Taiwan-Krise

Wie in Russland über den Konflikt zwischen den USA und China berichtet wird

Die Taiwan-Krise, die durch den Besuch von Nancy Pelosi ausgelöst wurde, schwächt sich nicht ab. Wie wird in Russland darüber berichtet?

Die Entwicklung in der Taiwan-Krise beschäftigt auch die russischen Medien. Hier habe ich einen Bericht darüber aus dem wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Der Streit zwischen den USA und China über Taiwan scheint sich auch drei Wochen nach dem Besuch von Nancy Pelosi in Taiwan nicht zu beruhigen. China schickt mehr Flugzeuge und Kriegsschiffe nach Taiwan. Taiwan führt Manöver durch. Unterdessen drängen die Amerikaner Taiwan erneut dazu, die Handelsbeziehungen mit den USA zu stärken. Sie haben das als „US-Taiwan-Handelsinitiative des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet. Als Reaktion darauf hat das chinesische Außenministerium die USA aufgefordert, alle offiziellen Kontakte mit Taiwan einzustellen, auch was Handelsabkommen betrifft.

Ein Bericht unseres China-Korrespondenten.

In China heißt es „der Drache hat sich zusammengerollt, der Tiger hat sich gesetzt“, was bedeutet, dass ein strategisch wichtiger Punkt und ein strategisch wichtiges Gebiet besetzt wird. Für Peking ist das jetzt Taiwan, das durch eine Meerenge vom Festland getrennt ist. Mit der Fortsetzung der Manöver will die chinesische Armee Washington zeigen, dass die Heimat des Schießpulvers es trocken hält und die Wiedervereinigung mit der Insel nicht aufgeben wird.

Die Manöver des Kommandos Ost werden im südlichen Einsatzgebiet fortgesetzt. Das ist der Zerstörer Nanchang, auf dessen Basis die chinesische Marine – wie man hier sagt – „die große chinesische Meeresmauer“ bauen will. Die Jian-20-Kampfflugzeuge überfliegen nun fast die Insel selbst. Peking hat sein erstes Ziel erreicht: Taiwan ist umzingelt und wird von See und aus der Luft blockiert.

„Dies ist das erste Mal, dass wir eine solche Reichweite von Gefechtsschüssen bis in den Osten Taiwans geübt haben, indem wir Raketen über die Insel hinweg feuerten, die die Luftverteidigungszone der Patriot-Systeme durchquerten und Übungsziele genau vor der Nase der US-Aegis-Systeme trafen“, sagte En Xiangqing, Professor an der Nationalen Verteidigungsuniversität der Volksbefreiungsarmee Chinas.

Es überrascht nicht, dass die USA nervös wurden und den Flugzeugträger Reagan näher an Japan zurückzogen, nur für den Fall der Fälle. Die taiwanesischen Nachrichten waren sehr besorgt und fragten sich, wo denn die von den Amerikanern versprochene Militärhilfe ist. Wie sich herausstellte, war sie fast fünfhundert Meilen entfernt.

Carl Thomas, Befehlshaber der Siebten US-Flotte, erkannte zwar die Professionalität der chinesischen Armee an, verglich China jedoch mit einem Gorilla und sagte, die USA könnten den Abschuss chinesischer Raketen über Taiwan nicht einfach ignorieren. Peking antwortete daraufhin, dass es nicht China war, das Pelosi auf die Insel geschickt hat. Und die Unterstützung der Unabhängigkeit Taiwans sei so, als würde China die Abspaltung Alaskas fordern.

„Es war eine US-amerikanische Politikerin, die nach Taiwan gekommen ist, um die Separatisten, die für die so genannte ‚Unabhängigkeit Taiwans‘ kämpften, anzustacheln, und nicht die chinesische Seite, die jemanden zur Unterstützung der Unabhängigkeit Alaskas in die USA geschickt hat. Chinas harte Reaktion auf die US-Provokation ist absolut gerechtfertigt, weshalb sie in der internationalen Gemeinschaft auf breites Verständnis und Unterstützung stößt“, sagte Wang Wenbin, der Sprecher des chinesischen Außenministeriums.

Putins hat über Verständnis und Unterstützung gesprochen und darüber, dass der Besuch von Pelosi eine gut geplante Provokation der Amerikaner war. Und dass es ist an der Zeit ist, dass die USA damit aufhören. (Anm. d. Übers.: Die erwähnte Rede von Putin finden Sie hier)

„Die Erklärung von Präsident Putin verkörpert die hochrangige strategische Zusammenarbeit zwischen China und Russland, sowie die konsequente und entschlossene gegenseitige Unterstützung beider Länder in Fragen, die mit den Kerninteressen des jeweils anderen Landes zusammenhängen“, sagte Wang Wenbin.

Die Erklärung des chinesischen Außenministeriums wird von der Zeitung Huangqiu Shibao aufgegriffen: „Während die USA um die Aufrechterhaltung ihrer Hegemonie besorgt sind, verteidigen Russland und China die internationale Ordnung und Gerechtigkeit.“ Der Hongkonger Presse zufolge werden Putin und Xi auf dem G-20-Gipfel in Indonesien, wo der chinesische Staatschef möglicherweise private Gespräche mit Biden führen wird, gemeinsam auf dieses Ziel hinarbeiten.

Die vorangegangenen telefonischen Verhandlungen haben zu keinem Ergebnis geführt. Schließlich hat Xi den US-Präsidenten – wie sich herausstellte – gebeten, einen Weg zu finden, Pelosis Reise nach Taiwan zu verhindern. Das Weiße Haus war sich der internationalen Spannungen, die dieser Besuch auslösen würde, durchaus bewusst. Aber Biden tat nichts. Und Peking wird das nicht auf sich beruhen lassen.

Andere Kongressabgeordnete folgen – trotz Pekings Protesten – Pelosis Beispiel und fliegen nach Taiwan. Die pro-amerikanische Regierungschefin der Insel, Tsai Ing-wen, schafft es auf dieser Karikatur gerade noch, den roten Teppich vor ihnen auszurollen. Der demokratische Senator Ed Markey wurde in Taipeh begrüßt und willkommen geheißen, natürlich nicht so, wie Pelosi, obwohl auch er sich bemüht hat. Auch das taiwanesische Militär tat sein Bestes, das Land überzog die gesamte Küste mit Stacheldraht, stellte Flugabwehrkanonen an den Stränden auf und lud Reporter auf den Luftwaffenstützpunkt Hualian ein, um ihr, wie sie betonen, bestes Kampfflugzeug, die amerikanische F-16, vorzuführen.

