Deutschland

Das russische Fernsehen über den Unterschied zwischen Nawalny und Chrupalla

Als Nawalny angeblich vergiftet wurde, hat die Bundesregierung ein Spezialflugzeug geschickt. Als Chrupalla möglicherweise vergiftet wurde, hat die Bundesregierung sich bestenfalls darüber lustig gemacht. Das fand man beim russischen Fernsehen bemerkenswert.

Die wahrscheinliche Vergiftung von Tino Chrupalla wurde auch in Russland beobachtet, wobei russischen Medien aufgefallen ist, wie unterschiedlich sich die Bundesregierung verhält, wenn „führende Oppositionelle“ in Russland und in Deutschland vergiftet werden. Das war aber nicht das einzige, was dem Deutschland-Korrespondenten des russischen Fernsehens in der politischen Woche in Deutschland und Europa aufgefallen ist, weshalb ich seinen Bericht, der am Sonntag im wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens gezeigt wurde, auch diese Woche wieder übersetzt habe.

Beginn der Übersetzung:

Der Ukraine kann nichts mehr helfen

Zu den Fragen, die in Deutschland schon viel zu lange unbeantwortet geblieben sind – beispielsweise, wer hat die Nord Stream gesprengt? -, wird wohl eine weitere hinzukommen: Was ist mit Tino Chrupalla passiert? Der Co-Vorsitzende der AfD, ein stämmiger 48-jähriger Mann, wurde von einer Wahlkampfveranstaltung in Ingolstadt in Bayern direkt ins Krankenhaus gebracht.

Unmittelbar vor dem Vorfall hatte Chrupalla Fotos mit Leuten gemacht, die zu der Kundgebung gekommen waren. Vor Ort wurde eine verdächtige Spritze gefunden, mit der dem Politiker eine Substanz injiziert worden sein könnte, die nach Zeugenaussagen eine Art anaphylaktischen Schock auslöste, wie er bei akuten allergischen Reaktionen auftritt.

Und was geschah dann?

Wahrscheinlich hat die Bundesregierung, wie bei Nawalny, ein Spezialflugzeug mit einer medizinischen Kapsel geschickt, um das Opfer abzuholen? Vielleicht wurde er in Begleitung von Polizei und Feuerwehr in die Charité gebracht? Vermutlich hat die Bundesregierung eine Erklärung abgegeben, in der es hieß, dass so etwas gegen den „wichtigsten Kritiker von Scholz“ nicht hinnehmbar sei?

Ja und nein. Der bayerische Innenminister bezeichnete den Aufruhr der AfD als „verabscheuungswürdigen“ Versuch, aus dem Wahlkampf Kapital zu schlagen, ohne den Abschluss der Ermittlungen abzuwarten. Ach, wie sich nun zeigt, macht man das so: Man wartet erst die Ermittlungen ab und macht erst danach Lärm. Allerdings drängen sich in diesem Fall schon von Anfang an einige Rückschlüsse auf.

„Wir wissen, dass AfD-Politiker in großer Gefahr sind, und diese Gefahr steigt bei Wahlveranstaltungen. Und hier gibt es eindeutig einen politischen Hintergrund“, sagte der Journalist Gunnar Schupelius. Die Ärzte haben Spuren einer Injektion an Chrupals Oberarm gefunden, aber es war nicht möglich, die Art der Substanz zu bestimmen, mit der der Politiker vergiftet wurde. Sicher war es kein Nowitschok, aber diese Art von versteckten Giften, möglicherweise mit verzögerter Wirkung, gibt es im Arsenal der Geheimdienste.

Der Deutschlandkurier hat dazu eine originelle Version: „In westlichen Geheimdienstkreisen wird spekuliert, dass der ukrainische Geheimdienst hinter dem angeblichen Anschlag mit der Spritze auf AfD-Sprecher Tino Chrupalla stecken könnte. Er ist strikt gegen deutsche Waffenlieferungen an die Ukraine, hat immer wieder darauf gedrängt, die Details der Nord-Stream-Sprengung aufzuklären und er hat die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland gefordert.“

Ja, was? Die Nord-Stream-Explosionen bringen sie mit der Ukraine in Verbindung. Wenn nötig, schiebt man ihr auch Tino Chrupalla in die Schuhe.

Obwohl es auch andere Varianten geben kann. Man kann es auf anarchistische Linksradikale und auf die AfD selbst schieben, nach dem Motto, die AfD wollte provozieren. Jedenfalls muss man eines verstehen: Die Ermittlungen werden unter der vollen Kontrolle der politischen Gegner der AfD, für die es nicht gut läuft, stattfinden. Bei den heutigen Wahlen in Bayern und Hessen kommt Scholz‘ Partei auf mickrige 17 Prozent in dem einen und 9 Prozent in dem anderen Fall. Die Wähler geben den Sozialdemokraten die Schuld an den Misserfolgen, an der Armut, denn selbst in den reichen Bundesländern gibt es zu viele eigene Arbeitslose und Arme, und die Flüchtlinge aus der Ukraine werden zu einer zu großen Last.

„Eine vierköpfige Familie aus der Ukraine bekommt in Tübingen zwischen 3.200 und 3.500 Euro, darum hat sie sicher keinen Anreiz, arbeiten zu gehen. Das liegt weit über dem Durchschnittslohn nach Steuern. Wir haben einfach den falschen Weg eingeschlagen. Das müssen wir korrigieren“, sagt Joachim Walter, der Vorsitzender eines Landkreistags in Baden-Württemberg.

