Ukraine

Kiew fordert NATO-Beitritt, Brüssel zählt verlorene Panzer: Die Ereignisse des 14. Juni

Hier übersetze ich die Zusammenfassung der Ereignisse in und um die Ukraine des 14. Juni, wie sie in der russischen Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht wurde.

Die russische Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht fast jeden Abend eine Zusammenfassung der Ereignisse des Tages in und um die Ukraine. Ich versuche, möglichst jede Zusammenfassung zu übersetzen, auch wenn ich nicht garantieren kann, dass ich das jeden Tag leisten kann, zumal die Zusammenfassung mal am frühen Abend, mal spät in der Nacht erscheint.

Hier übersetze ich die Zusammenfassung des 14. Juni.

Beginn der Übersetzung:

Kiew fordert NATO-Mitgliedschaft, Brüssel zählt verlorene Panzer: Die Entwicklungen rund um die Ukraine

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg bestätigte, dass die ukrainischen Streitkräfte westliche Militärtechnik verloren haben. Die Allianz warte auf Informationen des ukrainischen Verteidigungsministers Aleksej Resnikow.

Der ukrainische Außenminister Dmitri Kuleba kritisierte die zögerliche Haltung der NATO, die Ukraine aufzunehmen.

Die TASS hat die wichtigsten Informationen über die Entwicklungen in der und um die Ukraine zusammengestellt.

Verlauf der Operation

Die Gruppe Ost der russischen Streitkräfte hat die Angriffe von zwei motorisierten ukrainischen Infanteriekompanien auf einen Außenposten in der Nähe des Dorfes Makarovka (DNR) zurückgeschlagen, sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Generalleutnant Igor Konaschenkow. Bei den Kämpfen seien vier Panzer und sieben gepanzerte Kampffahrzeuge des Gegners zerstört worden. In der Nähe der Ortschaft Prechistovka (DNR) wurden zwei taktische Gruppen der ukrainischen Streitkräfte erfolgreich zurückgedrängt, der Feind verlor fünf Panzer und fünf gepanzerte Kampffahrzeuge.

Innerhalb eines Tages liquidierten die russischen Streitkräfte eine Gruppe von Saboteuren bei Krasnoliman und unterdrückten die Aktivitäten von drei ukrainischen Sabotage- und Aufklärungsgruppen bei Kupjansk, so Konaschenkow weiter. Insgesamt habe die Ukraine seit dem 4. Juni bei Süd-Donezk, Saporoschschje und Donezk etwa 7.500 Gefallene und Verwundete verloren, so Konaschenkow weiter.

In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte „Gruppenangriffe mit präzisionsgelenkten see- und luftgestützten Waffen mit großer Reichweite gegen Konzentrationsorte ukrainischer Reserven und ausländischer Söldner sowie gegen Depots mit Munition, Waffen und Ausrüstung ausländischer Herstellung durchgeführt“, sagte Konaschenkow und betonte, dass alle Ziele erfolgreich getroffen worden seien.

NATO bestätigt Verluste

Der NATO-Generalsekretär hat die Verluste westlicher Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte bestätigt und darauf hingewiesen, dass die Allianz am 15. Juni Informationen zu diesem Thema vom ukrainischen Verteidigungsminister erwartet.

Die NATO-Verteidigungsminister werden bei einem Treffen am 15. Juni in Brüssel ein langfristiges Programm zur militärischen Unterstützung der Ukraine erörtern, so Stoltenberg. Die Minister werden auch über die Ausbildung ukrainischer Piloten sprechen, da dies die Möglichkeit eröffnen würde, der Ukraine F-16-Kampfjets zu liefern. Nach Angaben des niederländischen Verteidigungsministeriums soll in einem osteuropäischen Land ein Ausbildungszentrum für ukrainische Piloten eingerichtet werden, die die F-16 fliegen sollen.

Stoltenberg betonte, dass das bevorstehende Treffen im Rahmen der Vorbereitungen für den Juli-Gipfel der Allianz in Vilnius stattfinde, der „ein starkes Signal der Unterstützung für die Ukraine und ihre Zukunft innerhalb der NATO“ aussenden werde. Zuvor hatte der Generalsekretär erklärt, dass es noch nicht an der Zeit sei, die Ukraine in das Bündnis aufzunehmen, und sich für die Schaffung eines NATO-Ukraine-Rates ausgesprochen.

