Leben in Russland

Sind die Sanktionen im russischen Alltag zu spüren?

Im Westen spürt man die Auswirkungen der Russland-Sanktionen deutlich an den gestiegenen Preisen. Aber wie ist das in Russland, aus dem sich viele westliche Firmen zurückgezogen haben?

Nach Beginn der Sanktionen gegen Russland gab es in den Medien viele Meldungen darüber, dass die russische Wirtschaft und der Rubel zusammenbrechen würden. Wie wir heute wissen, ist das nicht passiert. Der Rubel ist so stark, wie seit vielen Jahren nicht, die Inflation in Russland ist nach einem kurzen Schub im März zeitweise sogar rückläufig gewesen und die russische Wirtschaft kommt insgesamt so gut mit den Sanktionen klar, dass man im russischen Alltag fast nichts von den Sanktionen spürt.

Dass viele westliche Firmen Russland verlassen haben, wurde im Westen ebenfalls groß als Zeichen für den russischen Niedergang gemeldet. Aber auch das stellt keine Probleme dar, im Gegenteil. Als zum Beispiel IKEA geschlossen hat, gab es vorher einen Ausverkauf mit großen Rabatten und viele meiner Freunde haben sich bei der Gelegenheit neue Möbel gekauft. Ich habe gerade eine neue Sitzgarnitur für meine Küche gesucht und die Auswahl war auch ohne IKEA gigantisch. Ja, die Versorgung mit Ersatzteilen für westliche Autos ist schwieriger geworden, aber es gibt genug findige Firmen, die diese Teile nun über andere Länder importieren.

Dass Coca Cola aus Russland verschwunden ist, merkt man gar nicht. Russische Hersteller haben die russischen Abfüllanlagen übernommen und wir haben mit Freunden schon den „Pepsi-Test“ (die Älteren unter uns wissen noch, was das war) gemacht und verschiedene neue russische Colas mit verbundenen Augen mit Original-Coca Cola verglichen. Das Ergebnis war verblüffend, denn man schmeckt keinerlei Unterschied. Ob Coca Cola seine Konzentrate, aus denen Cola abgefüllt wird, heimlich weiter nach Russland verkauft, oder ob es den Russen gelungen ist, sie nachzumischen, ist derzeit eine populäre Streitfrage in Russland, der sogar sogar seriöse Wirtschaftsportale nachgehen, ohne eine Antwort zu finden.

Auch McDonalds hat Russland verlassen, wobei man auch davon nichts merkt. Ich habe das schon im Donbass erlebt, wo die McDonalds-Filialen schon 2014 in DonMak (für McDonbass) umbenannt wurden. In Donezk habe ich aus Neugier einen BigMac gegessen und keinerlei Unterschied zum Original feststellen können. Auf der Krim, die ebenfalls seit 2014 unter Sanktionen steht und wo daher keine westlichen Firmen tätig sind, gibt es anstatt Kentucky Fried Chicken Crimean Fried Chicken, wobei das Design der Restaurants und auch das Essen nicht vom Original zu unterscheiden sind.

In Russland hat ein Unternehmer aus Sibirien, der früher mehrere McDonalds-Filialen betrieben hat, das russische McDonalds übernommen. Es wurde umbenannt und inzwischen sind die Restaurants wieder geöffnet. Da McDonalds schon zuvor 95 Prozent seiner Lebensmittel von russischen Produzenten bezogen hat, hat sich auch dort faktisch nichts geändert.

Es gibt Gerüchte, dass viele dieser westlichen Konzerne ihre Geschäfte, Restaurants oder Fabriken für sehr wenig Geld abgegeben haben, sogar von einem Rubel ist die Rede, sie sich dafür aber ein auf mehrere Jahre gültiges Rückkaufrecht gesichert haben. Sie scheinen zu hoffen, dass der Sanktionswahnsinn sich bald wieder erledigt und wollen sich die Tür offen halten, um schnell wieder auf den russischen Markt zurückzukommen, wenn das Theater vorbei ist.

Auch in russischen Geschäften ist weitgehend alles wie früher. Lediglich weiße Schokolade, die in Russland nie beliebt gewesen ist, suche ich nun oft vergeblich. Es gibt einen australischen Blogger, der in Moskau lebt und auf seinem YouTube-Kanal Videos vom russischen Alltag, also auch aus russischen Supermärkten und Einkaufszentren, veröffentlicht. Ich verlinke hier zwei Videos von ihm, das erste zeigt einen Supermarkt in Moskau nach neun Monaten Sanktionen und in dem zweiten Video zeigt er ein Moskauer Einkaufszentrum, in dem er eines der „neuen“ McDonalds besucht und das Essen mit früher vergleicht. Grundkenntnisse der englischen Sprache sind vollkommen ausreichend, um seine Videos zu verstehen, denn die Bilder sprechen ohnehin für sich.

Russian TYPICAL Supermarket Tour | Perekreskok Moscow
TASTY PERIOD | Eating at McDonald's Replacement In Russia

In Russland merkt man, anders als in Europa, im Alltag tatsächlich nichts von den Sanktionen. Daher machen die Russen inzwischen Witze über die Frage, gegen wen die EU eigentlich Sanktionen verhängt hat – gegen Russland oder gegen sich selbst…?


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

134 Antworten

    1. Man speichere sich mal die GPS-Koordinaten vom GUM Kaufhaus in Moskau BG 55.754712, LG 37.621428 und begebe sich auf die Zivilisations-Spurensuche. Unbedingt, wenn gefunden, dann aber eine Führung buchen 🙁 Für die U-Bahnen braucht man eine Woche um zu verstehen, wer was ist…!

      Doch, warum soll man denn den Generationen ihr „Leben“ nehmen wollen. Jetzt picken sich die Russen das raus, was ihnen aus dem Westen gefällt, den Rest schütteln sie ab wie ne lästige Fliege. Und das ganz doll veerrückt Kriminelle des Westens, bezeichnen-und bestrafen es auch als Kriminell

      Dieses Thema „Mc Doof“ ist ja nicht neu, sondern war ja schon mal 2015 (oder war es 2016.? ) aktuell in Donezk. Herzlich gelacht hatten wir damals, als wir in unsere ersten Donezker bissen.

      Thema, damals wie heute:

      Jedes Inkrafttreten neuer Sanktionen wird den Prozess des Ausschlusses von Importen aus den technologischen Ketten in Russland nur intensivieren, was bedeutet, dass es sich positiv auf die Arbeit russischer Unternehmen auswirken wird. Das Geld, das für Importe bezahlt wurde, wird im Land bleiben und in die Gehälter der Mitarbeiter und die Entwicklung neuer Technologien und Industrien fließen „.

      Damals – ab 2014 – waren es die Idioten in Brüssel, welche Putin den grössten Gefallen getan hatten, den man ihm nutr machen konnte mit den Sanktionen. So konnte er das umsetzen, was ihm unter Druck nie gelungen wäre. Hier nämlich eben die Russen zu bewegen, ihren eigenen Kopf zum Denken zu nutzen um hauptsächlich mal auf dem Agrarsektor voran zu kommen. Damals mussten die Russen noch Getreide selbst importieren….

      Au, was lachten wir damals über die ÄPPEL in Polen, die jeder sich täglich reinziehen sollte um Putin zu ärgern.

      Tja und heute läuft Teil II der Geschichte.

      1. Vielleicht was ganz entscheidendes WICHTIGE vergessen.
        Ab 2014 läuft in Russland ja nicht nur die Agrarwirtschaft dermaßen auf Hochtouren, dass man heute kann den ganz doll durch den Westen ausgeplünderten afrikanischen Staaten einen Teil der benötigten Lebensmittel sogar schenken….

        Das Wichtige:

        Landwirtschaft vom Feinsten. Da ist auch ÖKO drin, wo es bei uns nur draufsteht.

        Ich weiss mit Sicherheit- wobei nur der Zeitpunkt noch bestimmt werden kann- dass wenn wenn die Frage auftaucht, wo es den besten Burger zu mampfen gibt, dann ein Russe benannt werden wird.

    2. @[email protected]

      Um die USA für DIE Westzivilisation zu halten, muss man schon recht tief indoktriniert sein. Die USA und Zivilisation war eigentlich schon immer eher ein Widerspruch (hatten die nur ganz an der Oberfläche, darunter war es immer ein „Barbaristan“ der Waffen).

  1. hätte ich auch anders gemacht.

    Leckerstes Thunfisch-Sandwich habe ich zeitlebens in St. Peterburg gegessen.

    Warum keine eigene „Schnell-Imbiss-Kette“? Mit Hammer und Gabel als Logo, eure Plinis, oder Russia Thun-Burger, Siberia Stroganoff-Burger usw.

    Habt mal Mut zu was eigenem!

    1. Die westliche Indoktrination bzw. Gehirnwäsche hat weder vor Russland, noch vor China halt gemacht.
      Die machen das genau richtig, in Russland. Hätte man das komplett umbenannt, ohne diesen Hinweis „so war es vorher, jetzt ist es so, aber alles ist noch da“, hätte man den westlichen Jongleuren nur in die Hände gespielt.

  2. ha ha…schade, dass auch Hr. Röper die westliche Sozialisierung so verinnerlicht hat, dass man glaubt ohne Coca Cola & Burger – die übrigens eher Gift als Lebensmittel sind – würde sich ein Leben nicht lohnen 😂……& Russland hat leider, leider die 90er Jahre diesbezüglich offensichtlich noch nicht aufgearbeitet……

    Dabei ist – wie auch in sehr vielen Ländern der Welt – meist die einheimische Küche wesentlich besser & nahrhafter als der Westdreck……Wenn die Leute doch nur die „Inhaltsliste“ lesen würden…..

    Na, zumindest haben auch die Russen ihre Fähigkeit, aus Dreck „Gold“ zu machen nicht verloren, was hoffen lässt… ein gemeiner Westbürger würde wohl verhungern ohne sein FastFood…..

    1. Hier in der Nähe gibt es einen McDonalds. Ich habe da mal einen Hamburger probiert. Schmeckt sehr eigenartig, irgendwie chemisch. Aber nebenan gibt es aber den Mini-Markt:

      „In unserer Küche können sie frische und heiße Tschebureki und Piroschki mit verschiedener Füllung probieren.“
      https://minimarkt.biz/ru/o-nas/

      Oder tiefgekühlte Pelmeny „sibirische Art“. Сайра — Cololabis saira; Kurzschnabel-Makrelenhecht, als Konserve aus Sachalin. Das ist lecker. Ob die in Rußland so was auch haben?

      1. @John

        Gibt es sicher in Russland…. wir haben immer am besten gegessen ganz weit außerhalb aller Touri-Regionen…die Mama &/oder Babuschka stand in ihrer Schürze da – hatte ihren Lieferanten aus der Nachbarschaft & das beste Essen überhaupt.
        (Auch in arabischen Ländern – da kocht dann Ali – ist die einheimische Küche grandios & überzeugt genau weil es dort keinen Schnickschnack gibt…)
        Leider in russ. Großstädten ist es so wie n ihrem nachfolgenden Kommentar beschrieben….die Konzerne haben dort die Macht & leider lassen sich auch dort die Menschen blenden von Äußerlichkeiten ohne drüber nachzudenken, was sie ihrem Körper antun……..

        1. Die Stolovaja an der Gorkij-Straße in Moskau, CCCP, war sehr gut. Einfache, alltägliche russische Küche, erstklassig zubereitet, und für jemanden, der das nicht kennt, eine unerwartete Delikatesse.

          1. Die einfachsten Sachen sind häufig die Besten…..egal wo – auch die Straßenküchen in Asien sind der Hammer….. komischerweise warnen immer „qualitäts“ Schreiberlinge aus Schickimickiland davor….

    2. @GMT: „Na, zumindest haben auch die Russen ihre Fähigkeit, aus Dreck „Gold“ zu machen nicht verloren, was hoffen lässt… ein gemeiner Westbürger würde wohl verhungern ohne sein FastFood…..“: starker Satz!!!

    3. Das findet auch langsam statt. In meinem Bekanntenkreis fangen vor allem die Mütter mit Kindern an, auf die Liste der Inhaltsstoffe zu schauen. Das hat jetzt nichts mit „Verwestlichung“ zu tun. Russlands Wirtschaft ist kapitalistisch und auf Profit orientiert. Da gab es auch genug Lebensmittelskandale, weil irgendwelche „Unternehmer“ das schnelle Geld machen wollten. Darum schauen die Leute inzwischen genauer hin. So langsam kommt auch dort das Bewußtsein durch – Du bist, was Du isst… Wie bei uns auch. Gesundheit und gesunde Ernährung sind Thema… Das zeigt aber, dass nicht die Beschaffung der Lebensmittel an sich das Problem ist (wie in Afrika oder Latainamerika), sondern das „Luxusproblem“ gute Lebensmittel zu kaufen.

