Selenskys Woche

Die „Freunde für die Ewigkeit“ wenden sich von der Ukraine ab

Die letzte Woche war für die ukrainische Führung eine kalte Dusche, denn inzwischen kann man sogar in deutschen Medien lesen, dass der Westen der Ukraine überdrüssig wird. Besonders interessant war die politische Woche, wenn man sie aus Sicht russischer Medien betrachtet.

Wie jeden Sonntag war der Bericht des Deutschland-Korrespondenten im wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens besonders interessant, weil er die deutsche Politik aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachtet, als es die deutschen Medien tun. Letzte Woche haben sogar deutsche Medien wie der Spiegel plötzlich berichtet, dass Selensky und seine Tiraden und auch der ganze Ukraine-Konflikt den Westen ermüdet hat. Selenskys Reise nach Amerika zur UN-Vollversammlung und dann nach Washington war für ihn eine kalte Dusche, von dem warmen Empfang, den er früher bekommen hat, ist nicht mehr viel übrig.

Ich habe den Bericht des Deutschland-Korrespondenten auch dieses Mal wieder übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Schatten der Müdigkeit: Die „Freunde für die Ewigkeit“ wenden sich von der Ukraine ab

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat plötzlich eine Vorliebe für die Monarchie entwickelt. Dem englischen König Charles III. zuliebe ignorierte er sogar die UN-Vollversammlung. Es ist natürlich ein formell hochrangiger Gast, aber sein Einfluss auf die britische und erst recht auf die Weltpolitik tendiert gegen Null. Er ist eine dekorative Figur, ein Relikt eines einst mächtigen Reiches, über dem die Sonne nie unterging.

Einerseits war der Besuch pompös: alles protokollarische Drumherum war auf höchstem Niveau, gipfelnd in einem prächtigen Abendessen in Versailles mit Champagner und seltensten blauen Hummern. Auf der anderen Seite war die Einfachheit außergewöhnlich. Unter Missachtung aller Verbote begann Macron, den König buchstäblich zu umarmen, indem er ihm mit der Hand über den Rücken bis fast zur Hüfte fuhr.

Das ist nur das, was im Bild zu sehen war. Was hinter den Kulissen geschah, können wir nur vermuten, denn Macron ist ein bekanntlich ein Liebhaber männlicher Zärtlichkeit. Hier ist er bei den schwarzen Jungs von der Insel St. Martin, hier mit Selensky. Nicht einmal Biden kam davon. Macron küsste den Kanadier Trudeau und tätschelte sogar Trumps Knie. Und hier tröstet der französische Präsident rührend den Nationalspieler Mbappe direkt auf dem Fußballplatz, nachdem die Mannschaft im vergangenen Dezember das WM-Finale verloren hatte. Aber das war noch nicht genug, Macron drang bei der gleichen Meisterschaft in die Umkleidekabine der marokkanischen Nationalmannschaft ein. Alles in allem hatte Charles III. keine Chance, Macrons Zärtlichkeiten zu entgehen.

Aber genau das ist so ein Fall, bei dem männliche Zärtlichkeiten vergänglich sind. Nehmen wir als Beispiel Selensky und seinen polnischen Kollegen Duda. Jetzt haben sich diese „Brüder für die Ewigkeit“ endgültig zerstritten. Wohin wird das führen und was sagt uns das? Darüber berichtet unser Deutschland-Korrespondent.

Der polnische Präsident Andrzej Duda nutzte die Reise zur UN-Vollversammlung, um Wladimir Selensky auf seinen Platz zu verweisen. Dieser Kiewer Emporkömmling droht Warschau mit einer Klage, weil es die ukrainischen Getreidelieferungen blockiert. Die Ukros wollen ihre Herren verklagen? Nehmt das und geht unter!

