Ukraine

Kiew schaltet Stromversorgung des AKW Saporoschschje ab: Die Ereignisse des 4. Juli

Hier übersetze ich die Zusammenfassung der Ereignisse in und um die Ukraine des 4. Juli, wie sie in der russischen Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht wurde.

Die russische Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht fast jeden Abend eine Zusammenfassung der Ereignisse des Tages in und um die Ukraine. Ich versuche, möglichst jede Zusammenfassung zu übersetzen, auch wenn ich nicht garantieren kann, dass ich das jeden Tag leisten kann, zumal die Zusammenfassung mal am frühen Abend, mal spät in der Nacht erscheint.

Hier übersetze ich die Zusammenfassung des 4. Juli.

Beginn der Übersetzung:

Änderung der ukrainischen Strategie, Getreideabkommen und Konfrontation im Höhlenkloster: Die Entwicklungen rund um die Ukraine

Alexej Danilow, der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, hat erklärt, dass die ukrainischen Streitkräfte die Strategie ihrer Gegenoffensive geändert haben. Ihm zufolge besteht die Hauptaufgabe jetzt nicht mehr im Vorrücken, sondern in der „maximalen Vernichtung von Kräften“.

Generalleutnant Igor Konaschenkow, der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, erklärte, dass die Ukraine allein in den letzten 24 Stunden mehr als 700 Opfer zu beklagen hatten.

Die EU-Kommission hat eine Verlängerung des Getreideabkommens gefordert und erklärt, sie sei bereit, „alle Lösungen“ zu diesem Zweck zu prüfen. Es gebe keine Gründe für eine Verlängerung des Abkommens, antwortete das russische Außenministerium.

Die Kommission des ukrainischen Kulturministeriums scheiterte aufgrund von Protesten der Gläubigen an der Versiegelung der Gebäude des Klosters der kanonischen ukrainisch-orthodoxen Kirche (UOC) auf dem Gebiet des Kiewer Höhlenklosters.

Die TASS hat die wichtigsten Entwicklungen rund um die Ukraine zusammengestellt.

Verlauf der Operation

Russische Truppen haben in den vergangenen 24 Stunden Offensivversuche der ukrainischen Streitkräfte bei Donezk, Krasnoliman und Süd-Donezk zurückgeschlagen, so der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums. Die Gesamtverluste des Gegners überstiegen 700.

Ein Panzer, sechs Schützenpanzer und andere gepanzerte Fahrzeuge sowie verschiedene ukrainische Artilleriewaffen, darunter auch solche aus westlicher Produktion, wurden zerstört. Russische Kampfflugzeuge und Luftabwehrkräfte schossen drei ukrainische SU-25-Flugzeuge und einen Mi-8-Hubschrauber ab.

Drohnenangriff

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat Kiew am Dienstagmorgen einen Drohnenangriff auf Ziele in Neu-Moskau und in der Region Moskau versucht.

Nach den Angaben wurden im Gebiet von Neu-Moskau vier Drohnen durch Luftabwehr zerstört, eine weitere wurde durch Mittel der elektronischen Kriegsführung ausgeschaltet und stürzte im Bezirk Odinzowo des Moskauer Oblast ab.

Nach Angaben des Moskauer Bürgermeisters Sergej Sobjanin gab es bei dem Angriffsversuch weder Tote noch Verletzte.

Der Flughafen Wnukowo war wegen des Angriffs drei Stunden lang gesperrt.

Andrej Jusow, der Sprecher der Hauptnachrichtendirektion (GUR) des ukrainischen Verteidigungsministeriums, kommentierte den Drohnenangriff in einem Fernsehbeitrag mit den Worten, dass „so etwas passieren kann“ und dass „etwas über Moskau fliegen kann“.

Strategiewechsel

Der Leiter des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine erklärte, die Strategie der ukrainischen Streitkräfte für den Gegenangriff habe sich geändert. Ihm zufolge ist der Vormarsch in dieser Phase nicht die Hauptaufgabe. Er stellte klar, dass die ukrainischen Streitkräfte das oberste Ziel in der „maximalen Zerstörung von Menschen und Ausrüstung“ sehen, und fügte hinzu, dass „der Vernichtungskrieg jetzt einem Krieg um Kilometer gleichkommt“.

Der Kommandeur des ukrainischen Operationskommandos „Nord“, Sergej Najew, kündigte die Verlegung von Personal und Ausrüstung zur Verstärkung der Grenze zu Weißrussland an. Ihm zufolge steht das im Zusammenhang mit der Situation um das Kernkraftwerk Saporoschschje.

Das ukrainische Verteidigungsministerium und der staatliche Grenzdienst der Ukraine beobachten die Stationierung von Wagner in Weißrussland aktiv, sagte der Sprecher des ukrainischen staatlichen Grenzdienstes Andrej Demtschenko.

Die Situation um das AKW Saporoschschje

Die Ukraine hat am Dienstagabend die Dnjepr-Stromleitung abgeschaltet, über die das AKW Saporoschschje mit Strom versorgt wird. Um 14:00 Uhr war die Stromversorgung wiederhergestellt und das Kraftwerk arbeitete normal, sagte der Direktor des AKW Saporoschschje Jurij Tschernitschuk.

Die vorübergehende Trennung des AKW Saporoschschje von der Dnjepr-Stromleitung zeige, wie prekär die Situation in Bezug auf die nukleare Sicherheit des Kraftwerks sei, sagte der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) Raphael Grossi. Zu Behauptungen der ukrainischen Seite, wonach die Mitarbeiter angeblich angewiesen worden seien, das AKW bis zum 5. Juli zu verlassen, betonte er: „Wir gehen nirgendwo hin, wir bleiben dort.“

Getreideabkommen

Die U-Kommission appelliert an alle Parteien, das Getreideabkommen zu verlängern und ist bereit, alle Lösungen zu prüfen, um dieses Ziel zu erreichen, sagte der außenpolitische Sprecher der EU Peter Stano. Gleichzeitig gab er keine direkte Antwort auf die Frage, ob die EU eine Aufhebung der Sanktionen gegen die Rosselkhozbank in Betracht zieht.

Der Plan der EU, eine Tochtergesellschaft der Rosselkhozbank zu gründen, um sie an SWIFT anzuschließen, sei „offensichtlich nicht durchführbar“, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa. Sie sagte, es würde viele Monate dauern, einen solchen Plan umzusetzen, aber im Gegenzug für diese vage Aussicht „soll Russland schon jetzt einer weiteren Verlängerung des Getreideabkommens zustimmen“.

