Geopolitik

Die USA und der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan

Die USA gehen momentan sehr geschickt vor und nutzen die Konflikte zwischen Armenien und Aserbaidschan einerseits und rund um Zypern andererseits, um nicht nur Russland, sondern auch die Türkei zu schwächen.

Dieser Artikel wird sich mit der sehr komplexen Gemengelage im Südkaukasus befassen. Es wird also mal wieder einer meiner gefürchteten langen Artikel, denn zum Verständnis dafür, wie viele verschiedene Themenkomplexe ineinandergreifen, müssen wir sie uns alle einzeln anschauen.

Der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan

Der Konflikt um die Region Berg-Karabach ist 1988 ausgebrochen und war Anfang der 1990er Jahre zeitweise ein heißer Krieg, bevor unter Vermittlung Russlands 1994 ein Waffenstillstand ausgehandelt wurde. Ein Schuldiger ist schwer zu benennen, der Konflikt hat seine Wurzeln noch im 19. Jahrhundert. Die Region, also der Kaukasus, ist ein Flickenteppich unzähliger kleiner und größerer Ethnien und daher traditionell ein Pulverfass.

Vor 30 Jahren hat Armenien den Krieg gewonnen und das umstrittene Bergkarabach besetzt. Vor zwei Jahren hat Aserbaidschan mit türkischer Hilfe einen Gegenangriff begonnen und große Teile des Gebiets erobert. Unter russischer Vermittlung wurde dann ein Waffenstillstand vereinbart.

Der vor einigen Tagen erneut aufgeflammte Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan ist schwer einzuordnen. Die Fakten habe ich hier zusammengestellt, wobei nicht klar ist, wer den Konflikt ausgelöst hat, denn beide Seiten könnten unter Umständen davon profitieren.

Armeniens Interessen

Armenien ist in dem Konflikt derzeit das militärisch schwächere Land, zumal Aserbaidschan auch noch offen von der militärisch sehr starken Türkei unterstützt wird. Allerdings ist Armenien Mitglied im Verteidigungsbündnis OVKS, in dem sich verschiedene Ex-Sowjetrepubliken zusammengeschlossen haben. Hinzu kommt, dass Armenien gute Beziehungen sowohl zu Russland als auch zum Westen pflegt. Armenien versucht einen Spagat, indem es einerseits Mitglied in der OVKS und der Eurasischen Wirtschaftsunion ist, andererseits aber auch mit der EU kokettiert und Mitglied der NATO-Partnerschaft für den Frieden ist.

Armenien könnte also, so wie es Aserbaidschan behauptet, die Eskalation durch Sabotageeinsätze seines Militärs provoziert haben, um sich als von Aserbaidschan angegriffen zu darzustellen und Hilfe seiner Partner in einem Krieg gegen Aserbaidschan zu erbitten. Dazu passt, dass Armenien sofort militärische Hilfe der OVKS gefordert hat, allerdings hat die Organisation zunächst nur eine Delegation nach Armenien geschickt, um die Lage zu erkunden.

Die USA waren konsequenter, denn Nancy Pelosi, die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, hat sich umgehend auf den Weg nach Armenien gemacht, um Armenien zu unterstützen. Pelosi erklärte am 18. September in der armenischen Hauptstadt Eriwan:

„Im Namen des US-Kongresses verurteilen wir die tödlichen aserbaidschanischen Angriffe auf das Hoheitsgebiet und die Grenzen Armeniens aufs Schärfste.“

Die Antwort des armenischen Parlamentspräsidenten lautete:

„Jede Hilfe aus den USA ist für uns lebenswichtig. Deutliche Sanktionen gegen Aserbaidschan könnten ein weiterer Hebel gegen Aserbaidschans expansionistische Ambitionen sein“

Aserbaidschan

Natürlich kann man nicht ausschließen, dass auch Aserbaidschan ein Interesse daran hat, einen weiteren Krieg mit Armenien vom Zaun zu brechen, um den Rest des umstrittenen Berg-Karabach zurückzuerobern. Nur dann hätte Aserbaidschan dort angreifen müssen, die Kampfhandlungen fanden aber nicht in dem umstrittenen Gebiet statt, sondern an der Grenze zum Kernland von Armenien, was Armenien wiederum die Möglichkeit gibt, seine Verbündeten wegen eines Angriffs auf sein eigenes Gebiet um Hilfe zu bitten.

Aserbaidschan profitiert von der aktuellen Entwicklung also nicht, weshalb man einen unprovozierten aserbaidschanischen Angriff zwar nicht ausschließen kann, aber zumindest mir erschließt sich nicht, wie Aserbaidschan von diesem Angriff in der Region profitieren könnte. Und dass Aserbaidschan ein Interesse daran hätte, armenisches Kernland zu erobern, ist nicht ersichtlich, denn es gibt dort nichts, was einen Krieg rechtfertigen würde, zumal Aserbaidschan – im Gegensatz zu Armenien – ohnehin reich an Bodenschätzen ist.

