Ukraine

Gewinn aus russischen Vermögenswerten für Kiew: Die Ereignisse des 12. Mai

Hier übersetze ich die Zusammenfassung der Ereignisse in und um die Ukraine vom 12. Mai, wie sie in der russischen Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht wurde.

Die russische Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht fast jeden Abend eine Zusammenfassung der Ereignisse des Tages in und um die Ukraine. Ich versuche, möglichst jede Zusammenfassung zu übersetzen, auch wenn ich nicht garantieren kann, dass ich das jeden Tag leisten kann, zumal die Zusammenfassung mal am frühen Abend, mal spät in der Nacht erscheint.

Hier übersetze ich die Zusammenfassung vom 12. Mai.

Beginn der Übersetzung:

Gewinn aus russischen Vermögenswerten für Kiew, Tournee des chinesischen Unterhändlers: Die Lage rund um die Ukraine

Russische Truppen haben 26 Angriffe der ukrainischen Streitkräfte bei Soledar abgewehrt, wobei der Feind schwere Verluste an Personal und Ausrüstung erlitt, sagte Generalleutnant Igor Konaschenkow, der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums am Freitag.

Das chinesische Außenministerium hat über den bevorstehenden Besuch eines chinesischen Sondergesandten in Europa informiert, der über eine friedliche Beilegung des Konflikts in der Ukraine sprechen soll. Die belgische Regierung hat beschlossen, Kiew einen Teil der Gewinne aus der Verwendung eingefrorener russischer Guthaben zukommen zu lassen, und die Organisatoren von Eurovision haben dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selensky die Möglichkeit verweigert, im Finale des Wettbewerbs eine Videoansprache zu halten.

Die TASS hat die wichtigsten Entwicklungen rund um die Ukraine zusammengestellt.

Verlauf der Operation

Die ukrainischen Streitkräfte haben in den vergangenen 24 Stunden Offensiven entlang der gesamten Kontaktlinie bei auf einer Länge von 95 Kilometern durchgeführt, sagte Konaschenkow. Ihm zufolge starteten die ukrainischen Einheiten 26 Angriffe, an denen mehr als 1.000 Soldaten, bis zu 40 Panzer sowie andere Militär- und Spezialausrüstung beteiligt waren. „Alle Angriffe der ukrainischen Einheiten wurden zurückgeschlagen. Die russischen Truppen haben bei der Verteidigung keine Durchbrüche zugelassen“, betonte Konaschenkow.

Auch in anderen Abschnitten wurden aktive Kampfhandlungen fortgesetzt, wobei die Gesamtverluste der ukrainischen Streitkräfte im Laufe des vergangenen Tages 1.720 Mann überstiegen. Allein bei Donezk verlor der Gegner etwa 900 Gefallene und Verwundete, mehr als 540 ukrainische Soldaten wurden bei Malojilinowsk vernichtet, wo die russischen Truppen nach Angaben des Sprechers des Verteidigungsministeriums aufgrund der günstigen Bedingungen am Berkhovsky-Stausee eine neue Linie besetzt haben.

Neun Panzer, eine große Anzahl anderer gepanzerter Fahrzeuge und Artilleriewaffen der ukrainischen Streitkräfte wurden zerstört. Ein ukrainischer SU-27-Kampfjet wurde in der Nähe des Dorfes Tschasov Jar (DNR) abgeschossen.

Getreideabkommen

Das Getreideabkommen, das am 18. Mai ausläuft, soll um 60 Tage verlängert werden. Die entsprechende Entscheidung könnte zunächst vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan bekannt gegeben werden, so eine Quelle gegenüber der TASS. Sie nannte die Möglichkeit einer Verlängerung des Abkommens eine „Geste Russlands“ in der Hoffnung, dass seine Forderungen, die im Istanbuler Memorandum vom 22. Juli 2022 verankert sind, berücksichtigt werden.

Auch der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar sagte, dass „der Prozess in Richtung einer Verlängerung des Getreideabkommens läuft“.

„Es gibt noch nichts zu berichten. Die Arbeit geht weiter, die Kontakte sind im Gange und werden fortgesetzt“, sagte der Sprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow. Er fügte hinzu, dass eine Verlängerung des Getreideabkommens nur möglich sei, wenn ein Teil der Bedingungen, die Russland betreffen, erfüllt werden.

