Umsetzung des RAND-Papiers

Der Westen kürzt die Ukraine-Hilfen

In den letzten zwei Tagen gab es eine Vielzahl von Meldungen darüber, dass der US-geführte Westen die Ukraine-Hilfen massiv zurückfahren könnte. Wird Kiew nun zu Verhandlungen mit Moskau gedrängt?

Ich haben monatelang darüber berichtet, wie das RAND-Papier vom Januar, über das ich seit Februar schreibe, umgesetzt wurde. In dem Papier hat die RAND-Corporation der US-Regierung empfohlen, einen Ausweg aus dem Ukraine-Abenteuer zu suchen, denn die Ziele, die die USA in der Ukraine verfolgt haben (Russland wirtschaftlich zerschlagen, international isolieren und die russische Armee entscheidend schwächen) wurden nicht erreicht. Stattdessen mussten die USA die Ukraine mit inzwischen über 100 Milliarden Dollar unterstützen und ein Ende ist nicht abzusehen, während die USA in dem Konflikt nichts zu gewinnen haben, denn – so RAND – wo die Grenzen der Ukraine verlaufen, ist für die USA unwichtig und die ungeheuren Kosten nicht wert.

Vor einer Woche habe ich vermutet, dass die USA ihre Pläne aufgrund der veränderten Realitäten vielleicht ändern mussten, weil Russland wohl nicht bereit ist, zu für die USA akzeptablen Bedingungen in Verhandlungen einzutreten. Der Grund ist, dass Russland kaum mit Kiew verhandeln dürfte, weil Kiew faktisch besiegt ist und bestenfalls die russischen Bedingungen akzeptieren müsste. Russland dürfte eher an Verhandlungen mit den USA interessiert sein, um eine neue Sicherheitsarchitektur in Europa auszuhandeln, aber das würde einen Machtverlust für die USA bedeuten, den sie kaum akzeptieren würden.

Nun deuten die aktuellen Meldungen darauf hin, als wären die USA bereit, die Ukraine notfalls ganz fallen zu lassen, denn alleine in den letzten zwei Tagen gab es viele Meldungen darüber, dass der Westen seine Ukraine-Hilfen stark zurückfahren dürfte. Da Kiew mit der massiven westlichen Hilfe in Form von Geld und Waffen, die 2023 geflossen sind, nichts gegen Russland erreichen konnte, dürfte Kiew mit weitaus weniger Unterstützung kaum in der Lage sein, gegen Russland standzuhalten, sodass Verhandlungen unumgänglich werden könnten.

Zurückgehende Unterstützung für Kiew

Die US-Regierung hat im neuen Haushaltsgesetz lediglich 24 Milliarden Dollar Unterstützung für Kiew beantragt, wobei es fraglich ist, ob sie diese Summe vom Parlament genehmigt bekommt, denn die Republikaner wollen sie auf sechs Milliarden kürzen. Im Vergleich zu den etwa 100 Milliarden, die die USA in den letzten anderthalb Jahren nach Kiew gepumpt haben, bedeuten aber auch die 24 Milliarden bereits eine massive Kürzung der Unterstützung für Kiew. Hinzu kommt, dass die USA ihre künftigen Hilfen plötzlich von der Umsetzung von Reformen in der Ukraine abhängig machen wollen, die offiziell unter anderem dem Kampf gegen die Korruption diesen sollen.

Für diese Maßnahme gibt es ganz andere Gründe, die ich hier aufgezeigt habe, die man aber nur verstehen kann, wenn man sich in der ukrainischen Politik gut auskennt. Dass die US-Republikaner verstehen, worum es dabei geht, bezweifle ich, weshalb diese Forderung der US-Regierung auch als innenpolitisches „Zugeständnis“ an die Republikaner aufgefasst werden kann, die seit langen eine Kontrolle über die nach Kiew geschickten Gelder fordern. Die Republikaner haben erst am Montag erneut einen Rechenschaftsbericht gefordert, weil nach Angaben der US-Regierung 80 Milliarden Dollar an Unterstützung genehmigt waren, Angaben der Behörde Office of Management and Budget aber von 111 Milliarden Dollar sprechen, die für den Krieg in der Ukraine bereitgestellt wurden. Die Republikaner fordern Aufklärung über die Differenz von immerhin 31 Milliarden Dollar.

Kiew hingegen fordert vom Westen die Übernahme des gesamten Haushaltsdefizits für 2024, das laut Kiew 42 Milliarden Dollar betragen soll. Dass diese Summe zusammenkommt, wird zusehends unwahrscheinlicher.

Der Westen hat Selensky satt

Hinzu kommt, dass der Westen Selensky und seine Eskapaden zusehends satt hat, wie auch die Presseberichte über Selenskys Amerika-Reise letzte Woche gezeigt haben. Von dem bisher von den westlichen Medien gefeierten Selensky war nicht viel übrig, er hatte plötzlich ziemlich schlechte Presse. George Byczynski, ein führender Berater des britischen Parlaments in Sachen Polen, wurde dazu sehr deutlich.

Seiner Meinung nach fühlen sich Polen und andere mittel- und osteuropäische Länder durch Selenskys jüngste Kritik im Streit um den Export ukrainischen Getreides „enttäuscht und verraten“. Er äußerte, dass der ukrainische Präsident „manchmal mehr an Streitigkeiten mit Verbündeten“ als an militärischen Aktionen gegen Russland interessiert zu sein scheine und merkte an, dass im Sommer auch der damalige britische Verteidigungsminister Ben Wallace und der Nationale Sicherheitsberater des US-Präsidenten, Jake Sullivan, einen Mangel an Dankbarkeit seitens Kiews angedeutet hätten. Das hat zumindest Wallace beim NATO-Gipfel deutlich gesagt, woraufhin Selensky heftig zurückrudern musste.

Byczynski meinte weiter, die „Serie diplomatischer Fehltritte ist alarmierend und könnte die Unterstützung von Verbündeten schwächen, die mit humanitärer Hilfe, Waffenlieferungen und wirtschaftlichen Schäden einen hohen Preis bezahlt haben“. Und er wies darauf hin, dass Selensky und die „ukrainischen Getreidemagnaten“ in der Frage des Exports ukrainischen Getreides „statt eines konstruktiven Dialogs die öffentliche Konfrontation gewählt“ haben. Wenn das so weiter gehe, könnten „die Länder, die die Last der Unterstützung der Ukraine tragen, ihre Position überdenken oder abschwächen“.