In diesem Jahr ist die Verschuldung der Kommunen – und bei Landtagswahlen treten ihre Probleme in den Vordergrund – explodiert. Und was wird noch kommen? Die ganze Tiefe von Baerboks nächster verrückter Fantasie, die gesamte Ukraine in die europäische Bilanz aufzunehmen, ist bei den Deutschen noch gar nicht angekommen. Wie üblich steht Baerbocks Pioniereifer im Widerspruch zur Realität. Aber das ist ihr egal, vor allem vor den Fernsehkameras. Und erst recht in Kiew, wo sie versprach, dass das „Freiheitsbündnis“ EU bald von Lissabon bis Lugansk reichen wird.

In dieser Woche kamen fast alle EU-Außenminister an den Dnjepr: Die Polen ignorierten das Treffen aus wahltaktischen Gründen, die Ungarn ignorierten es aus Prinzip und die Schweden aus irgendeinem anderen Grund, denn Tobias Billström stellte an der ukrainischen Grenze fest, dass er seinen Pass zu Hause vergessen hatte und Selenskys Laune leider nicht durch seine Anwesenheit aufheitern konnte. In Kiew ist man ohne eindeutige Garantien der amerikanischen Finanzierung verzweifelt. Aber ohne die USA, so zeigt sich, kann Europa es nicht schaffen.

„Die Hoffnung der Ukrainer und die Hoffnung aller, die nicht wollen, dass Putin diesen Krieg gewinnt, ist, dass die USA ihre Entscheidung überdenken und die Ukraine weiterhin unterstützen. Natürlich kann Europa die USA nicht ersetzen“, erklärte EU-Chefdiplomat Josep Borrell.

Aber Europa kann für Unterhaltung sorgen. In dieser Woche kam es über die Frage, wer von beiden der Chef ist, erneut zu einem öffentlichen Streit zwischen Michel, dem Präsidenten des Europäischen Rates, und von der Leyen, der Präsidentin der EU-Kommission. Es begann damit, dass Michel der Ukraine den Beitritt zur EU im Jahr 2030 versprochen hatte. Von der Leyen konnte das nicht hinnehmen, weil sie meint, dass ihre Behörde für solche Versprechungen zuständig ist, und antwortete ihm: „Der Prozess der Aufnahme neuer Mitglieder wird ausschließlich auf der Grundlage der Verdienste der Kandidatenländer erfolgen, es wird keine Gefälligkeiten geben.“

Jean-Claude Juncker, der frühere Chef der EU-Kommission, versuchte, sich in den Streit zwischen den heute Amtierenden einzumischen: Beide hätten Unrecht, es gebe keinen Grund, die Ukraine zu täuschen. Eine EU-Mitgliedschaft komme nicht in Frage dafür sei das Land zu korrupt. Bestenfalls gibt es ein wenig vom europäischen Tisch.

Aber auch das natürlich nicht bei der ersten Forderung. Die Botschafter der „freien Welt“ konnten sich nicht auf die Zuweisung von fünf Milliarden Euro an Kiew einigen, die Kiew dringend braucht.

Das waren Grüße aus Budapest und Warschau. Der polnische Außenminister Zbigniew Rau sagte: „Unsere Beziehungen zur Ukraine treten in eine Phase ein, in der ihre Wiederherstellung herkulische Anstrengungen erfordern wird. Ich werde der ukrainischen Regierung nicht sagen, was zu tun ist. Die Haltung der polnischen Gesellschaft gegenüber der ukrainischen Politik ist, gelinde gesagt, erschüttert.“

Schauen wir mal, was Warschau nach den Parlamentswahlen am 15. Oktober sagen wird, aber jetzt nutzen alle die Müdigkeit der Polen in der Ukraine-Frage aktiv aus.

Im Gegensatz zu Polen hat man offen versucht, Ungarn zu kaufen, da man dessen traditionelle Haltung gegenüber dem Sielensky-Regime kennt. Für die fünf Milliarden Euro hat die Ukraine die ungarische OTP-Bank von der Liste der Sponsoren der russischen Aggression gestrichen, was Orban immer erreichen wollte. Aber das allein ist nun nicht mehr genug, denn die Umstände haben sich geändert.

Die EU-Kommission versprach Budapest 13 Milliarden aus der EU-Kasse, die wegen seines schlechten Benehmens eingefroren wurden, damit er im Gegenzug dem Plan der europäischen makrofinanziellen und militärischen Unterstützung für Kiew bis 2027 zustimmt. Und vielleicht hätte Orbán zugestimmt, aber Brüssel hat das auch noch mit dem Thema der gerechten Verteilung illegaler Einwanderer verbunden. Aber für den ungarischen Premierminister ist das der Punkt, bei dem jedes Gespräch endet, wie er erklärte: „Es gibt keine Chance auf einen Kompromiss beim Migrationsabkommen, das ist politisch unmöglich. Nicht heute, nicht in den nächsten Jahren. Denn wir werden juristisch vergewaltigt. Und wenn man juristisch vergewaltigt wird, wenn man gezwungen wird, etwas zuzustimmen, was einem nicht gefällt, wie will man dann zu einem Kompromiss, zu einem Abkommen kommen? Das ist unmöglich.“

Daher kommt das Ergebnis, oder besser gesagt, das Fehlen eines Ergebnisses. Das Gipfeltreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft im spanischen Granada, ein Format, das Macron als Trostpflaster für diejenigen erfunden hat, die in der Warteschlange vor der Tür der EU schmachten, endete mit einer totalen Pleite. Sie trafen sich lediglich für das Gruppenfoto.

