Polens Ambitionen

Deutschland verdrängen, Osteuropa dominieren, Teile der Ukraine schlucken

Deutsche Medien beschäftigen sich kaum mit den Ambitionen der polnischen Regierung. Da Polen Deutschland als europäische Führungsmacht verdrängen will, lohnt sich ein Blick auf die polnischen Ambitionen, die anscheinend selbst die radikalen Transatlantiker in Berlin noch gar nicht verstanden haben.

Die polnische Regierung ist klar nationalistisch und sie hat auch entsprechend ehrgeizige Ziele. Die polnischen Politiker sind sehr geschichtsbewusst, wenn auch recht selektiv. Sie trauern immer noch der Zeit nach, als Polen vom 14. Jahrhundert bis 1795 zunächst als Polnisch-Litauische Union und dann als Rzeczpospolita eine europäische Großmacht war, die die Gebiete zwischen der Ostsee und dem Schwarzen Meer kontrollierte. Diese Zeit wünschen sich die polnischen Nationalisten zurück, weshalb sie auch offen vom Anschluss der westlichen Gebiete Weißrusslands und der Ukraine träumen, die früher Teile des polnisch dominierten Großreiches waren.

Schon das nach dem Ersten Weltkrieg unabhängig gewordene Polen hat diese Träume geträumt und in den etwa 20 Jahren seiner Unabhängigkeit mit fast allen seinen Nachbarn Kriege um Land geführt, solange die Nachbarn eindeutig schwächer waren als Polen. Diese Politik brachte Polen seinerzeit den Spitznamen „Hyäne Europas“ ein, der angeblich von Churchill geprägt wurde.

Noch 1938 hat Polen, als Deutschland nach dem Münchner Abkommen, das in Russland als „Münchner Verschwörung“ bezeichnet wird, mit Erlaubnis Hitlers Teile der Tschechoslowakei besetzt, was in deutschen Geschichtsbüchern in der Regel nicht erwähnt wird. Als es dann 1939 zu offenem Streit mit Nazi-Deutschland kam, hat Polen ein Bündnisangebot der Briten angenommen, das bekanntlich wertlos war, weil weder die Briten noch die Franzosen Polen bei dem deutschen Angriff zur Hilfe kamen. Während an der deutschen Westgrenze kaum Militär stationiert war, unternahmen die Briten und Franzosen keine Versuche, eine zweite Front zu eröffnen, um Teile der Wehrmacht zum Abzug aus Polen zu zwingen, sondern überließen ihren polnischen „Verbündeten“ seinem Schicksal.

Diese geschichtliche Lektion blenden die polnischen Nationalisten bei ihren Plänen zur Umsetzung ihrer Ziele aus und wiederholen ihren alten Fehler, indem sie sich zur Umsetzung ihrer Pläne wieder auf eine „Schutzmacht“, dieses Mal die USA, verlassen.

Ich habe diesen Artikel mit diesem kleinen Exkurs über die Geschichte begonnen, weil die Politik der heutigen polnischen Regierung in meinen Augen vor dem geschichtlichen Hintergrund verständlicher wird. Wer die Geschichte im Hinterkopf hat, der kann gewisse Parallelen zu früheren Zeiten erkennen. Schauen wir uns also die Politik der polnischen Regierung vor diesem Hintergrund einmal genauer an.

Die Träume der polnischen Regierung

Die polnische Regierung träumt davon, wieder Führungsmacht in Europa zu werden. Das bedeutet allerdings, dass sie Deutschland, das diesen Platz bisher besetzt, von eben diesem Platz verdrängen muss.

Außerdem möchte die polnische Regierung ihre ehemaligen „Ostgebiete“ wieder zurückbekommen, die heute zu Weißrussland und der Ukraine gehören. Früher gehörten zur Rzeczpospolita unter anderem folgende Gebiete: Die heutige Westukraine fast bis Kiew, das gesamte heutige Weißrussland und sogar die russische Stadt Smolensk, die heute baltischen Staaten Lettland und Litauen und der südliche Teil des heutigen Estland. Auch das heute russische Kaliningrad gehörte zur Rzeczpospolita und gerade erst hat Polen Kaliningrad auf seinen Straßenschildern umbenannt, es trägt in Polen nun wieder offiziell den Namen „Królewiec“, den es zur Zeit der polnischen Herrschaft trug.

Übrigens hat nicht nur die polnische Regierung Großmachtsfantasien, auch in Litauen steht man den Polen in nichts nach. Dort beruft man sich ebenfalls auf die eigene Vergangenheit als Großfürstentum Litauen, das nur knapp hundert Jahre (etwa vom Jahr 1263 bis 1386) als eigenständiger Staat existierte und dann in der Polnisch-Litauische Union faktisch von polnischen Adligen dominiert wurde. Unter Berufung auf diese fast 800 Jahre zurückliegende Zeit als eigenständige Großmacht wird im litauischen Parlament ernsthaft diskutiert, Russland offiziell in „Moskowien“ umzubenennen und diese Umbenennung der gesamten EU vorzuschlagen.

Polen und Deutschland

Wenn meine Behauptung, dass die polnische Regierung Deutschland als Vormacht in Europa verdrängen will, der Wahrheit entspricht, dann müsste es ja Hinweise in der polnischen Politik geben, die zeigen, dass die polnische Regierung Deutschland schwächen will.

Die politische Macht Deutschlands in Europa hat zwei Grundpfeiler: Zum einen Deutschlands wirtschaftliche Stärke, zum anderen Deutschlands Rolle als militärisches Drehkreuz der USA in Europa, wobei letzteres ganz nebenbei zeigt, dass die europäischen Staaten Vasallen der USA sind, wenn ihr Einfluss in Europa von den USA abhängt.

Die polnische Regierung hat auf beides ein Auge geworfen. Schon unter Trump hat die polnische Regierung regelrecht um die Stationierung großer Kontingente von US-Truppen gebettelt und sogar angeboten, den dafür nötigen Stützpunkt für eine Milliarde Dollar zu bauen. Der offizielle Grund war natürlich, dass Polen so große Angst vor den bösen Russen hat und daher den Schutz der USA braucht. In Wahrheit ist es viel banaler: Polen versucht Stück für Stück Deutschland als militärisches Drehkreuz der USA in Europa zu ersetzen und damit sein politisches Gewicht in der EU und der NATO zu steigern.

Außerdem steht ein Teil der sogenannten US-Raketenabwehr in Polen, wobei diese „Raketenabwehr“ in Wahrheit ein atomwaffenfähiges Angriffssystem ist. Warum das so ist, können Sie hier nachlesen, aber das zeigt, dass Polen Deutschland wohl auch gerne als Standort für US-Atomwaffen den Rang ablaufen möchte.

Die polnischen Reparationsforderungen

Wirtschaftlich verhält Polen sich Deutschland gegenüber feindselig. Da ist zunächst die polnische Forderung, dass Deutschland Polen etwa 1,5 Billionen Dollar an Reparationen für den Zweiten Weltkrieg zahlen soll, was Deutschland zwangsläufig wirtschaftlich schwächen und Polen stärken würde.

Die deutsche Regierung winkt zwar ab und will darüber nicht reden, aber Polen meint die Forderung ernst und hat schon verkündet, es werde Deutschland in allen internationalen Organisationen Probleme bereiten, bis Deutschland endlich einlenkt. Das Thema ist also nicht vom Tisch und die Polen haben Zeit.

Wie man in der polnischen Regierung über Deutschland und die Deutschen denkt, zeigte eine Äußerung von Jaroslaw Kaczynski, dem Vorsitzenden der polnischen Regierungspartei „Recht und Gerechtigkeit“, vom Dezember 2022 zu dem Thema. Laut Kaczynski wurde Deutschland nach dem Krieg „zu weich“ behandelt. Hätte man anders gehandelt, so Kaczynski, wäre Deutschland heute „ein sehr, sehr armes Land mit viel weniger Bevölkerung.“ Und er fügte hinzu:

„Sie wurden äußerst freundlich behandelt. Sie sollen Gott danken, dass das es nur so war. Sie schulden uns etwas, sie müssen zahlen“

Polens Wirtschaftskrieg gegen Deutschland

Polen hat gegen Deutschland eine zumindest teilweise Ölblockade verhängt, die von deutschen Medien konsequent verschwiegen wird. Die ostdeutsche Raffinerie in Schwedt hat früher russisches Öl verarbeitet. Als die Bundesregierung beschlossen hat, kein russisches Öl mehr zu importieren, hat sie darauf gesetzt, dass die Raffinerie genug Öl aus dem polnischen Hafen Danzig bekommen würde, um voll ausgelastet weiterzuarbeiten. In Polen weigert man sich aber, Schiffe mit Öl für Deutschland zu bedienen.

Der Hafen in Rostock kann jedoch nicht genug Öl annehmen und auch die Pipeline von dort nach Schwedt ist für die nötigen Mengen nicht ausgelegt. Weitgehend unbeachtet von den deutschen Medien hat die Raffinerie daher Staatshilfen in Höhe von 400 Millionen Euro für den Ausbau der Pipeline beantragt, um die polnische Blockade irgendwann kompensieren zu können.

Früher war Deutschland ein Hub für Energieträger und hat über Nord Stream billiges Gas direkt aus Russland bezogen und auch noch Transitgebühren daran verdient, das Gas durch Deutschland in andere Länder weiterzuleiten. Das ist endgültig vorbei, denn bekanntlich wurden die Nord Streams am 26. September 2022 gesprengt.

Zufall oder nicht, aber nur Stunden später, am 27. September 2022, wurde die Pipeline Baltic Pipe feierlich eröffnet, die norwegisches Gas nach Polen pumpt. Wenn Deutschland Gas haben möchte, muss es nun in Polen betteln, denn die von Deutschland eilig und für viel Geld eröffneten provisorischen LNG-Terminals sind nicht in der Lage, Deutschlands Gasbedarf zu decken.

Wie man sieht, tut die polnische Regierung genau das, was ich eingangs unterstellt habe: Sie versucht, Deutschland sowohl wirtschaftlich als auch (militär-)politisch zu schwächen, und zwar mit Maßnahmen, die Polen auf Kosten Deutschlands stärken. Die polnische Regierung geht sehr gezielt gegen Deutschland vor, nur wollen weder die deutschen Medien noch die deutsche Regierung das bemerken.

Die Energiesackgasse

Stattdessen hängt die deutsche Regierung den Grünen Fantasien der Energiewende an, die in Wahrheit eine Energiesackgasse ist. Der Umstieg auf Grüne Energieträger ist entsetzlich teuer und Grüne Energie ist teurer als herkömmliche Energieträger, weshalb die Energiewende nur mit gigantischen Subventionen vorangetrieben werden kann.

