Der niederländische Ministerpräsident hat sich gegen einen EU-Beitritt der Ukraine im Jahr 2030 ausgesprochen

Laut Mark Rutte „ist die Frage nicht, wann die Länder bereit sein werden, sondern ob die Länder bereit sind“.

MOSKAU, 5. Oktober./ Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte hat erklärt, dass er die Möglichkeit eines Beitritts der Ukraine zur EU im Jahr 2030 strikt ablehnt, berichtete der Niederländische Rundfunk.

Zuvor hatte es der Vorsitzende des Europäischen Rates, Charles Michel, in einem Interview mit dem Magazin „Der Spiegel“ für möglich gehalten, dass die Ukraine 2030 der EU beitreten könnte, wenn alle notwendigen Bedingungen dafür erfüllt sind.

„Ich bin mit diesem Datum kategorisch nicht einverstanden“, sagte Rutte zu Beginn des Gipfels der Europäischen Politischen Gemeinschaft in Granada. Er sagte: „Die Frage ist nicht, wann die Länder bereit sein werden, sondern ob die Länder bereit sind.“

„Es gibt bereits 27 Mitgliedsstaaten in der EU und wenn neue Länder hinzukommen, werden die Entscheidungsfindung und andere Fragen noch schwieriger“, sagte der niederländische Ministerpräsident.

Darüber hinaus ist er der Meinung, dass die Ukraine und andere Kandidaten „tausende von Bedingungen erfüllen müssen“, um der EU beizutreten, und dass ihnen keine Zugeständnisse gemacht werden sollten.

Derzeit haben Albanien, Bosnien und Herzegowina, Moldawien, Nordmazedonien, Montenegro, Serbien, die Türkei und die Ukraine den offiziellen Kandidatenstatus. Georgien hofft ebenfalls, den Kandidatenstatus zu erlangen, aber es ist noch nicht klar, wann dies geschehen wird. Die Kopenhagener Kriterien für die EU-Mitgliedschaft wurden 1993 angenommen. Sie verlangen die Einhaltung der demokratischen Grundsätze, der Grundsätze der Freiheit und der Achtung der Menschenrechte sowie der Grundsätze der Rechtsstaatlichkeit.


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

8 Antworten

  1. Aber dafür sind sie nach niederländischer Regierungsmeinung allemal gut:

    „….. supporting Ukraine is a very cheap way to make sure that Russia with this regime is not a threat to the NATO alliance. And it’s vital to continue that support“

    So die Verteidigungsministerin.

    https://www.zerohedge.com/geopolitical/watch-nato-minister-suggests-ukrainian-lives-are-cheap

    Und ähnlich hat sich der ehemalige britische Verteidigungsminister auch schon geäußert.
    Die Jungs an der Front fühlen sich bestimmt sehr geehrt davon.

  2. NL ist im Wahlkampf. Nach der Wahl hat er das ganz schnell wieder vergessen und findet wieder, man sollte die Ukraine doch rückwirkend auf 1949 in NATO und EU aufnehmen und Russland dafür bestrafen, dass sie das NATO-Land während den Sowjet-Zeiten kontrolliert haben.

  3. ….die EU bekommt „Bandera – Galizien“ as „Trostpreis“ !!.. …W ladimir Putin sagte auf dem Valdai – Forum heute zum Abschluss, „..Odessa ist eine Russische Stadt und ein bisschen jüdisch !!“… ….damit ist klar, WOHIN der Russische „Zug“ fährt !!..
    …und die brd – Insassen, dürfen blechen OHNE Ende !!..🤣🤣🤣🤣

  4. Ich bin für einen Beitritt von Galizien zur EU im Jahre des Herrn ‚2222‘ …

    … das sind dann jubiläumsreife 200 Jahre seit Einführung der formidablen Finanzierungsströme aus der ‚Goldgrube-12, Mainz‘ in die schicken ‚Gated-Communities‘, oder die exklusiven Appartemants auf ‚Little Saint James’¹. Da könnte dann vielleicht eine Büste vom Kiewer Komiker _elendski² stehen. Neben ihm das Vorbild vom Münchner Friedhof, der Stephan B.³ mit Eichenlaub und Hakenkreuz.

    Dass der _elendski eigentlich dem jüdischen Glauben angehört, stört dabei genau so wenig, wie es den ewigen (seit 1975) Warmonger CreditCard-Joe stört, dass seine ‚Fellow-Citizens‘ seine persönlichen Kassen und die vom Kumpel im Geiste, dem Komiker aus Kiew füllen. Aber, wenn ihm der Laptop vom Sohnemann nicht das Genick bricht, dann werden es die Eskapaden⁴ als Vizepräservativ unter dem ‚Swatten-Piet‘ in der Ukraine sein, die ihn vom Chefsessel im ‚Oval-Office‘ zur Pritsche in der ‚Zelle‘ in St.Quentin befördern!