  3. Krise, welche Krise? Wie russische Verbraucher ihre Einkäufe von Europa weg verlagert oder ihre eigenen Ersatzprodukte entwickelt haben

    Das Ausmaß, in dem sich die russischen Lieferketten bereits von der EU entfernt haben, wird deutlich, wenn man grundlegende Supermarktartikel betrachtet. (…)

    Die europäische Diaspora: Mit Europa konkurrieren

    Ein weiterer interessanter Aspekt, den die Russen auf der Suche nach ganz bestimmten europäischen Produkten, die ihnen nun verwehrt sind, angezapft haben, ist die europäische Diaspora. Bei diesen Produkten handelt es sich in der Regel um Feinschmeckerprodukte, die in Rußland nur schwer nachgeahmt werden können. Ein Beispiel dafür ist der Parmigianino-Käse, der in Italien hergestellt wird und natürlich ein bekanntes Pastagewürz ist. Die russischen Versuche, ihn herzustellen, waren nicht erfolgreich. Das bedeutet, daß clevere Käufer nach italienischen Diasporaunternehmen gesucht haben, die ihn im Ausland herstellen und das Produkt mehr oder weniger nachgebaut haben.

    Der hier gezeigte Käse stammt aus Argentinien, wo eine italienische Diaspora von etwa 25 Millionen Menschen lebt, die etwa 65 % der argentinischen Bevölkerung ausmachen. Sie können keinen echten Parmesan aus Parma bekommen? Kaufen Sie den nächstbesten aus Mendoza. Übrigens will Argentinien auch den BRICS beitreten.

    Rußlands Bio-Babuschka-Armee gegen das Europa der Konzerne

    Es sollte auch erwähnt werden, daß Rußland (und das gilt auch für einen Großteil der EAWU und der GUS) nicht so überreguliert ist wie die EU. Das bedeutet, daß es für Russen – viele von ihnen Babuschkas – völlig legal ist, ihre eigenen Produkte zu Hause anzubauen, sie dort zu verarbeiten und sie entweder außerhalb ihres Vorgartens zu verkaufen oder sie auf lokalen Märkten weiterzuverkaufen.

    Dies hat zu einer inoffiziellen, aber riesigen nationalen Heimindustrie geführt, die frei von der Einmischung der EU und dem Beharren auf einer Reihe von unnötigen Standards ist. Dies hat zur Folge, daß traditionelle Rezepte beibehalten werden und ein Großteil der selbst angebauten Produkte tatsächlich biologisch ist – und von besserer Qualität.

    In Rußland sind selbst erzeugte Lebensmittel ein Grundnahrungsmittel, in weiten Teilen der EU sind sie jedoch ausgestorben und wurden durch Fabriken ersetzt, die chemische Produkte zusetzen – auf Kosten der Menschen, die sie nicht selbst herstellen können.

    Die EU hat die Beziehung zwischen den einzelnen Verbrauchern und den selbst zubereiteten Lebensmitteln zerstört und sie der Agrarlobby und den Konzernen überlassen, oft unter dem Deckmantel der Sicherheit, doch in Wirklichkeit liegen die Gewinnspannen dabei in den Händen der multinationalen Konzerne und nicht in denen der Kleinbauern. Dann haben sie noch einen draufgesetzt, indem sie gigantische Supermärkte eingeführt haben, in denen alles in Plastik und Styropor verpackt ist und lokale Lieferanten und Geschäfte aus der Gemeinschaft verdrängt werden. Ein Fortschritt?

    August 14, 2022 – Posted by Russia Briefing – Dezan Shira & Associates
    https://www.russia-briefing.com/news/crisis-what-crisis-how-russian-consumers-have-merely-shifted-their-purchases-away-from-europe-or-developed-their-own-replacements.html/

      1. Wie wäre es demnächst mit einer „Deutschlands Bio-Mütterchen-Armee“ gegen das Europa der Konzerne.

        Wir könnten auch den Spruch von der Nuland „Fuck the EU“ für uns umsetzen. Sozusagen von den Besten lernen.

        Dieser Weg wird natürlich kein einfacher sein. Aber je mehr wir dazu von Außen gezwungen werden, so wie die Russen ab ca. 2014, umso einfacher wird es werden. Wir müssen dann einfach, ob es bequem ist oder nicht.
        Und kein Mensch braucht die EU und die restlichen US-Organisationen zum Leben.

    1. „Krise, welche Krise?“

      Russisches BIP 2022:

      Q3: -4,0%
      Q4: -4,1%

      „Der russischen Wirtschaft gehe es trotz Sanktionen besser als erwartet, sagt die russische Zentralbank.“

      Ja, weil man von mind. -6% BIP-Rückgang ausgegangen war.

      Inflation: +13% (offiziel), real: höher.

      Massive Realeinkommenverluste, Kontraktionseffekte in allen Bereichen der Realwirtschaft (die Autoindustrie, die nur eine westliche in Russland war, ist bereits zusammengebrochen), Rückgang der Realinvestitionen, massive Abwanderung – fast 2 Mill. Russen aus der Kategorie „High Potentials“ gestrandet in der Türkei, Georgien, Kasachstan, Unsbekistan als Zwischenstationen für den nächsten Sprung in den freien Westen. Beliebtestes Zielland: USA. Klassische „brain drain“ -Effekte.

      Im russischen Haushaltsentwurf für 2023 Steigerung der Rüstungsausgaben um +40%. Gegenfinanzierung: keine.

      „Das Finanzministerium in Moskau hob die Ausgaben für Verteidigung nachträglich um ein Drittel auf 4,7 Billionen Rubel an. Das sind umgerechnet 76 Milliarden Euro.

      Die wirkliche Kostenexplosion kommt aber erst im nächsten Jahr. Dann steigen die Ausgaben für Verteidigung nochmal um gut 43 Prozent. Im Posten „Nationale Sicherheit“ gibt Russland fast 50 Prozent mehr aus als geplant.“

      Krise? Welche Krise?

      Natürlich kann man auch zu gegenteiligen Befunden kommen, wenn man aktuelle und künftige Entwicklungsszenarien einer Nationalökonomie in Längen von Pommes und Dicken von Hamburger bemisst.(Bankkaufmannlehrling Röper).

      1. @chapman Na ja. Industrie, High Tec, IT, Automobile, Chemie / Pharma, Flugzeuge … läuft zur Zeit etwas bescheiden. Aber makroökonomisch gesehen stellt Russland erstklassige Sauermilchprodukte her. Bei 7 Milliarden Menschen weltweit, liegt hier also ein riesiges Exportpotential vor.

      2. @ chapman

        Mein Text ist von einer asiatischen Wirtschaftskanzlei, Dezan Shira & Associates. Deren anderen Materialien zeigen, was aber jeder weiß: März / April hat es eine tiefe Delle gegeben, sowie einen Preissprung. Beides ist nicht reversibel und schleppt sich nun durch die Statistik, bis es älter als der Vorjahresmonat ist. Die Lage hat sich aber seit Mai wieder normalisiert.

        Daneben führt die Umstellung – weg vom Westen – zu Kosten und Ausfällen, was aber eine gute Investition in die Zukunft ist. Desgleichen die Sonderoperation, die im Vergleich zur letzten Entnazifizierung aber recht günstig ist.

        Eine Gegenfinanzierung für Operation Z ist nicht nötig. Rußland hat das Geld. Riesige Reserven, Rekordeinnahmen wegen der dank der Sanktionen hohen Preise der Exportgüter, und nur minimale Staatsschulden. Am Ende wird es wohl den Streifen von Charkov bis Transnistrien bekommen, der Donbass, die Schwarzerdeböden sind von unschätzbarem Wert.

        Den Link zu Ihren Zitaten und Zahlen haben Sie vergessen:

        „Putins neuer Haushalt strotzt vor Fragezeichen“
        https://www.n-tv.de/wirtschaft/Putins-neuer-Haushalt-strotzt-vor-Fragezeichen-article23716874.html

        N[azi]-TV, mit Belegen von Twitter und Bank of Finland. So ähnlich, als wollte man die deutsche Wirtschaftslage nach einem Artikel der Bank von Laos beurteilen.

        Bei ihrem „Brain Drain“ ist ein Teil dabei, der sich vor dem Militär drückt und wiederkommen wird, und ein anderer Teil an westlich-liberalen „Hochqualifizierten“ vom Schlage Baerbocks und Habecks. Für die hat Rußland gar keine Verwendung. Die haben alle Rechte als Bürger der Russischen Föderation, zu denen auch gehört, in der EU gegen Putin frieren zu dürfen.

      3. @„Inflation: +13% (offiziel), real: höher.“

        Deutschland offiziell 10%, Polen 17%, alle drei Baltikum-Länder jeweils über 20%. Wie weit das BIP im Zwei-Fronten-Wirtschaftskrieg fallen wird, wird sich noch zeigen (Russland, USA).

        „Ein Wirtschaftskrieg zwischen Europa und den USA ist kaum mehr zu vermeiden“

        https://www.wiwo.de/my/politik/ausland/us-subventionen-ein-wirtschaftskrieg-zwischen-europa-und-den-usa-ist-kaum-mehr-zu-vermeiden/28845714.html

          1. @Chapman

            was sie nicht verstehen (wollen) ist, das die Sanktionen nie gegen Russland aber immer gegen die EU gerichtet waren.

            Russland kann seine Export-Ausfälle in Europa spielend kompensieren mit dem Gas-Verkauf an Indien und China (beide Länder mit riesigen Bevölkerungen und daher immer mit enormen Steigerungspotential – dagegen ist Europa ein kleiner, armer Zwerg geworden).

            Umgekehrt ist Europa-insbesondere Deutschland- nicht in der Lage seine Import-Ausfälle in punkto Energie GLEICHWERTIG zu kompensieren (nur mit ganz erheblich höheren Preisen, wodurch sie preislich keine konkurrenzfähigen Produkte mehr herstellen können).

            Fazit: Russland kann die Sanktionen kompensieren, Europa nicht. Alleine der Rubel ist so stark geworden, das Russland selbst bei gleichem mengenmäßigen Verkauf viel mehr einnimmt.

            1. „Russland kann seine Export-Ausfälle in Europa spielend kompensieren mit dem Gas-Verkauf an Indien und China (beide Länder mit riesigen Bevölkerungen und daher immer mit enormen Steigerungspotential – dagegen ist Europa ein kleiner, armer Zwerg geworden).“

              In dem Masse, in dem die Export-Mengen in den Euroraum ausgfallen sind, müssten sie in dem gleichen Masse in einen anderen Wirtschaftsraum gedrückt werden. Die Bedingung dafür, dass die Nummer kurz-/mittelfristig greift, ist, dass der „andere“ Wirtschaftsraum sich in einer starken Aufschwungsphase befindet, also die Zusatzmenge an Energie absorbieren kann. Da die globale Wirtschaft sich nach wie vor in einer Abküklungsphase befindet, sehe ich -mit dem Zusatz: momentan- nicht die Möglichkeit, die aus dem Export in den Euroraum freigewordenen Mengen an fossilen Energieträgern vollständig in anderen Märkten zu platzieren. Das gilt übrigens auch für China als potentieller Ersatzmarkt:

              „Das ursprüngliche Ziel der chinesischen Staats- und Parteiführung von 5,5 Prozent Wirtschaftswachstum in diesem Jahr wird China voraussichtlich nicht erreichen können. Die meisten Experten gehen von einem Wachstum von etwa drei Prozent aus. Die Weltbank rechnet nur noch mit 2,8 Prozent. Das wäre eine der schwächsten Steigerungsraten der Wirtschaftsleistung seit fast einem halben Jahrhundert.“ (Shanghai, 24.10.2022)

              1. @Chapman

                „…In dem Masse, in dem die Export-Mengen in den Euroraum ausgfallen sind, müssten sie in dem gleichen Masse in einen anderen Wirtschaftsraum gedrückt werden. Die Bedingung dafür, dass die Nummer kurz-/mittelfristig greift, ist, dass der „andere“ Wirtschaftsraum sich in einer starken Aufschwungsphase befindet, also die Zusatzmenge an Energie absorbieren kann. Da die globale Wirtschaft sich nach wie vor in einer Abküklungsphase befindet, sehe ich -mit dem Zusatz: momentan- nicht die Möglichkeit, die aus dem Export in den Euroraum freigewordenen Mengen an fossilen Energieträgern vollständig in anderen Märkten zu platzieren. Das gilt übrigens auch für China als potentieller Ersatzmarkt:….“

                Also bitte so kann man doch nicht Ursache und Wirkung verwechseln. Die globale Wirtschaft befindet sich nur deshalb in dieser Abkühlungsphase, weil massive Sanktionen gegen Europa (getarnt als „Russland-Sanktionen“) laufen. Die Warenströme (besonders die russischen Energielieferungen) müssen umgeleitet werden und das geht nicht in 2 Wochen.

