Westliche Doppelmoral

Medienrummel um in Russland verhafteten Journalisten

Die Verhaftung des US-Journalisten Evan Gershkovich hat bei westlichen Medien für viel Wirbel gesorgt. Hier führe ich Beispiele für verhaftete Journalisten auf, für die die westlichen Medien sich aus irgendeinem Grund nicht interessieren.

Ende März wurde der US-Journalist Evan Gershkovich, der für das Wall Street Journal aus Russland berichtet hat, wegen des Vorwurfes der Spionage festgenommen. Natürlich folgte ein Aufschrei in den westlichen Medien. Am 19. April haben deutsche Medien sogar einen offenen Brief an den russischen Botschafter in Deutschland veröffentlicht, in dem die sofortige Freilassung von Gershkovich gefordert wurde und in dem unter anderem zu lesen war:

„Die gegen ihn vorgebrachten Spionagevorwürfe sind haltlos und ein Akt reiner politischer Willkür gegen die Freiheit der Presse.“

Wenn wir über haltlose Spionagevorwürfe sprechen, fällt mir zuerst ein anderes Beispiel ein: Julian Assange soll nach jahrelanger Folterhaft aus Großbritannien in die USA ausgeliefert werden. Die Foltervorwürfe gegen Großbritannien hat die UNO erhoben, Assange wurde in der Haft offenbar schwer krank, bekommt aber nur begrenzte medizinische Hilfe. Dabei sind die Vorwürfe gegen ihn nicht nur haltlos, sie sind konstruiert, denn sein „Verbrechen“ bestand darin, Berichte von Whistleblowern zu veröffentlichen, die Kriegsverbrechen der USA aufgedeckt haben. Verhaftet wurden aber nicht die Kriegsverbrecher, sondern die Whistleblower und die USA haben eine Hetzjagd auf Assange ausgerufen, in deren Folge er nun seit Jahren in Folterhaft sitzt.

Aber haben die deutschen Medien, die sich im Fall Gershkovich so aufregen, offene Briefe mit gleichem Inhalt an die Botschafter der USA und Großbritanniens in Deutschland geschickt? Nein.

Schon daran sieht man, dass es den deutschen Medien weder um die Pressefreiheit geht, noch um den Journalisten (oder Spion?) Gershkovich. Es geht ihnen um Politik: Der Fall Gershkovich kann medial gegen Russland instrumentalisiert werden, was auch fleißig getan wird. Kritik an den USA oder Großbritannien wegen Assange ist für die deutschen Medien hingegen Tabu.

Dabei ist Assange bei weitem nicht der einzige solche Fall, sondern nur der bekannteste. Ich will hier ein paar weitere Beispiele aufzeigen.

Tatjana Andrijets

Tatjana Andrijets ist eine 22-jährige, russischstämmige Lettin, die parallel in Riga und im russischen St. Petersburg studiert. Sie setzt sich als Aktivistin gegen Faschismus und Neonazismus, sowie für den Kampf gegen Russophobie in ihrer Heimat ein, wo viele russischstämmige Menschen bis heute keine vollwertigen Staatsbürger sind. Sie ist Mitglied der lettischen Partei „Russische Union Lettlands“.

Am 6. Februar 2023 kam sie für die Ferien aus St. Petersburg nach Hause und wurde in Riga vom lettischen Geheimdienst verhaftet. Ihr wird vorgeworfen, erstens gegen die von den baltischen Staaten gegen Russland verhängten Sanktionen verstoßen zu haben, und das zweite Vergehen lautet „Hilfe für einen ausländischen Staat“. Sie saß zunächst in Untersuchungshaft und wurde dann in ein Frauengefängnis überführt.

Manchmal gelingt es ihr, Briefe aus dem Gefängnis herauszubekommen, die Freunde von ihr auf Telegram veröffentlichen. In den Briefen berichtet sie von Verhören durch den Geheimdienst, wobei sie schreibt, sie wisse nichts, was für den Geheimdienst von Interesse sein könnte.

Ich habe Kontakt zu der Mutter von Tatjana, die in ihrer Verzweiflung in einem offenen Brief um Hilfe bittet. Ich habe den Brief übersetzt, Sie können ihn hier herunterladen.

In dem Brief sind auch die Email-Adressen der Mutter und der zuständigen lettischen Behörden angegeben.