Extra für die Dreharbeiten hat das Militär Raketen – in den USA hergestellte Harpoons und AIM-120-Lenkraketen – an Pylonen unter den Tragflächen befestigt. Und die Regierung der Insel hat bereits eine neue Aufstockung des Militärbudgets und den Kauf von weiteren tausend solcher Raketen angekündigt. Die Menschen in Taipeh haben die Kosten bereits berechnet: „Sie haben versucht, einen Konflikt zwischen den beiden Seiten der Meerenge zu provozieren, nur um ihre eigenen Interessen zu verfolgen. Und sie sind zu weit gegangen. Jetzt wird das chinesische Festland unser Handelsabkommen kündigen. Und was dann? Wir werden den chinesischen Markt verlieren, unsere Unternehmen werden in Konkurs gehen, und die Menschen werden verhungern. Ist es das, wofür amerikanische Politiker unsere Politiker manipulieren?“

Mit dem Beginn der Taiwan-Krise und den militärischen Manövern verschlechtert sich die Lage für die Unternehmen auf der Insel tatsächlich. Nach Angaben der amerikanischen Handelskammer in Taipeh kommt es zu Lieferunterbrechungen und einige haben aus Angst vor einem Ausbruch von Feindseligkeiten beschlossen, ihr Geschäft ganz einzustellen. Multinationale Unternehmen schließen auch einige ihrer Produktionsstätten auf dem chinesischen Festland. So hat Apple beispielsweise beschlossen, die Produktion von Smartwatches und Computern ins benachbarte Vietnam zu verlegen.

Aber hier geht es nicht um Politik oder gar um die Taiwan-Frage. Das heutige China, das sich nicht mehr als globale Werkbank, sondern als Wissenschafts- und Technologiezentrum positioniert, hat mit Billigarbeit nichts mehr zu tun. Hier besuchte der chinesische Staatschef Xi Jinping während seiner Reise nach Shenyang in dieser Woche eine Robotikfabrik. „Um das Ziel der zweiten Hundertjahrfeier zu erreichen, China in jeder Hinsicht zu einem großen modernen sozialistischen Land zu machen, müssen wir unabhängige Innovationen fördern. Nur so können wir das Ziel erreichen“, sagte er.

Der Drache hat sich eingerollt, der Tiger hat sich gesetzt – und der amerikanische Adler?

Ende der Übersetzung


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

49 Antworten

  1. China sollte sich nicht provozieren lassen. Statt Taiwan zu drohen, sollten sie sie umschmeicheln. China sollte Taiwan klarmachen, dass sie mit China eine größere Zukunft haben, als isoliert.

    Die USA umschmeichelt aktuell Taiwan. Aber nur, um ihre Ziele zu erreichen. Wenn die USA sein Ziel erreicht hat, wird es Taiwan fallen lassen. Dann wird Taiwan isoliert sein. Die USA haben keine Freunde, sondern nur Interessen.

    1. Taiwan ist nur deshalb politisch „isoliert“, weil China allen droht. „Umschmeicheln“ ist nicht die Stärke der KPCh. Der chinesische Botschafter in Frankreich hat vor ein paar Tagen im französischen Fernsehen angekündigt, nach der Eroberung Taiwans „Reedukation“ durchzuführen. Er spricht von Konzentrationslagern wie in Xinjiang, und das wurde in Taiwan und dem Rest der Welt auch so verstanden.

        1. Ich lebe ja in China, habe sogar Freunde in XinJiang. Die können über solche „Horrormeldungen“ auch nur den Kopf schütteln und bezeichnen das als lächerlich – die Menschen leben frei und es gibt sogar sehr viele Reiseprogramme dorthin. Selbst in die „kritischen“ Gebiete. Wie verträgt sich dann sowas mit den US-leaks? Meine Frau und ich werden sogar nächstes Jahr selber hinfliegen, sind schon eingeladen, ich bin schon heiss auf die leckeren Lammgerichte und -Spieße – und freue mich auch auf die bunt angezogenen Kinder, die ganz neugierig auf Ausländer sind und ohne Scheu auf die zugehen. (Viele Belege dazu in YouTube zu finden)
          Im übrigen existiert ein US-Video von 2018, welches von der chinesischen Außenamtssprecherin dokumentiert wurde. Darin werden die Pläne der USA dargelegt, wie man in Xinjiang und auch Pakistan für destabilisierung sorgen müsste, da die USA selber keine Aktien in der Initiative haben (und auch nicht bekommen würden) und daran nichts verdienen können. Da wird auch erwähnt, wie sich die CIA einbringen könnte.

          1. @ Yining. „Ich lebe ja in China, habe sogar Freunde in XinJiang. “ Da waeren wir schon zwei. Allerdings habe ich keine Freunde in Xinjang, sondern nur einen Haendler der mir regelmaessig Yak-Kaese schickt wofuer ich ihm sehr dankbar bin. Gruss aus Shandong.

              1. Wir können immerhin noch mit den Pakistanern dorthin reisen, die haben viele schöne Berichte über ihre chinesische Nachbarregion. Viele leben inzwischen sogar dort.

                — Defence Pakistan Forum:

                Die Schönheit der chinesischen Seidenstraße: Xinjiang

                Die Uigurische Autonome Region Xinjiang ist seit der Antike von vielen ethnischen Gruppen bevölkert, darunter eine große Zahl von Nomadenstämmen und Nationen. Ende des 19. Jahrhunderts hatten sich dort 13 größere ethnische Gemeinschaften niedergelassen: die Uiguren, Hans, Kasachen, Mongolen, Hui, Kirgisen, Mandschus, Xibes, Tadschiken, Dauren, Ozbeken, Tataren und Russen. Die Uiguren bildeten die Mehrheit, und dieses multiethnische Muster besteht auch heute noch. …

                Die Bevölkerungswachstumsrate der ethnischen Minderheiten in Chinas autonomen Gebiet Xinjiang Uygur ist schneller als die der Han-Nationalität, wie eine demografische Erhebung zeigt. Die Ergebnisse der Volkszählung von 2000 zeigen, daß die Gesamtbevölkerung von Xinjiang zu 65 % aus ethnischen Minderheiten und zu weniger als 34 % aus Angehörigen der Han-Nationalität besteht, da die in den Gebieten der ethnischen Minderheiten angewandte Familienplanungspolitik flexibler ist, z. B. können uigurische Paare, die in den Städten von Xinjiang leben, zwei Kinder bekommen, Paare in ländlichen Gebieten drei und Paare der ethnischen Gruppe der Kasachen sogar vier Kinder, wenn sie dies wünschen. Infolgedessen übersteigt das natürliche Bevölkerungswachstum der ethnischen Minderheiten in Xinjiang das der Han-Bevölkerung.

