Interessen oder "Werte"?

Am Beispiel der Ukraine: Wie Geopolitik funktioniert

Ich stelle immer wieder fest, dass die meisten Menschen nicht wirklich wissen, was Geopolitik ist und wie sie funktioniert. Daher will ich hier ein paar grundsätzliche Dinge zum Verständnis sagen.

Die meisten Menschen wurden von den Ereignissen in der Ukraine emotional zutiefst aufgewühlt. Das ist verständlich, denn die Tragödie, die sich dort abspielt, ist wirklich schrecklich. Aber das hat einen entscheidenden Nachteil, denn wer emotionalisiert ist, dessen analytisches Denken ist ausgeschaltet.

Ich habe diesen Artikel schon einmal im Mai 2022 veröffentlicht, stelle aber anhand von Mails fest, dass natürlich nicht alle ihn gelesen haben und dass er viele Fragen, die Leser mir stellen, beantwortet. Daher habe ich den Artikel aktualisiert und veröffentliche ihn noch einmal.

Geostrategie und Emotionen

Diese Emotionalisierung ist gewollt, denn wer emotionalisiert, also wütend, verängstigt, entsetzt und so weiter ist, dessen Fähigkeit zu rationalem Denken ist ausgeschaltet. Und wer nicht rational, sondern emotional denkt, der ist über seine Emotionen leicht lenkbar. Das ist ein bewährtes Mittel zur Lenkung der Massen.

Wenn wir aber Geopolitik verstehen wollen, müssen wir vollkommen trocken und „gefühllos“ analysieren. Geopolitik ist wie ein Schachspiel und wir alle wissen, dass noch nie jemand ein Schachspiel mit Emotionen gewonnen hat, sondern dass immer der gewinnt, der besser und kaltblütiger analysiert. Das gilt auch für den Beobachter eines Schachspiels, der das Spiel und die Strategien der Spieler nur verstehen kann, wenn er das Spiel genauso kalt und sachlich beobachtet, wie die Spieler es spielen.

In der Geopolitik sind diese Beobachter des Spiels die Analysten, zu denen ich mich zähle. Man muss die politischen Ereignisse beobachten, wie ein Schachspiel. Wenn man beim Schach Mitgefühl mit dem Bauern hat, der als das bekannte „Bauernopfer“ geschlagen vom Feld genommen wird, dann hat man das Spiel nicht verstanden. Der Bauer ist nur eine Figur und er wurde geopfert, um für seine Seite einen Vorteil zu generieren, indem er zum Beispiel im Tausch gegen einen Läufer geopfert wurde.

Das geopolitische Schachbrett

In der Geopolitik sind Länder und Völker die Spielfiguren. Wer Geopolitik verstehen will, der muss denken, wie ein Geostratege. Und einem Geostrategen ist es vollkommen egal, ob ein Land zerstört und hunderttausende Menschen dabei ermordet werden, für den Geostrategen zählt nur, dass seine Seite dabei einen Vorteil erlangt hat und dass die Gegenseite dabei geschwächt wurde. Das zerstörte Land und die hunderttausenden unschuldigen Toten sind das Baueropfer. Und der Geostratege hat mit denen genauso wenig Mitgefühl, wie der Schachspieler mit dem aus Holz geschnitzten Bauern, den er gegen einen Läufer des Gegners getauscht hat.

Das ist zynisch, aber so ist die Realität in der Geopolitik. Ich bin froh, dass ich „nur“ Analyst bin. Ich beobachte und kann – während ich an meinen Analysen arbeite – meine Gefühle ausblenden. Ich könnte kein Geostratege sein, der diese Entscheidungen trifft, die „bei Bedarf“ hunderttausenden Menschen den Tod bringen.

Zum Verständnis der Geopolitik müssen wir wissen, dass sie so funktioniert, wie ich es gerade beschrieben habe, und dass die Entscheider die Welt als Schachbrett ansehen, wobei die Länder und ihre Völker die Figuren sind. Die mächtigen Staaten – vor allem die USA, Russland und China – sind die Spieler und alle anderen Staaten sind die Spielfiguren, so müssen wir uns das in einer – zugegeben etwas vereinfachten Darstellung – vorstellen. Und verschiedene Länder sind verschieden wichtig und mächtig, einige sind nur Bauern, andere sind Läufer, Springer oder Türme. Aber sie sind von den Entscheidungen der Spieler abhängig, sie sind trotzdem nur Spielfiguren.

Interessen oder Freundschaft?

Nachdem wir verstanden haben, dass Geopolitik nur wenig mit Menschlichkeit zu tun hat, hat sich die Frage, ob es unter Staaten Freundschaften gibt, eigentlich schon wieder erledigt. Die Antwort ist nein, es gibt in der Geopolitik keine Freundschaften, auch wenn Politiker uns gerne erzählen, zum Beispiel die USA oder Frankreich wären Deutschlands Freunde.

In der Geopolitik geht es um handfeste Interessen. Dass zum Beispiel Russland und China heute „eng befreundet“ sind, liegt daran, dass sie in sehr vielen Bereichen die gleichen Interessen haben. Sie sind an Stabilität in Asien interessiert, weil kein Staat gerne Unruhe in der Nähe seinen Grenzen hat. Russland ist an Chinas Technologie und industrieller Macht interessiert, China braucht Russlands Rohstoffe und auch Unterstützung auf den Technologiefeldern, auf denen Russland führend ist.

Hinzu kommt, dass die beiden Staaten von den USA regelrecht zur Zusammenarbeit gezwungen werden, weil die USA beide Staaten offiziell zu ihren Gegnern erklärt haben, die die USA seit Jahren offen mit Sanktionen und anderen Mitteln bekämpfen. Die USA wollen die Weltmacht Nummer eins bleiben, also die Weltherrschaft behalten. Das nennt sich unipolare Welt, in der es nur einen Machtpol gibt.

Russland und China teilen daher das Interesse, diesen Machtpol, der sie zu Feinden erklärt hat und sie bekämpft, zu brechen. Das ist ein defensives Verhalten der beiden Länder, denn es waren nicht sie, die die USA zum Gegner erklärt und Sanktionen und andere Maßnahmen gegen die USA eingeführt haben, es war umgekehrt: Die USA überziehen Russland und auch China seit vielen Jahren mit Sanktionen, wirtschaftlichen „Strafmaßnahmen“ und versuchen Verbündete gegen Russland und China zu finden.

Russland und China streben eine Weltordnung an, in der es keine dominierende Macht gibt, die allen anderen ihre Regeln aufzwingen kann und möchte. Sie streben eine multipolare Welt an, in der es mehrere, gleichberechtigte Machtpole gibt, die ihre Interessen auf Augenhöhe besprechen und Lösungen suchen, ohne dass einer den anderen dominiert.

Wenn sich Staaten zusammenschließen, dann steckt dahinter keine Freundschaft, sondern die Tatsache, dass sie gemeinsame Interessen haben. Oder, dass ein mächtiger Staat kleineren Staaten (seinen „Verbündeten“) seine Politik vorgibt, wofür wir aus der Geschichte unzählige Beispiele kennen und was auch heute noch genauso funktioniert.

Die Vorgeschichte

Die USA sind auf dem Spielbrett unter Druck geraten, denn sie haben den Höhepunkt ihrer Macht in den 1990er und 2000er Jahren erlebt und danach immer mehr an Einfluss verloren. In den 1990er Jahren war die Sowjetunion zerfallen, Russland war schwach, China war noch ein rückständiges Land. Die USA konnten auf der Welt schalten und walten, wie es ihnen gefiel und das haben sie auch getan. Sie waren die Weltmacht, das Imperium, wie Historiker eine Weltmacht nennen.

Aber in den 2000er Jahren ist Russland unter Putin wieder „auf die Füße“ gekommen und auch Chinas Aufstieg verlief in der Zeit rasant. In den 2010er Jahren war China bereits eine selbstbewusste Weltmacht, Russland war noch zurückhaltender und sich seiner eigenen Kraft noch nicht wirklich sicher.

Die Entscheidung bei Russland kam mit dem Maidan 2014, als Russland sich gezwungen sah, den Ambitionen der USA in Russlands „Hinterhof“ entgegenzutreten. Wie sich herausstellte war Russland bereits gefestigt und wirtschaftlich stark genug, um die Sanktionen, mit denen die USA Russland für sein „Aufmucken“ gegen den Maidan-Putsch bestraft haben, zu überstehen. Russland wurde durch den Sanktionsdruck sogar noch stärker, was die Verantwortlichen in Washington zunächst nur irritiert, dann aber zunehmend in Angst versetzt haben dürfte. Die Sanktionen sind an Russland regelrecht abgeperlt.

China wurde erst später von den USA angegangen. Das geschah ab 2017 unter Präsident Trump, der China zum Gegner Nummer eins ausgerufen hatte, weil China angefangen hat, die wirtschaftliche Dominanz der USA zu bedrohen. Die wirtschaftliche Dominanz der USA ist die Grundlage für ihre militärische Dominanz, weshalb China in Wahrheit für die USA der wichtigere Gegner ist, als Russland.

Ich greife jetzt vor, aber das erklärt übrigens, warum die USA sich zuerst um Russland „kümmern“ wollten, denn sie hielten Russland (vor allem wirtschaftlich) für schwach und dachten anscheinend, sie könnten es in einer Art wirtschaftlichen „Blitzkrieg“ durch die Sanktionen entscheidend schwächen, bevor sie sich China zuwenden würden.