Duda sagte dazu in New York: „Wie das Sprichwort sagt, greift ein Ertrinkender nach jedem Strohhalm. In der Tat greift ein Ertrinkender nach allem, wonach er kann. So ähnlich ist es mit der aktuellen Situation zwischen Polen und der Ukraine. Müssen wir handeln, um uns vor dem Schaden zu schützen, den der Ertrinkende verursacht? Natürlich müssen wir handeln, um uns vor dem Schaden zu schützen, den uns der Ertrinkende zufügt.“

Um die Rettung des Ertrinkenden kann sich kümmern, wer will, aber nicht Polen. Dieser Präsident Duda, der Selensky früher überall auf dem Arm getragen hat und mit Schaum vor dem Mund auf die Notwendigkeit der sofortigen Aufnahme der Ukraine in die EU und die NATO gepocht hat, ist irgendwohin verschwunden. An seine Stelle ist ein prinzipienfester, pragmatischer Verteidiger getreten, der so tut, als wäre er der Vater aller polnischen Bauern, und der Selensky bei der UN-Vollversammlung demonstrativ ignoriert.

Das ist sie, die Magie von Wahlen. In Polen finden sie am 15. Oktober statt. Die Nationalisten betreiben die totale Mobilisierung, sogar Verteidigungsminister Mariusz Blaszczakist wurde zum Agrarwissenschaftler und erklärt: „Der Streit mit der Ukraine betrifft die Interessen der ukrainischen Oligarchen. Die ukrainischen Oligarchen würden gerne Getreide auf polnischem Gebiet verkaufen. Wir schützen die polnischen Bauern.“

Was für eine unerwartete Erleuchtung, denn dieselben Leute sagten vor kurzem, dass Russland die ärmsten Länder aushungere, indem es ukrainisches Getreide nicht nach Afrika lasse. In Budapest hatte man nie Zweifel am wahren Sinn von all dem Gerede über die Armen. Man hat Erfahrungen, an die der ungarische Außenminister Péter Szijjártó erinnerte: „Ende letzten Jahres spendete die ungarische Regierung 3,5 Millionen Euro für den Transport von 10.000 Tonnen Getreide aus der Ukraine in den Sudan. Obwohl die ungarischen Steuerzahler dieses Geld zur Verfügung gestellt haben, wurde nicht nur keine einzige Tonne, sondern kein einziges Gramm Getreide in den Sudan geschickt.“

Na gut, Orban und Szijjártó haben sich vom Budapester Glockenturm aus immer einen Dreck um die Ukraine geschert, aber die Polen, diese „Brüder für die Ewigkeit“, waren kurz davor, eine Union mit ihr zu schließen, und jetzt das: die Polen helfen nicht. Selensky forderte Warschau erst von der UNO-Tribüne, dann aus irgendeinem Korridor auf, das politische Theater zu beenden und wollte vor Gericht ziehen, wenn es nicht auf die freundliche Weise funktioniert.

Das machte Premierminister Mateusz Morawiecki sehr wütend. Er forderte, die Beleidigung der Polen einzustellen – sie würden so etwas nicht zulassen – und bestellte den ukrainischen Botschafter ins Außenministerium ein, allerdings erregten seine Erklärung deutlich mehr Aufsehen: „Jetzt liefert Polen keine Waffen mehr an die Ukraine, weil wir uns mit den modernsten Waffen bewaffnen und die Zahl der Bestellungen erhöht haben.“

Die britische BBC News schreibt, dass „der Schatten der Ukraine-Müdigkeit über der polnischen Politik hängt“, und wenn das so ist, dann muss man Warschau aufwecken. In Washington hatte man kein Verständnis für Morawieckis Worte über Waffen und verlangte eine Erklärung, zumal sie unmittelbar nach dem Treffen der Kontaktgruppe auf dem Stützpunkt Ramstein ertönten. Offenbar hat dieser Pole nicht richtig zugehört und nicht verstanden, was sein Herr von ihm verlangt. Pentagon-Chef Lloyd Austin sagte dazu: „Ich fordere meine Verteidigungsministerkollegen auf, ihre Bestände noch einmal zu überprüfen. Wir müssen sicherstellen, dass wir alle alles tun, was wir können, um die Ukraine auf die Entwicklung der Lage vorzubereiten.“

Diesmal wurde Kiew in Ramstein von einem neuen Mann vertreten: Rustem Umerow, der als Nachfolger des Diebes und korrupten Alexej Resnikow ins Verteidigungsministerium berufen wurde. Umerow, der im Bereich des Staatseigentums gearbeitet hat und neu im Waffengeschäft ist, verteilte, wie ein Geschäftsmann auf der Suche nach vielversprechenden Partnern, Visitenkarten an alle, die kamen. Allerdings kann er kaum den gleichen Umfang an gemeinsamen Geschäften erwarten wie sein Vorgänger.

