügen diskreditiert oder infam mit der Nazikeule tot gerungen.

    Die Medien dürfen überhaupt nur im Sinne der USA berichten.

    Selbst, dem aller Dümmsten, war das spätestens klar wie der Hase läuft, nach dem Abhörskandal.

    Alles und jeder wird von den USA überwacht und ausgehorcht.

    Die Behörden vollstrecken dann den Willen der jeweiligen US-Behörden.

    Die „BRD“ ist ein Vasallenstaat der USA! Gewählt wird seit 70 Jahren nur das, was der USA passt!

    Die AfD wird nur zugelassen, um die Stimmung auszutesten, sollten die aber wirklich zu einer Bedrohung werden, dann ist entweder Schluss mit „Demokratie“, oder den Mitgliedern werden ihre Kellerleichen präsentiert, damit gleich resignieren !!.

  24. „Der SPIEGEL hat in den vergangenen Jahren bereits zwei journalistische Projekte mit dem European Journalism Centre (EJC) und der Förderung der Bill & Melinda Gates Foundation umgesetzt (…) Große europäische Medien wie „The Guardian“ und „El País“ haben mit „Global Development“ beziehungsweise „Planeta Futuro“ ähnliche Sektionen auf ihren Nachrichtenseiten mit Unterstützung der Gates-Stiftung aufgebaut. Auch viele weitere internationale Medien sind eine Kooperation mit der BMGF eingegangen, darunter „Le Monde”, „BBC” und „CNN”. Auch in Deutschland werden Redaktionen von Stiftungen unterstützt, etwa die investigativen Teams von „Correctiv”und „Investigate Europe”, ebenso die Wissenschaftsredaktion des Science Media Center Germany (SMC)“
    Im Klartext bedeutet das: Alle westlichen Leitmedien sind gekauft und wissen, was sie zu berichten haben und was nicht. „

  25. An alle Kommentar-Auswerter vom anti-Spiegel: Eure Software, um Kommentatoren zu speichern ist zu langsam! Bittet doch mal um eine vernünftig schnelle Software. Muss ja nicht von Google oder Microsoft kommen. Gates gibt bestimmt einen Zuschuss.

  26. Es hat so lange gedauert, da sich alle Medien erst einmal abstimmen mussten, wies sie den Lesern die Story von Hersh verkaufen. Schließlich schreiben alle das Gleiche, oder sogar dasselbe.

    Einzige Ausnahme die Zeitung „Junge Welt“, aber die wird ja auch vom BND beobachtet.

    Kann es sein das Hersh wusste das sein Artikel nicht mehr von den ehemals Großen amerikanischen Zeitungen veröffentlicht wird und er ihn deshalb selbst publiziert hat?

    1. Hersh wird seit ca. 10 Jahren nicht mehr vom US-Mainstream gedruckt. Bis vor ein paar Jahren publizierte er dann in der London Review of Books (dort m.W. zuletzt in 2019) und jetzt wohl im eigenen Blog – da ist er in bester Gesellschaft.

  27. Die Sprengung der Nord – Stream – Pipelines und der Abbruch des Gashandels durch westliche Regierungen zeigt, wie sicher sich hiesige Politiker waren, Russland wirtschaftlich und militärisch „in die Knie zwingen“ zu können, schon in Kürze freien Zugriff auf die Ressourcen Russlands zu haben. Das ging gewaltig nach hinten los. Der Schock ist groß und das chaotische Improvisieren beginnt. Dem Westen scheinen Wirtschafts- und Militäranalytiker samt stichhaltigen Geheimdienstinformationen seit vielen Jahren abhanden gekommen, zu sein, wenn sie sich denn überhaupt einmal auf diese verlassen konnten. Wie es in den USA in allen Branchen, der Forschung, der „innovativen“ Medizin usw., so ist, wägt man Vor- und Nachteile einer Unternehmung nicht lange ab. Was machbar ist, wird gemacht. Das verschaffte ihnen oft einen vorzeitigen wissenschaftlich und wirtschaftlichen, auch militärischen Zieleinlauf, aber dieses Mal ging’s gehörig daneben. Eine Niederlage ohne beschämten Gesichtsverlust wird‘s wohl nicht geben. Mit der beschwörenden Devise, an einem Strang zu ziehen, zogen sie allesamt kräftig an der Klokette, bemerkten nicht, dass sie selbst im Abort sitzen.

