Seit Beginn der ausgerufenen Pandemie gibt es Warnungen, dass die mit Corona begründeten Einschränkungen am Ende mehr Opfer fordern und größere Schäden verursachen könnten, als die Erkrankung selbst. Aufgrund der von Politik und Medien in trauter Einheit ausgerufenen Corona-Panik wurden alle Warner als „Verschwörungsideologen“ diffamiert und medial, gesellschaftlich und sogar beruflich vernichtet. Bevor wir zu den aktuellen Meldungen kommen, die aufzeigen, dass die Corona-Skeptiker zumindest teilweise richtig gelegen haben, und die Covidioten, die die Maßnahmen mit allen Mitteln durchgesetzt haben, zumindest teilweise falsch gelegen haben, will ich zunächst an drei Beispiele von Menschen erinnern, die wegen ihrer Warnungen vor den Folgen der Corona-Maßnahmen zu Opfern der Corona-Hysterie geworden sind.

Daher soll dieser Artikel auch ein Aufruf sein, zu einem respektvollen Umgang zurückzukehren und Menschen mit anderer Meinung zuzuhören, anstatt sie als „Schwurbler“, „Verschwörungsideologen“ oder gar als Nazis und Antisemiten zu verunglimpfen und so jedes rationale und faktenbasierte Gespräch im Keim zu ersticken.

KenFM

KenFM war ein zwar streitbares Medium, aber auch ein Medium, das sich der Meinungsfreiheit verschrieben hat, denn dort durften Vertreter aller Positionen ausführlich zu Wort kommen und Ken Jebsen hat auch Menschen eine Bühne gegeben, deren Meinung er nicht geteilt hat. Es ging dort um die Möglichkeit, möglichst breite Diskussionen zuzulassen.

Das Publikum hat das honoriert und KenFM war eines der beliebtesten Portale der Konzern-unabhängigen Medien in Deutschland. Zu Beginn der Pandemie begann ein beispielloser medialer Angriff auf KenFM, der dazu führte, dass Ken Jebsen Deutschland verlassen musste, weil er in dem angeblich freien Deutschland nicht mehr sicher war, nachdem Spiegel-TV nicht nur seinen Klarnamen veröffentlicht, sondern sogar seine Wohnadresse gezeigt

Dabei hatte Ken Jebsen nicht viel mehr getan, als vor einer möglichen „Impfpflicht durch die Hintertür“ zu warnen. Heute wissen wir, das Ken Jebsen recht behalten hat, denn die Impfpflicht ist de facto bereits Realität und Nicht-Geimpften drohen in einigen EU-Ländern inzwischen sogar schon Kündigungen und auch in Deutschland haben sie empfindliche finanzielle Einbußen zu befürchten. Es ist also noch schlimmer gekommen, als Ken Jebsen es sich damals vorstellen konnte, denn die Impfpflicht ist nicht durch die Hintertür gekommen, sondern breitbeinig durch Haupteingang marschiert.

Ich habe am 3. Oktober einen Artikel über die „Chronologie der neuen Normalität“ veröffentlicht, in dem ich darauf im Detail eingegangen bin und auch aufgezeigt habe, wie „ZDF-Faktenchecker“ sich im Mai 2020 an Ken Jebsen abgearbeitet haben. Am 31. August 2021 habe ich den „Faktencheck“ des ZDF einem wahren Faktencheck unterzogen, woraufhin das ZDF wohl einige böse Zuschriften bekommen und den Artikel ab dem 2. September mehrmals hektisch verändert hat. Die Details dazu finden Sie hier.

Fakt ist: Ken Jebsen musste Deutschland nach dem Dauerfeuer der Mainstream-Medien aus Angst um seine Sicherheit verlassen und sein Portal wurde de facto vernichtet. Das ist nur geschehen, weil er zu Corona eine abweichende Meinung hatte. Zu allem Überfluss wissen wir heute, dass Ken Jebsen in vielem sogar recht hatte, denn es ist eingetreten, wovor er gewarnt hat. Aber eine Entschädigung oder auch nur eine Entschuldigung bekommt er von denen, die zur Hexenjagd auf ihn geblasen haben, natürlich nicht.

