Tagesbericht über die Ereignisse in Gaza: Mindestens 60 Leichen in Gaza-Stadt gefunden

Bei den meisten Toten handelte es sich um ganze Familien, Frauen und Kinder, so der Zivilschutz in Gaza.

Die Leichen von Dutzenden Palästinensern wurden im Viertel Tal al-Hawa geborgen, nachdem sich die israelischen Streitkräfte aus Teilen von Gaza-Stadt zurückgezogen hatten, erklärten palästinensische Rettungskräfte, so Aljazeera

“Mindestens 60 Leichen wurden gezählt. Einige Leichen wurden an Ort und Stelle begraben. Andere wurden in nahe gelegene Krankenhäuser gebracht.”

Die israelischen Streitkräfte waren diese Woche in das Viertel eingedrungen, nachdem sie am Montag die Evakuierung der Zivilisten angeordnet hatten.

Die Entdeckung erfolgte, nachdem sich die israelischen Streitkräfte aus dem Stadtteil Shujayea in Gaza-Stadt zurückgezogen hatten. Am Donnerstag sagte Gazas Zivilschutzsprecher Mahmoud Basal, dass Zivilschutzteams auch Dutzende Leichen von dort geborgen hätten und fügte hinzu, dass das Viertel unbewohnbar geworden ist.

Es gibt „dokumentierte Zeugenaussagen“, dass die israelischen Streitkräfte das Feuer auf die Bewohner des Viertels eröffnet hätten, obwohl sie sich auf ausgewiesenen Evakuierungsrouten befanden, sagte er.

Mindestens 38.345 Palästinenser wurden seit Beginn der israelischen Aggression gegen den Gazastreifen im Oktober 2023 getötet und 88.295 verletzt.


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

12 Antworten

  1. Und ausgerechnet DIE zeigen mit dem Finger auf Deutschland – nur um die Deutschen zu melken – permanent bis in den Tod und darüber hinaus?!?

    Das aktuelle Vorgehen eben dieser barbarisch-massenmordenden hebräer ist doch noch um Vieles schlimmer!

    😡😡

    1. Die von den Nazi-Eliten der Hitlerei angewendeten Methoden der industriellen Menschenvernichtung sind OHNEGLEICHEN.

      Damit ist der gegenwärtige Genozid der Netanjahu-Zionisten gegen die arabischen Palästinenser in keiner Weise entschuldigt, aber es ist auch nicht dasselbe! Die Zionisten führen einen Krieg gegen die palästinensische Zivilbevölkerung, und das ist für sich alleine genommen schlimm genug!

      1. So ist das nicht ganz korrekt, KZ’s haben die Briten das erste Mal erfunden, andere Sachen wie Genickschuß etc. gab es viel früher, Gaskammern ebenso – nicht „Hitlerei“ ist das Übel – die Mafioten dahinter sind die wahren Mörder… – grad die Briten sollten da ganz friedlich sein, wie die in Indien gehaust haben war noch schlimmer – es wurden sogar Menschen vor Kanonenöffnungen angebunden und so hingerichtet, was die Spanier oder die Franzosen oder die Holländer in „ihren“ Kolonien so alles an Mord-Methoden praktizierten – der pure Holokaust…
        Und selbst die hebräer haben Hitler fleißig unterstützt haben sich an ihren eigenen Leuten bereichert (siehe z.B. Soros!) – da ist es schwer von mehr oder weniger Schuld zu sprechen…

  2. 60 Leichen… das soll wohl ein Witz sein.
    Ach so… mindestens, na dann.

    Annalena, bitte fahr noch einmal hin und erzähle uns das alles gut wird.
    Sowas hat damals im Sportpalast auch funktioniert.

  3. Butcha III, nach dem Massengrab neben der Klinik neulich. Aber wenn man es nicht Putin anhängen kann, haben weder unsere Regierung noch unsere Medien irgendein Problem damit, wenn ein paar Dutzend Zivilisten massakriert werden.

    1. A propos Butcha – da gibt einen interessanten Zeugen, der ein ganz anderes Licht auf die bisher verbreiteten Infos dazu wirft.

      “ …..hat Siman eingeräumt, unter anderem in Butscha eingesetzt gewesen zu sein, wo nach der Rückeroberung der Stadt durch ukrainische Truppen im April 2022 die Leichen zahlreicher ermordeter Zivilisten entdeckt worden sind. Zweitens hat er erklärt, seine Truppe sei in jenen Tagen »Polizei, Gericht und Erschießungskommado in einer Instanz« gewesen. Schließlich hat er ausgesagt, sein Einsatz in der Ukraine habe bei ihm »traumatische Erlebnisse ausgelöst«, weil er erstmals in seinem Leben »Morde und Vergewaltigungen miterlebt« habe.“

      https://www.jungewelt.de/artikel/479264.ukraine-krieg-wir-waren-das-erschie%C3%9Fungskommando.html?

      Der Mann steht in Prag vor Gericht, u.a. wg. Plünderung und verbotenem Militäreinsatz im Ausland.

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