  28. Karl May – jede Reiseerzählung vom ersten Satz an spannend. Nun muss ‚olle Karl bitter bemerken‘: Der Berger-Jens von den NDS kann es auch gut: „Wenn zwei Journalisten des zum Reich des Werbekonzerns Ströer Media gehörenden Nachrichtenportals t-online sich über die Arbeitsmethoden von Seymour Hersh mokieren, so hat das schon etwas Skurriles und erinnert an ältere, beleibte Herren, deren Karrierehöhepunkt der Klassenerhalt mit den Alten Herren der SVG Obertüpfingen war, die sich bierselig über die mangelnden technischen Fähigkeiten eines Lionel Messi beschweren.“ (From Hero-to-Zero, Nachdenkseiten)

    1. der ist gut.

      Es sind alle Lohnschreiber für irgendwelche Denkpanzer und Staatlichen Propaganda-Organe. Dass selbst die bedeutendsten Journalisten wie Hersh und Pilger keine Zeitungen mehr finden, sagt alles über unsere Zeit aus. Wir sind voll am Arsch.

  29. Wennn sein Schweigen zum Desaster wird. Deutschlandfunk unterbricht Schweigen mit einer großformatigen Pfui-Meldung: AfD thematisiert in Aktueller Stunde im Bundestag Vorwürfe gegen USA im Kontext der Nord Stream-Sabotagen – Der AfD will heute in einer Aktuellen Stunde im Bundestag die Sabotage an den Nord Stream-Pipelines thematisieren: „Die Nichtreaktion der Bundesregierung sei einer der größten Skandale überhaupt“, teilte der Abgeordnete Kaufmann mit. Es müsse prioritäre und umfassende Aufklärung geben. Gestern hatte die AfD einen Untersuchungsausschuss verlangt. Der US-Journalist Seymour Hersh hatte mit einer Veröffentlichung für Aufsehen gesorgt. Unter Berufung auf eine ungenannte Quelle schrieb er, amerikanische Marinetaucher hätten die Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee im vergangenen Jahr gesprengt. Das Weiße Haus wies den Bericht als völlig falsch und komplett erfunden zurück. Aus Russland kamen indes Forderungen nach internationalen Untersuchungen. – Der 85-Jährige Pulitzer-Preisträger Hersh hatte in der Vergangenheit mehrere Skandale aufgedeckt. (-Warnhinweis!, nachfolgender Satz könne manchwo verstörend wirken, DLF, in amtlicher Eigenschaft:) „Zuletzt war er jedoch wegen Arbeitsweisen und Äußerungen verstärkt in die Kritik geraten.“ (gefunden DLF, Nachrichten um 13 Uhr) – – – – – Wir erinnern da mal gern an unsichere GESTAPO-Zeiten: „Victor, warum biste hier? Na wejen die Ausdrücke!“ (unsicheres Zitat, weil aus dem Gedächtnis, aber lese nach: Victor Klemperer, LTI | Die Sprache des Dritten Reiches)

  30. Ich hatte ja bereits in einem anderen Artikel erwähnt, wie man geschriebene Artikel oder Äußerungen psychologisch analysieren kann.

    Der erste Absatz enthält nie die Wahrheit, sondern den Wunsch (die idealisierte / stilisierte Fasade).
    Es ist also wie bei der Frage: „Wie geht’s?“ und die Antwort darauf.

    Wenn der Spiegel also im ersten Absatz bereits von „umstritten“, „schwach belegt“, „Blog“ und „russischer Propaganda“ spricht, sieht man schon allein an der Anzahl dieser emotional belegten Punkte, wie schlimm es ist.

    Der zweite Absatz enthält dann meist die Wahrheit, allerdings nie in rein sachlichen Form.
    Es ist also wie bei der zweiten Frage: „Und was machst du heute so?“ und die Antwort darauf.
    Es schwingt also immer noch eine Selbstbeweihräucherung mit.