Leider schreiben die deutschen Medien keinen offenen Brief an die lettische Botschaft, in dem es heißt:

„Die gegen sie vorgebrachten Vorwürfe sind haltlos und ein Akt reiner politischer Willkür gegen die Freiheit der Presse.“

Marat Kasem

Am 5. Januar 2023 wurde Marat Kasem ebenfalls in Lettland festgenommen. Kasem war der Chefredakteur von Radio Sputnik in Lettland und auch ihm wurde vorgeworfen, gegen die anti-russischen Sanktionen verstoßen zu haben. Dieser Vorwand für die Verhaftung von Journalisten, Aktivisten und Kritikern der Regierung ist im Baltikum sehr beliebt.

Kasem wurde am 27 April in den Hausarrest entlassen, sein Verfahren läuft noch. Er darf seine Wohnung von 23.00 bis 7.00 nicht verlassen und muss sich zweimal wöchentlich bei der Polizei melden.

Das waren nur zwei Beispiele für den Umgang mit Journalisten, die im Baltikum eine von der Regierungsmeinung abweichende Position einnehmen. Sie werden unter Vorwänden verhaftet, aber die westlichen Medien (oder auch Amnesty International, Reporter ohne Grenzen oder die OSZE) interessieren sich dafür nicht und schreiben keine offenen Briefe zu ihrer Unterstützung, in denen man lesen könnte:

„Die gegen ihn vorgebrachten Vorwürfe sind haltlos und ein Akt reiner politischer Willkür gegen die Freiheit der Presse.“

Pablo González

Pablo González ist ein spanischer Journalist, der Ende Februar 2022 in Polen wegen angeblicher Spionage verhaftet wurde. Darüber hat sogar die spanische Zeitung El Pais vor einigen Monaten ein Mal berichtet und mitgeteilt, er habe in der inzwischen über ein Jahr andauernden Haft 20 Kilo abgenommen.

Über seinen Fall hat auch Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, bei ihrer aktuellen Pressekonferenz gesprochen, als sie auf die Reaktionen im Westen auf die Verhaftung von Gershkovich eingegangen ist. Die Fakten, die sie in ihrer Erklärung zu Pablo González genannt hat, entsprechen der Wahrheit und sind im Netz leicht zu finden. Ich habe die Erklärung von Frau Sacharowa übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Zur Frage, inwieweit diese Heuchelei im Zusammenhang mit dem, was in der Ukraine unter der Ägide des „kollektiven Westens“ geschieht, internationale Ausmaße angenommen hat, werde ich ein paar Worte über einen spanischen Journalisten sagen. Diese Geschichte steht in direktem Zusammenhang mit der Situation in der Ukraine, den Aktionen des „kollektiven Westens“ und ihrer Ideologie.

Wir sind auf die am 9. April dieses Jahres in der Zeitung Pública, einem der wichtigsten portugiesischen Medien, über den spanischen Reporter González veröffentlicht wurde, aufmerksam geworden.

Der Zeitung zufolge geriet González, der als Journalist für den spanischen Fernsehsender La Sexta in der Ukraine arbeitete, schon vor Beginn der Militäroperation unter den Verdacht der ukrainischen Geheimdienste, und zwar aus einem einzigen Grund: wegen seiner Berichte, die der offiziellen Propaganda des Kiewer Regimes zuwiderliefen.

Trotz dieses Drucks und dieser Drohungen setzte González, der sich um objektive Informationen über die Geschehnisse in der Ukraine bemüht, seine berufliche Tätigkeit fort. Ende Februar 2022 ging er in die polnische Stadt Rzeszow, wo er über die Lage der ukrainischen Flüchtlinge berichten wollte.

Was, glauben Sie, ist mit ihm geschehen? Er wurde von den polnischen Geheimdiensten festgenommen, ohne dass eine formelle Anklage erhoben wurde. Er befindet sich nun schon seit über einem Jahr in Untersuchungshaft, dabei beträgt die in solchen Fällen zulässige Haftdauer drei Monate. Sie wurde mehrmals verlängert. Während seiner Zeit in polnischem Gewahrsam durfte González seine Frau nur einmal persönlich treffen.