„Das Gefühl der Sinnlosigkeit dieses informellen Gipfels erreichte den Höhepunkt, als der Organisator des Treffens, Spanien, in letzter Minute die geplante Pressekonferenz absagte, die von etwa 700 Journalisten erwartet und als Höhepunkt des Treffens angesehen wurde“, schreibt Politico.

Selensky fuhr nach Granada, um wie üblich um Waffen und Geld zu bitten. Aber so wie früher, als die Waffen kostenlos waren und das Geld verschenkt wurde, läuft es nicht mehr. Diese Woche sagte der französische Verteidigungsminister Lecornu direkt, dass der Ukraine-Konflikt schließlich eine neue Chance für den französischen militärisch-industriellen Komplex sei, die es zu nutzen gelte, um Profit zu machen. Andererseits ist der Westen bereits daran gewöhnt, die Ukraine als billiges Verbrauchsgut zu betrachten, das man nicht verteuern sollte.

„Natürlich ist die Unterstützung der Ukraine ein billiger Weg, um sicherzustellen, dass Russland mit seinem Regime keine Bedrohung für die NATO-Verbündeten darstellt“, sagte die niederländische Verteidigungsministerin Kajsa Ollongren bei einer Konferenz in Warschau.

Doch selbst wenn Europa die Waffenlieferungen an Selenskys Regime drastisch erhöhen wollte, würde das kaum klappen. Jeder schreibt heute darüber, dass alles, was geliefert werden konnte, bereits geliefert worden ist. Die Produktion zu erhöhen, ist nicht möglich. Hinzu kommen natürlich politische Erwägungen.

Die slowakische Präsidentin Zuzana Čaputová hat diese Woche das nächste Militärhilfepaket blockiert, und zwar aufgrund der Ergebnisse der Parlamentswahlen, die die Partei von Robert Fico gewonnen hat, der ein Gegner jeglicher Hilfe für die Ukraine ist. Und das muss man respektieren.

Darüber hinaus versuchte die deutsche Regierung in dieser Woche, die Erwartungen auf mögliche Lieferungen von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine zu dämpfen. Olaf Scholz begründete das so: „Wir treffen eine Entscheidung über Unterstützung immer erst nach sorgfältiger Abwägung. Wir wägen alle Aspekte ab. Dazu gehört insbesondere, dass wir natürlich garantieren müssen, dass es nicht zu einer Eskalation des Krieges kommt und dass Deutschland nicht Teil des Konflikts wird. Das sicherzustellen ist meine Aufgabe als Bundeskanzler.“

Scholz steht von innen und außen unter Druck, von den eigenen und den ausländischen Falken, die wollen, dass Deutschland so schnell wie möglich ein neues Niveau der Schwierigkeiten erreicht. Aber es scheint, dass die Analysen der Situation im Bundeskanzleramt die Schlussfolgerung erzwingen, dass die Taurus der Ukraine nicht helfen werden. Oder noch härter: Ihr wird überhaupt nichts mehr helfen. Der denkwürdige Rausch im Frühling wegen der Möglichkeit, Russland die gewollte strategische Niederlage beizubringen, war groß. Umso heftiger wird der Kater sein.

Die Regierung Scholz fand sich in einer sehr schwierigen Situation wieder. Einerseits steckt sie bereits bis zum Hals im Ukraine-Konflikt – und das gibt denen Argumente, die auf die Lieferung neuer Waffensysteme nach Kiew drängen -, andererseits ist ihr klar, dass sie mit Russland reden muss, und zwar nicht aus der Position, die sie sich erhofft hatte. Und das wirkt abschreckend.

Im Ergebnis stellt das, was die Regierung tut, also niemanden zufrieden: weder die Befürworter einer Eskalation noch die Befürworter einer aktiven Diplomatie. Die Bild-Zeitung hat eine Umfrage gemacht, die erbracht hat, dass 98 Prozent der Deutschen der Meinung sind, dass die derzeitige Koalition überhaupt nichts im Griff hat.

Ende der Übersetzung


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

39 Antworten

    1. Steinmeier ist gerade nach WARshington D.C. geflogen, um sich seine neuen Befehle abzuholen. Wahrscheinlich geht die Pressemeldung, dass unbedingt Taurus geliefert werden müssen, und noch mehr als angefragt, heute noch raus.

      1. Wohl eher als „aggressiver Bettler“. Die „Pro-Europäer“ um Biden haben alles, was sie als Regierung für den Ukrainekrieg so ausgeben konnten, bereits ausgegeben. Für mehr Geld brauchen sie das Repräsentantenhaus. Das hat seinen Sprecher McCarthy gestürzt, einen RINO, da der zu „pro-ukrainisch“ war.

        Im Machtkampf haben derzeit die Ausstiegswilligen das Oberwasser. Mit den „Anti-Europäern“ um Trump an der Spitze, die faktisch eine Kooperation mit Rußland gegen die EU anstreben. Aus Rußland gibt es positive Signale, aber nur für den Fall, daß sie den Machtkampf wirklich für sich entscheiden.

