In eigener Sache: „Nachrichtenflaute“ und mein neues Buch

Aufmerksame Leser werden bemerkt haben, dass die Anzahl der Artikel beim Anti-Spiegel derzeit stark schwankt. Waren es früher bis zu acht Artikel pro Tag, gibt es heute manchmal sogar gar keinen.

Der Grund ist nicht, dass ich keine Lust mehr habe. Der Grund ist, dass es derzeit einfach zu wenig Nachrichten gibt. Alles dreht sich um Corona, andere Meldungen gibt es kaum. Ich sehe täglich die Meldungen internationaler Nachrichtenagenturen durch und im Ressort „Internationale Politik“ gab es früher mehr als ein Dutzend Meldungen pro Stunde. Heute sind es nur zwei bis drei. Trotzdem bleibe ich dran und versuche auch in dieser Zeit zwei bis vier interessante Themen am Tag zu finden.

Außerdem möchte ich Ihnen noch mitteilen, dass mein neues Buch nun erhältlich ist, wenn auch nur als E-Book, wie ich schon vor zwei Wochen mitgeteilt habe. Das Buch zeigt in ca. 40 Kapiteln die chronologischen Entwicklungen zu den wichtigsten geopolitischen Themen des letzten Jahres auf. Sie finden das Buch auf den normalen Plattformen.

Nun möchte ich mich noch bei allen Lesern bedanken, die mich über PayPal-Spenden unterstützen! Sie sind es, die meine Arbeit mit ihren Spenden erst möglich machen. Ohne Sie würde es den Anti-Spiegel nicht geben!

Aber wenn Sie nicht spenden können oder wollen, können Sie mich auch noch auf andere Weise unterstützen, damit ich den Anti-Spiegel noch lange betreiben und den Medien den Spiegel vorhalten kann! Insgesamt gibt es vier Möglichkeiten:

  1. Sie können mir eine Spende über PayPal zukommen lassen.
  2. Sie können meine Bücher über Putin, über die Ukraine-Krise 2014, das „Spieglein-Propaganda-Jahrbuch“ oder das „Politische Spieglein Jahrbuch“ kaufen.
  3. Sie können über einen Klick auf die Buchtipps auf meiner Seite in den Shop meines Verlegers kommen und dort Bücher bestellen. Das Programm merkt, wenn ein Käufer von meiner Seite in den Shop gekommen ist und ich bekomme dann eine Provision. Über den Shop sind alle Bücher, die es in Deutschland gibt, erhältlich. Sollte das Buch Ihrer Wahl nicht dabei sein, schreiben Sie einfach eine Mail an den Verlag, die nehmen es dann ins Programm auf.
  4. Empfehlen Sie den Anti-Spiegel Freunden und Bekannten weiter.

Für das Wochenende habe ich trotz der „Nachrichtenflaute“ noch ein paar interessante Themen gefunden, die ich am Samstag und Sonntag schreiben werde.

Ich wünsche allen eine schönes Wochenende und

bleiben Sie kritisch!

Thomas Röper

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

6 Antworten

  1. Thomas, die Zeit ist nicht nachrichtenarm! Wenn man sich den ganzen Irrsinn ansieht, der trotzdem noch passiert, da könnte man sich 25 Stunden am Tag mit befassen! Wir werden dich auch weiter unterstützen, um nicht von den Systemmedien verblödet zu werden!

  2. Man kann das auch anders sehen: Wir kommen ohne „Njus“, ohne ein „iwend“ nicht mehr über den Tag.

    Wir haben da was nicht mehr ganz neues:

    „WDR-Reporterin wirft Frankreichs Ex-Staatschef sexuelle Belästigung vor“

    https://deutsch.rt.com/gesellschaft/102268-wdr-reporterin-wirft-frankreichs-ex/

    Obwohl alternative Geschichtsverläufe hochspekulativ sind, können wir uns einer gewissen Bosheit hier nicht enthalten:
    Wir fragen uns dann doch, wie sich das ganze abgespielt hätte, wenn der Interviewpartner ein schwarzeneggerisch getunter 20jähriger gewesen wäre.
    Ob sie das dann auch als „extrem degradierend, extrem herabsetzend“ empfunden hätte?

    Im übrigen – die Dame sprach da mit einem 92jährigen, und sie wird da einiges zu hören bekommen haben, mit dem sie wahrscheinlich nicht einmal mehr etwas anfangen kann. Aber davon erfahren wir natürlich nichts, allenfalls in, für das herrschende, infantile Weltbild, zurechtgestutzter Form.

