Auswandern nach Russland

Bei Moskau wird ein Dorf für Auswanderer nach Russland gebaut

Bei Moskau soll ein Dorf gebaut werden, das explizit für Auswanderer geplant wird.

Ich bekomme viele Mails mit Fragen zum Auswandern nach Russland und werde demnächst mal wieder einen ausführlichen Artikel darüber schreiben. Derzeit ist das Auswandern nach Russland nicht einfach, aber ich weiß, dass in Moskau über Projekte gesprochen wird, die das ändern sollen. Russland will, so habe ich unter anderem von Abgeordneten des russischen Parlaments gehört, die Einwanderung von Menschen mit in Russland gefragten Berufen erleichtern. Das sind zum Beispiel IT-Spezialisten, Landwirte oder auch Handwerksmeister. Es ist sogar im Gespräch, dass einige russische Regionen ausländischen Landwirten kostenlos Land zur Verfügung stellen wollen, damit sie in Russland Höfe aufbauen, denn wenn Russland etwas im Überfluss hat, ist es Land.

Das Angebot soll sich an Menschen aus dem Westen richten, die mit den aktuellen „westlichen Werten“ wie LGBT, Gender, Masseneinwanderung und so weiter nicht einverstanden sind und daher eine neue Heimat suchen, in der sie sich einbringen und zu nützlichen Mitgliedern der russischen Gesellschaft werden wollen.

Noch ist nichts entschieden, es laufen aber ernsthafte Diskussionen darüber. Welche Berufsgruppen am Ende eingeladen werden und wie das ausgestaltet wird, steht noch in den Sternen. Wenn etwas offiziell wird, werde ich sofort berichten.

Dass die Pläne ernst genommen werden, zeigt eine aktuelle Meldung, laut der Investoren bei Moskau bereits ein erstes Dorf für Auswanderer planen. Ich habe die Meldung der russischen Nachrichtenagentur RIA übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

In der Nähe von Moskau wird ein Dorf für amerikanische Einwanderer gebaut

Das Dorf für Amerikaner, die in die Region Moskau ziehen wollen, wird ab 2024 gebaut

In der Nähe von Moskau wird ein Dorf für Amerikaner und Kanadier gebaut, die nach Russland einwandern wollen, sagte Timur Beslangurow, Partner bei VISTA Immigration, einer Anwaltskanzlei, die Menschen bei der Beschaffung russischer Dokumente hilft.

„In der Region Moskau wird im Jahr 2024 mit dem Bau eines Dorfes für Amerikaner und Kanadier, die auswandern wollen, begonnen. Rund 200 Familien wollen aus ideologischen Gründen auswandern“, sagte der Anwalt auf dem St. Petersburger Internationalen Rechtsforum.

Obwohl das Projekt von den künftigen Umsiedlern finanziert werde, sei die Zustimmung der Regionalregierung erforderlich.

Beslangurow schätzt, dass Zehntausende von Menschen – Ausländer ohne russische Wurzeln – gerne nach Russland ziehen würden.

„Der Grund dafür ist die Auferlegung radikaler Werte: Heute gibt es 70 Geschlechter, niemand weiß, was als nächstes passiert. Viele normale Menschen wandern aus, auch Russland wird in Betracht gezogen, aber sie stehen vor großen bürokratischen Problemen mit den russischen Einwanderungsgesetzen“, erklärt der Anwalt.

Er sagte, dass sich unter den Auswanderungswilligen traditionelle Katholiken befinden, die „sehr stark an die Prophezeiung glauben, dass Russland das einzige christliche Land der Welt bleiben wird“.

RIA Novosti ist der allgemeine Medienpartner des 11. Internationalen St. Petersburger Rechtsforums.

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

90 Antworten

  1. Ein Dorf auch für Amerikaner…

    Irgendwann steht das Dorf dann in Flammen..
    Aber man muss sich nichts vormachen, es wird ein teurer Umzugsspaß und der Aufbau zum ersten selbst verdienten Geld bedeutet, bringe viel davon mit.
    Sei es den Menschen gegönnt, denn letztendlich kann es sogar bedeuten, dass sie ihr Leben damit retten!

    !

    In Russland funktioniert der Kapitalismus wie überall.Warum auch nicht?

    1. In Deutschland ist seit einer-zwei Dekaden verbreitet, dass in den IT-Abteilungen kaum wer am Rhein geboren wurde – von Spanien über Italien, Bulgarien, Türkei, Russland, Iran, Indien habe ich alles erlebt. Da in Moskau IT-Gehälter das westliche Niveau erreicht haben (kürzlich habe ich dazu gegoogelt), dürfte auch Moskau Leute aus all den Ländern anziehen.

    2. Jedes Zukunftsthema, soll es auch direkt kapiert werden, braucht doch einen Transformator. Ein Bild, dass man sich verinnerlichen kann. Und darauf dann die eigenen Gedanken-Bilder-Wünsche aufbauen auch imstande ist. Wie, den inneren Schweinehund überwinden. Und hier ist es nun mal das DORF, was die Phantasie beflügelt.

      Doch das ist jetzt schon ein Zukunftsthema. Und mit jedem weiteren Schritt der WAHNSINNIGEN GEGEN die Vernunft in Brüssel und Berlin, wird es für viele Spezialisten in vielen Branchen, die bisher in der BRD und sonstigem EU-Europa ihre Heimat – mit gut bezahlter Arbeit – leben, schon fast notwendig sich Gedanken zu machen.

      Die Frage : USA-CHINA -INDIEN-RUSSLND ?

      Wo hin ?

      Und Russland wird der wesentliche Gewinner sein. Diejenigen, die jetzt und in ferner Zukunft ihre Arbeit verlieren, wissen genau warum das passiert. Und alle wissen auch, was tatsächlich abgeht in den Staaten….

      Und Russland ? Da wird die Post abgehen…. Dort wird wohl dann doch für relativ längere Zeit ein gewisser Überschuss an förderfähiger Energieträger vorliegen. Insoweit ist schon der Binnenmarkt-Ausbau ein so großes Unterfangen, wo die Russen selbst, dermaßen viel gut ausgebildetes Personal brauchen…. Egal was irgendwo gebraucht wird und in der Herstellung nun mal Energieintensiv produziert werden muss… In Russland werden die Energiekosten das kleinste Übel sein…

      Der Gründe wären nun tausende aufzuführen…wenns reicht.

