Ukraine

Angriff auf Sewastopol und Apothekerinnen fliehen aus der Ukraine: Die Ereignisse des 22. September

Hier übersetze ich die Zusammenfassung der Ereignisse in und um die Ukraine des 22. September, wie sie in der russischen Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht wurde.

Die russische Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht fast jeden Abend eine Zusammenfassung der Ereignisse des Tages in und um die Ukraine. Ich versuche, möglichst jede Zusammenfassung zu übersetzen, auch wenn ich nicht garantieren kann, dass ich das jeden Tag leisten kann, zumal die Zusammenfassung mal am frühen Abend, mal spät in der Nacht erscheint.

Hier übersetze ich die Zusammenfassung des 22. September.

Beginn der Übersetzung:

Angriff auf Sewastopol und amerikanische Waffen für Kiew: Die Ereignisse rund um die Ukraine

Die Streitkräfte der Ukraine haben einen Raketenangriff auf Sewastopol gestartet, das historische Hauptquartier der Schwarzmeerflotte wurde beschädigt, ein Soldat wird vermisst, teilte das russische Verteidigungsministerium mit.

Bei einem Treffen mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selensky erklärte US-Präsident Joe Biden, dass Kiew eine neue Tranche militärischer Hilfe erhalten werde, die Artilleriewaffen, Flug- und Panzerabwehrsysteme sowie verschiedene Munition, einschließlich Streumunition, umfasst.

Vor dem Hintergrund des Konflikts um ukrainische Getreidelieferungen gaben Beamte des polnischen Außenministeriums Erklärungen ab, in denen sie den politischen Kurs Kiews als „äußerst beleidigend“ für Warschau bezeichneten.

Die TASS hat die wichtigsten Ereignisse rund um die Ukraine zusammengestellt.

Verlauf der Operation

Russische Truppen haben in den letzten 24 Stunden sechs ukrainische Angriffe bei Donezk und Krasnoliman abgewehrt und haben weiterhin feindliche Stellungen bei Saporoschje, Kupjansk, Cherson und südlich von Donezk angegriffen, so das russische Verteidigungsministerium. Die ukrainischen Gesamtverluste beliefen sich auf etwa 490 Soldaten.

Mehr als 10 gepanzerte Fahrzeuge wurden zerstört, darunter zwei Leopard-Panzer und zwei Schützenpanzer, sowie verschiedene Artilleriewaffen, darunter solche aus polnischer, amerikanischer und deutscher Produktion.

Angriff auf Sewastopol

Das Kiewer Regime führte am Nachmittag einen Raketenangriff auf Sewastopol durch, bei dem das historische Hauptquartier der Schwarzmeerflotte beschädigt wurde. Das russische Luftabwehrsystem schoss nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums fünf Raketen ab. Ein Soldat wurde nach dem Angriff vermisst, hieß es.

Die Schockwelle ließ Fensterscheiben in zehn Wohnhäusern im Stadtzentrum zerspringen, Menschen wurden nicht verletzt, sagte der Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew.

Auch vor der Westküste der Halbinsel und in der Nähe von Bachtschissarai wurden nach Angaben des Verteidigungsministeriums und des Präsidenten der Krim, Sergej Aksjonow, Marschflugkörper und Drohnen abgeschossen. Oleg Krjutschkow, ein Berater des Präsidenten der Krim, berichtete von einem beispiellosen Cyberangriff, der zu Internetausfällen führte.

Selensky in den USA

Der US-amerikanische und der ukrainische Präsident erörterten bei Gesprächen im Weißen Haus die Wiederherstellung des ukrainischen Energie- und Wirtschaftssektors, den Kampf Kiews gegen die Korruption sowie die Zusammenarbeit zwischen dem US-amerikanischen und dem ukrainischen militärisch-industriellen Komplex, teilte der Pressedienst des US-Präsidenten nach dem Treffen mit.

Eines der Themen war „die laufende Gegenoffensive der Ukraine“. Biden erklärte erneut, dass die USA die Ukraine „so lange wie nötig“ unterstützen würden. Selensky versprach, „alles zu tun“, um sicherzustellen, dass die Gegenoffensive im Herbst und Winter fortgesetzt wird.