Wäre die Energiewende wirtschaftlich rentabel, würde sie von der Wirtschaft auch ohne die massiven Subventionen vorangetrieben werden, weil die Wirtschaft sich davon Gewinne erhoffen würde. Das zeigt ein einfacher Vergleich: Für die Erschließung eines Ölfeldes braucht niemand staatliche Subventionen, weil man an dem Öl Geld verdienen kann. Das gilt für die Grüne Energie nicht, die funktioniert nur mit massiven staatlichen Subventionen.

Die polnische Regierung war schlauer und hat trotz aller Beschwerden aus Brüssel weder den Kohleabbau beendet, noch die Kohlekraftwerke abgeschaltet. Deutschland hingegen muss Kohle importieren. In früheren Jahren hat Deutschland Steinkohle im Wert von vier bis fünf Milliarden Euro importiert.

Wegen der irrsinnigen deutschen Politik ist der Wert der von Deutschland importierten Kohle 2022, nach der Ablehnung russischen Erdgases, auf über elf (!) Milliarden Euro explodiert. Da gleichzeitig – wieder aufgrund der „weisen“ Entscheidung der deutschen Regierung – Russlands Kohle nicht mehr gewollt war, hat welches Land 2022 am meisten von dem gigantischen deutschen Bedarf an Kohle profitiert? Nein, nicht Polen, sondern die USA, die natürlich mit der Sprengung der Nord Streams rein gar nichts zu tun haben.

Während das deutsche Wirtschaftswunder, das vor allem die billigen Energieträger aus Russland erst möglich gemacht haben, damit zu Ende ist, freut Polen sich, weil Deutschlands Energieversorgung nun zumindest teilweise vom guten Willen Polens abhängt. Und mit guten Willen gegenüber Deutschland ist es bei der polnischen Regierung nicht weit her.

Wer ist die Favoritin im europäischen Harem?

Kommen wir von der Wirtschaft nochmal zurück zur Politik. Deutschland ist für die USA heute ein unsicherer Partner, denn Deutschland ist politisch gespalten. Die Unterstützung für die Ukraine und den anti-russischen Kurs unterstützen große Teile der deutschen Bevölkerung nicht. Hinzu kommt, dass die US-Regierung Deutschland als Folge der Masseneinwanderung nicht mehr als stabiles und sicheres Land ansieht.

Die USA haben vier Reise-Warnstufen (von 1 „Normale Vorsichtsmaßnahmen einhalten“ bis 4 „Nicht reisen“). Für Deutschland gilt Stufe 2 „Erhöhte Vorsicht geboten“ und als Grund wird Terrorgefahr angeführt. Ob es uns gefällt oder nicht, aber die Terroranschläge der letzten Jahre in Deutschland hatten alle einen islamistischen Hintergrund, sie waren also eine Folge der unkontrollierten Masseneinwanderung, die es laut deutschen Medien und Bundesregierung nicht gibt, oder die man nicht so bezeichnen darf, wenn man nicht als rechtsextrem bezeichnet werden will. Oder die den Deutschen von Regierung und Medien als etwas positives verkauft wird, weil angeblich Fachkräfte nach Deutschland einwandern.

Für Polen hingegen gibt es beim US-Außenministerium keine Reisewarnung, Polen hat Stufe 1. Dass die polnische Regierung nicht nur die Masseneinwanderung, sondern auch den LGBT-Blödsinn ablehnt, stört die US-Regierung keineswegs, Polens Buhlen um die Gunst der USA wird in Washington trotzdem wohlwollend aufgenommen.

Und das ist verständlich, denn seien wir ehrlich: Wen aus dem europäischen Harem würden Sie, wenn Sie der weiße amerikanische Herr und Meister wären, als „Favoritin“ auswählen, die Ihre Militärbasen und politische Gunst bekommt, weil sie so folgsam ist: das dynamische, konsequent anti-russische und ambitionierte Polen (das bei der Umsetzung seiner Ambitionen aber vollständig von Ihnen abhängig ist), oder das wirtschaftlich absteigende, politisch gespaltene und wegen den Langzeitrisiken der Masseneinwanderung zunehmend unsichere Deutschland? Dem in Washington residierenden Besitzers des europäischen Harems dürfte die Wahl nicht schwer fallen.

Und die Polen üben sich in vorauseilendem Gehorsam, denn der polnische Präsident Duda hat kürzlich in einem Gespräch mit amerikanischen Journalisten gesagt, Polen habe viele Gründe, den Ukrainern Waffen zu liefern. Wie zynisch diese Aussage gegenüber den ukrainischen „Verbündeten“ ist, zeigt ein weiteres Duda-Zitat gegenüber US-Medien:

„Im Moment kann der russische Imperialismus billig gestoppt werden, weil keine amerikanischen Soldaten sterben.“

Im Klartext war die Aussage also, dass man sich in Polen freut, dass die Ukrainer so bereitwillig für die geopolitischen Ziele der USA und auch Polens sterben. Er hätte auch sagen können: „Mein Herr und Meister, unterstütze unsere Pläne und wir sorgen weiterhin dafür, dass die radikalisierten, ihren Bandera anbetenden ukrainischen Dummköpfe für unsere gemeinsamen Ziele sterben.“

Polen und die Ukraine

Polen generiert sich als engster Freund und Unterstützer der Ukraine. Aber das ist keineswegs selbstlos, denn Polen hat sich von der Ukraine schon im letzten Jahr besondere Rechte einräumen lassen. Polnische Staatsbürger haben nun in der Ukraine die gleichen Rechte, wie Ukrainer, und können sogar höchste staatliche Posten bekleiden. Formal gilt das auch umgekehrt, aber nur auf dem Papier und nicht in der Praxis. Selensky hat begeistert verkündet, es gäbe keine Grenze mehr zwischen Polen und der Ukraine, aber diese Grenzöffnung ist faktisch auch nur einseitig.

In Polen wurde die Unterstützung für ukrainische Flüchtlinge bereits stark reduziert, was die Ukrainer in Polen zu billigen Arbeitskräften gemacht hat, die bei den Polen jedoch zunehmend unbeliebt werden, weil schon von einer „Ukrainisierung“ gesprochen wird. Und polnische Frauen sind von dem importierten Überschuss an ukrainischen Frauen, die noch dazu in Geldnot sind, gar nicht begeistert.

Das wird auch deutlich gezeigt, denn in Warschau sind die ukrainischen Farben von Regierungsgebäuden verschwunden. Die ukrainische Fahne am polnischen Parlament wurde eingeholt und die blau-gelbe Beleuchtung der Fassade der polnischen Zentralbank wurde wieder abgeschaltet.

Die polnische Regierung bereitet eine Übernahme der Ukraine vor, wobei man sich an die Vereinigung Polens und Litauens vor 600 Jahren erinnert fühlt: Formell sieht es wie eine Union zwischen Polen und der Ukraine aus, tatsächlich übernehmen aber die Polen das Ruder.

Dass die polnische Regierung ihre eigenen Interessen verfolgt und ihr die Nöte Kiews wurscht sind, zeigte das von Polen initiierte Einfuhrverbot von ukrainischem Getreide in die EU. Der polnischen Regierung waren die Nöte ihrer eigenen Landwirte wichtiger als die Unterstützung der „Brüder“ in Kiew, für deren bindungslose Unterstützung Warschau sich immer am lautesten ausspricht. Für diese Unterstützung sollen nach Warschaus Wunsch allerdings andere bezahlen, vor allem Deutschland.

Man kommt bei dem Verhalten der polnischen Regierung nicht umhin, sich an die Formulierung von Churchill über die „Hyäne Europas“ zu erinnern.

Polen und die Westukraine

Auch wenn deutsche Medien darüber nicht berichten, bereitet Warschau die Besetzung der Westukraine unter dem Vorwand vor, „die Sicherheit angesichts der russischen Aggression zu gewährleisten“. Die Idee hatte Polen schon im März letzten Jahres, wurde damals aber noch von den USA zurückgepfiffen, weil Polen sich dann alleine im Krieg mit Russland befunden hätte. Washington hat damals nämlich sofort klar gesagt, dass Polen Kiew gerne militärisch zu Hilfe kommen kann, dass das dann aber kein Problem der NATO ist. Polen stünde alleine gegen Russland und das wollte Warschau dann doch nicht.

Im März 2022 wollte Polen „NATO-Friedenstruppen“ in die Ukraine schicken, was die USA – wie gesagt – abgelehnt haben. Nun hat die polnische Regierung eine neue Idee, denn sie bildet aus Ukrainern, die vor der Mobilmachung in der Ukraine nach Polen geflohen sind, und aus Polen eine „polnisch-ukrainische Einheit“, deren Zweck es ist, polnische Soldaten in die Ukraine zu schicken, ohne dass die offizielle polnische Armee daran beteiligt ist.

Diese Einheit soll die Sicherheit in der Westukraine garantieren und sie dürfte nach den Plänen der polnischen Regierung in die Ukraine einrücken, wenn der russische Sieg nicht mehr zu verhindern ist und sich die ukrainische Staatlichkeit auflöst. Dann wären die Bedingungen gegeben, um diese militärische Besetzung der Westukraine durch Polen vor der Öffentlichkeit zu rechtfertigen. Der Name „polnisch-ukrainische Einheit“ ist dabei nur Fassade, denn natürlich wird die Einheit von Polen kommandiert, Ukrainer sind nur dabei, um dem Einsatz eine formelle Rechtfertigung zu geben.

Vorher muss Polen auf das endgültige Scheitern der ukrainischen Gegenoffensive und die anschließende Offensive der russischen Armee warten. Sollte die russische Armee sich Kiew nähern, dürften sich die staatlichen Strukturen der Ukraine auflösen, weil jedem in Kiew klar ist, dass die Russen dieses Mal nicht wieder abziehen, sondern nach Kiew gehen werden. Da Russland die führenden Köpfe des Kiewer Regimes als Kriegsverbrecher anklagen würde, wenn es sie in die Hände bekommt, dürfte eine Fluchtwelle der ukrainischen Führung einsetzen, in deren Folge die ukrainische Staatlichkeit zusammenbrechen dürfte.

Das wäre, wenn es nach den Polen geht, das Signal für den Einmarsch der „polnisch-ukrainische Einheit“, deren Aufgabe es offiziell sein würde, die Ordnung in der Westukraine aufrecht zu erhalten, die aber de facto Teile der Ukraine besetzen würde.

Polens Träume und die Moskauer Reaktion

Natürlich bin ich bereits im Bereich der Spekulation, aber die Signale aus Polen sind so eindeutig, dass es kaum eine andere Interpretation gibt. Sollte Russland in die Offensive gehen und auf Kiew zumarschieren, könnte es zu dem beschriebenen Szenario kommen.

Erinnern wir uns an die Träume der polnischen Regierung, ihre „Ostgebiete“ zurückzuholen. Die beschriebene Entwicklung wäre eine wohl einmalige Chance, das umzusetzen. Dass die polnische Regierung in der Hoffnung auf US-amerikanische Unterstützung dieses Risiko eingehen könnte, ist nicht abwegig.