                Dann wird es massiv aufwärts gehen für Russland und massiv abwärts für die EU. Indien und China sind die größten Wachstumsmärkte, die es je auf diesem Planeten gegeben hat (zusammen fast 3 Mrd. Einwohner). Da ist Europa (das ja schon lange eher schrumpft – auch was Konsum angeht) nicht mal ein Fliegenschiss dagegen.

                Deutschland ist – wieder mal – definitiv auf der falschen Seite der Geschichte. Die wirtschaftliche Zukunft dieses Planeten sehe ich im Osten. China ist technologisch z.B. längst an den USA vorbei (siehe Quantencomputer, neben dem herkömmliche binäre Computer wie Taschenrechner aussehen – Google ist lange nicht so weit wie die Chinesen).

              2. @ chapman

                China, Pakistan, Indien und Bangladesch haben zusammen rund 4,2 Milliarden Einwohner, die EU 455 Mio.

                China hat einen Strukturwandel. Sie bauen immer noch Kohlekraftwerke, da sie nicht genug Gas haben. Sie wollen Betriebe, Heizung und Verkehr auf Gas umstellen, da billig und sauber. Für die Zukunft Gas- und Gashybridantriebe für Autos, Lokomotiven, sogar Flugzeuge.

                Der indische Subkontinent hat ein unterprivilegiertes Energiesystem. Da kommen Nachholbedarf, Modernisierung und Strukturwandel zusammen. Sie nehmen alles ab, was angeschlossen werden kann, auf lange Jahre nach oben offen.

                Diese Berechnungen mit Wirtschaftswachstum sind obsolet. Die und weitere SOZ- und ASEAN-Länder brauchen mehr Gas, als die Russen überhaupt haben. Deshalb sollen neben TAPI und Power of Siberia auch Syrien-Irak-Iran-Qatar angeschlossen werden. Auch das Gas im östlichen Mittelmeer und in Libyen gehören perspektivisch zum SOZ-Raum.

                1. Jop – Indien und China will das Gas. Schauen wir uns das russische Pipline Netz an muss dieses aber noch von West nach Ost umgebaut werden. Also wird Russland nicht morgen die Ausfälle kompensieren können.

                  Ebenfalls spielen Einwohner nur im zweiten Schritt eine Rolle zu erst muss eine Fabrik oder Kraftwerk als Verbraucher stehen.

                  China baut übrigens auch EE Anlagen,

                  Und wo finde ich mehr Infos zu GasHybrid PKW in China und der Strategie dazu?

                2. @ peterpan99

                  Die Kompressorstationen müssen umgeschiebert werden, dann pumpen sie das Gas revers. Im Inneren des „sowjetischen“ Verbundnetzes geschieht so was ständig, wegen lokaler Schwankungen bei Einspeisung und Verbrauch. Das Gas für Nord Stream wird nun im Westen Rußlands verbraucht. Überschüsse können durch die Jamal-Leitung (früher nach Polen) Richtung Osten gepumpt werden.

                  Für die West-Ost-Richtung ist das Netz nicht optimal ausgelegt. Deshalb sind zusätzliche Verbindungen im Bau. Durch einige Lückenschlüsse wird die Jamal-Leitung bis nach Wladiwostok durchgebunden. Natürlich nicht für durchgehenden Transport, sondern als Querverbindung, um die Kapazitäten zwischen den verschiedenen Gasfeldern und den Leitungen nach China, bald auch TAPI nach Indien, ausgleichen zu können.

                  In China wird die Zahl der Hersteller von Batterieautos reduziert. Erdgasautos (CNG) sind noch nicht stark verbreitet, aber im kommen:

                  https://www.baidu.com/s?wd=cng卡车全部车型&rsf=100633403&rsp=7&f=1&rs_src=0&rsv_pq=a957fe9e0001a0f1&rsv_t=abbePOLZ%2FOsaAifcXIDcd33Mg9A6ownerZRy%2FIBMvATbiTF1wqTXM8CR33Y&rsv_jmp=slow

      4. Schön dass Sie gegenhalten – die Wahrheit ist irgendwo dazwischen.

        Die Russen haben sicher drei Vorteile:
        1. Improvisieren
        2. Weniger Regelwerke
        3. kochende Rentner

        Die Frage warum sie es haben lassen wir mal stehen – jetzt muss der Westen beweisen dass er auch für seine Unabhängigkeit von Russland bereit ist Opfer zu bringen und da sehe ich aktuell wenig von.

        1. @Peterpan

          4. den größten Teil der Rohstoffe auf diesem Planeten
          5. ZUVERLÄSSIGE Verbündete (im Gegensatz zu Europa, wo der „Verbündete“ USA eher wie ein Feind auftritt (siehe Zerstörung von NS1+2)
          6. Die Russen haben den größten Wachstumsmarkt aller Zeiten für ihre Wirtschaft (China + Indien zusammen fast 3 Mrd Ew).
          7. Technologische Überlegenheit beim Militär

          1. @Atakul

            4. voll auch wenn nicht alle Arten
            5. Ja aber welche wichtigen? Indien & China sind ja keine Verbündeten
            6. und was außer Rohstoffe und Waffen kann Russland liefern?
            7. einige Leuchtturm Projekte – insgesamt würde ich es nicht unterschreiben

            Insgesamt hat Russland eine deutlich klareren Blick auf die Welt ohne rosa Brille und Regenbogenbinde. Weiß mit abgeschotteter Wirtschaft und Mangel umzugehen – was sicher ebenfalls hilft sind industriell noch nicht erschlossene Regionen. Preissteigerungen im Supermarkt tuen weniger weh wenn du dein Gemüse und Hühner selber hast.

            Persönlich Einschätzung Russland kommt kurzfristig besser durch die Krise als der Westen. langfristig werden wir sehen ob der Westen sich wieder auf Lösungen konzentriert und weniger auf Regenbogenbinden und ob Russland es schafft die Industrie unabhängig vom Westen ggf hin zu China und Indien entwickeln kann.

            1. Rußland produziert Industriewaren hauptsächlich für den Binnenmarkt plus EAWU.

              Dank der Sanktionen hat es derzeit die zweithöchsten Exportüberschüsse der Welt; durch hohe Preise bei Lieferung von weniger Ware.

              Exporte ansonsten: Metallurgie, Kraftwerke, besonders KKW, Industrieanlagen, und zunehmend Schienenfahrzeuge. Dazu stehen mehrere Typen Flugzeuge vor der Serienreife, auch chinesische und gemeinsame.

            2. Langfristig wird die Europäische Industrie nach USA oder China abwandern. Aufgrund der US Managementpraxis werden die Unternehmen, die nach US abwandern, untergehen. Die anderen werden Chinesische Unternehmen werden. Der Restart von Europa wird schwierig werden. Die westlichen Europäischen Länder haben keine Bildung oder Arbeitsmoral mehr.

        2. Die Abhängigkeit von Importen von Energie kann Westeuropa nicht loswerden. Erdgas ist ideal, sauber, billig und in riesigen Mengen rund um Europa verfügbar. Es ist immer ratsam, mehrere Lieferanten zu haben. Gas gibt es in West- und Nordafrika, kaspischer Raum, Raum Iran / Qatar. Libyen und Irak hat die EU zerstört, Iran sanktioniert, Algerien wenig Kapazität mangels Investitionen.

          Die Afrikaner bauen eine Leitung Nigeria-Marokko mit Anschluß des Sahel statt Europas, da die EU es nicht haben will. Die EU möchte, daß Afrika dekarbonisiert wird, und selber völlig auf Gretaenergie umstellen.

          Erst hat man auf nur Rußland als einzigen Großlieferanten gesetzt, und nun hat man dem wegen Streit die eigenen Leitungen abgestellt, teils sogar gesprengt. Idiotie. Man hätte längst – oder sollte schleunigst – Leitungen nach Sénégal und Iran bauen.

          Probleme: So große Infrastrukturprojekte schafft die EU nicht, während die Russen alles auf eigene Kosten gebaut haben (nur bei den lukrativen Anschlußstrecken im eigenen Raum hat sich die EU Beteiligung vorbehalten). Und dann würde das reichliche, saubere, billige Gas die teure Gretaenergie mit ihrem überdimensionalen Ressourcenverbrauch gefährden.

  4. Die „katastrophale Wirkung westlicher Sanktionen“ findet real doch nur in den Köpfen der Auftrags-Volks-Verdummer – auch simpel populistische Propagandisten genannt – statt, das weis doch nun auch schon jede Ameise…. 😝😝

    Diese faschistische Diktatur in Brüssel und ihre „herrchen“ müßten sich da schon was Besseres einfallen lassen – auch ohne die eigenen Völker zu Tode zu melken…

    1. Ich empfehle diese Serie:
      https://odysee.com/@RTDE:e/russland-danach-folge-1-die-reise-beginnt:e
      Locker unterhaltsam und mit einem Augenzwinkern. Schwerpunkt Importsubstitution….
      Es ist die eine Seite, ob Cola, Mc Donalds oder was weiss ich noch auf dem Markt sind.
      Wichtiger ist die Industrie, Robotertechnik etc und da hakt es. Die Flugzeugindustrie versucht derzeit Flugzeuge mit nationaler Produktion und Produkten hinzubekommen, die Chipproduktion könnte man aus Deutschland abschauen und Chips aus Kartoffeln machen, aber das hilft nur begrenzt ….
      Als 2014 die Lebensmittel des Westens nicht mehr nach Russland durften hat es auch einige Zeit gedauert, bis die einheimische Landwirtschaft erblühte, irgendwann wird die Industrie auch autark sein. Es dauert halt seine Zeit….

      1. Der Baikal-Chip soll sehr gut sein, russisch, wird aber als Auftragsfertigung in Taiwan hergestellt. Die VR China kann inzwischen praktisch alle Chips herstellen, auch die Werkzeuge für die Herstellung. Es fehlt noch ein wenig an Feinschliff und Kapazität. Mit einer gewissen Kooperation haben die zusammen das Potential. „Es dauert halt seine Zeit“, aber sie haben ganz gut Tempo.

    2. Die Sanktionen sind doch noch gar nicht richtig angekommen.
      Wie wär es wenn man über Hochtechnologie, Chips (und ich meine nicht die 96 nm), redet. Ohne die läuft nix mehr.
      Mal abgesehen davon das die meisten modernen Waffen, Wachmaschinen, eigentlich jetwede Elektronik, diese Chips auch benötigen.

      Aber wenn das wichtigste der FastFood Ersatz ist, na dann „vorwärts immer Rückwärts nimmer“

      Ps.: Flugzeugindustrie, wieviele zivile Maschinen produziert Russland nochmal? und wer wartet die aktuellen Maschinen?

      1. Seit wann braucht man „Chips“ für eine Waschmaschine?
        Vor 30 Jahren funktionierten Waschmaschinen noch ohne élektronischen Schnickschnack.
        Eine Minuterie, ein Thermostat und ein paar Relais reichen um Motor, Pumpe und Heizung zu steuern.

  5. Eine abgeschottete Wirtschaft entwickelt sich normalerweise besser als gänzlich offene. In einer globalisierten Welt ist der Konkurrenzdruck größer. Es war von Anfang an klar, dass die Sanktionen es erlauben, dass russische Unternehmen aufgebaut werden können. Sie haben zumindest anfangs keine Konkurrenz aus den Sanktionsländern.
    Bedenklich finde ich es aber wenn alles so schmeckt wie bei McDo und Kfc. Ein paar Sachen finde ich dort echt übel. Würde ich kein zweites Mal bestellen. 🙂 Öffnet lieber die französische Bäckerei und das thailändische Restaurant. 😀

    1. @nichtbesondersklug: war es nicht so, dass China völlig abgeschottet begonnen hatte und nach und nach so stark geworden ist, dass man noch heute seine Produktionsstätten lieber dorthin verlegt, als in die USA?

      1. Es ist ein wenig komplizierter, aber im Prinzip korrekt. Das betrifft eines der vielen Bereiche in denen der ökonomische Mainstream ein wirklichkeitsfremdes Dogma verfolgt. Ich empfehle dazu Heiner Flassbeck. Wie sich unter anderem empirisch aus der Entwicklung der Industrialisierung im Wertloswesten oder auch etwa Japan oder China zeigt, benötigt es in der frühen Phase protektionistische Maßnahmen um den lokalen Betrieben den Aufbau zu ermöglichen. Die ausländische Konkurrenz hat ja die riesigen Investitionskosten bereits hinter sich und kann problemlos wegen deutlich niedrigerer Lohnstückkosten trotz Profit die lokalen Unternehmer unterbieten. Das ist so wie bei der Autobahn, wie kann man da auffahren, wenn es keinen Beschleunigungsstreifen gäbe? An genau dieser Stelle setzen die westlichen Freihandelsabkommen an und verhindern so die Entstehung von Konkurrenten in weniger industrialisierten Regionen, etwa Afrika. Bei komplexen Industrien kommt noch das Problem mit den Fachwissen/Erfahrung hinzu . Japan hat da staatlich beim Einkauf der Technologie geholfen und China hat da etwa mit dem Zwang zu Jointventures mit einheimischen Firmen eingegriffen. Auch die Produktion von Plagiaten sind da ein hilfreicher Faktor.