Nach den Gesprächen sagte er außerdem, dass die Ukraine und die USA ein „neues Verteidigungsökosystem“ schaffen würden, um die erforderlichen Waffen zu produzieren.

Der Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, Andrej Jermak, bezeichnete das Treffen zwischen Selensky und Biden als „maximal produktiv“, während einige US-Medien auf die „nachlassende Unterstützung“ Washingtons für Kiew und den „kalten Empfang“ für Selensky im US-Kongress hinwiesen.

Waffen für Kiew

Biden sagte während seines Treffens mit Selensky, er habe „eine neue Tranche der US-Militärhilfe für die Ukraine genehmigt, die Artillerie, Munition und Panzerabwehrwaffen umfassen wird“. Der US-Präsident fügte hinzu: „Nächste Woche werden die ersten amerikanischen Abrams-Panzer an die Ukraine geliefert“. Außerdem kündigte er die Lieferung weiterer Hawk-Flugabwehrraketensysteme an Kiew an.

Nach Angaben von US-Außenminister Anthony Blinken wird das 325 Millionen Dollar schwere Militärhilfepaket verschiedene Munition, darunter auch Streumunition, enthalten. Das Pentagon erklärte, das Paket umfasse AIM-9M-Luftabwehrraketen, HIMARS MLRS-Munition, Avenger-Flugabwehrraketensysteme, Drohnenabwehr-Maschinengewehre, 105-mm- und 155-mm-Artilleriemunition, Raketen für TOW-Panzerabwehrsysteme, Javelin- und AT-4-Panzerabwehrraketensysteme, mehr als drei Millionen Schuss Kleinwaffenmunition und verschiedene Ersatzteile. „Das ist genau das, was unsere Soldaten brauchen“, bewertete Selensky das neue Hilfspaket der USA.

Bereits nach dem Treffen berichtete NBC, dass Biden Selensky versprochen habe, eine kleine Menge taktischer ATACMS-Raketen an die Ukraine zu liefern. Die Washington Post schrieb ihrerseits, dass die US-Regierung kurz davor stehe, die Lieferung von ATACMS-Raketen mit Streu-Sprengköpfen zu genehmigen.

Wie TV2 berichtete, wurden bei 12 der 20 Leopard 1A5-Panzer, die Dänemark bereits an Kiew geliefert hat, schwerwiegende oder kleinere Funktionsstörungen festgestellt. Das Vorhandensein der Probleme wurde vom dänischen Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen bestätigt.

Die Militärhilfe für die Ukraine seit Beginn der russischen Militäroperation hat Deutschland bereits rund 5,2 Milliarden Euro gekostet, berichtet das Magazin Der Spiegel unter Berufung auf die Antwort des deutschen Finanzministeriums auf eine parlamentarische Anfrage.

Die ukrainische Regierung wird im Jahr 2023 insgesamt fast zwei Billionen Griwna (54,6 Milliarden Dollar) für militärische Zwecke bereitstellen, sagte der ukrainische Ministerpräsident Denis Schmygal.

Geld von der EU

Die EU hat der Ukraine im Rahmen ihres Makrofinanzhilfeprogramms für 2023 eine neue Tranche von 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, wie die Leiterin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, mitteilte. Ihr zufolge hat die EU „allein in diesem Jahr 13,5 Milliarden Euro gezahlt, um die Ukraine dabei zu unterstützen, Krankenhäuser, Schulen und andere Dienstleistungen am Laufen zu halten“.

Der ukrainische Premierminister bestätigte den Erhalt der neuen Tranche und fügte hinzu, dass sich der Gesamtbetrag der EU-Hilfe für Kiew seit Februar 2022 nun auf rund 70 Milliarden Euro beläuft.

Zwietracht zwischen Warschau und Kiew

Der aktuelle politische Kurs Kiews sei eine Beleidigung für Warschau und die Ukraine müsse das Vertrauen der polnischen Gesellschaft wiederherstellen, schrieb der polnische Außenminister Zbigniew Rau am Donnerstag im sozialen Netzwerk X (früher Twitter). Seiner Meinung nach „sind die Vergleiche zwischen Polen und Russland, die in den letzten Tagen in den Äußerungen ukrainischer Politiker aufgetaucht sind, für die polnische Gesellschaft äußerst beleidigend“ und „führen zu einem tiefen Umdenken im polnischen Bewusstsein in Bezug auf die Ukraine“.