Die polnische Regierung ignoriert nicht nur die eigene Geschichte von 1939, als beim Krieg gegen Deutschland weit und breit keine britischen oder französischen Soldaten zu sehen waren, um Polen zu helfen. Auch die USA haben bereits mehrmals gezeigt, dass sie liebend gerne andere im Kampf gegen Russland sterben lassen. So haben sie Georgien 2008 in den Krieg gegen Russland getrieben und so haben sie auch Kiew bei den Provokationen gegen Russland angefeuert, die der russischen Militäroperation vorausgegangen sind.

Der ehemalige georgische Präsident Saakachwili und Selensky haben eines gemeinsam: Sie beide haben handfeste militärische Unterstützung der USA und der NATO erwartet, und standen plötzlich alleine gegen Russland. Der polnischen Regierung scheint nicht in den Sinn zu kommen, dass es ihr wahrscheinlich genauso ergehen dürfte.

Andererseits könnte man in Warschau darauf hoffen, dass die „Operation Westukraine“ ohne Konfrontation mit Russland verläuft, denn Russland dürfte keinerlei Interesse daran haben, in die anti-russische Westukraine einzurücken. Von daher könnte man in Warschau der Meinung sein, dass Moskau keine Einwände gegen die Schaffung einer „Sicherheitszone“ in den Gebieten erheben wird, die historisch gesehen viel länger zur Polnisch-Litauischen Union, zur Rzeczpospolita und zu Österreich-Ungarn gehörten, als sie Teil der Sowjetunion waren.

Die „Zeit danach“

Sollte es so kommen, wäre der heiße Konflikt in der Ukraine vorbei, aber der Ost-West-Konflikt natürlich nicht. Polen wäre damit der neue „Frontstaat“ gegen Russland, der mit massiver finanzieller Unterstützung des kollektiven Westens rechnen könnte, was sein politisches Gewicht weiter erhöhen würde.

Hinzu kommt, dass der Westen Gelder für den Wiederaufbau der Ukraine sammelt. Dabei dürften natürlich nicht die Summen zusammenkommen, von denen heute gesprochen wird, aber wir reden trotzdem sicherlich von dutzenden Milliarden. Da Polen dann faktisch die ukrainischen Gebiete geschluckt hätte, denen der Westen helfen will, hätte Polen unweigerlich die Kontrolle über diese Geldflüsse.

Da die anti-russische Politik inklusive Sanktionen und allen anderen Maßnahmen fortgesetzt würde, hätte Polen die große Chance auf den Jackpot: Es könnte dann tatsächlich die führende Rolle in Europa zu übernehmen und Deutschland ablösen.

Ich gebe zu, dass die von mir beschriebene Entwicklung auf vielen spekulativen Annahmen beruht, die auch noch teilweise aufeinander aufbauen. Wenn sich die Dinge an einem beliebigen Punkt anders entwickeln, als von mir beschrieben, verändert sich das gesamte Szenario.

Ich wollte hier aber auch keine Prognose abgeben, sondern wollte die Ambitionen der polnischen Regierung beschreiben. In Warschau dürfte man von der von mir beschriebenen Entwicklung träumen und versuchen, der Ereignisse in diese Richtung zu lenken.

Ob das klappt, steht auf einem anderen Blatt.


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

93 Antworten

  1. (….“Als es dann 1939 zu offenem Streit mit Nazi-Deutschland kam, hat Polen ein Bündnisangebot der Briten angenommen…)
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    Hier gibt es noch ein paar zusätzliche Punkte, die ebenfalls selten bis nie erwähnt werden.

    Als Deutschland die Wiedereingliederung der ehemals deutschen Teile Böhmens und Mährens erreicht hatte, haben sich die Polen sofort das „Hultschiner Ländchen“ unter den Nagel gerissen.

    Die „Erlaubnis Hitlers“ ist ein Euphemismus – er sagte, er könne nicht um jeden Landstrich Krieg führen.

    Polen kündigte weitere Besetzungen an, und auch die SU machte Druck auf die Tschechen : Sie wollte auf deren Gebiet eine Bomberflotte stationieren, die von der Tschechei aus jeden Punkt in Deutschland hätte erreichen können.

    in dieser Zwickmühle bat die tschechische Regierung die deutsche um Schutz, der mit dem Einmarsch deutscher Truppen und der Erklärung Tschechiens zum deutschen „Protektorat“ gewährt wurde.

    Die Ursünde also – die Besetzung der Tschechei, die Deutschland seitdem vorgeworfen wird – geschah auf Einladung der Regierung in Prag .

    1. chamberlain war sich klar darüber 1939 einen krieg mit schland alleine nicht gewinne zu können,die franzosen stimmten widerwillig dem pakt zu.
      um es kurz zu machen ,hoffte man damals auf amerikanische hilfe,wie im ersten weltkrieg ,die dann auch kam und wenn 2 jahre später. wenn man sich das buch von garry docherty und gregor durchliest , bekommt der leser einen eindruck,wer für den ersten und 2 weltkrieg verantwortlich war… ich konnte es kaum glauben,die angelsachse.
      in dem buch von winston churchill der 2 weltkrieg hatte ich eine passage gefundenn,die mich aufhorchen lies…

      deutschland macht mir angst mit seiner wirtschaftlichen stärke ,dagegen muß was unternommen werden.. das war 1934 eine unterhaltung mit lord beaverbrook. danach sprach die beiden von bomberflottem,die deutschland niederhalten sollten,was dann ja auch geschah. ich gebe das in kurzer form so weiter.

      1. Stimmt – Churchill hatte eine Heidenangst vor „D“ und wollte es regelrecht vernichten (seine eigenen Worte!), ausrotten mit Stumpf und Stiel, Haut und Haaren – doch seine größte, panische Angst hatte er vor den U-Booten der deutschen Kriegsmarine.

  2. (…“Während an der deutschen Westgrenze kaum Militär stationiert war, unternahmen die Briten und Franzosen keine Versuche, eine zweite Front zu eröffnen,“…)
    ***********************

    Doch, die Franzosen starteten eine Invasion Deutschlands, sahen sich aber ziemlich alleingelassen und hatte wohl nicht die rechte Lust, für Polen zu sterben.

    Also wurde das Unternehmen rasch abgebrochen, mit der Hoffung auf die britische Expeditionsarmee, die durch Belgien und Luxemburg an Deutschlands Türen klopfen wollte.

      1. Was Du nicht willst, das man dir tu’, das füg auch keinem ander’n zu. – In 400 Jahren Rzeczpospolita war das polnisch, erst nach den bekannten „polnischen Teilungen“ russisch. Rauben und Zurückholen sind äußerst relativ!

    1. „Vor ein paar Jahren hatten wir eine Rundreise in Polen gemacht und unsere Reiseleiterin (die nicht allein), hat ihren Deutschenhass freien Lauf gelassen “
      Kenne ich noch aus den 80ern, eine beliebte Methode, um die schuldbewußten Deutschen zu, damals kaufkraftmäßig horrend hohen, Trinkgelden in DM zu drängen.

  3. Ich bin Bürger der Deutschen Demokratischen Republik ( Jahrgang 1963 ) . Hier ein paar Anmerkungen zu den polnischen “ Freunden und Verbündeten “ des “ Wertewestens “ aus meiner Sicht . Wie allseits bekannt , sagte schon Winston Churchill 1939 : Polen ist die Hyäne Europas .
    Selbst Wilhelm Pieck , der erste Präsident der DDR sagte 1950 wortwörtlich : „Traut ihnen nicht . Traut niemals diesen falschen , feigen Polacken“ . Damals ging es u.a. um die widerrechtliche Besetzung bzw. Aneignung der deutschen Stadt Stettin und Umgebung durch die Polen im Jahre 1946 . Selbst Stalin war darüber gar nicht erfreut , gab aber später nach . Die DDR Führung hatte von 1949 bis 1990 ohnehin KEIN gutes Verhältnis zur notorisch deutschfeindlichen und überaus russophoben polnischen Führung . Schon damals gab es immer wieder große Schwierigkeiten um den Öl / Gas Transit von der Sowjetunion über Polen in die DDR u.a. über die Druschba Trasse . Die Polen schikanierten wo es nur ging und erhöhten u.a. nahezu jährlich die Durchleitungsgebühren . Auch der Eisenbahntransit wurde durch die Polen in der gesamten Zeit ständig behindert , u.a. durch stete Erhöhungen der Transitpauschalen . Nicht umsonst wurde in den Achtziger Jahren ( zur Umgehung des polnischen Territoriums ) der Eisenbahnfährhafen Mukran auf der Insel Rügen gebaut , um einen reibungslosen Eisenbahnfährverkehr von und in die Sowjetunion zu gewährleisten ( Mukran – Klaipeda ) . Auch die Baupläne , für die von der Nord Atlantischen TERROR Organisation ( NATO ) gesprengten Pipelines , lagen schon damals fertig in den Schubladen der entsprechenden DDR Ministerien . Es ist also keine „West Erfindung“ . Und auch die bis heute von der sogenannten „BRD“ so hochbejubelte , im Jahre 1980 gegründete sogenannte „Gewerkschaft“ Solidarność in Danzig waren ein “ Produkt “ des Vatikan und des amerikanischen Geheimdienstes CIA und u.a. Lech Wałęsa dessen Spitzel und stand auf deren Gehaltsliste . Was für ein widerlicher Haufen . Wer heutzutage als Bürger der Deutschen Demokratischen Republik auch nur noch einen Pfennig in Polen ausgibt , ist politisch völlig verblödet . Sie hassen uns und sie hassen auch alle um sich herum . Und immer daran denken , werte kriegsgeile „Wertewestler“ : Wir Bürger der Deutschen Demokratischen Republik waren Eure Feinde , sind Eure Feinde und werden immer Eure Feinde bleiben und stehen zu fast 100 % an der Seite unserer russischen Freunde . Schöne Grüße von der Insel Usedom .

    1. @Zeitreisen TV: Genau so isses. Dazu kommt noch, wie sich die Bürger Polens in der DDR aufgeführt haben. Nur al ein Stichwort von vielen: Kinderkleidung, die bei uns billiger als in Polen war, weil staatlich gestützt. Sie haben die Deutschen von den Verkaufstheken regelrecht verdrängt und oft soviel eingekauft, dass für uns nichts mehr übrig blieb. Habe ich selbst erlebt. Im Endeffekt hat die DDR-Führung ein Verkaufslimit für Polen eingeführt. Vor ein paar Jahren hatten wir eine Rundreise in Polen gemacht und unsere Reiseleiterin (die nicht allein), hat ihren Deutschenhass freien Lauf gelassen und sich auch über die Geschichte diffamierend geäußert. Wir waren alles Sachsen bei der Rundreise und unser damaliger König war ja auch König von Polen, weil es die Polen nicht geschafft hatten, einen eigenen zu küren, deshalb wurde das Amt an unseren König verkauft. So die Legende. Ich mag sie einfach nicht. Schon sich anzumaßen, von uns Reparationen zu wollen, obwohl sie große Teile des deutschen Territoriums (das eigentliche Ostdeutschland) sich unter den Nagel reißen konnten, ist Infamie hoch 3. Deutschland sollte die Gegenrechnung aufmachen! Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.

