Bier und Geld

Was die Anhänger der westlichen Marionettenregierung bei ihrer Flucht aus Kabul mitgenommen haben

Die russische Botschaft ist derzeit fast die einzige, die in Kabul noch regulär arbeitet und der russische Botschafter berichtet im russischen Fernsehen täglich über die Lage in der Stadt. Hier will ich mal etwas Kurioses melden.

Die Meldungen aus Afghanistan sind derzeit eher traurig, weshalb ich finde, dass es an der Zeit ist, auch mal etwas zu melden, das nicht so Bier-ernst ist. Obwohl: Um Bier geht es dabei auch. Daher habe ich einen kurzen Bericht des russischen Fernsehens übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Als die afghanischen Soldaten Kabul verließen, wollten sie vor allem ihr Bier mitnehmen, sagte der russische Botschafter in Afghanistan, Dmitri Schirnow.

„Am Morgen des 15. August waren meine Jungs zufällig auf einer Mission in der Stadt. Sie sahen, wie die Ordnungskräfte das Wertvollste, was sie hatten – Bier – aus dem Innenministerium mitnahmen“, so der Diplomat gegenüber einem Fernsehsender.

Er bestätigte auch, dass der afghanische Präsident Aschraf Ghani versucht hatte, Geld mitzunehmen, als er aus dem Land floh.

„Er hatte einen Hubschrauber voller Geld. Nicht alles Geld passte hinein“, sagte Schirnow.

Am 15. August drangen Taliban-Kämpfer kampflos in Kabul ein und erklärten, Afghanistan sei nun unter ihrer Kontrolle. Die Taliban versprechen, dass sie in naher Zukunft bekannt geben werden, wer genau das Land regieren wird.

Ende der Übersetzung

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

7 Antworten

  1. Die afghanische Botschaft in Tadschikistan hat die Polizei von Interpol aufgefordert, den ehemaligen Präsidenten Ashraf Ghani und seine Helfer wegen Plünderung des öffentlichen Vermögens zu verhaften.

    Reuters hatte berichtet, dass Ghani Afghanistan mit mehreren Fahrzeugen verlassen habe. Bei der Beladung habe er Geldpakete zurücklassen müssen, weil in den Fahrzeugen kein Platz mehr gewesen sei.

  2. Interessanter ist was sie zurück ließen und nun schmerzlich von der ökologisch korrekten westlichen Welt sehr betrauert wird.

    https://twitter.com/dilanpcook/status/1428067183913996291

    und das nun zum 2. mal.

    https://www.mintpressnews.com/tesla-ceo-elon-musk-condemned-over-bolivia-coup-comments/269794/

    Übersteigertem Sicherheitsbedürfnis und die Segnungen der Digitalen Welt.
    Während man uns noch von den Vorzügen überzeugen muss rennen nun die Überzeugten um ihr Leben weil man „vergaß“ die biometrischen Daten zu schützen.

    https://www.reuters.com/article/afghanistan-tech-conflict/afghans-scramble-to-delete-digital-history-evade-biometrics-idUSL8N2PO1FH

    Wo bleibt die Verantwortung derer die mit haltlosen Versprechen immer mehr wollen? Denken die wirklich mit ein paar Löschungen von Gesichtern auf den Homepages wären sie aus dem Schneider?

    Und kaum ist der Profit eingesammelt zieht man einfach weiter.

    https://www.fr.de/panorama/groenland-milliardaere-bill-gates-jeff-bezos-rohstoffe-metalle-bergbau-umwelt-klima-90919675.html

    Aber vllt. sollten wir einfach mal zuhören dann sind wir bein nächsten Knall nicht so überrascht.

    https://www.youtube.com/watch?v=X2J3UvJgymQ

    1. In der Doku von Adam Curtis „Bitter Lake“ (Min. 9) aus dem Jahr 2015 gibt es schon den Hinweis auf Erfassung biometrischer Daten von Bewohnern.

      https://www.youtube.com/watch?v=84P4dzow1Bw

      Mit welcher Begründung das geschieht bzw wer die letztendlich nutzt ist eben variablen Gestalten überlassen.

      Terrorismusbekämpfung, Korruptionsbekämpfung, Wählerregistrierung, Flüchtlingserfassung, Krankenakten, Impfnachweise oder Mitarbeiterbezahlung

      Weder UNO noch das Heer der Menschenrechtskämpfer, Regierungen, Gerichte oder Zivilgesellschaften haben sich mit den Gefahren für den Einzelnen wirklich auseinander gesetzt. All zu gern fällt man auf die Versprechen „gütiger/selbstloser“ Geldgeber herein.
      Früher nannte man sie noch windige Unternehmer heute feiert man sie wahlweise als Elite oder Philanthrop.

      Nun regt man sich darüber auf mit wie viel Geld sich die Leute aus dem Staub machten und keiner fragt danach woher die Personen so viel Geld hatten, wohlgemerkt Bargeld.

      Das ist das was diese „Flüchtlinge“ zurück gelassen haben. Und sie wussten es ganz genau.

      1. Der korrupte Ex-US-Satrap Ashraf Ghani wäre mir als Flüchtling in Deutschland aber viel lieber als eintausend junge, gesunde afghanische Männer im wehrfähigen Alter mit einem orthodox-islamischen Sozialisationshintergrund.

        1. Beide haben hier nichts verloren denn der Eine hat hinter dem Rücken des Volkes mit den Taliban/USA verhandelt und sollte sich dem Volk stellen.
          Und die Anderen sollten alle aus dem Land werfen die da nichts zu suchen haben und ihre Heimat so gestalten wie man gern leben möchte.

          Angeblich haben die Nato und ihre Hilfstruppen doch für all die armen Schleier tragenden Mädchen und Frauen gekämpft, sind gestorben, nur komisch das nicht diese bedrohte biologische Spezies flüchtet sondern die armen Männer.

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