Der ukrainische Außenminister verglich die Zusage, den NATO-Ukraine-Rat einzurichten, ohne Kiew einen beschleunigten Weg in die Allianz zu ermöglichen, mit einem „Panzer ohne Kanone“.

Entwurf eines Friedensvertrags

Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko erklärte, der russische Präsident Wladimir Putin habe ihm einen Entwurf des Istanbuler Abkommens zwischen Moskau und Kiew übergeben, der angeblich eine Klausel über die „Verpachtung der Krim“ enthalte. Dies bezieht sich auf den Entwurf des Abkommens, das von den russischen und ukrainischen Delegationen im Frühjahr 2022 in Istanbul erörtert wurde und das die Einstellung der Feindseligkeiten vorsah. Am Tag zuvor hatte Putin gesagt, das Abkommen sei „nicht schlecht“ gewesen, Moskau und Kiew hätten es sogar paraphiert, aber die ukrainische Regierung hätte es „danach einfach weggeworfen, und das war’s“. Über den Inhalt des Dokuments machte der russische Staatschef keine Angaben.

Die Krim sei ein integraler Bestandteil Russlands, es seien keine Vereinbarungen über die „Verpachtung“ der Halbinsel mit der Ukraine erörtert worden, sagte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow.

Der Staudamm kann wiederhergestellt werden

Der Staudamm des Wasserkraftwerks Kachowka, der durch einen Angriff der ukrainischen Truppen beschädigt wurde, kann wiederhergestellt werden, sagte der amtierende Leiter der Region Cherson Wladimir Saldo. Er versprach außerdem, dass die durch den Dammbruch überschwemmten Gebiete der Region ebenfalls so schnell wie möglich wiederhergestellt werden. Die Gesundheits- und Umweltsicherheit in der Notstandszone werde gewährleistet, fügte Saldo hinzu.

Nach Angaben von Andrej Aleksejenko, dem Vorsitzenden der Regionalregierung, beläuft sich der durch die Überschwemmungen verursachte Gesamtschaden an Wohnungen, Infrastruktur und sozialen Einrichtungen auf fast 40 Milliarden Rubel. Der Betrag wird in dem Maße angepasst werden, wie das Wasser zurückgeht und der tatsächliche Zustand der Gebäude, Einrichtungen und Ausrüstungen im Notstandsgebiet bewertet wird, fügte er hinzu.

16 Länder der EU haben Kiew Hilfe bei der Bewältigung der Folgen des Einsturzes des Wasserkraftwerks Kachowka angeboten, wie der Pressedienst der EU-Kommission mitteilte. Insbesondere hat die EU drei mobile Wasseraufbereitungsanlagen mit einer Kapazität von 120.000 Litern pro Tag bereitgestellt. Darüber hinaus wurden der Ukraine Tanklastwagen, Wasserpumpen, Boote, Rettungsausrüstung, Generatoren und andere Hilfsmittel zur Verfügung gestellt, um Leben in den betroffenen Gebieten zu retten, erklärte die EU-Kommission.

Die Zerstörung der Anlage hat schwere Umweltschäden verursacht, landwirtschaftliche Felder entlang des Dnjepr wurden weggeschwemmt, und es besteht die Gefahr, dass der Nordkrim-Kanal versandet. Peskow bezeichnete den Angriff auf das Wasserkraftwerk Kachowka als vorsätzliche Sabotage durch die Ukraine. Er fügte hinzu, dass das Kiewer Regime die volle Verantwortung für die Folgen tragen müsse.

Ende der Übersetzung


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

16 Antworten

  1. > Der ukrainische Außenminister verglich die Zusage, den NATO-Ukraine-Rat einzurichten, ohne Kiew einen beschleunigten Weg in die Allianz zu ermöglichen, mit einem „Panzer ohne Kanone“. <

    Friedliches Land ohne NATO-Begehrlichkeiten hätte auch keine Kanone gebraucht. Sogar vernünftige NATO-Länder wie Ungarn und die Türkei haben keine Probleme.