                Xinjiang ist ein wichtiger Vorposten an der alten chinesischen Handelsroute „Seidenstraße“, die Ost-, Süd- und Westasien mit den Mittelmeerländern, Nord- und Nordostafrika und Europa verband. Es ist eine unbestreitbare Tatsache, daß die ethnischen Gruppen Chinas in Xinjiang seit mehr als 2.000 Jahren harmonisch zusammenleben.

                Chinese silk-road beauty: Xinjiang
                https://defence.pk/pdf/threads/chinese-silk-road-beauty-xinjiang.75184/

      1. Die Konzentrationslager befinden sich wohl eher in der Springer Stiefel Presse als in Xinjiang. Es gibt den weltberühmten deutschen Ökonom Professor Dr. Wolfram Elsner, der fast alle werte westlichen Lügen zu China sehr verständlich widerlegt hat.
        Es gibt nicht nur bei Weltnetz TV Interviews mit ihm, sondern auch mit Ken Jebsen bzw. auch paar Bücher.
        Übrigens : Ihr Rest der Welt ist in der Minderheit. Konkret macht der nur 15 Prozent aus. Und selbst diese mickrigen 15 Prozent „Wertewestler“ sind sich nicht einig, was das Thema China oder Russland angeht.

        1. @ Logik Fan sagte….

          „““ Die Konzentrationslager befinden sich wohl eher in der Springer Stiefel Presse
          als in Xinjiang. „““

          👍👍👍👍👍 😊

          Die zweite Front:
          Die Bundesregierung bereitet einen Wirtschaftskrieg mit China vor
          – 19. Aug. 2022 / von Gert Ewen Ungar

          Nach dem Besuch von Pelosi in Taiwan droht eine Eskalation mit China. Die deutsche Politik positioniert sich an der Seite der USA.

          Ein Wirtschaftskrieg mit China in Verbindung mit den Russland-Sanktionen hätte für Deutschland weitreichende Konsequenzen………….

          Die Vokabel Systemrivalität hat die Bundesregierung von den transatlantischen Partnern übernommen.

          Sie wurde in westlichen Thinktanks erdacht und wird inzwischen von allen westlichen Regierungen verwendet,

          um eine angeblich neue Konfrontation zwischen dem westlichen, freiheitlich-demokratischen System einerseits und angeblich autokratischen Systemen andererseits zu beschreiben.

          Gemeint sind Russland und China. Eine Analyse, ob dieser Gegensatz tatsächlich existiert und wie es um die Freiheiten in den unterschiedlichen Ländern tatsächlich bestellt ist, fällt natürlich aus.

          Russland und China benutzen diesen Begriff nicht. Sie sehen sich nicht in einem Systemkonflikt mit dem Westen.

          Für sie gibt es lediglich einen ungerechtfertigten Dominanzanspruch des Westens,

          der sich weder mit dem Völkerrecht noch mit ihrem Anspruch auf Souveränität in Einklang bringen lässt.

          Das aber ist keine Systemrivalität, sondern ein Streit um Unabhängigkeit…………..

          Weiter zum vollständigen Bericht……..
          https://de.rt.com/meinung/146485-zweite-front-bundesregierung-bereitet-wirtschaftskrieg/

          1. Wirtschaftskrieg mit China? Dann gehen in D noch viel früher die Lichter aus, als vorher befürchtet – aber selber Schuld. Ich guck mir das dann genüßlich von meinem zuHause hier in China an.

      2. Achso, deswegen sind China & Taiwan gegenseitig die größten Investoren und der Handel ist gewaltig. Vermutlich werden die Chinesen auf diesem Wege und gewaltfrei die Vereinigung anstreben, solange nicht die USA auf jede mögliche Weise provozieren, am liebsten militärisch. Wie war es denn mit der „Wiedervereinigung“ in Deutschland?
        Viele sprechen da von lupenreiner Annektion. Die USA haben den größten Teil ihres Staatsgebiets annektiert, ohne Rücksicht auf Verluste. Und sie sind stolz darauf.

    2. Ich habe keine eigenen Erfahrungen zu Taiwan, so kann ich das nicht selbst beurteilen. Was ich in letzter Zeit bei RT zu dem Thema gelesen habe, sieht so aus als ob China teilweise erfolgreich eine Annäherung erreicht hat, die USA aber immer wieder dazwischenfunken. Sehr vergleichbar wie in der Ukraine.
      China hat das umschmeicheln versucht, dann kam die Separatistenkeule…
      Das ganze ist aber in China, da hat Diplomatie etwas andere Spielregeln und ist für uns Europäer schwer zu durchschauen. Ich kenne das aus chinesischen Comics (Manhua), die Helden folgen dort einem seltsamen moralischen Verhaltenskodex. Das wäre nach europäischen Maßstäben sehr unehrenhaft (aber über viele Autoren konsistent, spiegelt also kulturelle Eigenarten wieder).
      Vermutlich war Pelosi der berühmte Tropfen, der das Fass überlaufen lässt. Allerdings WIE sich das ausdrückt, kann ich nicht voraussehen. Ich denke aber dass die USA das Feuer weiter anfachen, ohne die Konsequenzen zu erfassen. Zwei Denkanstöße: erstens ist die NATO erst gerade dabei die Konsequenzen der russischen Hyperschallraketen für die eigene Sicherheit zu erfassen und China hat ebenfalls vergleichbare Technologie in deren Armee eingeführt. Bei einem heißen Krieg könnte sich Taiwan/USA mit nicht abwehrbaren Raketen hoher Zerstörungskraft konfrontiert sehen (See/Luftblockade?). Zweitens ist China selbst bei Halbleitern und Software nicht mehr sehr weit von der Weltspitze entfernt. Ohne China+Taiwan bricht vermutlich die westliche Wertschöpfungskette endgültig zusammen, China könnte vermutlich mit der eigenen Produktion auskommen. Außerdem ist China schon seit Jahren kein Niedriglohnland mehr, der Standortvorteil ist dort eher die breite Palette lokaler Zulieferer . Das ist viel robuster bei Ausfällen der Lieferkette.

      1. „China hat das umschmeicheln versucht, dann kam die Separatistenkeule…“

        Also ich habe diese Separatistenkeule eher in Honkong wahrgenommen, wo die USA wieder mal versuchten, die Bevölkerung aufzuwiegeln mit einem CIA gekauften Hanswurst-„Revolutionär“ aus der Stadt. Das Selbe Muster wie in der Ukraine, Kasachstan, Weissrussland oder Georgien.

    3. @
      Kartoffel sagte…

      „““ China sollte sich nicht provozieren lassen. Statt Taiwan zu drohen, sollten sie sie umschmeicheln. China sollte Taiwan klarmachen, dass sie mit China eine größere Zukunft haben, als isoliert.