Die derzeitige Position des Westens und das Schweigen der UNO geben keinen Grund, das am 17. Juli auslaufende Getreideabkommen zu verlängern, betonte das russische Außenministerium.

Eingefrorene Vermögenswerte

Der Staatliche Vermögensfonds der Ukraine richtet eine eigene Abteilung für die Verwaltung beschlagnahmter Vermögenswerte Russlands und seiner Bewohner ein. Nach den Angaben auf der Website der Behörde wird diese Abteilung mit den Strafverfolgungsbehörden und Geheimdiensten zusammenarbeiten, um „diese Vermögenswerte zu erlangen und ihre Übertragung zur Vermietung oder Privatisierung vorzubereiten“.

Die italienischen Behörden haben im Zusammenhang mit den von der EU verhängten Sanktionen Konten, bewegliches und unbewegliches Vermögen sowie andere Vermögenswerte von Russen und Weißrussen im Wert von rund zwei Milliarden Euro eingefroren, so Enzo Serata, der Leiter der italienischen Finanzinformationsbehörde.

Mit Panzern, aber ohne Flugzeuge

Die deutsche Regierung hat für die erste Hälfte des Jahres 2023 Waffenlieferungen im Wert von 1,65 Milliarden Euro an Kiew bewilligt, was die Ukraine zum größten Empfänger deutscher Waffen machte, teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit. Zuvor hatte das deutsche Verteidigungsministerium ein neues Militärhilfepaket im Wert von 2,7 Milliarden Euro für Kiew angekündigt, das 20 Marder-Schützenpanzer, 30 Leopard-1A5-Panzer, 200 Aufklärungsdrohnen, vier IRIS-T-Luftabwehrsysteme und Munition umfasst. Darüber hinaus stehen 18 Haubitzen und 100 gepanzerte Fahrzeuge auf der Liste.

Die ukrainische Luftwaffe benötigt nicht nur F-16, sondern auch andere westliche Kampfflugzeuge, die sie voraussichtlich zu einem späteren Zeitpunkt erhalten wird, sagte der Sprecher der Luftwaffe Jurij Ignat gegenüber des Allukrainischen Telemarathons.

Rob Bauer, der Leiter des NATO-Militärausschusses, erklärte, die Ukraine werde vor Abschluss der Gegenoffensive keine Kampfflugzeuge erhalten. Ihm zufolge diskutieren die westlichen Länder über die Lieferung von Kampfflugzeugen, aber die Frage „wird nicht kurzfristig gelöst werden“. Bauer fügte hinzu, dass ausgebildete Piloten und Techniker für die Wartung der Flugzeuge bis zum Ende der Gegenoffensive nicht zur Verfügung stehen werden.

Die Ukraine und die NATO

Der ukrainische Präsident Wladimir Selensky sagte, die Einladung Kiews in die NATO hänge von der Entscheidung“ des US-Präsidenten Joe Biden ab, und forderte, dass diese Entscheidung jetzt getroffen werde. „Die Einladung jetzt wäre ein großer Anreiz für die ukrainischen Soldaten“, sagte Selensky gegenüber CNN.

Er räumte ein, dass er verstehe, dass die Ukraine „niemals in der NATO sein wird“, solange die Kämpfe nicht beendet sind. Es sei jedoch „sehr wichtig“ für Kiew, das Gefühl zu haben, dass es in Zukunft zu den Verbündeten gehören werde.

Der britische Außenminister James Cleverley deutete in einem Interview mit der Zeitung La Repubblica an, dass die Ukraine der NATO „ohne die übliche Bürokratie“ beitreten könne. Er fügte jedoch hinzu, dass er nicht wisse, wann genau das geschehen werde, da nicht bekannt sei, wie lange der Konflikt andauern werde.

Kiewer Höhlenkloster

Einer Kommission des ukrainischen Kulturministeriums ist es nicht gelungen, die Gebäude des Klosters der kanonischen Ukrainisch-Orthodoxen Kirche (UOC) auf dem Gebiet des Kiewer Höhlenklosters zu versiegeln. Am Dienstagmorgen kamen Mitglieder der Kommission in die Höhle, um die fünf Gebäude des Klosters zu versiegeln, doch die Gemeindemitglieder der UOC verteidigten die Räumlichkeiten.

Die Leitung der Kommission wandte sich an die Polizei und erstattete Anzeige gegen die Gläubigen, in der Erwartung, dass die Polizei sie voll unterstützen und sofortige Maßnahmen ergreifen würde. Die Polizei bot jedoch an, sie sollten eine schriftliche Beschwerde einreichen. Daraufhin verließ die Kommission das Gelände des Klosters, ohne die Klostergebäude versiegeln zu können.

Ende der Übersetzung


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

43 Antworten

  1. Strategiewechsel
    Der Leiter des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine erklärte, die Strategie der ukrainischen Streitkräfte für den Gegenangriff habe sich geändert. Ihm zufolge ist der Vormarsch in dieser Phase nicht die Hauptaufgabe. Er stellte klar, dass die ukrainischen Streitkräfte das oberste Ziel in der „maximalen Zerstörung von Menschen und Ausrüstung“ sehen, und fügte hinzu, dass „der Vernichtungskrieg jetzt einem Krieg um Kilometer gleichkommt“.

    DIE DEUTSCHEN LIEFERN AB SOFORT OFFIZIELL IHRE WAFFEN DEN UKRAINERN, DAMIT MIT DEN DEUTSCHEN WAFFEN SO VIEL WIE MÖGLICH RUSSEN GETÖTET WERDEN.

    ZU NICHTS ANDEREM MEHR; ALS NUR UM RUSSEN ZU KILLEN.

    1. Ich hoffe- aber ich denke auch – das diese Aussage der NATO über die Ukrainer einen „Point of no return“ darstellt, an dem sämtliche Kukuksträume über das ukrainische Brudervolk ausgeträumt sind und die selbstzerstörerische Gefühlsduselei der Russen zu Kollateralschaden ganz einfach ein Ende hat.