    Zu den Ereignissen des Tages gehört auch die "Nationale Sicherheitsstrategie" einer gewissen Moralischen Hypermacht:

    "Zwischen Wahn und Hybris – die "Nationale Sicherheitsstrategie" "

    https://freeassange.rtde.life/meinung/172665-zwischen-wahn-und-hybris-nationale/

    "… Nicht nur, weil es vor lauter Phrasen schon eine allererste Bedingung nicht erfüllt, nämlich die Voraussetzungen für eine solche Strategie zu benennen, und zwar das konkret und nachvollziehbar, was man das nationale Interesse nennt. Man kann kein Interesse schützen wollen, das man nicht kennt. Das allerdings, was irgendwie in die Nähe der Benennung eines solchen Interesses gerät, können sie am Ende dieses Textes finden, in der Witzabteilung. …"

    Schland darf keine Interessen haben, nur dienen – und wenn die Kolonie am eifrigsten dient, heisst es dann "führendes Dienen" oder irgend so ein SM-Spielchen.

    "… In diesem Abschnitt ist erst die Rede von der Freundschaft mit Frankreich, und dann ist sogleich die "enge Verbundenheit und Partnerschaft mit den USA" an der Reihe. Gibt es irgendwo in diesem Papier eine Begründung für diese "Partnerschaft"? Nitschewo, niente, nimmt man halt mal so als gegeben hin, aber das mit Verve. …"

    Wenn wir Pech haben, kommt Dienen den USA ins Grundgesetz. Wetten, dass die Merz-CDU nichts dagegen hätte?

    Dann noch besonders düstere Teile – Hunger global und Lockdowns als Schlands Strategie:

    "… Genauso täuschend ist das, was in der Zusammenfassung dann so beschrieben ist: "Die Bundesregierung will die globale Ernährungssicherheit durch eine Transformation hin zu nachhaltigen Agrar- und Ernährungssystemen stärken." Dahinter stecken die "Klimaschutz"-Vorgaben, beispielsweise den Einsatz von Kunstdünger zu beenden. Dieser Schritt führte letztes Jahr auf Sri Lanka unmittelbar in eine Hungersnot. Einen Kommentar zu dem Text über das Thema "Pandemien" kann man sich, glaube ich, schenken; alle wissen noch aus eigener Erfahrung, was sich dahinter verbirgt. …"

    Gut, dass wenigstens russische Medien wie RT es so offen kritisieren. Kein Ausreden mit "internen Angelegenheiten"; es ist nicht intern, wenn ein Land als Strategie verzapft, unter Klima-Vorwänden weltweit Hunger zu erzeugen. Wenn die Woken genug Macht hätten, wäre auch Russland davon betroffen.

    Es gibt noch viele gute kritische Zitate wie diese:

    "… "Die Festigung der transatlantischen Allianz und der engen und vertrauensvollen Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika." Das ist allerdings etwas, das man insbesondere nach Nord Stream ausführlichst begründen müsste, wenn man das als "nationales Interesse" verkaufen will. …"

    Anscheinend darf es nur um US-Interessen gehen.

    "… Spätestens seit Nord Stream ist selbst in Zentralafrika klar, dass man lieber gleich mit dem Chef der Bande spricht, wenn man wirklich etwas will, weil ein Plausch mit der kindlichen Räuberprinzessin reine Zeitverschwendung ist. …"

    Ein anderer RT-Artikel vom Tag berichtete, dass man für die besagte Räuberprinzessin in Brasilien keine Zeit findet, falls die wieder mal klimaneutral auf dem Fahrrad ins Land kommt. Bald werden auch kleinere Länder ähnlich verfahren.

      1. Wenn ich mir das alles durchlese, gibt es weiterhin schwere Kämpfe und im Gebiet Cherson droht eine Invasion durch den abfliessenden Dnepr. Rivnopil wurde wohl verloren. Wenn Medwedew bereits über eine Verteidigungslinie bei Lemberg twittert, ist dies reichlich voreilig.

        RT-Liveticker: „… Zudem habe man auf direkte Anweisung des russischen Präsidenten Wladimir Putin 20 Panzerabwehrraketen Kornet erhalten, so Balizki. Auch Radarsysteme zur Verfolgung des gegnerischen Artilleriebeschusses vom Typ Soopark (dt.: Zoo) habe man geliefert bekommen. …“

        Nur 20 Stück und daraus wird eine Medienmeldung gemacht? An diesem Frontabschnitt werden wohl mindestens 200 gebraucht, besser 2000.