    Naja, und über:

    Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es in einer Bildunterschrift, über einem »Pipelineleck in der Nordsee« steige Gas auf. Tatsächlich befinden sich die Lecks in den Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee. Wir haben die Stelle korrigiert.

    reden wir lieber nicht.

  31. Anderes Thema, aber gleiche Röhre. Eine wirklich ernstzunehmende Tsunami-Warnung: Der Vorsitzende der F.D.P., Lindner, kündigt an: für Deutschland heißt, die Weltwirtschaft umdenken zu müssen! Der Grund der Besorgnis: das grassierend steigende Handels-Defizit mit China! Diese Abhängigkeit mache uns, siehe Russland, angreifbar. – – Möchte man dem lieben Christian schnell beipflichten, ihn in dieser tapferen Aussage vom Umdenken bestärken und dazu noch mit Neuer Meldung glänzen: Neue russische Offensive gegen Lindner hat begonnen: Deutsche Exporte 2022 eingebrochen. „Die deutschen Exporte nach Russland sind im vergangenen Jahr wegen der Sanktionen infolge des Angriffs auf die Ukraine deutlich zurückgegangen.“ Liebe F.D.P.! Folgendes hilft: linke Hand linkes Ohr, rechte Hand Nase! Und Mittelhand auf beide Augen! Das gelingt noch viel einfacher, als die zähe Weltwirtschaft um den Suezkanal umherumdenken zu wollen – vieeel zu ideolooogüsch und komplizieeeert. Da geraten Sie womöglich noch auf den Nördlichen Seeweg, gar nicht auszudenken! Sie machen doch Yoga. Na also, da wissen Sie, das und wie das geht. – Slawa Taїpehaїні!

  32. Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht haben eine Petition an Kanzler gestartet, in der sie zu Verhandlungen statt weiterer Waffenlieferungen aufrufen. Zu den 69 Personen, die die Petition als Erste unterzeichnet haben: Gauweiler (CSU), Margot Käßmann, Katharina Thalbach und der frühere EU-Kommissar Günther Verheugen. Kündigen eine Kundgebung am 25. Februar vor dem Brandenburger Tor in Berlin an.

    1. Worüber soll der Führer und Kanzler verhandeln? Mit der Ukraine hat er kein Bündnis, von der Ukraine kein Mandat, für sie irgendwas zu verlangen. Für das Völkerrecht ist nicht das „Weltinnenministerium“ in der Welthauptstadt Germania zuständig, sondern der UNSC, und von dem hat der Führer Odalf Stoltz auch kein Mandat. Eigene deutsche Forderungen hat er nicht angemeldet.

      Deutschland führt jenseits jeder Legalität und Legitimität einen Krieg gegen Rußland, und die Russen haben bislang überhaupt noch nicht das Feuer nach hier erwidert.

      Welche Forderungen soll Scholz bei Verhandlungen an Rußland stellen außer solchen, für die er keinerlei Zuständigkeit hat?

  33. …finde es auch gut, dass die „Angelsachsen“ die Pipeline in die Luft gejagt haben.. ..so wird der brd – Pöbel wenigstens bei den Energiekosten und VIEL mehr geschröpft !!.. …ich gönne es dem umerzogenen, geistig total verblödeten brd – Pöbel, BESONDERS dem „West – Pöbel“ !!. …damit, wird er ENDLICH von seinem Hohen „West – Ross“ (Wir sind die Grössten, in allen Bereichen), mal runtergeholt.. …führt wenigstens zu einem Teil des Niederganges der brd – Kolonie mit bei !!.. ..im Ausland, wird es als „Staatsterrorismus“ gesehen, im Chinesischen Fernsehen gab es mehrere Stundenlange Diskussionen und NICHT nur da !!..
    …damit haben sich die Angelsachsen weltweit als „Staatsterroristen“ verordnet !!.. ..die NEGATIVEN Folgen, für die Angelsachsen und Konsorten, sind noch gar nicht abzusehen !!.. …die Freien Länder, mögen ALLE keinen „Staatsterrorismus“ !!..🤣😈

  34. Mein einziges Problem mit dem Hersh-Artikel ist, dass er die „It’s done“ SMS von Truss and Biden nicht erklärt — warum sagt Truss Biden bescheid, wenn es Norwegen und nicht England war?