Der Westen hat maximal in den ukrainischen Sommerfeldzug investiert, und nach dessen Scheitern, das immer schwerer zu leugnen ist, hat er ernsthafte Probleme, eine weitere ukrainische Armee aufzubauen. Austin sagte dazu: „Ich freue mich, ankündigen zu können, dass die versprochenen M1-Abrams-Panzer bald in der Ukraine sein werden.“

Mit fast einem Jahr Verspätung werden nächste Woche zehn Abrams in der Ukraine auftauchen, aber sie werden, genau wie die deutschen und britischen Panzer, nichts ändern. Ein kurzer Blick auf das nächste Militärhilfepaket genügt, um zu verstehen, dass die angekündigten Ausrüstungen und Waffen nur ein Drittel dessen kompensieren werden, was während der berüchtigten „Gegenoffensive“ verbrannt ist. Und das Einzige, was derzeit eine Eskalation ist, ist die „Bereitschaft“ des Weißen Hauses, Kiew eine kleine Charge ATACMS-Raketen mit einer Reichweite von bis zu 300 Kilometern zu überlassen.

Es gibt weder Klarheit über die Menge noch über den Zeitpunkt. Alles ähnelt der Art und Weise, wie die Amerikaner Berlin Anfang des Jahres bei der Lieferung von Leopard-Panzern reingelegt haben, nur dass Berlin jetzt bei Taurus-Raketen reingelegt werden soll. Die Regierung von Bundeskanzler Olaf Scholz hält sich mit ihren Marschflugkörpern zurück. Verteidigungsminister Boris Pistorius, der wegen einer Covid-Infektion nicht zum Treffen in Ramstein gereist war, teilte der Bild-Zeitung die Zweifel mit, die eine Entscheidung verzögern.

Pistorius sagte: „Ob die Bundesregierung Taurus-Marschflugkörper schickt, hat sie noch nicht entschieden.“

„Taurus ist kompliziert. Kann er ohne Hilfe von Bundeswehrsoldaten, vor Ort oder digital aus Deutschland, eingesetzt werden?“

„Auch dies gehört zu den Fragen, die wir klären“, sagte der Minister.

Hinter all den technischen Details verbirgt sich jedoch Angst. Und zwar nicht einmal so sehr vor einer möglichen russischen Antwort, sondern vielmehr die Angst, dass dies als ein weiterer Schritt gegen die Meinung der Mehrheit wahrgenommen wird, eine weitere Manifestation von Unterwerfung und Willenlosigkeit, die mehr Wähler in die Arme dieser schrecklichen „Alternative für Deutschland“ treiben wird, für die bereits 23 Prozent der Bürger zu stimmen bereit sind. Aber Sachsen zum Beispiel sind es 35 Prozent. Und was könnte demütigender sein als, als wenn die Welt völlig das Interesse an Deutschland verliert, das sich offenbar nicht einmal für sich selbst interessiert?

Die deutschen Fernsehteams waren schlauer als ihre ukrainischen Kollegen: sie haben in allen Nachrichtensendungen während der Rede des Bundeskanzlers einfach alle Aufnahmen der Zuhörer in der UN-Vollversammlung herausgeschnitten. Aber Tatsache ist, dass Scholz einem leeren Saal vom „russischen Imperialismus“ erzählte.

„Der Grund für das anhaltende Leid in der Ukraine und auf der ganzen Welt ist verblüffend einfach: Der russische Präsident will seinen imperialistischen Plan zur Eroberung seines souveränen Nachbarn umsetzen“, sagte Scholz in seiner Rede.

Was kann Scholz der Weltgemeinschaft sagen oder vorschlagen, das ausschließlich deutsch und nicht amerikanisch wäre? Nichts. Im deutschen und europäischen Establishment gibt es überhaupt niemanden, der zu so etwas in der Lage wäre.