Wieder einmal die RAND-Corporation

Für die USA ist diese Eskalation aber sehr reizvoll, denn mit Armenien ein weiteres Land aus dem russischen Hinterhof gegen Russland aufzubringen, ist ein klares Ziel der USA. Wenn es den USA gelingen würde, Armenien davon zu überzeugen, dass die USA gegen den Erzfeind Aserbaidschan helfen, während Russland dabei zurückhaltend ist, um keinen weiteren Krieg vor der eigenen Haustür zu riskieren, wäre das ein Gewinn für die USA.

Übrigens hat die in den USA sehr einflussreiche RAND-Corporation 2019 eine Studie mit dem Titel „Russland überdehnen – aus vorteilhafter Position konkurrieren“ (Extending Russia – competing from advantageous ground) veröffentlicht, die im Grunde eine Anleitung zu einem wirtschaftlichen, politischen und medialen Krieg gegen Russland war. Es wurden alle Maßnahmen gegen Russland erörtert und empfohlen, außer einem heißen Krieg. Über den Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan konnte man darin lesen:

„Die USA könnten Russland im Kaukasus auf zweierlei Weise überdehnen. Erstens könnten die USA auf eine engere NATO-Beziehung zu Georgien und Aserbaidschan drängen, was Russland wahrscheinlich dazu veranlassen würde, seine militärische Präsenz in Südossetien, Abchasien, Armenien und Südrussland zu verstärken.
Alternativ dazu könnten die USA versuchen, Armenien zum Bruch mit Russland zu bewegen. Obwohl Armenien ein langjähriger Partner Russlands ist, hat es auch Beziehungen zum Westen aufgebaut: Es stellt Truppen für die von der NATO geführten Operationen in Afghanistan zur Verfügung, ist Mitglied der NATO-Partnerschaft für den Frieden und hat sich kürzlich bereit erklärt, seine politischen Beziehungen zur EU zu stärken. Die USA könnten versuchen, Armenien zu ermutigen, sich vollständig in den Orbit der NATO zu begeben. Sollten die Vereinigten Staaten mit dieser Politik Erfolg haben, könnte Russland gezwungen sein, sich von seinem Armeestützpunkt in Gjumri und einem Armee- und Luftwaffenstützpunkt in der Nähe von Eriwan (der derzeit bis 2044 gepachtet ist) zurückzuziehen und noch mehr Ressourcen in seinen südlichen Militärbezirk umzuleiten.“

Wenn man sich die heutigen Entwicklungen anschaut, sind sie genau das, was die USA sich wünschen, denn Pelosis Besuch ist der Versuch, Armenien von Russland weg auf die Seite des Westens zu ziehen.

Faszinierend ist, wie den USA immer im gewünschten Moment der Zufall zu Hilfe kommt. Parallel zu Pelosis Besuch in Armenien fand in der Hauptstadt Eriwan eine Demonstration einiger hundert Menschen statt, die aber von den Fernsehkameras gut in Szene gesetzt wurde, auf der einer der Organisatoren forderte:

„Wir sind hier mit einer einzigen Agenda zusammengekommen – um von unserer Regierung zu fordern und sie zu unterstützen, dass wir aus der OVKS austreten. Danach werden wir mit unseren wirklichen Verbündeten Verhandlungen darüber aufnehmen, wie wir die Sicherheit unseres Landes gewährleisten können.“

Da ich in der Geopolitik nicht an Zufälle glaube, schließe ich mich der Erklärung des Vorsitzenden des Ausschusses der russischen Duma für GUS-Angelegenheiten an, der die gleichzeitig mit Pelosis Besuch stattfindende Demonstration wie folgt kommentierte:

„Es gibt bestimmte Kräfte in Armenien, die von US-amerikanischen NGOs finanziert werden, und leider gibt es dort sehr viele davon <…>. Natürlich wurde die Ankunft von Pelosi von den Kräften prognostiziert, die jetzt zu Kundgebungen aufbrechen“

Diese US-amerikanischen NGOs unterstützen die amerikanische Politik und sind sehr routiniert darin, ihre Arbeit mit der US-Regierung auf den Punkt zu koordinieren. Wie das funktioniert und viele Beispiele aus der Vergangenheit finden Sie hier.

Die Auswirkungen auf Europa

Übrigens gibt es eine Gaspipeline von Aserbaidschan nach Europa, die eine der Routen ist, auf die die EU-Kommission bei der Suche nach Ersatz für das russische Gas setzt. Wenn es den USA gelingt, Aserbaidschan zum Schuldigen zu erklären und das Land ebenfalls unter Sanktionen zu stellen, müsste die EU – so tut sie es immer – den US-Sanktionen folgen.

Der Konflikt hätte also ganz nebenbei das Potenzial, die Energiekrise in der EU weiter zu verschärfen. Dass die USA, die das natürlich wissen, in Person von Pelosi mit so deutlichen Worten gegen Aserbaidschan auftreten, müsste in Brüssel alle Alarmglocken läuten lassen. Und es ist – Zufall oder nicht – ein weiterer Beleg dafür, dass die angebliche RAND-Studie vom Januar 2022, die mir zugespielt wurde, echt ist. In der Studie wurde nämlich gefordert, Deutschland (und damit der EU) den Zugang zu billigen Energieträgern zu verstellen. Genau das würde erreicht, wenn Aserbaidschan unter Sanktionen gestellt würde.