    2. In Kaliningrad gibt es inzwischen eine kleine Kette von Bio Bäckereien, die ausschließlich mit Naturhefe und Sauerteig backen. Das Brot ist wirklich gut – ich weiß, wovon ich rede, ich backe mein Brot selbst und meins ist besser als von JEDEM Bäcker, der mir in DE begegnet ist…
      In Novosibirsk hat eine „deutsche“ Bäckerei aufgemacht und ist sehr erfolgreich…
      Inzwischen gibt es in Novosibirsk, Petersburg und Moskau eine kleine Kette mit Namen „Dobrjanka“. Der kulinarische Chef ist ein russischer Koch (Syrnikov) und dort gibt es ausschließlich russisch-traditionelle Lebensmittel.
      Die Russen lernen auch dazu…

  6. Das waren noch Zeiten, als es in der Sowjetunion diesen amerikanischen Schweinefraß nicht zu kaufen gab. Aber heutzutage scheint es auch in Russland „in“ zu sein, sich mit Zuckerwasser und ungenießbarer Bullette aus Amiland den Tag zu versauen. Das iss doch nur noch mit Wodka zu ertragen. Nastrovje.

      1. @Krambambuli:
        Den Wodka erwähnte ich nur so zum Spaß. Das – nicht nur in der Jelzin Zeit, bei diesem Promille Freak, – die Russen arge Probleme mit dem Wodka hatten, vlt. auch noch haben, ist mir bekannt. Aber muss man sich dann auch noch amerikanischen Fraß ins Land holen? Obwohl……… wenn man besoffen iss, schmeckt anscheinend auch diese Scheiße.

          1. @ ohne Z:
            Danke für die Beleidigungen. Da ich selbst ein Idiot bin, kann ich schwerlich andere widerlegen. Nicht einmal Sie. Wie ich 1980 in Moskau war, wurde mir von meinen russischen Freunden, auf meine Frage hin, warum ein Mann vor dem GUM immer eine Kopeke in die Luft wirft, darauf hingewiesen, dass dieser Typ noch zwei andere mit einer Kopeke sucht, denn eine Flasche Wodka kostete damals 3 Kopeken. Die Pulle wurde dann auf ex von den dreien niedergemacht. Aber, wie von Ihnen festgestellt, ich bin ein Depp, Russland feindlich und nur Sie haben die Weisheit mit Löffeln gefressen….. oder besser gesagt, den Wodka getrunken.

      2. @ Krambambuli

        Wieder einmal glänzen sie in diesem Forum durch Dummheit und Ignoranz.

        Eine einfache Internetrecherche mit den Suchbegriffen: “ Alkoholkonsum Länder Tabelle “ … hätte sie vom hohen Ross gestoßen. (1)

        – Russland ist auf Platz 16, (weit hinter Deutschland auf Platz 5)
        – Südkorea ist auf Platz 35

        Wenn sie also außer dümmlichen Kommentaren, deren „angebliche Fakten“ von ihnen frei erfunden wurden, nichts zum Thema beitragen können was tragfähig wäre, würde es das Forum begrüßen, wenn sie sich woanders einen abrubbeln. Bye !

        (1) Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Alkoholkonsum

        1. @ohne_Z

          Danke, die Wodkasaufzeiten sind in Russland inzwischen Vergangenheit…… kann mich erinnern, wie die Leute – besonders die jungen – damals begeistert waren als Putin las sogutwie Antialkoholiker in Erscheinung trat… Der Jelzin muss ziemlich traumatisch für die Russen gewesen sein….oder eventuell das beste Beispiel wie man es nicht machen sollte…..

          1. @GMT
            Werter GMT, ich gestehe ganz leutselig, daß ich auch bei einigen ihrer Beiträge „Bauchgrimmen“ hatte, aber in einem müssen „Demokraten“ zweifelsfrei übereinstimmen: „Die Argumentation muss sich an die Wahrheit halten und durch Fakten gestützt sein“, da bin ich mir absolut sicher daß wir trotz aller Thematischen Differenzen am selben Strang ziehen.

            Leute wie dieser #Krambambuli „erfinden“ Geschichten und tun so als wäre ihre „Geschichte“ mit der Wahrheit identisch. Wenn es die Demokratie nicht mehr schafft, solcher Leute Herr zu werden, ist es Zeit daß sie untergeht.

            1. @ohne_Z

              Ihr „Bauchgrimmen“ bleibt ihnen unbenommen 😉, kann ich nicht ändern.
              Aber vielleicht einfach mal im Hinterkopf behalte: Es gibt gar keinen Grund, irgend Etwas als persönlichen Angriff zu betrachten – es handelt sich ausschließlich um unterschiedliche Meinungen & dass man ja deshalb diskutiert. Wäre ziemlich langweilig wenn alle immer nur artig der gleichen Ansicht sind…bekommt man ja Schütteltrauma vom „nicken“…..

              @Krambambuli kann ich nicht einschätzen….& manchmal ist Satire schwer zu erkennen oder es ist eben zu viel wertloswestliche Manipulation – gerade was Russland & Russen angeht, hängen geblieben….. da gibt es hier schlimmere Finger 😎…wie @cheapman oder gar der @Sonderegger, die sind dumm & bösartig…..

              1. @GMT
                Lieber Mitkommentator, sie schrieben:“@Krambambuli kann ich nicht einschätzen….& manchmal ist Satire schwer zu erkennen oder es ist eben zu viel wertloswestliche Manipulation – gerade was Russland & Russen angeht, hängen geblieben“.

                Nun sind sie nicht seit gestern Kommentator hier, man kann also voraussetzen daß sie schon den einen oder anderen Beitrag gelesen haben. Wie sie auf die Idee kommen, daß Beiträge von #Krambambuli die Kriterien von Satire erfüllen, würde mich brennend interessieren. Ebenso würde mich brennend interessieren, wiso sie einen offensichtlichen Idioten versuchen in Schutz zu nehmen. Wiso greifen sie nach einem, wenn ich einen Jargon der Börse benutzen darf, fallenden Messer?

                Das wirft Fragen auf ! Fragen, die einer Antwort bedürfen !

                1. Das nenn ich mal zivilisierte Umgangsformen und Diskussionskultur. Man könnte meinen Sie sind nicht nur ohne Z, sondern da fehlt noch mehr.

                  Selbst aus der Wikipedia-Tabelle erkennt man, dass in Russland prozentual doppelt so viel Spirituosen konsumiert werden wie in Deutschland.

                  Vielleicht auch mal woanders gucken:
                  https://www.laenderdaten.de/gesundheit/alkohol.aspx

                  Zitat aus dieser Quelle:
                  „Russland: Jeder zweite Todesfall bei Männern in der Altersgruppe von 15 bis 54 Jahren geht auf Alkohol zurück. Zwischen 500.000 und 700.000 Russen sterben jedes Jahr an den Folgen des Alkoholkonsums. Wodka, das oft auch schwarz gebrannte Nationalgetränk, gilt als Hauptgrund für die im Vergleich zu Deutschland geringe Lebenserwartung in Russland.
                  Offizielle Statistiken geben die Zahl der Abhängigen in Russland mit 2,3 Millionen an. Doch schätzen andere Quellen die Zahl auf mehr als das Doppelte. “

                  Und wenn ich vollkommen falsch gelegen habe mit meiner obigen Aussage und sie Recht haben. Mich würde es freuen, wenn in Russland weniger Alkohol konsumiert würde. Ich kenne genügen Alkoholiker und das Elend in den Familien daraus.

                  Und die ganz allgemeine Aussage von mir, die sie so in Rage gebracht hat, stammt aus einer Fernsehsendung von vor ca. 3 Jahren. Dabei ging es aber hauptsächlich um den Alkoholkonsum von Studenten in Süd-Korea. In der ein Vergleich zwischen USA, Russland und eben Süd-Korea angestellt wurde.

                  Und achten sie auf ihren Blutdruck!

        2. Ich habe mir die von Ihnen angebotene „Wiki-Liste“ angeschaut. Sie wissen was Spirituosen sind? Anscheinend nicht, denn wenn Sie es wüssten, würden Sie nicht solch` beleidigende, völlig danebenliegende Kommentare abgeben. PROST.

    1. @Alois

      Wenn ich mich recht entsinne, gab es dieses Gerücht schon vor 40 Jahren….hat man bei uns auch von Club Cola erzählt….. Wer das wirklich ausprobiert hat, weiß, dass das Veräppelung ist🤭

  7. Als wir im Sommer in Russland waren, haben wir keinerlei Einschränkungen gesehen, oder gespürt. Aber ich höre hier in Deutschland immer noch den Spruch, dass die Sanktionen bestimmt noch wirken werden. Da schwingt sicher viel Hoffnung mit, da die Menschen wohl nicht wahrhaben wollen, dass sie vera§&$%t wurden.
    Unsere Verwandten, Freunde, und auch fremde Menschen haben uns alle einstimmig bestätigt, dass einige Sachen im Moment komplizierter sind, wie z.B. Logistik (die nun über die Türkei oder China läuft), oder die Finanzen (wo gerade auf das chinesische oder neue russische „SWIFT“ umgestellt wird). Aber ansonsten spüren die Menschen in ihrem täglichen Leben keine Einschränkungen. Nur wir spüren diese Sanktionen sehr deutlich. Die Menschen in Russland schütteln ihr Haupt über diese Sanktionen und deren Wirkungsrichtung. Ich schließe mich dem an.

  8. Liebe Mitleser,
    zwar wurde das hier nicht explizit gesagt, aber ich stimme trotzdem zu: McDonalds, KFC und andere Einrichtungen dieser Sorte meide ich, wie der Teufel das Weihwasser. Ich habe mal einen Spruch gehört: „Bei McDoof ist das was rauskommt, besser als das, was rein kommt….“.
    Damit hier kein falscher Eindruck entsteht, lieber Alfons, die Russen haben durchaus eigene Gerichte, die als Schnellimbiss oder für ein Bistro taugen.
    Da fallen mir sofort die Tschebureki aus Sowjetzeiten ein. Die gab es an jeder Ecke. Ebenso Piroshki. Inzwischen haben sich auch die anderen Kulturkreise eingemogelt, wie auch in Deutschland oder anderswo in Europa. Es gibt schon recht gute Shawarma in Buden zu kaufen, die Usbeken backen Brötchen im Tandyr…
    Aber hier ging es ja um die „westlichen Kulturgüter“.
    Zu meiner allergrößten Befriedigung hat das traditionelle Brotbier „Kwas“ wieder an Popularität gewonnen. Im Sommer habe ich in Novosibirsk sogar die typischen gelben Anhänger mit einem Fass gesehen, so wie ich sie aus Sowjetzeiten kenne. Sonst hat aber auch hier „Kultur“ Einzug gehalten und es gibt Läden, die gezapftes Frischbier abfüllen und verkaufen.
    Und die Russen bevorzugen bis heute ihre eigenen Sachen. Bei Fisch, egal ob geräuchert, getrocknet, gebeizt oder wie auch immer, fallen dem deutschen Verbraucher die Augen raus! So was gibt und gabe es schlicht bei uns nicht!

    Ich kann nur hoffen, die Russen halten sich die blödsinnigen „Friendscheiss“ Restaurants der Amis vom Hals. So schlecht wie die, können sie das selber allemal…

    1. @Dersu-Usala

      Vor 6 Jahren habe ich mir mal mit McDoof-„Essen“ eine Schwermetall-Vergiftung geholt (ist wohl irgendwas in die Fleisch-Pattys beim Herstellen gefallen), wo ich bis heute noch die Folgen merke.

      Im Grunde können die Russen froh sein, das der Drecksladen verschwunden ist – sicherer für die Verbraucher!

    2. Ich selbst fahre erstklassigen Mondschein. Daher kenne ich in Geschäften den Alkoholpreis nicht. Auf dem Land bauen wir fast alle Gemüsesorten in ausreichender Menge an. Was sind die Sanktionen, wenn Sie alles für sich selbst tun?

