Wo endet der "Hinterhof" der USA?

200. Jahrestag der Monroe-Doktrin

Am 2. Dezember 1823 haben die USA die Monroe-Doktrin verkündet. Das war der Beginn dessen, was die USA heute als "regelbasierte Weltordnung" bezeichnen, also der Beginn der Unterdrückung anderer Völker durch die USA.

Bei der Verkündung der Monroe-Doktrin haben die USA das schon 1823 das getan, was sie bis heute am besten können: Sie haben ihre Dominanz über andere Länder, also die Unterdrückung und Ausbeutung anderer Völker, in schöne Worte gekleidet. Offiziell erklärten sich die USA in der Monroe-Doktrin zur Schutzmacht der von den europäischen Kolonialmächten unabhängig gewordenen Staaten in Latein- und Mittelamerika.

Die Ausdehnung der Monroe-Doktrin

Außerdem verkündete US-Präsident Monroe, dass die USA sich nicht in europäische Fragen einmischen würden und drohte den Europäern mit Konsequenzen, wenn diese sich in amerikanische Fragen einmischen. Die USA hatten sich einen „Hinterhof“ geschaffen, in dem sie die Regeln bestimmen wollten.

Die Monroe-Doktrin gilt bis heute, denn bei der Kubakrise beispielsweise beriefen sich die USA auf die Monroe-Doktrin, als sie von der Sowjetunion forderten, ihre Atomraketen von Kuba abzuziehen.

Tatsächlich ging es den USA mit der Monroe-Doktrin darum, die jungen Latein- und Mittelamerikanischen Staaten zu dominieren und auszubeuten. Wenn Regierungen in Latein- und Mittelamerika den USA nicht gefielen, haben sie sie gewaltsam gestürzt und durch US-freundliche Regierungen ausgetauscht, wozu sie auch Kriege geführt haben.

Ein willkürliches Beispiel, das das aufzeigt, war der sogenannte „Chiquita Putsch“ von 1954. In Guatemala war eine demokratisch gewählte Regierung an die Machte gekommen, die eine Landreform zugunsten der Kleinbauern durchführen wollte. Der US-Lebensmittelkonzerns United Fruit Company (heute Chiquita) besaß jedoch ausgedehnten Grundbesitz in Guatemala. Daher wandte er sich an die CIA mit der Bitte, die Regierung in Guatemala zu stürzen, was die CIA auch umgehend tat.

Spätestens mit ihrer Teilnahme am ersten Weltkrieg haben die USA das Prinzip der Monroe-Doktrin über die Nicht-Einmischung in europäische Fragen über Bord geworfen und die Monroe-Doktrin auf die ganze Welt ausgedehnt. Zuvor hatten die USA bereits die Philippinen in einem blutigen Krieg unterworfen und zu einer Kolonie der USA gemacht. Spätestens damit war klar, dass es den USA nie um die offiziell genannten Ziele der Monroe-Doktrin ging, die Unabhängigkeit anderer Staaten zu schützen und den Kolonialismus zu bekämpfen, sondern nur um die Ausdehnung der eigenen Macht und um die Ausbeutung anderer Staaten.

Die „regelbasierte Weltordnung“ als Fortsetzung der Monroe-Doktrin

Dass die USA Latein- und Mittelamerika als ihren „Hinterhof“ betrachten, ist allgemein bekannt. Die ganze Verlogenheit der USA zeigt sich daran, dass sie heute verkünden, es dürfe in den internationalen Beziehungen keine „Hinterhöfe“, also Einflusssphären anderer Staaten geben. Russland beispielsweise habe es zu akzeptieren, wenn die Ukraine sich gegen Russland stellt, das sei nun einmal die Entscheidung der Ukraine.

Gleichzeitig akzeptieren die USA es aber nicht, wenn sich beispielsweise Kuba oder Venezuela gegen sie stellen. Mehr noch, die USA wollen ihren Einfluss auf die ganze Welt ausdehnen und entscheiden eigenmächtig, welche Wahlen in weit entfernten Ländern sie anerkennen und welche nicht. Wenn ein Land den USA den Gehorsam verweigert, setzen die USA das Land unter Druck, sie behaupten aber gleichzeitig, dass Staaten keine Einflusssphären haben sollten – nur für die USA gilt diese Regel nicht.

Heute setzen die USA diese Politik unter der Bezeichnung „regelbasierte Weltordnung“ fort. Das sind ebenfalls schöne Worte, aber der Kern der „regelbasierten Weltordnung“ ist, dass die USA die Regeln vorgeben und jederzeit ändern können, während die restlichen Staaten sich den von den USA aufgestellten Regeln zu unterwerfen haben, wie ich hier ausführlich aufgezeigt habe.

