Sendung verpasst?

Anti-Spiegel-TV #23 über Weihnachten in Moskau ist nun auch hier online

Am Sonntag ist die 23. Folge von Anti-Spiegel-TV erschienen. Nun können Sie sie auch hier anschauen, wie Moskau in der Vorweihnachtszeit aussieht.

Dieses Mal geht es bei Anti-Spiegel-TV nicht im Politik, denn Dominik Reichert und Thomas Röper waren nicht im Studio, sondern haben Moskau unsicher gemacht, um zu zeigen, wie das vorweihnachtliche Moskau aussieht und wie man in Russland Weihnachten und Sylvester feiert.

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

30 Antworten

  1. Die Kommunisten der Sowjetunion haben viele gute und sinnvolle Neuerungen eingeführt. Auch den 7-Stunden-Tag 1929 (bis zum Nichtangriffsvertrag, danach mußte wieder mehr gearbeitet werden um auf die Verteidigung der Sowjetunion vorzubereiten). Auch die UBahn ist Stalins Regierungszeit zu verdanken.

  2. Sehr schoen! Wundervoll entspannnende Sendung bei all dem Schrott der in der Welt passiert!
    Und das kann ich nur bestaetigen: „Gib ma‘ Bier“ und in dem Zusammenhang „nochmal“ sind durchaus wichtige Worte/Phrasen, eigentlich ueberall auf der Welt. 🙂
    Und dazu @Schneefloeckchen an seiner Seite – kann es besser werden? Ich werde ihm meinen Mantel umhaengen, auf dass es nicht weiter friere und in meinen Armen zerschmelze… :‘-)

  3. Ich fände es schön, wenn es auf Anti-Spiegel etwas mehr Kulturprogram gäbe.

    Kein Alk auf der Strasse z.B. ist ziemlich unerwartet. Mein Feierabendbier beim warten auf den Bus müsste also ausfallen.

    Toll wäre, wenn sie mehr von den lokalen Gegebenheiten an Ihrem jeweiligen Aufenthaltsort berichten könnten. Wie fühlen sich die verschiedenen Orte an? Worauf sollte man achten?

    Grüsse von der anderen Seite des eisernen Vorhangs. Und, Danke für ihre Arbeit!

    P.S. Besteht die Möglichkeit eine Bestätigungsmail zu erhalten, wenn ich zunächst eine Probeüberweisung mache? Auch, wenn der finale Betrag recht klein sein wird, möchte ich Ihn nicht ins Nirwana senden.

  4. Fand ich total unterhaltsam (funny stuf) auch wenn ich es anders erlebt habe,
    ist schon etwas her.
    Echtes russisch Essen in Moskau fand ich schweineteuer.
    Gefühlt gab es mehr Sushi-Läden, als in Tokio 😉

    Nachdem ich verfressen bin, fehlte mir ich ein wichtiges Wort „Devuschka“.
    Gut ich bin kulinarisch mehr mit Zentralasien verhaftet, dazu gehört Schaschlik und
    Bojormi (GEO). Bin nicht so der Majo-Junk (vor allem seit dem ich weiß das man
    den nicht so frischen Fisch damit übertüncht (fehlt da nicht Granatapfel, oder ist das Azer?)

    Döner gibt´s weniger, heißt dort Hamburger (was eigentlich Sandwich bedeutet), Pelmeni gehören
    auch noch unbedingt auf die ToDo-List kenne ich auch mehr aus dem Kaukasus (mit viieel Pfeffer).-)

  5. Lieber Anti-Spiegel. Lieber Herr „Rufer“

    Vielen Dank, dass es euch gibt. Ich lese hier seit Jahren gerne und werde das auch in Zukunft gerne tun.

    Im kommenden Jahr geht es dann endlich nach Russland. Ich werde mir St. Petersburg anschauen und ein wenig die Umgebung kennen lernen.

    Ich wundere mich wie jemand es seit 1 Jahr ohne Russischkenntnisse schafft, sich da durchzubeissen. Respekt! Ansonsten werde ich versuchen, meinen kleinen Wortschatz anzuwenden und vor allem ein paar der Dinge, die ich bis dato gelernt habe, umzusetzen.

    Einige Worte lassen sich auch direkt übersetzen. So konnte ich „Sportzenter Kant“ erlesen und das zu deuten ist nun wirklich keine große Kunst.