    2. Sehr gut festgehalten!!!
      „DIE DEUTSCHEN LIEFERN AB SOFORT OFFIZIELL IHRE WAFFEN DEN UKRAINERN, DAMIT MIT DEN DEUTSCHEN WAFFEN SO VIEL WIE MÖGLICH RUSSEN GETÖTET WERDEN.“

      Wie nennen wir das jetzt? Endlösung der „Russenfrage“?

      Achja…. beschwert Euch nacher nicht, wenn die Russen wirklich mies gelaunt an die deutschen Tür klopfen. Im Gegenzug zu den Juden im 2.WK. haben die mächtig große Knüppel, mit denen sie uns einen Scheitel nach dem anderen ziehen können.

      „Russen kommen immer ihre Rechnung begleichen! Immer! Wer nicht fair mit ihnen spielen kann, sollte besser gar nicht mit ihnen spielen!“ (Otto v. Bismarck)

      1. @Anti-Spiegel
        Werter Thomas, können Sie über Ihre Bundestagskontakte evtl erfahren wie die Bundesregierung zu dieser „Endlösungsfrage“ steht? Nur so ein Gedanke.
        Ich halte zwar nichts von dem Schauspielerverein, aber das dürfte doch zumindest für einige dort eine Steilvorlage sein, wenn die das Politik-spielen ernst meinen.

      2. Ob Scholz davon überzeugt ist, dass die Amerikaner nun keine weitreichenden Raketen mit Streumunition liefern kann natürlich an den Realitäten nichts ändern.
        https://anti-spiegel.com/2023/bundeskanzler-olaf-scholz-ist-ueberzeugt-dass-sich-die-usa-bei-waffenlieferungen-an-die-ukraine-an-geltende-internationale-normen-halten/
        Die Nato mit den Amis können ja schon fast nichts mehr anderes liefern als das, was nun mal in den Depots liegt. Und das sind in der Regel eben die sogenannten „geächteten Munitionsarten“

        Ein par Panzer – ein par Flugzeuge aus dem Bestand der Banderaarmee zu entfernen wie heute, bringt auf der Skala von 0-100 vielleicht den Faktor 0.001 . 700 Soldaten liquidiert zu haben . vor allem Süd- und Südostukrainisches hastig eingesammeltes Menschenmaterial, oft noch russisch sprechend…. bringt zur Lösung auch nicht viel….

        Es wird wohl den Russen nun wirklich nur noch zwei Optionen bleiben. Die erste ist eben ab sofort einen wirklichen Krieg zu führen oder es eben zu beenden. Mit halben Sachen wird man NICHTS gewinnen, sondern nur die eigenen Soldaten verlieren.

        Und anfangen neben dem täglichen Frontkampf gilt es eben zu verhindern, dass die frontnahe bereits vorhandene Artillerie eben solche Munition nicht verschießen kann, weil sie nie ankommt.
        Sämtliche Zufahrtswege sollten schon ab der rumänischen und vor allem polnischen Grenzen ganz einfach nicht mehr vorhanden sein.
        Und Kramatorsk Pizza-Aktion gleich nun mal von OBEN nach UNTEN die Befehlskette liquidieren und nicht sich auf das vernichten des Fußvolkes konzentrieren….

        Nun ja… oder eben das Ganze mit einem Sorry world…. I go home…By By…

        1. Die Grenzen sind zu lang, um dort alle Zufahrtswege unter Beschuß nehmen zu können. Es bleiben zwei Möglichkeiten: Das Material bei Annäherung an die Front zerstören und auf Sammelplätzen im Hinterland, wie bisher, oder es auf EU-Gebiet zerstören, wo es noch beisammen ist.

          Ansonsten ist es als Zermürbungskrieg gegen die EU konzipiert. Wie die nächsten Phasen aussehen werden (nach Ende des Zelenskijregimes), ist nicht bekannt – geheim. Ziel ist aber eine Beendigung 2027 bis 2030. Wenn es den Deutschen zu ruinös wird – es gibt weiße Fahnen. Es liegt einzig an uns.

          1. Es sind nicht die aufgezählten Schwierigkeiten welche das Handeln der Russen bremsen, sondern NOCH die Interessen speziell einer Macht – welche den Transit nach Europa – zum Beispiel bis Duisburg – NOCH wichtiger sind, als klare Ergebnisse im „Konflikt der Russen mit den Ukrainern“ . ( Noch benennt man es auch so- und eben nicht der Krieg der Nato gegen Russland)

            Doch auch das ändert sich gerade….

            https://anti-spiegel.com/2023/us-marine-postet-zum-unabhaengigkeitstag-auf-twitter-ein-russisches-kriegsschiff-und-su-27/#comment-195846

            Ruhig auch den Ausgangskommentar lesen. Gibt doch mehr Klardenker hier, wie man denken sollte….

            Also, ich gebe dem Bahnverkehr nunmehr nicht mehr lange…. Und das wäre schon mal die Viertel-Miete…

            1. Poroshenko hatte eine eigene arische Seidenstraße, ohne Rußland, eingerichtet. Über das Schwarze Meer, Georgien, Azerbaycan, Kaspisches Meer (Fähre) nach Xinjiang / China. Die ist größtenteils identisch mit Erdogans Seidenstraße, der Verkehr kann über Istanbul-Balkan umgeleitet werden. Bedeutend war sie nicht.

              Die Züge von China nach Hamburg, Duisburg, Rotterdam etc. kommen teils über Belarus-Polen. Wegen der niedrigen technischen Standarts der polnischen Eisenbahn (Güterzüge nur in halber üblicher Länge möglich) kommt ein Teil über Ust-Luga (Leningrader Oblast) oder Baltijsk (Kaliningrader Oblast) mit der Fähre (Baltic Sea Bridge) nach Mukran. Da gibt es die EU-typischen Probleme, Sanktionen, gekündigte Verkehrsabkommen, aber meines Wissens fahren die Züge noch.

              Allerdings wurden die chinesischen Subventionen für die Züge ab 2019 zurückgefahren, von 40% pro Container in Richtung Null. Priorität hat die neue Laos-Eisenbahn. Der Handel mit ASEAN ist für China bedeutender als die EU, dazu ist die EU ein problematischer und abnehmender Markt, während ASEAN großes Potential hat. Viele Züge China-Europa enden nun auch in Rußland, da der Handel dank der EU-Sanktionen stark zugenommen hat.