Polen hat genau das schon getan und erklärt, nur noch alte Zusagen zu erfüllen, aber keine neuen Zusagen für Waffenlieferungen an die Ukraine mehr machen zu wollen. Ob das nur Wahlkampfgetöse war, werden wir erst nach der Parlamentswahl in Polen Mitte Oktober erfahren, aber das waren für Polen, das bisher einer der glühendsten Unterstützer der Ukraine war, ganz neue Töne.

Ein „ewiger Krieg“?

Und am 27. Oktober hat Politico in einem Artikel geschrieben, dass die westlichen Länder Anzeichen für einen Mangel an Waffen zeigen, die sie nach Kiew liefern können, und des Konflikts in der Ukraine immer müder werden:

„Auf der anderen Seite des Atlantiks hat Polen kürzlich erklärt, dass es kurzfristig keine Waffen mehr in die Ukraine schicken kann, und französische Beamte haben kürzlich angedeutet, dass auch ihr Land bald diesen Punkt erreichen wird.“

Politico betont, dass „der Westen Anzeichen zeigt, dass ihm die Waffen und die Geduld mit der Ukraine ausgehen“ und dass „in Washington und Europa der Eindruck wächst, dass der Westen des Kämpfens müde sein könnte“. Der Artikel zitiert Mark Cancian, einem leitenden Berater des in Washington ansässigen, sehr einflussreichen Thinktanks CSIS:

„Wenn die Gegenoffensive scheitert oder die russische Verteidigungszone nicht nennenswert überwunden wird, wird meiner Meinung nach die Angst vor einem ewigen Krieg zunehmen“

Und diesen „ewigen Krieg“ will in Washington niemand, denn er ist für die USA ruinös. Die US-Regierung will einen Sieg über Russland, der jedoch in weiter Ferne steht. Und sie braucht ihre Ressourcen für die Konkurrenz mit China, anstatt sie gegen Russland zu vergeuden, ohne dass ein Sieg in Reichweite ist.

Schuldzuweisungen an Kiew

Dass die Sprengung der Nord Streams Kiew angehängt werden soll, ist bereits offensichtlich. Die wenigen westlichen Medienberichte, die es am Jahrestag der Sprengung der Pipelines gab, haben alle betont, dass Kiew hinter der Sprengung stecken soll.

Nun gab es auch aus Polen neue Töne. Am 15. November 2022 ist eine Rakete in Polen eingeschlagen und hat zwei Menschen getötet. Vor allem Polen dachte damals laut darüber nach, den NATO-Verteidigungsfall auszurufen, weil das angeblich eine russische Rakete gewesen sein soll, was Kiew natürlich am lautesten bestätigt hat. Allerdings haben die USA sofort zur Mäßigung aufgerufen und der Fall verschwand schnell wieder aus den Medien.

Dabei war sofort klar, dass es sich um keine russische, sondern um eine ukrainische Rakete gehandelt hat, denn die Rede war von einer S-300, deren Reichweite nicht ausreicht, um von russisch kontrolliertem (oder auch weißrussischem) Gebiet auf die Stelle abgefeuert worden zu sein, wo sie eingeschlagen ist. Darüber habe ich damals sofort berichtet.

Nun, „nur“ zehn Monate später, ist das auch den Polen aufgefallen, wie die polnische Zeitung Rzeczpospolita unter Berufung auf Quellen gemeldet hat. Der Zeitung zufolge hat die ukrainische Seite nicht mit den polnischen Ermittlern kooperiert und kein Material zur Verfügung gestellt. Trotzdem habe Polen die Ursachen für den Vorfall ermittelt. Die Schlussfolgerungen, so schreibt die Rzeczpospolita, seien eindeutig und schließen die Möglichkeit eines Abschusses der Rakete von russischem Territorium aus. Sie zitiert einen Staatsanwalt:

„Es war eine ukrainische Flugabwehrrakete, die in Przewodowa explodierte und zwei Menschen tötete. Wir haben Schlussfolgerungen, aber aufgrund ihres geheimen Charakters geben wir ihren Inhalt nicht bekannt. Zum jetzigen Zeitpunkt sind die Ermittlungsmaßnahmen auf polnischem Territorium erschöpft. Wir haben ein Rechtshilfeersuchen an die Ukraine gerichtet und warten auf eine Antwort.“

Es sieht schlecht aus für Selensky

Es deutet also vieles darauf hin, dass der Westen die Unterstützung für Kiew herunterfahren wird, sei es, weil er das Niveau nicht mehr halten kann, oder weil er das Niveau nicht mehr halten will. Das wird den Druck auf Kiew erhöhen, eine Verhandlungslösung mit Moskau zu suchen, auch wenn das die bindungslose Kapitulation der Ukraine bedeutet.

Wenn Selensky sich Verhandlungen widersetzen sollte, ist er austauschbar. Dem Westen geht er ohnehin auf die Nerven.

Natürlich sind diese Meldungen nur eine Momentaufnahme, aber dass derartige Meldung überhaupt erscheinen, war noch vor kurzem undenkbar. Nun aber kommen davon gleich mehrere am Tag. Das erweckt den Eindruck, als solle die westliche Öffentlichkeit auf eine Reduzierung der Ukraine-Hilfe eingeschworen werden, die man notfalls sogar mit den echten oder angeblichen Missetaten Kiews begründen kann: Die Nord-Stream-Sprengung, der Raketenangriff auf Polen im letzten November oder sogar Raketenangriffe auf zivile Ziele in der Ukraine, siehe Konstantinowka vor einigen Tagen.

Da auch ich nicht in die Zukunft sehen kann, beende ich meine Artikel über das, was ich als die Umsetzung des RAND-Papiers bezeichne, meistens mit dem Satz: „Es bleibt spannend“

Hinzufügen möchte ich, dass wir, wenn meine Interpretation stimmt, bis Ende des Jahres sehen werden, ob Kiew von den USA zu Verhandlungen mit Moskau gedrängt wird. Wenn sich Meldungen wie die, die ich hier nur von den letzten zwei Tagen zitiert habe, weiter so häufen, stehen die Chancen dafür recht gut.