    Auch auf das russische Essen werde ich mich freuen. Das Bortsch(tsch) mal probieren und auch diesen eingelegten Schimmel. Bin auf alles gespannt! Aber noch mehr auf die Leute da. Vielleicht sprechen ja ein paar Englisch… habe ich gelacht, als Ihr diese „Passantin“ interviewt habt. Natürlich deutschsprachig und voll verkabelt! ;O) Wenigstens habt Ihr eine Hübsche ausgesucht. Nicht wie beim deutschen Zentralkommiteefernsehen. Die Hackfressen, die ich da manchmal zu Gesicht bekomme. Kein Wunder, dass die wieder zurück in den Wald wollen. Da muss man die wenigstens nicht immer wieder sehen.

    So, ich hoffe Ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest (und bereut es nicht am Tag danach). Apropos „bereuen“, auch eine Neuigkeit für mich, dass man in Russland keinen Alkohol auf der Strasse konsumieren darf. Wie bei den USA-lern. Macht denen bloss nicht allzuviel nach…

    Kommt gut ins Jahrn 2024 und macht genauso weiter…

    Herr Röper muss sich ja dann mal bald umstellen, denn sobald der unter der Fuchtel ist, wird einiges anders werden, denn dann hat er eine Familie (vielleicht sind ja auch schon Kinder in Planung). Wer weiß, wer weiß!

    Habe mich letzhin mal nach den Gesetzen erkundigt, was Heirat und Scheidung anbelangt und da scheint Russland Italien in nichts nachzustehen. Da hat man als Mann dann doch realtiv schnell mal die A-Karte gezogen, denn die Frau gewinnt meistens (was die Aufteilung des Vermögens anbelangt). Mein Kontakt sagte mir, dass da noch nicht einmal groß Heiratsverträge was dran ändern, da werden dann Fehler gesucht und man landet auch schnell beim Anwalt). Aber hey, ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Vielleicht gibt es ja den ein, oder anderen, der damit mehr Erfahrung hat. Wie bin ich eigentlich auf dieses Thema gekommen?

    Naja auf jeden Fall wünsche ich jedem, der geheiratet hat, dass er es nicht bereut hat und es auch möglichst nie tun muss.

    Mit diesem „schlauen Spruch“ verabschiede ich mich für dieses Jahr in ein andere europäisches Ausland und wünsche euch noch eine gute Zeit. Lasst es krachen, aber an der richtigen Stelle ;O)

  6. War vor 50 Jahren um die gleiche Zeit in Moskau.
    Damals war alles grau und elend.
    Ein gegensatz vergleichbar wie Tag und Nacht.
    Kein Wunder wünscht sich in Russland niemand die UDSSR zurück.
    Nur verblödete Deppen im Westen können den Russen (Putin eingeschlossen)
    unterstellen die Russen wünschten sich die UDSSR zurück.
    Weder Militärisch noch sonst wie.
    Weihnachts und Neujahrsgrüsse nach Moskau und Betersburg.

  7. Na, sicher doch!
    Eine zufällige Passantin (nachdem zuvor minutenlang niemand durchs Bild gelaufen war), die rein zufällig bereits verkabelt ist und perfektes, akzentfreies Deutsch spricht!

    🙂

    Eine schöne Replik auf die WDR-Nummer mit der „zufälligen Passantin“, die die „reale Preise-Aktion von Penny so toll fand!

    1. Den haben die vom ÖRR in DE ganz sicher nicht verstanden…aber gut, dass drauf hingewiesen wurde, dass der KGB alle Russen verkabelt…..😉 da lässt sich beim Faktenfuchs sicher was draus basteln…

    2. Es gab sogar ein paar, also mehrere von diesen „Zufaellen“ (ich weiss nicht, sind wir schon bei 10?) und NIEMALS war es zufaellig ein AFDler, oder wenigstens ein parteiloser „Zufallspassant“ der vor der Kamera auftauchte…

      1. Das ist wohl wahr….mich erstaunt eher, dass die es immer wieder mit der gleichen Chose probieren – sie werden natürlich immer wieder erwischt & dann kommt WIEDER: „Uns ist ein Fehler unterlaufen, der nicht passieren darf – keiner wußte etwas….“

        Die sind so peinlich & merken es nicht….