Weder die Bemühungen spanischer Diplomaten noch die Erörterung des Falles auf der Ebene des spanischen und des polnischen Ministerpräsidenten hätten zu einer Lösung des Problems geführt, so die Zeitung. In portugiesischen Medien wird die ungeheuerliche Situation als „der erste Fall, in dem ein EU-Mitgliedstaat einen Journalisten aus einem anderen Mitgliedstaat ohne Anklage in Haft hält“ bezeichnet.

Können Sie sich das vorstellen? Das zum Thema der totalen Heuchelei.

Der amerikanische Journalist Eduard Gershkovich wurde auf frischer Tat ertappt. Das gesamte Material, das zur Untermauerung dieser Anschuldigungen erforderlich ist, wurde zur Verfügung gestellt, auch öffentlich. Wir haben zu diesem Thema Briefe von Redaktionen bekommen, auch von europäischen Publikationen. Zeitungen aus Italien, Spanien, Portugal, Deutschland und anderen Ländern haben die russischen Botschafter aufgefordert, dieser Situation Aufmerksamkeit zu schenken und etwas dagegen zu unternehmen.

Ich habe eine Frage an die Zeitungen aus Europa und der EU. Es geht um einen amerikanischen Journalisten, der in Russland auf frischer Tat ertappt wurde. Aber wann fangen Sie an, kollektive Appelle Ihrer Redaktionen über die Inhaftierung von Journalisten Ihrer Länder in Polen an Ihre Botschafter, zum Beispiel den polnischen Botschafter in Ihren Ländern, zu schicken? Wann fangen Sie an, das Problem bei der UNESCO vorzubringen? Das ist nicht nur ein Thema für die Redakteure der EU, sondern auch für Regierungsvertreter in der EU. Wann wird die Frage des in Polen inhaftierten spanischen Journalisten auf der Weltbühne und in internationalen Organisationen diskutiert? Vielleicht ziehen Sie so etwas wie eine Resolution der Parlamentarischen Versammlung des Europarates in Erwägung? Oder verleihen Sie ihm den Sacharow-Preis? Ist er nicht interessant? Sein Schicksal erregt Sie nicht so sehr? Warum nicht? Er ist doch Ihr Journalist.

Den EU-Ländern ist er wurscht. Sie machen sich Sorgen über das Schicksal eines amerikanischen Journalisten, aber nicht als Journalist, sondern als jemand, der versucht hat, sich illegal geheime Dokumente zu beschaffen. Das Gerede des „kollektiven Westens“ über seine Sorge über Journalismus, Journalisten und Meinungsfreiheit ist keinen Pfifferling wert. Sie können nicht nur ihre eigenen Journalisten nicht aus ihren eigenen Gefängnissen herausholen, ich meine jetzt die „kollektive EU“, sondern sie halten es nicht einmal für nötig, das Thema auf breiter Ebene zur Diskussion zu stellen. Nur eine portugiesische Zeitung schreibt. Wo sind all die anderen?

Diese Geschichte ist ein eklatantes Beispiel für die Doppelmoral, die der Westen anwendet, wenn die Meinung eines Journalisten der offiziellen Linie in Washington widerspricht. Und nicht nur das: Sie ist ein Paradebeispiel dafür, wie ein eigener Journalist ins Gefängnis geworfen und als unnötiger Störfaktor abgeschrieben wird. Niemand fordert, seinem Schicksal Aufmerksamkeit zu schenken.

Während er Russland alle Todsünden vorwirft, darunter auch die Schikanierung von Journalisten, hat der Westen selbst viel Praxis darin, seinen Informationsraum von unabhängigen Medienvertretern „zu säubern“, wenn er den Versuch erkennt, dass jemand einen alternativen Standpunkt zum westlichen Mainstream über die Ereignisse um die Ukraine verbreitet.

Ende der Übersetzung

Und wann schreiben deutsche Zeitungen einen offenen Brief an den polnischen Botschafter in Deutschland, in dem steht:

„Die gegen ihn vorgebrachten Spionagevorwürfe sind haltlos und ein Akt reiner politischer Willkür gegen die Freiheit der Presse.“


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

40 Antworten

  1. Meines Wissens sind in den USA etwa 100 russischstämmige interniert. Die USA machen regelrecht weltweit Jagd auf Russen und vor allem auf deren Finanzen. Nun beklagt ausgerechnet dieses Regime das angebliche „wrongfully detaining U.S. citizens“.