      Die USA umschmeichelt aktuell Taiwan. Aber nur, um ihre Ziele zu erreichen. Wenn die USA sein Ziel erreicht hat, wird es Taiwan fallen lassen. Dann wird Taiwan isoliert sein. Die USA haben keine Freunde, sondern nur Interessen. „““

      Noch ein Land hat – im Vergleich zu China & die USA ein Mini-Land – ein Interesse, China
      „nieder zu drücken“ .

      Krieg gegen China – 08. Juli-August 2019

      Es gibt in Europa einen Reflex, der China beschädigt. Er ist die Kehrseite respektvollen Staunens über die Weite, die Größe Chinas, über seine Kultur und Gesamtstaatlichkeit.

      Europa wirkt winzig im Größenvergleich. Der Vergleich dämpft den Irrtum, unvergleichlich
      zu sein. China ist größer.

      „China klein halten“, war schon immer vergebens.

      Um „China klein zu halten“, half nur Gewalt, wenn nötig in Kriegen gegen China. Fast jede Gewalttat galt als sittlich geboten, um China zu ducken, zumal in Berlin.

      Das deutsche Kaiserreich entsandte seine Truppen, um die „Fäuste der Gerechtigkeit und Harmonie“ niederzuschlagen – eine chinesische Widerstandsbewegung.

      Kaiser Wilhelm persönlich – hier vor deutschen Soldaten auf dem Weg nach China – rief zum Gemetzel auf:

      „Pardon wird nicht gegeben! Gefangene werden nicht gemacht! Wie vor tausend Jahren die Hunnen (…) sich einen Namen gemacht haben auf 1000 Jahre (…)

      so möge der Name Deutscher in China auf 1000 Jahre durch Euch (…) bestätigt werden,

      daß es niemals wieder ein Chinese wagt, einen Deutschen scheel anzusehen.“

      Die deutschen Helden dieses Gemetzels wurden im Weimarer Staat geehrt…im deutschen Faschismus heroisiert….. und werden in der Bundesrepublik in Straßennamen verewigt.

      Die Hauptstadt Berlin gedenkt der Verbrecher und ihrer Kanonen im Süden der Stadt,

      in Köln gibt es ein „Chinesen-Viertel“, wo man nicht der chinesischen Namen gedenkt,
      sondern der Namen ihrer deutschen Mörder.

      Das Gedenken ehrt die Vollstrecker deutscher Weltpolitik und historisiert die Machtprojektionen, die China „klein halten“ wollten.

      Um diese Machtprojektionen geht es heute erneut, hier bei dem jährlichen Abgleich weltumspannender Militärpolitik 2018 in München………….

      Weiter…..
      https://www.german-foreign-policy.com/textversion-kolumnen/no-8-juli-august-2019

  2. @ TheGrandPlayground.
    Nur zu Ihrer Information. Taiwan gehoert zu China so wie Sylt zu der BRiD. Diese Tatsache muesste jegliche Diskussion um „was weiss ich“ beenden. China hat bisher noch keinem Staat „gedroht“, sondern erbat sich das Gesagte zu ueberdenken. Die taiwanesische Separationspolitik geht lediglich von der Truppe um Frau Tsai Ing-wen aus, die hartnaeckig ihre Bakschischzahlungen aus den USA verteidigt. Oder glauben Sie, dass die Dame so eine Art Jungfrau Maria ist die nur fuer die „Menschenrechte“ lebt? Die Insel ist vollgepackt mit US-Waffen und die Dame ist reich, sehr reich. Dabei ist ihr egal, dass die Insel ohne China verhungert, so wie es im Artikel steht. Der chinesische Botschafter hat niemals von „KZ wie in Xinjang“ gesprochen. Da unterliegen Sie einer Mainstreamluege. Eine australische Delegation hat diese „KZ“ besucht und fand 36 Schulungszentren fuer Sprachen (auch die Muttersprache der Uiguren) und handwerlich/technische Berufe von denen die besten Schueler an den Unis Chinas untergebracht werden. Es sind Zentren zur Verhinderung von Radikalisierung der jungen Leute, die vor der Schaffung der Schulungszentren zu einem Grossteil zum Geldverdienen bei Al Kaida und anderen radikalen Muslimgruppen in den Kriegen von USRAEL gegen deren Feinde eingesetzt waren und sind. Diese radikalen Muslime haben in China selbst erheblichen Schaden an Mensch und Material angerichtet. Oder glauben Sie, dass da in Peking einer auf die Idee kam „jetzt sperren wir mal die Uiguren weg“? Und zu einem eventuellen Krieg ist zu sagen, dass ich darauf wette, dass dieser Krieg in Tagesfrist beendet ist oder besser gesagt, bevor beim Flugzeugtraeger der US-Marine der Motor laeuft oder eine US-Rakete von Guam aus ueber dem Meer ist. Das gleiche gilt fuer die US-Stuetzpunkte Okinava/Japan, in Suedkorea oder auf den Philippinen. Ein Krieg gegen China ist fast aussichtslos. Alleine durch die Strecken nah und fern. Also,-ich will kein Buch hier schreiben. Ueberdenken Sie Ihre Angaben oder besser, lesen sie nicht mehr den deutschen Mainstreammist.

    1. — APP – UrduPoint / Pakistan Point News – 23. Jul, 2019:

      Eine Gruppe von Journalisten aus 24 Ländern besuchte die nordwestchinesische autonome Region Xinjiang Uygur und unterhielt sich ausgiebig mit örtlichen Landwirten, Studenten, Geistlichen, Arbeitern sowie Auszubildenden in Berufsbildungs- und Ausbildungszentren. …
      Im Xinjiang International Convention & Exhibition Center sah sich die Mediendelegation eine Ausstellung über die wichtigsten terroristischen Fälle in der Region an.

      In den letzten Jahren hat sich Xinjiang auf die Terrorismusprävention konzentriert, indem es die Probleme an der Wurzel und an der Quelle packte. In den letzten 30 Monaten hat es in Xinjiang keine terroristischen Gewaltverbrechen gegeben, so die Behörden.

      In den Berufsbildungszentren in der Stadt Artux und den Landkreisen Shule, Wensu und Moyu erkundigten sich die Journalisten eingehend über das Leben und die Ausbildung der Auszubildenden. Die Auszubildenden lernen Mandarin, erwerben Kenntnisse über Gesetze und absolvieren praktische Kurse in den Bereichen Schneiderei, Autoreparatur, Friseurhandwerk, E-Commerce, Elektroarbeiten, Pflanzenbau und Landwirtschaft. …

      Abrar Naseem Wahla, ein Moderator des pakistanischen Fernsehens, sagte, er habe gesehen, daß die Kommunalverwaltungen in Xinjiang den Bau von Infrastrukturen wie Straßen, Krankenhäusern und Touristenzentren vorantreiben und daran arbeiten, mehr Beschäftigungsmöglichkeiten für die Einwohner zu schaffen.