Hollywood-Regisseur Christopher Nolan konnte „Oppenheimer“ drehen, einen komplexen, ehrlichen Antikriegsfilm über den Vater der Atombombe und diejenigen, die ihre ersten Ziele, Hiroshima und Nagasaki, auswählten. Aber die deutsche Ursula von der Leyen wird die Dinge richtig stellen, wie sie es bei der Ehrung des in Hiroshima geborenen japanischen Premierministers Kishido durch das Atlantic Council getan hat. Wenn man absichtlich vergisst, die USA zu erwähnen, dann war es Russland, das Japan mit Atombomben bombardiert hat, wie die Chefin der EU-Kommission sagte: „Viele Ihrer Familienmitglieder starben an dem Tag, an dem die Atombombe Hiroshima vom Angesicht der Erde tilgte. Sie sind mit den Geschichten der Überlebenden aufgewachsen und wollten sie mit uns teilen, Sie wollten uns die Augen für die Vergangenheit öffnen, um Lehren für die Zukunft zu ziehen. Diese Reise war ein ernüchternder Auftakt für den G7-Gipfel, den ich nicht vergessen werde. Vor allem jetzt, wo Russland wieder mit dem Einsatz von Atomwaffen droht.“

Da sie selbst offen eine Manipulatorin und Opportunistin ist, appelliert von der Leyen stets an das Hauptmerkmal dieses Archetyps europäischer Politiker, Demagogen und Schulabbrechern, an ihre völlige Ignoranz und Dummheit. Um einer Schlagzeile willen nennt die deutsche Außenministerin den chinesischen Präsidenten einen Diktator – ein sofortiger diplomatischer Skandal, und die Gegner Chinas können applaudieren, aber was hat Deutschland davon?

Genau das hat eine Journalistin Annalena Baerbock gefragt. Der Inhalt des Gesprächs war erstaunlich.

„Die Nachricht hat die China erreicht. Diese Erklärung ist eine äußerst absurde schwere Beleidigung der politischen Würde Chinas und eine offene politische Provokation. China hat den deutschen Botschafter einbestellt. Das bedeutet, dass Sie möglicherweise deutschen Interessen geschadet haben.“

„Natürlich habe ich die Reaktion Chinas zur Kenntnis genommen. Die Reaktion war eine Reaktion, so wie meine Erklärung eine Erklärung war. Ich habe gesagt, was ich gesagt habe“, antwortete Baerbock.

Nun, mit solchen Annalenas brauchen die Deutschen wirklich keine Feinde, sie erledigt alles für sie. Millionen von Arbeitsplätzen, hunderte Milliarden Umsatz, der Wohlstand der Bürger – das alles bedeutet nichts, aber ihr eigenes Ego bedeutet alles. Sie ist wie Selensky, der jetzt die Ukraine vernichtet, nur im Rock. Sie haben noch etwas anderes gemeinsam, den festen Glauben, dass sie damit durchkommen, dass es auf jeden Fall einen gemütlichen Platz für sie geben wird: irgendwelche Pfründe in Stanford, wo sie ihr Wissen und ihre Erfahrung weitergeben und die nächste Generation von schmerzfreien Irren ausbilden werden.

Von Amerika aus reiste Selensky nach Kanada. Der kanadische Premierminister Justin Trudeau nahm ein hübsches Video mit ihm auf, das wie eine versteckte Einladung aussah, eines Tages in Kanada zu leben: „Wladimir, mein Freund, wir sind die Einzigen, die dich verstehen. Du stellst dich jeden Tag gegen Putin, und wir werden immer für dich da sein, so lange es nötig ist. Heil Ukraine“, sagte Trudeau.

Der Gruß der ukrainischen Nationalisten war in Kanada schon zu hören, als er in der Ukraine noch verboten war. Die gesamte Nachkriegsgeschichte und Tausende von Nazi-Kollaborateuren haben bewiesen, dass Ottawa niemanden ausliefert. Das kann man als eine Option für die Zukunft in Betracht ziehen.

Das von westlichen Politikern gezeichnete Bild von Russlands strategischer Niederlage ist deutlich verblasst. Und obwohl es seine Anziehungskraft nicht verloren hat, ändert sich das Konzept. Man erwartet von der Ukraine keinen schnellen und spektakulären militärischen Erfolg mehr, wenn man von dem rein medialem Effekt absieht, dass ein oder zwei Marschflugkörper ihr Ziel erreichen. Sie soll einfach so lange durchhalten, bis sie den Moment für günstig genug halten, um sie aufzugeben.

