China und die EU

Die Wirkung von Macrons und Baerbocks Reisen nach China

Das Verhältnis der EU zu China war letzte Woche ein großes Thema, weil Macron in China von einer Autonomie der EU gesprochen hat und Baerbock in China anschließend das Gegenteil demonstrieren sollte.

Letzte Woche hat Macron wegen seiner Erklärungen, die EU sei zwar mit den USA verbündet, aber in der Chinapolitik kein Vasall der USA, viel Kritik eingesteckt. Ausgerechnet die deutsche Außenministerin Baerbock sollte es dann richten und in China die europäische Einheit mit den USA demonstrieren. China war daher am Sonntag ausnahmsweise das Hauptthema des Berichtes des Deutschland-Korrespondenten im wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens und ich habe den Korrespondentenbericht übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Der Macron-Effekt: China sieht Europa gespalten

Deutschland verliert seine Autoindustrie. Das Land produziert zwei Millionen Autos weniger pro Jahr als noch vor einigen Jahren. Der Verzicht auf billiges russisches Gas hat Deutschland viel Geld gekostet. Die größten Konzerne planen, ihre Produktion dort auszuweiten, wo die Energie billiger ist, und in Deutschland werden die Betriebe einfach stillgelegt. So wird zum Beispiel das Werk Saarlouis, in dem der Ford Focus hergestellt wird, innerhalb der nächsten drei Jahre geschlossen. Analysten sagen, dass die Autoproduktion in Deutschland zum Ende des Jahrzehnts um 5,5 Millionen Autos zurückgehen wird. Das Land wird die Produktion von Benzin-, Diesel- und Hybridmotoren bis zur Mitte des nächsten Jahrzehnts einstellen. Alle Autos werden elektrisch sein. Der deutsche Volkswagenkonzern wird sie in Amerika produzieren. Schon in den nächsten Jahren wird Deutschland mehr Autos importieren als es exportiert. Das nennt man Deindustrialisierung und Verfall.

Ein Bericht unseres Deutschland-Korrespondenten.

Diese Woche begann mit großer Überraschung und Besorgnis in Europa, als der französische Präsident nach China reiste und dort einige seltsame Dinge sagte. Natürlich blieb Macron größtenteils innerhalb des allgemeinen westlichen Konzeptes, aber es gab Momente, in denen er eindeutig die Grenze überschritten hat: erstens bei Taiwan – er sagte, das sei eine chinesische Angelegenheit und keine europäische – und zweitens bei der Autonomie der EU.

„Wir sind nicht einfach nur ein Markt, wir sind eine geopolitische Macht, und ich denke, dass eine europäische strategische Autonomie im Interesse Chinas ist“, sagte Macron.

Wenn es in Chinas Interesse ist, ist es gegen die Interessen der USA, denn die wollen kein autonomes Europa. Die chinesische Global Times druckte sogar diese Karikatur: Die Marionette Macron hat die Fäden gekappt und geht von ihrem amerikanischen Puppenspieler weg. Was passiert da? Hat Herr Macron sich verplappert? Er war am Dienstag in den Niederlanden und hat beschlossen, das zu klären. Nein, er scheint sich nicht versprochen zu haben.

„Frankreich unterstützt den Status quo in Taiwan. Frankreich unterstützt die Ein-China-Politik und die Suche nach einer friedlichen Lösung der Situation. Das ist die Position der Europäer, und es ist eine Position, die immer mit der Rolle des Verbündeten verbunden war. Aber hier betone ich die Wichtigkeit der strategischen Autonomie zwischen Verbündeten – das bedeutet nicht, ein Vasall zu sein“, betonte Macron.

Macron hat sich schon früher von anderen abgehoben: 2019 etwa schockierte er die Verbündeten mit der Aussage über den „Hirntod der NATO“. Aber damals waren es andere Umstände, wie die seltsame Fluktuation des politischen Feldes in den USA in Person von Trump, aber jetzt hat sich unter Biden alles beruhigt – alles ist wieder wie vorher. Vor allem ist jetzt nicht die Zeit, um über die Stränge zu schlagen und dem eigenen Narzissmus freien Lauf zu lassen. Der ungarische Ministerpräsident Orban, der am Freitag einen mysteriösen Nachtbesuch – ohne Pressekonferenz – in Paris machte, gehört sicher nicht zu Macrons Kritikern. Aber viele von Macrons Kollegen sind unglücklich mit Macron. Man kann nicht sagen, dass Präsidenten, Ministerpräsidenten und Kanzler begonnen haben, ihn offen zu kritisieren – das übernehmen zweitrangige Politiker, Ex-Ministerpräsidenten und die Medien.

„Welche Schlüsse zieht China daraus? Es sieht ein völlig gespaltenes Europa“, sagte der deutsche Abgeordnete Roderick Kiesewetter.

„Es ist falsch, dass Präsident Macron meint, Taiwan sei für Europa nicht von direktem Interesse. Dem stimme ich überhaupt nicht zu“, sagte Liz Truss, die ehemalige britische Premierministerin.

Taiwan ist natürlich von unmittelbarem Interesse, denn es steht für die Hälfte der weltweiten Mikrochip-Produktion. Der Westen, insbesondere die USA, will nicht, dass der globale Elektronikmarkt vom russlandfreundlichen China kontrolliert wird. Sie wollen ihn selbst kontrollieren. Und hier darf man keine Schwäche und Unentschlossenheit zeigen.

Es war die deutsche Außenministerin, die den Macron-Effekt neutralisieren sollte, denn sie war gerade auf dem Weg nach Peking. Geplant war, dass sie von ihrem europäischen Chefdiplomaten Borrell begleitet wird, aber in letzter Minute wurde er krank oder meldete sich krank, um nicht blass auszusehen, oder um einfach nicht nur Fluggast zu sein. Letzte Woche musste die Chefin der EU-Kommission von der Leyen auf diese nicht ganz so schicke Weise aus China zurückkehren. Jedenfalls flog Baerbock – eine Frau der Ahnungslosigkeit, aber der Härte – alleine.