              Auch sonst ist China seit einigen Jahren darauf eingerichtet, die Geschäfte mit der EU zu pausieren. Die EU ist reichlich in der Sackgasse. China will eine europäische Nachkriegsordnung gestalten, die Voraussetzungen für den Wiederaufbau schafft. Bis dahin ist die EU kein geeignetes Investitionsumfeld. Jedes Jahr noch mehr Probleme, ohne Wende in Sicht.

              „Bahnverkehr auf der Neuen Seidenstraße – Zenit bereits überschritten?“ – 16. Oktober 2019
              https://www.internationales-verkehrswesen.de/bahnverkehr-auf-der-neuen-seidenstrasse/

            2. „Es besteht die Möglichkeit, daß die Zugsubventionen im nächsten Jahr enden, da sie im Jahresvergleich gekürzt wurden und nicht ewig dauern können, sagte ein hochrangiger Brancheninsider der Global Times am Freitag.

              Zusätzlich zu den Markttrends wäre die Reduzierung der Subventionen ein Signal für den sich ändernden Handelsfokus auf südostasiatische Länder, die in diesem Jahr voraussichtlich der wichtigste Handelspartner Chinas bleiben werden, insbesondere mit der Eröffnung der China-Laos-Eisenbahn, sagte die Person.“

              – Global Times, 24.12.2021
              China-Europe freight train services expect manageable impact despite subsidy speculation: insiders
              https://www.globaltimes.cn/page/202112/1243314.shtml?id=11

          2. > Wie die nächsten Phasen aussehen werden (nach Ende des Zelenskijregimes), ist nicht bekannt – geheim. <

            Gerne würde ich das Schnorrlensky-Ende erleben, weil mich die Banderas zunehmend nerven. RT berichtete kürzlich, dass der für Pöbeleien berüchtigte Melnyk neulich auf Litersturkritiker macht und in Sozialen Medien diversen Prominenten „Tolstojewski“ verbietet – die meinen wohl, die gesamte Welt müsse sich in jedem kleinsten Bereich der „Slava Ukraini“ unterordnen.

            Wertvoll finde ich, wenn russische Medien über den Schland-Irrsinn aufklären:

            „… Letztes Jahr hatten fünf Klimakleber den Innenstadtring in Leipzig blockiert. Obwohl die Staatsanwaltschaft eine Geldstrafe forderte, wurden die Angeklagten nun freigesprochen, die Richterin zeigte Sympathien. Direkt nach der Urteilsverkündung klebten sich einige der Freigesprochenen wieder auf einer Straße in Leipzig fest. …“

            https://de.rt.com/inland/174374-direkt-nach-freispruch-klimakleber-kleben-sich-erneut-in-leipzig-auf-die-strasse/

            Dem Artikel nach war es buchstäblich nach ein paar Minuten – aus dem Geeicht raus, schon an der Straße festgeklebt. Immer wieder erinnert RT, dass die Klebenden*Innen für Framing bezahlt werden.

            Irgendwann wird man in Deutschland den russischen Medien für all die Aufklärung dankbar sein.

      3. „… eine Koalition aus fast allen Europäern, die zur Nato und EU gehören, und führen über die Ukraine ‚mit einer Vollmacht‘ einen Krieg gegen unser Land mit der gleichen Aufgabe – eine endgültige Lösung der ‚russischen Frage‘. Hitler wollte endgültig die ‚jüdische Frage‘ lösen.“

        „Anhänglichkeit an die Prinzipien der Theorie und Praxis des Nazismus“

        — Sergej Lavrov, Jahrespressekonferenz, 19.1.2023

        https://www.mid.ru/ru/foreign_policy/news/1848395/?lang=de

        1. Ja. Natürlich. Man will die Endlösung …
          Genauso sollten das die Russen auch sehen. Und zwar alle Russen in den vielen Völker. Die sicher fast 300 verschiedene Sprachen sprechen und alle dann die verschiedenen nationalen Traditionen auch gegenseitig respektieren.

          Ein multinationales und multikonfessionelles Land, entwickelt seit vielen Jahrhunderten.

          Und die Gegenseite- der Feind- will nun nach den vielen erfolglosen Versuchen bis 1945 nunmehr im 21.Jahrhundert die westlichen kolonialen Praktiken mit der Unterdrückung der russländischen Seele endgültig als Endlösung feiern.

          Und liebe Russländer. Wenn ihr nun nicht wirklich anfangt an EUCH- UND NUR AN EUCH zu denken, dann schaffen die das. Dann seit ihr am Arsch. Dann wars das mit der RUSSISCHEN SEELE.

          Letztendlich werden es auch die Kolonialisten dann doch nicht schaffen, weil sie aufgrund der letzten Selbstmords-ATOMLÖSUNG der Russen , mit allem Drum und Dran sich auch in Staub auflösen….

          Nun ja…klar können WIR HIER NICHTS am Verlauf ändern. Wir selbst können uns nur bezogen auf uns selbst auf das innerlich vorbereiten, eben weil man weiß, wie das Ende aussieht…..

          Ich hoffe wirklich für uns ALLE, dass die Russen wirklich beginnen, dem Westen knallhart in den Koffer zu scheißen und nun auch das ukrainische Gedusel hinter sich lassen. Dieses Volk tötet seit 2014 die Russen bim Donbass. Und sie werden von sich aus nicht damit aufhören. Die Russen müssen SELBST nun das verstehen und den Stöpsel wieder in die Flasche zurück drücken….

          Geht nicht anders mehr. Keine Chance ohne Realitätsbewußtsein.

          1. Deutschland und Polen können jederzeit aufgeben und die sofortige und vollständige Einstellung aller Feindseligkeiten erklären.

            Ansonsten dürfen Sie China und die weiteren Akteure im Globalen Süden nicht vergessen. Ohne deren dezente Unterstützung wäre Rußland längst weg. Kurz gesagt, es geht um den Ersatz der „westlichen“ durch die „multipolare“ Ordnung und es geht um die Befriedung Europas, Beendigung der Kriegsserie seit 1999. Um die restlose Beseitigung jedes Potentials EU-Europas, in Zukunft noch Rußland bedrohen, Störkriege auf den Seidenstraßen zu führen oder allgemein über andere Länder herfallen zu können.

            „Das angekündigte Ende der westlichen Hegemonie“

            „Es ist offensichtlich, daß wir heute in einer Zeit tiefgreifender historischer Veränderungen leben, vielleicht der größten, die es in der Neuzeit gegeben hat. Solche Zeiten des Wandels und der Transformation sind die gefährlichsten. Ein Ende der westlichen Hegemonie wäre nur gerecht. Es wäre für alle von Vorteil, auch für die westlichen Völker, deren Beziehungen zu den anderen Völkern sich normalisieren würden.