        Noch ist die Lage auf der Kippe. Viele der Ausstiegswilligen sind „Pro-Europäer“ und „China-Falken“, die das Projekt Ukraine als gescheitert ansehen oder es vor der Wahlsaison beendet haben wollen.

        Steinmeier muß betteln, mobilisieren, Druck machen, alles auffahren, was er hat, denn ohne die Mittel der USA wäre der Krieg für Deutschland vorbei.

        „Unsere Quelle im Präsidialamt teilte uns mit, dass die Biden-Administration die Ablösung der Regierung Zielenski und die Ernennung eines neuen Leiters des Präsidialamtes fordert. ‚… nach seiner Reise zur UN-Vollversammlung hat sich die Situation geändert. Jetzt schlägt das Außenministerium vor, die gesamte Machtvertikale offen neu zu starten, um die totale Korruption in der Ukraine zu bekämpfen‘, heißt es in dem Bericht.“
        04.10.2023
        Quelle: https://de.golos.eu/gosdep-ssha-trebuet-zameny-pravitelstva-ukrainy-novaya-faza-borby-s-korrupcziej/

        Weshalb Steinmeier? Der ist Repräsentant ohne besondere Befugnisse. Aber Berlin ist über seine Quislinge in Kiew sehr gut munitioniert über die Kriminalität der Bidens in der Ukraine. Nun wäre kein Biden für Berlin noch schlimmer als Biden. Aber Steinmeier ist verlogen und intrigant und hat Beziehungen. Der hat Talent, solche Munition einzusetzen, um den unwilligen Biden ins Schwitzen und auf Trab zu bringen.

        1. @паровоз ИС20 578
          Seltsam, dass Sie in Ihrer Antwort auf @Stop Bush and Clinton – wie schon öfter – die Eigenständigkeit Deutschlands gegenüber den USA behaupten. D. ist doch wirklich bloß ein Vasallenstaat. Woher nehmen Sie Ihre Überzeugung, oder habe ich etwas falsch verstanden?

          1. Die Deutschen brauchen die USA, da sie allein nicht Krieg führen können. Sie sind spezialisiert auf bestimmte Aufgaben in Koalitionskriegen, und unfähig zu eigenen Feldzügen, oder auch nur zur Landesverteidigung.

            Ohne die Macht und die Waffen von Uncle Sam läuft nichts. Als Trump die aus Syrien zurückgezogen und für andere gewünschte Kriege, darunter den vorgesehen Ostfeldzug von der Ukraine aus, nicht herausgerückt hat, war durchaus „Eigenständigkeit Deutschlands gegenüber den USA“ zu beobachten.

            Die Deutschen haben geschäumt, Trump zeitweise mehr gehaßt als Putin, intrigiert, mit Novichok und Giftgas gepanscht, um Trumps Außenpolitik zu sabotieren, sich mit Trumps Gegnern verbündet, um zu verhindern, daß der seine Truppen aus Deutschland abzieht. Auch dabei, Trump abzusägen, um den ihren Kriegswünschen zugänglicheren Biden zu bekommen, waren sie beteiligt.

            Die Deutschen haben sich für „Europa“ und „Allianz“ entschieden, weil ihnen ihr Land zu klein ist für die Welt, weil sie wenigstens Vizeweltmacht im Kielwasser der USA sein wollen. Uncle Sam stellt dafür seine Bedingungen, teils unverschämte, aber dieser kleine Gernegroß frißt alle Kröten gerne, um „Welthauptstadt Germania“ spielen zu können.

            Die Deutschen hätten sich für ihr Land entscheiden können. gegen „Europa“ und Weltgeltung. Das wollen sie aber nicht. Wenn man die so reden hört – das ist oft schlimmer als Baerbock, SraZi, Kiesewetter, ARD, ZDF und Spiegel zusammen..

    1. Warum nicht bis Alaska, da waren ja auch mal Russen? Ach oh wait, da ist ja jetzt das Herrchen.
      Derzeit in der Tagesschau: Neue Konflikte an der deutsch-chinesischen Grenze.
      Es ist Wahnsinn was derzeit so passiert.

      1. An China hat Deutschland (als „Europa“ natürlich) nur sehr bescheidene Forderungen. Unabhängigkeit von Xinjiang, Tibet, Hongkong, Taiwan, und ein Teil der Provinz Hainan, da die Inseln und Gewässer französische Kolonie waren, die China später unerlaubt Südvietnam wieder abgenommen hat. Für den Anfang. Die Denkfabriken denken schon weiter: Ein großer Teil Chinas sei gar nicht China, sondern ein von der Qing-Dynastie zusammengeraubtes Kolonialreich, das aufzulösen sei.

  1. Man wird „mein“ Land so lange zum Brandherd treiben, bis man ihm auch die Schuld für den Dritten Weltkrieg anlasten kann. Da können Deutschlands Racheengel, Marke Sargnagel- Zimmerschlampe sich noch so sehr für diesen Letzten Weltkrieg einsetzen, irgendwer, ich vermute es war unser geliebter Kriegsminister, hat unserem Doppelwumms mitgeteilt, das das, mit dem „Siebene auf einem Streich“ nur ein Märchen ist, denn ein Leben nach dem größten Doppelwumms aller Zeiten, wird es, wenn überhaupt, ausserhalb von Bunkermauern nicht mehr geben!