„Kein anderes Mitglied der Bundesregierung wird in der Volksrepublik China so misstrauisch beäugt wie Baerbock. Doch jetzt, nach Macrons China-Besuch und seinen Äußerungen, muss sich Europa von China und den USA distanzieren und Baerbock muss nicht nur ein Zeichen der deutschen Entschlossenheit setzen, sie muss den Eindruck der europäischen und transatlantischen Einheit wiederherstellen, den Macron schwer beschädigt hat“, schrieb der Spiegel.

Der Spiegel hat selbst im Voraus eingestanden, dass das praktisch eine Mission Impossible war, aber als Resonanzboden – warum nicht, dazu Baerbock ist durchaus geeignet. Die chinesischen Genossen empfingen sie sehr höflich und brachten sie erst einmal nach Tianjin, in eine deutsche Windkraftanlagenfabrik: Ingenieure aus Deutschland, chinesische Arbeiter, Rohstoffe vor der Tür. Fast alles, was für den Erfolg der „grünen Politik“, die Baerbock verkörpert, nötig ist, ist Made in China.

Am Samstag wurden in Deutschland die letzten drei Atomkraftwerke abgeschaltet – ein historischer Sieg für die Grünen und die Ministerin selbst, was bedeutet, dass die Produkte aus Tianjin noch gefragter werden. Doch es zeigte sich, dass das immer noch nichts bedeutet.

„Wir müssen als Europäer gemeinsam entscheiden, was es für uns bedeutet, mit China zusammenzuarbeiten“, sagt Baerbock.

300 Milliarden Dollar Handelsvolumen: Für Deutschland ist China der Partner Nummer eins. Doch trotzdem ist die Entscheidung noch nicht gefallen. Baerbock hat das Programm, das ihr vorgelegt wurde, klar abgearbeitet. Sie hat nichts Unnötiges gesagt, sie hat die Art der Zusammenarbeit mit China nicht von Chinas Haltung zur Ukraine oder zu Taiwan abhängig gemacht, aber sie hat ihre Bedenken zu beiden Themen zum Ausdruck gebracht. Natürlich sind es gemeinsame Sorgen: „Wir sind besorgt über die Situation in der Straße von Taiwan. Eine militärische Eskalation in einer Meerenge, durch die täglich 50 Prozent des Welthandels fließen, wäre ein Alptraumszenario für die Welt. Ich frage mich, warum die chinesische Positionierung immer noch nicht die Aufforderung an den Aggressor Russland enthält, den Krieg zu beenden?“

Der chinesische Außenminister Qin Gang brachte seine Kollegin nicht in die Verlegenheit, mit einer Gegenfrage nach Chinas Friedensplan, den man im Westen partout nicht bemerken will, zu antworten. Es hatte wohl keinen Sinn, schließlich schätzt China, wie die Stuttgarter Zeitung schrieb, Baerbocks politisches Gewicht nur als sehr gering ein. Der Spiegel hatte recht: Es ist ihr nicht gelungen, den Schaden, den Macron angerichtet hat, zu mindern.

Deutschland ist in der Diplomatie auch nicht mehr das, was es mal war, was übrigens einigen in Europa nützt. Vor allem Polen.

„Ich fliege in die USA, um das Bündnis mit unserem mächtigsten Verbündeten zu stärken, dem Land, das die Sicherheit in Europa garantiert, das vor allem die Sicherheit in unserem Teil Europas garantiert“, sagte der polnische Premierminister Mateusz Morawiecki. Für ihn waren die Worte Macrons das beste Geschenk vor seiner Reise nach Washington. Polen will keine „strategische Autonomie“ von den USA, nur Vasallentreue: Warschau garantiert totalen Gehorsam, wenn die USA es zur Nummer Eins unter den anderen ernennen.

„Das alte Europa hat an ein Abkommen mit Russland geglaubt und und ist gescheitert. Aber es gibt ein neues Europa, das sich daran erinnert, was der russische Kommunismus war. Und Polen ist der Anführer dieses neuen Europas. Polen will zu einem Pfeiler der europäischen Sicherheit werden, und wir sind auf dem richtigen Weg“, sagt Morawiecki in Washington.

Morawiecki hofft, dass dieser Weg sein Land in den Status einer regionalen militärischen und politischen Supermacht führen wird. Die fehlende Wirtschaftskraft wird durch Subventionen aus Brüssel kompensiert, die niemand mehr einzufrieren wagt, unabhängig davon, ob die Politik Warschaus mit den EU-Normen übereinstimmt. Bislang ist das nur ein Plan, aber im Gegensatz zur großen Mehrheit ihrer nahen und fernen Nachbarn wissen die polnischen Nationalisten genau, was sie wollen.

Die Aufgabe wird durch die Zerstörung des deutsch-französischen Kerns, des Zentrums, um das sich ganz Europa jahrzehntelang gedreht hat, wesentlich erleichtert. Er ist so gut wie nicht mehr vorhanden – was in dieser Woche geschah, ist nur eine weitere Episode, in der sich Berlin direkt mit Paris konfrontiert hat, und es hat schon viele solcher Episoden gegeben.

Ende der Übersetzung


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

43 Antworten

  1. Vor über 50 Jahren habe ich mich schon über die bösartige Arroganz der BRD Lügen Medien und ihrer Politiker geärgert. Deutsche Herrenmenschen Mentalität pur.
    Was Ich aber als sehr viel schlimmer empfand war, dass sich das Ausland sowas einfach gefallen ließ und somit die BRD zum Weitermachen motivierte.

