Trump im “Annexionsfieber”
Dass Trumps Ambitionen auf Grönland ernst gemeint sind, hat er gerade durch die Einführung der Strafzölle gegen europäische Länder gezeigt. Aber auch Kanada dürfte bald merken, dass Trump es ernst meint.
Gestern hat US-Präsident Trump in einem Post auf TruthSocial angekündigt, Strafzölle gegen die europäischen Länder zu verhängen, die sich in der Grönland-Frage gegen ihn gestellt haben. Darüber habe ich berichtet, seinen Post komplett übersetzt und auch darauf hingewiesen, dass er in dem Post auch seine Ambitionen auf Kanada erneuert hat, die Details dazu finden Sie hier.
In dem gestrigen Artikel habe ich schon angekündigt, dass ich einen interessanten Artikel gefunden und übersetzt habe, in dem es um Trumps Ambitionen auf Kanada geht und in dem erklärt wird, warum eine Annexion Kanadas für Trump schwieriger wird als die Annexion Grönlands. Trotzdem vermute ich, dass Trump auch den Druck auf Kanada erhöhen wird, um das Land in die USA einzugliedern.
Kommen wir damit zur Übersetzung des angekündigten Artikels, den ich bei The Cradle gefunden habe.
Beginn der Übersetzung:
Von Grönland bis Kanada: Trumps Annexionsfieber
Washingtons Ambitionen, die westliche Hemisphäre zu kontrollieren, eskalieren. Kanadier sollten nicht unterschätzen, was das für ihre Zukunft bedeutet.
von Aidan J. Simardone
Als US-Präsident Donald Trump 2019 erstmals die Idee äußerte, Grönland zu kaufen, wurde dies weithin als bizarrer imperialer Rückfall abgetan. Doch heute, da der US-Präsident erneut Ambitionen auf die größte Insel der Welt signalisiert, wirkt die Idee nicht mehr so weit hergeholt.
„Wir werden etwas in Bezug auf Grönland tun, ob sie es mögen oder nicht“, erklärte Trump kürzlich. „Denn wenn wir es nicht tun, werden Russland oder China Grönland übernehmen, und wir wollen nicht Russland oder China als Nachbarn haben.“
Grönland, ein autonomes Territorium Dänemarks, ist zum Schauplatz intensiver geopolitischer Rivalität geworden. Während das arktische Eis schmilzt und Schifffahrtsrouten sich öffnen, ist seine strategische Bedeutung massiv gestiegen.
Zusätzlich zu Trumps kühner Behauptung, die USA würden Venezuela „führen“, nachdem sie dessen Präsidenten Nicolás Maduro entführt haben, markiert sein grober Ansatz gegenüber Grönland eine Verschiebung hin zu offener Annexion als Form des Erhalts US-amerikanischer Hegemonie. Und wenn Washington es ernst meint mit seinem Anspruch auf Grönland, was hält es davon ab, auch das noch größere, besser vernetzte und Ressourcen reichere Kanada ins Auge zu fassen?
Trump hat wiederholt damit gedroht, Kanada zu annektieren. So wie befürchtet wird, dass sich Grönland mit konkurrierenden Supermächten anfreunden könnte, so sorgt sich die Trump-Administration darüber, dass Ottawa sich andere Partner sucht. Als engster Verbündeter Washingtons gilt Kanada als das zweitgrößte Land der Welt und besitzt die viertgrößten Ölreserven der Welt. Mit dem Ende der globalen Dominanz der USA strebt man im Weißen Haus die vollständige Kontrolle über die westliche Hemisphäre an.
Nach zwei Jahrhunderten von Attentaten, Regierungsumstürzen und militärischen Interventionen in den Ländern des amerikanischen Kontinents haben die USA sich nun der offenen Eroberung fremder Territorien zugewandt. In einer unsicheren Welt reicht es nicht mehr aus, ein Verbündeter zu sein. Für das paranoide US-Imperium kann nur eine Annexion Sicherheit garantieren.