  2. Hatte ich vor 4 Tagen geschrieben – hier passt es optimal:
    Selbst wenn es stimmen würde, dass Chrupalla den Überfall so wie Nawalny erfunden hat, ändert das doch nichts daran, dass die AFD heute als Schwefelpartei gehasst und vom Diskurs ausgeschlossen wird. Das hat für viele AFD Leute ersichtlich existentielle Konsequenzen. Um das zu merken, braucht man kein Attentat. Deshalb bin ich sicher: Chrupalla ist nicht Nawalny.

    1. Die AfD von Regierungsverantwortung kategorisch auszuschließen, ist so ziemlich das Dümmste, was man machen kann. So wird die AfD gestärkt, weil sie nicht beweisen müssen, dass sie es wirklich besser machen.
      Aber warum machen die Altparteien das dann trotzdem?
      Meine Antwort ist zweigeteilt:
      1. Parteienproporz und Parteienfilz: die Altparteien fürchten um lukrative Posten.
      2. Die Altparteien stecken so tief im Allerwertesten der US-Regierung und der EU-Verstrickung (Diener der Weltkonzerne) und der damit einher gehenden Globalisierungsagenda, dass sie sich eher selbst verzwergen, als ihre Politik zu ändern.

      1. Das Schlimme an der Sache mit Chrupalla ist, dass es sich ja hier eigentlich nur um einen Macht- und/oder Richtungskampf innerhalb der neoliberalen Eliten handelt. Wenn man da schon so miteinander umgeht, wie wird man dann erst mit richtig Andersdenkenden umgehen, wenn man meint, dass die Zeit mal wieder reif ist …..

      2. @senza_corona

        Nichts drückt einen demokratischen Rechtsstaat besser aus, als eine funktionierende Minderheitenregierung unter einer gut zusammenarbeitenden Opposition, bestehend aus selbsdenkenen und selbstentscheidenen, dem eigenen Gewissen folgenden Abgeordneten.
        Achso ja, und Parteien müssten auch verboten werden, weil nur dann ein eigenes Gewissen möglich ist.

  3. Es ist schade daß es im Kapitalismus keine gute Schulbildung mehr gibt, nur noch Verblödung in der Schule.

    „..anarchistische Linksradikale..“ – Das widerspricht sich. Anarchismus sind kleinbürgerliche Kapitalisten. Linke wollen natürlich eine Obrigkeit, nämlich die Herrschaft des Proletariats, also des Volks. Es gibt kaum etwas autoritäreres als eine sozialistische Revolution.
    Schon Lenin hats damals erklärt:

    https://sascha313.wordpress.com/2014/05/22/anarchismus-und-sozialismus/
    Es ist nun schon über 100 Jahre her, da sah Lenin sich genötigt, ein paar kurze Zeilen über den Anarchismus und über die Theorien von Bakunin zu schreiben, und man müßte eigentlich meinen, schon damit sei das Thema nun endlich erledigt, es habe sich an den Schuhsohlen abgelaufen. Doch nichts ist zu dumm, als daß man es nicht wieder ausgraben könnte, wenn es nur gegen den Marximus verwendbar ist. Solche seltsamen, fortschrittsfeindlichen Vorstellungen findet man u.a. bei der sogenannten Piratenpartei. Es gibt eben immer wieder Leute, die über diesen Embryonalzustand ihrer Erkenntnis noch nicht hinausgestiegen sind. Lenin schrieb:

    1. @joe
      was auch immer Lenin geschrieben hat, „Anarchismus“ wird im allgemeinen als eine politische Richtung angesehen, die der Meinung ist, dass eine Gesellschaft ohne Staat auskommen kann. Wenn Anarchisten dazu auch noch „linksradikal“ sind, dann wollen sie, dass Autorität durch Vernunft ersetzt wird, und zwar überall.
      Dass „links“ damit definiert wird, dass man eine „Obrigkeit“ will, ist mir neu und dürfte wohl nur Leuten mit Ihrer unendlichen Altersweisheit verständlich sein.

      1. @routard Der @Joe hat schon Recht. Nicht bös gemeint, aber Sie haben weder Marx, Lenin, Trotzki oder Stalin gelesen, was deren Kritik an die ideologisch unterbelichteten Anarchisten angeht. Dabei ist die Abgrenzung der Kommunisten zu den Anarchisten und Sozialdemokraten ein sehr wichtiges Thema.
        Nur ein paar Wörter Lenin’s :
        „Wir sind Kommunisten keine Utopisten. Wir „träumen“ nicht davon, wie man UNVERMITTELT ohne jede Verwaltung, ohne jede Unterordnung auskommen könnte; diese anarchistischen Träumereien, die auf einem Verkennen der Aufgaben der Diktatur des Proletariats beruhen, sind dem Marxismus wesensfremd, sie dienen in Wirklichkeit nur dazu, die sozialistische Revolution auf die Zeit zu verschieben, da die Menschen anders geworden sein werden. Nein, wir wollen die sozialistische Revolution mit den Menschen, wie sie gegenwärtig sind, den Menschen, die ohne Unterordnung, ohne Kontrolle, ohne „Aufseher und Buchhalter“ nicht auskommen werden.“
        Übrigens war Stalin von den genannten, noch der moderateste bei den begriffen Diktatur, Disziplin, Kontrolle, Unterordnung ….
        Sie können mit -„anarchisten site:http://mlwerke.de/le„- suchen; dann muss man nicht die ganzen Schriften Lenins durchstöbern