        Noch so eine voreilige Meldung:

        „Der Zusammenbruch von Kiew“

        https://www.voltairenet.org/article219468.html

        „… Der Krieg ist technisch gesehen beendet. Keine Offensive wird fähig sein, die derzeitigen Grenzen zu ändern. Die Kämpfe können sich natürlich in die Länge ziehen und man ist weit von einem Friedensvertrag entfernt, aber das Spiel ist aus. In der Ukraine und in Moldawien gibt es nach wie vor ein Problem: Odessa und Transnistrien sind immer noch nicht russisch. …“

        Eben, diese Ziele längst noch nicht erreicht (geschweige denn Lemberg!) und Kiew nicht wirklich zusammengebrochen.

        1. Ich glaube kaum. dass die Russen Ambitionen auf Lemberg haben.

          Die werden doch nicht mitten in einem Banderas-Nest als Zielscheiben dienen wollen.

          Schätze eher, dass sie eine neutrale Zone einrichten wollen, um die gegnerische Artillerie außer Reichweite zu halten.

  2. Der Kyiver Despot Selensky-Verbrechery fordert im Namen der unsäglichen staatenzusammenrottung amerika (usa) den Beitritt der von ihm in den Ruin getriebenen Ukraine zur N(h)to(d-Organisation.

    Weil in den usa lauter Irre und Berufsverbrecher (Militär, Finanzwesen, sogenanntes „Gesundheits“wesen und in sämtlichen anderen Bereichen der Gesellschaft in den usa) das Sagen haben, notorische Berufsverbrecher, die die usa haben in den usa seßhaft werden lassen, sind die usa ein so verkommenes Land in jeder Hinsicht geworden.

    Und jetzt sehen eben die usa den Zeitpunkt gekommen, ihre Verkommenheit und Gier in Russland auszuleben. Sollen sich die usa ruhig in und wegen Russland militärisch und industrieell verheben. Verloren haben die usa eh‘ schon. Durch den Brics-Staatenverbund werden die usa zwangsläufig schwächer – und das ist auch gut so.

  3. Zu den Ereignissen der letzten Tage könnte man noch die ermutigenden Aussagen von Seymour Hersh zählen:

    „Die meisten Länder stellen sich im Ukraine-Konflikt auf die Seite Russlands, während die Glaubwürdigkeit der USA sinkt – Hersh“

    https://uncutnews.ch/die-meisten-laender-stellen-sich-im-ukraine-konflikt-auf-die-seite-russlands-waehrend-die-glaubwuerdigkeit-der-usa-sinkt-hersh/

    „… „Der Prozentsatz der Länder, insbesondere der afrikanischen, zentralasiatischen und südasiatischen Länder, die von Pro-Amerika zu Pro-Russland gewechselt haben, ist wirklich dramatisch. Weit mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung unterstützt Russland im Krieg und nicht die Vereinigten Staaten. Das war nie so“, sagte Hersh in einem Interview mit dem Talkshow-Moderator George Galloway. …“

    Diese Mehrheit könnte deutlicher die Unterstützung zeigen – und die Ablehnung des westlichen Globalen Transformierens in den Hunger. So, dass es der letzte schwankende Staat mitkriegt.

    1. Diese Staaten sollten nicht Pro-Russland sein. Die sollten aktiv werden. Jetzt ist der Zeitpunkt für „all in“ gekommen. Ansonsten gibt es keinen Weg zurück mehr. Die Globalisten meinen es toternst mit der Reduzierung der Menschheit.

  4. Meldung heute im Deutschen TV : Neunmal mehr Tote Russen als Ukrainer ….. Oops !!!
    .
    Entweder Lügen wir hier oder Sylenski hatte einen schlechten Traum…den diese Aussage kommt von Ihm in Brüssel !!!!

    1. Ein Beispiel zur Wahrhaftigkeit vom Komiker-Präsidenten und seinen Fantasten.

      Es kamen doch die Siegesmeldungen von Ukro-Führern, daß im Zuge der Offensive der ukrainischen Armee fünf oder gar sechs Dörfer von den russischen Besatzern befreit worden wären.
      Die stellv. ukrain. Kriegsministerin ließ gar aus , daß 3000 m² Land befreit worden wären. Ei der Daus.
      Mir war gar nicht bekannt, daß die Ukraine so dicht besiedelt ist.
      Selbst wenn sich diese Dame um eine eine oder gar zwei Nullen vertan haben könnte. Bei den Nullen sind die aber sehr großzügig, wenn es um die Umlenkung von Geldern geht.