Auch die sogenannten Verbündeten der USA genießen keine Privilegien, wie die EU Ende 2022 wieder einmal feststellen musste. Damals hatte die WTO im Streit um US-Sanktionen auf europäischen Stahl gegen die USA entschieden, aber die USA haben mitgeteilt, dass ihnen die WTO-Entscheidung egal ist. Washington hatte seine Regeln einseitig geändert und sie über die Regeln der WTO gestellt. Und die EU hatte das zu ihrem eigenen Nachteil hinzunehmen, was sie – ganz braver US-Vasall – auch klaglos getan hat.

Zum Jahrestag Kritik aus Russland

Ihren Ursprung hat diese heute als „regelbasierte Weltordnung“ bezeichnete Politik der USA in der Monroe-Doktrin, die am 2. Dezember 1823, also vor genau 200 Jahren, verkündet und danach auf immer neue Teile der Welt ausgeweitet wurde. Dieser Jahrestag war dem russischen Außenministerium eine Erklärung wert, die Maria Sacharowa, die Sprecherin des Ministeriums, nun verkündet hat und die ich übersetzt habe.

Beginn der Übersetzung:

Die Monroe-Doktrin gilt noch heute, nur sehen die USA heute die ganze Welt als ihren „Hinterhof“ an, der sich ihnen unterstellen und ihnen gehorchen muss, die Ausbeutung der ganzen Welt eingeschlossen.

In diesem Jahr jährt sich zum 200. Mal eine der ersten geopolitischen Strategien Washingtons, die Monroe-Doktrin, die nach wie vor eines der Symbole des amerikanischen Neokolonialismus ist. Ausgehend vom Glauben an die eigene Ausnahmestellung rechtfertigt sie ideologisch das Recht der USA, ihre „regelbasierte Weltordnung“ zu etablieren, anderen Ländern fremde Werte aufzuzwingen und sie auf machtlose Satelliten zu reduzieren.

Am 2. Dezember 1823 rief der fünfte Präsident der USA James Monroe in seiner jährlichen Botschaft an den Kongress dazu auf, die Einmischung europäischer Mächte in die Angelegenheiten der jungen Staaten der westlichen Hemisphäre zu verhindern. Unter diesen besonderen historischen Bedingungen appellierte das Dokument an die panamerikanische Solidarität – insbesondere wurden die jungen südamerikanischen Republiken als „südliche Brüder der USA“ bezeichnet. Hier ist eines der aufschlussreichsten Zitate:

„Jegliche Einmischung einer europäischen Macht in Regierungen, die ihre Unabhängigkeit proklamiert und aufrechterhalten haben und deren Unabhängigkeit wir, geleitet von tiefen Erwägungen und gerechten Grundsätzen, anerkannt haben, könnten wir <…> in keinem anderen Licht betrachten als als Ausdruck der Unfreundlichkeit gegenüber den USA.“

Allerdings enthielt die Doktrin schon damals Ideen, die den Amerikanern als Grundlage und Deckmantel für die Aneignung großer Ländereien unter dem Vorwand der Verbreitung „demokratischer Werte“ dienten. Unter Berufung auf das Recht, über die Neue Welt zu verfügen – eben diese „Ausnahmestellung“ – annektierten die USA im Ergebnis des amerikanisch-mexikanischen Krieges von 1846-1848 mehr als die Hälfte des damaligen mexikanischen Territoriums, darunter Texas und Kalifornien.

In der Folgezeit unterwarfen sie Kuba und die Reste der spanischen Kolonialgebiete, indem sie regelmäßig bei Regime, die ihnen nicht genehm waren, einmarschierten und diese auswechselten, wobei sie eine Politik der „Kanonenbootdiplomatie“ und der „harten Hand“ verfolgten, die von Präsident Theodore Roosevelt offen verkündet wurde. Am 6. Dezember 1904 erklärte er die Einmischung der USA in die inneren Angelegenheiten der lateinamerikanischen Länder für legal und gerechtfertigt, wenn diese „nicht in der Lage sind, ihre Probleme selbst zu lösen oder Maßnahmen zu ergreifen, die zu einer Einmischung europäischer Staaten in die politischen Prozesse in Amerika führen könnten.“

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs schlug US-Präsident Wilson vor, die Monroe-Doktrin „als Doktrin für die ganze Welt“ zu übernehmen. Dies war bereits der Anspruch Amerikas auf die Weltherrschaft.