            Dennoch sollten wir uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu sehr auf diese historische Entwicklung freuen. Die Geschichte hat uns gelehrt, wie gefährlich die Kräfte im Niedergang sind, weil sie ihn als Drama, als ihr Ende wahrnehmen.“

            La fin annoncée de l’hégémonie occidentale – par Djamel Labidi, 9 Mar 2023
            https://www.maliweb.net/international/la-fin-annoncee-de-lhegemonie-occidentale-3014371.html

            Die Russen haben gute Gründe, den Krieg langsam, zermürbend und „wie auf rohen Eiern“ zu führen. Der Schlüssel ist hier, bei den Deutschen. Wir sind Herren unseres Schicksals mehr denn je zuvor. Die Deutschen haben die Macht, dieses Drama sofort zu beenden und sich in die neuen Realitäten einzufügen. Unser Ende wären die nicht. Sie sind unvermeidlich und könnten ein neuer Anfang sein. Oder wir können weitermachen bis zum „Endsieg“. Einzig unsere Entscheidung.

              1. Wir Deutschen sind dafür bekannt, nicht nur Idioten und Hitlerianer zu sein. Große Denker, Ingenieure, Wissenschaftler, oder kleine Exilanten wie Herbert Frahm, später als Bundeskanzler Willy Brandt durchaus vorzeigbar. Die DDR und die alte BRD haben mehr zu den Vorbildern für die Modernisierung der VR China gehört, als es hier überhaupt bewußt ist. Ich weise darauf hin, daß es auch anders ginge, wenn wir nur wollten. Es wird anders gehen müssen, da es so, wie es geht, nicht mehr lange geht.

        2. Falls der Krieg überhaupt echt ist und nicht bloß Teil einer Kabale, bei der China und Russland genauso mitmachen:

          „… Regierungen können digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) mit Verfallsdaten programmieren und unerwünschte Käufe einschränken, so eine Diskussion auf dem „Sommer-Davos“-Treffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) in China. …“

          https://uncutnews.ch/regierungen-koennen-cbdc-programmieren-um-unerwuenschte-kaeufe-einzuschraenken-und-verfallsdaten-festzulegen/

          Die Wirtschaftspolitik-Abteilung der CIA darf in China ein Seminar zur Globalen Versklavung abhalten? Demnächst in Petersburg oder Moskau?

          1. Dazu kleine Erinnerung:

            „… In den USA ist ein sehr gut recherchierter Artikel erschienen, der aufzeigt, dass das Young-Global-Leaders-Programm des WEF ein Nachfolgeprogramm eines ähnlichen CIA-Projektes ist, das seinerzeit von Henry Kissinger gegründet wurde. …“

            https://anti-spiegel.com/2022/das-young-global-leaders-programm-des-wef-ist-ein-projekt-der-cia/

            Der ganze WEF-Verein scheint gute CIA-Kontakte zu haben.
            Wenn man wirklich im Krieg gegen wen ist, ist es absurd, den Gegner zum Tagen einzuladen. Man möge sich nur einen NSDAP-Parteitag 1943 in Moskau vorstellen.

      4. @Ricoppp3

        wenn die Russen etwas Intelligenz hätten, müssten sie an Bidens Haustür klopfen, nicht an die des Scholz-Regimes.. Es ist ja offensichtlich das die Deutschen aus Washington beherrscht werden und in Berlin nur schwache Vasallen sind.

        Aber dafür fehlt den Russen dann doch der Mut und das Rückrad

        1. Wenn die Deutschen etwas Intelligenz hätten … etwas Mut… und so etwas wie Rückgrat, wären sie schon lange kein Vasall der USA mehr und würden nicht Tanzen, trommeln und tröten um so etwas wie „Widerstand“ zu simulieren. Aber es ist ja immer schön leicht mit dem Finger auf andere zu zeigen und zu rufen, der da ist Schuld. Mag die USA auch den Druck ausüben…. WIR sind es, die schon einmal über „Endlösungen“ fabuliert haben. WIR hatten schon einmal in der ukrainischen Steppe mit Tigern gejagt und WIR sind es die JETZT Wegsehen und Ausreden finden wie die Ihre….!

          Die Deutschen sind Gedankenvoll und Tatenarm! (Hölderlein)

          1. Tja, die frage stellt sich:
            Der Deutsche wäre schon lange kein Vasall mehr.
            Die Deutschen, die das gar nicht wissen oder ignorieren?
            Oder die Politiker, die es wissen und gutheißen?

            Der Einfluß des Atlantikpakts trägt sicher wesentlich zu vielen Entscheidungen bei.

            1. @Zweifler
              „Der Einfluß des Atlantikpakts trägt sicher wesentlich zu vielen Entscheidungen bei.“

              Das will ich auf gar keinen Fall bestreiten!!! Natürlich ist deren Einfluss groß. Und das Mediale Trommelfeuer riesig, nachdem Borrell seinen verklausolierten Befehl zum Propagandatrommelfeuer gegeben hat (er „erwarte“ im Sommer eine Eskalation…)

              Aber trotzdem hat jeder die Möglichkeit das TV mal ein paar Tage aus zu lassen und seine Kompfortzone mal zu verlassen. Aber dass wollen sie nicht. Es ist soooo viel einfacher sich den dem Finger vom TV führen zu lassen. Wie bei dem Foristen auf den ich hier ursprünglich geantwortet habe.

  2. Wagner stellt nun mal die besten Tiefkühlpizzen her. Warum das die stellvertretenden Machthaber in Warschau und Kiew jetzt nervös macht, wird mir wohl immer ein Rätsel bleiben.

  3. So viel zu baldigen Friedensverhandlungen.
    Und dieses NATO-Ding ist imho noch lange nicht vom Tisch. Ich erwarte, dass in Vilnius eine Art Anwärterstatus o.ä. für eine Mitgliedschaft ausgesprochen wird. Immer mehr Oil ins Feuer.
    Wenn Russland nicht schnellstens richtig KRIEG führt … kann die Sache auch ins Auge gehen.
    Ich wiederhole mich – wer den Winter verpennt und sich einbuddelt, also die Initiative aus der Hand gibt, dem Feind jede menge Zeit gibt sich reorganisieren, wer die Nachschubwege nicht kappt … und den Gegner unterschätzt, der kann eigentlich nach Hause gehen …
    Das Wasser kocht schon fast und der Frosch pinselt freundliche Rote Linien in den Sand.