Zu den Meinungsverschiedenheiten zwischen Warschau und Kiew über ukrainische Getreidelieferungen sagte der stellvertretende polnische Außenminister Arkadiusz Mularczyk in einem Interview mit dem Radiosender RMF24, dass „Präsident Selensky und einige ukrainische Politiker sich gegenüber Polen absolut unehrlich verhalten“. „Wir werden nicht zulassen, dass Polen für die von uns geleistete Hilfe beleidigt wird. Die polnische Seite hat das nicht verdient“, sagte Mularczyk und fügte hinzu, dass die polnische Regierung auf ein Eingreifen der USA wartet, in der Erwartung, dass Washington „die heißen ukrainischen Köpfe abkühlen“ werde.

Michail Podoljak, Berater des Chefs des ukrainischen Präsidialamtes, brachte die aktuellen Reibereien zwischen Kiew und Warschau mit den bevorstehenden Wahlen in Polen in Verbindung, aufgrund derer es „für die Regierung wichtig ist, die Interessen der Landwirte und der Agrarproduktion zu schützen“. „Ich bin sicher, dass der Dialog mit unseren polnischen Freunden nach den Wahlen wieder einen freundlichen Ton annehmen wird und wir alle Probleme lösen werden, sowohl im Handel als auch in Bezug auf unsere Partnerschaft“, sagte er in einem Interview mit der italienischen Zeitung La Repubblica.

Moskau prognostizierte, dass die Reibungen zwischen Kiew und Warschau zunehmen werden, so Dmitri Peskow, der Sprecher des russischen Präsidenten. Auch zwischen Kiew und anderen europäischen Hauptstädten werde es Reibereien geben, sagte er. Selbst die engsten Verbündeten „sehen die Ukraine schon lange nicht mehr als gleichwertigen Partner an“ und „setzen auf sie keinen polnischen Groschen, geschweige denn einen Zloty“, reagierte Dmitri Medwedew, stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrates, auf den Konflikt zwischen Warschau und Kiew.

Oligarchenregister

Das Oligarchenregister, dessen Erstellung und Veröffentlichung die ukrainische Regierung bereits für den Herbst zugesagt hatten, wird erst drei Monate nach Aufhebung des Kriegsrechts im Lande veröffentlicht. Der entsprechende Erlass wurde von der Regierung am 19. September verabschiedet und am Freitag auf der Website der Regierung veröffentlicht.

Flüchtende Pharmazeutinnen

Vor der am 1. Oktober beginnenden militärischen Registrierung von Frauen mit medizinischen oder pharmazeutischen Fachrichtungen in der Ukraine fliehen Pharmazeutinnen in Scharen, berichtet das Portal Strana unter Berufung auf die Leiterin der Vereinigung Pharmrada Elena Prudnikowa.

„Die Apothekenbesitzer sind in Panik, die Leute kündigen und reisen nach Europa ab, bevor die Grenzen für sie geschlossen werden. Wer arbeiten wird, ist eine offene Frage, zumal es in der Branche bereits eine schwere Krise gibt“, so Prudnikowa gegenüber dem Portal. Ihren Angaben zufolge haben in den letzten zwei Wochen Tausende von Apothekerinnen überstürzt gekündigt.

Ende der Übersetzung


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

46 Antworten

  1. Tja, wo kein Druck ist, kann der Gegner seine volle Kreativität mit Musse ausleben.
    Ist schon peinlich – das Haupquartier der Flotte ! … und die Flotte selber wird ja auch wöchentlich kleiner.
    Und: Kein Personenschaden !!! > am frühen Nachmittag das Oberkommando leer … da wundert mich nichts mehr.

    1. Mein Reden. Putin ist zu weich für diesen Job. Medwedew soll übernehmen und Putin sich mehr für die Innenpolitik kümmern. Für Krieg ist Putin einfach zu gutherzig, da braucht man einen Schweinehund, eine Kampfsau, das ist Putin aber nicht.