    Aber das eigentlich Wesentliche:
    Das ist ein 92 Jahre altes Gehirn! Wer nicht weiß, weil er es nicht erfahren oder nicht wahrhaben will, was da in so einem Gehirn vorgehen kann, was da wieder hochkommen kann, an uralten Erinnerungen, und welch seltsame geradezu aberwitzige „Kollisionen“ dabei entstehen können, der sollte einfach nur die Klappe halten.
    Der darf dann gern zu seinen Eltern gehen, die da eine Rente aus gesetzlichen Rentenversicherung beziehen, und denen den „Generationenkonflikt“ erläutern. (Damit begann diese Widerwärtigkeit nämlich.)

    Diese Generation, die da 1990 gerade mal so den Windel entwachsen war, und nun nahezu flächendeckend den öffentlichen Raum, aber besonders die sog. Medien übernommen hat, geht uns mächtig auf die Nerven.

    Denen hat man von Kindesbeinen an eingetrichtert, sie seine der Mittelpunkt dieses Universums – jeder von ihnen – obwohl wir nun schon seit etwa 50 Jahren wissen, daß es so etwas überhaupt nicht gibt. (Die verzweifelten Versuche der Physiker, uns bescheidenen Geistern das zu veranschaulichen, helfen da wohl auch nicht wirklich weiter)

    Diese Leute verfügen nicht über einen Funken von Empathie, das merkt man auch, wenn man sich z.B. die derzeitig laufenden Diskussionsrunden um den 2, WK antut. Die halten wir auch nicht lange aus, weil uns da jedesmal das unbändige Verlangen überkommt, diesen kenntnisarmen, pseudointellektuell daher schwafelnden – stockarroganten Tussen ins „Gesicht zu springen“ – diesen gleichartig gestrickten „Sonnyboys“ natürlich auch.

    „Mitgefühl“ kennen die im Grunde nur in Bezug auf sich selbst, auch wenn sie anderes erforderlichenfalls vorgeben.
    Sie führen sich noch im fortgeschrittenen Alter wie Halbwüchsige auf, die zu so etwas wie „Zurücknahme des eigenen Ichs“ kaum fähig sind.

    Verantwortung – für Andere, Anstand (auch gegenüber dem Unanständigen), Achtung vor dem Alter, diese antiquierten Vorstellungen, deren Wurzeln bis in die deutsche Minne zurückreichen, sind einem rücksichtslosen Verlangen zum Opfer gefallen, der eigenen individuellen Bedeutungslosigkeit so etwas wie einen Sinn zu geben – man nennt das wohl „Selbstverwirklichung“.

    Und das schlimmste dabei:
    Die abgrundtiefste Banalität aus diesem ewig währenden alltäglichen Kleinkrieg muß da öffentlich verkündigte werden, auf das diese große Welt auch ja gebührend Kenntnis nehmen möge von ihren ach so wichtigen, jedoch leicht verletzlichen, hochsensiblen Persönlichkeitchen. Andere interessieren dabei nicht.

    1. Hummel: „Ob sie das dann auch als „extrem degradierend, extrem herabsetzend“ empfunden hätte?“

      Vielleicht nicht. Allerdings sieht sie irgendwie wie ne Kampflesbe aus, es ist also nicht sicher. Aus eigener Erfahrung kann ich jedoch sagen, dass es einen Unterschied macht, wer sexuell „belästigt“. Meine sexuellen „Belästigungen“ stießen jedenfalls nie auf Abwehr und selbst eingefleischte Emanzen haben mir brav das Bier aus der Küche geholt. Know how, das ist alles. 😉

      Mit dem Rest im Kommentar hast Du allerdings sehr Recht, Hummel.

  3. Über den geschilderten Fall will ich mich nicht auslassen. Was sicher ist: die heutige Generation der Eltern von jungen Kindern möchte offensichtlich lieber im Krieg oder im Nachkriegs-Wiederaufbau leben. Anders lassen sich die Superlative, mit denen das Kümmern UM DIE EIGENEN KINDER schlechtgeredet wird, nicht erklären.
    Es ist erschreckend, mit welcher Selbstverständlichkeit verlangt wird, dass die Gemeinschaft es zu richten habe.

    Entweder ist besagte Elterngruppe höchst lächerlich oder ich lasse mich von einer Medien-Agenda blenden.

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