Reise des chinesischen Gesandten

Der chinesische Sondergesandte Li Hui wird ab 15. Mai nach Russland, Deutschland, Polen, in die Ukraine und nach Frankreich reisen, um an Konsultationen zur politischen Beilegung der Ukraine-Krise teilzunehmen, teilte die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums Wang Wenbin mit. China stehe „fest auf der Seite des Friedens“ und sei „bereit, weiterhin eine konstruktive Rolle“ bei der Suche nach einer Lösung zu spielen. Die Diplomatin erinnerte daran, dass China sich an die vier vom chinesischen Präsidenten Xi Jinping formulierten Grundsätze zum Ukraine-Konflikt halten will: Achtung der Souveränität, Einhaltung der UN-Charta, Berücksichtigung der Anliegen beider Seiten und Anwendung friedlicher Methoden zur Lösung des Konflikts.

Ein Treffen des chinesischen Sondergesandten mit Präsident Wladimir Putin ist noch nicht vorgesehen, sagte sein Sprecher. Laut Peskow werden die Einzelheiten der Reise des chinesischen Gesandten von den Außenministerien ausgearbeitet.

Verwendung russischer Vermögen

Belgien wird 92 Millionen Euro aus den Steuern auf die Gewinne aus den im Land eingefrorenen russischen Vermögenswerten in Höhe von 250,6 Milliarden Euro für die Unterstützung der Ukraine bereitstellen, wie die Regierung des Königreichs in einer Erklärung mitteilte. Die Hälfte des Betrags soll für Waffen und der Rest für humanitäre Hilfe ausgegeben werden.

Die 92 Millionen Euro entsprechen weniger als 15 Prozent aller Steuern, die Belgien im Jahr 2022 aus Transaktionen mit russischen Vermögenswerten erhält. Der Gesamtbetrag, den das Königreich aus diesen Steuern erhält, beläuft sich auf 625 Millionen Euro.

Die belgische Regierung „tut aus rechtlicher Sicht und aus der Sicht des europäischen Rechts absolut unrechtmäßige Dinge“, reagierte der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates Dmitri Medwedew. Seiner Ansicht nach handelt es sich um eine „im Grunde um eine räuberische Nutzung russischer Vermögenswerte“.

Ein Rüstungsprojekt zwischen Berlin und Kiew

Der Rheinmetall-Konzern hat mit Ukroboronprom ein Joint Venture gegründet, das für alle Reparaturen, die Produktion und die Wartung von militärischem Gerät in der Ukraine genutzt werden soll.

Wie das Handelsblatt berichtet, sehen die unterzeichneten Verträge vor, dass das neue Joint Venture zu 51 Prozent Rheinmetall gehört und das deutsche Unternehmen auch die Geschäftsführung übernimmt. Die Produktion könnte innerhalb eines Jahres anlaufen, wenn sie auf der Grundlage der bestehenden Montagelinien organisiert wird. Sollte der Bau eines neuen Werks beschlossen werden, wird der Prozess ein weiteres Jahr dauern.

Eurovision gibt Selensky eine Abfuhr

Die BBC und andere internationale Rundfunkanstalten haben dem ukrainischen Präsidenten eine Videoansprache beim Finale der Eurovision verweigert, berichtet die Times unter Berufung auf die Europäische Rundfunkunion. Ein Vertreter der EBC erklärte, Selenskys Bitte könne nicht stattgegeben werden, da einer der „Eckpfeiler“ der Eurovision „der unpolitische Charakter der Veranstaltung“ sei.

Kiew verhängt Sanktionen

Der ukrainische Präsident hat gegen 13 natürliche und 28 juristische Personen, die mit dem Unternehmen Saporoschschstal des Oligarchen Rinat Achmetow in Verbindung stehen, Sanktionen von 50 Jahren Dauer verhängt und die Einleitung eines Verfahrens zur Beschlagnahmung einer angeblich russischen Beteiligung an dem Unternehmen angekündigt.

Mit einem weiteren Erlass verhängte Selensky zehnjährige Sanktionen gegen 32 Einzelpersonen und 293 russische und weißrussische Unternehmen, die mit dem militärisch-industriellen Komplex in Verbindung stehen. Dazu gehören Werk für Softwareprodukte in Woronesch, das Forschungsinstitut für Automatisierungssysteme, das Forschungs- und Produktionsunternehmen Jantar, die Spets-Radio-Servis LLC, Raketa Komplektatsiya, die Nizhny Novgorod Aviation Society und Ratnik. Die Liste umfasst 15 weißrussische Unternehmen: „Vistan“, Orsha Machine-Tool Plant Krasny Borets, Gomel Machine-Tool and Unit Plant, StankoGomel und andere.