Brüderliche Bindung und Rivalität
Die Beziehung zwischen Kanada und den USA gleicht der zweier Brüder, die zwar dieselbe Herkunft teilen, sich im Grunde verstehen, aber sich manchmal streiten. Beide Länder begannen ihre Existenz als britische Kolonien und trennten sich nach der amerikanischen Revolution voneinander. 1812 brach Krieg aus, als die genozidale Expansion der noch jungen USA in indigenes Land hinein durch Unterstützung der britischen Kolonie Kanada gestoppt wurde, ein Konflikt, in dem am Ende das Weiße Haus in Washington niedergebrannt wurde.
Obwohl dieser Konflikt in einem Patt endete, blieb die US-Paranoia gegenüber ihrem nördlichen Nachbarn bestehen. Bis 1939 hielten die USA den „War Plan Red“ aufrecht, ein militärisches Strategiepapier zur Invasion Kanadas. Der Plan wurde möglicherweise ad acta gelegt, nicht aber die dahinterstehenden Instinkte.
Die Kooperation beider Länder während des Kalten Krieges übertünchte anhaltende strategische Bruchlinien. Kanada trat der NATO bei und half tatkräftig bei der Militarisierung der Arktis mit, weigerte sich jedoch, dort Atomwaffen zu stationieren oder den US-Krieg in Vietnam zu unterstützen. Selbst auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges pflegte Kanada freundliche Beziehungen zu Kuba. Der frühere kanadische Premierminister Pierre Trudeau und Fidel Castro waren persönliche Freunde.
Mit dem Ende des Kalten Krieges herrschte der freie Markt vor. 1994 trat Kanada dem Nordamerikanischen Freihandelsabkommen (NAFTA) mit Mexiko und den USA bei, was seine wirtschaftliche Souveränität stark untergrub. Kanada beteiligte sich 1991 mit den USA am Golfkrieg, am Somalia-Einsatz in den Jahren 1992 bis 1993, am „Jugoslawien“-Konflikt der 1990er Jahre und am Afghanistan-Krieg 2001. Doch dabei verlief nicht alles harmonisch. Unter dem Druck der Antikriegsbewegung weigerte sich Kanada schließlich, sich im Jahr 2003 am Irakkrieg zu beteiligen.
Auch beim Thema der arktischen Wasserwege kam es zu Streitigkeiten: Kanada beansprucht diese als souveränes Territorium, während die USA argumentieren, es handele sich um internationale Gewässer. Im Jahr 2005 fuhr ein US-amerikanisches U-Boot ohne Vorankündigung durch die kanadische Arktis – eine Verletzung des Abkommens über die Kooperation in der Arktis von 1988.
Mit dem Krieg gegen den Irak und der Weltfinanzkrise 2008 schwand die globale Dominanz der USA. Der Anteil von Kanadas Handel mit seinem Nachbarn sank von 75 Prozent im Jahr 2000 auf 62 Prozent im Jahr 2024. Gleichzeitig wuchs der Handel mit China, Kanadas zweitgrößtem Handelspartner, im selben Zeitraum von einem Prozent auf acht Prozent. Obwohl fast das gesamte kanadische Öl in die USA exportiert wird, führte die jüngste Erweiterung einer Pipeline an die US-Westküste dazu, dass die Ölexporte nach China sprunghaft anstiegen.
Rohstoffhunger und geopolitische Paranoia
Angesichts Ottawas teilweiser Abweichung in der Außenpolitik und der wachsenden wirtschaftlichen Beziehungen zu Peking hat Trump damit gedroht, Kanada zu annektieren. Viele nennen das einen Bluff, um eine bessere Position in Handelsgesprächen zu erzwingen. Doch mit dem dreisten Angriff auf Venezuela und den Plänen, Grönland zu übernehmen, bleibt es eine ernsthafte Möglichkeit. Im Jahr 2014 argumentierte Diane Francis, Herausgeberin der National Post, vor dem Canada Institute für die Notwendigkeit einer Fusion mit den USA. Dies sei notwendig, um aufstrebenden Supermächten wie China und Russland entgegenzutreten und die Erschließung von Bodenschätzen voranzutreiben.