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

47 Antworten

  1. Eine Kürzung der finanziellen Unterstützung wird den militärischen Konflikt nicht beenden, wie manche hoffen, da Europa weiterhin alle Kosten tragen wird. Auf Anweisung der USA. Und wie ich bereits sagte, es wird keine Verhandlungen geben, ihre Zeit ist längst vorbei. Dies ist ein Krieg bis zur vollständigen Kapitulation der Ukraine. Aber selbst die Kapitulation der Ukraine wird nicht das Ende des Konflikts bedeuten, da der Wunsch der USA nach einer noch stärkeren Eskalation des Konflikts einen direkten Krieg zwischen Russland und der NATO droht.

  2. Ich meine auch, die westliche Kriegsgemeinschaft wird Selensky irgendwann zum Teufel jagen oder verunfallen, aber die berechtigten Sicherheitsforderungen Rußlands sind so, daß die USA darüber nicht verhandeln werden, jedenfalls nicht ernsthaft. Die Ukraine könnte mehr oder weniger zerfallen, aber der Krieg wird nicht beendet, er „versandet“ vielleicht. Die Bedrohung Rußlands durch die USA wird keinesfalls reduziert, sondern verstärkt. Die Lage ist und bleibt prekär.

  3. Wieso will washington keinen ewigen Krieg? Die gewinnen doch nur dabei: das Schlachtfeld wird Europa, speziell Deutschland sein, jetzt schon läuft der Militärhaushalt wieder ganz phantastisch mit dem Bau von Mordmaschinen; die können ihr teures extrem umweltschädliches Fracking-Öl übers Wattenmeer verkaufen; zerstören Europas Industrie, saugen die „Fachleute“ ab….undundund und die Menschen stehen schweigend dabei und sehen, können aber nicht erkennen…

      1. Ja, Ausstieg JETZT! MMn sind Mehrheiten nicht vorhanden, sondern sie werden gemacht! Wenn „laut Umfrage“ 51% FÜR Waffenlieferungen sind und 49% dagegen, dann sagt das dumme Schäflein: määäh, mehr Knarren! Das lässt sich mit einer anderen Medienlalle ändern, und das ist nicht gewollt, da stimme ich dir zu, noch nicht mal nicht von „den Politikern“ (auch määäähs), sondern nicht gewollt von den medienkontrollierenden Satanisten, wir wissen, wer das ist, oder!

        1. Die grünrotschwarzgelben Parteien haben eine ausreichende Mehrheit bekommen, und sie wurden gewählt, um Kreg zu führen. Deutschland führt nun seit 24 Jahren Krieg. Die Wähler wissen das. Sie haben Krieg bestellt, und unsere Bundesregierung erfüllt ihren Wählerauftrag.

          Bei Einstieg in den Krieg gegen Rußland waren (laut Umfragen) gegen 70% dafür. Nun, es war „ein Krieg zu viel“, es wird teuer und es droht eine böse Niederlage. Die Kriegslust kühlt ab. Aber die Kriegslüsternen und Durchhaltewilligen sind einig und entschlossen, die andere Seite ist es nicht.

          Diese Medienpropaganda ist grottenschlecht, offen verlogen und gehässig. So etwas spricht nur diejenigen an, die selber so sind und ihre Interessen dadurch bedient sehen.

          Heute mit Internet und den Übersetzern ist es rein die eigene Entscheidung, ob man deren Schmutz liest oder anständige Zeitungen aus anderen Ländern. In die braunen Kloaken unserer Lügenpressen und GEZ-Sender schaue ich nur manchmal mit zugehaltener Nase hinein, zur Kontrolle.

          1. Neinneinnein! Wir können über alle kommenden Artikel hinweg PingPong spielen, und eigentlich will ich die Deutschen in ihrer faschisierten MaskenNazi-Dummheit gar nicht groß verteidigen, ABER die depperte EinParteiDiktatur wurde nicht wegen „Krieg“ gewählt, sondern weil es ihnen so gesagt wurde, alternativlos!! Verstehst du! VOR der „Wahl“: Kein Impfzwang; KEINE Waffen in Konfliktgebiete; NACH dem Urnengang: Ja zum Impfzwang, Ja zum Weltkrieg! Aber das sind nur die Sprachrohre, das Volk steht dumm daneben und tut wie immer, was ihm gesagt wird!!! VERSTEHST DU!
            Nun weiß ich nicht, mit wem du in deinem Umfeld so sprichst; ich höre immer: Nein mann darf nicht auf die Verschwörungsseiten im Netz gehen, das sind die falschen Seiten, alles Fake news…..Verstehst du! Motto: du sollst nicht merken, also merken die auch nichts!
            Das ist nicht „böse“, das ist obrigkeitshörig und sehr sehr dumm, aber zur Milderung: So naiv und gutgläubig hat Gott den Menschen erschaffen, das Böse hat relativ leichtes Spiel.
            Aber nicht mehr lange!
            Und für dich, napoBo3, Jesus in der Bergpredigt: Mit dem Maß, mit dem du andere richtest, wirst du selbst gerichtet werden. Check DAS!
            Grüße

            1. Krieg führt Deutschland – mit wanderndem Schauplatz – seit 1999, in der Ukraine (fadenscheinig verdeckt, unter Nutzung dort installierter Nazis) seit 2013. „Keine Waffen in Kriegsgebiete“ bedeutet schlicht, daß sie keine Waffen an Regierungen liefern, wenn sie nicht selber mitspielen dürfen, „Auslandseinsatz“. Waffen an Terroristen liefern sie natürlich trotzdem. Das weiß jeder, das wissen die Wähler.

              Die Wähler haben diese Regierung gewählt, um Krieg zu führen, die bisherigen Kriege abgesegnet und neue bestellt. Keine dieser Parteien hat davon geredet, die Kriege zu beenden und alle deutschen Soldaten aus dem Ausland abzuziehen.

              Im Vergleich zu dem, was ihre werte Wählerschaft so redet und will, sind unsere Bundesregierung und ihre Medien noch relativ gemäßigt, besonnen, zurückhaltend und pragmatisch.