  9. Ich möchte hier betonen, dass Moskau, Wladiwostok, teilweise Peterburg sind westlich geworden und sind nicht repräsentativ für Russland. Besonderes zwei oben.
    Als McDonalds geöffnet wurde, haben die Menschen sogar in Moskau dagegen demonstriert.
    In anderen großen Städten ist McDonalds und co. nicht beliebt . Da ist internationale sowjetische Küche sehr gefragt.
    Die Sanktionen an sich sind nicht gut, aber alles hat auch positive Wirkung. Agrarsektor, der von Gorbatschow kaputt gemacht wurde, hat sich seit 2014 wieder erholt.
    Die Lebensmittel haben ganz andere Qualität.
    Die Menschen im Soziale Netze rufen zu verschiedene Aktionen auf.
    Z.Bsp.: es gibt eine Plattform wie Schulkameraden. Da wird eine Geschichte über die alte Menschen erzählt und wird aufgerufen: “ Unterstützen wir unsere Rentner. Die Menschen an der Kasse die Bezahlung für die übernehmen, oder bei alten Menschen(Babuschkas) auf dem Markt ohne Handeln die Gemüse und Obst(aus eigenem Garten) etc. zu kaufen“, damit die sozialschwache die schwere Zeiten überleben

    In westlichen Medien ist aber alles zu Propaganda geworden, sogar dieses Plattform gilt laut von der Leyen als gefährliche pro-russische Propaganda und wurde gefordert die zu blockieren.

    1. @Licht
      vielen lieben Dank für ihre Infos zum realen Leben in Russland….

      Schön wenn da die „social media“ genutzt werden um was echtes Positives zu „erwecken“.

      Können Sie mal so eine ‚Plattform“ hier verlinken?

          1. @Licht

            Ich möchte, daß ihnen ein“Licht“ aufgeht. Damals im „alten Forum“ der ARD zu Zeiten des Irakkrieges, hatte ich einen netten „Kollegen“ aus Amerika. Das damalige Forum war in „Baumstruktur“, wie heute das Forum von Telepolis.

            Jeden gottverdammten Abend ging „Matt8“ das Forum durch und schrieb jedem das gleiche: „Du lügst, bring Bewise, bring Links“ … und wir waren so dumm …

            … jeder von uns hatte seine „Linklisten“ … und als ich eine Woche später auf sein Gekrächtse antworten wollte, macht ich einen Crosscheck … die Seite war tot … nächster Link … die Seite war tot … die komplette Liste war TOT.

            Dann hab ich „Matt8“ etwas näher betrachtet … 48h nachdem man einen Link postete der dem Narrativ widersprach, war die Seite down.

            Lernen sie ! Wenns geht schneller als wir damals !

                1. War nicht sicher ob Sie meinten, dass die Frage nach einem Link um sich dort mal zu belesen eventuell als „unmoralisch“ betrachtet haben?
                  Mich interessiert es wirklich, wie die Russen da miteinander reden & helfen……

                2. Ok, Dann einigen wir uns darauf, daß ich unsicher war, ob ich sicher sein sollte, sie in die Rubrik der Idioten zu verschieben. Faszinierend ….

  10. Also die Auswirkungen von Sanktionen an Coca-Cola oder McDonalds festzumachen, ist gelinde gesagt, Müll mit Müll zu vergleichen. Dreck bleibt Dreck.
    Cola kann man gut zum Entrosten nehmen, aber chemischen Rostlöser will keiner trinken. Rostlöser mit viel Zucker drin, wird dann als Energietrink verhökert.

    Und meine Kolchose des Vertrauens hat seit Jahren die Milch für einen Euro pro Liter verkauft, und dies tut sie heute noch. Das Kilo Rindfleischgulasch kostete bis Anfang des Jahres 7,- €. Nun sind es 9 € und es ist immer noch besserers Fleisch und billiger als im Diskounter.

  11. Mmmh, Russland ist groß, sehr sehr groß! Wie sieht es also außerhalb der Metropolen aus, wie sieht es in anderen Föderationen aus? Zu DDR-Zeiten gabe es in Berlin auch immer (fast) alles, nur nicht in den anderen Regionen. Mir ist die Aussage, Zitat: „dass man im russischen Alltag fast nichts von den Sanktionen spürt“, zu oberflächlich.

    1. @Tim Spieker
      „Zu DDR-Zeiten gabe es in Berlin auch immer (fast) alles, nur nicht in den anderen Regionen.“

      Sicher war es in der Hauptstadt einfacher…aber ich habe immer festgestellt wenn Bekannte aus der ‚Republik‘ so jammerten, dass es – wenn wir die besuchten- dort andere Sachen gab, die wir in Berlin nicht zu sehen bekamen…

      Es ist wohl immer so, dass man das haben will, was man gerade nicht hat…..

      *******
      Kleiner Nachtrag zu Hr. Röpers Geschichte mit der „WEIßen Schokolade“….

      Ende der Siebziger war wohl Kakao auf dem Weltmarkt sehr teuer oder knapp….. es gab dann die ersten weißen Schokoladen – praktisch die Sparvariante ………

      Mußte nun echt lachen, dass ein im Westen sozialisierter Mensch nun im 21. Jahrhundert bedauert, dass die östliche Sparvariante wohl der Hit war…..🤭 Da haben unsere Profs uns immer erzählt, wie viel fortschrittlicher Der Osten ist & wir haben gelacht drüber & es nicht verstanden….aber die Wessies kommen langsam dahin wo der Osten schon lange war 🙈

      1. an GMT:

        Weisse Schokolade hat mit einer Spar-Variante etwa soviel zu tun wie ein Fisch ohne Fahrrad.

        Weisse Schokolade gibt es bereits seit 1930.

        Sie wurde von Nestlé kommerziell produziert, galt Jahrzehnte lang als absolutes Luxus-Produkt (wegen der echten Vanille und der teuren Kakao-Butter) und bedurfte ebenfalls der Kakao-Bohne.

        Jedoch nur wegen der daraus gewonnenen Kakao-Butter.

        Wenn also, wie von dir angeben, Ende der 70er Jahre die Kakao-Preise hoch waren, hätte das die braune wie auch die weisse Schokolade betroffen.
        Dem entsprechend wurde die weisse Schokolade nicht notgedrungen mangels Kakao-Bohnen erfunden.
        Es gab sie ja schon, wie gesag, wesentlich früher.

        Man erhielt weisse Schokolade lange Zeit nur in ausgewählten Confisérien.

        Mittlerweile bekommt man sie auch in den Schweizer Supermärkten von Migros, Coop oder Denner.
        Sie ist immer noch etwas teurer als Schweizer Milch-Schokolade oder dunkle Schweizer Schokolade.
        Sie schmeckt auch völlig anders.
        Sie polarisiert.
        Entweder liebt man sie oder man ekelt sich davor. Viele Kinder mögen sie gar nicht. Wenn, dann erst später.

        Vielleicht gab es aber auch, Ende der 70er, in Deutschland eine weisse Fake-Schokolade, welche weder mit Kakao-Butter oder teurem Vanille-Extrakt noch mit echter Schokolade etwas zu tun hatte.

        Kannst du deine Quelle benennen oder die Schokoladen-Marke angeben? Danke.

        https://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fe_Schokolade

        🌺

        1. @Alethaia

          In der DDR gab es Nestlé NICHT!
          Bei uns war Schokolade halt Schokolade & das mit richtigem Kakao🤔

          Und die „weiße“ Schokolade haben wir eben NICHT mit Kakaobutter gemacht so wie wir „Nutella“ auch nicht mit Kakaobutter gemacht haben. Ich glaube, war nicht mal Vanille drin…..
          Devisen waren in der DDR relativ knapp & dann hat es dafür halt nicht gereicht…..

          War aber trotzdem lecker & leider Hüftgold……

          1. an GMT:

            1. Schokolade ist ein Lebens- und Genussmittel, dessen wesentliche Bestandteile Kakaoerzeugnisse und Zuckerarten – im Falle von Milchschokolade auch Milcherzeugnisse – sind. Schokolade wird in reiner Form genossen und als Halbfertigprodukt weiterverarbeitet. Die spanischen Eroberer brachten das Getränk und die Bezeichnung aus Mexiko mit. Dabei handelte es sich um eine Mischung aus Wasser, Kakao, Vanille und Cayennepfeffer.

            Im Gegensatz zu einer weit verbreiteten Meinung kommt „das Wort chocolatl in keiner frühen Quelle über das Nahuatl oder die aztekische Kultur vor“, weder „im ersten Nahuatl-Spanischen Wörterbuch von Alonso de Molina (1555 erschienen), noch in Sahagúns großer Enzyklopädie oder im Huehuetlatolli, den ‚Sprichwörtern der Alten‘“.

            „In diesen ursprünglichen Quellen lautet das Wort für Schokolade cacahuatl, ‚Kakaowasser‘.
            “Das Getränk wurde von den Azteken kalt getrunken, von den Maya aber heiß genossen.“

            2. Echte Schokolade besteht immer aus Kakao = Kakao-Bohnen = Kakao-Butter. Sonst ist es KEINE Schokolade. Egal ob braun oder weiss

            “ Ende der Siebziger war wohl Kakao auf dem Weltmarkt sehr teuer oder knapp….. es gab dann die ersten weißen Schokoladen – praktisch die Sparvariante ……… “

            3. Gab es in der DDR die weisse Schokolade Ende der 70er Jahre jetzt wegen Ermangelung von Kakao-Bohnen und als Ersatz der braunen Schokolade (A), so wie von dir behauptet oder waren die Kakao-Bohnen, bzw. Kakao-Butter für weisse Schokolade immer schon zu teuer und wurden in der DDR für weisse Schokolade gar nie verwendet (B)? Eines von beiden kann nicht stimmen.

            4. Die Quellen für: „Ende der Siebziger war wohl Kakao auf dem Weltmarkt sehr teuer oder knapp….. es gab dann die ersten weißen Schokoladen – praktisch die Sparvariante ……… “
            fehlen mir immer noch.

            Als Schweizerin, Schoggi-Liebhaberin und Ende der 70er Jahre im Alter von ca. 23 Jahren, wäre mir eine weltweite Verknappung, bzw. massive Verteuerung von Kakao, bzw. Schokolade mit ziemlicher Sicherheit aufgefallen. Ich habe nirgends etwas dazu gefunden.

            “ Bei uns war Schokolade halt Schokolade & das mit richtigem Kakao🤔 “

            Damals, Ende der 70er Jahre, gab es keinen Kakao-Ersatz! Es gab nur echten Kakao. In der Schweiz wie in der DDR.

            🌺

            1. @Alethaia
              „Damals, Ende der 70er Jahre, gab es keinen Kakao-Ersatz! Es gab nur echten Kakao. In der Schweiz wie in der DDR.“

              Was willst Du jetzt von mir? Soll das eine Retourkutsche werden?
              Kakaobutter ist eben NICHT die „ganze“ Kakaobohne sondern nur das zentrifugierte Fett!

              Und noch einmal – da ich nun diese „weiße Schokolade“ & die Ostnutella selber gemacht hatte, kann ich dir versichern – es war keine Kakaobutter darin enthalten & hat trotzdem geschmeckt!

              Meine Güte, jetzt fangen schon die Schweizer an uns erzählen zu wollen, was wir wie gemacht haben …..

              „Als Schweizerin, Schoggi-Liebhaberin und Ende der 70er Jahre im Alter von ca. 23 Jahren, wäre mir eine weltweite Verknappung, bzw. massive Verteuerung von Kakao, bzw. Schokolade mit ziemlicher Sicherheit aufgefallen. Ich habe nirgends etwas dazu gefunden.“

              Autsch…..Damals gab es halt auch ein Internet wo du dich hättest belesen können & ich vermute mal, dass du von Wirtschaft & Außenhandel der DDR ungefähr so viel wußtest wie über die SU…..

              1. an GMT:

                Ich bezweifle nicht, dass in der DDR, Ende der 70er Jahre (sicher auch schon vorher), viele Produkte nicht erhältlich oder zu teuer waren und deshalb Ersatz-Produkte hergestellt wurden.

                Wie du richtig geschrieben hast, wird auch die Kakao-Butter aus der Kakao-Bohne hergestellt und ist genau deshalb kein Billig-Produkt.

                Die weisse Schokolade in der DDR kann deshalb kein billiges Ersatz-Produkt für braune oder dunkle Schokolade gewesen sein.

                NUR darauf wollte ich hinweisen.

                Die Kakao-Butter wurde aber aus Kosten-Gründen in der DDR durch billiges Palmöl ersetzt. Auch in der braunen Schokolade.