Auch auf die Gefahr, mich zu wiederholen, aber ich glaube in der Geopolitik nicht an Zufälle. Dies wäre jedoch schon der zweite Zufall bei dieser Geschichte, der den USA in die Hände spielt.

Die Türkei

Die USA liegen mit der Türkei schon lange über Kreuz. Der Putschversuch gegen Erdogan im Jahre 2016 wurde aller Wahrscheinlichkeit von den USA durchgeführt. Die USA haben sich geweigert, der Türkei Patriot-Flugabwehrsysteme zu verkaufen. Als die Türkei daraufhin die russische S-400 gekauft hat, haben die USA Sanktionen gegen die Türkei verhängt und sie aus dem F-35-Programm geworfen. In Syrien unterstützen die USA die Kurden der YPG, die die Türkei als Terroristen ansieht. Und beim geplanten NATO-Beitritt von Schweden und Finnland stellt sich die Türkei bisher quer und droht, deren NATO-Beitritt zu blockieren. Es gibt also reichlich Streit zwischen den USA und der Türkei, zumal die Türkei sich auch noch weigert, Sanktionen gegen Russland zu verhängen.

Für die USA wäre es daher wünschenswert, Erdogan zu schwächen. Erdogan wird seine Unterstützung für Aserbaidschan kaum aufgeben, aber wenn die USA im Westen Stimmung gegen Aserbaidschan und damit auch gegen die Türkei, die Aserbaidschan unterstützt, machen und auch noch Sanktionen verhängen, wäre es möglich, dass die Türkei ebenfalls unter westliche Sanktionen fällt.

Für die ohnehin angespannte wirtschaftliche Lage in der Türkei wäre das ein schwerer Schlag, der Erdogan, der sich im nächsten Jahr zur Wahl stellen muss, sehr schaden könnte. Vielleicht würde ihn das sogar die Wiederwahl kosten, was man in Washington sicherlich feiern würde.

Russland und die Türkei

Aber es gibt dabei auch Unsicherheitsfaktoren, denn die Türkei ist eines der Länder, die in Sachen Ukraine bisher eine neutrale Position einnehmen, weshalb die Türkei auch eines der wenigen Länder ist, die sowohl Kiew als auch Moskau als Vermittler bei Streitfragen, wie zum Beispiel dem Getreideabkommen akzeptieren.

Dass Druck von Seiten der USA die Türkei dazu bringen könnte, näher an Russland heranzurücken, ist zwar wenig wahrscheinlich, weil Erdogan sehr auf seine eigene Politik bedacht ist. Aber es ist auch nicht ausgeschlossen, denn Erdogan steckt seine Fühler immer weiter aus, wie zum Beispiel sein Interesse an der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) zeigt, in der unter anderem Russland und China zusammenarbeiten.

Andererseits ist ein Zusammengehen der Türkei und Russlands auf breiter Front unwahrscheinlich, denn Russland hat bisher gute Beziehungen sowohl zu Armenien als auch zu Aserbaidschan, das von der Türkei bedingungslos unterstützt wird. Russland möchte die guten Beziehungen zu den beiden ehemaligen Sowjetrepubliken gerne aufrechterhalten Sollte es den USA allerdings gelingen, in Armenien eine ähnlich anti-russische Regierung zu installieren, wie in Kiew, könnten die Karten ganz neu gemischt werden.

Die komplexe und komplizierte Gemengelage zeigt, dass es in der Region viele Unisicherheitsfaktoren gibt. Sollte es dort zu politischen Verwerfungen, oder sogar einem wirklichen Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan kommen, würde das für Russland in jedem Fall eine Schwächung bedeuten, denn auf Dauer könnte es dabei nicht neutral bleiben und eine Destabilisierung des Kaukasus ist ganz und gar nicht im Interesse Russlands, zumal ein Flächenbrand auch auf Georgien und die russischen Teile des Kaukasus übergreifen könnte.

Das wäre genau das, was die USA am liebsten sehen würden: Eine weitere Schwächung Russlands.

Zypern

Dass die USA es bewusst darauf anlegen, auch die Türkei zu provozieren, zeigt eine weitere Entscheidung aus Washington. Dort wurde nämlich ausgerechnet jetzt – noch ein Zufall – beschlossen, das seit Jahrzehnten bestehende Waffenembargo gegen Zypern aufzuheben. Begründet wurde das damit, dass das amerikanische Waffenembargo zu einer Annäherung des EU-Mitglied Zyperns an Russland führen könne.

Das ist natürlich eine vorgeschobene Begründung, denn dass sich das kleine EU-Mitglied Zypern in der gegenwärtigen Lage der anti-russischen Politik der EU widersetzen könnte, ist schlicht Unsinn. Der wahr Grund für die Aufhebung des Waffenembargos dürfte ein anderer sein, den die USA nur nicht offen nennen können, weil sie ja offiziell keine Politik gegen den NATO-Verbündeten Türkei betreiben können.