Ende der Übersetzung


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

40 Antworten

    1. *wo die russischen Truppen nach Angaben des Sprechers des Verteidigungsministeriums aufgrund der günstigen Bedingungen am Berkhovsky-Stausee eine neue Linie besetzt haben*

      Da hab ich gerade fast meine Cola rausgeprustet.

      Aber die größte Demütigung Russlands haben wir ja noch gar nicht thematisiert. ESC ohne Russland, dabei schien ihnen dass echt wichtig zu sein, haben ja aggressiv auf Sieg gespielt und ein paar Mal fast gewonnen.

      1. Sie übler Defätist. In nur 7 Monaten konnte eine russische Spezialeinheit immerhin fast 70 Prozent der Umkleidekabinen in einem Freibad besetzen. Auch wenn die Kämpfe um die beiden nördlich gelegenen Eis und Würstchenbuden noch anhalten, konnte der Volleyballplatz erfolgreich befreit werden.

        1. Petry sagt:
          13. Mai 2023 um 00:16 Uhr
          Logik Fan & DnRl Die BEIDEN, wollen unbedingt Anti-Spiegel Geschichte schreiben.
          Seis gegönnt den beiden Narren , Sollenen’s weiter fahrs auf ihrem Narrenkarren…

          Lasst sie reden, lasst sie schreien, bis sie selbst nach SPIEGEL Hilfe schreien… 🙂

        1. …..laß den Troll… – außerdem…: solange fremdkontinentale Unterwanderer bei diesem „esc“ mitmachen… – ist schon allein der Name eine Lüge… – sich auf die Fahnen schreiben, man wäre unpolitisch – und dann nur noch politisiert stattfinden die nächste Lüge…. – wollen wir fortfahren, oder reicht das als Erstes… 😉

      2. Sie meinen diesen Sangeswettbewerb? Rußland ist aus dem Europarat ausgetreten, und beim Schach vom europäischen in den asiatischen Verband gewechselt. Der europäische Teil Eurasiens ist derzeit nicht von Interesse. Nach der (auch hier) sehnsüchtig erwarteten Entnazifizierung Europas wird sich das vielleicht eines Tages wieder ändern.

      3. @DnRI
        „Da hab ich gerade fast meine Cola rausgeprustet.“
        😵 Da wundert einen nichts mehr….

        „Aber die größte Demütigung Russlands haben wir ja noch gar nicht thematisiert. ESC ohne Russland, dabei schien ihnen dass echt wichtig zu sein, haben ja aggressiv auf Sieg gespielt und ein paar Mal fast gewonnen.“

        Nicht nur, dass Russland öfter den SC gewonnen hat als DE – fast alle Platzierungen waren weit über den DE…aber was soll’s , DE wird dieses Jahr sicher auch wieder Zero Points erhalten – mit großer Wahrscheinlichkeit….das Kulturland DE – Land der Dichter & Denker ist halt nur noch nicht mehr dicht….

          1. an Serpin:

            “ Nur einmal zur Erinnerung, 2016, schon damals gewann, und zeigte was sie drauf haben. “

            2016 wurde der ESC von der Ukraine mit dem Intepreten Jamal und dem Titel „1944“ gewonnen.

            Anscheinend haben Sie Russland mit der Ukraine verwechselt.

            Die Ukraine gewann den ESC bis jetzt 3 Mal: 2004, 2016 und 2022.

            *********************************************************************

            Stefan Raab beteiligte sich in unterschiedlicher Weise mehrmals am ESC:

            1998 als Komponist von „Guildo hat euch lieb“, Interpret Guildo Horn, Platz 7

            2000 als Komponist von „Wadde hadde dudde da“, als Interpret stand er selber auf der Bühne, Platz 5

            2004 als Produzent von „Can’t Wait Until Tonight“, Interpret Max Mutzke, Raab stand als Gitarrist auf der Bühne, Platz 8

            2010 „Satellite“, Interpretin Lena, Raab war ihr Mentor, Platz 1

            2011 „Taken by a Stranger“, Interpretin Lena, Raab war ihr Mentor, Platz 10.
            Zudem führte Raab, zusammen mit Anke Engelke als Gastgeber durch die Sendung.