        1. Sitzt Du gut, mit Armlehnen auch noch?
          Putin ist der Aufhalter, unser Schutzengel. Denn es gibt in Rußland genügend Deutschlandhasser beim Militär und genug Kommunisten, die ebenso unzufrieden sind. Solange Putin an der Macht ist , wird Rußland den Westen nicht überfallen. Genau das haben zwei Personen gesagt, daß Rußland den Westen überfallen wird. Alois Irlmaier sagte sogar, daß der Westen völlig überrascht dabei sein wird. Es dauert also noch. Die andere ist die Seherin Schwester Lucia dos Santos von Fatima.
          Zuvor müssen noch andere Ereignisse eintreten, eines die Abschaffung des Bargeldes oder die persönliche Markierung, daß man weder kaufen noch verkaufen kann, wenn es dem System nicht paßt. Alles schon angedacht.
          Vielleicht verschafft uns BRICS den Spielraum.

  2. 70 Mrd aus der EU seit Februar 2022 um die zivile Verwaltung aufrecht zu erhalten, umgerechnet 2350,- € pro Staatsbürger, pro Jahr, alte Leute Säuglinge, alles mitgerechnet. Wir haben also so quasi das Lohnsteuer zahlen in diesem Niedriglohnland für die Bürger übernommen. Das meiste Geld wird wohl in den Taschen der Oligarchen, wie Selenskyj persönlich, versickert sein. Die müssen natürlich „Rückvergütungen“ an unsere Korruptokraten davon leisten.

  3. (…) Angriff auf Sewastopol (…)
    Russland wird adäquat zurückschlagen.
    Ich hoffe, dass Wladimir Putin weiterhin besonnen agiert.
    Die nationalistischen Kräfte in Russland deuten sich leider an.
    Das kann ich nachvollziehen, aber Patriotismus würde ich einem aufkeimenden Nationalismus – auch in Russland – bevorzugen.
    In der kriegerischen Auseinandersetzung mit den offen zur Schau getragenen faschistischen Symbolen der Ukraine bis zum Präsidenten Selensky und vom „ahnungslosen“ deutschen Präsidenten Steinmeier (in Deutschland genannt: Walter, der Spalter) mit getragenen faschistoiden Haltung, verstehe ich aber, dass bei allen Russen bis zum Präsidenten alle Alarmglocken schrillen.
    Deutschland ist für USA und Russland unzuferlässig und somit unbrauchbar geworden. Wir sollten uns wohl an Bismark zurück besinnen.

    (…) Selensky in den USA (…)
    Biden und Selensky befinden sich in einer Patt-Situation. Beide können sich gegenseitig erpressen. Wenn Biden aus wahlkampftaktischen Gründen die Unterstützung verweigert, hat Selensky die Möglichkeit, den Republikanern kompromitierende Daten zuzuspielen. Das ist aber eine wacklige Karte, denn innenpolitisch agieren Demokraten und Republikaner identisch. Das wird spannend, aber vermutlich für Selensky schlecht ausgehen, wenn er nicht vorher einen tödlichen Unfall erleidet. Nach ihm gibt es viele noch korruptere Püppchen, die auf den Präsidenten-Thron gehoben werden wollen.

    (…) Geld von der EU (…)
    Das wird unabhängig vom Ausgang der US-Wahl fließen. Wenn wider Erwarten Biden gewinnt, schwimmt die westliche Welt in seinem Rectum mit. Sollte der republikanische Trump gewinnen, wird es heißen; jetzt erst recht gegen Trump und Russland (bis zum letzten Ukrainer).

    (…) Zwietracht zwischen Warschau und Kiew (…)
    Ach wieder die schlitzohrigen Polen (ich meine die Politiker). Der Ausspruch Hyänenstaat stammt von Churchill. Sie fressen das Aas, das andere getötet hatten.
    Sie hatten vor Jahrhunderten einmal ein europäisches Imperium (Baltikum – Polen – Teil-Weißrussland – Galizien). Das wollen sie wieder haben. Aber sie haben zu oft auf das falsche Pferd gesetzt. Das werden sie wieder erleben. Diesmal sollen den Preis aber USA, EU, verhasstes Deutschland, verhasstes Russland und NATO zahlen. Das wird wohl nicht passieren. Wenn die kriegstreibenden Kräfte der EU und Deutschlands aber aus dem Hass gegen Russland heraus dieses merkwürdige Polen hofieren – obwohl sie es eigentlich hassen – dann ist alles möglich. Auch ein globaler Krieg.
    Gott beschütze uns vor der menschlichen Torheit.