Eurasien

Der Schlüssel zur Weltmacht, zur „Worldwide Dominance“, wie die USA es nennen, ist die Herrschaft über Europa und Asien, über den sogenannten eurasischen Kontinent. Wer dort herrscht, der beherrscht die Welt. Das ist der Grund, warum die USA Russland traditionell als gefährlichen Gegner ansehen.

Russland selbst hat keine aggressiven Absichten gegen niemanden, Russland hat mehr Land und Bodenschätze, als es braucht und wäre auf die nächsten hundert Jahre damit beschäftigt, sein riesiges Land zu entwickeln. Aber das ist das Problem: Russland ist ein riesiges Land auf dem eurasischen Kontinent und damit ein Problem für die USA, wenn es sich dem Willen der USA nicht unterordnet. Und genau diese Unterordnung verweigert das unter Putin wieder selbstbewusst gewordene Russland.

Dass Russland keinerlei aggressiven Absichten hat, ist nicht meine blühende Fantasie oder russische Propaganda, das hat einer der mächtigsten Think Tanks der USA, die RAND-Corporation, 2019 in einer Studie herausgearbeitet. Darüber war man in den USA aber nicht etwa erfreut, man war stattdessen verärgert und hat sich daher Gedanken gemacht, wie man Russland so reizen kann, dass es endlich mal aggressiv reagiert, die Details der Studie finden Sie hier.

Das mag für Sie unverständlich klingen, ist aber eine logische Folge, wenn man geopolitisch denkt. Die USA mussten eine Koalition schmieden, um Russland in die Knie zu zwingen, denn es behindert, solange es den USA gegenüber ungehorsam ist, auch ohne irgendwen zu bedrohen, schon aufgrund seiner schieren Größe den US-Anspruch, die dominante Macht in Eurasien zu werden.

Aber wie schmiedet man eine Koalition gegen einen friedlichen Nachbarn? Ganz einfach: Indem man ihn so sehr reizt, dass er nicht mehr friedlich reagiert, und dann kann man den anderen sagen: „Seht her, Russland ist gefährlich, wir müssen uns zusammentun und Russland stoppen!“

So zynisch funktioniert Geopolitik und deshalb war die Erkenntnis der RAND-Corporation, Russland habe keinerlei aggressive Absichten, für die USA eine schlechte Nachricht.

Spielfiguren

Die Ukraine war nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion das Land mit dem besten Potenzial in Osteuropa. Das Land hatte eine – zwar marode – aber trotzdem leistungsfähige Industrie mit durchaus konkurrenzfähigen Produkten. Es gab Flugzeugbau, Schiffbau, Weltraumtechnik, Nukleartechnik und Schwerindustrie, außerdem ist die Ukraine reich an Bodenschätzen wie Kohle und hat die fruchtbarsten Böden Europas, wahrscheinlich sogar der Welt.

Aber im Westen wollte man keine Konkurrenz in der Industrie und da traf es sich gut, dass sich bei der vom Westen geförderten Privatisierung kurzfristig denkende, gierige Oligarchen die Filetstücke des Landes sicherten. Die Ukraine hat ihr Potenzial nie genutzt, sie blieb ein Leichtgewicht in Europa, im Schach würde man sagen, sie ist ein Bauer. Sie hätte zu einer Dame werden können, aber wer hat schon ein Interesse daran, dass ein potenzieller Gegner plötzlich eine Dame auf dem Brett stehen hat?

Aufgrund der aus Sowjetzeiten engen familiären Bindungen der Menschen und der engen wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen der Ukraine und Russland war die Ukraine aber ein sehr wichtiger Bauer. Zusammen mit Russland hätte die Ukraine zu einer Dame werden können und Russland selbst hätte sich viel schneller entwickeln können.

Das zu verhindern, war schon in den 90er Jahren eines der wichtigsten Ziele der Geostrategen in Washington, wie der einflussreiche Geostratege Zbigniew Brzeziński schon 1997 in seinem wichtigen Standardwerk „Die einzige Weltmacht“ detailliert ausgeführt hat. In dem Buch kann man im Grunde das nachlesen, was in den folgenden zwei Jahrzehnten geschehen ist. Die USA haben die anti-russischen Kräfte in der Ukraine massiv gefördert, um einen Keil zwischen Russland und die Ukraine zu treiben. So blieb die Ukraine, die potenzielle russische Dame, ein schwacher Bauer.

Dass die Menschen in der Ukraine seit 30 Jahren in Armut leben, spielt für die Geostrategen dabei keine Rolle, denn Geopolitik ist nun einmal zynisch und nicht menschenfreundlich.

Der Kampf um den Bauern

Da Russland immer stärker wurde, wuchs aus Sicht der USA die Gefahr, dass die Ukraine sich Russland zuwenden könnte, denn Russland wurde für viele Nachbarn ein attraktiver Partner. Wenn ein Zusammengehen mit Russland zu mehr Wohlstand bei den Ukrainern geführt hätte, hätte die Ukraine den Einflussbereich der USA verlassen können. Das galt es aus Sicht der USA zu verhindern.

Russlands Interessen waren andere, Russland wollte die Ukraine nicht zu einem Satelliten machen. Russland war aufgrund der NATO-Osterweiterungen und der immer konfrontativeren Politik der EU an einer Brücke zu Europa interessiert. Die Ukraine hätte aus russischer Sicht erstens ein Puffer zwischen der NATO und Russland, und zweitens eine Brücke zu Europa werden sollen, über die Wirtschaft, Handel und kultureller Austausch hätten laufen können.

Russlands Interesse und Putins großes Ziel, das er schon 2001 in seiner Rede im Bundestag umrissen hat, war der große gemeinsame Raum von Lissabon bis Wladiwostok, in der europäische Industrie und Technologie zusammen mit russischen Bodenschätzen und Manpower eine gemeinsame Macht gebildet hätten, in der die EU und Russland aufeinander angewiesen gewesen wären, ohne dass einer den anderen dominieren könnte. Die Ukraine war der letzte Schlüssel zu diesem Ziel, nachdem die USA die baltischen Staaten in die US-dominierte NATO gezogen hatten und Weißrussland vom Westen geächtet war.

Daher war es das oberste Ziel der USA in Europa, die Ukraine endgültig und nachhaltig von Russland zu trennen. Der von den USA orchestrierte und finanzierte Maidan-Putsch, der in Kiew anti-russische, ja sogar neonazistische Regierungen an die Macht gebracht hat, war ein wichtiger Sieg für die USA. Aber die USA hatten aus der Vergangenheit gelernt, denn es hatte vorher schon die Orangene Revolution gegeben, die aber nicht endgültig gewesen ist und nach der wieder ein eher pro-russischer Präsident die Wahlen gewonnen hatte. Den hatte man mit dem Maidan erfolgreich weggeputscht.

Um eine Wiederholung „ungewollter“ Wahlergebnisse zu verhindern, brauchten die USA etwas, das den Keil unumkehrbar zwischen die Ukraine und Russland treiben konnte. Und was ist dazu besser geeignet, als ein Krieg? In meinem Buch über die Ukraine-Krise von 2014 habe ich aufgezeigt, dass es der CIA-Chef war, der den damaligen Machthabern in Kiew den Krieg im Donbass befohlen hat. Er war bei der entscheidenden Sitzung des ukrainischen Sicherheitsrates inkognito in Kiew dabei, wie das Weiße Haus nur Tage später eingestehen musste.

Der Krieg im Donbass war der eigentliche Sieg der USA, denn damit konnte man die ukrainische Bevölkerung gegen Russland einschwören und vor allem war dadurch, dass die russische besiedelte Krim und der russische besiedelte Donbass nicht mehr an Wahlen in der Ukraine teilnehmen konnten, sichergestellt, dass nur noch anti-russische Kräfte bei Wahlen gewinnen.

Der Bauer Ukraine war endgültig unter die Kontrolle der USA geraten.

Das Bauernopfer

Die USA hatten danach immer noch das große Ziel, ihre beiden Gegner im Kampf um die Macht in Eurasien zu besiegen, der Maidan war nur ein kleiner, aber wichtiger Schritt. Der Kampf gegen China ist ein anderes Thema, daher bleiben wir bei Russland.

Russland wurde trotzdem immer stärker, auch alle ab 2014 unter allen möglichen Vorwänden verhängten Sanktionen konnten daran nichts ändern. Während westliche Experten 2014 Russlands baldigen Staatsbankrott und Zusammenbruch prophezeiten, wuchs Russlands Wirtschaft, seine Devisenreserven verdoppelten sich und auch der Wohlstand der Menschen in Russland blieb erhalten.

Die schon erwähnte RAND-Corporation hat 2019 eine weitere 354-seitige Studie verfasst, in der sie im Detail ausgearbeitet hat, wie man Russland schwächen könnte. Ich habe der Studie eine 20-teilige Serie gewidmet, in der ich aufgezeigt habe, was die USA geplant haben, um Russland zu schwächen. Fast alles, was in der Studie vorgeschlagen wurde, wurde in der Folge umgesetzt, man kann die Macht dieser Geostrategen in den USA gar nicht hoch genug einschätzen.