      1. Danke, für mich ist es ein großes Problem in diesem Blog, dass (fast) alle Foristen erst seit kurzem politisch interessiert sind und denken jetzt den totalen Durchblick zu haben.
        Dabei kenne ich seit Anfang der 70er haufenweise echte linke und vor allem „wissenschaftliche“ BRD Literatur, die viele hier diskutierte Phänomene schon damals zigmal und vor allem besser beantwortet hat.
        Man schaue nur mal, wann das Buch „Hotel Bilderberger“ von Bernt Engelmann erschienen ist.
        Und die Springerstiefelpresse wurde schon lange vor dem eher aus dem Bauchgefühl argumentierenden Günther Wallraff analysiert.
        Übrigens : Vor mir liegt gerade das kleine 1979 / 1980 entstandene Buch „Anspruch auf Wahrheit“.

  2. @„Der deutsche Volkswagenkonzern wird sie in Amerika produzieren. Schon in den nächsten Jahren wird Deutschland mehr Autos importieren als es exportiert. Das nennt man Deindustrialisierung und Verfall.“

    Wenn Normalbürger gar nicht Auto fahren sollte, braucht man auch keine Autoindustrie. Ähnlich Luftfahrt, wenn man sehr bald nur zu Klima-Konferenzen fliegen darf.

    „Ende der Urlaubsreisen wegen Net Zero spätestens 2050“

    https://tkp.at/2023/04/14/ende-der-urlaubsreisen-wegen-net-zero-spaetestens-2050/

    „… Grüne Pläne sehen vor, dass Flugreisen bald nur noch den Superreichen vorbehalten sind. Auf Seite 5 einer britischen Planung namens FIRES wird der Zeitplan für 2020 bis 2029 dargelegt: “Alle Flughäfen außer Heathrow, Glasgow und Belfast werden geschlossen”. Von 2030 bis 2049: “Alle übrigen Flughäfen schließen”. …“

    Wozu dann noch Autos oder Flugzeuge herstellen?

  3. Nach all den Machenschaften und Geschehnissen glaube ich mittlerweile voll an das Eintreten von Irlmeiers Vision. Ja, man wird sie einst wohl baumeln sehen. Klingt hart, aber sie selbst bedingt ihr Karma/Kismet …

    1. Da hängt er nun der arme Tor .Erst jetzt ist er klüger als zuvor.
      Erst durchs strampeln und rumhampeln fingen die Gedanken an zu wanken.
      Mit verzerrtem Gesicht sagt er sich
      Nun ist’s zu spät du böser Wicht

  4. Ich würde Macrons Aussagen nicht zu große Bedeutung geben. Es ist zum Teil den Widerständen gegen die Rentenreform im eigenen Land geschuldet, dass man mit einem Ablenkungsthema einem Teil der Bevölkerung das eigenständige Handeln vorgaukeln will.
    Es ist positiv festzustellen, dass auch die Cinesen der Meinung sind, dass Gespräche mit einem Teil westlicher Politiker sinnlose Zeitverschwendung ist. Von irgendwelchen ehemaligen Kolonialmächten und anderen Verbrechern hat China es nicht nötig, sich Vorschriften in Sachen Menschenrechte usw. machen zu lassen.

  5. Nun ja, lasst sie ziehen, ob aber die USA für unsere Industrie das neue Nirvana sein wird, ich zweifele sehr daran, das kann ein böses Erwachen geben!
    Ende des Jahres werden wir hier um den Abfall der Oligarchie kämpfen, da bleibt wenig Zeit übrig, um ein Autohaus zu besuchen. Viele Dinge, wie z. B. Kraftstoff, werden dann sowieso nur diejenigen kaufen können, deren Chip über eine politisch korrekte Haltung Auskunft erteilt.
    Nein, wir sollten uns nicht um VW oder Mercedes Gedanken machen, sondern wo und wie wir für uns ein paar Kartoffeln anbauen können.
    Etwas Gutes hat aber dieser grünrote Vernichtungswille: Deutschland wird zum ersten Mal vernichtet, nicht durch Russland, sondern durch eine giftgrün unterstütze, us- gesteuerte, Neutronen- Wirtschaftsbombe!

  6. Ein seltsam „schonender“ Artikel, der z.T. sogar falsche Behauptungen zugunsten des Außentrampels enthält.

    Zitat: “ Sie hat nichts Unnötiges gesagt, sie hat die Art der Zusammenarbeit mit China nicht von Chinas Haltung zur Ukraine oder zu Taiwan abhängig gemacht“

    Doch, genau das hat sie getan. Annalena hat klar u. deutlich gesagt, dass China selbst bestimmt wie sich das Verhältnis entwickeln wird. Abhängig von seiner Haltung zur Ukraine und zu Taiwan.

    Auf Macron würde ich keinen cent setzen, er ist ein young global leader und selbst dieser Westentaschen-Napoleon wird nicht die Hand beißen die ihn füttert. Der plötzliche Drang nach Unabhängigkeit im Sinne der vergangenen Grand Nation könnte aber bezüglich des heimischen Großfeuers nützlich sein.

    Zurück zu Annalena: Sie hat ja ihre Gastgeber brutalst brüskiert. Das fing an mit ihrer Kleidung als sie aus dem Flugzeug stieg (als Frau weiß ich sehr gut was damit ausgedrückt wurde!) bis zu ihren unverschämt belehrenden Bemerkungen während der Pressekonferenz (!!) im penetrantesten Stil des US-amerikanischen Exceptionalism. AM Qin Gang sah sich nicht nur genötigt ihr öffentlich eine verbale Ohrfeige zu verpassen, er verweigerte ihr sogar den Handschlag nach der Konferenz.

    Umso erstaunlicher die „offiziellen“ Veröffentlichungen der Global Times: Der Handschlag wurde für die Kameras in einem anderen Raum nachgeholt (Man vergleiche den Hintergrund der Bilder von der Pressekonferenz und dem Handschlag) , offensichtlich quasi im „Hinterzimmer“ ausgekungelt.