    (…) Flüchtende Pharmazeutinnen (…)
    Biologische Kriegsführung der USA lässt grüßen. Verbreiten diese Damen Geheimnisse in die westliche Welt?

    1. „(…) Flüchtende Pharmazeutinnen (…)
      Biologische Kriegsführung der USA lässt grüßen. Verbreiten diese Damen Geheimnisse in die westliche Welt?“

      …die haben einfach Angst, als Sanitätspersonal an die Front zu müssen.

      Bei der schon bisherigen Massenflucht kräftiger junger männlicher ukrainischer Menschen, scheint der Patriotismus doch nicht ganz sooo ausgeprägt zu sein, wie das westlich suggeriert wird. Würde mal interessieren, wie der AFU-Frontkämpfer mit Bauchschuss im Schützengraben über die ganzen Flüchtinge denkt…

  4. Die strategisch beste Waffe gegen weitere Waffenlieferungen scheint die wirtschaftliche bzw. inflationäre zu sein. Der Öl- und der Gaspreis sind die Eckpfeiler der westlichen Wirtschaft. Ohne billige Energie kein Export. Der kleine Anstieg des Fasses Rohöl von 70 auf 90 verursachte bereits Kopfzerbrechen. Stellt sich die Frage wie es bei 110 oder mehr aussehen würde. Eine trabende Inflation könnte die Wirtschaft langsam aus dem Gleichgewicht bringen.

    1. …läuft doch bestens in der brd – Kolonie !!.. …lt. Statistiken steigen die Insolvenzen täglich weiter an, ebenso die Inflation und die Güterproduktion, sinkt weiter !!..
      …ausserdem das „Umvolkungsprogramm“ von George Soros, mit den XXX – Tausend „Fachkräften“ aus Nordafrika nicht vergessen !!..
      …das brd – Gebilde, zerfällt von INNEN !!.. …den Globalisten – Marionetten, sei Dank !!..😎

  5. Hoffentlich wird jetzt endlich das Vorgehen den Militärs überlassen und nicht mehr den Diplomaten. Natodreck über dem schwarzen Meer und Vasallen-Pupsstaaten abschießen wäre ein (längst überfälliger) Anfang.

    1. Die russische Miltärführung will nicht Rache, sondern den Krieg gewinnen. Und da sind sie auf dem besten Weg dazu.
      Einfach auf westliche Provokationen eingehen, hieße einen Atomkrieg riskieren. Ich bin froh, dass im Kremel Menschen sitzen, die rational agieren.
      Schade, dass hier viele das nicht verstehen.

      1. „Einfach auf westliche Provokationen eingehen, hieße einen Atomkrieg riskieren.“

        Bullshit. Zum Atomkrieg gehören immer zwei. Und wer sagt uns, dass dieses immer weiter Hochschrauben der Eskalationsleiter nicht die Gefahr eines Nuklearwaffeneinsatzes erhöht?

    2. Mit Offenbarung dieser Haltung erweisen Sie der russischen Sache keinen Dienst. Es bestärkt nur Menschen wie mich in der Überzeugung, dass es richtig war, sich der Durchsetzung russischer Interessen politisch,wirtschaftlich und militärisch in den Weg zu stellen.

      1. Ihre „Überzeugungen“ interessieren aber niemanden in Rußland. Nur hier, weil kriegslüsterne Idioten wie Sie Deutschland ins Verderben führen.

        Wer „einen Krieg gegen Rußland kämpft“, muß damit rechnen, daß der Feind sich irgendwann wehrt und zurückfeuert. Die Aufklärungsflugzeuge über Rumänien und dem Schwarzen Meer sind am Krieg beteiligt, legitime Ziele und können jederzeit abgeschossen werden. Ob das – nach Warnung an den Kriegsgegner – militärisch sinnvoll ist, wird in Rußland derzeit diskutiert.