Das beste Mittel, einen geopolitischen Gegner zu schwächen, ist es, ihn in einen teuren Stellvertreterkrieg zu treiben. Das Prinzip ist nicht neu, wir kennen das aus Vietnam und Afghanistan. Ein Stellvertreterkrieg ist für den Gegner teuer, er kostet Menschenleben, was zu Unzufriedenheit, Instabilität und Unruhe im Innern führen kann, und er lässt sich propagandistisch verwerten, um andere Länder gegen den Gegner aufzubringen und ihn so auch außenpolitisch zu schwächen.

In der Strategie der RAND-Corporation war unter anderem enthalten, Russland mit der Stationierung von Atomwaffen nahe seiner Grenzen zu reizen. Zur Ukraine konnte man in der Studie der RAND-Corporation schwarz auf weiß lesen, dass die USA keinerlei Interesse an einem Frieden im Donbass hatten, sondern den Krieg im Donbass nach Bedarf nutzen wollten, um Russland zu reizen und Kosten für Russland zu erzeugen.

Der ukrainische Präsident Selensky hat Ende Februar 2022 auf der Münchner Sicherheitskonferenz offen mit der Entwicklung und Stationierung eigener Atomwaffen in der Ukraine gedroht. So etwas sagt ein Präsident nicht einfach so aus einer Bierlaune heraus, wer so etwas öffentlich ankündigt, hat es entweder schon umgesetzt, oder man steht kurz davor.

Vor allem aber konnte Selensky das nicht ohne Rückendeckung aus Washington verkünden. Hinzu kommt, dass die hochrangigen Vertreter des Westens Selensky für diese Aussage Beifall klatschten, anstatt seiner Idee sofort zu widersprechen.

Russland in der Zwickmühle

Damit war eingetreten, was die RAND-Corporation angestrebt hat: Russland hatte die Wahl zwischen Pest und Cholera, es konnte Atomwaffen an seiner Grenze, noch dazu unter Kontrolle eines von radikalen Anti-Russen regierten Staates zulassen, oder versuchen, das im letzten Moment militärisch zu verhindern. Russland entschied sich für letzteres, was ganz im Interesse der RAND-Corporation und damit der USA war, weil man hoffte, dass ein solcher Krieg Russland entscheidend schwächen würde.

In der Ukraine wurde ein für Russland teurer Stellvertreterkrieg entfesselt, den die USA nach allen Kräften ausgeschlachtet haben, um Russland wirtschaftlich zu schwächen, Koalitionen gegen Russland zu schmieden und so weiter. Die USA hofften, Russland mit diesem Stellvertreterkrieg endlich endgültig zu schwächen und in die Knie zwingen zu können, was sie auch ganz offen sagten, wenn es in Washington hieß, das Ziel sei es, die russische Wirtschaft zu zerstören und Russland eine „strategische Niederlage“ zuzufügen.

Wie gesagt, Geopolitik ist menschenverachtend und zynisch. Aber so funktioniert sie nun einmal.

Heute wissen wir, dass die US-Strategie nicht aufgegangen ist. Russland ist nicht am Boden und die USA haben nun das Problem, dass sie ihre eigenen Ressourcen für die Unterstützung der Ukraine gegen Russland zu verbrauchen, während China, der eigentliche Hauptgegner USA, bisher der lachende Dritte ist.

Die Chronologie der Eskalation

Zur Verdeutlichung werde ich noch einmal aufzeigen, wie es zu der Eskalation in der Ukraine gekommen ist.

Anfang Dezember 2019 fand der letzte Normandie-Gipfel in Paris statt. Selensky kam danach zurück nach Kiew und verkündete seinen Leuten hinter verschlossenen Türen, dass er das Abkommen von Minsk nicht umsetzen wird. Allen Beteiligten in der Ukraine war damit klar, dass ein Krieg mit Russland unvermeidbar geworden war und Kiew begann mit konkreten Kriegsvorbereitungen. Das hat der Chef des ukrainischen Sicherheitsrates, Alexej Danilow, im August 2022 in einem Interview offen erzählt und auch Selensky hat das nun in dem Spiegel-Interview bestätigt.

Im Januar 2021 wurde Joe Biden US-Präsident. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Trump, der keine Eskalation in der Ukraine wollte, gab Biden Selensky grünes Licht. Daraufhin begann Selensky im Februar 2021 gegen die Opposition vorzugehen, woraufhin der Chef der größten Oppositionspartei unter Hausarrest gestellt und alle oppositionellen Medien wurden verboten wurden.

Im März 2021 setzte Selensky die neue Militärdoktrin der Ukraine in Kraft, in der ein Krieg mit Russland mit dem Ziel festgeschrieben wurde, die Krim gewaltsam zurückzuerobern und den Konflikt im Donbass gewaltsam zu entscheiden.

Mitte April 2021 verkündete die Biden Regierung den Abzug aus Afghanistan bis zum 11. September.

Im April und Mai 2021 stand die Ukraine kurz vor einem Krieg mit Russland, wurde aber von den USA noch einmal zurückgepfiffen. War der Grund, dass die US-Truppen noch in Afghanistan und damit verwundbar waren, oder dass die USA die Ukraine nicht so umfänglich unterstützen konnten, solange sie noch in Afghanistan gebunden waren?

Mitte Juni 2021 fand ein Gipfeltreffen der Präsidenten Putin und Biden statt, bei dem es aber keine Annäherung gab.

Im August 2021 fand die überstürzte Flucht der NATO- und US-Truppen aus Afghanistan statt.

Während Kiew die Situation im Donbass ab Ende 2021 wieder eskaliert hat und die NATO ihre Truppenpräsenz in der Ukraine unter dem Vorwand von Manövern und Ausbildungsmissionen erhöht hat, haben Deutschland und Frankreich das Minsker Abkommen im November 2021 offiziell beerdigt, worüber es in westlichen Medien allerdings keine Berichte gab.

Die Russland-Sanktionen wurden, wie Politico im Oktober 2022 berichtet hat, bereits mindestens ab November 2021 in Gesprächen zwischen Washington und Brüssel vorbereitet. Das war drei Monate vor dem Beginn der russischen Intervention in der Ukraine und just zu dem Zeitpunkt, als Berlin und Paris das Minsker Abkommen beerdigt haben. Dass die Abkehr vom Minsker Abkommen zum Krieg in der Ukraine führen würde, war den Entscheidungsträgern in Washington und Brüssel (und wahrscheinlich auch in Berlin und Paris) offenbar klar, weshalb sie parallel die entsprechenden Sanktionen vorbereitet haben. Afghanistan war Vergangenheit und damit hatten die USA die Hände frei für einen neuen Konflikt.

Im Dezember 2021 forderte Russland von den USA und der NATO ultimativ gegenseitige Sicherheitsgarantien und den Abzug der NATO-Truppen aus der Ukraine und erklärte, dass es im Falle einer Ablehnung gegenseitiger Sicherheitsgarantien gezwungen sei, „militärtechnisch“ zu reagieren. Damit war klar, dass Russland auf weitere Bestrebungen, die Ukraine in die NATO zu ziehen, militärisch reagieren würde. Das war der Moment, in dem allen verantwortlichen Politikern bewusst war, dass eine Ablehnung von Verhandlungen mit Russland zu einem Krieg in der Ukraine führen würde. Der Krieg und all das Elend hätte verhindert werden können, wenn die USA bereit gewesen wären, einen neutralen Status der Ukraine dauerhaft zu akzeptieren und zu garantieren.

Am 8. Januar 2022 wurde Scott Miller zum US-Botschafter in der Schweiz berufen. In einem Interview vom November 2022 erzählte er ganz offen, dass die USA „Geheimdienstinformationen über die Invasion“ gehabt hätten und er diese sofort, also Anfang Januar 2022, der Schweizer Regierung gezeigt hätte. Da die Gespräche zwischen Russland und den USA über die Frage, ob es zu Verhandlungen über die von Russland geforderten gegenseitigen Sicherheitsgarantien kommen würde, zu diesem Zeitpunkt noch liefen, belegt die Aussage von Miller, dass die USA bereits beschlossen hatten, nicht in Verhandlungen einzutreten und sich der Folgen, nämlich der russischen Intervention in der Ukraine, in vollem Umfang bewusst waren. Miller bestätigte damit außerdem indirekt den Bericht von Politico darüber, dass die Sanktionen schon Monate vorher ausgearbeitet wurden, was Bundeskanzler Scholz und andere westliche Politiker später auch bestätigt haben, als sie sagten, dass die Russland-Sanktionen „von langer Hand vorbereitet“ waren.

Ende Januar 2022 wurde in den USA das Lend-Lease-Gesetz für die Ukraine eingebracht, über das bei seiner Einreichung in den Kongress geschrieben wurde:

„Mit diesem Gesetzentwurf wird vorübergehend auf bestimmte Anforderungen im Zusammenhang mit der Befugnis des Präsidenten, Verteidigungsgüter zu verleihen oder zu leasen, verzichtet, wenn die Verteidigungsgüter für die ukrainische Regierung bestimmt sind und zum Schutz der Zivilbevölkerung in der Ukraine vor der russischen Militärinvasion erforderlich sind“

Das bestätigt ein weiteres Mal, dass die USA sich bereits auf den Krieg vorbereitet haben, während sie offiziell noch immer mit Russland über mögliche Verhandlungen über gegenseitige Sicherheitsgarantien gesprochen haben, denn das Gesetz zur Unterstützung der Ukraine gegen die „russische Militärinvasion“ wurde einen Monat vor der russischen Intervention in den Kongress eingebracht.