        1. @logikfan
          Joes oberpeinliche Einlassungen werden auch nicht dadurch besser, dass Sie ihm sekundieren. Sie benutzen in Ihrer Antwort das beliebte, darum aber trotzdem unredliche Mittel des Andersachevorbeiredens, indem Sie über etwas schreiben, worum es in meinem Beitrag gar nicht ging.
          Es ging darum, ob Th. Röper den Begriff „anarchistische Linksradikale“ richtig oder falsch verwendet hat. Joe war der Ansicht, falsch, und zwar weil „es im Kapitalismus keine gute Schulbildung mehr gibt, nur noch Verblödung in der Schule“.
          Dem habe ich entgegnet, ohne auf Lenin überhaupt nur Bezug zu nehmen, was man gemeinhin unter „links“ oder unter „anarchistisch“ versteht.
          Da wir aber schon einmal dabei sind: Wer meint, den Begriff „links“ für seine Zwecke dadurch einengen zu müssen, indem er ihm den anderen des „Kommunismus“ unterschiebt und anschließend alle beide für dasselbe ausgibt, täuscht sich, und er hält darüber hinaus alle anderen für blöd. Und zweitens: Wer äußert, „Linke“ wollten eine „Obrigkeit“, ist so weit von Lenin weg, wie nur irgend möglich. Man sieht mal wieder, dass es nicht darauf ankommt, wieviel einer gelesen hat, sondern darauf, wieviel einer davon verstanden hat.
          Dem Mittelalter-Begriff Obrigkeit entspricht der des Untertanen, der die Schnauze hält und macht, was ihm gesagt wird. Alles, was Lenin tat, schrieb und sagte, wurzelt aber in dem Begriff der Volkssouveränität der französischen Revolution, gebildet aus den mündigen und kampfbereiten Citoyens, die sich im Kapitalismus in der kommunistischen Partei wiederfinden. Stalin, der Jesuitenschüler, sah das anders und da passt, allerdings, Joe und seine (meinetwegen auch Ihre) Obrigkeits-Oberpeinlichkeit auch hin.
          Ist nicht bös gemeint; im übrigen bin ich der Meinung, dass Debatten darüber, was Lenin geschrieben hat, nicht in dieses Forum gehören, genauso wenig, wie evangelikale Ergüsse à la @rosendorn. Schon gar nicht in der verquasten Parteiliturgie-Diktion eines Joe.

  4. (…“Doch selbst wenn Europa die Waffenlieferungen an Selenskys Regime drastisch erhöhen wollte, würde das kaum klappen“…)
    ***********************

    Es ist aussichtslos.

    Die Ukraine kann „ihre“ Waffen schneller verhökern, als der gesamte Westen sie produzieren kann.

    Dem Vernehmen nach zahlt inzwischen auch Israel mit dem Blut seiner Leute für die ukrainische Korruption.

    Mal sehen, wer in näherer Zukunft noch alles daran glauben muss, um die Gier der ukrainischen „Eliten“ zu befriedigen.

  5. Hier sind ja nun einige Themen behandelt worden…

    .. zum Thema Taurus ist zu sagen, dass das überhaupt nichts ändert. Weder den Kriegsausgang, noch die kurzfristig erhoffte Besserstellung des ukrainischen Militärs. Im Übrigen gilt auch hier: Wer bedient die denn? Das sind hochkompleze Systeme. Also die Rentner, die nun gezogen werden, die Krankenschwester, oder der 16-Jährige? Nein, das wage ich mal zu bezweifeln. Entweder man muss die gleichzeitig ausbilden, oder man macht es so, wie schon immer. Man schickt den Trupp Bediener (also IT-Fachleute –> meist von Siemens) gleich mit! Ob die das wollen, stelle ich mal in den Hintergrund, denn Faeser wird´s schon richten. Zur Not wird einfach ein Wirtschaftsweiser geopfert. Immerhin besser, als das Pferd von Frau v.d. Leyen!

    Apropos Pferd, da wären wir nun bei der Überschrift angekommen…

    Aber: Der Vergleich Chrupalla/Navalny hinkt, den denn Navalny war ja nun Teil der NGO-Agenda und vormals Ultrarechts (also leicht erpressbar). In den Augen von den Puppenspieler also ein idealer Kandidat, um später durch seinen Mund mitzuregieren…
    Chrupalla ist so zimlich in Allem das Gegenteil von Navalny, ausser, dass er diesem hiesigen Regime auch ein Dorn im Auge ist. Ob der BND dann Anleihen bei Dingen, wie Politkovskaya, Skripal & co. gemacht hat, überlasse ich eurer Phantasie, aber schlimm ist, dass man die Phantasie erst dafür bemühen muss und Schuld ist daran natürlich die Bundesregierung! Ausgehend von Ergebnissen (nämlich keinen) hätte ich erwartet, dass entweder das Ganze als „Privatsache“ dann klargestellt worden wäre, oder das eine ordentliche Ermittlung stattgefunden hätte. Es soll ja auch irgendwie eine Spritze gefunden worden sein. Wo ist die denn? Es wird wild spekuliert und durch das Zurückhalten der Medien wird´s ja auch nicht besser. Im Übrigen wird ja immer noch nicht aufgeklärt… nur so mal zum Vergleich!—> Was wurde nicht alles in Bewegung gesetzt, als das Lieblingspferd von Frau v.d. Leyen verletzt gestorben war. Das wurde eine Spezialeinheit gegründet, eine Sonderkommission hat ermittelt. Das Pferd der Königin wurde getötet! Dann: es waren „nur“ Wölfe. Mich hätte es nicht gewundert, wenn danach die grauen Wölfe wieder in den Fokus gerutscht wären. Also für mit hat das schon ein Geschmäckle!