      Russland ist die Zukunft…Und in der wollen nun mal die meisten leben… Und viele Klardenker werden es auch erkennen..

      1. Ein kleines Stück off topic… und doch alles gesagt, was gesagt werden muss in Wort und Gestik.

        https://t.me/boris_rozhin/85634

        Vielleicht kapieren es dann doch die noch Lebenden in der Ukraine selbst, so dass der nun verlorene Zustand der Russisch-EU/DE Beziehungen dann doch noch wieder beginnen sich in eine Richtung zu bewegen, dass eben die Menschen erst gar nicht beginnen müssen sich zu entscheiden, wo seine Zukunft liegt…..

  2. Ein Dorf NUR für Ausländer? Geniale Idee! Alle unter sich. Bloß keinen Kontakt mit Einheimischen.
    Und warum Russland? Weil die erwarteten Ausländer daheim nicht mit 70 (???) Geschlechtern klarkommen würden und z.B. auch gerne mal „stark an die Prophezeiungen glauben, dass…“ – Hört sich ja schon jetzt nach einer idealen Brutstätte für Sekten an. Wenn Russland die haben will – gerne!“

    1. Warum muss man immer in Extremen denken?

      Aber natürlich, wer mit 70 Geschlechtern kein Problem hat, kann ja in DE bleiben….. Parasiten lieben Wirtstiere & irgendwer muss ja die Parasiten am Leben erhalten…..um auch mal extrem zu betrachten…..😉

    2. Es gab auch schon zu Stalins Zeiten eine Auswanderungswelle aus den USA in die SU. Darüber gibt es eine schöne Dokumentation von RT: „Black in the USSR“. Heute ist Rußland bei Einwanderern sehr gefragt. Buren aus Suid Afrika, Facharbeiter aus Deutschland, es gibt sogar Berichte über Krim-inelle, die ihre ganze Halbinsel nach Rußland mitgehen lassen haben.

      1. Irgendwie muss man ja die hunderttausende jungen, ausgebildeten Russen ausgleichen, die Russland seit der Mobilmachung verlassen haben. Da helfen ein paar Dutzend Amerikaner mit Hang zu Prophezeiungen sicher ungemein weiter.

        1. Rußland hat es mit vielen Millionen Einwanderern zu tun. Meist Ukrainer (im Sinne von 2013). Einige haben sogar ihre Häuser und Gärten mitgenommen, die aus den Referendumsgebieten.

          Aber auch Zentralasiaten, Chinesen, und immer mehr Deutsche. Fachkräfte für Metall, Automobil, Technologen braucht Deutschland immer weniger, die ziehen nach Rußland. Wir bekommen dafür Fachkräfte für Narkotika und Eigentumsumwandlungen:

          «Gebt ihnen kein Asyl, es sind nichts weiter als Kriminelle jeder Art und Schmarotzer, die Häuser und Geld haben wollen und dennoch Straftaten begehen, weil sie nichts anderes können.»
          — Muhammadu Buhari, Präsident Nigerias

          «Etwa 300 deutsche Einwohner sind bereit, in die Region Nischni Nowgorod zu ziehen. Bis Ende 2023 könnte diese Zahl 1000 erreichen, sagte Olga Gusewa, die Leiterin der Abteilung für Außenbeziehungen der Region.

          Ihr zufolge ist dies darauf zurückzuführen, daß die Deutschen in der Zusammenarbeit mit der Region Nischni Nowgorod in den Bereichen Automobilbau, Bauwesen und Infrastrukturentwicklung ein großes Potenzial sehen.

          Die meisten Umzugswilligen sind Fachleute aus dem Bereich der Metallverarbeitung: Schweißer, Maschinenbediener, Technologen, aber auch aus dem Schiffbau und der Automobilindustrie.»

          06.04.2023
          Около 300 жителей Германии готовы переехать в Нижегородскую область
          https://nn.aif.ru/society/okolo_300_zhiteley_germanii_gotovy_pereehat_v_nizhegorodskuyu_oblast

          1. Ja, für die millionenfache Zuwanderung ist Russland weltweit bekannt. Und wie sie schon sagten: Für deutsche Fachkräfte aus der Autoindustrie ist Russland das reinste Schlaraffenland. Ich selbst kenne massenweise Ingenieure von Porsche und BMW, die unbedingt zu Lada wollen.

            1. Es gab sogar mal einen CEO Porsche Russland (Thomas Sterzel). Das Geschäft hat man aber vor einem Jahr aus politischen Gründen unprovoked den Chinesen überlassen. BMW hatte ein Werk in Kaliningrad, was man auch völlig unprovoked aufgegeben hat.

              Deutschland hat als Auto- und Exportnation in seiner großen Weisheit einen Riesenwachstumsmarkt nicht nur unprovoked an die Chinesen abgetreten, es droht jetzt auch noch den Chinesen, will aber gleichzeitig auf die Riesenmengen an chinesischen Akkus nicht verzichten.

              Mal sehen, ob D aus purem Trotz und noch mehr Unvermögen es sich auch noch mit China verdirbt und auf diesen Markt verzichtet. Ich bin da recht guter Dinge, dass das auch noch klappt.

              Wenn man mal im folgenden Zeitungsbericht das ideologische Gebrabbel überliest, bleibt zum Schluss „Mittlerweile sei Russland zum weltgrößten Importeur chinesischer Autos aufgestiegen.“

              [https://www.fr.de/wirtschaft/bmw-porsche-apple-marken-russland-ukraine-krieg-haendler-kauf-preise-92234730.html]

              Ich glaube nicht, dass man nach den 14/88 Panzerzusagen an die Ukraine und anderer Geschmacklosigkeiten wie etwa das Verbot von Flaggen am Gedenktag 9. Mai in RUS noch viel Land wird gewinnen können. Der Zug ist entgleist.

              1. Nur was Russlands Autotechnik mit China zu tun? In China baut man fortschrittlichste Akku-Ladetechnik, in Russland bekommt man in seinen Autos nicht mal mehr Airbags. Über verschleierte Routen lassen sich die Russen aber dennoch Mercedes, Audi, Porsche und Co. anliefern. Auf Autos aus dem dekadenten Westen wollen patriotische Russen, die es sich leisten können, nicht verzichten. Die übrigen kaufen halt nun aus China. Der Wegbruch des russischen Marktes ist für deutsche Hersteller dennoch verschmerzbar. Im Gegensatz zu China oder den USA ist der Russsiche zu vernachlässigen.