      1. @Rollenspielerin

        „Vor ein paar Jahren hatten wir eine Rundreise in Polen gemacht und unsere Reiseleiterin (die nicht allein), hat ihren Deutschenhass freien Lauf gelassen und sich auch über die Geschichte diffamierend geäußert.“

        Wer nach so viel Jahren herumzetert und Menschen beschimpft, hat bezüglich der eigenen Familiengeschichte etwas zu verbergen.
        Überhaupt kann da durchaus so manches Gehetze als Schuldeingeständnis gewertet werden.
        Das Geschehen von üblen Dingen bestreitet niemand, der einigermaßen bei Verstand ist.
        Aber das geschah nicht nur durch eine Partei.

        1. *kicher* @atlantik: Sie müssen es ja wissen, da wir uns schon sooo lange kennen und Sie auch meine Familie kennen, einschließlich Ahnen und Urahnen usw. usf. Es fehlte nur noch, dass Sie die Rechtsextremkeule herausholen. *kicher* Naja, machen Sie aus Ihrem Herzen keine Mördergrube.
          Übrigens, wenn schon Reiseleiter ihren Deutschenhass heraushängen lassen, sagt das sehr viel über die Polen aus (mit Ausnahmen wie immer). Solche Einstellungen ändern sich im Laufe der Zeit nicht. Bei der heutigen polnischen Regierung geschieht eher das Gegenteil.
          Aber, Sie wissen es ja besser. Sollen Sie auch. Schließlich sind die Gedanken frei und ich neige nicht dazu Sie zu beschimpfen, wenn Sie das anders sehen. Darin unterscheiden wir uns.

      2. Ich bin nach der Jahrtausendwende mit Freundin und altem Auto
        drei mal durch Polen gereist.
        Habe die Menschen dort als höflich, freundlich und sehr hilfsbereit
        kennen gelernt. ( und kinderfreundlich dazu )

        Haß ist mir nirgendwo aufgefallen.
        Genauso erging es mir bei Reisen durch Tchechien und die Slowakei.

        Habe allerdings nie Regierungsvertreter getroffen.
        Das macht, denke ich, den Unterschied.

    2. „Sie hassen uns und sie hassen auch alle um sich herum . Und immer daran denken , werte kriegsgeile „Wertewestler“ : Wir Bürger der Deutschen Demokratischen Republik waren Eure Feinde , sind Eure Feinde und werden immer Eure Feinde bleiben und stehen zu fast 100 % an der Seite unserer russischen Freunde .“

      Blödsinn.
      Sie, Forist Zeitreisen TV, hören auf das politische Gegeifere einer einzelnen politischen Partei in Polen und unterscheiden sich maximal durch die Zielrichtung von dieser.
      Wer unbedingt Feinde sehen will, wird immer welche sehen, und meist ist es das eigene Weltbild, welches da den Feindseligen narrt.
      Wer davon ablassen kann, tut sich selbst den größten Gefallen, denn er gewinnt endlich Energie und Zeit für etwas Schöneres, Erfreulicheres.
      Menschen, die das nicht können, stehen am Ende allein und mit leeren Händen da.
      Da helfen die größten Zahlungen auch nicht weiter.

    3. Na da kommt wohl nichts mehr.

      Wenn sie das Zitat von Wilhelm Piek nicht mit einer seriösen Quelle belegen können, setzen sie sich den Verdacht aus, nicht nur infam zu lügen, sondern lügenderweise Wilhelm Piek vorzuschieben um sich feige hinter ihm zu verstecken.

      Bitte brüsten sie sich nie mehr mit ihrer Herkunft aus der DDR.
      Sie besudeln sie damit!

  4. Ich denke mal (aber eigentlich wissen’s wir ja auch), dass die Deutschen völlig anders ticken als die Polen, Briten, Franzosen und die Amerikaner – sowohl in der Regierung als erst recht auch in der Gesamtbevölkerung. Die Deutschen wollen sich weder wieder in Kriegen ein drittes Mal verheizen noch als kulturelle Dummlinge vorführen lassen – die hiesige gekaufte Propaganda hätte’s gerne anders, aber das kommt bei uns (auch bei den jungen Leuten und den Flüchtlingen) einfach nicht an. Wir werden bei allen Schwierigkeiten mit den Zuwanderern diese besser integrieren als in Frankreich und daraus sogar einen gegenseitigen Vorteil ziehen – Ausnahmen sollten uns weder verunsichern noch davon abhalten …

    Was wir in Deutschland derzeit leider erleben, ist ausschließlich auf dem Mist von ganz schwachen, verlogenen und dummen Politikern gewachsen – die Mehrheit der Deutschen ist anders (sowohl Angestellte als auch Unternehmer) und wird diese Typen über das Nicht-Mitmachen wieder von ihren Stühlen reißen. Der leider angerichtete Schaden wird wieder zielstrebig beseitigt werden, aber die Polen werden mit ihren Ambitionen bei uns nicht durchkommen – dazu kennen wir sie zu gut. Ich denke, eine neue Politikergeneration wird die Beziehungen zu Russland wieder aufnehmen und sich von den USA freischlagen (wenngleich wohl nicht völlig), so dass u.a. auch wieder Gas und Öl per Pipeline und Schiff hier angelandet wird …

    Uns letztlich kann’s uns doch egal sein, wenn die Polen mit Atomwaffen liebäugeln – dann trifft’s sie selber und nicht mehr Deutschland, und dann werden sie wiederum von den Briten, den USA und Franktreich im Stich lassen – da bin ich dann auch ganz gefühlsneutral … 😉

    1. @dr.listemann: Bei einigen Punkten gebe ich Ihnen recht. Nur mit der Integration … Wie wollen Sie arbeitsscheue Migranten, die von unserem Geld nicht schlecht leben, integrieren? Wie wollen sie Muslime, die in ihren Vierteln leben und deutsche Viertel nach und nach übernehmen und dabei überhaupt nicht integriert werden wollen, die uns beschimpfen (selbst erlebt von einen Nachthemdträger in einem Laden), wie wollen Sie solche integrieren? Wir können das genau so wenig, wie alle anderen Länder der Welt. Muslime leben nirgendwo in Frieden mit anderen nicht muslimischen Menschen zusammen, wenn sie eine bestimmte Prozentzahl an Einwohnern erreicht haben. Es ist naiv zu glauben, das Deutschland das könne. Das kommt dem Werbespruch von Merkel „Wir schaffen das“ entgegen, der eine Lüge war.

      1. Spielen Sie hier eine Rolle oder meinen Sie das ernst? Ihre Aussagen bestehen zum größten Teil aus rassistischen Vorurteilen, aber zur Bereicherung der Diskussion will ich darauf eingehen.

        Sie unterstellen, dass fast alle Migranten arbeitsscheu sind und hier von Sozialhilfe leben wollen. Wie kommen Sie darauf? Ja die meisten kommen hier her, weil sie sich ein besseres Leben erhoffen. Aber verglichen mit Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit und Hunger ist Arbeit hier, bei der die Bezahlung nicht nur zum nackten überleben reicht und auch noch Freizeit übrigbleibt schon ein großer Luxus. Hier wird ihnen aber dann sowohl Arbeit als auch Selbstbestimmung erstmal verweigert. Können Sie sich vorstellen dass das bei einigen die Motivation auf Integration erheblich schwächt?
        Wenn dann Menschen wie Sie anhand von einigen Problemfällen (die es in jeder Gruppe gibt) jeden vielleicht nicht mehr ganz so ehrgeizigen Versuch der Integration ablehnen, kann das nichts werden. Aber besser als in Frankreich lauft es bei uns allemal.

        „Muslime leben nirgendwo in Frieden mit anderen nicht muslimischen Menschen zusammen […]“
        Das ist eine nicht haltbare Behauptung. Aber vielleicht haben Sie noch nie von anderen Beispielen Gehört? Nur was mir spontan so einfällt: Malaysia, Lybien unter Gaddafi, Tartarstan (in Russland), Indonesien, Bangladesh…
        Ich fände es eher passend zu sagen, dass einerseits Religionen im allgemeinen oft die ersten Bruch- und Konfliktlinien sind, wenn gesellschaftliche Probleme auftreten und dann von den Interessengruppen gerne Instrumentalisiert werden um Feindbilder zu schaffen. Zweitens kann es durchaus sein, dass sich Muslime schneller abgrenzen oder wehren wenn sie sich benachteiligt fühlen. Das kann man aber auch positiv deuten, so oft wie die deutsche Duldsamkeit beklagt wird.

        Ich bin durchaus nicht der Meinung, dass prakisch allen einfach und Ohne Probleme läuft. Aber dann bitte sachlich und Lösungsorientiert beim Thema bleiben. Mit Vorurteilen um sich zu werfen verschlimmert die Lage und verhärtet die Fronten.

        1. Es geht hier sicher um die Migration ab 2015. Bis auf einen sehr geringen Promillesatz kenn ich nur negative Beispiele. Ein großer deutscher Autobauer wählte 2016 40 Potentialkandidaten aus. Sprachlich und beruflich vor gebildet. Alles groß und blumig angekündigt. Seitdem, also 7 Jahre, keine offizielle Meldung mehr dazu.
          2017 eine inoffizielle Aussage eines Mitarbeiters der Bildungsabteilung: „Am 1.Tag kamen Alle pünktlich. Am 2. Tag kamen die Ersten unpünktlich. Am 3.Tag kamen die Ersten gar nicht mehr. 2 sind noch da, die auch nichts Wertschöpfendes machen.“
          Meine Empfehlung: Gründen Sie eine Firma und stellen 6 verschiedene Nationalitäten aus Afrika und Nahost ein: Äthiopien, Eritrea und Somalia. Dazu Iran, Irak und Afghanistan. Die machen dann bei Ihnen das gleiche wie zu Hause. Krieg führen! Beispiel Äthiopien: 85 Stämme, immer am Rand eines Bürgerkriegs. Hab dieses Land intensiv bereist. Allein! Mit Familie würde ich nicht empfehlen. Einerseits sehr herzlich und nett die Menschen dort, andererseits jede Menge Taschendiebe, Räuber und Schlimmere. Hatte 2 lebensgefährliche Situationen. Testen Sie selbst!

        2. Ich habe sehr gute polnische Sports-Freunde, sehr fähige migrantische Kollegen, einer aus der Türkei, einer aus Kamerun.