            2012 mischte er ein LETZTES MAL wieder mit. Beim Vorentscheid „Unser Star für Baku“ saß er neben Jurypräsident Thomas D zusammen mit Alina Süggeler in der Jury.

            Danach hat sich Raab NICHT mehr am ESC beteiligt. 2016 musste er sich also nicht verstecken.

            “ Nur einmal zur Erinnerung, 2016, schon damals gewann, und zeigte was sie drauf haben.
            Stefan Raab &Co mussten sich verstecken.! “

            Auch diese Information ist also falsch.

            Ausserdem:

            2015 ist dann erst mal Schluss mit lustig. Im Sommer gibt Stefan Raab bekannt, dass er Ende des Jahres seine Fernsehkarriere an den Nagel hängt. So konsequent Raab seine TV-Erfolge immer nach vorne getrieben hat, so konsequent bleibt er seither auch bei dieser Entscheidung. Als bekannt wurde, dass der deutsche Teilnehmer für den ESC 2017 wieder in einer Castingshow ermittelt wird, die wiederum von Raab TV produziert wird, kam schnell die Vermutung auf, Stefan Raab würde im Rahmen des ESC auf die TV-Bildschirme zurückkehren. Dies ist jedoch nicht der Fall. Denn Raab hält zwar Anteile an der Firma Brainpool, deren Tochterfirma Raab TV ist. Persönlich involviert ist er aber nicht. Im „Ruhestand“ kann man sich den Kölner allerdings auch nicht vorstellen. Im Oktober 2018 ist er dann auch wieder mit drei Live-Shows zurück – allerdings nicht im Fernsehen, sondern in der Lanxess Arena in Köln mit seiner Show „Stefan Raab live!“.

            Wo haben Sie bloss alle diese falschen Informationen her?
            Mit ein bisschen Recherche lässt sich das doch locker vermeiden.

            🌺

              1. an leser11:

                “ 2016 war Russland in der Publikumswertung Nr. 1.“

                Das ist richtig.
                Aber gewonnen hat der schöne Song leider trotzdem nicht.

                In der Publikumswertung lag er auf Platz 1.
                In der Jury-Wertung lag er auf Platz 5.
                Er landete in der Gesamt-Wertung auf Platz 3.

                Die Ukraine landete in der Jury-Wertung wie auch beim Publikum auf Platz 2.
                In der Gesamtwertung landete sie auf Platz 1 und gewann den ESC 2016.

                Deutschland landete in der Jury-Wertung auf dem letzten Platz, Platz 26.
                In der Publikums-Wertung lag Deutschland zusammen mit Spanien auf dem 23. Platz.
                In der Gesamt-Wertung landete der deutsche Song auf dem letzten Platz, Platz 26.

                Verdientermassen.
                Der Song und die Interpretin waren grottenschlecht. Mit Raab hatte das jedoch nichts zu tun. Die Interpretin war die Siegerin von „The Voice of Germany“.

                Wenn schon, sollte man sich präzise ausdrücken, nichts weglassen und auch nichts dazu dichten.

                🌺

        1. an Madame GMT:

          “ Nicht nur, dass Russland öfter den SC gewonnen hat als DE – fast alle Platzierungen waren weit über den DE . . . “

          Sie erzählen viel Mist, wenn der Tag lang ist!

          Deutschland gewann den ESC 2 Mal:

          1982 Nicole „Ein bisschen Frieden“
          2010 Lena „Satellite“

          Russland gewann den ESC 1 Mal:

          2008 Dima Bilan „Believe“

          Ob Russland jeweils mehr Punkte als Deutschland erhalten hat, kann schon sein. Man nennt das aber nicht „gewinnen“.

          Anscheinend machen Sie aber keinen Unterschied zwischen „gewinnen“ und „Platzierung“.

          Nach Ihrer Logik hätte jemand, der in irgend einer Rangliste auf dem zweitletzten Platz landet, einen Wettbewerb gegenüber dem Letzt-Platzierten gewonnen.

          Wie so oft biegen Sie sich Ihre „Wahrheiten“ in Ihrer Hilflosigkeit und Überforderung einfach zurecht.

          Was nicht passt, wird passend gemacht.