Kanada ist schließlich der zweitgrößte Produzent von Uran, der viertgrößte Produzent von Diamanten, der viertgrößte Produzent von Gold, der viertgrößte Produzent von Öl und besitzt weltweit die viertgrößten Ölreserven. Kanada dominiert auch die weniger bekannten Ressourcen bei den Mineralien: Es ist der weltweit führende Produzent von Kaliumchlorid (Dünger) und der viertgrößte Produzent von Indium, das in Computer- und Smartphone-Bildschirmen und in Solarzellen Verwendung findet.
Diese Ressourcen sind für Washington sowohl essentiell als auch hochprofitabel. Kanada ist für die USA der wichtigste Lieferant von Öl, Gas und Uran. Selbst wenn man im Weißen Haus zu grüner Energie überginge, verfügt Kanada über zahlreiche entscheidende Ressourcen wie Lithium, Graphit, Nickel, Kupfer und Kobalt – Mineralien, die auch für Militärtechnologie entscheidend sind.
Diese Rohstoffe motivierten die Trump-Administration bereits zur Invasion Venezuelas und zur Absichtserklärung, Grönland zu annektieren. Wie der ehemalige kanadische Premierminister Justin Trudeau bemerkte: „Sie sind sich sehr bewusst, welche Ressourcen wir haben, und sie wollen sehr davon profitieren. Aber Herr Trump hat im Kopf, dass einer der einfachsten Wege, dies zu tun, darin besteht, unser Land zu absorbieren.“
Öl ist dabei besonders wichtig, weil sein Handel in US-Dollar den Wert der eigenen Währung stützt. Chinas Ziel hingegen ist die Unterwanderung dieses Werts, indem es sämtlichen Ölhandel in Renminbi abzuwickeln versucht, weshalb die sich ausweitenden Beziehungen zwischen China und Kanada eine große Bedrohung für die USA darstellen.
Kanada ist auch sicherheitspolitisch entscheidend, vor allem in der Arktis. Während des Kalten Krieges bestand die Hauptsorge darin, die Arktis vor einem sowjetischen Angriff zu bewahren. Während sich die Arktis zunehmend erwärmt, öffnen sich bisher nicht zugängliche und kürzere Schifffahrtsrouten für den Handel zwischen Ostasien und Europa sowie von Europa zur US-Ostküste. Die Kontrolle dieser Routen ist für die USA essentiell, um den eigenen Handel zu schützen und Russland, das den größten Teil der Arktis kontrolliert, sowie China, dessen Präsenz dort zunimmt, entgegenzuwirken.
Auf dem Weg zum 51. Bundesstaat
Als zweitgrößtes Land der Welt wäre Kanada extrem schwer zu annektieren. Trump hat drei Optionen: wirtschaftlicher Druck, eine Strategie des Teile und Herrsche oder militärische Gewalt.
Die erste Option, der wirtschaftliche Druck, wird bereits durch Zölle ausgeübt. Zunächst auf 25 Prozent festgelegt, wurden diese auf 35 Prozent und dann 50 Prozent für Stahl und Aluminium erhöht. Während fast alle Länder davon betroffen waren, traf es Kanada aufgrund seiner hohen Abhängigkeit von den USA im Handel besonders hart.
Im zweiten Quartal 2025 schrumpfte Kanadas Wirtschaft und die Arbeitslosigkeit erreichte im September 2025 den Stand von 7,1 Prozent, der höchste Wert seit Ausbruch der Pandemie im Jahr 2020. Manche glauben, dies sei nicht eine US-Taktik in Verhandlungen zur Handelspolitik, sondern ein absichtlicher Akt wirtschaftlicher Sabotage seitens der USA, um Kanada zu schwächen und es zu einem Beitritt zur US-amerikanischen Union zu bewegen.