                1. Die weltweite KFZ-Produktion hat sich seit 2000 fast verdoppelt, die deutsche fast halbiert. Ein Drittel aller Autos weltweit wird in China gebaut. Zwei chinesische Konzerne nutzen auch die Marke VW, mit der Produktion hat die Markengesellschaft in Wolfsburg aber kaum etwas zu tun.

                  Die Chinesen produzieren dafür in Europa. Great Wall hat ein riesiges neues Werk in Tula, wo auch europäische Marken wie Pobeda, Moskwitsch, Wolga hergestellt werden sollen. Die sind russischer als die chinesischen VW deutsch sind. Geely produziert u.a. in Belarus und hat Marken wie Smart, Volvo, Polestar.

                  Die Perspektive ist so, daß Deutschland und andere EU-Länder die Autoproduktion weitgehend aufgeben, chinesische Konzerne die Marken übernehmen und Autos für die europäischen Märkte in Rußland und Belarus herstellen. Die haben gute Produktionsbedingungen: Billige Energie, Rohstoffe, gute Fachkräfte, allgemein niedriges Preisniveau, auch was Steuern und Abgaben betrifft.

                1. Trollchen, gib doch mal in den einfältigen und strammen US/Nato-Medien ein wenig „Contra“? Aber das geht ja nicht, nichts davon würde die Zensur passieren und veröffentlicht werden…

                2. Exoten und „unvernünftige“ Autos haben ihre Liebhaber. Die haben oft auch ein „richtiges“ Auto, falls ihr Kremser mal wieder auf Ersatzteile wartet.

                  Viele Motoren für BMW und Mercedes stammen übrigens von Force Motors in Indien (die auch den Trump 40 bauen).

        2. @Contra
          WO sind die eigentlich geblieben? Haben die jetzt hochdotierte Job s im Westen oder haben die schon ihre russ. Staatsbürgerschaft abgegeben?

          Für Infos wäre ich dankbar.

  3. Da Russland nicht Deutschland ist, muss ein Einwanderer ein GEWINN für das Land sein, wie in fast allen Staaten außerhalb des „Westens“, der sich ganz gezielt Kriminelle im Militäralter einlädt, um die eigene verhasste Bevölkerung kirre zu machen.

    So kann sich Jeder selbst ausrechnen, welche Chancen er hat : Jung genug, stark genug, intelligent genug.

    Die alten Trümmerhaufen, die niemand mehr nützen, können in der Heimat sterben – wobei natürlich immer noch die Möglichkeit des Standhaltens gegeben ist : Eine Möglichkeit, die man als Patriot eigentlich bevorzugen sollte.

    1. Das ist richtig. Außerdem sollte man wissen, dass fast genauso viele Auswanderer aus Russland wieder zurückkehren. Nur ein Land hat eine tolle Bilanz: Schweden. 90 % der Auswanderer (darunter viele Senioren) bleiben dort.

      Ich denke, gute Handwerker, Pflegepersonal, Ärzte, Ingenieure und Informatiker können praktisch in jedem Land durch- und weiterkommen. Auch in Deutschland.

      1. Ich fürchte auch in der Schweiz lässt es sich gut leben. Es gibt verlassene Dörfer da zieht es Ausländer aus allen möglichen Staaten hin. Ein Haus mit Zuschuss wenn man dies als ersten Wohnsitz auch nutzt . Es muss nicht zwingend Sweden sein.

        1. Gerne zugestanden! Von verlassenen Bergdörfern habe ich gehört. Für jüngere Leute mit Fleiß und Fantasie könnte das etwas sein.
          Was das „soziale“ Schweden attraktiv macht: niemand hat mich dort je nach meinen Einkommensverhältnissen oder meinem Gesundheitszustand gefragt. Ich weiß nicht, wie das in der Schweiz gehandhabt wird. In Schweden wurde ich oft nicht einmal nach meiner EU-Krankenversicherungskarte gefragt, war denen zu viel Bürokratie. Man bekommt die gleichen Leistungen wie ein Schwede, mit bezahlbarem Selbstbehalt. Wäre auch für Deutschland ein Modell.

  4. Wäre ich noch 30 und nicht 61 und in sehr vielen Belangen auf gut deutsch nicht am Arsch…ich würde zusammen packen, was ich brauche und ab. Russland braucht Leute, die noch anpacken können und keine gescheiterten Existenzen.

    1. Ob die staatlich Förderung solcher Cluster sinnvoll ist, mag ich aus der Ferne nicht beurteilen. Generell scheinen mir deutliche Erleichterungen jedoch zweckmäßig – für junge, leistungsorientierte und anpassungsfähige Leute.

    2. @ Uwe Neuman
      Was mich mit nur Abhällt, sind meine 86jährige Mutter die ich nicht alleine zurücklassen will, die in Russland erforderten Sprachkenntnisse und vor allem das ich meine französische Rente nicht nach Russland überweisen lassen kann.
      MfG

      1. Dass Sie Ihre hochbetagte Mutter nicht allein zurücklassen (möchten), ehrt sie sehr.
        Nicht jede/r denkt und handelt so, wie Sie das tun, wie Sie in Ihrem Leserbrief schreiben.

        Andererseits:
        Können Sie nicht Ihre Mutter nach Russland mitnehmen?

        1. Sie würde nicht wollen.
          Sie hatte schon Bedenken nach Frankreich zu kommen ohne Französisch zu sprechen.
          Und in Russland würden wir beide uns nicht verständigen können.
          Ich lerne ein bisschen Russisch, aber nach drei Worten hintereinander habe ich einen Knoten in der Zunge.
          Paka

  5. Im Rahmen der von der deutschen Regierung und ihrer Herren geplanten Regermanisierung gab es diverse solche Projekte in Kaliningrad. Aus den deutschen Dörfern bzw. Kolonien ist aber nie was geworden. Entweder haben die Organisatoren das Geld einfach eingesteckt oder wurden aus Russland rausgeschmissen. Ich dachte Russland hätte draus gelernt….

    1. Deshalb gibt es heute ja auch mehrere Rajone in Russland, die hauptsächlich von Deutschen bewohnt werden und sogar Deutscher Nationalrajon heißen (Немецкий национальный район и Азовский немецкий национальный район), weil die Deutschen immer aus Russland rausgeschmissen wurden.