  5. Deutsche Medien vermitteln das Bild eines Ukro-Durchmarsches zum Asowschen Meer (dass es nur einzelne Meter sind, wird ausgelassen). Der Ex-NATO-Führer und Schnorrlensky-Berater Rassmussen träumt bereits vom Entsatz aus Polen und Baltikum. So wurde ich neugierig, wie man beim Kanonenfutter-Kandidaten Polen berichtet – diesem gestrigen Artikel nach stockt die Offensive:

    https://www.rp.pl/konflikty-zbrojne/art38610301-wojna-w-ukrainie-ofensywa-utknela-bitwy-na-tylach

    Die Ukro-Fortschritte würde man in 100ten Metern messen. Es wird sogar Putin zitiert, laut dem die Nazis 10fache Verluste haben – laut Schoigu 50fache mit den russischen verglichen.

    Weiter wird gegrübelt, ob Kiew bereits die strategischen Reserven nutze und ob es 12 oder eher 10-25 Brigaden seien.

    Im Artikel ist von einer russischen Kolonne die Rede, die in der Front-Nähe zwei Stunden gestanden sein soll, um eine Achmedow-Rede zu hören – bis sie von Ukro-Raketen zerstört wurde. Ob es wirklich stimmt, weiß ich nicht, ich beschreibe nur, was im Artikel steht. Ferner sollte eine Kolonne mit dem Kommandeur Adam Delimchanow von den Kadyrows getroffen worden sein. Ansonsten lobt der Artikel gut vorbereitete russische Befestigungen.

    Ich wäre neugierig, wieviel davon stimmt. Auf jeden Fall ermutigt das mediale Bild nicht, sich in das Abenteuer zu stürzen – dass Polen dafür doof genug wäre, mag Rassmussen nur träumen.

    1. Zum Delimchanow – laut Versionsgeschichte wollte jemand gestern im Artikel von seinem Tod schreiben, mit einem Tweet als Beleg – was als nicht ausreichend belegt gleich wegrevertiert wurde:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Adam_Sultanowitsch_Delimchanow

      In den russischer und englischer Wikipedia lebt er noch – sogar in der ukrainischen. Dann hat „Rzeczpospolita“ die Zerstörung beider Kolonnen wohl bei der Banderas-Propaganda abgeschrieben.

  6. „Der ukrainische Außenminister verglich die Zusage, den NATO-Ukraine-Rat einzurichten, ohne Kiew einen beschleunigten Weg in die Allianz zu ermöglichen, mit einem „Panzer ohne Kanone“.“

    Was soll denn der hoffentlich bald scheidende Stolzenzwerg auch machen. Er bekommt von Übersee seine Anweisungen und weiß vermutlich auch selbst, mit welchem Ziel der Kiewer Komiker und seine Clique auf eine schnelle Mitgliedschaft in der Nato drängen. Er will Natotruppen in die Kämpfe einbinden. Er will auf Teufel komm raus verhindern, daß die USA-Nato-EU die finanzielle und militärische Unterstützung einstellen.
    Washington, Brüssel, Berlin u. a. wissen doch, wann sie ein totes Pferd reiten und absteigen sollten.
    Die Ukraine ist für die Ziele der USA und der Nato uninteressant geworden. Ist im Grunde nur noch ein Klotz am Bein.
    Hier noch eine bundesdeutsche Pressemeldung, über die man nur noch den Kopf schütteln kann:

    „Kiew meldet hohe russische Verluste nach ukrainischer Offensive

    Das ukrainische Militär hat den russischen Besatzungstruppen bei seiner Offensive hohe Verluste zugefügt – zumindest behauptet das die (ukrainische) Regierung. „Die ukrainische Armee hat, trotz gegenteiliger russischer Falschnachrichten, während ihrer Offensive im Vergleich zu den Okkupanten nur einen Bruchteil von deren Verlusten erlitten“, schrieb die ukrainische Vizeverteidigungsministerin Hanna Maljar auf Telegram. Ihren Angaben nach liegt das Verhältnis im Raum Bachmut bei fast 1:9, im Süden der Ukraine bei gut 1:5. Unabhängig sind diese Angaben nicht zu überprüfen.“

    Da gibt es doch auch von gebildeten westlichen Militärs die Einschätzung, wenn man zügig eine Offensive erfolgreich durchführen will, so braucht der Angreifer die drei bis vierfache Stärke gegenüber den Verteidigern und hat mit den mindestens fünffachen Verlusten zu rechen.
    Putin hatte in seinem Gespräch mit den Journalisten doch die hohen Verluste der ukrainischen Kräfte angesprochen.
    Was passierte daraufhin in Kiew, was schon so oft passiert ist, daß diese Typen in Kiew das Ganze einfach umdrehen und das auch noch öffentlich verkünden.
    Da fragt man sich doch ernsthaft, sind die in Kiew oder wo auch immer versteckt, alle drogenabhängig und dadurch realitätsverweigernd?