Der Brandbrief

Ebenfalls im Mai 2020 wurde es einem Referatsleiter im Bundesinnenministerium zum Verhängnis, dass er seine Arbeit ernst genommen hatte. Er war Leiter des Referats „Schutz Kritischer Infrastrukturen“ und als solcher war es seine berufliche Aufgabe, Dinge und Maßnahmen zu überprüfen. Er hat seine Aufgabe ernst genommen und in einem 80-seitigen Bericht unter Einbeziehung von Experten vor den Folgen der Corona-Politik und den Maßnahmen der Bundesregierung gewarnt, da sie am Ende – so seine Befürchtung – mehr Schaden anrichten könnten, als die „Seuche“ selbst. Seine Intention war es, auf Fehlentwicklungen und Fehlentscheidungen aufmerksam zu machen, damit sie diskutiert und gegebenenfalls korrigiert werden können. Er schrieb unter anderem:

„Das Krisenmanagement und die politischen Entscheider könnten einen gigantischen vermeidbaren Schaden für unsere Gesellschaft anrichten, der das Potential des Coranavirus bei weitem übertreffen und unvorstellbares Leid auslösen kann. (…) In keiner Sitzung wurde über die Gesamtkosten der Schutzmaßnahmen oder den Neuverschuldungsbedarf diskutiert und auch die Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Entwicklung am Arbeitsmarkt wurden nicht behandelt. Auch die gesundheitlichen Kollateralschäden (einschl. Todesfälle) waren kein Thema. (…) Die vom RKI gelieferten Daten sind als Grundlage für die Entscheidungsfindung nicht zu gebrauchen. Die Bewertungen des RKI sind durch die vorgelegten Daten nicht gedeckt. Die Bewertungen sind vielfach spekulativ, teilweise unplausibel. Leider besteht der Lagebericht des Krisenstabs alleine aus einer Aufbereitung dieser Daten.“

Der Mann wurde dafür, dass auf der Basis von hinzugezogenen Experten eine Risikoeinschätzung gemacht hat, die mit der Politik der Regierung nicht einverstanden war und vor den Folgen gewarnt hat, kaltgestellt und die Medien haben ausgesprochen unwahr über den Inhalt und die Umstände seines Berichtes berichtet.

Dabei hatte der Mann recht, denn nur wenige Tage später hat das Ärzteblatt seine Befürchtungen bestätigt:

„Daraus ergibt sich zum Beispiel für Deutschland eine Zahl von 908.759 aufgeschobenen Operationen, darunter rund 850.000 elektive (oder gutartig genannte) Eingriffe. Das sind 85 % verschoben aller elektiven Operationen. Außerdem sind 52.000 Krebsoperationen aufgeschoben worden, somit 24 % aller Eingriffe bei malignen Erkrankungen. Diese für 3 Monate projizierten deutschen Zahlen sind zwar längst nicht so hoch, wie die unlängst von der Rheinischen Fachhochschule Köln auf 1,6 Millionen geschätzte Anzahl der zwischen Mitte März und Anfang Mai aufgeschobenen Operationen, aber dennoch substanziell. Die aktuell global erhobenen Daten gelten als valide, was auch ihre Vergleichbarkeit mit anderen Ländern belegt.“

Das Ende der Meinungsfreiheit

Im August 2020 haben zwei Polizisten bei Corona-Demos gesprochen und beide wurden dienstlich bestraft. An den beiden Polizisten wurden Exempel statuiert, damit jeder Polizist in Deutschland wusste, was ihm blüht, wenn er von seinem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch macht und die Corona-Politik der Regierung kritisiert.

Der Polizist Bernd Bayerlein war der erste, der bei einer Corona-Demo aufgetreten ist und er wurde umgehend versetzt und es wurde ein Disziplinarverfahren gegen ihn eingeleitet. Der zweite Polizist, der bei einer Corona-Demo gesprochen hat, war Michael Fritsch. Ihn traf es noch härter, er wurde vom Dienst suspendiert. Und sogar seine Wohnung wurde mehrfach von der Polizei durchsucht.

Die Seuche, an der kaum jemand stirbt

Wir wissen inzwischen, dass Corona nicht so gefährlich ist, wie propagiert wird. Die Zahl der Opfer wird künstlich aufgeblasen, indem man jeden, der positiv getestet wurde und dann an einer vollkommen anderen Todesursache verstirbt, in die Statistik der Corona-Opfer aufnimmt. Wer einen positiven Coronatest hat und sich bei einem Sturz auf der Treppe das Genick bricht, gilt als Corona-Opfer.

Noch deutlicher wird das bei Kindern, denn aktuell werden in Deutschland 27 Coronatote unter 20 Jahren angegeben. Dabei ist in Deutschland kein Mensch unter 17 Jahren tatsächlich an Corona gestorben, wie man sogar im Spiegel gerade in einem Nebensatz lesen konnte. Aber die offizielle deutsche Statistik weist trotzdem 15 Coronatote unter 10 Jahren aus.

Aus verschiedenen Ländern (auch Deutschland) liegen Berichte von Pathologen vor, die aufzeigen, dass die tatsächliche Zahl der an Corona Verstorbenen um bis zu der Hälfte geringer sein dürfte, als die offiziellen Zahlen angeben. Das allerdings würde die Zahl der Covid-19-Opfer vergleichbar machen mit einer schweren Grippewelle, die noch nie Grund für Lockdown, Zwangsimpfungen und so weiter gewesen ist.