In der neuen geopolitischen Realität, in der die Hegemonie der USA auf den Widerstand der Weltmehrheit stößt und von Russland und China erfolgreich herausgefordert wird, klammert sich Washington weiterhin an die archaische und nicht lebensfähige „Monroe-Doktrin“ und versucht, Blockstrukturen aufzubauen: „Gipfeltreffen der Demokratien“, AUKUS, QUAD und andere bestehende oder geplante Formate, deren Sinn darin besteht, die angebliche Überlegenheit der USA über alle zu betonen und in die Praxis umzusetzen. All dies ist notwendig, um neue Machtzentren einzudämmen und das zum Scheitern verurteilte unipolare Modell zu erhalten.

Das geopolitische Denken der Amerikaner, das sich längst über die Grenzen der westlichen Hemisphäre hinausbewegt hat, arbeitet mit Begriffen wie „liberaler Interventionismus“, „Rivalität von Großmächten“ und so weiter. Es ist erstaunlich, dass sie mit diesen Begriffen „jonglieren“ und immer wieder neue erfinden. Der inhaltliche Hintergrund bleibt derselbe: die Ausdehnung der Sphäre der nationalen Interessen der USA auf die ganze Welt und die Ausschaltung jeglicher unabhängiger Akteure, Konkurrenten in jeglicher Sphäre, seien es Russland, China oder formelle Verbündete der USA wie Japan und die EU. Aus der Sicht Washingtons muss alles beseitigt werden, was die USA daran hindert, den Weg der globalen Hegemonie zu beschreiten.

Jedoch wird das den natürlichen Lauf der Geschichte und das Streben der Völker nach einer gerechteren, multipolaren Weltordnung, die auf den Grundsätzen der Gleichheit und des gegenseitigen respektvollen Dialogs zwischen Staaten, verschiedenen Zivilisationen, Religionen und Kulturen beruht, nicht aufhalten.

Ende der Übersetzung


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

19 Antworten

  1. Monroe-Doktrin / Regelbasierte Ordnung oder multipolare Weltordnung ?

    Paradoxerweise muss nun erst mal die russische Militärdoktrin umgesetzt werden und die Russen müssen die Regeln vorgeben, um zur multipolaren Ordnung zu kommen …

    damit die Welt die sich selbst gesetzten UN-Regeln anwenden und die Regelbasierte in der Latrine versenken kann.

    Schaun wir mal nicht mehr in die Vergangenheit sondern aufs russische Militär…

    „Da spielt die Musik“

  2. Was kommt nach der Neuzeit?

    Die USA handelt in der konsequenten Weiterentwicklung der kolonialen und imperialen Interessen der Kapitalherrschaft wie sie sich im späten Mittelalter gebildet hatte.

    Multipolarität gründet sich jedoch auf einen friedlichen Ausgleich von Interessen. Da spielt Geld nicht mehr die alleinige Hauptrolle.
    Wie werden wir dieses neue Zeitalter nennen?

    1. Wassermann Zeitalter

      Das Wassermann-Zeitalter soll entweder begonnen haben oder demnächst beginnen. Wassermann-Zeitalter soll ein Zeitalter der Spiritualität, der Offenheit, der Verbundenheit und der Toleranz bewirken. Das Wassermann-Zeitalter soll 2150 Jahre dauern. Wassermann-Zeitalter hat etwas zu tun mit dem so genannten Platonischen Jahr. Wegen der sogenannten Prezässionsbewegung oder Rotationsbewegung der Erde ist jedes Jahr im Frühjahr etwas anderes am Horizont zu sehen und nach 25.920 Jahren ist der Frühlingspunkt einmal durch den ganzen Sternenhimmel hindurch gegangen.

      Oder anders ausgdrückt alle etwa 2.150 Jahre erreicht die Sonne am 21. März aufgrund der Rotationsdrehung der Erde ein neues Sternzeichen, ein neues Tierkreiszeichen. Und da nicht ganz klar ist wo ein Tierkreiszeichen beginnt oder endet gibt es Aussagen das das Wassermann-Zeitalter im 19. Jahrhundert begonnen hat. Und andere sagen das es irgend wann im 21. oder 22. Jahrhundert beginnt. Wassermann-Zeitalter soll das Fische-Zeitalter ablösen und das Fische-Zeitalter soll begonnen haben um die Geburt von Jesus Christus oder etwas vorher und soll eben letztlich eine Art mystisches Zeitalter gewesen sein.