              1. Nein, das sehe ich NICHT so! Der Krieg geht seit 1914 (neunzehnhundertvierzehn), seitdem gibt es auf dieser Erde keinen Frieden mehr, immer ist irgendwo Krieg, mal mehr, mal weniger. Insofern ist unsere Zählung 1., 2. 3. „Weltkrieg“ tatsächlich ierreführend. KEINES von den Schäflein will Krieg, die wollen (bildlich) einfach weiter auf ihrer Weide Gras fressen und glücklich sein, kein Schaf WILL geschlachtet werden!
                Die haben die EinParteienDiktatur „gewählt“, weil „alternativlos“! Das wird denen gesagt, das glauben die! Und die Alternative!, die AfD, nun ja, wirtschaftsliberal bis Anschlag… teilweise rechtsradikal oder? Und den Schäflein wurde VERBOTEN, die zu wählen, und siehe da: 30 Prozent mindestens! Alta!
                Nun weiß ich nicht, in welchen Kreisen DU so verkehrst, aber in meinem Umfeld ist KEINER, der endlich wieder gegen Russland marschieren will.
                Und der allgemeine HASS, den du vielleicht wahrnimmst und mit Kriegslust verwechselst, der kommt von dem unaufgearbeiteten CORONA-TERROR-REGIME; ALLE WISSEN mindestens unbewusst, dass das LÜGE war und ist, aber sie können nicht….aaaaargh, weil dann wären sie ja rechtsradikale Verschwörungstheoretiker….aaaaaaah VERSTEHST DU!
                DIE FORTDAUERNDE LÜGE MACHT SUPER AGGRESSIV! IDEALE VORAUSSETZUNGEN FÜR DEN LETZTEN KRIEG!
                bitte versuche das zu verstehen und höre auf mit deiner kriegshetze!

  4. Der Ehrlichkeit muß man (ich) allen Ekel überwinden und Selenskyis Friedensverhandlungen vom März 2022 erwähnen! Selenskyi (wie auch immer dieser Nazi geschrieben wird).
    Nun, wenn es offensichtlich nach Zenlenskiye gegangen wäre, gäbe es jetzt einige zig- tausend Tote weniger, aber, diesen Waffenstillstand haben Kiews Mordsponsoren, US und NATO- EU nun mal nicht zugestimmt, Motto „ich geb Gas, ich will Spaß….“

  5. Ende der Unterstützung kann ich nicht sehen > „US-Kongress lehnt Vorschläge zu Kürzung der Ukraine-Hilfe ab“ … so die Meldung heute morgen.
    Dieses herbeireden vom Ende der Ukraine-Hilfen klingt ein wenig nach pfeifen im Wald.
    Der Krieg kostet ja auch Moskau Unsummen – Geld, Menschen und Material.
    Und der Westen ist so tief in der Sackgasse, der kommt da nicht mehr raus … das wird weiter gehen … bis … ja bis was ?
    Im schlimmsten Fall bis WK III.

    1. Die Sonderoperation ist für Rußland sehr lukrativ. Die notwendige und sinnvolle Umstellung „weg von der EU“ wäre unter normalen Bedingungen so gar nicht durchsetzbar gewesen. Die EU-Sanktionen generieren beträchtliche Einnahmen und neue Geschäftsmöglichkeiten. Russische Waffen sind gefragt wie nie. Die Industrie hat einen Schub bekommen und einen Ruf als High Tech und Spitze.

      Ich habe erst gestern einen Film gesehen, wo ein Soldat zum anderen sagt: Demobilisierung? Ich bleibe dabei. Bis Berlin. (lange Pause) Wie mein Großvater sagte.

      1. Hochgeschätzter Mit-Fori паровоз ИС20 578
        Wir wollen doch mal nicht hoffen, dass ihr zitierter Soldat wirklich Ernst macht – gelle
        Dass hiesse nämlich WK III
        Aber:
        Bei dem Vormarschtempo, welches Russland zeigt … geb ich mal Entwarnung … 🙂

        1. Wieso sollte das einen WK III geben? Die Bundeswehr wäre zu keiner ernsthaften Gegenwehr in der Lage. Da die Deutschen selber in den Krieg eingetreten sind, wurde ein NATO-Fall für den Fall, daß es etwas zurück gibt, bereits kategorisch ausgeschlossen. Wir bekämen von einer „Koalition der Willigen“ genau die Unterstützung wie nun die Ukraine.

          Die russische Strategie beruht nicht auf „Vormarsch“, sondern auf Zermürbung des Feindes und Dezimierung seiner militärischen Kräfte. Beim letzten Mal kamen erst die Russen und dann die Kapitulation. Diesmal ist es umgekehrt.

  6. In Georgiens Hauptstadt Tbilisi fand am 4.-5. September 2023 die 7te (sic!) „Tbilisi International Conference: Defeating Putinism“ statt [1,2,3,4], bei der sich das Who-is-Who des westlichen Extremismus ein geselliges Beisammensein gab.

    Davor fand am 2.-3. September eine Klassenfahrt im Rahmen des Katastrophentourismus zur „Kazbegi Occupation Line“ statt [4]

    Veranstalter, Sponsoren und Teilnehmer sind die üblichen Verdächtigen, Hassprediger, Kolonnialherren und Kreuzzügler [2,4]

    – McCain Institute (Arizona State University (ASU)) [3]
    – George W. Bush Institute
    – Economic Policy Research Center (EPRC, Georgia) [5]
    – NATO
    – Government of the USA
    – US Embassy Tbilisi
    – British Embassy Tbilisi
    – Open Society Foundation
    – Voice of America
    – BAE Systems
    – Atlantic Council
    – German Marshall Fund
    – Ukraine Anti-Corruption Coalition
    – United States Institute of Peace
    – former Lithuanian foreign minister
    – Former Ambassador of the European Union to Ukraine
    – former British Ambassador to Georgia
    – Atlantic Council of Georgia
    – former Swedish Ambassador to the US
    – Tornike Gordadze (is a former Georgian minister and French political scientist. He was Georgia’s State Minister for Euro-Atlantic Integration from August 24, 2012 to October 25, 2012. Education and career in France) [9]

    Es erstaunt immer wieder, wieviele sich in französisch Ausgebildete sich in Regierungsämtern wiederfinden.

    Das Economic Policy Research Center mit Sitz in Tbilisi, Georgien wird unter anderem von der NATO, der U.S. Embassy in Georgia und der British Embassy in Georgien finanziert und dient der Bekämpfung Putins.