      Im Zentrum im Bezirk Shule waren die Journalisten beeindruckt von den geräumigen Gebäuden, den gut ausgestatteten Unterkünften und den ethnischen Tanzvorführungen der Auszubildenden.

      https://www.urdupoint.com/en/world/journalists-from-24-countries-including-pakis-676085.html

  3. Genau so wie wir das jetzt erleben muss sich das immer vor einem Krieg angefühlt haben.

    Damals war es irgendein Adels Ego, Kirchen Schädel oder sonst ein Emporkömmling, später waren es Gestalten in Mänteln mit verkürzten Königskragen, die, mit einem demokratischen Druckmuster verzierte Gewänder neuer Passform trugen und den zusammengerafften Reichtum mit dem Blut ihrer Untertanen verteidigen ließen. Zuerst erstarte das Blut der Kolonialisierten dann das in der Heimat. Den Brandstiftern ging es immer glänzend denn die verkürzten Kragen tragenden Emporkömmlinge taten Alles um den von ihren Vorfahren zusammengerafften Reichtum zu verteidigen und zu mehren, koste es was es wolle nur nicht den eigenen Reichtum oder das eigene Leben.

    Eine Hydra besiegt man nicht in dem man nur 1 Kopf abschlägt.

    Die Russen haben das 1918 schon begriffen und danach gehandelt. Das Jahr 1945 zeigte einmal mehr wie richtig sie lagen. Denn kaum war das Massensterben beendet rüstete man zum nächsten Sterben.
    Nichts ist verlockender als der süße Duft von Macht dem auch so mancher angebliche Kommunist erlag und damit bewies das der Kommunismus nur eine Utopie ist die durch den Charakter der Menschen zum Scheitern verurteilt ist. So lernte ich es einst zu Schulzeiten.
    Eine wilde Horde zähmt man nicht indem man ihr grenzenlose Freiheit gibt sondern indem man klar definierte Grenzen der Freiheit einzieht und Diese auch verteidigt.
    Jelzin entließ eine wilde Horde in eine grenzenlose Freiheit, Putin trat an um die versäumten Grenzen zu ziehen.
    China blieben Jelzin Jahre erspart. Deshalb konnten sie durch Öffnung Grenzen sanft zum eigenen Vorteil verschieben. Jede Form einer Grenzüberschreitung wird spürbar hart bestraft.
    Deutschland ging nach 1990 einen anderen Weg. Ob gefordert oder freiwillig wird die Geschichte zeigen. Die Abschaffung von alten Grenzen und die Neuziehung durch fremde Interessen brachten uns an den heutigen Punkt.
    Die gefundenen Antworten tönen wie zu Königszeiten immer gleich. Wir sind nicht die Schuldigen und dann schicken sie ihre Untertanen zum Sterben in die Welt hinaus.

    1. Wo damals der Euro eingeführt wurde, habe ich schon gedacht, kann nicht gut gehen.

      Ich hätte es auf keinen Fall gemacht.

      Wirtschaftskraft fiel zu unterschiedlich.

      Als Griechenland mit Betrug in die Eu gekommen ist, und wer die Verträge gemacht hat
      da waren wieder die üblichen Verdächtigen. Für die gefälschten Verträge kassierte man viele Millionen Euros, natürliche für Beraterverträge.

      Als dann alle Grenzen fielen, dachte ich mir, das ist Selbstmord, viele Menschen
      sagten mir ich solle mich doch freuen.

      Alle damaligen kritiker wurden ausgelacht.

      Als zuckerl gab es noch das Swift Banken bezahl System. Schon war die Falle zu für Europa
      Wer das kontroliert brauche ich wohl nicht erwähnen.

      Ich hätte eine Top Armee aufgestellt und auf Augenhöhe Handel auf der ganzen Welt betrieben .
      Wir währen ein Vorbild für die Welt, aber jetzt sind wir erstmal an der Leine mit der dümmsten Energie Politik der Welt. Als Zufall sehe ich es aber nicht. So dumm kann
      auch kein Sonderschüler sein.
      Nach der Bankenkrise von damals wurde nicht’s verändert wie uns versprochen wurde.

      Die Notenbank Bank presse muß doch schon Glühen.
      Soros sagte doch in der Presse zur Vdl, ihr müßt noch ein paar mehr Billionen raushauhen. Besser kann man den Euro doch nicht entwerten.

      Was passiert jetzt gerade? Scholz sagte doch öffentlich wo das Geld am besten aufgehoben ist bei der Inflation. Ja wo den bei den Deutschen ? Natürlich sagte er auf dem Sparbuch, da ist es am sichersten. Dann kamen ARD und ZDF bekannt für die absolute kirchliche Wahrheit, natürlich faktengescheckt, Inflation ist was ganz tolles.

      Was würde Merkel sagen? Alternativlos!

      1. „Wo damals der Euro eingeführt wurde, habe ich schon gedacht, kann nicht gut gehen.

        Ich hätte es auf keinen Fall gemacht.

        Wirtschaftskraft fiel zu unterschiedlich.“

        Ganz ehrlich mir wurde damals auch himmel Angst. Ich fragte mich genauso, wie das jemals funktionieren soll. Hat es ja auch nicht. Als Laie scheint man oft mehr zu wissen, als viele „Fachleute“ es für möglich halten.

        1. @Aktakul

          Vergessen hatte ich noch die Öffnung innerhalb, und außerhalb der Eu.
          Die Eu Doktrin sind , Nato Osterweiterung, Zerstörung der Kulturen, Mittelstand das rückrad brechen. Krieg gegen Russland, danach Richtung China. Bodenschätze stehen nur den Auserwählten zu. Sie hassen was unter ihnen steht. Kein Stiefellecker kann sich mehr sicher sein. Sie werden alle entsorgen, Stiefellecker werden besonders geliebt.
          Das ist auch gut so, alternativlos.

      2. Die Antwort auf die vielen Fragen ist seit 45 immer die Selbe. Deutschland ist seit 45 besetzt und „unsere“ Politiker sind Befehlsempfänger und führen Befehle aus!

        Wie sagte doch unser ehemaliger Innenminister Seehofer
        „wer gewählt ist hat nichts zu sagen, und wer das Sagen hat ist nicht gewählt“

        Die „BRiD“ ist nicht Deutschland und hat mit Deutschland nichts zu tun!