Aber Zypern ist in einen türkischen (international nicht anerkannten) und einen griechischen Staat geteilt. Der Streit zwischen der Türkei und Griechenland, beides NATO-Mitglieder, macht in der letzten Zeit ohnehin Schlagzeilen. Daher ist es offensichtlich, dass die Waffen, die Zypern nun in den USA bestellen kann, vor allem ein Signal an die Türkei sind, die natürlich umgehend gegen die amerikanische Entscheidung protestiert hat.

Kleiner Einsatz – große Wirkung

Wenn wir annehmen, dass es den USA gelungen ist, Kräfte in Armenien (ob mit oder ohne Wissen der Regierung) dazu zu bringen, mit Sabotageeinsätzen gegen Aserbaidschan zu provozieren, um eine militärische Reaktion Aserbaidschans und in der Folge die gewünschte Stimmung für eine näheres Zusammengehen mit dem Westen in Armenien zu erzeugen, dann hat die USA nur einen geringen Einsatz gekostet. Aber die Wirkung könnte gewaltig sein, denn wenn es dort eskaliert, könnte das auf den ganzen Kaukasus übergreifen.

Die Aufhebung des Waffenembargos gegen Zypern und (hinter verschlossenen Türen) politische Rückendeckung für Griechenland im Streit mit der Türkei sind ebenfalls kein teures Vergnügen für die USA.

In Kombination könnten die Folgen dieser beiden Maßnahmen aber den Kaukasus destabilisieren und den Konflikt zwischen Griechenland und der Türkei verschärfen, was Russland und die Türkei schwächen würde. Da ein enges und koordiniertes Zusammengehen von Russland und die Türkei kaum zu erwarten ist, hätten die USA mit wenig Einsatz sehr viel erreicht. Dass das armenisch-aserbaidschanische Szenario auch in der RAND-Studie von 2019 beschrieben wurde, ist ein weiterer Hinweis auf die Handschrift der USA.

Oder man möchte glauben, dass es nur ein Zufall ist, dass der Konflikt ausgerechnet jetzt wieder ausgebrochen ist und dass die USA mal wieder rein zufällig von einem Konflikt profitieren. Was ich von Zufällen in der Geopolitik halte, habe ich in diesem Artikel mehrmals zum Ausdruck gebracht. Welche Meinung Sie zu den Ereignissen haben, bleibt natürlich Ihnen überlassen.


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

48 Antworten

  1. ….die US – Pelosi, ist schon im Kaukasus… …sie hat „Unterstützung“ für Armenien zugesagt, da sitzt ja eine „US – Marionette“ welche von Soros installiert wurde, aber NICHT so funktioniert gegen Russland, wie erhofft.. …der Herr Paschinjan, musste ja als „Sekretär der OVKS“ die Entsendung von OVKS – Truppen nach Kasachstan im Januar befehlen… …die brd – Verwaltung, hofiert hingegen den „Präsidenten von Aserbaidschan“ als „Leuchtturm der Freiheit“, um aus Aserbaidschan GAS zu bekommen !!… …wrden da bald „US – Truppen“ gegen „EU – Truppem (von der Layens – Gas – Armee) kämpfen ??.. auch Erdogan hat schon Soldaten geschickt, an die Grenze zu Armenien !!.. …die würden dann auch gegen die „US – Pelosi – Söldner“ kämpfen… …der Iran soll auch schon 45 Tsd. Revolutionsgarden an die Grenze zu Armenien geschickt haben, um die Armenier zu unterstützen ??..
    …also, mal sortiert… …in einem „Ernstfall“, würden US – Söldner + Armenier + Iraner GEGEN eine Koalition von „Aserbaidschaner + Türken + von der Layen – Gastruppe“ stehen ??…
    …halt… Russland habe ich vergessen ??..😎😈

    1. Ihre Beiträge……sind…….eigentlich ganz ………interessant!!!!!!!, aber wegen………..der vielen……………………………Punkte ???? und Aus…….rufezeich………en!!!!! etwas müh……….selig zu…………lesen. Es ist……..auch…………..!!!!!!………………nicht ganz klar, was…………Sie damit………………………………………bezwecken, denn…….man verl………?????!!!!…….iert die…..Lust, diesen………Beitrag???!!!!………überhaupt zu ………..lesen (haben Sie???!!!……..das…….in…….der Schule ge???!!!!………lernt????????????????????

    2. US-Truppen gegen EU-Truppen wird es nicht geben — egal wie sehr die andere Seite im Interesse der EU wäre.
      Wenn Der Führer in WARshington D.C. das befehlen würde, würde Deutschland sogar gegen Deutschland Krieg führen.
      Und dass Deutschland in der EU die „leitende Dienerrolle“ hat, hat sogar Bär:inbockoderziege zugegeben.

      1. „Wenn Der Führer in WARshington D.C. das befehlen würde, würde Deutschland sogar gegen Deutschland Krieg führen.“
        Ich befürchte, das werden wir schon bald erleben, wenn wieder deutsche Soldaten auf Befehl eines Sozialdemokraten auf hungernde deutsche Demonstranten schießen … wie anno 1918. Nur (wegen der Bereitschaft) dazu wurde der vergesslich Schlumpf doch m.E. installiert.