    [1] Ergüsse des General Ben Hodges mit Russische Untertiteln
    [https://t.me/dimsmirnov175/55357]

    [2] Tbilisi International Conference: Defeating Putinism, Video 2:21:51
    [https://www.facebook.com/eprcgeorgia/videos/tbilisi-international-conference-defeating-putinism/329497412789673/]

    [3] McCain Institute, the George W. Bush Institute, and Economic Policy Research Center Announce 2023 Tbilisi International Conference Agenda
    [https://www.mccaininstitute.org/resources/in-the-news/mccain-institute-the-george-w-bush-institute-and-economic-policy-research-center-announce-2023-tbilisi-international-conference-agenda/]

    [4] McCain Institute, Agenda Tbilisi International Conference: Defeating Putinism
    [https://www.mccaininstitute.org/wp-content/uploads/2023/08/31.08-agenda-PARTICIPANTS_small.pdf]

    [5] Economic Policy Research Center (EPRC, Georgia)
    [https://eprc.ge/en/]

    [6] Economic Policy Research Center (EPRC, Georgia)
    Funding, Tbilisi International Conference 2022 – „Slava Ukraini“
    [https://eprc.ge/en/project_categories/chveni-daphinanseba-en/]

    [7] Economic Policy Research Center (EPRC, Georgia)
    Tbilisi International Conference 2022 – „Slava Ukraini“
    Donor: NATO, British Embassy in Georgien
    [https://eprc.ge/en/project/tbilisi-international-conference-2022-slava-ukraini-4/]

    [8] GISS – Georgian Institute for Strategic Studies
    [https://giss.ge/eng/tornikegordadze]

    [9] Thorniké Gordadze is senior adviser for Teaching, Studies and Research at the Institute for Higher National Defense Studies, France. He is also a lecturer at Paris and Lille Institute of Political Studies.
    [https://oslofreedomforum.com/speakers/thornike-gordadze/]

    [10] Oslo Freedom Forum, New York City, September 28, 2023
    The Human Rights Foundation (HRF) is excited to announce the Oslo Freedom Forum in New York (OFF in NY)
    Teilnehmer u.a.: Garry Kasparov
    [https://oslofreedomforum.com/events/oslo-freedom-forum-new-york-2023/]

  7. Die Waffenhilfe des Westens ist nur ein Teil der ganzen Geschichte.
    Der Umfang dessen was nach dem Krieg ansteht ist viel umfangreicher.
    Der Westen wollte Russland besiegen um danach die ganzen Kosten den
    Russen aufzubürden. Zb. Rohstofflieferungen zum Discontpreis.
    Es gab wiederholt Aussagen in dieser Richtung.
    Die Russen sollten für ihren Angriffskrieg bezahlen, so die unverschlüsselten Ansagen.
    Das ging gründlich daneben.
    Das hat umfangreiche Wirtschaftlich Politische Auswirkungen vor allem für die EU.
    Der dem Westen 80 % verbliebene ,,Rest,, der Ukraine wird zur schweren
    Hypotek vor allem für die EU, das wird die EU wirtschaftlich schwer belastet.
    Das obendrauf zu den eh schon massieven Problemen der EU.
    (Durchaus möglich das die EU daran final zerbricht.)
    Das sich nicht am wiederaufbau der Restukraine, ist für weit in die Zukunft
    der Hebel für Russland,sich die NATO vom Leib zu halten.
    Eine wirtschaftlich absaufende EU hat einfach nicht die Mittel um Militärisch
    im Hochtechnologie Bereich so aufzurüsten, um für Russland eine Gefahr
    zu sein.
    (Vor 80 Jahren konnte die DW nur so weit vorrücken weil die damalige
    UDSSR weitestgehend unvorbereitet war , das ist aktuell noch lange nicht der Fall.)
    Anderseits was sollte Russland, mit einer unterstellten Eroberung Westeuropas
    gewinnen? Der Abgewirtschafteten haufen ist kaum eines einzigen
    Toten Russischen Infanteristen wert.

    1. Der Gewinner in diesem Konflikt hat in jedem Fall die Ar…karte.
      Sollte Russland irgendwie „gewinnen“, dann gehen tausende Ukrainer in den Untergrund und ein langwieriger Partisanenkampf, vom Westen gepampert, wird stattfinden … die Ukrainer haben da jede menge Erfahrung in ihrer DNA.
      Sollte der Westen irgendwie „gewinnen“, dann kommen da ungeheure Wiederaufbaukosten auf die EU zu.
      Vielleicht ein netter Ukraine-Soli … ?!
      Dass Russland da irgendwas zahlen wird – eher nicht.

      1. Russland wird sich ja nur die freundlich gesinnten Gebiete einverleiben. Der Rest bekommt eine Regierung, die zumindest nicht Russland feindlich ist. Und ob der Westen dann dieses überschuldete Gebiet versucht auf zu päppeln, das wird man sehen. Es wird auf jeden Fall für lange Zeit dünn besiedelt und wirtschaftlich schwach sein.

      2. Kapitulation bedeutet, daß die ukrainische Armee und Polizei dafür zuständig sind, solche Kräfte zu entwaffnen und in Schach zu halten.

        Was Sie schreiben, wäre der Plan gewesen, wären die Russen vor eineinhalb Jahren so dumm gewesen, Kiew zu nehmen und ein Besatzerregime zu installieren. Die für so etwas vorgesehen „Arier“ sind allerdings inzwischen großenteils „für Europa“ gefallen.

        „Ukrainians are ready to die for the European perspective.
        We want them to live with us the European dream.“
        — Ursula von der Leyen@vonderleyen, EU official

        Die verbliebenen kommen zu uns, um hier ihren „europäischen Traum leben“ zu können. Das wünschen auch die Russen so:

        То, что поддерживает Европа, должно оставаться в Европе
        https://rutube.ru/video/68a20ab4192629f7be6ace3d9841dc9b/

        „Was die Flüchtlinge zu uns bringen, ist wertvoller als Gold. Es ist der unbeirrbare Glaube an den Traum von Europa.“
        — Martin Schulz, 11.6.2016

        1. паровоз ИС20 578 sagt:
          „Kapitulation bedeutet, daß die ukrainische Armee und Polizei dafür zuständig sind, solche Kräfte zu entwaffnen und in Schach zu halten.“

          Na klar doch – die werden das mit Feuereifer 7/24/365 machen …
          🙂 🙂 🙂

          1. Die Russen wissen, welche Kommandeure sie bei Armee und Polizei entfernen oder ganz aus dem Verkehr ziehen müssen. Der Rest wird mitspielen und Ordnung halten müssen. Die werden es selber sein, die zum Ziel der Angriffe verbleibender Nazis werden, da die an die Russen gar nicht so recht herankommen. Den Russen reicht es, im Hintergrund zu bleiben und Aufsicht zu halten.