Fast gleichzeitig mit der Einreichung des Gesetzes haben die USA und die NATO Ende Januar 2022 die von Russland vorgeschlagenen Verhandlungen über gegenseitige Sicherheitsgarantien abgelehnt.

Am 19. Februar 2022 hat Selensky auf der Münchner Sicherheitskonferenz unter dem Applaus der hochrangigen westlichen Zuhörer die atomare Bewaffnung der Ukraine angedroht. Damit war das russische Eingreifen nicht mehr zu verhindern, denn dass sich die Ukraine, die in ihrer Militärdoktrin offen einen Krieg gegen Russland vorbereitet hat, sich dazu auch noch mit Rückendeckung des Westens nuklear bewaffnen könnte, war für Russland eine inakzeptable Bedrohung der eigenen Sicherheit.

Am 21. Februar 2022 hat Putin die Donbass-Republiken anerkannt und Beistandsabkommen mit ihnen geschlossen. In seiner Rede dazu hat Putin Kiew deutlich vor den Folgen einer weiteren Eskalation gewarnt. Kiew hat den Beschuss auf zivile Ziele im Donbass danach aber noch einmal demonstrativ erhöht.

Am 24. Februar 2022 hat Putin in einer weiteren Rede den Beginn der russischen Militäroperation in der Ukraine verkündet.

Am 29. März 2022 gab es Verhandlungen zwischen Kiew und Moskau über einen Waffenstillstand. Kiew selbst machte dabei den Vorschlag, die Krim als russisch anzuerkennen und eine Verhandlungslösung für den Donbass zu finden. Darüber hinaus hat Kiew zugesagt, keine ausländischen Truppen mehr in seinem Land zu stationieren und nicht NATO-Mitglied zu werden. Ein EU-Beitritt der Ukraine war hingegen möglich. Außerdem erklärte Russland als Zeichen des guten Willens, seine Truppen aus der Region Kiew abzuziehen, was westliche Medien sofort als militärische Niederlage Russlands umdeklarierten, obwohl der russische Rückzug ohne Kampfhandlungen stattgefunden hat.

Am 3. April 2022 erschienen die Meldungen von angeblichen Massakern der russischen Armee in Butscha, die sich jedoch schnell als False-Flag-Operation herausstellten. Dennoch wurde Butscha als russisches „Verbrechen“ bezeichnet und in den Medien breit behandelt, während die mögliche Verhandlungslösung, die nur Tage zuvor erreicht worden war, kein Thema in den Medien war.

Großbritannien ist ebenfalls nicht auf die erreichte Verhandlungslösung eingegangen, sondern hat der Ukraine stattdessen am 8. April 2022 Militärhilfe in Höhe von 100 Millionen Pfund für die Fortsetzung des Kampfes gegen Russland versprochen, was zum damaligen Zeitpunkt noch eines der größten bisherigen Hilfspakete gewesen ist.

Einen Tag später, am 9. April 2022reiste der britische Premierminister Johnson nach Kiew und sprach mit Selensky, der das ukrainische Angebot im Anschluss an diese Gespräche zurückzog und stattdessen verkündete, die Entscheidung müsse auf dem Schlachtfeld erfolgen.

Am 30. September 2022 hat der ukrainische Präsident Selensky Verhandlungen mit einem von Putin geführten Russland per Dekret und Strafe gestellt.


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

74 Antworten

  1. „… wie der Schachspieler mit dem aus Holz geschnitzten Bauern, den er gegen einen Läufer des Gegners getauscht hat…“
    Das wäre in solchen Kreisen auch beim schönsten Hikzbauern eher ein Figurengewinn.

  2. Ich hatte gestern für unseren Haus&Hof-Troll @Contra mal die Doku über Putin eigestellt, die wohl zum 15 Jahre seit seiner Ernennung zum Präsidenten umfasst.
    Ich kann diese 2,5 h lange Doku nur empfehlen! Es lohnt sich wirklich – einige Ausschnitte kennt man eventuell aber es sind auch sehr viele Archive-Aufnahmen bei, besonders von Anfang 2000 – Putin, der ganz eindeutig davon sprach, dass Russland zu diesem Zeitpunkt tatsächlich am Zerfallen war – auch innerhalb des Landes, seine Treffen mit den Oligarchen schon im Sommer 2000 mit klaren Ansagen, seine Bemühungen mit DE & FR die Geopolitik etwas anders zu gestalten, aus meiner Sicht hat Hr. Röper nicht ganz Recht wenn er meint, dass Russland erst 2014 „aufgewacht“ ist, ich würde behaupten, auch das ist hier ganz gut zu erkennen…. usw.usf.

    https://www.youtube.com/watch?v=CHM3xIHMf38

    1. Schade, dass ein solcher Kommentar einfach so untergeht…. Ich gebe ihnen mehr als nur recht in der Aussage, dass Russland erst 2014 aufegwacht sei… Den Film habe ich mir nun nicht noch einmal angesehen und doch kenne ich ihn ganz. Ich habe ihn und noch einige andere Dokus über den Größten der Großen unserer Zeit gespeichert und nutze auch oft in eigenen Veröffentlichungen entsprechende Szenen.

      Tja… in meiner offiziellen Dienstzeit lernte ich dieses Russland kennen. Millionen ohne Heizung und ich mitten drin. Würde jetzt den Rahmen sprengen…. Doch was diese Menschen unter seiner Führung geleistet haben in den par Jahren…. Wahnsinn.

      Ach ja… eines dann doch noch…. Viele Jahre später, kurz nachdem ich von dieser Eselsgeschichte in dem Kloster erfahren hatte, war ich selbst am Ort ges Geschehens. Mich hatte das so interessiert 🙁 …doch mehr als im Film dann gezeigt, konnte ich leider auch nicht erfahren….

      1. Nun ja, die Geschichte mit dem Esel habe ich eher unter den Stories verbucht, die Frauen in entsprechend Heftchen beim Friseur lesen dürfen 🤭…..
        Viel interessanter fand ich den Umgang mit den Menschen, die beim Untergang der Kursk verzweifelt waren, Putin in seiner erst ein paar Monate andauernden Tätigkeit als Präsident reagiert hat, wie futchtbar tatsächlich die Gesamtsituation in RF war – hätte Jelzin noch ein Jahr „durchgehalten“, gäbe es Russland tatsächlich nicht mehr.
        „Geopolitik“ mit der Zerstörung der SU wurde ja spätestens 79 mit Afghanistan eingeleitet, die Kriege im Kaukasus gehörten dazu – das wurde von Putin sehr zeitig erkannt & wird hier auch so benannt, seine Versuche gemeinsam mit Chirac (FR) & Schröder (DE) die EU von den USA zu lösen usw. – s waren echt 2,5 h spannende ‚Unterhaltung‘ & auch Erkenntnisgewinne…..

        1. Klar@GMT… man sollte nicht nur, sondern man müßte sogar die ersten vollen 15 Jahre der Regierungszeiten als Präsident und Regierungschef gerade den deutschsprechenden Völkern in Europa in die Rüben hineinprügeln. Vielleicht würden sie dann verstehen was sie anrichten.

          Hätte ich in meinem Erstkommentar zu ihrem…. auch nur begonnen die Ereignisse zu jener Zeit zu schildern, dann wäre ich jetzt noch dran

          Tja… die Reaktionen der Russen auf Dekrete des Präsidenten kann in der letzten Konsequenz nur der verstehen, der die ersten 15 Jahre seines Wirkens verstanden hat.

          Die Reaktionen der Deutschen zu dem Präsidenten der RF will ich gar nicht mehr verstehen. Beginnt man wirklich darüber nachzudenken dann wünscht man ALLEN die PEST an den Hals. Man beginnt zu hoffen, das den ALLEN in Berlin während solcher Sendungen wie ANNE WILL usw. einfach die Decke komplett auf den Kopf fällt.

  3. > Die USA mussten eine Koalition schmieden, um Russland in die Knie zu zwingen <

    Jetzt kann Russland eine weltweite Koalition zur Abwehr Woker Lobby-Spinnereien im „Öko“-Namen schmieden. Etwas, was etlichen Ländern Hunger und Deindustrialisierung bringen würde – Kerrys Landwirtschaft-Abschalten, Reisverbote, „globaler CO2-Preis“ und Ähnliches. Da hätte Russland etliche Länder auf eigener Seite – wer will nicht überleben?

    https://tkp.at/2023/05/24/gruene-planen-ernaehrungswende-mit-potenziell-katastrophalen-folgen/

    Nicht nur Schlands Grüne (die sich westlichen Oligarchen andienen), auch in den Niederlanden, Irland, Neuseeland… In Afrika würden die USA gerne ebenso alles aufzwingen – eigentlich sprach Putin kürzlich über westliche Vorstellungen, dort hungern zu müssen.

  4. „denn wer emotionalisiert ist, dessen analytisches Denken ist ausgeschaltet“
    Verblüffend ist immer wieder zu beobachten, wie gerade Menschen, die sich selber als sehr rational denkend sehen und in vielen Bereichen ihres Lebens auch tatsächlich so handeln, sehr leicht in eine emotionale Falle gelockt werden können und daraufhin ihre ganze ‚coolness‘ verlieren.

    Was mich auch noch immer verblüfft ist:
    Haben die USA tatsächlich nicht mitbekommen wie erstarkt Russland unter Putin ist?
    Ist das allein auf arrogante Naivität zurückzuführen? Konnte Russland seine Entwicklung so sehr abschirmen?
    Sind die hochgelobten usanischen Geheimdienste tatsächlich nur schießwütige cowboys?
    Ich verstehe dies tatsächlich nicht.