Doch dieses Vorgehen schlug fehl. Nur 10 bis 22 Prozent der Kanadier ziehen in Erwägung, den USA beizutreten. Während Kanada einigen von Trumps Forderungen nachgab, wie etwa einer erhöhten Militarisierung der Grenzkontrollen, ist die antiamerikanische Stimmung gestiegen.
Erstmals betrachtet eine Mehrheit der Kanadier die USA eher als Feind oder potenzielle Bedrohung als China. Zwischenstaatliche Reisen, wichtig für die Beziehungspflege zwischen beiden Ländern, brachen ein: Kanadier unternahmen 2025 rund 33 Prozent weniger Autofahrten in die USA als 2024.
Am beunruhigendsten für die USA war die Reaktion aus Ottawa, sich alternative Handelspartner zu suchen. Im September 2025 wurde der kanadisch-mexikanische Aktionsplan ins Leben gerufen, um den Handel zwischen beiden Staaten zu vertiefen. Überraschend suchte Kanada auch Kontakt zu China und Indien, Länder, mit denen Kanada in jüngerer Zeit schwierige Beziehungen pflegte.
Nach der Ermordung eines separatistischen Führers der Religionsgemeinschaft der Sikh auf kanadischem Boden verschlechterten sich im Jahr 2023 die Beziehungen zwischen Kanada und Indien. Doch im November 2025 vereinbarten beide Länder den Beginn eines Handelsabkommens, das laut Premierminister Mark Carney den Handel zwischen beiden Ländern verdoppeln könnte.
Kanadas Beziehungen zu Peking verschlechterten sich nach der Auslieferung der Geschäftsfrau Meng Wanzhou an die USA und der Festnahme eines kanadischen Spions im Jahr 2018. Doch sie haben sich angesichts geteilter Feindseligkeit gegenüber Washington erneut erwärmt.
Während ich diesen Artikel schreibe soll Mark Carney der erste kanadische Premierminister seit acht Jahren sein, der China besuchen wird – in der Hoffnung, den Handel zwischen beiden Ländern zu diversifizieren. Jeder weitere wirtschaftliche Angriff von Donald Trump gegen Kanada birgt das Risiko einer noch stärkeren Diversifizierung dieses Handels, weg von den USA.
Teile und herrsche – oder den Norden vereinen?
Die zweite Option ist die Fragmentierung. In Kanada gibt es separatistische Bewegungen in Quebec, der zweitbevölkerungsreichsten Provinz, und Alberta, das 84 Prozent des kanadischen Öls produziert.
Trump könnte die Unabhängigkeit Quebecs unterstützen, doch das ist angesichts der linkspolitischen Ausrichtung der dortigen Separatisten unwahrscheinlich. Alberta, mit seinen Ölvorkommen und konservativen politischen Präferenzen, wäre wohl das Hauptziel. Seine separatistische Bewegung ist relativ neu und ergibt sich aus der Frustration über elf Jahre Herrschaft unter liberalen Premierministern. Die Provinz soll in diesem oder dem nächsten Jahr ein Referendum in der Sache abhalten.
Die meisten Kanadier halten Albertas Abspaltung weiterhin für unwahrscheinlich, aber das Interesse am Geschehen ist hoch und die Bewegung selbst keineswegs eine Randerscheinung. Über die Hälfte der Einwohner von Alberta verfolgt die Debatten zu dem Thema aufmerksam, ein Zeichen dafür, dass eine separatistische Stimmung weit verbreiteter ist, als viele annehmen.
Eine Umfrage fand bloß 18 Prozent Unterstützung für die Separatisten, andere hingegen ermittelten bis zu 45 Prozent. Die meisten Umfragen kommen auf rund ein Drittel. Referenden erhöhen üblicherweise die Dynamik innerhalb separatistischer Bewegungen, so wie in Schottland, wo die Unterstützung vor dem Referendum 2014 zwischen einem Viertel und einem Drittel lag und schließlich 45 Prozent erreichte.