    Noch interessanter: Am nächsten Morgen fand Annalenas Treffen mit Wang Yi , dem ranghöchsten Außendiplomaten statt. Seltsamerweise hört man hierzulande NICHTS von den Inhalten dieses Gesprächs. In China hält man sich ebenfalls sehr bedeckt. Ich kann mich ja irren, habe aber den Eindruck, dass das Trampeltier dort gehörig zusammengefaltet wurde. Das tollste ist folgendes Statement, was Annalena gesagt haben soll und ich mich nur wundern kann:

    Zitat:
    „Stating that Germany and China share many common interests, Baerbock said Germany is willing to strengthen interaction and exchanges with China, enhance mutual understanding, expand cooperation in economy, trade, tourism and culture, jointly safeguard the smooth flow of world trade, and push forward Germany-China relations.

    Germany understands the importance and sensitivity of the Taiwan question to China and adheres to the one-China policy, Baerbock added.“
    Übersetzt:
    (Deutschland und China hätten viele gemeinsame Interessen, sagte Baerbock, Deutschland sei bereit, die Interaktion und den Austausch mit China zu stärken, das gegenseitige Verständnis zu fördern, die Zusammenarbeit in Wirtschaft, Handel, Tourismus und Kultur auszubauen, gemeinsam den reibungslosen Ablauf des Welthandels zu gewährleisten und die Deutsch-chinesische Beziehungen voranzutreiben.
    Deutschland verstehe die Bedeutung und Sensibilität der Taiwan-Frage gegenüber China und halte an der Ein-China-Politik fest, fügte Baerbock hinzu.)

    Zitat entnommen der Xinhua.net, Artikel vom 15.4.23.

    Diese Art der „Schonung“ dieser Mutter Blamage ist für mich der beste Beweis, dass man en Außentrampel in keinster Weise mehr ernst nimmt, sondern gewillt ist sein eigenes Ding durchzuziehen bis Europa entweder sich selbst komplett zerstört hat oder wieder halbwegs zur Vernunft kommt.

    1. Da stimme ich zu, würde es aber noch deutlicher formulieren.

      „Annalena hat klar u. deutlich gesagt, dass China selbst bestimmt wie sich das Verhältnis entwickeln wird. Abhängig von seiner Haltung zur Ukraine und zu Taiwan.“

      Für mein Verständnis, ist das dies sogar schon eine direkte Drohung und eine versteckte Kriegserklärung an China.

  7. Nun ich bin männlich und mehr der Jeanstyp…

    „Das fing an mit ihrer Kleidung als sie aus dem Flugzeug stieg (als Frau weiß ich
    sehr gut was damit ausgedrückt wurde!)“ darf ich das erklärt/erläutert haben?

    Richtig daneben fand ich bisher nur die Bilder von ihr vor dem Eiffelturm in
    schwarzen Halbstiefeln und Mantel. Die Bilder sind auch nicht mehr auffindbar
    seitdem die b/w-Fotos von Adolf direkt zur Seite gestellt wurden.

    1. Glaubst Du ernsthaft in der Aufmachung würde sich eine Frau in D bei einer seriösen Firma zum Bewerbungsgespräch vorstellen??

      Und dann als Repräsentantin eines Landes in China, wo auf Förmlichkeit extremst viel Wert gelegt wird….!
      Die Botschaft des Outfits war glasklar: „Auf irgend ein Zeichen meines Respekts könnt Ihr gelben Würstchen lange warten“ Konfrontation und Provokation schon beim Ausstieg aus dem Flieger.

      1. @Massivholz34: (btw geiler Nick für ein weibliches Avatar) – Finde ich jetzt nicht so dramatisch, so weit ich mich erinnern kann, hatte sie so was ähnliches in Mali an. Irgendwie reicht mir die rein optische/weibliche Erklärung von Dir nicht, sorry. Zu besseren Zeiten hatte ich immer Maßanzüge (hat vielen nicht nur Respekt, sondern Angst eingeflößt, bin ja auch mehr als etwas rumgekommen). Fazit : Männer dürften es einfacher mit outfit/Look haben?

        1. Von einer Spitzendiplomatin wird erwartet, daß sie angemessen bekleidet ist. In Asien und Afrika sind die Maßstäbe dabei höher als in Westeuropa.

          GTRF6GC6D
          „Annalena ist eine Demütigung für Deutschland Schaut euch nur ihre Kleidung an sie sieht aus wie auf einem Freizeittrip Kein Respekt vor anderen nur egoistisch und egozentrisch Das wird die ohnehin schon beschädigten Beziehungen zu China nicht besser machen Sie ist eine Ideologin und sie mag China nicht Also ist diese Reise sinnlos“

          German FM visits China amid EU’s strategic autonomy debate
          By Chen Qingqing and Yu Xi, Published: Apr 13, 2023
          https://www.globaltimes.cn/page/202304/1289133.shtml

          Die Global Times ist das Auslandsorgan der KP Chinas, und die Auswahl der veröffentlichten Leserbriefe ist schon so, daß die Partei es gesagt haben will, ohne es selber zu sagen. Die zu Baercock oder bear-cock, Bärenpimmel, wie sie durchweg genannt wird, sind vernichtend. Hier ein weiterer von der Seite:

          GTMXL0W6M
          „Give Anna bear-cock in her pouty mouth to shut her up. If she wants to de-risk dependencies, let her begin with kicking out the Americans from Germany. China can provide weapons to the German people who want to shoot the Yank occupiers out of their country. FREI DEUTSCHLAND! FREE GERMANY!“

  8. ENTWURF: FRIEDENSVERTRAG ZWISCHEN DER RUSSISCHEN FÖDERATION DER UKRAINE UND DER EU

    https://www.petitionen.com/friedensvertrag_zwischen_der_russischen_foderation_der_ukraine_und_der_eu?utm_source=email_keep_signatories_updated

    $1 Die der zeitigen kriegerischen Handlungen werden ab sofort eingestellt und alle Militärs zurückgezogen.