    3. Zur Zeit tut sich viel, unsere Regierung läuft im Schleudergang, durcblickt nichts mehr, weiss aber wie man Reiche reicher macht und die Armut forcieren kann.
      Man sollte sich nicht von der Ruhe in Deutschland irritieren lassen, sich mehr um den eigenen Dreck kümmern, aber das scheint langweilig zu sein, man guckt lieber in die Ferne, denn schliesslich ist man über alles informiert!!
      Und da kommt das ukrainische Ferkel ins Spiel, der Westen ebenso, Leichenfledderer scharen schon mit ihren Hufen.
      https://www.nachdenkseiten.de/?p=88301#h05

      Der vom Westen unterstützte ukrainische Staatschef Wolodymyr Zelensky eröffnete die New Yorker Börse, indem er der Wall Street mitteilte, sein Land sei “offen” für ausländische Unternehmen, die es mit 400 Milliarden Dollar an Staatsanleihen ausbeuten könnten. Der US-Amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Michael Hudson vergleicht die von der ukrainischen Regierung verhängten neuen arbeitsfeindlichen Notstandsgesetze mit der brutalen neoliberalen Politik, die von der rechtsextremen Pinochet-Diktatur in Chile nach einem von der CIA unterstützten Putsch im Jahr 1973 eingeführt wurde. “Natürlich wurde er an der Börse begrüßt, weil er die Rechte der Arbeiter abschaffte”, fügte Hudson hinzu. “Es gibt kein deutlicheres Beispiel für einen Klassenkrieg. “Die Ukraine ist das ärmste Land in Europa – aber Zelensky sagte, sie sei nicht arm genug. Er sagte: “Wenn Sie glauben, das ist etwas, dann warten Sie, bis unser neues Gesetz in Kraft tritt. Dann werden Sie sehen, was es bedeutet, das ärmste Land in Europa zu sein.” “Aber es wird auch das reichste Land in Europa für die 1% sein”, schloss Hudson.

      So ehrlich ist unsere Regierung nicht, obwohl sie wie Selenzkyj vor geht.

  2. Warum hängen keine armenischen Flaggen überall in Deutschland ? Warum hat Deutschland keine Sanktionen gegen Türkei und Aserbaidschan verhängt? Warum schweigt die Regierung.

    2020 haben Türkei und Aserbaidschan innerhalb von zwei Monaten fast 7000 Menschen in Bergkarabach getötet. Die Städte, Kirchen, Friedhöfe und armenische Kulturerbe wurden einfach vernichtet. Deutschland hat weggeschaut. Und nun greift Aserbaidschan erneut Armenien an und annektiert dessen Territorium.

      1. @Virtus
        „Weil das wahre Ziel der deutschen Regierung, wie auch die USA ist: Russenvernichtung…“

        Da haben sie wohl etwas missverstanden. Würde man die Russen ausrotten, hätte man (dort) keine billigen Arbeitssklaven mehr. Vielmehr träumt der Wertewesten™ davon, einen Jelzin II zu installieren um die russischen Bodenschätze ihrer Anschlussverwertung zuzuführen. Sich der dazu nötigen „Humanen Ressource“ zu berauben, bevor das Werk getan ist, wäre kontraproduktiv.

        1. ohne_Z

          „Vielmehr träumt der Wertewesten™ davon, einen Jelzin II zu installieren… “

          Nein, nein, das währe für die Russenhasser nicht sicher genug. Was, wenn während der Jelzin II Regierung ein Putin II kommt?

          Also ich glaube fest daran, dass für die westlichen Russenhasser nur eine einzige Option in Frage kommt: mit Selenskyj und EU Hilfe die Russen ein für alle mal (endlich!) zu vernichten.

          Ich verstehe nicht, warum man in Deutschland das nicht kapiert? Es ist schön, dass das deutsche Volk gegen die blöde Politik demonstriert, wegen den Preiserhöhung für Gas, Energie und Lebensmittel….
          Ich habe aber noch kein einziges Plakat draußen gesehen, wo drauf stehen würde: „Hände weg von Russland!“ oder „Deutsche Politiker sind Russenmörder“.
          Irgendwas stimmt mit den meisten Deutschen nicht, sie sind alle sowas von „kurzsichtig“.

    1. Also immer schön bei den Tatsachen bleiben:

      1. Armenien hat illegalerweise fast 30 Jahre Gebiete besetzt gehalten,
      die Aserbaidjan gehören. Es wurden hundertausende Menschen von
      den Armeniern vertrieben. In der Region wurden z.B. Armenier aus dem
      Libanon angesiedelt

      2. Armenien hatb in den bestzten Gebiten keinen Stein auf dem anderen
      gelassen und hat die aserbaidschnische Geschichte ausgelöscht

      3.Die Türkei hat sich nicht aktiv an den Kämpfen beteiligt, das war auch
      nicht nötig

    1. …heute Mittag, im brd – Kolonialfernsehen die Sendung „Presseclub“ 12 Uhr… ..irgendwie kam das Gespräch wegen der „midterms“ darauf.. ..HELLES Entsetzen, schon bei der Erwähnung des Namens DONALD TRUMP !!🤣🤣