  8. Ich denke immer noch, der Westen und vor allem Biden und Killery Clinton wollen keine Verhandlungen.
    Sie fahren ihre Unterstützung zurück, weil sie von der Opposition dazu gezwungen werden, und gleichzeitig wendet sich Biden insgeheim an seine Sklaven Baerbock, Scholz, Macron, … um sicherzustellen, dass die Westeuropäer sicherstellen, dass der Krieg weitergehen kann.

    Biden profitiert von dem Krieg unendlich:
    – sein verhasstes Russland wird geschwächt. Nicht in dem Ausmass, das er sich gewünscht hätte, aber selbstverständlich verliert auch Russland Soldaten, Munition und Material.
    – Profit ohne Ende: Alle westlichen Länder kaufen ohne Ende US-Waffen, um sie der Ukraine zu geben. Die Kriegswaffenindustrie verdient sich noch dümmer und dämlicher als sie ohnehin schon ist, und 10% gehen an den „Big Guy“. Vielleicht ist auch noch ein neuer Aufsichtsratsposten für Hunter drin.
    – Aufrüstung der NATO-Kolonien, die allesamt ihr „Verteidigungs“budget erhöht haben – damit bessere Vorbereitung auf den nächsten Krieg, den Biden anfangen will
    – Stärkung der US-Kriegsindustrie: Durch die unmässigen Bestellungen der Westeuropäer kann die Produktion hochgefahren werden. Damit ist die Kriegsindustrie viel besser darauf vorbereitet, wenn plötzlich der Befehl kommt, China anzugreifen (entschuldigung, ich meine natürlich „Taiwan zu beschützen“) oder direkt in Russland einzumarschieren.
    – Propagandisierung – mit jedem Tag, den der Krieg weiter geht und die Medien so darüber berichten, wie es das Weisse Haus vorgibt, gibt es mehr Amerikaner und Westeuropäer, die (ohne einen Grund dafür zu haben) Russland hassen (und deswegen die NAziTO unterstützen, siehe Schweden/Finnland)
    – Möglichkeit, neue Kriege anzufangen. Biden und Killery Clinton können es immer noch nicht verkraften, dass Bush und Obama nicht lange genug an der Macht waren, um auch noch den Iran zu überfallen. Jetzt kann man das über die Ukraine tun: https://freeassange.rtde.me/international/182039-guardian-kiew-fordert-langstreckenraketen-fuer/
    Selenskyj will den Iran angreifen. Der Iran hat im Gegensatz zu Russland keine Atomwaffen, deshalb geht man in den USA davon aus, dass man den Iran genauso wie Irak in Grund und Boden bombardieren kann, ohne, dass es eine Reaktion gibt. Wenn Selenskyj den Iran angreift, wird die NAziTO ihm wieder „helfen“, indem die NAziTO den Krieg gegen den Iran führt, den Biden und Killery Clinton sich schon seit über 20 Jahren wünschen.
    – dass am Ende von der Ukraine nichts oder nicht mehr viel übrig bleibt, ist egal, den Tyrannen ist es nie um die Ukraine gegangen. Dass Russland dabei evtl. Gelände gewinnt ist zwar schlecht, aber wenigstens kann man das neue Gelände unbrauchbar machen, indem US-Black Ops-Teams (entschuldigung, ich meine natürlich „Ukrainer“) das AKW Saporoschschje sprengen und damit das ganze Gebiet auf Jahrzehnte hin unbrauchbar machen – das Gebiet um Chernobyl ist 40 Jahre nach dem „Unfall“ immer noch gesperrt.

  9. Der ehemalige Chef des ukrainischen Verteidigungsministeriums, Alexey Reznikov, der jetzt durch Rustem Umerov ersetzt wurde, schenkte seiner Tochter eine luxuriöse Villa in Frankreich. Der Wert des Nachlasses wird auf sieben Millionen Euro geschätzt.
    Nutzer sozialer Netzwerke versuchten anhand seines Gehalts zu berechnen, wie lange es gedauert hätte, bis der ehemalige ukrainische Beamte ein Haus mit Grundstück im Resort gekauft hätte. Es stellte sich heraus, dass Reznikov in diesem Fall 280 Jahre gebraucht hätte.
    Vielen Dank an Europa für Ihre Hilfe.

  10. Die USA ziehen sich raus und die EU wird weiter bluten, bis zum bitteren Ende, dafür werden diese Verräter, die sich „Politiker“ schimpfen, schon sorgen. Das die europäischen Völker das mittragen, ist mir immer noch ein Rätsel. Auf der anderen Seite aber auch verständlich, wenn man sich die hiesigen Medien mal genauer anschaut. Egal ob du deine IP verschleierst, du bekommst immer Mainstream. YouTube, selbst mit dem Torbrowser, nur Mainstream. Lediglich die Sprache mit der du suchst, macht den kleinen Unterschied. In englisch bekommst du halt den amerikanischen Mainstream usw.

    Deswegen sind Seiten wie der Anti-Spiegel und die Arbeit von Thomas Röper, Alina Lipp sowie die RT deutsch Seiten so immens wichtig.

  11. Ich fand den Blick in die Zukunft, den Thomas Röper bei der letzten Tacheles-Sendung im Hinbkick auf den Fortgang des Konfliktes wagte, sehr einleuchtend. Die US-Regierung wird sich wegen des 2024 beginnenden US-Wahlkampfs weitgehend aus dem Konflikt zurückziehen wollen. Russland will erkennbar aber nicht mehr mit Kiew verhandeln und auch nicht mit der EU, sondern nur mit den USA und hier fundamentale Forderungen stellen und geopolitische Grenzen abstecken.
    Am Ende kann es passieren, dass der von den USA losgetretene Ukraine-Konflikt an den Europäern hängen bleibt und der Konflikt noch Jahre auf niedriger Flamme weiterköchelt mit hohen Kosten und der wirtschaftlich bitteren Selbstsanktionierung. Solange sich die Amerikaner weigern mit den Russen zu verhandeln, wird der Krieg folglich weitergehen; es sei denn die Russen erobern die ganze Ukraine und erzwingen die Kapitulation. Aber das wäre unklug, angesichts der feindlichen Haltung in der Westukraine gegenüber Russland.