  6. Aber ich wünsche den Russen nur alles von Herzen kommende Gute! Der Witz ist ja, eigentlich sind die Russen historisch gesehen die Bewahrer des Wissens und wir Deutschen die Beschützer der Volkes. Slawisch-arische Weden. Nun müssen die Russen beides sein und das tun sie gut!

    1. Vergessen Sie nicht das europäische Russen eine Mischung aus Slawen und Germanen (Wikingern) sind.
      Slawen lebten selbst bis in die Region von Lübeck.
      Fragen Sie sich mal warum, gegenüber südlichen Slawen, viele Russen und Russinnen blaue, graue oder grüne Augen haben?
      Und Wolgadeutsche unter Katherina der Grossen haben sich sicher auch mit Slawen vermählt.
      Deutsche und Russen sind sich näher als Deutsche und Süditaliener oder Spanier (das :innen können Sie sich dazudenken).

      Würden Sie den meissten dieser russischen Frauen auf einer deutschen Strasse ansehen, das sie russisch sind?
      https://www.elenasmodels.com/russian-women/

      1. Ist mir auch aufgefallen, dass Russen eher wie Westeuropäer aussehen, als wie zB. Jugoslawen, Polen, Balten oder Ukrainer. Die meisten Bulgaren wirken auf mich eher wie türkische Ringer.
        Zur Rente : Kann man Kunde einer chinesische Bank werden, um sowohl in Russland als auch in der EU am Zahlungsverkehr teilzunehmen ?

        1. Wickle den Zahlungsverkehr doch über eine Kryptowährung ab. Geht bspw. indem du dir einen Account bei Binance zulegst. Für jede Kryptowährung besitzt du eine Wallet-Addresse. Einzahlung von Fiat-Geld erfolgt von deinem Bankkonto in deinen Binance-Account. Nach Einzahlung von bspw. Euro tauscht du diese dann börsenintern und kostenfrei in Bitcoin um. Dein Zahlungsempfänger erstellt ebenso einen Account bei Binance (andere Kryptobörsen sind auch möglich), sendet dir seine BTC-Walletadresse, an die du dann im Anschluss deine Bitcoin überweist.
          Überweisung, bzw. Gutschrift geschieht innerhalb von Minuten, auch am Wochenende! Dein Zahlungsempfänger kann dann die erhaltenen BTC kostenfrei in seine Landeswährung (bspw. Rubel) umwandeln und abschliessend auf sein Bankkonto überweisen. Funktioniert wunderbar, da ich bereits mehrfach Bitcoin vor und nach dem SWIFT-Ausschluß an jemanden in SPb überwiesen habe. Vor dem SWIFT-Ausschluß konnte man die Binance-interne und gebührenfreie Überweisungsmethode benutzen. Seit dem SWIFT-Ausschluß wurde dies gesperrt und man muß den Transfer über die gebührenpflichtige Blockchain (Netzwerk) abwickeln. Kosten varieren abhängig von der Kryptowährung. Bei mir waren es pauschal 0,00002 BTC (ca. 4 Euro). Seid ihr beide bei Binance, dann wird bei der Überweisung automatisch das identische Netzwerk (Blockchain) gewählt, sodaß nichts schieflaufen kann.

  7. Die Russen und die Deutschen zusammen…das ist schon immer der Supergau für die Mächtigen gewesen. Nicht erst die letzten 150 Jahre, schon immer. Würde das zusammen kommen, die ganze verfluchte Welt wäre eine ganz Andere…

    1. Rußland ist eine Supermacht mit Hyperschalltechnologie. Deutschland ist ein kleines Land mit Mangel an Technologie, Energie, Rohstoffen. Das, was an Industrie und Wohlstand noch da ist, stammt aus besseren Zeiten. Dazu sind die Deutschen mental völlig anders als Russen. 70 Geschlechter, Klimahüpftänze, wüster Aberglaube aller Art bis hin zu russophobem Wahn.

      „Rußland ist ein wahrer Freund von Bangladesch.“

      „Die Beziehungen zwischen Bangladesch und Rußland sind historisch. Ohne die Mitarbeit der damaligen Sowjetunion bei der Gründung von Bangladesch wäre die Unabhängigkeit nur schwer zu erreichen gewesen.
      Die kulturellen Beziehungen zwischen Rußland und Bengalen wurden im achtzehnten Jahrhundert geknüpft. …

      Bangladesch hat mit Rußland eine Reihe von Abkommen zu verschiedenen Themen unterzeichnet, die vom Bau von Kernkraftwerken bis hin zu Handel, Investitionen, Bildung, Kultur und so weiter reichen. …

      Der Beitrag Rußlands zur Entwicklung Bangladeschs ist enorm. … Diese Verbindung ist für die Ewigkeit. Für die Beziehungen zwischen Bangladesch und Rußland gibt es nur den Himmel als Grenze.“

      Von Pathik Hasan, Dhaka, Bangladesch, 3. November 2021
      50 years of Russia-Bangladesh Bilateral Relations
      https://www.thenigerianvoice.com/news/303366/50years-of-russia-bangladesh-bilateral-relations-developme.html

      Bangladesch hat doppelt so viele Einwohner wie Deutschland und ist ein „Tigerstaat“ mit Hochtechnologie. Die Bengalen sind den Russen mental sehr viel näher als die Deutschen. Auch die stolzen Völker des Sahel. Die sind arm, aber interessante Partner im Bereich Mineralien und Energie. Unschlagbar macht Rußland die Partnerschaft mit China.

      Mit Deutschland hätten sie natürlich lieber friedliche Beziehungen. Als Erweiterung der Partnerschaften Rußlands wäre es aber nur von geringer Bedeutung.

    1. @alexander,

      die CIA wäre aber leichter kontrollierbar.
      Ich denke aber, wir machen uns falsche Vorstellungen von Russland, denn cleverer als wir, sind sie allemal!
      Denn solch eine kriegsgeile Regierung wie unsere , dass muss man erst einmal hinbekommen!

      1. Früher hatten BRD und UdSSR ein Sozialversicherungsabkommen. Die Renten konnten in das System des anderen Landes umgeschrieben und übernommen werden. Diese Abkommen wurden bei Gründung der EU allerdings abgeschafft. Die europäische Kooperation hat früher über die Blockgrenzen hinweg weit besser funktioniert als mit der EU.