    1. Besonders siegreich sehen EU und NATO nach 500 Tagen Krieg nicht aus. Wie werden die erst 2030 aussehen, dem Jahr, das für die Beendigung der Sonderoperation benannt wurde?

      1. Pythia_OvD hat in der Grundlösung für die Russen (und uns) recht, wenn er auch die notwendigen Maßnahmen zur Befestigung einer Ausgangsposition im Winter als unnötig darstellt, wenn ichs richtig verstehe….. Da irrt er. Doch unwichtig.

        Doch die Grundaussage stimmt. Aus der nun bestehenden Basis heraus ist es möglich, dass Ding dann zu drehen, wie oben beschrieben…

        Und dann der Fakt, der auch mir erst vor ein par Tagen klar wurde. Er fließt auch in deine Gedankengänge noch nicht ein…

        https://odysee.com/@QuerGedacht:2/nord-stream-thermonuklear:f

        Hier NOCH kein offizielles Thema. Doch es kommt. Das Schweigen der Russen selbst darüber, die zu 101 % die absolten Daten-Fakten dazu haben….. wird enden…

  4. PS:
    Was mich richtig wundert, dass die Russische Gesellschaft diesen Bummelkrieg akzeptiert.
    W. Putin müsste doch Feuer von allen Seiten bekommen und endlich mal Ergebnisse / Erfolge vorweisen.
    Oder interessiert das dort keinen ?

    1. Fakt ist doch, dass die Arbeit im Winter absolut richtig war. Die gesamte Nato mit all ihrem Waffenscheiß kommt nicht durch…..

      Nichts desto trotz sollte eben nun die Dinge sich ändern. Und keine Bange, sie wird sich änderm

  5. …der NATO – Gipfel der „Verlierer“ im „Krieg gegen Russland“ naht, also müssen die Töne schriller werden !!.. …war wie bei der „Luftübung“ !!.. ….riesen – Propaganda, „Welche grosse Luftstreitmacht die Russen abschreckt“ und was war ??..🤣🙈

  6. Strategiewechsel: Das oberste Ziel ist die maximale Zerstörung von Menschen und Material. Klappt richtig gut. Nur das es das eigene Material und die eigenen Soldaten sind die vernichtet werden.

  7. Es wird immer noch nach dem Grund für den NATO Eingriff gesucht. Deshalb warten Alle gespannt was am AKW passiert.
    Wochenlang schwadronierte die Ukraine über russischen Beschuss – Beschuss gab es nur roch der nicht russisch.
    Dann das Schauspiel mit den Kontrollen – die Mitarbeiter wurden weder von den Russen erschossen, gefoltert noch starren sie in Kanonenrohre.
    Dann soll Russland wieder auf sich selbst schießen und wenn der Schuss den Russen nicht tötet dann springt er freiwillig auf all die angeblich verbuddelten Minen – die es auch nicht gibt. Nur um die Ukraine zu ärgern haben die Russen dann den Staudamm gesprengt – offensichtlich hat man die eigene Prahlerei vom erfolgreichen Dauerbeschuss des Damms vergessen.
    Weil alles nicht klappte hat man nun das Kabel gekappt und der Bevölkerung Dauerpanik verordnen. Halt nicht der Ganzen sondern nur die überwiegend russische denn für die anderen besteht keine Gefahr. Hoffentlich ist das Naturspektakel „Wind“ auf den richtigen Vernichtungsfeldzug konditioniert.
    Das neuste ukrainische „nun helft uns doch mal“ Geschrei – die Russen haben die Dächer der Reaktorblöcke mit Sprengladungen versehen – wollen wir hoffen das die Russen dabei leise gearbeitet haben damit die Grossi Mannschaft nichts mitbekommt. Schließlich tickt der eine oder andere Fernsehmoderator schon aus weil Grossi der Putintroll regelmäßig der Ukraine in den Rücken fällt.

    https://www.lgraham.senate.gov/public/index.cfm/2023/6/graham-blumenthal-introduce-resolution-to-address-threat-of-russian-tactical-nukes

    Wenn das Thema nicht so ernst wäre könnte man darüber lachen , aber ich fürchte das eher der Wahnsinn an ihnen knabbert.
    Gibt es vielleicht im russischen Arsenal sowas wie Valium Raketen so für einen Dornröschenschlaf ?

    -https://www.lgraham.senate.gov/public/index.cfm/2023/6/graham-blumenthal-introduce-resolution-to-address-threat-of-russian-tactical-nukes-

  8. > Ihm zufolge ist der Vormarsch in dieser Phase nicht die Hauptaufgabe. Er stellte klar, dass die ukrainischen Streitkräfte das oberste Ziel in der „maximalen Zerstörung von Menschen und Ausrüstung“ sehen <

    Klar – die Banderas behaupten schon immer gigantische russische Verluste, was die jetzt ganz beliebig steigern können. Es lässt sich nicht so leicht verifizieren wie die Eroberung konkreter Orte – so hoffen die auf Fantasie-Siege vor der NATO-Synode in Vilnius.

    Das geht schon in die Richtung der hybriden Kriege, über die Putin und andere auf dem SOZ-Treffen sprachen:

    „… In seiner Eröffnungsrede rief der indische Premier Modi zum gemeinsamen Kampf gegen die Finanzierung des Terrorismus auf. Der chinesische Staatschef Xi warnte vor Farbrevolutionen, und Präsident Putin betonte, dass gegen Russland ein hybrider Krieg geführt werde. …“

    https://de.rt.com/asien/174339-gipfeltreffen-soz-in-indien-aufruf/

    „… Die Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit solle sich gegen Farbrevolutionen und die Einmischung externer Kräfte in die Angelegenheiten der Länder in der Region wehren, sagte auch der chinesische Staatschef Xi Jinping während der Veranstaltung. …“

    Russland hat etwa Greenpeace als eine Art ausländische Agentur im Land verboten. In die gleiche Schublade müssten sämtliche Soros-NGOs fallen – wie auch all die Lobby-Klebenden*Innen. Eine False-Flag-Operation in einem AKW ist nur ein besonders spektakuläres Beispiel von sehr vielen.