          🌺

        2. @ GMT – dir ist doch bekannt, daß „cola“ Hirnzellen schädigt, süchtig macht und sowieso zuviel Zucker bis hin zu Drogen (je nach Region) enthält… – was also Intelligentes soll da noch zum Vorschein kommen… 😝😝

      4. „… aufgrund der günstigen Bedingungen am Berkhovsky-Stausee eine neue Linie …“

        Was die Russen hier so schön umschreiben, bedeutet in der Realität nichts anderes als: Rückzug! In den Wehrmachtberichten hieß sowas ab ’43 immer beschönigend „planmäßige Absetzbewegung“ oder „Frontbegradigung“.

    2. Logik Fan & DnRl Die BEIDEN, wollen unbedingt Anti-Spiegel Geschichte schreiben.
      Seis gegönnt den beiden Narren , Sollenen’s weiter fahrs auf ihrem Narrenkarren…

      Lasst sie reden, lasst sie schreien, bis sie selbst nach SPIEGEL Hilfe schreien… 🙂

      1. Doch mal zurück zum ernsthaften Thema ohne die Narren…

        Die Chinesen starten, wie wir erfahren. Der chinesische Sondergesandte Li Hui wird ab 15. Mai nach Russland, Deutschland, Polen, in die Ukraine und nach Frankreich reisen…..

        Und: Was will Li Hui in Berlin und Warschau…?

        Er will die zwei größten Narrenhaufen in Europa DE+PL ganz einfach was erklären?

        Eben die vom chinesischen Präsidenten Xi Jinping formulierten Grundsätze zum Ukraine-Konflikt in Faktor zur Einhaltung der UN-Charta. Hier erst mal zur Erklärung inwieweit die Souveränität des Mitgliedsstaates der UN Ukraine zur Lösung der Problematik relevant- oder zu vernachlässigen ist.

        Wir werden also in naher Zukunft mehr erfahren, was die Chinesen dem Rest der Welt, die nun mal sich nicht an den Waffenlieferungen an Kiew beteiligen sagen wird, was sie als „Öl ins Feuer gießen bezeichnen. Und ob das eben aus Sicht des Völkerrechts als legitime Hilfe angesehen wird, oder eben auch nicht.

        Nun hätte es der Tass gut gestanden in dem Zusammenhang gerade heute auch zu erklären, was denn Lawrow eben zum Recht zur Selbstverteidigung in Artikel 51 der Charta sagte.

        Also für alle die es nicht wissen:

        Das Recht zur Selbstverteidigung ist in Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen festgelegt und stellt eine Ausnahme vom Gewaltverbot dar. Es gibt jedem Mitgliedstaat das Selbstverteidigungsrecht gegen einen bewaffneten Angriff.

        Und nun schaun wir mal in Ruhe, was denn die Chinesen der restlichen Welt neben den 50 Staaten sagen die permenent Öl ins Feuer gießen, wie denn die UN-Charta das sieht

        Muss man gar nicht ausdiskutieren an dieser Stelle. Nur eben aufpassen, dass einem solche Hofnarren wie die zwei da oben nicht die Gedanken zertrümmern mit Scheißgelaber….

        1. @„Und: Was will Li Hui in Berlin und Warschau…?
          Er will die zwei größten Narrenhaufen in Europa DE+PL ganz einfach was erklären?“

          Richtige Adjektiv-Wahl – das größte Land Westeuropas und das größte Osteuropas. In Schland kann er mit Scholz reden – die Grün:innen tun alles, was U.S.-Oligarchen wünschen – und Lindner eher auch.

          Ob der Chinese in Polen erklären kann, dass ganz besonders die PiS-Wähler nicht auf Sklaverei und Insektenfrass stehen, die westliche Oligarchen global für simples Fußvolk vorsehen? Ein Teil polnischer Gesellschaft scheint es zu verstehen, nur die logischen Konsequenzen daraus will man nicht wahrhaben.

        2. @Petry. Krim: 1954 rechtswidrig von einem ukrainischstämmigen sowjetischen Machthaber, Chruschtschow – übrigens enger Vertrauter und Nachfolger der Georgiers Stalin – der Ukraine zugeschlagen.
          Dann hat sich die Krim vor (!) der Ukraine bei der Wende für selbständig erklärt mit über 90%. Sie hatte in der geplanten Verfassung 1992 ein Sezessionsrecht. etc.
          PS.: Memorandum der USA: „Unabhängigkeitserklärungen können, wie das auch häufig passiert, das innere Recht verletzen. Aber das bedeutet nicht, dass dadurch das Völkerrecht verletzt wird“.
          Internationaler Gerichtshof: „Es besteht kein allgemeines Verbot einseitiger Unabhängigkeitserklärungen, das aus der Praxis des Sicherheitsrates resultieren würde“ – und weiter: „Das allgemeine Völkerrecht beinhaltet keinerlei anwendbares Verbot von Unabhängigkeitserklärungen“.