  6. „Eine vierköpfige Familie aus der Ukraine bekommt in Tübingen zwischen 3.200 und 3.500 Euro, darum hat sie sicher keinen Anreiz, arbeiten zu gehen. Das liegt weit über dem Durchschnittslohn nach Steuern.“

    HaHaHa, was es in Deutschland alles gibt! Während deutsche Rentner, die ein Leben lang gearbeitet haben gezwungen sind Dosen und Flaschen zu sammeln um zu überleben, werden fahnenflüchtige Deserteure hofiert und mit Geld zugeschüttet!

    1. Da gibt es nix zu lachen! Das gehört alles zum Geo-Politischen Programm der Transatlantischen Achse „Deutschland schafft sich ab“. Je schneller dieses Ziel erreicht ist, am besten noch geschmückt mit deutschen Opfern, die mit dieser Situation nicht klar kommen…wollen, umso besser.

    2. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.
      Rentner, die Flaschen sammeln müßen, scheinen wohl irgendwas nicht ganz
      richtig gemacht zu haben in ihrem Leben oder kommen evtl. mit ihren Finanzen
      nicht klar. So traurig das auch ist, aber diese dann mit geflüchteten Ukrainern zu
      vergleichen ist ziemlich abstrus.
      Jeder bekommt am Ende seines Lebens, daß was er gesät hat.
      Die Zeiten sind schwieriger geworden und wer nicht genug vorgesorgt hat,
      darf jetzt eben Flaschen sammeln gehen.
      Die Ansicht, daß immer wenn was schief läuft im Leben der Staat, bzw. die Regierung einspringen
      muß ist nicht zielführend.

      1. @Evamaria
        „Die Ansicht, daß immer wenn was schief läuft im Leben der Staat, bzw. die Regierung einspringen
        muß ist nicht zielführend.“
        Aha. Wenn aber was in anderen Staaten schiefläuft, denen gegenüber wir keinerlei (Bündnis-)
        Verpflichtungen haben, die sollen wir gefälligst mit Milliarden € unterstützen und unseren eigenen
        Bürgern/Wirtschaft/Infrastruktur Schaden zufügen?

      2. Was läuft bei Ihnen denn schief, Renrner die eingezahlt haben und sich einen Rentenanspruch erworben haben sollen ihrer Meinung nach also schlechter behandelt werden als jemand der nie eingezahlt hat. Echt jetzt? Ich weiß natürlich nich was Sie an Rente/Pension so monatlich bekommen aber anscheinend Zuviel. Sonst würden Sie hier wohl kaum so eine Überhebliche Position einnehmen. Sie sollten Ihren Elfenbeinturm mal verlassen und sich der Realität stellen.
        Nach dem was ich erlebe und sehe gebe ich unserem Pensions/Rentensystem noch 2 bis 3 Jahre, mal sehen wie ihnen dann das Flaschensammeln gefällt. Sollte es dann überhaupt noch ein Pfandsystem geben. Ich könnt noch stundenlang weiter machen aber wozu, die Realität wird Sie auch ohne mich einholen.

      3. @Evamaria: „Jeder bekommt am Ende seines Lebens, daß was er gesät hat.“

        ————–
        Etwas Arroganteres habe ich noch nie gehört, außer von unseren Regierungen seit Merkel. Haben Sie schon von Arbeitnehmern gehört, die immer schon im Niedriglohnsektor gearbeitet haben? Es gibt viele Berufe, die schlecht bezahlt werden. Schließlich ist nicht jeder zum Raketentechniker geeignet. Haben Sie schon mal gehört, dass Arbeitnehmer so ab 45/50 rausgeschmissen werden? Die Zeit fehlt dann natürlich bei der Rentenberechnung. Haben Sie schon mal davon gehört, dass – vor allem in den Altbundesländern – Frauen gibt, die „nur“ Hausfrau waren und deren Mann weggestorben ist? Dabei muss es nicht immer die Beamtenfrau oder die Frau einen gutbezahlten Arbeitnehmers sein. Haben Sie schon gehört, dass sehr viele Arbeitnehmer überhaupt keine Vorsorge betreiben können, obwohl sie das gern möchten, aber das Geld dazu nicht reicht? Haben Sie schon mal etwas davon gehört, wie viele Ostdeutsche auf Kurzarbeit Null gesetzt worden sind, dass manche sich nur von Projekt zu Projekt haben hangeln müssen, um überhaupt etwas zu verdienen? Auch die hatten ihr ganzes Leben lang gearbeitet. Es hat nicht jeder einen so tollen Lebenslauf und nicht jeder hat Fähigkeiten, die einen zum Aufstieg oder zu einer tollen Position führen können. Sie werfen den armen Rentnern Faulheit im Berufsleben vor. Das ist niederträchtig. Außerdem geht es hier um die Balance. Auch diese Arbeitnehmer, die nicht mit supertollen Fähigkeiten gesegnet sind, haben in alle Kassen eingezahlt. Ukrainer und andere „Ankommende“ nicht. Diese werden aber in der Wertigkeit mit all denen in Deutschland gleich gestellt, die in alle Kassen ihr Leben lang eingezahlt haben. Und genau DAS ist die Schande!