    §2 Die Ukraine verpflichtet sich die von Russen bewohnten Ostgebiete der Ukraine die Gründung einer eigenen Republik(en) zuzustimmen oder einem Anschluss an die Russische Föderation.

    §3 Die Ukraine verpflichtet sich ein neutraler Staat, ohne jedes Militärbündnis zu werden und zu bleiben.

    §4 Alle Sanktionen gegen die Russische Föderation werden ab sofort aufgehoben. Dies umfasst den Flugverkehr, die seitherige SWIFT-Sperre, Bankensperre und den gesamten Import und Export.

    §5 Die EU bietet der Russischen Föderation den EU-Beitritts Status an und hofft auf deren Zustimmung

    Nachsatz: Alle noch offenen und/oder streitigen Themen werden in friedlichen Verhandlungen geklärt und gelöst.

    1. Auf was für Ideen die Leute kommen. Für die Ukraine ist die EU überhaupt nicht zuständig, also nicht befugt zu Forderungen oder Verhandlungen in deren Namen. Bisher führen EU-Länder einseitig Krieg gegen Rußland, die Russen haben das Feuer noch gar nicht erwidert. Die Feindseligkeiten wären also genauso einseitig wieder einzustellen.

      Und ein Eintritt Rußlands in die EU steht überhaupt nicht zur Debatte. Einerseits ist deren sozioökonomisches Modell gescheitert. Andererseits haben die Russen keinerlei Absicht, sich von Brüssel regieren zu lassen. Das wäre ja ein Sieg der EU im Ostfeldzug mit anderen Mitteln.

  9. Harte Ahnungslosigkeit und tückische Schweinsäuglein – da hilft auch keine Visagistin mehr.

    Und was die Ahnungslosigkeit betrifft :

    Haben die grünen Khmer eigentlich überhaupt keine Bedenken, dass sie eines nicht allzufernen Tages von enteigneten und nichts mehr zu verlieren habenden Bürgern durch die Straßen gejagt werden?

    Denn das ist das nächste große Projekt der vereinigten Blockparteien : Lastenausgleich, ein Euphemismus für „Enteignung“.

    Sie wissen nur noch nicht, ob sie die Bürger mit 33 oder 50% ihrer Immobilienvermögen belasten sollen – der Trend geht zur höheren Summe.

    Das Covergirl der grünen Gier, die Pastorentochter aus dem Stasi-Reich, faselt bereits von Kratern der Ungerechtigkeit.

    Ihre Brechstange sind die „geflohenen“ Ukrainer, die mit ihren SUV‘ die deutschen Straßen unsicher machen.

    Und alle zusammen sind sie geblendet von den 5000 bis 7000 Milliarden, die sie vom Bürger absaugen wollen – und werden.

    1. Nicht nur SUV’s. In der Edel Studio Fitness- / Wellnesskette „Holmes Place“ trainieren die meist kostenlos. Wenn man die GOOGLE Bewertungen deutscher Luxushotels sichtet, fallen einem sehr viele ukrainische Bewertungen betreffend der Gastfreundschaft seitens dieser Hotels auf.
      Ebenso sieht man die tollen UKRO Autos oft in reinen Wohnlagen des gehobenen Segments; hier scheinen also schon längere Kontakte zu existieren.

  10. Man muss ja mal klar feststellen, dass die feministische Aussenpolitik, mit stark deutscher Prägung, offenbar gescheitert ist. Denn unsere beiden deutschen Vorzeigepolitikerinnen wurden ja wohl in China und Indien so richtig abgewatscht. Die eine wird beim Eintreffen in Indien vom Passoffizier empfangen und die andere soll wohl bei der Abreise aus China durch die Passkontrolle und wurde anschließend in einer Linienmaschine verabschiedet gen ….

    Auffallend ist auch, dass die derzeitige deutsche Außenministerin wohl bei ihren Auslandsreisen, mehr mit ihrem Mitarbeiterstab reist. Will heißen, ohne prominente Begleitung aus der Wirtschaft. Und da klingen ihre Worte in Bezug auf die Taiwanstraße eher als Drohung an die deutschen Konzernbosse, die bisher in China gute Geschäfte machen. Dagegen war ja wohl Macron mit einer starken Streitmacht französischer Konzerne in Peking.
    Naja … wenn man Kenia als Beispiel für Deutschland vorstellt…..

    Statt in der Welt umherzureisen, sollte sie mal die Intelligenz besuchen!!!! Die hat sie bisher nicht getroffen.

    1. Eine andere Interpretation, welche nicht im Widerspruch zu ihrer steht.
      Dieses ungezogene Verhalten BRDeutscher Politiker, auch in anderen Ländern, zeigt dem hiesigen Wähler / Volk :
      Schaut her wie stark Deutschland ist und den Autokraten zeigt, wer hier das Sagen hat. Oder „Wir dürfen gegenüber Euch alles machen, aber Ihr nicht gegenüber uns.
      Da sich das Ausland dies alles gefallen lässt, ist es kein Wunder, dass die Wähler hinter der aggressiven Politik (ja, auch CDU/CSU sind gemeint) stehen. Die Wähler werden ja permanent durch die Wehrlosigkeit des von deutscher Arroganz betroffenen Auslandes in ihrem Glauben – leider zu Recht – bestärkt.

      1. Yupp, Kolonialverhalten. Kommt seltsamerweise nur und ausschließlich in ihrer eigenen Bubble supidupiguti an. Der Rest des Landes schämt sich fremd und würde am liebsten unters Sofa kriechen wenn Annalena wieder mal fliegen darf.