Ende der Übersetzung


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

23 Antworten

  1. Spätestens JETZT sollte dem elendskie ein Lichtlein aufgegangen sein – wie das west-chen tickt, wie er und seine Terrain-Bewohner nur benutzt werden/wurden, und er sollte auch klar erkennen – wie dünn sein eigener Lebensfaden inzwischen ist. 😉😎

  2. Meine Ratlosigkeit als unbeteiligter Beobachter wird immer größer. Laut der Medien im Westen steht die Krim kurz vor der Rückeroberung, ein dortiger Hauptstützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte wurde schwer getroffen, und die USA sagen die Lieferung von Langstreckenraketen zu. Hier dagegen lese ich immer wieder, dass sich die Verbündeten von der Ukraine abwenden, und der Krieg für die Ukraine so gut wie verloren ist. Was soll ich noch glauben? Ich meine, in Kriegszeiten kann man keiner einzigen Seite Glauben schenken.

    1. Anisha, „was soll ich noch glauben?“ ist das eine offene Frage, auf die du eine Antwort vom Forum wünschst?
      Glaub an was du willst, vor allem aber glaube an Jesus Christus, unseren Erlöser und Retter!
      Für weltliche Belange glaube dem, der dich nicht angelogen hat eher als den ständigen erwiesenen hinterhältigen boshaften Lügnern!

      Vladi, wir hatten verabredet, dass du mich fortan ignorierst, anstatt mich ständig zu beleidigen!

      1. Du hast verabredet? – mit mir? – hast du mich dazu auch um Erlaubnis gefragt?

        Und seit wann sind Fakten und Beweise denn Beleidigungen?!?

        Wenn du jetzt schon zu feige bist mich direkt anzuschreiben – na dann sagt das doch schon alles… 🙄🙄

        1. „Fakten und Beweise“: Falls du ein dummes Arschloch bist, ist das ein Fakt und eine Tatsache; wenn ich dir das sage, ist es eine Beleidigung. Aber das verstehst du wahrscheinlich nicht, weil s.o.
          Lass mich in Ruhe,

          1. Oweh – welch dünnes Fell im Angesichte von realen Argumenten – und nicht ich habe dich attackiert – du hast mich angegriffen – typisch für euch, werde extra die 10 Gebote für euch umschreiben – das Erste wird ersetzet durch – „Du sollst nicht Lügen!“ 😝😝

    2. Schau den Kanal „Judging Freedom“ (Videos unter „Live“). Dort werden regelmäßig echte Insider, ehemalige CIAler, Soldaten (MacGregor, Ritter) interviewt.

      Kurz: Die Ukraine ist im Prinzip besiegt. Stoppen die USA die Finanzierung ist sofort Ruhe. Solange noch Geld fließt, werden aber noch Leute verheizt.

      1. Der Krieg in der Ukraine ist für den Westen verloren, und der letzte Satz im Artikel trifft es gut: „Sie soll einfach so lange durchhalten, bis sie den Moment für günstig genug halten, um sie aufzugeben.“

    3. Von Langstreckenraketen kann keine Rede sein. Das sind Strategische Atomraketen mit einer Reichweite über 5000 km. Als Muster Bilder der koreanischen „Mars“-Rakete Hwasong-14 (화성-14, 火星14彈道飛彈), die etwa 3000 km Höhe erreicht und nötigenfalls die Westküste der USA.

      https://image.baidu.com/search/index?tn=baiduimage&ps=1&ct=201326592&lm=-1&cl=2&nc=1&ie=utf-8&dyTabStr=MTEsMCw2LDQsNSwzLDEsNyw4LDIsOQ%3D%3D&word=火星14彈道飛彈

      Die Verwirrung der Begriffe verharmlost die Lage. Als sei fast alles schon im Einsatz, und als drohten bei weiteren Eskalationen nicht auch noch ganz andere Waffen.

      ATACMS sind Artillerieraketen für HIMARS-Werfer. Mit bis zu 300 km Reichweite eine weitreichende unter den Kurzstreckenwaffen. Die deutschen Taurus-Lenkwaffen mit 500 km Reichweite können gegen das russische Militär kaum etwas ausrichten, aber in einem riesigen Gebiet außerhalb der Zone der SMO zivile Ziele bedrohen, die weniger geschützt sind.

      Die „Medien im Westen“ bringen PSYOP des Imperiums der Lügen. Nicht diskutabel. Die Informationen der Russen sind solide. Sie haben aber natürlich operative und strategische Geheimnissen, die sie nötigenfalls mit Legenden überdecken.