        1. hatte bereits vor einiger Zeit einen Beitrag geschrieben in dem, kurz gesagt, 5 Milliarden Euro jährlich erforderlich wären, um unseren Rentnern und zwar allen, ein lebenswürdiges Rentnerdasein zu ermöglichen.

          Jetzt meine Frage an Sie: Warum werden dann zur Zeit ungleich mehr Mittel für Angelockte ausgegeben, als für jene, welche für diese Mittel gearbeitet haben?

          Ich denke die Antwort auf diese Frage ist sehr zielführend.

      4. Deutsche Rentner haben immerhin ins Sozialsystem was eingezahlt. Ukrainische Deserteure dagegen Null! Und da schreiben Sie von abstrusen Vergleichen?
        Noch ein Schmankerl betreffend die von Deutschland hofierten Herrschaften aus der UK:
        Wenn ein UK-Autofahrer einen Unfall verschuldet zahlt die deutsche Versicherung sogar den Schaden des UK-Verursachers.
        Soviel zu Ihren Vergleichen!
        Eine Schande gegenüber der deutschen Bevölkerung ist das!

      5. hanebüchener neoliberaler Unsinn !

        Das deutsche Rentensystem war bis rot-grün anno 1998 ein verlässliches und auskömmliches System. Bevor die rot-grüne Bande mit allerlei Gesetzesänderungen die Leistungen zugunsten der Arbeitgeber rasierte, u.a.:
        -Haushaltssanierungsgesetz 2000
        -Gesetz zur Reform der Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit 2001
        -Riester-Rentenreform 2001
        -Haushaltsbegleitgesetz 2004
        -RV-Nachhaltigkeitsgesetz 2004
        -Alterseinkünftegesetz (AltEinkG) 2005

        Allein durch die schwachsinnige Riesterrente fehlen 4 Prozentpunkte Beitragssatz zur GRV.
        4 Prozentpunkte bedeuten aber gute 20%. 20% mehr Einzahlungen wären heute rund 60 Mrd. Euro p.a. Damit könnte einiges finanziert werden, anstatt der Dauerkürzungen und dem Krieg gegen Alte.

        ÖD-Pensionen sind natürlich ausdrücklich ausgenommen, weiter ein Füllhorn, samt Inflationsausgleichsprämie und üppiger Anpassungen. Die Systemlinge werden mehr als ausreichend bedient. Satte ca. 80 Mrd. Euro p.a. kostet der Spaß inkl. Beihilfen aktuell für rund 2 Mio Pensionisten.

  7. wie es halt passt, Scripals(wie geht es eigentlich Vater und Tochter, deren Haus abgerissen wurde um Beweise zu vernichten?) , Litwenko. Wie geht es Nawalnys Unterhose. Ist die immer noch bedroht. Es ist normal wenn 3 hochrangige Journalisten innert 24 Stunden sterben, die einen Tag zuvor ankündigten etwas mehr über 9/11 zu wissen. Ein Autounfall, ein Herzinfarkt und einer kollabiert nach dem er mit Eward Snowden sprach.
    Viele fallen aus dem Fenster, vor allem in Russland. Die Amerikaner mit etwas Geld und häufiger aus dem Fenster fallen sind nicht erwähnenswert. Jedenfalls nur in der Klatschpresse, das wird aber nicht politisiert.

    1. Mal eine künstliche Intelligenz befragt:

      Wie geht es den Skripals heute?

      Antwort Bing-Chat:

      „Sergei Skripal und seine Tochter Julia wurden am 4. März 2018 in Salisbury bewusstlos aufgefunden und mit Anzeichen einer Vergiftung in eine Klinik eingeliefert. Die offensichtliche Anwendung eines geächteten Nervenkampfstoffes aus der Nowitschok-Gruppe löste eine schwere diplomatische Krise zwischen Großbritannien und seinen Verbündeten einerseits und Russland andererseits aus 1.

      Sowohl Julia als auch Sergei Skripal hatten sich mindestens so weit erholt, dass sie im April bzw. Mai 2018 aus dem Krankenhaus entlassen werden konnten 12. Es gibt jedoch keine aktuellen Informationen über ihren Gesundheitszustand.

      Ich hoffe, das hilft dir weiter!”

  8. Man wird sehen, wie es Herrn Chrupalla in den nächsten Wochen gesundheitlich ergeht. Wenn es z. B. eine mit HIV oder Hepatitis infizierte Spritze war, könnte man eine etwaige Übertragung erst in ein paar Wochen in einer Labordiagnostik feststellen. Man sollte ihn vielleicht auch auf CoVaxx-Spikeproteine testen (falls er bis dato noch unversehrt war).

  9. Doppelmoral, Unwahrheiten, Politik ist ein dreckiges Geschäft und führt unweigerlich bei fast jedem Politiker zu korrupten Machenschaften, je höher die Posten sind, desto mehr Lobbyisten wollen bedient werden.

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