          Es ist traurig welche Hinterwäldler auch hier in Deutschland rumlaufen, denen man erklären muss, dass es nicht auf die Religion oder Hautfarbe, sondern auf den ganzen Menschen ankommt.

          Würde man mit gleicher Münze heimzahlen, könnte man behaupten Christen wären Päderasten.

          Das wäre genauso dumm, wie die Behauptung, Flüchtlinge wären Messerstecher.

          Aber, hey, gleich wird das hier jemand behaupten.

          Was allerdings nur ein Beleg wäre das es auch deutsche Dummköpfe gibt

          1. Die gibt es wohl, aber nicht alle Deutschen sind so borniert.
            Ich für meinen Teil wohne in einem Haus mit Vietnamesen, denen gehört das Lokal unter mir. Weiterhin wohnen hier noch Türken, ein Mann aus Nigeria, Kroaten und ein Deutschländer und
            es klappt alles wunderbar. Keiner sticht den anderen ab und alle verhalten sich nett und zivilisiert.

      2. Hallo Rollenspielerin

        „Muslime leben nirgendwo in Frieden mit anderen nicht muslimischen Menschen zusammen […]“

        Ich hatte einen schwarzen , jungen Muslim als Nachbar.
        Er ist hier im Dorf aufgefallen. Als er einen Bauern mit einer Treckerpanne auf dem Feld stehen
        sah, ist er vom Fahrrad abgestiegen und hat den Treckerfahrer gefragt, ob er helfen könne.
        “ Und du glaubst nicht, wieviel Leute hier vorher hier vorbei gefahren sind “ .
        Ich habe den jungen Mann wegen dieser Begebenheit angesprochen . “ Dein Nachbar sei dein
        erster Bruder “ —- Aha —-
        Er hat später im Dorfverein Fußball gespielt, eine Ausbildung als Mechaniker gemacht, arbeit
        in diesem Beruf, hat eine Frau gefunden und wohnt mit vier Kindern in einem Einfamilienhaus.
        Ist nur ein Beispiel , aber eins, was ich selbst erlebt habe.

        1. KFZ Werkstätten, TÜV und sonstige Gutachter, Handy Cafe’s, Lebensmittelhandel, Zahn-, Augenärzte, Chirurgen, Fitnesscenter Leiter, Paket Fahrer, Automobil Arbeiter, Computer Shops …
          Überall arbeiten freundliche Menschen aus muslimischen Ländern. Und wenn man selber nett ist, machen die auch einen sehr fairen Preis.

  5. Die Polen könnten eines Tages sogar auf die Idee kommen, ihre Billionenforderung gegen die BRD militärisch durchzusetzen oder zumindest mit unterschwellig militärischem Druck. Im Moment klingt das weit hergeholt und abwegig, aber wer weiß, wie die Dinge sich noch entwickeln? Das traurige Rest-Deutschland wurde durch die regierenden US-Vasallen in eine Lage gebracht, in der es einem Angriff durch das hochgerüstete Polen nichts entgegenzusetzen hätte. Natürlich ginge das nur mit Zustimmung der US-Machthaber, aber die kann ja kommen. Ich könnte mir vorstellen, daß Polen sofort noch aggressiver auftritt, falls in der BRD eine Regierung ans Ruder kommt, die tatsächlich *deutsche* Interessen zu vertreten versucht.

    Übrigens: 1939 wurden in Polen Propaganda-Landkarten verbreitet, in denen Berlin und Dresden als alte slawische Orte bezeichnet waren, also als „polnische“. Dieser Gedanke steckt vielleicht auch in den Köpfen mancher polnischer Chauvinisten.

    1. Die polnische Führung dachte in der Augustkrise 1939, daß in Berlin eine Revolution ausbricht, sobald der Krieg beginnt, Hitler gestürzt wird und die polnische Armee unter den Linden einmarschiert. Deswegen haben sie alle Angebote Hitlers zur Lösung der Probleme auf dem Verhandlungswege arrogant ausgeschlagen.

      1. Die Probleme wurden von den Polen geschaffen. Alle deutschen Gebiete sollten polonisiert werden. Verhandlungen hätten das Ziel verhindert. Warum also verhandeln.
        Dazu kam, dass die Engländer den Krieg jetzt wollten. Sie haben den Beistandspakt, der vorher nur für einen unprovozierten Krieg gegen Deutschland galt, auch für den Fall eines provozierten Krieges garantiert (auf dem Papier natürlich nur). Deutschland hatte sich schon zu weit von den Fesseln des Versailler Diktats befreit und drohte ein funktionierendes Finanzsystem ohne Rothschildsches Schuldgeld zu etablieren. Ein solches Beispiel durfte es nicht geben.

    2. @Tremessen

      Großreichträume haben und hatten einige.
      Polen, Griechenland, Türkei, Deutschland, Österreich und mit Sicherheit noch andere.
      Gemeinsames Merkmal ist ein vergangenes Großreich.
      Ein Großreich, entstanden aus einer gemeinschaftlichen Anstrengung (meistens Krieg) war für die jeweiligen Bewohner oftmals mit Vorteilen, Fortschritt und Prestige verbunden und diese Zeiten wurden und werden oftmal noch zusätzlich von bestimmten Parteien glorifiziert.
      Nur sind die Mittel von früher einfach nicht mehr die geeigneten Mittel von heute.

    3. Dass Berlin und Dresden sich auf früher slawischem Siedlungsgebiet befinden ist richtig. Überbleibsel dieser Bevölkerung leben als katholische Sorben um Bautzen und evangelisch-lutherische Wenden im Spreewald. Die Polen haben diese Völker zusammen mit den westlichen Sachsen im Wendenkreuzzug unterworfen. Polen und der Vatikan sind eine sehr alte Allianz und speziell die Jesuiten spielen darin eine bedeutende Rolle. Schiller führt das in seinem Fragment gebliebenen „Demetrius“ recht detailliert aus, vermutlich hat ihn dies und seine Ankündigung, das nächste Drama über die Malteser zu schreiben, das Leben gekostet. Die einfachen Leute mit gesundem Menschenverstand sind überall freundlich und hilfsbereit. Sobald Macht und Geld ins Spiel kommt werden viele Menschen verdorben, vor allem diejenigen, welche keine geistigen Interessen haben, wie echte Religion es ist.

  6. „Diese geschichtliche Lektion blenden die polnischen Nationalisten bei ihren Plänen zur Umsetzung ihrer Ziele aus und wiederholen ihren alten Fehler, indem sie sich zur Umsetzung ihrer Pläne wieder auf eine „Schutzmacht“, dieses Mal die USA, verlassen.“✔

    Davon rede ich seit einem Jahrzehnt. Auf die USA ist keine Verlass. Die haben nur Interessen und keine Freunde. Im Moment aber profitiert Polen, von daher..

    Die politische Macht Deutschlands in Europa hat zwei Grundpfeiler: Zum einen Deutschlands wirtschaftliche Stärke, zum anderen Deutschlands Rolle als militärisches Drehkreuz der USA in Europa, wobei letzteres ganz nebenbei zeigt, dass die europäischen Staaten Vasallen der USA sind, wenn ihr Einfluss in Europa von den USA abhängt.
    Die polnische Regierung hat auf beides ein Auge geworfen. 😃

    In Zeiten des Great Resets wo alles neu geordnet wird spricht doch nichts dagegen wenn man sich verbessern will.

    Wie man sieht, tut die polnische Regierung genau das, was ich eingangs unterstellt habe: Sie versucht, Deutschland sowohl wirtschaftlich als auch (militär-)politisch zu schwächen, und zwar mit Maßnahmen, die Polen auf Kosten Deutschlands stärken. 🙌

    Deutschland wird deindustrialisiert. Daran sind aber nicht die Polen schuld, es ist eine globale Agenda die dahinter steckt. Selbst die deutsche Regierung macht da mit!! Und die Polen würden das nicht machen wenn es nicht von Washington vorher abgesegnet wurde. Sie sagen ja selber es sind Vasallen der USA. Also nicht immer den Polen die Schuld geben. Röper ist schon wie Putin, der stänkert seit Jahrzehnten immer wieder gegen Polen.

    die Terroranschläge der letzten Jahre in Deutschland hatten alle einen islamistischen Hintergrund😆

    Nein, das wurde uns nur aus Propagandagründen erzählt. In Wahrheit waren das alles Inszenierungen.

    Die polnische Regierung bereitet eine Übernahme der Ukraine vor, wobei man sich an die Vereinigung Polens und Litauens vor 600 Jahren erinnert fühlt: Formell sieht es wie eine Union zwischen Polen und der Ukraine aus, tatsächlich übernehmen aber die Polen das Ruder.😃

    Wer sonst? Etwa die kaputte Ukraine? Auch da spricht nichts dagegen. Die Ukraine als eigener Staat ist vorbei, das dürfte doch jedem klar sein..

  7. Man sieht, wie wichtig ein gutes Verhältnis zu Russland ist, d.h. mittlerweile gewesen wäre. Die Meinung, Pl hätte Zeit mit seinen Reparationsforderungen, teile ich nicht. D kann noch stark aufschulden, aber so viel und gerade für einen solchen Zweck sicher nicht. Zwischen D u Pl steht sicher noch einiges bevor, da können unsere salbadernden Politiker u Medien sagen, was sie wollen.

  8. Was hier wieder über Polen erzählt wird ist vollkommen unwichtig , das danach ist längst geklärt und Deutschland hat jetzt schon in Europa den militärischen Oberbefehl , vollkommen unwichtig was da wegen Polen erzählt wird , Deutschland hat die Führungsrolle und das wird Niemand mehr ändern , die Kommandostrukturen sind längst aufgebaut und die Stützpunkte dazu gibt es auch schon in Deutschland .
    Ich frag mich langsam echt was diese Geschichten jetzt noch sollen ?

    1. Ich schreibe darüber – Auszug oder Zitat – und setze den entsprechenden Text dann in Anführungszeichen, sowie ich ober- und unterhalb eine Leerzeile stehen lasse – so sollte es gehen. 😉

        1. Links unten auf der Tastatur neben dem Y sind Pfeilzeichen., die wie gekippte V aussehen. Man kann sie hier nicht zeigen, weil das Programm sie nicht als Text, sondern als Befehl versteht, nach „Kommentar abschicken“ werden sie und alles dazwischen unsichtbar.