    Admit nothing. Deny anything. Make counter-accusations.

    „The Biden administration on Thursday slapped sanctions on state-run agencies in Russia and Iran over their roles in wrongfully detaining U.S. citizens.“

    https://www.nbcnews.com/politics/politics-news/us-sanctions-russia-iran-wrongfully-detained-americans-rcna81865

    1. „Admit nothing. Deny anything. Make counter-accusations.“

      Vor allem counter-accusations auf Basis von selbst durchgeführten oder noch geplanten Schandtaten in epischer Breite vortragen (z. B. „Einmischung in Wahlen“)

  2. Können die Lügenmedien glaubhafte Hinweise liefern, dass Gershkovich KEIN Spion ist?
    Klar ist: Er sammelt in Russland Informationen, die er dann verdreht und in Propagandalügen für die Westmedien umfunktioniert. Ist das nicht schon fast Spionage?

    1. @Stop Bush and Clinton
      Interessanter Ansatz: Muss man gegenüber der russischen Justiz tatsächlich beweisen, dass man etwas NICHT gemacht hat? Oder muss die russische Justiz beweisen, DASS man etwas getan hat?

      1. Na ja, wenn man zum Beispiel am Flughafen von einem Fremden Drogen untegejubelt kriegt, muss man am Zoll und erst recht vor Gericht beweisen, dass man etwas NICHT gemacht hat.
        Mit den Drogen war früher ein beliebter Trick in Holland. Ein Deutscher befestigt einem anderen Deutschen mit Magnet an der Unterseite des Autos ein Päckchen mit Drogen und holt es sich in Deutschland wieder ab.
        Wenn das ahnungslose Opfer aber in die Zollkontrolle mit Schnüffelhund kam … Wer hatte dann das Problem ?

        1. Das sind natürlich fiese Tricks. Ich erinnere mich da auch an das „Bullet-Planting“ im philippinischen Flughafen in Manila, die der Präsident Duderte schnellst abgeschaltet hat: „Noch einmal macht einer Bullet-Planting und er frisst die Munition, will niemand der Schuldige sein, sind alle gefeuert, komplett.“

  3. @„Die Verhaftung des US-Journalisten Evan Gershkovich hat bei westlichen Medien für viel Wirbel gesorgt.“

    Wenn man den „Spiegel“ verschlingt… Ich habe nichts mitgekriegt, dafür andere Verhaftungen:

    „Land of the free: Drei Afro-Amerikanern drohen über zehn Jahre Haft „wegen Verbreitung prorussischer Propaganda““

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=96869

    „… Ein US-Bundesgericht hat drei Einwohner von St. Louis angeklagt, über die „African People’s Socialist Party“ (APSP – Afrikanische Sozialistische Volkspartei) „illegal pro-russische Propaganda und Fehlinformationen über die Ukraine“ verbreitet und „Zwietracht“ in Missouri, Georgia und Florida gesät zu haben. Die vorgebrachten „Beweise“ fallen aber eher in die Rubrik Farce. Unter anderem werden zwei Videokonferenzen der Partei zum Thema Ukrainekrieg mit einem zugeschalteten russischen Staatsbürger sowie Artikel auf der Partei-Website angeführt. …“

    Die behaupten immer noch, die USA seien eine „Demokratie“?

    1. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann auch bei uns politische Prozesse von solchen („ungeheuerliche Verstöße“, „Verschwörung“) oder schlimmeren Attributen („für immer ehrlos“) begleitet werden.

      Wir werden, einfach aufgrund der Tatsache, dass sich deutsche Politiker vermehrt Karrieren durch US-Beziehungen aufbauen, auch die Russophobie vom Schlage Edgar Hoover zu uns importieren.

  4. Die Verhaftungen von Journalisten sind die gleichen Repressionen wie in der Sowjetunion. Solche Leute wurden politische Gefangene genannt, das heißt diejenigen, die aufgrund eines politischen Artikels verurteilt wurden. Was im Westen passiert, ähnelt in vielerlei Hinsicht den stalinistischen Repressionen.