    2. @Janosch:
      wollen wir wetten, dass die midterm-Wahlen (aus welchem Grund auch immer) NICHT stattfinden werden?
      Glaubt denn echt ernsthaft jemand, dass die Demokraten diese Wahl (die sie zusammen mit beiden Kammern haushoch verlieren werden) einfach so geschehen lasen werden? Bei der sie seit über einem Jahr (!) sicher wissen, dass sie auf ganzer Länge verlieren werden? Haben die Demokraten etwa vor 2 Jahren dieses ganze Wahlbetrugs-Ding abgezogen, nur um dann 2 Jahre später alles wieder zu verlieren?
      Mir scheint hier kennen manche die neoliberale Politik der Demokraten nicht so richtig…

      1. Wollen täten sie schon gerne, nur ob sie das auch können ist die Frage.

        Irgendwann haben die „Demokraten“ den Bogen überspannt. Eventuell ist das dann der Auftakt zu einem 2. amerikanischen Bürgerkrieg. Will man einen Great Reset, wäre das genau der richtige Weg.

  3. Ich kann mich Röpers Analyse nur anschließen. Es gibt militärische Kampfhandlungen zwischen den beiden Ländern, eine halbe Woche später ist dieses Satansweib Pelosi in Eriwan und bietet medienwirksam Unterstützung an und Farbrevoluzzer auf der Strasse fordern die Abkehr von Russland (OKVS) und Hinwendung zu den „wahren“ Verbündeten.
    Na das Drehbuch kennen wir doch. Hier ist für mich mehr Echtheit als in dem evtuellen RAND-Dokument vom 25.01.22. Aber das möchte ich jetzt nicht diskutieren.

  4. In Sachen destruktiver Politik sind und waren die Amis schon immer führend. Inzwischen haben sich aber mehr und mehr Länder darauf eingestellt und die Erfolge diesbezüglich werden immer rarer. Siehe Venezuela, Weißrussland, Kasachstan…
    Das ist irgendwie ähnlich wie die westliche Kriegspropaganda: einen Info-war zu gewinnen ist das eine. Aber einen heißen Krieg zu gewinnen, ist was anderes, denn die Wahrheit liegt auf dem Schlachtfeld. Und da sieht’s bislang für die blau-gelbe (und demnächst die ganze westliche) Fraktion eher düster aus…

  5. Man quäle nie ein Tier zum Scherz (z.B. einen Bären), denn es könnte geladen sein!
    Irgendwann wird Russland nach dem Motto handeln, auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil.
    Dann wird es duster!
    Wobei, die Lichter gehen jetzt schon aus!

  6. Bezüglich Zypern / Griechenland liegen Sie meiner Meinung nicht ganz richtig.
    Auch dort ist der Konflikt Jahrhunderte alt und komplex.
    Beide Parteien haben eine tief sitzende Feindschaft und Misstrauen.
    In der neuen Geschichte sind die Progrome 1955 in der Türkei und der Zypernkonflikt 1974 von griechischer Seite in guter (oder eher schlechter) Erinnerung. Das agressive Auftreten ausnahmslos aller Türkischen Regierungen auch vor Erdogan hat auch dazu beigetragen, wobei auch Griechenland nicht ohne Fehl und Tadel war, (siehe Zypern).
    Auch ist wohl die drohende Wahlniederlage mit ein Grund rhetorisch Drohungen auszusprechen.
    Ein weiterer Grund sind die aus türkischer Sicht unvorteilhaften Grenzen, wobei fatalerweise der Vertrag von Lausanne 2023 ausläuft. Grund genug auch militärisch Grenzen neu zu ziehen. Viel Gegenwehr oder Maßnahmen aus der EU sind nicht zu erwarten.
    Die Aufhebung des Waffenembargos Zyperns hat mit der aktuellen Bedrohung und den teilweise absurden Gebietsforderungen zu tun.
    siehe: https://www.hurhaber.com/bahceli-nin-paylastigi-harita-yunanistan-i-cildirtti-438816.html
    Griechenlands Verteidigungsetat ist aktuell bei 3,8 % des BIPs, sagt einiges aus zumindest über die gefühlte Bedrohung.
    Grüße

  7. @nullratio

    Wie ich schon vor Monaten schrieb … „Ein Stein rollte los, ganz ohne Anstoß“ … und er wird ständig schneller und reißt andere Steine mit.

    Es glaubt doch wohl niemand der noch klaren Geistes ist, daß der Wertewesten™ im allgemeinen und unsere „Drei-Wetter-Taft-Uschi“ im Besonderen, auch nur einen einzigen Millimeter zurückweichen werden. Nein, in deren Kreisen hat man längst erkannt daß die Felle davonschwimmen … und deshalb tut man, was man als berufsmäßiger „Zocker“ so eben tut : „All in“. Vielleicht gewinne ich – vielleicht verliere ich, tu ich nichts bin ich in jedem Fall tot.

    Was diese „Zombies“ nicht begreifen können, ist, daß sie in Wirklichkeit schon tot sind. Der Euro ist innerhalb der letzten 12 Monate von 1,17 auf 0,998 gefallen. Das ist die tatsächliche Inflationsrate. Wenn man bedenkt, daß man damals seine D-Mark für 1,995 zu 1 umtauschen musste, möchte man sich erbrechen.