      In den USA bieten Larry Johnson, Douglas Macgregor, Andrei Martyanov, Moon of Alabama, Simplicius76 solide Informationen, wenn auch sie die russische Strategie nicht immer verstehen.

    4. Ich denke, die Westmedien lügen (schon aus Gewohnheit – die würden nichtmals mehr die Wahrheit sagen, wenn sie auf ihrer Seite wäre), aber die meisten russlandfreundlichen Medien unterschätzen weitgehend die kriminelle Energie des Westens.

      Dass die Krim kurz vor der Rückeroberung steht, ist lächerlich, aber die Schwarzmeerflotte wurde getroffen und die Ukraine scheint bei Rabotino, Werbowoje, Nowodarowka, Uroschainoje und Andrejewka stärker als erwartet durchzubrechen.

      Sicher stimmt es, wenn russlandfreundliche Medien melden, dass der Ukraine Kanonenfutter und Munition ausgehen, aber es wird unterschätzt, wie aktiv der Westen eingreift, um das auszugleichen.
      Vor ein paar Tagen gab es die Meldung, dass Russland einen deutschen Leopard-Panzer komplett mit deutscher Besatzung zerstört hat. Das war mit Sicherheit nicht der einzige, und auch mit Sicherheit ist Deutschland nicht das einzige NAziTO-Land, das insgeheim Truppen an der Front hat und unbegrenzt Nachschub liefert.

      Auch ist die kriminelle Energie von Selenskyj nicht zu unterschätzen. Inzwischen werden – NOCH auf Berufsgruppen beschränkt – auch Frauen zwangsrekrutiert. Auch lässt er sich aus der EU Flüchtlinge zurückschicken, damit er sie zwangsrekrutieren kann (falls Ukrainer mitlesen: Geht nach Russland oder Weissrussland! Nur dort seid Ihr sicher!) Als nächstes sind Rentner und Kinder an der Reihe.

      Ich halte es — wenn nicht die NAziTO nocheinmal massiv eskaliert und hunderttausende Truppen und moderne Waffen schickt — für extrem unwahrscheinlich, dass Kiew gewinnen kann. Aber auch bei in etwa gleichbleibender Unterstützung (und die inzwischen etwas weniger enthusiastische Unterstützung durch Polen wird auf Befehl von Diktator Biden durch stärkere Unterstützung aus Deutschland wieder ausgeglichen) kann die NAziTO den Krieg (falls Russland bei der aktuellen Strategie bleibt) ohne wesentliche Frontverschiebungen noch mehrere Jahre am laufen halten.

  3. Der Artikel ist eine harte Klatsche. Die Russen nehmen kein Blatt mehr vor den Mund

    „Nun, mit solchen Annalenas brauchen die Deutschen wirklich keine Feinde, sie erledigt alles für sie“

    „Was kann Scholz der Weltgemeinschaft sagen oder vorschlagen, das ausschließlich deutsch und nicht amerikanisch wäre? Nichts.“

    LOloll

  4. Der Sinn solcher Raketen und Marschflugkörper ist wohl die Hoffnung, dass die Russen nicht alle abgefangen bekommen und man dann ein paar spektakuläre Bilder von der Einschlagstelle für die West-Propaganda bekommt. Sehr teure Bilder, die an dem Krieg gar nichts ändern.

  5. Man muß sich nur die Geschichte der USA der letzten 50 Jahre anschauen. Immer, immer wenn sie das Interesse an einer ihrer Aktionen, besser Verbrechen, verloren hatten, ließen sie ihre „Verbündeten“ eiskalt fallen. Immer! Sowohl im Kleinen wie im Großen. Man möge sich die ensprechenden Beispiele selber zusammensuchen. Einfach den Kriegen bzw. kriegerischen Aktionen der USA folgen. Die USA kennen keine Freunde oder Verbündete, nur Interessen. Und die heißen Money, Money, Money!!! Bis zum Ersticken darin.