    Hr. Röper hat den geopolitischen Zynismus und die damit verbundene Skrupellosigkeit, die nahtlos in teuflische Grausamkeit übergeht, sehr gut geschildert.
    Die Erde mit der Menschheit darauf wird erst dann zur Ruhe kommen, wenn ALLE Menschen (ein paar Ausnahmen werden verkraftet werden) tief im Inneren begreifen, dass nur ein globales Miteinander die Lösung ist.
    Dies werden vielleicht einige Leser hier als naive Blauäugigkeit abtun, weil Mensch eben nicht so ist.
    Genau darum geht es aber. Mensch muss diese Stufe der geistigen Entwicklung erreichen, sonst wird es immer wieder solche geopolitischen Spielchen geben.

    1. „sehr leicht in eine emotionale Falle gelockt werden können und daraufhin ihre ganze ‚coolness‘ verlieren“

      Na, hoffentlich Du nicht auch noch! 😉

      „Hr. Röper hat den geopolitischen Zynismus und die damit verbundene Skrupellosigkeit, die nahtlos in teuflische Grausamkeit übergeht, sehr gut geschildert.“

      Ja, aber reicht das, um dieses aufgezeigte Kardinalproblem des „Menschen“, was NICHT URSACHE sondern dessen Folge, also WIRKUNG ist, auch nun endlich mal zu lösen?! Wo ist die doch hoffentlich funktionierende LÖSUNG bereits beschrieben? Oder muß DAS erst noch erfolgen?

      1. Doch, auch ich habe meine Lebenszonen in denen meine Gefühle stärker sind als mein rationaler Verstand.
        Dessen bin ich mir bewusst und ich schäme mich dafür auch nicht, macht mich dies doch erst zu einen Menschen im Gegensatz zu einem Roboter.
        Es ist aber ein Unterschied ob mein Denken aussetzt weil ich mich von den Propagandamedien vereinnahmen lasse, oder ob z.B. in meinem persönlichem Umfeld Ereignisse meine Gefühle aktivieren, egal ob Freude oder Furcht.

    2. „Die Erde mit der Menschheit darauf wird erst dann zur Ruhe kommen, wenn ALLE Menschen (ein paar Ausnahmen werden verkraftet werden) tief im Inneren begreifen, dass nur ein globales Miteinander die Lösung ist.“

      Und wie soll das erreicht werden?

      „Genau darum geht es … Mensch muss diese Stufe der geistigen Entwicklung erreichen, sonst wird es immer wieder solche geopolitischen Spielchen geben.“

      WIE?

        1. „Eventuell“ nun gut, aber wie ist das denn damit: Haben deshalb nicht Abermilliarden Menschen in den letzten 2.000 oder gar 5.000 Jahren versagt beim „Herz & Verstand nutzen & auf eine Ebene bringen“ (was auch immer das genau bedeuten soll)??

          1. @Maskete

            Das ist KEIN Fertiggericht! Offensichtlich scheinen doch mehrere das geschafft zu haben. Dazu müsste man sich mit Geschichte in aller Welt beschäftigen & langsam drüber nachdenken…

            1. Wenn es kein „Fertiggericht“ ist, ist also etwas weiterhin unfertig, ggf. sogar sehr unfertig, also: UNBRAUCHBAR! Ich esse ja auch keine Weizenkörner direkt von der Ähre, die aber sind „unfertige Nahrung“! Wer frißt das außer Tiere?!

              Und „manche“ ist von „alle“ so weit entfernt wie die Erde zur Sonne. Ich zitiere Dich: „Die Erde mit der Menschheit darauf wird erst dann zur Ruhe kommen, wenn ALLE Menschen (ein paar Ausnahmen werden verkraftet werden) tief im Inneren begreifen, dass nur ein globales Miteinander die Lösung ist.“

              Wie also kann BISLANG auch nur im Ansatz von etwas Brauchbarem ausgegangen und gesprochen werden, um das Problem mit diesem „Menschen“ zu lösen und zwar im Sinne seines astreinen Überlebens, also auf hoher Stufe?!

              Ich wiederhole:

              Haben deshalb nicht Abermilliarden Menschen in den letzten 2.000 oder gar 5.000 Jahren versagt beim „Herz & Verstand nutzen & auf eine Ebene bringen“ (was auch immer das genau bedeuten soll)??

              Meine Antwort lautet übrigens: Natürlich haben sie alle versagt, durch die Bank! Sogar der heilige Buddha hatte KEINE Lösung! Er konnte ERLEICHTERUNG in manchen Sektoren der Erde erreichen, aber Erleichterung ist nicht „Problem gelöst“!

              1. @Maskete
                „Wenn es kein „Fertiggericht“ ist, ist also etwas weiterhin unfertig, ggf. sogar sehr unfertig, also: UNBRAUCHBAR! Ich esse ja auch keine Weizenkörner direkt von der Ähre, die aber sind „unfertige Nahrung“! “

                Aha – Sie glauben also dann auch, dass wenn ein Mensch geboren wurde, er „fertig“ ist oder wenn nicht „unbrauchbar“?

                Fangen Sie doch ganz klein an, das kann dem logischen Denken nur förderlich sein. Dabei kann man auch seine Gefühle bilden, die in Einklang mit den Verstand bringen.
                Der Mensch an sich ist ein Entwicklungsprojekt – wenn Sie das an sich selbst bis jetzt noch nicht bemerkt haben, wird es Zeit mal ganz in Ruhe ihr eigenes Leben Revue passieren zu lassen – dann könnte durchaus hilfreich sein, dieses Denkproblem zu lösen.

                1. Du fährst wohl auch mit dem Unfertigen durch die Gegend. Laß das bloß nicht die Polizei sehen!

                  Leute, Leute!

                  (Zwei Räder fehlen definitiv am Unfertigen.)

                2. „Der Mensch an sich ist ein Entwicklungsprojekt“

                  Ich verzichte freiwillig darauf, im Jahr(hundert)tausende schon währenden Prozeß der geistigen Unfertigkeit auch nur zu einem Hundertmillionstel eingebunden zu sein, diesem ewigen Humanoidenexperiment, wo sie Dir jetzt Chips ins Hirn einpflanzen wollen, weil sie von Biologie und Heilkunde und und und keine Ahnung haben.

                  Du solltest Dich vielleicht für diverse EIngriffe, um noch unfertiger zu werden, bewerben bei den entsprechenden Laborratten.

      1. @Maskete
        @gmt hat es gerade geschrieben, es ist Arbeit.
        Arbeit, die jeder Mensch nur für sich selber machen kann.
        Der Ausgang für diese Arbeit wäre sehr einfach:
        Respektiere deine Mitmenschen!
        Wenn ich meine Mitmenschen aus voller Überzeugung respektiere, komme ich nicht auf die Gedanken ihm zu schaden. Mit Respekt ist nicht Unterwürfigkeit oder berechnendes Anbietern oder der verlogene gesellschaftliche Umgang gemeint.

        Jesus hat dies viel schärfer formuliert: ‚Liebe deinen Nächsten………‘
        Ich habe für mich das Wort Liebe durch Respekt ersetzt. Respekt schaffe ich (nicht immer), alle zu lieben würde mich überfordern.
        Ist in unserer Zeit manchmal verdammt schwer, und oft ist man dadurch der „Blöde „, aber nur so geht’s.

        1. „Arbeit, die jeder Mensch nur für sich selber machen kann“

          WIE „Arbeit“?? Wie hat hier „Arbeit“ in den letzten 2.000 Jahren stattgefunden oder auch nicht stattgefunden?

          „Jesus hat dies viel schärfer formuliert: ‚Liebe deinen Nächsten………‘“

          Er hat wohl nicht auch gesagt, WIE das gehen soll! Oder steht auch das in Bibeltexten?

          Wie kann man seinen eigenen Verstand „in den Griff bekommen“?? WIE?

          Außer den Scientologen scheint da niemand eine echte Antwort darauf zu haben. (Achtung: Reizwort!)

            1. „Supercomputer“ ist ein Reizwort??

              Wenn die Frage tatsächlich ehrlich gemeint ist, gerichtet an mich persönlich, dann muß ich leider dennoch AN DIESER STELLE passen, denn es ist mir nicht erlaubt, zum bereits genannten „Reizwort“ und dem damit verknüpften Themenkomplex AN DIESER STELLE nähere oder auch nur grobe Ausführungen zu machen (Gruß vom Forenbetreiben und Gruß an diesen zurück, er hat damit auch eigentlich recht und es gehört ohnehin nicht in DIESES Forum, es sei denn, Thomas würde mal einen Artikel zum Thema veröffentlichen, das wird er aber jedenfalls so bald nicht tun, denke ich).

            2. Aber Du kannst Dich übers Netz selbst informieren, allerdings wird das nur gehen, wenn man bei denen liest, die die Antworten haben, nicht bei denen, die diese und damit die „Antwortenden“ zum Verschwinden bringen möchten (ganz gleich ob es ihnen gelingt oder nicht). Du liest ja auch nicht über Putin, Kreml und Russen bei den Kiewer Nazis nach, oder etwa doch?!