  8. Wie verträgt sich das mit dem immer noch bestehenden Verbot des Immobilienerwerbs in RU für Bürger aus „unfreundlichen“ Staaten? Darunter fallen selbst Residenten, also Ausländer, die sich bereits für RU entschieden haben und dort leben – sogar wenn sie russische Angehörige haben. Wenn ich unser Häuschen nicht schon 2021 erworben hätte, wäre ich jetzt aufgeschmissen.

    Auf der einen Seite wird Werbung für unzufriedene Westler gemacht, aber gleichzeitig werden dicke Steine in den Weg gelegt. Dazu kommen noch die Hindernisse, wenn es von den Hochglanzbroschüren auf die Arbeitsebene geht. Angefangen, aber nicht endend bei lustlosen bis schikanösen Amtsschimmeln. Freilich, man kann einen Anwalt beauftragen, der alles regelt und es findet sich auch sicher ein russischer Strohmann für den Erwerb. Nur ist das dann nicht unbedingt die herbeigesehnte Unabhängigkeit, wegen der man seine Heimat verlassen hat.

  9. Einfach nur in Russland zu sein bringt einem Agenten gar nichts. Zumal solche Ansamlungen eh unter „besonderer“ Aufsicht stehen dürften. Dafür müsste man erstmal zugang zu gewissen wichtigen Ebenen haben. Da ist es tausend mal vielversprechender mit Geschäftsreisenden als Agenten zu agieren, als mit Auswanderern. Jaja, Schläferagenten usw…. aber Hollywood ist NICHT REAL-LIFE 😉

  10. Was ich hier extrem vermisse, ist dass man eine Mail bekommt, wenn geantwortet wird. Niemand schaut dauernd in alte Beiträge…Das hier hat wordpress Basis, das ist nur ein einziger Klick, dann wäre das gegessen

  11. Bei Thorsten Hubers Frage bin ich sofort dabei:

    „Wie verträgt sich das mit dem immer noch bestehenden Verbot des Immobilienerwerbs in RU für Bürger aus „unfreundlichen“ Staaten? Darunter fallen selbst Residenten, also Ausländer, die sich bereits für RU entschieden haben und dort leben – sogar wenn sie russische Angehörige haben. Wenn ich unser Häuschen nicht schon 2021 erworben hätte, wäre ich jetzt aufgeschmissen.“

    … schreibt er!

    Natürlich würde ich gerne Land erwerben wollen und darauf ein Haus bauen usw. etc. Steuern zahlen, aber auch gerne Geld verdienen. Bin zwar kein IT-ler, aber ich war in bestimmten Commodities gut unterwegs und wollte in 2019 eigentlich nach Russland, um mich da mal umzusehen was so geht. Dann kam die Pandemie. So ein Dreck! Ich erinnere mich auch, dass T.Röper mal geschrieben hat, dass die RF darüber nachdenkt die VISA-Freiheit für EU-Bürger stark zu erleichtern. Vielleicht ist das ja auch ein Hinweis für etwaige Auswanderwillige, die dort so leben dürfen, wie Sie es für richtig halten, wenn natürlich russische Regeln eingehalten werden…

    Von einer Abhängigkeit in die nächste würde ich auch nicht eingehen wollen. Habe schon x Geschäftskumpel gekannt, die mit Strohmännern und „Partnern“ baden gegangen sind. 5 Jahre läuft alles gut und dann wird man ver—>t. Habe ich gesehen, braucht man nicht. Will man nicht!

    1. Es ist mir nicht klar, ob alle Ausländer aus unfreundlichen Staaten keine Immobilien erwerben können oder es nicht für Einwanderer in Russland gilt.
      Es gibt wohl einen Unterschied zwischen im Ausland lebenden Käufern und in Russland Residierenden.
      Herr Röper könnte vielleicht darüber aufklären.

      1. Ja, genau! Oder diese Frage einmal im Gepäck mitnehmen für das nächste Interview mit Frau Sacharowa, oder einer ähnlich gut informierten Persönlichkeit. Ich hoffe ja, dass er irgendwann nochmal an Herrn Lawrow rankommt, oder jemanden aus der DUMA selbst interviewen kann, denn die DUMA ist in vielen Belangen unserem Parlament ähnlich und da kann er ein gutes „Sentiment“ erforschen, wie die Jungs da denken…

      2. Also ich bin Resident und konnte (Verbot gilt für Kauf und Verkauf gleichermaßen) mein zweites Häuschen nicht wie geplant der Schwägerin verkaufen.

        Der Original-Ukas des Präsidenten stellte wohl auf Residenten ab; das Gesetz welches daraus gegossen wurde spricht schwammig von „in Verbindung mit unfreundlichen Staaten stehenden…“. Also so schwammig, daß sich in der Praxis kein Notar traut, Immobiliengeschäfte mit Dir zu beurkunden, solange Du keinen russischen Paß hast.

        Ausnahmegenehmigungen sind möglich, aber wie in RU so üblich weiß keiner so genau wie das geht. Jeder sagt was anderes; das Wort „Grundsatzurteil“ scheint hier unbekannt. Für die Genehmigungen ist EINE zentrale Stelle (die schafft 10 Fälle am Tag) in Moskau zuständig, Du mußt Dich völlig nackig machen und dann ist noch nicht klar, ob Du über den Verkaufserlös frei verfügen kannst. Ich habe letztendlich die Finger davon gelassen.

        1. „Der Original-Ukas des Präsidenten stellte wohl auf Residenten ab“: Soll heißen, Residenten sollten ursprünglich vom Verbot nicht betroffen sein. Sind sie aber nun, und weit und breit keine Klarstellung vom Gesetzgeber oder Gerichten in Sicht.

  12. Es ist verständlich, dass Russland nur Einwanderer möchte, die einen Mehrwert für die Gesellschaft haben. Allerdings ist das eine Form von Auslese, mit anderen Worten, die nicht diese Voraussetzungen mitbringen bleiben auf der Strecke, bzw. müssen weiter im Wahnsinn leben.
    Das ist faschistisches Gedankengut, darüber sollten sie noch einmal nachdenken, wo sie doch eigentlich gegen den Faschismus kämpfen.
    Das Argument, das andere Länder das auch machen, macht es nicht besser, es bleibt Faschismus.