                Ich finde es aber interessant zu lesen, dass du Schokolade (Vitalade?, Creck?) und Nutella (ab 1965 in der DDR: Nudossi) selber hergestellt hast. Not macht eben erfinderisch und weckt die kreativen Kräfte. 😊

                Ich koche zwar oft Kakao (keine Fertig-Mischung von Nesquick oder Ähnlichem) als Getränk oder mache selber Schokoladen-Pudding (kein gekauftes Pulver von Dr. Oetker und Co.), aber an Schokolade (braun oder weiss) oder Nutella habe ich mich noch nicht versucht.

                Ob Th. Röper die weisse Fake-Schokolade mit Palmöl aus DDR-Zeiten vermisst oder ob er die echte, weisse Schokolade mit Kakao-Butter meint, kann ich nicht beurteilen.

                Ich weiss nur, dass er 1971 in Bremen geboren wurde, in Kiel sein Studium abschloss (1994) und anschliessend in Deutschland, Osteuropa, Russland und in der Schweiz in der Versicherungs- und Finanzbranche arbeitete. Ob er die weisse Fake-Schokolade aus DDR-Zeiten kennt oder die echte weisse Schokolade oder beide Varianten, kann nur er beantworten.

                Der Robert Stein könnte ihm ja ein süsses Päckchen zu Weihnachten nach St. Petersburg schicken. Er muss nur herausfinden, welche Sorte Th. Röper so mag. 😉

                Ist aber auch nicht weiter wichtig.

                “ Was willst Du jetzt von mir? Soll das eine Retourkutsche werden? “

                Nein, ich will nichts von dir. Und weswegen eine Retour-Kutsche? 🤔

                “ Autsch…..Damals gab es halt auch ein Internet wo du dich hättest belesen können & ich vermute mal, dass du von Wirtschaft & Außenhandel der DDR ungefähr so viel wußtest wie über die SU….. “

                Du weisst da sicher wesentlich besser Bescheid als ich. Als Bürgerin der DDR warst du ja auch direkt betroffen, hast bestimmt viele Erinnerungen an diese Zeiten und natürlich umfangreichere und bessere Informationen. 😊

                🌺

                PS:
                Da in meiner Kindheit auch in der Schweiz der echte Kakao teuer war, für meine Eltern zu teuer, mein Vater war ein einfacher, ungelernter Arbeiter beim Stadtbauamt, gab es als günstigeres Heissgetränk die Ovomaltine und das Heliomalt. Beide galten damals, so man der Werbung glauben schenken mochte, als besonders gesund. Ich mochte beide nie. Mir wurde davon schlecht und ich musste mich übergeben. 🤢

                Echten, selbst gekochten Kakao habe ich hingegen geliebt und liebe ihn immer noch. 😋

                1. @Aletheia

                  Es ging nicht darum, dass Not erfinderisch macht…… es gab hinsichtlich von Nahrung KEINE Not in der DDR.
                  Wir kannten natürlich die Westreklame & wollten wissen wie sowas schmeckt.
                  Die „Rezepte“ waren Improvisationen, die sich sehen lassen konnten & wie in vielen anderen Bereichen auch funktionierte es….

                  Wenn Du über „Kostengründe“ sprichst, ging es um Devisen & dann eben darum, dass „wir“ benötigte ( eventuell andere) Rohstoffe halt aus der anderen Welt bezogen……

                  Also, was soll’s …. ob weiße oder dunkle Schokolade…..es handelt sich da nicht um eine Gesinnung…..nur um persönlichen Geschmack….

  12. Ich habe den folgenden Kommentar versehentlich unter einen alten Artikel geschrieben, der offenbar noch offen war. Also noch einmal:

    Die Sanktionen richten sich nicht gegen Russland.

    Ich bin immer wieder erstaunt, wie fest und unverbrüchlich der Glaube an Politikeraussagen auch bei denjenigen noch ist, die diesen Figuren höchst kritisch bis offen ablehnend gegenüberstehen.

    Denn die Vorstellung, dass sich die Sanktionen gegen Russland richten würden, basiert AUSSCHLIESSLICH auf diesen Aussagen. Sind diese Leute so vertrauenswürdig, dass das ausreicht???

    Bei einer Betrachtung der realen Welt und frei von den verwirrenden Sirenengesängen aus Politik und Medien wäre kein Mensch auf diese abwegige Idee gekommen, jeder hätte gesehen, dass sie sich gegen die westlichen Volkswirtschaften richten. Sie sind die Fortsetzung der Coronamaßnahmen und eine Ergänzung der Klimamaßnahmen mit anderer Begründung. Aber eine Vielzahl von Begründungen ist nicht unüblich, man muss sich nur einmal ansehen, wie viele Begründungen für die Massenzuwanderung gegeben werden (Von „Wir müssen diesen armen Menschen helfen“ bis „Die zahlen unsere Renten“ u.v.a), das nennt man zielgruppenorientiertes Marketing.

    Es ist eigentlich nicht schwer zu verstehen, dass die Verteuerung und Verknappung von Energie für eine moderne Industrienation ruinös ist, während der Entzug von Instagram, Ikea und MacDonalds sich leichter verkraften und vor allem recht problemlos ersetzen lässt. Natürlich gäbe es auch eine ganz einfache Lösung für den Wegfall der russischen Gaslieferungen für Deutschland (und wahrscheinlich auch ganz Westeuropa) aber das wird ja ganz offensichtlich nicht gemacht und noch nicht einmal angesprochen.

    Also ist dieser Effekt – Ruin der westlichen Volkswirtschaften – der tatsächliche Sinn und Zweck der Sanktionen, da können sie noch so hysterisch rumschreien, sie würden „Russland in die Knie zwingen“ wollen. Das ist verlogenes Geschwätz, sie wollen das ganz offensichtlich nicht. Sanktionen haben noch nie eine Regierung davon abgehalten, das zu tun, was sie tut, und sie werden auch die russische Regierung nicht davon abhalten, genau so lang Krieg zu führen, wie es ihr passt.

    1. Ich habe letztens einen Artikel glesen in dem sinngemäß stand:
      Bis 2007 waren etwa 3,8 Trillionen Dollar im Umlauf.
      Heute sind 28 Trillionen Dollar im Umlauf.
      Man hat also in 14 jahren eine Geldmenge erzeugt die um ein Vielfaches größer ist, als im gesamten Zeitraum der letzten 100 Jahre.
      Was also tun? Aus dem Vekehr kriegt man das nicht mehr. Dazu ist das grüne Toilettenpappier zu sehr verteilt und der Fiinanzsektor macht nicht das, was die FED will und spekuliert munter weiter.
      Was also ist der Vorschlag dieses Zeug wider zu verbrennen?
      Eventuell wörtlich nehmen und Menschen als Brennstoff nutzen… Hat doch bisher immer geklappt.
      Den Rest kann man sich selbst zusammenreimen. Aber vieleicht bin ich ja „nur ein Verschwörungstheoretiker“.

      1. Die 28 Trillionen sind nicht im Umlauf, sondern zum grössten Teil Fake-Börsenwerte.
        Twitter, Tik Tok, Google, usw. haben keinen Wert mehr wenn Niemand sie benutzt.
        Die echten Werte (Ersparnisse durch Arbeitsleistung) werden heute ausgesaugt um die Fake-Börsenwerte durch diese zu ersetzen.
        Banken schaffen Geld – Arbeit schafft Werte!

  13. Soll man lachen oder heulen?
    Das war vorhersehbar wenn man wollte resp.über brauchbare Ökonomiekenntnisse verfügt
    und sich in den D-Sprachigen Russischen-Medien seit längerem invormierte, die so nebenbei
    sehr sachlich und informatiev aufgestellt sind.
    Die Russischen Energieexporte werden wohl unvermeidlich in bezug auf die Menge etwas
    zurückgehen das bei verbesserten Preisen.
    Im Gegenzug gehen die Importe aus dem EU-NATO Raum auf Null zurück.
    Das stärkt müsste LOGO die Aussenhandelsbillanz erheblich bis erkläklich positief.
    Für den Russischen Binnenmarkt ein Segen, denn ein Grossteil wird durch eigene
    Produktion ersetzt das heisst weniger Deviesenabfluss.
    Das mit der Übernahme der Firmen für einen symbolischen Dollar oder EURO ist ganz
    besonders Lustig, ob die das für den gleichen Preis zurückbekommen ,eher Nein.
    Die im EU NATO Raum gesperrten und absehbar enteigneten Guthaben der Russen
    sind vermutlich deutlich weniger als die Gewinne der Russen durch die Übernahme der
    Westlichen Firmen zum praktisch Nulltarief.
    Dann ist da noch ein weiterer Punkt der noch wenig beachtet wird, das mit der Nachkriegszeit.
    Die EU WOLLTE die GANZ Ukraine für sich der Selenskyj in Kiew labert noch immer davon.
    Wird wohl nix ,die Russen werden Neurussland und die Krim behalten den ganzen Rest
    darf der EU-NATO Verbund behalten und damit den erdrückenden Anteil an den Gesamtkosten
    der Witzfigurenübung.
    Die Elenden umfangreichen volgen auf Sozialer Ebene obendrauf
    Physisch und Psychischer Natur. Vor allem in grosser Zahl Kriegsverserte Soldaten.
    All das wäre mit etwas mehr nüchternerer Politik und einschätzung im Westen vemeidbar gewesen.
    Der Geopolitische Schaden für den EU-NATO Verbund ist (meine Pers. Vermutung) noch um einiges
    umfangreicher.

  14. Als schon länger in St. Petersburg Heimischer kann ich nur bestätigen, was Thomas Röper sagt. Im täglichen Leben spürt man kaum etwas von den Subventionen, ausser dass die Lebensmittelpreise ganz schön angezogen haben. Sobald man aber gen Westen reisen will oder gar Finanztransaktionen mit den Sanktionsländern machen will, wird es kompliziert und teuer bis unmöglich.
    Ausserdem muss es ja nicht unbedingt McDoof und die anderen Amerikaner sein (Burger King und KFC haben das Land ja nicht verlassen und arbeiten ganz normal weiter). Wer wunderbare Blinies will (Pfannkuchen), der geht
    zu Teremok, oder man kann sich billig und üppig in einem Restaurant der Stolowaja-Kette verpflegen, oder in einem Pilmenie-Laden, wo es wunderbare, frisch hergestellte Teigtaschen gibt. Und das ganze selbstverständlich Bio und ohne Konservierungsstoffe.

  15. @„Lediglich weiße Schokolade, die in Russland nie beliebt gewesen ist, suche ich nun oft vergeblich.“

    Irgend einen Grund muss es wohl geben, wieso die Russen immer noch keinen Vorschlaghammer holen, während das Banderastan zunehmend bewaffnet wird. VdLeyen will Putin bereits im Knast sehen – nachdem Russland kapituliert und ihn ausliefert. Das ist doch der Plan, wenn man keine schnelle Entscheidung sucht?

    In Deutschland wird bereits am Hunger gewerkelt – auch Russland wird es nach Niederlage übernehmen müssen:

    https://uncutnews.ch/the-great-reset-deutschland-verbietet-landwirten-die-ordnungsgemaesse-duengung-von-boeden-um-die-gruene-agenda-der-eu-zu-erfuellen/

    „The Great Reset: Deutschland verbietet Landwirten die ordnungsgemäße Düngung von Böden, um die grüne Agenda der EU zu erfüllen“

    Dann fehlt mehr als nur weiße Schokolade – oder wird unbezahlbar.

    1. Meine Vermutung ist, daß die EU und hier insbesonders GaGaLand mit geflüchteten Ukrainern überschwemmt wird. Der Vorteil beim derzeitigen Kriegsgebahren Rußlands ist, daß sie nur die Infrastruktur genügend beschädigen müssen und das Ukrainervolk flüchtet freiwillig zur Alimentation. Hier in GaGaLand bricht dann Stück für Stück die Sozial-, Wirtschafts- und Infrastruktur zusammen. Somit hat sich der deutsche Helfershelfer des US-Aggressors den Strick Anfang diesen Jahres schon selbst um den Hals gelegt an dem er bald hängen wird.
      Eigentlich nicht überraschend und erinnert an 1945 im Führerbunker.

  16. Es gab mal eine Zeit West vs. Ost, da sage Andy Warhol sehr selbst ironisch gegenüber dem US Geschmack:

    „Das Schönste in Tokio ist McDonald’s. Das Schönste in Stockholm ist McDonald’s. Das Schönste in Florenz ist McDonald’s. Peking und Moskau haben noch nichts Schönes.“

    Vielleicht ist man deshalb jetzt in Russland so stolz darauf, dass man trotz all der Sanktionen nichts an „Schönheit“ verloren hat.

    1. @Mircutux

      Hm…Hr. Röper ist Deutscher & in DE sozialisiert. Natürlich wird er dort nach Westwaren Ausschau halten & na ja, mal ehrlich, die wenigsten, der geneigten Leser kennt Russland mehr als von einer geführten Reise – wo auch nur bekannte Ziele angefahren werden…..