    Daß die EZB so zögerlich war bei einer Zinsanhebung, ist völlig eingängig. Steigen die Zinsen, beginnen die Südländer wieder zu wackeln, und ich bin mir sicher daß die EZB selber großzügig Gebrauch von den NULL-%-Zins-Krediten gemacht hat, um die vielen faulen Anleihen aufzukaufen. Muss die EZB diese jetzt verzinsen, wackelt auch deren Finanzgefüge.

    Hebt man die Zinsen so weit an daß man der Inflation Paroli bieten kann, ist der Süden pleite … und die EZB. Stoppt man die Inflation nicht, ist das ebenfalls das Ende der EZB. Es wird schon einen Sinn haben, daß auf diesem bedruckten Papier kein Hinweis mehr ist es wäre eine „Banknote“, sondern nur ein simples Copyright-Zeichen.

    Was nun die Zeichen der Zeit betrifft, ich sehe es gelassen. Der Stein rollt. Niemand kann – oder will – ihn mehr aufhalten. Die Grundsätzliche Frage muss geklärt werden, ob ein Wirtschaftssystem das die Ausbeutung anderer Völker als „Geschäftsmodell“ versteht, weiter zur Menschheit passt. Thats all.

    Wer versiert ist in Balettaufführungen, kann zum Teil die Tanzbewegungen auf der Bühne „voraussagen“. Wer versiert ist in „anderen Dingen“, ist in der Lage die Weltpolitische Lage zu „extrapolieren“. Ich bedauere nur, daß wieder einmal Russland, das wir so schändlich behandeln, einen hohen Zoll erbringen muss, um uns endgültig zu unserer Freiheit zu verhelfen. Es gibt nichts was ich sagen oder tun könnte, um die Großzügigkeit dieses Volkes und seiner Führung auch nur ansatzweise würdigen zu können.

      1. @Salander

        Vielen Dank daß sie meinen Beitrag durch „Inaugenscheinnahme“ würdigten. Ihre Antwort wirft allerdings Fragen auf. Eine Inhaltliche Auseinandersetzung wäre mir definitiv lieber gewesen.

  8. Danke für die Ihre Einschätzung Herr Röper! Ich dachte, mich tritt ein Pferd, als die charmante Frau Pelosi in Jerewan aufschlug. Aber so fügt sich das Puzzel zusammen. (Scherzfrage: Warum gibt es in Washington keine Farbrevolution?)

    1. Es gab doch eine. Vor zwei Jahren hat das abgewrackte und abgewählte Ancien Régime der USA im Dienste der EU den Präsidenten Trump gestürzt.

      — Pars Today/Iran, Nov 12, 2020:

      Die Schlacht um Amerika: „Farbenrevolution“ kehrt nach Hause zurück

      Das, was in Kiew und Tunis, in Aleppo und Kairo und an vielen Schauplätzen der Welt zu den „Farbenrevolutionen“ führte, ist ins Heimatland zurückgekehrt. Nicht, um sich zur Ruhe zu setzen, sondern um Zauberlehrling zu spielen. Das kann man mit gutem Grund gerade vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte seit den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts sagen.

      Die erste „Farbenrevolution“ der Geschichte fand in Deutschland statt und war nicht „orange“ oder „rot“. Nein, sie war „braun“, durch aktives Handeln von Repräsentanten der amerikanischen Autoritäten und der Kräfte, die man heute als „Globalmilliardäre“ bezeichnen würde. Das, was vor dem Weg in die Bedeutungslosigkeit stand, wurde mit Geld überhäuft. Es musste alles nur stramm antirussisch und antisemitisch sein.

      https://parstoday.com/de/news/world-i54449-die_schlacht_um_amerika_farbenrevolution_kehrt_nach_hause_zurück

        1. @Salander

          Nicht immer alles in einen Topf und umrühren. Der Österreicher wurde aufgerüstet um gegen Russland zu ziehen. Als sein Nichtangriffspakt durchgestochen wurde, war das Ende von Deutschland besiegelt. Jene Leute vergeben nicht und sie vergessen nicht.

  9. Moin Thomas,

    gute Zusammenfassung, aber bei einer Sache bin ich anderer Meinung. Die Azerbaijaner haben sehr viele Gründe den Krieg gegen Armenien zu provozieren. Ein Blick auf die Landkarte macht deutlich, dass Armenien zwischen der Türkei und Azerbaijan liegt, aber es liegt auch zwischen Azerbaijan und einer azerbaijanischen Enklave. Azerbaijan fordert schon lange eine Passage durch armenisches Gebiet. Bei der Passage soll es nicht bleiben. Schritt für Schritt wird den Armeniern Land weggenommen, auch dieses Mal wurde die Gunst der Stunde genutzt, um strategisch wichtige Punkte zu erobern. Die Langzeitstrategie ist eine vollständige Eroberung Armeniens und die Auslöschung der armenischen Kultur. Eine kurzzeitige Strategie der Azerijs ist das Durchtrennen des Landes, so dass der südliche Teil Armeniens schneller eingenommen werden kann. Das nach der angeblichen Provokation so schnell koordinierte Angriffe auf das Kernland Armeniens erfolgten, zeigt doch, dass alles gut von Azerbaijan geplant und vorbereitet war. Auch der Zeitpunkt passt perfekt in dieses Szenario. Russland hat in der Ukraine Probleme und zieht Truppen von der Schutztruppe in Armenien und Bergkarabach ab und schon gehts ab.