Für Deutschland würde es bedeuten, dass nicht 93.000 Menschen, sondern weniger als 50.000 Menschen in 18 Monaten tatsächlich an Corona gestorben wären. Bei der schweren Grippewelle 2018 lag die geschätzte Zahl der Toten in Deutschland bei 25.000 bis 35.000 in einer Grippesaison, also einem halben Jahr. Aber damals haben die Medien nicht einmal großartig darüber berichtet, dass wir von einer gefährlichen Seuche heimgesucht werden und die meisten werden davon nichts bemerkt haben.

Wenn „Verschwörungsideologen“ recht haben

Eine der Warnungen, die Gegner der Corona-Maßnahmen ausgesprochen haben, war, dass der Lockdown gefährlich für das Immunsystem ist, denn wer zu Hause eingesperrt ist, dessen Immunsystem kommt nicht mit Krankheitserregern in Kontakt und kann keine Immunabwehr aufbauen. Genau das sehen wir heute, denn am 3. Oktober hat der Spiegel gemeldet:

„Manche Kinderklinik ist bereits voll: Viele Kinder leiden derzeit unter Erkältungen, die eigentlich erst im Winter kommen, einige zeigen schwere Verläufe.“

Im Klartext bedeutet das, dass aufgrund des Lockdown jetzt sogar normale Erkältungen für Kinder gefährlich werden können. In dem Spiegel-Artikel heißt es explizit:

„Aufgrund von Kita-Schließungen und anderer Coronamaßnahmen im vergangenen Winter und Frühjahr seien sie bisher nicht in Kontakt mit bestimmten Erregern gekommen. »Die Infekte werden jetzt nachgeholt.« (…) »Wir haben etwas mehr kranke Kinder als sonst zu dieser Zeit und immer weniger Betten in den Kinderkrankenhäusern, weil Personal fehlt.« Die Mediziner sorgen sich um die Versorgung schwer kranker Kinder im Herbst und Winter. Maske zufolge ist es schon jetzt sehr mühsam, kleine Patienten stationär unterzubringen“

Während in 18 Monaten Pandemie kein Kind an Covid-19 gestorben ist, führen nun normale Erkältungen dazu, dass die Kinderstationen in Krankenhäusern voll sind. Das ist eine der Folgen des Lockdown, vor der die bösen „Verschwörungsideologen“ seit anderthalb Jahren warnen.

Psychische Probleme bei Minderjährigen

Schon im Februar 2021 wurde gemeldet, dass der Lockdown bei einem Drittel aller Minderjährigen in Deutschland zu psychischen Problemen geführt hat. In Deutschland leben 13,7 Millionen Minderjährige, davon sind 10,7 Millionen Kinder unter 14 Jahre alt. Egal, welche dieser beiden Zahlen wir nehmen, es sind in jedem Fall weit über drei Millionen Kinder in Deutschland betroffen, vielleicht sogar weit über vier Millionen.

Die Corona-Maßnahmen haben bei Kindern also zu sehr vielen Problemen geführt, während auf der anderen Seite kein einziges Kind an Corona gestorben ist. Trotzdem hinterfragen Politik und Medien die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen nicht und greifen jeden als „Corona-Leugner“ an, der diese Frage stellt.

Übersterblichkeit

Auch die Übersterblichkeit kann nicht mehr als Gradmesser für die Gefährlichkeit von Covid-19 angeführt werden, weil inzwischen auch die Folgen des Lockdown in die Übersterblichkeit einfließen. Aus Großbritannien wird zum Beispiel eine steigende Übersterblichkeit gemeldet, während die Zahl der Coronaopfer rückläufig ist.

Als Grund wird angeführt, dass die Zahl der Todesfälle durch Herz- und Kreislauferkrankungen stark gestiegen ist. In der Zeit von Corona ist erstens die Zahl der Vorsorgeuntersuchungen stark zurückgegangen, weshalb nun auch Menschen sterben, die normalerweise routinemäßig untersucht und behandelt worden wären. Hinzu kommt, dass der Lockdown zu Bewegungsmangel geführt hat, was Herz- und Kreislauferkrankungen ebenfalls befördert.

Gleiches gilt für Krebs. Auch die Zahl der Krebstoten steigt und auch hier dürften nicht durchgeführte Vorsorgeuntersuchungen und verschobene Krebsbehandlungen in 2020 eine Rolle spielen.

Genau davor hatte der Referatsleiter das Bundesinnenministeriums schon im Mai 2020 gewarnt. Aber für diese Warnung wurde er gefeuert.

Wir sehen bei Covid-19 leider, dass sich immer mehr Warnungen derer, die die Medien als „Schwurbler“, „Verschwörungsideologen“ oder „Corona-Leugner“ diffamieren, bewahrheiten. Trotzdem ist von einem Umdenken bei Medien und Politik nichts zu sehen.