      Hätte Hr. Röper hier ausschließlich russisches erwähnt, hätten viele wohl wenig davon erkannt &/oder verstanden….

    1. @Aletheia 1957

      Ich glaube das Problem sitzt tiefer, als du es dir vorstellen kannst. Ich hab einen solchen Fall im eigenen Haus. Der Vater spricht kaum deutsch, da muss der älteste Sohn dolmetschen … warum? … kein Deutsch, nicht arbeitsfähig.

      Also wendete er sich letzten Monat an mich: Brief von JobCenter … bitte du setzen auf Brief. Da hab ich das dann gelesen. Das war keine Bitte vom JobCenter, das war eine Aufforderung sich „endlich“ nach 6 Jahren doch mal einen Deutschkurs anzutun … ich vermute daß seine Sachbearbeiterin die Schnauze voll hatte … ich nix verstehen … du machen was ich sage.

      Seine Argumentation warum ich einen Brief schreiben soll … ZITAT: „Frau kann gehen Schule, Kinder kann gehen Schule, ich zuhause. Du zuhaue, ich auch zuhause.“ … Nur daß ich Krankheitsbedingt zuhause bin, er aber Faulheitsbedingt. Und während er noch versucht den Kontakt seiner 2 jüngsten Kindern zu Deutschen zu verhindern, frage ich mich: Was wird passieren, wenn 2 Araberkinder in der Schule aufschlagen, kein Wort Deutsch sprechen und von Deutscher Kultur keine Ahnung haben …

      1. an ohne_Z:

        Mein geschätzter Mit-Forist.

        Du beschreibst einen grossen Teil der Eltern meiner Nachhilfeschüler.

        Mädchen, 11 Jahre, sehr intelligent, wissbegierig und lernfreudig, jüngste Tochter von 3 Kindern. Eltern seit 30 Jahren in der Schweiz. Herkunft: Sri Lanka, sprechen kein Wort Deutsch und auch kein English.
        Bewohnen ein eigenes Haus. Gehen regelmässig in den Tempel in unserer Stadt. Treffen sich nur mit Landsleuten.
        Können nicht mehr Sri Lankesisch kochen, aber das Mädchen darf von den männlichen Mitgliedern der Familie, also vom Vater und den beiden Brüdern, geschlagen werden. Manchmal auch von der Mutter. Sie findet das OK. Will in jedem Fall mal einen Landsmann heiraten. Über das Herkunftsland ihrer Eltern weiss sie nichts, ausser das von mir Erzählte: landschaftlich, Flora und Fauna, geschichtlich, politisch, kulturell etc.
        Sie ist ausgesprochen hübsch und ehrgeizig. Sie will Anwältin werden und ihre Eltern stolz machen.

        Knabe, 9 Jahre, desinteressiert an Wissen jeglicher Art, will nur gamen, vergisst immer wieder alles Gelernte, jüngster Sohn von 3 Kindern. Eltern:

        er: Kurde, Betreiber 2er Imbiss-Stände, spricht kaum Deutsch, ist nie zu Hause;

        sie: spricht gar kein Deutsch, kann gar nicht kochen, geht am liebsten shoppen, fährt ein dickes Auto, ist immer am Handy und beide lassen dem jüngsten Sohn alles durch. Er besitzt mittlerweile über 30 Spielzeug-Waffen, unzählige Games und darf so lange gamen und aufbleiben wie er will. Nicht einmal der Schosshund, ein kleines, weisses, geschmuggeltes, pelziges Arschloch aus Deutschland, ist einigermassen erzogen und bellt in einer Tour. Die längst erwachsene Tochter und der älteste Sohn leben noch zu Hause. Die Eltern sind seit über 30 Jahren in der Schweiz. Der Sohn, mein Schüler, will Arzt werden, geht aber zur Zeit in die 4. Klasse einer Sonderschule für schwach Begabte.

        Worte wie „Beispiel“, „Buchstaben“, „Wort“, „Satz“, „hüpfen“, „wandern“ etc. habe ich ihm schon mehrmals erklärt. Er vergisst sie oft bereits schon nach 1 Minute. Manchmal schläft er auch fast ein.
        Als er vor 1 Jahr zu mir kam, kannte er noch nicht einmal alle Buchstaben.
        Rechnen kann er gut.
        Er isst nur Sachen von Imbiss-Ständen (Kebab, griechisch, Pizza, McDonalds, etc.) und zu Hause nur Nudeln oder Süssigkeiten.

        Er ist sehr phlegmatisch, in keinster Weise aggressiv, lügt jedoch ständig, manchmal ohne ersichtlichen Grund und ich weiss: er hat ein gutes Herz.

        Weitere Profile erspare ich dir und mir.

        🌺

        1. @Aletheia
          “ in keinster Weise aggressiv, lügt jedoch ständig, manchmal ohne ersichtlichen Grund “

          Das ist ja das Elend. „WIR“ können uns dank Gutmenschentum nicht einmal mehr Vorstellen, daß es Leute gibt die dir die Hucke vollügen, ohne Rot zu werden … es aber trotzdem tun.

          Das ist EXAKT das Elend, daß Leute von Kram schwadronieren, von dem sie nicht die geringste Ahnung haben …

          Sollen mal nach Rumänien fliegen, nach Sri-Lanka … oder ungezählte Möglichkeiten. Dort könnte man ihre Krankheit via. Fakten Therapieren … nur das tun die Schwatzbuden nicht.

  17. „John Mearsheimer: Wir spielen russisches Roulette“

    „… Der Westen ist am Ende, sagt der realistische Außenpolitiker …“

    https://uncutnews.ch/john-mearsheimer-wir-spielen-russisches-roulette/

    „… Sein zentrales Argument, dass der Westen (und insbesondere die Vereinigten Staaten) durch die Erweiterung der Nato nach Osten und die Einladung an die Ukraine, dem Block beizutreten, eine für Wladimir Putin unerträgliche Situation geschaffen hat, die unweigerlich dazu führen würde, dass Russland Maßnahmen ergreift, um die Ukraine zu „zerstören“, ist heute politisch unsagbar. Seine Kritiker beschimpfen ihn als Putin-Apologeten; seine Anhänger hingegen glauben, dass die Invasion der Beweis dafür war, dass er die ganze Zeit recht hatte. …“

    „… Wenn es jetzt kein Friedensabkommen in der Ukraine geben kann, ist das einzige logische Ergebnis, dass die Kämpfe weitergehen; anhaltende Kämpfe werden logischerweise zu einer Eskalation führen, insbesondere wenn Russland zu verlieren scheint; und die Eskalation kann sehr wohl schließlich eine nukleare Form annehmen, wodurch ein nuklearer Großmachtkonflikt zu einer realen Möglichkeit wird. …“

    Wollen wir in Westeuropa wirklich dafür verheizt werden?

    1. Besser möge Gott den Russen helfen, den so oft versprochenen Vorschlaghammer zu finden, damit Nazitum wieder mal beendet wird. Ob mit der Rasse oder dem Klima. Nach 10 Monaten Sitzkrieg denke ich an das Sprichwort von großer Klappe.

      Ob Russen Gefallen am künstlichen Fleisch aus Insekten finden, mit dem woke Konzerne die Welt beglücken möchten? Wird Putin orangefarbener Overall stehen, dem vdLeyen ihm verpassen möchte? Fragen über Fragen…

      „Vandana Shiva: Bill Gates fördert die „Überwachungslandwirtschaft““

      https://uncutnews.ch/vandana-shiva-bill-gates-foerdert-die-ueberwachungslandwirtschaft/

      „… Brand fragte Shiva nach der Kontrolle von Big Food über die Landwirtschaft und wie sich dies auf die derzeitige globale Lebenskostenkrise auswirkt und ob sie glaube, dass es eine „konzertierte Aktion“ gebe, um die Kontrolle über die „grundlegenden Bestandteile des menschlichen Lebens“ auszuüben. … Shiva sagte, dass seit der globalen Finanzkrise von 2008 „das Finanzsystem in die Lebensmittel eingedrungen ist“. …“

      In den Niederlanden sollen kleine Bauern fertig gemacht werden…

      1. Keine Privatsphäre und kein Eigentum: Die Welt im Jahr 2030 nach Wunsch des Weltwirtschaftsforums
        „Bereits am 10. November 2016 hatte das WEF im Magazin „Forbes“ einen Artikel mit der Überschrift „Willkommen im Jahr 2030: Ich besitze nichts, habe keine Privatsphäre und das Leben war noch nie besser“ veröffentlicht. Der Beitrag beginnt mit den Worten: „Willkommen im Jahr 2030. Willkommen in meiner Stadt – oder sollte ich sagen ,in unserer Stadt‘. Ich besitze nichts. Ich besitze kein Auto. Ich besitze kein Haus. Ich besitze keine Geräte oder Kleidung. Es mag Ihnen seltsam erscheinen, aber es macht für uns in dieser Stadt vollkommen Sinn. Alles, was Sie als Produkt angesehen haben, ist jetzt zu einer Dienstleistung geworden. Wir haben Zugang zu Transportmitteln, Unterkünften, Essen und allem, was wir in unserem täglichen Leben brauchen. Nacheinander wurden all diese Dinge kostenlos, so dass es für uns keinen Sinn machte, viel zu besitzen“.
        „Ohne von den utopischen Versprechungen beeinflusst zu werden, muss eine nüchterne Bewertung der Pläne zu dem Schluss kommen, dass es in dieser neuen Welt keinen Platz für den Durchschnittsmenschen geben würde und dass sie zusammen mit den „Arbeitslosen“, „Schwachsinnigen“ und „schlecht erzogenen Personen“ weggeschafft werden würden. Hinter der Verkündigung des fortschrittlichen Evangeliums der sozialen Gerechtigkeit durch die Befürworter des „Great Reset“ zur Errichtung einer neuen Weltordnung verbirgt sich das finstere Projekt der Eugenik. Die Projektträger schweigen darüber, wer die Herrscher in dieser neuen Welt sein werden.“
        https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/509657/Keine-Privatsphaere-und-kein-Eigentum-Die-Welt-im-Jahr-2030-nach-Wunsch-des-Weltwirtschaftsforums

  18. Nicht aufregen über Coca-Cola, Mac Doof,,,, das gab es schon immer, ist aber nicht Zeichen einer „Übernahme“ irgendeiner Art, sondern nur Mode. Wichtig: Es läuft in Russland weiter relativ normal.

  19. So wie es aussieht wird das alles sowiso keine große Rolle mehr spielen. Nachdem die Ukraine nun Ziele tief in Russland angegriffen hat, wird Putin nun unter Zugzwang stehen. Mit diesen Angriff hat die Ukraine bewiesen, das es hier gar nicht um Selbstverteidigung geht.
    Ich wundere mich nur wie dieser Angriff von der russischen Luftraumüberwachung unbemerkt bleiben konnte.
    Die Zeit der Samthandschuhe gegenüber dem Westen muss auch aufhören, sollte herraus kommen das wieder die NATO Federführend war für diesen Angriff, dann sollte es ein Vergeltungsschlag auf ausführende NATO Stützpunkte geben. Es kann nicht sein das der russische Bär sich wie ein abgerichteter Zirkusbär am Nasenring zur Show stellen läst. In diversen russischen Foren ist die Stimmung schon lange gekippt und es werden härtere Gangarten gefordert. Ich bin von Putin ehrlich gesagt mittlerweile enttäuscht, von all seinen vollmundigen Ankündigungen gegenüber dem Westen wenn er sich einmischt usw ist nichts, aber auch gar nichts übrig.

    1. @Wuotani
      „Ich wundere mich nur wie dieser Angriff von der russischen Luftraumüberwachung unbemerkt bleiben konnte.“

      Hm…Wenn Militärflugzeuge UNTER der Radargrenze fliegen können wird das mit Drohnen auch gehen……
      Dazu kommt, dass Russland jede Menge Ukrainer aufgenommen hat……es sind nicht alle nur ehrlich, die dahin gehen.

      Aber richtig, gerade auf Militärbasen sollte die Aufmerksamkeit größer sein ……

      „In diversen russischen Foren ist die Stimmung schon lange gekippt und es werden härtere Gangarten gefordert.“
      Was sind denn „diverse russ. Foren“? Militärspezialisten oder manchmal auch welche, die sich selber zwar drücken für die Heimat was zu tun aber gerne als Maulhelden ihre Expertise abgeben?

      „Ich bin von Putin ehrlich gesagt mittlerweile enttäuscht, von all seinen vollmundigen Ankündigungen gegenüber dem Westen wenn er sich einmischt usw ist nichts, aber auch gar nichts übrig.“

      Könnten Sie da mal konkreter werden?
      Ich meine, Putin ist NICHT Gott, der überall gleichzeitig sein kann & vielleicht ist es für einen westliche sozialisierten Menschen schwer zu verstehen, dass der Putin vielleicht gar nicht der Despot, Zar oder Diktator ist, der einfach nur mit dem Finger schnippst & schon springen alle weil sie sonst im Gulag landen?