        Das Ausland läßt sich das durchaus nicht mehr gefallen, aber professionelle Diplomaten mühen sich die Contenance zu wahren. Sonst müßten ihre Regierungschefs ja sofort den Kriegszustand gegen D ausrufen. Ich bin mir aber sehr sicher, daß niemand – auch nicht die westlichen Länder – die kleine Bulldogge ernst nehmen. Man weiß für wen sie die Zähne fletscht und ihre Auftritte werden erst kürzer und dann weniger werden, weil Zeitverschwendung. Hoffentlich.

      2. „Baerbock in der Türkei – Klare Kante gegen Autokraten“
        „Dass die Begegnung der deutschen Außenministerin Annalena Baerbock mit ihrem türkischen Amtskollegen Mevlüt Çavuşoğlu nicht von besonderer Warmherzigkeit geprägt war, ist allerdings ein gutes Zeichen. … Dass Baerbock nun im Umgang mit diesem lupenreinen Autokraten und dessen Handlangern eine neue Schärfe ins Spiel bringt, ist die richtige Reaktion darauf. Statt mit solchen Demagogen freundlich Käffchen zu trinken, muss man ihnen klare Grenzen setzen. Denn sie verstehen nur diese Sprache der Härte … Ob gegenüber Russland oder der Türkei….“

        Max Zeising 31.07.2022
        https://www.nd-aktuell.de/artikel/1165721.baerbock-in-der-tuerkei-klare-kante-gegen-autokraten.html

        Es ist befremdlich, daß viele Deutsche tatsächlich so denken. „Ich verstehe Aussenpolitik als Weltinnenpolitik“ (Baerbock). Die „Welt-Innenministerin“ der „Welthauptstadt Germania“ legt als „Sprache der Härte“ überall ihre Platten auf, die jeder schon kennt. Oft geht es dabei um Dinge, für die Deutschland gar keine Zuständigkeit hat. Ihr bisher wohl größtes Debakel hatte Baerbock bei Jaishankar.

        Natürlich sind die Ausländer nicht „wehrlos“. Baerbock wuchert mit dem einzigen Pfund, das die deutsche Diplomatie noch hat, Destruktivität und die Drohung mit Scherben. Die Scherben, die es auch hier gibt, sind ihr egal, das macht sie stark und gefährlich. Baerbocks Macht liegt in der Drohung mit „erweitertem Selbstmord“.

        „Ein Ende der westlichen Hegemonie wäre nur gerecht. Es wäre für alle von Vorteil, auch für die westlichen Völker, deren Beziehungen zu den anderen Völkern sich normalisieren würden. Dennoch sollten wir uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu sehr auf diese historische Entwicklung freuen. Die Geschichte hat uns gelehrt, wie gefährlich die Kräfte im Niedergang sind, weil sie ihn als Drama, als ihr Ende wahrnehmen. Kann die Menschheit diese Wende schaffen, ohne in eine globale Konfrontation zu geraten?“
        — Djamel Labidi, Le Quotidien Oran

  11. Aber es gibt ein neues Europa, das sich daran erinnert, was der russische Kommunismus war?

    Vor allem bedeutete dieser Kommunismus „FRIEDEN“.
    Dazu auch die Erinnerung an das faschistische Pilsudski-Polen.

    Aber all das haben die Polen vergessen.

  12. Keil zwischen Deutschland und Russland

    https://www.amazon.de/review/R10HE32K0DTA91

    Der Autor Engdahl beginnt seine Beweisführung für die wirtschaftspolitische Eroberung der Ukraine durch die USA mit folgender These:

    „Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion im Jahre 1991 hat Washington alles Mögliche unternommen, um einen Keil zwischen Russland und die Ukraine zu treiben… mit dem Ziel der Abspaltung der Ukraine von der neu gegründeten Russischen Föderation.“

    Auf den folgenden Seiten wird deutlich, dass dieses Vorhaben Teil einer langfristigen US-Strategie ist. Engdahl zitiert relativ junge Äußerungen einflussreicher US-Berater wie Brzezinski, aber die Zerschlagung Osteuropas wurde bereits vor dem Ersten Weltkrieg in England zum Programm erhoben.

    Deutschland wäre dann nicht mehr in der Lage, seine wirtschaftliche Stärke mithilfe des großen östlichen Nachbarn zu entfalten, sondern müsste sich über undemokratische Abkommen wie TTIP mit den USA/GB arrangieren.

    Dieser Prozess ist momentan voll im Gange, und dazu liefert Engdahl in seinem Buch „Krieg in der Ukraine“ die passenden Belege.

    Noch effektiver als eine Destabilisierung der Ukraine ist allerdings die Übernahme ihrer Regierung.

    Das wäre der größte Keil zwischen Mitteleuropa und Russland, und genau das haben die USA mit der Inthronisation ihrer zahlreichen Marionetten (Jatzenjuk, Poroschenko, Jaresko) geschafft.

    Engdahl erklärt die wirtschaftlichen Interessen diverser westlicher Konzerne wie Shell (S. 129) oder Monsanto (S. 193), die mit der wirtschaftlichen Übernahme des Energiesektors und der Landwirtschaft bereits Fakten geschaffen haben.

    Die Eingliederung der Ukraine in die NATO wäre dann das Sahnehäubchen der US-Geostrategie.

    Sieht man von den zahlreichen Wiederholungen Engdahls ab, die wohl dem chronologischen Aufbau des Buches (Kriegstagebuch) geschuldet sind, eröffnet sich dem Leser eine Fülle von erhellenden Details über die Ereignisse in der Ukraine.

    Leider sind nicht alle provokanten Thesen in dem Buch belegt.

    Dennoch sind meines Erachtens vier Sterne auf jeden Fall angemessen.

    Wer sich noch tiefer in die Problematik einlesen möchte, sollte das Buch von R. Rudolph / U. Markus: „Kriegsherd Ukraine“ (Phalanx-Verlag) lesen.