    1. Sind Sie in SSSR geboren?
      Zum Nachdenken:
      alle Informationen, die man hier beigebracht bekommen hat, ob es um Stalins Repressionen geht oder über den Tschechoslowakei oder ähnliches anhand heutigen Wissens(z. Bsp. Merkels und Co Minsker Abkommen), sind nicht mehr standhaft. Und die Informationen wie zu Verhaftungen in SSSR gekommen ist, werden Sie auf Deutsch nicht finden.

      Die Grunde des Geschehenes müssen erforscht werden, nur dann darf man behaupten ob es richtig oder falsch war. Oder man gar keine andere Wahl hat, sowie heute mit der Ukraine.

      Ich habe mich mit dem Themen wie Repressionen ein bisschen beschäftigt.
      Und meine persönliche Meinung, dass viele diese politische Verhaftungen korrekt waren. Weil diese Menschen schon damals für USA, England gearbeitet haben und deren Narrativ verbreitet haben. Der Kommunismus von Bolschewiken in SSSR( eigentlich Revolutionären) hat denen schon 1919 viel Angst gemacht. Stalin hatte seine Gründe, warum er so oder anderes entschieden. Und diese Gründe werden Ihnen nicht auf Teller präsentiert. Einfach wie Einer Papagei wiederholen, was beigebracht wurde, heißt nicht dass Sie wahre Geschichte kennen.

      Bis März 2022 könnte man sich auf deutsch noch informieren können und einiges finden. Danach wurden die Artikel, Dokus entweder gelöscht oder gut versteckt. Ich habe erlebt, wie in eine Sekunde die Beiträge, die ich gefunden habe mit dem Satz:
      „Google
      Einige Ergebnisse wurden möglicherweise aufgrund der Bestimmungen des europäischen Datenschutzrechts entfernt. “ –

      verschwunden sind.

      Die Russen werden sich sehr freuen, wenn sie endlich in Ruhe leben können und keiner mischt sich ein oder sanktioniert oder die Lügen verbreitet wie „böse“ die sind.

      Die Amerika, England, so wie die Frankreich und Co müssen endlich unter eigene Füße gucken und nicht ihre Nasen hoch ziehen und behaupten, wie wunderbar sie sind.

      Alle Menschen sind gleich, dass funktioniert aber bei denen nicht .
      Dagegen in SSSR hat dies sehr wohl funktioniert.

      1. Ja, ich bin in der UdSSR geboren.

        Sie haben Recht. Solche Informationen werden in Deutschland nicht gelehrt, aber sie befinden sich in den sowjetischen Archiven. Ich habe einige Dokumente aus diesen Archiven gelesen. Einige Verhaftungen waren gerechtfertigt, aber in einigen Fällen litten Unschuldige. Nach dem Krieg wurden auch Menschen verhaftet. Aus politischen Gründen. So wie jetzt in Europa Menschen aus politischen Gründen verhaftet werden.

        Ich lese nicht viel deutsche Medien, sie lügen oft und schreiben Dummheiten, die mich ärgern.

        Nach dem Zusammenbruch der UdSSR gab es Kriege, es gab totale Armut, Kriminalität und viel Trauer. Und nach all dem wollten wir alle ruhig und friedlich leben. Leider haben die Vereinigten Staaten trotz aller Versuche, einen militärischen Konflikt zu verhindern, immer noch einen Krieg entfesselt.

        Übrigens finden Sie alle Remote-Links und Filme in den Archiven des Internets.

      1. @Licht
        Nach Sichtweise der lettischen Justiz ist das bei Tatjana Andrijec offenbar der Fall. Allerdings: Ich finde es grundsätzlich falsch, Journalisten aufgrund ihrer Berichte zu verhaften – egal in welchem Land.

        berliner-zeitung. de/politik-gesellschaft/tatiana-andrijec-europaeische-freiheiten-vs-kremlpropaganda-wie-weit-geht-lettland-im-informationskrieg-gegen-putin-li.339374

  5. Die Bundesregierung hat offenbar auf die Foltervorwürfe seitens des UN-Beauftragten für Folter Nils Melzer geantwortet. Das Portal Fragdenstaat.de bescheinigt der Antwort eine gewisse „Brisanz”. Besonders erscheint in dem Zusammenhang folgende Aussage:
    „Die Polizei der Bundesländer ist nicht einsichtig, auf Eskalation abzielende Einsatzanweisungen zu entschärfen.”