      Das Zeitalter des Wassermannes ist eher ein wissenschaftliches Zeitalter, ein Zeitalter von revolutionären Ideen, ein Zeitalter der Geschwindigkeit, ein Zeitalter der Verbundenheit, der Offenheit, des intellektuellen Austausches. Viele sagen das wir uns beim Beginn des Wassermann-Zeitalters befinden. Und dort gibt es einiges was man dafür in Beziehung setzen kann.

      https://wiki.yoga-vidya.de/Wassermann-Zeitalter

      1. @Evamaria
        Da kenne ich mich aus.
        Meine Mutter war, wie man heute korrekter Weise sagen sollte, eine Wasserfrau.
        Sie war sogar sehr, sehr…Wasserfrau.
        Nie so richtig zu fassen und gleichzeitig nie zu übersehen.

        Im Wassermann-Zeitalter werden Wunder geschehen und Reichtum voller Inspiration wird herrschen. Nackter Realismus ist da weniger angesagt.

    2. Kommt darauf an, wer sich durchsetzt — falls der Westen gewinnt, wird das neue Zeitalter wohl am besten „Viertes Reich“ genannt.
      Aber wenn er verliert und die NAziTO aufgelöst wird, wird vielleicht tatsächlich eine andere Zeit anfangen.

  3. Jetzt mal langsam , so einfach ist das mit der Monroe Doktrin nicht zu erklären !
    Die Regierungsbasis dafür wurde erst 1871 mit dem Act of 1871 geschaffen mit der Gründung der USA Corp. !

    Am 21. Februar 1871 wurde vom US Kongress ein Gesetz abgesegnet, welches an der Verfassung vorbei den District of Columbia erschaffen hat. Dieses Gesetz ging als act of 1871 in die Geschichte ein. Durch dieses Gesetz wurde eine völlig andere Form der Regierung geschaffen. Das Land war damals geschwächt und durch die Nachwirkungen des Bürgerkrieges finanziell ausgeblutet. Das Gesetz von 1871 war allerdings ein strategischer Schritt, hauptsächlich zum Vorteil von ausländischen Interessengruppen.

    Insbesondere einigen internationalen Bankiers gelang es durch Forderungen aus dem Bürgerkrieg, die Schwäche der damaligen US Regierung auszunutzen. Sie konnten die Vereinigten Staaten jederzeit in einen finanziellen Würgegriff nehmen. In der Folge sind die USA durch den act of 1871 zu einer Aktiengesellschaft namens THE UNITED STATES geworden. Das Eigentum des originären Staates wanderte in die Hände ausländischer Unternehmen und die ursprüngliche Verfassung von 1787 wurde in den Mülleimer verfrachtet.

    Mit dem Gesetz von 1871 wurde die organische Verfassung verbogen und sabotiert. Sie wurde durch die Umgestaltung bestimmter Begriffe soweit verändert, dass seitdem der wirtschaftliche Aspekt und die damit verbundenen wirtschaftlichen Kapazitäten im Vordergrund stehen. Die Menschen wurden über die wahren Zusammenhänge getäuscht . Der ehemalige Republik wurde einfach eine Treuhand-Firma zur leichteren Plünderung übergestülpt.
    Der act of 1871 ist als die Verfassung für die Regierung des District of Columbia zu verstehen. Es profitieren praktisch ausschließlich die Unternehmen der Firma UNITED STATES OF AMERICA. Diese Firmen operieren völlig außerhalb der ursprünglichen Konstitution und Verfassung.

    Statt der absolut zu gewährleistenden und unveräußerlichen Rechte aus der ursprünglichen Verfassung, besitzen die Menschen in den USA seit dem act of 1871 nur noch „relative“ Rechte oder Privilegien. Ein Beispiel ist das Recht zu reisen, welches unter der neuen „Regierung“ umgewandelt wurde in ein „Privileg“, welches für die Bürger durch den Reisepass lizenziert wurde. Mit der Verabschiedung des act of 1871 beging der Kongress einen Hochverrat an den lebenden Menschen, die bis dahin durch die garantierte Unabhängigkeit der organischen Verfassung völlig souverän waren.

    Die Vereinigten Staaten sind seitdem kein „Staat“ im herkömmlichen Sinn mehr. Die USA sind eine Corporation! Nach Verabschiedung des act of 1871 setzte der Kongress eine ganze Reihe von subtilen und offenen Täuschungen in Bewegung. Im Laufe der Zeit verschwanden auf diese Weise die eigentliche Republik und die originären Bundesstaaten immer mehr. Sie existieren allerdings immer noch im Verborgenen.

    Im act of 1871 finden wir viele eindeutige Hinweise, die auf die kommerzielle Ausrichtung der USA hindeuten. So gibt es beispielsweise den Passus: „Unser Unternehmensziel ist, die Form des Regierens nach römischem Zivilrecht und nach dem „Admiralty Law“, welches auch als „Divine Right of Kings“ bekannt ist oder als „Law of the Seas“. Auf Deutsch nennen wir das Admiralitäts- oder See-(handels)recht.