  7. Mit den Panzern hat es eine spezielle Bewandtnis.

    Jedes Land baut seine Panzer für ihren speziellen Bestimmungszweck, so gut es kann.

    Der „Leopard“ ist vom Konzept her kein Sturmpanzer, sondern ein Verteidigungsgerät.

    Er war dazu konstruiert, eine vorrückende Panzerarmee zu verlangsamen oder zu stoppen. Zu diesem Zweck war er an das Gelände in Deutschland angepasst – er sollte Bodenwellen und Vegetation zur Deckung nutzen, schnell in Schußposition fahren, schnell zielen, feuern und sofort wieder in der Deckung verschwinden.

    Er war nicht dazu gedacht, Treffer unbeschadet einzustecken, sondern sie zu vermeiden, und hat demzufolge eine schwache Panzerung, trotz nachträglicher „Kampfaufwertung“

    Auf einem offenen Schlachtfeld gegen große Kaliber und ohne Deckung wird er zur Zielscheibe.

    Vor allem dann, wenn seine aktuelle Besatzung ihn einsetzen will wie weiland die Deutschen ihren „Tiger“

    Davon abgesehen sind die Panzerbekämpfungsmittel inzwischen auf einem Stand, dass kein Panzer, egal von wo, ihnen lange widerstehen kann.

  8. Zitatauszug Artikel:
    „Der ukrainische Außenminister verglich die Zusage, den NATO-Ukraine-Rat einzurichten, ohne Kiew einen beschleunigten Weg in die Allianz zu ermöglichen, mit einem „Panzer ohne Kanone“.

    Dem stimme ich grundsätzlich zu, wenngleich ich es anders formulieren würde:
    Diese (Stoltenbergische) Zusage ist wie der ukrainische Präsident ohne Kokain!, oder:
    wie ein mit dem Penis spielender Klavierspieler ohne Klavier, oder ohne Penis!

    Im Ernst:
    Weltenbürger, wie lange wollt ihr euch diese Geschichten aus dem NATO-Raritäten- und Kuriosenkabinett produced by Disney Studios et. al. eigentlich antun?

    Die weißen Linien bei Selenskyi reichen längst nicht mehr, und auch die roten Linien der Russen werden irgendwann so eng gefasst, dass der Hamann mit dem Hackbeil auch nicht mehr zu kommen braucht.

  9. Ich frage mich, hat man im Westen eigentlich einen Plan B? Das heißt kann man ewig so weiter machen? Da hört man die EU also Fr. Leyen gibt weitere 50 000 000 000 € an Selenyky. Dies mit dem Hintergrund das in Deutschland demnächst jede Menge Kliniken Pleite gehen werden.
    Wir nicht nur in medizinischen Dingen wieder zu einem „Entwicklungsland“ werden! Unsere Infrastruktur zu einem Scherbenhaufen wird. Ich weis nicht ob ich es gut finden soll, dass nun gewisse Munitionslager usw. völlig leer sind!
    Das Ganze erinnert irgendwie an einen Sommerschlussverkauf von Waffen! Es war klar z.B. das Patriot – Luftabwehrsystem taugte nichts! Also raus damit! Die Ukraine scheint auch ein Testfeld für Waffen zu sein – so hat die Ukraine eine Einheit SAMP/T (FR/IT) bekommen.
    Wir werden in nächster Zeit ein gigantischer Aufrüstungsprogramm im Westen erleben. Ohne Rücksicht auf Verluste was die Bevölkerung im Westen angeht.
    Die Ukraine wird im Schlund der Geschichte verschwinden, seht zu wie ihr nun zurecht kommt im Trümmerfeld. Nun nicht mehr unser Problem im Westen!
    In der EU / Nato wird es nun viele “ Melonis“ geben.
    Inzwischen stapeln sich die Toten auf dem Grund des Mittelmeers.

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