    _____________________

    ¹ eine kleine Insel, die zum US-Außengebiet
    der Amerikanischen Jungferninseln gehört
    und im Besitz eines gewissen Jeffrey Epstein
    war bis zu dessen vielfachen Selbstmord!

    ² das „Z“ ist gesetzl. verboten in Kiew und Umgebung!

    ³ der Opa unserere ukrainischen Außenphilisterin
    Analena B. soff persönlich mit ihm 1941 in Kiew
    anlässlich des ‚Unternehmens Barbarossa 1.0‘

    ⁴ dazu zählt auch der Kriegsakt gegen die BRD
    vom 26.September 2022

    1. …ist zu lange… …spätestens nach Ende der MSO, wie Shoigun sagte wäre das 2025, wird „Bandera – Galizien“ EU – Mitglied !!.. …und die brd – ler helfen, so wie ihre Gross – und Urgrossväter anno 1941 !!🤣🙈😈

  5. Haha der Witz des Jahres…

    „Die Kopenhagener Kriterien für die EU-Mitgliedschaft wurden 1993 angenommen. Sie verlangen die Einhaltung der demokratischen Grundsätze, der Grundsätze der Freiheit und der Achtung der Menschenrechte sowie der Grundsätze der Rechtsstaatlichkeit.“

    Was für ein Wiederspruch…

    Von wegen die bescheuerten Vollpfosten der regierenden der EU plappern von den Koppenhagener Kriterien zum EU Beitritt aber in den EU Ländern geschieht genau das Gegenteil von den sogenannten Kriterien…

    Und das ist seit Jahren offensichtlich und leider nur sehr sehr sehr dumme Bevölkerungsschwachköpfe sehen das öffentliche nicht.

  6. Generell und mit einer kindlichen Naivität sollte man sich mal fragen, was die OSTeuropäischen Staaten überhaupt in der sogenannten EU zu suchen hatten und haben ?
    Von Beginn an war allen InteressiertINNEN klar, dass die wirtschaftlich gar nichts zu bieten hatten, was nicht schon im krankhaften Überfluss vorhanden war. Krankhaft meint konkret Begriffe wie Milchseen, Butterberge, Stillegungsprämien für Landwirte …
    Die riesigen Mentalitätsunterschiede der Osteuropäer wären sicher ein eigenes und sehr großes Thema.
    Cui buono ist leicht zu beantworten, wenn es um freien Verkehr für Kapital (Investitionen / Fabriken in den Ländern mit den niedrigsten Löhnen), Arbeit (Brain Drain aus den armen Ländern), Waren und Dienstleistungen (Kaputtmachen heimischer Märkte der armen Länder durch westliche Superreiche) geht.
    Wem schadet es, sollte auch mal gefragt werden.
    Warum nicht eine Nord EU mit England, Schweiz und Norwegen und eine Süd EU mit Griechenland und vor allem eine eigene OST EU ?
    Deutschland könnte ja eine ganz eigene solo EU mit seinen 15 Bundesländern gründen oder sich in allen vier Himmelsrichtungen aufspalten ? Immer noch besser als den ZUCHTMEISTER zu spielen.
    Zuchtmeister ? Ja, von der Leyen rief zum Verbot britischer Flaggen im „EU Parlament“ beim Brexit auf / Peer Steinbrück drohte der Schweiz mit dem Einmarsch deutscher Kavallerie / Martin Schulz sagte kaltschnäuzig zu Griechenland : Wenn ich komme, wird es keine Ideologiedebatten geben, sondern auf mein Herrenmenschen Kommando gehört. Merkel reiste trotz Warnungen nach Griechenland, um die Menschen dort bitter zu demütigen und zu zeigen, dass die griechische Polizei auf Deutschen Wunsch dort ihre protestierenden Brüder und Schwestern blutig zusammen knüppelt. Deutschland hat auch regelmäßig die niederländische Souveränität missachtet, in dem die einfach Staatsschutz in holländische Coffee Shops /Kifferkneipen und Abtreibungsabteilungen von Kliniken schickte, um drecḱige Spitzeldienste zu verrichten …
    Übrigens : Italien ist traditionell Nettozahler und lag oft unter den drei grössten Einzahlern

Schreibe einen Kommentar