    1. Apropos SOZ:

      „Putin warnt vor neuer Finanzkrise wegen wachsender Schulden der Industrieländer“

      https://de.rt.com/international/174346-putin-warnt-vor-neuer-finanzkrise-wegen-wachsender-schulden-der-industrielaender/

      Oft erlebe ich welche, die allerlei Linke wie die umgetaufte SED hochjubeln. Doch gerade die Linken sind stets für beliebig hohe neue Schulden – die Putin-Sicht auf die Finanzpolitik ist da deutlich konservativer.

  9. Erfreulich, dass Russland zunehmend die Bedeutung hybrider Kriege versteht und auch solcher Manöver wie die WHO-Kabale. RT bringt neulich viele Artikel dazu – zuletzt:

    „Internationale Anwaltskonferenz: Wir müssen die Diktatur der Weltgesundheitsorganisation stoppen“

    https://de.rt.com/international/174350-internationale-anwaltskonferenz-wir-muessen-diktatur/

    „… Am ersten internationalen Anwaltskongress zur Verhinderung des WHO-Pandemie-Vertrags nahmen Juristen aus zehn Ländern teil. Sie planten Strategien gegen die Pläne der Weltgesundheitsorganisation, im Mai 2024 eine Maßnahmendiktatur zu etablieren. Dabei sollen die individuelle Selbstbestimmung und die Souveränität der Länder abgeschafft werden. …“

    Wenn WHO mir Ermächtigungsnotverordnungen aufgrund neuer Plandemie wedeln wird, könnten die USA leicht kleinere Länder unter Druck setzen, dem Unfug zu folgen. Neulich hat sich WHO eine Klimahysterie-Abteilung zugelegt, die Kerry-Tochter leitet – der Papi will „für Klima“ die Landwirtschaft global abschalten.

    „… Die Länder sollen dabei verpflichtet werden, alle von der WHO angeordneten Maßnahmen umzusetzen. Dies beträfe nicht nur weltweit angeordnete Lockdowns, Quarantänemaßnahmen, Reisebeschränkungen, Impfzwänge, Durchsetzung digitaler Impfausweise, Versammlungsverbote und andere Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung, sondern auch die supranationale Vereinheitlichung von Zensurmaßnahmen bei abweichenden Meinungen. …“

    Dabei sollen die „EU“-Standards weltweit gelten:

    „… Sobald ein Land die Maßnahmen nicht ordentlich durchsetze, würden die Mittel aus dem EU-Haushalt gestrichen. Nach Artikel 36 würden Reise-Erlaubnisse nur noch für Menschen mit digitalen Impfzertifikaten erteilt. Gerade erst vor zehn Tagen habe Ursula von der Leyen die obligatorische Einführung von digitalen Impfausweisen für alle WHO-Mitgliedsländern erklärt. …“

    Eine Feststellung zum Corona-Verhalten, die ich teile:

    „… Die Bevölkerungen in Ost- und Westeuropa hätten sich insbesondere deshalb unterschiedlich verhalten, weil man in den ehemaligen Ländern des Warschauer Pakts aus Erfahrung grundsätzlich viel kritischer gegenüber Aussagen von Politikern und Medien sei. …“

  10. Das Getreideabkommen wird noch viel Staub aufwirbeln , die EU wird wohl umkippen und Russland wegen der Bank entgegen kommen und die Bank wieder ins weltweite Finanzsystem aufnehmen .
    Die BRIGS sind eine direkte Bedrohung für die EU , der ganze Rotz mit den Blockaden und Sanktionen ist nach hinten losgegangen , das kann man nicht mehr abstreiten .
    Ohne brauchbare Zugeständnisse wird es kein Getreideabkommen mehr geben .

  11. Ich vermute, die Änderung der Sieg-Definition weg von den messbaren Geländegewinnen ist Plan B, wenn mit der Provokation nicht klappen sollte:

    „Nuklearkatastrophe als letzte Chance: Kiew bleibt eine Woche“

    https://de.rt.com/international/174349-nuklearkatastrophe-als-letzte-chance-kiew/

    Der Haken – strahlendes Zeug würde wahrscheinlich nach Polen kommen wie nach Tschernobyl- selbst von der britischen Uran-Munition war nach Zerstörung noch Strahlung in Lublin messbar. In Polen kennt man das Wort Doppeldenk und weiß, was wirklich geplant ist. Gut vorstellbar, dass Morawiecki hinter den Kulissen Druck auf den Führer macht, lieber Mitteleuropa doch nicht zu kontaminieren.

    1. Keine Sorge Hannibal. Wenn das passiert wird in Polen vermutlich sowieso ein großer Pilz wachsen. Die Strahlung aus Saporozhe wäre also Euer geringstes Problem. Also merke (um es mit den Worten meiner ungarischen Freunde hier zu sagen):

      „Wenn mitten in der Nacht plötzlich eine Sonne am Himmel steht…., gut das Haus festhalten, denn es verlegt gleich seinen Standort um einige Kilometer!“

  12. Ich frage mich, wie Westeuropa dazu steht, falls die Ukraine wirklich entscheidende Zerstörungen am AKW Saporoshje verursachen sollte. Das würde Tschernobyl gleichen. Werden sie dann weiter Waffen liefern, wenn sie selbst betroffen sind? Skrupellos, wie die Banderas sind, das haben wir ja nicht erst bei der Zerstörung des Staudamms mitbekommen, muss die russische Armee damit rechnen. In jedem Fall würde Selenski das nur mit Zustimmung der USA/NATO anordnen. Denn dann sind alle räuberischen Käufe ukrainischer Restwerte durch Blackrock hinfällig, und zwar für Jahrzehnte. Und Blackrock würde das schwer übelnehmen. Und klar ist auch jetzt schon, dass die Russen sich mal wieder selbst beschossen haben würden. Selenskis Plan ist ja, dass im Fall eines GAU die NATO offiziell eingreifen soll. Da kann man nur hoffen, dass Selenski mal eine Kokspause einlegt.

  13. „Der britische Außenminister James Cleverley deutete in einem Interview mit der Zeitung La Repubblica an, dass die Ukraine der NATO „ohne die übliche Bürokratie“ beitreten könne. Er fügte jedoch hinzu, dass er nicht wisse, wann genau das geschehen werde, da nicht bekannt sei, wie lange der Konflikt andauern werde.“

    Wie erschwert man das Ende eines Konflikts?
    Genau so.
    Indem man einer Partei im Falle eines Konfliktendes ein militärisches Bündnis anbietet.