    1. Es hängt davon ab, für wen sich Putin und Xi als den nächsten US-Präsidenten entscheiden.

      Biden ist gut, da schwach, hilflos und unfähig. Wenn sie den wollen, dann lassen sie sich von den USA als Gegenleistung für den Rückzug eine diskrete Abwicklung des Kiewer Regimes rechtzeitig vor der Wahl herausleiern.

      Aber Bidens Zerstörungswerk ist ausreichend fortgeschritten, die Lage kann mit ihm außer Kontrolle geraten. Wenn sie Trump wollen, passen sie ihre Kräfte den nachlassenden des Gegners an, spielen in der Ukraine noch ein Jahr Katz und Maus und bringen das Regime kurz vor der Wahl mit einer grandiosen Blamage für Biden zum Einsturz.

      Trump hat bereits Säuberungslisten für „Pro-Europäer“ in Ministerien, Militär und Geheimdiensten. Es würde zum offenen Bruch der USA mit der EU, besonders Deutschland, kommen. Mit Rußland und China zu einer Wiederaufnahme der Politik der Deals.

      Hauptziel der Russen sind nicht die Ukraine oder die USA, sondern die Ausschaltung der EU als Faktor, geopolitischer wie militärischer. Damit wären die USA nur noch ein entferntes Problem. Ohne ihre Festung in Europa können sie weder Rußland bedrohen noch Afro-Eurasien durch Interventionskriege unsicher machen.

      Variante Biden würde einen langen Zermürbungskrieg bedeuten, offiziell wurde 2027 bis 2030 für Beendigung der SMO genannt, bis zum vollständigen Ruin der EU, und letztlich eine Verlagerung des Krieges auf EU-Gebiet. Variante Trump würde bedeuten, daß USA und Rußland beide gegen die EU stünden.

      Das sind die Grundzüge. Auch nicht aufgeführte oder unerwartete Varianten sind denkbar. Für uns wäre die einzig sinnvolle Option sofortiger Ausstieg aus dem Krieg und den Sanktionen. Aber dafür gibt es in Deutschland keinen Willen und keine Mehrheit.

      1. Ja, Ausstieg JETZT!
        Prophezeiungen meinen, der Sturm auf die Hochmütigen Türme von Babylon beginnt nach der Ermordung eines (3.?) Hochgestellten.
        Oder als unerwartete Variante: die Zombieapokalypse! Die bestimmte elektro-magnetische Strahlung aktiviert das Graphen in den Körpern der Gestochenen, die werden beißwütig….
        Oder: Große Naturkatastrophen flankieren den Beginn der letzten beginnenden Christenverfolgung…
        Oderoderoder… nur Wenige können in die Zukunft schauen, sonst wäre es ja nicht mehr spannend!

        1. ich wäre für die Zombie-Apokalypse! Knoblauch ist schnell besorgt, also das am wenigsten bedrohliche Szenario. Aber mal im Ernst- die hier genannten Möglichkeiten sind alle nicht sehr erbaulich für den deutschen Michel…..

          1. ja, Deutschland wird das Schlachtfeld sein, es wird der „wie zum Tode geschlachtete Kopf“ der Bestie aus Offenbarung 13 sein (eigene Interpretation, die 7 Köpfe: G7), sich aber auch schnell erholen für die EndZeit. Und gestorben wird weltweit, also keine Sonderrolle in der Hinsicht.
            Kennst du Unseren Herren Jesus Christus?! Die 42monatige Herrschaft des „anti-Christen“ ist wie SEIN Schatten, weil der Herr so groß und gewaltig ist, ist auch sein Schatten…? nun ja, auch das gefallene Böse hat freien Willen und darf bis zu einem gewissen Grad wüten…
            Lade Jesus Christus in dein Herz und in dein Leben ein und lass IHN NIE WIEDER los, dann kann dir gar nichts passieren! Er wird uns NIEMALS OHNE Trost lassen!

            1. da muss ich dich leider enttäuschen, denn ich bin überzeugter Atheist und „glaube“ auch noch an ganz andere Dinge (Außerirdische etc.). Aber mit ein bisschen Glück geht der bittere Kelch dennoch an uns irgendwie vorüber. Es gäbe ja noch friedliche Lösungen- bis zuletzt. Es braucht vor allem eine weltweite Fortpflanzungskontrolle, um den erzeugten Wahnsinn zu entschärfen. Aber das verstehen viele Leute nicht, besonders nicht die Religiösen, leider….

              1. Naja, über ZUVIELE Menschen mach dir mal keine Sorgen, das löst sich dann auf, die Giftspritzen „Impfungen“ werden das schon erledigen. Und der Krieg. Und der Hunger (das 4.Siegel vom Buch des Lebens). Außerplanetare Lebensformen ja, aber die kommen nicht mal eben so vorbei (außer vielleicht die Borgs oder wie hießen die noch mal).
                Das wa da kommen wird VOR Christus ist der anti-Christ, das sind Teufel und Dämonen, das ist die Große Täuschung (Great Deception), mit der Gott unser Herz prüfen will, weil eben… (lange theologische Diskussion…)
                Es gibt Warnungen, dass mit den Chemtrails eine Leinwand im Himmel entsteht, auf der dann via HAARP und Project BlueBeam eine fake Alien-Invasion vorgetäuscht wird, diese Teufel werden behaupten, sie seien unser GOTT, weil uns mittels Genmanipulation erschaffen etc…. Dann laden sie dich zur Heilung ein, danach bist du dann selber teuflisch. Das ist aber eine Verschwörungstheorie! Vielleicht passiert das aber alles trotzdem, auch wenn du NICHT glaubst!
                Die Hälfte der Menschheit hat sich GIFT („Impfung“) spritzen lassen, an was haben DIE geglaubt??

                1. Wobei die Sterberaten der Geschlumpften noch relativ moderat sind. Wenn ich Gates oder Schwab oder Harari hieße, wäre mir das noch zu langsam. und in der Zwischenzeit hat sich Afrika schon wieder verdoppelt oder so ähnlich (und die sind selten „geimpft“). Unheilvolle Dynamik das alles. Deswegen kann es gar nicht laut genug herausgebrüllt werden- die Forderung der Forpflanzungskontrolle. Weil es der einzige humane Weg wäre (Russland ist als eines der wenigen Länder nicht überbevölkert. Wenn wir einen friedlichen globalen Weg fänden, könnte Russland Leute aus übervölkerten Ländern vorübergehend aufnehmen, aber das überfordert wohl den gegenwärtigen menschlichen Intellekt) Außerirdisches Leben gibt es auch auf der Erde, bzw. im Orbit- mit großer Sicherheit. Die zeigen sich den Erdlingen nur nicht sehr oft, da wir genug mit uns selber beschäftigt sind.