          Wenn Sie also „(blockquote) Text Zitat (/blockquote)“ schreiben, aber statt ( ) die Pfeilzeichen, Spitzen nach außen verwenden, erscheint

          Text Zitat

          1. Links unten auf der Tastatur neben dem Y sind Pfeilzeichen., die wie gekippte V aussehen. Man kann sie hier nicht zeigen, weil das Programm sie nicht als Text, sondern als Befehl versteht, nach „Kommentar abschicken“ werden sie und alles dazwischen unsichtbar

            danke

      1. «Zitieren kann man « so . Oder mit {{ Schweifklammern }}. Oder mit blockquote als HTML (bitte bei Unkenntnis selber gugeln):»

        {Zitieren kann man « so . Oder mit {{ Schweifklammern }}. Oder mit blockquote als HTML (bitte bei Unkenntnis selber gugeln):]

        danke

  9. Wer zwischen 2 Mühlsteinen klemmt – sollte nicht laut nach „Bewegung“ schreien – doch die Hyäne ist halt nur eine Hyäne – ohne Kopf, Verstand, Hirn – und wird schon merken, was passiert, wenn das Mahlen beginnt. . . 😝😝

  10. „Polen versucht Stück für Stück Deutschland als militärisches Drehkreuz der USA in Europa zu ersetzen und damit sein politisches Gewicht in der EU und der NATO zu steigern.“

    Prima.
    Sollen alles an Waffen etc übernehmen.
    Denn eine Stärke ist das nicht, das ist eine Last.
    Wird nur nichts werden, denn warum sollten die USA ein bestens etablierte Stellung im Hinterland aufgeben.

    1. Die Malier haben ihre „Nazi-Besatzungstruppen“, Deutsche und Franzosen, herausgeekelt. Die Burkinabè haben den Franzosen 100 Tage zum Verschwinden gegeben, sie sind weg. Auch aus Centrafrique. In Niger packen die Amis bereits die Koffer und suchen einen Alternativstandort. Deutsche und Franzosen wollen bleiben und wünschen eine „Intervention“. „La Patrie ou la mort nous vaincrons.“

      Die Kubaner konnten Guantanamo nicht loswerden, also haben sie einen antiimperialistischen Schutzwall drumherumgebaut. Mit Turban, Sandalen, Moped und Gewehr haben die Afghanen eine Koalition aus 50 Militärmächten vertrieben.

      So stark und mächtig wie Burkina Faso wäre Deutschland auch. Aber glauben Sie, es gäbe hier eine Mehrheit, die „Westliche Werteallianz“ zu verlassen? Und zur Sicherstellung von deren Abzug „Wagner“ zu bestellen, wie die Afrikaner es tun?

      1. @паровоз ИС20 578

        „So stark und mächtig wie Burkina Faso wäre Deutschland auch. Aber glauben Sie, es gäbe hier eine Mehrheit, die „Westliche Werteallianz“ zu verlassen? Und zur Sicherstellung von deren Abzug „Wagner“ zu bestellen, wie die Afrikaner es tun?

        Lage, Standort, Sicherheit, Komfort, Legitimation sind in Burkina Faso etwas völlig anderes als in Deutschland.
        Dieser Standort wird nicht aufgegeben, selbst wenn die schweigende Mehrheit das will.
        „Wagner‘ ist eine Söldnertruppe.
        Würde ich nie und nimmer auf ein Land loslassen.
        Wie wäre es stattdessen mit Neutralität?

        „Mit Turban, Sandalen, Moped und Gewehr haben die Afghanen eine Koalition aus 50 Militärmächten vertrieben.“

        Unfug.
        Das Interesse der USA an dem Land war nicht mehr groß genug, deswegen sind die Natohörigen dort weg.
        Warum die afrikanischen Länder nun von den Truppen verlassen werden, darüber kann nur spekuliert werden.
        Wer weiß schon welche Deals mit den Saudis gemacht wurden.
        Jedenfalls hoffe ich für die Bewohner und Bewohnerinnen des Landes, dass das gut geht.

        1. Ramstein wäre in zwei Jahren kündbar.

          Die NATO ist laut Statuten, also formell, ein Verteidigungsbündnis. Alle laufenden und kommenden „Auslandseinsätze“ könnten die Deutschen sofort absagen. Es gibt keinerlei NATO-Verpflichtung, teilzunehmen.

          Glauben Sie, dafür gäbe es unter den Deutschen eine Mehrheit?

          Seit 1999 führt Deutschland Krieg. Jeder wußte, daß früher oder später einer kommen wird von der Art, wie er nun da ist. Und jeder weiß, daß der für uns noch ganz anders enden kann.

          „So nebenbei“ wären auch noch Millionen von Menschen zu nennen, die die Deutschen zusammen mit ihren Kriegskoalitionären seit 1999 umgebracht haben, und die verwüsteten Länder vom Sahel bis zum Hindukusch.

          Seit 1999 haben die Deutschen mit jeder einzelnen Wahl die Kriege abgesegnet und neue bestellt. Es war immer nur eine winzige Minderheit dagegen. Die ist nun etwas größer geworden. Aber ich fürchte, bei der Mehrheit ist die Kriegslust größer als der Verstand.

          1. @паровоз ИС20 578

            „Seit 1999 haben die Deutschen mit jeder einzelnen Wahl die Kriege abgesegnet und neue bestellt.“

            Deutschland hat nicht den aktiven Part in dem üblem Spiel, dass könnten Sie endlich einmal zugeben.
            Die deutschen Regierungen lassen Waffen- und Munitionsverkäufe zu und mitlerweile auch schweres Gerät und betanken Flugzeuge.
            Wenn irgendwo deutsche Truppen stationiert sind, dann mit dem Einverständnis der jeweiligen Regierungen.
            Wieso wehren Sie sich so gegen diese Wahrheit?
            Schon das oben Beschriebene ist doch schlimm genug.

            „Die NATO ist laut Statuten, also formell, ein Verteidigungsbündnis. Alle laufenden und kommenden „Auslandseinsätze“ könnten die Deutschen sofort absagen. Es gibt keinerlei NATO-Verpflichtung, teilzunehmen.“

            Die Nato ist im Gegensatz zur Annahme vieler nur nach außen hin ein freiwilliges Bündnis unter der Führung der USA, denn sie dient den Interessen bestimmter Gruppierungen in den USA.
            Außen die hübsche Fassade der „gemeinsamen Verteidigung, der Freiwilligkeit, der Freiheit, der Demokratie und Gerechtigkeit“, aber innen sieht das anders aus.
            Die Nato ist nichts als der verlängerte Arm des amerikanischen Militärs, welches die Welt nie in Ruhe lassen wird, weil in dessen Selbstverständnis ein Frieden nur mit Gewalt aufrechterhalten werden kann.
            Und genau das ist in vielen Ländern, in denen ‚interveniert‘ wurde, eindeutig zu beobachten.
            Ein Scheinfrieden, der mit militärischer Gewalt aufrechterhalten wird.
            Und eine echte, aus dem jeweiligen Land, Kultur und den Menschen selbst heraus entstandene Entwicklung ist so nicht möglich, sondern verzögert diese nur.

            Es ist nicht mal zu sagen, ob das bewusst so beabsichtigt ist, oder ob das schlicht und einfach nur eklatantes Unvermögen ist, zu begreifen, dass die Kulturen sehr unterschiedlich sein können und trotzdem deren Interessen auf der gleichen Höhe zu berücksichtigen sind wie die eigenen.

            Sonst gibt das nämlich auf Dauer nichts.
            Für niemanden.

            Will die Mehrheit der Deutschen Krieg?
            Die dreiviertel Mehrheit der älteren Alteingesessenen will keinen Krieg.
            Das konnte für längere Zeit aus den unzensierten Diskussionsforen entnommen werden.
            Bis nach und nach fast alle diesbezügliche aufgestellten Teilnehmer per Zensur aussortiert wurden.
            Begriffe wie Gewaltverherrlichung und Kriegstreiberei verschwanden und die (bezahlten?) Kriegsbefürworter traten auf den Plan und das begann schon vor 2014.
            Ich bin mir sicher, dass sich an dieser dreiviertel Mehrheit auch nicht viel geändert hat, weil jemand, der gegen Krieg ist, auch gute Argumente hat.
            Die jüngeren Generationen der Alteingesessenen haben keinerlei Vorstellung von Krieg.
            Für viele von ihnen ist das etwas, was man in den Nachrichten sieht und irgendwie ein Ballerspiel, bei dem auf Knopfdruck alle wieder aufstehen und die Vorzüge der verschiedenen Kriegsgeräte diskutieren.
            Das sieht bei den Neuankömmlingen schon wieder anders aus.
            Die sind oftmals vor Kriegen hierher geflüchtet, die wollen mit Sicherheit keinen.
            Also die sehr große Mehrheit der Bewohner Deutschlands will keinen Krieg.

  11. « Die politische Macht Deutschlands in Europa hat zwei Grundpfeiler: Zum einen Deutschlands wirtschaftliche Stärke, zum anderen Deutschlands Rolle als militärisches Drehkreuz der USA in Europa … »

    Demonstriert letzteres nicht gerade urbi et orbi Deutschlands Ohnmacht?

    1. „Wir können nicht zulassen, dass die Chinesen und die Russen die Kontrolle über die Situation übernehmen und Kabul unterstützen, während wir irrelevant werden.“
      — Josep Borrell, 19.8.2021

      „Die nüchterne Wahrheit zu #Afghanistan ist: Wir Europäer haben gegen die Entscheidung der #USA zum Abzug kaum Widerstand geleistet, weil wir mangels eigener Fähigkeiten keinen leisten konnten.“
      — A. Kramp-Karrenbauer (@akk) September 2, 2021, Twitter

      https://de.rt.com/europa/123465-nach-afghanistan-desaster-kramp-karrenbauer/

      Die Bundeswehr ist nicht vollständig kriegsfähig, sondern nur arbeitsteilig in Koalitionskriegen einsetzbar. Spezialität: Aufklärungs- und Zieldaten, Ausbildung Dritter, die den Bodenkrieg machen sollen, Betrieb und Bewaffnung von „Rebellen“ (UÇK, ISIS, Azov, PKK, etc.).

      Die Bundeswehr ist nicht ausgelegt zur Landesverteidigung, sollte einer ihrer Kriege einmal außer Kontrolle geraten (wie derzeit der „Drang nach Osten“).

      Strategie, Militärkräfte, die ganze Kriegsführung Deutschlands basiert darauf, daß es den großen Bruder mit den großen Wummen gibt.

      Die Amis sind immer wieder genervt, weil sie von „EU-tschland“ in „Missionen“ eingespannt oder hineinintrigriert werden, an denen sie nur wenig Interesse haben. Trump war gereizt, letztens aber auch Nuland. Die meinte, wenn die „Europäer“ strategische Autonomie und eigene „Missionen“ wünschen, sollen sie die auch selber führen, und nicht am Ende doch wieder bei Uncle Sam um Hilfe bitten.

      Ramstein ließe sich in zwei Jahren kündigen. Dann müßten die Deutschen aber darauf verzichten, „Vizeweltmacht“ innerhalb der „stärksten Militärallianz aller Zeiten“ zu sein.

  12. Ohne die deutschen (EU)-Überweisungen hatte Polen var nichts zu melden.

    Warum knüpfen wir daran keine Bedingungen? Amerika halt seit Jahren alle relevanten internationalen Organisationen am engen Zügel, indem es vereinbarte Zahlungen schlicht nicht überweist, bis alle Wunsche erfüllte werden.