        2. „Ich habe für mich das Wort Liebe durch Respekt ersetzt. Respekt schaffe ich (nicht immer), alle zu lieben würde mich überfordern.“

          Bemerkenswert! Allerdings sagte „er“ nicht, „alle zu lieben“, sondern lediglich die Nächsten! Die wohnen, arbeiten, leben „um die Ecke“ und „nebenan“ und man trifft sie auf den „Reisen“, bspw. zum Supermarkt und durch diesen hindurch und dann wieder zurück nach Hause. Das sind geschätzt ein paar Dutzend bis hin zu ein paar hundert. DAS sind die „Nächsten“.

          Im Verhältnis zu „alle“ nicht mal 0,001% oder so.

          Apropos: Warum hast Du mir gegenüber keinen Respekt? Und warum ersetzt Du Liebe durch Respekt? Kannst Du nicht und niemanden mehr lieben? Ich meine, im heutigen Deutschland scheint tatsächlich fast niemand mehr Liebe zu verspüren, das zeigen allein schon Heirats- und Scheidungsraten.

          Respekt ist nicht Liebe und umgekehrt. Liebe beinhaltet Respekt, ist dies aber nicht. Respekt muß Liebe nicht in Begleitung haben. Ich verachte bspw. Kriminelle, die nicht aus ihren Fehlern lernen, dennoch respektiere ich ihr Dasein und wenn sie etwas zu sagen haben, höre ich mir das an. Manchmal kommt aus ihrem Mund sogar etwas Brauchbares.

          1. Respekt wird dir hier sehr oft verweigert (auch von mir) weil DU den Foristen hier wenig bis keinen Respekt entgegenbringst.
            Deine belehrende Art mit dem arroganten Ton allein zu wissen wie der Menschen Probleme zu lösen wären sind keine Gesprächsgrundlage.
            Du führst keinen Meinungsaustausch sondern beanspruchst für dich die päpstliche Unfehlbarkeit.
            Auf dieser Ebene wollen erwachsene reife Menschen nicht behandelt werden.

            1. „Respekt wird dir hier sehr oft verweigert (auch von mir) weil DU den Foristen hier wenig bis keinen Respekt entgegenbringst.“

              Keine Ahnung, wie man auf solche Behauptungen kommt. Vielleicht erklärst Du’s ja noch. Das trifft auch auf die sonstigen Sätze oben zu.

              Wenn ich arrogant wäre wie Du behauptest, würde ich Dich doch links liegen lassen, schon allein wegen solcher Behauptungen. Meinst nicht?!

              Die allermeisten meiner Ausführungen betrafen keinen einzigen der hier im Forum Anwesenden und auch niemand mußte sich persönlich angesprochen fühlen. Wenn ich doch mal „persönlich“ wurde dann deswegen, weil ein Giftpfeil in meine Richtung geflogen kam. Da darf man auch schon mal dem „Abschießenden“ eine „Abschießende“ zurückverpassen, Und ich habe dabei nie über die Strenge geschlagen, jedenfalls hat sich dazu nie jemand beschwert. Im Gegensatz zu einigen hier in den letzten Monaten war kein „Erstschlag“ von mir zu sehen gewesen, denn ich respektiere JEDEN hier im Forum, alte wie neu auftauchende.

              Hör vielleicht besser auf mit den Unterstellungen. Dann geht das auch mit dem Austausch auf sachlicher Ebene, wobei wir aber auch wir selbst sein können und nicht jedes Wort erst auf die Goldwaage legen müssen!

            2. „Du führst keinen Meinungsaustausch sondern beanspruchst für dich die päpstliche Unfehlbarkeit.

              Man sollte Meinungsfreiheit WIRKLICH verstanden haben. Zu ihr gehört insbesondere die Gegenrede. Die wird sehr schnell von so einigen bspw. als „arrogant“ EMFUNDEN, aber EINZIG deswegen, weil sie dem „Empfinder“ oder auch „Empfindlichen“ nicht schmeckt! Da schaltet sich bei ihm ein Mechanismus im Verstand ein, über den er keine ausreichende Kontrolle hat. Es ist ein Abwehrmechanismus! Die meisten Menschen haben diesen STÄNDIG in Anwendung, vermutlich weil sie in einer aus ihrer Sicht zu gefährlichen Umgebung leben, denn andernfalls würde eine Gegenmeinung für sie als INTERESSANT erscheinen, aus der sie gar VORTEIL ziehen könnten! Jeder wirklich Intelligente hört sich die Widermeinung sehr gern an, manchmal ist sie richtiger als die eigene Auffassung und man freut sich, sie zur Kenntnis genommen zu haben!

              Aber wer in diesem GEFÄHRLICHEN Land hat diese „Gabe“ noch?! Wer kann zugeben, im Unrecht zu sein?!

              Sie können es nicht mehr, weil ihr gesamtes Umfeld GEFÄHRLICH ist oder zumindest ihnen erscheint. DAHER sind sie praktisch ständig im Abwehrmodus!

              KEIN WUNDER, WENN WIR GROSSEN KRIEG BEKOMMEN!

  5. Eine sehr brauchbare Antwort auf das „Wie“, keine Frage, aber das „WARUM“ für solchen „menschgemachten Oberkack“ ist und bleibt die deutlich wichtigere Frage und ist direkt im Verstand so eines Menschen zu finden (der dem „Kack“ und „Kacken“ unterworfen ist, obwohl er’s ändern könnte). Die korrekte Bezeichnung dafür ist auch:

    SYSTEMFEHLER im Verstand aka „sehr mobiler Supercomputer mit KI und ganz wenig Energieverbrauch“ (lediglich einen Zentimeter hinter der Stirn eines jeden beginnend)!

    Kann so ein „Mensch“ solche relative Einfachheiten und sogar Offensichtlichkeiten bereits begreifen?

  6. Danke Thomas Röper – ganz genau so habe ich die Ereignisse die zum Krieg führten auch wahrgenommen > Punktlandung.
    //
    Ist aber irgendwie perfide-genial wie’s die AMIs immer wieder hinbekommen und einen Dummen finden, der bis zum eigenen Untergang für ihre Interessen kämpft – und da meine ich nicht nur die Ukraine, nein, diesmal auch die gesamte EU wird am Nasenring geführt.

  7. ….der „Dümmste Marionetten – Bauer“ auf diesem Schachbrett, sind die „brd – Marionetten – Bauern“ !!.. ..OHNE Gewissen und Moralvorstellungen,trotz der verbrecherischen Geschichte des damaligen Nationalsozialistischen Reiches, besonders gegenüber der Sowjetunion und ihren Menschen, spielen sie „VOLL“ das Spiel der „Angelsachsen“ mit !!.. …in jeder Familie, dieser Marionetten, dürfte mindestens ein Vorfahr dabeigewesen sein !!.. ….als Deutscher begrüsse ich deshalb, dass DIESE brd – Kolonie, an ALLEN Ecken und ENDEN, niedergeht !!👿

  8. Nicht wirklich „OT“:

    https://test.rtde.life/kurzclips/video/172987-wir-zogen-aus-kiew-ab-putin-zeigt-unterschriebenen-entwurf-vom-friedensvertrag-2022/

    „Wie vereinbart, sei Russland aus Kiew abgezogen. Die Kiewer Behörden hätten daraufhin jedoch „alles auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen“.“ (Der Entwurf der Vereinbarung als unmittelbarer Schritt zum Friedensvertrag als Ergebnis von Verhandlungen im Jahr 2022 war vom ermächtigten Verhandlungsdelegationsleiter der Ukraine unterschrieben!)

    Na ja, wie schon mehrfach mitgeteilt war dieses Abziehen der Russen aus Kiew leider leider ihr Kardinalfehler, auch wenn er aus guter Absicht heraus geschah, was außer Frage steht! Sie hätten das nicht tun dürfen, nicht wenn man schon mal militärisch bis direkt an Kiews Stadtmauern marschiert ist mit einem ziemlich großen Heer! Der Russe hat sich – und das kann nicht geleugnet werden und wird in die Weltgeschichte eingehen – vom Kiewer Regime VERSCHAUKELN lassen! Genauso wie sich Gorbatschow vom „Wertewesten“ damals verschaukeln ließ von wegen: Keine NATO-Osterweiterung u. a.

    Der Russe ist ZU NETT, zu vertrauensselig. Tolle Eigenschaft, aber nicht gegenüber von Erzkriminellen, die sich sogar erkennbar einen „Anstrich des Guten“ geben! Man muß doch als intelligenter Mensch auch wissen, daß diese Widerlinge einen hereinlegen werden!

    Der Russe hätte zumindest Selenskys Unterschrift bekommen und darauf bestehen müssen, obwohl auch das eigentlich nicht ausreicht. Hier hätten UNVERRÜCKBARE Hürden für den kriminellen Feind eingebaut werden müssen, so daß es ihm UNMÖGLICH ist, einen zu verschaukeln!

    Tja … fetter Fehler und der Russe blutet deswegen nun seit einem Jahr (und mit ihm Abermillionen außerhalb russischer Grenzen). Aber er hat auch daraus gelernt. Besser spät als überhaupt nicht!

    1. @Maskete
      „Na ja, wie schon mehrfach mitgeteilt war dieses Abziehen der Russen aus Kiew leider leider ihr Kardinalfehler, auch wenn er aus guter Absicht heraus geschah, was außer Frage steht! “

      Sie haben weiter oben gefragt, wie Mensch so werden soll, dass es gut funktioniert – hier zeigen Sie leider, dass Sie wieder voll auf Emotionen abfahren!