Albertas Separatisten haben bereits Treffen mit Vertretern der Regierung Trump in Washington und in Mar-a-Lago abgehalten und viele separatistische Accounts auf der sozialen Plattform X operieren aus den USA heraus. Mit seinem ausgedehnten Medienapparat könnten die USA ohne Weiteres online eine Kampagne zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung starten.
Das Problem dabei: Die Drohungen von Donald Trump könnten das Gegenteil bewirken. Eine aktuelle Umfrage ergab, dass der Anteil derer, die stolz sind, Kanadier zu sein, seit dem Amtsantritt von Trump gestiegen ist. Statt Kanada zu spalten, könnte der US-Präsident das Land am Ende vereinen.
Das militärische Szenario
Dann gibt es die extremste Option: eine militärische Invasion Kanadas durch die USA. Auf dem Papier wirkt dieser Schritt machbar. Kanada hat etwas über 70.000 aktive Soldaten und 74 Panzer. Die USA verfügen über 1,3 Millionen Soldaten und über 4.600 Panzer. Zwei Drittel der kanadischen Bevölkerung leben innerhalb einem Gürtel von 100 Kilometern Breite zur US-Grenze, was einen schnellen Schlag und eine Übernahme von Gebieten möglich machen könnte. Die Besetzung dieses Gebiets würde Kanadas Souveränität faktisch beenden. Kanada ist zudem stark von US-Militärausrüstung abhängig, die im Vorfeld digital sabotiert werden könnte.
Und wer würde zur Rettung Kanadas eilen? Kanada hat keine anderen Nachbarn außer Grönland (Dänemark), das nur 56.000 Einwohner hat. Europa ist zwar eng mit Kanada verbündet, doch die Einbindung Frankreichs und Großbritanniens könnte Spannungen mit den USA eskalieren lassen und würde bedeuten, dass Europa militärische Ressourcen vom Schauplatz Ukraine abzieht. Theoretisch könnte die Einbindung Frankreichs und Großbritanniens sogar das Risiko eines Atomkrieges erhöhen.
Eine hypothetische EU-Armee hätte zusammengenommen eine Truppenstärke ähnlich der US-amerikanischen, aber nur die Hälfte des Budgets, und wäre daher unterausgestattet. Um Kanada zu erreichen, müsste EU-Truppen den Atlantik überqueren. Und mit 38 US-Stützpunkten und mehr als 100.000 Soldaten in Europa würde der Krieg auch dort stattfinden.
Warum eine Annexion – vorerst – unwahrscheinlich bleibt
Trotz der Drohungen ist keine militärische Option erkennbar. Kanada bleibt ein wichtiger Verbündeter der USA. Eine feindliche Übernahme würde enormen Widerstand provozieren, möglicherweise vergleichbar mit jenem während des Krieges in Vietnam. Noch kritischer ist, dass eine militärische Option den US-Dollar zum Einsturz bringen könnte. Eine Invasion Kanadas würde signalisieren, dass kein Land mehr sicher ist, was globale Verkäufe von US-Staatsanleihen und wirtschaftliche Vergeltungssanktionen auslösen könnte.
Dennoch ist all dies nicht bloß eine Fantasie von Donald Trump. All dies steht für eine breitere Veränderung in der geopolitischen Strategie der USA. Mit schwindender globaler Dominanz konzentriert sich Washington auf die Konsolidierung in seiner eigenen Hemisphäre. Das bedeutet auch, die am nächsten stehenden Verbündeten zu unterordnen.
Die Kanadier sollten sich keinen Illusionen hingeben. Ihr Land ist nicht immun gegenüber dem US-Imperium. Während sich der Kampf um die Arktis und die globalen Ressourcen intensiviert, findet sich Kanada an der Frontlinie dieses Kampfes nicht an der Seite eines Freundes, sondern an der eines Eroberers.
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Aidan J. Simardone ist Jurist für Einwanderungsfragen und Autor. Er hat einen Master-Abschluss im Fachbereich globaler Angelegenheiten. Man kann ihm auf X unter @AidanSimardone folgen.
Ende der Übersetzung
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