  4. Ich habe mir sagen lassen, dass ein Großteil der Mikro-Chips aus Taiwan komme. So ist bspw. bei Michael Snyder [1] zu lesen, dass TSMC mit 53 % den weltweiten Foundry-Markt (Fabriken, die in anderen Ländern entwickelte Chips herstellen), beherrsche. Hinzu käme ein Weltmarktanteil von 10 % bei den anderen Chips. Folglich ist im „100-Day Supply Chain Review Report“ der Biden-Administration ist zu lesen, dass die Vereinigten Staaten bei der Produktion ihrer Spitzen-Chips in hohem Maße von einem einzigen Unternehmen, also TSMC, abhängig sei. Deswegen kommt Michael Snyder zum Ergebnis, dass wenn die vollständige See- und Luft-Blockade dieser Insel durch die PLA länger anhalten solle, die Biden-Administration gezwungen sei, etwas dagegen zu unternehmen.

    Ein anderer US-Insider, der sich „Mike from around the World“ (MfatW) nennen lässt, hatte am 28.7.22 in einem Interview mit Pastor Paul Begley [2] durchblicken lassen, dass die USA dabei sei, seine Stellung als Welthegemon zu verlieren. Doch wenn sie jetzt schnell genug agierten, so MfatW weiter, könne dies den alles entscheidenden Unterschied bewirken. Dabei könne nicht auf die Zwischenwahlen im November gewartet werden, denn dann sei der Zug bereits abgefahren.

    Darum: Egal ob es um die Ukraine geht, oder um die Sanktionen, oder um Taiwan: Es hat ganz den Anschein, als ob ein dritter Weltkrieg in der Luft läge.

    [1] http://themostimportantnews.com/archives/china-just-made-a-move-that-could-literally-provoke-a-major-war-with-the-united-states
    [2] https://rumble.com/v1dzsot-mike-from-cot-inbound-the-heavens-awaken-special-reading-72722.html

  5. Falls mein erster Kommentar wegen der Links länger hier nicht freigeschaltet werden sollte, hier noch einmal der Inhalt ohne die entsprechenden Querverweise:

    Ich habe mir sagen lassen, dass ein Großteil der Mikro-Chips aus Taiwan komme. So ist bspw. bei Michael Snyder [1] zu lesen, dass TSMC mit 53 % den weltweiten Foundry-Markt (Fabriken, die in anderen Ländern entwickelte Chips herstellen), beherrsche. Hinzu käme ein Weltmarktanteil von 10 % bei den anderen Chips. Folglich ist im „100-Day Supply Chain Review Report“ der Biden-Administration ist zu lesen, dass die Vereinigten Staaten bei der Produktion ihrer Spitzen-Chips in hohem Maße von einem einzigen Unternehmen, also TSMC, abhängig sei. Deswegen kommt Michael Snyder zum Ergebnis, dass wenn die vollständige See- und Luft-Blockade dieser Insel durch die PLA länger anhalten solle, die Biden-Administration gezwungen sei, etwas dagegen zu unternehmen.

    Ein anderer US-Insider, der sich „Mike from around the World“ (MfatW) nennen lässt, hatte am 28.7.22 in einem Interview mit Pastor Paul Begley [2] durchblicken lassen, dass die USA dabei sei, seine Stellung als Welthegemon zu verlieren. Doch wenn sie jetzt schnell genug agierten, so MfatW weiter, könne dies den alles entscheidenden Unterschied bewirken. Dabei könne nicht auf die Zwischenwahlen im November gewartet werden, denn dann sei der Zug bereits abgefahren.

    Darum: Egal ob es um die Ukraine geht, oder um die Sanktionen, oder um Taiwan: Es hat ganz den Anschein, als ob ein dritter Weltkrieg in der Luft läge.

  6. „Peking antwortete daraufhin, dass es nicht China war, das Pelosi auf die Insel geschickt hat. Und die Unterstützung der Unabhängigkeit Taiwans sei so, als würde China die Abspaltung Alaskas fordern.“

    Ich weiß wirklich nicht, was China mit solchen Aussagen bezwecken will. Seit den 1940er Jahren agiert Taiwan unabhängig von Festlandchina und unterhält eigenständige wirtschaftliche und politische Beziehungen in die ganze Welt. Der Vergleich könnte nicht realitätsferner sein.

    1. Na olle Stänkerliese. In welchen internationalen Organisationen ist Taiwan nochmal eigenständig vertreten? Oder anders herum gefragt, welche internationalen Organisationen stellen in Frage, dass China selbstverständlich dort auch die Interessen von Taiwan mit vertritt?

      “ Der Vergleich könnte nicht realitätsferner sein.“ …. Deine Realität scheint ein Tagtraum 😉

      1. Übt die VR China irgendeine direkte Kontrolle über Taiwan aus? Geltend dort die Gesetze Festlandchinas? Zahlen die Taiwaner Steuern an Peking? Es bestehen sogar bilaterale Verträge zwischen VR China und der Republik China. Ergo ist der Vergleich mit Alaska in jeder Hinsicht vollkommen absurd.
        Es ist wohl einfach Teil der besonders speziellen chinesischen Dialektik, einerseits auf dem Konzept „Ein China“ zu bestehen, sich aber andererseits mit den Realitäten zu arrangieren.

        1. Na olle Stänkerliese. In welchen internationalen Organisationen ist Taiwan nochmal eigenständig vertreten? Oder anders herum gefragt, welche internationalen Organisationen stellen in Frage, dass China selbstverständlich dort auch die Interessen von Taiwan mit vertritt?

          1. Offiziell ist die Republik China nirgendwo vertreten. Offiziell gibt es auch kaum diplomatische Beziehungen. Inoffiziell und faktisch allerdings schon. Und faktisch verfügt die Republik China seit über 70 Jahren über ein eigenes Staatswesen, über eine eigene Außenpolitik und über eine eigene Armee. Du kannst davor die Augen verschließen, was aber nichts an der Realität ändern wird.

            1. Mich interessiert Dein Geschwafel nicht, was chinesische Philosophie, chinesische Sichtweise und das von Dir natürlich nicht erwähnte „Ein Land zwei Systeme“ ausblendet.
              Die Fragen sind:
              1. Ist das Ein- China Prinzip von China anerkannt, unabhängig davon wie es mit historisch gewachsenen Problemen in einer seiner Provinzen umgeht? Ist mit der „Ein Land – zwei systeme“ eine politische Möglichkeit gefunden, die beide Seiten friedlich koexistieren lassen könnten?
              2. Ist das Ein-China-Prinzip der maßstab im internationalen Handeln?
              3. Versuchen die USA mit ihrer gegenwärtigen Taiwan Politik, die dem offiziell anerkannten Ein-China-Prinzip widerspricht mal wieder im eigenen Interesse international zu zündeln?
              4. Ist diese USA Politik, die im Endeffekt auf den Kampf bis zu letzten Taiwaner hinausläuft im Interesse der bewohner der Provinz Taiwan.