        1. Die merken das ganz genau! Sie wissen ja schließlich, was sie tun. Aber sie können sich auf das Schweigekartell der anderen „Systemmedien“ verlassen. Vor 30, 40 Jahren hat man sich noch genüsslich auf die Peinlichkeiten und Fehler anderer, konkurrierender Medien gestürzt, und ein Blatt, das so ein großes Ding wie die „Hitler-Tagebücher“ brachte, war erledigt!

          Heute geht man darüber hinweg, als sei nichts geschehen. Ohne Blogger und „soziale“ Medien hätte man bspw nie von der WDR-„Kundin“ erfahren. Und auch die antidemokratischen Äußerungen der Außenministerin in Prag („egal, was meine deutschen Wähler denken“) hatten alle mitbekommen. Aber keiner hats gemeldet! Obwohl alle das „Symposium“ in Prag erwähnt hatten. Nur Springers „Welt“ tanzte aus der Reihe, und eben „das Internet“.
          In den anderen Medien wurde sich dann nachgelagert nur über ein gefälschtes Zitat der Welt ausgelassen und ansonsten brav der Pressesprecher des Außenministeriums zitiert, das von „russischer Desinformation“ schwafelte.

          Das sind Komplizen in der Sache! Selbst solche Riesenböcke wie ein ukrainischer Angriff auf einen Markt, der in der Tagesschau zu einem „russischen“ umgelogen wurde, obwohl die zitierte Quelle Reuters korrekt einen ukrainischen gemeldet hatte, werden nicht mehr thematisiert. Irgendwo auf einer Unterseite im Netz erfolgt eine verschämte Richtigstellung mit „großen Sorry“, aber die Konsumenten dieser Medien bekommen davon nix mit.

          1. Baerbocks Zitat kam sehr ausgiebig in die Medien. Anbei ein Muster aus China. Dort sind die Baerböcke unter 安娜琳娜·貝伯克 (ānnàlínnà·bèibókè) zu finden.

            兵器影像超话 德国外长安娜琳娜·貝伯克:”不管我的德国选民怎么想”或者他们的生活有多艰难,我都会把乌克兰放在首位。

            bīngqì yǐngxiàng chāohuà déguó wàicháng ānnàlínnà·bèibókè:”bùguǎn wǒ de déguó xuǎnmín zěnme xiǎng” huòzhě tāmen de shēnghuó yǒu duō jiānnán,wǒ dū huì bǎ wūkèlán fàng zài shǒuwèi.

            In dem Video sagte die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock: „Egal was meine deutschen Wähler denken“ oder wie schwierig ihr Leben ist, ich werde die Ukraine an die erste Stelle setzen.

            兵器杂志 2022-9-1
            https://weibo.com/2347880915/M3J9by3gY

            Leserkommentare:

            Nach links schauen, nach rechts schauen, nach vorne schauen: Extremisten der Grünen Partei
            22-9-1 13:47 aus Hebei

            Warum stehen Deutschland und die Deutschen nicht an erster Stelle? Sind Sie die ukrainische Außenministerin?
            22-9-1 11:41 aus Guizhou

            Sie wurde gar nicht gewählt, sie wurde vom Premierminister ernannt, also sind ihr die Wählerstimmen natürlich egal!
            22-9-1 08:32 aus Guangdong

            Die Deutschen haben selbst gewählt und sie haben es verdient. Hitler wurde auch von ihnen gewählt, die Deutschen können sich dem nicht entziehen, sie können ihr Schicksal nicht selbst meistern.
            22-9-1 08:03 aus Guangdong

  8. Was mich interessiert, ist:
    Armut in Russland,
    das Leben armer Menschen in Russland,
    das Leben schwerbehinderter Menschen in Russland (soll mitnichten gut sein),
    das Leben alter Menschen in Russland (soll mitnichten gut sein),
    die (weiteren) Schattenseiten Ruslands.

  9. Vielen Dank euch Beiden, für dieses recht amüsante Video.

    Einige Stellen an denen ihr gedreht habt kenne ich gut und die erweckten in mir wieder eine gewisse Sehnsucht nach Russland zu kommen.

    In jedem Falle hat mir euer Video wirklich gut gefallen und ich freue mich schon auf eure kommenden Videos, auch wenn die dann uns wohl eher auf den Boden der Tatsachen der Politik und dem Zeitgeschehen runter holen.

    Gruß aus Leipzig.
    Johannes

  10. Sehr schön, Thomas und Dominik – das wäre doch wiederholungswert. Positiv. Mehr Land mehr Leute.

    Denn nur schlechte Nachrichten helfen uns doch nun wirklich nicht weiter.