    1. Na ja, das Wort „Nützlichkeitsrassismus“ ist da etablierter. Auf der anderen Seite, habe ich mehr arbeitslose ITler und Ingenieure hier kennengelernt, als in jeder anderen Berufsgruppe.
      Die lassen sich aus Angst vor Lebenslauflücken aber nicht registrieren, sondern machen dann irgendwas anders.
      ITler lügen dann ganz gerne mit Begriffen wie freiberuflicher Berater / Dozent / Schulungsleiter ….
      Aber : Ist eine Lüge, die jeder kennt, noch eine echte Lüge 😉

    2. Sorry, was ist daran faschistisch? Das ist genau das, was sein MUSS. Nicht wie in Germoney, wo jeder her kommen kann. Ich würde gerne in Putins Land, muss aber akzeptieren…is nicht. Russland macht das sowas von richtig!

    3. @WerWieWasWarum
      Ich verstehe nicht warum Sie darin Faschismus sehen, das ein Staat die Einwanderung auf Personen mit Mehrwert begrenzt.
      Warum sollte die Bevölkerung des Staates mit ihren Steuern eingewanderte Sozialschmarotzer finanzieren?
      Die Priorität eines Staates sollte es wohl zuerst sein die Armut der eigenen Bevölkerung zu veringern.

      „Laut Paritätischem Armutsbericht 2022 hat die Armut in Deutschland mit einer Armutsquote von 16,9 Prozent im zweiten Pandemie-Jahr (2021) einen traurigen neuen Höchststand erreicht. 14,1 Millionen Menschen müssen demnach hierzulande derzeit zu den Armen gerechnet werden, 840.000 mehr als vor der Pandemie.“

      “ Im Oblast Kaliningrad leben im Jahr 2021 geschätzt 13,4 Prozent der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Im Vergleich liegt die Armutsquote in Russland insgesamt bei geschätzt 11 Prozent. Die Armutsquote in Russland ist von 2018 bis 2021 um 1,6 Prozentpunkte gesunken, während sie in der Oblast Kaliningrad nahezu gleich geblieben ist.“

      1. Werden Personen ausgegrenzt, weil sie nicht einem Standard erfüllen, also eine Auslese stattfindet, dann ist das dem Faschismus nicht unähnlich.

        Egal wie man zu den einzelnen Ländern steht und mir gefällt die Entwicklung in der EU überhaupt nicht, ist aber deren Regelung wesentlich konsequenter Anti-Faschistisch, weil sie alle Menschen als gleichwertig betrachten. Persönlich würde ich allerdings den Missbrauch der Asylregelung unterbinden und ansonsten ebenfalls nur eine gezielte Zuwanderung gestatten, insoweit ist das russische Bestreben also in Ordnung.

        Was mich stört, sie sprechen unzufriedene Fachkräfte an, das hat einen politischen Charakter und hat nichts mit Wettbewerb zu tun. Würde Russland sagen, wir sind auf der Suche nach Fachkräfte, bewerbt euch, dann ist es etwas anderes, als das sie nach unzufriedene Fachkräfte suchen, denn unzufrieden sind auch nicht Fachkräfte und Personen, die in seiner Situation sind, die einem Staat Geld kosten, doch haben die dann nicht die Möglichkeit, die eine Fachkraft hätte. Das hört sich zwar nach Haarspalterei an, aber es ist ein Unterschied, ob etwas aus politischen oder aus wirtschaftlichen Gründen gemacht wird. Faschismus ist Politik, Wettbewerb ist hingegen Wirtschaft. Suchen sie also Fachkräfte für ihre Wirtschaft oder suchen sie Fachkräfte, um ihren politischen Gegner zu schwächen, das wäre dann Politik.

        1. „Was mich stört, sie sprechen unzufriedene Fachkräfte an, das hat einen politischen Charakter und hat nichts mit Wettbewerb zu tun. “

          Das ist natürlich völliger Blödsinn!
          „Unzufriedene Fachkräfte“ als ausschließlich „politisch“ zu betrachten & dann von „Wettbewerb“ faseln, zeigt eher, dass die Misere in DE grundlegend zu sein scheint!
          Wenn Politik Fachkräfte „zerstört“ in deren Existenz durch irre Politik, ist solch eine Aktion eher eine Win-Win- Sache!
          DE lebt eigentlich von den Klein-&Mittelständlern & bekämpft sie seit mindestens 25 Jahren!
          Die, die DE am Leben erhalten & tatsächlich Mehrwerte schaffen, werden vergrault…..& wenn die dann tatsächlich gehen, ist es „ungerecht“? Darauf muss man erst einmal kommen.

          „Würde Russland sagen, wir sind auf der Suche nach Fachkräfte, bewerbt euch, dann ist es etwas anderes, als das sie nach unzufriedene Fachkräfte suchen, denn unzufrieden sind auch nicht Fachkräfte und Personen, die in seiner Situation sind, die einem Staat Geld kosten, doch haben die dann nicht die Möglichkeit, die eine Fachkraft hätte.“

          Ist ja irre!
          Man kann das ja mal auf eine ganz kleine Ebene bringen:
          Wie viele Menschen würden SIE denn bei sich aufnehmen, die nicht Willens &/oder in der Lage sind, sich selber zu versorgen?
          Sorry, dafür reichen Grundrechenarten & Mengenlehre( wurde mal im Kindergarten gelehrt!) aus um zu erkennen – wie Scholl-Latour so treffend (sinngemäß)sagte: „Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht Kalkutta sondern wird selber zu Kalkutta“

          Wirtschaft & Politik bedingen sich gegenseitig & sollten klug miteinander verbunden sein – Sie wissen, wegen der Balance der Kräfte!

          1. Es ist eine grundlegende Beurteilung, der Ton macht also die Musik, also mit welchem Schwerpunkt etwas gemacht wird. Wie ich schon schrieb, gibt es entweder politische oder wirtschaftliche Interessen, wobei natürlich das eine auch das andere bedingt. Dabei sind solche politischen Bestrebungen nun einmal per Definition dem Faschismus nicht unähnlich, das lässt sich nun einmal nicht ändern.

    4. @ WerWieWasWarum

      Die Abschaffung der Paß- und Zollgrenzen und die Freizügigkeit innerhalb des Neuen Europa war Kern der Naziideologie. Eine restriktive Einwanderungspolitik hatten und haben dagegen viele Länder, die absolut nichts mit faschistischem Gedankengut zu tun haben.