  1. „die Organisatoren von Eurovision haben dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selensky die Möglichkeit verweigert, im Finale des Wettbewerbs eine Videoansprache zu halten.“

    Wundert mich extrem, nachdem genau diese Organisation im letzten Jahr alles getan hat, um Selenskyj zu pushen… Das wird Baer*inbock*oderziege gar nicht gerne sehen, mal gespannt, wie lange es dauert, bis Deutschland entscheidet, dafür Eurovision zu boykottieren.

    1. an Stop Bush and Clinton:

      Ja, dieser Entscheid hat mich auch sehr erstaunt und überrascht.
      Wer da wohl seine Macht hat spielen lassen?

      Evtl. einer oder einige der Big 5?

      Big 5:
      Seit 1997, nach massivem Protest von Deutschland, weil es in der Vorrunde bereits ausgeschieden war, sind Frankreich, Italien, Großbritannien, Spanien und Deutschland sowie das Land mit dem Vorjahres-Sieger (1922: Ukraine) fix gesetzt und müssen sich nicht für das Finale qualifizieren.

      Nachdem ich mir am Dienstag den Schnelldurchlauf des 1. Halbfinals angesehen habe, habe ich mir gestern nun auch den Schnelldurchlauf des 2. Halbfinals zu Gemüte geführt.
      In die Songs der Big 5 sowie in den Song der Ukraine habe ich via YT kurz reingehört.

      Lasse ich mal die Bühnen-Show, das Outfit und den Text aussen vor und achte ich nur auf den Sound, die Melodie und die Stimme, dann hat mir der Beitrag von Belgien am besten gefallen. Eigentlich war der Beitrag von Belgien für mich sogar der Einzige, der mir richtig gut gefallen hat. Ein bisschen funky und schön groovy. Ich tanze halt (noch immer) gerne. Ist aber natürlich Geschmacksache. Und gewinnen wird der Song vermutlich eh nicht. Ist aber auch völlig egal.

      Am Samstag werde ich mir nur die Punktvergabe der 26 Länder anschauen.
      Ich bin gespannt, welche Länder der Ukraine dieses Mal wieder aus lauter „Solidarität“ twelve points“ geben werden. Deutschland? Vielleicht sogar nur Deutschland? Oder sind die deutschen Menschen seit letztem Jahr zur Besinnung gekommen? Schön wär’s.

      Auch wem die Schweiz ihre Punkte gibt, ist für mich spannend. Ich hoffe, die Ukraine geht leer aus.

      Und wem die Ukraine ihre Punkte gibt, ist ebenfalls interessant. Ich wette, Deutschland erhält von denen keinen einzigen Punkt.

      Aber am wichtigsten ist tatsächlich, dass Elendski keine Bühne bekommt. Wie auch schon an der Oskar-Verleihung und an der Fussball-WM nicht. Dem seine Visage mag ich nicht sehen und seine schnarrende Stimme nicht hören. Seine Stimme verursacht bei mir körperliches Unwohlsein.

      🌺

  2. @„Auch in anderen Abschnitten wurden aktive Kampfhandlungen fortgesetzt, wobei die Gesamtverluste der ukrainischen Streitkräfte im Laufe des vergangenen Tages 1.720 Mann überstiegen.“

    Zum ersten Mal, seitdem ich die Meldungen verfolge, sind es über 1000 – die Zahl entspricht halber Brigade. Damit wurde bereits eine größere Offensive abgewehrt? Einige Karten zeigen kleinere Rückzüge der Russen von den Flügeln um Bachmut.

    Laut RT-Liveticker sollen die Luhansk-Marschflugkörper doch keine Shadow Storm gewesen sein:

    „21:55 Uhr / LVR-Behörde: Ukraine könnte bei Beschuss in Lugansk Grom-Raketensysteme eingesetzt haben“

    1. Sie reden über 1720 Tote (Gesamtverluste des Tages), als wären es nur Zahlen.
      Nein, es sind 1720 Menschen die verhetizt wurden, Frauen und Kinder die Ehemänner und Väter verloren haben.
      Vielleicht sollten sie vorallem daran denken das einfache Menschen sterben!
      Weder Putin noch Selensky hauen sich auf die Schnauze!