        1. „Die Aufklärungsflugzeuge über Rumänien und dem Schwarzen Meer sind am Krieg beteiligt, legitime Ziele und können jederzeit abgeschossen werden. Ob das – nach Warnung an den Kriegsgegner – militärisch sinnvoll ist, wird in Rußland derzeit diskutiert.“

          Punkt. Ich hoffe es werden endlich die richtigen Entscheidungen getroffen.

          1. Sie führen Krieg gegen Rußland. Nicht so wie ich, als Bundesbürger wider Willen beteiligt, sondern voll und ganz. Damit gehören Sie nicht zu denen, deren „Überzeugung“ den Russen etwas bedeuten würde.

      2. „Mit Offenbarung dieser Haltung erweisen Sie der russischen Sache keinen Dienst.“

        Oh das tut mir aber leid.

        Immer noch nicht genug auf die Nase bekommen? Es muss wohl Masochismus sein, anders kann man sich „Menschen wie dich“, die für dieses krude Weltbild arbeiten, kaum erklären. Unter Freunden: Es interessiert hier keine Sau, was „Menschen wie du“ in ihrer kleinen Filterblase „denken“.

        1. Ja. Es ist erstaunlich, daß Teutonen auf Ostfeldzug glauben, die Russen müßten sich bemühen, sie und ihre „Überzeugungen“ gnädig zu stimmen. Die brauchen hin und wieder einen russischen Soldatenstiefel auf dem Genick, dann beruhigen sie sich wieder. Eine andere Medizin wurde leider noch nicht entdeckt.

  6. Mal ketzerisch gedacht. Israel trocknet aus und die Ukraine wird zunehmend menschenleer. Kann man das verbinden? Wird der eigentliche Vernichtungskrieg gegen den Wertewesten geführt, und zwar von innen heraus? Soll die NWO ohne den verhassten alten weißen Mann entstehen? Die Invasionsarmeen stehen hier schon im Land, einsatzbereit und China ist schon totalüberwacht. Das Endspiel wird mehrdimensional gespielt. Nur die Spitze der Pyramide glaubt den Überblick zu haben. Doch alles läuft nach Plan- des Schöpfers.

        1. 30 + x, wobei x zwischen 4-7 liegt. Öffentlich gewirkt hat er 3,5 Jahre. Trotz massiver Verfolgung bis in unsere Zeit und ohne Internet und Propaganda TV ist er weltweit die bekannteste Persönlichkeit. In den 4 Evangelien geben über 50% der Verse seine Aussagen wieder.

  7. ….das schöne Gebäude aus der Zarenzeit, wurde im Mittelteil schwer beschädigt.. …die Ukros sagen, „…viele Hohe Offiziere der Flotte wurden getroffen !!“…
    ….das Flottenoberkommando, sitzt im „Kriegsfall“ in einer Aussichtsvilla !!.. …die brd – Insassen, werden es glauben ??..🤣😈

  8. Ich bin so langsam der Meinung, dass Russland die Blaupause des Afghanistan-Debakels der 80er erleben könnte.
    Der Gegner wird von aussen so lange gepampert bis Russland ökonomisch die Puste ausgeht, wie in den 80ern.
    Die AMI’s denken offenbar nicht daran, ihre Unterstützung einzustellen, ganz im Gegenteil … damit können die EU und Verbündete auch nicht von der Fahne gehen … mal sehen wer den längeren Atem hat – Russland oder der kollektive Westen.
    Für immer bessere und wirksamere Waffensysteme wird auch weniger Personal benötigt und dieses lebt auch länger.
    Und wenn ich mir die Russische Luftverteidigung so ansehe, dann können F-16, Taurus, ATACMS und Co. den Russen schon ganz schön einheizen … vor allem im Hinterland … bis Moskau. und die Krim sowieso.
    Wer sich eingräbt hat quasi null Kontrolle … und die Welt drumherum dreht und organisiert sich … und über intakte Infrastruktur rollte der Nachschub … und er rollt + rollt + rollt …

    1. „Ich bin so langsam der Meinung, dass Russland die Blaupause des Afghanistan-Debakels der 80er erleben könnte.“

      Dann sollten Sie dringend anfangen, sich bezüglich Geschichte und Geopolitik gründlich zu bilden.