      Gerade bei dem genannten Beispiel geht es um einen Vertrag! Rational ist es so, dass Verträge eine übereinstimmende Willenserklärung darstellen & sich beide Seiten daran halten. NUR SO kann es funktionieren wenn alle etwas davon haben sollen. Wäre Russland besser gewesen wenn die den Vertrag NICHT eingehalten hätten?
      Putin wird sich IMMER an Verträge halten! Wenn alle so agieren würden, wäre diese Welt tatsächlich ein besserer Ort! Doch wenn alle sich gegenseitig übers Ohr hauen, wie soll es dann ihrer Ansicht nach besser werden?

      1. „hier zeigen Sie leider, dass Sie wieder voll auf Emotionen abfahren“

        Du hättest Dir diesen Unsinn zudem sparen können. Versuch mal das in Zukunft!

        BTW: Ist „Unsinn“ ein „emotionales oder emotionalisierendes“ Wort?

        Wenn wir bei jedem Wort, das wir sprechen oder schreiben, erst zu prüfen hätten, ob beim anderen das auf sein „Emotionssystem“ durchschlägt, dann „gute Nacht“! Dann darf auch gesagt werden: Hee, Mimose, mit Dir kann man leider nicht reden, zu „emotionsexplosiv“!

        Es ist nicht das Problem des sich Äußernden, der Empfänger hat seine „Coolness“ zu trainieren und kann ja auch mal konkret sagen, welches Wort er wie ersetzt haben möchte, wenn er schon über Gebühr sich wie eine unreife junge Frau verhält, der man(n) nicht mal sagen kann, sie könnte doch mal lächeln oder so etwas (bereits hier gehen gerade solche, die wirklich kaum lächeln, an die Decke, WEIL SIE das Problem haben, aber nicht bereit sind, daran zu arbeiten, um es gelöst zu bekommen).

        „Dramaqueen“ gibt es auch zu Hauf unter Männern, LEIDER LEIDER!

    2. Du hast bereits folgendes verfehlt: Da ging es nicht um einen tatsächlichen Vertrag, den man bereits in der Tasche hätte, sondern „lediglich“ um einen von den Verhandlungsbeteiligten parafierten Entwurf eines solchen! Das ist aber nicht der Vertrag, der käme dann noch und wird i. a. R. von STAATSOBERHÄUPTERN unterschrieben, in einer feierlichen Zeremonie, vor allem wenn es um solche oberwichtigen Dinge wie „Frieden“ zwischen den Beteiligten geht!

      Paraphieren: „besonders ein diplomatisches Dokument, einen Vertrag o. ä. als bevollmächtigte Person vorläufig unterzeichnen“

      https://de.wiktionary.org/wiki/paraphieren

      1. @Maskete

        Nun haben Sie die Definition schon gebracht & verstehen nicht, dass es dabei trotzdem um eine „übereinstimmende Willenserklärung“ geht – denn die Unterzeichner waren befugt & berechtigt.

        Wo ist hier ihr Problem?

        1. Das Problem ist, daß man damit das Staatsoberhaupt nicht im Sack hat. „Befugte“ sind bei solchen Sachen, wo auch bloß ein Entwurf eines Friedensvertrags existiert, praktisch nichts. Man kann mit ihnen nichts anfangen, wenn so wie hier hereingelegt wurde.

          Wir sehen das auch gerade bei der Nordstream-Sache, wo man zwar dem Saluschnyj nun den Schwarzen Peter zuschiebt, aber nicht dem Selensky. Würde letztere ihn bekommen, wäre er als Staatsoberhaupt im Sacke und erledigt. So kann man aber bloß so einen ersetzbaren Militär in den Fleischwolf drehen und das ist praktisch nichts wert.

          https://www.imi-online.de/2023/06/07/nord-stream-next-turn/

          „Ein wesentlicher Unterschied besteht darin, dass nach dem Bericht der Washington Post zwar nicht Selensky persönlich, aber dessen Armeechef Walerij Saluschnyj die Operation angeordnet haben soll.“

    3. ….es zeigt aber erneut auf, dass „Kein Vertrag mit den Angelsachsen abgeschlossen“, das Papier nicht wert ist, auf dem er geschrieben wurde.. …die Ganze Freie Welt weiss es erneut, dass das „Angelsächsische Imperium“ NICHT vertragsfähig ist !!.. ….Schlussfolgerung ??…😈😈

  9. Jeder halbwegs intelligente Mensch weiß, das echte Gewinne nur durch Kooperation erreichbar sind. Und natürlich kommen geopolitische Aspekte in eine zunehmend angezeigten globalen Kooperation besondere Bedeutung zu. Die von den Herren der USA zelebrierte Geopolitik entlarvt sich dabei eher als diabolisch und niederträchtig als konstruktiv. Wer so mit dem Leben und dieser Welt verfährt, der hat einfach nicht mehr alle Sinne beisammen.

  10. Hallo lieber Herr Röper,
    Sie sagten ja vor Kurzem, dass Sie nun den AntiSpiegel auch in Russland auf Russisch veröffentlichen.
    Nach der Lektüre heute mit einem Link finde ich es dringend notwendig, dass dieses Land auch über Ihren Artikel vom 26.06.2019 über die RAND-Papiere Bescheid weiß. Damit wird noch einmal alles klar, glasklar.
    Obwohl ich alles lese von Ihnen, war ich trotzdem sehr erschrocken, wie sich das alles so offen eigentlich zusammensetzt.
    Viele Grüße aus Sachsen, Silvia

  11. Die USA haben mit ihren arabischen Vasallen und der Öl-Politik dafür gesorgt, daß die Sowjetunion einstürzt. Der Markt wurde mit billigem Öl überschwemmt und die Deviseneinnahmen der Sowjetunion brachen ein.
    Wahrscheinlich dachte man, daß das, was einmal funktioniert hat, sich wiederholen läßt?

    Ich denke, daß die westliche Reaktion 2003 auf den Fall Chodorkowski in Russland angekommen ist. Putin und Medwedew waren nicht so naiv zu glauben, daß sich die Beziehungen wieder „normalisieren“ würden. Chodorkowski hat die Frechheit besessen, Anteile von Jukos an amerikanische Ölfirmen verkaufen zu wollen. Das war ganz klar Steuerhinterziehung.
    Vielleicht ist das sogar ein bißchen Geheimnisverrat, was ich hier treibe? Vielleicht möchte Russland den Westen in dem Glauben lassen, daß der Konflikt 2014 begann? Beziehungsweise, daß man auf die Umsetzung von Minsk vertraut hat und Selenkij für einen aufrichtigen Kerl hielt?

    Nein, das war o.k., Chodorkowski ist gebrieft worden. Er hat mit seiner westlichen Orientierung provoziert. Er hätte wissen müssen, daß daran kein Interesse besteht.

    Der Höhepunkt der amerikanischen Macht war Rechnerisch nach der Hubbard-Methode auch der globale Peak Oil.

    Ich denke, das ist so interessant und treffend, das gehört unbedingt hier hinein:

    Tucker Carlson accuses America of declaring “a jihad” on Russia because it’s “an orthodox Christian country with traditional values”

    Carlson: “Russia is an orthodox Christian country with traditional social values and for that reason, it must be destroyed, no matter what the cost to us. So this is not a conventional war, this is a jihad”

    Volltreffer. Besser kann man es nicht sagen. (ich habe es in einem anderen Blog gefunden und nehme es dem User hiermit einfach weg)

    1. …völlig Richtig.. …aber gerade die Araber, als „schlaue Kaufleute“ haben rechtzeitig erkannt, dass sich der „Weltwind“ gedreht hat !!..
      …und JETZT ??.. …gehen die USA als bisheriger „militärischer Arm“, wirtschaftlich sind sie es nur auf dem Papier noch, samt ihren Vasallen, in ihrer bisherigen weltpolitischen Bedeutung, ohne Wenn und Aber die Geschichtsleiter nach unten.. …der Blinken wurde in Peking „frostig“ empfangen !!🤣😈

  12. Auch wenn ich Röper prinzipiell bei seinen Ansichten zustimme, hier ist aber schon der erst Satz der totale Blödsinn!

    „Die meisten Menschen wurden von den Ereignissen in der Ukraine emotional zutiefst aufgewühlt. Das ist verständlich, denn die Tragödie, die sich dort abspielt, ist wirklich schrecklich.“

    So ein Quatsch, von den den „Ereignissen in der Ukraine“ weiß er deutsche Impfling bis heut so gut wie nichts. Die Hetzpropaganda des Staatsfunks hat ihn aufgewühlt und sonst gar nichts!

        1. ….die Umerzogenen und Total Verblödeten im Westen vielleicht.. …habe es schon geschrieben, in der DDR haben eine andere Sicht der Dinge.. ..jedenfalls die politisch Interessierten und auch immer mehr Andere.. ..habe es selbst mitbekommen, bei Gesprächen !!.😎

            1. ….Richtig.. …war erstaunt wieviele sagten, „Ich bin nicht geimpft..“.. ..es gab aber teilweise auch viele Sterbefälle, nach der „Spritzung“ !!.. …in einem Schulbereich waren es 3 Personen von einer Klasse innerhalb von Dezember 21 bis Mai 22.. ..daneben noch Andere und das ist aufgefallen !!..😈

    1. Paco, danke fuer deine Idee. Ich habe es zweimal gelesen, und kann Thomas durchaus zustimmen, dass der normale „Spritzling“ von den an ihn herangetragenen Ereignissen in der Ukraine emotional zutiefst aufgewühlt ist. Da gibt es viele Ereignisse, die von allen, also dem GEZ Staatsfunk und den Alternativen berichtet werden. Thomas ist sogar zielfuehrend und schreibt „Die meisten Menschen wurden …“. Da muss man kein „ja, … aber“ anschliesen. Das ist Fakt (oh pardon, Fakten sind ja relativ). Dein dritter Absatz sagt ja genau das.