      1. Bitte nicht heucheln – die Erfolge russischer Armee werden nun mal mit den gegnerischen Verlusten gemessen – je höher, desto erfolgreicher die Russen waren. Die Banderas versuchen schon länger, den Westen in einen heftigen Weltkrieg zu ziehen ohne sich zu kümmern, ob ich oder meine Frau diesen überleben würden – daher werde ich keine Traurigkeit heucheln, wenn die selber dabei draufgehen. Gerne kann jeder im letzten Atemzug „Slava Ukraini“ oder „Heil Schnorrlensky“ rufen.

        Im Westen wären die vom Kiev-Regime frei – wie oft liest man, dass fanatisierte Ukros welche prügeln, die am russischen Denkmal Blumen niederlegen? Anscheinend sitzt die Bandera-Begeisterung doch tief.

      2. an Theudric-28-France:

        Je suis absolument d’accord avec vous.

        Mein geliebter, wunderbarer Sohn wird bald 32.
        Wären wir Ukrainer oder Russen, wäre er jetzt irgendwo an einer Front, müsste auf andere Menschen schiessen, müsste sie verwunden oder töten oder wäre selber schwer verwundet oder schon tot. Für mich unvorstellbar, das ertragen zu müssen.

        🌺

  3. Sprechen wir nur mal Tacheless.
    Über wieviele Tote, ausser im eigenem Herrschaftsgebiet, ist die Sowietunion schuldig?
    Ja, wir können schön vom „Ukrainischem“ Holodomur sprechen.
    Und wer spricht vom „Holodomur“ aller russischen Völker?
    Es gab mindestenz zweimal soviele „Hungerstote“ unter Stalin als in der alleinigen Ukraine.
    Und darf ich vielleicht auch verhorheben das die Hungersnot durch ukrainische Grossbauern verursacht wurde.
    Ukrainische Grossbauern, die Ihre Ernten vernichted haben.
    Staline war sicher kein Heiliger – eher gegenüber Lenine ein narzistischer Gewaltherrscher.
    Dem gegenüber stehen über 30 Millionen Tote seitenz der VSA seit WW2.
    Tonkinglüge, Brutkastenlügen, Irakische Massenvernichtungswaffenlüge.
    Und jetzt werden wieder Hundertausende RUS-Ukrainer verheizt.
    Hört auf euch zwischen Büdern und Schwestern zu bekriegen.
    Richtet eure Waffen gegen diejenigen die euch gegeneinander aufhetzen.
    MIR

    1. @Theudric-28-France Puisque vous êtes une personne cosmopolite, je vous recommande le blog sascha313. Presque tous les mensonges sur Staline y sont réfutés.
      Vous pouvez également poser des questions directement. Ceci est d’abord même possible sans enregistrement compliqué. Mais s’il vous plaît soyez poli.

      1. Les Mensonges de Staline? – Die lügen Stalins?
        Jede „Herrschaft“ ist auf Lügen aufgebaut.
        Et je ne dois point être poli – und ich brauche überhaupt nicht höflich sein!
        Poli doit être que celui qui rencontre des personnes polies, et non pas envers des menteurs.
        „Hofflich muss nur Derjehnige der andere höffliche Menschen begegnet, aber nicht gegenüber Lügnern
        Mit freundlichen Grüssen aus Frankreich.

    2. „Und darf ich vielleicht auch verhorheben das die Hungersnot durch ukrainische Grossbauern verursacht wurde.
      Ukrainische Grossbauern, die Ihre Ernten vernichted haben“
      Genau um solche Fragen geht es im sascha313blog. Ich kenne keine anderen Quellen, die so gut aufbereitet sind, aber dennoch auf wichtige Details eingehen.

    3. @Theudric-28-France.
      Hauptverantwortliche für den Holodomur waren ukrainische Parteigenossen. Z.B. der stalinvertraute Ukrainer Chruschtschow, der ukrainische Parteichef Stanislaw Kossior, übrigens ein ethnischer Pole.