                2. Ja, soweit richtig, wobei ich meine, die wollen uns gar nicht töten, sondern Roboter aus den Gespritzten machen, hier auch für dich, viele schöne Infos über das Gift: http://www.xtremerealitycheck.com/index.html (auf englisch, bisschen suchen und finden!). Speziell Afrika kennt Gates und sein „Impf“-Programm, der hat schon ne Menge Frauen damit unfruchtbar gemacht, und das WISSEN die, auch in Indien und Pakistan!
                  Friedliche Globale Verständigung gäbe es ohne die Parasiten, die uns beherrschen, denn das Problem mit den Aliens ist: sie sind nicht unter uns, sondern ÜBER uns! Ja, Orbit UND Hierarchie!
                  Wenn CHRISTUS kommt werden wir in einer HerrschaftsFREIEN Gemeinschaft leben!
                  Und diese Sternen-Geschwister. die du vermutlich meinst: ok, ABER: eher ENGEL UND Dämonen, … Die, die die Venus bewohnen zB, was sollen die sich hier einmischen?! Imperialismus ist eher satanisch-dämonisch, eher usa, oder!
                  Aber vielleicht meinen wir ja das Gleiche, drücken es nur anders aus….
                  Und pass auf, und glaube den falschen Propheten NICHT! Dh. latsch nicht einfach in son Sternenschiff, nur weil der Alien dir das sagt und dich nett angrinst, okay??!!!

                3. Oder anders ausgedrückt: Pass auf, und lass dir nicht einfach ne Nadel setzen mit unbekannten unzureichend getesteten Giftstoffen, nur weil irgendwelche satanisten sagen: das muss jetzt!, und dich zwingen wollen, demütigen, beleidigen und eine HASS-Kampagne sondergleichen fahren: EGAL! Wir freien Menschen SIND erhaben!
                  Und in der Endzeit eben gibt es nur noch die Christen und die anderen, aber soweit sind wir noch nicht, CHRISTUS SELBST hat sich noch nicht geoffenbart, dauert noch…. du wirst sehen, wenn du dir nicht vorher die Augen rausreisst

      2. Ich glaube, dass Russland in seiner Interessenpolitik offener und aufrichtiger agiert, als die USA. Die Russen wollen eindeutig nicht Biden im Weißen Haus. Aber die Russen haben nichtcden Einfluß auf die US-Wahlen, den man ihnen andichtet.
        Biden wird auch nicht wiedergewählt werden. Er ist den Amerikanern zu alt und hat Dreck am Stecken. Aber da die politiscge Moral so weit gesunken ist, kann man heute nicht wissen, wen die Oligarchen und Geheimdienste auf den Schild heben. Trump hat, was die Bevölkerung betrifft, die besten Aussichten. Für Deutschland nicht die schlechteste Option. Es ermöglichte oppositionellen Kräften stärker zu werden und auf die Unabhängigkeit und die eigenen Interessen des Landes zu pochen. Die intriganten, bürgerfeindlichen transatlantischen Seilschaften würden unter Trump geschwächt werden. Trump ist nicht der geopolitische Hardliner und hat an Deutschland wenig Interesse, auch nicht als Feind von Russland. Er und Putin machen im Grunde dieselbe Politik. Die länderübergreifende Zusammenarbeit erfolgt über gemeinsame Interessen und nicht aufgrund einer einseitigen geopolitischen Agenda. Trhmp hätre mit BRICS wenig Probleme, da er nicht auf geopolitische Vorherrschaft pocht, sondern auf eigene wirtschaftliche Stärke.
        Deutschland müsste mit einem US-Präsidenten Trump gezwungenermaßen mehr auf seine eigenen wirtschaftlichen und aussenpolitischen Interessen achten.
        Die größten Unsicherheitsfaktoren in der Weltpolitik sind die US-Hardliner unter den Oligarchen, in den Geheimdiensten und im Militär. Die Moral dort ist völlig verdorben. Das muss die Welt wissen.

  12. Die USA und die Europäer benutzen den US-Statthalter Selenskj in der Ukraine, solange er ihnen nützlich ist. Seine Regierung ist eine der korruptesten der Welt. Selenskj muss sich jetzt darauf einstellen, dass seine westlichen Freunde sich bald die blutigen Finger an seiner Weste abputzen. Wozu eine Marionette doch gut ist.

  13. Ich persönlich frag mich ja schon seit längerem weshalb nicht schon längst ein paar Front Soldaten Richtung Kiew marschiert sind, die müssen doch langsam die Schnauze voll haben von dieser militärischen Inkompetenz die Kiew täglich abliefert..

  14. Hier eine Update-Information:
    Der amerikanische Kongress hat den Kompromißvorschlag der Republikaner angenommen, zur Vermeidung eines Shutdowns (also der temporären Schließung aller staatlichen Einrichtungen) ein Übergangsbudget für 45 Tage zu beschließen. Eine der Folgen davon: Bis Mitte November bekommt die Ukraine KEINERLEI finanzielle Hilfen aus den USA überwiesen….

  15. Wie ich schon öfter geschrieben habe, teile ich die Annahme, die USA suchten einen Ausstieg aus dem Ukraine-Abenteuer, nicht. Stattdessen nehme ich an, dass sie eine Art Afghanistan 2.0 Strategie verfolgen: Dosiertes Eskalieren, Weichkochen bis zum Untergang.
    Diese Meldung von heute passt dazu:
    „Das britische Verteidigungsministerium beabsichtigt, seine Truppen erstmals in die Ukraine zu entsenden. Dies geht aus Plänen hervor, die von den militärischen Befehlshabern erörtert werden, berichtet die britische Zeitung Telegraph unter Berufung auf den Verteidigungsminister des Landes, Grant Shapps.“ (RT deutsch)
    Warum auch sollten sie ihren Plan, die konkurrenzlose Weltherrschaft zu erlangen, jetzt aufgeben?

    1. Da tut sich was (rt)
      „Der britische Premierminister Rishi Sunak hat die Erklärung des Verteidigungsministers Grant Shapps dementiert, wonach das britische Militär angeblich in die Ukraine geschickt werde.
      ‚Es werden keine britischen Soldaten in den aktuellen Konflikt geschickt.'“

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