    Warum zeigt Deutschland nicht mehr Rückgrat, statt sich von Polen und anderen Möchtegerns auf der Nase herum tanzen zu lassen?

    1. @Steve_ Ich verstehe es noch weniger, weil für den finanziellen Druck auf Polen, Deutschland die volle Rückendeckung der USA hätte. Mehr noch; schon Obama und bis noch vor kurzen hatten „Obama nahe“ Medien und Politiker der USA Deutschland sogar aufgefordert, wirtschaftlichen Druck auf Polen auszuüben, wenn Polen sich nicht an der vereinbarten Aufnahme von Flüchtlingen beteiligt. Vor allem solle Deutschland besonders durch seine Vormacht in der EU den Druck auf Polen noch steigern.
      Scheinbar ist Deutschland wohl doch nicht so USA hörig und schwach, sondern verfolgt eigene und noch perfidere Interessen, wie auch oft durch den Foristen @паровоз ИС20 578 erwähnt wird.

  13. Ich gebe zu, dass die von mir beschriebene Entwicklung auf vielen spekulativen Annahmen beruht, die auch noch teilweise aufeinander aufbauen. Wenn sich die Dinge an einem beliebigen Punkt anders entwickeln, als von mir beschrieben, verändert sich das gesamte Szenario.

    Nö, tut es nicht denn egal was die Polen machen es wird DL Schaden zu fügen. Oder auch nicht, denn wenn Bürlün aus der Schußlinie raus ist wer wird dann beschossen? Natürlich wollen die Polen ihr Reich von Litauen bis zum Schwarzen Meer neu auferstehen lassen! Frage ich mich, warum nicht? Wenn sie die Russen in Ruhe lassen, die Bulgaren, Rumänen, Moldawier, Kosoveraner, und den ganzen Rest in Ruhe lassen, niemand dem anderen auf die Füße treten, alle zusammen sich vereinen und sich unter eine Flagge verbinden. Warum nicht??
    Europa wie wir es kennen ist Geschichte! Allein wenn eine dähmliche verblödete Frau im TV, unwiedersprochen, sagen kann: Die Russen sind ja eigentlich keine Europäer, sie sind Genetisch eher ein Eroberungsvolk wie Dschinges Kahn!! Von daher sind sie auch keine Menschen! Im TV zu sehen und zu hören. Russen sind keine Menschen!!
    Die Polen werden Deutschland aussaugen und wir werden uns dafüer entschuldigen, daß wir sooo schlimm zu den Polen waren!!

  14. Ich dachte eigentlich, die Zeiten wären vorbei, wo man Redewendungen wie „die Polen“, „die Franzosen“ usw mit vielwissender Miene absondert. Man sollte es doch aus der Geschichte wissen: ein polnischer Landwirt ist seinem deutschen, frz. usw. Pendant näher als seinem polnischen Bankchef, es sei denn, man hat ihm medial das Gehirn gewaschen.
    Ich habe in Polen übrigens niemals Hass gegen Deutsche erlebt, vielleicht, weil ich den Leuten zuhöre? Und ein kleines Fieses für alle Überflieger mit hier dazu:

    Und nun bestieg mit kluger Miene
    Herr Reineke die Rednerbühne,
    Und sprach von Diesem und von Jenem,
    Besonders von dem Homogenen.
    Und wußte Alles so zu drehn,
    Dass Unterschiede gänzlich untergehn.

  15. …“ …dürfte eine Fluchtwelle der ukrainischen Führung einsetzen, in deren Folge die ukrainische Staatlichkeit zusammenbrechen dürfte.“… …genauso, wird es kommen…
    …jetzt kommen wir der Sache näher, die Polen bekommen „Ihr Galizien – Banderastan“, und die brd wird bezahlen !!..😎😈

  16. Das „heute russische Kaliningrad“ ist das alte ostpreußische Königsberg. Das sollte auf einer patriotischen deutschen Seite schon vermerkt werden.

    Und offengestanden: Da Kalinin ein Sowjetkommunist war, gefällt mit das polnische Królewiec doch weniger schlecht als die sowjetische Bezeichnung.

    Für mich bleibt aber Königsberg Königsberg, und meines Wissens wird diese Stadt von einigen dort lebenden Russen entsprechend Кёниг (etwa: Kjonig) genannt.

  17. Exkurs in Geschichte?

    Exkurs in Geschichtchen.

    Was die deutsche Geschichte seit der Vorbereitiung des 1. Weltkriegs bis zum Ende der militärischen Vernichtung Deutschlands 1945 betrifft, sind Sie, Herr Röper, ein Propagandaopfer par excellence. Wobei Opfer schon nicht mehr korrekt ist, denn Sie hätten sich als großartiger Rechercheur, der zu sein Sie selbst für sich reklamieren, längst über Geschehnisse und Abläufe jenseits der verleumderischen Propaganda informieren können, so wie sie es im Falle Rußlands – nicht der Sowjetunion, da sind Sie die drei Affen in einer Person – auch tun. Akteure und Verleumdungsquelle sind im Fall Deutschlands und Rußlands dieselben.

    Inzwischen komme ich zu der Überzeugung, Sie WOLLEN die Propagandalügen gegen Deutschland nicht hinterfragen, Sie müssten dann auch die sowjetrussischen Geschichtslügen und die Verklärung der „großen vaterländischen Kriege“hinterfragen und korrigieren. Lieber spielen Sie den russischen Propagandapudel und genießen die Nestwärme der Mitläufer. Das kann man in Deutschland auch haben, wenn man die offiziellen Darstellungen vertritt und verbreitet.

    1. An JanKa: Deshalb ist Thomas Röper auch als Desinformant verschrien. Ob seine Wahrnehmungslücke allerdings den Wert seiner Arbeit mindert? Wohl kaum! Alle Menschen, auch ich, haben blinde Flecken und der Tag hat nur 24 Stunden. Bei mir ist gerade 1:50 Uhr und ich habe von 21 bis 1 Uhr geschlafen. Bald geht es in die nächste Runde.

      1. „Ob seine Wahrnehmungslücke allerdings den Wert seiner Arbeit mindert? Wohl kaum!“

        Leider doch.

        Unbestreitbar der Wert der Aufdeckung der anglo-us-zionistischen Propaganda gegen Rußland zur Machterhaltung und Werterhaltung des Dollars.

        Völlig unverständlich die absolut kritiklose und nicht hinterfragte Akzeptanz der Propaganda und Verleumdung gegen Deutschland von denselben Akteuren. Zumal die Verleumdungen gegen Deutschland noch als Mittel zur Glorifizierung Rußlands eingesetzt werden.

        Ebenso unverständlich die sträfliche Relativierung der stalinistischen Verbrechen.

  18. Herr Röper hat ein Element nicht berücksichtigt. Putin hat neulich gesagt: Belarus ist für euch tabu, die Westukraine ist uns egal. Er ist nicht dumm!! Die Westukrainischen Nazis hassen Polen genauso wie Russen! Und er weiß das! Er will einfach Polen mit ukrainischen Händen destabilisieren!! Ein Paar Millionen bewaffneten(!!) Nazis in Polen und ein Bürgerkrieg dort ist garantiert! Frage ist nur: die amerikanischen „Freunde“ Polens wissen das auch?

    1. ….Richtig !!… …die Bemerkung von Putin war, „…die Westukraine hat eigentlich nie zur Ukraine gehört !!“… ….“Galizien – Banderastan“, wird das „Kukucksei“ für die „Globalisten – EU“ !!🤣😈

  19. Zum ersten Teil des Artikels – Thema Militär

    Im Jahre 1939 hätte Frankreich den zweiten Weltkrieg gewinnen können, bevor er wirklich ausgebrochen war. Deutschland wollte einen zwei Fronten Krieg vermeiden und hat Polen mit allen verfügbaren Kräften angegriffen, um eine schnelle Entscheidung herbeizuführen.

    Zu dieser Zeit standen an der späteren Westfront gerade noch 10 sogenannte „Festungsdivisionen“, ohne schweres Gerät wie Artillerie.

    Hätte Frankreich Anfang Oktober seine Bündnisverpflichtungen Polen gegenüber erfüllt, Deutschland angegriffen und das Ruhrgebiet besetzt wäre der ganze Blödsinn vorbei gewesen.

    Man könnte noch viel über dieses Thema schreiben – etwa wie die Sektkorken im deutschen OKW knallten als der Feldzug gegen Polen so einfach und problemlos zu Ende ging.

    Was einer der Hauptgründe war, warum es gegen Frankreich dann so erfolgreich lief: „Laß doch mal die jungen Leute mit den neuen Ideen ran“. Heinz Guderian sagte Dankeschön und der Blitzkrieg war erfunden.

    Oder warum es gegen die Sowjetunion so schlecht lief: Blitzkrieg klappt nicht wenn die Entfernungen zu groß werden, aber diesmal wollten OKW und auch ein wenig Hitler umbedingt recht haben.

    Aber lassen wir das: Wichtig – in unserer heutigen Zeit – ist doch nur: Jeder kocht sein eigenes Süppchen und spuckt auf seinen Partner.

    Daher finde ich viel interessanter was derzeit in Afrika los ist im Vergleich zu Polen, Moldawien oder Littauen. Die Letztgenannten werden sich wohl… von selbst regeln.
    Aber schau’ma mal!

  20. Ergänzung am 23. August: So scheitern die NATOten, Mitteleuropa als Schlachtfeld aufzubereiten
    dzg. one/So-scheitern-die-NATOten_Europa-als-Schlachtfeld-aufzubereiten

    Es ist der „naturgegebene“ Ablauf, dass die gesunden Überlebenden die kritische Masse bilden, durch welche die Karawane die Richtung ändert. Die meisten Menschen sind und bleiben „Mitläufer“ und Untertanen!

    Warum schreit der Westen im August 2023 nach „Verhandlungen“? Warum hat die NATO verloren? Warum gibt es für Russland nichts zu verhandeln?

    Das große Bild ist immer noch, dass es in Russland Verräter gibt und in den USA Träumer, die BRD und Polen lediglich als Schießbudenfiguren betrachten, die den großen Zweck heiligen.

    Wenn Polen sich einen Teil der Ukraine krallen will, dann nur, um ein Rückzugsgebiet für die Kräfte zu schaffen, die seit Jahrzehnten den Russenhass in der Ukraine schüren und 2014 die gewählte Regierung in Kiew durch Banditen ersetzt haben, was letztlich in den Einsatz eines Komikers mündete. So machen sich die USA vor aller Welt lächerlich. Die NATO ist lediglich vorgeschoben, damit so wenig Soldaten aus den USA wie möglich sich die Finger schmutzig machen. Das ganze Gemetzel soll allein die Achse aus Deutschland und Russland schwach halten. Ein Artikel von Thomas Röper und einer von FKT bilden die augenblickliche Spannung ab.