      Bemerkenswert, wie heute weite Teile der klassischen Naziideologie übernommen und als „antifaschistisch“ deklariert werden, während Nichtnazis zu Nazis und Faschisten erklärt werden.

      1. „die absolut nichts mit faschistischem Gedankengut zu tun haben. “

        Wie ich oben schrieb, ist das eine grundlegende Beurteilung, es kommt darauf an, ob es aus politischen oder aus wirtschaftlichen Gründen gemacht wird. Dabei muss man berücksichtigen, wie sich Faschismus definiert und eine solche Auslese ist nun einmal in der Politik dem Faschismus nicht unähnlich.

        „Bemerkenswert, wie heute weite Teile der klassischen Naziideologie übernommen und als „antifaschistisch“ deklariert werden, während Nichtnazis zu Nazis und Faschisten erklärt werden.“

        Dem kann ich nur zustimmen.

        1. Das ist richtig, daß der Faschismus Ideen der Auslese und des Elitarismus enthält. Wobei der „wissenschaftliche Rassismus“ allerdings ein Erfordernis des Liberalismus war. Es galt, „objektive“ Gründe zu finden, weshalb die „liberalen Freiheiten“ für Kolonialvölker und „Negersklaven“ nicht galten. Ihre Vorstellungen zu „Rassenhygiene“ bzw. Eugenik hatten die Nazis aus den USA übernommen. Es gibt gute Bücher darüber, aber ich habe die Einzelheiten leider nicht im Gedächtnis.

          Die Idee der Auslese nach Qualifikation hat aber nichts mit Faschismus zu tun, sondern ist weltweit in allen Systemen und Ideologien zu finden. Besonders auch die Auslese der Zuwanderer danach, ob a) ihre Ansiedelung einen Nutzen für das Land bringt oder ob b) sie zum eigenen Volk (Diaspora) gehören.

          Madagaskar ist beliebt. Einwanderungswillige können ein „wandelbares“ Visum bekommen. Das gilt drei Monate, die man Zeit hat, die Behörden zu überzeugen, daß man für Madagaskar nützlich ist. Dann kann es in ein Dauervisum umgewandelt werden.

          Madagaskar ist ganz sicher nicht faschistisch, und ein qualifiziertes Einwanderungsrecht haben viele Länder, darunter Rußland, Belarus und die VR China.

          1. Das geschieht aus wirtschaftlichen Gründen und nicht aus politischen. Wie ich weiter oben geschrieben habe:
            Faschismus ist Politik, Wettbewerb ist hingegen Wirtschaft. Suchen sie also Fachkräfte für ihre Wirtschaft oder suchen sie Fachkräfte, um ihren politischen Gegner zu schwächen, das wäre dann Politik.
            Das ist ein Unterschied, da das eine für das eigene Land ist und das andere gegen ein anderes Land gerichtet ist.

            1. Es ist nicht ersichtlich, warum man darauf beharren will, dass es politisch ODER wirtschaftlich ist….

              So wohl als auch käme da eher in Frage…. Und ansonsten kann man feststellen, dass der Begriff „Faschismus“ nicht verstanden wurde!

              Wahrscheinlich ist bei einigen auch „Natur“ faschistisch, sie betreibt letztendlich auch eine Art „Auslese“….

  13. IT*ler wenn ich höhre da bekomme ich die Krise, es gibt massenhaft IT*ler die keine Arbeit finden und dann was anderes machen müssen. Hatten wir doch alles schon mal, die heute 30-jährigen wissen das gar nicht mehr. Unsere Regierung unter Schröder kamen auf die Idee um das Jahr 2000 da angeblich IT Fachkräfte fehlten, alle aus der Industrie und Handel haben nach IT Fachkräften geweint, weil es hier angeblich keine gab. 100.000 Computer Inder wurden gerufen als IT Fachkräfte, tolles Gehalt geboten und 2 Jahre mindestens Vertrag wurde zugesagt von Industrie und Handel. Als dann die Ersten 1000 da waren wurden die ersten 500 schon nach ganz kurzer Zeit vors „Arbeitamt“ gekarrt und der blöde Steuerzahler hat wieder mal für das bezahlt was Andere verursacht haben. Die ganze IT Blase war geplatzt.

    1. Viele ITler taugen halt nichts, dazu hat Danisch (selbst ITler) massenhaft geschrieben. Wenn schon den Professorinnen (die an ihren Job so gekommen wind wie Annalena ans Völkerrecht) das Gendern wichtiger ist als irgendeine Fachkenntnis …

      1. Nachtrag: Entscheidend ist auch, dass im Schland jedwedes Konzept fehlt. Politiker und andere nehmen gerne wohlklingende Hülsen in den Mund, und das wars dann schon. Seit 30 Jahren wurde gefordert, Schulen mit PCs auszustatten und Basisarbeit zu machen. Es wurde auch viel investiert. Geändert hat sich – dank schwerfälligem Beamtentum und Konzeptionslosigkeit – nichts. Alles was die Kids am PC können, haben sie anderswo gelernt.

  14. Hier ließt man immer mehr Schwachsinns-Beiträge, so dass man zu dem sehr schlechten Forensystem erst Recht keine Lust hat was zu schreiben. Alleine was für ein oberflächlicher und abwertender Müll hier unter diesem Thread geschrieben wird, ist zum Abgewöhnen! Oft kriegen es viele ja nicht mal gepeilt, mal im Thema zu bleiben. Also entweder eine Armee von Systemmuschis ist hier eingefallen, oder die Klapsmühle für Aluhutler & andererseits geistig Verwirrter hat einen Ansturm auf Röpers Seite gestartet… Er ist wohl zu gut in dem geworden, was er macht!

    Wie User „Aletheia“ schon angedeutet hat, antworten zu viele auf die bekannten Idioten, was auf deren Zusammenarbeit schließen lässt. Der neue Schwall an Usern drückt sich auch sehr tendenziös aus, ein Schelm wer Übles dabei denkt. Lese bald nur noch Röpers tolle und fleissige Artikel und übergehe die Comments komplett.

    @Thread

    Bitte RU, macht weiter damit. Vielleicht gibt es dann auch in Zukunft für mich eine Möglichkeit, Teil von eurem prosperierendem Land zu werden.

    1. @Homelander
      Ausser Ihrer Meckerei sehe ich überhaupt keinen Breitag zum Thread.
      Also warum schreiben Sie hier überhaupt etwas?
      Der Müll kommt wohl auch von Ihnen!