    Wahrscheinlich war die ganze NATO (einschl. UK und D) daran beteiligt – aber warum Truss scheinbar zwischen NO und Biden geschaltet war, ist mir noch nicht klar.

    1. Die Beteiligung Großbritanniens erwähnt Hersh in der Tat nicht. Aber UK/US arbeiten Hand in Hand. Und die Dänen und Norweger sind stark nach England orientiert.

      Denmark had also been one of the original NATO signatories and was known in the intelligence community for its special ties to the United Kingdom.

      Ich meine, das gilt auch für Norwegen. London könnte Vermittler und Anstifter der ganzen Geschichte gewesen sein und die Partner zusammen gebracht haben.

      An eine deutsche Beteiligung glaube ich dagegen nicht. Die BRD wird nicht geachtet, sondern verachtet. Schon für ihre Dummheit. Deswegen haben wir ja auch Leute wie Habeck und Baerbock an der Spitze – gerade weil die so dumm und blauäugig sind. Genau so wollen uns die europäischen und transatlantischen Partner haben. Es ist immer praktisch, wenn da ein reicher Trottel ist, den man fast nach Belieben ausnehmen kann.

  35. Regt euch doch nicht auf, im Land der KZ und Gaskammerkanaken gibt es keinen Journalismus, bestenfalls aber auch nur bestenfalls ekliges Schmierfinkentum. Wer das erkannt hat, regt sich nicht über so´n Geschmiere auf.

  36. Sich am Spiegel abzuarbeiten ist m.E., als würde man die Substanz einer Rolle Klopapier einer sachlichen Würdigung unterziehen wollen. Rudolf Augstein würde wohl im Grabe herumschnurren, wenn er mitansehen müsste, wie inzwischen ein Rudel durch und durch korrupter Journalautisten sein publizistisches Erbe schlicht in die Augsburger Puppenkiste verwandelt hat. Hoffentlich dauert es nicht mehr allzu lange, bis diese Propagandabude durch nachhaltige Abonnetenflucht endlich wirtschaftlich pulverisiert wird.

  37. Je lauter die Amis die Täterschaft abstreiten und die gekauften Mainstream – Journalisten die Enthüllungen von Hersh abstreiten und lächerlich machen, umso eher ist davon auszugehen, dass die Verbrecher in Amerika sitzen.

  38. „Im vierten Absatz erfahren wir, dass „der Blogbeitrag zudem vom in Russland festsitzenden NSA-Whistleblower Edward Snowden (…) verbreitet“ wurde. Der Spiegel erinnert dabei nicht daran, weshalb Snowden in Russland „festsitzt“: Weil er aufgedeckt hat, dass die NSA die US-Bürger illegal flächendeckend abgehört, ausspioniert und überwacht hat. Die Verantwortlichen in den USA wurden dafür nicht bestraft, Strafe droht in den USA stattdessen Edward Snowden, der den Skandal (wieder übrigens nur eine Quelle) aufgedeckt hat.“

    #

    Daß der ganze NSA-Spionage-Skandal auf Snowdens Informationen, also auf einer einzigen Quelle, beruhten, hat zumindest damals in den „Qualitätsmedien“ auch niemanden gestört. Detailiert informierte man in mehreren Artikeln über „Prism“ und so weiter. Damals spottete man auch noch über den Irren BILD-Hetzer Julian Reichelt, der in Talkshows Snowden als „Verbrecher“ bezeichnete. Heute ist man auf dessen „Niveau“ angekommen.

    Übrigens: Auch die mit einem irrsinnigen Personalaufwand „recherchierten“ Panama Papers (160 „Qualitätsjournalisten“ arbeiteten Monate daran) beruhten – man ahnt es – auf einer einzigen anonymen Quelle…

    1. Apropos Panama-Papers!

      Im Artikel der Wikipedia wird die Ukraine mit keinem Wort erwähnt und der damalige (zum Zeitpunkt der Aufdeckung) Präsident Poroschenko nicht (mehr) genannt! Dafür 15mal Wladimir Putin!

      Der Unterschied: Poroschenko flog damals mit seiner(n) Briefkastenfirma(en) auf, was sogar die Tagesschau meldete. Putin kam in den Papers gar nicht vor.

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