      1. “ dass der normale „Spritzling“ von den an ihn herangetragenen Ereignissen in der Ukraine emotional zutiefst aufgewühlt ist. “

        Der Punkt ist, dass keine „Ereignisse“ an diese Klientel herangetragen wird, sondern dummdreiste Propagandalügen.

  13. Ich kenne die Geschichte nun aus dieser Sicht, seit Herr Röper seine interessanten Bücher geschrieben hat.

    An dieser Stelle nochmal einen Dank dafür. Vielleicht organisiert er irgendwann mal ein „Gettogether“ in St. Petersburg, wenn die Zeit dafür reif ist. Ich würde meine Bücher gerne mal signieren lassen!

    Ansonsten habe ich noch diesen Link hinzuzufügen, den ich im letzten Jahr auch hinzugefügt hatte..

    Die Schlüsse daraus kann, darf, soll sich bitte jeder selbst daraus ziehen:

    https://www.youtube.com/watch?v=gcj8xN2UDKc

    Offizielle Darstellung des Stratfor-Gründer George Friedman bzgl. der bewussten Einmischung der USA (seit ca. 100 Jahren) in eurpäische Angelegenheiten, um Feindbilder zu schaffen und um insbesondere das deutsch/russische Verhältnis zu zerstören und zerstört zu halten…

  14. Strategie beim Schach ist ja auch einem bestimmten Plan zu folgen.
    Übertagen auf Geopolitik gibt es verschiedene Pläne der Spieler. Ich denke unsere Fürsten folgen dem welchen Adam Smith vor 200 Jahren in seinem Buch „Vom Wohlstand der Nationen“ proklamiert hat, nähmlich die der „unsichtbaren lenkenden Hand“.
    Bei dem Geostrategiespiel sind die unangepassten, die ideologisch voreingenommenen die Verlierer. Die Leute hinter Soros warten schon länger auf einen neuen Kondratjew-Zyklus, der aber irgendwie nicht zünden will. Der Zünder sollte Corona sein, KI usw. usw. Aber es klappt nicht. Nichts zündet. Wahrscheinlich funktioniert das Prinzip der „unsichtbaren lenkenden Hand“ nicht. Solange unsere Lenker aber drauf setzen, verbleiben wir auf dem sinkenden Ast. Sprich unsere Fürsten halten an einem Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell fest, vor allem die sog. Grünen, was am geopolitischen Schachbrett wie eine religiöse Verblendung wirkt…

      1. Und die gesellschaftliche Frage in dem Zusammenhang könnte doch sein:
        Muss in der breiten Gesellschaft sich was geändert haben, bevor Leute mit soziopatischer Störung verstärkt an die Macht kommen? Corona? Wirtschaftliche Stagnation? ….

  15. hoch kompetent dieser Dialog (mehr als zwei, also ein Multilog). Ich wollte danke sagen. Danke, dass ich das lesen konnte (und durfte). Von mir bitte hier keine sachlichen Einwuerfe, nur das ehrliche danke, Madam and Sir. Verstanden habe ich diese Zurueckhaltung des Kanalbetribers weiter oben nicht, wo es um die Supercomputer und KI geht. Das waere der derzeit letzte dargestellte Kondratjew-Zyklus (information technology). Nun, vllt ist Thomas so kreativ, wenn er Zeit findet, diesen vorgeschlagenen Essay zu schreiben. Bitte unter dem Titel „Supercomputer und andere Reizworte“ (oder aehnlich) – damit ich im Newsticker auf ihn gestupft werde.

    Lieben dank, und Mut – Liebe -Wahrheit fuer die kommende Woche.

  16. Von Der Bandera giert nach südamerikanischen Ressourcen:

    „… Auch in Südamerika gibt es einige Panzer und Kanonen, die in die Ukraine gebracht werden könnten, und vor allem gibt es viele junge Männer, die sich als Söldner nach dorthin verdingen würden, wenn die NATO zahlt … gutes Geld für die hungrigen Familien. …“

    https://de.rt.com/meinung/172690-lula-zu-von-leyen-wir-braucne-mehr-diplomatie-und-weniger-milit%C3%A4rinterventionen/

    Lula hat ihr eine Abfuhr erteilt. Welches vernünftige Land würde dafür kämpfen, dass es künftig zum Hunger im Gretas Namen gezwungen werden kann?

    1. Globalbridge bringt ein Interview zur Geopolitik, laut dem Russland gerade als Eisbrecher gegen die westliche Vorherrschaft fungiert:

      https://globalbridge.ch/so-soll-die-welt-aussehen-fuer-die-sich-russland-einsetzt/

      „… Es ist ein gewaltiger Umbruch, wie wir ihn bisher noch nicht gesehen haben, und diese Zivilisation ist immer noch eine der Grundlagen der heutigen Weltordnung. … Die Hauptquelle der Gefahr ist sicherlich nicht so sehr der Westen selbst, und ich möchte mich nicht denen anschließen, die ihm ständig alles vorwerfen, sondern die Situation im Westen. Dort gibt es eine vielschichtige, tiefgreifende, moralische, wirtschaftliche und politische Krise. …“

      Erst mal wollen die westlichen Eliten in diesem Jahr per WHO und Klimapanik sich die absolute Weltherrschaft erschleichen – wovon in unabhängigen Medien sehr oft gesprochen wird.

      „… Wenn es so weitergeht, schließe ich nicht aus, dass es nach einiger Zeit zu Verhandlungen oder einem Waffenstillstand kommt, aber es ist immer noch wahrscheinlich, dass die Konfrontation weiter zunimmt. Die Hauptaufgabe besteht darin, den Westen zum Rückzug zu zwingen und einen bescheideneren Platz im Weltsystem einzunehmen. …“

      Erst mal gibt es gar keine Bereitschaft zur Bescheidenheit, eher immer mehr Hybris.

      „… Vielleicht werden sich einige Teile Europas um die Vereinigten Staaten von Amerika scharen, aber ich bin mir sicher, dass in zehn Jahren auch Teile eines zerfallenden Europas nach Osten gehen werden. In Ungarn, in vielen politischen und wirtschaftlichen Strömungen in Europa ist das bereits zu beobachten. …“

  17. Hinzufügen muss man bei der Eskalation jetzt, dass Herr Karaganow in der Asiatimes ganz offiziell russische atomare Erstschläge auf europäische Hauptstädte fordert, um die „Menschheit zu retten“.

    1. @gandaleda

      Wären Sie so freundlich , ihre Behauptung auch mit Originalquelle angeben zu können?

      So kann man nur davon ausgehen, dass Sie interpretieren, was SIE verstanden haben – das muss aber nicht mi dem tatsächlich geäußerten übereinstimmen….

      1. Einen sehr erhellenden Kommentar dazu hat am 18. Juni Gilbert Doctorow auf Seniora.org veröffentlicht. Er ordnet dabei sowohl die Person Sergej Karaganow als auch sein neuestes Werk ein und belegt, daß es sich dabei EBEN NICHT um offizielle russische Positionen handelt. Auch die Kommentare, zu denen sich Seymour Hersh und Rose Gottemoeller verstiegen haben, werden in ein realistischeres Licht gerückt.
        https://seniora.org/politik-wirtschaft/sergei-karaganovs-juengster-umstrittener-artikel-in-russia-in-global-affairs

  18. Man muss allerdings auch feststellen das der Wahnsinn System hat!
    Das heißt es gibt einige dieser Schauplätze! Der Ran auf irgendwelche Bodenschätze im Bereich des Nordpols hatz längst begonnen.
    Da war D. Trump nur eine kleine Episode – ich kaufe mir schnell einmal Grönland. Einen US- Stützpunkt auf Gerönland gab es ja schon.
    Ich weis nicht ganz so viel über den Iran, aber es ist schon seltsam wenn es im Iran Unruhen gibt. J au. die Medien sich in der EU / US überschlagen. Während man beigetragen hat, dass die Taliban in Afghanistan an die Macht kommen. Von Saudi Arabien gar nicht zu reden. Allerdings hat man zumindest die Todesstrafe für Minderjährige und das Auspeitschen als Strafe abgeschafft.
    In wie weit die Marionettenregierung im Irak bei solchen Hintergründen (Iran) die Augenzumacht?
    Ein weiterer Brennpunkt war lange Nordkorea. In Nordkorea gibt es genau so wie in China Seltene Erden für den Westen z.B. für die Rüstung ganz wichtig!Bis zu dem Zeitpunkt an dem es in Nordkorea andere Waffen gab.
    Das heißt man spielt auf der ganzen Welt Schach um tausende Menschenleben. Es macht richtig Freude wichtige Infrastruktur zu zerschlagen,
    Irak hatte eine gute Gesundheitsvorsorge. In Libyen gab es eine Wasserversorgung direkt an der Sahara usw. ..! Heute schreiben dt. Medien -> Libyens drohende Trinkwasser-Krise in Libyen.

Schreibe einen Kommentar