      Könnte ja sein, oder?
      Der Typ hat ein Pensum, dass wahrscheinlich keine 10 Westler auch nur in Jahrzehnten schaffen……also, einfach mal den Ball flach halten bevor man nicht in seinen Schuhen unterwegs war…..

      1. @GMT

        Für Drohnen ist das aber eine ziemlich weite Strecke. Ich glaube kaum das es hier um alte sovietische Drohnen sich handelt so wie unsere Medien es gerade kommunizieren.

        Gute Adresse ist topwar.ru, dort im Forum sind auch viele Militärs unterwegs und viele davon können Putins “ sanfte Gangart “ auch nicht mehr nachvollziehen.

        Und was meine Enttäuschung angeht, ich kann mich noch am Anfang unmittelbat nach Beginn der militärischen Operation an markige Worte eines Putin erinnern, das jede Einmischung des Westens wodurch russisches leben bedroht wird, sofort beantwortet werden würde, alles sei schon abgesprochen usw…sieht man ja, die NATO kann mit dem Zirkusbär machen was sie wollen, da kommt gar nichts.
        In meinem Bekanntenkreis gibt es Stimmen, die fest von überzeugt sind, das Putin, Selensky und Co zusammen arbeiten um den Great reset vorran zu treiben, habe mich immer für Putin als Gegenspieler des Great Resets ausgesprochen, aber nach all seinen großen Worten auf denen keine taten folgten, bin ich mir da nicht mehr so sicher

        1. @Wuotoni
          „Gute Adresse ist topwar.ru, dort im Forum sind auch viele Militärs unterwegs und viele davon können Putins “ sanfte Gangart “ auch nicht mehr nachvollziehen.“

          Viele Militärs? Wieso sind die denn nicht an der Front? Hätten sich ja freiwillig melden können wenn sie sich für die großen Macher halten?!

          Vielleicht haben Sie die „markigen Worte“ nur falsch verstanden?
          Soweit ich mich erinnere ging es dabei darum, dass Russland nun militärische Mittel einsetzt & alles „einberechnet“ hat, was an Sanktionen & Feindseligkeiten vom Westen kommt!

          Eigentlich weiß doch JEDER, dass der Westen mit seiner NATOd-Truppe die Ukraine seit 8 Jahren militärisch inclusive Nazibataillone aufrüstet – die Russen wissen das auch & sind sich im Klaren darüber, dass das nicht einfach ist…

          Einerseits gilt die Ukraine als Brudervolk & da kann man nicht wild alles in Schutt & Asche legen – damit schafft RF sich Feinde im eigenen Land – die sind alle versippt & verschwägert…… andererseits was hilft es zu wissen, dass der Westen mitmischt – soll Russland die NATOd-Länder militärisch angreifen?

          Es geht nicht nur um diesen Konflikt – RF ist weltweit „unterwegs“ um diesem Terrorsystem des Westens den Garaus zu machen – auf vielen Ebenen….. das ist nicht einfach…

          „In meinem Bekanntenkreis gibt es Stimmen, die fest von überzeugt sind, das Putin, Selensky und Co zusammen arbeiten um den Great reset vorran zu treiben, ….“

          Sie sollten ihre Bekannten wechseln, ich gehe JEDE Wette ein, keiner von denen hat sich auch nur annähernd intensiv für Politik & Geopolitik interessiert….. das ist eben kein Holywoodschinken, der nach 2 h mit Happyend das Zeitliche segnet….

          1. “ Viele Militärs? Wieso sind die denn nicht an der Front? Hätten sich ja freiwillig melden können wenn sie sich für die großen Macher halten?! “

            Es gibt auch Militärs die nicht bei der aktiv kämpfenden Truppe sind, wie z.B. in der Verwaltung? Dürfen die nicht im Forum unterwegs sein?

            1. Militärs in der Verwaltung haben eben KEINE Ahnung von Kampfhandlungen….umsonst sind die nicht in der Verwaltung & vielleicht sollten die ihre Aufgaben sorgfältiger machen damit die Truppen vor Ort besser eingesetzt werden können…

        2. EDIT:

          Ja, keine Ahnung, vielleicht kann Röper da was herraus finden. Aus topwar herraus ist zu entnehmen, das man bereits weiß das es hochmoderne britische Drohnen waren und diese via Echtzeit Satellitenbilder gesteuert wurden. Auch der Flugkorridor der Drohnen war gut geplant sowie der Zeitpunkt des Angriffs, genau dann wann die strategischen Bomber am empfindlichsten sind, wärend der Betankung.
          Im Ministerium ( welches, keine Ahnung, Googleübersetzer ist da irgendwie, naja ) soll man dies als ein Angriff auf die strategische Atomwaffe werten. Dieser Angriff soll sogar vom Aussenminister Lettlands letzte Woche angekündigt worden sein.

  20. In den Niederlanden könnte bald Schokolade fehlen:

    „Niederlande will Bauern enteignen – EU Agenda 2030“

    https://tkp.at/2022/12/06/niederlande-will-bauern-enteignen-eu-agenda-2030/

    „… Agenda 2030, Aktion „Eine Gesundheit“, Verteuerung der Energie durch Sanktionen gegen Russland – es liegt alles auf einer Linie Richtung Unterordnung unter die Herrschaft von westlichen Plutokraten, Oligarchen, Finanzelite und multinationalen Großkonzernen. Die WHO arbeitet gerade an einem neuen verbindlichen Pandemievertrag um leichter und umfassender das wiederholen zu können, was mit den Corona Maßnahmen und der Impfkampagne getrieben wurde und wird. …“

    „… Ihr zufolge dämmert den Landwirten langsam die Erkenntnis, dass die Regierung sie um jeden Preis loswerden will. „Sonst hätten sie uns doch schon längst geholfen, oder?“ …“

  21. Um hier nochmal auf den „Schokoladenstreit“ kurz einzugehen:

    Es gab in der DDR sowohl braune, dunkle als auch weiße Schokolade. (Schokolade war vergleichsweise teuer gegenüber anderen Lebensmitteln). Es gab aber keine Ersatzstoffe oder Palmöl. Alles wurde aus Kakaobohnen hergestellt, die aus den damals befreundeten afrikanischen Ländern importiert wurden. Das waren nicht die besten Bohnen, aber darauf kam es nicht so sehr an!
    Viel entscheidender (nicht alles natürlich) ist das Geheimnis der Verarbeitung, wie beim Kaffee die Röstung entscheidend ist für den Geschmack.
    Für die weiße Schokolade wurde nur die Kakaobutter verwendet, für die übrige Schokolade alle Kakaobestandteile.
    Ich kann das klarstellen, weil ich selbst am Produktionsprozess damals beteiligt war.

    Heute wird in der Lebensmittelbranche eine Unmenge durch Zusatzstoffe, Aromen, Ersatzstoffe „gepanscht“, die auf chemischem Wege hergestellt werden oder mit Palmöl gemischt werden, weils einfach billiger ist und den Profit steigert.
    Ich schmecke noch heute all diese Konservierungs- Aromen- und Ersatzstoffe, die uns in den letzten Jahren „ereilt“ haben.
    Für mich ist selber kochen immer noch die beste Variante. Das kostet Zeit zugegebenermaßen.
    Bei Schokolade verzichte ich lieber und wenn doch mal, dann nur ausgewählte Produkte. Unterm Strich ist das gesünder und insgesamt dann auch nicht teurer. Es macht keinen Sinn, sich oft nur billiges Zeug einzuverleiben und am Ende die Gesundheit zu opfern.
    Genau hinsehen kann ich nur empfehlen!

    1. an Morenga:

      Liebe Morenga

      Vielen Dank für die interessanten Informationen. Sie machen Sinn und ich habe wieder was dazu gelernt.

      Ich koche auch so viel wie möglich alles selber. Weil ich es liebe, zu kochen, weil es mir viel besser schmeckt und weil ich dann weiss, was drin ist. Gesünder und oft auch preiswerter ist es ebenfalls und da ich oft die doppelte Menge zubereite habe ich dann zwei Mal das Vergnügen. Meine La Sagne oder mein Kartoffel-Gratin sind legendär! 😉

      Viele Produkte, wie zum Beispiel Brot, Joghurt oder eben auch Schokolade riechen oder schmecken mittlerweile „komisch“. Ich staune immer, wie viele Menschen Fertig-Pizza, Fertig-Salat-Sauce, Mayonnaise etc. gerne mögen. Da verzichte ich lieber.

      Dasselbe erlebe ich auch schon sehr lange in Läden mit Kleidern. Ich nehme in den Geschäften einen eigenartigen, chemischen Geruch wahr und muss dann raus, weil ich mich irgendwie nicht wohl fühle.

      MfG

      🌺

  22. Dass die Sanktionen von Anfang an gegen uns und NUR gegen uns gerichtet waren, wird ja mittlerweile schon von den Spatzen vom Dach gepfiffen.

    Die Frage ist halt bei den Produkten in Russland, ob es mit dem westlichen fast-Futter zu vergleichen ist. DANN nämlich muss man die Russen fragen, warum sie so verwestlicht sind. Immerhin verschimmeln Burger von Mäckes nicht und Tiere rühren das Zeug auch nicht an. Das muss ja einen Grund haben! Oder ist das in Russland anders?

    Mag Marko (Thomas‘ Hund) das Mäckes Zeug? Wäre ja mal einen live-Versuch wert… (bitte mit Video!)

    Ich bin gespannt, wie weit der „Wertewesten“ es mit den Kosten der Sanktionen noch treiben will & kann, bis das Volk massiv rebelliert!
    Ich habe übrigens schon ewig keine weiße Schoki mehr gegessen. GANZ selten hab ich da mal Appetit drauf!

  23. In der EU kennt man eigentlich kaum noch etwas außer dem Krieg da im Osten.
    Diesd sieht dann so aus :
    https://german.cri.cn/2022/11/30/ARTIRTnsay0B7cJcVHOLekMl221130.shtml?spm=C62907.PKH5hXk2JxD7.E57YQupwS8iz.16
    Für die US/ UK ist dieser Krieg die Möglichkeit richtig fetten Gewinn zu machen! Der Waffenexport ist so richtig explodiert.
    Die UIS / UK haben allerdings nur einen Bruchteil an Flüchtlingen aufgenommen (USA im Höchstfall 100000 jetzt ca. 40000.
    Ansonsten gilt Title 42-Regelung und Amerika First.
    Ais diesem Grund kostet das Erdgas aus den USA vier bis fünf x man soviel.
    Während Spanien u. Frankreich noch richtig Flüssiggas in Russland gekauft hat, hat sich Deutschland an die Embargos gehalten.
    Dann dt. Medien > Krieg in der Ukraine: USA und Großbritannien warnen vor iranischen Waffen für Russland – Die Nacht im Überblick.
    Nun ob das mit dem Getreideexport der Ukraine eher dafür da war, den Krieg weiter zu finanzieren statt den Hungerten in der Welt zu helfen kann man wohl annehmen.
    Die Anzahl der Obdachlosen in Deutschland steigt massiv, Lauterbach Gesundheitsminister will das Gesundheitswesen neu ordnen. Das heißt wie immer bei jeder Reform. Für Patienten heißt die wie bei jeder Reform, es wird weiter schlechter! Allerdings wurde schon vor ab, von unmenschlicher Behandlung z.B. in der Kl. LB in Zusammenhang mit einem Todesfall in den Medienberichtet!
    Ob wir immer noch von einer Demokratie sprechen können oder längst eine Plutokratie haben?
    In den nächsten Jahrzehnten werden wir nur noch eine Richtung sehen die Fahrt Bergab. Was es nun mit der Bestechung EU-Parlamentarier auf sich hat. (Katar). Wo es Festnahmen gegeben hat?
    Wie der Krieg im Osten weiter geht – wenn der Westen die Ukraine mit Waffen zuschüttet u. mit speziellen Dienstleistungen die zum Schluss wir zahlen, dies darf man nicht fragen.
    Die USA hat im 2 WK anders gehandelt siehe Hiroschima und Nagasaki,
    Stunden darauf war Ruhe. Jetzt schreien die Westmedien Verbrechen gegen die Menschlichkeit von Russland. In einigen Jahrzehnten werden wir wohl die Hintergründe erfahren. Bei Vietnam war es halt der Tonkin-Zwischenfall. Bei der Ukraine ..! Im so genannten Bürgerkrieg war es die American Expeditionary Force North Russia – AEFNR wo die USA Eisbären ….. Also eigentlich nichts Neues im Westen!

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