    22. August 2023 | Thomas Röper – Polens Ambitionen: Deutschland verdrängen, Osteuropa dominieren, Teile der Ukraine schlucken

    19. August 2023 | FKT-Team – Polen rüstet auf: Friedensverhandlungen als Beginn der zweiten Etappe des Konflikts in der Ukraine | pdf-Datei

    24. Juni 2023 | Die Planung, den Wertewesten zu täuschen und die Ami-Lakaien aus ihren Löchern zu locken, ist gelungen. Pünktlich zur Eröffnung des St. Petersburgers Volksfestes am Samstag konnte der erfolgreiche Vollzug der Täuschung verkündet werden. Herzliche Gratulation!

    25. Juni 2023 | Pepe Escobar: Putin weiß genau, was auf dem globalen Schachbrett wirklich zählt

    1. @pol. Hans Emik-Wurst Nicht nur FKT und Patrioten aus der „zweiten Reihe“ prangern die Verräter in Russland permanent an. Auch die Töne des bekannten Duma Abgeordneten Evgeny Fedorov und des Putin Beraters Dr. Glaziew werden immer schärfer.
      Besonders die westliche IWF Marionette Elwira Nabiullina wird aktuell besonders häufig und intensiv entlarvt.
      Die wurde auch ganz begeistert und offen vom Westen als „neoliberal“ und wirtschaftsliberal bezeichnet und gelobt.
      Sag mich wer Dich lobt, und ich sage Dir …..

  21. Wo bleibt der finanziellen Druck auf Polen ?
    Für wirtschaftlich starken Druck hätte Deutschland die volle Rückendeckung der USA.
    Mehr noch; schon Obama und bis noch vor kurzen hatten „Obama nahe“ Medien und Politiker der USA Deutschland sogar permanent aufgefordert, wirtschaftlichen Druck auf Polen auszuüben, wenn Polen sich nicht an der vereinbarten Aufnahme von Flüchtlingen beteiligt. Vor allem solle Deutschland – besonders durch seine Vormacht in der EU – den Druck auf Polen noch steigern.
    Scheinbar ist Deutschland wohl doch nicht so USA hörig und schwach, sondern verfolgt eigene und noch perfidere Interessen, wie es hier auch oft durch den Foristen @паровоз ИС20 578 erwähnt wird.

  22. Ein Argument gegen Trump ist aber, daß er die Migrantenströme an der Grenze aufhalten will? Und Soros symphatisiert und finanziert auch in den USA die Instabilität.

    Und die Migrantenströme nach Europa sind von den Amerikanern losgetreten worden. Man wollte das „Alte Europa“ auslöschen. Mit den Kriegen, die nach der Ansage geführt worden sind, sind alle Schranken gefallen. In der EU sitzen die Kollaborateure zusammen und da gab es keinen Widerstand gegen die Auslöschungs- und Kriegsphantasien. Merkel ist von den Amerikanern zu recht als Kopf der Bande wahrgenommen worden und die hat das Spiel in jeder Beziehung mitgemacht.

    Polen kann ein bißchen ausweichen, aber schlußendlich hat es alle die Migrationsprobleme direkt vor der Tür. Polen wird als Staat mittelfristig genauso unterwandert und vernichtet werden. Zu glauben, daß sich die Überschwemmung aufhalten ließe, ist naiv.

  23. Die USA haben es geschickt eingefädelt, dass sie nicht in den Krieg eintreten müssen, wenn Russland die EU angreift. Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat schließlich schon festgestellt, dass die Ausbildung der Ukrainer in Deutschland schon eine Beteiligung an dem Krieg darstellt ohne das Deutschland angegriffen wurde. Somit ist Artikel 5 ausgeschaltet. Verstärkt wird das Ganze noch dadurch, dass die USA sich aus der Unterstützung der Ukraine zurückziehen, aber Europa weitermachen soll. Ein weiteres Manöver sich aus der Sache herauszuhalten.

  24. Thomas Röper:

    {{… unternahmen die Briten und Franzosen keine Versuche, eine zweite Front zu eröffnen, um Teile der Wehrmacht zum Abzug aus Polen zu zwingen, sondern überließen ihren polnischen „Verbündeten“ seinem Schicksal.}}

    Nicht sofort vielleicht, aber im Frühjahr 1940 wurde Bremen bombardiert, nachdem die Briten Deutschland den Krieg erklärt hatten. Die deutschen Luftangriffe auf England erfolgten deutlich später im selben Jahr.

      1. Richtig, ich lese gerade, dass am 3. September die Athenia von einem deutschen U-Boot versenkt wurde. Das war bemerkenswert kurz (19:40 Uhr) nach Churchills Kriegserklärung gegen Deutschland am selben Tag. Hat es denn am 3. September auch schon Angriffe der Briten gegen Deutschland gegeben?

  25. Eine Verschiebung der polnischen. Grenze nach Osten würde die Nato Grenze nach Osten verschieben. Also genau dies ermöglichen was Russland gerade bekämpft. Also kein gezinkter Frieden, nach den Vorstellungen der USA. Das heißt natürlich Bekämpfung poln. Truppen wenn sie die internationale Grenze der Ukraine überschreiten und sie zu Nato Gebiet machen wollen mit absoluten Wissen der USA!
    Was den Energiewahn der Deutschen Regierung angeht, innerhalb kurzer Zeit das zu erreichen was man in Bayern usw. Jahrzehntelang abgelehnt hat schwierig. Was sagt Fr. Baerbock offiziell , -Was interessiert mich was meine Wähler denken. Das heißt die Zeche zahlen die Bürger allein.
    Man könnte geteilter Meinung sein wenn man nun die vielen Windparks im Meer sieht. Aus Grüner Sicht nicht ganz so optimal.

    https://www.wattenrat.de/2022/07/09/fluessiggasterminal-in-wilhelmshaven-aus-fuer-schweinswale/

    Wale allgemein orientieren sich durch Schall – also Sprengung von Altlasten 2 WK , Bau von Windparks , u. irgendwelchen Energieanlagen verursacht Lärm – trotz Schutzmaßnahmen. Es gibt immer wieder Meldungen Wale gestrandet z.B. Nähe Australien usw.. Man könnte auf die Idee kommen einmal nachzufragen. Hat da die Marine des Commonwealth inclusive USA / GB irgendwelche Übungen mit U- Booten usw. veranstaltet?
    Vor allem Wale sind absolut auf ihr Gehör angewiesen. bei massiven Militärlärm können sie regelrecht taub werden.

    Wie sieht unsere Infrastruktur aus? Kaputte Schulen – fehlende bezahlbare Mietwohnungen, GKV mit Riesen Problemen weil sie ja auch die Flüchtlinge versorgen müssen, eine Inflation von 40 % bei Lebensmitteln und anderen wichtigen Gütern höhere Energiekosten. Gestern im Fernsehen Deutsche Bahn – Chaotisches Notfallmanagement für Fahrgäste. Also ein Land im Aufbruch oder?
    Dann schaltet man das Radio ein – Musik fast ausschließlich aus USA / GB (EU ?) für unsere Gebühren. Zum Glück gibt es im Internet Alternativen.

  26. Die ganze Geschichte wegen Polen ist doch nur eine große Verarschung .
    Von vorne hetzt die Polenregierung gegen Russland und hintenrum kauft Sie immer noch Erdöl von Russland .
    Wieviel medialen Schwachsinn wollt Ihr denn noch aufsaugen ?

  27. Polen kommt so arrogant rüber, fordern fordern und sie sind mit Abstand das grösste Bezieherland in der EU von Finanzmittel, während wir mit Abstand am meisten zahlen. Reparationen niemals solange Polen auf unserem Land sitzt was einen viel grösseren Wert darstellt.

  28. In diesem Team spielen wir:
    Rice fährt fort:

    „Als wir ihnen hochexplosive Artilleriegeschosse gaben, feuerte man ein Geschoss aus einer Haubitze ab, das landete, und es gab einen großen Knall. Aber wenn man in einem großen Graben liegt – einem Zickzack-Graben – und es nicht direkt auf dem Kopf landet, werden einem die Ohren klingeln, aber man wird nicht sterben.

    Wenn man das gleiche Geschoss abfeuert und es über dem Kopf explodiert und 88 Submunitionen niedergehen, hat man die 88-fache Feuerkraft und Chance, Russen zu töten. Deshalb haben DPICM-Artilleriegeschosse bereits das Spiel verändert. Sie haben bereits die Art und Weise verändert, wie die Ukrainer entscheiden, ob sie vorrücken, und wie die Russen sich verteidigen werden.“

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=102800

  29. Es wird wohl so kommen das Russland die Ukraine zum Frieden zwingen müssen , egal auf welche Art , freiwillig wird die Ukraine das nicht machen .
    Im Hause Selensky sitzen wohl immer noch so Viele , die das , bis zum letzten Ukrainer umsetzen wollen .
    Die Unterstützung dafür bröckelt immer mehr bei den angrenzenden Ländern , auch bei Polen und die USA scheint dieses Eigenleben der Ukraine derzeit nicht in den Griff zu bekommen .
    Selbst Selensky hat wohl kein Bock auf Frieden bei den aktuellen Optionen , Der will immer noch Geld und Waffen , scheinbar brauch Er die harte Tour , Russland könnte Sie Ihm geben .

  30. Was die Einleitung des Artikels geografisch mit Worten erklärt, stellt Wikipedia sehr schön und hiermit empfohlen in einer Karte dar, nämlich das damalige Gebiet der ‚Rzeczpospolita‘ unterlegt mit den gegenwärtigen Grenzen:
    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b2/Polish-Lithuanian_Commonwealth_%281619%29_compared_with_today%27s_borders_PL.png

    Allerdings nutzt der deutsche Artikel zu dem Staatsbegriff diese Karte nicht, sondern eine wenig nützliche, rein schematische Umrisskarte, die nicht mal großen Städte zeigt:
    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/1f/Rzeczpospolita_1619_-_1621.png/800px-Rzeczpospolita_1619_-_1621.png

    (Vgl. die Artikel https://de.wikipedia.org/wiki/Rzeczpospolita [dt.] und den sehr umfangreichen https://pl.wikipedia.org/wiki/Rzeczpospolita_Obojga_Narod%C3%B3w [pl.])

  31. PS. Sehr schön in der empfohlenen Karte sichtbar ist, dass die damalige Ostgrenze der polnischen Ukraine ziemlich gut mit heutigen Oblasten ohne russische Sprachmehrheit übereinstimmt. Neben den vier besetzten bzw. ‚befreiten‘ bzw. umkämpften Oblasten waren noch die Regionen Odessa und Charkiv damals russisch, Kiev dagegen komplett polnisch. Nach der Karte liegt Thomas Röper falsch, wenn er im 7. Absatz seines Textes schreibt „bis fast nach Kiew“.

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