  6. Ich habe mal gelernt sich beide Seiten anzuhören, dass hat bis 1990 recht gut funktioniert und hat zu einem meist stimmigen Bild geführt. Aber schon kurz nach 1990 lies dann die westliche Presse ihre Hüllen fallen und entpuppte sich immer offener als das was ich mal über sie gelernt habe. Sie ist das Propagandainstrument der herrschenden Klasse, lernten wir mal. War man früher noch skeptisch, sie hatten ja ihr Handwerk gelernt, muss ich heute sagen unsere damaligen Lehrer hatten mit jedem Wort recht. Es wurden nach 1990 der überwiegende Teil der Massen dermaßen manipuliert das man unterdessen sämtliche Hüllen fallen gelassen hat und versucht den Massen jeden Schrott rüber zu bringen. Es ist unterdessen so offensichtlich das ich mir das nicht mehr antun kann ohne zu k… Nur für die Leute die nicht wissen wen sie glauben sollen, vergleicht einfach nicht nur die tagaktuellen Nachrichten miteinander sondern seht auch mal in die Vergangenheit, da liegt oftmals der Schlüssel, denn unsere Mainstreammedien arbeiten genau mit dieser Vergesslichkeit der Menschheit!!!

    1. Schon 1944 haben die Alliierten Deutschland unter sich aufgeteilt und beschlossen, es zu entkernen und in ein Agrarland mit niedrigem Lebensstandard zu verwandeln. Nur Stalins Absicht, den internationalen Kommunismus bis an die Südspitze Portugals zu tragen – wie er es schon 1941 vorhatte – hat die Westallierten nach 1945 davon Abstand nehmen lassen und Deutschland Gelegenheit gegeben, sich wieder aufzurappeln, wenn auch unter Aufsicht, Besatzung und Gewinnabschöpfung.
      Seit 1990 wird Deutschlands Rolle als Gegenentwurf und Grenzland zum Osten nicht mehr benötigt, es wird abgewickelt wie damals geplant. Die stabilisierende „Deutschland AG“ wurde ab 1990 still zu Grabe getragen, inzwischen ist fast alles hier in ausländischer Hand, der Rest wird gerade durch die transatlantische Abwicklertruppe „Die Grünen“ aus dem Land getrieben, „Deutschland“ ist fast schon eine leere Hülle. Dazu wird unser Geld in der ganzen Welt verteilt und als Alimentation für die neue Bevölkerung verpulvert, nur damit hier nichts investiert werden und die noch-deutsche Bevölkerung durch Vermögensbildung nicht vom Staat unabhänging werden kann.

      Um das alles umzusetzen war es natürlich notwendig, die Presse und andere Medien unter Kontrolle zu bringen und die Bürger in die gewünschte Richtung zu lenken. Die meisten Zeitungen existieren heute von Zahlungen der EU, des Staates und NGOs. Abbonnenten und Käufer sind nur noch Zubrot. Der ÖR hat mit der fremdbestimmten Regierung einen unausgesprochenen Vertrag: Soviel Geld, wie ihr wollt, wenn ihr sendet, was wir wollen/was uns nutzt. Keine Kritik, keine Aufklärung.

      1. Die Ostzone hatte unter sowjetischer Besatzung als DDR eine starke Industrie und einen heute geradezu utopisch erscheinenden Wohlstand. Auf Ihre Wahnvorstellungen von Stalin, Kommunismus und Portugal möchte ich hier nicht eingehen.

        Die deutsche Medienpropaganda ist zu schlecht, um irgendeine Wirkung zu haben, außer bei denen, die selber so denken, selber genauso unehrlich, bösartig und rassistisch sind wie ihre Glotze. Dieses Publikum sieht seine Interessen bedient durch diese Medien. Viele Deutsche haben noch weit extremere Ansichten als ARD und ZDF zusammen. Auch Scholz, Habeck und Baerbock sind – verglichen mit ihrer Wählerschaft – noch relativ gemäßigt und pragmatisch.

        Im Internet bekommt jeder Seiten aus den USA, afrikanische und indische Zeitungen leichter rein als deutsche mit ihren ganzen Cookie- und Aboeinstellungen. Und leichter zu lesen sind sie auch. Die sind einfacher ins Deutsche zu übersetzen, notfalls Deepl, als das Framing-Gender-Denglisch unserer Lügenpressen.

  7. Warum erwähnt der Artikel nicht, dass Deutschland letzte Woche ein 400 Millionen Euro Rüstungsgüterpaket angekündigt hat und die USA ein Paket im Wert von 325 Millionen Dollar? Das würde wohl das Bild zerstören das man erzeugen will. Und das ist ja nicht die erste Lieferung seit der Beginn der Gegenoffensive.