    Dieser rechtliche Fakt bezieht sich auf jeden UNITED STATES CODE (USC) Man beachte hier die Großschreibung, denn dies ist wieder ein Beweis dafür, dass es sich hier um ein Unternehmen handelt. Im USC 28 3002 (15) (A), wird dieser Umstand übrigens eindeutig erklärt.

    Bemerkenswert ist, dass die Einwohner des DISTRICT OF COLUMBIA bei Präsidentenwahlen usw. nicht wahlberechtigt sind.

  4. Zu dieser Monroe Arroganz paßt ganz gut, daß etwa ab 1945 die Inselketten vor der pazifischen Gegenküste der USA als erste Linie der Verteidigung definiert wurden, wobei diese Verteidigung dann mit den Brückenköpfen in Korea und Vietnam auch noch aufs asiatische Festland verlagert wurde.

    Vorbereitung des Krieges gegen China – 29.Jan’23
    https://t.me/s/Atombombe/61

  5. Die Monroe-Doktrin ist die eine Seite. So richtig festgenagelt hat die USA das 90 Jahre später-1913- mit der Gründung der FED auf Jekyll Island. Eine bis heute Privatbank, die aber den Takt weltweit vorgibt.
    Wenn man diese „Macht“ nicht beseitigt passiert garnichts.
    Es gibt ein altes Sprichwort: “ Wer das Zahlungsmittel/Geld eines Landes/der Welt beherrscht, der regiert.“ Gadaffi hat das mal im Ansatz probiert, zu umgehn. Ergebnis=bekannt.
    Die Börse war mal ein kluges Konstrukt, ein Marktplatz für reale Produkte. Heute ist es ein Hurenhaus. Ohne Abschaffung einer „Leitwährung“ wird sich nichts ändern.

  6. Sonderregeln

    „Ermittlungen gegen Kriegsverbrecher : USA belegen Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs mit Sanktionen – Washington Seit Jahren wehren sich die USA gegen internationale Ermittlungen zu möglichen Kriegsverbrechen von US-Soldaten. Nun greift die Trump-Regierung zu einer drastischen Maßnahme. Im Streit um mögliche Kriegsverbrecher-Ermittlungen gegen US-Soldaten verhängt die Regierung in Washington Sanktionen gegen die Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH), Fatou Bensouda. US-Außenminister Mike Pompeo kündigte am Mittwoch an, möglicher Besitz der Juristin in den USA werde eingefroren.“
    rp-online

    US-Präsident ruft wegen Coronakrise nationalen Notstand aus. In einer Rede bei Save America hat er damit geprahlt, daß der Impfstoff in nur 9 Monaten marktreif war. I recommend you: get vaccinated! All I can say is: that this is good. You have to know that’s okay and then you have your freedoms. And I got vaccinated. If they don’t work, … (Ich empfehle euch: laßt euch impfen! Ich kann nur sagen, das ist gut. Ihr müßt wissen, das ist in Ordnung und ihr habt dann eure Freiheiten. Und ich habe mich impfen lassen. Wenn die nicht funktionieren sollten, blablabla …)
    Fox10 News

    George W. Bush führt einen illegalen Krieg mit 100.000 Toten, Bill Clinton muß sich im Fernsehen wegen ein bißchen Schmuddel rechtfertigen und Donald Trump sitzt wegen ein bißchen Papierkram im Knast. Die sind auch innerlich nicht ganz dicht.

  7. Nach der Monroe-Doktrin kam die Truman-Doktrin zum Einsatz, das Ziel der Truman-Doktrin war, alle vom »Kommunismus bedrohten Länder«, ideologisch aber auch finanziell und militärisch zu unterstützen.

    Es war die Truman-Doktrin, die den Kalten Krieg einleitete.

    Ein jüdisches Sprichwort sagt: „Was ein Dummkopf anrichtet, können 100 Weise nicht korrigieren“,
    Truman war so ein Dummkopf.

  8. Oh, wie schön ist Panama!

    1903 galt die Nichteinmischung der USA auch schon nicht mehr. [Galt sie jemals?) Kolumbien wollte die Kanalzone nicht an die Amerikaner abtreten. Die USA machten das, was sie immer machen, unterstützten die Rebellen für die Souveränität Panamas, das noch Teil Kolumbiens war und marschierten selbst ein.

    Panama wurde „souverän“, die USA bekamen die Kanalzone, bauten den Kanal zuende und verdienten daran, Kolumbien war etwas kleiner und bekam nichts.

Schreibe einen Kommentar