    https://fragdenstaat.de/anfrage/stellungnahme-an-die-un-zu-polizeigewalt-auf-sog-querdenken-demos-zb-in-berlin-am-182020-und-2982020/

  6. Der Vorsteher des Washingtoner Büros des WSJ sagte auf Bloomberg TV: …“Er ist kein Spion, er arbeitet für’s WSJ“. Ahnlich gaubwürdig war ja der Satz aus dem exakt gleichen Baukasten: „In der Ukraine gibt es keine Nazis, weil SSchneelenksjy Jude ist.“

    1. – Michael „Mike“ Jones https://t.me/iEarlGreyTV. A Briton who got his bank account shut down, Youtube demonetarised his channel. He posted a „nice“ letter from the UK-authorities on his telegram channel. One can find blackmailing him on the internet and nasty claims for legal prosecution on Reddit by western extremists „Brit and suspected paid Kremlin propagandist Mike Jones (YouTube iEarlGrey) is back on RT claiming to be a former British soldier and journalist [..] SO I do hope that the UKrainian Special services sees him as a traitor to their country…“ No, I won’t post the link.

      https://www.newsweek.com/2023/03/17/misinformation-monitor-february-2023-1786205.html

      – Eva Bartlett, Canadian journalist https://t.me/Reality_Theories
      – Carles Puigdemont, Catalan politician in belgium exil http://www.carlespuigdemont.cat/

      Funny western propaganda and disinformation platforms
      – Westminster Endowment for Democracy, London-based „fact checking organization“

        1. Ich finde du hast Recht!
          Ein Unrecht durch anderes Unrecht zu rechtfertigen ist der Ausdruck eines kleinen Pimmels.
          In dem Artikel wird aber vor allem die Doppelmoral angeprangert und bei Doppelmoral muss man wissen, dass sie nur auftritt bei völliger Impotenz.

          Wer zu Assange schweigt sollte deshalb auch bei Gershkovich mal ganz still sein.
          Moral macht nämlich erst dann überhaupt Sinn, wenn eine Bereitschaft besteht sich an die eigene Nase zu greifen und die Rolle von Journalismus sollte es sein, die Mächtigen im eigenen Land zu kritisieren.
          Wer aber ausschließlich nur die Fehler anderer ankreidet hat seinen moralischen Anspruch völlig verwirkt.

            1. @ wolfram

              „Wer schweigt denn zu Assange?“
              Richtig formuliert müsste die Frage so gestellt werden

              „Wer schwieg denn zu Assange als man ihn unter falschen Anschuldigungen um den Globus jagte ?“

              Die Antwort lautet
              Alle großen Medien die liebend gern mit seinen Enthüllungen ihre eigenen Enthüllungsgeschichten glänzend vermarkteten und sich danach auch an der Hetze und Jagd beteiligten. Sowohl Interessenvertreter als auch die Mediennogule kümmerten sich erst wieder um ihren Kassenschlager als es nicht mehr anders ging.

  7. da passt es doch dass der US Geheimdienst die Buntewehr und seine Führung ausspionieren, aber da traut sich aus dem besetzten Germoney niemand was sagen, siehe auch anzapfen von Merkels Telefon…

  8. Video 5:46 mit englischen Untertiteln https://t.me/russianhead/10748

    „THE PLATFORM OF DEATH“
    LISTEN AND REMEMBER THIS, FREE WORLD.

    Don’t you forget who liberated you from the nazii evil. We lost 27 millions people. 18 millfions were civilians. We stopped those tanks with swastikas, the gas chambers, we freed the camps. And it will be us again who will not let the story repeat itself.

    *Alexander Sosnovsky is a Russian Jewish, born in Kiev, who moved to Berlin in 80s. He is editor-in-chief of the German magazine World Economy, publicist, writer.
    [https://t.me/dr_alex_sosnowski]

  9. „Only One Country Makes A True Difference“

    Zakharova’s POWERFUL Message To Olaf Scholz (EN Translated)

    Maria Zakharova delivered a moving and powerful message to Olaf Sholz following his disastrous decision to open old wounds by delivering German Panzers once again to fight Russians.
    If you ever doubted the hurt, pain and trauma that is remembered, and still felt and carried by Russian people to this day, just look into Maria Zakharova’s eyes as she recounts the words of her Grandmother.

    Video 15:08 https://www.youtube.com/watch?v=hv7yEI5YRZc

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