  15. ….für die brd-ler, welche nach Russland auswandern wollen, hat brd-Scholzemann vor wenigen Tagen in Kenia schon mal vorsorglich „250 Tsd. Fachkräfte“ reservieren lassen ??…🤣😈

  16. Scholz, der wohl korrupteste, der jemals in D vorne war… Das nen Grinsebubi vor dem Herrn und genauso ne Drecksau. Und der leckt dem Habeck die Eier…Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich kotzen könnte…Sorry für diese direkten Worte, aber was in D da sich Regierung schimpft, sowas gabs bestenfalls nach 1933…Das ist totales NAZIPACK!

  17. Hier gibt es ja auch so einige, die zum Dämonkratenpack gehören. Euch sei gesagt, ihr habt auf das falsche Pferd gesetzt. Es dauert nicht mehr sonderlich lange und ihr werdet bloß gestellt. Und abserviert. Russland wird nicht unter gehen, ihr aber schon und da freue ich mich drauf. Aber sowas von. Laut EU-Gesetz gibt es nach wie vor die Todesstrafe. Ich hoffe doch sehr, das das dann auch zur Anwendung kommt. Menschenfeinde gehören ausgemerzt. Schluss mit diesem Weichgelaber.

  18. Keine Ahnung wie man nach RUS auswandert, aber hier ist einer, der das vor langer Zeit gemacht hat. Es gibt sogar darüber einen Film.

    [https://www.rnd.de/wirtschaft/stefan-duerr-ein-deutscher-landwirt-ist-russlands-groesster-milchproduzent-NHF4J6OKCFCPRML7CH3FHTJUIY.html]
    [https://www.ekotechnika.de/en/company/management-and-supervisory-board/]

    Und hier ist die Reaktion der Trampel vom Bundesagrarministerium, man will es wirklich mit allen verderben.
    [https://www.agrarheute.com/politik/ekosem-agrar-bundesagrarministerium-distanziert-stefan-duerr-591247]

  19. Ich habe einmal nach den Jobs für Fachkräften gesucht und kaum welche gefunden. Habe sogar ein kurzes Video darüber gemacht: https://www.youtube.com/watch?v=OeDHW6mBh10
    Die Regierungspolitiker lügen uns mit dem Fachkräftemangel an, weil sie die Masseneinwanderung irgendwie rechtfertigen müssen. Daher kann ich mir gut vorstellen, dass arbeitswillige junge Leute nach Alternativen suchen / suchen müssen.

  20. @Force-Trump 40
    „Dazu sind die Deutschen mental völlig anders als Russen. 70 Geschlechter, Klimahüpftänze, wüster Aberglaube aller Art bis hin zu russophobem Wahn“

    Es gibt Momente wo man sich den Frust mal von der Seele schreibt und u.U. etwas übers Ziel hinaus schießt.
    zur Aussage selbst: wirklich das ganze Volk?
    Sollten Sie dt. Herkunft sein , zählen Sie sich sicherlich nicht zum o.g. Kreis. Genauso wenig wie die meisten Foristen hier und ein Großteil der dt. Bevölkerung. Makel ist natürlich die Trägheit der dt. Normalos -/“Normalosinnen“ sind damit inkludiert.

    1. @0815

      „wirklich das ganze Volk?“

      hm…. glauben Sie, dass damals das ganze dt. Volk Nazi war & den Krieg wollte?
      Ganz sicher nicht! Aber definitiv sollte klar sein, dass die Mitläufer, die „Was geht mich das an“-Typen nach wie vor sogar gefährlicher sind als die „Akteure“ auf der Bühne…..denn sie haben all das ermöglicht!

      Wer schon nur in der Schule hinschauen würde, was den Kindern „beigebracht“ wird oder nicht & das zulässt ( Eltern) bzw. mitmacht(Lehrer) ist SCHULDIG daran – egal welche Partei er gewählt hat!

    2. Ich würde schätzen, daß es so 20…25% sind, die einen größeren Teil davon tatsächlich glauben, oder auch nicht glauben, aber im Sinne ihrer Interessen sehen. Der Anteil derer, die es nicht glauben, aber die bereit sind, so etwas als Normalität hinzunehmen, ist noch weitaus größer.

      Der Makel derer Deutschen, die nicht so sind, ist, daß sie sich dessen nicht erwehren. Ich bin ein Deutscher. Rein deutsch, den Vorfahren nach. Deshalb steht mir so eine Kritik an der Idiotie des heutigen Deutschlands durchaus zu.

      1. Sehe ich auch so & wer will kann das auch im Alltag so erfahren.

        Was der genaue Grund für deren „Verhalten“ ist, kann man nur vermuten…ich vernute, da, die sind schon tot, wissen es nur nicht…oder waren noch nie am Leben….

  21. Nun ja so neu ist das Ganze gar nicht! Es gab so Exoten ein Bauer aus Deutschland ist schon länger in Russland. Keine Ahnung ob dies schon länger als 5 Jahre her ist! Es war halt irgendwann eine etwas exot. Meldung über dt. Kühe in Russland. Ob dies dieser Stefan Dürr war?`
    Nun läuft es bedingt durch die Embargos der EU nicht mehr ganz so reibungslos wie vorher. So z.B. bei Krediten. Jetzt denkt er nach über eine Molkerei in der Region Nowosibirsk mit einer Kapazität von 1.150 Tonnen Rohmilch pro Tag! Die Aktien (seiner Firma) werden- wurden(?) in Frankfurt gehandelt.
    Gestern habe ich von einer Frau gelesen (Ministerium odgl.). Sie berichtete darüber das nicht wenige aus dem Nachbarland (Ukr.) nach Russland auswandern wollen. Ob dies e aus dem Raum Luhansk udgl. ?

    1. Leute wie Stefan Dürr werden in jedem Land gerne gesehen & genommen. Also Leute, die etwas von Grund auf aufbauen können (und nicht, wie der typische Oligarch, nur absahnen, weil zufällig niemand sonst da ist). Seinerzeit waren die Bedingungen aber auch leichter und besser, als sie es heute sind. Immerhin: Parade-Landwirt Dürr steht (stand?) sogar auf Putins Liste wichtiger Personen.

      Ein Interview von Thomas mit Stefan (deutsch oder russisch) wäre sicher reizvoll!

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