    Außerdem müssen die ausländischen Söldner ein bisschen was für Aliev leisten, die sollen sich ja nicht langweilen. Die bestialische Ermordung einer armenischen Soldatin zeigt schon sehr deutlich, auch da für Monster kämpfen.

    Ein weiterer Punkt ist, dass die Armenier von den Verlusten in Bergkarabach Angst haben, dass bald das komplette Land erobert wird. Warum dann provozieren? Damit die Russen eingreifen? Dazu ist das Vertrauen der Armenier in Russland zu sehr erschüttert.
    Und wie soll es anders sein, kaum wird die Sachen instabil, kommen die westlichen NGOs und ein filmreifer Auftritt von Frau P.

    Es ist kaum zu glauben, aber die einzige Schutzmacht für Armenien könnte der Iran sein. Selbst Georgien findet es besser am Gas mitzuverdienen, als irgendwie zu helfen.

    Sonst wieder mal ein sehr interessanter Artikel, aber man muss ja nicht immer einer Meinung sein.

    1. Wenn die Armnier sich an die Vereinbarung halten würden, die sie mit Rußland und Aserbaidjan geschlossen haben, wäre alles friedlich abgelaufen. Aber die armenische Regierung wird permanent von den Auslandsarmeniern in bewaffnete Konflikte geschickt. Diese Sitzen in Frankreich, USA, Kanada aber es sterben die Armneier in Armenien und nicht die Kinder dieser Diaspora. Die Armenier sind einfach nur dumm und glauben tatsächlich, daß sie einen bewaffneten Krieg überleben werden. Vorher wird die Hölle zufrieren

  10. Ich stimme den Ausführungen zu 100% zu aber Erdogan ist nicht so dumm, daß er sich wie die ukrainische Führung, vor den Karren der USA spannen läßt. Also wird Erdogan die Spannung aufrecht erhalten aber selber
    nicht den ersten Schritt in einen bewaffneten Konflikt machen. Wenn die Griechen so dumm sein sollten, wird
    er zurück schlagen. Dann brennt es lichtrloh, aber vielleicht wollen die USA genau das.

  11. Heute mal ein Dank an die vielen sehr gut informierten Kommentatoren hier für die informative Beiträge. Diese sind für mich oft genau so wichtig und aufschlußreich wie der Beitrag selbst. Es ist ein intellektueller Genuß hier zu lesen.

  12. In diesem Video von The New Atlas werden die Hintergründe sehr gut erläutert:
    How the US is Using the Azeri-Armenian Conflict to „Extend“ Russia
    https://youtu.be/s_B7gigTPC8

    Brian Berletic bezieht sich darin ebenfalls ausdrücklich auf das RAND-Papier und weist Aktivitäten der üblichen Verdächtigen (u. a. US-Regierung: NED; US-Oligarch: George Soros) nach.
    Außerdem geht er davon aus, dass die USA Aserbaidschan grünes Licht für die Aggression gegeben haben, um Armenien aus dem russischen Militärbündnis zu lösen und zur NATO zu treiben.

    Ich halte es für offensichtlich, dass die Aggression von Aserbaidschan ausging, denn Armenien ist momentan militärisch vollkommen unterlegen und eine militärische Auseinandersetzung für Armenien gefährlich, da eine sehr schnelle Unterstützung durch Dritte nicht wirklich garantiert ist.

    Da die CDU-Stiftung zwischen Armenien und Aserbaidschan eher neutral sein wird, halte ich folgende Darstellung für durchaus plausibel:

    „Präsident Alijew erklärte, mit der Aggression auf armenische Provokationen geantwortet und Vergeltung verübt zu haben, blieb aber Beweise für diese Behauptungen schuldig. Armenien scheint militärisch kaum in der Lage, Aserbaidschan ernsthaft zu bedrohen, deshalb ist die Erklärung unglaubwürdig.“

    „Überraschend ist nun, dass die neuerlichen Kämpfe vor allem im Süden Armeniens in der Region Sjunik, nahe der Grenze zum Iran ausbrachen. Das lässt vermuten, dass Alijew Armenien zu Zugeständnissen bei der Einrichtung eines „Korridors“ zwingen will, der Aserbaidschan mit seiner Exklave Nachitschewan und weiter mit der Türkei verbindet. Der „Korridor“ verliefe über armenisches Territorium. Armenien hatte sich im Waffenstillstandsabkommen von 2020 verpflichtet, Aserbaidschan eine Landverbindung zu seiner Exklave zuzugestehen, hatte einem „Korridor“ aber nie zugestimmt. Einzelheiten, wie der Personen- und Warenverkehr zwischen Aserbaidschan und Nachitschewan in der Zukunft geregelt werden sollte, waren noch unklar.“

    https://www.kas.de/de/laenderberichte/detail/-/content/neue-eskalationen-zwischen-armenien-und-aserbaidschan

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