    Wie sieht es eigentlich beim russischen Nachschub aus? Wann kommt Munition aus Nordkorea? Wann ist eigentlich der T14 fahrbereit (also abseits von Militärparaden)? Werden die zerstörten Flugzeuge nachproduziert?
    Die russische Armee ist gezwungen bei jeder westlichen Lieferung mit eigenem Material gegenzuhalten. So wie es aussieht schwindet dadurch die Substanz an Militärmaterial bei der russischen Armee.

    1. Offizielle Angaben gibt es nicht, aber nach nicht offiziellen kommen aus der KVDR 10 Millionen Artilleriegeschütze 122mm und 152mm aus Beständen und weitere werden produziert, ein Teil sei bereits unterwegs zur Front. Weiter Werfer ähnlich HIMARS.

      Von den T14 gibt es eine Vorserie, die unter Gefechtsbedingungen erprobt wird. Nach Ausreifung soll eine weitere Serie gebaut werden. Wichtiger ist, daß T14-Technik bei der Massenproduktion neuer T90 und der Modernisierung älterer Panzer ab T72 verwendet wird. Die gelten als gegen den Westen völlig ausreichend, billiger und gut erprobt dazu.

      Es kann sein, daß die T14 Studie und Versuchsträger bleiben und mit den Erfahrungen aus der Sonderoperation noch einmal neu durchkonstruiert werden. In zehn Jahren dann als T34?

      Die russische Armee ist weit stärker als bei Beginn der SMO, die Produktion übersteigt die Verluste, und der Ersatz ist weit besser als das ausgeschossene oder zerstörte Material.

      Die „Pakete“ aus den USA und Deutschland sind mickerig im Vergleich zu den früheren. Und die früheren bereits waren nicht ausreichend um eine Niederlage des Westens verhindern zu können.

  8. Vielleicht hat der neue (zumindest angebliche) Streit der West*innen mit der Ukraine einen ganz anderen Hintergrund:
    Es ist abzusehen, dass Russland den Krieg gewinnt. Es ist aber für die NAziTO nicht akzeptabel, dass Russland (mit) darüber entscheidet, was mit der Restukraine passiert. Also wird ein Streit vom Zaun gebrochen, der dazu führt, dass die NAziTO (evtl. wegen den Nordstream-Sprengungen, die angeblich von der Ukraine durchgeführt wurden) der Ukraine den Krieg erklärt und aus Westrichtung (ohne Widerstand) Teile der Ukraine besetzt.
    Wenn die NAziTO weit genug vorgerückt ist, kapituliert Kiew und es entsteht eine ähnliche Situation wie nach dem 2. WK in Deutschland — verschiedene „Siegermächte“, die unterschiedliche Regionen kontrollieren, wobei der Westen ca. 3/4 der Ukraine besetzt und Russland nur 1/4).
    Das dürfte dann auf NATO-Atomwaffen in Kiew herauslaufen, wie Der Führer in WARshington D.C. es gerne hätte.

  9. Oben ist Macron (FR.) mit Selensky (UA) zu sehen. Ist Frankreich noch eine Demokratie, wenn eine Minderheit mit Vorsitz des Präsidenten etwas durchdrückt. So z.B. ein Gesetz im Zusammenhang mit reiner Rentenkürzung anhand der Verfassung hier §3 49 /3. Ja u. Selensky wie ist das mit den Wahlen in der Ukraine?
    Wir bekommen laufend gesagt wir würden in einer Demokratie leben! Wie hoch ist unser Einfluss als Bürger, fast bei Null? Wo endet dies ? Le Pen – Meleoni, Chrupalla usw..
    Sind Baerbock u. Scholz usw. besser – Mir ist egal was meine Wähler denken..! Wir haben die CDU gewählt z.B. in Berlin . Da wo vorher CDU / FDP vor Gericht waren um einen Mietendeckel zu verhindern. Also ein Wechels von CDU / SPD aller Jahre.
    Klar es gab in Deutschland eine Linke. Die nützt aber wenig wenn ehemalige SPD -Mitglieder das Ruder übernehmen u. nun SPD – Politik machen ein wenig>“ links oder sozialer.“..!

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