      Zu dem Georgier Stalin: Der schrieb am 24. Juli 1934 an Kaganowitsch und Molotow: „Unsere Einstellung zur bedingungslosen Durchführung des Getreidebeschaffungsplans für die UdSSR ist absolut richtig. Aber denken Sie daran, dass wir eine Ausnahme für besonders betroffene Gebiete der Ukraine machen müssen […]. Das Wichtigste ist jetzt die Ukraine… Wenn wir nicht beginnen, die Situation in der Ukraine jetzt zu korrigieren, kann die Ukraine verloren gehen. Denken Sie daran, dass Pilsudsky [Anm.: zu dieser Zeit polnischer Diktator] nicht schläft, und seine Agenten in der Ukraine ein Vielfaches stärker sind, als denken… Ziel ist es, die Ukraine in kürzester Zeit in eine echte Festung UdSSR zu verwandeln, in eine wirklich beispielhafte Republik. Sparen Sie kein Geld dafür“ [Zitiert nach: S. Rybas. Stalin. Moskau, 2015, S. 332-334].
      Der Historiker Mark Tauger, Professor an der West Virginia University, beschreibt mit Quellenangaben, dass die sowjetischen Behörden, die die ernste Situation im Land erkannten, den Getreidebeschaffungsplan von 22,4 auf 18,1 Millionen Tonnen reduzierten.
      Dann wurde der Plan durch eine Reihe von aufeinander folgenden Maßnahmen viermal reduziert: insgesamt fast 4 Millionen Tonnen bis Januar 1933. Auf Befehl des Politbüros vom 15. Mai 1932 wurden 106 Tausend Tonnen Getreide in die Ukraine geliefert, um den Hungernden zu helfen. Am 25. Februar 1933 wies der Rat der Volkskommissare an, der Ukraine weitere 320 Tausend Tonnen Getreide zu geben.
      Bis April 1933 hat die Hilfe für die Ukraine 560 Tausend Tonnen überschritten.

  4. @„Belgien wird 92 Millionen Euro aus den Steuern auf die Gewinne aus den im Land eingefrorenen russischen Vermögenswerten in Höhe von 250,6 Milliarden Euro für die Unterstützung der Ukraine bereitstellen“

    Insgesamt wurden im Westen um 300 Milliarden eingefroren – doch nicht 5/6 davon in Belgien? In der Zahl von 250 Milliarden gibt es wohl einen Fehler.

    Das belgische Vorgehen ist dennoch empörend – als Retourkutsche könnte vielleicht der Osten einen alternativen zu Antwerpen Diamanten-Handel aufbauen? Zum Beispiel in Indien, wo laut einem RT-Artikel von Diamanten eine Million Leute leben?

  5. Das ganze war und bleibt eine nicht zu erklärende Sache.
    Zum Thema Geld, ich möchte dran erinnern das die russische Regierung erst nach 2014 aktiv angefangen hat das Geld nach Europa zu schaffen
    Und seit Beginn der MilOp zusätzlich weitere 150 Milliarden $ an die Europäer ausgezahlt hat ..
    Zusammen gut 500 Mlrd $.
    Und das ist ja nur ein Kettenglied in einer Reihe von unerklärlichen Zufällen oder eben ganz offen getroffenen Absprachen…

    Auch die gesuchte um Bachmut und Wagner zeigt dass es gar nicht erwünscht ist Fortschritte zu machen oder die Situation zu ändern sogar wenn man offen gegen die eigenen Leute arbeitet

    Kein Wunder dass diese „Verschwörungstheorien“ nicht endet dass hinter guuut verschlossenen Türen alles vor ab abgesprochen war

  6. Heute im RT-Liveticker – wenn der Klavierspiel-Nazi in Aachen den Orden des Franken-Nazis kriegt, soll er dazu über 2 Milliarden in Nazi-Spielzeugen bekommen – das größte Paket aus dem Land, in dem Nazis erfunden wurden. Panzer und so.

    Die Russen wollen warten, bis das Nazi-Zeug ausgeht? Eher geht die Sonne aus. War die Losung des in Russland verehrten Schukows nicht ‚mnogo, bystro i wpieriod‘?

  7. I.S. Getreideabkommen fährt der Westen doch dieselbe Strategie, wie bei Minsk II: es wird auf Russischen Verpflichtungen beharrt, während man sich die eigenen einen Scheißdreck kümmert – also reine Verarschung.

    Warum nehmen die Russen das hin? Warum nehmen sie überhaupt noch an solchen „Verhandlungen“ teil? Um Erdogan über die Wahl zu helfen?

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