              Ein kleiner Tipp noch an Dich. Ich weiss nicht von wo Du Deine Antworten mit Copy/Paste beziehst, aber schau vor dem Absenden besser noch einmal drüber 😉

                1. Tja, wenn Du weiter um die eigentlichen Fragen rumschwafelst, dann ist das Zeitverschwendung. Aber ich hab den Eindruck Du suchst Dir eh lieber andere Forensuser zum Austausch 🙁

        2. Warum sollte es keine bilateralen Verträge geben? Taiwan, Hongkong und Macau sind Sondergebiete der VR China. Es ist von „Insel Taiwan“, nicht „Provinz“, die Rede. Staatsverträge. Solche hat übrigens auch hier der Bund mit den Ländern.

          „Wie ein ‚politischer Pestgott‘ hat Pelosi der Region nichts Gutes getan, sondern nur Risiken und Spannungen nach Taiwan gebracht. Einige Medien in Taiwan haben aufgedeckt, dass die DPP-Behörden ihre Einladung an Pelosi heimlich zurückgezogen hatten, aber den Empfang unter dem Zorn der US-Politikerin weiter organisieren mussten. Diese Nachricht ist sehr interessant, da sie die niedrige und zwielichtige Mentalität der DPP-Behörden und Pelosis unnachgiebige und egoistische Haltung gegenüber Taiwan anschaulich demonstriert. Sie ist ein wahrer Mikrokosmos für die Beziehungen zwischen den USA und Taiwan.

          Es ist auch eine Schande und ein Trauerspiel, dem die Wiedervereinigung der beiden Seiten der Taiwanstraße ein Ende setzen wird.“

          China’s countermeasures against Pelosi’s Taiwan visit won’t be one-off:
          Global Times editorial – Published: Aug 03
          https://www.globaltimes.cn/page/202208/1272069.shtml

          Die Wiedervereinigung wird nun forciert stattfinden. Da es eine rein innerchinesische Angelegenheit ist, geht es uns nichts an, auch wenn Berlin und Brüssel sich für die Welthauptstadt Germania halten. Letztlich profitieren wir davon, denn wir haben dann einen Unruheherd weniger auf der Welt.

          1. „Staatsverträge. Solche hat übrigens auch hier der Bund mit den Ländern.“

            Ja, Verträge, in denen die Länder den Bund anerkennen und der Bund die Länder anerkennt.
            Du kannst ja mal nachsehen, mit welch putzigen Konstruktionen China und Taiwan Verträge miteinander schließen. Ich verrate dir nur soviel: Es sind keine Verträge zwischen einem Staat und seiner Provinz.

            1. „…Du kannst ja mal nachsehen, mit welch putzigen Konstruktionen China und Taiwan Verträge miteinander schließen. Ich verrate dir nur soviel: Es sind keine Verträge zwischen einem Staat und seiner Provinz….“
              Warum sollte irgendwer loslaufen, wenn Du irgendwas behauptest? Liefer Beweise, wahrscheinlich wieder nur als Zitatfragmente und dann schaut man sich das an .. so rum läufts.

            2. Die BRD hatte die DDR nur bedingt anerkannt. Es gibt nur ein Korea, aber mit zwei Verwaltungen. Da gab und gibt es auch solche Konstruktionen. Im Falle der Insel Taiwan ist es ähnlich, aber doch anders, da diese nicht in der UNO ist, und international als Teil Chinas anerkannt.

              Nach der Wiedervereinigung wird es natürlich einfacher werden.

              1. #John….., ICH gehe davon aus, das die VSAmis ihre ‚Flugzeugträger‘ nicht aufgeben wollen- wie die Ukraine, damals die BRvonD, und andere Vorposten gegen Russland und China.
                DA denke ich sind alle einer Ansicht.
                Aber SIE hätten schon erwähnen können bei, ‚Die BRD hatte die DDR nur bedingt anerkannt. ‚, DAS wir ein besetztes Gebiet sind. IMMER NOCH! Damals wie heute fremdbestimmt.
                Sie können den Zwist in STAATEN nicht mit der Treuhand BRvonD vergleichen.

                JEDER, der die Treuhand Bundesrepublik von – V O N – Deutschland, als Deutschland bezeichnet, ist ein vollendet indoktrinierter Kollaborateur der VSAmis!

                Ich weiß doch, aber ich kann nicht anders.

        3. @fred

          Taiwan gehört aber nun einmal staatlich/völkerrrechtlich zu China (ok das Völkerrecht hat der Westen noch nie beachtet, fordert es dafür aber umso energischer bei anderen ständig ein – siehe Russland).

          Deshalb trifft das Beispiel in Völkerrechtlicher Hinsicht zu 100% zu. Das die Taiwanesische Regierung (wie die Deutsche uva westliche) komplett US-Amerikanisch mit Einfluss-Agenten unterwandert ist, ist schließlich nicht Chinas Schuld.

          „…Übt die VR China irgendeine direkte Kontrolle über Taiwan aus? Geltend dort die Gesetze Festlandchinas? Zahlen die Taiwaner Steuern an Peking? Es bestehen sogar bilaterale Verträge zwischen VR China und der Republik China. Ergo ist der Vergleich mit Alaska in jeder Hinsicht vollkommen absurd….“

          Autonomie ist nicht gleich Staatliche Eigenständigkeit, das hat die Ukraine schon bei der Krim verwechselt. Auch die Krim war immer russisch.

          Aber nur weil China nie an Konflikten interessiert war und der Handel mit Taipeh immer gut lief. China ist nun mal kein Land das, wie die USA, an einer „Weltherrschaft“ interessiert ist. China ist ein sehr friedliches Land immer gewesen. Das haben die USA mit „Laschheit“ verwechselt und nun gibts die Quittung dafür.

          1. „Deshalb trifft das Beispiel in Völkerrechtlicher Hinsicht zu 100% zu.“

            Nein.

            „ Autonomie ist nicht gleich Staatliche Eigenständigkeit, das hat die Ukraine schon bei der Krim verwechselt. Auch die Krim war immer russisch.“

            Autonomie ist ein wesentlicher Teil staatlicher Eigenständigkeit, vor allem, wenn die andere Partei zu keinem Zeitpunkt ihrer Geschichte tatsächliche staatliche Gewalt über das Gebiet ausgeübt hat. Die VR China war auf Taiwan NIE maßgeblich. Warum sollte sie es jetzt sein?