  14. Warum haben die Russen noch der übernahme des AKW Saporoschie die Reaktoren nicht umgehend heruntergefahren und an das Russische Netz angeschlossen das Technisch mit dem der Ukraine
    kompatiebel ist, was waren die Beweggründe?
    Technische Notwendigkeit oder andere Beweggründe.
    Nach innzwischen einem Jahr müsste das Werk so weit sein das es auch ohne Stromzufuhr von
    aussen zweks kühlung der Reaktorn relativ gesichert sind, diese ausserhalb des kritischen Zustandes sind
    und die Brennstäbe in den Abklingbecken lagerfähig sind.
    LOGO sämtliche Gefahren sind damit nicht ausgeschaltet die freigesetzten Nukloide
    haben enorm lange Halbwertzeiten.
    Das Ziel müsste sein schnellst mögliches herunterfahren, zur vermeidung einer Kernschmälze
    damit der Energieaufwand für die weitere Nachkühlung möglichst schell reduziert werden kann.
    Zum ganzen Problem ist wenig Bekannt.
    Das zeigt einmal mehr auch die Zivilen Kernanlagen können, unter gewissen Umständen
    zur Gefahr für die Menschheit werden.
    Wie viele Kernschmelzen verkraftet der Planet die Menschheit?

  15. Ereignisse an der Wirtschaftsfront – Medwedew will den Getreidedeal kappen:

    „“Nicht unsere Aufgabe, dicke europäische Bürger zu füttern“: Medwedew fordert Ende des Getreidedeals“

    https://de.rt.com/meinung/174389-nicht-unsere-aufgabe-dicke-europaeische-buerger-fuettern-medwedew-fordert-ende-getreidedeals/

    „… Man kann ihn im Grunde auch als ein inoffizielles Sprachrohr des Kremls auffassen, wenn es für die Russen etwa darum geht, knallharte Ansichten zu bestimmten Themen publik zu machen, ohne die russische Führung dabei in eine unangenehme Lage zu bringen. Diese Rolle traut man Medwedew durchaus zu, denn schließlich gilt er seit jeher als einer der loyalsten Mitstreiter des russischen Präsidenten Wladimir Putin. …“

    Deswegen kritisiert Medwedew inzwischen die UNO schonungslos, während Putin nur noch so tut, als ob er der UNO vertrauen würde?

    „… Medwedew sieht dieses Abkommen sehr skeptisch und meint, dass der Vertrag gekündigt werden müsse. … „Die Abhängigkeit von landwirtschaftlichen Produkten und Lebensmitteln, die aus unserem Land kommen, wurde überall erkannt, daher die endlosen Rituale zum Thema Getreidedeal. Obwohl allen bereits klar ist, dass er in seiner jetzigen Form nicht benötigt wird und unbedingt gekündigt werden muss. Wir können unseren Partnern auch so helfen, und es ist nicht unsere Aufgabe, dicke europäische Bürger zu füttern. Dafür haben sie dort ihre ‚alte und kahle Leberwurst‘ und zudem eine Vielzahl von hochgebildeten Gynäkologen, die die europäische Wirtschaft brillant steuern“, so der Politiker. …“

    Mittlerweile müsste doch Russland eigene Transportwege für Getreide und Düngemittel nach Afrika aufbauen können? Bei der Tankerflotte für Öltransporte hat es nur einige Monate gedauert.

  16. Noch einen Denkanstoss an die Theoretiker eines begrenzten Nuklearwaffenseinsatzes im Konflikt
    NATO-Russland.
    Geht an beide Seiten gleichermassen.
    IN den möglichen Einsatzgebieten Mittel und Osteuropas würde der NEMP ein
    Elektronenschub durch das Europäsche und Russische Stromverbundnetz jagen, im
    Klartext eine masive Überspannung verursachen und das Stromnetz grossflächig
    ausschalten.
    Die wiederherstellung kann Wochen dauern.
    Die Nuklearwerke müssten damit auf längere sicht an den Notversorgung Generatoren
    laufen, Das geht NUR sooooo lange gut wie diese mit Diesel betrieben Generatoren laufen
    danach sind Kerschmelzen unvermeidlich.
    Ein einziger Kernwaffeneinsatz kann den ganzen Kontinent ins Chaos stürzen
    und in der Volge nachhaltig radioaktiv verseuchen.
    DARUM Nuklearwaffeeinsatz nich einmal ernsthaft in betracht ziehen da schlicht
    für ALLE Selbstmord.
    Einen verlorenen Krieg kann man Überleben und sich wieder erholen
    eine Nuklearwaffeneinsatz ohne wenn und aber nicht, resp. als strahlendes Subjekt!

  17. Falls russische Medien Lust auf etwas hybrider Kriegsführung haben, können die verbreitet darüber berichten, dass in Großbritannien Bankkunden mit unwoker Meinung Konten gesperrt werden. Was passiert erst, wenn zentrales Digitalgeld weit mehr Kontrolle ermöglicht? Dann können Dissidenten weder was verdienen noch kaufen, Lebensmittel inklusive?

    „Britische Banken schließen Konten von Menschen mit unerwünschter Meinung“

    https://tkp.at/2023/07/05/britische-banken-schliessen-konten-von-menschen-mit-unerwuenschter-meinung/

    Zuletzt traf es Nigel Farage – weitere 9 Banken weigerten sich, ihm ein Konto zu erlauben. Es liegt bestimmt nicht an schlechter Bonität?

    „… Mehrere ehemalige Abgeordnete der Brexit-Partei haben ebenfalls erklärt, dass ihre Bankkonten geschlossen wurden, nachdem sie in das Europäische Parlament gewählt worden waren. … In der Zwischenzeit war Barclays im Juni gezwungen, mehr als 20.000 Pfund Entschädigung an christliche Gruppen zu zahlen, nachdem deren Konten auf Druck von LGBTQ+-Aktivisten geschlossen worden waren …“

    Im Osten sollte man weit mehr darüber reden, wie totalitär der Westen wurde – insbesondere Großbritannien als vermutlich das wokeste Land Europas. Es könnte nicht zuletzt Warnung für den Süden sein, sich mit dem Woken Westen abzugeben.

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