  13. Macron sollte zuerst vor der eigenen Haustür wischen. Vielleicht ist er nun etwas mutiger geworden, weil Frankreich die Arabella-Turbinen wieder sein „eigen“ nennen darf.
    Immerhin hat Baerbock China auf der Karte gefunden.

  14. Wollte Baerbock den Handel mit China stimulieren?

    „Handel zwischen Russland und China brummt im März“

    https://de.rt.com/international/167875-russland-china-handel-floriert-im/

    Verglichen mit März 2022:

    „… Einem vor kurzem veröffentlichten Bericht zufolge stiegen die chinesischen Ausfuhren nach Russland im Jahresvergleich um 136 Prozent, während die Einfuhren aus Russland um 40,5 Prozent zunahmen. … Die Gesamtexporte chinesischer Autos, Stahl, Kleidung und Kunststoffe nach Russland und in andere Länder stiegen im März deutlich. Aus den Statistiken geht auch hervor, dass Pekings Kohlekäufe aus dem Ausland sich im vergangenen Monat mehr als verdoppelten und damit ein Dreijahreshoch erreichten. Die Öleinfuhren stiegen um 22,5 Prozent, Eisenerz um 14,8 Prozent und Sojabohnen um 7,9 Prozent. …“

    Doppelt so viel Kohle! Mich wundert, dass Baerbock sich an kein Kohlekraftwerk anklebte, wenn sie schon einmal da war – mit der typisch grünen Interpretation des Pariser Vertrags kam sie nicht?

  15. Noch kurioser wird die ganze Geschichte mit Polen.
    Nicht nur, dass die USA die Ukrainer einen Stellvertreterkrieg führen lassen…Es kommt auch mehr und mehr die religiöse Variante dazu. Polen strammer katholisch als Italien und Spanien gegen das slawisch- orthodoxe Christentum. Wird das etwa Nordirland 2.0?
    Die polnische Russophobie hat auch ihre tiefen Wurzeln im Bekenntnis zum Katholizismus.
    Tja und dazu noch ein Präsident der ja jüdische Wurzeln haben soll. Bin ja mal gespannt, wie viele der Oligarchen auch noch jüdischen Ursprungs sind und dann auch noch die israelische Staatsbürgerschaft.

    Ukraine ….Grenzland

    1. Tatsächlich hat Polen keine Probleme mit orthodoxen Religionen:

      https://de.wikipedia.org/wiki/St._Vinzenz_(Breslau)

      „… Die St.-Vinzenz-Kirche in Breslau (pl. Katedra Greckokatolicka pw. Świętych Wincentego i Jakuba) ist seit dem Jahr 1999 die Kathedrale der Eparchie Breslau-Koszalin der Griechisch-Katholischen Kirche. … 1997 wurde die Kirche von Papst Johannes Paul II. und dem Breslauer Erzbischof Henryk Roman Gulbinowicz der Griechisch-Katholischen Kirche übergeben. …“

      Zahlreiche Ukros gibt es aber dort ebenfalls – das Ukro-Konsulat gibt es praktisch gegenüber.

      1. Eine der vielen orthodoxen Kirchen in der Stadt:

        https://de.wikipedia.org/wiki/St._Kyrill_und_Method_(Breslau)

        „… Die Kirche St. Kyrill und Method (bis 1945 St.-Anna-Kirche) ist ein orthodoxes Gotteshaus in Breslau. Es befindet sich auf der Breslauer Sandinsel. … 1970 ging das Gebäude an die orthodoxe Gemeinde der Stadt. Sie wurde wiederaufgebaut und konnte 1976 als erstes orthodoxes Gotteshaus wieder genutzt werden. …“

          1. Okay….Breslau_ heute Wroclaw( und so soll es bleiben).
            Gibts noch weitere Orte und griechisch-katholisch ist was anderes als russisch Orthodox.
            In jeder kommunalen Einrichtung sitzen die katholischen Weihelinge. Nur mit des Priesters oder Pfarrers Segen….sonst kannst du in Polen wegtreten.
            Wer es nicht mag, der wird auf die katholische Art und Weise gemobbt.

            Und der seinerzeitige Konflikt zwischen Pilsudski-Polen und den Typen um Banderas hatte auch religiöse Hintergründe.

  16. KÖNNEN UND SOLLTEN DIE USA WIRKLICH UNSERE FREUNDE SEIN ????

    Der Gründer und Vorsitzende des führenden privaten US-amerikanischen Think Tank STRATFOR (Abkürzung für Stategic Forecasting Inc.) George Friedman bestätigt am 4. Februar 2015, dass die USA seit mehr als 100 Jahren die deutsch-russische Zusammenarbeit mit allen Mitteln verhindern wollen.

    Dazu ist ihnen jedes Mittel recht, inclusive vorsätzlicher Lügen bis zum Krieg. Dieses Video (13 Minuten) unbedingt ansehen.

    STRATFOR: US-Hauptziel seit einem Jahrhundert war Bündnis Russland+Deutschland zu verhindern ==> http://www.youtube.com/watch?v=gcj8xN2UDKc

  17. Es dürfte sowohl den Chinesen als auch den Russen klar sein, dass die deutsche Bevölkerung trotz massiver Beeinflussung der Gesellschaft durch die faktische Deutungshoheit transatlantisch gesteuerter Massenmedien den antirussischen / antichinesischen Kurs nicht mehrheitlich mitfährt. Wir sind laut statista.com bei 47% Unterstützung der U$kraine mit Waffen und 43% für mehr Sanktionen gegen Russland. Sie wissen auch, dass es bei neutraler Berichterstattung, mit Thematisierung der Vergangenheit und fairer Einordnung „regelbasierter“ Weltpolitik, sowohl in Bezug auf Russland als auch China satte Mehrheiten für eine Entspannung und Kooperation mit BRICS gäbe.