  7. China ist für uns unberechenbarer und direkter im Umgang mit seinen Interessen als Russland es je war! Ich muss es wissen, ich habe da eine Weile Geschäfte gemacht und es persönlich erlebt. Russland mag in gewissen Dingen eine „gelenkte Demokratie“ sein, aber das ist nichts im Vergleich zur KP. Wer will braucht nur nach HongKong zu schauen. Die haben da aufgeräumt und zwar für alle sehr sehr sichtbar! Weder die USA, noch GB noch irgendjemand sonst, der meinte dort noch was zu sagen zu haben wurde irgendwie berücksichtigt. Das die dortigen Widerständler nach GB geflohen sind, haben die auch nicht vergessen. Aber was erzähle ich euch da, dass wisst Ihr ja eh. Nur die Mainstreamler haben es vermutlich schon wieder vergessen. Oh, es ist wohl momentan auch keine Rede mehr davon. Also Schnee von gestern… so schnell kann´s gehen!

    Leider hat man auf Putins Idee geschissen (das war 2007).. diese Überheblichkeit Deutschlands und Brüssels sucht seinesgleichen. Wie kann man nur so doof sein!!! Oder ist der große Bruder wohl doch zu stark? Ich vermute mal das Putin wieder einmal recht hat, wenn er mit der EU gar nicht mehr verhandelt, was hätten die denn auch zu entscheiden. Wir sind leider nichts mehr als eine unselbständige Niederlassung, oder eine riesige NGO! ;O)

    1. @wodkaontherocks
      Großmächte haben schon immer einen Ring neutraler / wohwollender Staaten / Regionen um sich geschaffen, als Sicherheitspuffer – egal, was man davon hält. Schon allein das trifft auf Taiwan zu, unabhängig von den historischen Verbindungen. Drittens ist diese Meeresregion von größter Bedeutung als Tieseezugang von U-Booten. Kurz und gut – Taiwan wird über kurz oder lang zu China gehören, auch wenn wir uns auf den Kopf stellen und mit den Beinen strampeln. Nüchternheit wäre ein besserer Ratgeber.

    2. #wodkaontherocks, was Putin von der Treuhand BRvonD hält, hat er anschaulich vorgeführt, wie er der Murksel seinen Hund ‚zeigte‘. Die Alte hat bestimmt das Höschen wechseln müssen- anschliessend.
      Bei ihrer weitgereisten Sicht, sollten sie doch wissen, das Putin über ‚unseren‘ Status sehr wohl im Bilde ist.
      Putin will, meiner Meinung nach, nie/ nicht mit der Treuhand BRvonD verhandeln. Wer weiß, was der mit der Murksel auf russisch besprochen hat. Vielleicht Rezepte von russischem Eintopf? Oder Varianten eines Hüftwurf im Judo? Eher nicht. Über Politik bestimmt nicht, da er weiß, W E I ß, das DIE nur ein Sprachrohr der VSAmis IST/ war.

      1. @K a O

        „Bei ihrer weitgereisten Sicht, sollten sie doch wissen, das Putin über ‚unseren‘ Status sehr wohl im Bilde ist.“

        Könnte man vermuten… geopolitisch gesehen sind wir ein „Fliegenschiß“ in der Manege der Großen!

        Keine Sorge, das mit dem deutschen Traum die Welt permanent verbessen zu wollen, hat sich bei mir schon im letzten Jh. sehr früh verabschiedet. Das Problem ist, dass ich dieses Forum hier als Ventil benötige. Ich sitze hier nämlich auf der Bratpfanne der Politidealisten fest und habe (vermutlich) einige Zeichen der Zeit erkannt. Leider kann man nicht viel tun, ausser die eigene Sichtweise zum Besten geben. Ich denke, hier geht es einigen so.., die die ausgewandert sind und wo anders Ihren Unterleib im Warmen, oder Kalten haben –> halt nicht da, wo es jetzt heiß hergeht, die können sich sicherlich freuen! Einige Komentare hierzu gab es ja schon… à la: Macht Ihr mal, wenn die ersten Schreien, dann verfolg ich das von der Ferne. Das ist aber nicht die Lösung für die Masse und einige können und wollen das eigentlich ja auch überaupt nicht. Ich für meinen Teil würde es begrüßen, wenn hier mal „Götterdämmerung“ wäre. Dann würde sich mal ganz schnell was ändern. Aber der Weg bis dahin ist mühsehlig und wird viele um Ihre Existens bringen (leider). Aber das muss nun wohl so kommen… führt kein Weg dran vorbei. Für mich sieht das so aus, als wäre da eine riesen Welle (ein Tsunami), aber ein paar Mitforisten und ich stehen am Strand und lamentieren darüber, warum man kein „Frühwarnsystem“ aufgebaut hatte. Dann bleibt einem eben nur noch Sarkassmus übrig.. ist leider so! Man kann ja noch nicht einmal auf die Strasse gehen und z.B. für die Menschenwürde von Deutschrussen kämpfen. Die leben hier seit Jahrzehnten oder länger, zahlen Steuern und verleugnen sich z.Z.oder Schlimmeres! Das ist eine Schande! Das ist geziehlte Cancel Culture und unsere Friede Freude Eierkuchengesellschaft, die wir ja nun geworden sind, muss das Maul halten, denn Freiheit (auch und gerade die Meinungs-/ und Redefreiheit) gibt es hier schon lange nicht mehr.
        Wer hier auch nur im Ansatz öffentlich abweicht, der.. ach was rede ich hier eigentlich. Das wisst Ihr ja auch alle schon sehr gut!

  8. „wo der chinesische Staatschef möglicherweise private Gespräche mit Biden führen wird“

    Mit Biden reden?
    Wozu? Um sich zu erkundigen was seine inkontinenz macht?
    Sollte er nicht besser mit jemandem sprechen der einen Plan hat und Entscheidungen treffen kann?

    Mich würde mal interessieren wieviel CO2 bei den ganzen Manövern so mal eben in die Umwelt entlassen wird.
    Wir sollen ja Wasser sparen, und nicht waschen, kein Auto fahren, nicht heizen und der ganze Quatsch…aber die spielen Kreig und kümmern sich einfach überhaupt nicht.

    Bemerkenswert finde ich auch das China genau so wie Russland die Unabhängigkeit und eigene Innovation ganz oben auf der Prioritätenliste stehen hat.
    Bei denen läuft es gut!
    Und bei uns, wo man nicht mal darüber nachdenkt souveräner und unabhängiger zu werden (nicht bei Rohstoffen, as ist unmöglich, aber bei Technologie, Handel und Politik) läuft es so mies wie noch nie in der Geschichte.
    Als ob unsere treudoofe, 30-jährige Abhängigkeit von USA und EU uns eher schaden als nutzen würde…wer hätte das gedacht?!

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