        1. Kleiner Tipp: Nachschubweg nach Afghanistan – für Rußland fast nur über den einen komischen Paß (Salang auf über 3.000 m Höhe – die Hälfte des Jahres schlecht passierbar). Nachschubwege jetzt: wo Rußland will. Die ganze Breite des Donbas.
          Entfernung von Moskau zur Front: im Falle Afghanistan: halber Erdball weit weg. Jetzt: vor der Haustür.
          Luftüberlegenheit Afghanistan: schwierig, weil überall Gebirgszüge, tiefe Täler, in die kein Radar reinkommt und überall Staub, der Turbinen zerlegt. Zerklüftete Berge mit jeder Menge Deckungsmöglichkeit hinter jedem Felsbrocken. Hindukusch verdammt hoch – ab 4.000 m wurde die Leistung bspw. von Hubschraubern dramatisch schlechter, bei 4.500 war Schluss.
          Ukraine: der Traum jedes Piloten: topfeben und übersichtlich. Deckung nur hinter Baumreihen. Radar geht überall hin. Berge? Was ist das?
          Afghanen: überleben da, wo du als Europäer längst tot bist.
          Ukrainer: über zehn Jahre europäisiert

    2. ….die Situation ist Anders.. …in Afghanistan war Russland in einem anderem Land, um der Regierung beizustehen !!.. …in der Ukraine, ist Russland im „Eigenen Land (Neurussland“ und der NOCH US – Globalisten – ukrainischen Provinz !!..
      …bei den jetzigen Schwierigkeiten der NATO – Staaten mit ihrer Waffenproduktion, wurde ja schon disskutiert, sowie der rapide abnehmenden Zahl der Ukro – Kämpfer, ist es nur eine Zeitfrage, bis die Ukro – Armee zusammenbricht.. …oder Russland den Zusammenbruch durch eine Offensive beschleunigt !!.. …siehe Hitlerdeutschland 1945 !!..
      …ausserdem, steht hinter Russland China als weltgrösster Produzent, in fast allen Bereichen !!.. …wieviel Panzer können die USA und ihre brd – Kolonie, im Monat produzieren ??.. ..von der Artillerie, jetzt gar nicht zu reden, oder „Taurus, Storm – Shadow usw..“ !!😎😈

      1. In gewisser Weise passt der Vergleich doch. In Afghanistan hat die Sowjetunion die Regierung unterstützt, die USA die Rebellen/Terroristen. Heute unterstützt nach westlicher Sicht die USA/NATO/Wertewesten die Regierung und Russland die Separatisten. Und wie damals in Afghanistan ist es die Seite der Regierungstruppen, die den Konflikt verlieren.

    3. Denken Sie wirklich,Russland hat sein gesamtes Potential voll ausgeschöpft? Wenn die wollten ,wäre Kiew und Charkov in einem Tag total platt das will aber Putin gerade verhindern,verstehen Sie das nicht?

      1. ….die Armee im „Wartestand“ nicht vergessen, welche Alexander Lukaschenko vor 8 ? Wochen in einem Interview mit der ukrainischen Journalistin (lebt im Donbass, wegen Verfolgung in der Ukraine) gegeben hat !!..😎

  9. Die Medizinischen Fachkräfte auf der Flucht.
    Ist das der gross verkündete Patriotismus in der Ukraine.
    Man mag sich nicht vorstellen wie die Zustände in den Frontlazareten
    vermutlich sind.
    Ein Vorgeschmak was bei einem nicht ausschliessbaren 3. Weltkrieg
    abgeht nicht nur auf den Schlachtfeldern.
    Die Ukrainische Armee kann sich offenbar nur noch auf den ausufernden
    Fatalismus in der Truppe verlassen.
    Die Erfolgs und Rückeroberungsmeldungen, sind schlicht ein perverser Hohn.
    Eine solche Truppe ist schlicht mehr Kampffähig.

  10. Wenn ein Land Apotheker an der Front braucht, dann ist es militärisch aber ziemlich gegen die Wand gefahren: kein Apotheker taugt wirklich als Sanitäter oder mehr und die Beratung zu Arzneimittel-Neben- und Wechselwirkungen dürfte im Schützengraben auch eher nicht gefragt sein. Spricht für desolate Zustände.

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