    Hat uns sehr gefreut.

    Guten Start ins Neue.

    Grüße aus Sachsen.

  11. Köstlich ! …wie Dick und Doof in Moskau..hab mich schlapp gelacht über diese Bemerkung. Und auch sonst war es sehr unterhaltsam und informativ. Übrigens: Rote Beete ist eine Wunderknolle, sie zieht Giftstoffe aus dem Körper. Die sollten wir hier in Deutschland (nicht nur hier) auch öfters essen. Wünsche den Menschen in Russland frohe Weihnachten, ein schönes Silvester und einen guten Rutsch ! (Aber vorher die Bananenschale vom Boden aufheben) ..und Prost ! Und noch etwas: Ihr seid solange nicht besoffen,solange Ihr Euch noch auf den Boden legen könnt, ohne Euch festhalten zu müssen . ( grins)

  12. Ein schönes Video geworden… aber eine Kleinigkeit wäre noch Erwähnenswert, wenn man Vodka trinkt. Das seitliche Aus-atmen kurz vor dem Trinken. …Oder war das auch wieder nur Wasser?

  13. Selenskyjs Ex-Berater: Ukraine und Russland sollten den Westen gemeinsam verklagen. Denn: «Sie versprachen Hilfe und hielten es nicht ein»

    Quelle: weltwoche.de

    Sowohl die Ukraine als auch Russland sind nach Meinung des früheren ukrainischen Präsidentenberaters Oleksij Arestowytsch Opfer westlicher Politik.

    Daher sollten beide Staaten gemeinsam den Westen verklagen, sagte er auf seinem Youtube-Kanal.

    «Man sollte zu Putin gehen und sagen: Wladimir Wladimirowitsch, lasst uns Frieden schliessen, aber lasst es uns auf besonders gerissene Weise tun und eine Sammelklage gegen den Westen einreichen.»

    Zur Begründung führte er aus, dass der Westen «mit uns Verträge geschlossen (habe), um eine bestimmte Politik umzusetzen».

    «Sie versprachen Hilfe und hielten es nicht ein.»

    Eindringlich forderte der frühere Berater von Wolodymyr Selenskyj ein neues kollektives Sicherheitssystem für Europa, «das den realen Interessen beider Seiten Rechnung» trage.

    Dazu gehöre es, die Osterweiterung der Nato zu stoppen, da Russland dies als echte Bedrohung seiner Sicherheit ansehe.

    «Wir können das nicht ignorieren, denn sie sind bereit, dafür zu töten und zu sterben, und der Westen ist es nicht.»

    Arestowytsch, der im vergangenen Januar von seinem Amt zurücktrat, wiederholte damit eine Forderung, die Moskau zuletzt wenige Woche vor Beginn des Krieges aufgestellt hatte.

    Sie war aber von den USA und der Nato abgelehnt worden. …ALLES LESEN !!

  14. Arestovych hat sich zuerst nach Israel abgesetzt, ist jetzt wohl in New York. Die bekannte Rattenlinie. Früher war er ganz anders drauf. Ein Wendehals und Opportunist.

    „Auf Telegram gab Arestowytsch zu, die Menschen in der Ukraine angelogen zu haben, als er einen schnellen Sieg gegen die russischen Invasoren voraussagte: »Die Wahrheit ist, dass ein großer Teil der Verantwortung für den Glauben des einfachen Bürgers an unseren schnellen Sieg bei mir persönlich liegt. Ich habe die Illusion geschaffen, damit wir überleben. Heute zerstöre ich sie, damit wir weiter überleben«.“ [2]

    [1] 12.10.2022 Zeit Online
    Olexij Arestowytsch: „Putin will leben“
    Der ehemalige Geheimdienstoffizier Olexij Arestowytsch, Berater des ukrainischen Präsidenten, über die jüngsten Raketenangriffe der Russen, das Trauma der Deutschen und seine Gelassenheit im Angesicht von Atomwaffen
    https://archive.is/SLMqV

    [2] 06.11.2023 Oleksij Arestowytsch: Der Psychotherapeut der Nation ist zurück
    Der ukrainische Ex-Regierungsberater Oleksij Arestowytsch will Präsident werden und verärgert damit Kiew
    [https://www.nd-aktuell.de/artikel/1177554.ukraine-oleksij-arestowytsch-der-psychotherapeut-der-nation-ist-zurueck.html]

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