    Die entscheidende Frage ist: Wie kriegt man das politisch auf die Platte und ist gleichzeitig auf die Reaktion der Transatlantiker vorbereitet, sobald diese abgefrühstückt haben? Deren Möglichkeiten, in D Unheil – und in Folge Unzufriedenheit – zu verursachen, kann man nicht genug betonen. Es ist ja umfänglich bekannt, dass ihnen Kollateralschäden egal sind…

    1. „Eines der deutlichsten Zeichen für den Niedergang der westlichen Hegemonie ist der Verfall der Kommunikations- und Informationsethik in vielen westlichen Medien. … Informationen sind nur noch Propaganda. Und Propaganda ist brutal, grob, karikaturistisch, ungeschminkt und vor allem furchtbar aggressiv.“

      „Die westlichen Fernsehstudios sind zu Orten geworden, an denen geschwatzt und fabuliert wird. Kohärenz, Logik und Plausibilität spielen keine Rolle, die Fantasie ist grenzenlos, man sieht sich mit einer durch und durch verschwörungstheoretischen Berichterstattung konfrontiert.“

      „Die Fakten sind hartnäckig. Meinungen lassen sich nicht herstellen, und schon gar nicht gegen die eigenen Interessen einer Nation. Die Meinung des Rests der Welt über den Westen ist ein Beweis dafür. Sie ist dem Westen gegenüber feindselig eingestellt, trotz der enormen Anstrengungen, die die westliche Propaganda in diese Richtung unternimmt.

      Wenn diese Propaganda in den westlichen Ländern Wirkung zeigt, dann deshalb, weil viele in der Bevölkerung immer noch glauben, durch die westliche Hegemonie ihre Interessen, Vorteile und Privilegien gegenüber anderen Völkern zu finden.“

      La fin annoncée de l’hégémonie occidentale
      par Djamel Labidi, 9 Mar 2023
      http://www.lequotidien-oran.com/index.php?news=5319446

      Wenn fast die Hälfte der Deutschen mehr Waffen und Sanktionen wünscht, auf Seiten eines Naziregimes und eines Ostfeldzuges gegen Rußland, dann ist das alarmierend.

      An den Medien liegt das nicht. Deren Propaganda ist grottenschlecht, und keinem anständiger Menschen ist deren Verlogenheit und Gehässigkeit hinnehmbar. Da springt nur drauf an, wer so ist und wem das in den Kram paßt.

  18. Die brandenburgische Bildungsministerin, Frau Britta Ernst macht ernst und räumt ihren Platz in der Politik, da sie dem Druck ihres Amtes nicht mehr standhält.
    In Zweitfunktion war sie bisher die Ehefrau des Bundeskanzler Scholz. Na….ob die das mit ihrem Mann abgesprochen hat?…..und was lernt er daraus?

  19. Man muss die Aussagen von Macron erst einmal ins richtige Licht setzen:

    Im Grunde hat Macron nur gesagt, dass er sich eine gesamt-europäische Armee mit genug finanziellen Mitteln wünscht, um in der ersten Liga mitspielen zu können.

    Grund dafür ist, dass Europa mit dem Argument ‚großer Markt‘ allein international nicht mehr wirklich punkten kann. Und so geben die afrikanische Länder hier dem chinesischem Markt eher den Vorzug.

    Und selbst Russland kann diesen Ländern mehr bieten, obwohl es keinen nennenwerten Markt hat. Aber es hat billige Rohstoffe im Zusammenhang mit militärischer Unterstützung. Billige Rohstoffe wird Europa aber niemals liefern können.

    Also bleibt doch nur noch die Kombination aus ‚großer Markt + militärische Stärke‘.

    Derzeit gibt es aber kein gesamt-europäisches Militär, sondern individuelle Aktionen einzelner Länder, wodurch es meist nur um nutzlose Selbstverteidigung dieser Länder geht. Will Europa aber selbst mal militärisch aktiv werden (bspw. in afrikanischen oder baltischen Ländern), braucht es die Zustimmung und Unterstützung der USA. D.h. die ‚Gewinne‘ aus den militärischen Aktionen gehen dann auch immer an die USA.

    Würde Europa bspw. gerne in Armenien oder Georgien eingreifen, um sich Zugang zu den Resourcen Zentralasiens zu sichern (z.B. Kasachstans, Usbekistans, etc.), hätten die USA aber zu wenig davon. Möchte man sich die Gunst eines afrikanischen Diktators sichern, indem man ihn militärisch unterstützt, bräuchte man heute noch die USA. Man kann also nicht punkten.

    Was Macron aber falsch versteht:
    In Chinas Interesse ist nur, dass Europa unabhängiger von den USA wird und sich selbst um die Dinge in Europa kümmern kann (bspw. Serbien, Zypern, etc.). Und es geht China darum, dass der Handel nicht durch die Willkür der USA diktiert wird. Hier reicht aber ein gemeinsames Interesse. Ein dauerhaftes gesamt-europäisches Militär ist dafür nicht nötig.

    Wenn Macron also sagt:

    „Wir sind nicht einfach nur ein Markt, wir sind eine geopolitische Macht, und ich denke, dass eine europäische strategische Autonomie im Interesse Chinas ist“, sagte Macron.

    versteht er etwas anderes darunter als Xi. Während Xi eher von einer Art Polizei oder US-unabhängiges Verteidigungsbündnis redet, denkt little-Napoleon schon wieder an europäischen Imperialismus bzw. Kolonialismus.

    1. >Europa würde mal gerne Krieg führen<

      Was schreiben Sie da, Darrin?
      "Will Europa aber selbst mal militärisch aktiv werden (bspw. in afrikanischen oder baltischen Ländern) … "
      "Würde Europa bspw. gerne in Armenien oder Georgien eingreifen, um sich Zugang zu den Resourcen Zentralasiens zu sichern"

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